Road Signs die dich zum Schmunzeln bringen – Namibias einzigartige Straßenschilder

Auf unserem Road Trip durch Namibia sind uns so einige Straßenschilder begegnet die wir noch nie zuvor irgendwo gesehen hatten. Was wir so entdeckt haben und welche Geschichte sich dahinter verbirgt verrate ich hier:image-2015-10-21(7)Ganz klassisch hier das Hinweis-Schild auf einen Zebrastreifen. Oder verwechsel ich da was?image-2015-10-21(2)In jedem Fall finde ich, haben Zebras in Afrika Vorfahrt und es ist ein Genuss sie über die Straße schlendern zu sehen.image-2015-10-21(5)Natürlich gibt es in Afrika nicht nur Großwild was einem vor das Auto rennen kann. image-2015-10-21(6)Auch Eichhörnchen, Mangusten und Erdmännchen lieben es, noch schnell vorm Fahrzeug über die Straße zu rennen. Deshalb völlig zu Recht der Warnhinweis – wenn man quietschende Reifen oder plattgefahrene Nager vermeiden will.
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Wildpferde haben eine rund 100 jährige Tradition in Namibia, sie stehen unter besonderem Schutz und um sie ranken sich die wildesten Geschichten. image-2015-10-21(15)Die Tiere leben in der Hauptsache rund um Lüderitz und dort sollte man dann schon einen Gang runter schalten, um sich diese prachtvollen Tiere auch in Ruhe ansehen zu können, wenn sie entlang der Straße grasen.Camping Schild Strauß Road HouseDas Strauße ganz schön schnell rennen können ist vielen gar nicht klar und auch nicht, dass sie sich nicht immer an die Straßenverkehrsordung halten.Reiten Reitsafari Safari Landschaft Kalahari StraußMit 70 km/h kann so ein Straß locker auf Gravelroads mit dir mithalten. Auf der Motorhaube willst du ihn sicherlich trotzdem nicht haben, also Fuß vom Gas!
Road Sign StraßenschildJa und auch so ein Elefant taucht schon mal aus dem Nichts auf und rate wer stärker ist?image-2015-10-20(10)Und denk ja nicht, dass es Elefanten nur in Reservaten wie dem Etosha gibt. Weit gefehlt. Also Augen auf sonst räumt er dein Fahrzeug ganz schnell mal von der Straße.Schakal SchildIch vermute ja mit dem Schild sind Schakale oder Hyänen gemeint. Ganz sicher bin ich mir hier nicht. Im Zweifelsfall brems für Beide!image-2015-10-23(52)Der Schakal jagt gern im Schutz der Dunkelheit und er wird dir am ehesten Nachts oder zum Sonnenuntergang begegnen – also sei zu der Zeit auf der Hut.image-2015-10-20(11)Hyänen sind auch eher nachtaktiv und zudem sehr selten. Es wäre daher schade, wenn du sie durch Raserei noch mehr dezimierst.image-2015-10-21(8)Giraffe heißt das Tier auf dem Schild – vor dem hier gewarnt wird. Nur zur Info, falls das nicht klar ist.image-2015-10-26(51)Im Etosha hielt allen Ernstes ein Fahrzeug neben uns & wir wurden gefragt welches langhalsige Tier das denn sei. Wir waren von so viel Unwissenheit dermaßen geschockt, dass wir es jetzt lieber gleich vorab sagen;)
image-2015-10-21(12)Ja auch vor Sand muß man in Namibia warnen. Es soll schon Autos gegeben haben, die nach einem ausgewachsenen Sandsturm keinen Lack mehr hatten, weil er abgeschliffen war. Zumindest erzählen die Mietwagenfirmen diese Story gerne.image-2015-10-21(13)Und in der Tat hats ja auch viel Sand. Das Fenster sollte man dann sicherheitshalber auch schließen, wenn der Wind richtig bläst.image-2015-10-26(53) Bei dem Schild muss man achtsam sein, denn hier handelt es sich nicht etwa um die weitverbreiteten Oryx-Antilopen, sondern um Kudus. Der Unterschied liegt im Geweih. Achtet mal drauf – gedreht & nicht gedreht. image-2015-10-21(3)Wenn man sich dieses imposante Tier jetzt noch im Sprung vorstellt, dann kommt es hin. Auch die Warnung paßt.image-2015-10-26(55)Hier ist es jetzt ganz eindeutig eine Oryx-Antilope gemeint. Man achte auf die geraden Hörner.
image-2015-10-26(56)Oryxe werden auch Spießbock genannt. Wer ganz sicher nicht auf die Hörner genommen werden will, der sollte also ab dem Schild Achtsamkeit walten lassen.IMG_7736_retEs soll Leute gegeben haben die enttäuscht waren auf ihrer Reise, weil sie zig Warzenschwein-Warnschilder gesehen haben, aber nicht ein einziges Exemplar zu Gesicht bekamen.WarzenschweinDie Lösung ist ganz einfach! Richtiger Ort, falsche Jahreszeit! Die Tiere zieht es nur zur Trockenzeit in die Nähe der Straße, um dort nach Futter zu suchen. Und meist nehmen sie auch fix die Beine in die Hand wenn sich ein Auto nähert. Darauf ankommen lassen würde ich es aber trotzdem nicht. Das sind recht stattliche Keiler.image-2015-10-26(54)Für wen dieses Schild gilt hat sich mir nicht so Recht erschlossen ohne T-Kreuzung macht dieses Schild wenig Sinn. Da es aber schön aussah, durfte es mit in die Sammlung.image-2015-10-21(19)Genauso wie dieses Warnschild eines Spaßvogels! Und damit sind wir auch schon am Ende unseres heiteren Ausflugs auf den Straßen Namibias. Da aber am Rand auch Gefahren lauern hier noch eine Zugabe für dich!image-2015-10-21(20)In diesem Sinne #get up & stay safe!

