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Warum du tanzen solltest, wenn du glücklich bist

Da stehe ich nun in der Landschaft, hoch auf einem Mäuerchen an einer kleinen maltesischen Bucht und ich tanze, tanze, tanze. Einfach so, weil ich glücklich bin und diesen Gefühl rauslassen muss. Ob mir das denn gar nicht peinlich ist? Na sicher nicht. Warum auch? Ich fühle mich genau danach. Ich lasse zu, was mir gut tut und du solltest das auch tun, wenn du glücklich werden willst!

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Die Sonne scheint, das Meer leuchtet türkisblau und ich habe mein schönstes Strahlen im Gesicht, denn ich bin glücklich hier. Glücklich genau an diesem Ort zu sein und den Moment so tief genießen zu können. Ich liebe Musik, Tanzen, Reisen, schönes Wetter und das Rauschen des Meeres. Warum also sollte ich dieses Glücksgefühl hier nicht auch ausleben? Eigentlich wollte ich weiter die Insel entdecken, aber diese kleine Mauer vor dieser fabelhaften Bucht hat es mir einfach angetan. Ich klettere mit etwas Mühe hinauf, streife die Schuhe ab und sofort bewegt sich meine Hüfte zum Sound der Musik die aus meinem Autoradio tönt.

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Ich schließe die Augen, hebe die Arme in die Luft, mein Kopf kreist und die Wellen der Musik durchströmen meinen ganzen Körper. Der Beat gibt die Moves vor. Die Füßchen wippen zum Takt und jede Zelle meines Körpers tanzt jetzt mit mir. Die Mauer ist jetzt meine Bühne und meine Tanzfläche und ich blende völlig das, was um mich herum geschieht. Ist sowieso niemand hier. Okay ein paar Fischer, hin und wieder passiert ein Auto und auf der einfachen Hütte hinter mir ein Handwerker – aber niemand interessiert sich für mich und darum geht es auch gar nicht. Dieser Moment gehört mir. Ich tanze für Niemanden, außer mich.

Glück ist ein Insidejob

Etwas was man nur durch seine innere Einstellung erreicht. Klar, können andere einem eine Freude bereiten. Kann ein Partner auch Glück bedeuten. Aber dieses tiefe, innere Gefühl entsteht indem du siehst, was dich erfüllt, dir Freude bereitet und dein Herz zum Schwingen bringt. Wer schöne Momente erkennt und genau dann auch Gefühle zulässt, wird Glück empfinden, da bin ich fest überzeugt. In diesen Augenblicken möchte ich dann einfach nur tanzen und genau dieses Empfingen zum Ausdruck bringen.

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Für mich sind Glücksmomente oft Momente in der Natur, wenn ich Tieren begegne, an erstaunlichen Orten bin oder außergewöhnliche Beobachtungen mache. Wenn ich mit wertvollen Menschen zusammen bin, einen Seelenort gefunden habe oder etwas beobachte was mein Herz erfüllt. Das kann ein Spatz beim Bad in der Pfütze sein, ein Kinderlächeln aber auch die Aura von mystischen Stätten wie Copan Ruinas.

Authentizität rockt

Bist du jetzt etwa verwundert, dass es keine teuren Geschenke sind? Die finde ich natürlich auch toll, ohne Frage, aber tief bewegt haben sie mich nie. Das schaffen nur Erlebnisse. Etwas Authentisches, Reales, Fühlbares. Dann steigt diese Wolke aus Glück in mir auf, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und lässt meine Augen strahlen. Kommt dann Musik dazu, dann muss ich einfach tanzen. Egal wo ich gerade bin und wer mir gerade dabei zusieht.

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Aber das war nicht immer so! Früher war ich viel zu kopfbestimmt und hab mich von Stimmen leiten lassen, die sagten „Das kannst du aber jetzt nicht bringen. Hier tanzt man nicht!“ Pahhh! Warum denn nicht? Weil es nicht in unsere freudlose Welt passt? Weil ihr euch nicht traut? Weil es nicht alle tun?

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Ich bin nicht alle. Ich bin ich und ich tanze, wenn ich glücklich bin und du solltest das auch! Egal wie es aussieht und was Andere über dich denken könnten. Du allein kannst dich glücklich machen. Du solltest das für dich tun, weil es dich erfüllen wird. Weil das Tanzen ein Glücksbooster ist. Weil diese Liebe zu dir, dich in jeder Zelle durchströmen wird, wenn du deine Gefühle einfach mal zulässt und tanzt.

Feel the groove

Musik muss man fühlen, sich danach bewegen und daraus entsteht dann Tanz. Wer dabei „denkt“, hat verloren. Seine Gefühle in Bewegungen zu transformieren macht einen „guten“ Tänzer aus, weil man ihm ansieht, was ihn so empfinden lässt. Dabei sind es nicht besondere Moves oder einstudierte Schritte, sondern genau diese Symbiose aus Sound, Bewegungen und tiefen Gefühlen. Und gut ist sowieso relativ, denn nur du allein musst dich gut fühlen. Schau mal ins Video, da sieht man genau was ich meine! Er hat sein Glück auch am Meer gefnden, ist glücklich und tanzt einfach…

Im Jahr 2010 hatte ich eine Traumreise nach Kapstadt gewonnen. Damit erfüllte sich für mich einer der größten Wünsche überhaupt. Der Trip hatte alles und ich war überglücklich so viel Großartiges erleben zu dürfen. In einer ruhigen Stunde unseres Trips ging ich raus auf die Promenade am Meer. Ich hatte Musik in meinen Ohren und war berauscht von dem Moment. Ich stand da am Ozean von dem ich so lange geträumt hatte. In den letzten Tagen hatte ich wundervolle Menschen um mich und durfte einzigartige Erfahrungen machen. Ich war tief dankbar für das Erlebte. Und dann war es da, dieses Glück! Ich lachte und weinte gleichzeitig, weil mich die Emotionen überwältigten. In diesem Moment tanzte ich das erste Mal in der Öffentlichkeit, abseits einer Tanzfläche.

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Vor mir war die Weite des Ozeans, in mir dieser beeindruckende Frieden und alles Andere drum herum hatte ich ausgeblendet. Ich strahlte, ich tanzte, ich sprühte vor Energie und Leben. Als ich dann doch mal wieder meine Augen öffnete, war da nicht etwa eine zu erwartende Abneigung mir gegenüber. Ich wurde weder schief angeschaut, noch beleidigt oder blöd angemacht worden. Das Gegenteil war der Fall.

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Die Lebensfreude übertrug sich auf die Menschen in meiner Umgebung und das was ich ausgestrahlt habe, kam zu mir zurück. Ich wurde ebenso angelächelt, erhielt ein paar Daumenhoch oder sogar noch aufmunternde Worte. Es sollte nicht das einzige Mal auf dieser Reise sein, das ich tanzte. Das ich einfach das machte, was mich glücklich macht.

Bauch über Kopf

Nur mein bester Freund und Reisebegleiter verstand das nicht. Während die Mitmenschen auf mich durchweg positiv reagierten, war ich ihm zumeist peinlich. Ich begann ihm zu erklären, dass es reine Kopfsache ist. Das wir konditioniert sind, das zu tun was Andere tun, aber nicht mehr das, was uns glücklich macht. Ich ermunterte ihn es auch zu versuchen und irgendwie tat er das dann auch, aber wohl nur mir zu liebe.

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Seit diesem Tag am Meer in Kapstadt tanzte ich häufiger. Morgens, mittags, abends und überall dort wo meine Seelenorte waren. Und immer wenn ich das tat, war es nicht nur ein Glücksverstärker für mich. Ich steckte Menschen mit meiner guten Laune an, brachte sie dazu zu lächeln und einen Moment die eigenen Sorgen zu vergessen. Und nicht nur das. Ich brachte sie sogar dazu selbst zu tanzen.

We will be dancing

Wir schreiben das Jahr 2017. Wieder war ich in Kapstadt meiner Lieblingsstadt, am Chapmans Peak Drive meinem Herzensort. Die Sonne war gerade unter gegangen und ich tanze alleine hoch auf einer Mauer über den Felsen. Nach ein paar Minuten die ich da so herumtänzelte, tauchte neben mir eine Gruppe junger Leute auf, die in der Umgebung gepicknickt hatten. Wie sie hatte ich mein Auto an der Parkbucht abgestellt, nur schallte aus meinem Radio die neueste DJ-Mucke. Kurz zuckte ich zusammen bei ihrem Auftauchen. Wieder war ganz kurz der Gedanke da, ob ich das grad hier bringen kann. Aber ich tanze weiter. Zu schön war der Moment. Und dann geschah es! Die Gruppe näherte sich mir und fing an, einfach mitzutanzen! Und wenig später stießen wir mit ein paar Drinks sogar noch auf das Leben und diesen Augenblick an! Perfekt nicht wahr?

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Und jetzt bin ich hier in Malta. Neben mir hält ein Auto mit einem Mann der vorhin schon an mir vorbei gefahren ist. „Er schimpft mich bestimmt gleich“ denke ich mir, als er sein Fenster runterschraubt. „Mädchen, du musst doch total ausgetrocknet sein vom Tanzen in der Sonne! Hier, ich hab ein paar Erdbeeren für dich. Nimm sie und lass es dir schmecken.“ höre ich ihn sagen. Ich bin platt! Ich hab ja viel erwartet, aber von einem bestimmt 90ig Jährigen, aber so eine Geste, haut mich nun doch völlig um und ich bin sichtlich gerührt.

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Ich tanze weiter, denn auch dieses Erlebnis hat mich noch glücklicher werden lassen, als ich es ohnehin gerade bin. Über Stunden bin ich hier und gebe mich meinen Gefühlen hin. Feiere das Leben, den Moment und das positive Feedback was ich gerade bekomme. Denn der alte Herr ist nicht der Einzige, der mir sein Wohlwollen zeigt. Nun muss man auch wissen, dass ich keine Shakira bin mit perfekten Hüften, sondern eher so eine Adele nur ohne Stimme. Um so erstaunlicher finde ich es auch immer, dass ich trotzdem so angenommen werde, wie ich bin und so viel Positives erfahre.

Nix da Botoxdrossel

Wer sich also vom Tanzen abhalten lässt, weil er denkt nicht perfekt zu sein, dem sei gesagt: Alles Bullshit! Glück ist einfach das Schönste was man tragen kann und wenn man schon mal so ne Botoxdrossel lachen sehen hat, weiß man wovon ich spreche. *zwinker*

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Mich hält inzwischen nichts mehr davon ab glücklich zu sein und das auch zu zeigen. Egal ob unter der Dusche daheim, auf dem Supermarktparkplatz oder im Stadtpark – ich tanze und lebe wann immer ich Lust darauf habe. Das Leben ist zu schön und zu kurz, um sich Gedanken darüber zu machen, wie Andere in ihrer beschränkten Welt darüber denken. Glück entsteht, wenn wir es zulassen. Wenn uns glücklich machen. Wenn wir aufhören nach den Regeln und Ansagen der Anderen zu leben und genau deshalb solltest auch du tanzen, wenn du dich danach fühlst!

Tanze, basta!

Wann immer ich jetzt weit weg bin und tanze, schicke ich meinem besten Freund eine Nachricht: „Ich tanze wieder“ Und wisst ihr was? Auch er hat seine Meinung dazu geändert: „Ich verstehe nun, warum du tanzt und freue mich mit dir!“ Ist das nicht schön? Selbst meinen größten Kritiker konnte ich also doch noch vom „Tanzen wegen Glücklichkeit“ überzeugen und vielleicht probierst du es ja auch mal aus?

In diesem Sinne:

#getup&dance

Rollertour Kapstadt

Rollertour in Kapstadt – Alles was du wissen mußt!

Eine Rollertour ist für mich Freiheit auf zwei Räden und ganz besonders spürbar ist diese in Kapstadt. Hier ist man auf Traumstraßen am Meer unterwegs, kann Pinguinen begegnen und an den schönsten Punkten für Fotos stoppen. Aber wer sich sicher in Kapstadt mit dem „Scooter“ (wie er auf englisch heißt) unterwegs sein will, muss einiges beachten. Was genau verrate ich dir hier!

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Das erste Mal Rollertour in Kapstadt:

Bei meinem ersten Besuch in Kapstadt war ich in der Gruppe unterwegs und alles war für uns organisiert. Unter Anderem auch eine Schnitzeljagd per Roller durch die Stadt. Ein riesiges Erlebnis, denn ich liebe Rollerfahren. Von Sea Point aus ging es zunächst nach Camps Bay und dann entlang der malerischen Küstenstraße nach Hout Bay und von dort über die Winelands zum „The Old Biscuit Mill Market“ – einen der so typischen Nachbarschaftsmärkte in Südafrika. Danach noch durch das „BoKap“ und hinauf bis zu „Signal Hill“.

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Auf unser Rollertour war das Schöne, dass wir fast überall für ein paar Schnappschüsse stoppen konnten. Im Gegensatz zu einer Autotour, wo man immer erst einen Parkplatz suchen muss, fährt man mit dem Roller ein wenig an den Rand und stört damit Niemanden. Man zieht die Kamera aus der Tasche und kann die Lieblingsmotive direkt im Bild festhalten. Zudem ist es ein Genuss, den Wind zu spüren, das Salz des Meeres auf der Zunge zu schmecken und von der herrlichen südafrikanischen Sonne gewärmt zu werden.

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Leider haben wir erst nach unserer Rollertour erfahren, dass wir diese Roller gar nicht hätten fahren dürfen. Zwar darf man mit einem Autoführerschein in Deutschland einen Roller fahren, aber eben nur einen 50ccm. Unsere geliehenen Roller waren aber viel stärker motorisiert und somit hatten unsere Papiere hier keine Gültigkeit. Wir hatten Glück, denn unsere Tour blieb unfallfrei. Wäre auf der Ausfahrt etwas passiert, hätten wir keinen Versicherungsanspruch gehabt, denn ohne gültigen Führerschein erlischt auch jeder Anspruch.

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Unseren Rollervermieter interessierte das herzlich wenig, denn er hatte uns vorab versichert, dass alles gar kein Problem sei und wir ja schließlich in Afrika sind, wo man alles lockerer sieht. Das mag schon sein, aber im Schadenfall, sieht es niemand mehr locker. Kommen dann noch Personen zu schaden und man muss privat haften, dann hat der Spaß gänzlich ein Ende. Hier kann die Schadensummer mehrere Hunderttausend bis Millionen Euro erreichen und das für eine kleine Unachtsamkeit mit den Papieren.

Rollertour

Aus dieser Geschichte habe ich ein paar Dinge gelernt und für die nächste Rollertour beachtet. Dieses Wissen möchte ich jetzt auch mit dir teilen, deshalb hier meine Tipps für deine Tour in Kapstadt.

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Bitte beachte bei einer Roller-Tour:

  • Es gibt wegen der starken Steigungen keine 50iger Roller in Kapstadt. Deshalb kannst du dir mit normalem Autoführerschein nicht wie bei uns einen Roller ausleihen und rumfahren. Tust du es doch bist du im Schadensfall nicht versichert, auch wenn dir der Verleiher erstmal etwas Anderes einredet.
  • Der Wind in Kapstadt ist gerade in den Sommermonaten ein echter Risikofaktor für Rollerfahrer. Oftmals ist er so stark, dass sich wildfremde Menschen an die Hände nehmen und gemeinsam die Straße passieren, damit sie sich gegenseitig Halt geben können. Starke Böhen haben auch schon so manchen Zweiradfahrer von seinem Gefährt geholt. Bei starkem Wind rate ich unbedingt davon ab, sich einen Roller auszuleihen. Bitte check vorab ob sich eine Anmietung lohnt. Hierzu empfehle ich die Website „Windguru“.
  • In Kapstadt herrscht Linksverkehr, das macht es für viele schwierig sich sicher auf den Straßen zu bewegen. Einige Strecken sind Stadtautobahnen die du nur schlecht umgehen kannst. Multivan-Taxifahrer in Kapstadt gelten als absolut rücksichtslos und als eine Gefahr für den gesamten Verkehr. Oft ziehen sie ohne zu schauen einfach in die nächste Spur und das gleich über mehrere Fahrstreifen. Diesem chaotischen Verkehr muss man bereit sein sich stellen, wenn man mit dem Roller in Kapstadt unterwegs sein möchte. Natürlich gibt es ruhige Strecken, aber Touristen können oftmals nicht einschätzen, wo es beschaulicher zugeht.
  • Zu brauchst also einen Motorradführerschein und dazu auch den Internationalen Führerschein, ohne dieses Papier ist dein deutscher Führerschein schlicht nicht gültig. Zwar wird das von Verleihern und bei der Polizei bei Standartkontrollen nie hinterfragt, im Schadenfall mußt du aber gültige Papiere vorweisen, sonst erlischt der Versicherungsschutz. Seinen normalen und den internationaler Führerschien mit sich zu führen ist also Pflicht, wenn du sicher unterwegs sein möchtest. Mehr dazu kannst du im Link nachlesen.
  • Prüfe das Fahrzeug vorab auf Schäden, auslaufendes Öl und abgefahrene Reifen, ähnlich wie bei einem Mietwagen. Versichere das Gefährt bestmöglich, selbst wenn du ein guter Fahrer bist. Manche Verkehrsteilnehmer sind unberechenbar und oft nicht versichert. Wenn sie einen Unfall bauen bleibst du trotzdem auf dem Schaden sitzen. Deshalb sorge vor.
  • Fahre auch mit dem Roller nicht unbedingt nachts rum. Solltest du dich an einer Ampel unwohl oder gar bedroht fühlen, dann darfst du nach Einbruch der Dunkelheit auch (mit Vorsicht) über eine rote Ampel fahren. Das gilbt im Besonderen für Frauen und ab 22 Uhr. Es wird dich in Südafrika nie Jemand vor Gericht stellen, wenn du bei Rot gefahren bist, wiel du dich bedroht gefühlt hast. Bitte nutze das nur nicht aus.
  • Bei längeren Touren bedenke immer, dass du einen relativ kleinen Tank hast und weiter entfernte Ziele vielleicht auf dem Weg keine Tankstelle bieten. Nimm einen kleinen Kanister mit oder plane vorab die Route entlang von Tankstops.
  • Speichere dir für Notfälle die Telefonnummer des Verleihers aber auch die der örtlichen Polizei.
  • Trag schon um deiner Sicherheit wegen den Helm. Der ist in Südafrika genauso Pflicht wie bei uns in Deutschland.
  • Parke in den gekennzeichneten Bereichen oder pass dich anderen Motorradfahrern an. Bei Wind such dir einen geschützten Platz den Roller abzustellen, damit er nicht von einer Böhe umgerissen wird.

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Tipp für längere Aufenthalte

Bist du längere Zeit in Kapstadt, etwa wegen eines Praktikums und möchtest einen Roller leihen, hast aber keinen Motorradführerschein? Meine Empfehlung ist, den Führerschein dann einfach in Kapstadt zu machen. Dieser ist dann zwar in Deutschland nicht anerkannt, aber für die Zeit in Kapstadt kannst du ihn wunderbar nutzen. Ich habe meine Learners-Lisence im Jahr 2011 für weniger als 20 EUR gemacht. Die so genannte Learners Lisence erlaubt es dir, 2 Jahre ohne eine Praktische Prüfung abzulegen, nur mit dem Bestehen der Theorie, rumzufahren. Du kannst natürlich auch den praktischen Test machen, ein Muss ist es jedoch in dieser Zeit nicht.

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Fazit:

Ich finde einen Roller in Kapstadt ideal, weil er einem vor dem oftmals zähen Staus bewahrt, man flexibel überall halten kann und schnell überall hinkommt. Ein klein wenig Mut sollte man aufbringen und stets sehr wachsam unterwegs sein, aber wer sich das zutraut, der wird viel Freude an seiner Rollertour in Kapstadt haben. Versprochen!

 

Simons Town Hafen entdecken

Dein Guide das malerische Simon’s Town in Südafrika zu entdecken

Simon’s Town ist ein malerscher, verschlafener Stadtteil Kapstadts und einer der ältesten Orte des Landes. Was es hier zu entdecken gibt und warum ich diesen Flecken Erde so liebe, verrate ich dir hier in meinem kleinen Guide!

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Der Simon’s Town liegt etwa 35km vom Stadtkern Kapstadts entfernt. Der Ort liegt an der so genannten False Bay, einer Bucht an der Kaphalbinsel die auf Grund ihrer windgeschützen Lage zur Gründung der Siedlung beitrug.

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Das Wasser schimmert herrlich in allen Tönen von türkisblau und die Felsen im Meer geben dem Ort an manchen Stellen schon fast einen Seychellen-Touch. Diese Küste ist ein wundervoller Seelenschmeichler und manchmal entdeckt man hier sogar Meerjungfrauen.

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Wahrscheinlich wegen der frischen Wassertemperatur und der herrlichen Aussichten hat sich genau hier eine Kolonie Brillenpinguine angesiedelt, die den Ort zum Besuchermagnet machen lassen. Tausende von Touristen pilgern jedes Jahr an den beliebten Strandabschnitt „Boulders Beach“, um die Tiere hier erleben zu können. Aber neben den putzigen Tierchen hat der Ort noch viel mehr zu bieten. So besticht er mit pitoresken Bauten, im viktorianischen Stil, hervorragendem Essen und jeder Menge Vintage-Läden.

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Anreise

Seine Anreise nach Simon´s Town sollte man vielleicht sogar mit dem Zug von Kapstadt aus organisieren. Die Gleise sind in unmittelbarer Nähe zur Küste erbaut und die Anfahrt mit Blick auf die False Bay gestaltet sich deshalb zur reinsten Genussfahrt. Natürlich kann man auch mit dem Auto anreisen. Bewachte Parkmöglichkeiten gibt es auf der Hauptstraße, am Hafen und auch am Pinguinstrand ausreichend.

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Die Geschichte

Im Jahre 1687 veranlasste die Dutch East Indian Company, an dieser Stelle einen Hafen einzurichten. Begünstigt durch seine windgeschütze Lage bot es sich an, hier anzulanden, denn im Hafen von Kapstadt war es besonders im Winter, bei den starken Winden des „Nordeaster“ schwer zu ankern.

