Frau auf Jeep in Afrika

Wie sicher ist es nach Afrika zu reisen?

Afrika gehört ganz sicher zu den aufregendsten, atemberaubendsten und abwechslungsreichsten Reisezielen der Welt und gilt gerade auch deshalb als der schönste Kontinent unseres Planeten. Trotzdem scheuen sich viele Urlauber diesen Kontinent zu bereisen. Ich räume mit Vorurteilen und Ängsten auf und mache dir Mut für dein großes Afrika-Abenteuer!

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Der Kontinent der Superlative

Afrika – das ist für viele leider immer noch das große unbekannte und oft auch angstmachende Land. Dabei ist es gar kein Land, sondern ein facettenreicher und riesiger Kontinent – der Niemanden pauschal verängstigen sollte. Hier warten einzigartige Landschaften  mit faszinierenden Regenwäldern, rotgetünchten Wüsten, ausgedehnten Savannen, malerischen Traumstränden und einer Unterwasserwelt die ihres Gleichen sucht.

Auch gilt Afrikas artenreiche Tierwelt in seiner Form als einzigartig: Mehr als 1.100 Säugetiere und 2.400 Vogelarten leben in den zahlreichen Wildschutzgebieten und in den weiten Steppen des Kontinents. Von majestätischen Elefanten über putzige Pinguine oder riesige Meeressäuger – in Afrika kannst du ihnen begegnen.

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Fakten über Afrika

Der Kontinent erstreckt sich auf ca. 30,3 Millionen km² und über 54 anerkannte Staaten. Es leben über eine Milliarde Menschen dort und mit ihnen so viele verschiedene, lebendige Kulturen. Jede dieser Lebensformen hat seinen ganz eigenen, individuellen und vor allem interessanten Charakter und genau das macht Afrika als Reiseziel so spannend.

Mit meinen Zeilen möchte ich allen Mut machen, diesem Kontinent eine Chance zu geben und das Vielseitige was Afrika zu bieten hat, für sich zu entdecken und sich in keinem Fall durch Meinungsmache abschrecken zu lassen.

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Der Kampf mit den Vorurteilen

Wenn man eine Reise nach Afrika plant, wird man oft überhäuft mit Vorurteilen und wilden Spekulationen von Bekannten. Dabei haben genau diese Menschen ihr Wissen nur irgendwo aufgeschnappt, aber sind nie selbst auf diesem großartigen Kontinent gereist.

Ich habe unzählige Reisen ins nördliche wie südliche Afrika unternommen und habe sogar dort gelebt. Zu lebendig sind mir genau diese Ratschläge von Anderen, über die ich jetzt nur schmunzeln kann.

Selbst mein kleiner Bruder hat lange geglaubt, ich wohne hinterm Busch in einer Lehmhütte, während ich im modernen Kapstadt lebte.Durch solche Aussagen wird mir immer wieder klar, wie verfestigt sich das Bild über „das Afrika“ in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat. Natürlich findet man Lehmhütten und Schotterstraßen in Afrika, aber das ist nur eine winzige Facette. Ebenso findet man moderne Metropolen, durchweg geteerte Straßen, Großkonzerne und luxuriöse Shoppingcenter dort, die uns in nichts nachstehen. Doch dieses Bild ist oft noch nicht angekommen.

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Sicherheit in Afrika

Ebenso sieht es in den Köpfen der Menschen aus, wenn es um die Frage nach Sicherheit in Afrika geht. Doch auch hier kann und vor allem darf nicht pauschalisiert werden. Zur Erinnerung, wir  reden hier über einen riesigen Kontinent mit über 50 Ländern, verschiedenster Ethnien und Lebensweisen.

Gerne wird als Argument gegen das Reisen in Afrika, die Aidsrate, angeführt. Hier in Deutschland gibt es auch 70.000 Menschen, die mit Aids oder HIV infiziert sind und ebenso werden die Viren nur über Blut oder anderen Flüssigkeiten übertragen. Und im normalen Umgang miteinander kommen wir doch nie in Kontakt mit ihnen. Warum sollte es dann in Afrika anderes sein? Für mich kein haltbares Argument.

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Verhältnismäßigkeit

Das Beispiel Ebola-Virus: Dieses betraf plötzlich den ganzen Kontinent und nicht mehr nur in der Hauptsache die Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone. Ein fataler Fehler! Übertragen wir das mal gedanklich auf Deutschland und die Tierhaltung.

Man stelle sich vor, in einem Hühnerstall in Bayern bricht die Vogelgrippe aus und ganz Europa wird unter Quarantäne gesetzt. In welcher Verhältnismäßigkeit steht das? Genauso verhält es sich mit Afrika. Man muss sehr genau differenzieren, wo tritt das Problem auf und nicht pauschal einen ganzen Kontinent abstrafen.

Wer sich um die Gesundheit in einigen Ländern Gedanken macht, der sollte sich zunächst über die Seiten des Robert-Koch-Instituts informieren. Je nach Empfehlung des Portals würde ich dann noch den Rat eines Tropenmediziners ersuchen, wenn ich mir unsicher bin.

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Beispielhaft möchte ich von meiner Botswana-Reise erzählen. Jeder in meinem Umfeld meinte es gut und empfahl mir durchweg eine Malarie-Prophylaxe einzunehmen, weil Botswana ja so gefährlich sei. Ich besprach mich in Deutschland mit Ärzten, die mir die Tabletten nur als Standby-Medikament empfahlen. Das bedeutet, dass man die Medizin nur einnimmt, wenn man Symptome zeigt. Da ich immer noch verunsichert war, bin ich auch in Botswana zum Arzt gegangen und habe mich vor Ort beraten lassen. Mit dem gleichen Ergebnis! Die Panikmache meines Umfeldes gründete sich nicht auf Fakten und Erfahrungen, sondern aus medialem Halbwissen. Daraus gelernt habe ich, dass ich mich fortan richtig belese und mich von  Fachleuten beraten lasse, wenn ich vorhabe in ein Land zu reisen, für das eine Medikamentation angeraten wird.

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Kriminalität auf dem afrikanischen Kontinent

Genauso verhält es sich im Bereich Kriminalität. Auch hier rate ich dringend ab, ein pauschales Urteil zu fällen. Jedes Land ist anders – begründet auf seiner Historie, den kulturellen Gegebenheiten und der Mentalität der Menschen. Selbst innerhalb eines Staates kann es Unterschiede zwischen risikoreich bis sicher geben. Das ist in Frankfurt, Hamburg, Berlin nicht anders als in Regionen Afrikas.

Auch hier empfehle ich sehr objektiv die einzelnen Länder, Landstriche und Schwerpunkte anzuschauen. Findet Kriminalität zum Beispiel nur in einem bestimmten Mileu statt? Ist es politisch motiviert und kommen Touristen überhaupt nicht in Kontakt damit? Ihr werdet euch im Gegenteil zu der jetzt vielleicht vorhandenen Angst vor Afrika, später in manchen Gegenden so sicher und wohl fühlen, wie ihr es nie zuvor erlebt habt.

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Fragen über Fragen

Erste Anlaufstelle sollte hier das Auswärtige Amt sein, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wer sich dann noch unsicher ist, der sollte das Internet zur Recherche heranziehen. Besonders möchte ich dir da spezielle Facebook-Gruppen ans Herz legen. Die Community wird dir Fragen beantworten und du kannst auch ihre Posts und Tipps nutzen, dich optimal vorzubereiten. Damit habe ich sehr gut Erfahrungen gemacht. Oft bekomme ich so Rückmeldung von Reisenden, die gerade da waren oder auch von Einheimischen, die mir Sicherheits-Tipps geben. Und bisher war ich so immer sicher – auch allein als Frau – in Afrika unterwegs. Sei es im muslimischen Tunesien, in das man angeblich als blonde Frau nicht alleine reisen sollte oder aber auch in Südafrika was ohnehin als Land mit hoher Kriminalität gilt. Ich bin immer sicher gereist!

Ich habe mich als Frau alleine dort bewegt und möchte euch die Bedenken davor nehmen. Als Reisender in Afrika ist es in erster Linie wichtig, dass man seinen Wohlstand nicht zeigt, nicht naiv ist und auf die ungeschriebenen Gesetze befolgt. Damit meine ich, das man auf den Rat der Einheimischen hören sollte: Wenn mir davor abgeraten wird nachts zu fahren, sei es wegen Wildwechsel oder Kriminalität, dann halte ich mich daran.

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Meine Tipps, wie du sicher in Afrika reisen kannst:

·      Trag deinen Wohlstand nicht zur Schau
·      Sei wachsam
·      Halte das Fahrzeug geschlossen, wenn dir dein Bauchgefühl ein Warnsignal gibt
·      Vermeide nach Möglichkeit Nachtfahrten – besonders auch wegen Wildwechsel
·      Meide große Menschenansammlungen, z.B. bei Demonstrationen
·      Lass keine Wertsachen offen im Fahrzeug liegen

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Zum Einstieg

Mit diesen Strategien bin ich bisher immer sicher gereist und kann dich nur ermutigen, deine Angst vor Afrika abzulegen und diesem Kontinent eine Chance zu geben.
Wenn du ein noch unerfahrener Reisender bist, empfehle ich dir eine organisierte Tour in Afrika. Hier genießet du den bestmöglichen Schutz der Gruppe und des Organisators. Gerade für Singles ist eine so genannte „Join in“ Reise ideal.

Diese Länder Afrikas gelten, wenn auch mit Einschränkungen, sicher für Touristen:

·      Swasiland
·      Ghana
·      Uganda
·      Tunesien
·      Marokko
·      Namibia
·      Gambia
·      Tansania
·      Togo
·      Liberia
·      Südafrika
·      Ägypten
·      Lesotho

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Einstigshilfe

Wenn du noch ein Afrika-Einsteiger bist und nicht weißt, welches Reiseland für dich das Idealste ist, dann lies doch mal meine Artikel zu verschiedenen Ländern in Afrika oder sprich mich direkt an! Ich bin immer für Rückfragen zu erreichen. Via Mail oder auch via Skype.

Weiterführende Informationen findest du auch hier:

·      Auswärtiges Amt (Reise- und Sicherheitshinweise)
·      Robert-Koch-Institut (Informationen zu Impfungen und gesundheitlichen Gefahren)
·      Deutsche im Ausland e.V. (Kontaktdaten aller deutschen Botschaften in Afrika)
·      Bundeszentrale für politische Bildung (Hintergrundinformationen zu den Konflikten auf dem afrikanischen Kontinent)

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Fazit:

Ich hoffe ich konnte dir deine Bedenken nehmen und dich ermutigen Afrika mit anderen Augen zu sehen und endlich deine Traumreise dahin zu planen. Eine „Warnung“ möchte ich dann aber doch noch aussprechen und das ist die vor dem „Afrika-Virus“. Aber keine Sorge der ist völlig harmlos. Das Einzigste was er auslöst ist das brennende Gefühl immer wieder nach Afrika reisen zu müssen. Die meisten, wie auch ich, sind stolz ihn in sich zu tragen. Meint es doch nur, dass man die Liebe für diesen großartigen und faszinierenden Kontinent für sich entdeckt hat und die Sehnsucht nach Afrika immer wieder aufflammt. In diesem Sinne: „Hakuna Matata – Sichere Reise“

Ein persönliches Nachwort: Natürlich gibt es ganz viele Motive die für Afrika stehen – für das Grüne ebenso wie das Tropische. Ich habe mich in dem Artikel ausschließlich aus meinem Namibia-Bildarchiv bedient, weil ich mir eine einheitliche Bildsprache gewünscht habe. Außerdem habe ich bewußt auf Menschenbilder oder einfache Hütten verzichtet, weil ich nicht mit Vorurteilen spielen und einzig die landschaftliche Schönheit zeigen wollte.

Wildlife-Fotografie in Afrika. Tipps die dich zum Profi machen!