 

Namibia-Straßenschilder

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Namibia Ι Road Trip → TAG 2 von Windhoek in den Etosha NP & ins Halali Camp

Mit Namibia verbinden wir Weite, Freiheit und einzigartige Natur. Diese zu Entdecken war das Ziel unseres Road Trips durch Namibia. Am Tag 2 geht die wilde Fahrt durch Namibia nun endlich richtig los! CampingTAG 2: Unser Road Trip startet in Windhoek und führt uns zunächst in den Norden Namibias. Auf gut ausgebauten, schier endlos geraden Straßen steuern wir in Richtung Etosha National Park. Zum Ende der Trockenzeit ist das Land merklich ausgedörrt, staubig und die meisten Flüsse sind versiegt. image-2015-10-20(5)Überall am Straßenrand stoßen wir auf Warzenschweine auf der Nahrungssuche, die wild flüchten, wenn wir uns ihnen nähern. Auch für sie sind die Zeiten durch die anhaltende Dürre härter geworden und sie suchen sich ihre Nahrung nun am Wegrand. Für uns sind sie der erste Kontakt zur Tierwelt des Landes von der wir uns neben landschaftlicher Schönheit die meisten Eindrücke erwarten. image-2015-10-20(4)Schon auf der Fahrt bin ich fasziniert davon, wie Facettenreich sich Trockenheit darstellen kann. Trotz extremer Hitzeperioden und Dürre sind die Landstriche abwechslungsreich und stellen sich immer wieder neu dar. Alle Stufen von Rot-, Orange- und Brauntönen fährt die Natur hier auf und in der warmen afrikanischen Sonne scheinen diese zu leuchten.CampingVon Windhoek fahren wir auf der B1 über Otiwarongo, Otavi und Tsumeb in Richtung Weststor des Etosha. Über das Namutoni Tor erreichen wir den Nationalpark gegen 16 Uhr. (Info zu Eintritt & Papieren am Ende des Artikels)image-2015-10-20(8)Weitere knapp 70 km Fahrt auf Sandpiste in Richtung Halali Camp liegen noch vor uns und damit begleiten uns die Bedenken nicht rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen. Mehrfach sind wir gewarnt worden, nicht nachts zu fahren, da die Staßenbeschaffenheit dazu nicht ideal ist und viele Tiere nachtaktiv sind und urplötzlich auf der Fahrbahn erscheinen. Im Park sind maximal 60 km/h erlaubt und damit ist an eine zügige Anfahrt nicht zu denken. Noch dazu wollen wir unser Zelt nicht erst bei Dunkelheit aufschlagen, denn uns fehlt noch die nötige Übung darin.CampingEtosha macht es einem aber nicht leicht, zielgesteuert voran zu kommen. Nach nur wenigen Kilometern steht direkt am Wegrand die erste „grasende“ Giraffe vor uns. Durch nichts – auch nicht durch unsere klickenden Kameras – lässt sie sich bei der Nahrungsaufnahme stören. Gemächlich und mit langer Zunge angelt sie sich ein trockenes Blatt nach dem Anderen. Griaffe Etosha Nach ein paar hastigen Schnappschüssen fahren wir weiter, doch weit rollen wir nicht, denn ein majestätischer Elefant betritt die Bühne des Etosha Parks und daran kommt man eben nicht so einfach vorbei. image-2015-10-20(10)Auch nicht an den 5 folgenden Elefanten, den unzähligen Springböcken, Giraffen und einer sehr seltenen Flecken-Hyäne. image-2015-10-20(11)Da jedes Tier beachtenswert ist und auch porträtiert werden muss kommen wir erst kurz vor Sonnenuntergang aber gerade noch rechtzeitig im Halali Camp an.image-2015-10-20(12)Das Zelt lässt sich einfach aufbauen und die Eindrücke des Tages verarbeiten wir bei unserem ersten Braai und einem gut gekühlten Cider unter dem sagenhaften namibianischen Sternenhimmel.Camping Car Halali EtoshaNachts werden wir dann plötzlich durch das lautstarke zu Boden donnern unserer Mülltonne geweckt. Aufgeschreckt betrachten wir das Treiben vor unserem Fahrzeug. Ein etwa 1 Meter langer Honigdachs macht sich über die Reste unseres Grillguts her, die wir doch eigentlich gut verpackt entsorgt hatten. Mit seiner feinen Nase hat er sie trotzdem aufgestöbert. Mit seinen Krallen zerfetzt er nun die Tüten auf der Suche nach Nahrung. Wir beaobachten sein Treiben gespannt und schlafen nach seinem Verschwinden wieder friedlich ein.

Weiter gehts zu Tag 3 mit Klicken auf den LINK.

#infoGate & Eintritt:

Am Parkeingang zum Etosha füllt man ein Formular aus und erhält ein Papier/ pro Forma Rechnung. Bezahlt wird nicht an diesem Punkt sondern in einem der Camps. ACHTUNG, wer das vor dem Verlassen vergißt, muß die gesamte Strecke zurück fahren um zu bezahlen. Ein unnötiger Umweg bei dem schnell 160 km auf den Tacho kommen können und für den wertvolle Stunden drauf gehen!

