Fernreise-Reiseplanung

Fernreise – Woran du vor Reiseantritt denken solltest

Eine Fernreise ist ein besonderes Erlebnis worauf man immer auch gut vorbereitet sein möchte, um entspannt den Urlaub genießen zu können. Ich möchten dich bei der Reisevorbereitung unterstützen und habe eine Liste zusammengestellt mit den wichtigsten Punkten. Sie soll die dir eine Hilfestellung und Gedankenstütze sein.

Hier die wichtigsten Punkte vor Reiseantritt:

  1. Abschluss bzw. Prüfung der Auslandskrankenversicherung
  2. Beantragung von VISUM
  3. Zwei Kreditkarten/ Gültigkeitsüberprüfung
  4. Kreditkarten-Verfügungsrahmen prüfen
  5. Gebührenabfrage bei der Hausbank für Geldtransfers im Ausland
  6. Gültigkeit der Reisepässe prüfen
  7. Wichtige Dokumente kopieren bzw. parallel online abrufbar machen
  8. Roaming-Gebühren bei Mobilfunkanbieter in Erfahrung bringen und ggf. Auslandsoption buchen
  9. Navigation vor Ort in Erfahrung bringen
  10. Gepäckbestimmungen bei Airline abklären bzw. im Reisebüro erfragen
  11. Ausrüstung auf Einsatzfähigkeit prüfen
  12. Gesundheitsvorsorgecheck beim Arzt/ Beratung und Bevorratung von Reisemedizin

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Warum empfehle ich das?

  1. Ich empfehle eine Auslandskrankenversicherung für Fernreisen abzuschließen. Außerhalb Europas bist du nicht über deine normale Krankenversicherungskarte abgesichert. Arzt oder Krankenhauskosten müssen im Ausland in der Regel bar bezahlt werden und können anschließend von so einer Versicherung übernommen werden. Gibt es diese Absicherung nicht, müsst du die Kosten alleine tragen. Prüfe daher bitte auch, ob deine Versicherung noch gültig ist und eventuell geplante Risikosportarten mit abdeckt.
  2. Mit dem deutschen Reiseass bekommst du für die meisten Reiseländer vor Ort eine 90 Tage Aufenthaltsgenehmigung, aber es gibt Ausnahmen, für die du vorab ein Visum beantragen musst. Informiere dich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes oder deinem Reisebüro, ob dies für dein Reiseziel notwendig ist.
  3. Für den Notfall empfehlen ich, zwei verschiedene Kreditkarten mitzuführen, falls eine Karte verloren geht, nicht akzeptiert der gestohlen wird. Es empfiehlt sich auch, diese weit vor Reiseantritt auf ihre Gültigkeit hin zu prüfen.
  4. Wichtig im Umgang mit Kreditkarten ist auch der Verfügungsrahmen. Kläre mit deiner Bank, ob dieser Betrag auch hoch genug ist, um auch die Kaution für den Mietwagen oder mögliche Arztrechnungen mit abzudecken.
  5. Für Abhebungen und Transaktionen die du mit deiner Bank oder Kreditkarte vornimmst, fallen in der Regel Gebühren an. Um Kostenfallen zu vermeiden, prüfe mit der Hausbank mit welchen Summen hier pro Buchung zu rechnen ist.
  6. Airlines sind auch innerhalb des Schengen-Raums verpflichtet, die Identität der Reisenden zu überprüfen. Dafür muss man beim Boarding den Personalausweis oder den Reisepass vorzeigen. Führerscheine, Gesundheits- oder Kreditkarten gelten nicht als gültige Reisedokumente und werden nicht akzeptiert. Wenn dein Ausweis oder Reisepass also abgelaufen ist, wird man dich am Schalter abweisen und nicht mitfliegen lassen. Deshalb ist es wichtig, die Papiere vorher rechtzeitig auf die Gültigkeit zu prüfen.
  7. Immer wieder gehen Reisedokumente auch verloren, durch Kofferverlust, Liegenlassen oder Diebstahl. Um sich dann auf Konsulaten oder Botschaften ausweisen zu können, ist es hilfreich Kopien der Unterlagen parat zu haben. Diese kannst du mit dir führen oder digital so abspeichern, dass du weltweit darauf Zugriff hast. Zum Beispiel in virtuellen Cloud-Speichern oder als Anhang in E-Mails an sich selbst. Solche wichtigen Unterlagen sind zum Beispiel Pässe, Tickets, Führerschein, Kreditkarte, Impfpass, Diabetikerausweis, Notfallausweis usw.
  8. Vor Reiseantritt empfehle ich dir die Roaming-Gebühren bei deinem Mobilfunkanbieter zu erfragen (Telefonieren, SMS, Internet sowie mobile Navigation), um eventuell spezielle Länderpakete dazu buchen zu können, mit denen du im Ausland günstiger telefonieren kannst.
  9. Um sicher und ohne Umwege Sehenswürdigkeiten oder Hotels ansteuern zu können, solltest du dir auch Gedanken um die Navigation in deinem Zielland machen. Eine andere Verkehrsinfrastruktur oder GPS Abdeckung stellt einen meist auf ganz neue Herausforderungen. Hierzu empfehle ich den „HereWeGo“ Routenplaner im Appstore.
  10. Jede Fluggesellschaft hat eigene Richtlinien zur Größe, Anzahl oder Beschaffenheit der Gepäckstücke. Damit du darauf vorbereitet bist, was und wieviel du transportieren kannst, empfehle ich sich vor Reiseantritt bei der Airline oder deinem Reiseunternehmen zu erkundigen.
  11. Sehr unangenehm ist es am Abend vor der Reise feststellen zu müssen, dass der Reißverschluss am Koffer defekt ist oder sich die Gummisohle von den Wanderschuhen löst. Deshalb rechtzeitig auch die Ausrüstung prüfen.
  12. Um gut und vor allem individuell gesundheitlich beraten auf eine Fernreise zu gehen, empfehle ich ein Gespräch mit deinem Arzt bzw. noch besser einem Tropenmediziner. Nur so kannst du sachkundig und persönlich beraten werden, was ihre Impfvorsorge, die Reiseapotheke und Standby Prophylaxe betrifft. Auch empfiehlt sich eine gute Planung, wenn du regelmäßig Medizin einnehmen und diese bevorraten musst, denn nicht jedes Arzneimittel ist wie benötigt im Ausland erhältlich.

Die Checkliste zum Ausdrucken findest du zum kostenlosen Download hier:

Fernreise Checkliste

Ich hoffe meine Tipps haben dir weitergeholfen. Lass mich wissen, wenn hier noch etwas Wichtiges fehlen sollte. Bei Fragen bin ich gerne auch persönlich für dich erreichbar, via FB, Skype oder Kontaktformular.

Beachten-Reiseantritt-Fernreise

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Rollerfahren-Malta-Miete-Verkehr-Versicherung

Rollerfahren auf Malta – Alle Infos zu Miete, Verkehr & Versicherung

Rollerfahren an einer wunderschönen Küste, flexibel sein beim Parken und noch dazu den Stau vermeiden, das sind die großen Vorteile, wenn man auf Malta mit dem Zweirad unterwegs ist. Doch was ist bei der Scooter-Miete alles zu beachten? Ich verrate es dir!

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Roller vs. Auto

Ich war mittlerweile 2x auf Malta und mein Fazit ist definitiv, dass man mit einem Roller flexibler, schneller und besser unterwegs ist als mit dem Auto. In großen Teilen Maltas ist die Insel ein riesiger Stadtverkehr, der nicht nur zu Stoßzeiten volle Straßen und leidige Staus mit sich bringt. Das frustet gerade im Urlaub, wenn die Zeit kostbar ist. Bei meiner ersten Reise hatte ich mir noch ein Auto gemietet. Habe aber schnell gemerkt, dass mir das auf Malta nicht sonderlich viel Freude macht. Zwar ist es in Ordnung, wenn man über die ganze Insel cruisen möchte, aber im Stadtverkehr bin ich letztlich auf den Bus umgestiegen. Das ist schlicht schneller, günstiger und weniger nervenaufreibend. Denn auch die Parkplatzsuche kann einen hier zur Verzweiflung bringen. Noch dazu kostet parken wieder extra Geld, was man sich sparen kann. Auch habe ich oft Schweißperlen auf der Stirn gehabt, als ich mit dem Auto in die engen Gassen gebogen bin und bei Gegenverkehr die ganze Strecke im Rückwärtsgang zurück musste. Mein ausführlicher Erfahrungsbericht zur Auto Anmietung auf Malta ist im LINK nachlesesbar.

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Klarer Vorteil für den Roller

Deshalb habe ich mich bei meiner zweiten Reise nach Malta für einen Roller entschieden. Der Vorteil ist klar. Das Fahrzeug ist agil, kann überall problemlos sowie kostenlos geparkt werden und im Stau fährt man einfach an den wartenden Autos vorbei. Zudem kann man auch an jeder Sehenswürdigkeit mal eben halten, ohne dass man großartig den Verkehr behindert, wenn man schnell ein Foto machen möchte. Man ist also absolut flexibel, spart sich die leidige Parkplatzsuche und die Wartezeit im Stau.

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Meine Erfahrung & Empfehlung

Ich hatte mich für Funscootermalta als Anbieter entschieden und war absolut zufrieden. Bisher hat das kleine Familienunternehmen keinen stationären Shop, wo man den Roller abholt. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Im Gegenteil! Ich konnte meinen Roller am Wunschort übernehmen und auch dort abgeben. Via Whatsapp habe ich meine Position übermittelt und kurz darauf haben wir den Papierkram und das bargeldlose Bezahlen mit EC/ Kreditkarte erledigt. Auch die Rückgabe lief perfekt und ohne großes Prozedere. Im Gegenteil, die Familie war super nett! Ich empfehle das Unternehmen aus eigener Erfahrung und mit besten Gewissen, nicht weil ich dafür bezahlt werde oder sonstige Vorteile erhalte. Natürlich gibt es auf Malta weitere Firmen die Roller vermieten und du kannst dich online umschauen und den für dich perfekten Anbieter finden.

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Übernahme

Du kannst selbstverständlich auch vorab vereinbaren, den Roller direkt am Flughafen zu übernehmen. Falls du einen Koffer statt einem Rucksack dabei hast, könnte der Transport zu deiner Unterkunft allerdings schwieriger sein. Daher meine Empfehlung: Malta hat ein prima Bus-System mit dem du an so ziemlich jeden Flecken der Insel super günstig und bequem fahren kannst. Zumal wir hier eh nur von einer Mini-Insel mit max. 40 km sprechen. Nimm also den Bus oder ein Taxi zu deinem Nachtquartier und dann lass dir den Roller dahin liefern. Je nachdem, wann du auf Malta gelandet bist, macht es vielleicht ohnehin Sinn, den Scooter erst am nächsten Morgen zu übernehmen. Den ersten Tag verbringt man ja oft mit ankommen, auspacken und Nachbarschaft erkunden. Rollerfahren kannst du dann erholt am nächsten Tag und sparst dir ggf. einen Tag an Miete.

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Führerschein

Mit deinem deutschen Autoführerschein darfst du auf Malta auch einen Roller fahren. Wie viel Leistung (CC) der haben darf, kläre bitte mit dem Vermieter vorab, anhand deiner Fahrerlizenz. Ich hatte einen 125iger Roller, weil der einfach zügiger unterwegs ist, als ein 50iger. Bitte denke unbedingt an den internationalen Führerschein. Warum, kannst du im LINK nachlesen.

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Versicherung und Kaution

In der Regel gibt es eine Standartversicherung für den Roller. Kläre in der Kommunikation vorab, wie genau diese aussieht, was sie abdeckt und welche Kosten ggf. im Schadensfall auf dich zukommen. Ich habe 300 EUR Kaution für die gesamte Woche hinterlegt. Bei einer Beschädigung hätte ich die Reparaturkosten übernehmen müssen und das wäre mit meiner Kaution gegen gerechnet worden. Ein völlig fairer und normaler Vorgang. Zumal so Rollerteile ja nicht die Welt kosten, im Gegensatz zu Beschädigungen an einem Auto. Achtung, wie im Ausland üblich sind die Verträge in englisch verfasst.

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Die Kaution wurde auf meiner Kreditkarte geblockt und nach Rückgabe des Scooters wieder frei gegeben. Bei der Übernahme lass dir alle Kratzer und Beschädigungen, wie beim Auto auch, in das Übernahmeformular eintragen. Mach Fotos oder Videos, die den Zustand des Rollers zeigen. Bei Rückgabe das gleiche Prozedere.

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Helm

Du bekommst mit der Rollermiete auch einen oder zwei Helme gestellt. Kläre am Besten vorab, welche Größe dir mitgebracht werden soll. Es hilft, den Kopf mal auszumessen (Maßband) oder sich vorab daheim mal einen Helm aufgesetzt zu haben (bei Freunden oder in einem Motorradladen). Der Helm kann im Sitzfach oder in der Topcasebox untergebracht werden, du musst also keine Sorge haben, ihn ständig mitschleppen zu müssen. Im Topcase kannst du übrigens auch unterwegs oder bei der Rollerfahrt dein Gepäck verstauen.

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Einweisung

Lass dir, wenn es dein erstes Mal auf einem Roller ist, auch alles erklären. Mach unter den Augen der Vermieter einen kleine Rollerfahrt, damit du einschätzen kannst, wie das Lenk- und Bremsverhalten ist. So eine Probefahrt kommt dir Zugute, sollte mit dem Fahrzeug doch etwas nicht in Ordnung sein.

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Tankregelung

Eine Tankregelung ist beim Roller auch kein großes Ding, zumal eine Füllung ohnehin im Schnitt nur 5 EUR kostet. Du tankst, was du verbrauchst und gibst das Fahrzeug so wieder ab, wie du es übernommen hast. Der Tank befindet sich bei einem Roller unter dem Sitz und man wird dir auch alles dazu erklären. Ein Roller hat einen relativ kleinen Tank, behalte das im Auge, wenn du in ländlichen Gebieten unterwegs bist. Zwar hat Malta eine Fülle an Tankstellen und nur kleine Distanzen, aber zum Problem kann es trotzdem werden, wenn du außerhalb der normalen Geschäftszeiten in dünn besiedelten Teilen unterwegs bist.

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Hindernisse im Stadtverkehr

Der Stadtverkehr in Malta ist wirklich eine Zumutung, dessen muss man sich bewusst sein. Etwas Mut oder Erfahrungen auf einem Zweirad helfen hier weiter. Natürlich bestimmt jeder selbst, ob er im Stau an den haltenden Fahrzeugen in der Mitte oder an der Seite vorbei fahren will und wie schnell. Da möchte ich dir zu nichts raten. Ich bin eine sehr versierte Rollerfahrerin und bin auch in der verstopften Stadt ganz zügig voran gekommen. Du kannst dich ja vorsichtig ran tasten und wirst ohnehin mit der Zeit mutiger.

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Linksverkehr

In Malta herrscht Linksverkehr, aber auch das ist keine große Sache beim Rollerfahren. Gerade mit dem Scooter empfinde ich das inzwischen als problemlos. Zumal viele Straßen ohnehin vom Gegenverkehr getrennt sind, so dass man gar nicht auf der falschen Spur sein kann. Also hier wirklich etwas Vertrauen an den Tag legen.

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Überall kostenlos parken

Wie beschrieben kann man mit einem Roller ja nahezu überall parken und das auch noch kostenlos! Ein Riesen Vorteil im Vergleich zum Auto. Etwas Um- und Rücksicht solltest du beim Parken aber schon an den Tag legen. Nicht jeder Gehweg ist geeignet seinen Roller quer darauf zu parken. In der Regel findet man aber gute Nischen für Scooter und kann daher auch überall sehr zentral sein Fahrzeug abstellen.

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Vorsicht beim Seitenständer

In der Regel haben Roller zwei Ständer auf denen geparkt werden kann. Der Seitenständer ist sehr wacklig und ich würde dir dringend anraten diesen nur zu benutzen, wenn du noch am Roller steht bei kurzen Stopps. Ansonsten kann es leicht passieren, dass der Scooter durch vorbeilaufende Passanten oder unebenen Untergrund zu Fall kommt und beschädigt wird. Vertraut mir, ich weiß wovon ich spreche.

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Straßenverhältnisse

Überland und auf den kleineren Gassen sind die Straßenverhältnisse eher etwas holprig, weil der Asphalt oft einem Flickenteppich gleicht. Das macht Rollerfahren auch schon mal zu einer Hüpfpartie. Angemessene Geschindigkeit hilft aber dagegen;) Die großen Touristenstraßen sind aber gut ausgebaut und flüssig zu befahren. Vorsichtig sollte man sich auf Sandpisten bewegen, wie etwa die letzten 50m vor St. Peter´s Pool. Hier empfehle ich ganz klar, an der Hauptstraße oben zu parken, wo noch asphaltiert ist. Du läufst keine 3 min länger, sparst dir aber die sandige Piste, auf der man ungeübt schon mal leicht wegrutschen kann.

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Navigation beim Rollerfahren

In einem fremden Land und gerade im Stadtverkehr ist es oft schwierig sich zu orientieren. Das empfand ich besonders auf Malta so, da jedes Gebäude sandsteinfarben ist und markante Orientierungspunkte für mich fehlten. Wer auf Navigation angewiesen ist, sollte sich vorab eine Lösung überlegen und ggf. eine Halterung für einen Roller mitnehmen. Ich habe Navigation auf meinem Handy, das Gerät einfach in den BH gesteckt und mir die Strecke ansagen lassen. Das hat hervorragend funktioniert! Wer keinen tragfähigen BH hat, kann sich ja eine kleine Schultertasche umhängen;) Dank EU-Roaming kannst du ja mobil über das Internet und Google Maps navigieren. In Malta funktioniert das hervorragend.IMG_8519

Fähre nach Gozo

Natürlich ist es auch mit einem Zweirad überhaupt kein Problem die Fähre nach Gozo zu benutzen. Das ist dann sogar noch günstiger als mit dem Auto die Insel zu besuchen. Auch so wird Rollerfahren hier gleich wieder ein Mittel den Urlaub günstig zu gestalten.

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Ausführungen

Das mag sich jetzt erst mal Alles irre viel angehört haben, sollte einen aber nur vorbereiten und nicht abschrecken. Eigentlich ist es total easy! Wer schon etwas Zweiraderfahren ist, wird einige Punkte meiner Beschreibung wohl auch etwas belächelt haben. Ich möchte allerdings auch, dass Rollerneulinge gut vorbereitet sind und habe deshalb alles sehr gründlich beschrieben. Bitte beachte, dass die Fotos nicht den Verkehr auf den Hauptverkehrsadern zeigen und somit auch nicht, die Stau-Situation in den Stadtgebieten. Auch geben sie nicht wieder, wie schwer es ist in Valletta & Co ist, einen Parkplatz mit dem PKW zu finden. Wir haben an einem Tag mal 2h gesucht, nur um das Fahrzeug abstellen zu können. Behalte das für deine Entscheidung für oder gegen eine Roller im Hinterkopf.

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Fazit zum Rollerfahren auf Malta

Für mich ist ein Roller das einzig sinnvolle Fahrzeug auf Malta. Regentage gibt es fast keine, man ist flexibel und agil unterwegs. Erspart sich Staus, nervenaufreibende Parkplatzsuche und Kosten für das Abstellen des Fahrzeugs. Zudem macht es einfach irre viel Spaß mit einem Scooter über die Insel zu cruisen, den Fahrtwind zu spüren und das Lebensgefühl, was an einer Rollertour hängt, auszukosten. Probiers aus! Sollte ich im Artikel etwas vergessen haben, dann melde dich bei mir und natürlich auch, wenn du sonst noch Fragen hast. Ich bin via Kontaktformular, Skype oder Facebook für dich erreichbar.

In diesem Sinne:

#get up & cruise!

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Hier noch der Kontakt zu Funscootermalta:

Handy +356 9996 9990 oder auch +356 7902 0110
E-Mail: funscootersmalta@gmail.com
Website: www.funscootersmalta.com

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Machu Picchu – Enttäuschung zwischen Touristenmassen & Spiritualität

Von einem Besuch von Machu Picchu träumen viele, doch was spürt man noch von der Magie dieses Ortes, wenn die ganze Welt dahin reist? Mich hat eine dreimonatige Reise durch Südamerika auch nach Peru geführt. Mein Traum war es diesen heiligen Ort zu besuchen und den Spirit dieses Ortes auf mich wirken zu lassen. Wie ich es erlebt und empfunden habe, erfährst du hier!

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Kraftorte und spirituelle, mystische Stätten, das fasziniert den Menschen seit Anbeginn der Zeit und lockt noch heute Tausende zu solchen Plätzen. Für manche ist so ein Ort Machu Picchu in Peru, denn er verbindet eigentlich alles, was wir mit solchen Stätten verbinden. Große Geschichte, alte verschollene Kulturen, erhabene Kulisse und Energie, die durch die exponierte Lage aus dem Kosmos empfangen werden soll.

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Copan vs. Machu Picchu

Inspiriert durch den Besuch von Copan Ruinas, einer alten Maya-Siedlung in Honduras, verspürte ich den tiefen Wunsch auch die Inka-Stadt in den peruanischen Anden zu besuchen und mich von seiner Magie fesseln zu lassen.

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Einmal in dieser Kulisse stehen, die große Vergangenheit dieses Ortes erleben und die Kraft spüren, die von diesem Ort auszugehen scheint, das war mein Wunsch. Doch leider war mein Besuch von Machu Picchu sogar nicht magisch und für mich die Enttäuschung des Jahres.

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Viele Wege führen hinauf

Wer heute nach Machu Picchu reisen möchte, der muss gut organisiert sein und Einiges an Strapazen auf sich nehmen und/ oder das nötige Geld für eine komfortable Anreise mitbringen. Denn entweder man wandert mehrere Tage hinauf zur Inka-Stadt, muss sich eine entsprechende Tour organisieren und körperlich fit sein oder man plant die Anreise mit Taxis, Bussen und Bahnen. Letzteres ist allerdings eine recht kostenintensive Angelegenheit. Uns hat allein die Anreise von Cusco aus rund 150 EUR gekostet.

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Wir hatten uns auf Grund von einem engen Zeitplan und meiner angeschlagenen Gesundheit dazu entschieden von Cusco nach Ollantaytambo mit Minibussen und von dort weiter mit dem Zug nach Aguas Calientes zu reisen und die letzten Kilometer den Bus zu nehmen.

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Unsere Anreise

Der Tag begann um 3 Uhr in der früh damit, dass wir in einen unbequemen Minibuss gequetscht waren, über holprige Straßen bretterten und den riskanten Überholmanövern des Fahreres ausgesetzt waren. Von Ollantaytambo nahmen wir dann den ersten Zug in Richtung Machu Picchu, denn alle „Experten“ rieten dazu, bei Sonnenaufgang bereits in der Anlage zu sein.

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Die Anreise mit dem Zug von Peru-Rail hatten wir uns einen Tag zuvor organisiert und Glück gehabt, dort noch ein Ticket zu bekommen. Nur weil wir in der Nebensaison da waren, war dies noch möglich. Im Gegensatz zum Ritt mit dem Sammeltaxi, erwartete uns hier ein luxuriöser Zug, mit Teppichen im Gang, feinen Stoffen auf den Sitzen und Panoramadachkuppeln und so gestaltete sich zumindest dieser Teil der Anreise als äußerst angenehm. Entlang der peruanischen Anden und reißenden Flüssen führte die Strecke durch eine einmalige Landschaft, die man einfach nur genießen konnte. Die 70 Dollar für die Zugfahrt waren hier gut angelegt.

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Die Ernüchterung

In Aguas Calientes angekommen, gab es die erste Ernüchterung. Der kleine Ort vor den Toren der ehemaligen Inka-Siedlung ist der Ausgangspunkt für fast alle Besucher und das können zu Hauptzeiten 3300 Touristen pro Tag sein. Und wie bereits erwähnt, wollen all diese Menschen, so wie wir auch, ganz früh da sein.

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Die unverschämten Preise

Nun muss man wissen, dass so ein Andrang in einem so kleinen Ort eine gewissen Hektik ausstrahlt, man mit der Masse mit schwimmen muss und den Launen der Mitmenschen ausgesetzt ist. Und auch den Preisen der peruanischen Verwalter, denn die einzige Busverbindung hinauf kostet hin und zurück unverschämte 24 Dollar, für gerade mal 6 km. Wenn man weiß, wie weit manmit dem Bus sonst in Peru für das Geld kommt, dann ist der Preis schon dreist. Mir ist klar, dass es in touristischen Gebieten mehr kostet und das bin ich auch bereit mitzutragen, aber hier hat es mir dann doch die Sprache verschlagen.

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Wir schluckten den Preis, aus gesundheitlichen Gründen und weil uns schlicht die Ausrüstung dazu fehlte. All diese Umstände drückten auf die Stimmung, aber wir versuchten uns davon nicht die Vorfreude nehmen zu lassen.

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Endlich da

Doch auch am Eingang zu Machu Picchu erwarteten uns wieder Menschenmassen, die darauf drängen endlich Einlass zu finden. Geduldig reihten wir uns ein in die Schlangen von Ticketschalter, Taschenkontrolle und Toilettenhäuschen. Wieder versuchten wir die Moral hoch zu halten. Doch nach den ersten Schritten in der Anlage war klar, dass sich die Menge der Besucher eben nicht verlaufen würde und meine Enttäuschung war mir deutlich anzusehen.

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Auf der Suche nach dem Spirit

Außer negativen Vibes von genervter Touristen spürte ich nichts von der Magie, die ich mir hier versprochen hatte. Auf vorgegebenen Wegen und in strikt einer Richtung musste man sich durch die Ruinen bewegen, sonst käme gar niemand mehr durch. Verständlich, dass man die Massen so steuern muss, um Chaos zu vermeiden. Das es einem aber auch die Freude nimmt, diesen Ort auf eigene Faust zu entdecken, war mir ab hier auch klar.

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Nur so  hatte ich es mir das nicht vorgestellt. Hier tummelten sich Touristenmassen aus aller Welt mit all ihren Eigenheiten, ihren Selfiestsicks und manchmal auch unangenehmen Angewohnheiten. Und so tat ich mich schwer mich an diesem Ort einzufinden.

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Gelernt, aber nicht erfahren

Ohne Guide und tiefergehende Kenntnisse fühle ich mich zudem etwas verloren in dieser riesigen Anlage. Ich wollte Machu Picchu verstehen. „Warum wurde die Siedlung genau hier angelegt?“, „Wie sah das Leben der Menschen aus?“, „Warum wurde der Ort wieder aufgegeben?“ all diese Fragen schwirrten in meinem Kopf herum und so entschlossen wir uns, uns einer Gruppe mit Reiseführer anzuschließen. Hier bekam ich die Antworten auf meine drängendsten Fragen und zudem einen Einblick in die Kultur der Inka und ihrer Lebensweisen.

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Doch Teil einer Gruppe zu sein, bedeutet immer auch sich nach den Anderen zu richten. Mal schneller laufen, dann wieder warten, Fotos machen oder Verschollene suchen. Soweit hat das alles seine Berechtigung, aber wieder blieb keine Zeit sich auf die Magie und die Schwingung dieses Ortes einzustellen. Wir wurden durchgeschleift durch die Anlage und am Ende war ich dann zwar klüger, aber „erfahren“ hatte ich Machu Picchu dann immer noch nicht.

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Wunsch vs. Realität

Wir alle kennen den erhabenen Blick auf diese Anlage, eingebettet in Berge und mystischen Nebel und ich stand da und empfand nichts. Dabei sollte der Besuch hier das Highlight auf unserem Peru-Trip sein. Wie heißt es: Den Göttern so nah? Ich war nur den Touristenmassen nah. War genervt von allen Selfiejüngern, von herumtrampelnden & respektlosen Weibern, permanenter Schnatterei sowie von Schubsen und Drängeln. Mir war geradezu nach weinen, denn ich hatte mir so viel erhofft von diesem Ort, der als so kraftvoll und voller Magie beschrieben wurde.

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Der Abzug der Massen

Da wir den Tag hier gut nutzen wollten, hatten wir auf den letzten Zug geplant und noch genügend Zeit in der Anlage zu bleiben. Außerhalb der eigentlichen Ruinen kann man sich einigermaßen frei bewegen und auch noch rund um die Anlage wandern. Die Zeit abseits der Massen und in der Natur tat gut und ich wurde versöhnlicher. Was wohl auch daran lag, dass sich ab 15 Uhr die meisten Touristen auf den Rückweg machten und die Anlage nun endlich für mich erträglicher wurde.

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Erst jetzt bekam ich auch Lust hier überhaupt zu fotografieren und so machten wir unsere Erinnerungsfotos, aber ohne dabei jemandem die Augen mit dem Selfiestick auszustechen. Außerdem suchten wir uns einen kleinen Rastplatz. Hier, etwas abseits und in Ruhe, genossen wir dann endlich mal den Blick auf Machu Picchu, seine Lamas und die Bergkulisse. Ein schönes Panorama, welches zu meiner Freude nun auch weniger Wimmelbildcharakter hatte. Wohl gemerkt, ab 15 Uhr und nicht in der Früh!

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Wie gehabt…

Doch diese Freude hielt nicht lange, denn bei unserer Abreise setzte sich der Tag fort, wie er begonnen hatte. Mit Menschenmengen, auf Tourismus angepasstes Essen, überteuerten Preisen und zur Krönung wieder ein vollgestopftes Sammeltaxi mit rabiatem Fahrer.

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Mir fehlte zu dem Zeitpunkt aber schon jede Kraft, noch zu intervenieren und nach einem risikoärmeren Fahrstil zu bitten. Gegen 23 Uhr waren wir zurück in Cusco und anstatt an Energie gewonnen zu haben und mich nach dem Besuch von Machu Picchu glücklich zu fühlen, war ich ausgelaugt, genervt und maßlos enttäuscht von diesem Tag und diesem Ort.

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Verkehrt geplant?

Auch jetzt frage ich mich noch, ob es unsere Schuld war, dass wir die Inka-Siedlung nicht so hatten genießen und erleben können, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Hätten wir den Trail laufen sollen? Hätten wir in Aguas Caliente übernachten sollen, um uns Wegsstrecke zu sparen? Hätten wir erst um 15 Uhr da sein sollen, wenn die Massen längst abgewandert sind?

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Man kann sicherlich auch anders planen, aber ich glaube immer noch, dass es daran nicht lag. Wir waren ja schon extra in der Nebensaison da und hatten den ganzen Tag vor Ort eingeplant, um die Anlage in Ruhe erkunden zu können. Es war einfach diese erdrückende Masse an Touristen, die wie schon beschrieben, oft keinen Respekt vor diesem Ort hatte.

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Wir sprechen hier immerhin von einem heiligen Ort! Machu Picchu gründet auf der Verbundenheit zwischen Göttlichem, der Inka-Kultur und der exponierten Lage in den Anden. Wer dahin reist, sollte zumindest dieses Wissen mitbringen und auch den entsprechenden Respekt. In Kirchen, Moscheen oder Tempeln spielt man sich doch auch nicht so rücksichtslos, arrogant und respektlos auf. Und natürlich zerstört es auch den Spirit, wenn 3000 Menschen durch die Anlage drängen. Wie man auf der folgenden Abbildung ganz gut sieht:

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Wenn keine Rücksicht genommen wird auf Absperrungen oder Bedürfnisse Anderer, wenn gedrängelt oder gelärmt wird, wenn Selfiesticks und die richtige Pose mehr zählen, als das Erleben dieses Ortes, dann kann man guten Gewissens sagen, dass es nicht an unserer Planung lag.