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Benannt wurde der neue Ort nach dem früheren Gouverneur Simon van der Stel. Die Siedlung, die um den Hafen entstanden war, war die dritte europäische Stadt des Landes. Im Jahre 1795 landeten die Briten in „Simonstad“ und starteten von hier ihren Übernahmefeldzug. Die britischen Einflüsse sieht man noch heute sehr deutlich in der kleinen Stadt.

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Aktivitäten Guide in Simon`s Town

Kickstarter

Für einen aktiven Start in den Tag gehört für mich immer auch ein gutes Frühstück und das in meinen Augen leckerste, gibts direkt an der Hauptstraße im „The Meeting Place“. Während unten ein Dekoladen tolle Interior-Ideen verkauft und super leckeren Kuchen anbietet, findet man oben im Restaurant bei schönem Wetter einen herrlichen Platz auf dem Balkon. Von hier aus kann man auf das Treiben im Hafen blicken, während man sein Frühstück genießt. An kalten Wintertagen wird übrigens auch der Kamin angeschmissen und man kann lauschig seinen Chai Latte, im wohlig Warmen schlürfen.

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Berühmtes Denkmal

Nur wenige Schritte vom „The Meetings Place“ entfernt findet ihr den Jubilee Square und auf ihm die Skulptur einer deutschen Dogge, welcher bei der Royal Navy formell als Vollmatrose geführt wurde. Damit war er der einzige Hund, der jemals eine solche Position bei der Royal Navy einnahm. Lest mal auf den Schildern nach, warum er diesen Status erhielt und wie sein Schicksal war! Hinweise dazu gibt es auch am Schild vorm Simon’s Town Museum and an seiner Grabstätte beim „Red Hill“. Eine echt rührende Geschichte. 

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Shopping

Wenn ihr schon auf dem Jubiläumsplatz seit, dann schaut euch hier die Handwerksarbeiten und Souvenirs an. Hier findet man Urlaubsandenken oft bedeutend günstiger als auf dem Green Market in Kapstadt. Verhandeln lohnt sich trotzdem immer. Wem die Auswahl hier nicht ausreicht, der findet direkt ums Eck noch einen kleinen Shop mit weiteren Souveniers.

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Entlang der wirklich hinreißenden Hauptstraße findet man eine ganze Reihe an Vintage-, Second-Hand-und Charity-Läden. Wer hier die Augen offen hält, der wird die ein oder ander Kuriosität finden und mit etwas Glück sogar noch zum Schnäppchenpreis. Nur bitte bedenkt, dass alles verschiffbar sein muss, wenn ihr hier eine Vitrine oder gleich ein ganzes Wochnzimmer ersteigert. Ich mag den alten Trödel und ganz besonders die Mode und den Schmuck von damals. Wer sich für Mineralien interessiert sollte die Zentrale von Scratch Patch besuchen. Für jeden Freund von Rosenquarz, Opal, Amethysten oder Quarze und Halbedelsteine fast schon ein Muss! Nehmt euch also etwas Zeit zum Bummeln. Der Partner darf sich derweil den Marinehafen von Simon´s Town ansehen, in der Hoffnung das gerade ein U-Boot der südafrikanischen Flotte anlandet. Übrigens ist Simon´s Town auch der größte Militärhafen Südafrikas.

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Audio-Guide-Tour

Wer mehr über die maritime Geschichte und die Traditionen von Simon´s Town erfahren möchte, dem empfehle ich einen Rundgang mit Audio-Guide. Via App aufs Handy geladen, könnt ihr der Stimme von „Local“ Maureen Miller folgen und erfahrt alles Wissenswerte über den Ort. Die Tour ist etwa 2km lang und dauert gemütliche 30min. Hier gehts zum Audio-Guide.

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Kirche und Mueeen

Ein Besuch im Admiralty House, das ursprünglich ein Privathaus war und aus dem Jahr 1814 stammt, ist ebenso einen Besuch wert wie die anderen Museen, so zum Beispiel das  „Simon’s Town Museum“ und das „South African Naval Museum“, welches Modelle von Schiffen zeigt sowie das Heritage Museum welches die Aspekte der muslimischen Gemeinschaft beleuchtet. Und auch die Kirche von Simon´s Town ist eine kleine Augenweide. Zwar innen sehr schlicht, aber von Außen ein echtes Juwel. Du findest sie, wenn du der Hauptstraße weiter folgst in Richtung Kap.

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Boulders Beach, der Pinguinstrand

Ganz ohne Frage ist Boulders Beach die Attraktion in Simon`s Town. Jährlich lockt dieser Strand, auf dem sich eine Kolonie von Brillenpinguinen niedergelassen hat, Menschen aus der ganzen Welt. Im abgesicherten Bereich kann man sich auf Holzwegen den Tieren nähern und sie beim Anlanden am Strand beobachten.

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Wer es etwas persönlicher mag und den Eintritt scheut, dem empfehle ich an der Haupstraße der Beschilderung „Golfplatz“ zu folgen und davor in Richtung Meer abzubiegen. Ganz am Ende dieser Gasse befindet sich auf der linken Seite ein kleiner Parkplatz und auf der rechten Seite ein unscheinbares Holzschiebetor. Früher war dieser Teil des Boulders Beach noch völlig frei zugänglich. Jetzt sind die Tiere auch hier etwas besser geschützt. In den Höhlen unter den Büschen könnt ihr sie beim Brüten beobachten. Aber bitte mit Respekt und Abstand.

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Wer total Pinguin-verrückt ist, der sollte sich allerdings nicht scheuen, den Eintritt für das kleine Schutzgebiet zu zahlen und damit gleich noch einen Beitrag zur Erhaltung der Art beitragen. Die drolligen Pinguine könnten nämlich ganz bald komplett aus Afrika verschwunden sein. Ihr Bestand ist laut neuesten Studien nämlich dramatisch eingebrochen. So gibt es inzwischen nur noch 10 000 Vögel von einst Millionen von Pinguinen.

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Wer sich nicht gescheut hat, einen kleinen Obulus an Eintritt zu zahlen, der sollte sich nach dem kleinen Strandabschnitt erkundigen, von wo aus man mit den Tieren sogar schwimmen gehen kann. So ein lustiger Frackträger taucht dann nämlich schon mal neben dir im Wasser auf.

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Kajaken mit Pinguinen

Ein bleibendes Erlebnis ist es auch, sich in Simon´s Town ein Kajak zu mieten und die malerischen Buchten vom Boot aus zu erkunden. Mit viel Glück taucht neben dir dann auch ein Pinguin auf oder ihr macht beide am gleichen Felsen rast und er sonnt sich neben dir. Kajaks gibt es direkt am kleinen Hafen zum Ausleihen. Unerfahrenen Paddlern, rate ich bei stärkerem Wind und Wellengang allerdings von dieser Tour ab. Seekajakfahren sollte doch vorher etwas gehübt sein. Wer mutig ist und sich ins eiskalte Wasser traut, der kann sich aber gleich noch die Schnorchelsachen mitnehmen und in die Kelpwälder abtauchen.

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Wasserspaß

Ja, der Atlantik ist bitterkalt, ich weiß. Aber wenn selbst ich es schon geschafft habe, hier in die Fluten zu tauchen, dann schafft es jeder! Zumal die Wassertemperaturen an der False Bay in den Sommermonaten ca. 2 bis 3 Grad höher sind als die in Kapstadt selbst. Badestellen gibt es in fast jeder Bucht in Simon`s Town. Mein Tipp, geht doch hier mal bei Vollmond schwimmen. Ein ganz besonders, prickelndes Erlebnis, wenn man nicht sieht, was so noch neben einem im Wasser schwimmt.

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Frischer Fisch

Südafrika ist natürlich auch das ultimative Land des Genusses und besonders für Gegenden am Meer heißt das ja auch immer, dass fangfrischer, leckerer Fisch serviert wird. Frischer als am Hafen direkt geht dann eigentlich schon gar nicht mehr. Mein Tipp ist daher das Restaurant Berthas“ direkt am kleinen Hafen von Simon´s Town.

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Ich liebe es hier auf die keinen Boote zu schauen, hin und wieder eine verirrte Robbe zu entdecken oder einfach nur mein Essen zu genießen. Von hieraus starten auch die Boots und Kajaktouren, falls du den Seemann in dir erwecken willst! Wer also nach einer Stärkung Mut gefaßt hat, kann direkt loslegen Simon´s Town auch vom Meer zu entdecken. Übrigens gibts bei Berthas“ auch Leckereien für Vegetarier oder Pastaliebhaber wie mich. Die Nudeln in Curry mit Chicken sind hier mein Lieblingsgericht. Mittags kann es hier auf der Terasse recht voll werden, also komm lieber etwas früher oder reservier dir einen Tisch unter: +27 21 786 2138.

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Schattenplätze

Wer nach einem üppigen Mahl lieber etwas ausrühen möchte, dem empfehle ich die schattigen Bäume unterhalb des Golfplatzes. Hier an den ramantischen Buchten läßt es sich herrlich chillen und entspannt den Nachmittag genießen. Aber pack dir auch unbedingt ein paar Cider (alkolische Apfelschorle) zur Abkühlung ein!

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Adrenalin pur

Du möchstest lieber noch etwas Action und den berühmten „Great-White-Shark“ also einen Hai sehen? In der Nähe der False Bay gibt es die Gelegenheit dazu und mit Firmen wie African Shark Eco Charters, Shark Explorers and Shark Expeditions Apex bist du gut beraten. Alle bieten eine Reihe von Hai-Tauch-Erlebnissen an, die vom Hafen in Simon’s Town starten. Ich bin persönlich kein Fan davon die Tiere anzufüttern und würde daher nicht in so einen Käfig steigen. Aber hier muss jeder für sich die Grenzen setzen. Besucht vorher also am Besten die Webseiten und macht euch selbst ein Bild, ob das was für euch ist: www.ultimate-animals.com | www.sharkexplorers.com | www.apexpredators.com

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Whale Watching

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Gleich auf meiner ersten Südafrika Reise im Oktober 2010 habe ich genau hier in Simon`s Town meine ersten Wale gesehen und war völlig aus dem Häuschen. Generell stehen zwischen Juli und November die Chancen gar nicht so schlecht, hier Meeressäuger zu Gesicht zu bekommen. Achte auf Fontänen, die aus dem Wasser schießen.

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Zimmer mit Meerblick

Ich empfehle jedem Kapstadtbesucher auch 1-2 Nächte auf dieser Seite der Stadt zu verbringen. Besonders wenn man kein Fan von hektischen Innenstädten ist, dann wird man die kleinen Vororte wie Kalk Bay oder St. Johns wirklich lieben. Wer sich in Simon´s Town ein Zimmer mietet, dem empfehle ich in jedem Fall auch Meerblick zu buchen. Wir haben die Nächte hier mit aufs Meer schauen verbracht und meine ersten Wale habe ich noch vorm Bett aus entdeckt. Es ist einfach traumhaft, hier aufzuwachen und direkt an einem der schönsten Flecken Kapstadts zu sein.

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Fazit

Simon’s Town mag auf den ersten Blick wie ein kleines Dorf anmuten, aber der Ort ist voller Geschichte und Charakter. Wer sich darauf einläßt, der wird hier ein kleines, glücklichmachendes Paradies finden. Auch abseits der Pinguine.

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Wein Guide Clarissa Hagemann

Südafrika für Genießer – Interview mit Wein-Guide Clarissa Hagemann

Clarissa Hagemann ist Wein-Expertin und überdies noch ausgebildeter Tour-Guide in Südafrika. Ihre Leidenschaft für das Land am Kap und seine hervorragenden Weine hat sie sich zur Lebensaufgabe gemacht. Ihre Begeisterung teilt sie mit Reisenden aus der ganzen Welt. Ich habe sie interviewt, um mehr über ihre Passion und herausragenden südafrikanischen Wein zu erfahren. Welche Wein-Estates sie empfiehlt, welches die besten Übernachtunsmöglichkeiten sind, wo man am besten Essen kann und natürlich auch, was den Reiz an Südafrikanischen Weingütern ausmacht.
Clarissa Hagemann Wein-Guide

Hallo Clarissa, wie lange lebst du denn schon in Südafrika und was hat dich bewogen, auf die andere Seite des Erdballs zu ziehen?

Ich lebe seit 6 Jahren hier und habe meine Entscheidung, runter nach Kapstadt zu gehen, noch keinen einzigen Tag bereut. Ich war über 10 Jahre in der Pharmaindustrie tätig und wusste, es muss was Anderes im Leben kommen, aber was? Ein Job am Schreibtisch ging für mich gar nicht und die Sehnsucht auf den afrikanischen Kontinent, schon seit meiner Studentenzeit, flackerte wieder auf. Freunde von mir waren schon 10 Jahre zuvor ausgewandert, besitzen ein Hotel in Kapstadt und ich beschloss, mal 3 Monate eine Auszeit zu nehmen und dort zu arbeiten. Das war es dann…….

Weingebiet

Ich habe mich in dieser Zeit so in dieses Land und diese Stadt verliebt, habe innerhalb kürzester Zeit hier Leute kennengelernt, die heute meine engsten Freunde sind und habe am Flughafen so geheult und mich gefragt: „Warum fliegst Du eigentlich zurück? Wer wartet auf dich? Hier hast du doch alles?“ Zurück in München haben mich all meine Freunde gefragt: „Was hat dich am meisten beeindruckt und dir am meisten gefallen?“ Sofort kam meine Antwort: „Die unendliche Weite des Landes, das Gefühl durchatmen zu können, das Gefühl angekommen zu sein.“

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Immer wenn ich meine Geschichte erzähle und an die Anfänge denke vor meinem ersten Abflug wieder zurück nach München – der letzte Sonnenuntergang mit Blick auf den Tafelberg, auf dem Weingut Seidelberg – heute Spice Route – kommen mir wieder die Tränen und dann weiss ich, da ist mein Herz und meine Sehnsucht berührt.

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Und wie kam dann der Sprung ins Wein-Business?

Zum Einen habe ich mein Tourguide Zertifikat absolviert, da meine eine Leidenschaft ist, immer mit Menschen in Kontakt zu sein und Menschen für etwas zu begeistern. Meine Schwester war dann der Auslöser für das Weinbusiness. Sie meinte, man solle doch das im Leben tun, was einem am meisten Spass macht, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Sie sagte: „Immer wenn ich mit dir spreche und dich höre, schwärmst du von den Winelands und liebst die Ausflüge dorthin“.

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War das meine Leidenschaft? Ja, zum Einen habe ich schon die letzten Jahre immer Weinlektüren gelesen und auch Bücher über die hiesigen Winelands gekauft. Schon immer haben die verschiedenartigen, prachtvollen Weingüter Südafrikas, die wunderschönen Weinberge sowie die Geschichte der Südafrikanischen Weine eine besondere Faszination auf mich ausgeübt. Es stimmt, immer wenn ich Zeit hatte, bin ich in die Winelands gefahren, habe neue Weingüter erkundet und deren Weine getestet.

Tasting

Und welche Form der Weiterbildung hast du gewählt, um dein Wissen bezüglich Wein zu vertiefen?

Ich habe dann sofort voller Enthusiasmus über die Idee im Weinsektor tätig zu werden, um mein Hobby zum Beruf machen zu können, 2 Langzeitkurse bei der hiesigen Cape Wine Academy besucht. Ich wusste bis dato nur, welche Rebsorten es gibt und dass ich lieber Rotwein als Weisswein trinke. Für mich waren die Kurse so interessant und beeindruckend, wieviel über Wein, Brandy, Süssweine, Sparkling Weine erzählt und gelernt werden kann. Die Idee, all das tiefgehende Wissen, welches vermittelt wurde, in Form von Weinseminaren & Weinvorträgen weitergeben zu wollen, kam erst im Kurs auf.

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Gab es auch einen Abschlusstest?

Ja, ich habe das Zertifikat einer Wein-Expertin erhalten. Das Examen bestand aus 2 Teilen, einem theoretischen und einer praktischen Prüfung, bei der man Weine getestet hat, ohne zu wissen, um welche Rebsorte und welchen Wein es sich handelte.

Weinkauf

Was beeinhaltet ein Wein-Vortrag?

Mein Vortrag dauert ca. 1,5-2 h und handelt sowohl die Südafrikanische Weingeschichte, Weinproduktion, deren Besonderheiten, Weintipps im Allgemeinen, die wichtigsten Südafrikanischen (franz.) Rebsorten als auch Wein und Essen (was passt, was harmoniert gar nicht) ab. Der praktische Teil beeinhaltet eine Blindverkostung (Spezialverkostung, bei der man die Rebsorte raten muss) von 8 Weinen. Alle Weine können selbstverständlich weiter den Abend hindurch genossen werden. Danach gibt es ein Abendessen, welches individuell vorher abgesprochen wird.

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Kannst du deinen Vortrag überall durchführen?

Natürlich. Das gesamte Equipment wie Gläser, Seminarunterlagen etc. habe ich, so dass ich jederzeit und überall meinen Vortrag und die Spezialverkostung durchführen kann. Am meisten Spass macht es, wenn man eine Gruppe ab 6 Personen zusammen hat. Da wird dann untereinander geraten, sich ausgetauscht, um welche Rebsorte es sich wohl handeln mag, welches Aroma dominiert etc.

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Wie führst du deine Wein-Touren durch?

Durch meine jahrelangen Freizeittripps in die Winelands kenne ich natürlich zahlreiche Weingüter, deren Besonderheiten, ihre ganz eigene Geschichte, die Hintergründe und natürlich auch alle ihre Flagshipweine.
Um die perfekte Route zu konzipieren, spreche ich zunächst mit meinen Kunden, um zu erfahren wo ihre Wünsche liegen. Je nach Schwerpunkt wähle ich in Rücksprache die entsprechenden Weingüter aus und plane die gesamte Tour. Ganz egal, ob jemand nur einen Tagesausflug machen möchte oder gleich eine ganze Woche im Weingebiet unterwegs sein will – bei mir bleibt kein Wunsch offen.

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Was sind die Kriterien der Auswahl?

Jedes Weingut hat sein Individuelles, seine Identität. Die Atmosphäre, das Ambiente, das Interior, der Stil, egal ob es sich um ein traditionelles, kapholländisches Weingut handelt oder um das Moderne, mit sehr viel upmarket Style, jedes ist so einzigartig.

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Was sind deine Erfahrungen mit den vielen verschiedenen Weingütern?

Jedes Weingut legt auch andere Schwerpunkte. Das eine mag nicht so besondere Weine haben, dafür ist sein Lunchangebot aussergewöhnlich gut und das Ambiente wunderschön. Andere kleine, unscheinbare Weingüter haben exzellente Spitzenweine, aber einen ganz simplen Tastingroom. Die Einen bieten ein breites Weinsortiment an von MCC´s (das ist Sekt bzw. Sparkling Wine aber auf Champagner-Niveau. Sie dürfen allerdings nicht Champagner genannt werden, da nur die Weine mit Flaschengärung aus der Champagne in Frankreich so genannt werden dürfen) über alle wichtigsten Rebsorten bis hin zu Süssweinen und Port. Andere Weingüter hingegen legen ihren Schwerpunkt dann mehr nur auf Rotweine oder Weissweine und damit auch ihre Flagshipweine (Bestseller).IMG_4015

Gibt es etwas, was du bei den Weingütern verändert würdest oder etwas, was dir nicht gefällt?

Leider, leider schliessen die meisten Güter schon um 16.30/ 17.00 Uhr abends, machen dafür sehr früh auf. Das würde ich verändern. Es hängt wahrscheinlich mit den Transportzeiten für die Angestellten der Weingüter zusammen. Viele Gäste mögen jedoch gerade im Sommer einen Sundowner-Drink auf einem Weingut einnehmen, bevor sie dann entweder nach Kapstadt zurück fahren. Die Öffnungszeiten sollten variabel angepasst werden – später auf (kein Mensch macht um 8.30 Uhr morgens ein Tasting…) und später zu. Mittlerweile gibt es eine handvoll, die erkannt haben, dass gerade am Abend noch ein guter Umsatz durch längere Öffnung generiert werden kann – Peter Falke (der Strumpf Falke) hat mit seinem Weingut den Anfang gemacht.

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Nun will ich es aber genauer wissen – welches Weingut ist für dich das Schönste und das Aussergewöhnlichste?

Hmm, sehr schwer zu sagen, da wie gesagt, ja alle so individuell schön sind. Ich habe ein paar Favoriten, die ich immer wieder gern auf meinen Touren zeige, da sie mit in einen Querschnitt von Verschiedenartigkeit fallen – die folgenden sind allerdings hauptsächtlich in und um die Gegend von Kapstadt gelegen: (sprich Constantia, Paarl, Stellenbosch, Franschhoek)

  • Delaire Graff, Cavalli, Leeu Estate, La Grande Provence, Maison, Antonij Rupert, Steenberg – für mich die Upmarket Stylishen.
  • Boschendal, Vergenoegd, Uitkyk, Zorgvliet, Groot Constantia, Plaisir de Merle, Webersburg, Muratie als die Traditionell Kapholländischen
  • Bartinney, Thelema, Kanonkop, Stellenrust, Stellenzicht, Stark-Condé, Oldenburg, Uva Mira, Ridgeback, Le Riche, Lanzerac, Ken Forrester, de Morgenzon, Mulderbosch stehen für hervorragende Weine.
  • Jordan, Guardian Peak, HiddenValley, Rust en Vrede, Delheim, La Motte, Moreson, Mont Rochelle dort kann man wunderbar seinen Lunch geniessen
  • MCC´s probiert man am besten bei Simonsig, Haute Cabrière, Le Lude, Moreson, Graham Beck
  • Hervorragendes Olivenöl, oft mit einem Tasting verbunden, bekommt man bei Morgenster, Tokara, La Bourgogne, Vergenoegd

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Immer mehr Wine Estates bieten zusätzlich Fahrten in ihre Vineyards (Weinberge) an, quasi als kleine Safari, oft haben sie auch Wildtiere auf ihrem Grund. Andere Weingüter haben Blendings in ihrem Programm. So kann man seinen eigenen Wein, Kaffee, Olivenöl oder auch Tee kreieren. Viele Estates beantworten gern auch bei einer Runde durch ihre Keller jede Frage zum Thema Wein und dessen Produktion. Das sind natürlich bei Weitem nicht alle Favorisierten, wer nicht genannt wurde, möge es mir verzeihen, es war nur aus dem Stehgreif und Bauch heraus.