Camps & Übernachtung

Das Camp haben wir vorgebucht, da im September/ Oktober Hauptreisezeit für Namibia ist. Allerdings hatten wir mit der Buchung so unsere Sorgen, da es über die zentrale NRW-Buchungsseite überhaupt nicht funktioniert hat. Weshalb unser Wunschcamp nach 4 Wochen „Theater“ dann auch ausgebucht war. Wir sind dann nach Halali ausgewichen, was sich allerdings als Glücksfall bei der Tierbeobachtung für uns erwiesen hat. Daher empfehle ich den direkten E-Mail-Kontakt zur Buchung: Ct.bookings@nwr.com.na oder einen zuverlässigen Agenten.

Namibia Ι Road Trip → TAG 1 von Sao Paulo nach Windhoek

Ein Road Trip verbindet auf idealste Weise einen erholsamen Urlaub mit einer Entdeckungsreise. Für unsere Zeit in Namibia haben wir uns für eine solche Selbstfahrertour entschieden und ein wundervolles Land erlebt welches durch seine einmaligen Landschaften, atemberaubendes Wildlife und liebenswürdige Menschen besticht.

Begleite uns Tag für Tag auf einer aufregenden Reise durch das Land im südlichen Afrika und erlebe mit uns große und kleine Abenteuer! Und so startet unser Urlaub:image-2015-10-20(6)TAG 1: Wir starten vom Flughafen Caracas in Brasilien, fliegen mit SAA über Sao Paulo mit Zwischenstop in Johannesburg weiter nach Windoek. Wo wir letztlich am 29.09.2015 gegen Mittag landen. image-2015-10-20(7)Die Einreise nach Namibia ist einfach mit europäischem Paß. Ein extra VISA ist nicht nötig und es muss nur das übliche Einreiseformular ausgefüllt werden. Die Abfertigung geht schnell und auch das Geldabheben am Flughafen funktioniert einwandfrei. image-2015-10-20Der Hosea Kutako International Airport liegt ca 41 km vor der Stadt und so freuen wir uns über die Abholung durch unseren Autovermieter, Pegasus Car & Camping Hire direkt am Flughafen.image-2015-10-20(1)Auch kommen wir in den Genuss einer kleiner Stadtrundfahrt vorbei an dem im Osten der Stadt gelegenen Regierungssitz. Erbaut wurde dieser Präsidentenpalast für 125 Mio Euro von der nordkorianischen Regierung, die sich damit wohl Hoffnungen auf Investitionen im Land machen.CampingBeim Autovermieter angekommen erhalten wir eine auführliche Einweisung zur Bedienung unseres Allradfahrzeugs und der Handhabe der Campingausstattung. Es gibt viele nützliche Informationen rund um Namibia, Sicherheit und Straßenverkehr. CampingZugegeben ich bin kein großer Fan von Camping, aber für unsere Namibia-Reise habe ich mit einem 4×4 Toyota Kombi mit Dachzelt und Vollausstattung genau die richtige Wahl getroffen, um unseren Road Trip mit Zelt auch für mich angenehm zu gestalten. Das Fahrzeug ist voll ausgestattet mit allem was fürs Camping benötigt wird. Auf Wunsch haben wir noch eine Verbandskasten, eine extra Kühlbox und einen Potije kostenlos dazu bekommen.CampingAn diesem Tag gehen wir nur noch einkaufen, gemütlich Essen und früh ins Bett. Die erste Nacht verbringen wir zur Erholung nach der langen Anreise noch im Discovery Guest House. Die Übernachtung hat insgesamt 53 EUR mit Frühstück gekostet. Mit der Unterkunft waren wir sehr zufrieden.Discovery GuesthouseNoch kein wahnsinnig aufregender Tag, aber nach 2 Tagen Anreise ist erstmal Erholung nötig. Aufregend wirds dann am Tag 2 als wir uns nun endlich, endlich auf die Straße begeben. Klicke auf den LINK und folge uns!

#infoAlle Informationen zum Fahrzeug, der Campingausrüstung  und den Kosten habe ich im Blog „Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzeit – Infos, Kosten, Anbieter“ zusammengestellt. Zum Artikel gelangst du durch klicken auf LINK.

Namibia Ι Überlebenskampf in der Trockenheit – Das tierische Schauspiel am Wasserloch