Wildlife Fotografie ist schon eine höhere Kunst, aber wenn man eine gute Ausrüstung hat, dann kann man auch als Amateur aufregende Aufnahmem machen. Wie du am Besten zu tollen Ergebnissen kommst und auch deine Aufnahmen begeistern zeige ich dir hier!IMG_0154
Der Schlüssel zu fesselnden Tieraufnahmen ist in erster Linie die richtige Ausrüstung, das Wissen um die besten Spots und natürlich das Glück des Moments. Denn Wildnis heißt auch, dass man sich nicht im Zoo befindet und die Motive platziert vor einem liegen. Wildnis heißt Geduld, Gespür und Fortuna auf deiner Seite. IMG_8038
Als Erstes möchte ich dir mit auf den Weg geben, dass auch du ein entscheidender Punkt bist. Denn auf Game Drive (so nennt man Safari´s eigentlich) kommt es auch auf deine Kleidung, dein Verhalten und deine Intuition an.
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Bunt angezogen fällst du auf und verschreckst die Tiere. Deshalb solltest du schon so gekleidet sein, dass du dich der Umgebung anpaßt und gedeckte Farben trägst. Das hilft dir später für die Tiere nicht als Gefahr wahrgenommen zu werden. Wenn sie sich nicht gestört fühlen, werden sie dich auch an ihrem Leben teilhaben lassen und diese Eindrücke allein sind unbezahlbar.
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Deine Unruhe und Geräusche übertragen sich auch auf deine Umwelt und entsprechend wird sich auch dein Motiv verhalten. Tiere haben einen hohen Instinkt. Spüren sie die Unruhe in der Umgebung werden sie schnell flüchten und dir entgeht die Chance. Deshalb verhalte dich immer ruhig und mit Bedacht.IMG_8191
Damit du in den Genuss von einzigartigen Tierbeobachtungen kommst, sind natürlich auch dein Ausgangsort, die Uhrzeit der Beobachtung und die Lichtverhältnisse entscheidend. Wer weiß, wo die Tiere sich wann aufhalten, hat gute Chancen ihnen auch zu begegnen. Die beste Zeit für Game Drives ist immer zum Sonnenauf- und -untergang. Auch kommt dir dann das warme Licht der „goldenen Stunde“ zugute, was deine Fotos besonders machen wird. Schieß das Foto mit der Sonne hinter dir, außer du möchtest einen speziellen Silhouetten-Effekt.IMG_8112
Als nächster Punkt zählt natürlich dein Equipment. Mit einem normalen Objektiv kommt man auf Game Drive schnell an seine Grenzen und wird enttäuscht sein vom Ergebnis. Eine Linse von mindestens 300 mm halte ich für angemessen. Richtig gut ausgestattet ist man allerdings erst mit einem 500er Objektiv. Gerne auch mit mehr. Denn nur so hat man die Möglichkeit auch nah genug an entfernte Motive zu gelangen.IMG_7997
Sei auf jeder Ausfahrt gut vorbereitet. Checke vor Abfahrt den Akkustand der Kamera, die Sauberkeit der Linse und stell sicher, dass auch die Speicherkarte noch ausreichend Platz hat. Führe Ersatzkarten und Batterien mit dir, sowie ein Mikrofasertuch. Auch unterwegs kann es staubig werden. Schütze deine Kamera während des Game Drives in dem du die Jacke, ein Tuch oder eine Decke darüber tust.
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Halte die Kamera von Anfang an parat, denn du weißt nie, wie schnell du den ersten Tieren begegnest. Wenn du erst noch in der Tasche kramerst oder womöglich noch das Objektiv umschrauben mußt, ist die Löwin längst wieder hinter einem Busch verschwunden. Du würdest es dir nie verzeihen! Zudem nutze jeden Augenblick mit deiner Kamera. Manche Momente sind für immer verloren, wenn du sie nicht direkt ablichtest.IMG_0035
Jedes Equipment ist nur so gut wie sein Nutzer – heißt es in der Regel. Auf manuelle Einstellungen und Feinheiten kann man bei der Schnelligkeit der Tiere oft nicht adäquat reagieren, deshalb ist es bei einem Game Drive auch völlig in Ordnung die Automatik der Kamera zu benutzen.IMG_4333
Wenn du aus dem fahrenden Jeep fotografierst und die Lichtverhältnisse nicht optimal sind, würde ich dir sogar den Sportmodus empfehlen. Er löst schneller aus als die normale Automatik. Entsprechend werden deine Bilder weniger verwackelt sein. Hier werden mir auch renomierte Wildlife Fotografen zustimmen, denn besser man hat einen Automatik-Schnappschuss als gar keinen.
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Wenn das Fahrzeug steht, dann nutze ruhig ein Einbeinstativ oder eine Art „Sitzsack“ zur Stabilisierung der Kamera. Das hilft dir, die oft schwere Linse lange und vor allem, ruhig zu halten. Schalte auch unbedingt den Bildstabilisator an deiner Linse ein, um gestochen scharfe Bilder zu erhalten. IMG_8126
Sei konzentriert und geduldig. Zur Erinnerung, du bist in keinem Zoo. Hier ist dein Instinkt und deine Beobachtungsgabe gefragt. Wer aufmerksam beobachtet, der wird auch immer irgendwas entdecken. Konzentriere dich nicht nur auf Großwild – es gibt auch genug kleine Motive mit dem Fotografen „groß“ wurden.IMG_4919
Nimm Rücksicht auf die Tiere. Es gibt Situationen in denen du dich ihnen gut nähern kannst, aber es gibt auch immer Zeiten, in denen Distanz anzuraten ist. So zum Beispiel wenn Jungtiere in der Herde sind. Hier ist unbedingt ein respektvoller Abstand zu wahren.IMG_7771

Absolut essentiell ist, dass du während du in der Wildnis oder in einem der Parks bist, niemals aus dem Fahrzeug aussteigst. Das kann lebensgefährlich sein. Noch dazu steht es in den meisten Reservaten unter Strafe. Dazu gehört auch das auf dem Fensterrahmen sitzen oder aus der Dachluke klettern. Die Tiere nehmen das Fahrzeug als Ganzes wahr und sind durch die Größe abgeschreckt. Wenn unwissende Touristen dann dennoch aus dem Auto steigen oder sich zu weit herauslehnen, werden sie als Beute erkannt. Oft mit tödlichen Folgen. Leider wird nach Angriffen auf Menschen immer auch das Tier getötet und das obwohl es nur seinem Instinkt gefolgt ist. Handle also bitte Bedacht, auch wenn es noch so verlockend ist.IMG_9767_ret
Ich hoffe der Artikel hilft dir einzigartige Tiermomente im Bild festzuhalten. Wenn du noch weitere Anregungen hast oder mir Feedback geben willst, dann freue ich mich über deinen Kommentar! Ansonsten schau dir doch mal diesen Artikel zu den Nationalparks in Südafrika an. Vielleicht ist dein nächstes Ziel für einen Game Dive und eine erfolgreiche Fotosafarie ja dort schon dabei? Viel Erfolg wünscht Marlene

In diesem Sinne: get up & go wild!

Road Signs die dich zum Schmunzeln bringen – Namibias einzigartige Straßenschilder

Auf unserem Road Trip durch Namibia sind uns so einige Straßenschilder begegnet die wir noch nie zuvor irgendwo gesehen hatten. Was wir so entdeckt haben und welche Geschichte sich dahinter verbirgt verrate ich hier:image-2015-10-21(7)Ganz klassisch hier das Hinweis-Schild auf einen Zebrastreifen. Oder verwechsel ich da was?image-2015-10-21(2)In jedem Fall finde ich, haben Zebras in Afrika Vorfahrt und es ist ein Genuss sie über die Straße schlendern zu sehen.image-2015-10-21(5)Natürlich gibt es in Afrika nicht nur Großwild was einem vor das Auto rennen kann. image-2015-10-21(6)Auch Eichhörnchen, Mangusten und Erdmännchen lieben es, noch schnell vorm Fahrzeug über die Straße zu rennen. Deshalb völlig zu Recht der Warnhinweis – wenn man quietschende Reifen oder plattgefahrene Nager vermeiden will.
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Wildpferde haben eine rund 100 jährige Tradition in Namibia, sie stehen unter besonderem Schutz und um sie ranken sich die wildesten Geschichten. image-2015-10-21(15)Die Tiere leben in der Hauptsache rund um Lüderitz und dort sollte man dann schon einen Gang runter schalten, um sich diese prachtvollen Tiere auch in Ruhe ansehen zu können, wenn sie entlang der Straße grasen.Camping Schild Strauß Road HouseDas Strauße ganz schön schnell rennen können ist vielen gar nicht klar und auch nicht, dass sie sich nicht immer an die Straßenverkehrsordung halten.Reiten Reitsafari Safari Landschaft Kalahari StraußMit 70 km/h kann so ein Straß locker auf Gravelroads mit dir mithalten. Auf der Motorhaube willst du ihn sicherlich trotzdem nicht haben, also Fuß vom Gas!
Road Sign StraßenschildJa und auch so ein Elefant taucht schon mal aus dem Nichts auf und rate wer stärker ist?image-2015-10-20(10)Und denk ja nicht, dass es Elefanten nur in Reservaten wie dem Etosha gibt. Weit gefehlt. Also Augen auf sonst räumt er dein Fahrzeug ganz schnell mal von der Straße.Schakal SchildIch vermute ja mit dem Schild sind Schakale oder Hyänen gemeint. Ganz sicher bin ich mir hier nicht. Im Zweifelsfall brems für Beide!image-2015-10-23(52)Der Schakal jagt gern im Schutz der Dunkelheit und er wird dir am ehesten Nachts oder zum Sonnenuntergang begegnen – also sei zu der Zeit auf der Hut.image-2015-10-20(11)Hyänen sind auch eher nachtaktiv und zudem sehr selten. Es wäre daher schade, wenn du sie durch Raserei noch mehr dezimierst.image-2015-10-21(8)Giraffe heißt das Tier auf dem Schild – vor dem hier gewarnt wird. Nur zur Info, falls das nicht klar ist.image-2015-10-26(51)Im Etosha hielt allen Ernstes ein Fahrzeug neben uns & wir wurden gefragt welches langhalsige Tier das denn sei. Wir waren von so viel Unwissenheit dermaßen geschockt, dass wir es jetzt lieber gleich vorab sagen;)
image-2015-10-21(12)Ja auch vor Sand muß man in Namibia warnen. Es soll schon Autos gegeben haben, die nach einem ausgewachsenen Sandsturm keinen Lack mehr hatten, weil er abgeschliffen war. Zumindest erzählen die Mietwagenfirmen diese Story gerne.image-2015-10-21(13)Und in der Tat hats ja auch viel Sand. Das Fenster sollte man dann sicherheitshalber auch schließen, wenn der Wind richtig bläst.image-2015-10-26(53) Bei dem Schild muss man achtsam sein, denn hier handelt es sich nicht etwa um die weitverbreiteten Oryx-Antilopen, sondern um Kudus. Der Unterschied liegt im Geweih. Achtet mal drauf – gedreht & nicht gedreht. image-2015-10-21(3)Wenn man sich dieses imposante Tier jetzt noch im Sprung vorstellt, dann kommt es hin. Auch die Warnung paßt.image-2015-10-26(55)Hier ist es jetzt ganz eindeutig eine Oryx-Antilope gemeint. Man achte auf die geraden Hörner.
image-2015-10-26(56)Oryxe werden auch Spießbock genannt. Wer ganz sicher nicht auf die Hörner genommen werden will, der sollte also ab dem Schild Achtsamkeit walten lassen.IMG_7736_retEs soll Leute gegeben haben die enttäuscht waren auf ihrer Reise, weil sie zig Warzenschwein-Warnschilder gesehen haben, aber nicht ein einziges Exemplar zu Gesicht bekamen.WarzenschweinDie Lösung ist ganz einfach! Richtiger Ort, falsche Jahreszeit! Die Tiere zieht es nur zur Trockenzeit in die Nähe der Straße, um dort nach Futter zu suchen. Und meist nehmen sie auch fix die Beine in die Hand wenn sich ein Auto nähert. Darauf ankommen lassen würde ich es aber trotzdem nicht. Das sind recht stattliche Keiler.image-2015-10-26(54)Für wen dieses Schild gilt hat sich mir nicht so Recht erschlossen ohne T-Kreuzung macht dieses Schild wenig Sinn. Da es aber schön aussah, durfte es mit in die Sammlung.image-2015-10-21(19)Genauso wie dieses Warnschild eines Spaßvogels! Und damit sind wir auch schon am Ende unseres heiteren Ausflugs auf den Straßen Namibias. Da aber am Rand auch Gefahren lauern hier noch eine Zugabe für dich!image-2015-10-21(20)In diesem Sinne #get up & stay safe!

 

Namibia-Straßenschilder

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Mietwagen in Afrika – Das ist besonders zu beachten!

Überall auf der Welt gibt es Dinge auf die man bei der Mietung eines Fahrzeuges achten muss. Doch gerade die Bedingungen in Afrika verlangen eine besondere Weitsicht bei der Buchung. Mit Afrika-Touren verbindet man neben dem Naturerlebnis ganz klar auch weite Strecken, ausgedehnte Fahrten und unbefestigte Straßen. Das setzt neben fahrerischen Kenntnissen auch technisch einwandfreie Fahrzeuge voraus.Landi Mietwagen Kgalagadi Transfrontier ParkWer auf seinem Afrika Road Trip mit einem Mietwagen unterwegs sein möchte, der sollte in erster Linie darüber nachdenken, was das Fahrzeug leisten soll. Ein Kleinwagen ist auf vielen Strecken einfach gänzlich ungeeignet. Bestimmte Gebiete dürfen sogar nur mit Allradfahrzeugen passiert werden.

Der zweite wichtige Aspekt ist die Zuverlässigkeit des Anbieters und seiner Fahrzeugflotte. Hier gilt es auf Qualität statt Geldbeutel zu setzen. Ein billiger Autovermieter investiert oft nicht genug in die Wartung seiner Fahrzeuge. Entsprechend drohen Defekte auf Grund von Verschleiß und der besonders starken Beanspruchung. Ein Liegenbleiben oder gar ein Unfall können dann nicht nur teuer sondern auch lebensgefährlich werden.

Es empfiehlt sich hier etwas Recherche in Bewertungsportalen und Foren, ob sich ein Anbieter als zuverlässig erwiesen hat. Oft sind es gerade kleine Unternehmen die auf Afrika spezialisiert sind und ihre Fahrzeuge besonders gut warten und mit der nötigen Sorgfalt pflegen. Negative Bewertungen sind für sie existenziell und so wird auf die Qualität geachtet. Deshalb sind diese Unternehmen auch unbedingt in die Betrachtung einzubeziehen.MietwagenWichtig bei der Anmietung von Fahrzeugen in Afrika ist auch die Erreichbarkeit der Leihwagenfirma. Gibt es eine Notfallnummer? Ist die Hotline auch nachts und am Wochenende erreichbar? Innerhalb welcher Zeitspanne wird geholfen? Auf Grund der riesigen Distanzen in Afrika muss auch auf diesen Service geachtet werden.

Anders als in Europa versichert man sich auch in Afrika gegen mehr Eventualitäten. Während ein Steinschlag in Deutschland eher selten vorkommt, ist er auf unbefestigten Straßen ein permanent drohendes Szenario. Selbst wenn man sich in Südafrika bewegt. Dort sind die großen Touristenrouten zwar sehr gut ausgebaut sind, dennoch wird man wahrscheinlich in die Verlegenheit kommen und die ein oder andere „Gravelroad“ benutzen müssen. Und sei es auf der Zufahrt zur Lodge oder dem Safaripark. Eine Steinschlagversicherung ist daher anzuraten.

Gleich so verhält es mit einem Unterbodenschutz und einer Reifenversicherung. Auf Grund des Straßenzustandes kann es leicht sein, dass man sich die Unterseite des Fahrzeugs aufreißt oder die Reifen schnell verschlissen sind und platzen.MietwagenNeben dem ohnehin im Auto befindlichen Ersatzreifen sollte mit dem Vermieter vorab geklärt werden ob das Mitführen eines weiteren Reifens sinnvoll ist. Sicherlich nicht notwendig, wenn man sich die Garden Route in Südafrika entlang bewegt. Wer aber in abgelegenen Gebieten auf zumeist unbefestigten Straßen unterwegs ist, dem ist ein zweiter Ersatzreifen bereits anzuraten. Dazu gehören auch Gebiete wie etwa der Kgalagadi Transfrontier Park, Landstriche in Botswana und ganz sicher auch alles nördlich davon.