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Was macht man denn mit Kindern – kann ich auch als Familie die Winelands geniessen?

Natürlich. Immer mehr Weingüter sind sich der Tatsache bewusst geworden, dass man ein attraktives Angebot auch für Kinder erstellen muss. Zum einen wurden richtige Abenteuerspielplätze gebaut, zum anderen gibt es auf einigen Estates Ponyreiten oder auch Streichelgehege. Teilweise Nannys vor Ort, die auch die Kleinsten beschäftigen.

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Gibt es denn noch andere Gegenden, die auch guten Wein produzieren?

Durbanville, Swartland, Elgin, West Coast, Hemel-en-Aarde-Valley (bei Hermanus), Robertson, Tulbagh, auch Worcester verliert sein Image als nur Bulk (Masse) Produzent und generiert inzwischen auch hervorragende Flaschenweine. Auch hier hat man wieder je nach Klima, Boden, Lage, Niederschlagsmenge (wird als Terroir bezeichnet) Rebsorten, die dann je nach Region für den Anbau favorisiert werden.

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Wo kann man denn in den Winelands deiner Meinung nach am Besten essen?

Du stellst immer so schwierige Fragen….(lach). In und um Kapstadt muss man sich ja allgemein sehr anstrengen, schlecht zu essen. Auch in den Winelands gibt es zum einen Spitzen-Restaurants mit Fine Dining Lunch und Dinner wie:

  • Jordan, Hidden Valley (Overture) , Rust en Vrede, Waterkloof, La Grande Provence, Beau Constantia, Kleine Zalze, Maison, Cavalli
  • Super Lunch ebenso: Delheim, La Motte, Moreson, Mont Rochelle, Le Lude, Blaauwklippen, Steenberg, Dornier, Boschendal, Guardian Peak, La Petite Ferme, Haute Cabrière
  • Spitzenholzofenpizza: Under Oaks, Rhebokskloof, Mulderbosch

Die meisten Weingüter bieten, sollten sie nicht über ein Lunchangebot (Mittagessen) verfügen, Cheese Platter und auch Charcuterie Platter an, damit man für die Tastings ein bisschen „Unterlage“ hat.

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Wenn man in den Weinbergen übernachten will, was würdest du empfehlen?

Ehrlich gesagt, gibt es auch hier wieder unzählige Unterkünfte, unterschiedlicher Preiskategorien. Da ich ja das Alte, sehr Traditionelle liebe, würde ich Webersburg, Weltevreden, Lyngrove, Zorgvliet, Plaisir de Merle oder La Petite Ferme wählen. Aber es gibt auch noch viele kleine, schnuckelige B & B Estates wie z.B. La Provence Vineyards oder auch Self Catering Cottages.

Top top schick stylish Sterne Status hat: La Providence, La Grande Provence, Leeu Estates (brandneu von einem Inder namens Singh, der halb Franschhoek aufgekauft hat), Delaire Graff. Clouds Estate, Babylonstoren, Mont Rochelle (Richard Branson), Majeka House, La Petite Dauphine. Allerdings muss man dafür dann auch den entsprechenden Preis bezahlen! Du siehst schon, wieder eine schwierige Frage…..(lach)

Ich würde empfehlen, auf die Tourismus-Info-Webseite der entsprechenden Region zu gehen und dort unter „Accomodation“ zu schauen, wie zum Beispiel die von Stellenbosch, Franschhoek oder Paarl. Auf diesen Seiten findet man ebenfalls sehr viel Interessantes und Wissenswertes, aktuelle Events oder auch Angebote der Weingüter werden dort platziert.

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Wenn Jemand ein großer Wein-Liebhaber ist und noch nie in Südafrika war, wie würdest du ihn locken?

Man muss es erlebt haben, man kann es kaum in Worte fassen. Die wunderschönen Weingüter im kapholländischen Stil oder aber auch die extrem stylischen Upper- Class-Weingüter in dieser außergewöhnlichen Lage – diese Mischung bietet nur Südafrika. Ebenso die Weine selbst, alles französische Rebsorten, die beste klimatische Voraussetzungen mit sich bringen, um extravagante Weine hervorzubringen. Was die Weine auszeichnet, ist ihre fruchtige Eleganz bei den Weißweinen und die gehaltvollen Rotweine, die schon in jungen Jahren mit einer angenehmen Trinkreife beeindrucken und das Ganze zu erschwinglichen Preisen.

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Und dann hat Südafrika ja noch seine eigene Rebsorte kreiert. Den Pinotage, der selbst schon in der Neuen Welt wie Australien und Neuseeland angebaut wird und seine Fans findet. Südafrikas Weine gehören mittlerweile zu den Besten der Welt. Das Land blickt auf eine über 350 Jahre alte Weingeschichte zurück, die auch heute noch gelebt wird und die dem interessierten Besucher offen steht. Und unter uns: Bekanntlich sind ja Weintinker immer auch Genussmenschen und oft auch Feinschmecker. Gourmets kommen auf den Weingütern Südafrikas ganz sicher auf ihre Kosten! Erstklassige Restaurants und Sterneküche findet man hier.

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Vielen Dank für das Interview, damit hast du uns einen grossen Einblick in deine Passion und in das Thema Südafrikanischer Wein gewährt. Ich freue mich über deine Empfehlungen, die vielen meiner Leser sicher hilfreich sein werden.

Wer sich für ganz individuelle Wein-Touren oder Vorträge der Expertin interessiert, tritt am Besten über die Facebookseite oder via Mail mit Clarissa Hagemann direkt mit ihr in Kontakt. Clarissa spricht fließend Englisch und natürlich auch ihre Muttersprache Deutsch.

Chapman´s Peak Drive – Panormastraße mit Suchtfaktor + Insidertipps

Chapmans Peak Drive – ist die wohl weltweit bekannteste Küstenstraße – mit den für mich – aufregendsten 114 Kurven dieses Planeten. Doch was macht seine Faszination aus?

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Auf der südafrikanischen Kaphalbinsel und etwas südlich der Innenstadt Kapstadts windet sich seine Strecke zwischen Hout Bay und Noordhoek an der Küste entlang.IMG_5458
Sicherlich gibt es viele atemberaubende Straßen mit Blick auf das Meer doch diese eine Straße ist eine Legende und wer den Chapmans Peak Drive in seiner vollen Pracht erlebt hat, der wird mir sicherlich auch beipflichten.
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Doch um diese neun Kilometer Küstenstraße wirklich erlebt zu haben, reicht es nicht, sie nur entlang zu fahren. Nein. Man muss stoppen, ihn mehrfach befahren, zu Fuß entlang laufen und dabei sein, wenn die Sonne hier das Meer bei ihrem Untergang küsst.IMG_7508
Erst dann wird man verstehen, warum diese Panoramastraße unter allen Natursehendwürdigkeiten, in ganz Afrika, als eine der Faszinierendsten gilt. Warum hier die größten Automarken der Welt schon Werbefilme gedreht haben und er sich so einer riesigen Fangemeinde erfreut.IMG_7626
Hoch aufragend und majestätisch sind die Berge die ihn umgeben. Riesige Felsformationen aus rissigem Sandstein, dazu die so kaptypische Fynbos-Vegetation zeichnen sein Bild. Welches zum Sonnenuntergang in rotem Licht erglüht. Seine Küste fällt schroff und steil ab und die tosenden Wellen des Meeres prallen donnernd an die Klippen.IMG_20121201_194755
Gänsehautmomente sind das, wenn man sich dieser Szenerie hingibt. Wenn man sich auf die Felsen setzt und dem Schauspiel beiwohnt. Die beste Zeit dafür ist definitiv zum Sonnenuntergang denn da entfaltet Chappie seine volle Pracht.
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Wer mutig ist stellt sein Auto ab, läuft ein paar Schritte, klettert auf freistehende Felsen und lässt hier die Natur auf sich wirken. Frei, ungezähmt und in ihrer natürlichen Wildheit.
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Doch Chappie kann man auch bei einer Wanderung erleben (es gibt sogar eine Höhle), vom Boot aus, mit dem Motorrad, beim Klettern oder man kämpft sich mit dem Rad den Weg hinauf. Autofrei erlebt man den Chapman´s Peak Drive, wenn man sich zum Cape Argus Radrennen oder dem Two Oceans Marathon anmeldet.ArgusWer Picknicks mag der ist im ersten, sehr grünen Abschnitt der Strecke genau richtig. An der Bucht von Hout Bay gelegen hat man hier die Möglichkeit unter schattenspendenden Bäumen seine Decke auszubreiten. Kleiner Tipp: Wer nur zum Picknick kommt, kann den ersten Teil des Chappie´s auch ohne Gebühr befahren! Meldet euch nur an der Mautstelle entsprechend an.Bildschirmfoto 2015-07-30 um 12.41.03Ansonsten kostet der Chapmen´s Peak Drive eine Gebühr, die aber völlig gerechtfertig ist, denn diese Küstenstraße ist sehr wartungsintensiv. Immer wieder kommt es zu Felsabgängen und Steinschlägen oder Bränden der Vegetation oberhalb der Straße. Diese Umstände bedingen auch, dass der Chappie als gefährlich gilt.
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Dazu kommen auch noch Unfälle im Verkehr. Abgelenkt vom Panorama oder wegen Selbstüberschätzung sind immer wieder Opfer zu beklagen. Wegen all dieser Umstände und bei Starkwind ist der Chapman´s Peak Drive zeitweise auch gesperrt. Man informiert sich am Besten über die Website oder die Schilder vor Ort über eventuelle Einschränkungen bzw. auch über den derzeitigen Gebührenstand.
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Wer wirklich Kosten sparen muss, dem sei noch ein findiger Trick empfohlen. Derzeit gibt es nur von einer Seite eine Mautstation und diese befindet sich bei Hout Bay. Wer den Chappie von Nordhoek aus befährt zahlt nichts, wenn er rechtzeitig wieder umdreht und die Straße auf dem gleichen Weg wieder verlässt.

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Übrigens: Zu Fuß ist seine Benutzung eingeschränkt. Läufern ist es an Wochentagen zwischen 7-8 Uhr sowie 16:30 bis 18:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertage zwischen 10:00 und 19:00 Uhr erlaubt hier aktiv zu sein. Nach Einbruch der Dunkelheit ist er für Fußgänger ganz gesperrt. Informiert euch im LINK.IMG_3310
Man kann sich aber in den Haltebuchten auch nach Sonnenuntergang aufhalten und hier spektakuläre Nachtaufnahmen mit den so typischen Lichtlinien machen. In der Regel braucht man hier auch keine Angst vor Überfällen oder ähnlichem zu haben. Ich war allein als Frau schon in der Dunkelheit hier und habe keine Bedenken gehabt und auch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Der Chappie ist ja zum Teil auch kameraüberwacht und das schreckt wohl ausreichend ab.
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Mein Fazit und Tipp:
Wenn ihr nach Kapstadt kommt, nehmt euch unbedingt auch Zeit für diese Straße. Seid etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang da, denn genau dann kommen seine Farben am Besten zur Geltung und ihr werdet spektakuläre Aufnahmen machen können. Außerdem sichert ihr euch auch so die besten Aussichtsplätze, um den Sundowner bei einem kühlen Cider genießen zu können.

#infoWichtig wird für dich sein, ob es wetterbedingte Einschränkungen gibt, ob der Chappie generell befahrbar ist, wie hoch die Kosten sind und wie die derzeitigen Sichtverhältnisse sind. Also sei schlau und informiere dich vorab! Alle Informationen rund um den Chapman´s Peak Drive findest du im LINK.

Klicke hier für Infos und zur Anmeldung zu Cape Argus/ Cape Town Cycling Tour bzw. Two Oceans Marathon.

Wie ich Chappie zum ersten Mal erlebt habe kannst du im LINK nachlesen. Wie du deinen Tag am Kap am besten planst um bei Sonnenuntergang am Chappie zu sein, verrate ich dir im zweiten LINK. Und wer noch mehr Impressionen möchte, dem sei mein Flickr-Account mit allen Bildern empfohlen.

Wer noch weitere Tipps für mich hat, mir Feedback geben möchte oder sich einfach schon auf seinen Chappie Besuch freut, der darf mir gerne seinen Kommentar da lassen. Ich freue mich immer über regen Austausch!

 

Südafrika Rundreise „Cape in Style“ – Erfahrungsbericht

Immer wieder werde ich gefragt: „Lohnt sich eine vorgebuchte Rundreise in Südafrika?“ Hier mein Feedback unserer „Cape in Style“ Tour und wie wir uns diese gestaltet haben:
Die DERTOUR Mietwagenrundreise führte von Kapstadt nach Port Elisabeth entlang der wunderschönen Garden Route, einem der beliebtesten Besucherregionen Südafrikas.

Das sagt der Veranstalter:

Exklusive Unterkünfte in der Kapregion garantieren Ihnen unvergessliche Urlaubstage in ausgewählten Hotels (2 Hotelkategorien zur Auswahl) mit angenehmer Atmosphäre und elegantem Flair. Erfahren Sie die Gartenroute auf luxuriöse Art und entdecken Sie in malariafreien Wildreservaten die faszinierende Tierwelt Südafrikas.IMG_3031

Reiseverlauf Cape in Style:

Cape in Style – ab Kapstadt/bis Port Elizabeth
Mietwagenreise 9 Tage/ 8 Nächte ab Kapstadt/ bis Port Elizabeth

Planung DERTOUR 1. Tag: Kapstadt

Nach Ankunft in Kapstadt Begrüßung durch einen Repräsentanten unseres Partners, Übergabe der Hotelgutscheine. Übernahme des separat gebuchten Mietwagens: Fahrt nach Kapstadt bzw. Constantia. Ihre Hotels liegen am Ozean bzw. in herrlichen Gartenanlagen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. 2 Übernachtungen im gebuchten Hotel. Ca. 25 km
Übernachtung Superior: Winchester Mansions (Modern Classic) 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Wir landen pünktlich und bekommen direkt am Ausgang unsere Reiseunterlagen und auch die Übergabe des Mietwagens klappt hervorragend. Der Mietwagenschalter befindet sich gegenüber vom Terminal und das Fahrzeug ist modern, sauber und entspricht unserer Buchung.

Auch im Winchester Mansions sind wir willkommen und haben ein wundervolles Zimmer. Hier ist alles modern und auf hohe Ansprüche ausgelegt. Das Zimmer hat eine Badewanne, eine Dusche und ein großes Kingsize Bett. Ebenso wie Heißwasser, einen Haartrockner, saubere Handtücher und ausreichend warme Bettwäsche. Wir haben eine sicheren Parkplatz im Innenhof des Hotels. Der Pool ist sauber und auch unser Gepäck wird aufs Zimmer gebracht. Ein Foto vom Winchester Mansion findet sich im LINK.

Den Nachmittag nutzen wir für eine Stadtrundfahrt mit den beliebten Doppeldeckerbussen. Den Abend verbringen wir zum Sonnenuntergang auf der Blouberg Seite und genießen den Blick auf den Tafelberg.
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Planung DERTOUR 2. Tag: Kapstadt

Nehmen Sie sich heute einen ganzen Tag Zeit, die Schönheiten Kapstadts kennen zu lernen. Besuchen Sie den Botanischen Garten von Kirstenbosch (fakultativ), entdecken Sie die Innenstadt Kapstadts. Bummeln Sie an der Victoria & Alfred Waterfront. Runden Sie diesen schönen Tag mit einer Auffahrt auf den Tafelberg ab (wetterabhängig, Ticket nicht inklusive) und genießen Sie den Ausblick. Ca. 56 km

Unser Erlebnis:

Das Frühstück im Winchester Mansion ist hervorragend und lässt keine Wünsche offen. Wir nutzen den Tag für die beliebte Kap-Rundtour, besuchen Muizenberg, die Pinguine bei Boulders Beach und das Cape Point. Zum Sonnenuntergang sind wir am Chapmans Peak Drive. Ein ausführlicher Beitrag zu diesem Ausflug ist im Link nachlesbar.
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Planung DERTOUR 3. Tag: Kapstadt bzw. Constantia – Hermanus

Verbringen Sie einen Tag in der Weinregion der Kaphalbinsel. Besuchen Sie Stellenbosch – bekannt für seine Kapholländische Architektur und seine großen Weingüter sowie Franschoek – die „Gourmet Hauptstadt“ des Westkaps. Sie erreichen am späten Nachmittag Ihr Hotel in Hermanus. 2 Übernachtungen im gebuchten Hotel. Ca. 125 km
Übernachtung Superior: Francolinhof Guesthouse 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Der Checkout im Winchester klappt tadellos. Die Rechnung stimmt und auch das Frühstück war wieder exzellent. Wir haben die Weinregion rund um Stellenbosch und Franschhoek besucht. Zuerst zu einem Wein-Tasting im Delaire Graff Estate und zum Mittagessen bei Ryan´s Kitchen in Franschhoek auf der Hauptstraße.

Über den Paß fahren wir in Richtung Gordons Bay, damit wir in Richtung Hermanus die Küstenstraßen nehmen können. Die Strecke ist atemberaubend und der kleine Schwenker ist lohnenswert, da man sich so am Meer bewegt und nicht über die Berge. Außerdem kann man auch in Bettys Bay noch eine Pinguin Kolonie besuchen. Zum Sundowner sind wir in Hermanus am Meer und checken danach im Guesthouse ein.

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Planung DERTOUR 4. Tag: Hermanus

Heute haben Sie den ganzen Tag Zeit, um das historische Fischerdorf Hermanus zur erkunden. Während der Walbeobachtungszeit von Juli-Nov. ruft ein „Walausrufer“ die ankommenden Wale aus. Einen Abstecher wert ist das nostalgische kleine Dorf Stanford, an der Straße nach Gansbaai, rund 10 km nordöstlich von Hermanus. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Liebevoll restaurierte Häuser im viktorianischen Stil und gemütliche kleine Restaurants. Rückkehr nach Hermanus. Übernachtung.
Übernachtung Superior:Francolinhof Guesthouse 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Francolinhof Guesthouse ist am Berg gelegen und bietet einen herrlichen Blick über die Bucht und die Berge. Das Haus ist sehr gepflegt und das zeigt sich auch in den Zimmern und beim Frühstück. Wir sind rundum zufrieden. Das Bett ist groß und bequem; das Duschwasser heiß und die Handtücher sauber. Das Frühstück ist eine Mischung aus Buffet und persönlichen Wünschen. Der Empfang klappt reibungslos und die Gastgeber sind sehr herzlich.

Wir nutzen den Tag für einen Ausflug nach Gansbaai/ De Kelders. Hier machen wir einen Bootsausflug mit Dyer Island Tours zu den Robben und bekommen auch Haie zu sehen. Den Nachmittag verbringen wir im Stanford Hills Estate und genießen dort das leckere Essen und den hauseigenen Wein.

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Planung DERTOUR 5. Tag: Hermanus – Plettenberg Bay

Fahrt Richtung Osten entlang der Gartenroute, vorbei an Mossel Bay, George, Wilderness und Knysna nach Plettenberg Bay. 2 Übernachtungen im Hotel. Ca. 450 km
Übernachtung Superior: Laird’s Lodge Country Estate 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Francolinhof Guesthouse verlassen wir am Morgen nach einem leckeren Frühstück. Der Check out klappt wie erwartet reibungslos. Wir fahren in Richtung Knysna und besuchen dort den Knysna Elephant Park. Ein riesiges Erlebnis dort Elefanten ganz nah zu begegnen. Das Guesthouse „Laird’s Lodge“ liegt von der Hauptstraße aus gesehen fast gegenüber des Parks. Bilder zur Unterkunft gibt es auf meiner Flickr Seite im LINK.

Die Unterkunft ist umwerfend! Die Laird’s Lodge hat einen exzellenten Service den man wirklich als herausragend bezeichnen kann. Das Essen in der Lodge ist auf Sterne-Niveau, ebenso das äußerst, zuvorkommende Personal. Die Räumlichkeiten sind großzügig gestaltet mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und zwei Bädern mit Dusche.P1090670

Planung DERTOUR 6. Tag: Plettenberg Bay

Erkunden Sie heute Knysna und Plettenberg Bay. Besuchen Sie die Knysna Oyster Company, machen Sie einen Ausflug zu den „Knysna Heads“ oder unternehmen Sie eine Bootsfahrt in der Lagune von Knysna (fakultativ).

Unser Erlebnis:

Nach einem der besten Frühstücke unserer gesamten Reise führt uns der Tagesausflug in den Tsitsikama NP wo wir spazieren gehen und die Landschaft für uns entdecken. Am Nachmittag sind wir mutig und gehen Ziplinen bei „Ceres Zip Slide Adventure„. Ein riesen Erlebnis, da diese Zipline über den Canyon führt und ihn mehrfach überquert! Den Abend verbringen wir wieder in der Laird’s Lodge, da das Essen hier einfach großartig ist.
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Planung DERTOUR 7. Tag: Plettenberg Bay – Amakhala Priv. Game Reserve

Fahrt in Richtung Port Elizabeth in die Region um Addo. Nach Ankunft in Ihrer Lodge unternehmen Sie am frühen Nachmittag eine Wildbeobachtungsfahrt im offenen Safarifahrzeug. Rückkehr zum Abendessen. 2 Übernachtungen in der gebuchten Lodge. Ca. 300 km
Übernachtung Superior: Amakhala Safari Lodge 4 Sterne (inkl. 1 Wildbeobachtung pro Tag)

Unser Erlebnis:

Check out und Abrechnung in der Laird’s Lodge klappen hervorragend und auch das Frühstück ist wieder exzellent. Wir fahren über Prince Albert, den Swartbergpass und Outshorn in Richtung Amakhala. Wir nehmen uns Zeit die Ort trotz der langen Strecke ein Stück weit für uns zu entdecken. Es lohnt sich also deshalb an diesem Tag früh aufzustehen.
Amakhala ist gut zu finden, aber für die Nachmittagsausfahrt kommen wir (bewußt) zu spät an, da wir die Strecke genießen wollten.