Wasser ist Leben und gerade in Afrika wird einem dies sehr deutlich vor Augen geführt. Ausgetrocknete Flussläufe, magere Tiere, staubige Straßen und laublose Bäume sind Symbole von Trockenheit und Dürre. Ein feuchtigkeitsspendendes Wasserloch ist dann nicht nur eine Oase des Lebens, sondern wird auch zum Pilgerort & Stelldichein von wilden Tieren und somit ein Highlight für Beobachter und Fotografen.image-2015-10-18(6)Wir sind gegen Ende der Trockenzeit nach Namibia gereist und erleben ein Land, was unter Dürre leidet und auf erlösenden Regen hofft. Gleichzeitig bietet sich uns aber auch die Möglichkeit genau dadurch dem ganzen Spektrum des Artenreichtums des Landes zu begegnen. Nämlich genau da wo sich nun alles trifft: An den wenig verbliebenen Wasserlöchern hoffen wir auf wunderbare Tierbegegnungen und einzigartige Fotomotive.image-2015-10-18(2)Nicht immer sind diese Wasserlöcher natürlichen Ursprungs, oft hilft der Mensch nach und hat diese Quellen künstlich geschaffen, um etwa den Bewohnern eines Parks das Überleben zu sichern und Beobachtungspunkte für die zahlreichen Touristen zu schaffen. Wie etwa im Etosha National Park, der wie das gesamte Land nach Regen ächzt und auf erfrischende Abkühlung hofft.image-2015-10-18Doch keine Wolke lässt sich von uns am makellos blauen Himmel ausmachen und die Hitze lässt die Landschaft flimmern und die Tiere weiter leiden. Träge trotten sie durch die ausgedörrte Landschaft, durch die endlos scheinende Salzpfanne und durch die staubigen Überreste der Wasserläufe. image-2015-10-18(11)Kein Fluss führt hier mehr Wasser und auch was uns in der Ferne wie ein Ozean vorkommt, ist nur mehr eine optische Täuschung. Lebensspendende Feuchtigkeit gibt es nur noch an entlegenen, vereinzelten Plätzen und ihr Aufsuchen ist ein Risiko für die Tiere. Denn auch die Jäger der Savanne finden sich dort zum Trinken und Jagen ein.image-2015-10-18(8)In langsamem Schritttempo nähert sich unser Fahrzeug dem Wasserloch. Aussteigen ist strengstens verboten in Nationalparks und so reihen wir uns in die Schlange der Beobachter ein, die vom Fahrzeug aus mit Ferngläsern und Teleobjektiven auf die Sichtung von Großwild warten. image-2015-10-18(7)Aber warten muss hier eigentlich Niemand. Einem Pilgerort gleich ist der Aufmarsch der Tiere, die hier auf ihre Chance hoffen, ihren brennenden Durst zu stillen.

Ich greife zur Kamera und verfolge die Wanderung durch meine Linse. Zebras, Kudus, Elands, Gnus & Strauße durchschreiten meinen Blickwinkel. Angespannt ist dabei ihre Körperhaltung. Immer wieder drehen sich die Tiere um, spähen die Umgebung aus und selbst beim Trinken scheinen sie sich nicht zu entspannen.image-2015-10-18(1)Auch ich suche die Gegend nach Löwen, Leoparden und Hyänen ab, kann aber keine Bedrohung für die Tiere ausmachen. Das Stelldichein geht derweil munter weiter. Ein Tier nach dem Anderen findet sich an der Quelle ein, bückt sich, trinkt, horcht auf, beobachtet und trinkt erneut bevor es den Rückzug antritt. Alles geht sehr geordnet und ohne Rangeleien von Statten, fast so als gäbe es einen festen Trinkplan. Aber das ist nicht überall so.image-2015-10-18(9)Denn als wir am Abend das Wasserloch am Halali Camp aufsuchen werden wir Zeuge von einer wilden Auseinandersetzung von sonst so trägen Nashörnern. Tagsüber hatten wir sie noch friedlich schlummernd unterm schattenspendenden Baum erlebt und jetzt rennen diese Tiere wutschnaubend aufeinander zu und rammen sich ihre Hörner entgegen. image-2015-10-18(10)Die Sonne ist längst untergegangen und selbst jetzt wird noch erbittert weiter gekämpft.Gewinner ist das dritte Tier im Bunde, was abseits der Auseinandersetzung seine Chance nutzt und sich im Wasserloch Abkühlung verschafft. Was für ein Schauspiel! Streiten sich Zwei, freut sich der Dritte – das gilt wohl auch in der Natur.

Und so erleben wir den täglichen Kampf ums Überleben aus ganz verschiedenen Sichtwinkeln und Perspektiven. Auch uns durstet es uns nun nach Abkühlung als wir am späten Abend die Quelle verlassen um uns ganz ohne Angst oder Revierkämpfe unser Wasser auf dem Zeltplatz zu genießen.image-2015-10-18(4)