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Ich wünsche Machu Picchu Frieden

Ich wünsche diesem Ort einen regulierteren Eintritt, ja vielleicht sogar mal wieder touristenfreie Zeiten und eine Rückbesinnung auf das was Machu Picchu einst so besonders gemacht hat, eine Stätte der Spiritualität zu sein, nähmlich. Der Verbundenheit mit der Natur, den Sternen, dem Menschsein und dem Göttlichen. Ich hoffe das diese Inka-Siedlung wieder Frieden findet und nur von Menschen besucht wird, die ihren wahren Wert kennen und auch so mit ihm umgehen.

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Mir ist klar, dass es für viele Reisende noch ein Traum ist zu Machu Picchu zu erleben. Ich möchte mit meinen Zeilen auch niemanden davon abhalten, sondern einfach nur beschreiben, wie es sich für mich angefühlt hat. Vielleicht hilft das auch, mit etwas weniger Idealismus an so einen Ort zu reisen, um später nicht enttäuscht zu sein.

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Alle meine Machu Picchu Fotos findest du in meinem Flick-Album. Ich habe damals drauf geachtet, möglichst keine Fotos zu machen, die diese Menschenmassen abbilden. Deshalb sieht die Kulisse, mit ein paar Ausnahmen, trotz des Wiederspruchs zum Text relativ leer aus. Aber ich denke diese Ausnahmefotos reichen auch aus, um einen ungefähren Eindruck von der Fülle der Menschen zu bekommen.

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Wer ganz genaue Infos zur An- und Abreise möchte, der wird im LINK fündig.

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Warum du tanzen solltest, wenn du glücklich bist

Da stehe ich nun in der Landschaft, hoch auf einem Mäuerchen an einer kleinen maltesischen Bucht und ich tanze, tanze, tanze. Einfach so, weil ich glücklich bin und diesen Gefühl rauslassen muss. Ob mir das denn gar nicht peinlich ist? Na sicher nicht. Warum auch? Ich fühle mich genau danach. Ich lasse zu, was mir gut tut und du solltest das auch tun, wenn du glücklich werden willst!

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Die Sonne scheint, das Meer leuchtet türkisblau und ich habe mein schönstes Strahlen im Gesicht, denn ich bin glücklich hier. Glücklich genau an diesem Ort zu sein und den Moment so tief genießen zu können. Ich liebe Musik, Tanzen, Reisen, schönes Wetter und das Rauschen des Meeres. Warum also sollte ich dieses Glücksgefühl hier nicht auch ausleben? Eigentlich wollte ich weiter die Insel entdecken, aber diese kleine Mauer vor dieser fabelhaften Bucht hat es mir einfach angetan. Ich klettere mit etwas Mühe hinauf, streife die Schuhe ab und sofort bewegt sich meine Hüfte zum Sound der Musik die aus meinem Autoradio tönt.

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Ich schließe die Augen, hebe die Arme in die Luft, mein Kopf kreist und die Wellen der Musik durchströmen meinen ganzen Körper. Der Beat gibt die Moves vor. Die Füßchen wippen zum Takt und jede Zelle meines Körpers tanzt jetzt mit mir. Die Mauer ist jetzt meine Bühne und meine Tanzfläche und ich blende völlig das, was um mich herum geschieht. Ist sowieso niemand hier. Okay ein paar Fischer, hin und wieder passiert ein Auto und auf der einfachen Hütte hinter mir ein Handwerker – aber niemand interessiert sich für mich und darum geht es auch gar nicht. Dieser Moment gehört mir. Ich tanze für Niemanden, außer mich.

Glück ist ein Insidejob

Etwas was man nur durch seine innere Einstellung erreicht. Klar, können andere einem eine Freude bereiten. Kann ein Partner auch Glück bedeuten. Aber dieses tiefe, innere Gefühl entsteht indem du siehst, was dich erfüllt, dir Freude bereitet und dein Herz zum Schwingen bringt. Wer schöne Momente erkennt und genau dann auch Gefühle zulässt, wird Glück empfinden, da bin ich fest überzeugt. In diesen Augenblicken möchte ich dann einfach nur tanzen und genau dieses Empfingen zum Ausdruck bringen.

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Für mich sind Glücksmomente oft Momente in der Natur, wenn ich Tieren begegne, an erstaunlichen Orten bin oder außergewöhnliche Beobachtungen mache. Wenn ich mit wertvollen Menschen zusammen bin, einen Seelenort gefunden habe oder etwas beobachte was mein Herz erfüllt. Das kann ein Spatz beim Bad in der Pfütze sein, ein Kinderlächeln aber auch die Aura von mystischen Stätten wie Copan Ruinas.

Authentizität rockt

Bist du jetzt etwa verwundert, dass es keine teuren Geschenke sind? Die finde ich natürlich auch toll, ohne Frage, aber tief bewegt haben sie mich nie. Das schaffen nur Erlebnisse. Etwas Authentisches, Reales, Fühlbares. Dann steigt diese Wolke aus Glück in mir auf, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und lässt meine Augen strahlen. Kommt dann Musik dazu, dann muss ich einfach tanzen. Egal wo ich gerade bin und wer mir gerade dabei zusieht.

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Aber das war nicht immer so! Früher war ich viel zu kopfbestimmt und hab mich von Stimmen leiten lassen, die sagten „Das kannst du aber jetzt nicht bringen. Hier tanzt man nicht!“ Pahhh! Warum denn nicht? Weil es nicht in unsere freudlose Welt passt? Weil ihr euch nicht traut? Weil es nicht alle tun?

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Ich bin nicht alle. Ich bin ich und ich tanze, wenn ich glücklich bin und du solltest das auch! Egal wie es aussieht und was Andere über dich denken könnten. Du allein kannst dich glücklich machen. Du solltest das für dich tun, weil es dich erfüllen wird. Weil das Tanzen ein Glücksbooster ist. Weil diese Liebe zu dir, dich in jeder Zelle durchströmen wird, wenn du deine Gefühle einfach mal zulässt und tanzt.

Feel the groove

Musik muss man fühlen, sich danach bewegen und daraus entsteht dann Tanz. Wer dabei „denkt“, hat verloren. Seine Gefühle in Bewegungen zu transformieren macht einen „guten“ Tänzer aus, weil man ihm ansieht, was ihn so empfinden lässt. Dabei sind es nicht besondere Moves oder einstudierte Schritte, sondern genau diese Symbiose aus Sound, Bewegungen und tiefen Gefühlen. Und gut ist sowieso relativ, denn nur du allein musst dich gut fühlen. Schau mal ins Video, da sieht man genau was ich meine! Er hat sein Glück auch am Meer gefnden, ist glücklich und tanzt einfach…

Im Jahr 2010 hatte ich eine Traumreise nach Kapstadt gewonnen. Damit erfüllte sich für mich einer der größten Wünsche überhaupt. Der Trip hatte alles und ich war überglücklich so viel Großartiges erleben zu dürfen. In einer ruhigen Stunde unseres Trips ging ich raus auf die Promenade am Meer. Ich hatte Musik in meinen Ohren und war berauscht von dem Moment. Ich stand da am Ozean von dem ich so lange geträumt hatte. In den letzten Tagen hatte ich wundervolle Menschen um mich und durfte einzigartige Erfahrungen machen. Ich war tief dankbar für das Erlebte. Und dann war es da, dieses Glück! Ich lachte und weinte gleichzeitig, weil mich die Emotionen überwältigten. In diesem Moment tanzte ich das erste Mal in der Öffentlichkeit, abseits einer Tanzfläche.

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Vor mir war die Weite des Ozeans, in mir dieser beeindruckende Frieden und alles Andere drum herum hatte ich ausgeblendet. Ich strahlte, ich tanzte, ich sprühte vor Energie und Leben. Als ich dann doch mal wieder meine Augen öffnete, war da nicht etwa eine zu erwartende Abneigung mir gegenüber. Ich wurde weder schief angeschaut, noch beleidigt oder blöd angemacht worden. Das Gegenteil war der Fall.

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Die Lebensfreude übertrug sich auf die Menschen in meiner Umgebung und das was ich ausgestrahlt habe, kam zu mir zurück. Ich wurde ebenso angelächelt, erhielt ein paar Daumenhoch oder sogar noch aufmunternde Worte. Es sollte nicht das einzige Mal auf dieser Reise sein, das ich tanzte. Das ich einfach das machte, was mich glücklich macht.

Bauch über Kopf

Nur mein bester Freund und Reisebegleiter verstand das nicht. Während die Mitmenschen auf mich durchweg positiv reagierten, war ich ihm zumeist peinlich. Ich begann ihm zu erklären, dass es reine Kopfsache ist. Das wir konditioniert sind, das zu tun was Andere tun, aber nicht mehr das, was uns glücklich macht. Ich ermunterte ihn es auch zu versuchen und irgendwie tat er das dann auch, aber wohl nur mir zu liebe.

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Seit diesem Tag am Meer in Kapstadt tanzte ich häufiger. Morgens, mittags, abends und überall dort wo meine Seelenorte waren. Und immer wenn ich das tat, war es nicht nur ein Glücksverstärker für mich. Ich steckte Menschen mit meiner guten Laune an, brachte sie dazu zu lächeln und einen Moment die eigenen Sorgen zu vergessen. Und nicht nur das. Ich brachte sie sogar dazu selbst zu tanzen.

We will be dancing

Wir schreiben das Jahr 2017. Wieder war ich in Kapstadt meiner Lieblingsstadt, am Chapmans Peak Drive meinem Herzensort. Die Sonne war gerade unter gegangen und ich tanze alleine hoch auf einer Mauer über den Felsen. Nach ein paar Minuten die ich da so herumtänzelte, tauchte neben mir eine Gruppe junger Leute auf, die in der Umgebung gepicknickt hatten. Wie sie hatte ich mein Auto an der Parkbucht abgestellt, nur schallte aus meinem Radio die neueste DJ-Mucke. Kurz zuckte ich zusammen bei ihrem Auftauchen. Wieder war ganz kurz der Gedanke da, ob ich das grad hier bringen kann. Aber ich tanze weiter. Zu schön war der Moment. Und dann geschah es! Die Gruppe näherte sich mir und fing an, einfach mitzutanzen! Und wenig später stießen wir mit ein paar Drinks sogar noch auf das Leben und diesen Augenblick an! Perfekt nicht wahr?

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Und jetzt bin ich hier in Malta. Neben mir hält ein Auto mit einem Mann der vorhin schon an mir vorbei gefahren ist. „Er schimpft mich bestimmt gleich“ denke ich mir, als er sein Fenster runterschraubt. „Mädchen, du musst doch total ausgetrocknet sein vom Tanzen in der Sonne! Hier, ich hab ein paar Erdbeeren für dich. Nimm sie und lass es dir schmecken.“ höre ich ihn sagen. Ich bin platt! Ich hab ja viel erwartet, aber von einem bestimmt 90ig Jährigen, aber so eine Geste, haut mich nun doch völlig um und ich bin sichtlich gerührt.

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Ich tanze weiter, denn auch dieses Erlebnis hat mich noch glücklicher werden lassen, als ich es ohnehin gerade bin. Über Stunden bin ich hier und gebe mich meinen Gefühlen hin. Feiere das Leben, den Moment und das positive Feedback was ich gerade bekomme. Denn der alte Herr ist nicht der Einzige, der mir sein Wohlwollen zeigt. Nun muss man auch wissen, dass ich keine Shakira bin mit perfekten Hüften, sondern eher so eine Adele nur ohne Stimme. Um so erstaunlicher finde ich es auch immer, dass ich trotzdem so angenommen werde, wie ich bin und so viel Positives erfahre.

Nix da Botoxdrossel

Wer sich also vom Tanzen abhalten lässt, weil er denkt nicht perfekt zu sein, dem sei gesagt: Alles Bullshit! Glück ist einfach das Schönste was man tragen kann und wenn man schon mal so ne Botoxdrossel lachen sehen hat, weiß man wovon ich spreche. *zwinker*

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Mich hält inzwischen nichts mehr davon ab glücklich zu sein und das auch zu zeigen. Egal ob unter der Dusche daheim, auf dem Supermarktparkplatz oder im Stadtpark – ich tanze und lebe wann immer ich Lust darauf habe. Das Leben ist zu schön und zu kurz, um sich Gedanken darüber zu machen, wie Andere in ihrer beschränkten Welt darüber denken. Glück entsteht, wenn wir es zulassen. Wenn uns glücklich machen. Wenn wir aufhören nach den Regeln und Ansagen der Anderen zu leben und genau deshalb solltest auch du tanzen, wenn du dich danach fühlst!

Tanze, basta!

Wann immer ich jetzt weit weg bin und tanze, schicke ich meinem besten Freund eine Nachricht: „Ich tanze wieder“ Und wisst ihr was? Auch er hat seine Meinung dazu geändert: „Ich verstehe nun, warum du tanzt und freue mich mit dir!“ Ist das nicht schön? Selbst meinen größten Kritiker konnte ich also doch noch vom „Tanzen wegen Glücklichkeit“ überzeugen und vielleicht probierst du es ja auch mal aus?

In diesem Sinne:

#getup&dance

Rakotzbrücke, Vorschaubild

Rakotzbrücke Kromlau – Meine Tipps für märchenhafte Fotos

Um die Rakotzbrücke in Kromlau ist in den letzten Jahren ein regelrechter Hype ausgebrochen, dem auch ich mich nicht entziehen konnte. Wer aber hierher reist zum Fotografieren, der sollte ein paar Dinge beachten, damit aus einem durchschnittlichen Motiv auch ein märchenhaftes Foto wird!

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Wahrscheinlich war ich als Kind schon im Kromlauer Park, habe mich in Büschen oder hinter Bäumen versteckt, hier fange gespielt und dieses Bauwerk bestaunt, aber wirklich daran erinnern kann ich mich nicht. Erst jetzt, als die Brücke einen regelrechten Run erlebt, bin ich wieder auf sie aufmerksam geworden.

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Ich liebe es ja, mich auf Instagram zum Reisen verführen zu lassen. #Wanderlust #Fernweh #postcardfromtheworld eingeben und schon findet man die schönsten und inspirierendsten Plätzen auf diesem Planeten. Und eines Tages als ich mich mal wieder auf eine virtuelle Reise begab, war da plötzlich dieses magische Bild der Rakotzbrücke. Ich war fasziniert! Ein See gesäumt von herbstlichem Blätterwald, ein einzigartiges Vidadukt und dazu magisches Licht – eine Szenerie wie aus dem Märchenbuch. Ohne Zweifel hatte da auch noch in Photoshop nachgeholfen, aber die Poesie des Fotos wirkte magisch auf mich. Leider stand bei meinem ersten Kontakt keine Beschreibung zu dem Bild und auch die Hashtags ließen nicht vermuten, wo sich diese Brücke befindet. Ich vergaß das Bild wieder.

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Allerdings nicht für eine sehr lange Zeit. Denn inzwischen häuften sich die Bilder zur Rakotzbrücke auf Instagram. Ich war immer noch fasziniert von diesem Motiv und fing an die Hinweise zu sammeln, um diesem Bauwerk auf die Spur zu kommen. Als ich den entscheidenen Hinweis fand, mußte ich fast schon mit Entgeisterung feststellen, das ist ja hier bei uns! Kennst du das? Du siehst ein Motiv und hast sofort einen Ort im Kopf, wo sich dieses befinden könnte? Für mich war diese Brücke irgendwo in Irland angesiedelt. Jeder weiß, dass die Insulaner bekannt sind ihre Mythen, Sagen und Legenden und so kam mir gar nicht erst in den Sinn, die Brücke könnte in Deutschland sein.

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Nach diesem kurzen Schreck und der Erkenntnis, dass die Rakotzbrücke in der Lausitz ist, stand für mich fest, dass ich da unbedingt hin muss. Dieses Projekt mußte allerdings noch warten, denn als ich rausfand, dass die Brücke in Kromlau ist, lebte ich noch in Brasilien. Nach meiner Rückkehr vergingen allerdings keine 3 Wochen und ich stand mit meiner Kamera vor diesem Kunstwerk.

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Hier kam dann eine kleine Ernüchterung! Denn das was ich bei Instagram entdeckt hatte, war inszeniert und vom Profi nachbearbeitet. Dazu kam das Herbstlaub, die mystischen Nebelschwaden und das magisches Licht. Dieses Szenario bot sich mir hier erstmal nicht. Denn wer hier an einem normalen Tag herkommt, vielleicht noch mit Mittagssonne und meint, er findet gleich das perfekte Motiv, der wird schwer enttäuscht sein. Und wenn ich mir inzwischen anschaue, was man unter dem #Rakotzbrücke findet, dann bestätigt sich dieser Eindruck.

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Inzwischen pilgern nämlich Menschen aus der ganzen Welt zur Rakotzbrücke, machen Fotos und halten ihre Erinnerung fest. Nicht jeder von ihnen ist ein Fotograf oder gar ein Photoshop-Profi und kann diese Magie, den Moment oder das morgendliche Schauspiel genauso einfangen wie sie. Mir ging es ja nicht anders. Man braucht schon das perfekte Licht, diese besondere Stimmung, einen ruhigen See und mit viel Glück noch aufsteigende Feuchtigkeit. So sind inzwischen unter dem Hashtag mehr durchschnittliche Fotos zu finden, als diese ganz magischen Inszenierungen. Also worauf kommt es an, wenn man tolle Fotos möchte?

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Landschaftsfotografie

Ein klassisches Landschaftsfoto sollte in erster Linie den Charakter, also den einzigartigen Zauber eines Ortes einfangen. Als besonders gelungen gilt dies, wenn es der Fotograf schafft, die Kulisse auch noch mit besonderem Licht, Wolken oder Nebel cherakterstark in Szene zu setzen. Und gerade hier an der Rakotzbrücke hat man in besonderer Weise die Chance dazu. Aber wie überall in der Natur gibt es neben fotografischem Geschick noch die Faktoren Wetter, Vegetation, Jahreszeit und Tageszeit die über ein gelungenes Foto entscheiden. Die richtige Vorbereitung ist daher gefragt und hier kann ich dir weiterhelfen!

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Was du wissen solltest bevor du gehst

Viele Fotografen haben es verstanden, hier diesen besonderen Zauber zu erschaffen, weil sie Profis sind und sich auch in Fotoretusche hervorragend auskennen. Dir sollte also erstmal klar sein, dass die Kulisse nicht so überwältigend ist, wie du sie aus dem Netz kennst. Sondern eben eine ganz normale Landschaft mit einem erstaunlichen Bauwerk, was erst richtig in Szene gesetzt dieses traumhafte Motiv ergibt.

Also sollte die erste Frage sein: Wie soll mein Foto aussehen? Möchte ich das herbstliche Szenario mit Blätterlaub und Nebel? Oder doch die Winterstimmung und die klirrende Kälte einfangen? Der Zeitpunkt für deine Reise sollte also entsprechend gewählt werden.

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Meine Erfahrung

Ich war inzwischem Ende des Winters, im Frühjahr, Sommer und auch im beginnenden Herbst da. Für den Herbst war ich allerdings zu früh da. Während es in München schon reichlich viel Herbstlaub gab, war in der Lausitz noch nicht viel davon zu sehen. Auch so etwas sollte man bedenken, wenn man einen Fototrip in diese Region plant. Gleiches gilt für das Frühjahr! Die Region liegt sehr östlich und ergrünt daher in der Regel 6-8 Wochen später als zum Beispiel das sonnenverwöhnte Breisgau.

Mein Tipp: Nimm dir am Besten mehr als einen Tag Zeit, um hier zu fotografieren. Ich empfehle 3 Tage/ 2 Nächte, denn so kannst du vorab schon den besten Spot für dein spezielles Foto finden, denn die Brücke funktioniert nicht nur aus einer Richtung oder zwei Positionen.

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Der beste Tag

Wenn du deinen Fotospot nicht mit der Masse an Fotografen teilen willst, dann plane gut! Komme dann zum Beispiel nicht an Pfingsten, denn dann empfängt der angeschlossene Park rund 35.000 Gäste zum Park- und Blütenfest. Am Wochenende ist mit einem erhöhten Aufkommen von Ausflüglern zu rechnen außerdem gibt es hier auch oft Hochzeitsshootings und diese brauchen bekanntlich Raum und Zeit. Meiner Erfahrung nach ist es unter der Woche am Ruhigsten. Wenn es das Wochenende sein muss, dann hat man am frühen Morgen noch die besten Chancen ungestört zu sein.

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Die beste Zeit

Reise so an, dass du mit dem aufsteigenden Nebel am Morgen und dem warmen Licht am Abend experimentieren kannst. Wenig magisch ist es allerdings, wenn die Sonne den höchsten Stand am Mittag hat.

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Der Wasserstand

Wichtig finde ich auch den Wasserstand. Als ich am Ende des Winters das erste Mal da war, hatte der kleine See ziemlich wenig Wasser. Und dazu auch noch ein sehr schlammiges und unansehnliches Ufer. Hingegegen er bei meinem letzten Besuch zu Anfang September fast übervoll war. Vermutet hatte ich eigentlich, dass er gerade am Ende des Sommers recht ausgetrocknet sein würde. Die schönere Optik hat der See, wenn er gut gefüllt ist. Zudem watet man dann auch als Fotograf nicht im Schlamm rum. Am Besten findet man raus, wie der Wasserstand ist, wenn man die täglich upgeloadeten Bilder auf Instagram beobachtet.

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Das Besondere an der Rakotzbrücke

Die Rakotzbrücke ist so konzipiert, dass sie sich im See spiegelt und der Bogen im Wasser einen perfekten Kreis bildet. Und egal von welcher Seite man sie dann betrachtet, man findet diese einzigartige Silhouette aus jedem Blickwinkel. Genau diese bauliche Meisterleistung macht dieses Kunstwerk so besonders.

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Spiegelung

Ein weiterer wichtiger Faktor für das perfekte Foto ist neben der Jahreszeit, dem Sonnenstand und dem Timing auch der Wind! Dieser perfekte Kreis bildet sich nämlich nur, wenn es absolut windstill ist. Sobald ein kleines Lüftchen geht, entstehen Wellen und zerstören die Reflektion im Wasser. Also sollte für das perfekte Foto auch ein idealer Tag gefunden werden. Im besten Fall mit absoluter Windstille. Auch hier ist wieder Zeit ein wichtiger Faktor. Wenn man sich diese nimmt, kann man auch an einem Tag mit Lüftchen, diesen einen Moment finden, an dem der See ruhig liegt und diese Kontur preisgibt. Achtung, auch viel Blütenstaub kann sich auf die Spiegelung im Wasser auswirken!

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Das Verbotene

Wichtig ist auch zu wissen, dass dieses Bauwerk ein Kunstwerk ist und keine Brücke die für die Benutzung angedacht war oder ist. Sie wurde rein als Artefakt aus in Form gebrachten Basaltsäulen errichtet. Und sollte das Highlight des Mitte des 19.Jahrhunderts entstandenen Kromlauer Parks sein. Die Rakotzbrücke ist also tabu zum Betreten, Befahren oder zum auf ihr Fotografieren. Und um es noch mal ganz deutschlich zu sagen: Es ist streng verboten, die denkmalgeschützte Rakotzbrücke zu betreten.

UDATE 21.07.2017: Udo Frenschkowski vom Landesamt für Denkmalschutz berichtet, dass insbesondere die Fugen des Bauwerks stark verwittert sind. Die Rakotzbrücke im Rhododendronpark bröckelt, muss dringend saniert werden und ist einsturzgefährdet! Dazu ein aktueller Bericht im LINK.

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Mit dem Hype der jetzt entstanden ist, mehren sich auch die Aufnahmen von Fotografen, die mehr als respektlos damit umgehen. Für die Selbstdarstellung wird dann auch in Kauf genommen, dieses Bauwerk zu zerstören. Lustig wird darauf rumgesprungen, geturnt oder die Brücke wird sogar mit dem Rad befahren. Trotz unzähliger Verbotsschilder und Warnungen. Ob das Bauwerk irgendwann in sich zusammenbricht, ob Menschen dort wegen des fehlenden Geländers verunglücken könnten – alles scheißegal. Diese Einstellung finde ich extrem armselig.

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Respekt

Stellt dir vor, du hast ein Kunstwerk erschaffen und andere mißbrauchen es, wie würdest du dich dabei fühlen? Sicherlich nicht gut. Besonders wenn deine Meisterleistung auch noch dabei Schaden nimmt. Eine springende Person kann man auch im Nachgang noch reinretuschieren, warum also auf der Leistung Anderer so entwürdigend rumtrampeln?

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Strafen

Die Gemeindeverwaltung von Gablenz (so heißt der Gemeindeverband, nicht der Ort) prüft derzeit die Brücke anders abzusichern und härter gegen Verstöße vorzugehen. Ich appelliere an den respektvollen Umgang jedes Einzelnen mit diesem Bauwerk. Und hoffe, dass so diese einmalige Brücke noch lange erhalten bleibt, nicht beschädigt wird und es keine schlimmen Unfälle gibt. Denn eine Rakotzbrücke mit dicker Mauer oder gar Stacheldrahtzaun als Absicherung, möchte ich mir nicht vorstellen.

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Foto-Ausrüstung

Jeder macht nur so gut Fotos, wie er seine Kamera beherrscht, ein Auge für die Bildgestaltung und einen Sinn für die Kreation hat – auch mit einer Miniknibse oder vom Handy aus. Deshalb lass dir von Niemandem einreden, du brauchst unbedingt die oder jene teure Kamera. Ich kenne genügend Leute mit bester Ausrüstung und trotzdem inspirieren die Fotos niemanden. Wenn du fotografieren mit dem Handy, Opas Oldscoolkamera oder deiner Miniknibse voll drauf hast, dann los!

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Ich würde dir jedoch zu einem Stativ und einem Verlaufsfilter raten, so dass deine Kamera zuläßt. Du kannst deine Kamera mit dem Stativ fixieren für verwacklungsfreie Fotos oder den Selbstauslöser nutzen, um von dir Fotos zu schießen. Mit einem Verlaufsfilter können zu hohe Kontraste, die den Dichteumfang des Sensors überschreiten, durch Abdunkelung der hellen Stellen korrigiert werden. Sprich, wenn der Himmel zu hell ist und der Rest zu dunkel rauskäme, kannst du das mit diesem Filter auffangen.

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Nachbearbeitung

Du hast ein tolles Foto geschossen, aber Feinheiten müßten noch nachbearbeitet werden? Es gibt eine Menge Bildbearbeitungsprogramme und Tutorials dazu auf YouTube. Falls du dir selbst eine Retusche nicht zutraust, dann lass doch das Bild von einem Profi bearbeiten. Retuschen übernehmen Grafikbüros, manchmal auch Druckereien oder frag einfach mal im Freundeskreis nach.

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Kleidung

Da die Brücke im Wald liegt, kann es hier noch recht frisch sein, während es sich in der Umgebung schon wohlig warm anfühlt. Je nachdem wie der Wasserstand ist und du dich am See positionieren willst, würde ich zu Gummistiefeln raten. Weil es doch einige Stellen gibt, die im matschigen Morast liegen.

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Sonstige Ausrüstung

Da es im Park keine Verpflegungsstände gibt, empfiehlt es sich, selbst etwas mitzubringen. In den Sommermonaten denkt an Mückenschutz.

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Öffnungzeiten, Eintritt & Sonstiges

Der Park in dem sich die Brücke befindet kostet keinen Eintritt und ist (bisher) auch nicht eingezäumt und entsprechend immer geöffnet.

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Barrierefreiheit

Die Wege im Park sind nicht geteert oder gepflastert. Nach meiner Erfahrung aber für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen machbar. Rund um den See gibt es zwar viele Wurzeln, aber auch als Rollstuhlfahrer kommt man bis ans Ufer und den bekannten Fotospot.

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Hunde

Es gibt keine Einschränkung für das Mitbringen von Hunden.

Anfahrt & Parken

Die Rakotzbrücke findet man am Ortsrand von Kromlau in der Gemeinde Gablenz. Gablenz ist ein Ortsverband. Wer nach Ortsschildern fährt, sollte nach der Beschilderung „Kromlau“ suchen. Alles Andere wäre eine Irrfahrt.

An der Halbendorfer Straße, direkt vorm Ortseingang Kromlau (von Bad Muskau kommend) gibt es einen großen Parkplatz der genutzt werden kann. Fahrt ganz bis nach hinten an den Waldrand und lauft von dort über den Trampelpfad auf die andere Straßenseite in den Park. Ab da ist die Brücke beschildert und ihr seid in weniger als 2 min. da. Die Parkgebühren belaufen sich auf ca. 2 EUR für zwei Stunden, was völlig fair ist, weil der Park ja nichts kostet.

 

Übernachtung

Unterkünfte findet man überall in der Umgebung. Ich würde allerdings dazu raten, sich ein Gästezimmer in Bad Muskau zu nehmen, da dort ein wenig mehr geboten ist.

Wer Camping bevorzugt wird direkt in Kromlau fündig. Aber auch hier bietet das Umland noch einge interessante Plätze.

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Geschichte des Parks

Ich habe den großen geschichtlichen Abriss des Parks hier mal ausgeklammert, da sich mein Ansatz rein um die Fotografie der Brücke dreht.
Nutzt hier bitte eine Suchmaschine für weitergehende Informationen.

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Pro-Tipp

Der Park in Kromlau ist besonders im Mai zur Rhododendren- und Azaleenblüte eine Augenweide, allerdings sind dann auch mehr Touristen unterwegs und man wartet unter Umständen länger auf die Gelegenheit sein Foto schießen zu können.

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Rückfragen

Du hast noch weiterführende Fragen zum Park, der Brücke oder Unterkünften?
Der Ort hat eine Tourismusbetreuung. Diese ist wie folgt erreichbar:

Tel.: +49 3576 222828
E-Mail: info [at] kromlau-online.de
Internet: www.kromlau-online.de

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Umgebung

Wenn ihr schon in der Oberlausitz seid, dann empfehle ich euch einen Abstecher zum Schloß in Bad Muskau. Einen Städtetrip ins wunderbare Görlitz und wer es sportlich mag, sollte zum Bärwalder See zum Radeln, Inlinern, Schwimmen oder Kiten fahren.

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Persönliches

Ich erhebe nicht den Anspruch, dass meine Bilder hier in diesem Blogpost perfekt sind! Ganz im Gegenteil. Ich wollte euch die natürliche Umgebung der Brücke zeigen (siehe auch mein Flickr-Album). Andere Perspektiven, Blickwinkel, den Park und alles, was drumherum noch dazu gehört. Mein Anliegen ist es bestmöglich abzubilden, wie es hier wirklich aussieht, ohne großartige Inszenierung. Ich hoffe das ist mir gelungen und auch, dir mit diesem Blogpost nützliche Tipps zu geben! Lass mir gerne dazu einen Kommentar hier! Danke.

 

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Dir hat mein kleiner Guide weitergeholfen? Dann teile ihn auf Pinterest, damit er auch Anderen hilft. Danke!

 

 

Wimmelbilder – Heitere Geschichten rund um skurille Fotos!