In der Amakhala Safari Lodge bewohnen wir eines der Luxus Cottages, die diesen Namen auch verdient hat. Der Check In klappt reibungslos und es gibt ein Willkommensgetränk. Die großzügigen Räumlichkeiten sind im afrikanischen Stil eingerichtet. Ein Kingzisebett, eine Couch und eine eigene Außenterasse mit Whirlpool laden zum Verweilen ein. Das Bad hat eine Außendusche (Heißwasser) und eine Badewanne. Bettwäsche und Handtücher sind ausreichend vorhanden und sauber. Ebenso die Räumlichkeiten. Den Abend verbringen wir beim gemeinsamen Braai mit anderen Gästen der Lodge. Das Essen ist exzellent. Die Nacht im Cottage ist ruhig und erholsam.

Planung DERTOUR 8. Tag: Auf den Spuren der Big Five

Am Nachmittag erleben Sie die Höhepunkte der afrikanischen Wildnis während einer Wildbeobachtungsfahrt im offenen Safarifahrzeug. Am Abend kehren Sie zu Ihrer Unterkunft zurück zum Abendessen. (inkl. Wildbeobachtungen)

Unser Erlebnis:

Früh Morgens starten wir zum Game Drive mit einer Gruppe von noch 4 anderen Reisenden. Der Guide ist geschult und die Ausfahrt gestaltet sich spannend. Wir bekommen viele Tiere zu sehen und genießen unsere „Safari“. Gegen 10 Uhr gibt es das große Frühstücksbuffet und bis gegen 14 Uhr hat man Zeit zum Genießen in der Lodge. Egal ob am Gemeinschaftspool oder ganz privat in seinem Cottage. Das Mittagessen ist hervorragend und nach einer Pause geht es am Nachmittag bis gegen 20 Uhr wieder auf Safari mit ebenso schönen Erlebnisse wie am Morgen. Das Abendessen ist wieder ausgewählt und wirklich exzellent.
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Planung DERTOUR 9. Tag: Amakhala – Port Elizabeth

Morgens Wildbeobachtungen. Fahrt zum Flughafen Port Elizabeth. Rückgabe des Mietwagens und Ende der Mietwagenreise. Ca. 80 km

Unser Erlebnis:

Wie bereits am Tag davor stehen wir zeitig auf, genießen den Kaffe und gehen auf Tierbeobachtung. Auch hier sind wir wieder sehr zufrieden mit der Qualität und dem Guide. Nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet checken wir aus. Zu unserer Überraschung sind alle Mahlzeiten und Getränke mit eingeschlossen.

Nach ca. einstündiger Fahrt erreichen wir den Flughafen in Port Elisabeth. Wir finden gleich die Tankstelle und die Mietwagenfirma. Die Rückgabe des Fahrzeugs klappt zu unserere vollsten Zufriedenheit.

FAZIT:

Wir waren überrascht wie hervorragend unsere vorgebuchte „Cape in Style“ Tour geklappt hat. Bisher war ich nur selbstorganisiert in Südafrika und hatte Bedenken, dass die Flexibilität leidet. ABER wir hatten genügend Freiraum zur eigenen Gestaltung und haben durch die Vorbuchungen der Zimmer sogar noch Zeit gespart. Alles war hervorragend ausgesucht und überzeugte – von der Übergabe der Unterlagen, über die Autovermietung bis hin zu den Unterkünfen. Auch hier waren wir rundum zufrieden und sehr überrascht über den hohen Service, das gute Essen und die schönen Räumlichkeiten. Wir würden diese Tour auch anderen Reisenden empfehlen.

 

 

Vegetarische Restaurants in Kapstadt – Dein Guide!

Viele Reisende die sich vegetarisch ernähren stehen unterwegs vor dem Problem, kein geeignetes Restaurant zu kennen. Meine Guide für deinen Trip nach Kapstadt soll dir helfen, eine Liste mit geeigneten Plätzen an der Hand zu haben:image-2016-05-13(7)

Vegetarische Restaurants in der Citybowl

Elixir Café, Bree Street

Adresse: 120 Bree Street, Cape Town
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6:30 to 15:30, Samstag 8:00 to 15:30
Durschnittspreis: R30 bis R40
Website: Elixir Café on Facebook

Plant, Buiten Street

Adresse: 8 Buiten Street, Cape Town (corner Loop Street)
Öffnungszeiten: Montags 10:00 bis 17:00, Dienstag bis Freitag 10:00 to 22:00, Samstags 09:00 bis 15:00
Durschnittspreis: R45 bis R75
Website: plantcafe.co.za

Sexy Food, Bree Street

Address: 190 Bree Street, Cape Town
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08:00 to 17:00, Samstags 09:00 bis 14:00
Website: sexyfood.co.za

Raw and Roxy, Woodstock

Adresse: 300 Albert Road, Woodstock
Öffnungszeiten: Montag to Freitag 10:00 to 17:00, Samstags 10:00 to 16:00
Durschnittspreis: R40 bis R100
Website: Raw and Roxy on Facebook

Scheckter’s RAW, Sea Point

Adresse: 98 Regent Road, Sea Point
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 7:00 bis16:00
Durschnittspreis: R40 bis R70
Website: Scheckter’s RAW on Facebook

Vegetarisches Essen

Vegetarische Restaurants in den südlichen Stadtteilen

Govinda’s Food Cafe, Rondebosch

Adresse: Hare Krishna Temple, 17 St Andrew’s Road, Rondebosch
Öffnungszeiten: Mittwoch bist Sonntag 12:00 bis 18:00
Durschnittspreis: R40
Website: iskconcape.org.za

Maharajah, Rondebosch

Address: Fountain Square, Main Road, Rondebosch
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11:00 bis 21:00
Durschnittspreis: R30 bis R60
Website: vegetarianfoods.co.za

O’Ways Teacafé, Claremont

Address: Heritage House, 20 Dreyer Street, Claremont
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07:30 bis 17:00, Samstags 09:00 bis 14:00
Durschnittspreis: R55 bis R75
Website: oways.co.za

Portobello Road, Kenilworth

Address: 313 Main Road, Kenilworth
Öffnungszeiten: Dienstag to Freitag 9:30 bis 17:00, Samstags 9:30 bis 15:00
Durschnittspreis: R40 bis R60
Website: Portobello Road on Facebook

Vegetarisches Essen

Vegetarische Restaurants auf der Kaphalbinsel

Yoffi Falafel, Muizenberg

Address: Surfers Corner, Muizenberg
Öffnungszeiten: Montag bis Sunday 10:00 bis 18:00
Durschnittspreis: R20 bis R40
Contact: Tel 0843648466

Tibetan Tea House, Simon’s Town

Address: Sophea Gallery, 2 Harrington Road, Seaforth, Simon’s Town
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sunday 10:00 bis 17:00
Durschnittspreis: R30 bis R60
Website: Tibetan Tea House on Facebook


Hinweis: Eine Vielzahl der Restaurants in Kapstadt hat außerdem auch immer vegetarische Speisen in ihrer Karte. Wenn du noch ein empfehlenswertes Restaurant kennst, was hier nicht in der Liste ist, dann schreib mir gerne und ich nehme es in die Liste auf!

Die besten Beach-Bars rund um den Globus – Teil 1

Wer kennt sie nicht, diese Bars am Strand denen du total verfallen bist? Bei denen du dir wünschst der Sommer möge nie enden, die Sonne niemals im Meer versinken und der nächste Morgen nicht dämmern?IMG_9461
Es sind diese Sehnsuchtsplätze die wir nie vergessen werden. An die wir uns zurück wünschen und die uns gelehrt haben, wie kostbar selbst eine Nacht sein kann. Orte an denen wir uns angekommen gefühlt haben, an denen die Drinks kühl und der Barman heiß war. Wo wir besondere Momente erlebten, Wildfremde zu Freunden wurden, der Takt der Musik zu den Wellen passte und der Rest der Welt keine Rolle spielte.
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Ich möchte dir meine Lieblings-Strand-Bar vorstellen und sammle hier die Highlights anderer Blogger und Reisender zu deiner Inspiration! IMG_0363Die Strandloperheißt mein Refugium und eigentlich ist diese Bar ein Open-Air-Strandrestaurant – was natürlich auch eine Bar mit einschließt. In Langebaan an der sonnigen Westküste Südafrikas gelegen lockt sie mit einzigartiger Kulisse, türkisblauem Meer und maritimer Deko. Und genau deshalb liebe ich es auch so unheimlich hier zu sein. Dieser Ort ist für mich das Lebensgefühl des Sommers – in Reinform.IMG_0347
Das Konzept ist simpel: Die Location und dazu frisch gegarte Küche vom Besten was das Meer um die Langebaan Lagune hergibt. Dazu lockere Atmosphäre und leckersten südafrikanischen Wein, ein kühles Bier oder ein prickelndes Cider.

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Man trifft sich bereits am Mittag mit Freunden und verbringt gleich den ganzen Tag hier. Denn die 7 Gänge und die Drinks müssen nun mal zelebriert werden. Alles von Backwaren bis zum Fisch wird frisch überm Feuer zubereitet. Man kann dabei sein, wenn der Hummer auf dem Grill schmort und das Brot im Ofen bäckt. Wenn der süße Duft aller Leckereien sich mit der Meeresbrise verbindet und die Nase sanft umschmeichelt.
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Wem bei aller Schlemmerei heiß geworden ist, der findet herrliche Abkühlung, an den kleinen Buchten, zwischen malerischen Felsen im türkisblauen Meer.
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Und nicht nur ich bin ein Fan der Kulisse des Strandlopers. Sie ist auch ein gern gewählter Rahmen für Shootings oder Filmaufnahmen. Also wundert euch nicht, wenn ihr hier mal auf ein paar prominente Gesichter trefft.

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Am Meisten genieße ich es, Freunde mit hierher zu nehmen, über Stunden zu plauschen und die Sonne im Meer untergehen zu sehen. Ein Cider in der Hand, eine Melodie im Kopf und im Kreis meiner Lieben.

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Mehr Impressionen von „Die Strandloper“ findet ihr im LINK und hier die Adresse für euren Besuch:

Die Strandloper Restaurant
Langebaan, 7357, Südafrika
Telefon:+27 22 772 2490

oder im Netz unter www.strandloper.com.

 

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An meiner Blogparade haben sich viele tolle Blogger beteiligt. Welche Beachbars sie toll finden und wohin es sie immer wieder zieht, erfährst Du durch klicken auf LINK!

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In diesem Sinne: #get up & get lost!

 

Fotografie in Kapstadt mit einem Bild von Lions Head und einer Frau am Felsen

Dein ultimativer Insider-Guide zum Fotografieren in Kapstadt!

Hier ist dein ultimativer Insider-Guide zum Fotografieren in Kapstadt mit allen Links zu den besten Spots! Denn geniale Fotos aus der Mother City dürfen natürlich auf keiner Südafrika-Reise fehlen. Mit meinem Tipps findest du garantiert die Locations, die dir richtig viel Aufmerksamkeit auf Instagram bringen!

Selbstverständlich gibt es neben Toplocations auch immer noch Events, Großveranstaltungen und Sportwettkämpfe die Fotografen ans Kap locken. Auch dazu findest du hier alle Informationen, damit dir garantiert kein Foto durch die Lappen geht. Und klar,  gebe ich dir auch Tipps wie du dich auch mit teurem Euipment sicher in der Stadt bewegen kannst und wo du eventuell noch Technik leihen kannst, so das nötig werden sollte.

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Gerahmt

Ein paar der besten Spots in Kapstadt haben inzwischen diesen markanten Fotorahmen, damit Touristen hier an ihr Erinnerungsfoto denken. Was ich sehr begrüße, denn oft läuft man an markanten Stellen vorbei, ohne an einen Schnappschuss zu denken. Also seid wachsam, wenn ihr durch Kapstadt zieht. Dieser spezielle Rahmen steht an der Eden on Bay Mall in Big Bay.

 

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Camps Bay

Den wohl beste Platz für einen Schnappschuss von Camps Bay, seinem Strand und der Bergkette „Zwölf Apostel“ hat man vom Maiden’s Cove Parkplatz zwischen Camps Bay und Clifton. Besonders nach der Regenzeit ist der Rasen hier schön frisch und grün und bietet den perfekten Kontrast zum türkisblauen Meer. Dieses Motiv solltest du dir in jedem Fall nicht entgehen lassen.

 

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Dassies

Putzige Dassies, auch Klippschliefer genannt, bekommt man am ehesten auf dem Tafelberg oder an den Felsen am Cape-of-Good-hope-Schild zu Gesicht. Sie lieben es sich morgens zu sonnen. Wer also früh auf dem Tafelberg ist, der wird ihnen in reichlicher Zahl beim Sonnenbad begegnen.

 

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Ray Ban´s

Die riesigen Ray Ban Sonnengläser, die zu Ehren Nelson Mandelas errichtet wurden, findest du im Stadtteil Sea Point (fast schon Ecke Green Point) direkt an der beliebten Promenade. Am besten du kommst hier eine Stunde vor Sonnenuntergang her, dann ist das Licht am Schönsten und an der beliebten Flaniermeile findest du ganz sicher noch viele weitere Motive.

 

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Leuchtturm

Green Point Lighthouse ist ein schönes Motiv für alle, die Leuchttürme faszinierend finden. Das  im Jahre 1824 in Dienst gestellte Gebäude ist der älteste Leuchtturm Südafrikas. Elektrifiziert wurde er 1929 und sein Leuchtfeuer erreichte dadurch eine Reichweite von über 23 km, was für die damalige Zeit enorm war. Ideal ist der Besuch in Verbindung mit einem Spaziergang an der Sea Point Promenade. Ich mag die Perspektive mit mit dem Green Point Park im Rücken, da man mit der Mauer und den Palmen tolle Führungslinien fürs Auge bekommt, was wiederum den Reiz des Fotos ausmacht. Probierts mal aus.

 

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Tafelbergblick

Der beste Spot für das fast schon obligatorische Tafelbergbild ist natürlich der Blouberg Beach. Hier hat man freie Sicht auf den Table Mountain und dazu herrlichen Strand mit Schaumkronenwellen. Nur bei starkem Wind sollte man hier nicht fotografieren, weil es die Kamera ruiniert. Der feine Sand, der über den Strand peitscht, setzt sich sofort in der Kamera fest und das Objektiv läßt sich danach nicht mehr ausfahren. Also Obacht!

 

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Simons Town Hafen

Der malerischste Hafen den du in Kapstadt finden kannst, ist der von Simons Town. Das Wasser der False Bay liegt meist ruhig und leuchtet hier türkisblau. Die kleinen Boote der Fischer schwanken im Hafen vor sich hin und mit etwas Glück wirst du ein paar Robben entdecken. Nimm dir Zeit und genieß dieses kleine Idyll. Ich kann dir zudem das gute Essen bei Berthas Restaurant empfehlen. Ein paar Meter weiter befindet sich übrigens der größte Marinehafen Südafrikas und dort kann dir dann auch schon mal ein U-Boot vor die Linse kommen. Einmal im Jahr ist in Simons Town auch „Navy Festival“ mit Besichtigungen, falls das für dich interessant ist, dann schau auf deren Website.

 

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Boulders Beach

Natürlich dürfen in deiner Fotosammlung von Kapstadt auch Pinguine nicht fehlen. Du findest sie bekanntlich am Boulders Beach in Simons Town. Dort gibt es ein kleines Schutzreservat für die Tiere von wo aus die meisten Touristen ihre Fotos schießen. Was viele nicht wissen, es gibt auch einen kleinen Strand in dem Aral. Hier hast du die Möglichkeit, den Tieren ganz nah zu kommen und sogar mit ihnen zu schwimmen. Optional gibt es noch einen frei zugänglichen Teil dieses Strandes. Um ihn zu erreichen folgst du in Simons Town der Beschilderung des Golfplatzes und biegst dort in Richtung Meer ab. Ganz unten ist ein Parkplatz zu dessen rechten Seite ein unscheinbares Holztor steht. Dieses kannst du unentgeltlich passieren und wirst auch hier Pinguine finden und zudem weitaus weniger Touristen.

 

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Boomslang

Noch gar nicht so lange gibt es im Kirstenbosch National Botanical Garden den so genannten „Treetop Canopy Walkway“ der auch gerne mal „Boomslang“ genannt wird. Dieser Baumwipfelpfad ist ein schönes Motiv und der botanische Garten ohnehin. Hier findest du als Interessierter auch jede Menge interessanter Pflanzen, Bäume und Blüten. Aber nicht nur das…

 

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Stars hautnah

Im Sommer ist der Kirstenbosch Garten auch der Hot-Spot für Konzerte der beliebtesten Künstler Südafrikas. Man trifft sich Sonntags zum Picknick auf der Wiese und auf der Bühne rocken die Sänger ganz hautnah! Du hast dann die Chance die Stars von The Parlotones, Prime Circle oder die Jungs von Goldfish vor die Linse zu bekommen. Alle Events findest du unter Anderem auf der offiziellen Website.

 

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Bo-Kaap

Malerische Gassen, farbenfrohe Häuser und lebensfrohe Menschen, das ist das Bo-Kaap! Zudem ist dieser Stadtteil ein weiterer Magnet für Fotografen, der auch auf deiner Fotosafari nicht fehlen sollte. Wer – im Gegensatz zu mir – belebte Gassen und das pralle Leben dieses Viertels einfangen will, der ist mit einem Besuch am frühen Nachmittag gut beraten.

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Piraten ahoi

Kapstadt vom Meer aus zu entdecken ist großartig, weil alles eine ganz andere Perspektive bekommt. Wer Glück hat, bekommt auch gleich noch das berühmte Piratenschiff vor die Linse. Toll ist auch der Blick hinüber zur Waterfront, auf das Stadion und Lions Head. Natürlich hat man hier auch die Chance Wale oder Delfine vor die Linse zu bekommen. Besonders empfehlenswert ist eine Sonnenuntergangs-Katamarantour für stimmungsvolle Aufnahmen. Startpunkt für Bootsausflüge ist in der Regel der Hafen an der V&A Waterfront.

 

Frau auf dem Lions Head in Kapstadt

Lions Head

Für wagemutige Kletterer die ein atemberauendes Foto wollen, empfehle ich den Aufstieg zu Lions Head, um dann an dem hervorstehenden Felsen eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Aber Achtung, der Aufstieg ist nichts für Ungeübte und man sollte auch auf das Gewicht seiner Ausrüstung achten, sonst wird der Ausflug zur Tourtour. Auch empfiehlt es sich die kühle Morgenfrische mitzunehmen, bei Hitze würde ich von dem ohnhin schweißtreibenden Anstieg wirklich abraten. Wer sich aber traut und sich früh auf die Beine macht, der wird hier mit einer mega Kulisse belohnt. Garantiert.

 

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Heilige Party´s

Festivals gibt es natürlich auch jede Menge in Kapstadt und es macht riesig Spaß hier feiern zu gehen. Von „Rocking The Daisies“ über „Holy Color Festival“ oder auch dem Kapstädter Karneval – hier kommt jeder auf seine Kosten und findet lohnenswerte Motive. Für das Farbenfestival solltest du dir allerdings dringend einen staubfeste Hülle für die Kamera zulegen. Das feine Pulver was in die Luft geworfen wird, setzt sich in jede noch so kleine Ritze und ruiniert dir die Kamera. Die Locations der jeweiligen Events sind verschieden, also ist auch hier etwas Vorabrecherche notwendig.

 

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Diaz Beach

Diaz Beach gilt als einer der schönsten Strände der Welt. Er ist im Cape of good hope Nationalpark gelegen und nur zu Fuß über einige Treppen zu erreichen. Wer dann noch etwas nach links in Richtung Leuchtturm geht, wird diesen Felsen finden, der einer der Spots für geniale Fotos ist. Übrigens ist dieser Strand bei Models und Topfotografen eine beliebte Shootinglocation. Wer weiß, vielleicht wirst du gleich noch entdeckt?

 

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Baboons

Paviane bzw. Baboons, wie sie in Südafrika genannt werden, bekommt man am ehesten auf der Kaphalbinsel vor die Linse. Gerne treiben sie sich in der Nähe der Straußenfarm oder direkt auf dem Weg zum Cape-of-good-hope-Schild rum. Aber vorsicht, diese Tiere sind wild und können zu einer Gefahr für dich werden. Deshalb in jedem Fall einen sicheren Abstand halten und mit Teleobjektiv fotografieren.

 

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Street Art

Wer Street Art mag, wird in Kapstadt an vielen Ecken spannende und inspirierende Motive finden. Ganz besonders häufig sind sie jedoch in Woodstock. Es gibt hier auch geführte Walkingtouren, bei denen du zudem noch Wissenswertes zur Szene erfährst und keines der besten Motive verpaßt. Vielleicht probierst du es ja mal aus? Ich bin jedenfalls ein riesen Fan dieser Kunst, denn sie ist nah an den Menschen, ihren Problemen, Sorgen und Wünschen.

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Sport-Events

Sportfotografen werden Kapstadt lieben, denn nahezu an jedem Wochenende findet ein Event zum Auspowern und natürlich shooten statt. Sei es Trailrunning, Mountainbikerennen, Segelregatten oder Schwimmwettbewerbe. Die drei wohl berühmtesten Wettkämpfe sind der Two Oceans Marathon, das Cape Epic und die Cape Town Cycling Tour, besser bekannt als das Cape Argus. Zu allen Großveranstaltungen pilgern Sportler aus der ganzen Welt, was auch wenig verwunderlich ist, denn die Events haben eine Traumkulisse, sind top organisiert und haben einen hervorragenden Ruf. Je nach Wettkampf und Routenführung wechselt hier die Toplocation zum Fotografieren, dh. am Besten vorab mal kurz online informieren.