Pirschfahrt mal Anders – Reitsafari durch die Savanne Namibia´s

Auf den Pfaden wilder Tiere durch den afrikanischen Busch reiten und dabei die Ruhe & Stille genießen macht eine Reit-Safari zu einem ganz besonderen Erlebnis. Doch warum genau ist das so? Was macht es so speziell und wie gut muß man vorbereitet sein?image-2015-10-17(58)Der Morgen dämmert, die Sonne streckt sanft ihre Fühler aus und von der afrikanischen Hitze in der Kalahari ist noch nichts zu spüren. Gerade erst erwacht der Tag zu neuem Leben und genau wie ich, scheint auch mein Pferd noch müde zu sein. Sanft streichle ich ihm über die Stirn, suche den Augenkontakt mit dem Tier und versuche Vertrauen zu schaffen. image-2015-10-17(45)1Wohl auch, um mich selbst zu beruhigen, denn eigentlich habe ich großen Respekt vor Pferden und auch jedes Mal gehörig Angst beim Reiten. Doch die Aussicht, eine Safari mal ganz anders zu gestalten und die Neugier auf das neue Erlebnis sind stärker als meine Befürchtungen abgeworfen zu werden.image-2015-10-17(38)So steige ich also voller wildem Herzklopfen in den Sattel meines Pferdes und schon nach den ersten Schritten bereue ich meinen Übermut. Ich fühle mich nicht wohl und es fällt mir schwer die Kontrolle an das Tier abzugeben. Zwar bin ich schon 2x geritten, aber wie man ein Pferd richtig führt habe ich nicht gelernt. An diesem Morgen bin ich die einzige Teilnehmerin der Reit-Safari und mit dem Guide alleine unterwegs. image-2015-10-17(41)Da die Tour auch für Anfänger ausgeschrieben ist, verlasse ich mich darauf, diesmal eine Einweisung zu bekommen. Doch das Englisch meines Guides und seine schüchterne Kommunikation sind nicht gerade eine Hilfe um zu erfahren, wie man so ein Pferd richtigerweise reitet und lenkt. Ich beruhige mich damit, dass das Tier diese Touren kennt, schon weiß was es tut und wohin es traben soll. Aber wohl fühle ich mich nicht.image-2015-10-17(40)Schon gar nicht, als mein Guide das Tempo erhöht und auch mein Pferd nun schneller trabt. Ich hüpfe auf dem Sattel herum und bekomme Angst herunter zu fallen.Verkrampft klammere ich mich fest und versuche nicht aus dem Sattel zu fallen. „Slowly, slowly, please“ rufe ich nach vorne und ziehe die Zügel zu mir. Mein Pferd verlangsamt sofort sein Tempo und wir traben in gemächlichem Schritt weiter. Ich bin erleichtert, dass ich es geschafft habe, das Pferd abzubremsen. Mein Herzschlag beruhigt sich, meine Haltung entspannt sich und ich fasse Vertrauen zu dem Tier.image-2015-10-17(53)Und dann ist da auch der Moment in dem ich mich einfinde in der Umgebung und einen Blick dafür bekomme, welche Schönheit sich mir hier abseits der Pisten offenbart. Die Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht und lässt die roten Dünen erglühen, während das kniehohe gelbe Gras und die grünen Büsche den Kontrast dazu bilden und dieses so Kalahari typische Bild prägen, welches ich so liebe. Das ist das pure Afrika für mich. Keine Grenzen, keine Zeichen von Zivilisation, nur Weite so weit das Auge blicken kann und dazu alles perfekt gerahmt durch diese wunderbare und einzigartige Landschaft und ihre Stille.image-2015-10-17(55)Jetzt in diesem Moment in dem ich die Angst überwunden habe und die Landschaft genieße, weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war, eine Reit-Safari zu machen. Kein knatternder Motor eines Jeeps und keine schnatternden Touristen sondern nur das sanfte Schnaufen meines Pferdes begleiten mich. Genau das macht es so speziell auf dem Rücken eines Pferdes die Landschaft zu entdecken.image-2015-10-17(43)Man bewegt sich abseits der Touristenpfade und auf den Fährten der Tiere. Es ist einfach ihren Spuren zu folgen und sich ihnen ganz ungestört zu nähern. Und genauso erlebe ich es auch. Direkt neben mir grasen Spingböcke. Ein kurzer prüfender Blick und sie knabbern weiter an den Grashalmen. Sie nehmen das Pferd und mich nicht als Bedrohung wahr und so lassen sich diese Tiere aus nächster Nähe betrachten. Ich stoppe also mein Pferd und schaue mir diese so wunderbar von der Natur gezeichneten Antilopen an. Erst als sie sich zu sehr beobachtet vorkommen, nehmen sie reiß aus.image-2015-10-17(50)In ruhigem Tempo traben wir weiter und wieder schweift mein Blick über die Weite der Savanne in der Hoffnung weitere Tiere zu erspähen. Doch noch bevor ich etwas entdecke, zeigt mir mein Guide ein großes Erdloch im Boden und erklärt mir, dass hier ein Ameisenbär wohnt, wie dieser lebt und jagt.image-2015-10-17(58) Wie ein Schwamm sauge ich dieses Wissen auf und bin wieder froh in keiner großen Gruppe gestartet zu sein. So habe ich die Möglichkeit in Ruhe Fragen zu stellen und mir alles ganz genau anzusehen. image-2015-10-17(47)Inzwischen fühle ich mich auch im Sattel wohl. Die meiste Zeit trabt das Pferd brav dem Guide nach und stoppt, wenn das andere Pferd zum Stehen kommt. Ich kann es ein Stück weit führen und wenn es mir zu schnell geht, ziehe ich die Zügel und verlangsame unser Vorankommen. Das gibt mir die Möglichkeit entspannt den Erklärungen des Guide zu lauschen, die Landschaft zu genießen und die Tiere beobachten.image-2015-10-17(42)In sicherem Abstand entdecke ich eine grasende Oryx-Antilope und bin stolz sie noch vor dem Guide entdeckt zu haben. Es ist nicht meine erste Safari und inzwischen habe ich einen sehr geübten Blick dafür die gut getarnten Tiere zu erspähen. Wieder stören wir nicht mit unserer Anwesenheit und ich habe fast das Gefühl ein Teil seines Lebensraumes zu sein. Genau das hatte ich mir gewünscht, als ich zur Reit-Safari aufgebrochen bin.image-2015-10-17(48)Über unzähligen roten Dünen führt unser Weg und folgen wir den Spuren im Sand. Die Sonne steht inzwischen hoch am Horizont, Hitze steigt empor und lässt die Umgebung flimmern. Ich bin froh, dass wir an einem erhöhten Punkt rasten und es eine kühlende Erfrischung gibt. Auch bleibt Zeit für ein paar Landschaftsschnappschüsse. image-2015-10-17(54)Ich genieße den Blick auf die Szenerie und streichle mein Pferd zum Dank. Als ich mich nach der Pause wieder im Sattel befinde ist da kein Unwohlfühlen mehr und ich erlaube auch ein gesteigertes Tempo. Zügig geht es jetzt die Dünen hinauf und wieder herunter während wir uns dem Camp nähern.image-2015-10-17(39)Bei unserem heutigen Ausritt begegneten uns zwar keinen Giraffen oder Zebras, aber das ist mir auch nicht so wichtig gewesen. Ich bin nicht im Zoo unterwegs, sondern in der Wildnis und weiß, dass die Natur nicht alle ihre Geheimnisse auf einmal Preis gibt.image-2015-10-17(51)Ich genieße jedes kleine Wunder was hier seinen Lebensraum gefunden hat. Ich lerne viel über die Bewohner der Savanne, ihr Zusammenspiel und ihren täglichen Überlebenskampf und ich genieße es als Reiterin Teil ihres Refugiums geworden zu sein.image-2015-10-17(57)Und ich bin froh, doch den Mut für diesen Ausritt gefunden zu haben und dankbar dafür, dass alles so gut und sicher funktioniert hat. Für mich war es ein besonderes Erlebnis und ich bin mir sehr sicher, dass ich zu gegebener Zeit wieder in den Sattel steigen werde um die Natur vom Pferd aus zu entdecken.