So verhält es sich im Übrigen auch mit einem Ersatzkanister für das Fahrzeug. Wer lange Strecken plant der sollte sicher stellen, dass er auch genügend Benzin dabei hat. In Afrika kann es schon vorkommen, dass eine Tankstelle keinen Sprit mehr hat und die nächste in 300 km Entfernung ist. Ein Reservekanister ist ein dann ein absolutes Muss. Diese können oft beim Autoverleiher mitgebucht werden. Hier ist drauf zu achten, ob eventuell die Anschaffung eines eigenen Kanisters günstiger ist. Mindestens 10 Liter würde ich extra dabei haben.

Augenmerk sollte man auch auf die Versicherungspolice hinsichtlich des Diebstahl und Einbruchschutzes legen. Eine sachkundige Beratung ist hier unerlässlich. Überversichern braucht man sich nämlich auch nicht, wenn man in abgeschiedenen Gebieten unterwegs ist, in denen diese Art von Kriminalität keine Rolle spielt.Camping Danie Leni Road TripIn Afrika sind Beschädigungen der Fahrzeuge keine Seltenheit. Zu gerne werden diese Schäden dann vom Vermieter bei Übernahme unter den Tisch fallen gelassen. Wer bei Rückgabe nicht für Beschädigungen des Vormieters zahlen möchte, sollte schon vor Fahrtantritt das Auto gründlich prüfen. Hier empfiehlt es sich sein eigenes Übernahmeprotokoll* dabei zu haben und akribisch abzuarbeiten. Gerne werden Beschädigungen auf dem Dach (durch Äste) oder zerkratze Kofferraumöffnungen in Rechnung gestellt, da sie bei der Übernahme sehr leicht übersehen werden

Wer sich für ein Allradfahrzeug (4×4 genannt) entscheidet, der sollte sich vom Vermieter erklären lassen wie die Schaltung funktioniert und wie man Getriebeschäden vermeidet. Eine kurze Einführungsrunde halte ich hier durchaus für sinnvoll. Es ist nämlich nicht „nur“ einfaches schalten.

Wer sich generell mit Linksverkehr schwer tut sollte darüber nachdenken einen automatikgetriebenes Fahrzeug zu buchen. Das kostet zwar mehr, aber trägt zu Sicherheit im Verkehr und zur eigenen Ruhe bei.

Reisende die zu ihrem Fahrzeug auch, wie in Afrika üblich, ein Campingzelt auf dem Dach mitgebucht haben, sollten auch hier mit dem Vermieter zusammen die Funktionsweise durchspielen.image-2015-10-06(13)Beachtenswert sind auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Vermieter. Es gibt Leihfirmen die ihre Fahrzeuge rund um die Uhr tracken und eine ganz bestimmte Geschwindigkeit voraussetzen. Ob diese sinnvoll ist wird dabei nicht hinterfragt. So sind dann zum Beispiel auf namibianischen Gravelroads grundsätzlich 80 km/h vorgeschrieben. Oft sind diese aber in einem sehr guten Zustand, dass selbst die Behörden die Straße für 100 km/h Geschwindigkeit freigegeben haben. Wer dann schleichen muss verliert wertvolle Urlaubszeit.

Zu trockenen Straßen gehört in Afrika auch feinster Staub der sich überall im Fahrzeug absetzt. Oft ist es billiger das Fahrzeug vor Abgabe noch reinigen zu lassen, anstatt es teuer beim Autoverleiher bezahlen zu müssen. Auch hier ist vorab das Beratungsgespräch mit der Leihfirma zu suchen und abzuklären welche Verschmutzungen als „normal“ akzeptiert werden. Starke Verschmutzungen können (teuer) nachberechnet werden.

Wer diese grundlegenden Dinge beachtet, der wird sicherlich ein sorgloses Mietwagenerlebnis haben und im Schadensfall auch nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Ich wünsche eine sichere Fahrt und großartige Erlebnisse.

In diesem Sinne #get up & drive safely!

#info* Da ich sehr oft im Mietwagen unterwegs bin und auch schon teure Erfahrungen machen musste habe ich mir ein eigenes Übernahmeprotokoll erstellt. Dieses stelle ich gerne zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Durch Klicken auf LINK gelangt man zum Download.

 

Namibia Ι Road Trip → TAG 2 von Windhoek in den Etosha NP & ins Halali Camp

Mit Namibia verbinden wir Weite, Freiheit und einzigartige Natur. Diese zu Entdecken war das Ziel unseres Road Trips durch Namibia. Am Tag 2 geht die wilde Fahrt durch Namibia nun endlich richtig los! CampingTAG 2: Unser Road Trip startet in Windhoek und führt uns zunächst in den Norden Namibias. Auf gut ausgebauten, schier endlos geraden Straßen steuern wir in Richtung Etosha National Park. Zum Ende der Trockenzeit ist das Land merklich ausgedörrt, staubig und die meisten Flüsse sind versiegt. image-2015-10-20(5)Überall am Straßenrand stoßen wir auf Warzenschweine auf der Nahrungssuche, die wild flüchten, wenn wir uns ihnen nähern. Auch für sie sind die Zeiten durch die anhaltende Dürre härter geworden und sie suchen sich ihre Nahrung nun am Wegrand. Für uns sind sie der erste Kontakt zur Tierwelt des Landes von der wir uns neben landschaftlicher Schönheit die meisten Eindrücke erwarten. image-2015-10-20(4)Schon auf der Fahrt bin ich fasziniert davon, wie Facettenreich sich Trockenheit darstellen kann. Trotz extremer Hitzeperioden und Dürre sind die Landstriche abwechslungsreich und stellen sich immer wieder neu dar. Alle Stufen von Rot-, Orange- und Brauntönen fährt die Natur hier auf und in der warmen afrikanischen Sonne scheinen diese zu leuchten.CampingVon Windhoek fahren wir auf der B1 über Otiwarongo, Otavi und Tsumeb in Richtung Weststor des Etosha. Über das Namutoni Tor erreichen wir den Nationalpark gegen 16 Uhr. (Info zu Eintritt & Papieren am Ende des Artikels)image-2015-10-20(8)Weitere knapp 70 km Fahrt auf Sandpiste in Richtung Halali Camp liegen noch vor uns und damit begleiten uns die Bedenken nicht rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen. Mehrfach sind wir gewarnt worden, nicht nachts zu fahren, da die Staßenbeschaffenheit dazu nicht ideal ist und viele Tiere nachtaktiv sind und urplötzlich auf der Fahrbahn erscheinen. Im Park sind maximal 60 km/h erlaubt und damit ist an eine zügige Anfahrt nicht zu denken. Noch dazu wollen wir unser Zelt nicht erst bei Dunkelheit aufschlagen, denn uns fehlt noch die nötige Übung darin.CampingEtosha macht es einem aber nicht leicht, zielgesteuert voran zu kommen. Nach nur wenigen Kilometern steht direkt am Wegrand die erste „grasende“ Giraffe vor uns. Durch nichts – auch nicht durch unsere klickenden Kameras – lässt sie sich bei der Nahrungsaufnahme stören. Gemächlich und mit langer Zunge angelt sie sich ein trockenes Blatt nach dem Anderen. Griaffe Etosha Nach ein paar hastigen Schnappschüssen fahren wir weiter, doch weit rollen wir nicht, denn ein majestätischer Elefant betritt die Bühne des Etosha Parks und daran kommt man eben nicht so einfach vorbei. image-2015-10-20(10)Auch nicht an den 5 folgenden Elefanten, den unzähligen Springböcken, Giraffen und einer sehr seltenen Flecken-Hyäne. image-2015-10-20(11)Da jedes Tier beachtenswert ist und auch porträtiert werden muss kommen wir erst kurz vor Sonnenuntergang aber gerade noch rechtzeitig im Halali Camp an.image-2015-10-20(12)Das Zelt lässt sich einfach aufbauen und die Eindrücke des Tages verarbeiten wir bei unserem ersten Braai und einem gut gekühlten Cider unter dem sagenhaften namibianischen Sternenhimmel.Camping Car Halali EtoshaNachts werden wir dann plötzlich durch das lautstarke zu Boden donnern unserer Mülltonne geweckt. Aufgeschreckt betrachten wir das Treiben vor unserem Fahrzeug. Ein etwa 1 Meter langer Honigdachs macht sich über die Reste unseres Grillguts her, die wir doch eigentlich gut verpackt entsorgt hatten. Mit seiner feinen Nase hat er sie trotzdem aufgestöbert. Mit seinen Krallen zerfetzt er nun die Tüten auf der Suche nach Nahrung. Wir beaobachten sein Treiben gespannt und schlafen nach seinem Verschwinden wieder friedlich ein.

Weiter gehts zu Tag 3 mit Klicken auf den LINK.

#infoGate & Eintritt:

Am Parkeingang zum Etosha füllt man ein Formular aus und erhält ein Papier/ pro Forma Rechnung. Bezahlt wird nicht an diesem Punkt sondern in einem der Camps. ACHTUNG, wer das vor dem Verlassen vergißt, muß die gesamte Strecke zurück fahren um zu bezahlen. Ein unnötiger Umweg bei dem schnell 160 km auf den Tacho kommen können und für den wertvolle Stunden drauf gehen!

Camps & Übernachtung

Das Camp haben wir vorgebucht, da im September/ Oktober Hauptreisezeit für Namibia ist. Allerdings hatten wir mit der Buchung so unsere Sorgen, da es über die zentrale NRW-Buchungsseite überhaupt nicht funktioniert hat. Weshalb unser Wunschcamp nach 4 Wochen „Theater“ dann auch ausgebucht war. Wir sind dann nach Halali ausgewichen, was sich allerdings als Glücksfall bei der Tierbeobachtung für uns erwiesen hat. Daher empfehle ich den direkten E-Mail-Kontakt zur Buchung: Ct.bookings@nwr.com.na oder einen zuverlässigen Agenten.

Namibia Ι Road Trip → TAG 1 von Sao Paulo nach Windhoek

Ein Road Trip verbindet auf idealste Weise einen erholsamen Urlaub mit einer Entdeckungsreise. Für unsere Zeit in Namibia haben wir uns für eine solche Selbstfahrertour entschieden und ein wundervolles Land erlebt welches durch seine einmaligen Landschaften, atemberaubendes Wildlife und liebenswürdige Menschen besticht.

Begleite uns Tag für Tag auf einer aufregenden Reise durch das Land im südlichen Afrika und erlebe mit uns große und kleine Abenteuer! Und so startet unser Urlaub:image-2015-10-20(6)TAG 1: Wir starten vom Flughafen Caracas in Brasilien, fliegen mit SAA über Sao Paulo mit Zwischenstop in Johannesburg weiter nach Windoek. Wo wir letztlich am 29.09.2015 gegen Mittag landen. image-2015-10-20(7)Die Einreise nach Namibia ist einfach mit europäischem Paß. Ein extra VISA ist nicht nötig und es muss nur das übliche Einreiseformular ausgefüllt werden. Die Abfertigung geht schnell und auch das Geldabheben am Flughafen funktioniert einwandfrei. image-2015-10-20Der Hosea Kutako International Airport liegt ca 41 km vor der Stadt und so freuen wir uns über die Abholung durch unseren Autovermieter, Pegasus Car & Camping Hire direkt am Flughafen.image-2015-10-20(1)Auch kommen wir in den Genuss einer kleiner Stadtrundfahrt vorbei an dem im Osten der Stadt gelegenen Regierungssitz. Erbaut wurde dieser Präsidentenpalast für 125 Mio Euro von der nordkorianischen Regierung, die sich damit wohl Hoffnungen auf Investitionen im Land machen.CampingBeim Autovermieter angekommen erhalten wir eine auführliche Einweisung zur Bedienung unseres Allradfahrzeugs und der Handhabe der Campingausstattung. Es gibt viele nützliche Informationen rund um Namibia, Sicherheit und Straßenverkehr. CampingZugegeben ich bin kein großer Fan von Camping, aber für unsere Namibia-Reise habe ich mit einem 4×4 Toyota Kombi mit Dachzelt und Vollausstattung genau die richtige Wahl getroffen, um unseren Road Trip mit Zelt auch für mich angenehm zu gestalten. Das Fahrzeug ist voll ausgestattet mit allem was fürs Camping benötigt wird. Auf Wunsch haben wir noch eine Verbandskasten, eine extra Kühlbox und einen Potije kostenlos dazu bekommen.CampingAn diesem Tag gehen wir nur noch einkaufen, gemütlich Essen und früh ins Bett. Die erste Nacht verbringen wir zur Erholung nach der langen Anreise noch im Discovery Guest House. Die Übernachtung hat insgesamt 53 EUR mit Frühstück gekostet. Mit der Unterkunft waren wir sehr zufrieden.Discovery GuesthouseNoch kein wahnsinnig aufregender Tag, aber nach 2 Tagen Anreise ist erstmal Erholung nötig. Aufregend wirds dann am Tag 2 als wir uns nun endlich, endlich auf die Straße begeben. Klicke auf den LINK und folge uns!

#infoAlle Informationen zum Fahrzeug, der Campingausrüstung  und den Kosten habe ich im Blog „Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzeit – Infos, Kosten, Anbieter“ zusammengestellt. Zum Artikel gelangst du durch klicken auf LINK.