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Weingebiet

Nicht nur in den Weingebieten von Franschhoek, Paarl und Stellenbosch kann man wunderbar fotografieren. Man muss gar nicht so weit fahren, deann auch Kapstadt selbst hat Weinanbaugebiete und Kellereien von Traditionell bis Modern. Damit du die besten Weingüter findest, tolle Fotos machen kannst und nebenbei auch das ein oder andere Glas genießen kannst, empfehle ich dir eine Tour mit Clarissa Hagemann. Sie ist deutschsprachige Weinexpertin und tourt mit dir zu den besten & fotogensten Wine-Estates.

 

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Geschichte

Natürlich kommt in Kapstadt auch der auf seine Kosten der klassische, geschichtsträchtige Gebäude mag. Man findet sie eigentlich überall. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt, die so genannte Citybowl wirst du so einige lohnenswerte Motive finden. Da der Stadtkern sehr übersichtlich ist, brauchst du auch keine Sorge haben, hier verloren zu gehen. Die teure Kamera würde ich allerdings immer etwas bedeckt halten, damit du nicht Gefahr läufst, sie abgenommen zu bekommen. Starte am Besten beim Castle of good hope, dem Parlaments Gebäude und arbeite dich dann über Company Gardens bis zum Mount Nelson Hotel vor.

 

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Aquarium

Solltest du doch mal einen Tag mit schlechtem Wetter in Kapstadt erwischen, so empfehle ich dir das Aquarium an der V&A Waterfront. Hier kann man sich den ganzen Tag aufhalten und spannende Tiere fotografieren – von Hai bis Rochen! Übrigens ist die Location auch ein guter Tipp für Familien.

 

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Chapman´s Peak Drive

Kein Kapstadtbesuch ohne einen Abend am Chapman´s Peak Drive! Ich liebe diese Küstenstraße, die schon so ziemlich jeder großen Automarke als Kulisse diente. Hier zu fotografieren ist eine Wonne. Besonders wenn so eine Stunde vor Sonnenuntergang die Felsen in warmes Licht getaucht werden und orange bis rot glühen. Diese Kulisse sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Aber wie gesagt, erst am Abend, denn morgens liegt Chappy im Schatten und ist längst nicht so magisch. Wer etwas Mut und Geduld hat auch bei Dunkelheit zu fotografieren, der kann bei Chappies auch klasse Langzeitaufnahmen mit fahrenden Fahrzeugen machen. Mehr Bilder zur Motivation im LINK.

 

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Surfen

Kapstadt gilt weltweit auch als einer der Top-Spots für Surfer und Kitesurfer. Wer sich für Sportfotografie begeistert, wird auch hier schnell richtig gute Ergebnisse bekommen. In den letzten Jahren war Kapstadt auch immer Gastgeber des Red Bull King of the Air Kite-Contest. Einem der wichtigesten Kite-Wettkämpfe der Szene. Es lohnt sich seine Fotoreise in diese Zeit zu legen (gewöhnlich Februar) und eine Unterkunft in Blouberg Beach zu suchen. Das ist einfach die beste Seite für alle Kite-Surfer und deren Fotografen.

 

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Hafencharme

Wer Industriechic und den Charme eines Hafens mag, der sollte sich mit seiner Kamera ins Kapstädter Hafengebiet begeben. Das ist nicht ganz so einfach, weil man am Gate kontrolliert wird. Mit einem kleinen Trick findet ihr aber trotzdem Einlass. Im Hafen befindet sich eines der besten Fischrestaurants der Stadt, das Panama Jacks. Wenn ihr angebt, dorthin zu wollen, dann dürft ihr passieren. Und ein bißchen Genuss neben der Fotografiererei muss ja schließlich auch drin sein, macht ja schließlich auch hungrig. Ein wenig vorsichtig solltet ihr hier beim Fotografieren allerdings schon sein, da es keine typische Touristengegend ist.

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Wale & Delfine

Zugegeben Sichtungen von Walen und Delfinen sind in Kapstadt nicht alltäglich, aber auch gar nicht so selten. Ich hatte schon mehrfach Glück und sogar Defline neben meinem Kajak zu haben. Wenn ihr also erfahrt, dass Tiere in der Bucht sind, dann leiht euch ein Kajak, schnappt euch die GoPro und versucht euer Glück. Optional bucht euch eine Katamarantour von der V&A Waterfront.

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Muizenberg

Eines der beliebtesten Motive in Kapstadt sind natürlich auch die bunten Badehäuser in Muizenberg. Hier zieht es wohl die Meisten hin und das völlig zurecht. Sind sie doch durch ihre Farben in Kombination mit Meer und Strand ein echter Hingucker. Für Fotografen die möglichst nur die Häuschen und wenig Leute hier fotografieren wollen, lohnt es sich früh aufzustehen, bevor die Touristen diesen Spot für sich beanspruchen. Übrigens wer hier am Strand in Richtung Gordons Bay spazieren gehen möchte, der sollte die Kamera besser nicht mit sich führen. Der Abschnitt ist durch seine Lage leider sehr oft nicht ganz ungefährlich. Zumindest, wenn man sich weiter von Muizenberg entfernt, kommt es immer wieder zu Überfällen. Also für ausgiebige Spaziergänge die Kamera hier besser dann nicht mitnehmen.

 

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St. James

Bunte Häuser gibt es aber nicht nur in Muizenberg. Auch St. James an der False Bay hat diese farbenfreudigen Badehäuser zu bieten und dazu direkt davor auch einen Meerwasserpool in dem garantiert keine Haie schwimmen. Wer sich lieber dieses Motivs bedient, sollte also gleich noch die Badesachen einpacken. Hier kommt man übrigens auch gut mit dem Zug von der Innenstadt hin.

 

Abseilen

Abseilen

Wer Actionfotos von sich mag, dem empfehle ich am Tafelberg abseilen zu gehen. Die Szenerie und man selbst so an einem Seil über dem Abgrund – das hat schon das Zeug zu einem echten Abenteurerfoto. Und ja, das auf dem Foto bin ich!

 

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Nachtaufnahme

Einen überwältigen Blick bietet das nächtliche Panorama über die Stadt. Dazu fährt man am besten mit dem Auto auf den Signal Hill. Etwas Mut, Vorsicht und Achtsamkeit sind dann allerdings hier und gerade Nachts geboten, besonders wenn man teures Foto-Equipment mit sich führt. Es macht daher vielleicht auch Sinn aus dem Auto heraus zu fotografieren oder sich Anderen anzuschließen. Besonders zu Vollmond oder wenn die Wolken der Kaltfront in die Stadt ziehen, ist der Spot und sind die Motive der Hammer!

 

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Company´s Garden

Museeums-Interesierte sollten sich in Company´s Gardens umschauen. Hier gibt es eine Reihe ausgewählte Ausstellungen, aber auch ein Planetarium, Brunnen, Skulpturen, einen Rosengarten und die in diesem Park beliebten Eichhörnchen. Diese lassen sich ganz leicht mit ein paar Nüssen locken und sind prima Models.

 

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Fliegen

Ein absolutes Highlight ist für mich immer auch ein Flug über Kapstadt. Die Stadt bekommt eine ganz andere Perspektive und diese ist noch mal atemberaubender als ohnehin schon. Wenn möglich buch dir einen Flug über das Kap der guten Hoffnung und versuch aus dem Helikopter oder Flugzeug heraus Fotos zu schießen. Diese spektakuläre Küste ist es wert von dir fotografiert zu werden. Helikopterflüge werden an der Waterfront angeboten oder online. Ich empfehle aber eine kleine Maschine wie sie vom Morningstar Airfield aus starten. Die Preise sind da einfach normaler. Bitte nur unbedingt vorab Kontakt aufnehmen, um einen freien Piloten zu finden.

 

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Fußball

Du liebst Fußball? Dann interessiert dich doch auch sicher das WM-Stadion von Kapstadt. Natürlich gibt es dieses Gebäude aus verschiedenen Perspektiven. Die unglücklichste ist in meinen Augen die vom McDonals aus und die von der Rückseite aus Richtung Waterfront. Wer das Gebäude schön in Szene setzen möchte, der sollte in den Green Point Park gehen. Der Rahmen ist hier einfach bedeutend attraktiver.

 

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Townships

Auch Townships gehören zu Kapstadts Stadtbild, ob man das nun gerne sieht oder nicht. Eine große Zahl der Bevölkerung lebt in Stadtteilen wie Khayelitsha, Mitchells Plain oder Philippi. Es ist wenig ratsam zu meinen, man kann da einfach mit Fotoausrüstung reinspazieren und fotografieren. Wer wirklich interessiert ist, der sollte sich einer Tour anschließen und dort auch erfragen ob fotografieren gern gesehen wird bzw. ob die teure Kamera ganz zuhause bleiben sollte. Auch würde ich mir wünschen, dass ihr hier respektvoll fotografiert. Jeder Mensch ist gleich viel wert und sollte auch so geachtet werden.

 

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Foodies

Für alle Food-Fotografen ist Kapstadt ein reiner Genuss-Tempel. Man kann eigentlich gar nicht schlecht essen (okay, am Kiosk vorm Parlament schon), aber ansonsten werdet ihr hier voll auf eure Kosten kommen. Besucht die Neigbour-Goods-Märkte von Bay Harbour, über The Old Biscuit Mill bis hin zum Oranjezicht City Farm-Market und sucht euch dort spannende Motive. Früh da sein lohnt sich in der Regel!

 

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Cape of good hope

Der Klassiker unter den Kapstadt-Fotos ist natürlich auch ein Schnappschuss vom Cape-of-good-hope-Schild. Mir ist es inzwischen zu viel geworden, mich dort mit tausenden Asiaten für ein Foto anzustellen, deshalb weiche ich meist auf das etwas kleinere Schild nebendran aus. Wer aber unbedingt diesen Schnappschuss haben möchte, der sollte besonders früh oder spät hier sein oder eben reichlich Geduld aufbringen. Eine schöne Erinnerung ist es allemal.

 

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Koeberg Nature Reserve

Du wirst es nicht für möglich halten, aber auch Wildlife-Fotografie mit Großwild ist möglich in Kapstadt. Elands, Springböcke, Bontebosk und natürlich Zebras gibt es in Gebieten wie dem Cape-of-good-hope Nature Reserve oder in der Nähe von Melkbos. Hier befindet sich das Koeberg Nature Reserve um das dortige Kraftwerk. Das kleine, nahezu unbekannte Gebiet bietet dir die Möglichkeit auf Tuchfühlung mit den Tieren zu gehen. Gegen Abend und am Morgen sammeln sich die Herden zum Weiden und du wirst in Ruhe Zeit haben, sie fotografieren zu können.

 

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Equipment-Tipp

Solte deine Technik aus welchen Gründen auch immer versagen, dann wäre mein Tipp, sich einfach Equipment auszuleihen. In der Regel ist die Ausrüstung, so man sie neu kauft, in Südafrika wesentlich teurer als bei uns in Deutschland. Außerdem hättest du nicht die gleiche Garantie. Deshalb mein Rat nicht zu kaufen, sondern zu mieten. Das geht bei verschiedenen Anbietern. Ich bin selbst mal in die Verlegenheit gekommen, mir eine Linse ausleihen zu müssen und habe gute Erfahrungen mit „Sunshineco“ in Gardens gemacht.

 

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Lieblingsfoto

Und das ist mein persönliches Lieblingsfoto aus Kapstadt. Ich habe auf dieser Seite der Stadt in Big Bay eine zeitlang gelebt und es geliebt jeden Morgen diesen Blick auf den Tafelberg zu haben. Diese Aussicht haben ich – zurück in Deutschland – lange vermißt. Damit die Sehnsucht nach Kapstadt und dem Tafelberg nicht noch größer wird, habe ich mir dieses Motiv jetzt als Mega Poster anfertigen lassen. Dazu habe ich mich für einen hochwertigen Druck von Cewe* entschieden. Die Produkte des Unternehmens kannte ich von einer bekannten Drogeriemarktkette. Diesmal habe ich online bestellt, weil es mir einfach leichter am eigenen PC fiel, die Auswahl und den Zuschnitt zu machen. Jetzt hängt mein schönstes Foto gerahmt in meinem Wohnzimmer und jeden Tag kann ich mich zurück in meine Lieblingsstadt träumen!

Damit du dich leichter zu den markanten Punkten findest, habe ich Karten in den Artikel verlinkt, die dir eine Navigation vereinfachen sollen. Bitte beachte, dass nicht alle Punkte direkt verlinkbar waren und ich dann den nächst möglichen Spot verlinkt habe. Ich hoffe trotzdem, dass es dir so eine große Hilfe ist.

*Hier handelt es sich um eine Kooperation mit Cewe Fotobüchern.

Lass mir gerne Feedback da, ob dir mein Artikel eine Hilfe war. Frag mich gerne, wenn du noch mehr Details wissen möchtest und melde Dich, wenn irgendwas in dem Artikel noch fehlen sollte. Ich freue mich über deine Rückmeldung.

Du hast nach dem Kapstadt -Artikel Lust bekommen, mal nach Südafrika zu reisen, aber der letzte Kick fehlt noch? Dann lies mal im LINK, warum du dieses spannenden Reiseland nicht verpassen sollest.

Fotoparadiese – Lass Dich von der Welt verführen!

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen Dich zum Reisen inspirieren! Auf die Idee dazu gebracht hat mich Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema „Welche sind meine Fotohighlights aus dem ersten Halbjahr 2016?“ hat er Lust gemacht, sich darüber mal länger Gedanken zu machen. Denn da dieses erste Halbjahr zu mehr als der Hälfte aus Reisen bestand, fällt mir die Auswahl allerdings reichlich schwer.IMG_2016Mein Jahr startete mit einer langen Silvesternacht in Buenos Aires und 4 Monaten on Tour. Meine Reise führte mich dann weiter nach Uruguay sowie Brasilien, Peru, Chile und Bolivien. Ein wirklich unglaublicher Trip! Ein Reisegewinn brachte mich danach noch zu meinen Freunden nach Südafrika. Zurück in Deutschland standen ein paar Städtetrips auf dem Programm. So besuchte ich zum Beispiel Breslau in Polen (die Kulturhauptstadt Europas), war Gast bei den „Alten Meistern“ in Dresden und entdeckte den Nikolaifriedhof“ in Görlitz für mich. Aber auch der sagenumwogenen Rakotzbrücke in Kromlau habe ich einen Besuch abgestattet. Rundum ein spannendes erstes Halbjahr mit vielen fotografischen Highlights, was die Auswahl so schwer für mich machte. Deshalb gibt es hier neben den Motto-Blogparaden-Bildern noch ein paar meiner Lieblingsbilder als Extra.

Fröhlich bunt ist meine Reiseerinnerung an Südafrika
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Ich starte mit dem klassischen Badehäuser-Bild, welches auf keiner Kapstadt Reise fehlen darf und so bezeichnend ist für Südafrika. Eigentlich schon total abgegriffen dieses Motiv, aber die Regenbogennation ist bunt und voller überschwänglicher Lebensfreude und das verkörpert dieser Schnappschuss für mich. Als ich in Kapstadt lebte, waren die Häuser recht ungepflegt und wenig ansehnlich. Jetzt sind sie frisch gestrichen und endlich auch zu einem Fotomotiv für mich geworden. Den Trip nach Südafrika haben wir zu meiner großen Freude gewonnen. Für mich war es ungeplant die Chance in meine alte Heimat zurückzureisen und meine vielen südafrikanischen Freude zu besuchen. Zu meiner großen Freude, hat genau am Tag unserer Landung, meine Freundin ihr Baby bekommen und ich konnte beide direkt in die Arme nehmen. Perfektes Timing. Weitere Motive aus dieser Serie findest Du in meinem Flickr-Album.

Schwarz-Weiß” die Nazcar-Linien in Peru

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Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca in Peru. Lange Jahre spekulierte man über ihre Herkunft. Erich von Däniken heizte mit seiner Theorie diese Linien seien von Außerirdischen geschaffen, die Geschichten um ihre Entstehung noch an. Inzwischen geht man davon aus, dass sie von Menschenhand aus religiösen Gründen geformt wurden. Wir sind extra nach Nazca gepilgert, um diese im Sand gezeichneten Linien, aus der Luft zu sehen. Leider hatte ich vergessen, dass diese „Objekte“ umkreist werden und so war mir während des gesamten Überflugs einfach nur brechübel. Aber sonst war das echt ein Highlight. Weitere Motive wie den Kolibri, den Affen usw. findest Du in meinem Flickr-Album.

Mein Licht-Moment in Montevideo, Uruguay

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Eigentlich soll man ja als Frau, in einer fremden Stadt, nachts nicht alleine unterwegs sein, aber in Montevideo habe ich mich sicher gefühlt. Deshalb bin ich dort auch in der Dunkelheit auf Motivsuche gegangen. Dabei raus gekommen ist dieses wunderbare Foto und eine herrliche Erinnerung. Außerdem verkörpert das Bild sehr gut den Kontrast dieser Stadt. Auf der einen Seite top gepflegte Bauwerke und auf der anderen Seite, Gebäude die dem Verfall überlassen werden. Vom Licht in die Dunkelheit – könnte man fast schon sagen. Bilder zu Montevideo sammle ich auf Flickr.

Tierisch lustig fand ich all die Lamas, Vicunas, Alpacas und Guanakos in den Anden

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Auf unserer Reise durch Chile, Peru und Bolivien sind uns eine Vielzahl von Lamas, Vicunas, Alpacas und Guanakos begegnet. Und ich schwöre mein Freund musste an jedem einzelnen Tier anhalten für ein Foto! Einmal waren wir sogar live bei der Geburt eines Baby-Alpacas dabei! Ich liebe es einfach, wie sie den Hals verdrehen und einen musternd anschauen. Zum Schreien. Meine riesige Kollektion dieser so typischen Andentiere findest Du in meinem Flickr-Album und zum Video kommst Du durch klicken auf LINK.

Mein spezieller Fahrzeug-Moment in Bolivien

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Dieses Bild entstand in Uyuni (Bolivien) und ich habe es „Affenzirkus“ genannt. Wir hatten eine Tagestour in die Salar de Uyuni (Salzsee) gebucht und der Besuch der „Cementry of the trains“ war der erste Programmpunkt auf diesem Ausflug. Allerdings waren wir damit nicht die Einzigsten, die eine solche Tagesplanung hatten. Rund 300 Personen hampelten auf zwei Zugresten rum und machten Fotos. Die alten Züge waren ausrangiert worden, nachdem sie für den Abtransport von Rohstoffen in dieser Region unbrauchbar geworden waren. Auf Grund des hohen Salzgehalts in der Luft, sind sie herrlich verrostet und ein echt schönes Fotomotiv – wenn einem nicht hunderte Selfie-Jünger im Weg herrumturnen und einem mit ihren Sticks die Augen ausstechen. Nach Tagen in der Einsamkeit im Norden Chiles fand ich diese Menschenmassen einfach unerträglich. Ich bin am nächsten Tag noch mal zum Fotografieren hin. Diesmal nicht um 11 Uhr, wenn alle Gruppen hier aufschlagen. Das Ergebnis kannst Du Dir in meinem Flickr-Album anschauen.

Natur pur in Chile

IMG_0332Die Region Arica y Parinacota im Norden Chiles hat bei mir  bleibenden Eindruck hinterlassen. Riesige Vulkankrater, zügellose Wetterkapriolen, heiße Quellen, dampfende Geysiere und das in wilder und nahezu menschenleerer Gegend. Ich habe es geliebt dort unterwegs zu sein. Allein, wenn ich dieses Bild sehe bin ich sprachlos und absolut überwältigt von dieser einmaligen Schönheit. Chile hat in diesem Jahr Südafrika vom Thron meiner liebsten Reiseländer katapultiert – Und wer mich kennt, der weiß, das will was heißen. Ich spare jetzt schon für den nächsten Trip, um so schnell wie möglich auch nach Patagonien im Süden Chiles reisen zu können. Mehr Impressionen gewünscht? Dann klicke auf LINK.

EXTRA Plus Bilder!

Heimat-Highlight nenne ich dieses Foto aus Kromlau in Deutschland

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Von meinen Freunden werde ich ja immer getadelt, dass nicht nur das Ausland schön sei – und Recht haben sie. Die Rakotzbrücke habe ich auf Instagram entdeckt und bin neugierig geworden, wo dieses märchenhafte Bauwerk zu finden ist. Und siehe da! In unserer deutschen Heimat. Um ganz genau zu sein in Kromlau, Sachsen – kurz vor Bad Muskau, einer Grenzstadt zu Polen. Ich war mehr als erstaunt, dieses imposante Bauwerk hier zu finden und konnte mir, einen Ausflug dahin nicht entgehen lassen. Inzwischen war ich schon mehrfach dort und möchte fotografisch festhalten, wie die Brücke im Wandel der Jahreszeiten aussieht. Begleitet mich gerne via Flick dabei.

Lebensfreude – festgehalten an der Wild Coast in Südafrika

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Dieses Foto ist sicherlich fotografisch nicht perfekt, aber dennoch ist es das für mich. Es verkörpert wie kaum ein anderes Bild auf meiner Reise durch Südafrika die Lebensfreude dieses Landes. Eigentlich sollte „Hole in the wall“ das Loch im Felsen dahinter das Motiv sein, doch spielende Kinder hatten mich umkreist und machte ihre Späße mit mir. Rausgekommen ist dieser herzerwärmende Schnappschuss und eine wunderbare Erinnerung an die Wild Coast. Auch hier gibt´s noch mehr Lebensfreude und Landschaftsschnappschüsse im Flickr-Album.