#infoIch habe meine Reitsafari auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch in der gemacht. Der Vorteil ist hier, dass man auch als Tagesausflügler teilnehmen kann. Bagatelle hat allerdings auch eine wunderbare Lage um dort in den Cottages zu wohnen oder auf dem Campingplatz zu rasten.

Bist du bei Pinterst?

Reitsafarie-Pirschfahrt-Afrika-Namibia

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Die Lösung für Road Tripper – Mit Allradantrieb & Dachzelt zur ultimativen Freiheit

Ein reiner Campingtrip ist nicht meine erste Wahl, wenn ich mich auf Reisen begebe, aber ein Road Trip der mir ermöglicht im Dachzelt zu nächtigen, schon. So geschehen auf unserer Namibia-Reise.image-2015-10-17Mühseliges Aufbauen, Heringe einschlagen und zwei Wochen auf einer bodennahen Matratze mit Insektenanschluss zu verbringen schreckt mich einfach vom Zelten ab. Allerdings mag ich es auch, absolut flexibel und frei auf Reisen zu sein und einfach da zu bleiben wo es einem gefällt, wo man nette Menschen gefunden hat oder es gerade herrlich abseits der Zivilisation ist.image-2015-10-17(10)Eigentlich wäre ich damit die ideale Kandidatin für ein komfortables Campingfahrzeug. Doch wenn es zur Navigation eines solchen Fahrzeuges kommt, dann hält sich meine Begeisterung ganz schnell in Grenzen. Enge Gassen, schmale Brücken oder beengte Parkbuchten sind mir ein Graus und damit scheidet ein Camper auf Grund seiner Dimension in der Regel für mich aus.image-2015-10-17(2)In Namibia habe ich jetzt die perfekte Lösung für mein Komfort-Freiheit-Mobilitätsproblem gefunden. Ein leistungsstarkes Allradfahrzeug (4×4) mit Dachzelt und ordentlich viel Stauraum im Heck.image-2015-10-17(11)Dachzelt? Ja, so etwas gibt es. Nicht gerade verbreitet in Europa aber in der afrikanischen Wildnis fast auf jedem dritten Fahrzeug zu finden. So ausgestattet kommt man an die entferntesten, schönsten und einsamsten Orte und kann gleich noch dort bleiben, weil man perfekt ausgerüstet ist.image-2015-10-17(4)Eingepackt macht das Zelt den Eindruck einer Dachbox, doch mit wenigen Handgriffen wird daraus eine himmlische Übernachtungsmöglichkeit. Himmlisch deshalb, weil das Zelt in der Tat auf dem Autodach installiert und nur über eine Leiter erreichbar ist – was die meisten Kriechtiere, Spinnen und Käfer davon abhält, mein Bett zu entern und mich somit panikfrei nächtigen lässt.image-2015-10-17(9)Das Zelt ist in eine wetterfeste Schutzhülle mit Reißverschluss verpackt. Diesen löst man und klappt die Hülle ganz einfach zur Seite. Danach zieht man die Leiter heraus und benutzt diese als „Hebel“ um die zweite Tragefläche des Zeltes auszuklappen. Nun steht das Domizil auch schon.image-2015-10-17(8)Nach Belieben können noch 4 Streben für den Sonnenschutz der Fenster befestigt werden. Die Spezialmatratze, die nicht aufgepumpt werden muss, befindet sich bereits im Zelt und somit ist nach weniger als 5 min Arbeit die wetter- & windfeste Unterkunft auch schon bezugsfertig. Und genauso einfach und zeitsparend ist auch der Zusammenbau.image-2015-10-17(13)Äußerst praktisch an der Höhe des Zeltes ist auch, dass man neben weniger Kriechtieren auch weniger bis keinen Schmutz im Zelt hat und somit das tägliche, lästige Ausfegen wegfällt. image-2015-10-17(15)Kopfkissen und Decken kann man beim Weiterreisen getrost auf der Matratze liegen lassen. Beim Zusammenbau gibt es genügend Spielraum, so dass das „Paket“ auch zusammengefaltet werden kann, wenn sich die Bettsachen noch darin befinden. Ideal also für Road Tripper wie mich, die ihre Zeit lieber auf der Straße verbringen, anstatt sich mit Zeltauf und -abbau zu beschäftigen.image-2015-10-17(1)Wir sind auf Schotterpisten unterwegs gewesen, haben unserem 4×4 das Klettern beigebracht und sind die Offroadpisten entlang gerockt und unser Fahrzeug hat uns nie im Stich gelassen. Wenn es uns irgendwo gefallen hat, dann haben wir uns die Freiheit genommen und wild unter atemberaubendem Sternenhimmel gecamped.image-2015-10-17(7)Nach 2 Wochen Praxiserfahrung als Camping-Road-Tripper gibt’s daher von mir die volle Punktzahl für das Allradfahrzeug und diese äußerst praktische & günstige Art der Übernachtung auf Reisen. image-2015-10-17(14)Außerdem gibt es von mir auch noch ein extra Punkt für den Romantikfaktor. Denn mit einem offenen Dachzelt kann man Nachts gemeinsam mit dem Partner in die Sterne gucken und dabei herrlich wegschlummern, ohne Sorge vor Kriechtieren haben zu müssen.
I like!#infoInfos speziell zur Fahrzeugmiete und Camping in Namibia inkl. aller Kosten haben ich in einem weiteren Blogpost extra zusammengefaßt. Diese Informationen findest du im Link.