Wimmel was? Dachte ich, als ich im Zug nach Frankfurt saß und das Kundenmagazin der Bahn durchblätterte. Vorgestellt wird darin der Fotograf Lars van den Brink und seine Fotos auf denen es nur so wimmelt – von Menschen zum Beispiel. Eine klasse Idee, dachte ich mir und so entstand der Gedanke das Thema hier im Blog aufzugreifen.

Wenn ich an „wimmeln“ denke, dann fällt mir sofort ein Ameisenhaufen ein, auf dem emsige Ameisen scheinbar unkontrolliert umher wuseln. Wenn ich diesen Gedanken weiterspinne und auf andere Bereiche und gerade das Reisen übertage, dann fallen mir noch viele tolle Bilder und Geschichten ein.

Es gibt Momente, da ist „wimmeln“ das Schönste, was Dir passieren kann, wenn es um das unverhoffte Auftauchen von Tieren geht zum Beispiel. Andererseits können Massen einem aber auch den letzten Nerv rauben, dann wenn zum Beispiel tausende Touristen mit ihren Selfisticks die Sicht vermasseln! Ein paar meiner Erlebnisse habe ich hier zusammengeschrieben und auch andere Blogger nach ihren Wimmelbildern und Geschichten gefragt. Hier also unsere Geschichten!

Auftauchen

August 2014 – Ich bin in Gansbai in Südafrika und habe eine Whalewatchingtour gebucht. Da die Walesaison eigentlich schon rum ist und es nur noch vereinzelte Sichtungen gibt, gehe ich mit keinen zu großen Erwartungen an Bord. Wir sind lange unterwegs, doch die erhofften Wale bleiben aus, als plötzlich die Crew hektisch umher rennt, Ferngläser tauscht und das Boot seine Richtung wechselt. Ich kann nichts Aufregendes erkennen, außer ein paar Seevögeln über dem Meer. Aber genau das ist der Trick, erfahre ich von der Meeresbiologin, die unsere Tour begleitet. Wo Vögel sind, sind auch Fische und meist sogar noch größere Meeressäuger. Und sie sollte Recht behalten. Als wir die ausgespähte Stelle im Meer erreichen, umkreisen uns nicht nur ein paar Seevögel. Um uns wimmelt es! Nicht zehn, nicht Hunderte, sondern tausende Delfine schwimmen hier im Wasser um unser Boot.

Pfeilschnell gleiten sie durchs Wasser, tauchen auf und verschwinden wieder in den Wogen des Meeres. Und als wäre dieses Spektakel nicht schon aufregend genug, tauchen in der Masse der Delfine auch immer noch Wale auf. Mir fehlen die Worte und ich weiß gar nicht, in welche Richtung ich zuerst schauen soll. Anscheinend befinden wir uns im sogenannten Sardine Run – einem Spektakel welches weit über die Grenzen Südafrikas bekannt ist. Sardinenjäger wie Delfine, Haie, Wale (Buckelwal, Brydewal, Orca, Minkwal und Glattwal), Raubfische, Pelzrobben und Seevögel sind dann auf der Jagd nach ganzen Schwärmen dieser schmackhaften Fische. Ihr Auftauchen sorgt bei mir für Glücksgefühle und das Bild dieses Spektakels wird für immer in meinem Kopf sein! Mein erstes Wimmelbild daher der Sardine Run in Südafrika!

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Energie

Januar 2016 – Für mich sollte sich heute ein Traum erfüllen. Wir sind in Peru und es geht hinauf in die sagenumwobene Inkastadt „Machu Picchu„. Leider ist der Besuch für mich eine ziemliche Ernüchterung, denn die heilige Stätte ist inzwischen mehr ein Tummelplatz für Selfijünger sowie Selbstdarsteller und somit für mich definitiv kein Platz mehr. Die Frage „Fühlst du die Energie?“ kann ich zwar noch bejahen, aber für mich ist damit eher der negative Vibe gemeint anstatt heiliger Spirit. Rund 2500 Menschen am Tag besuchen die Ruinen und diese müssen natürlich ihren Platz finden. So kann man nicht mehr überall frei rumlaufen, sondern muss festen Routen und Richtungen folgen. Wird abgedrängt oder zum Weitergehen aufgefordert. Innehalten fehl am Platz. Für mich war der Ausflug der Flop des Jahres! Ein teurer noch dazu, aber dafür bietet Machu Picchu die ideale Vorlage für Wimmelbilder.

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Eingeflogen

Mein zweites wunderbares Naturerlebnis hatte ich 2013 auch völlig unerwartet in Südafrika. Ich war mit Freunden an der Westküste des Landes unterwegs. Eine beschauliche Bootstour sollte es werden, als wir den Anker lichten und in die Saldanha Bay starten. Eine Weile schipperten wir schon bei schönsten Sonnenschein an der Küste entlang, als sich der Himmel plötzlich verdunktelte und eine düstere Wolke auf uns zusteuerte. Wir stoppten den Motor und saßen regungslos auf dem Boot, als neben uns tausende von Kormoranen einflogen und wasserten. Ununterbrochen über 30 min. ging das so – Wildes geflatter um uns! Immer mehr und mehr Tiere flogen ein. Zum Schluss war die ganze Bucht gesäumt von schwarzem Gefieder. Ein wahnsinniges Schauspiel und mein Wimmelbild Nummer zwei aus Südafrika.Kormorane

Okkupiert

März 2016 wir sind auf unserem Südamerika-Trip in Bolivien angekommen und ich freue mich wie irre auf einen Ausflug in die Salar de Uyuni – dem weltweit größten Salzsee und einem für mich lange ersehnten Reiseziel. Bevor es aber in die Salar geht, führt uns die gebuchte Tour zum „Cementry of the trains“ – einem alten Zugfriedhof am Rande der Stadt. Ein wahnsinnig tolles Fotomotiv, denn die ausrangierten Züge sind vom hohen Salzgehalt in der Luft völlig verrostet. Doch zu meinem Entsetzen muss ich feststellen, dass sämtliche Touren hier starten. Auf gerade mal zwei kurzen Güterwagen tummeln sich rund 300 Touristen! Jede Nische ist belegt, jedes Dach okkupiert und in jeder Tür steht ein Tourist. Nach Tagen in der Einsamkeit der Chilenischen Wildnis, ist das hier mein persönlicher Albtraum! Ich war auf tolle Motive eingestellt und nicht ständig fremde Menschen in meinen Fotos. Nach wenigen Minuten packe ich meine Kamera weg und trotte kopfschüttelnd zurück zum Auto. Immerhin hat dieser kurze Besuch dieses schöne Wimmelbild hervor gebracht und ich war einfach nach Ablauf der Rush Hour noch mal da und habe meine Wunschmotive festgehalten.

Titelbild, Wimmelbild, Cementry of the trains, Zugfriedhof

Soweit meine Geschichten! Aber jetzt schauen wir mal, was die Reisenden und Blogger dieser Welt noch so ausfindig machen konnten!

Meilenstein

Markus von „Wanderdu“ schreibt über sein Wimmelbild:

Eine unüberschaubare Menge von Menschen sind hier zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs. Wer kennt diesen Ort nicht: Time Square? Hier bin ich mit Anna zusammen nach einem 80.000 km langen, 1,5 Jahre dauernden Road Trip angekommen, der von Neufundland nach Alaska und über Los Angeles und Key West nach New York City führte. Nach einer so langen Anreise wurde New York City zum absoluten Meilenstein für uns.

®MarkusFriese von Wanderdu

Farbtupfer

Johanna von „Work and Travel“ hat dieses tolle Wimmelbild beigesteuert:

So sieht es im Skigebiet Valdesqui in Spanien aus, wenn eine Gruppe von Skifahrern zum Mittagessen geht. Das Foto habe ich von der Sonnenterrasse des Restaurants aufgenommen, das sich mitten auf der Piste befindet, daher die tolle Vogelperspektive. Valdesqui ist ganz in der Nähe von Spaniens Hauptstadt Madrid und eignet sich im Winter super für einen Tagesausflug zum Skifahren oder Snowboarden. Während ich diesen Text schreibe, hat es hier in Madrid gerade 38°C und ich sehne mir den Winter mehr wieder her denn je, damit ich spontan mein Snowboard schnappen und am Wochenende einfach mal zum Snowboarden in die schneeweißen Berge von Madrid fahren kann.

Jana workntravel Wimmelbild

®Johanna von Work and Travel

Pulsierend

Carina & Christian von „Travelography“ haben mir ihr Lieblingsbild aus Asien mitgebracht!

Mitternacht und nichts mehr los? Weit gefehlt in Hongkongs Innenstadt. Egal, ob in Kowloon oder sonst wo – die Adern der Stadt sind am Pulsieren. In Nudelshops, auf Straßenmärkten oder im Verkehr, überall herrscht Hochbetrieb. Das Klima in Hongkongs Innenstadt ist jedoch drückend. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 30°C. Erst am Abend kühlt die Luft etwas ab. Vielleicht ist das der Grund, wieso das Leben der Stadt auch abends nicht zur Ruhe kommt? Wir wissen es nicht. Fest steht allerdings, dass uns Hongkong in sehr bunter und „wimmeliger“ Erinnerung geblieben ist. Die Stadt und ein Bild davon ist also ein ausgezeichneter Kandidat für eine Sammlung von Wimmelbildern.

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®Carina und Christian von Travelography

Abgetaucht

Ines vom „Reisejungkie-Magazin“ taucht mit uns ab:

Diesen Wimmel-Schnappschuss habe ich im Februar 2004 während meiner Weltreise auf der MS Astor geknipst. Die Astor lag auf Reede vor der Südseeinsel Moorea. Mit dem Tenderboot gings an Land. Ich stand auf dem Holzsteg, an dem das Boot angelegt hatte und war hin und weg von den kleinen bunten Fischen, die sich als Begrüßungskommittee eingefunden hatten. Das Wasser war so klar, dass die Kleinen zu schweben scheinen. Ein wunderschöner Moment als Auftakt für einen herrlichen Tag in Moorea.

®Ines vom "Reisejungkie-Magazin"

®Ines vom Reisejungkie-Magazin

Unermüdlich

Christine & Ronny von „Cash’n’Travel“ haben ein mir ihr Pinguin-Wimmelbild geschickt:
Bei unserer ersten Reise nach Südafrika haben es uns die südafrikanischen Pinguine wirklich angetan. Nach Whalewatching in Hermanus machten wir uns auf den Weg in Richtung Kapstadt. Stefan, der Besitzer unserer Lodge, gab uns den Tipp nach Stony Point in Betty Bay anstatt zu Boulders Beach bei Kapstadt zu fahren. So machten wir Halt im Penguin Nature Reserve. Auf gut ausgebauten Holzstegen läuft man mitten durch die Kolonie, ist nah dran und stört die Tiere dennoch nicht bei der Aufzucht ihrer Jungen. Diese sind im Gegenteil sehr zutraulich und so mancher der putzigen Vögel kam auf den Holzsteg gehopst und zeigte sich ganz nah. Neben Pinguinen gibt es in dieser Kolonie auch viele Kormorane, die hier ihre Jungen großziehen und unermüdlich Futter und Baumaterial herbeischleppen. Sobald man sich an den aufdringlichen Fischgeruch gewöhnt hat, kann man hier einige Zeit das Treiben beobachten. Überall um uns herum gingen die Tiere ihrem Tagwerk nach oder sonnten sich träge auf den Steinen – findest du alle Pinguine auf dem Foto?

®Christine & Ronny Cash´n Travel

Kunterbunt

Liane von „Die Reise Eule“ hat mir ihren Blick auf den Hafen von Melbourn mitgebracht:

Bei meiner ersten Reise nach Australien landete ich am Heiligen Abend, von Tasmanien kommend in Melbourne. Mein Hotel lag etwas außerhalb in St. Kilda, einem aufstrebenden, multikulturellen Stadtteil direkt an der Port-Phillip-Bucht. Bis ich am Abend meine Unterkunft gefunden hatte, dämmerte es schon und ich verschob meine Erkundungstour auf den ersten Weihnachtsfeiertag. Am Morgen desselben schlenderte ich am St. Kilda Beach entlang, amüsierte mich über die Australier, die mit Nikolausmützen und Rentierhörnern in Badekleidung am Strand ausgelassen feierten. Doch das war mir zu wuselig, sodass ich beschloss, in Richtung der Pier zu gehen. Dort stand ich staunend, ob der vielen, kleinen, bunten Segelschiffe vor der Skyline Melbournes. Eine Gruppe Standup-Paddler bewegte sich zwischen den Booten, konzentriert darauf, dass Gleichgewicht zu halten. Mich selbst haben die intensiven Farben der Boote gegen das Azurblau des Meeres und der, auf die Entfernung grau erscheinenden Hochhausfassaden gefangen genommen.

®Liane von ReiseEule

Rund & gesund

Kerstin & Klaus von „Willkommenfernweh“ haben mir ihr Bild aus Amerika geschickt:

Eigentlich war es uns am Fisherman’s Wharf viel zu touristisch, es ist in unseren Augen nur eine weitere Strandpromenade mit viel Touri-Gedöns. Etwas hat uns aber doch nachhaltig beeindruckt: Dass sich ausgerechnet hier wilde Seelöwen in großer Zahl auf den Holzpontons von Pier 39 angesiedelt haben! Unzählig viele liegen dort dick und fett aneinander gekuschelt in der Sonne, schlafen und lassen sich dabei von mindestens ebenso vielen dicht gedrängt beinander stehenden Touristen fotografieren. Könnten Seelöwen fotografieren, könnten sie aus ihrer Perspektive ebenfalls ein schönes Wimmelbild machen.

®Kerstin & Klaus von Willkommenfernweh

®Kerstin & Klaus von Willkommenfernweh

Rauchschwaden

Michaela von „Vivamundo Reisen“ nimmt uns mit ins orientalische Marokko:

Bei „Wimmelbild“ kommt mir als erstes der Djema el Fna in Marokko in den Sinn. Wenn der Platz sich gegen Abend füllt, die Zahnzieher und Märchenerzähler den Essensständen mit ihren Rauchschwaden und Düften weichen, dann ‚wimmelt‘ es wirklich auf dem Platz. Ich liebe diese ganz besondere Atmosphäre und freue mich jedesmal wieder, dort zu sein.

®Michaela von Vivamundo Reisen

®Michaela von Vivamundo Reisen

Dufte

Sonja von „Sunniest Way“ nimmt uns mit auf meinen Lieblingskontinent!

Auf meiner Reise durch Afrika durfte eine Safari im Ngornongoro Krater in Tansania natürlich nicht fehlen. Der Krater ist ein spektakulärer Pott voller Tiere. Wir fuhren mit dem Jeep durch den Krater und sahen von weitem schon einen großen Tümpel. Als wir näher kamen konnten wir sie sehen. Mindestens 50 Nilpferde tummelten sich im Tümpel und genossen ihr Schlammbad. Nach ein paar Minuten mussten wir allerdings den Aussichtsplatz verlassen, da der Gestank einfach unerträglich war. Nilpferde verlassen nämlich das Gewässer nicht wenn sie ihr Geschäft erledigen. Es wird einfach an Ort und Stelle verrichtet. Ihr könnt euch nicht vorstellen was das bei der Anzahl der Tiere für ein Gestank war. 🙂 Ein Erlebnis der besonderen Art.

®Sonja von Sunniest Way

Dreibeingemeinde

Miriam von „North Star Chronicles“ hat auch ein herrliches Wimmelbildbeispiel gefunden:

Island ist ja bekannt für seine Einsamkeit. An manchen Orten aber kann es vorkommen, dass man eben nicht alleine ist. Obwohl wir hier in Dyrholaey ganz im Süden Islands sind, was abseits des Golden Circle liegt den jeder Tourist einmal abfährt, war der Parkplatz bereits voller Autos und Busse als wir ankamen. Wir gingen also runter zum Strand, und ganze Busladungen Menschen kamen uns entgegen. Sie stiegen in ihre Busse und fuhren wieder davon. Perfekt, wir hatten den Ort für uns alleine. Nach einer halben Stunde hörten wir erneut Stimmen und eine Gruppe Menschen, die offensichtlich eine Fotoreise gebucht hatten, kamen zum Strand, reihten sich in einer Linie vor uns auf, platzierten ihre Stative und Kameras und los ging´s! Gott sei Dank konnten wir die Zeit an diesem tollen Ort in Ruhe alleine genießen und statt uns über die neuen Menschenansammlungen zu ärgern, fanden wir die Foto-Exkursionsgruppe eher lustig!

@Miriam von North Star Chronicles

@Miriam von North Star Chronicles

Kunterbunt

Wibke von „Sonnenstrahlenmomente“ liebt Wimmelbilder seit der Kindheit. Hier ihr Beitrag:

Bei all meinen Reisen nach Ghana ist ein Besuch des Städtchens Cape Coast ein Muss. Ich kann gar nicht wirklich erklären warum, aber eine Reise in das Land ohne Cape Coast geht einfach nicht. Jedes Mal, wenn ich dort bin, sehe ich ein fast identisches Bild. Vielleicht ist das der Grund, weshalb es mich immer wieder dorthin zieht. Die kunterbunten Fischerboote, mit denen die Fischer hinaus aufs Meer schippern, sind hier einfach immer zu sehen, egal wann man kommt. Mich faszinieren diese von den Fischern selbst gebauten und bemalten Boote mit ihren leuchtenden Farben, den Sprüchen darauf und den Fahnen und Fähnchen, die im Wind flackern. Da immer ein ganzer Haufen auf einem Fleck zu sehen ist und übrigens auch alle zur gleichen Zeit hinaus aufs Meer fahren, kam mir das Bild für die Wimmelbilder direkt in den Sinn.

®Wiebke von sonnenstrahlenmomente.blogspot

®Wiebke von sonnenstrahlenmomente.blogspot

Froschperspektive

Anna von „Die Gradwanderung nimmt uns mit ins wuselige New York, aber auf eine besondere Art:

New York ist ja schon so sehr beeindruckend und atemberaubend, besonders dann, wenn man durch die Hochhausschluchten streift und immer wieder in den Himmel schauen muss, weil die Höhe der Häuser einfach so surreal ist – was einen, nebenbei bemerkt, ganz eindeutig als Touristen kennzeichnet. Die Stadt und eben jene Häuserschluchten dann aber von oben zu sehen, war noch beeindruckender als das Ganze aus der Froschperspektive zu betrachten. Und dass das Gewimmel aus Stein, Belüftungen, Glas und Stahl so perfekt miteinander harmoniert, hätte ich von unten gar nicht gedacht.

®Anna von diegradwanderung

®Anna von diegradwanderung

Schnabulieren

 Stefanie von „Blauäugig“ hat einen Schwarm wimmliger Nemo-Fische entdeckt:

Während meines letzten Urlaubs auf den Malediven haben wir beim Schnorcheln viele schöne Fische, Muränen, Schildkröten, Seesterne u.v.m. gesehen. Doch besonders „wimmelig“ ging es an dieser Koralle zu. Hier war ein ganzer Schwarm Doktorfische (bekannt auch als Dorie aus „Findet Nemo“) und zudem noch ein paar Papageienfische am schnabulieren. Das war ein ganz wunderbares Taucherlebnis.

@Stefanie von Blauäugig

@Stefanie von Blauäugig

Berauschend

Gundel von „Thoringi“ nimmt uns mit in schwindelerregende Höhen:

Es ist letzten August in Norwegen entstanden. Auf dem Bild sieht man den berühmten Preikestolen, der zu Deutsch Predigerstuhl heißt. Diese beeindruckende Felsformation ragt über das Norwegische Fjordland. Hier oben ist es unglaublich windig, mehrmals hatte ich Angst einfach wegzufliegen. Trotzdem tummeln sich die Touristen zu Scharen auf dem Felsen. Einige verrückte lassen sogar ihre Beine über dem 600 Meter tiefen Abgrund baumeln. Ok, ich gebe zu: Nach anfänglicher Scheu habe ich das auch getan. Es war ein berauschendes Gefühl. Überraschenderweise ist überigens noch nie ein Mensch hier herunter gefallen.

 

®Gundel von Thoringi

®Gundel von Thoringi

Leibwache

 Christine von „Die bunte Christine“ nimmt uns mit nach London!

Bei meinen London-Aufenthalten versuche ich immer, einige der tollen Museen abzuklappern. Ich bin kein Kunstexperte und mit vielen Exponaten kann ich ehrlicherweise auch nichts anfangen, doch die Museen in London, die ich bisher besucht habe, gefielen mir fast alle ausgesprochen gut. Im Oktober 2014 habe ich die National Gallery und das Tate of Modern Art an einem Tag angeschaut, das tollste Kunstobjekt entdeckte ich allerdings spät am Abend mitten auf dem Leicester Square. Ich verließ gerade – völlig müde von einem anstrengenden Tag voller neuer Eindrücke – den M&M’s Store, den ich eigentlich nur aufgesucht hatte, um einem kleinen Regenschauer zu entgehen. Da erblickte ich ihn: den roten Bus mit den vielen bunten Guards. Manchmal muss man eben nicht ins Museum, um tolle Kunst zu entdecken. Später erfuhr ich, dass noch 59 andere Skulpturen im Rahmen der Ausstellung Bus Art in ganz London zu entdecken waren. Ich habe nur dieses eine Objekt gesehen, aber ich bin mir sicher, dass es das schönste Ausstellungsstück von allen war.

® Christine von "Die bunte Christine"

® Christine von „Die bunte Christine“

Traditionell

Lu von „Lu-morgenstern“ hat mir ihr wimmeliges Bild aus dem Oman mitgebracht:

Mein Foto ist in Oman entstanden, genauer gesagt auf dem Ziegenmarkt in Nizwa. Dort haben wir ein einziges Gewusel aus Tieren und Menschen vorgefunden und es war eine gute Gelegenheit, so viele Männer in ihren traditionellen Gewändern (dishdasha genannt) gleichzeitig vor die Linse zu bekommen. Für uns eine schöne Episode aus Tausendundeiner Nacht und definitiv ein Highlight unserer Reise.

®Lu Morgenstern von www.lu-morgenstern.de

®Lu Morgenstern von www.lu-morgenstern.de

Lichtmomente

Stefanie von Comfortzoneless nimmt uns mit ins wimmlige NY, wenn dort mal alles still steht:

Und noch ein Bild von New York. Bereits das dritte in dieser Aktion. Das zeigt doch aber nur, dass es auf Manhattan’s Straßen nur so wimmelt vor Menschen. Mein Foto zeigt die Manhattanhenge. Geht die Sonne unter, strahlt das Licht geradlinig die Ost-West-Straßen entlang. Das ist ein Phänomen, das sich zweimal im Jahr hier ereignet und nicht nur Begeisterung auf sich zieht, sondern den Verkehr für eine Weile stilllegt. Schließlich hat man auf der Straßenmitte die beste Perspektive für ein gutes Foto.

®Stefanie von comfortzoneless

®Stefanie von comfortzoneless

Verbundenheit

Anna von „immer-unterwegs“ zeigt uns ihr Wimmelbild vom eigentlich ruhigen Teneriffa:

Mein Wimmelbild enstand auf Teneriffa, genauer gesagt in Puerto de la Cruz, am Playa Jardin. Die eigentliche Bedeutung dieser kleinen Steintürme oder Steinmännchen ist eine große Verbundenheit zu diesem Ort zu zeigen. Hunderte dieser Türmchen gibt es auf dem Steinfeld in Puerto de la Cruz. Ich kann die Menschen total verstehen, dort zu stehen – im Rücken diese wunderbare Stadt, im Gesicht eine frische Brise und das Meer zu den Füßen – ist ein Gefühl von Glück und Vollkommenheit. Solche kleinen Steintürmchen gibt es aber überall auf der Welt, sie haben oftmals einen praktischen oder religiösen Hintergrund. Sie dienten zum Beispiel als Wegweiser oder in Skandinavien zur Abschreckung von Trollen. Mehr zu den Steintürmchen gibt es hier zu lesen. Für mich sind Steine Zeitzeugen der Geschichte. Sie haben gute und schlechte Zeiten erlebt und sind mitunter von ihnen gezeichnet worden.

®Anna Franzen von www.immer-unterwegs.com

®Anna Franzen von www.immer-unterwegs.com

#infoDu hast auch tolle Wimmelbilder und würdest gerne hier mitmachen? Dann los! Schick mir deine Zeilen und Wimmelbild (Original) an „info(at)couchabenteurer.de“ und ich nehme es gerne mit auf! Beiträge könnt ihr zeitlich unbegrenzt einreichen! Ich ergänze einfach immer wieder und halte den Text damit lebendig und die Bilder und Geschichten somit auch!

Alleinreisende Frau – Alles Wichtige zu deiner Sicherheit hier!

Sind wir mal ehrlich: Als Frau ist man anderen Gefahren ausgesetzt als ein Mann, gerade wenn man sich nicht in der angestammten Umgebung bewegt. Ob man das nun gerne hört oder nicht. Deshalb gilt es gerade als Alleinreisende ein paar wesentliche Dinge zu beachten. Von der Auswahl des Reiselandes, der Unterkunftsart bis hin zu persönlichen Kontakten – verrate ich dir hier alles, was mich sicher um die Welt gebracht hat.

Diaz LeniAuf meinen allerersten Solo-Reisen war ich auch blauäugig, naiv und leichtsinnig in punkto Sicherheit. Mehr als einmal hätte das übel enden können und nur einem Haufen Schutzengeln habe ich es wohl zu verdanken, dass ich immer unbeschadet blieb. Darauf bin ich ganz sicher nicht stolz und ärgere mich selbst heute noch über so viel Gedankenlosigkeit.

Inzwischen bin ich viel herum gekommen. In der Gruppe, mit Partner aber auch alleine. Ich habe viel gelernt über Sicherheit auf Reisen und wie wichtig diese ist. Sei es in finanziellen Dingen, in puncto Gesundheitsvorsorge oder wenn es um Leib und Leben geht. Dieses Wissen und meine Erfahrungen teile ich gerne, speziell mit Frauen die planen alleine zu reisen und unterwegs zu sein.

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Die richtige Wahl des Reiseziels

Eine sichere und unbeschwerte Reise fängt für mich schon mit der Wahl des Urlaubslandes an. Es gibt immer noch Länder in denen Frauen nichts wert sind, wo ihre Rechte mit Füßen getreten werden und Missbrauch an der Tagesordnung ist. Wenn ich mich also frei bewegen möchte, ist so ein Land wahrscheinlich keine gute Wahl für einen Solo-Trip. Hier würde ich, wenn überhaupt die Sicherheit einer Gruppe oder des Partners vorziehen.

Allerdings sollte man dabei auch ganz genau prüfen wo Gewalt gegen Frauen stattfindet – ist es häusliche Gewalt oder findet sie auf der Straße statt? Oder auch, inwieweit Einschränkungen für Frauen gelten. Entsprechend den Rechercheergebnissen würde ich mich dann in diesem Land frei bewegen und gegebenfalls nur in touristischen Hochburgen bleiben. Wußtest du zum Beispiel, dass es auch Länder gibt, in denen Frauen nicht Autofahren dürfen? Wenn du ein Road Trip – Fan bist, dann ist dieses Land vielleicht nicht das richtige für dich. Oder du musst dir einen zuverlässigen Fahrer organisieren. Dinge also, über die man sich unbedingt vor Reiseantritt Gedanken machen muss.

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Selbstbewusstes Auftreten

Wie oft beobachte ich Frauen, deren Körperhaltung schon von Angst, Eingeschüchtertheit und Unsicherheit spricht. Hier ist die Aussage ganz klar: „Ich kann dir nichts entgegensetzen, du wirst leichtes Spiel bei mir haben“ und das macht sie bei potentiellen Tätern zu leichten Opfern. Wer stolz und stark auftritt, an den wagt man sich nicht so einfach heran. Deshalb ist schon ein selbstbewusstes Auftreten ein wichtiger Punkt.

In meiner Anfangszeit in Südafrika (ich habe dort gelebt) habe ich diese Haltung selbst an mir beobachtet und mit einem Selbstverteidigungskurs darauf reagiert. Es war beachtlich was sich allein durch mein neues, selbstbewusstes Auftreten verändert hat. Deshalb möchte ich es anderen Frauen unbedingt ans Herz legen stark aufzutreten und gegebenenfalls vorher an ihrer Körpersprache zu arbeiten.

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Kontrolle behalten

Wer die Kontrolle über sich verliert, wie zum Beispiel durch Drogen oder Alkohol macht sich ebenso zu einem leichten Opfer. Wer in Bars oder Diskotheken völlig betrunken und unzurechnungsfähig rumhängt, ist ein leichtes Ziel für Täter, da mit keinerlei Gegenwehr zu rechnen ist. Deshalb sage ich ganz klar, dass man wenn man allein unterwegs ist, nie die Kontrolle über sich verlieren sollte. Sich mit Alkohol abschießen kann man, wenn man vertraute Personen dabei hat, die zur Not die Verantwortung übernehmen, wenn man es selbst nicht mehr kann.

Ich achte außerdem drauf, dass mir niemand Drogen ins Glas tut und habe Wertsachen immer am Körper. Deswegen habe ich aber nicht weniger Spaß. Im Gegenteil. Ich habe so sichergestellt, dass ich die nächsten Tage auch sorgenfrei und unbeschadet meinen Urlaub genießen kann.

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Pfefferspray & Co.

Ich bin kein Fan von Waffen und Co. Auch an Pfefferspray in der Tasche scheiden sich die Geister, da es oft auch gegen die Frau selbst eingesetzt wird. Ich hatte auf Reisen bisher noch keines dabei. In manchen Ländern ist es sogar verboten. Außerdem kann es schwierig werden, dieses im Flieger zu transportieren, da es im Handgepäck nicht erlaubt ist und es selbst im Koffer Probleme geben kann.

Hier möchte ich nicht in die ein oder andere Richtung einen Ratschlag geben. Wenn es das Sicherheitsgefühl stärkt und du dich damit wohl fühlt, dann ist es sicherlich völlig ok. Klär nur vorab in welchen Ländern es verboten ist, wie die Airline es transportiert und wo du es ggf. im Ausland kaufen kannst.

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Selbstverteidigungskurs

Mindestens einen Kurs zur Selbstverteidung sollte jede Frau mal belegt haben. Einfach weil sie wirklich nützlich sind und sei es, dass man sich über seine eigene Stärke bewußt wird. Es gibt viel Sicherheit, wenn man mit ein paar Handgriffen einen Täter abwehren kann.

Aber mir ist auch völlig klar das man, wenn man nicht im ständigen Training ist, das Gelernte wahrscheinlich nicht mehr reflexartig anwenden kann. Ich halte Selbstverteidigungskurse als Reisevorbereitung also in der Hauptsache für sinnvollm um das eigene Auftreten und die Selbstsicherheit zu stärken. Und dafür sind sie wirklich gut.

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Zwischen Flexibiliät und Planung

Ich liebe es selbstbestimmt und frei unterwegs zu sein. Trotzdem ist mir Sicherheit wichtig und ich versuche auch dem gerecht zu werden. So vermeide ich es zum Beispiel nachts irgendwo anzukommen. Lässt sich eine nächtliche Anreise nicht vermeiden, dann habe ich eine Unterkunft vor gebucht. Oft kann man nicht einschätzen wie sicher es auf dem Weg von der Haltestelle bis zum Quartier ist. Um dort auch wohlbehalten anzukommen nehme deren Shuttle in Anspruch oder ich rufe mir ein Taxi.