Tanz auf dem Vulkanfeld in Chile

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Im Norden der Chilenischen „Región de Antofagasta“, etwa 95 km nordöstlich von San Pedro de Atacama und nahe der Grenze zu Bolivien, befindet sich das größte und bekannteste Geothermalfeld der südlichen Hemisphäre. Und es ist sogar das drittgrößte weltweit. Der Besuch dort hieß für uns um 3 Uhr aufstehen, fürchterlich zu frieren und eine wirklich waghalsige Anreise zu meisten, um auch ja noch vor Sonnenaufgang dort zu sein. Denn es hieß, man sieht die Dämpfe der Geysiere am besten im Dunkeln, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen aufgeht. Ich für meinen Teil fand es zum Sonnenaufgang viel spektakulärer. Ihr Licht brachte diese faszinierende Landschaft erst so richtig zum Leuchten und setzte die Geysiere perfekt in Szene. Zudem war es auch sehr aufregend, so auf einem Lavafeld spazieren zu gehen! Noch nicht ganz vollständig ist mein Flick-Album, aber ich arbeite daran:)

Mein zweiter Licht-Moment im Addo Elephant Park in Südafrika

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Etwas außer der Reihe möchte ich diesen zweiten „Licht-Moment“ zur goldenen Stunde im Addo Elephant Park in Südafrika nicht unter den Tisch fallen lassen. Nach hunderten aufregender Elefanten-Sichtungen und eigentlich schon auf dem Rückweg, ist uns diese Herde von Kudus begegnet. Im Licht der untergehenden Sonne hatte dieses Aufeinandertreffen schon etwas Magisches. Schau mal im LINK da finden sich noch mehr Tiere!

Abenteuer pur das Reserva Nacional De Paracas, Peru

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Einer meiner absoluten Lieblingsschnappschüsse ist im Reserva Nacional De Paracas in Peru entstanden. Kein Bild in meiner Sammlung verkörpert mehr Lust auf Outdoor und Abenteuergeist als dieses Foto. Nur wünschte ich mir, ausnahmsweise mal nicht hinter sondern vor der Kamera zu sein und auf den Klippen dieses Felsens zu stehen. Die Arme auszubreiten, den Wind, die salzige Meeresluft und die Kraft der Natur zu spüren. Mehr atemberaubende Bilder auch hier in meinem Flickr-Album.

Hier bin ich Mensch – im Colca Canyon in Peru

IMG_9292Im Colca Canyon, im kleinen Ort Cabanaconde, war ich Gast auf einer kirchlichen Prozession. Es wurde eine Art „Ernte-Dank-Fest“ gefeiert. Auf dem Marktplatz traf man sich zum Tanzen, Singen und Trinken. Ein rauschendes Fest und ich war eingeladen. Als der Festzug sich wieder in Gang setzte, kam diese Dame nicht hinterher. Ich hakte mich kurzerhand bei ihr ein und half ihr nicht zu stolpern und Schritt zu halten – dafür schenkte sie mir dieses wunderbare Lächeln. Ist sie nicht eine wunderschöne ältere Dame? Ich verstehe gar nicht, warum man faltenlos altern will? Falten haben Würde, sie erzählen ganze Lebensgeschichten und geben Charakter. Seit der Begegnung mit ihr bin ich mir ganz sicher, nie Botox zu brauchen;) Mehr Bilder vom Colca Canyon und seinen hinreißenden Bewohnern findest Du in meinem Flickr-Album.

Der Himmel auf Erden in einem Tal bei Colchane, Chile

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Dieser Flecken Erde verkörpert für mich den Garten Eden. Schnatternde Enten im Wasser, süße Lama Babys auf der Wiese, grasende Schafe und Ziegen direkt neben dran. Als hätte Gott sie alle hierher gebracht um der Welt zu zeigen, dass es geht – das friedliche Miteinander! Noch dazu in dieser Landschaft. Eine Oase aus kleinen Weihern, saftigen Grünflächen, plätschernden Bächen, beeindruckenden Vulkanen und herrlicher Ruhe. Ja, genauso stelle ich mir das Paradies vor. Damit Du es Dir auch vorstellen kannst, schau doch mal im LINK!

Fotoparadiese gefunden?

Ich hoffe meine kleine Exkursion hat Dich inspiriert, Dein Fernweh geweckt und Dir Lust aufs Reisen gemacht. Ich freue mich über Dein Feedback zu meinen Fotos und Geschichten. Schreib mir gerne Deine Meinung – hier direkt im Kommentarfeld.

Südafrika Ι Route 62 & Ronnys Sex Shop

Mythos Route 62 in Südafrika, dazu ein Sex-Shop der eigentlich keiner ist und ein Road Trip wie er im Buche steht! Und so liest sich das:
Ronnys Sex ShopAm Hotelpool liegen ist uns im Urlaub echt zu wenig, deshalb lieben wir Roadtrips. Es gibt wohl kaum einen spannenderen Weg Land und Leute zu erkunden, sich abseits der Touristenpfade zu bewegen und die ein oder andere Besonderheit zu entdecken.image-2015-12-06(5) Und was den Amerikanern die Route 66 ist, ist in Südafrika die Route 62 und diese wollten wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen. Sie ist landschaftlich eingebettet in majestätische Berge, malerische Pässe, hoch aufragende Felsen, kristallklare Bäche und einer Fülle von Weinbergen und Obstgärten. Am Rande der Strecke bieten sich eine Vielzahl von Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.image-2015-12-06(3)Eine davon ist „Ronnys Sex Shop“. Wir waren eigentlich schon dran vorbei gesteuert, als mir die Geschichte dazu wieder brandheiß einfiel. Also mit beiden Füßen hart auf die Bremse getreten, das Lenkrad rumgerissen und mit quietschenden Reifen genau dahin gesteuert. Sehr zur Verwunderung meines Beifahrers.Ronnys Sex ShopUnd ganz nebenbei bemerkt, hatte ich sehr viel Freude an diesem Manöver. Zwar muss man sich auch in Südafrika an Verkehrsregeln halten, aber wo niemand ist, kann man auch niemanden stören! „Warum zur Hölle fahren wir zu ’nem Sexshop mitten im Niemandsland?“ – höre ich mein Gegenüber fragen.image-2015-12-06(1)Ich grinse über beide Ohren. „Das ist kein richtiger Sexshop. Als Ronny damals in diese Gegend kam, wollte er eigentlich einen Farm Shop eröffnen. Seine Kumpel haben ihm ´nen Streich gespielt und neben Ronnys Shop einfach noch das Wort „Sex“ gepinselt. Das hier ist ein ganz besonderer Pup!“Ronnys Sex ShopDie weite, einsame Gegend, die kerzengerade Straße, die karge Vegetation und mittendrin eine Kneipe. Das alles erinnert eher an ein Biker-Lokal irgendwo zwischen Texas und Arizona.Ronnys Sex ShopVorm Pub steht ein alter verrosteter Traktor, der wohl als Relikt zurück geblieben ist und als Symbol für die ursprüngliche Idee steht, hier Gemüse und Früchte verkaufen zu wollen.Ronnys Sex ShopWir sind gespannt, was uns im Pub erwartet. Denn Ronny sammelt nämlich ganz besondere Trophäen. Von der Decke hängen hunderte BHs, in allen Farben, in allen Körbchengrößen und mit und ohne Polster. Staunend wandeln wir durch die Räume. Jeder, der hier einkehrt, hinterlässt etwas. Die Wände sind mit Visitenkarten tapeziert. Adressen von überall aus der Welt, von Menschen mit den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern und Berufen.image-2015-12-06(4)Wir löschen unseren Durst mit einem kühlenden Bier am Tresen, während wir all die Hinterlassenschaften betrachten. BHs aus München, Caps aus Amerika, Flaggen aus Brasilien, verwaiste Teddybären und heiße Höschen. Für uns steht fest der Pub ist absoluter Kult! Er hat Staub, Geschichte und genau den gelassenen Bikerflair, den man hier auch erwartet.image-2015-12-06Denn etwas, was die Cape Route 62 neben ihrem landschaftlichem Reiz wirklich zu etwas Besonderem macht, ist die Weite und die friedliche Stille die sie umgibt. Außer natürlich ich komme vorbei und bremse für ein kühles Bier.#infoDiese landschaftlich reizvolle Strecke verbindet auf 850 km das Westkap mit dem Ostkap und schlängelt sich zwischen Kapstadt und Oudtshoorn, dem Langkloof und bis nach Port Elizabeth. Sie gilt als eine der schönsten Reiserouten durch Südafrika. Der in Montagu nach Passieren des Cogman’s Pass beginnende Teil der Strecke gilt als der charmanteste Abschnitt der Route 62.

Wie sieht deine Traumreise aus?

Die Traumziele dieser Welt liegen für jeden woanders. Der eine träumt von einer Alpenüberqueerung und für den nächsten ist die Copacabana in Rio ein Wunschziel. Seit es einfach geworden ist, die Welt zu bereisen und die entferntesten Winkel zu entdecken, glaube ich haben sich auch die Reiseziele verändert. Träumte man früher nur vom Meer in Italien, so sieht man sich heute auf den Malediven tauchen, den Everest besteigen oder im Eismeer auf Kreuzfahrt. Und das ist auch gut so, denn wer aufhört zu träumen, hört auf zu leben.

image-2015-11-24(7)Wie sieht deine Traumreise aus?

Dieser Frage gehen auch Janina und Katharina von SOS-Fernweh  und die-bunte-Christine in ihrer Blogparade und ich muss zugeben, dass ich mich nicht leicht tue diese zu beantworten. Auch wurde das Thema in der Twitter #RN8 behandelt und wieder habe ich festgestellt, dass es für mich nicht mehr diese eine Traumreise gibt. Wie auch, wenn man noch die ganze Welt sehen will? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich meine Traumreise schon hatte und diese zu toppen ist wahrscheinlich nicht so einfach möglich. Aber wenn wir schon im Reich der Träume sind, warum nicht zurück träumen?Camps BayUnd genau das ist dann auch meine Antwort! Meine Traumreise wäre also eine Zeitreise zurück und zu meinen wohl glücklichsten Moment. Zu einem Zeitpunkt als ein gewonnener Urlaub mein Leben veränderte! image-2015-11-24(1)Ja, du hörst richtig. Ich habe eine Traumreise bei T-Online & South African Tourism gewonnen und bin am 23.9.2010 in Kapstadt gelandet. Mit einem Team aus weiteren Gewinnern, der Reiseleitung, einer Filmcrew und meiner Reisebegleitung.image-2015-11-24(17)Wir haben im besten Haus mit Meerblick in Sea Point gewohnt, in ausgezeichneten Restaurants gespeist, bekamen jeden Tag ein spannendes Entdeckungsprogramm und der Gewinn beinhaltete auch den Aufenthalt auf einer Luxus-Safari-Lodge!image-2015-11-24(9)Nach Afrika zu reisen war schon lange ein riesen Traum von mir. 1 Jahr zuvor musste ich diesen jedoch jäh begraben, als meine alte Firma uns auf Teilzeit setzte und plötzlich das Geld für den Urlaub nicht mehr reichte.image-2015-11-24(18)Als die Nachricht über den Gewinn kam, stand ich in Tränen, konnte nicht reden, meine Gefühle fuhren Achterbahn und jedes meiner Molekühle überschlug sich. Als es dann endlich soweit war und wir afrikanischen Boden unter den Füßen hatten, strahlte ich wie ein Honigkuchenpferd und das blieb auch so bis zur Abreise. Zu schön war alles was wir in Kapstadt und Umgebung erleben durften.image-2015-11-24

Wir waren auf den weißen Dünen von Atlantis zum Sandboarden.image-2015-11-24(21)Wir hatten die Gelegenheit uns beim Quadbiken auszutoben.image-2015-11-24(4)Wir sind mit Scootern auf Big-City-Safari entlang von Traumstraßen unterwegs gewesen…image-2015-11-24(3)…und haben uns die Pausen auf Foodmärkten versüßt.image-2015-11-24(14)Wir wurden von begnadeten alten Herren in ihren Oldtimern durchs Kapland chauffiert.image-2015-11-24(5)Wir waren Gäste auf den besten Weingütern und durften jeder Verlockung erliegen die sich bot.Leni AbseilenWir waren Abseilen auf dem Tafelberg – dem höchsten kommerziellen Abseil der Welt!image-2015-11-24(13)Haben Cocktails in den hippsten Bars der Stadt geschlürft!image-2015-11-24(6)Und hatten sogar ein eigenes Foto & Fernsehteam dabei!image-2015-11-24(8)Doch die Krönung waren 3 Tage Safari in der Luxus-Safari-Lodge „Sanbona. In der Lodge kostet eine Nacht 750 EUR pro Person. Wir waren in einem der Luxuszelte untergebracht mit eigenem Whirlpool, haben königlich gespeist und genau das Wildlife erlebt, was ich mir so sehr gewünscht hatte.

Rundum also ein perfekter Traumurlaub.

image-2015-11-24(19)Das führte dann schließlich auch dazu, das ich am Ende der Reise nicht mehr weg wollte und nur noch ein Häufchen Elend war. In Sanbona war nämlich etwas passiert was mein Leben ändern sollte!Bildschirmfoto 2015-11-24 um 16.04.29Am letzten Tag war ich mit dem Ranger allein unterwegs. Ich hatte ihn gebeten mich an einen einsamen Platz auf einem Berg mit Weitsicht zu bringen, damit ich die Welt von oben sehen konnte und die Weite des Landes spüre. Als ich da so saß verspürte ich das tiefe Empfinden, dass ich hier angekommen bin. Hier in Afrika fühlte ich mich zuhause, frei und am Ziel meiner Träume. Dieses Gefühl war so intensiv, dass mir klar wurde, dass mich dieser Kontinent nie wieder loslassen würde.Leni SafariGenau 1 Jahr später am 23.9.2011 bekam ich die Zusage für einen Job in Kapstadt. Ich löste meine Wohnung auf, verkaufte meine Sachen, verabschiedete mich von meinen Freunde und verließ Deutschland, um in Südafrika zu leben. Und so hat mich mein Glück nicht nur zu einer meine Traumreise gebracht, sondern sie hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt.image-2015-11-24(16)Inzwischen habe ich auf 3 Kontinenten gelebt und entdecke jetzt intensiv die Welt. Reisen, Schreiben und Fotografieren sind zu meinem Lebensinhalt geworden. Südafrika habe ich in der Zwischenzeit wegen fehlender joblicher Perspektiven wieder verlassen. Doch egal wo ich gerade auf diesem Planeten bin, mein Herz gehört immer noch Afrika. Regelmäßig fliege ich wieder hin und eines Tages, das ist sicher, werde ich für immer bleiben.Diaz LeniIch bin noch heute voller tiefer Dankbarkeit für diesen Reisegewinn bei South African Tourism. Er hat mein Leben für immer verändert und mich letztlich auch auf meine ganz eigene Reise gebracht. Ich glaube an Wünsche und Träume und daran, dass diese auch in Erfüllung gehen können. Deshalb ermute ich gerne Menschen, in meinem Umfeld, auch an sich und ihr Glück zu glauben.Bildschirmfoto 2015-11-24 um 16.09.48„Wenn wir aufhören zu träumen, dann hören wir auf zu leben“ und an dieser Weisheit ist wirklich was dran.

Verrätst du mir wovon du träumst? Was deine Ziele sind? Schreib mir, auch wenn es nur eine Reise zu dir ist. Ich freu mich und vielleicht hilft dir meine Geschichte auch an deine Träume zu glauben?

INFO:

Das Bildmaterial wurde mir von South African Tourism sowie M&M Solutions und deren Fotograf zur Verfügung gestellt. Außerdem gehören auch private Schnappschüsse noch zu dieser Sammlung.

 

Kapstadt-Beach-Spezial – Den Strand in Big Bay solltest du nicht verpassen!

Das schönste an Kapstadt überhaupt ist die Abwechslung die diese Stadt bietet und das gilt gerade auch für seine Strände. Einer schöner als der Andere: Vom weitläufigen Bloubergstrand über den traumhaften Camps Bay Beach bis hin zu den Modelstränden in Clifton findet ihr jeder seine persönliche Bade- oder Flanierbucht. Viele sind der Annahme, Kapsdtadt das sei nur die Citybowl- doch weit gefehlt! Denn Kapstadts Stadtteile erstrecken sich von Big Bay bis Müzenberg oder Simons Town und mit ihnen die Strandabschnitte, die einen so verschiedenen Charme haben, wie die „Subburbs“ selbst.image-2015-11-19(7)Ich habe lange in Kapstadt gelebt, kenne sie alle und möchte dir meine Lieblinge unter den Stränden gerne näher bringen. Welcher der schönste Beach ist maße ich mir nicht an zu sagen, aber ich kann dir die Vorzüge zeigen, damit du deinen persönlichen Traumstrand findest!

Heute stelle ich dir Big Bay vor & zeige dir das der Strand dort ein wahres Paradies für Wassersportler und Spaziergänger ist:

Tafelberg Lieblingsbild Table Mountain Kapstadt, Big BayBig Bay hat einen breiten, weißen Strand auf dem die Wellen sanft ausrollen. Besonders in den Morgen und Abenstunden ist er ein belieber Treff für Jogger & Spaziergänger. Wer in Richtung Melkos unterwegs ist, kann hier über Stunden herrlich den weitläufigen Strand, die Meerluft und die Aussicht genießen. Der Sand ist recht fest, man sackt nicht ein und das macht ihn so ideal für ausgiebige Spaziergänge. Zudem ist er sehr gepflegt. Es gibt keine Seeigel oder spitzen Steine und so kann man gut und gerne aufs Schuhwerk verzichten. In der Nebensaison ist es hier herrlich ruhig und nichts stört den majästätischen Blick auf den Tafelberg.Red Bull King of the air Kapstadt, Big BayAußerdem ist er auf Grund seiner Lage und den Windverhältnissen ideal für Surfer und Kitesurfer. Eben wegen dieser guten Voraussetzungen findet hier jedes Jahr auch der Red Bull King of the airKitekontest statt. Wer zu dieser Zeit in der Stadt ist, der sollte sich dieses Event auf gar keinen Fall entgehen lassen (Eintritt frei!). Die Kiter legen hier atemberaubende Sprünge ein und fliegen bis zu 200m weit!! (Siehe Link ganz am Ende)Red Bull King of the air, Kite, KitenDas lebendige Zentrum Big Bay´s ist die Eden on the Bay-Mall. Eine kleine Einkaufsmeile mit Supermarkt, Modegeschäften sowie Restaurants & Bars. Die Namen und Besitzer der Gastronomie wechseln häufig und in den Wintermonaten bleiben sie oft ganz geschlossen. Im Sommer und gerade an den Wochenenden geht es jedoch geschäftig zu. Im oberen Teil befinden sich Ferienwohnungen und außerhalb der Hochsaison bekommt man diese sehr gut ausgestatteten Räumlichkeiten oft schon sehr günstig über Gumtree.co.za oder Airbnb. Ein idealer Ausgangspunkt für Strandliebhaber und Wassersporler.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, Kapstadt, Eden on the BayÜber die Weihnachtsferien ist die kleine Wiese zwischen Eden on the Bay und dem Strand hoffnungslos übervölkert und wer hier einen einsamen Strand sucht ist zu der Zeit definitiv fehl am Platz. Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtUnd auch Sammler zieht es in Big Bay ans Meer, denn hier werden sehr oft Hai-Zähne angespühlt. Um sie zu entdecken sollte man aber schon früh aufstehen und ein gutes Auge haben.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtAm Wochenende ist Big Bay ein beliegtes Ziel für Familien, da neben dem Strand eben auch für das leibliche Wohl und Entertainment gesorgt wird. Man widmet seine Zeit dem Sandburgenbau, den ersten Surfversuchen oder trifft sich auf einen Plausch mit Freunden.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtAuch der örtliche Kanuverein hat hier sein Vereinsheim. Die angeschlossenen sanitären Anlagen dürfen von allen Besuchern genutzt werden oder man findet sie zusätzlich in der Mall. Auch das macht Big Bay zu einem beliebten Ziel für Groß und Klein.Red Bull King of the air, Kapstadt, Big BayJe nach Ebbe und Flut (Hightight & Lowtide) kann man an einer Stelle über die Sandbank auf eine kleine, vorgelagerte Insel spazieren. Das zurückkehrende Wasser sollte man aber im Auge behalten, da es hier schon unschöne Unfälle unachtsamer Spaziergänger gab.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtWo die Grenze zwischen BigBay und Blouberg ganz genau gezogen wird, darüber streiten sich die Geister. Deshalb seien hier noch zwei Lokalitäten erwähnt, die offiziell schon zu Blouberstrand gehören aber doch irgendwie mit Big Bay verbunden werden.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtZum Einen ist da das ganz besonders beliebte Hotel/ Restaurant Blue Peter. Nicht etwa weil die Pizza dort der Kracher ist, sondern weil es „der“ Sundowner Treffpunkt schlecht hin ist.

Blue Peter, Big Bay, Blouberg, Kapstadt, SüdafrikaAm Wochenende gibt es hier Live-Musik und auf der terassenartig abfallenden Treppe und dem Rasenvorplatz trifft man sich um den Blick auf den Berg und die untergehende Sonne zu genießen. Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtUnd dann ist da noch das Ons Huisie Restaurant in der malerischen Bucht. Hier geht es gediegener zu als bei Blue Peter. Man genießt den Blick, das gute Essen oder einen der besonders leckeren Khalula-Dom Pedros.

Dom Pedro, Kapstadt, Big Bay, Ons Huisie RestaurantSauberkeit

Die Strände werden ständig gepflegt und in einem sehr sauberen Zustand gehalten. Auch das Gassigehen stellt kein Problem dar. Ich habe noch nie Hundekot am Strand beobachtet, da die Halter sehr gewissenhaft ihrer Pflicht nachgehen.

Red Bull King of the air, Kapstadt, Big BayÖffentliches Verkehrsnetz

Big Bay hat eine hervorragende Anbindung an das MyCity Stadtbus-Netz und Haltestellen befinden sich sowohl bei Eden on the Bay als auch direkt hinter Blue Peter. Wer mag kann auch bis Melkbos fahren und von dort in Richtung Big Bay laufen und sich anschließend mit einem kühlen Getränk belohnen.

Tafelberg, Big Bay, KapstadtFazit

Ich mag die Strände in Big Bay besonders gern, weil sie so schön weitläufig sind und man morgens schon aktiv in den Tag starten kann. Sei es bei einem Spaziergang oder beim Joggen in den auslaufenden Wellen. Ich schätze es, dass hier keine Models rumliegen und ihre perfekten Körper präsentieren, sondern Leute wie du und ich hier ihre Zeit entspannt verbringen. Zudem ist durch die Surfer und Kiter eigentlich immer was geboten und diese sagenhaften Sonnenuntergänge über dem Meer und den faszinierenden Tafelbergblick bietet nur diese Seite.