Road Trip Namibia – Etosha, Spitzkoppe, Sossusvlei & Lüderitz

Unser Road Trip durch Namibia führt uns durch ein facettenreiches Land mit riesigen Canyons, orange leuchtenden Sandünen und vor Hitze flimmernden Salzpfannen. Unsere Fahrt geht vorbei an wilden Tieren, verlassenen Diamentengräberstätten ebenso wie am wild tosenden Atlantik. Folge mir hier auf den ersten Teil unserer Reise durch das Land im südlichen Afrika:image-2015-10-06(13)Von Windhoek aus starten wir mit 4×4 Fahrzeug, Zelt auf dem Dach und Campingausrüstung zu unserem Road Trip durch Namibia.image-2015-10-06(6)Unsere erstes Ziel ist der Etosha Nationalpark und was wir hier an Tierreichtum erleben ist einfach nur einfach sagenhaft!image-2015-10-06(5)Von Elefanten…image-2015-10-06(4)über Giraffen…image-2015-10-06(19)bis zu Nashörnern findet sich einfach jedes Tier hier! Sogar sehr seltene Hyänen.image-2015-10-06(7)Nach 3 erlebnisreichen Tagen im Park geht es auf staubigen Landstraßen weiter in Richtung Spitzkoppe. Ein toller Flecken Erde! Nach einem kurzen Fotostop steuern wir in Richtung Küste.image-2015-10-06(9)Doch da es am Meer in Swakopmund windet, tierisch kalt und ungemütlich ist, fahren wir direkt weiter der Sonne entgegen in Richtung Walvis Bay. Hier gibt es eine Lagune mit hunderten von rosafarbenen Flamingos, wie man sie eigentlich nur aus Florida kennt.image-2015-10-06(10)Nach einer erholsamen Nacht verlassen wir die frostige Küste wieder und steuern in Richtung Sossusvlei. Auf dem Weg finden wir immer wieder sagenhafte Landschaften und faszinierende Ausblicke.image-2015-10-06(11)Und auch am südlichen Wendekreis kommen wir vorbei. image-2015-10-06(12)Als wir am Nachmittag Solitär passieren beschließen wir kurzerhand, hier unser Nachtlager aufzuschlagen. Zu cool ist dieser Ort um ihn nur zu passieren.image-2015-10-06(14)Und er hat ein Highlight zu bieten, was man nicht überall findet! Game Dive mit Geparden und das muß man einfach erlebt haben.image-2015-10-06(3)Nicht nur wegen der Katzen, sondern auch wegen der wunderschönen Landschaft läßt es sich hier herrlich den Sonnenuntergang genießen.image-2015-10-06(2)Am nächsten Tag erreichen wir die Dünen von Sossusvlei und mich zieht es als zunächst in das Death Vlei zum Fotografieren. image-2015-10-06(1)Allerdings muß unser Fahrzeug erstmal aus dem Sand befreit werden, denn wir haben uns im tiefen Sand festgefahren.image-2015-10-06(15)Als ich Death Vlei erreiche weiß ich auch, warum dieser Ort genau so genannt wird. In der Gluthitze will ich einfach nur noch umfallen und regungslos liegen bleiben, so überhitzt, ausgedörrt und überanstrengt fühle ich mich nach 1km Power-Fußmarsch durch den Wüstensand. Doch für diese Motive hat sich die Quälerei allemal gelohnt!image-2015-10-06(16)Am nächsten Morgen dann die nächste Fotosession mit Auspowerfaktor. Zum Sonnenaufgang gehts hinauf auf die 450 m hohe Sanddüne.image-2015-10-06(1)Und auch hier hat sich der mühsame Aufsieg absolut gelohnt. Der Ausblick auf die orangeroten Dünen ist sagenhaft schön!image-2015-10-06Auf schier endlos scheinenden Straßen geht es weiter in Richtung Lüderitz.image-2015-10-06(17)Wo wir schon vor den Toren der Stadt von Wildpferden und Sandstürmen begrüßt werden.image-2015-10-06(18)Wie es ab hier weiter geht, erfährst Du im zweiten Teil… der zunächst erst noch erlebt werden muß! Den ausführlichen Bericht zu allen Stationen und Highlights gibts nach unserer Rückkehr.