Das kostet gegebenenfalls etwas mehr, gibt mir aber die nötige Sicherheit. Das plane ich einfach schon bei der Unterkunftssuche mit ein. Buchungswebsiten machen es einem leicht nach Shuttle vom Flughafen und Entfernung zum Ankunftsort zu suchen. Macht man sich diese Tools zu nutze, kann man so die Kosten für den Transport minimieren. Gegebenenfalls reist man bei Tageslicht weiter zur Wunschunterkunft.

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Orientierung

Wisse wohin dein Weg dich führt und vor allem wie du wieder zurück findest. Ich lasse mich auch gerne treiben, tauche ein in eine neue Stadt und laufe ziellos herum. ABER ich weiß dann auch, welche Stadtvirtel ich besser zu meiden habe. Wo man sich nachts nicht bewegt und vor allem wie ich wieder nach Hause finde.

Ich hab die Adresse der Unterkunft dabei und speichere mir diese vorab im Navi ab. Daheim im Wlan funktioniert das besser als im Reiseland selbst.

Außerdem drucke ich mir eine Umgebungskarte aus. Diese kann man dann Bus- und Taxifahrern oder Locals zeigen und irgendwer hilft einem dann meistens, den Weg zur Unterkunft zu finden.

Gerade wenn ich die Sprache nicht beherrsche, dann kann ich auf der Karte zeigen, wohin ich will. Besonders dann, wenn das Smartphone mit Navi längsst keinen Akku mehr hat nach einem langen Tag.

Auch hilft es, wenn du vorab die Verbindungen checkst und die Rufnummer das Taxiunternehmen hast. Sei flüssig um dieses dann auch zahlen zu können.

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Unterkunft

Wer aufs Geld schauen muss, der entscheidet sich oft gegen Hotels. Hostels, Airbnb und Couchsurfing machen es einem heutzutage leicht, günstig zu reisen. Aber auch hier gibt es Gefahren, die man kennen sollte und für sich minimieren kann. Daher hier mein Rat:

Airbinb/ Couchsurfing – Such dir eine Frau als Host oder eine Gastfamilie. Schau dir deine Gastgeber vorab gut an. Vertraue auf verzifizierte Hosts. Tritt vorab in Kontakt via Mail oder Skype. Lies die Kommentare anderer Reisender und wäg dann ab ob du die Unterkunft bzw den Gastgeber wählst.

Hostel – Wenn du dich nachts im Zimmer mit freumden Menschen nicht wohl fühlst, dann buch ein Einzelzimmer. Hast du Bedenken mit Männern im Schlafsaal, dann ist ein reines Frauenzimmer die richtige Wahl für dich.

Wer ganz ängstlich ist, der sollte sich vielleicht spezielle Frauenhäuser oder Reiseanbieter suchen, die sich darauf spezialisiert haben. Hier gibt es eine Fülle an Angeboten.

Oder wie wäre es im Wohnmobil unterwegs zu sein? Auch hier gibt es taffe Frauen die so die Welt für sich entdecken.

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Taxifahrten

Viele Frauen wissen gar nicht, dass auch Taxis ein Risiko sind. Noch immer gibt es viele Länder wo diese nicht stattlich registriert und kontrolliert sind. Auch das sollte man sich bewusst machen und ggf. vorher in Erfahrung bringen. In Rio de Janeiro zum Beispiel wird jedem Reisenden ans Herz gelegt, nur stattlich zugelassene Taxis zu nehmen. Für Frauen gelten diese „Regeln“ doppelt!

Auch kann man direkt beim Taxiunternehmen nach einer Frau als Fahrer fragen, wenn man sich mit einem Mann unwohl fühlt. In jedem Fall sollte man immer auf sein Bauchgefühl hören, wenn man in ein Taxi steigt. Ist einem der Fahrer suspekt, dann lieber abwinken und das Nächste nehmen. Stell sicher, dass du immer genügend Geld dabei hast. Sollte der Fall eintreten, dass nachts mal keine Busse mehr fahren, dann muss das Geld noch fürs Taxi reichen.

Achtung wenn du bisher auf der Beifahrerseite eingestiegen bist. Auch das wird in manchen Ländern als „Aufforderung“ verstanden. Setzt dich lieber nach hinten.

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Angemessene Kleidung im Urlaub

Ja, wir sind Frauen und stolz darauf schön, sexy und kurvenreich zu sein. In Ländern wie Brasilien darf man das sicherlich auch gerne und reichlich zeigen. Ganz anders sieht es in muslimischen Ländern aus. Und auch in den meisten Gotteshäusern dieser Welt ist angemessene Kleidung ein Muß. Kein tiefer Ausschnitt, keine freien Schultern, keine kurzen Röcke und manchmal sind sogar ein Tuch oder Mantel vorgeschrieben.

Mir ist klar, dass viele Frauen sich dagegen streuben, weil es für sie nicht mehr ins heutige Weltbild paßt. Trotzdem: Wem das missfällt, der sollte sich von vorn herein ein Reiseland aussuchen in dem es lockerer gesehen wird. Anstatt zu provozieren und in diesen Ländern Gefahr zu laufen mit Strafen oder gar Gefängnis bedacht zu werden.

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Schmuck und teure Kleidung

Natürlich sieht man als Frau gerne adrett aus und schmückt sich auch gerne mal. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn man sich in sicherem Terrain wie etwa der Hotelanlage bewegt. Wer aber backpack die Welt erkundet, der sollte ich gut überlegen, wieviel er aufträgt. Jeder Wert den man mit sich herum trägt macht einem zum potentiellen Ziel für Diebe.

„Wer nichts hat, dem kann auch nichts genommen werden.“ so halte ich es. Einfache Kleidung, kein Bling Bling und erst Recht kein teurer Schmuck. Überdenk einfach vorab, wo und wie du dich bewegst und ob auf der Strecke Gefahren lauern. Vielleicht ist weniger Schmuck dann einfach mehr Sicherheit?

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Handtasche

In Deutschland oder auch in Europa sind wir es gewohnt unsere Handtasche über die Stuhllehne zu hängen oder auch offen mit uns herum zutragen. Das mache ich auf Reisen nicht. Meine Tasche hat immer Körperkontakt zu mir und ich sichere sogar den Reißverschluss ab. Bin ich in einer Bar, dann ist die Tasche zwischen meinen Beinen. Laufe ich herum ist sie geschlossen und und der Reißverschluss gesichert durch einen Karabinerhaken. Das macht es selbst gewieften Handtaschendieben schwer sich zu bedienen.

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Handy

Je nach Reiseland empfiehlt sich auch auch im Umgang mit dem Handy etwas mehr Umsicht. Handys sind wertvoll – gerade in armen Ländern können sie das Überleben einer ganzen Familie für lange Zeit sichern. Deshalb hält man sich besser bedeckt und zeigt seinen Wohlstand nicht. Ich laufe also nicht mit Smartphone in der Hand durch die Gegend. Muss ich etwas nachlesen, dann im Schutze der Handtasche. Will ich telefonieren, dann suche ich mir vermeidlich sichere Orte dazu. Manchmal verzichte ich auch ganz aufs teure Smartphone und bin mit einem Billighandy unterwegs. Daran hat Niemand ein Interesse und ich laufe nicht Gefahr Opfer eines Überfalls zu werden.

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Frau im Nachtleben

Für viele gehört auch nächtliches Ausgehen zum Urlaub dazu. Grundsätzlich zu sagen, dass man das in manchen Ländern gar nicht tun sollte halte ich für Quatsch. Natürlich passiert nachts mehr, es gibt dunkle Ecken und komsiche Gestalten auf der Straße. Das gibt es in Frankfurt genauso wie in Sao Paulo, Kapstadt oder New York, vielleicht sogar in der direkten Nachbarschaft. Wichtig ist einzig das ihr wißt, wie ihr euch richtig und vor allem sicher ins Nachtleben stürzt. Informiert euch einfach, welche Locations gut geeignet sind und wie ihr unbeschadet dahin und zurück kommt.

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Neue Kontakte

Als Alleinreisende kommt man auch viel mit Menschen in Kontakt. Das liebe ich besonders. Natürlich birgt das auch Gefahren, wenn man allzu leicht vertraut. So gern ich die Menschen gewonnen habe, ich treffe mich die ersten Male auf neutralem Boden mit ihnen und teste ein wenig aus, wie vertrauenswürdig sie sind und was mein Bauchgefühl dazu sagt. Erst dann lasse ich mich zu ihnen nach Hause einladen.

Noch spezieller ist es, wenn der neue Kontakt ein Mann ist. Mädels seid hier wirklich doppelt vorsichtig und geht nicht zu leichtfertig irgendwo mit hin. Liebesgesäusel hin oder her. Wie viele Frauen wurden schon Opfer ihrer Leichtgläubigkeit und haben es bitter bereut. Teste ihn, googel ihn und komm mit seinem Umfeld in Kontakt bevor du dich auf irgendwas einlasst, was du später bereuen könntest. Öffentliche Plätze, Bars & Cafés bieten eine Sicherheit die seine Wohnung nicht hat. Erst wenn du dir absolut sicher bist, dass er es ernst meint und du dir auch mehr vorstellen kannst, dann lass dich drauf ein.

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Liebe, Sex und Leidenschaft

Verliebt sein im Urlaub und viel körperliche Nähe sind toll. Spontaner Sex für viele sicherlich auch. Ungeschützter Sex aber ganz sicher nicht. Auch wenn du dazu gedrängt wirst, lass es! Kennst du die HIV-Rate im Reiseland? Weißt du mit wie viel verschiedenen Partnern das Ziel deiner Begierde schon im Bett war? Welche Krankheiten sie vielleicht haben? Kennst du dich aus, was noch so alles übertragen werden kann? Willst du deinem Kind irgendwann mal erklären, dass du den Namen des Vaters nicht kennst, weil es flüchtig war? Gefühle und Lust sind das Eine. Verantwortung dir und deinem Körper gegenüber das Andere. Also Kopf an und Kondome in die Tasche – dann ist auch gegen Sex auf Reisen nichts zu sagen.

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Notfall

Ist doch etwas passiert – du wurdest überfallen, ausgeraubt oder mißbraucht – dann kenne die Anlaufstellen. Sei es die Rufnummer der Polizei, das nächste Krankenhaus oder die deutsche Botschaft die dir helfen kann. Speicher einen Notfall Kontakt in deinem Handy ab. Weltweit gilt der Standard ICE. Er bedeutet „In case of emergency„. Die entsprechenden Nummern auf dem Handy als „ICE“ gespeichert, erleichtert im Notfall die Verständigung von Angehörigen und die Identifikation von Verunfallten.
Kapstadt Street Art Woodstock
Fazit

Mir ist natürlich völlig klar, dass man nie ausschließen kann, das etwas passiert. Aber ich sage ganz klar, dass wir mit Bedacht und richtigem Handeln das Risiko minimieren können.

Daher ist für mich die wichtigste Regel, sich stets besonnen zu verhalten. Sich den Punkt „Sicherheit“ auch unterwegs immer wieder vor Augen zu führen und danach zu handeln.

Sei es das Pfefferspray in der Tasche oder das Selbstbewusste auftreten. Auch sollte man wissen, welche Plätze man, zu meiden hat oder wo man im Notfall schnell Hilfe bekommt.

Entgegen aller Angstmache oder jeglicher Konventionen sollten wir Frauen uns durch nichts davon abbringen lassen die Welt für uns zu entdecken. Wir sollten nur sicher stellen, dass auch gefahrlos zu tun.

In diesem Sinne: #get up & stay safe!

#infoWer mehr über Sicherheit auf Reisen erfahren möchte, der klicke sich am Besten durch meine gesammelten Infos. Vom Umgang mit Geld und Papieren bis hin zur Sicherung deiner Urlaubsfotos findest du im Reiter #Mehrwert oder im LINK alles, was dir weiterhilft!

 

Ein Mietwagen auf Malta

Mietwagen auf Malta – Tipps & Erfahrungswerte

Nicht in jedem Land ist es gleich mit einem Mietwagen unterwegs zu sein. Enge Gassen statt breite Autobahnen, Linksverkehr und eine ganz andere Verkehrsinfrastruktur oder auch die Qualität der Fahrzeuge beeinflussen den Fahrspaß. Ich war mit dem Leihwagen auf der Insel Malta unterwegs und schildere hier meine Erfahrungen. Damit möchte ich dir helfen gut auf deine Anmietung vor Ort vorbereitet zu sein.

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Mietwagen Malta – meine Erfahrung

Mir ist es wichtig, meinen Leihwagen immer über eine deutsche Website zu buchen, damit im Schadensfall auch der Gerichtsstand in Deutschland ist und ich nicht den Ärger im entfernten Urlaubsort habe. Deshalb habe ich auch für Malta meinen Mietwagen noch von Zuhause aus gebucht.

Eigentlich war auf Grund meiner Ankunftszeit eine Nachtübergabe geplant. Auf Buchungsseiten ist leider nie ersichtlich, ob die jeweilige Mietwagenfirma einen 24-Stunden-Service hat und so mußte ich das vorab telefonisch erfragen. Für die nächtliche Schlüsselübergabe sollten 26 EUR berechnen.

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Da mein Flieger Verspätung hatte, ich den Anschlußflug verpasst habe und ich ohnehin einen Tag später als geplant ankam und den Nachtservice somit nicht in Anspruch genommen habe, musste ich zumindest für diese Leistung nicht zahlen. Wichtig ist aber für dich zu wissen, dass nachts  in Malta keiner der Mietwagenschalter noch regulär offen hat und eine Übernahme des Fahrzeuges dann nur mit einer Sondervereinbarung und extra Kosten möglich ist. Wenn du also mit der letzten Maschine kommst, informiere dich besser vorher und vereinbare eine Übergabe.

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Die Fahrzeugübernahme

Mein Fahrzeug sollte ich von „First Car Rental“ direkt am Flughafen erhalten. Meist kostet eine Flughafenübernahme etwas mehr, aber wenn ich einen Bus oder ein Taxi in die Stadt nehmen muss, kostet das ja auch. So habe ich mit bester Versicherung pro Tag 23 EUR bezahlt, was ich immer noch für einen fairen Preis für einen Kleinwagen halte.

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Der Herr am Schalter sehr freundlich und sprach fließend englisch, was auf Malta ja völlig normal ist. Er hat sofort meine Buchung gefunden, die Unterlagen und Zahlung fertig gemacht und mir erklärt, wo genau ich das Fahrzeug finde. Im Übernahmeprotokoll sind die Schäden am Fahrzeug eingezeichnet gewesen. Nur sollte ich das direkt am Schalter gegenzeichnen. Allerdings bin ich kein Freund von Unterschriften, bevor ich das anzumietende Fahrzeug gesehen habe, da ich schon sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Ist die Unteschrift erstmal drauf, hat man die Fehler schon bestätigt, ohne das Fahrzeug je gesehen zu haben.

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Er bot mir allerdings an, mit dem Auto später noch mal zurück zu kommen, sollte ich noch Schäden finden. Zähneknirschend willigte ich ein. Da der Fuhrpark aller Vermieter etwas weiter weg liegt, scheint es auf Malta am Flughafen gängige Praxis zu sein, dass keine der Leihwagenfirmen das Auto mit den Mietern direkt am Fahrzeug überprüft.

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Der Fuhrpark der Vermietfirmen liegt am hintersten Ende des großen Flughafenparkplatzes. Ich empfand es als reichlich müßig mein Gepäck dahin zu schleifen, trotz Rollen an der Reisetasche. Hier empfiehlt es sich einen Trolley mitzunehmen oder das Gepäck so lange bei der Mietwagenfirma im Terminal zu lassen.

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Das Fahrzeug war einfach zu finden, denn der Mietwagenfirmenbereich ist recht übersichtlich. Wie schon angedeutet, ist hier niemand der gesamten Rentalcar-Companys vor Ort gewesen, um ggf. Fragen zu besprechen. Nicht jedes Fahrzeug ist gleich und ich schätze es eigentlich, wenn ich kurz erklärt bekomme, wie das jeweilige Auto funktioniert, welche Schalter wo sind und wie man die Tankklappe aufbekommt. Zwar bin ich nicht unerfahren mit verschiedenen Fahrzeugen, aber irgendwas ist immer nicht gleich auffindbar und kostet anschließend Zeit, um rauszubekommen wie es richtigerweise funktioniert.

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Mein Fahrzeug macht ehrlicherweise keinen besonders guten Eindruck und ich würde ihn schon etwas als „runtergerockt“ beschreiben, dabei hat er gerade 50.000 km. Ein kleiner, weißer Peugeot 107 mit so einigen Macken und fehlendem Rückscheibenwischer. Genau wegen diesem Detail muss ich nun zurück zum Schalter, denn im Protokoll ist dieser nicht verzeichnet. Da die Stelle ziemlich verrostet ist, gehe ich davon aus, dass der Wischer schon einige Jahre fehlt und längst als Makel hätte eingetragen sein müssen. Weitere Beschädigungen finde ich nicht. Dennoch muss ich mich am Schalter wieder anstellen und den Scheibenwischer nachtragen lassen, denn ich habe keine Lust im Nachgang für Schäden Anderer aufzukommen. Das ist mir genau 1x passiert und seither prüfe und fotografiere ich Mietwagen sehr genau. Wieder geht mir Zeit verloren.

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Mein Mietwagen macht auch im Verlauf der Reise noch komische Töne von Auspuff oder Krümmer. Zudem geht das Fahrzeug beim Rückwärtsfahren dauernd aus. Eine Zumutung sind auch die dreckigen Frontscheiben, die sich mit den verschlissenen Scheibenwischern nicht mehr reinigen lassen. Besonders begeistert war ich während der ganzen Reise von meinem Auto nicht. Bisher hatte ich immer sehr gepflegte Leihwagen und das hier ist eine ganz neue Erfahrung für mich.

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Der Verkehr auf Malta

In Malta herrscht Linksverkehr. Auch das bin ich schon aus einigen Reiseländern, wie Südafrika gewohnt und es ist keine große Umstellung mehr für mich. Trotzdem macht mir der Verkehr in Malta zu schaffen. Ich fahre in Richtung Birkirkara stadteinwärts und es geht unglaublich hektisch zu. Es gibt alle paar Meter unübersichtliche Kreisel und die ersten Tage tute ich mich unglaublich schwer, mich dort schnell einzugliedern. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie der Verkehr in Indien oder Paris hingegen auf mich wirken muss, denn dieser Trubel hier kostet mich schon reichlich Nerven, auch wenn man das nicht unbedingt auf meinen Fotos sieht. Aber die habe ich ja auch nicht während der Fahrt geschossen 😉

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Ebenso muss ich die nächsten Tage erfahren, dass es Sinn macht im „Stadtverkehr“ und die Grenzen zwischen den Orten sind hier fließend, besser den Bus zu nehmen. Dieser ist günstig, hat eine hohe Frequenz und bringt einen sicher ans gewünschte Ziel. Mit dem Auto ist es phasenweise unmöglich irgendwo einen Parkplatz zu finden. Besonders zu Festlichkeiten oder an den Markttagen Dienstag und Samstag ist es in manchen Stadtteilen eine Odysse sein Fahrzeug ordnungsgemäß abstellen zu können. Außerdem herrscht hier ähnlich wie in Italien meinem Eindruck nach, Stoßstangenparking, entsprechend verbeult sehen einige Verkehrsteilnehmer aus. Ich bin froh, dass Auto komplett versichert zu haben!

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Obwohl die Alstadt wunderschön ist und man herrlich da bummeln kann, beschließe ich die nächsten Tage die Insel zu erkunden und mich eher in den ländlichen Gebieten mit wenig Verkehr zu bewegen. Auch hier muss ich die Erfahrung machen, dass es sich lohnt, sehr früh aus der Stadt zu fahren, damit man nicht stundenlang im stockenden Berufsverkehr stecken bleibt.

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Nächstes wichtiges Learning an diesem Tag. Die kleinen Gassen, auf die mich mein Navi schon gerne mal schickt, reichen vom Platz oftmals nur für ein Fahrzeug. An manchen Stellen habe ich sogar das Gefühl nicht mal das. Da habe ich dann auch schon mal die Seitenspiegel eingeklappt. Auch muss man schon mal den Rückwärtsgang einlegen und einige Meter zurück fahren, wenn der Gegenverkehr nicht durchkommt. Auch das liegt sicher nicht jedem.

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Navigation

Zur Navigation auf Malta nutze ich mein altes Nokia-Handy mit „Here maps“ App, weil man damit weltweit offline unterwegs sein kann, ohne eine teure Internetverbindung haben zu müssen. Das klappt auch auf Malta wieder hervorragend und ich bin froh, dass Handy noch nicht eingemottet zu haben. Immerhin spart mir das die Miete eines Navigationssystems. Wer sich gerne anhand von Karten orientiert, der wird sich in den ländlichen Räumen auch damit gut zurechtfinden. In Innenstädten wäre mir als Alleinreisende eine Kartenführung zu anstrend gewesen. Man kann halt nicht eben mal kurz ranfahren und sich neu orientieren, dass lassen der Stadtverkehr und die engen Gassen gar nicht zu.

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Mit der Fähre nach Gozo

Einer meiner Tagesausflüge führt mich mit der Fähre von der Hauptinsel nach Gozo. Auch hier nehme ich mein Auto mit und bin positiv überrascht wie gut das funktioniert. Ich werde noch am Hafen in die richtige Spur gewiesen, fahre vorsichtig in den Bauch des Schiffes und warte auf die Ankuft. Genauso geordnet wie die Einfahrt verlasse ich die Fähre auch wieder. Erst auf der Rückfahrt zahle ich beide Überqueerungen mit ungefähr 14 EUR.

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Tanken

Da die Insel sehr übersichtlich ist und ich nur 5 Tage zum Entdecken habe, muss ich erst am Ende meiner Reise eine Tankstelle aufsuchen. Diese ist glücklicherweise auch in direkter Umgebung des Flughafens. Zum Tanken muss man sich die Säule vom Tankwart freischalten lassen. Auch war eine Barzahlung gewollt. Das erfuhr ich allerdings erst nach dem Tanken. Glücklicherweise gab es für Touristen wie mich, dann doch noch die Möglichkeit mit Kreditkarte zu bezahlen.

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Rückgabe

Der Parkplatz zur Rückgabe am Flughafen ist der Gleiche wie zur Abholung, das macht die Orientierung einfach. Wieder ist niemand vor Ort, das Fahrzeug mit mir zu inspizieren und mir gegenzuzeichnen, dass alles in Ordnung ist. Auch scheint das gängige Praxis aller Leihwagenfirmen hier zu sein. Trolley fürs Gepäck finde ich hier keinen und schleife mein schweres Gepäck also wieder mühselig in der Mittagshitze zum Terminal.

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Der Mann am Schalter ist wieder sehr höflich und fragt kurz ob es Probleme gab. Ich erfahre auch, dass das Fahrzeug jetzt nicht mehr begutachtet würde und ich ja dann mitbekomme, falls meine Kaution einbehalten würde. Außerdem wird die Kaution erst nach mindestens 10 Tagen auf der Kreditkarte wieder frei gegeben, da noch Tickets von Blitzern abgewartet werden. Auch gängige Praxis hier, verrät mir der Mitarbeiter. Das ich das nicht sonderlich gut finde, muss ich nicht betonen. Ich kenne es eigentlich so, dass Fahrzeuge noch vor Ort mit dem Kunden gecheckt werden. Sei es auf Schäden oder auch auf den Tachostand. Auch meine Tankquittung möchte er nicht entgegen nehmen. Ich darf also abwarten, ob alles mit rechten Dingen zugeht und ich meine vollen 1200 EUR Kaution wieder erhalte.

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Mein Fazit Mietwagen auf Malta:

Wer nicht unbedingt mit einem Mietwagen unterwegs sein muss, der kann auf Malta auch gut überall mit dem Bus hinkommen. Es gibt auch eine tolle „Rote-Bus-Tour“ zu den schönsten Ecken der ganzen Insel.

Wer sich dennoch für ein Fahrzeug entschließt, sollte sich auf hektischen Stadtverkehr, schlechte Parkmöglichkeiten und Linksverkehr einstellen. Ich empfehle zudem maximal einen Kleinwagen, da es eh schon eng genug ist auf der Insel.

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Bei Fahrzeugübernahme mach dir ein eigenes Übernahmeprotokoll* und dokumentiere alle Schäden auch via Foto sorgfältig. Lass dir vom Vermieter die Schäden unbedingt abzeichnen. Versichere das Fahrzeug ausreichend, da es hier leicht zu Schäden (Parken, enge Gassen) kommen kann. Steinschlag- und Unterbodenversicherung halte ich nicht für so wichtig, dass kann man nach eigenem Sicherheitsempfinden entscheiden. Aber im Gegensatz zu Afrika, wo ich es dringend anrate, finde ich es hier nicht nötig.

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Ansonsten macht es natürlich riesig Spaß Maltas Küsten entlang zu cruisen und ich kann es wirklich nur empfehlen.
Allen die hier unterwegs sind, wünsche gute und sichere Fahrt auf dieser schönen Insel!

*Ein persönliches Fahrzeugübernahme-Protokoll zu deiner eigenen Sicherheit habe ich dir auch zusammengestellt. Du kannst es im LINK kostenlos herunterladen.

Ich freue mich natürlich immer über Rückmeldung zu meinen Beiträgen. Nutz das Kommentarfeld und schreib mir, wie du den Artikel fandest und ob dich meine Tipps weitergebracht haben. Ich hab was Wichtiges vergessen? Auch dann freue ich mich über Nachricht von dir.

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Fotoparadiese – Reise mit mir zu besonderen Orten

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen dich zum Reisen inspirieren! Auf die Idee dazu gebracht hat mich Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema „Was waren deine schönsten Bilder?“ macht er regelmäßig Lust zu schauen, was das letzte halbe Jahr so erlebnisreich gemacht hat. Michael hat wie immer ein paar Themen vorgegeben, zu denen es galt Fotos und Geschichten zu finden. Folgende Kategorien sind diesmal gefragt: ungewöhnlich / entspannt / fern / beleuchtet / alt / schönstes Foto. Weil aber diese Rubriken nicht alles abdecken, adde ich wie immer noch ein paar Schnappschüsse, die mir am Herzen liegen und dir Lust machen sollen, auch an diese wunderbaren Orte zu reisen! Also dann mal los:

Ungewöhnlich schön

Kaum waren im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen zu erblicken, zog es mich ans Meer. Und weil das Gute so nahe liegt, bin ich nach Den Haag an die holländische See gefahren. Im Stadtteil „Scheveningen“ findet man das Museum Beelden aan Zee mit ganz einzigartigen Skulpturen. Das „Frauengesicht“ von Igor Mitoraj, ist direkt in die Dünem am Meer eingebettet und ein echter Hingucker. Mehr Fotos und Impressionen findest du auf meiner Flickr-Seite.

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Entspannter Seelenort

Das Millinger Theetuin ist ein kleines Teehaus mit tropischem Garten, eine einzigartige Oase und einer meiner Seelenorte. Als Garten für Erholungssuchende angelegt, ist diese kleine Oase ein wahres Paradies und der wohl entspannteste Ort, den ich bisher in den Niederlanden gefunden habe. Eingebettet in die fast schon unscheinbare Landschaft des Naturschutzgebiet Millingerwaards, erwartet hier wohl niemand eine so außergewöhnliche Anlage. Erschaffen von einem Pärchen das gerne reiste, besticht diese Ort durch eine Sammlung von „Urlaubsmitbringseln“. Seien es die Pflanzen aus exotischen Gebieten, die Fliesen aus Marocko oder die Tees aus aller Welt. Wer hier nicht Ruhe, Entspannung und Ausgeglichenheit finden, dem ist wohl wirklich nicht mehr zu helfen. *zwinker* Probiers doch einfach mal aus! Mehr Fotos, die dir einen Eindruck dieser besonderen Location geben sollten, findest du auf meiner Flickr-Seite.

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Fern-betrachtet

Aus der Ferne betrachtet habe ich diesen März mein geliebtes Kapstadt. Für eine Woche bin ich nach Südafrika geflogen, habe meine alte Heimat besucht und all meine lieben Freunde dort. Für Sightseeing blieb eigentlich schon fast keine Zeit, weil ich im Schnitt drei Wiedersehensverabredungen am Tag hatte. Ein kleiner Ausflug in die Luft musste dann aber doch drin sein. Mit der Maschine eines Bekannten ging es über Blouberg, Robben Island bis über den Strand von Nordhook und zurück über Chapmans Peak Drive, Camps Bay und Sea Point. Ein Wahnsinnserlebnis! Sollte euer Weg mal nach Kapstadt führen, dann bucht euch in jedem Fall auch einen Rundflug, denn es lohnt sich so sehr. Neugierig geworden? Ganz viele Fotos und Videos findest du im LINK.

Kapstadt-Luftaufnahme

Beleuchtet, verkannt, benutzt

Diesen Schnappschuss habe ich auch aus Kapstadt mitgebracht. Er zeigt eine Skulptur, überdimensional großer Ray Ban Sonnengläser, die zu Ehren Nelson Mandelas an der Sea Point Promenade aufgestellt wurde. Was diesen herausragenden Menschen mit einer amerikanischen Sonnenbrillenmarke verbindet, ist und bleibt mir ein Rätsel. Aber Kunst muss man ja auch nicht verstehen. Und weil sie auch so richtig niemand als solches sieht, wird sie gerne als Kletterplatz und Fotomotiv genutzt. Das geht natürlich am Besten zum Sonnenuntergang, wenn das Licht in Kapstadt so richtig magisch wird und selbst diesem blechernden Ungetüm noch einen gewissen Charme abgewinnt. Wenn du noch mehr von Kapstadt und meinem City-Trip sehen möchstes, dann schau im Flickr-Album nach.

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Alt, Altertum, altertümlich

Meine Schlösserreise durch Sachsen führte mich auch zur Burg Mildenstein. Durch die fast 1000-jährige Geschichte gibt es hier richtig viel zu entdecken. Ich konnte Rittersäle, Schatzgewölbe, Dachstühle und Folterkammern erkunden und das sogar unter Führung dieser wunderbaren Dame, die extra für uns ins Mittelalterkostüm geschlüpft ist. Und weil sie darin so wunderbar authentisch aussieht, ist sie mein Foto unter dem Motto „alt“. Falls du es mir gleich tuen möchtest und in diese Epoche der Zeit abtauchen möchtest, im LINK findest du noch mehr Impressionen.

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Liebstes Foto

Ach, ich kann mich ja nie entscheiden, welches das schönste Foto ist. Aber diesen Schnappschuss von Scheveningen mag ich unheimlich gerne. Ich liebe diese alten Ferngläser und spiele gerne mit ihnen auf Fotos. Im Hintergrund dieses Bildes sieht man das alte Kurhaus des Seebades. Ein mondänes Gebäude, was einem schon enigermaßen Staunen abgewinnt, besonders wenn es so schön ausgeleuchtet ist, wie hier zum Sonnenuntergang. Viele weitere Motive gibts auch hier in meiner Bilder-Sammlung auf Flickr.