PS: Hier noch ein visuelles Schmankerl für dich! Das Video zum Red Bull King of the Air:

Südafrika Empfehlung: „Paternoster“ – Die Perle der Westküste

Unbeachtet von Touristenströmen aus aller Welt schlummert an der Westküste Südafrikas eine wahre Perle. Der kleine, traditionelle Ort Paternoster liegt 90 min. Fahrtzeit von Kapstadt entfernt. Er gilt als der wohl romantischste und friedvollste Ort an der malerischen Küstenlinie.image-2015-11-10(5)Und ist gerade deswegen ein beliebter Ferienort für die Kapstädter, die hier versuchen dem Hamsterrad zu entkommen und kleine Fluchten, Abgeschiedenheit und Ruhe zu finden. Außerdem wird Paternoster bei Kennern für seine Gourmetküche geschätzt.  image-2015-11-05(6)1790 wurde dieser Teil der Küste von dem Kapitän eines Schiffes der Holländisch-Ostasiatischen Kompanie entdeckt. Paternoster ist bis heute ein ganz beschauliches und authentisches Fischerdorf. Seine rund 1.300 Einwohner gehen wie schon seit den Anfängen hier ihrer Hauptätigkeit dem Fangen und Verarbeiten von Fisch und Lobster nach.image-2015-11-10(4)Besonders typisch für Paternoster sind die schönen, weiß verputzten Cottages mit ihren blauen Türen. Oft sind diese kleinen Häuser mit Reet gedeckt und es ist eine Freude die blühendem Vorgärten mit ihrer maritimen Deko zu bestaunen. In Paternoster trifft man sich morgens auf der Straße und nachmittags schaut man den Fischern beim Einbringen ihrer Netze zu.Paternoster HausWann immer ich in Kapstadt bin zieht es mich an die Westküste, an die Langebaan Lagune und ihren Nationalpark bis hinauf nach Paternoster. Man kann hier Tage, ein Wochenende oder auch einen Monat zu bringen, ein Buch lesen oder sogar ein eigenes schreiben. Selbst ein Tagesausflug lohnt sich hier. Doch wer Zeit hat, der sollte sie sich auch nehmen und in einem der Häuser am Strand übernachten oder sein Zelt am Meer aufschlagen.   image-2015-11-10(13)Die malerische Bucht an der der Hauptteil des Ortes liegt ist ein idealer Ort für Strandspaziergänge. An ihrem Rand liegen große Felsen, auf ihrem Sand bunte Fischerboote und über Kilometer kann man sich hier die Füße vertreten und die Seele baumeln lassen. Und das ist auch schon die Hauptbeschäftigung der meisten Gäste hier. Zwar gibt es Aktivitäten wie Kajak– oder Quadfahren, Wale, Delfine, Robben- und Vogelbeobachtung, aber die Meisten genießen einfach nur die Aussicht. image-2015-11-10(8)Wer sich hier die Füße vertritt nimmt sich Zeit zum Leben. Der atmet bewusst die Meeresluft in die Lungen, der läßt die Gedanken mit den Wolken ziehen und die Blicke übers Meer schweifen. Paternoster strahlt eine besondere Atmosphäre aus und jeder der sich darauf einlässt, wird die Ruhe und Abgeschiedenheit hier als wahres Geschenk empfinden.image-2015-11-10(12)Und neben der Hauptbucht kann man auch um den Ort noch herrlich spazieren gehen. Wer sich links entlang der Küste hält findet eine zweite ebenso pittoreske Bucht und etwas weiter entfernt auch das Cape Columbine Nature Reserve mit seinem markanten Leuchtturm.PaternosterDer Cape Columbine Leuchtturm ist das Wahrzeichen des kleinen Schutzgebietes und wurde 1936 auf dem Castle Rock errichtet. Er ist der letzte bemannte Leuchtturm in Südafrika und das erste Leuchtfeuer, welches europäische Schiffe zu Gesicht bekommen, wenn sie die Häfen in Südafrika ansteuern. Seine Bauart macht diesen Turm so prägnant und er ist das letzte noch in Nutzung befindliche Bauwerk seiner Art. Interessierte Besucher können an Führungen teilnehmen oder hier übernachten.image-2015-11-05(17)Auch befinden sich der Campingplatz und das sehr beliebte The Beach Camp im Naturreservat. In zeltähnlichen Kabinen kann man hier direkt am Meer nächtigen. Ein echtes Highlight! Es lohnt sich auch in das dazu gehörige Strandrestaurant einzukehren. Seine maritime Deko, wie alte Netze und Fischerboote bieten das perfekte Panorama, hier entspannt südafrikanischen Wein und den Blick aufs Meer so richtig auszukosten. Oder wie wäre es mit der lokalen Köstlichkeit dem Sanddünenspinat?image-2015-11-10(16)Wunderbar eingebettet zwischen den Felsen ist auch der Campingplatz ein beliebtes Ziel der Südafrikaner und ihrer Gäste. Hier kann man sein Zelt direkt am Meer und den tosenden Wellen aufschlagen. Auf dieser Seite des Ortes ist die See rauer und die Wellen schäumender. Angler werfen hier ihre Routen aus und genießen ihr ganz eigenes Paradies, während die Kinder Muscheln sammeln und die Frauen die Sonne genießen.image-2015-11-10(19)Wer im Ort selbst bleibt wandelt durch die kleinen Gassen, entdeckt hübsche Häuschen, schaut schlummernden Katzen zu, bummelt zwischen Kunsthandwerk oder bestaunt in einer der Galerien die zahlreichen Skulpturen und Malereien.image-2015-11-10(2)Das ist dann aber auch schon das Aufregendste was man hier im Ort selbst unternehmen kann. Aber genau das ist es, was Paternoster ausmacht. Hierher kommt nicht, wer Action, Lifestyle und Entertainment sucht. Der darf getrost in Kapstadt bleiben, denn damit könnte der kleine Ort ohnehin nicht konkurrieren. Sicher gibt es kulturelle Angebote, aber wenn finden sie in ganz kleinem Rahmen statt.image-2015-11-10(1)Und selbst die Wassersportler zieht es an der Westküste eher nach Langebaan und in die Lagune. Dort gibt es ein großes Angebot an Möglichkeiten: vom Segeln, über Jetski bis hin zu Kite-Kursen. Zum Abschalten, Erholen und genießen bleibt allerdings Paternoster der richtige Ort.image-2015-11-10(9)Genuss ist neben Entspannung die zweit wichtigste Tätigkeit hier. Egal ob man seinen Platz im Restaurant gefunden hat oder auf dem Campingplatz seinen Grill aufgestellt hat, hier kommen in erster Linie frische Meeresfrüchte und Fisch übers Feuer. Ganz besonders beliebt ist der Hummer, der hier West Coast Lobster genannt wird.image-2015-11-10Schon bei der Einfahrt in den Ort begegnen einem zahlreiche Straßenhändler die hier ihren Fang feil bieten. Doch Vorsicht, diese Verkäufe sind zumeist aus illegalem Fang und man sollte das nicht unterstützen. Nur für eine Woche im Jahr ist der Verkauf legal (zumeist um Ostern) Wer Paternoster mit diesen Einkäufen wieder verlässt, läuft Gefahr von der Polizei gestoppt und zu Strafzahlungen aufgefordert zu werden. Gerade an Sonntagen werden diese Kontrollen regelmäßig durchgeführt, wenn die Capetowniens die Rückreise in ihre Stadt antreten.Lobster, Fischer, PaternosterIn den zahlreichen Fischrestaurants entlang der Hauptstraße und auch direkt am Meer kann man sich und seinen Gaumen also so richtig verwöhnen lassen. Auch wer keinen Fisch mag bleibt hier nicht hungrig. Oft wird auf Sterneniveau gekocht und es empfiehlt sich, sich ein wenig umzuhören, welches Restaurant gerade besonders beliebt ist und wo es sich lohnt einen Tisch zu reservieren.image-2015-11-10(11)Am Abend sind die Gasthäuser (gerade am Wochenende) sehr gut gefüllt, denn zur Entspannung zählt auch, nicht kochen zu müssen. Jetzt werden die Kerzen und Feuer angezündet, die guten Flaschen Wein geöffnet und man trifft sich und plauscht bis weit in die Nacht.image-2015-11-10(18)Wie überall in der Abgeschiedenheit Südafrikas erwartet einen auch hier ein sagenhafter Sternenhimmel mit Blick auf die Milchstraße. Für wen Paternoster die zweite Station nach Kapstadt ist, für den wird die erste Nacht unter den Sternen der Südhalbkugel ganz sicher zu einem weiteren Highlight dieses Ortes.ZeltMit frischer Meeresbrise in der Nase, sanftem Wellenrauschen im Ohr und gesättigtem Magen kann man hier dann ganz entspannt seine Nachtruhe finden und sich noch einmal in den Tag und an den Strand zurück träumen. Wer früh wieder wach ist, der sollte wie ich die Zeit nutzen, sich die Kamera schnappen und den Fischern im Hafen zuschauen.image-2015-11-10(22)Wenn der Tag erwacht, die ersten Sonnenstrahlen die Nase kitzeln und alles noch ganz frisch ist, hat Patanoster auch noch mal seinen ganz eigenen, besonderen Charme. Überhaupt wird man in dem Ort viele schöne Motive für die Kamera finden. Allein das Panorama mit der Bucht und ihren zahlreichen, bunten Booten ist ein hinreißendes Bild, was es festzuhalten gilt.image-2015-11-10(20)Für mich ist die beste Besuchszeit für Paternoster die Nebensaison und unter der Woche, denn dann ist der Ort noch authentischer und ruhiger als er ohnehin schon ist. Auch bekommt man dann oft bessere Preise als in der Hauptsaison über Weihnachten. Hier empfiehlt es sich wirklich rechtzeitig im Voraus zu buchen oder dann doch sein Zelt am Meer aufzuschlagen. Campingvermieter findet man zahlreiche und auch sehr gute in Kapstadt.image-2015-11-10(21)Wer die Westküste hinauf reist dem empfehle ich auch den Weg in die Cederberge fortzusetzen. Erst die Westküste hinauf bis Lamberts Bay zu fahren und dann in Richtung Clanwilliam seine Tour durch diese einmalige Landschaft von Nord nach West zu starten. Auch die Cederberge sind ein wahrer Seelenschmeichler für Naturliebhaber, Wanderer und Ruhesuchende. Klicke auf LINK um zu den Impressionen zu gelangen.image-2015-11-10(23)PaternosterIch hoffe ich habe dir Lust auf diesen malerischen Ort an Meer machen können. Sag mir doch deine Meinung dazu & nutze das Kommentarfeld. Auch kannst du mir gerne schreiben, wenn du noch Fragen hast oder weitere Tipps brauchst. Ich feue mich!

Und hier noch ein Video Schwenk über die Bucht von Paternoster:

Südafrika Ι 6 Gründe warum du die Westküste der Garden Route vorziehen solltest!

Warum es sich lohnt die Westküste zu besuchen, anstatt wie die meisten Pauschal-Touristen an die Garden Route zu reisen, erkläre ich dir hier!image-2015-11-05(3)Die Westküste beginnt direkt hinter Kapstadt. Du brauchst keine 3 Wochen um sie zu bereisen, die Highlights zu entdecken und an die schönsten Plätze zu gelangen.image-2015-11-05(2)An der Westküste ist schon allein das Wetter besser. Ein Garten muss gegossen werden und so ist es klar, dass es an der Garden Route häufiger & intensiver regnet als an der Westküste. Eindeutiges Plus also für diese Seite, denn du willst deinen Urlaub ja in der Sonne genießen.West Coast NP Langebaan LaguneDu kannst im warmen, azurblauen und himmlisch warmen Wasser der Langebaan Lagune schwimmen, paddeln und Flamingos zusehen anstatt dir im kalten Atlantik die Füße abzufrieren und von Haien gefressen zu werden.image-2015-11-05(8)Kaum bekannt und wenig frequentiert ist die Westküste eine noch schmummernde Schönheit. Du kannst ihren Charme also ganz ungestört und ohne Touristenmassen begegnen, wenn du dich entschließt da zu urlauben. Und auch die Restaurants sind nicht übervölkert und ein Tisch mit Meerblick ist dir hier garantiert sicher.image-2015-11-05(9)Du kannst in einem Meer aus duftenden Wildblumen wandeln anstatt an jedem einzelnen Blümchen halten zu müssen. Denn im West Coast National Park gibt es jedes Jahr eine Fülle an bunten Blüten, die ganze Wiesen mit ihrer Farbenpracht und ihrem zauberhaften Bouquet erfüllen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.52.41Statt in riesenhaften Bunkern zu übernachten findest du an der Westküste idyllische, kleine, reetgedeckte Unterkünfte. Weiße Häuschen mit bunten Türen und blühendem Vorgarten erwarten dich. Und von deinem Wohnzimmer am Meer hast du einen fabelhaften Blick über die einsame Bucht.Paternoster HausAnstatt dir die schönsten Muscheln vor der Nase wegschnappen zu lassen, wandelst du morgens allein am Strand, gehst deinem Hobby nach und lässt dich von der Sonne wach küssen!image-2015-11-05(7)Du hast Lust auf die Westküste bekommen? Dann folge mir zu den schönsten Plätzen, den zauberhaften Orten und all dem, was die Westküste so besonders macht. Klicke auf LINK!

Südafrika Ι West Coast – Ein Schmeichler für die Seele

Auch nur ein Tag an der Westküste ist Augenpflege, Gaumenverwöhner und Seelenschmeichler pur. Denn wer hier her kommt, der findet keine Touristenmassen sondern beschauliche malerische Landschaften, Uhren die anders ticken, duftende Wildblüten, beschauliche Fischerdörfer und Sonnenuntergänge zum Träumen schön.image-2015-11-05(4)Parallel zum Meer führt die Straße von Kapstadt hinauf in Richtung Langebaan. Schon am Wegrand begegnet man den ersten Giraffen, Zebras und Elands. Die Landschaft ist leicht hügelich und bedeckt mit Fynbos Vegetation, die so typisch für die Kapregion ist. image-2015-11-05(10)Die erste Station ist der West Coast National Park. Jedes Jahr zum Ende des südafrikanischen Winters locken hier ganze Blütenmeere die Menschen in diesen Park, aber nicht nur zur Wildblütezeit ist er ein lohnendes Ausflugsziel. Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.49.48Sanft eingebettet in die Landschaft erstreckt sich in ihm eine Lagune in dessen warmen Wasser Flamingos stolzieren, auf seinen Wiesen grasen Antilopen und an der Küste überwintern tausende Zugvögel, lassen sich Wale und Delfine beobachten.image-2015-11-05(11)Die Langebaan Lagune ist mit ihrer paradiesischen Lage, mit azurblauem, warmen Wasser Verlockung pur. Wer hier verweilt kann nicht nur die zahlreichen Vögel beobachten, nein er findet auch ideale Vorraussetzungen zum Schwimmen, Paddeln und für Bootsausflüge. Ja sogar Hausboote bieten sich an, hier die Tage zu verbringen, abzuschalten und um all die Schönheit dieses Flecken Erde entdecken zu können.image-2015-11-05(15)Langebaan selbst ist ein ruhiger Ferienort, dessen Charme und Anziehung untrennbar mit seiner Lagune verbunden ist. Hier werden Segel gesetzt, Angelrouten ausgeworfen, Sandburgen gebaut. Hier tummeln sich im flachen Wasser die Kiter und Surfer, hier startet man auf die vorgelagerten Inseln zur Vogelbeobachtung.ParadeUnd in Langebaan genießt man über Stunden was das Meer zu bieten hat. Man trifft sich am Ortsrand im „Strandlooper“ Seafoodrestaurant mit seinen Lieben, trinkt Wein, lauscht den Wellen, schaut den Köchen zu, speist appetitlich und läßt die Gedanken driften in einer Umgebung wie sie schöner und phantasieanregender gar nicht sein kann.image-2015-11-05(13)Wer griechischen Touch und kleine Häfen mag, der kommt im Club Mykonos auf seine Kosten. Eine Ferienanlage die den Charme Griechenlands nach Südafrika getragen hat, mit Windmühlen, Eseln und den ach so schönen weißen Gebäuden. Der Club und seine Annehmlichkeiten ist auch für Tagesgäste zugänglich, die hier gerne in den Pool springen, das von wild tosendem Wasser umspülte Gebäude im Bild festhalten, mit Jetski´s starten oder den zauberhaften kleinen Hafen erkunden.image-2015-11-05(14)Geschäftiger geht es da schon am Hafen von Saldhana Bay zu. Er ist Südafrikas größter natürlicher Ankerplatz und Hafen mit dem tiefsten Wasser nordwestlich von Kapstadt. Große Schiffe, bärtige Männer und Fischernetze sind hier zu bestaunen. Schiff, HafenUnd dann ist da noch die Perle unter den Ortschaften an der Westküste. Der kleine Ort „Paternoster“ ist ein verträumtes Fischerdörfchen und der wohl perfekteste Ort um die Vorzüge der Westküste so richtig auskosten zu können. Er ist authentisch und das macht ihn so beliebt. PaternosterMalerische weiße Häuschen, eine herrliche Bucht die zu Strandspaziergängen einlädt und dazu Fischerdorf-Idylle, himmlische Ruhe und tiefenentspannte Menschen. Paternoster HausPaternoster ist ein beliebtes Ausflugsziel betuchter Kapstäder, die es am Wochenende hier raus zieht um Abgeschiedenheit, Ruhe und Erholung zu finden. Paternoster RestaurantIn seiner Freizeit schaut man hier den Fischern beim Einbringen der Netze zu, vertritt sich die Füße am kilometerlangen, weißen Sandstrand, bummelt durch unzählige Galerien, schlemmt in einem der Restaurants am Meer oder läßt sich durch allerlei Seemannsgarn unterhalten. PaternosterVerwöhnt wird man eigentlich überall an der Westküste mit fangfrischem Fisch, dem beliebten West Coast Lobster (Hummer) und Meeresfrüchten. Bis rauf nach Lamberts Bay findet man immer wieder herrliche Plätze zum Schlemmen. Eines meiner Lieblinge ist das Muisbosskerm Restaurant an der R365 vor den Toren der Stadt.Lobster, Fischer, PaternosterUnd auch Cape-Columbine-Leuchtturm ist einen Besuch wert. Als einer der letzten in dieser Art gebauten Leuchttürme ist er noch heute in Betrieb und das erste südafrikanische Leuchtfeuer das Schiffe aus Europa sehen. Er steht für Besichtigungen offen und man kann sogar hier übernachten. LeuchtturmWer es wild romantisch mag, der findet seinen Platz an einem der unzählingen Campingplätze entlang der Küste. Campingausflüge sind sehr beliebt in Südafrika und man hat hier beste Chancen mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, gemeinsam zu braaien und den Sonnenuntergang zu genießen.Camping Und so hoffe ich dich mit meinen Bildern und Geschichten auch an die Westküste zu locken und glaub mir, das ist noch längst nicht alles was sie zu bieten hat. Auch solltest du gleich noch einen Abstecher in die Cederberge machen, denn auch hier findest du wieder eine ganz neue Seite Südafrikas. Neugierig geworden? Dann klicke auf den LINK.