Namibia – Deine Fotowelten, Kontraste & Motive

Fotografie ist meine und vielleicht auch deine große Leidenschaft und was passt da besser als eine Reise nach Afrika? Als Fotograf liebt man die Gegensätze, den Kontrast und das Spiel mit den Farben und genau das erhoffe ich mir, in Namibia zu finden und ist vielleicht auch für dich interessant!Beitragsbild, Leni, Namibia, FotoSandmassen und Wassermassen, Wüste und ein Überfluss an Vegetation, eintönige Sandfelder dazu die bunte Kleidung der Urvölker, Einsamkeit und Abgeschiedenheit und als konträr die quirlige afrikanische Kultur.GraffitiIch möchte die abgeschiedenen Gebirgspässe nutzen und dort festhalten, wie sich an dessen Kanten die Strahlen der aufgehenden Sonne brechen. Ich bin voller Erwartung auf Schiffswracks der Skelleton Coast dessen rostige braune Oberfläche mit dem blau des Ozeans zu konkurrieren scheint. image-2016-06-07(9)Ich möchte dabei sein, wenn träge Raubkatzen in der Etosha Pfanne auf der Jagd zu pfeilschnellen tödlichen Waffen werden.Salt, South African Large Teleskop, Südafrika, South Africa, Astronomie, Milky Way Milchstraße SterneIch erhoffe mir Aufnahmen von Millionen glitzernder Sterne in tiefdunkler Nacht in der Abgeschiedenheit der Namib-Wüste. Ich träume davon, in Swakopmund die rot glühende Sonne festzuhalten, während sie die Horizontlinie des Ozeans küsst. Sossusvlei, Düne, SandIch möchte die versteinerten Bäume in Sossusvlei vor einer sich immer verändernden Dünenlandschaft festhalten. Den alltäglichen Morgennebel möchte ich als stilistisches Element genauso einsetzen, wie das Flimmern der Hitze auf den endlosen und staubigen Straßen.image-2015-09-02(60)Ich will riesige Kumuluswolken so in Szene setzen, dass man die Spannung die sich in der Landschaft aufgebaut hat, auch beim Betrachten der Bilder spürt. Ich möchte das warme Licht der untergehenden Sonne nutzen, um das ganze Spektrum an Rottönen des Fish River Canyons zum Leuchten zu bringen.Baobab, Baum, NamibiaUnd ich möchte selbst zum Motiv werden neben den riesigen hohen Baobab-Bäumen.
image-2016-06-07(8)Wovon träumst Du, wenn Du an Namibia denkst? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

Sehnsuchtsland Namibia – auch für dich?

Ganz egal was passiert und wohin es mich gerade mal wieder verschlagen hat: Mein Herz gehört Afrika! Botswana & Lesotho konnte ich schon entdecken und in Südafrika habe ich eine zeitlang sogar gelebt.

Für eine Entdeckungsreise nach Namibia war wohl meine Zeit noch nicht gekommen. Als wir uns im Februar 2015 im Kgalagadi-Transfrontier-Park aufhielten und einen spontanen Ausflug nach Namibia machen wollten, scheiterte es an den Papieren für einen Grenzübertritt mit Fahrzeug. So blieb es bei einem Kurzbesuch. Stempel abholen, Erinnerungsfoto machen und wieder „Good bye“ sagen. Das tat richtig gehend weh! All das nicht entdecken zu können, wovon ich schon so lange fasziniert bin! Bildschirmfoto 2015-07-24 um 11.19.44Ich möchte auf den Dünen surfen; im Schatten der Baobab träumen; im Schmelztigel der Kulturen mitmischen; im Heißluftballon aufs Meer zusteuern; unter Millionen von Sternen schlafen, das ursprüngliche Afrika spüren; die Staubwolke im Rückspiegel sehen und wieder vor Rührung weinen, beim Elefantenbeobachten.

Jeden Winkel des Landes möchte kennenlernen: Etosha, Caprivi, Twyfelfontein, Sossusvlei, Swakopmund, Windhoek, Walvis Bay, Lüderitz und auch Waterberg. Ach, einfach alles von dem mir Freunde so viel erzählt haben, was ich in Dokus und im Netz gefunden habe und was mir schon aus der Ferne den Atem geraubt hat.

Aber am Meisten sehnt es mich doch danach, die Freiheit und Weite Namibias zu spüren. Deshalb ist und bleibt Namibia ein Top-Ziel auf meiner Reise-to-do-liste!image-2015-09-10(11)Eines Tages, werde ich also zurück kehren um dann mit Landi, Zelt und Fernglas Namibia für mich zu entdecken!

Warst du schon in Namibia? Was hat dir am Besten gefallen? Was hat dich am Meisten beeindruckt? Erzähl mir von deinem Erlebnis oder warum du auch unbedingt mal nach Namibia möchtest!

#infoNachtrag:

Unsere Namibia-Reise liegt jetzt hinter uns! Alles zur Reisevorbereitung deiner Traumreise ins Land im südlichen Afrika findest du im Blog!