Namibia Ι Überlebenskampf in der Trockenheit – Das tierische Schauspiel am Wasserloch

Wasser ist Leben und gerade in Afrika wird einem dies sehr deutlich vor Augen geführt. Ausgetrocknete Flussläufe, magere Tiere, staubige Straßen und laublose Bäume sind Symbole von Trockenheit und Dürre. Ein feuchtigkeitsspendendes Wasserloch ist dann nicht nur eine Oase des Lebens, sondern wird auch zum Pilgerort & Stelldichein von wilden Tieren und somit ein Highlight für Beobachter und Fotografen.image-2015-10-18(6)Wir sind gegen Ende der Trockenzeit nach Namibia gereist und erleben ein Land, was unter Dürre leidet und auf erlösenden Regen hofft. Gleichzeitig bietet sich uns aber auch die Möglichkeit genau dadurch dem ganzen Spektrum des Artenreichtums des Landes zu begegnen. Nämlich genau da wo sich nun alles trifft: An den wenig verbliebenen Wasserlöchern hoffen wir auf wunderbare Tierbegegnungen und einzigartige Fotomotive.image-2015-10-18(2)Nicht immer sind diese Wasserlöcher natürlichen Ursprungs, oft hilft der Mensch nach und hat diese Quellen künstlich geschaffen, um etwa den Bewohnern eines Parks das Überleben zu sichern und Beobachtungspunkte für die zahlreichen Touristen zu schaffen. Wie etwa im Etosha National Park, der wie das gesamte Land nach Regen ächzt und auf erfrischende Abkühlung hofft.image-2015-10-18Doch keine Wolke lässt sich von uns am makellos blauen Himmel ausmachen und die Hitze lässt die Landschaft flimmern und die Tiere weiter leiden. Träge trotten sie durch die ausgedörrte Landschaft, durch die endlos scheinende Salzpfanne und durch die staubigen Überreste der Wasserläufe. image-2015-10-18(11)Kein Fluss führt hier mehr Wasser und auch was uns in der Ferne wie ein Ozean vorkommt, ist nur mehr eine optische Täuschung. Lebensspendende Feuchtigkeit gibt es nur noch an entlegenen, vereinzelten Plätzen und ihr Aufsuchen ist ein Risiko für die Tiere. Denn auch die Jäger der Savanne finden sich dort zum Trinken und Jagen ein.image-2015-10-18(8)In langsamem Schritttempo nähert sich unser Fahrzeug dem Wasserloch. Aussteigen ist strengstens verboten in Nationalparks und so reihen wir uns in die Schlange der Beobachter ein, die vom Fahrzeug aus mit Ferngläsern und Teleobjektiven auf die Sichtung von Großwild warten. image-2015-10-18(7)Aber warten muss hier eigentlich Niemand. Einem Pilgerort gleich ist der Aufmarsch der Tiere, die hier auf ihre Chance hoffen, ihren brennenden Durst zu stillen.

Ich greife zur Kamera und verfolge die Wanderung durch meine Linse. Zebras, Kudus, Elands, Gnus & Strauße durchschreiten meinen Blickwinkel. Angespannt ist dabei ihre Körperhaltung. Immer wieder drehen sich die Tiere um, spähen die Umgebung aus und selbst beim Trinken scheinen sie sich nicht zu entspannen.image-2015-10-18(1)Auch ich suche die Gegend nach Löwen, Leoparden und Hyänen ab, kann aber keine Bedrohung für die Tiere ausmachen. Das Stelldichein geht derweil munter weiter. Ein Tier nach dem Anderen findet sich an der Quelle ein, bückt sich, trinkt, horcht auf, beobachtet und trinkt erneut bevor es den Rückzug antritt. Alles geht sehr geordnet und ohne Rangeleien von Statten, fast so als gäbe es einen festen Trinkplan. Aber das ist nicht überall so.image-2015-10-18(9)Denn als wir am Abend das Wasserloch am Halali Camp aufsuchen werden wir Zeuge von einer wilden Auseinandersetzung von sonst so trägen Nashörnern. Tagsüber hatten wir sie noch friedlich schlummernd unterm schattenspendenden Baum erlebt und jetzt rennen diese Tiere wutschnaubend aufeinander zu und rammen sich ihre Hörner entgegen. image-2015-10-18(10)Die Sonne ist längst untergegangen und selbst jetzt wird noch erbittert weiter gekämpft.Gewinner ist das dritte Tier im Bunde, was abseits der Auseinandersetzung seine Chance nutzt und sich im Wasserloch Abkühlung verschafft. Was für ein Schauspiel! Streiten sich Zwei, freut sich der Dritte – das gilt wohl auch in der Natur.

Und so erleben wir den täglichen Kampf ums Überleben aus ganz verschiedenen Sichtwinkeln und Perspektiven. Auch uns durstet es uns nun nach Abkühlung als wir am späten Abend die Quelle verlassen um uns ganz ohne Angst oder Revierkämpfe unser Wasser auf dem Zeltplatz zu genießen.image-2015-10-18(4)

Pirschfahrt mal Anders – Reitsafari durch die Savanne Namibia´s

Auf den Pfaden wilder Tiere durch den afrikanischen Busch reiten und dabei die Ruhe & Stille genießen macht eine Reit-Safari zu einem ganz besonderen Erlebnis. Doch warum genau ist das so? Was macht es so speziell und wie gut muß man vorbereitet sein?image-2015-10-17(58)Der Morgen dämmert, die Sonne streckt sanft ihre Fühler aus und von der afrikanischen Hitze in der Kalahari ist noch nichts zu spüren. Gerade erst erwacht der Tag zu neuem Leben und genau wie ich, scheint auch mein Pferd noch müde zu sein. Sanft streichle ich ihm über die Stirn, suche den Augenkontakt mit dem Tier und versuche Vertrauen zu schaffen. image-2015-10-17(45)1Wohl auch, um mich selbst zu beruhigen, denn eigentlich habe ich großen Respekt vor Pferden und auch jedes Mal gehörig Angst beim Reiten. Doch die Aussicht, eine Safari mal ganz anders zu gestalten und die Neugier auf das neue Erlebnis sind stärker als meine Befürchtungen abgeworfen zu werden.image-2015-10-17(38)So steige ich also voller wildem Herzklopfen in den Sattel meines Pferdes und schon nach den ersten Schritten bereue ich meinen Übermut. Ich fühle mich nicht wohl und es fällt mir schwer die Kontrolle an das Tier abzugeben. Zwar bin ich schon 2x geritten, aber wie man ein Pferd richtig führt habe ich nicht gelernt. An diesem Morgen bin ich die einzige Teilnehmerin der Reit-Safari und mit dem Guide alleine unterwegs. image-2015-10-17(41)Da die Tour auch für Anfänger ausgeschrieben ist, verlasse ich mich darauf, diesmal eine Einweisung zu bekommen. Doch das Englisch meines Guides und seine schüchterne Kommunikation sind nicht gerade eine Hilfe um zu erfahren, wie man so ein Pferd richtigerweise reitet und lenkt. Ich beruhige mich damit, dass das Tier diese Touren kennt, schon weiß was es tut und wohin es traben soll. Aber wohl fühle ich mich nicht.image-2015-10-17(40)Schon gar nicht, als mein Guide das Tempo erhöht und auch mein Pferd nun schneller trabt. Ich hüpfe auf dem Sattel herum und bekomme Angst herunter zu fallen.Verkrampft klammere ich mich fest und versuche nicht aus dem Sattel zu fallen. „Slowly, slowly, please“ rufe ich nach vorne und ziehe die Zügel zu mir. Mein Pferd verlangsamt sofort sein Tempo und wir traben in gemächlichem Schritt weiter. Ich bin erleichtert, dass ich es geschafft habe, das Pferd abzubremsen. Mein Herzschlag beruhigt sich, meine Haltung entspannt sich und ich fasse Vertrauen zu dem Tier.image-2015-10-17(53)Und dann ist da auch der Moment in dem ich mich einfinde in der Umgebung und einen Blick dafür bekomme, welche Schönheit sich mir hier abseits der Pisten offenbart. Die Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht und lässt die roten Dünen erglühen, während das kniehohe gelbe Gras und die grünen Büsche den Kontrast dazu bilden und dieses so Kalahari typische Bild prägen, welches ich so liebe. Das ist das pure Afrika für mich. Keine Grenzen, keine Zeichen von Zivilisation, nur Weite so weit das Auge blicken kann und dazu alles perfekt gerahmt durch diese wunderbare und einzigartige Landschaft und ihre Stille.image-2015-10-17(55)Jetzt in diesem Moment in dem ich die Angst überwunden habe und die Landschaft genieße, weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war, eine Reit-Safari zu machen. Kein knatternder Motor eines Jeeps und keine schnatternden Touristen sondern nur das sanfte Schnaufen meines Pferdes begleiten mich. Genau das macht es so speziell auf dem Rücken eines Pferdes die Landschaft zu entdecken.image-2015-10-17(43)Man bewegt sich abseits der Touristenpfade und auf den Fährten der Tiere. Es ist einfach ihren Spuren zu folgen und sich ihnen ganz ungestört zu nähern. Und genauso erlebe ich es auch. Direkt neben mir grasen Spingböcke. Ein kurzer prüfender Blick und sie knabbern weiter an den Grashalmen. Sie nehmen das Pferd und mich nicht als Bedrohung wahr und so lassen sich diese Tiere aus nächster Nähe betrachten. Ich stoppe also mein Pferd und schaue mir diese so wunderbar von der Natur gezeichneten Antilopen an. Erst als sie sich zu sehr beobachtet vorkommen, nehmen sie reiß aus.image-2015-10-17(50)In ruhigem Tempo traben wir weiter und wieder schweift mein Blick über die Weite der Savanne in der Hoffnung weitere Tiere zu erspähen. Doch noch bevor ich etwas entdecke, zeigt mir mein Guide ein großes Erdloch im Boden und erklärt mir, dass hier ein Ameisenbär wohnt, wie dieser lebt und jagt.image-2015-10-17(58) Wie ein Schwamm sauge ich dieses Wissen auf und bin wieder froh in keiner großen Gruppe gestartet zu sein. So habe ich die Möglichkeit in Ruhe Fragen zu stellen und mir alles ganz genau anzusehen. image-2015-10-17(47)Inzwischen fühle ich mich auch im Sattel wohl. Die meiste Zeit trabt das Pferd brav dem Guide nach und stoppt, wenn das andere Pferd zum Stehen kommt. Ich kann es ein Stück weit führen und wenn es mir zu schnell geht, ziehe ich die Zügel und verlangsame unser Vorankommen. Das gibt mir die Möglichkeit entspannt den Erklärungen des Guide zu lauschen, die Landschaft zu genießen und die Tiere beobachten.image-2015-10-17(42)In sicherem Abstand entdecke ich eine grasende Oryx-Antilope und bin stolz sie noch vor dem Guide entdeckt zu haben. Es ist nicht meine erste Safari und inzwischen habe ich einen sehr geübten Blick dafür die gut getarnten Tiere zu erspähen. Wieder stören wir nicht mit unserer Anwesenheit und ich habe fast das Gefühl ein Teil seines Lebensraumes zu sein. Genau das hatte ich mir gewünscht, als ich zur Reit-Safari aufgebrochen bin.image-2015-10-17(48)Über unzähligen roten Dünen führt unser Weg und folgen wir den Spuren im Sand. Die Sonne steht inzwischen hoch am Horizont, Hitze steigt empor und lässt die Umgebung flimmern. Ich bin froh, dass wir an einem erhöhten Punkt rasten und es eine kühlende Erfrischung gibt. Auch bleibt Zeit für ein paar Landschaftsschnappschüsse. image-2015-10-17(54)Ich genieße den Blick auf die Szenerie und streichle mein Pferd zum Dank. Als ich mich nach der Pause wieder im Sattel befinde ist da kein Unwohlfühlen mehr und ich erlaube auch ein gesteigertes Tempo. Zügig geht es jetzt die Dünen hinauf und wieder herunter während wir uns dem Camp nähern.image-2015-10-17(39)Bei unserem heutigen Ausritt begegneten uns zwar keinen Giraffen oder Zebras, aber das ist mir auch nicht so wichtig gewesen. Ich bin nicht im Zoo unterwegs, sondern in der Wildnis und weiß, dass die Natur nicht alle ihre Geheimnisse auf einmal Preis gibt.image-2015-10-17(51)Ich genieße jedes kleine Wunder was hier seinen Lebensraum gefunden hat. Ich lerne viel über die Bewohner der Savanne, ihr Zusammenspiel und ihren täglichen Überlebenskampf und ich genieße es als Reiterin Teil ihres Refugiums geworden zu sein.image-2015-10-17(57)Und ich bin froh, doch den Mut für diesen Ausritt gefunden zu haben und dankbar dafür, dass alles so gut und sicher funktioniert hat. Für mich war es ein besonderes Erlebnis und ich bin mir sehr sicher, dass ich zu gegebener Zeit wieder in den Sattel steigen werde um die Natur vom Pferd aus zu entdecken.

#infoIch habe meine Reitsafari auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch in der gemacht. Der Vorteil ist hier, dass man auch als Tagesausflügler teilnehmen kann. Bagatelle hat allerdings auch eine wunderbare Lage um dort in den Cottages zu wohnen oder auf dem Campingplatz zu rasten.

Bist du bei Pinterst?

Reitsafarie-Pirschfahrt-Afrika-Namibia

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Camping in Namibia Ι Plätze, Kosten & Besonderheiten – Alle Infos für deine Planung!

Namibia ist ein hervorragendes Land für einen Urlaub im Zelt oder Caravan. Im südlichen Afrika ist man spezialisiert auf Campingreisen und das spiegelt sich auch sehr deutlich im Preisgefälle, der Sauberkeit und der Vielzahl der Plätze wieder.

image-2015-10-17(22)Hier ein paar Informationen zu Camping in Namibia:

Plätze zum Campen sind generell auch in den abgelegensten Gebieten des Landes zu finden. Sie sind gut beschildert und viele von ihnen sind auch in Landkarten verzeichnet oder via Navigationsgerät ansteuerbar. Auch bieten viele Lodges & Game Reservate Stellplätze an und in der Regel darf man als Camper die Räumlichkeiten wie Restaurants, Bars oder den Pool mitbenutzen.image-2015-10-17(28)Wildcampen ist nicht verboten und man findet Camper manchmal sogar direkt an der Hauptverkehrsstraße. image-2015-10-17(23)Es empielt sich hier umsichtig zu sein, den Platz mit Bedacht zu wählen und sich ggf. von Locals beraten zu lassen. Wichtig ist allerdings niemals in ausgetrockneten Flußbetten das Zeltlager aufzuschlagen da Springfluten drohen.image-2015-10-17(17)Campingplätze in Namibia sind sehr gepflegt und kosten im Schnitt zwischen 100 – 300 NAD was in etwa 6 – 20 EUR entspricht. Für Strom und Wasser muß nicht extra bezahlt werden. (Stromadapter ggf. beim Vermieter ausleihen.)image-2015-10-17(18)In der Regel hat man ein Rondell um einen schattenspendenden Baum für sich. Dort befindet sich dann auch der Stromanschluß, ein Licht und der Grillplatz. Der Rost fürs Grillgut ist bereits vorhanden. Feuerholz & Kohle müssen selbst mitgebracht werden.image-2015-10-17(29)Frischwasser bekommt man bei den Sanitärenanlagen, wo sich meist auch eine Spülküche finden läßt. Sehr häufig hat man auch direkt am Stellplatz fließendes Wasser zur Verfügung.image-2015-10-17(16)Nicht selten hat man eine Dusche und ein WC für sich ganz alleine. Diese sind direkt an die Parzelle angeschlossen und falls nicht, dann sind sie in nur wenigen Minuten erreichbar. Ich war nie mit mehr als einer Person (selbst auf voll belegten Plätzen) zusammen im Waschraum, weil es einfach überall ausreichend Sanitäranlagen gibt. image-2015-10-17(35)Wir hatten auf allen Plätzen ausnahmslos immer fließend Warmwasser zum Duschen und auch Toilettenpapier. Die Anlagen werden täglich gereinigt, waren stets hygienisch rein und gaben nie einen Grund zur Beanstandung gegeben.image-2015-10-17(27)Ob eine Anlage eingezäunt ist hängt davon ab wo der Campingplatz angesiedelt ist und ob es Raubtiere in der Umgebung gibt oder nicht. Ohne Zaun kann es schon mal sein, dass man neben grasenden Antilopen aufwacht oder nachts ein Schakal den Weg zur Toilette kreuzt.image-2015-10-17(19)ACHTUNG gilt wie überall beim Entsorgen der Speisereste. Diese können für wilde Tiere auch auf eingezäunten Plätzen sehr anziehend sein und zur Gefahr werden, deshalb sind diese immer gut verpackt in die entsprechenden Müllbehälter zu entsorgen.image-2015-10-17(30)Insgesamt war unsere Campingerfahrung in Namibia durchweg positiv und wir haben uns auch zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Im Gegenteil! Wir haben uns immer sehr schnell heimisch und sehr willkommen gefühlt.