Kapstadt Ι Mit Insidertipps auf Traumstraßen rund ums Kap, zu Pinguinen & bunten Häusern

Die Kaphalbinsel-Tour ist Bestens für alle geeignet die sich aufmachen die Mothercity und deren Umgebung zu entdecken und ich verrate dir ein paar Highlights die neben dieser beliebten Route am Rande des Weges liegen & allzu gern übersehen werden. Da ich in Kapstadt gelebt habe, werde ich immer wieder gefragt, sag mal was empfiehlst du so? Ich finde einen Ausflug ans Kap der Guten Hoffnung immer reizvoll und mache ihn selbst jedesmal, wenn ich in der Stadt bin. KapstadtNeben den klassischen Zielen, wie den bunten Badehäusern von Muizenberg führt die Runde vorbei an Boulders Beach und seinen Pinguinen, zum Kap der guten Hoffnung Schild und über den atemberaubenden Chapmans Peak Drive zurück in die Stadt und du erfährst, wie du U-Boote entdecken, dich mit Models sonnen und sogar mit den Pinguinen schwimmen gehen kannst!Cape Point, Kapstadt, Meine perfekte Runde führt zunächst nach Muizenberg. Wer in Houte Bay startet der verpaßt das Highlight am Ende des Tages: Den Chappie, wie der Champmans Peak Drive liebevoll genannt wird, im magischen Licht der untergehenden Sonne! Deshalb nie morgens dort starten, denn dann entgeht dir etwas. Wer von Camps Bay aus startet, kann auch die Route über Constantia nehmen und Wegzeit sparen.ChappyMeine Fahrt führt mich also von Kapstadt aus über die M3 an Kirstenbosch Garden vorbei, weiter auf der M5 in Richtung Muizenberg. Dem Mekka der Surfer und derer, die es werden wollen. Seine entzückenden, bunten Badehäuschen haben den Ort zu dem wohl bekanntesten Postkartenmotiv Kapstadts gemacht und es lohnt sich dieses schöne Bild auch für sich einzufangen, den Surfern zu zuschauen oder auch selbst mal aufs Brett zu steigen. Mit seinem kilometerlangen weißen Sandstrand verführt er mich immer wieder dazu hier ausgiebig spazieren zu gehen, dem Treiben zu zuschauen und den Blick über die False Bay schweifen zu lassen.Muizenberg, bunte Häuser

Die heutige Tour führt aber immer am Meer entlang in Richtung der Kap-Spitze. Wer inzwischen Hunger bekommen hat und Fisch mag, der sollte unbedingt in Kalk Bay am Hafen stoppen und das etwas versteckte „Lucky Fish“ suchen. Die Fischbude sieht nicht sexy aus, ist aber ein Geheimtipp und der Liebling der Fischer am Hafen. Wer es edler mag und auf Style wert legt, der ist im Harbour House direkt über den Klippen genau richtig. Hier hat man nicht nur eine ausgezeichnete Sicht sondern genießt auch das beste Fischlokal der Umgebung.image-2015-11-04In Simons Town warten natürlich die Pinguine. Aber die laufen nicht weg. Der kleine Ort bezaubert mich immer wieder durch seine charmanten Läden mit Antiquitäten, Deko oder Vintagemode & Schmuck. image-2015-11-04(1)Die Männer können sich derweil über die militärische Stärke Südafrikas informieren. Simons Town ist nämlich gleichzeit der Heimathafen der Marine-Flotte des Landes und mit etwas Glück erspäht man auch das ein oder andere U-Boot.image-2015-11-04Ich labe mich da schon lieber an den Törtchen & Leckereien im Newscafé oder versüße mir die Zeit mit Pasta im Hafen bei Berthas. Aber auch hier werden Fischspezialitäten serviert und mit diesem ganz besonderen Hafencharme kann man sein Essen, die Sonne & das Meer auch wunderbar auskosten.PinguinFrisch gestärkt geht’s zu den Pinguinen und ich hoffe du hast deinen Badeanzug dabei! Denn bei Boulders Beach kann man den putzigen Tierchen nicht nur zusehen, sondern man kann auch mit ihnen schwimmen gehen! Das verpassen die Meisten. Badesachen an und abtauchen neben den putzigen Frackträgern. Auch für Kinder ist das jedes Mal ein echtes Highlight. Frag dich durch, wenn du den Eingang zum Strand nicht gleich findest.image-2015-11-04(1)Ansonsten gibt es rechts neben dem offiziellen Boulders Beach noch einen kostenlosen aber inzwischen umzäumten Pinguinbereich. Hier leben nicht mehr ganz so viele Tiere, aber wer es eilig hat oder am Eintrittspreis sparen muss, der bekommt auch hier seinen Pinguin vor die Linse. Einfach von der Hauptstraße am Golfplatz links runter und dann am Parkplatz durch das kleine Tor auf der rechten Seite.Kajak Simons Town False BayFalls ihr dort auf einen Typen mit Kajak trefft, das ist mein Kumpel Justin. Er hat das Glück direkt dort zu wohnen. Wenn ihr nett seid, düft ihr vielleicht mal sein Kajak ausleihen und eine Runde mit Pinguinen paddeln gehen.image-2015-11-03(4)Und weiter geht die wilde Fahrt. Entlang der malerischen Küstenstraße nutze ich immer die Gelegenheit und stoppe für ein paar Fotos. Diese Stecke solltest du gelassen angehen und dir genügend Zeit für diese Bilderbuchmotive nehmen. image-2015-11-03Lass nur vor lauter Begeisterung beim Halten und Fotografieren nicht die Auto-Fenster/ Türen offen stehen, die Baboons (große Paviane) hier rund ums Kap sind echt „naughty“ und schneller in deinem Fahrzeug als dir lieb sein wird. Kap, Vögel, Kormorane

Der Weg zum Kap der Guten Hoffnung ist gut beschildert. Für den Park muss Eintritt gezahlt werden. Ermäßigung gibt es mit der „Wild card“, die sich lohnt wenn man länger in SA ist und mehrere SAN-Parks besucht.Dassie Diaz Cape Point KapDie Meisten zieht es zunächst zum „Kap der Guten Hoffnung Schild“. Der Weg der direkt in den Park hineinführt muss dann nach rechts verlassen werden. Die Küste ist hier viel rauer als auf der False Bay Seite. Es heißt ja nicht umsonst „Kap der Winde“. Diaz Cape Point KapIch halte hier immer gut die Augen auf, denn das Gebiet hat mehr Wildlife zu bieten, als man bei einem flüchtigen Blick erahnt. Natürlich warten wieder Baboons, Strauße und Dassies (Klippschliefer) auf dich, aber auch Zebras, Springböcke, Elands und eine Reihe von kleineren Tieren wie Echsen oder Schildkröten wollen entdeckt werden. Diaz LeniDas Meer lädt auf dieser Seite nicht gerade zum Baden ein und nur geübte Schwimmer sollten sich auf der Atlantikseite ins Wasser wagen. Je nach Tageszeit übervölkern Asiaten das Kap-der-Guten-Hoffnung-Schild. Habt Geduld oder weicht auf das unscheinbare Schild an der Seite aus. Diaz Cape Point Kap JulieEine kleinere Wanderung hoch hinauf aufs Felsmassiv lohnt sich allein wegen dem Panoramablick. Ich nehme mir meist richtig viel Zeit und wandere hinauf bis zum Leuchtturm. Der Trail bietet einen sagenhaften Ausblick und am Diaz Beach (Model-Strand!) läßt es sich herrlich und fast ungestört relaxen. Und mit Sicherheit kommt ihr auch in den Genuss ganz einzigartiger Tierbeobachtungsmomente.Diaz Cape Point KapAm Parkplatz des Leuchtturms angekommen, kann man den Fußweg nehmen oder die wenigen aber mühsamen Meter mit der Flying Dutchman einer Zugwindebahn zurück legen. Verschätz dich nicht und nimm eine Jacke mit, denn am Leuchtturm stürmt es in der Regel ganz ordentlich. Diaz Cape Point Kap LeniWer Zeit hat, der sollte abseits der Touristenmassen zum alten Leuchtturm wandern. Ich genieße diesen schmalen Pfad entlang der malerischen False Bay jedesmal, denn hier offenbart er seine ganze Schönheit.Diaz Cape Point KapWer noch nicht genug hat vom Kap, dem empfehle ich auf dem Rückweg noch in Richtung des Leutturms und der False Bay Seite abzubiegen. Die Landschaft dort mit ihrer typischen Fynboss-Vegetation, alten knorzigen Bäumen und paradisisch, weißen Sandstränden ist einfach hinreißend. Aber Obacht, der ein oder andere Riffhai taucht hier schon mal in der Bucht auf, deshalb schwimm vielleicht lieber im Meerwasserpool, da bist du sicher!Diaz Cape Point KapWen es weiter zieht, der sollt auf dem Rückweg in Scarborough am Stand einen Stop einlegen. Für mich der schönste, weil verkannteste Strand in Kapstadt. Kaum Touristen findet man hier, dafür geht’s herrlich gemütlich zu, das Wasser lädt zum Planschen ein und der Blick in Richtung Misty Cliffs ist geheimnisvoll und magisch zugleich.Strand, LieblingsstrandMisty Cliffs ist ein winziger Ort zwischen Klippen, Meer und Berg. Seiner einzigartigen Lage, mit der aufsteigenden Gicht verdankt er seinen Namen. Fast mystisch wirkt er, wenn er  trotz Sonnenschein ganz und gar in dichtem Neben verhüllt ist und genau das macht ihn so besonders.image-2015-11-04(3)Kurz hinter ihm tauchen weiße Dünen und ein breiter Strand auf – ein Paradies für Kitesurfer, die man wunderbar auch von der Straße aus beobachten kann und es gibt einen Abzweig zum Hafen, Grillplätzen am Meer und dem Leuchtturm.Fischer RaggaeAuf dem Weg zu Champmans Peak hat man nun zwei Möglichkeiten. Die schnelle Landroute oder wie ich es empfehle, immer am Meer entlang. Eine Panoramaeinfahrt mit Blick auf den Leuchtturm von Kommetjie (Komicky gesprochen) ist dir damit garantiert.image-2015-11-03(1)Auch ein kleiner Ausflug und Stopp am Longbeach sollte hier eingelegt werden. Seine wahre Schönheit und Größe offenbart er zwar erst, wenn man ihn von weiter oben betrachtet, aber bezaubernd ist dieser Strand allemal auch aus der Nichtvogelperspektive.image-2015-11-03(2)Und nun gehts auf zu Champmans Peak Drive meinem Liebling unter den Küstenstraßen und Kapstadt-Highlights. Chappie ist die wohl bekannteste Coastal Road der Welt und so ziemlich jede Automarke, die etwas auf sich hält, hat hier schon Werbefilme gedreht. Im Licht der untergehenden Sonne erstrahlt Chappie in sagenhaften Rottönen, dazu die spektakulär abfallenden Klippen und das wild tosendes Meer – Gänsehautfeeling pur!ChappyFür mich ist es das absolut Größte zum Sundowner dort zu sein und es gibt keinen Kapstadtbesuch ohne ein paar Stunden am Chappie. Man kann mit einem Cider auf den Mauern sitzen oder man klettert vorsichtig auf den Felsen rum und sucht sich etwas abseits seinen Spot, um über den donnernden Wellen vorm Meer zu sitzen und dem Spektakel beizuwohnen. Wer sich an den Locals orientiert, der findet ganz leicht die besten Plätze. Übrigens auch für Nightshots-Fans ist Chappie ein lohnendes Ziel.image-2015-11-04(2)Wer Freitags oder Samstags diese Tour macht, der sollte unbedingt im Anschluß zum Bay Harbour Market in Hout Bay fahren und den Tag mit gutem Essen, live Musik und netten Leuten ausklingen lassen. Ich liebe die Atmosphäre auf dem Markt, die Mischung aus Locals, Touristen und dazu tausend inspirierenden Dingen. Allein die Spezialitäten aus aller Welt sind den Stop dort allemal wert.Houte Bay Harbour MarketSo voller Leckereien und Eindrücke endet meine Tour hier zwar, aber ich hoffe sie hat dir Lust gemacht aufs Kap! Wer mehrere Tage in Kapstadt ist, der sollte sich vielleicht für alle einzelnen Stationen mehr Zeit zum Entdecken und Genießen nehmen. Es lohnt sich!

#infoNeugierig geworden auf Kapstadt und Südafrika? Auf Modelstrände, Pinguine, Märkte und Chappie?
Dann durchforste mal mein Archiv, denn ich hab noch viele weitere Geschichten vom Land am Kap für dich!

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Südafrika Ι Woodstock – Entdecke die Street Art Gallerie Kapstadt´s

Südafrika gilt unter Reisenden immer noch als unsicher, doch das Land und seine Menschen wollen den Wandel und Kunst war schon immer ein perfekter Weg dahin. Johannesburg, hat es vorgemacht und auch in Kapstadt gibt es eine Sammlung von kreativen Hubs aus Künstlern, Designern und Musikern die sich vorgenommen haben aus ehemals schmuddligen Virteln wie Woodstock hippe Kultvirtel zu machen.

Schon lange haben Street Art aka Wandmalereien und Graffitti hier eine Heimat gefunden – ein Großteil der dieser Werke entstand im Jahr 2011 aus einer Initiative aus „word of art“ und Adidas Originals. Jetzt macht man Woodstock und seine Kunst salonfähig und bietet Citywalks an . Damit gibt man den Häusern nicht nur ein Bild, sondern auch eine Geschichte.

Inzwischen haben sich Künstler aus der ganzen Welt in Woodstock vereweigt. Wer auf Street Art steht und etwas zum Wandel beitragen möchte, der sollte sich ruhig die Zeit nehmen das Virtel, seinen Menschen und die Erzählungen hinter den Bildern zu entdecken – am Besten bei einer geführten Tour. Die Guides sind oft die Künstler selbst und das verleiht der Tour gleich noch einen ganz persönlichen Touch.

Zum Bilder vergrößern einfach in die Gallerie klicken!












Südafrika – Wenn die Natur ihre Wunder offenbart. Eine Bootsfahrt in der Langebaan Lagune

Ich bin unterwegs mit meinem guten Freund Craig, der mich übers Wochenende ins Haus seiner Eltern in Langebaan an der Westküste einladen hat. Zusammen mit seinem Dad starten wir zu einer Bootstour in der Lagune. Wir haben die Leinen gelöst und schippern gemütlich mit unserem kleinen Gefährt durch ruhiges Gewässer. Die Sonne kitzelt meine Nase, ich blinzle in den wolkenlosen Himmel und bin umgeben von türkisblauem Wunderwasser. Zumindest empfinde ich es so. Segelboot BootEs ist ein herrlicher Tag und die beste Gelegenheit die Seele baumeln und sich treiben zu lassen. Ich genieße die Gesellschaft der Beiden. Wir plaudern über die Unterschiede deutscher und südafrikanischer Kultur und Traditionen. Erzählen von unserem bisherigem Leben und lachen über alte Anekdoten. Ich liebe das! Den direkten Kontakt mit Menschen aus anderen Ländern. Ich könnte ihren Geschichten für Stunden lauschen ohne müde zu werden und ich empfinde es als Riesen Glück sie gefunden zu haben.CraigDer Tag könnte also gar nicht perfekter sein, als sich am Horizont plötzlich eine dunkle Wolke formt und ein riesiges schwarzes Ungetüm sich uns unbeirrt nähert. Es ist mit bloßem Auge nicht auszumachen was da vor sich geht. Erst als wir wirres Kreischen in der Ferne vernehmen, können wir mit Bestimmtheit sagen was es ist.KormoraneUns nähern sich tausende und abertausende von Kormoranen! Ein riesiger, schier endloser Schwarm fliegt über dem seichten Wasser ein. Uns stockt der Atem. Craigs Dad ist fassungslos. Seit seiner Jungend besucht und lebt er an der Lagune, aber so ein Schauspiel hat er noch nie zuvor erlebt. Ununterbrochen überfliegen oder wassern die Vögel um uns herum.KormoraneDas aufgeregte Treiben nimmt kein Ende. Immer mehr Vögel fliegen ein und ihr riesiger schwarzer Schleier hat sich wie ein Teppich über das Wasser gelegt. Ihre Zahl lässt sich nicht messen, nicht mit dem Auge erfassen und nicht mit Phantasie beziffern. Zu viele Tiere, zu viel Bewegung und Aufregung ist da vor uns im Wasser. Wir stehen wie angewurzelt auf dem Boot und betrachten was sich vor unseren Augen abspielt. Der Motor ist abgeschaltet und wir schweigen uns an. Keiner will diesen Moment zerstören, denn eins wissen wir ganz genau, so ein Naturschauspiel erlebt man nur einmal im Leben.KormoraneWir beobachten die aufgeregten Tiere. Sie flattern umher, landen auf dem Wasser, tauchen ab, schnattern herum und starten erneut. Überall um unser Boot das gleiche ausgelassene Treiben. Über 20 min. nimmt der Strom an Vögeln nicht ab und wir sind gefesselt von diesem Naturschauspiel. Dann verlässt uns der letzte Vogel. Bedächtig und kopfschüttelnd fragen wir uns, was das gerade war. Was hat all diese Vögel hier her gebracht? War ein Fischschwarm in der Lagune? Sammeln sie sich zum Weiterflug? Wir sind absolut ahnungs- und ratlos.KormoraneWir werfen den Motor wieder an und setzen unsere Fahrt fort. Doch diesmal ist es still, denn noch immer sind wir aufgewühlt und haben die Bilder dieser prächtigen Vögel im Kopf. Noch immer beschäftigt uns die Frage nach dem „Warum?“Mykonos HafenAls wir den Hafen erreichen, können wir es nicht abwarten allen Daheimgebliebenen von unserem Erlebnis zu erzählen. So wunderbar, so einzigartig, so unbeschreiblich und kaum in Worte zu fassen, war unsere Entdeckung. Wir sind einfach nur unglaublich dankbar, dass wir einem solchen Schauspiel beiwohnen durften. Perfekter und erinnerungswürdiger kann ein Tag fast gar nicht sein.

Das Video zum Schauspiel findest Du hier:

Special thanks to my South African friend Craig and his family for this remarkable weekend and the lovely boots tour. It will forever stay in my mind!

#infoMit diesem Artikel beteilige ich mich an der Reisespatz Blogparade zum Thema „Mein schönstes Naturerlebnis auf Reisen„.
Danke an Sabine für diese schöne Idee mit der ich mit diesem Artikel auch gerne teilnehme.

Hast du auch schon so wunderbare Erfahrungen in der Natur machen können? Was beeindruckte dich am Meisten? Erzähl mir von deinem speziellen Moment im Kommentarfeld und lass mich teilhaben!

Versunken im Blütenmeer – Flowersaison im West Coast National Park

Ganze Blütenmeere locken die Menschen jedes Jahr am Ende des südafrikanischen Winters in die Natur und in die südafrikanischen Nationalparks. Weltruhm erreicht hat inzwischen das Namaqualand, welches jährlich zwischen August und September tausende Besucher anlockt, um diesem Schauspiel beizuwohnen.BlütenmeerFast noch ein Geheimtipp hingegen ist der West Coast National Park, der ebenso wunderschön erblüht und von Kapstadt aus schnell zu erreichen ist: Er liegt etwa 100 Kilometer nördlich an der R27 in Richtung Langebaan. Der West Coast National Park wurde 1885 eingerichtet, um die einzigartige Flora und Fauna vor Zerstörung zu bewahren.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.53.39Mit 256 verschiedenen Vogelarten gehört er zu den bedeutesten Vogelschutzgebieten der Welt und ist damit ein Magnet für Ornithologen und Interessierte. Bekannt wurde der Park auch, weil hier die ältesten Fußabdrücke eines Homo Sapiens gefunden wurden. Ausgestellt sind diese jetzt in einem Kapstädter Museum.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.52.20Wir haben uns einen ganz besonderen Tag ausgesucht, um in den West Coast National Park zu fahren. Es ist wunderbar warm, der Himmel ist strahlend blau und die Sonne lächelt uns entgegen. An der Strecke werden wir von Giraffen überrascht, die im anliegenden “Büffelfontain-Park” grasen. Natürlich halten wir für einen kurzen Fotostop und sind trotzdem nach nur einer Stunde Fahrt von Kapstadt aus am Ziel.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.48.53Durch den Park fährt man am besten langsam und sehr wachsam. Natürlich auch, um die Landschaft zu genießen, aber hauptsächlich wegen der vielen Schildkröten, welche die Straße kreuzen, sich am Rand sonnen oder mitten auf dem Weg rasten. Ein besonderes Spektakel ist es jedoch, wenn diese putzigen Zeitgenossen die Beine in die Hand nehmen und über die Wege flitzen. Man ist durchaus geneigt, ihnen am liebsten nachzulaufen, sie einzufangen und sie mit nach Hause zu nehmen. Was natürlich strengstens verboten ist.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 17.59.40„Uns lockt es zunächst in die Lagune des Parks.“

Sanft eingebettet liegt sie in der Landschaft, das Wasser ist türkisblau, seicht und für die Westküste angenehm warm. Am Sandstrand kann man wunderbar mit Decke und Picknickkorb in der Sonne entspannen und einfach nur genießen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.47.47Der Blick schweift über das Wasser, zu den typischen Hausbooten und als aufmerksame Beobachter entdecken wir hier auch gleich die Vogelvielfalt des Parks. Selbst für mich als Nicht- Ornithologen ein Erlebnis.

Bildschirmfoto 2015-08-06 um 13.48.46Grellgelbe Vögel, die munter zwitschern und geschickt ihre Nester flechten. Diese hängen wie kleine Coucons von den Bäumen. Im knietiefen Wasser entdecken wir Flamingos, die anmutig auf Beute warten und im Sand schlendern verliebte Turteltäubchen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.47.32Für uns geht es unterdies in den oberen Teil des Parks weiter. Das so genannte „Postberg Nature Reserve“ ist nur speziell zur Blütezeit zugänglich. Vor uns erstrecken sich sanfte Hügel, leicht abfallende Täler und eine Blütenpracht, wie ich sie vorher nie gesehen habe.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.52.41Wir halten, ich schnappe mir die Kamera und springe aufgeregt aus dem Auto, um direkt abrupt zu stoppen: Ich habe die Augen geschlossen, atme tief ein und inhaliere den Duft von Millionen Blüten. Kein Parfum dieser Welt ist gleichzeitig so zart, so intensiv, so flüchtig und doch so direkt, so unglaublich berauschend in seinem Bouquet.

Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.49.24Ich öffne die Augen und stehe vor einem Blütenmeer.

Ihre bunten Köpfchen strecken sie der Sonne entgegen. Ein Teppich voller leuchtender Farben umgibt mich. Eine Pracht, wie Sie nur die Natur zaubern kann. Nachdem wir ausgiebig all den Blütenzauber bestaunt haben, jedes Bienchen und jeden Schmetterling beobachtet und fotografiert haben, picknicken wir noch ausgiebig im Farmhaus.Und bevor es wieder zurück nach Kapstadt geht, nehme ich noch einen tiefen Atemzug zum Abschied, so als könnte man den Duft in sich konservieren.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.49.48Wir hatten einen wirklich wunderbaren Tag in diesem Garten Eden und jeder, der Natur und Blumen liebt, sollte sich die Zeit nehmen, einen Abstecher in einen der Parks, zur Blütezeit, zu machen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.53.20Der West Coast National Park ist ca. 1.5h Fahrt von Kapstadt entfernt. Der Park ist zu jeder Jahreszeit sehr sehenswert und bietet jede Menge Freizeitmöglichkeiten: Wanderwege wie dem Bakoor Trail, Cycling Route Trail, Strandveld Trail, Postberg Trail und Steenbock. Oder Ihr macht Euch auf zum Küstenwald, der zu Vogelbeobachtung und Walwatching einlädt. Ihr könnt Schwimmen, Picknicken oder kayaken gehen.Bildschirmfoto 2015-08-06 um 13.48.20#infoDie Blütezeit ist immer zum Ende des südafrikanischen Winters und mit Beginn des Frühlings in den Monaten August und September – jeweils abhängig wie hartnäckig der Winter sich hält. Das Postberg Nature Reserve ist immer nur in der Zeit 1.8. – 30.9. geöffnet!

Aktuelle Öffungszeiten & Preise erfahrt ihr über die offizielle Sanpark-Seite. Die Wild Card wird in diesem Park akzeptiert und kann euch Geld sparen. Hier der Link zum Park, der aber auch telefonisch erreichbar ist (Rufnummer: +27 (0) 22 772 2144).Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.50.07Blumige Paradiese – vielleicht nicht in dieser Dimension – gibts sicherlich auch in Deiner Nähe… beim Alpenblühen, im botanischen Garten oder im Tropenhaus.

Also, worauf wartest Du noch? #get up & rock