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Street Art

Die letzten Jahre entwickle ich einen immer größer werdenden Faible für Street Art. Damit sind nicht Schmierereien auf frisch renovierten Hauswänden gemeint, sondern Werke die häßliche, heruntergekommende Gebäude, Fassaden oder Brücken zieren und Geschichten erzählen. Bei diesem Bild von Gollum auf Malta fühlte ich mich erstmal nur von seinen Augen angezogen und es brauchte einen Moment bis ich die Aussage verstand. Gollum hat einen Euro in der Hand. Seinen Schatz, wie im Film. Bezieht man diese Szene auf das verlassene und heruntergekommene Hotelgebäude, ergibt sich folgende Sinnhaftigkeit für mich: Hier hat jemand schnell Geld verdienen wollen, aber ist mit der Immobilie auf lange Sicht nicht glücklich geworden. Jetzt ist der „Schatz“ nur mehr ein Schandfleck in der Landschaft, der einzig durch dieses Bild noch zum Hingucker wird. Meine noch recht übersichtliche Sammlung an Street Art Aufnahmen findest du im LINK.

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Sommerjung

Eines meiner genialsten Erlebnisse in diesem ersten Halbjahr 2017 war der Besuch eines Ferienlagers für Erwachsene. Ganz in der Nähe von Bremen haben ein paar ambitionierte Leute einen Abenteuerspielplatz geschaffen, der mich nicht nur in die Kindheit zurück katapultiert hat, sondern mir auch gezeigt hat, wie wertvoll es ist sich kindliches zu erhalten. Sich wieder frei zu machen von Konventionen, von Social Media, Technik und all unseren beschränkenden Gedanken. Ich hatte danach Bauchmuskelkater vom Gröhlen, blaue Flecken vom Wasserseifenrutschen & Bogenschießen, Stimme weg vom Anfeuern, sandige Füße vom Barfußlaufen, schwere Beine vom Auf & Abhüpfen auf der Tanzfläche, Sand in der Kleidung vom Nacktbaden um 4 Uhr in der Früh, rote Augen von zu wenig Schlaf, Ruß am Oberarm vom Feuermachen während des Surviveltrainings, sonnengelbe Farbe auf der Schulter von der Teamchallange, Mückenstich am Fuß vom Milchstraße bestaunen, Sonnenbrand vom Chillen am Strand, Blase an der Zehe vom Rennen bei der Schatzsuche, zerstörte Frisur nach exzessivem Headbangen, Lachfalten im Gesicht von schmutzigen Songtexten bei der Talentshow, das Gleichgewicht eingebüßt beim Kung Fu, ´nen Krampf im Po vom Klettern auf die Badeinsel, Zeitgefühl verloren vom Leben ohne Uhr, Angstschreie im Ohr von der Nachtwanderung und war herzgebrochen von wunderbaren Menschen beim Abschied. Das Wochenende im Ferienlager war schmerzhaft, aber eines der genialsten überhaupt! Ein Video gibts auf YouTube!

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Filmkulisse

Geliebt und gehasst wird Popeye Village eine Kulissenstadt auf Malta. Der Ort befindet sich etwa zwei Kilometer westlich der Stadt Mellieħa, im Nordwesten der Insel am Ufer der Anchor Bay. Er wurde für extra für den Film Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag erbaut und ist nun ein Freizeitpark, von dem viele nicht begeistert sind. Trotzdem ist er ein wunderbares Fotomotiv, so eingebettet in seine Kulisse aus Felsen und türkisblauem Meer. Ich war jedenfalls fasziniert, aber ich war ja auch nicht drin *lach*. Inspiration für Malta gewünscht? Dann folge dem LINK.

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Luftikus

Auch dieses Jahr hat es mich wieder an die Nordsee gelockt zum Drachenfest. Zur Abwechslung aber nach Büsum. Leider war das Wetter hundsmiserabel an diesem Wochenende im Juni und es blieb nur ein kurzer Slot, um mit Sonne zu fotografieren. 20 min Schönwetter reichten dann zumindest für ein paar Schnappschüsse der vielen fröhlichen Drachen. Wer Freude an diesen windigen Figuren hat, der sollte eines der vielen Drachenfeste im Sommer an den deutschen Küsten besuchen. Hier mal der LINK zu den Bildern aus dem letzten Jahr in Sankt Peter Ording bei perfektem Sommerwetter.

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Mondän

Der Speisesaal auf Schloss Moritzburg in Sachsen ist noch so ein Ort, der mich auf meinen Reisen unglaublich fasziniert hat. Dieser Raum ist riesig und lichtdurchflutet und selbst wenn man keine Tiertrophäen mag wie ich, dann zieht einen dieser Saal doch in seinen Bann. Überhaupt ist Schloss Moritzburg eine phantastische Fotokulisse – innen wie außen! Fotos zur Schlösserlandsachsen-Reise sind auch auf Flickr zu finden.

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Das Letzte…

… Bild ist aus Innsbruck in Österreich und zur Abwechslung bin ich auch mal selbst zu sehen. Schön oder gelungen ist das Foto nicht, aber was soll man machen, wenn man immer alleine unterwegs und der Fotograf ist? Na vielleicht schaffe ich es ja in der zweiten Jahreshälfte, dass ich mal das Motiv bin, dass es würdevoll in diese Sammlung schafft. *lach*

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Fotoparadiese

Ich hoffe dich hat meine kleine Bilderreise inspiriert rauszugehen und die schönen Seiten der Welt zu erleben. Wenn du Fragen zu einzelnen Locations hast, melde dich bei mir. Ich helfe immer gerne weiter. Wer seine Meinung direkt hier lassen möchte, darf sich gerne in den Kommentaren austoben und mir eine Botschaft hinterlassen. Ich freue mich drauf. Danke für deine Aufmerksamkeit!

Und nun:

#get up & rock!

Weltreise – nein danke! Warum ich etappenweise Reisen empfehle

„Eine Weltreise“ werden viele Menschen wohl antworten, wenn sie gefragt werden, was denn ihr größter Traum sei. Eigentlich war das auch immer meine Antwort. Die meisten meinen damit, mal ein Jahr auszusteigen und durch die Weltgeschichte zu tingeln. Inzwischen denke ich anders über diesen Traum und erkläre dir auch anhand meiner Beispiele warum.Weltenbummler, Leni, Beitragsbild

Reisen kann schön sein. Muss es aber nicht.

Eigentlich fand ich den Gedanken einer Weltreise auch immer sehr reizvoll, bis ich 4 Monate nonstop in Südamerika war. Backpack mit Bus, Boot und Zug. Im Schnitt alle zwei Tage an einem anderen Ort, in einer anderen Unterkunft, mit anderen Menschen, anderen hygienischen Missständen und anderen durchgelegenen Betten, manchmal nicht mal das. Gar nicht so selten war der Platz im Bus die einzige Schlafgelegenheit. Und ob man Schlaf bekam hing ohnehin von den äußeren Umständen ab. Quengelnde und schreiende Kinder im Bus, partymachende Backpacker im Hostel oder eine lärmende Hauptstraße vor der Tür.Fliegen JetIrgendwann empfand ich das Reisen nur noch als anstrengend, sehnte mich nach Sauberkeit, Ruhe, einem Rückzugsort und meinem eigenen sauberen, kuscheligen Bett. Ich war es so leid, mich immer wieder auf neue Umstände einrichten zu müssen oder Plätze gleich wieder zu verlassen, obwohl es mir gerade richtig gut gefiel.image-2015-09-25(84)

Was beim Reisen wirklich zählt.

Für mich ist Reisen mehr als nur die Sehenswürdigkeiten abzuhaken, ein Foto zu schießen und weiter zu rauschen. Aber ist ein Einjahres-Welttrip nicht genau das? Schnell, schnell zu allen Highlights, die man in so eine Reise packen kann? Ich will die wahre Seele eines Landes erkunden, die Plätze, die am Rande liegen und die Menschen, die diese Orte durch ihre Kultur und Lebensweise prägen anstatt nur vorbei zu rauschen.Hole in the wall, kinder, Wild CoastIch möchte Zeit haben am Marktplatz mit den Blumenverkäufern zu plauschen, den Fischern am Hafen zuschauen und über Stunden gedankenversunken durch die Gassen der Stadt laufen, und das alles, ohne auch nur eine Sekunde über Zeitdruck und das nächste Etappenziel nachdenken zu müssen.Honduras Copan Ruinas

Heimweh, Verpflichtungen und Freunde.

Bei aller Euphorie so verspüren viele Reisende schnell Heimweh, vermissen ihre Freunde und die Familie. Wenn dann wichtige Feiern, Krankheiten oder sogar Abschiede dazu kommen, dann kann das zu einem jähen Ende des Trips führen. Auch das alles läßt sich leichter handeln, wenn in kürzeren Abschnitten gereist wird. Wichtig sind auch Verpflichtungen dem Staat gegenüber, wie etwa die Steuererklärung aber auch ärztliche Untersuchungen können einen zwingen einen Langzeittrip in Frage zu stellen.

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Meine Schlussfolgerung.

Für mich ist nach all den langen Monaten in Südamerika klar geworden, dass ich nicht Urlaub aufsparen und nur auf diesen 1-Jahres-Welttrip hinarbeiten möchte. Wozu auch. Nach dem Jahr geht das Leben weiter und wenn man schon alles gesehen und erlebt hat, was bleiben einem denn dann noch für Ziele? Ich erspare mir das tiefe Loch, was nach nem Welttrip droht. Ich möchte den Kontakt zu meinen Lieben regelmäßig pflegen und auch zwischendrin Daheim sein um neue Kraft zu schöpfen und Erlebtes zu verarbeiten.Kap der guten HoffnungIch habe mir vorgenommen, die Welt nur noch in Etappen zu entdecken. Kontinent für Kontinent. Land für Land. Gerne immer auch mal eine längere Auszeit, wenn es machbar ist. Das bietet mir ausreichend Zeit, alles richtig zu entdecken und zu erleben.image-2015-10-06

Das Budget – auch nicht zu verachten.

Der nächste wichtige Punkt gegen eine Weltreise ist das Budget. Setzen wir mal „nur“ 20 EUR pro Tag auf der Weltreise an, dann sind das 7.300 EUR Kosten in einem Jahr. Man ist gezwungen sich während der ganzen Reise in diesem Rahmen zu bewegen, da der Trip sonst viel schneller zu Ende ist, als ursprünglich geplant.Camps BayReise ich in Etappen und spare immer wieder für eine größere Reise, gehe ich anders mit Geld um, da ich weiß, dass ich bis zum nächsten längeren Ausflug ja wieder „frisches“ Geld verdienen kann. Also bin ich freier im Umgang und muss mich nicht so geißeln unterwegs. Ein wichtiger Punkt, wie ich finde. Ist ein Hostel mal „ranzig“, dann kann ich mir auch gut und gerne eine bessere Unterkunft leisten, denn das Budget spielt keine übergeordnete Rolle mehr.Alkohol Beachbar Bar

Dustdumping und warum ich im Müll fischen nicht brauche.

Auch sind mir auf meinen Reisen immer wieder Backpacker begegnet die völlig abgebrannt waren, das Geld zum Weiterkommen, für Lebensmittel oder eine medizinische Versorgung nicht hatten. Sie bettelten um Wasser und durchforsteten Mülleimer um durchzukommen. Kann man alles machen für den Traum der Weltreise. ABER mal ehrlich, traumhaft finde ich das ganz und gar nicht. Und so möchte ich meinen großen Trip auch nie gestalten.DelaireAus diesem Grunde finde ich den Gedanken reizvoll, alle paar Jahre wieder ein neues, großes Ziel zu haben, anstatt nur einmal den Traum zu leben.

Deshalb sage ich ganz klar:

Reist in Etappen! Alle paar Jahre wieder ein Kontinent oder ein paar Länder als Ziel zu haben, erhält dir Träume, für die es sich lohnt. Das steigert deine Motivation auf Arbeit und den Willen, auch immer wieder für den nächsten Trip zu sparen.image-2016-06-07

Mein Tipp für dich.

Mit den Jahren bekommst du ein Gefühl, wie viel Reisebudget und Komfort dir wichtig sind. Du kannst entsprechend Geld weglegen und musst dir beim kommenden Trip dann keine Gedanken um das Tagesbudget mehr machen oder dich gar großartig einschränken. Reise nicht zu schnell und nimm dir Zeit an den Plätzen oder bei den Menschen zu bleiben, die dich unterwegs beeindruckt haben. Du wirst merken, wie sehr es dir gut tut, auf diese Weise die Welt für dich zu entdecken.Beach Utila

Lebe den Traum ein Leben lang.

Ich habe jetzt jedenfalls viele feste Ziele für den Rest meines Lebens und nicht nur einen großen Traum, der dann schnell vorbei ist. Ich möchte mit diesem Artikel aber Niemandem seinen größten Wunsch absprechen, sondern nur zum Überdenken anregen. Geschenkt würde ich so eine Reise auch in jedem Fall antreten, da darf man sich sehr sicher sein. Meine Ansätze beziehen sich auf die Leute die 10 Jahre für einen solchen Trip sparen, sich rein gar nichts mehr gönnen und in diesem einen Jahr versuchen alles nachzuholen und dann vielleicht enttäuscht sind.Lake SkutariWie findest du meinen Gedanken die Welt Stück für Stück zu entdecken? Sind meine Beweggründe schlüssig und haben dich zum Nachdenken gebracht? Deine Meinung interessiert mich und ich freue mich über deine Zeilen dazu im Kommentarfeld.

 

 

 

Reisegewinnspiele – So gewinnst du richtig!

Reisegewinne sind etwas Großartiges und ich bin schon mehrfach in den Genuss gekommen wahre Traumreisen gewonnen zu haben. Ich war 2x in Südafrika, zu einer Boat & Bike Reise in Kroatien und auf einem Road Trip durch Florida. Deshalb glaube ich, dass es durchaus Reisegewinnspiele gibt die funktionieren. Allerdings ist nicht jede Gratis-Reise ein Gewinn. Es gibt ein paar entscheidende Dinge, die du beachten solltst damit dein Reisegewinn nicht doch zur teuren Überraschung wird oder du nur zur Adressvermarktung ausgenutzt wirst. Worauf du achten solltest, um nicht Opfer der schwarzen Schafe in der Branche zu werden, verrate ich dir hier!

"Afrika ist mein Lebenstraum"

Heizdecke statt Urlaubsglück

Es muss dein Glückstag sein, du hast bei gar keinem Gewinnspiel teilgenommen und trotzdem hast du Post bekommen in der man dir mitteilt, dass du der Hauptgewinner bist und deine Reise schon bald starten kann. Anmerkung: Man habe leider niemanden vorgefunden und der Gewinn muß abgeholt werden. Wenn du nicht vorher schon gestutzt hast, dann tue es bitte jetzt. Niemand hat einfach so etwas zu verschenken, deshalb sollten hier deine Alarmglocken klingeln und erst Recht, wenn du den Gewinn irgendwo abholen mußt, denn wahrscheinlich wartet eine Verkaufsveranstaltung auf dich, in der du dann eine Heizdecke für deine Oma oder Timesharing-Ferienwohnungen angedreht bekommst. Solche Nachrichten gehören also direkt in den Müll! Im Ernst, sei wirklich vorsichtig im Ungang mit Gewinnspielen. Es gibt jede Menge trickreicher Betrüger. Sobald du aufgefordert wirst, irgendwas zu unterschreiben oder irgendeine Vorabzahlung zu leisten, dann kannst du davon ausgehen, dass man dich betrügt! Ich habe viel gewonnen in meinem Leben, unterschreiben musste ich nie etwas! Prüfe immer ganz genau das Unternehmen, den Gewinn und die damit verbundenen AGBs. Ein klassisches Beispiel, was dich aber nicht abschrecken soll an wirklich, fairen Auslosungen teilzunehmen!

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Die besseren Gewinnspiele

Wenn du dich entschließt dein Glück bei einer klassischen Ausschreibung zu versuchen, dann solltest du aber auch dort aufmerksam sein. Du solltest eine gewisse Grundskepsis, einen gesunden Menschenverstand an den Tag legen und vor allem aber auch die AGBs und Teilnahmebedingungen lesen. Bevor ich mich von einer Traumreise locken lasse, schaue ich mir also genauestens an, von wem kommt das Gewinnspiel.

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Adresse oder Image

Bei Gewinnspielen geht es Unternehmen natürlich neben ihrer Imagepflege auch um eure Daten. Diese werden später für Newsletteraussendungen oder ähnliches verwendet. Was ja völlig legitim ist, denn einen Nutzen will das Unternehmen ja auch haben, wenn es eine teure Reise verschenkt. Normalerweise geben vertrauenswürdige Unternehmen diese Daten auch nicht an Dritte weiter oder verkaufen diese. Anders sieht es aus, wenn Gewinnspiele von Marketingagenturen oder auch von Zeitungsverlagen selbst betrieben werden. Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Dazu möchte ich dir ein Beispiel aufzeigen und dir peu a peu erklären, wo die Unterschiede sind.

Beispielhaft

Auf Facebook habe ich diesen Beitrag gefunden, der mich neugierig gemacht hat. Eine Traumreise ins warme Thailand im Gesamtwert von 2.500 EUR wird hier verlost. Das klingt ja schon mal großartig! Bildschirmfoto 2016-10-13 um 11.07.47

Also draufgeklickt und … Bildschirmfoto 2016-10-13 um 11.12.04…alle Unterseiten gecheckt. Alle Reisen auf dieser Seite haben keine Buchungsbutton, was für ein Unternehmen das mit Logo „Mein Traumurlaub“ wirbt, ungewöhnlich ist. Ich stutze und gehe weiter zu den AGBs.
Bildschirmfoto 2016-10-13 um 11.02.38Und auch hier kein Hinweis auf ein Touristikunternehmen, dafür aber die Website einer Medienagentur, die für ihre Kunden E-Mail Marketing betreibt. Ach guck!

Bildschirmfoto 2016-10-13 um 11.03.45Hier lohnt sich jetzt ein genauerer Blick in die AGBs des Gewinnspiels. Wer bekommt meine Daten? Wer darf mir Werbung senden oder mich ggf. auch anrufen?

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Ich möchte dem Unternehmen nicht unterstellen, diese Reise nicht zu verlosen! ABER wenn ich an so einem Gewinnspiel teilnehme, dann muss mir sofort klar sein, dass es hier zu einem hohen Maße um das Sammeln zielgruppenspezifischer Adressen geht. Natürlich kann man kann hier mitmachen, ohne Frage. Ich allerdings fahre eine andere Strategie und erspare mir Werbepost und Anrufe. Bei diesem Gewinnspiel würde ich meine Erlaubnis sogar für Telefonate geben und das möchte ich nicht. Hier muss allerdings jeder seine eigene Hemmschwelle festlegen und Chancen gegen Datenschutz abwegen.

Deshalb ein vergleichbares Reisegewinnspiel:

Wieder finde ich in meinem Facebook-Newsfeed eine Gewinnspielanzeige.

Bildschirmfoto 2016-10-13 um 12.58.11Diesmal kenne ich das Unternehmen. Ich weiß, dass es Reisen verkauft und ein vertrauensvoller Partner ist. Eine Grundskepsis ist natürlich trotzdem immer ratsam, also auch hier der Datenckeck. Das Impressum verrät, es handelt sich wirklich um TUI Cruise, das Reiseunternehmen:

Bildschirmfoto 2016-10-13 um 13.08.13Und aus den AGBs geht hervor, dass meine Daten nicht an Dritte weitergeben werden und nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht werden. Auch wird mich niemand anrufen und genau das ist es, worauf ich bei Gewinnspielen einen gesteigerten Wert lege.

Bildschirmfoto 2016-10-13 um 13.08.57Eine Auslosung also, die für mich vertrauenswürdig aussieht und bei der ich gerne teilnehme:
Tui

Sympathie wecken

Jetzt kommt es natürlich darauf an, ein wirklich sympatisches Bild von dir hochzuladen und einen netten Text zu schreiben, wenn das gefordert ist. Nur wer etwas kreativ wird, wird hier auch weiterkommen. Wer nur schreibt, ich will gewinnen, weil mich das Leben benachteiligt hat, wird selten gewinnen.

Bildschirmfoto 2016-10-13 um 15.04.53Deine Daten

Wichtig ist bei deinen personenbezogenen Daten noch, dass du am Besten nur das angiebst, was unbeding erforderlich ist. Meist ist das mit einem Sternchen gekennzeichnet. Alles Andere wird zwar abgefragt, aber das heißt noch lange nicht, dass du diese Daten auf dem Tablett liefern mußt. Auch bei den Zustimmungen zu Newslettern und Datenschutz solltest du genau lesen und den Haken wirklich nur bei den „Must haves“ setzen. Bei Facebookgewinnspielen müssen Apps oft Rechte eingerichtet werden, dass kann man machen, aber auch hier sollte man nur das nötigste an Datenübertragung erlauben. Mit Ablauf des Gewinnspiels empfehle ich, auch diese Apps wieder zu löschen und ihnen den Zugriff auf eure Daten zu verweigern.

Gewinnspieladresse

Leg dir für die Teilname eine extra E-Mailadresse an. Damit verhinderst du, dass dein normaler Account mit Newslettern und Werbung zugespammt wird. Mein Tipp für eine solche Mailadresse sieht so aus: Heißt du zum Beispiel Udo, dann nimm Udomaps@gmail.com. MAPS heißt rückwärtsgelesen SPAM und so weißt du immer gleich, dass dies deine Mailadresse ist, in die auch Spam einlaufen kann. Andererseits ist es für dein Gegenüber nicht gleich als Spam erkennbar.

Beachtenswert

Zu einem seriösen Gewinnspiel gehören auch die Teilnahmebedingungen. Hier sollte der genaue Ablauf und der Auslosungstermin des Gewinnspiels exakt beschrieben sein. Auch diese solltest du dir gründlich durchlesen. Erfüllst du alle Vorraussetzungen? Alter, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit? Passt der Reisertermin überhaupt für dich? Bist du damit einverstanden, dass über deinen Urlaub berichtet wird? Was wird bei der Reise alles geboten? Was mußt du eventuell selbst bezahlen? Gibt es versteckte Kosten? Alles Dinge über die du dir vorab Gedanken machen solltest. Und Finger weg, wenn sich irgendwas komisch liest und bei dir unbehagen weckt!

Alles bedacht und Lust bekommen

Nachdem du jetzt weißt, worauf du bei einem Gewinnspiel achten mußt, fragst du dich sicherlich, wo findet man solche Gewinnspiele? Mein Tipp, schau im Supermarkt auf die Produkte, denn da findest du große Unternehmen und oft auch passende Verlosungen. Außerdem kannst du bei Twitter unter dem Hashtag #Gewinnspiel suchen oder dich auf Facebookseiten von Unternehmen umschauen. Es gibt auch viele Gewinnspielseiten im Netz, aber hier sei bitte doppelt vorsichtig bei der Überprüfung der Anbieter. Wo sich viele Anbieter tummeln, sind auch mehr schwarze Schaafe zu finden.

 

Eurowings Gewinnbenachrichtigung

Viel Glück

Zu aller Vorsicht und Kreativität solltest du allerdings nie außer Acht lassen, dass auch Glück bei Gewinnspielen dazu zählt. Sei also nicht enttäuscht, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt, bleib dran und vor allem glaube auch daran, dass du alles Glück dieser Welt verdient hast!

#infoDeine erste Chance etwas zu gewinnen hast du jetzt hier! Ich verlose zwar keine ganze Reise, aber immerhin ein Reisetagebuch! Und was für eins. In Zusammenarbiet mit JourneyBooks gibt es ein wunderbares Afrika – Reisetagebuch zu gewinnen.

JourneyBook

Gerade als Blogger bin ich viel unterwegs und meist sind die Tage dann lang, die Wochen aufregend und kräftezährend. Oft fehlt mir unterwegs die Zeit alles gleich aufzuschreiben. Wieder Zuhause in Deutschland angekommen, weiß ich dann schon nicht mehr, wann ich wo war. So ging es mir auf unserer Peru-Reise. Bis jetzt ärgere ich mich, nicht mitgeschrieben zu haben, welche Stationen wir besucht haben. Was wir dort alles erlebt haben und welche Besonderheiten es gibt. Nach dieser Erfahrung hatte ich mir geschworen, dass passiert mir nicht mehr und war auf der Suche nach einem schönen Reisetagebuch, was mir hilft, bereits unterwegs alles zu notieren.

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Zwar hab ich immer das Netbook dabei, aber das klappt man halt zwischendrin nicht immer auf. Besonders nicht an Orten, wo Sicherheit eine Rolle spielt. Mit einem technischen Gerät wird man schnell zum Ziel von Dieben und Betrügern. Deshalb war ab jetzt für mich klar, ich brauche ein leichtes Büchlein, was unscheinbar aber trotzdem schön ist. Und voila ich bin fündig geworden. Die JourneyBooks haben wenig Gewicht, sind nicht zu auffällig aber dafür wunderbar und mit sehr viel Liebe gestaltet. Und weil mich genau diese Details im Inneren so überzeugt haben, möchte ich eine Afrika-Version an euch verlosen.

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Die Verlosung findet unter allen statt, die mir hier auf dieser Seite einen Kommentar hinterlassen. Ich wünsche mir eine kurze Nachricht und eine Begründung warum genau du das Journeybook gewinnen solltest. Also werde kreativ! Das Gewinnspiel endet am 30. November 2016 um 23:59 Uhr. Alle bis dahin abgegebenen Kommentare werden bei der Verlosung berücksichtigt. Zur Auslosung werde ich alle Namen auf Zettel schreiben, in einen Lostopf stecken und daraus den Gewinner ermitteln. Diese Auslosung werde ich via Live-Stream auf Facebook im Zeitraum 01.-06.12.2016 übertragen, damit sich jeder von der Fairness des Vorgangs überzeugen kann. Mitspielen kann, wer mindestens 18 Jahre ist und seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Den genauen Verlosungstermin werde ich am 05.12.2016 bekanntgeben. Übrigens gibt es diese tollen Reisebücher nicht nur für Afrika!

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Also jetzt schnell einen Kommentar hier lassen und mit etwas Glück schon bald als Gewinner dastehen!

In diesem Sinne: #get up & win!

 

PS: Ich verdiene an der Kooperation mit JourneyBooks nichts. Ich mag die Bücher und habe dieses Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

 

 

 

 

 

Das bunte Peer von Scheveningen

Bye Bye Winter – Hallo Sommer!

Ich sags euch, ich bin durch und durch ein Kind des Sommers und fest davon überzeugt, dass der Storch mich irgendwie auf dem falschen Kontinent abgeworfen hat. Wenn die Sonne scheint und es warm ist, dann blühe auch ich auf. Dann strahlen die Augen, ich bin entspannt und gut gelaunt. Zudem hält es mich dann keine Minute drinnen und selbst meine sommerblonden Haare sind dann mal geschmeidig und schön. (Sonst eher so wiederspänstiges Gestrüpp)

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Für mich gibt es ohnehin nur zwei Jahreszeiten: Kalt = Winter und Warm = Sommer. So kommt es also, dass ich mich jedes Jahr sehnsüchtig auf den Sommer freue und mein Herz geradezu hüpft bei den ersten Anzeichen auf Licht und Wärme. Und weil das so ist, möchte ich euch mitreißen die schönsten Flecken und Ideen für euren Sommer zu entdecken. Dazu habe ich tief in mein Foto-Archiv geschaut und „violá“ hier ist mein schönstes Sommerfoto und ganz viele Tipps für dich!

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Vitamin Sea – das Lebenselexir

Für dich gehört das Meer ganz untrennbar mit Sommer zusammen, aber du wohnst auf dem Festland? Was hält dich denn ab, nicht einfach mal über ein verlängertes Wochenende ans Meer zu düsen, wenn du es so sehr vermißt? Steig ins Auto! Buch dir nen Flug! Fahr über nacht oder flieg nach der Arbeit, aber gib dem Gefühl nach, ans Meer zu müssen – wenn du dich dadurch wieder lebendig und glücklich fühlst. Ich lieb es auch am Meer zu sitzen, die Füße hoch zu machen und sonst gar nichts.

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High up in the Sky

Der Sommer ist auch die perfekte Zeit für große und kleine Abenteuer. Aber am Boden kann ja jeder! Wie wäre es mal damit in die Luft zu steigen? Mit einem Heißluftballon zum Beispiel? Und davor braucht man auch überhaupt keine Angst haben, dann eine Ballonfahrt ist zunächst wie eine ultraverlangsamte Fahrstuhlfahrt mit Panoramablick und nachher wie ein Spaziergang auf Wolken. Alles ganz sanft, ruhig und einfach ein Genuss. Da ich ein riesen Fan von „Fliegen“ bin, war meine Ballonfahrt im letzten Jahr eines der Highlights überhaupt. Und selbst wenn man nicht so „Avitionverrückt“ ist wie ich, sollte der Haken bei „Ballonfahrt“ auf keiner Löffelliste fehlen.

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Berauscht von Farbe

Once in a lifetime – sollte man auch eines der bunten Farbfestivals besuchen. Angelehnt an das Indische „Holi Color Festival“ bringen sie auch Spaß in unser Leben. Man trifft sich in weißer Kleidung in Parks und Veranstaltungslocations, es gibt gute DJ-Mucke und jede Menge Packungen des magischen Pulvers. Zu einem ganz bestimmten Moment wird dieses Pulver in die Luft geworfen und dann verteilt es seine bunte Farbenwolke über den Feierfreudigen. Natürlich ist dann niemand mehr weiß, sondern alles nimmt die Farben der bunten Päckchen an. Die Haare, die Kleidung und ja sogar das Gesicht. Ein reisen Spaß ist es auch, sich so Säckchen einfach übereinander auszukippen und den Andren bunt werden zu lassen. Wenn man es also nicht bis zum Orignalfestival bis nach Indien schafft, dann könnte das hier eine lohnenswerte Sommeralternative in den hiesigen Gefilden sein. Wo, was geht findest du im LINK.

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Sport mit Hindernissen

Endlich ist es wieder Zeit dem Fitneisscenter zu entkommen, das Rad aus dem Keller zu holen, die Inliner anzuschnallen oder die Laufschuhe im Grünen auszuführen. Nichts schlägt das Gefühl, wieder frische Luft in den Lungen zu haben, in der Natur unterwegs zu sein und sich dabei noch richtig gut zu fühlen. Na vielleicht doch! Ein Wettkampf nämlich, dabei kann man seine Fitness nämlich gleich noch unter Beweis stellen. Wer das mit Sportwettkämpfen weniger verbissen und mit mehr Spaß angehen möchte, dem empfehle ich einen „Mudrun„. Ein Hindernislauf für Erwachsene sozusagen. Dabei geht es dann schon mal so richtig nass und dreckig zu. Das ist aber gar nicht weiter schlimm, denn wenn man sich Recht erinnert, hat in „Pfützen springen“ als Kind schon so richtig viel Spaß gemacht. Beim „Mudrun“ kannst du genau das wieder tun. Im Dreck robben, dich über Flüsse hangeln oder in Matsch stampfen. Herrliches Gefühl die eigene Fitness auf spielerische Art zu erleben. Übrigens ist so ein Hindernislauf mit Freunden am Genialsten! Denn so ein Event schweißt zusammen, weil man sich gegenseitig über Hürden hilft und gemeinsam lacht, wenn mal was schief geht.