Namibia Ι Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzeit – Deine Planungshilfe zu Kosten, Anbietern & Besonderheiten

Wir waren 15 Tage mit Allradfahrzeug, Campingausrüstung und Dachzelt in Namibia unterwegs. Für uns eine kostengünstige Möglichkeit das Land zu bereisen und die Freiheit zu haben überall da bleiben zu können wo es uns gefällt. Zudem ist das Land einfach zu bereisen und durch die klimatischen Bedingungen ideal für einen Camping-Trip.image-2015-10-17(10)Alle Kosten & Informationen haben ich hier zusammengefaßt:

Fahrzeug: Nissan Doppelkabiner 4×4 mit einem Dachzelt & abschließbaren Aufbau, Schaltgetriebe, Klimaanlage, Radio/CD Player, Servolenkung, max. 2 Personen

Navigation: Die Fahrzeugmiete inkludierte kein Navigationsgerät. Kartenmaterial reicht für Namibia in der Regel aus und wird von Verleiher kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir haben zusätzlich mit Navigationssoftware auf dem Handy unsere Route gefunden.

Ausstattung für 2 Personen: 1x Dachzelt (1,20 x 2,40) mit Moskitonetzen und Schaumstoffmatratze, Spannlaken und zwei Kopfkissen mit Bezügen, 1x Klapptisch, 2x Klappstühle, 1x Küchenkiste für zwei Personen, 1x Gasflasche mit Kochaufsatz, 12V & 220V Kühlschrank 39 Liter, Grillrost und Wasserkanister.

Versicherung: Eine Zusatzersicherung für Reifen & Glas halte ich beim Fahren auf Namibias Schotterpisten für sinnvoll. Auch sollte man eine Versicherungsvariante mit reduzierter Selbstbeteiligung wählen, weil Schäden an Fahrzeugen schon fast normal sind und viele Anbieter sich auch kleinste Kratzer durch Sträucher bezahlen lassen. Bei unserem Anbieter war man sich bewußt, dass kleine Kratzer zu so einer Reise dazu gehören und so wurde großzügig über kleinere Dinge hinweg gesehen. Wir haben uns für eine Versicherung mit reduzierter Selbstbeteiligung entschieden und sind damit den Mittelweg zwischen Topversichert und Basisversicherung gegangen.image-2015-10-17(6)Kosten: Unser Allradfahrzeug mit Dachzelt und kompletter Campingausrüstung hat für 15 Tage 18.000 NAD plus 2.100 NAD für die (zweitbeste) Versicherung gekostet. Insgesamt also 20.100 NAD was umgerechnet etwa 1.349 EUR entspricht also pro Person 675 EUR. Umgerechnet auf einzelne Tage ergibt sich ein Preis von 45 EUR/p.P. für das Fahrzeug mit Übernachtungsmöglichkeit.

Im Mietpreis sind Wartung, Mehrwersteuer, unbegrenzte Kilometer und Versicherung eingeschlossen. Eine Zusatzgebühr für den Zweitfahrer wurde nicht erhoben. Die Preise gelten für die Annahme und Rückgabe in Windhoek und beziehen sich auf den Wechelkurs von Oktober 2015.

Kaution: Für die Kaution wurden 17.000 NAD umgerechnet 1.140 EUR auf der Kreditkarte reserviert.

Anbieter: Pegasus Car & Camper Hire (www.pegasuscar-namibia.com) Wir waren mit Service, Einweisung, Abwicklung & Kommunikation sehr zufrieden und können das Unternehmen mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Da das Betreiberpaar in den nächsten Jahren in Rente geht ist zu prüfen, ob es den Anbieter noch gibt.

Infos zur Abwicklung: Die Buchung & Abwicklung erfolgte via Website und Mail. Meine Anfragen wurden immer zeitnah beantwortet und auf extra Wünsche wie Kühlkiste, Warnweste, Verbandskasten oder Potije wurde gerne eingegangen. Diese wurden auch nicht extra berechnet!image-2015-10-17(3)Extras: Wir wurden direkt am Flughafen in Empfang genommen und auch nach der Tour wieder zum Flughafen gebracht. Der Flughafen liegt ca 41 km außerhalb Windhoeks und so haben wir uns die Transferkosten gespart.

Einweisung: Wir erhielten eine gründliche Einweisung die in etwa 2-3h Zeit in Anspruch nahm. Hier wurde die Bedienung und Handhabe des Allradfahrzeug erklärt und der Auf- und Abbau des Camping-Equipments vorgeführt und geübt. Auch erhielten wir viele nützliche Tipps zum Straßenzustand, Campingplätzen, Sehenswürdigkeiten und zur Sicherheit auf Namibias Straßen. Der Anbieter war rund um die Uhr für uns telefonisch erreichbar. image-2015-10-17(9)Überwachung: Manche Anbieter überwachen ihre Fahrzeuge via GPS und Onboardkamera 24h am Tag und geben eine Reisegeschwindigkeit von 70 km/h für Schotterpisten vor, was je nach Zustand völlig übertrieben ist. (80-100 km sind auf den Strecken vom Staat vorgeschrieben). Pegasus hat uns ausführlich über Straßenverhältnisse und Gefahren aufgeklärt, spart sich aber eine Totalüberwachung, was wir sehr begrüßt haben.

Sicherheit: Wir haben uns während der kompletten Reise zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Weder im Verkehr, an Tankstellen oder eben nachts beim Campen. Wir waren nicht leichtsinnig, haben keine Wertsachen im Fahrzeug gelassen und uns an die Sicherheitshinweise des Vermieters gehalten und sind so sicher durch Namibia gereist.

Komfort: Wir sind im Oktober durch Namibia gereist und hatten ideale Wetterbedingungen und keinen Regen. Idealerweise nimmt man sich für die frischen Morgenstunden lange Kleidung mit. ACHTUNG am Meer kann es auch zur Trockenzeit empfindlich kalt und extrem windig sein. In den Küstenorten haben wir deshalb auf Camping verzichtet und uns in einem B&B eingemietet.

 

 

Die Lösung für Road Tripper – Mit Allradantrieb & Dachzelt zur ultimativen Freiheit

Ein reiner Campingtrip ist nicht meine erste Wahl, wenn ich mich auf Reisen begebe, aber ein Road Trip der mir ermöglicht im Dachzelt zu nächtigen, schon. So geschehen auf unserer Namibia-Reise.image-2015-10-17Mühseliges Aufbauen, Heringe einschlagen und zwei Wochen auf einer bodennahen Matratze mit Insektenanschluss zu verbringen schreckt mich einfach vom Zelten ab. Allerdings mag ich es auch, absolut flexibel und frei auf Reisen zu sein und einfach da zu bleiben wo es einem gefällt, wo man nette Menschen gefunden hat oder es gerade herrlich abseits der Zivilisation ist.image-2015-10-17(10)Eigentlich wäre ich damit die ideale Kandidatin für ein komfortables Campingfahrzeug. Doch wenn es zur Navigation eines solchen Fahrzeuges kommt, dann hält sich meine Begeisterung ganz schnell in Grenzen. Enge Gassen, schmale Brücken oder beengte Parkbuchten sind mir ein Graus und damit scheidet ein Camper auf Grund seiner Dimension in der Regel für mich aus.image-2015-10-17(2)In Namibia habe ich jetzt die perfekte Lösung für mein Komfort-Freiheit-Mobilitätsproblem gefunden. Ein leistungsstarkes Allradfahrzeug (4×4) mit Dachzelt und ordentlich viel Stauraum im Heck.image-2015-10-17(11)Dachzelt? Ja, so etwas gibt es. Nicht gerade verbreitet in Europa aber in der afrikanischen Wildnis fast auf jedem dritten Fahrzeug zu finden. So ausgestattet kommt man an die entferntesten, schönsten und einsamsten Orte und kann gleich noch dort bleiben, weil man perfekt ausgerüstet ist.image-2015-10-17(4)Eingepackt macht das Zelt den Eindruck einer Dachbox, doch mit wenigen Handgriffen wird daraus eine himmlische Übernachtungsmöglichkeit. Himmlisch deshalb, weil das Zelt in der Tat auf dem Autodach installiert und nur über eine Leiter erreichbar ist – was die meisten Kriechtiere, Spinnen und Käfer davon abhält, mein Bett zu entern und mich somit panikfrei nächtigen lässt.image-2015-10-17(9)Das Zelt ist in eine wetterfeste Schutzhülle mit Reißverschluss verpackt. Diesen löst man und klappt die Hülle ganz einfach zur Seite. Danach zieht man die Leiter heraus und benutzt diese als „Hebel“ um die zweite Tragefläche des Zeltes auszuklappen. Nun steht das Domizil auch schon.image-2015-10-17(8)Nach Belieben können noch 4 Streben für den Sonnenschutz der Fenster befestigt werden. Die Spezialmatratze, die nicht aufgepumpt werden muss, befindet sich bereits im Zelt und somit ist nach weniger als 5 min Arbeit die wetter- & windfeste Unterkunft auch schon bezugsfertig. Und genauso einfach und zeitsparend ist auch der Zusammenbau.image-2015-10-17(13)Äußerst praktisch an der Höhe des Zeltes ist auch, dass man neben weniger Kriechtieren auch weniger bis keinen Schmutz im Zelt hat und somit das tägliche, lästige Ausfegen wegfällt. image-2015-10-17(15)Kopfkissen und Decken kann man beim Weiterreisen getrost auf der Matratze liegen lassen. Beim Zusammenbau gibt es genügend Spielraum, so dass das „Paket“ auch zusammengefaltet werden kann, wenn sich die Bettsachen noch darin befinden. Ideal also für Road Tripper wie mich, die ihre Zeit lieber auf der Straße verbringen, anstatt sich mit Zeltauf und -abbau zu beschäftigen.image-2015-10-17(1)Wir sind auf Schotterpisten unterwegs gewesen, haben unserem 4×4 das Klettern beigebracht und sind die Offroadpisten entlang gerockt und unser Fahrzeug hat uns nie im Stich gelassen. Wenn es uns irgendwo gefallen hat, dann haben wir uns die Freiheit genommen und wild unter atemberaubendem Sternenhimmel gecamped.image-2015-10-17(7)Nach 2 Wochen Praxiserfahrung als Camping-Road-Tripper gibt’s daher von mir die volle Punktzahl für das Allradfahrzeug und diese äußerst praktische & günstige Art der Übernachtung auf Reisen. image-2015-10-17(14)Außerdem gibt es von mir auch noch ein extra Punkt für den Romantikfaktor. Denn mit einem offenen Dachzelt kann man Nachts gemeinsam mit dem Partner in die Sterne gucken und dabei herrlich wegschlummern, ohne Sorge vor Kriechtieren haben zu müssen.
I like!#infoInfos speziell zur Fahrzeugmiete und Camping in Namibia inkl. aller Kosten haben ich in einem weiteren Blogpost extra zusammengefaßt. Diese Informationen findest du im Link.