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Getrunken dort, aber genossen hier

Dom Pedro ist gerade mein Lieblingscocktail und wie so viele andere coole Drinks, entdeckt man sie im Urlaub. Das muss uns ja aber nicht davon abhalten, sie daheim auch zu genießen. Von Pina Colada bis Mojito haben es ja viele Drinks bis nach Deutschlang geschafft, warum nicht neue Trends jetzt hier einführen? Die Zutaten gibt es normalerweise auch hier und mit etwas Ausprobieren hat man den Dreh schnell raus, wie man auch hier daheim genießen kann. Wer ganz clever ist, druckt das Rezept aus und drückt es dem Barman seines Vertrauens in die Hand. Mit etwas Glück setzt er deinen Cocktail gleich auf die Karte, so dass du ihn immer gechilled in deiner Lieblingsbar genießen kannst. So holst du dir garantiert auch ein Stück Urlaubsfeeling mit zurück.

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Beachlife

Ja, es gibt sie, die Leute die sich wie die Heeringe den ganzen Tag in der Sonne legen und nix tun außer sich braun bruzeln zu lassen. Aber diese Menschen verpassen das eigentliche „Beachlife“ und das kann richtig aktiv sein! Spaziergänge am Meer, mit dem Segelwagen dahingleiten, Drachensteigen lassen, den Grill anwerfen, Sandburgen bauen, Reiten gehen, Muscheln sammeln, den Hund ausführen, Beachvolleyball spielen oder einfach nur in einer der vielen coolen Beachbars abhängen – es gibt so viel mehr, was man bei einem Strandtag genießen kann. Also worauf warten! Ab ans Meer oder zumindest den nächsten Baggersee.

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Festival Sommer

Sommer das heißt auch immer es ist die Zeit für Festivals! Endlich wieder raus kommen, draußen sein, campen, Freunde treffen, gemeinsam grillen, was trinken, fett feiern und geile Musik genießen! Und das meistens gleich ein ganzes Wochenende lang. Festivals gibt es für alle Geschmäcker und mit verschiedenster Intension. So kann man sich schon mal beim „Rock am Kuhteich“ oder im Mittelalterkostüm beim „Phantasie Spectaculum“ treffen. Hauptsache draußen und was erlebt. Eine Festivalübersicht findest du im LINK.

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Outdoor Kultur

Im Sommer auf Kultur verzichten, weil man keine Lust auf geschlossene Gebäude wie Museen hat? Das muss gar nicht sein. Es gibt so viele Möglichkeiten sich dieser Muße auch Open Air zu widmen. Sei es bei einer Street Art Wanderung durch die Stadt oder beim Besuch eines Skulpturenparks. SEinfach mal die Suchmaschine anwerfen – da findet sich bestimmt was.

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Das Wohnzimmer der Sommers

Für mich sind Beachbars ganz klar das Wohnzimmer des Sommers. Und glücklicherweise gibt es diese ja nicht mehr nur an der Küste. So wird einfach mitten in der Stadt Sand aufgekippt und eine temporäre Location erbaut, die uns dieses besondere Feeling auch in das letzte Kuhkaff bringt. Okay, außer in meine Stadt, aber ich bau dann einfach meinen Balkon um. In jedem Fall aber ist so eine Beachbar der ideale Ort den Feierabend und die Freizeit zu verbringen. Hier trifft man alle! Alte Freunde, neue Freunde und Touristen aus aller Welt. Warum also vor der Glotze hocken, wenn hier das wahre Leben tobt?

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Ferienlager für Erwachsene

War ein Ferienlager das nicht früher das Highlight jedes Sommers? Schulferien haben, weit weg von den Eltern sein, spannende Workshops, Tanzabende und die erste Knutscherei am Lagerfeuer. Wer das vermißt, für den habe ich genau dan richtigen Tipp. Es gibt jetzt nämlich auch Ferienlager nur für Erwachsene und hier darf man dann noch mal jung sein und all das wieder erleben, was man so sehr vermißt seit dieser Zeit. Mehr Infos im LINK.

High up in the Sky

Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer machen mir zum Beispiel die vielen bunten Drachenfestivals, denen man wunderbar an unseren Küsten begegnen kann. An Ostern zum Beispiel zieht es mich nach Büsum, für meinen kleinen Saison-Auftakt. Ich liebe es, die herrlich farbenfrohen Figuren am Himmel zu sehen. Sie verbreiten gute Laune, bringen einen zum Schmunzeln und sind zudem ideale Fotomotive! Übrigens gibt es diese Drachen nicht nur an der Küste und an Ostern zu bewundern, sondern während der ganzen warmen Monate und auch im Inland. Im LINK gehts zur Übersicht.

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Sonnenuntergang, der Seelenschmeichler des Tages

Ist es nicht einfach genial am Ende eines aktiven Tages am Meer zu sitzen und die Sonne darin versinken zu sehen? Mit zu erleben, wie sie die Umgebung in magisches Licht taucht und dann ganz einfach verschwindet? Für mich immer wieder ein Gäsehautmoment und ich hoffe du kannst auch ganz viele dieser Naturschauspiele in diesem Sommer genießen. In diesem Sinne: Mach was draus und #get up and rock!

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Ich hoffe meinen Ideen für einen aktiven Sommer haben dir Inspiration gebracht. Du hast noch mehr Action in petto und möchtest uns deine Tipps hier lassen? Dann nutze das Kommentarfeld und gib mir eine Rückmeldung.

 

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade von Christian und Katrin von beforewedie teil, die genau wie ich, Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer haben!

 

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Fotoparadiese – Europas schönste Ecken entdecken!

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen dich zum Reisen, Erleben und Entdecken verführen! Auf die Idee dazu gebracht hat mich Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema „Welche sind meine Fotohighlights aus dem zweiten Halbjahr 2016?“ hat er mich wiederholt angestiftet über meine Fotos und Reisen nachzudenken. Doch das war diesmal gar nicht so einfach! Besonders nicht mit diesen Themenrahmen: Tierisch, Berühmt, Gewachsen, Nachts, Gebäude und schönstes Foto.IMG_3599

Europas schönste Ecken

2016 war ein aufregendes Reisejahr für mich. Meine Trips führten mich zu Vulkanfeldern in Chile, in die Lüfte über den Nasca-Linien in Peru, in den Dschungel Boliviens, an die Füße Cristo Redentor´s in Brasilien und in den Käfig zu Krokodilen in Südafrika. Solche Reisen sind natürlich außergewöhnlich und auch bei mir nicht ständig drin. Nach so viel Fernreise-Highlights sollte man auch als Reiseblogger eigentlich sparsam daheim sitzen. Das funktioniert nur leider nicht, wenn einen das Fernweh ständig packt. So habe ich jede Gelegenheit genutzt, einfach mal zwischendrin schnell weg zu sein und nirgends geht das so schnell, günstig und abwechslungsreich wie bei uns in Europa.

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Tierisch beeindruckend – die Sandskulpturen in Søndervig, Dänemark

Mein Sommerurlaub führte mich in den Norden. Zuerst besuchte ich Freunde im Dithmarschen und dann führte mich mein kleiner Road Trip bis an die nördlichste Stadt Dänemarks nach Skagen. Auf meiner Strecke immer am Meer entlang entdeckte ich so einige zauberhafte und herrlich verschlafene Fischerdörfer und genoss die Gelassenheit unseres Nachbarlandes. Schon die Musik im Radio war herrlich entspannt, ebenso wie die äußerst angenehme Fahrweise der Dänen. Ich genoss es mich treiben zu lassen und einfach da zu bleiben, wo es mir gefiel. So entdeckte ich auch völlig ungeplant das Sandskulturenfestival in Søndervig in Dänemark, was dieses Mal unter dem Motto „Afrika“ stand. Eine beeindruckende Wand mit filigransten Sandschnitzereien überraschte mich hier und hielt mich über Stunden in seinem Bann. Die gesamte Tierwelt Afrikas fand sich hier wieder – von majestätischem Löwen bis zu filigraner Antilope. Zum Teil waren die Abbildungen so lebendig, dass man näher herantreten mußte, um zu erkennen ob die Augen tatsächlich aus Sand waren oder doch eine Glaskugel eingesetzt wurde. Mein liebstes Motiv war allerdings ein futuristisches Nashorn, weil seine Flächen wirklich gearbeitet waren, wie glatt geschliffene Metallplatten. Wahre Kunstwerke!

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Berühmtes Lächeln – Mainzelmännchen in Sankt Peter Ording, Deutschland

Den Mainzelmännchen, Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen bin ich am Strand in Sankt Peter Ording begegnet. Sie wurden entwickelt, um der staatsvertraglichen Verpflichtung zur Trennung von Werbung und Programm gerecht zu werden und sind heute in der sendereigenen ZDF Werbefernsehen-GmbH zuhause. Sie hatten wohl auch gerade Ferien als wir uns am Strand begegneten und sie fröhlich in der Luft tanzten. Diese Riesendrachen kosten seine Besitzer schnell mal stolze 2.000 EUR und sind ihr ganzer Stolz, wenn sie im Sommer bei Drachenfestivals an Deutschlands Küsten in den Himmel steigen dürfen.

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Minimalistisch gewachsenKlimahaus Bremerhaven 8° Ost, Deutschland

Ein dunkler Raum und erdückende Hitze die einem den Atem raubt – so begrüßt einen die Afrika Sektion im Klimahaus in Bremerhaven. Sehr eindrucksvoll wird hier erlebbar, wie unbarmherzig die glühende Sonne sein kann. Wie ausgedörrt man sich fühlt und wie sehr man nach Wasser durstet, wenn man sich auch nur wenige Minuten in diesem Raum aufhält. Wie hart muss es da erst für die Tiere und Pflanzen sein, in dieser unwirtlichen Gegend zu überleben? Dieses Gewächs hier verkörpert diesen Überlebenskampf. Pro 15 Minuten fällt ein kleiner Tropfen Wasser zu Boden und nährt diesen Strauch. Kaum vorzustellen, dass so wenig Flüssigkeit doch so viel Leben schenken kann. Mich hat das Klimahaus 8° Ost unglaublich fasziniert, aber dieses Exponat hat mich gefesselt.

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Im Rausch der Nacht – Langzeitfotografie in Bremerhaven, Deutschland

Auf meinem Trip nach Bremerhaven konnte ich nicht wiederstehen und habe mich nachts noch rausgeschlichen, um diese beeindruckende Kulisse mit Klimahaus und Hafen fotografisch festzuhalten. Es war schon Ende Oktober und gegen Mitternacht, als ich mich mit Kamera und Stativ gewappnet in die Kälte und Dunkelheit hinaus begab, um mein Wunschmotiv einzufangen. Der Wind lag ruhig und so schlug auch das Wasser nur wenige Wellen und reflektierte in wunderbarer Weise die Lichtszenerie. Für mich hatte sich das Frieren mit diesem Schnappschuss jedenfalls gelohnt und jedem der wie ich Langzeitfotografie mag, dem kann ich einen Ausflug nach Bremerhaven nur ans Herz legen.

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Nur ein Gebäude – aber mit was für einer Kulisse, Løkken, Dänemark

Auf dem Road Trip durch Dänemark strandete ich irgendwann in Løkken, einem zauberhaften kleinen Ort an der dänischen Küste. Ich parkte am Ortsrand, lief an den Dünen entlang in Richtung Strand, als ich dieses Haus auf den Klippen fand. Ein Motiv wie aus einem kitschigen Ölbild und doch so pferfekt, dass man sich direkt zur Schlüsselübergabe anmelden möchte. Denn so ein Haus an der Steilküste am Meer, ist schon ein Traum, besonders wenn man vom Festland kommt. Allein die Vorstellung dort morgens aufzuwachen und den Blick über die Schaumkronen der Wellen schweifen zu lassen, den Spaziergängern am Strand zu zuschauen und die Möwen kreischen zu hören, ist wunderbar. Für mich eine geradezu paradiesische Vorstellung und wann immer ich Sehnsucht und Fernweh versprühre, träume ich mich zurück zu diesem Haus und der Vorstellung darin zu wohnen. Alle Bilder aus Løcken findest du im LINK.

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Schönstes Foto am schönsten Strand in Portugal

Keine Ahnung ob das mein fotografisch schönstes Foto in diesem zweiten Halbjahr 2016 ist, aber mit Sicherheit hält es einen der schönsten Strände fest. Praia do Amado heißt dieser wunderbare Flecken Erde an der portugiesischen Küste. Er ist einer der beliebtesten Strände des Landes, auch weil das Meer hier ideale Wellen bricht und ein Mekka für Surfer ist. Mich haben die Farben zum Sonnenuntergang gefesselt. Diese kräftigen Rot und Orangtöne im Kontrast zum türkisblauen Meer, sind einfach ein absoluter Hingucker. Wer mehr Inspiration sucht wird im LINK fündig.

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Catch the wind – eingefangen am Leuchtturm, Dänemark

Wie fängt man den Wind ein, wenn er einen Ort so besonders prägt? Diese fotografische Aufgabe hatte ich mir am Rubjerg Knude Fyr Leuchtturm in Dänemark gestellt, denn an diesem Flecken Erde ist Wind das alles bestimmende Element. Die Rubjerg Knude ist eine Wanderdüne zwischen Lønstrup und Løkken und ihr Aussehen wird maßgeblich durch ihn bestimmt. Ich habe also ein wenig Experimentiert und mein Tuch durch die Lüfte wehen lassen, mit einem ganz schönen Effekt, wie ich finde. Mehr Impressionen vom Leuchtturm und den Paraglidern, die hier auch die Aufwinde nutzen, findest du im LINK.

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Kleine Fluchten in Barcelona, Spanien

Seit ich ganz ruhige Orte wie die namibianische Wüste, bolivianische Salzseen oder die Zentralanden in Chile besucht habe, fällt es mir schwer mich an Orten mit vielen Menschen noch wohl zu fühlen, das ist mir im Hochsommer in Barcelona bewußt geworden. Zu überlaufen von Touristen waren alle Sehenswürdigkeiten und selbst im Park Güell bot sich keine kleine Rückzugsnische mehr. So flüchtete ich mich irgendwann auf den Tibidabo einen der Berge der Stadt und hier fand ich dann endlich einen Platz zum Durchatmen und mit Weitblick. Nachdem der Tag sich bereits dem Ende näherte, war selbst der angeschlossene Vergnügungsparkt nicht mehr bevölkert und das kunterbunte Riesenrad wurde zu meinem Lieblingsmotiv aus der Bercelona.

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Natur pur im Spreewald, Deuschland

Abenteuer beginnen immer erstmal vor der eigenen Haustür. Und da ich finde, dass Deutschland immer an Reisegehalt unterschätzt wird, mache ich mich gerne so oft es geht auch auf, hier unterwegs zu sein. Anfang Juli hatte es mich in den Spreewald verschlagen. Weil mir eine klassische Kahnfahrt zu passiv war, habe ich mir kurzerhand ein Kajak ausgeliehen und bin selbst die Kanäle entlang gepaddelt. Natürlich durfte dabei auch die Kamera nicht fehlen, für all die Schönheiten und Tiere an der Strecke. So kam mir dann schließlich auch diese Libelle vor die Linse. Was es sonst zu festzuhalten gab, kannst du im LINK nachschauen.

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Piraten ahoi – unterwegs an der Algarve in Portugal

Im November verschlug es mich dank eines Fluggutschein-Gewinns an die Algarve nach Portugal. Wie schon so oft in diesem Jahr, setzte ich mich einfach ins Mietauto und ließ mich treiben entlang der malerischen Küste. Als ich auf dem Meer ein altes Holzboot mit Piratenflagge entdeckte stand mein Entschluss fest. Ich wollte statt Räubertochter mal Piratenbraut sein und für ein paar Stunden mit diesem Schiff die Küste vom Meer aus entdecken. Gesagt. Getan. Bereits am nächsten Tag schipperte ich mit der Santa Bernarda über das türkisblaue Meer, entlang der beeindruckenden Steilküste. Und dank Beiboot konnten wir auch die zahlreichen Grotten besuchen.

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Und genau diese Grotten wie etwa die „Benagil Cave“ waren auch perfekte Fotomotive. Vorrausgesetzt man hatte bei dem deutlich schankenden Boot seinen Magen und die Kamera fest im Griff. Noch mehr Piratenfeeling gibts im LINK.

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Kopfschütteln im Dithmarschen, Deuschland

Da reist man um die ganze Welt, geht im Etosha auf Tuchfühlung mit Nashörnern oder kämpft sich über das stürmische Meer in Peru zu den Pinguinen um die aufregendsten Tierfotos zu machen. Und dann ist das beliebteste Motiv auf meinem Instagram Account ein simples Reh im Dithmarschen an der deutschen Nordseeküste. Ja, so kann es einem gehen, wenn Großwild in Afrika „normal“ und ein deutsches Reh ein Hit beim internationelen Publikum ist. Bei mir löst das Bild immer noch ein verständnisloses Kopfschütteln aus, denn mein bestes Foto ist es ganz sicher nicht, auch wenn das Motiv ja ganz reizend ist.

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Reiseführermotiv in Carvoeiro, Portugal

Durch den Tipp eines Einheimsichen führte mich mein spontaner Road Trip durch Portugal nach Carvoeiro. Ich hatte nach einem malerischen Ort gefragt, der so ganz anders ist, als die Bettenburgen die man sonst so an der Algarve findet. Der kleine Ort mit dem Charme eines Fischerdorfes war dann auch wirklich den Ausflug wert. Und ganz nebenbei habe ich dieses Bild festgehalten, was ich später in fast gleicher Inszinierung mit der Mauer als Titelbild des Reiseführers wiederfand.

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Perspektivwechsel im Kraichgau, Deutschland

Fotografisch nicht der Hit ist dieses Foto mit der GoPro aus einem fahrenden Heißluftballon über dem Kraichgau. Allerdings hat mich das Motiv in diesem Jahr doch sehr beeindruckt, denn nie zuvor bin ich Baumwipfeln so nah gekommen, beziehungsweise habe ich sie je so wahr genommen. Aus der Vogelperspektive bekommt der Wald eine ganz andere Dimension und genau dieser Perspektivwechsel hat mich doch unheimlich beeindruckt. Noch dazu kam natürlich das Erlebnis an sich. Da ich alles liebe, was mit Fliegen in der Luft zu tun hat, war auch die Ballonfahrt für mich ein großartiges und unvergeßliches Erlebnis.

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Abklatsch in Tarragona, Spanien

Diese kleine Omi stoppte mich auf meiner Sightseeingtour durch Tarragona in Spanien. Minutenlang erzählte sie ohne Unterlass die Geschichte dieser Skultpur, gar nicht registrierend, dass mein Spanisch viel zu schlecht war, ihr zu folgen. Trotzdem bedankte ich mich höflich am Ende ihres Monologs und da sie es offensichtlich eilig hatte, konnte ich ihr gar nicht erklären, dass ich eigentlich nichts verstanden hatte. Doch so schnell wie sie geschnattert hatte, lief sie auch direkt weiter. Und als hätte sie eine Vereinbarung mit dem Mann der diese Skultpur verkörperte, lief sie anschließend an ihm vorbei und klatschte seine Hand ab. Gerade so, als hätten sie ausgemacht, das sie mir seine Geschichte erzählt. Zwar habe ich das Bild nicht perfekt getroffen, aber gerade noch konnte ich diese Szene im letzten Moment einfangen und so bleibt mir neben einem angeschnittenen Bild noch die Erinnerung an diese reizende Begebenheit.

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Traurigstes Motiv – Tod durch Plastik in Helgoland, Deutschland

Mammi, Mammi. Ist der Vogel da tod?“ schallt es aus der Masse der Touristen, die mit mir die berühmte Basstölpel-Kolonie an der Steilküste auf Helgoland bestaunen. Ich starre auf das erbärmliche Nest aus alten Fischernetzen und entdecke das niedergestreckte Jungtier. Es folgt ein langes Schweigen und als ob der Vogel das kleine Mädchen verstanden hat, berappelt er sich und richtet sich auf. Die Erlösung der Mutter ist fast schon spürbar. „Nein, der hat sich nur ausgeruht.“ anwortet sie mit sanfter und hörbar erleichterter Stimme. Doch uns allen ist bei diesem Anblick bewußt geworden, wie sehr die Tiere unter der Vermüllung der Meere leiden. Gerade auf Reisen fällt mir auf, wie sehr die Welt inzwischen vermüllt ist und das auch hier in Deutschland. Über 10 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in unseren Meeren und dem Menschen scheint das unendliche Leid der Tiere gar nicht bewußt zu sein. Seehunde verheddern sich an Bierdosennetzen, Schildkröten ersticken an Einkaufstüten und Basstölpelnachkommen verenden an Deckeln von Plastikflaschen in ihren Mägen. Helgoland ist Deutschlands einzigster Brutplatz für Hochseevögel und wir gehen so damit um. Mir drängen sich die Fragen auf, ob wir unseren Kindern wirklich so eine Welt hinterlassen und solche Fragen beantworten wollen. Ich für meinen Teil jedenfalls nicht und deshalb möchte ich dieses Foto auch mahnend in die Welt tragen und hoffe, den einen oder anderen damit zu berühren und auch mit der Geschichte, die ich damit verbinde. Wer sich am Kampf gegen Plastikmüll beteiligen möchte, dem empfehle ich zudem meinen Artikel „Müllkippe statt Traumstrand – unsere tägliche Tüte Plastik gib uns heut´ „.

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Rückkehr zur Märchenbrücke, Deutschland

Um die Rakotzbrücke in Sachsen ist in den letzten Jahren ein regelrechter Hype ausgebrochen, dem auch ich mich nicht entziehen konnte. Allerdings hatte ich mir es in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, mehrmals nach Kromlau zu reisen und die Brücke zu verschiedenen Jahreszeiten festzuhalten. So ganz haben ich das nicht geschafft, aber immerhin bis in den beginnenden Herbst hinein war ich immer wieder dort und habe das Motiv auch für mich aus ganz neuen Blickwinkeln festhalten können. Meine Tipps für deine Fotoreise zur Rakotzbrücke habe ich dir im BLOG niedergeschrieben.

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Abgesang in Armação de Pêra, Portugal

Weil jede Reise mal ein Ende hat, findet mein Artikel mit diesem Bild ein Ende. Aufgenommen an der Algarve im November, wo mir diese Möwe Motiv stand. Ich hoffe dir hat meine kleine Reise durch Europa und Deuschland gefallen und sie hat dich inspiriert, auch hier nach tollen Motiven Ausschau zu halten. Gerne lass mir deinen Kommentar zu meinen Bildern und Geschichten da. Ich freue mich.

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Herbstmomente – Die schönsten Ideen für die bunteste Jahreszeit!

Für manche Menschen ist der Herbst exakt die Jahreszeit in der sie sich von allen Aktivitäten abmelden, sich drinnen verkriechen, sich mit TV zudröhnen und dann im November unter schlechter Laune und Vereinsamung leiden. Das muss nicht sein! Ich sammle Ideen die dir helfen sollen den Herbst und all seine Möglichkeiten zu entdecken. Und nicht nur das, ich habe in die illustre Bloggerrunde gefragt, wer noch Inspiration für einen herrlich bunten und aktiven Herbst hat. Lies gleich hier, welche Ideen wir dir mitgeben möchten!

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Immer wieder erlebe ich es im Freundes und Familienkreis, dass pünktlich mit den kälteren Temperaturen plötzlich alle Aktivitäten eingestellt werden und die Leute sich auf die Couch zurück ziehen. Aber dieses „Couching“ tut niemandem gut. Schaut man spätestens im November in die Gesichter der Menschen auf der Straße, dann gruselt es mich jedes Jahr aufs Neue. Bei manchem Zeitgenossen meint man gerade, da läuft ein hüllenloses Wesen durch die Gegend. Diese Menschen scheinen dann keinerlei Freude, Lebenslust oder schöne Momente mehr zu haben. Zumindest keine die sie selbst erlebt haben und Glotze macht nun mal nicht glücklich!

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Wusstest du zum Beispiel, das die Menschen am längsten und gesündesten Leben, die viel draußen an der Luft und dort auch aktiv sind? Und damit ist nicht der Spitzensportler gemeint. Oft sind es einfache Bauern. Sie bewegen sich viel, Sonne und Licht geben Energie und das hält sie fit. Du musst also nicht gleich die Joggingschuhe anziehen, um den Herbst aktiv zu genießen. Ein paar Spaziergänge, Wanderungen oder Foto-Touren dürfen es aber schon gerne sein. Und auch Radfahren im Herbst hält dich vital und bei bester Laune.

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Ich hab ja meine Mutter früher auch nie verstanden mit ihrem „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung„, aber inzwischen muss ich ihr schon eine gewisse Richtigkeit in der Aussage einräumen. Dauerregen und 10 Grad würde ich hier allerdings immer noch kategorisch ausschließen. Aber sonst? Es gibt schicke und sogar wärmende Gummistiefel, coole Herbst-Clamotten und natürlich auch Mütze und Schal zum Warmhalten. Also eigentlich keinen Grund mehr sich drinnen zu verkriechen.

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Aber was mag ich denn nun am Herbst und wie gestalte ich ihn aktiv?

Leuchtend bunte Wälder, wärmendes Sonnenlicht und eine beeindruckende Fernsicht, sind für mich Markenzeichen des Herbstes. Wenn das Laub an den Bäumen einem Farbenmeer gleicht, über den Wiesen Nebelschwaden aufsteigen und an jedem einzelnen Grashalm auf der Wiese ein Tautropfen hängt, dann ist für mich die perfekte Zeit herausszugehen, frische Luft zu tanken und die letzten wärmenden Strahlen der Sonne aufzufangen.

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Das schöne am Herbst ist doch gerade auch, dass dann all die Lieblingsplätze frei sind und man sie in Ruhe genießen kann. Dass man nicht, bei der kleinsten Anstrengung vor Hitzschlag stirbt und direkt wieder zum Duschen zurück muss. Aber vor allem bietet der Herbst die spannendsten Fotomotive.

Ob Aktivprogramm, kulturelle Höhepunkte, kulinarischer Ausflüge, jetzt ist alles drin!

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Deshalb sind das hier meine Tipps für deinen aktiven Herbst!

Spaziergang statt Müßiggang

Besonders Wandern bietet sich jetzt an. Die Wege sind fest und gut begehbar, ganz im Gegenteil zum Saisonstart im Frühjahr. Wer wandert kann die Natur und ihre Vorzüge am Besten genießen, bleibt fit und sammelt zudem ganz viel Energie der Sonne. Mein Tipp für besonders schöne Wanderungen ist der Pfälzerwald. Keine zu hohen Berge, aber dazu Landschaftlich gesehen, reine Genussstrecken. Und zum Schlemmen kann man gleich noch abbiegen, denn gerade die Pfälzer verstehen es, exzellent aufzutischen. Von Zwiebelkuchen bis zu neuem Wein, wird man hier im Herbst verwöhnt. Oder wie wäre es optional mal mit einem Ausflug ans Meer? Auch hier kann man wunderbar Energie tanken!

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Kutschfahrt statt Stau

Wer nicht gerne wandert oder spazieren geht, der könnte doch mal umsatteln? Warum nicht mal mit der  Kutsche in der Natur unterwegs sein, anstatt gefrustet im Stau auf der Autobahn stehen oder sich Berge hinauf zu quälen?  Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand und frische Luft sowie Sonnenenergie gibts auch noch dazu.

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Tierischer Begleiter statt Einsamkeit

Wer keine Freunde zum Mitwandern findet und auch keinen Hund hat, der kann sich ja mal beim nächsten Tierheim melden. Meist ist man dort froh, wenn sich ein Pate findet, der regelmäßig und gerne mit Hund spazieren geht. Probiere es aus! Ein gemeinsamer Ausflug wird euch Beiden Freude spenden und dich fit halten.

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Schnitzeljagt statt Langeweile

Auch Geocaching ist eine perfekte Motivation rauszugehen, aktiv zu sein und gleich noch seinem Hobby nachzugehen. Geocaching lässt sich am Besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz erklärt:  Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller Kleinigkeiten sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Und so eine Schnitzeljagt in Indianer Jones Manier wird dich garantiert fesseln und auf Trab halten.

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Adrenalinkick statt Schokofrust

Der Herbst bietet auch perfekte Bedingungen für den Flug mit einem Gleitschirm. Warum gönnst du dir nicht mal dieses Abenteuer? Bei einem Tandemsprung kannst du die Aussicht genießen, während ein erfahrener „Pilot“ den Drachen für dich steuert. Ein großartiges Erlebnis und Spots zum Fliegen findet man von den Alpen bis zur Küste! Der Adrenalinkick wird dich ganz sicher noch die ganze Woche begleiten!

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Gesund genossen statt Fettgefressen

Herbstzeit ist auch Genusszeit! Ob Kürbis oder Feigen; Neuerwein oder Kastanien – du kannst dir die Zutaten zum Teil selbst ersammeln und daraus die schmackhaftesten Leckereien zaubern. Von Kürbis- oder Kastaniensuppe bis Feigentarte – kreiere jetzt den perfekten und gesunden Gaumenschmauß, anstatt gefrustet vor der Kiste zu sitzen und Chips in dich hinein zu schaufeln.

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Perspektivwechsel statt Senderwechsel

Warum nicht den Herbst mal aus einer ganz anderen Perspektive genießen? Auf dem Baumwipfelpfad, im Kletterparkt oder beim Zipelinen hälst du dich fit und wirst abgehärtet für den Winter! Vom Spaßfakter mal ganz abgesehen. Besonders, wenn gleich noch die ganze Clique oder Familie dabei ist.

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Kreativ statt depressiv

Warum den Herbst nicht mal so richtig kreativ werden? Blätter, Blüten oder Kastanien sammeln und damit die Wohnung dekorieren oder kleine Kunstwerke schaffen? Die Elemente sind schier unendlich und vor allem kostenlos in der Natur zu bekommen. Allein die Sammelleidenschaft für dein neues Hobby bringt dich raus und lässt dich erkennen, wie viel Schönes der Herbst zu bieten hat.
Gestaltung und Foto Kerstin Kapferer

Ausflugsdamper statt Dampf an Anderen ablassen

Deutschland hat die Nord und Ostsee und so viele Flüsse und Ausflugsdampfer, warum nicht mal damit einen herbstlichen Ausflug mit dem Boot machen? Bei schönem Sonnenschein genießt man auf dem Oberdeck und wenn es frischer ist, zieht man sich nach innen zurück. Vom Fluss aus hat man den besten Blick, man kommt gemütlich voran und wird zudem auch noch exzellent verköstigt. Mein Tipp, wäre ein Boot an Rhein oder Mosel zu nehmen. Der Blick auf die Weinberge ist einfach sensationall!

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Drachensteigen statt zum Drachen werden

Der Herbst mit seinen Winden ist wohl die beste Jahreszeit endlich mal wieder seinen alten Drachen rauszukramen und ihn steigen zu lassen. Wer darin weniger begabt ist, der sollte den Profis zuschauen. Es gibt jede Menge Feste locken, bei denen man Großdrachen und den Meistern bei ihrem windigen Hobby zuschauen kann. Also worauf wartest du noch?

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Flohmarkt statt Shoppingmall

In Shoppingmalls kann man den Herbst auch verbringen, aber so wirklich einen Mehrwert hat man dort nicht. Ganz Anders auf einem Flohmarkt. Man ist draußen an der frischen Luft, bewegt sich und die Sonne powert Energie zu. Noch dazu kann man herrlich stöbern, in alten Erinnerungen verharren und das ein oder andere Schnäppchen machen. Wer kein Flohmarkt Typ ist, der könnte ja auch einfach mal wieder auf den Wochenmarkt gehen. Dort gibt es gleich noch frisches Obst und Gemüse, was dich gesund hält.

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Feste feiern, statt allein versauern

Um nicht alleine daheim vor dem Fernsehen zu versauern und langsam depressiv zu werden, empfehle ich immer auch Feste wie Kerwe der Erntedank. Hier tobt der Bär, man trifft alte und neue Freunde, ist draußen unterwegs, kann tanzen oder schlemmen. Ideal um nicht auf der Couch alleine zu hocken.

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Radtour statt Tortour

Gerade im Herbst ist eine Tour mit dem Rad ein voller Genuss. Man ist aktiv in der Natur unterwegs, hält sich fit und lädt sich gleich noch die Vitamindepots wieder auf. Verbunden mit gemeinsamen Ausflügen von Freunden, dem Sportverein oder mit der Familie, wird der ganze Ausritt gleich noch zum Happening.

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Abstecher statt Abgeschlagen

Deutschland hat so viele tolle Ausflugsziele, da dürfte es eigentlich nie schwer fallen, etwas Passendes zu finden. Wie wäre es zum Beispiel mal wieder mit einem Besuch einer Burg? Eines Zoos oder Safariparks? Abenteuer, Fotomotive und geschichtliche Exkursionen locken und wecken ganz sicher die Lust auf mehr! Mein Tipp: Wenn du fliegen magst, dann reise doch mal zu einem Flughafen, mach eine Besucherrunde mit und stell dich dann an die Start- und Landebahn. Fernweh garantiert.

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Citytripp anstatt allein daheim

Ideal ist der Herbst auch für eine Städtetour und die muss nicht immer ins Ausland gehen. Deutschland hat so viel zu bieten. Warum schaust du dir nicht mal wieder das Umland an? Beliebte Städte, wie München, Dresden oder Berlin sind genau jetzt nicht mehr so überlaufen. Zudem bleibt dir die Sommerhitze und der Smog erspart, der sonst drückend auf der Stadt liegt.

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Knistern statt Glotze

Wenn das Wetter im Herbst doch mal zu ungemütlich wird, dann schmeiß doch mal wieder den Kamin an. Am Besten mit Laub und kleinen Ästen die du vorher draußen gesammelt hast. Das hält dich gesund und der Kamin ist gleich noch eine herrliche Alternative zur Glotze. Mit ein paar gelandenen Freunden kann man in gemütlicher Runde sitzen, ein Glas Wein genießen oder mal wieder Karten spielen.

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Burgfräulein statt Grabenkrieg

Wenn mich meine Freunde im Ausland um etwas wirklich beneiden, dann ist es auch unter Kulturgut. Besonders gern mögen sie unsere Schlösser und Burgen, dabei haben wir schon fast den Blick und die Faszination dafür verloren! Aber diese Leidenschaft zur Heimat, läßt sich ja ganz leicht wieder entfachen. Auf einem Mittelaltermarkt, bei einem Burgkonzert oder einfach einem Spaziergang im Schloßpark. Gerade jetzt im Herbst ist das völlig entspannt möglich.

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Abheben statt Liegenbleiben

Der Herbst ist für mich auch die idealste Zeit für eine Ballonfahrt. Einfach, weil man die klarste Luft und damit die beste Weitsicht hat. Wie wäre es also mal mit abheben und die Welt von oben sehen? Ballonfahren ist ein riesiges Erlebnis und so ganz anders, als „normales“ Fliegen. Sanft treibt der Ballon über Gemeinden, Flüssen & Seen oder Wald & Wiesen.

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Motivsuche statt Sendersuchlauf

Gerade in dieser Jahreszeit findet man draußen die schönsten Motive und meist direkt vor der Haustür. Von buntgefärbter Baumallee, über eine Pfütze mit darin treibendem Blatt, bis hin zu Nebelschwaden, die über den Wiesen hängen. Oder wie wäre es mit einer Nachtaufnahme? Im Herbst sind weniger Menschen auf den Straßen unterwegs und du hast die Kulisse quasi ganz ungestört für dich alleine!

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Mehr Ideen für deinen aktiven Herbst!

Man kann ja nie genug Ideen für einen aktiven Herbst sammeln, deshalb habe ich mich bei ein paar Bloggern schlau gemacht, wie sie so ihren Herbst gestalten. Hier ihre Antworten:

Klaus & Kerstin vom Reiseblog „Willkommen Fernweh

Natur, Wandern und Wellness im Herbst – unsere Pilzsaison

Wir finden ja, dass jede Jahreszeit ihren besonderen Reiz hat. Mit der Aussicht auf die nahende Pilzsaison fällt der Sommerabschied nicht so schwer. Dieses Jahr haben sich die Pilze aufgrund des sommerlichen Septembers zwar etwas Zeit gelassen, aber nun sind sie endlich wieder da. Da nehmen wir auch gern mal ein paar Regentage in Kauf („Ist gut für das Pilzwachstum“) und ziehen sobald das Wetter wieder besser ist mit Pilzkörbchen und Schwammerlmesser los. Unter der Woche schauen wir in den Wäldern rund um unser Zuhause, am Wochenende machen wir auch gerne längere Wanderungen in den nahegelegenen Spessart. Es gehört zu unseren Herbst-Highlights, nach einem Tag an der frischen Luft abends mit rot glühenden Wangen und vollem Pilzkörbchen heim zu kommen, später gemütlich im Warmen zu sitzen und selbstgemachte Steinpilz-Pasta zu essen. Nach einem kühlen Tag draußen freuen wir uns auch regelmäßig auf ein wenig „Home-Wellness“ in der heißen Badewanne. 🙂 Als passionierte Pilzsucher haben wir aber auch schon auf unseren Reisen gesammelt. In den kanadischen Rocky Mountains beginnt die Pilzsaison bereits Anfang August und scheinbar ist das Pilzesuchen unter den Einheimischen nicht so verbreitet. Wir haben dort wunderbare Reizker in großer Zahl gefunden und in unserer Camperküche zubereitet.

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®Klaus & Kerstin von „Willkommen Fernweh“

Lynn vom Reiseblog „Lieschenradieschen-reist

Sich an den bunten Herbstfarben erfreuen, statt sich über das schnöde Grau zu ärgern

Ich bin ein riesiger Herbstfan und das liegt nicht nur daran, dass ich im Oktober Geburtstag habe. Bevor sich das Jahr verabschiedet und alles Grau in Grau wird, dreht die Natur nochmal so richtig auf. Was die Blüte im Frühjahr ist, sind die bunten Blätter im Herbst. Schon als Kind habe ich es geliebt, zusammen mit meiner Oma die Herbstblätter zu sammeln und zu trocknen bzw. zwischen Buchseiten zu pressen. Heute mache ich das zwar nicht mehr, aber genauso liebe ich es im Herbst wandern zu gehen, deshalb habe ich es mir jetzt auch zum Ziel gesetzt, die jeweils höchste natürliche Erhebung in jedem Bundesland zu erklimmen (Siehe Link). Dabei ist es eigentlich auch fast egal, wie das Wetter ist, irgendwie sieht alles reizvoll aus. Mein Favorit ist dabei das Bodetal im Harz. Dieses ist nämlich gar nicht so weit von meiner Heimatstadt Hannover entfernt und dort drehen die Farben nochmal so richtig auf. Ich finde es grandios einen schönen Aussichtspunkt zu suchen und von dort aus das Blättermeer zu betrachten. Und um so mehr macht auch die Einkehr in eine schöne Gaststube wert. Bei einer dampfenden Tasse Tee, kann man dann so richtig schön wieder auftauen und den Tag Revue passieren lassen.

Lynn von "Lieschenradieschen-reist"

Stefanie von ReiseblogComfortzoneless

Kleine Fluchten

Diesen Herbst verbringe ich in New York City. Nach dem herrlichen Sommer in der Stadt mit lauen Filmnächten im Park und Hochhäusern, die im Sonnenlicht spiegeln, schaute ich dem Herbst eher deprimiert entgegen. Doch ich stelle fest, Oktober und November müssen keineswegs schlechte Monate sein, um New York zu besuchen. Wenn die gelben Taxis durch die Pfützen rauschen oder die Skyline im dichten Nebel verschwindet, hat das durchaus einen Charme. Der Central Park nimmt warme Rottöne an und die Eisbahn vor dem Rockefeller Center ist bereits Anfang Oktober aufgebaut. Schon Wochen vorher bereiten sich die Amerikaner auf Halloween vor. Durch Manhattan führt jedes Jahr ein Umzug, an dem teilnehmen kann, wer kostümiert ist. Das Herbstende läutet das Erntedankfest, Thanksgiving, ein, was die Ruhe vor der stürmischen Weihnachtszeit ist.

® Stefanie von comfortzoneless

® Stefanie von „Comfortzoneless“

Jana vom Reiseblog „Zufussunterwegs

Mein kostbarster Herbstmoment ist es, Pilze zu suchen.

Als Kind war ich oft mit meinen Eltern im Thüringer Wald unterwegs. Eigentlich zu allen Jahreszeiten, aber auch sehr viel im Herbst. Herbst ist Pilzzeit! Von meinem Vater habe ich gelernt, die Pilze zu bestimmen und zu unterscheiden. Ich erinnere mich noch wie heute, dass ich immer, wenn wir einen Pilz gefunden haben, dessen drei besondere Merkmale erklären sollte. Bei Verwechslungsgefahr musste ich dann auch das giftige Gegenstück dazu benennen. Diese familiäre Pilzschule war eine Schule des Lebens, denn ich habe bis heute nichts davon vergessen – auch wenn ich heute leider viel seltener in den heimatlichen Wäldern unterwegs bin, um Pilze zu suchen. Für mich geht es wirklich um Pilze suchen, nicht Pilze sammeln. Der schönste Teil ist es, durch die herbstlich bunten Wälder zu streifen, abseits des Weges und durchs Unterholz, um Pilze aufzuspüren und zu finden. Gerne fotografiere ich die posierlichen Dinger mittlerweile auch, im schönen Licht oder wie sie sich tapfer und gegen alle Widerstände durch den Waldboden gekämpft haben. Wie das in der Natur oftmals so ist: die schönsten Exemplare sind oft auch die giftigsten. Am Ende meines Pilztages geniesse ich gebratene Pilze mit Speck, frischen Kräutern und einem Butterbrot! Das ist seit meinen Kindestagen so und hat sich ebenfalls bis heute nicht geändert.

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® Jana von „Zufussunterwegs“

Anna vom Reiseblog „Immer-unterwegs

Spaziergang am Maschsee

Mein liebster Herbstmoment ist ein Spaziergang entlang des Ostufers am Maschsee in Hannover, meinem zu Hause. Ich wohne nur ein paar Gehminuten vom Maschsee entfernt und gerade bei schöner Herbstsonne zieht es mich für einen Spaziergang dorthin. Die Lindenallee am Ostufer hat es mir besonders angetan, denn im Herbst ist sie wunderbar bunt. Durch die Blätter hindurch scheint helles, warmes Licht. Junge Eltern gehen mit Kinderwagen spazieren, Freunde treffen sich auf einen Kaffee am Café Vélo oder Pärchen gehen zusammen joggen oder Fahrrad fahren. Dieser Ort lässt mich ganz schnell die nasskalten, anderen Tage des Herbsts vergessen und ich genieße es schweigend neben meinem Freund zu spazieren und meine Seele baumeln lassen zu können.

® Anna von "immer-unterwegs.com"

® Anna von „Immer-unterwegs“

Kathrin vom Reiseblog „Travelinspired

Herbstidylle in Kroatiens Nationalparks

Buntes Laub, klare Luft und wunderschöne Seen: Kroatiens Nationalparks Plitvicer Seen und Krka sind im Herbst ganz besonders bezaubernd. Unser absolutes Highlight in diesem Herbst! Auf einem spontanen Kurztrip sind wir Mitte Oktober in Kroatien gelandet. Denn Split ist tatsächlich nur 2 Flugstunden von Hamburg entfernt. Also super zu erreichen. In den Nationalparks ist es entspannt leer und wir genießen den atemberaubenden Anblick von bunten Bäumen, die sich in den glasklaren Seen spiegeln. Die Wanderwege führen oft direkt am Wasser entlang. Eine wunderschöne Aussicht jagt die nächste. Tief atmen wir die kalte, klare Luft ein. Und bestaunen die vielen kleinen und großen Wasserfälle. Mal ehrlich, kann es etwas schöneres geben, als einen Herbstspaziergang durch die Natur?

Katrin von Travelinspired

® Kathrin von „Travelinspired“

Ich hoffe du hast ein paar Ideen gefunden, deinen Herbst bunt und voller Lebensfreude zu gestalten! Wenn du noch mehr Ideen und Anregungen für einen aktiven Herbst hast, dann her damit! Im Kommentarfeld oder als Nachricht an mich. Ich nehme Gedanken, Geschichten und Bilder gerne noch mit auf. Oder vielleicht sagst du mir auch einfach, wie du meinen Beitrag findest? Ich freu mich über deinen Kommentar hier!

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Von Bloggern lernen: So überlebt deine Beziehung den Urlaub!

Die schönste Zeit des Jahres kann leicht auch zur Pärchenfalle werden, dann nämlich, wenn hohe Erwartungen, nicht ausgefochtene Konflikte, zu viel Zweisamkeit und verschiedene Urlaubsbedürfnisse aufeinanderprallen. Ich habe Blogger-Pärchen nach ihren Strategien für einen harmonischen Partnerurlaub gefragt, denn sie sind die Experten! Blogger reisen oft über Monate mit dem Lebensgefährten. Tag und Nacht wird die Zeit zusammen verbracht und auf eine harte Zerreisprobe gestellt. Wenn sie keinen Rat wissen, wer sonst?

Ihr kennt sie vielleicht auch, die Paare, die kein Wort mehr am Tisch miteinander wechseln, die lieblos aneinander vorbei schauen, sich angiften und selbst unverblümt in der Hotel-Lobby ihren Streit ausfechten. Nach dem gemeinsamen Urlaub trennt sich ein Drittel aller unglücklichen Paare – die Zwangsnähe und Streitigkeiten halten sie nicht aus.

Westküste, West Coast, Südafrika, Paternoster, Strandspaziergang, Couple SpaziergangAuch gehen oft die Erwartungen an die Ferien weit auseinander. Während sich der Eine Ruhe und Erholung am Pool wünscht stirbt der Andere an Langeweile. Der Zoff ist also vorprogrammiert. Und auch die ersehnte Unbeschwertheit ist oft gestört, weil Paare ihre Streitigkeiten mit in den Urlaub nehmen. Im Alltag werden diese oft nicht ausgefochten weil die Zeit oder Nerven fehlen.

In den Ferien findet sich endlich der richtige Augenblick zum Reden. Nur endet der dann meist im Streit. Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Rationelle Psychologie, ist die Streitdauer im Urlaub um glatte 50 Prozent erhöht. In 20% der Fälle wird derart heftig gestritten, dass die Beziehung in Frage gestellt und nach dem Urlaub sogar beendet wird.image-2016-05-13(3)

Dabei kann Harmonie in den Ferien so einfach sein!

Hier sind meine Tipps für euren krisenfesten Traumurlaub:

Erwartungen

Klärt, welche Erwartungen ihr an die gemeinsamen Ferien habt. Welches Reiseziel euer Beider Bedürfnisse abdeckt. Hinterfragt wer Action oder Party will oder ob stattdessen Ruhe und Erholung auf der Tagesordnung stehen sollen. Wie viele Ausflüge, sportliche Aktivitäten oder Wellness plant ihr ein? Wer will ausschlafen und wer früh auf Entdeckungstour gehen? Wie viel Romantik verträgt die Beziehung?

Freiraum

Besprecht, wie viel Freiraum jeder von euch braucht. Ob auch eigene Ausflüge und Unternehmungen okay sind oder ob jeder Abend miteinander verbracht werden soll?image-2016-05-13(10)

Probleme vorab lösen

Sie mault wegen seinem Kleidungsstil rum. Er nörgelt wenn sie zu lange im Bad braucht. Was euch im Alltag begleitet, wird auch im Urlaub dabei sein, wenn ihr nicht vorsorgt. Packt die Streitigkeiten nicht ins Reisegepäck, sondern klärt vorab, was euch im Alltag stört und ihr auf keinen Fall noch in den Ferien erleben möchtet.

Klare Regeln

Legt fest, wann wer die Entscheidungen für beide trifft, wenn Stress-Situationen am Flughafen, Bahnhof oder im Verkehr auftreten. Wechselt euch tageweise damit ab. Vereinbart feste Zeiten für Unternehmungen, Wiedersehen oder Erholungspausen. Besprecht vorher wie eure Kommunikation bei Meinungsverschiedenheiten ausgetragen werden soll.image-2016-05-13(8)

Toleranz

Wie so oft im Leben braucht es viel Toleranz im Umgang mit Menschen, so auch im Urlaub oder in der Beziehung. Taktvolle Rücksichtnahme kann der Schlüssel zum Glück mit dem Partner sein, seid euch dessen bewusst und handelt danach.

Respekt

Respektiert die Grenzen des Anderen, sei es bei waghalsigen Klettertouren, freizügigen Unternehmungen oder auch bei Streitigkeiten.

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Umfrage

Aber nicht nur meine Meinung ist interessant! Ich habe Blogger gefragt, wie sie für Harmonie auf ihren oftmals langen Reisen sorgen und dabei sind ganz schön viele Tipps zusammen gekommen:

Carina und Christian von Travelography

Bis jetzt verliefen unsere Reise immer sehr harmonisch. Woran das liegt? Wir versuchen uns mal auf Spurensuche zu begeben. Schon bei der Wahl des Reiseziels können die Meinungen weit auseinander gehen. Das ist manchmal auch bei uns so. Aber zum Glück verreisen wir nicht nur einmal pro Jahr. So darf jeder Mal entscheiden, wo es hingeht. Sollte mal einer von uns gar nicht mit einem Reiseziel einverstanden sein, wird das auch wieder verworfen. Rücksichtnahme ist da das Zauberwort und wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb wir gut auf Reisen miteinander auskommen. Aber die Rücksichtnahme endet bei uns nicht bei der Wahl des Reiseziels. Rücksichtnahme heißt für uns auch während der Reise kompromissbereit zu sein. Wenn der jeweils andere nicht gerne im Zelt übernachtet, bucht man Unterkünfte. So einfach ist das manchmal 😉 Konfliktpotenzial birgt manchmal Christians Drang nach dem perfekten Bild auf Reisen. Er will Sonnenauf- und untergänge fotografieren und auch mal Mitten in der Nacht die Milchstraße. Wir versuchen uns dabei auch gewisse Freiräume zu geben oder es zu einem kleinen Event zu machen. Auf Sylt sind wir beispielsweise abends an den Strand geradelt, hatten ein kleines Fläschchen Wein dabei und haben den Abend zu zweit am Strand genossen (…und Christian kam zu seinen Sonnenuntergangsbildern). Aus unserer Sicht sind Kompromissbereitschaft und Rücksichtnahme die Schlüssel für einen harmonischen Urlaub (und auch für eine harmonische Partnerschaft ;))

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Lynn von Lieschenradieschen Reist

Ich habe das große Glück, das mein Partner mir weitestgehend die Urlaubs Planung überlässt und mir dabei auch vertraut. Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich über Sachen, die ich mir gerne anschauen möchte. Da ich meistens so begeistert bin, von dem was ich gefunden habe, teile ich das meinem Partner auch sofort mit. Er kann dann entweder sofort sagen, ob ihm das auch gefällt, oder ob er dazu gar keine Lust hat. Meistens finden wir aber immer einen Kompromiss. Ich denke es gibt genau zwei Strategien, die zu einem harmonischen Urlaub beitragen. Zum Einen sollte man über alles reden. Es hilft nichts, wenn der Eine den Frust in sich hineinfrisst, weil er bestimmte Sachen vielleicht gar nicht machen will, oder sich übergangen fühlt. Und die zweite Strategie heißt trennen. Natürlich nicht die Beziehung beenden, aber es hilft sich manchmal für ein paar Stunden oder einen Tag zu trennen. So kann jeder das machen, worauf er Lust hat und am Ende hat man auch noch Neues zu erzählen. Win Win oder?

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Sabine von Ferngeweht

Seit fast 13 Jahren reise ich mit meinem Lebenspartner in jeder freien Minute um die Welt. Zwischen zwei und vier Wochen sind wir meist unterwegs, und in der Regel sind wir – anders als zu Hause – während dieser Zeit selten getrennt. Rund um die Uhr mit dem Partner zusammensein – kann das gutgehen? Geht es! Unser Erfolgsgeheimnis? Es passt einfach. Genauso wenig wie wir uns zu Hause streiten, geraten wir uns auf Reisen in die Haare. Wir haben dieselben Interessen: viel Natur, wenig Stadt, Komfort brauchen wir beide nicht, und wenn mal was nicht klappt, suchen wir zusammen nach Alternativen. (Mein Partner nickt, als ich ihm das vorlese – während er im Reiseführer für unsere nächste gemeinsame Reise blättert …)Kunstgalerie, Paternoster, Westküste, Südafrika, West Coast,Julie

Tami von thefantasticworldofmine

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Mann und ich „besser“ in Erkundungsurlauben sind. Wir bereisen gerne Städte und erkunden Neuland. Ein Strand- und Poolurlaub führt bei uns öfter zu Reibereien. Wir brauchen Abwechslung vom Alltag und das finden wir gemeinsam in uns unbekannten Orten. Beim „faulen“ Rumliegen bin ich oft schnell genervt, da er immer Beschäftigung sucht, ich aber lieber lesen möchte. Bei Städtereisen hingegen harmonieren wir bis ins kleinste Detail miteinander.

Heiko & Manu Jamesontour

Zuhause hocken wir ( 23 Jahre verheiratet) nicht aufeinander. Da ist es schon eine Umstellung, monatelang im Campingbus auf engstem Raum zu leben – noch dazu unter zeitweise extremen Bedingungen ( Krankheit, Hitze, Hunger…..) Es bleibt nur Eines: Tief durchatmen und so manchen Kommentar einfach runterschlucken. Erst dann, wenn man z. B. einen tollen Übernachtungsplatz gefunden hat, ein leckeres genießbares Essen auf dem Kocher brutzelt……dann sollte man aussprechen, was einem total nervt, daß man sich total Scheiße fühlt, oder was auch immer. Das Witzige: Nach der Rückkehr fühle ich mich schon total einsam, wenn mein Mann sich in einem anderen Zimmer aufhält. Das pendelt sich mit der Zeit aber wieder ein. Wir fahren nächste Woche Richtung GB, hoffentlich regnet es nicht so oft – denn das ist auch ein Stressfaktor, vor allem weil ich Raucher bin. (Darüber könnte man noch einen Extrabericht machen. Paare Raucher-Nichtraucher 🙂

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Ines von Reisejunkie

Ich denke, dass es die Beziehung – und überhaupt die Wertschätzung füreinander -fördert, wenn man auch auf Reisen eine gute Balance zwischen Nähe und Distanz findet. Mein Schatz will unbedingt einen Adventure-Trip à la „Ziplining im Dschungel“ – ich will lieber die DelfinTour am Morgen mitmachen und danach am Strand liegen? Kein Problem. Ich habe eh’Höhenangst. Wir lassen uns die Freiheit, unsere Lieblings-Aktivitäten auch alleine wahrzunehmen. Am Abend treffen wir uns dann zum romantischen Dinner und haben uns jede Menge zu erzählen von den Abenteuern des Tages. Danach haben wir wieder richtig Lust, etwas zusammen zu unternehmen und einigen uns auf einen gemeinsamen Ausflug. Das schweißt uns zusammen und lässt uns gleichzeitig das Gefühl von Freiheit erleben.July

Laurens von Mightytraveliers

Corinne und ich verreisen nun schon seit mehr als 8 Jahren zusammen. Und ich muss sagen: Wir haben uns anfangs oft und viel gestritten. Ganz besonders auf Reisen! Das ist heute absolut gar nicht mehr der Fall. Und der Grund für diese Veränderung lässt sich ganz einfach erklären: Wir kennen uns heute einfach viel besser und wissen genau, was dem Anderen wichtig ist. Kurz: Wir haben Verständnis für den Partner. Corinne kann ewig Fotos machen – so lange, dass wir für einen 4-Stunden-Hike in der Regel 6 brauchen. So lange, dass sogar die faulen Löwen in der Savanne kein Bock mehr auf das Posieren haben. So lange, bis der schlafende Obdachlose in San Francisco uns trotz absoluter Diskretion am Ende doch bemerkt. Ich selbst habe aber natürlich auch so meine Macken. Als Teamleiter in einem großen Start-up gehe ich stark in meiner Arbeit auf. So stark, dass ich jedes Feedbackgespräch, jedes Interview und jede Hetzrede gegen den Wettbewerb wortgetreu wiedergeben kann – und das beim Wandern in Ostanatolien oder beim Sonnenuntergang auf der Panoramaterrasse des Marina Bay Sands in Singapur. Aber auch das stört Corinne nicht. Behauptet sie zumindest. Bzw. ich frage lieber nicht.image-2016-05-13(4)

Thomas von Reisen-Fotografie

Meine Güte, Melanie und ich sind mittlerweile seit 27 Jahren ein Paar und haben schon so manche Reise zusammen gemacht. In jungen Jahren, also damals, war das nicht immer ohne Probleme. Plötzlich den ganzen Tag zusammen, am Strand oder Pool, 24 Stunden Dauerpartnerschaft. Da kam es schon mal zu Reibungen, nie was Ernstes. Aber man merkte schon, dass es was Anderes ist ob man sich nach der Arbeit sieht oder plötzlich den ganzen Tag miteinander verbringt – und das über zwei oder drei Wochen. Im Laufe der Jahre wurde das aber immer besser. Man lernte, nicht nur im Urlaub, mit den Ecken und Kanten des Anderen zu leben. So wie die Beziehung immer fester zusammen wuchs, so wurden auch die Reisen entspannter. Zumal wir irgendwann merkten, es ist gar nicht das Zusammensein, es ist die Art zu Reisen, die uns teilweise ein wenig anspannte. Dieses 14 Tage im Hotel, am Strand, am Pool – irgendwie war das nicht unsere Welt. Wir machten dann unseren ersten Roadtrip, durch Spanien, mit dem eigenen Auto. Und komischerweise, kein Stress mehr. Wir hatten unsere Art zu Reisen entdeckt, die somit auch die Stimmung zwischen uns im Urlaub deutlich angehoben hat. Heute reisen wir nur noch auf diese Art und Weise. Selbst im Wohnmobil, wo man sich ja wirklich kaum aus dem Weg gehen kann, alles kein Problem. Somit können wir sagen, wenn man die für beide perfekte Art zu Reisen gefunden hat und die Weisheit des Alters dazu kommt, dann kann ein Paar nichts erschüttern. Eine Langzeitreise haben wir noch nicht gemacht, kommt aber bestimmt noch. Aber auch diesem Abenteuer sehen wir, aus Sicht eines Paares, sehr gelassen entgegen. Es wird uns noch näher zusammen bringen, das Erlebt wird uns noch mehr verbinden.image-2016-06-07(1)

Jenny von Weltenwunderer

Über zu viel Zweisamkeit können wir als Eltern von drei Kindern nicht klagen – im Gegenteil. Auf Reisen steht unsere Partnerschaft doppelt unter Belastung, denn so toll das Reisen in Familie auch ist, so anstrengend ist es. Ich persönlich muss mich immer sehr bemühen, im Reisestress nicht in die ,Mecker-Falle‘ zu tappen, denn schlechte Laune potenziert sich sehr schnell, wenn man zu fünft ist. Unsere oberste Devise: „Smile!“ Die Laune folgt den Mundwinkeln automatisch nach oben. Und wenn wir unseren Reisetag einigermaßen gut gelaunt geschafft haben, bleiben oft nur ein paar erschöpfte Minuten für Qualitätszeit zu zweit. Die ist aber ungemein wichtig für uns, sonst gehen wir uns schon nach ein paar Tagen richtig auf den Wecker, weil wir nur noch irgendwie funktionieren. Unser Trick: Wir haben uns gleich drei Kinder angeschafft, die sich inzwischen hervorragend untereinander bespaßen. So klappt es auch mit der sehr nötigen täglichen 30-Minuten-Auszeit für uns Eltern, notfalls mit Unterstützung durch Mr. TV 😉image-2016-05-13(5)

Christina von Triptotheplanet

Grundsätzlich reise ich am liebsten alleine. Wenn man dann aber doch mal mit jemandem zusammen unterwegs ist, versuche ich natürlich Kompromisse bei Tagesplanung, Restaurantwahl etc. einzugehen und meine Vorlieben auch mal hinten anzustellen. Rücksicht ist mir ganz wichtig. Obwohl ich am liebsten selbst das Heft in die Hand nehme, sollte natürlich jeder seine Wünsche äußern dürfen und auch mal „durchsetzen“ können. Auch, wenn man dann selbst mal zurückstecken muss. Ich probiere dann zwar immer mal wieder, von „meiner“ Wahl oder Planung zu überzeugen, wenn das andere Personen dann aber trotzdem so gar nicht anspricht, muss man eben auch mal den Kürzeren ziehen. Insgeheim freue ich mich in solchen Situationen, wenn ich eben nicht hingehen kann, wo ich gerne möchte, aber auch schon wieder auf die nächste Reise alleine. Absprechen und Kompromisse eingehen ist wichtig, um die Harmonie auf Reisen nicht zu gefährden, aber eben auch einer der Gründe, weshalb ich gerne alleine reise.

Nele & Jalil von CamperStyle

Auch wir werden häufig gefragt, wie wir es auf unseren Langzeitreisen miteinander „aushalten“. Bei uns war das – nach einer kleinen Eingewöhnungszeit am Anfang – eigentlich recht easy, da wir ohnehin zu den Paaren gehören, die gerne viel Zeit miteinander verbringen und die das gemeinsame Reisen als große Bereicherung empfinden. Damit auch auf Dauer keine größeren Konflikte entstehen, sind folgende Punkte aus unserer Sicht von entscheidender Bedeutung:
Kommunikation: Die Partner sollten viel wie möglich miteinander sprechen, um Ärgernisse oder Missverständnisse im Keim zu ersticken. Ganz unabhängig von Konflikten sind intensive Gespräche mit viel Zeit und ohne Ablenkung wichtig für eine Beziehung. So manch einer sollte das auch mal zuhause ausprobieren… 🙂
Rückzugsräume: Auch wenn man gerne zusammen ist – 24 Stunden am Tag über Monate hinweg können schon mal anstrengend werden. Deshalb sollten sich beide Partner auch einen gewissen Freiraum schaffen (z.B. eine Freizeitaktivität), den der andere dann jeweils zu respektieren hat.
Ordnung und Organisation: Nichts nervt mehr als totales Chaos auf kleinem Raum. Wir haben daher ein relativ striktes Ordnungssystem geschaffen, in dem jeder Gegenstand seinen festen Platz hat. Außerdem sind die täglichen Arbeitsabläufe so eingeteilt, dass jeder von uns beiden seine Aufgaben hat und wir uns nicht gegenseitig auf die Füße treten.

image-2016-05-13(6)Stefanie von Familyescapes

Die Beziehung im 24/24 Stunden Modus auf Reisen glücklich halten? Die Frage hat bei uns seit wir Kinder haben eine ganz neue Dimension bekommen, sagen wir mal eine für Fortgeschrittene. Unsere ersten Reisen zusammen mit Kind 1 waren gelinde gesagt geprägt von Diskussionen. Diskussion darüber, wer jetzt mal eine halbe Stunde auf die Liege darf und ein Buch lesen. Diskussionen, wer morgens mit dem Kiddy aufsteht und spielt. Wer die endlosen Runden mit dem Kinderwagen dreht, weil das Geschrei IMMER gerade in dem Moment losgeht, wenn das Essen im Restaurant kommt …

Wir haben tatsächlich ein paar Reisen gebraucht, um uns als Eltern zu finden und als Paar nicht komplett zu verlieren. Heute sind die Kiddys zwar etwas größer und die Schreirunden im Restaurant haben wir hinter uns. Aber dennoch: Es ist immer noch eine Herausforderung, sich dann abends, wenn die Kids schlafen, nicht einfach aufs Sofa zu hauen. Die Herausforderung haben wir natürlich zuhause auch. Aber gerade auf Reisen haben wir ja den Anspruch, auch endlich mal ein bisschen Zeit zu zweit abzuzwacken. Das geht. Unser Rezept dafür ist die entsprechende Unterkunft entweder mit schöner Terrasse oder nahe gelegener Bar, so dass wir den Abend zu zweit noch genießen können. Fürs Glücklichsein auf Reisen passen wir auch auf, dass jeder mal seinen Bedürfnissen nachgehen kann und der andere dann die Kids hütet. Ich bummle verzückt auch mal ein Stündchen alleine durch die Gassen, der liebe Mann joggt dafür am liebsten durch die Natur. Auch das ist für uns das Geheimnis einer glücklichen Beziehung im 24/24-Modus als Familie. Dass jeder auch mal Momente hat, um ganz bei sich zu sein. Die sind bekanntlich mit (kleineren) Kids eine Rarität. Und solchen geschenkten Stunden geben wieder Kraft, sich um die Partnerschaft zu kümmern.