Road Trip Namibia – Etosha, Spitzkoppe, Sossusvlei & Lüderitz

Unser Road Trip durch Namibia führt uns durch ein facettenreiches Land mit riesigen Canyons, orange leuchtenden Sandünen und vor Hitze flimmernden Salzpfannen. Unsere Fahrt geht vorbei an wilden Tieren, verlassenen Diamentengräberstätten ebenso wie am wild tosenden Atlantik. Folge mir hier auf den ersten Teil unserer Reise durch das Land im südlichen Afrika:image-2015-10-06(13)Von Windhoek aus starten wir mit 4×4 Fahrzeug, Zelt auf dem Dach und Campingausrüstung zu unserem Road Trip durch Namibia.image-2015-10-06(6)Unsere erstes Ziel ist der Etosha Nationalpark und was wir hier an Tierreichtum erleben ist einfach nur einfach sagenhaft!image-2015-10-06(5)Von Elefanten…image-2015-10-06(4)über Giraffen…image-2015-10-06(19)bis zu Nashörnern findet sich einfach jedes Tier hier! Sogar sehr seltene Hyänen.image-2015-10-06(7)Nach 3 erlebnisreichen Tagen im Park geht es auf staubigen Landstraßen weiter in Richtung Spitzkoppe. Ein toller Flecken Erde! Nach einem kurzen Fotostop steuern wir in Richtung Küste.image-2015-10-06(9)Doch da es am Meer in Swakopmund windet, tierisch kalt und ungemütlich ist, fahren wir direkt weiter der Sonne entgegen in Richtung Walvis Bay. Hier gibt es eine Lagune mit hunderten von rosafarbenen Flamingos, wie man sie eigentlich nur aus Florida kennt.image-2015-10-06(10)Nach einer erholsamen Nacht verlassen wir die frostige Küste wieder und steuern in Richtung Sossusvlei. Auf dem Weg finden wir immer wieder sagenhafte Landschaften und faszinierende Ausblicke.image-2015-10-06(11)Und auch am südlichen Wendekreis kommen wir vorbei. image-2015-10-06(12)Als wir am Nachmittag Solitär passieren beschließen wir kurzerhand, hier unser Nachtlager aufzuschlagen. Zu cool ist dieser Ort um ihn nur zu passieren.image-2015-10-06(14)Und er hat ein Highlight zu bieten, was man nicht überall findet! Game Dive mit Geparden und das muß man einfach erlebt haben.image-2015-10-06(3)Nicht nur wegen der Katzen, sondern auch wegen der wunderschönen Landschaft läßt es sich hier herrlich den Sonnenuntergang genießen.image-2015-10-06(2)Am nächsten Tag erreichen wir die Dünen von Sossusvlei und mich zieht es als zunächst in das Death Vlei zum Fotografieren. image-2015-10-06(1)Allerdings muß unser Fahrzeug erstmal aus dem Sand befreit werden, denn wir haben uns im tiefen Sand festgefahren.image-2015-10-06(15)Als ich Death Vlei erreiche weiß ich auch, warum dieser Ort genau so genannt wird. In der Gluthitze will ich einfach nur noch umfallen und regungslos liegen bleiben, so überhitzt, ausgedörrt und überanstrengt fühle ich mich nach 1km Power-Fußmarsch durch den Wüstensand. Doch für diese Motive hat sich die Quälerei allemal gelohnt!image-2015-10-06(16)Am nächsten Morgen dann die nächste Fotosession mit Auspowerfaktor. Zum Sonnenaufgang gehts hinauf auf die 450 m hohe Sanddüne.image-2015-10-06(1)Und auch hier hat sich der mühsame Aufsieg absolut gelohnt. Der Ausblick auf die orangeroten Dünen ist sagenhaft schön!image-2015-10-06Auf schier endlos scheinenden Straßen geht es weiter in Richtung Lüderitz.image-2015-10-06(17)Wo wir schon vor den Toren der Stadt von Wildpferden und Sandstürmen begrüßt werden.image-2015-10-06(18)Wie es ab hier weiter geht, erfährst Du im zweiten Teil… der zunächst erst noch erlebt werden muß! Den ausführlichen Bericht zu allen Stationen und Highlights gibts nach unserer Rückkehr.

Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Gudrun von Reisebloggerin.at

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Gudrun von „Reisebloggerin.at“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Gudrun Krinzinger

Gudrun Krinzinger

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ich wollte auf jeden Fall nach Afrika und dort mit einem Jeep mit Dachzelt unterwegs sein. Da ist die Auswahl jetzt nicht so riesig und schnell fiel meine Wahl auf Namibia.

2.) Was hat Dich am Land am Meisten beeindruckt?

Auf jeden Fall die Tierbeobachtungen in den Nationalparks, die Fahrt mit dem Heißluftballon in Sossuvlei und ein Flug mit einem Kleinflugzeug über den Namib Naukluft Park.namibia-ballonfahrt

3.) War es für Dich einfach in dem Land zu reisen?

Ja, es war einfach. Es wird überall gut Englisch gesprochen und es war alles gut angeschrieben.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich fühlte mich überall sicher.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht hast Du ausprobiert und hats geschmeckt?

Wir haben gecampt und da stand der kulinarische Genuss nicht so im Vordergrund. Wir haben oft gegrillt. In Swakopmund habe ich die besten Austern meines Lebens gegessen.namibia-ballon

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

Wie schon oben erwähnt bin ich mit dem Ballon gefahren (teuer, aber jeden Cent wert) und mit einem Kleinflugzeug geflogen (teuer, aber jeden Cent wert). Empfehlen kann ich auf jeden Fall eine Living Desert Tour in Swakopmund und wer sich für Sternenbeobachtung interessiert, Stargazing mit Guide. Die Preise haben sich seit meinem Aufenthalt im Jahre 2012 sicher geändert.

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

Ich hatte Kontakt mit den Guides bei den Sehenswürdigkeiten im Land. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir da mein Aufenthalt im Damaraland beim Petrified Forest National Park. Die Guides haben im Anschluss an die Tour ein Lied aus ihrer Heimat gesungen.ballon-fahren-namibia

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Für mich waren es die Tierbeobachtungen im Etosha, und da besonders die Großkatzen. Einen Leopard in freier Wildbahn beobachten zu dürfen ist etwas ganz besonderes.

 9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Siehe Antwort Nummer 10.

10.) Welche Tipps & Erfahrungswerte würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Weniger ist mehr! Das Programm nicht zu eng stecken, lieber an einem besonders schönen Platz einen Tag mehr einplanen, als durchs Land zu rasen. Unbedingt auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen achten und keinen Unfall bauen! Wir waren einmal einen ganzen Tag unterwegs ohne anderen Autos zu begegnen. In Namibia wird es auf einen Schlag stockdunkel und das schon sehr früh. Da solltest Du Dein Ziel schon erreicht haben. In der Nacht herumzufahren ist keine gute Idee.

#dankeLiebe Gudrun, danke für die tollen Tipps und ich schau mal welche Art von Fliegen ich auf meinem Trip einbauen werden. Ballonfliegen ist nur leider viel, viel zu teuer – sonst aber echt ein Traum!

 

Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Sabine von Ferngeweht

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Sabine von „Ferngeweht“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ein Bildband in einem Buchhandel. Ich wollte mich für meine nächste Reise inspirieren lassen und bin auf diesen Bildband Namibia mit wahnsinnig tollen Bildern gestoßen. Da wollte ich unbedingt hin!

2.) Was hat Dich am Land am meisten beeindruckt?

Am meisten beeindruckt hat mich die Weite: Man fährt oft stundenlang durch das Land, ohne einem anderem Menschen oder Auto zu begegnen. Und wenn man von einem Berg hinunterschaut, sieht man bis zum Horizont nichts als endlose Landschaft. Das beruhigt ungemein.

3.) War es für Dich einfach, in dem Land zu reisen?

Es gibt eine Reihe sehr gut ausgebauter Straßen, aber auch viele Sandpisten, auf denen das Fahren nicht so einfach ist. Da wir einen normalen Wagen und keinen Jeep hatten, haben wir uns vor allem auf den schwierigeren Pisten viel Zeit genommen. Allgemein ist ein einfach, in Namibia zu reisen. Die Straßen sind gut ausgeschildert, mit Deutsch oder Englisch kommt man bestens zurecht und die vielen schönen Unterkünfte sind ein Traum.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich habe mich in Namibia absolut sicher gefühlt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich kaum in Städten unterwegs war. Und auf dem einsamen Land gibt es schlichtweg niemandem, der einem etwas Böses antun könnte … Vor Tieren habe ich mich auch nicht gefürchtet – wobei ich nicht im Zelt geschlafen habe. Da muss man sicherlich hinsichtlich Skorpionen oder Schlangen noch mal mehr aufpassen.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

5.) Welches typische namibische Leibgericht hast Du ausprobiert – und hat’s geschmeckt?

Der Namibier grillt für sein Leben gern. Und ich muss sagen: Das Fleisch, das man dort bekommt, ist unglaublich lecker – egal ob Springbock, Kudu, Oryx, Warzenschwein, Zebra oder Rind. Keine Spur von Massentierhaltung oder künstlichem Futter. Man merkt schon am Geschmack, dass die Tiere ihr ganzes Leben frei durch die Wildnis laufen und fressen, was die Natur ihnen bietet.

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

In einem Land wie Namibia brauche ich keinen Adventure-Thrill – die Natur an sich ist schon spannend genug! Eine der spannendsten Ausflüge war die Little-Five-Tour in der Wüste, wo wir zusammen mit einem Wüstenexperten auf die Suche nach kleinen Tieren im Sand gegangen sind. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/little-five-wueste-namibia)

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

In Namibia leben viele Deutschstämmige, deren Vorfahren vor mehreren Generationen ins Land gekommen sind. Von ihnen habe ich viele interessante Geschichten über ihr Leben in Afrika gehört. Was sie mir mitgegeben haben? Dass das Leben weitab von jeder Zivilisation zwar idyllisch, aber auch hart sein kann.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht.de

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Es gab viele schöne Erlebnisse, aber eines meiner Highlights war der Sonnenuntergang am Köcherbaumwald. Nach einem etwas ruppigen Urlaubsbeginn hatte ich da das erste Mal das Gefühl, endlich in Namibia angekommen zu sein. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/koecherbaum-namibia)

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Das Fahren ist in Namibia prinzipiell kein Problem, wenn man zwei Regeln beherzigt: 1. Fahre niemals in der Dunkelheit! Denn dann sind die Tiere auf den Straßen unterwegs, und ein Zusammenstoß ist lebensgefährlich. 2. Fahre auf den unbefestigten Straßen niemals mehr als 80 km/h! Es gibt Bodenwellen, die Dich schnell aus der Bahn werfen können. Jedes Jahr gibt es viele tödliche Unfälle, weil Urlauber zu schnell unterwegs sind und sich überschlagen.

10.) Welche Tipps und Erfahrungen würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Wenn Du nach Namibia willst, nimm Dir Zeit! Mein Tipp: An jedem Ziel mindestens zwei Übernachtungen einplanen, weil die Entferungen zwischen den Orten sehr groß sind. Nicht selten wirst Du sieben, acht Stunden am Tag im Auto sitzen. Wenn Du auch mal aussteigen und die Natur erleben willst, brauchst Du also Zeit zwischen den Fahrtagen.


Wer mehr über Sabine und ihre Namibia Reise erfahren möchte, der schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei www.ferngeweht.de/tag/namibia!

#dankeLiebe Sabine, danke für die tollen Tipps und sei Dir sicher, dass ich im Köcherwald an Dich denken werde!

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil III mit Insider Glenn

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Glenn kenne ich auch aus meiner Zeit in Kapstadt. Er war mein Barkeeper in meiner Stammkneipe und ist inzwischen wieder zurück in seiner Heimat. Wir sind über Facebook in Kontakt geblieben. Wenns klappt, treffen wir uns in Windhoek wieder.Lion1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

You have everything in namibia, from relaxation to hard work to an awesome party everywhere.
Man hat alles in Namibia, von Entspannung zu harter Arbeit bis zu außergewöhnlichen Partys überall.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

My favorite place is cycling in the mountains and enjoying the open air.
Mein Lieblingsplatz ist in den Bergen beim Mountainbiken und Frischluft genießen.

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

English would be a first choice, but it would be better to learn oshivambo which is the main local language. German is only spoken by the few german decedents.
Englisch wäre meine erste Wahl, aber es wäre besser „Oshivambo“ zu lernen, weil das die am meisten gesprochene Sprache der Locals ist. Deutsch wird nur von ein paar Deutschstämmigen gesprochen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

I have not seen a scorpion in years, but if I did I would catch it and cook it on the fire. I would also sleep outside on a good night without fear of scorpions.
Ich habe seit Jahren keinen Skorpion gesehen, aber wenn ich hätte, dann hätte ich ihn gefangen und überm Feuer gekocht. Ich würde draußen schlafen in einer passenden Nacht und auch ganz ohne Ängste.Mopane Wurm

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

You should try mopany worms. They a squishy yet good.
Du  solltest die Mopane-Würmer versuchen. Sie sind weich sehr gut.

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen?

Not so much an adventure as just good fun: There is a dead sea at the coast a bit inland you can float and all that while standing up straight. It is near henties bay. but its just a big hole in the ground with water. Not really a sea. Also you should try hot air ballon over the Sousesvlei.
Nicht so sehr ein Abenteuer, aber ein großer Spaß: Es gibt ein totes Meer an der Küste ein wenig landeinwärts wo Du im Wasser schweben kannst und sogar ganz gerade stehen kannst. Es ist in der Nähe von Henties Bay. Aber es ist nur ein großes Loch im Boden mit Wasser. Nicht wirklich ein Meer. Auch solltest Du Heißluftballon über die Sousesvlei versuchen.7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?Namibians tend to be very sociable no matter where you meet them, I think the best place to meet them would be at joes beer house or at harriers running club, but you can greet them any time you want actually.
Namibier sind in der Regel sehr gesellig, egal wo man sie trifft. Ich denke, der beste Ort, um sie zu treffen ist bei „Joes Bierhaus“oder „Harries Running Club“ Aber Du kannst sie wirklich immer und überall kennenlernen.image-2015-09-10(10)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

I usually think of a kudu or a warthog as some main animals you see them everywhere and they are nothing new.
Normal denke ich da an Kudus oder Warzenschweine, aber Tiere siehst Du überall und sie sind nichts Neues.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Watch your speed limit as the cops are all over traping on the long road between towns. but most of all you should go experiance the sea with the dunes next to it.
Beachte die Geschwindigkeitsgrenze, die Polizei fängt Dich auch auf den langen Wegen zwischen den Städten. Vor allem aber solltes Du das Meer mit den Dünen daneben erleben.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Do not discuss anything to do with apartheid as that is in the past yet the scars are still here. Rather talk about where you are going for your next beer.
Diskuttiere am Besten nichts, was mit Apartheid zu tun hat, auch wenn es Vergangenheit liegt. Die Narben sind immer noch da. Sprich lieber darüber welcher Weg Dich zum nächsten Bier führt.

#danke
Hey Gordon, thank you so much for your input! I´m not sure if I want to eat Mopany worms, but we will see. I´m so much looking forward to discover your homeland and hopefully we met in Windhoek again. Maybe with you wife. I haven´t met her yet.


Kennst du schon die Namibia-Insider-Tipps von Andrea und Vanessa?

Der Countdown läuft!

Ihr wißt ja gar nicht, wie ich mich freue, nun endlich bald nach Namibia zu kommen! Die Aufregung steigt gerade ins Unermässliche. Am Liebsten würde ich direkt schon alles einpacken und an der Tür mit meinem Rucksäckchen auf das „GO“ warten. Aber leider, leider gibts noch andere Aufgaben im Leben.Fliegen AfrikaDa wir gerade noch in Brasilien sind, startet unsere Reise am 28.09.2015 von Sao Paulo nach Windhoek mit kurzem Zwischenstopp in Joburg, Südafrika.

Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren. Ich recherchiere im Netz, lese meinen Reiseführer, habe die GPS Karten runtergeladen und ich hole mir noch ganz viele nützliche Tipps bei meinen namibianischen Freunden. AndreaAb dem 29.09.2015 werdet ihr hier mit Infos, Bildern und Geschichten gefüttert. Ich hoffe Du bist dabei und folgst meinem #LiveBlog!

Alles was man zu Namibia wissen sollte, wie man sich am Besten vorbereitet und was „Locals“ sagen, findest du im Link.

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil II mit Insiderin Vanessa

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Vanessa habe ich auf einer Messe in München kennengelernt und seither sind wir befreundet. Ich verfolge immer mit großen Augen, wenn sie wieder in ihrer Heimat ist und tolle Abenteuer erlebt. Diesmal fliege ich in ihr Land und bin neugierig, was sie mir mir so ans Herz legt!image-2015-09-09(4)1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia ist einfach toll, es fängt bei den freundlichen Leuten an, die tolle Landschaft – von Savanne zur Wüste zum Meer – und natürlich die Tiere in der Wildnis. Es ist ein tolles Erlebnis die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. UND was man nicht vergessen darf sind die tollen Sonnen Untergänge.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Es ist schwer zu sagen was mein Lieblingsplatz ist. Es gibt so viele schöne Plätze in Namibia. In Windhoek wo ich aufgewachsen bin, würde ich sagen ist mein Lieblingsplatz am Abend auf einen Berg mit Freunden, um den „Sundowner“ zu genießen. Noch ein toller Platz ist Langstrand (der Strand zwischen Swakop und Walvis Bay) Es ist immer wieder faszinierend am Meer zu stehen und einfach „paar“ Meter über die Straße zu laufen und dann direkt in der Namibwüste zu stehen.image-2015-09-09(8)3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Man sagt ja das die Namibianer ihre eigene Sprache haben – Namlish!. Dies ist ein Mix zwischen Englisch, Deutsch und Afrikaans. Als Tourist ist es am einfachsten ein Namibianer auf Englisch an zu sprechen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Ich persönlich habe schon oft Skorpione gesehen. Bei Freunden im Haus oder bei meiner Mutter im Schlafsack. Aber ich glaube es kommt immer drauf an wo man ist, um auf einen Scorpion zu treffen. Trotzdem würde ich unter freien Himmel Schlafen…evtl. nicht direkt auf einen freien Boden aber auf einer erhobenen Stelle oder hinten auf einen Pick up. Früher als Kinder haben wir oft bei uns im Garten unter freien Himmel geschlafen. Es ist ein tolles Erlebnis.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Schwierig zu sagen. Meistens wird ja ge-Braait (gegrillt) in Namibia. Was natürlich super ist, da das Fleisch drüben eine ganz andere Qualität hat. Worauf ich mich immer freue wenn ich zuhause bin ist ein Poitjie. Das ist sowas wie ein riesen Eintopf der auf dem Feuer gemacht wird. Jeder macht seinen Poitjie anders, es gibt kein Grund Rezept . . . einfach alle Zutaten (Rind, Wild oder Huhn und Gemüse) in den 3 Fuß Topf mit Wein, Brühe, Cola oder Bier abgießen und dann ca. 4 Stunden auf den Feuer kochen lassen. Aber was auf jeden Fall ein „muss“ ist, ist Biltong (getrocknetes Fleisch) und Trockenwurst. Ein richtiges Leibgericht der Einheimischen wäre sicher Millipap (ähnlich wie Polenta) mit Tomatensoße oder Chakalaka (sowas wie eine würzige Gemüse Soße).image-2015-09-09(5)

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen? 

Definitiv Skydiven! Am Besten in Swakopmund, es ist einfach der Hammer dort oben in der Luft zu sein und den Blick über die kleine Küstenstadt und der Wüste zu haben. Eine Löwenfütterung ist auch immer sehr sehenswert. (Kann man gut auf der Okapuka Lodge mit ein Gamedrive kombinieren).

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten? 

Die meisten Namibianer sind sehr kontaktfreudige, offene Menschen. Am besten Trift man sie am Abend in einer Bar auf ein Bierchen oder zwei (evtl. noch paar Jägermeister dazu ) …. Am aller Besten in Joes Beerhouse oder ähnliche Lokale. (Bush Bar, Eagles Beergarden)image-2015-09-09(7)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Es gibt für die meisten sicher viele Tiere die man mit Afrika/Namibia verbindet. Spontan würde ich sagen ein Kudu oder Affe. Diese beiden Tiere sieht man wirklich fast neben jeder „Landstraße“. Die Affen sind wahrscheinlich das Erste das die meisten Touristen sehen, da diese morgens wenn man vom Flughafen nach Windhoek reinfährt wirklich oft im Busch am Straßenrand sitzen. Vor ein paar Jahren hat man ab und zu ein Kudu in verschiedenen Wohngebieten gesehen die am „Stadtrand“ endeten.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Wenn man durchs Land fährt ist es extrem wichtig das man nicht zu schnell fährt. Es sind oft Tiere wie die Kudus oder Warzenschweine welche die Straßen überqueren. Leider passieren dadurch oft Unfälle, da manche Leute einfach nicht drauf achten. Natürlich ist die Landschaft auch immer der Hammer. Man sieht immer wieder was neues, atemberaubendes in der Landschaft. Sei es auf’m Weg nach Swakopmund die Spitzkoppe die auf einmal erscheint, oder die riesen Termitenhügel (an denen in der Regenzeit übrigens tolle Omajovas wachsen – Riesen essbare Pilze) oder einfach die unendlich lange Steppe oder Wüste, in der auch oft Tiere zu sehen sind, mit den Bergen am Horizont. image-2015-09-09(6)10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Ein Fettnäpfchen wäre wahrscheinlich wirklich Rassismus oder die Kolonialzeit an zu sprechen oder einen Herero-Abstämmigen als Wambo-Abstämmigen „abzustempeln“ (oder umgekehrt), da die verschiedenen Stämme sich meistens gegenseitig nicht unbedingt leiden können. Noch ein Fettnäpfchen wäre sicher ein Drink von einem Namibianer zu verneinen. Die Namibianer sind ein sehr geselliges, trinkfreudiges/festes Volk

#dankeVanessa, das klingt toll und ich bin so gespannt auf dein Land! Danke, Danke, Danke – auch für die tollen Bilder!! Mal schauen, ob ich mich ans Skydiven traue. Für deinen nächsten Trip wünsche ich dir wunderbare Momente, einzigartie Begegnungen und ein herzliches Wiedersehen mit deinen Lieben in der Heimat.


Kennst du schon die Namibia-Tipps von Andrea? Folge dem Link für mehr Insiderwissen!

 

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil I mit Insiderin Andrea

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Andrea kenne ich aus meiner Zeit in Südafrika. Sie ist noch oft im Nachbarland um ihre Familie zu besuchen und kennt sich daher bestens aus! Das hat sie mir verraten:

image-2015-09-091.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia hat fast immer gutes Wetter und die Landschaft is so wunderschön und „diverse“.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest du ihn an Reisende verraten oder soll es dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Oh, ich glaube ganz Namibia ist mein Lieblingsplatz! Aber generell liebe ich den Norden am Kavango. (20km auserhalb Rundu) Am liebsten verbringe ich meine Zeit auf dem Fluss, besonders zum Sonnenuntergang. Es ist einfach traumhaft.Namibia

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Beides ist in Ordnung:)

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Unter dem Sternenhimmel zu schlafen ist eine der besten Sachen die man machen kann! Check aber einfach vorher den Schlafsack und deine Schuhe, denn Schlangen und Skorpione findet man häufig.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Am Besten einfach generell Fleisch. Namibia hat immer sehr schmackhaftes Fleisch.Namibia6.) Welchen Adventure-Thrill würdest du mir empfehlen?

White Water Rafting am Orange River und Quadbiking in den Dünen in Swakop.

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?

Die meisten Namibianer sind sehr freundlich. Im Beergarten sind sie am freundlichsten;)Namibia

8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Ich glaube Namibia ist sehr bekannt für seine Skorpione, Schlangen und Wildschweine. Nach der Regenzeit sind immer viele Wildschweine am Straßenrand zu finden.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Sei sehr vorsichtig auf der Schotterstraße beim Fahren. Mann kann schnell ins Rollen geraten. Versuche auch nicht Nachts zu fahren, denn da ist viel Wild das rumläuft und mann sieht die Tiere schlecht in der Nacht. Beim Rumfahren, genieße einfach die wunderschöne Landschaft and don’t be afraid to take the back routes:) Für die mehr abgelegenen Routen braucht man längere Fahrzeit, aber die sind meist viel schöner.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Wenn du gerne eine heiße Diskussion anfangen möchtest dann spreche mit Farmern über „Jagdsport“.

#dankeBesten Dank für den tollen Input, liebe Andrea! Wir werden alles beherzigen und garantiert nicht mit Skorpion oder Schlange schlafen! Na und außerdem werde ich deine Heimat grüßen.

 


Kennst du schon die Namibia-Tipps von Vanessa? Folge dem Link für mehr Insiderwissen!

Welche ist die richtige Fotoausrüstung auf Reisen? Hier meine Tipps für dich!

Immer wieder werde ich gefragt, welche Ausrüstung mich auf meinen Reisen begleitet. Gerne stelle ich hier mein Equipment vor und hoffe, es ist eine Hilfe das für dich richtige Equipment zu finden:

Kamera:

Ich besitze eine Canon EOS 60D und habe auch schon mit Nikon fotografiert. Beides sind Profisysteme und es ist eine Glaubens bzw Preisfrage, für welche Marke man sich entscheidet. Ich bin bei Canon gelandet und wenn man die Objektive mal hat, dann wechselt man auch das System nicht mehr so einfach.

image-2015-09-02(38)GoPro Hero4 Silver Edition:

Ja ich habe mir eine GoPro geleistet. Einfach weil ich Actiontouren mag und eine sperrige Spiegelreflex mit hochempfindlicher Technik keine Option ist. Ich brauchte eine Kamera die klein, leicht, Wasser- und Staubfest ist und das Erlebte auch als Video festhält und da hat sich eine GoPro wie keine Andere angeboten. Sie ist tausendfach bewährt und für meine Ansprüche genau der richtige Begleiter.image-2015-09-02(45)Mini-Knipse:

Ja, ich habe sie noch, eine kleine Knipse die man schnell in der Hosentasche verschwinden lassen kann und auf keiner Reise fehlen darf. Auf belebten Märkten, bei Festivals & Konzerten oder in Situationen in denen teures Equipment einfach nicht angebracht ist, nutze ich diese Kamera und bin damit immer sicher gereist, ohne das mir durch den Verzicht auf die Spiegelreflexkamera Motive verloren gegangen sind.image-2015-09-02(66)Objektiv:

Ich bin ein großer Fan von sogenannten Reiseobjektiven und schwöre daher bei meinen Touren auf mein Tamron 16-300mm. Einfach weil man schnell und flexibel auf sich wechselnde Motive eingestellt ist. Ich erinnere mich mit Schrecken an meine erste Safari zurück, wo ich mit „umschrauben“ nicht hinterher kam und die besten Motive verpasst habe. Natürlich ist mir bewusst, dass sie nicht so Lichtstark sind, wie Festbrennweiten und ich hier Abstriche machen muß. Natürlich kann ein Handy mit entsprechend guter Kamera hier auch die Minicam ersetzen.image-2015-09-02(39)Zweiter für mich wichtiger Fakt an bei Objektiven ist, dass bei einem Wechsel immer auch Schmutz und Staub auf einen Sensor kommen kann und es macht wahrlich keinen Spaß den später mühselig raus retuschieren zu müssen. Deshalb auch hier der Punkt fürs Reiseobjektiv.

Auch lasse ich mein Equipment nie unbewacht und führe es stets bei mir. Also spielt das Gewicht eine weitere wichtige Rolle. Ich war es irgendwann leid, den schweren Fotorucksack mit 3 verschiedenen Objektivarten mitzuschleppen. Ich reise in der Hauptsache – die Fotografie ist das Hobby nebenbei. Wenn ich eine professionelle Fotoreise mache, hab ich einen anderen Anspruch und würde mich darauf konzentrieren und entsprechend mehr Ausrüstung bei mir führen. So aber ist es mir in erster Linie wichtig das Reisen und das Erlebte festzuhalten. Diesem Anspruch geschuldet habe ich mich bewusst für ein Reiseobjektiv entschieden und dies bisher auch nicht bereut.image-2015-09-02(52)Gehe ich auf Safari sieht die Sache ganz anders aus. Hier ist in meinen Augen eine 300er Brennweite viel zu gering. In den meisten Parks ist es schlicht verboten, auszusteigen und sich an sein Motiv anzupirschen. Ein schlafender Löwe kann schnell zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. Hier muss ich also meinen „Nachteil“ über das passende Objektiv wegmachen. In dem Fall ist mindestens eine 500er Brennweite ein „Muß“, um nachher nicht von den Distanzfotos enttäuscht zu sein.image-2015-09-02(51)Stative & Halterungen:

Ich habe zwei Stative und diverse Halterungen für die GoPro

1.) Ein Reisestativ für Städtetripps, Nachtaufnahmen oder für Fotos bei Veranstaltungen. Es hat ein relativ geringes Gewicht, aber die nötige Stabilität die ich zum Fotografieren benötige. Ich habe mich für einen Kugelkopf entschieden, weil ich den sehr praktisch finde. Seit ich auch kleine Filme drehe, fehlt mir allerdings ein Videogriff. image-2015-09-02(48)2.) Außerdem habe ich ein so genanntes Gorillapad. Das nutze ich gerne, wenn ich mit dem Rucksack reise und Gewicht sparen muss. Es wiegt wenig und durch seine Flexibilität ist es leicht im Rucksack verstaubar. Der größte Vorteil ist aber, dass es so gelenkig ist, dass es überall einsetzbar ist. Ob Balkongeländer, Autodach oder auch mal um einen Ast am Baum gewickelt – für mich der perfekte Helfer.image-2015-09-02(47)3.) Die GoPro hab ich mit einer Autohalterung ausgestattet, da wir als Road Tripper damit die Landschaft einfangen. Zum Tauchen verwende ich einen Teleskopstab ähnlich eines Selfiesticks. Damit kann ich mich Fischen oder Korallen besser nähern ohne sie zu verschrecken oder sie mit meinen Flossen zu zerstören. Beim Mountainbiken oder beim Fliegen greife ich auf eine Kopfhalterung zurück, da ich die Hände frei haben will.image-2015-09-02(49)Speicherkarten:

Ich habe auf Reisen immer mehrere Speicherkarten dabei. Aus Gründen der Datensicherheit und auch, weil ich ja mindesten 3 Kameras bei mir führe. Meine größte Karte hat 64 GB. Inzwischen weiß ich aber, dass es völliger Unsinn war, so eine große Karte zu kaufen. Ist nur knapp die Hälfte des Datenvolumens belegt, führt das Ablegen der Fotos zu Fehlern beim Fotografieren. Also lieber mehrere Karten mit weniger Volumen. Im Schnitt fotografieren ich 2 GB am Tag. Das macht in 2 Wochen Reisezeit also 28 GB. Eine 32iger Karte reicht mir also in völlig aus. Da Karten gerne mal kaputt gehen, splitte ich lieber in mehrere Karten (2x 16GB) und sichere meine Daten auch regelmäßig.image-2015-09-02(67)Fernauslöser:

Der Fernauslöser kommt in der Regel nicht mit auf Reisen, da ich gerne an Gewicht spare. Um ein Verwackeln im Urlaub zu vermeiden, nutze ich meistens den Zeitmechanismus. Auf 2 sec. eingestellt verhindert er genauso ein Verwackeln während des Auslösens bei z.B. Langzeitaufnahmen.image-2015-09-02(43)Akkus:

Mindestens 1 Wechselakku ist ein MUSS! Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich aber sagen, dass es nicht immer der Originalakku sein muss und man auch sehr gut mit den günstigen Alternaiven reist.image-2015-09-02(46)Ladegeräte:

Ein notweniges Übel sind Ladegeräte. Jede Kamera hat da ihr eigenes System. Wenn zumindest das Stromkabel am Gerät das Gleiche ist, geht nur eines mit auf Reisen. Vorteil ist, ich spare Gewicht, Nachteil, ich kann zB. Spiegelreflex & Minikamera nicht gleichzeitig laden. Aber einen Tod muss man ja sterben. Auf Roadtrips oder beim Camping empfiehlt sich der Einsatz von mobilen Ladegeräten, die sich über den Zigarettenanzünder des Autos laden lassen.image-2015-09-02(44)Reinigung:

Ein Mikrofastertuch auf Reisen ist das Mindeste, was man seiner Kamera an Gutem tuen sollte. Ein fasriges Tempotaschentuch vermasselt einem jede Aufnahme. Wer nicht auf das Gewicht des Gepäcks achten muß, der ist auch mit Pinsel und Blasebalg gut beraten.image-2015-09-02(68)Plastiktüte, Schwimmsack & Co.

Je nach Reiseland & Einsatzgebiet empfiehlt es sich sein teures Equipment besser zu schützen. An Stränden oder in Afrika wo es garantiert staubig ist, muss die Kamera & das Objektiv unbedingt in eine Schutzhülle oder wenigstens in eine Plastiktüte eingewickelt werden. Nach dem Einsatz unbedingt mit einem Pinsel, Blasebalg oder Tuch gründlich von Sandkörnern befreien. Ein Korn reicht aus, das Objektv zu schrotten, eure Linse zu zerkratzen oder den Sensor zu belegen und die Fotos zu ruinieren. Ich hatte eine Miniknipse mal genau einen Tag in Gebrauch am Strand, dann hatte ich sie ruiniert! Auch Aufschrauben, auspusten und gründlich reinigen, haben sie nicht mehr gerettet. Das Objektiv fuhr nicht mehr aus und nur weil ich das mit dem Staub nicht bedacht hatte.image-2015-09-02(70)Kameratragegurt:

Diesen führe ich hier mal extra an, denn diesen Fehler sehe ich fast immer auf Reisen! Man ist bemüht nicht durch teure Sachen & Schmuck aufzufallen und hat dann aber einen Kameragurt der jedem Dieb auf hundert Metern ins Auge fällt! Wenn da EOS oder NIKON draufsteht, dann hat die mitgeführte Technik eben ihren Wert und den kennen auch Räuber. Ich habe mir einen robusten und vor allem unscheinbaren Tragegurt besorgt um mich nicht gleich zum Ziel zu machen, wenn die Kamera schon dabei sein muss. Wer ganz sicher gehen will, dass der Gurt nicht zerschnitten und die Kamera geraubt wird, der sollte sich nach einem Modell umschauen, welches nicht durch trennbar ist! Es gibt sie mit speziellen Metalldrähten darin, die noch jeder Schere standgehalten haben.image-2015-09-02(40)Kamerarucksack:

Meinen Kamerarucksack hatte ich mal regelmäßig in Gebrauch und nutze ihn inzwischen nur noch für reine Fotoausflüge. Auf Reisen macht man sich auch damit zum Ziel. So ein Rucksack ist in der Regel leicht für Diebe erkennbar. Eine schlichte Umhängetasche hingegen kann ein typisches Frauenutensil mit allerlei „Unsinn“ darin sein. Das mache ich mir zu Nutze und verstaue meine Kamera darin.

image-2015-09-02(50)Netbook

Zur Fotoausrüstung auf Reisen zähle ich auch mein Netbook. Es dient mir als Zwischenspeicher, zum Aussortieren und Editieren des Bildmaterials. Ich habe mich bewusst für ein Netbook entschieden, weil es klein, leicht, relativ unauffällig ist und doch alles leistet, was ich unterwegs brauche.image-2015-09-02(41)Stirnleuchte

Wenn ich Nachtaufnahmen plane, ist auch die Stirnleuchte mein Begleiter, damit ich im Dunkeln das Stativ sicher aufstellen kann und auch die Kamera sich leichter bedienen läßt.

image-2015-09-02(42)Und ja, die ganze Ausrüstung hat ein gewisses Gewicht, was man quasi ständig mit sich rumschleppt. Hier muß jeder für sich entscheiden, wieviel Schlepperei schöne Fotos wert sind. Ich spare dann lieber an Schmuck, Schuhen und Make up auf Reisen.

#info
Wer weitere oder tiefergehende Fragen zur Ausrüstung hat der darf gerne mit mir in Kontakt treten.

Namibia: Tipps für Fotografen – Equipment, Pflege, Sicherheit & Timing

Namibia ist ohne Frage ein Traumland für Fotografen. Die großen Gegensätze machen eine Reise in das Land im südlichen Afrika zu einem unvergesslichen Highlight. Doch genau diese Gegensätze verlangen dem Equipment einiges ab und es gibt Grundsätzliches zu beachten, bei einer Foto-Safari durch dieses faszinierende Land.

Sossusvlei, Düne, SandAusrüstung

Ich bin ein großer Fan von sogenannten Reiseobjektiven und schwöre daher bei meinen Touren auf mein Tamron 16-300mm. Einfach weil man schnell und flexibel auf sich wechselnde Motive eingestellt ist. Speziell in der Etosha-Pfanne und zu Tierbeobachtungen reist aber ein 500 Festbrennweite Objektiv mit mir. Dieses halbe ich gerade für Safaris für unabdingbar, da man gezwungen ist, aus Sicherheitsgründen im Fahrzeug zu bleiben. Nur mit einer entsprechend großen Brennweite kann ich Tiere hier optimal im Bild festhalten.image-2016-06-18(5)

Für Nachtaufnahmen des Sternenhimmels ist ein Stativ unabdingbar, um Verwackelungen zu vermeiden. Da sich die Erde dreht und hier mit Langzeitbelichtung gearbeitet wird, erscheinen die Sterne später als Linien anstatt als Punkte. Ein Effekt den ich vermeiden möchte. Speziell in Afrika ist die so genannte Lichtverschmutzung sehr gering und man hat freie Sicht auf die Milchstraße und das sollte sich kein Fotograf entgehen lassen oder an mangelnder Ausrüstung scheitern. Meine komplette Ausrüstungsliste findest du im Link.

image-2016-06-07(9)Sicherheit

Die Kameraausrüstung sollte nie im Auto liegen gelassen werden, wegen der Überhitzungsgefahr und natürlich auch aus Sicherheitsgründen. Gute Freunde von mir waren im Land unterwegs hielten vor einer Düne um nur schnell einen Blick aufs Meer zu erhaschen. Nach 5 min. die sie dem Auto den Rücken gedreht hatten, war die Scheibe eingeschlagen und der Fotorucksack auf der Rückbank gestohlen. 4.000 EUR Verlust allein am Equipment ohne den Fahrzeugschaden und den Aufwand zur Verleihfirma zurück fahren zu müssen.

Dani, Safari, Wildlifephotography, Fotografie

DESHALB immer: Die Kamera gehört an den Körper, sei es im Fotorocksack oder der Umhängetasche. Für uns ist eine Spiegelreflexkamera schon ein hoher Wert, aber in Afrika kann er das Überleben einer ganzen Familie für eine sehr lange Zeit sichern. Man darf sich auch nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass man in der Abgeschiedenheit ist und seit Stunden niemanden gesehen. Auch Diebe kennen die beliebten Fotoplätze und warten nur auf unbedachte Opfer. Sollte es trotz Vorsichtsmaßnahme zu einem Diebstahl gekommen sein, melde es bitte bei der Polizei. Die Regierung sammelt diese Daten, wertet sie aus und setzt an speziellen Brennpunkten mehr Sicherheitspersonal ein.

image-2016-06-18(10)Staubschutz

In den meisten Ländern ist der Staubschutz der Kamera kein Thema. Hier in Namibia ist er essentiell wichtig. Daher gilt es, alles absolut pingelig gegen Staub und Sand zu schützen. Die handelsüblichen Kamerataschen und Rucksäcke sind nicht ausreichend, da sich der feine Sand in jede Ritze legt. Daher empfiehlt es sich, die Kamera in ein Leinentuch und eine Plastiktüte einzuwickeln. Wenn möglich sollte man sie auch beim Fotografieren darin belassen.Wildpferde, Namibia, Straßenschilder

Nehmt einen Pinsel, einen Blasebalg und ein Mikrofasertuch mit. Bedenke, dass nur ein Sandkorn nötig ist um deine Kamera funktionsunfähig zu machen und dir den kompletten Urlaub zu ruinierten. Daher ist Reinigung und Pflege nach jedem Einsatz ein Muss.

image-2016-06-18(3)Motive

Wie in fast jedem Land mögen es Sicherheitsbeamte am Zoll und an Grenzkontrollen nicht, wenn sie abgelichtet werden. Hier gilt Zurückhaltung. Verboten ist es sogar, das neue Statehouse zu fotografieren. Sonstige Gebäude, wie Flughäfen und Brücken sind hingegen kein Problem.image-2016-06-18(6)

Menschen sind wie überall auf der Welt respektvoll zu fotografieren und man bittet vorher um ihr Einverständnis. Eine kleine Geste des Danks kann nicht schaden. Ich gebe hier in der Regel kein Geld, sondern nehme kleine Souvenirs aus Deutschland mit. Damit vermittelt man nicht den Eindruck, dass man sich ein Lächeln erkaufen kann und außerdem sehe ich es als kulturellen Austausch. Auch wenn wir diese Souvenirs oft für kitschig halten, im Ausland wird dir so eine Geste ein hohes Ansehen bringen.

image-2016-06-18(2)Fotozeit

Die beste Fotozeit ist wegen der optimalen Lichtverhältnisse ganz klar der Sonnenauf- oder Untergang. Warme Farben, schöne Kontraste oder das Erwachen der Natur am Morgen sind der Lohn eines jeden Fotografen wenn er zum Sonnenaufgang schon auf den Beinen ist.image-2016-06-18(7)

Für Nachtaufnahmen des Sternenhimmels lohnt es sich, die Location bereits bei Tageslicht festzulegen. Eine Bergkuppe, eine Baumkrone oder ein altes Gebäude sind der perfekte Kontrast zu den leuchtenden Sternen. Der Stand des Mondes spielt natürlich auch eine wichtige Rolle. Bei Vollmond sieht man ganz einfach weniger Sterne, deshalb lohnt sich ein Blick in den Mondkalender bei der Planung. Nehmt eine Stirnleuchte mit, das erleichtert euch das Aufstellen des Stativs und die Menüauswahl.image-2016-06-18(9)

Beachtenswert

Im Normalfall wirst Du beim Fotografieren nicht von Wildtieren angefallen, denn diese gibt es fast nur noch in Reservaten und dort ist Aussteigen aus dem Fahrzeug strengstens verboten. In Acht nehmen solltest Du Dich bei Sternfotografie und Nachtaufnahmen, denn Skorpione gibt es fast überall im Land. Festes Schuhwerk ist deshalb Pflicht. Skorpione sind flureszierend, mit einer Neonleuchte kann man sie sichtbar machen, wenn man sich dann wohler fühlt.image-2016-06-18(8)

Kleidung

In Namibia kann es nachts empfindlich kalt werden und auch am Meer wirst Du wahrscheinlich von der eiskalten Brise überrascht sein. Wer gerade nachts Fotos machen möchte, sollte das unbedingt bedenken und warme Kleidung einpacken. Vielleicht sogar Handschuhe, ohne Fingerkuppen zum besseren Arbeiten. Wer tagsüber lange in der Sonne steht, dem sei auch ein Nackenschutz/ Safarihut empfohlen, die Einstrahlung hier kann gnadenlos sein. Eincremen ist dabei auch obligatorisch und dabei Lippen und Ohren nicht vergessen.

image-2016-06-18(11)Nachtrag

Ich habe mir trotz sehr sorgsamem Umgang mit Kamera und Linse mein Tamron ruiniert. Das Objektiv ließ sich nicht mehr ausfahren und der Urlaub wäre für mich gelaufen gewesen, wenn mein Freund nicht noch ein Sigma für mich gehabt hätte. Nimm die Warnung mit dem Staubschutz also bitte auch Ernst. Du könntest sonst sehr, sehr enttäuscht sein, wenn Dein teures Equipment einen Schaden nimmt.Milchstraße, Sterne, Sternenhimmel

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