Elisa von take an adVANture

Die schönsten Reisen? Das sind die Reisen mit meinem Freund. Ich genieße es, ihn 24h um mich herum zu haben, mit ihm Abenteuer zu erleben und nach dem Trip in den Erinnerungen zu schwelgen. Und ich muss sagen – es funktioniert ziemlich gut. Kein Stress, kaum Ärger, meistens perfekte Harmonie. Ein Geheimnis dafür gibt es nicht, wir beide liegen einfach auf einer Wellenlänge. Was aber trotzdem bedeutet, das wir gegenseitig Kompromisse eingehen müssen. Ich glaube, der Fehler bei einigen Paaren besteht an die zu hohen Erwartungen an den Urlaub. Man erwartet einen perfekten Trip, mit perfektem Wetter. Mit Unterhaltungen und klärenden, inspirierenden Gesprächen. Die besten Erwartungen sind aber keine Erwartungen. Denn meistens kommt es anders, als man denkt. Mein Freund und ich reden viel. Ich glaube einfach, es ist wichtig, dass man gewisse Sachen bespricht und nicht einfach aussetzt. Oder rumzickt und sich beleidigt anschweigt. Ich bin der Teil in unserer Beziehung, der immer zu viel möchte. Ich möchte alles sehen, alles ausprobieren und das am liebsten sofort. Egal ob ich bereits mit einer Grippe im Bett liege und eigentlich schon fix und alle bin. Mein Freund ist der Ruhepol, holt mich in solchen Momenten runter und lässt mich den Trip ohne Hektik wieder genießen. Außerdem macht er geduldig jede der vielen Fotostopps mit. Dafür streiche ich für ihn einige To-Do’s auf der langen Liste und sitze auch mal entspannt im Café. Was ich auch gerne mal einigen Paaren raten möchte: Man muss nicht immer alles zusammen machen! Schaft euch gegenseitige Freiräume, spaziert mal alleine durch die Straßen oder setzt euch alleine mit einem Buch an den Strand. Redet darüber, was euch gerade stört und sagt, wenn ihr etwas unbedingt machen möchtet. Euer Lieblingsmensch kann schließlich keine Gedanken lesen!

Julie, Partner, reisen

Wiebke von Sonnenstrahlenmomente

Auf Reisen hast du die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Ich liebe es, alleine zu reisen, aber auch die Reisen mit meinem Mann sind immer wieder schön und bringen tolle Erinnerungen mit sich. Damit während der Reise und auch danach kein Stress oder Unstimmigkeiten aufkommen und wir den gemeinsamen Urlaub in vollen Zügen genießen können, haben wir mittlerweile einen für uns ganz guten Weg gefunden, wie wir eine wirklich tolle Zeit verbringen können. Auch wenn wir zusammen verreisen sind wir nicht 24/7 zusammen. Wir machen vieles einfach alleine. Sei es ein Spaziergang durch die Stadt, in der wir gerade sind, der Besuch eines Museums, das den Partner so gar nicht interessiert oder einfach ein paar Stunden alleine in einem Park mit einem guten Buch zu verbringen, macht es für uns aus. So sind wir zwar zusammen auf einer Reise, aber dennoch kann jeder von uns auch das machen, worauf er gerade Lust hat. Das Gute daran ist nämlich, dass man sich am Ende des Tages die verschiedensten Geschichten zu erzählen hat und man berichten kann, was man erlebt und gemacht hat. Natürlich unternehmen wir im Urlaub auch viel gemeinsam, aber ich gehe gerne auch einmal alleine auf einen Safari Walk, während es sich mein Mann in der Lodge gut gehen lässt und umgekehrt macht er mal eine Stadttour und sieht sich alle denkbaren Sehenswürdigkeiten an, während ich es mir in einem kleinen Café gemütlich mache, die Menschen beobachte und in den Ort eintauche. Somit haben wir die für uns perfekte Mischung aus gemeinsamen Unternehmungen und den Dingen, die wir alleine machen, gefunden und können den Urlaub ohne Streitereien, weil der eine jetzt unbedingt dieses oder jenes sehen möchte und der andere viel lieber etwas anderes machen will, in vollen Zügen genießen.

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Sabine & Uli von travel the world with us!

Wir reisen ebenfalls seit 2 Jahren als Paar um die Welt – nach wie vor krisen-, und naturbeding auch weitgehend konfliktfrei. Vor allem zu Beginn einer Reise braucht es natürlich etwas Eingewöhnung, wenn man davor mehr oder weniger nur die Freizeit miteinander verbracht hat und dann plötzlich 24/7 zusammen ist. Dafür wächst aber auch ungemein das gegenseitige Verständnis, Vertrauen und man kennt sich noch viel inniger als zuvor. Wir sehen vieles ähnlich wie Nele & Jalil – Kommunikation, Rückzugsräume, Verständnis für die Bedürfnisse des Partners und die eigenen und eine gewisse Ordnung erleichtern das Reisen als Paar auf kleinstem Raum ungemein.

Pärchen, Breslau, CoupleIch hoffe all diese wertvollen Tipps helfen Dir, entspannt mit deinem Partner zu Urlauben! Wenn Dir der Artikel gefallen hat, Du noch Anregungen hast oder einfach Deine Meinung loswerden willst, dann nutze das Kommentarfeld und schreib mir.

 

 

Essen gegen Fernweh – Wie du dir Urlaubsfeeling erschlemmst!

Verbinden wir nicht alle Pizza mit Italien, den Café-to-go mit Amerika und Reis mit Asien? Warum sollten wir dann nicht auch kulinarische Ausflüge nutzen, um uns ein wenig Urlaubsfeeling in den Alltag zu holen?

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Reisen ist eine großartige Möglichkeit zu lernen und zu wachsen. Denn es bringt uns eine Menge Dinge über das Leben, die Kultur und die Menschen bei. Ich finde es spannend zu beobachten, wie Lebensmittel die Bräuche, Geschichte und auch die Werte einer Gesellschaft beeinflußt haben. Die Lebensweise der Menschen und auch ihr ethnischer Hintergrund haben die Küche eines Landes geprägt in deren Genuss wir während unserer Urlaube kommen. Genau diese Kulinarik gibt Reisen die Würze und mcht sie so noch spannender.

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Leider kann man keine 365 Tage im Jahr umher reisen und sich durch die Küchen dieser Welt schlemmen. Wenn mich die Sehnsucht nach exotischer Küche oder internationalen Gaumenfreuden packt, dann habe ich ein paar Strategien entwickelt, die mir helfen die Distanz zwischen Alltag und Urlaub zu meistern. Meine Tipps sich schlemmend gegen Fernweh zu stemmen, findest du hier und vielleicht auch gleich noch ein paar Ideen soziale Kontakte zu pflegen.

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Kick-Starter

Gute Laune durch Düfte und Verwöhnaroma – mit einem Besuch in der nächsten Kaffee- oder Teebar startest du frisch und motiviert in den Tag. Sei es beim hippen amerikanischen „Coffee-to-go“, beim Barista aus Ecuador oder in einem dieser asiatischen Teegenuss-Tempel. Du wirst feststellen, dass außergewöhnliche Gewürze, das Aroma feinster Bohnen und der sinnliche Duft von Fruchtmischungen, dich verführen und deine Gedanken schon am Morgen in die Welt hinaus tragen werden.

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Küche zur Welt

Der einfachste Weg wie du dir Urlaubsfeeling erschlemmen kannst, ist natürlich ins entsprechende Restaurant zu gehen! Eine Vielzahl von Apps machen es dir heute möglich, auf schnellstem Weg an die leckerste und exotischste Küche zu kommen. Einfach die Geschmacksrichtung eingeben, Umkreissuche starten und im nächsten Moment sitzt du schon vor einem leckeren Mangolassi, kubanischem Grillhuhn, hausgemachten, polnischen Piroggen oder einem südafrikanischem Bobotie.

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Ein Topf voller Glück

Warum immer das kochen, was man schon kennt? Warum nicht einfach mal das ausprobieren, was man im Urlaub so geliebt hat? Nur Mut! Das Netz ist voller Ideen und Rezepten die dir ganz entspannt beibrigen, wie man das Lieblingsgericht aus dem letzten Urlaub nachkochen kann. Und wenns mal schwieriger wird, dann schau doch einfach nach Anleitungen in YouTube Videos. Step by step und praxisnah bekommst du hier eine Anleitung, wie du aus deiner heimischen Küche eine internationale machst!

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Charmantes Umfeld

Du kannst gar nicht kochen? Auch kein Problem. Wie wäre es mal im Freundes oder Bekanntenkreis nachzufragen? Wir haben doch alle inzwischen ein multikulturelles Umfeld. Du wirst staunen, wie gut die Resonanz ist, wenn du dich auch für die Küche deiner Mitmenschen interessierst. Was denkst du, wie stolz dein italienischer Nachbar ist, mal für dich nach Muttis Rezept zu kochen? Oder wie sehr sich die polnische Studienkollegin freut, wenn du dich für ihre Kochqualitäten interessierst. Mit etwas Charme und einem netten Entgegenkommen wird ein gemeinsames Essen, auch gleich noch ein kulinarischer Exkurs in ferne Länder.

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Du kannst das

Was man selbst nicht kann, dass kann man ja auch immer noch lernen. Beleg doch einfach mal einen Kochkurs und lass dir dort bringen, wie man indisch, markokkanisch oder spanisch kocht. Schulen und VHS-Kurse dafür gibt es wie Sand am Meer, da solltest du schnell fündig werden und neue Kontakte zum gemeinsamen Schlemmen gibts gleich noch dazu!

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Er kann es

Okay, okay du hast vielleicht wie ich, kein Talent für die Küche, willst aber doch am liebsten daheim genießen? Dann gönn dir doch mal was und buch dir einen Koch! Ja auch das gibt es. Und warum soll man sich nicht auch mal selbst belohnen und sich verwöhnen lassen? Einen Anlass braucht es dafür nicht. Etwas Sehnsucht nach fremdländischer Küche reicht vollkommen aus und dein kochlöffelschwingender Küchenchef wird dir jeden Wunsch erfüllen.

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Basar der Köstlichkeiten

Hast du schon mal dran gedacht, dass auch ein Markt ein perfekter Ort sein kann, um sich um die Welt zu schlemmen? Basare sind seit Jahrhunderten der zentrale Treffpunkt und Umschlagsplatz für Lebensmittel aus der ganzen Welt. Hier findest du das Gewürz aus Indien, den Tee aus Bali und die Kakaofrucht aus Brasilien. Oder gleich den perfekten Stand, an dem dir dein Lieblingsgericht aus Thailand frisch zubereitet wird.

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Ums Eck

Hast du schon mal dran gedacht, dass auch der Getränkehändler ums Eck deinen Durst nach Fernweh stillen kann? Ein Cider aus Namibia, ein Wein aus Chile und das Bier aus Irland können schon eine jede Menge Weltenschmerz stillen. Dazu genießt du einfach eine Doku aus deinem Lieblingsreiseland und träumst dich zurück zu unbeschwerten Zeiten.

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Tricky

Kennst du schon den Hoteltrick? Mann muss nicht eingecheckt sein, um in einer Hotelbar leckere Cocktails mit heißen Brasilianerinnen, unterkühlten Asiaten oder lustigen Finnen zu trinken. Und so ein Mixgetränk hat gleich noch den Vorteil, dass es dich wieder an den Strand und damit zur letzten Beachparty zurück beamt!

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Branchentreff

Auch auf Messen kann man international Essen. Schon mal dran gedacht auf einer Reise- oder Foodmesse vorbei zu schauen und dort so richtig zu schlemmen? Nein? Dann solltest du das unbedingt mal ausprobieren, denn gerade hier lässt man sich nicht lumpen und bringt die besten Köche und Spezialitäten mit. Einfach im Netzt nach entsprechenden Fachmessen suchen und gleich noch Ideen für die nächste Reise mitnehmen!

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Ideenreich

Du hast noch mehr Ideen wie man sich schlemmend gegen das Fernweh stemmt? Dann her damit! Ich freue mich immer über Anregungen oder Feedback. Schreib mir einfach im Kommentarfeld und lass mich wissen welche Strategien dir helfen.

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Urlaub mit Hund – Reise-Tipps für Zug, Auto & Flugzeug

Ein Hund ist für viele ein Familienmitglied und so darf er natürlich auch in der schönsten Zeit des Jahres nicht fehlen. Doch damit das Tier den Urlaub nicht als Strapaze empfindet, gilt es Einiges zu beachten und eine gute Planung kann dabei helfen.gluecksmomente7

Freifliegendes Tier – Hundsmäßig daneben:

Winselnd und zitternd sitzt die kleine Hündin „Jackie“ auf der Rückbank im Auto und stirbt tausend Tode wenn das Fahrzeug in Bewegung ist. Bei jedem Bremsvorgang landet sie unsanft im Fußraum und kämpft sich anschließend mühevoll zurück auf den Sitz. Als dann auch noch die Verkehrspolizisten auf dem Rastplatz bemerken, dass das Tier alleine bei 30 Grad im Auto zurückgelassen wurde ist Schluss mit lustig. Nachdem der Halter nicht auffindbar ist, wird die Scheibe eingeschlagen, Jackie in die Obhut von Tierschützern gegeben und dem Halter ein saftiges Bußgeld auferlegt. Zu Recht!

Cleveres Herrchen – Glücklicher Wauwau:

Viele Halter sind sich überhaupt nicht bewusst, dass es Dinge gibt, die sie beachten müssen, wenn sie mit ihrem vierbeinigen Liebling in die Ferien starten. Dabei geht es in erster Linie um die Sicherheit des Tieres, die an gesetzliche Regelungen geknüpft ist. Halter sollten sich vor ihrer Urlaubsbuchung schon überlegen, was sie ihrem Tier zumuten können und wie der Hund ordnungsgemäß transportiert werden kann.

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Bahnreise mit Hund – es kann so einfach sein:

Zwar müssen Hunde bei einer Reise mit der Bahn einen Maulkorb tragen, aber dies gilt zu beider Seiten Sicherheit und sollte positiv bewertet werden. Bei der Bahn gilt ein Tier bis zur Größe einer Hauskatze als Gepäckstück und darf in der Regel gratis mitreisen. Vorrausgesetzt der Hund gilt als ungefährlich und wird in einer geschlossenen, wasserdichten Transportbox mitgeführt. Anders verhält es sich bei größeren Tieren, die nicht im Transportbehälter und als Handgepäck transportiert werden können. Hier muss der halbe Fahrpreis kalkuliert werden. Bei speziellen Preisangeboten und Nachtzügen gibt es Ausnahmeregelungen zum Transport von Tieren. Hier informiert man sich am besten direkt bei der Bahn. Dies empfiehlt sich auch, wenn eine Grenze passiert wird. Denn die Auflagen für Tiere können bei der Bahngesellschaft des Ziellandes schon wieder ganz anders sein.

Der Vierbeiner im Auto – Tierisch beachtenswert:

Schwieriger wird es im Straßenverkehr. Hier gibt es ganz klare Regeln zum Transport von Tieren. Wer sich daran nicht hält, kann bis mit bis zu drei Punkten und einem Bußgeld bis 50 EUR bestraft werden. Wer also mit Hund zum Urlaubsdomizil fährt, dem muss klar sein, das sein Tier nicht im Auto rumklettern darf. Kleinere Vierbeiner reisen am besten in einer geeigneten Transportbox, die auf dem Beifahrer- oder Rücksitz sicher befestigt werden muss. Für größere Tiere gibt es spezielle Hundesicherheitsgurte, die sich gerade auf langen Fahrten bewährt haben. Bei Kombis und Vans empfiehlt sich ein solides Trenngitter oder Sicherheitsnetz zur Abtrennung zwischen Fahrerbereich und Ladefläche. Bei Pickups mit separatem Laderaum ist zudem auf ein geöffnetes Fenster zu achten. Dieses sollte in eigenem Interesse so gesichert sein, dass der Hund es nicht aufschieben und aus dem Fahrzeug springen kann.gluecksmomente11

Wie Du mir – So ich Tier:

Dem Tier zuliebe sollte auf Autofahrten bei großer Hitze verzichtet werden. Hier ist zu überlegen, ob man nicht besser nachts oder in den frühen Morgenstunden fährst. Selbstverständlich ist auf langen Fahrten besonders auf Frischluft, regelmäßige Pausen, ausreichend Flüssigkeit und Ausgang zu achten. Ist ja für uns Menschen auch nicht anders!

Stillstand ist der Tod – Der Hund kommt mit:

Es sollte vermieden werden, dass das Tier alleine im Auto zurückbleibt. Ganz besonders gilt das an warmen Tagen, denn hier wird das Fahrzeug für ihren Hund innerhalb von Minuten zur Todesfalle. In kürzester Zeit kann sich ein Auto auf über 70° Celsius Innentemperatur aufheizen, was sich auch mit einem leicht geöffneten Fenster nicht regulieren lässt.  Hunde haben nur wenige Schweißdrüsen und versuchen ihre Körpertemperatur durch Hecheln zu regulieren. Was sie unter solchen extremen Bedingungen im Wagen nicht mehr schaffen. Sie erleiden irreparable Organschäden oder sogar einen Herzstillstand. Selbst Tiere die Rettung aus einer solchen Situation erfahren haben, sind später qualvoll an den Folgen der Hitze gestorben. Diese Gefahr droht bereits bei „nur“ 20 Grad Außentemperatur!gluecksmomente4

Up in the Air – Mit Pfiffi im Flieger:

Wird das Urlaubsziel mit dem Flugzeug angesteuert steht dem Tier so richtig Stress bevor. Gänzlich fremde Geräusche, der Druck der Höhe und zum Teil auch noch die Kälte des Frachtraums. Nur kleine Hunde dürfen bei Airlines in einer geeigneten Transportbox im Handgepäck transportiert werden. In der Regel gilt dies bis zu einem Gewicht des Tieres von bis zu 5 kg – in Abhängigkeit mit den Regularien der Fluggesellschaft. Große Hunde müssen als Übergepäck im Frachtraum fliegen. Hier gilt es vorab mit der Airline die genauen Bedingungen für den Transport abzuklären und sicherzustellen, dass es das Tier warm genug hat.

Bitte recht freundlich – Der Ausweis für den Hund:

Ganz wichtig und verpflichtend für alle Reiseziele auch innerhalb der Europäischen Union ist der EU-Heimtierausweis. In diesem Dokument muss der gültige Impfschutz gegen Tollwut vom Tierarzt dokumentiert sein. Mit Ausstellung des Passes wird dem Hund ein Mikrochip als Erkennungsmerkmal implantiert. Auch ist es sinnvoll sich vor Reiseantritt beraten zu lassen, welche eventuellen Krankheitsrisiken es für den Hund im Zielort gibt. Ein Tierarzt kann zudem über etwaige Einfuhr- und Quarantänevorschriften informieren und wertvolle Tipps für eine zweckmäßige Hunde-Reiseapotheke geben.

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Kuscheldecke & Co. – Zufriedenheit zahlt sich aus:

Neben all diesen wichtigen und notwendigen Kriterien, gilt es natürlich auch das Wohl des Hundes im Auge zu behalten. Tiere die zu Panik neigen sollten an den Transport in den Urlaub gewöhnt werden. Dazu gehört, dass ihnen die Reisebox nicht unbekannt ist, dass sie ans Autofahren gewöhnt werden oder auch schon mal auf kurzen Bahnstrecken mitgenommen werden.

Ein Tier mit Angst lässt sich, am besten durch Dinge beruhigen die es von daheim schon kennt. Das kann seine Decke, sein Kuschelkissen oder sogar das Hundebett sein, was man mit in die Transportbox legt.

Lässt sich der Hund immer noch nicht beruhigen, kann über die Zugabe von homöopathischen Tropfen nachgedacht werden. Speziell ausgebildete Tierärzte können hier weiterhelfen.gluecksmomente6

Grenzgänger – Mit Hund ins Ausland

Alle wichtigen Informationen, was man vor Reisen mit Hund ins Ausland beachten muss und ob vielleicht der Hund gar nicht mitdarf, erfährst du im LINK.

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Feedback & Tipps

Ich hoffe, all meine Tipps helfen, dass Herrchen und Frauchen sowie das Tier entspannt im Urlaub ankommen und eine unbeschwerte Zeit genießen können. Gerne freue ich mich über dein Feedback zu diesem Artikel oder auch Tipps die du noch hast, um anderen Hundehaltern zu helfen. Nutze dazu einfach das Kommentarfeld und lass mir deine Nachricht da. Dankeschön!

#infoDas Bildmaterial hat mir freundlicherweise Rona Neff von Glücksmomente Fotografie zur Verfügung gestellt. Wer sich für ihre Arbeit interessiert wird über ihre Website, ihren Facebook-Account oder über ihr Instagramprofil fündig.

Wildlife-Fotografie in Afrika. Tipps die dich zum Profi machen!

Wildlife Fotografie ist schon eine höhere Kunst, aber wenn man eine gute Ausrüstung hat, dann kann man auch als Amateur aufregende Aufnahmem machen. Wie du am Besten zu tollen Ergebnissen kommst und auch deine Aufnahmen begeistern zeige ich dir hier!IMG_0154
Der Schlüssel zu fesselnden Tieraufnahmen ist in erster Linie die richtige Ausrüstung, das Wissen um die besten Spots und natürlich das Glück des Moments. Denn Wildnis heißt auch, dass man sich nicht im Zoo befindet und die Motive platziert vor einem liegen. Wildnis heißt Geduld, Gespür und Fortuna auf deiner Seite. IMG_8038
Als Erstes möchte ich dir mit auf den Weg geben, dass auch du ein entscheidender Punkt bist. Denn auf Game Drive (so nennt man Safari´s eigentlich) kommt es auch auf deine Kleidung, dein Verhalten und deine Intuition an.
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Bunt angezogen fällst du auf und verschreckst die Tiere. Deshalb solltest du schon so gekleidet sein, dass du dich der Umgebung anpaßt und gedeckte Farben trägst. Das hilft dir später für die Tiere nicht als Gefahr wahrgenommen zu werden. Wenn sie sich nicht gestört fühlen, werden sie dich auch an ihrem Leben teilhaben lassen und diese Eindrücke allein sind unbezahlbar.
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Deine Unruhe und Geräusche übertragen sich auch auf deine Umwelt und entsprechend wird sich auch dein Motiv verhalten. Tiere haben einen hohen Instinkt. Spüren sie die Unruhe in der Umgebung werden sie schnell flüchten und dir entgeht die Chance. Deshalb verhalte dich immer ruhig und mit Bedacht.IMG_8191
Damit du in den Genuss von einzigartigen Tierbeobachtungen kommst, sind natürlich auch dein Ausgangsort, die Uhrzeit der Beobachtung und die Lichtverhältnisse entscheidend. Wer weiß, wo die Tiere sich wann aufhalten, hat gute Chancen ihnen auch zu begegnen. Die beste Zeit für Game Drives ist immer zum Sonnenauf- und -untergang. Auch kommt dir dann das warme Licht der „goldenen Stunde“ zugute, was deine Fotos besonders machen wird. Schieß das Foto mit der Sonne hinter dir, außer du möchtest einen speziellen Silhouetten-Effekt.IMG_8112
Als nächster Punkt zählt natürlich dein Equipment. Mit einem normalen Objektiv kommt man auf Game Drive schnell an seine Grenzen und wird enttäuscht sein vom Ergebnis. Eine Linse von mindestens 300 mm halte ich für angemessen. Richtig gut ausgestattet ist man allerdings erst mit einem 500er Objektiv. Gerne auch mit mehr. Denn nur so hat man die Möglichkeit auch nah genug an entfernte Motive zu gelangen.IMG_7997
Sei auf jeder Ausfahrt gut vorbereitet. Checke vor Abfahrt den Akkustand der Kamera, die Sauberkeit der Linse und stell sicher, dass auch die Speicherkarte noch ausreichend Platz hat. Führe Ersatzkarten und Batterien mit dir, sowie ein Mikrofasertuch. Auch unterwegs kann es staubig werden. Schütze deine Kamera während des Game Drives in dem du die Jacke, ein Tuch oder eine Decke darüber tust.
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Halte die Kamera von Anfang an parat, denn du weißt nie, wie schnell du den ersten Tieren begegnest. Wenn du erst noch in der Tasche kramerst oder womöglich noch das Objektiv umschrauben mußt, ist die Löwin längst wieder hinter einem Busch verschwunden. Du würdest es dir nie verzeihen! Zudem nutze jeden Augenblick mit deiner Kamera. Manche Momente sind für immer verloren, wenn du sie nicht direkt ablichtest.IMG_0035
Jedes Equipment ist nur so gut wie sein Nutzer – heißt es in der Regel. Auf manuelle Einstellungen und Feinheiten kann man bei der Schnelligkeit der Tiere oft nicht adäquat reagieren, deshalb ist es bei einem Game Drive auch völlig in Ordnung die Automatik der Kamera zu benutzen.IMG_4333
Wenn du aus dem fahrenden Jeep fotografierst und die Lichtverhältnisse nicht optimal sind, würde ich dir sogar den Sportmodus empfehlen. Er löst schneller aus als die normale Automatik. Entsprechend werden deine Bilder weniger verwackelt sein. Hier werden mir auch renomierte Wildlife Fotografen zustimmen, denn besser man hat einen Automatik-Schnappschuss als gar keinen.
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Wenn das Fahrzeug steht, dann nutze ruhig ein Einbeinstativ oder eine Art „Sitzsack“ zur Stabilisierung der Kamera. Das hilft dir, die oft schwere Linse lange und vor allem, ruhig zu halten. Schalte auch unbedingt den Bildstabilisator an deiner Linse ein, um gestochen scharfe Bilder zu erhalten. IMG_8126
Sei konzentriert und geduldig. Zur Erinnerung, du bist in keinem Zoo. Hier ist dein Instinkt und deine Beobachtungsgabe gefragt. Wer aufmerksam beobachtet, der wird auch immer irgendwas entdecken. Konzentriere dich nicht nur auf Großwild – es gibt auch genug kleine Motive mit dem Fotografen „groß“ wurden.IMG_4919
Nimm Rücksicht auf die Tiere. Es gibt Situationen in denen du dich ihnen gut nähern kannst, aber es gibt auch immer Zeiten, in denen Distanz anzuraten ist. So zum Beispiel wenn Jungtiere in der Herde sind. Hier ist unbedingt ein respektvoller Abstand zu wahren.IMG_7771

Absolut essentiell ist, dass du während du in der Wildnis oder in einem der Parks bist, niemals aus dem Fahrzeug aussteigst. Das kann lebensgefährlich sein. Noch dazu steht es in den meisten Reservaten unter Strafe. Dazu gehört auch das auf dem Fensterrahmen sitzen oder aus der Dachluke klettern. Die Tiere nehmen das Fahrzeug als Ganzes wahr und sind durch die Größe abgeschreckt. Wenn unwissende Touristen dann dennoch aus dem Auto steigen oder sich zu weit herauslehnen, werden sie als Beute erkannt. Oft mit tödlichen Folgen. Leider wird nach Angriffen auf Menschen immer auch das Tier getötet und das obwohl es nur seinem Instinkt gefolgt ist. Handle also bitte Bedacht, auch wenn es noch so verlockend ist.IMG_9767_ret
Ich hoffe der Artikel hilft dir einzigartige Tiermomente im Bild festzuhalten. Wenn du noch weitere Anregungen hast oder mir Feedback geben willst, dann freue ich mich über deinen Kommentar! Ansonsten schau dir doch mal diesen Artikel zu den Nationalparks in Südafrika an. Vielleicht ist dein nächstes Ziel für einen Game Dive und eine erfolgreiche Fotosafarie ja dort schon dabei? Viel Erfolg wünscht Marlene

In diesem Sinne: get up & go wild!

Quicktipp Reise Videos

Quicktipp Reise-Videos: Filmen mit Smartphone und GoPro

Quicktipp gefällig? Du bist auf Reisen und möchtest ein Motiv mal schnell im Video festhalten, weil ein Foto nie ausdrücken könnte, was es hier Spannendes zu sehen gibt? Wer nicht so oft die Videofunktion seines Smartphone nutzt oder das erste Mal die GoPro in der Hand hält, der sollte schnell an ein paar Kleinigkeiten denken, die helfen ansprechende Videos aufzunehmen. Hier meine Tipps für Dich:

Schritt 1: Linse frei

Bevor du mit Filmen loslegst, solltest Du erstmal kurz die Linse checken. Ist sie verdreckt oder hat Schlieren vor der Kamera? Mit einem schnellen Wisch, hast du nachher auch ein klares Bild.

Schritt 2: Wähle das richtige Format

Im Gegensatz zu Selfie-Fotos ist für Videoaufnahmen das Querformat wesentlich besser geeignet. Wenn du es nachher bei YouTube, Vimeo oder Facebook hochladen willst, dann wird es in dieser Ausrichtung optimal dargestellt. Wählst du hingegen das Hochformat, dann wird nach Upload an den Seitenrändern des Videos ein grauer Streifen eingeblendet. Was sehr unschön aussieht.

Quicktipp Reise Videos

Schritt 3: Modus checken

Bevor du dein Video startest, schau mal ob es für den richtigen Einsatz eingestellt ist. Passt Landschaftsaufnahme oder ist der Action-Modus hier sogar besser geeignet? Weitwinkel oder Portrait? Mit der richtigen Auswahl wirst du später auch das bessere Ergebnisse haben.

Schritt 4: Zweihandprinzip

Natürlich kann man mit einer Hand filmen und dazu nur den Daumen sowie den Zeigefinger benutzten. Aber ruhigere Aufnahmen machst du, wenn du dein Smartphone oder die GoPro mit beiden Händen hältst. Der Vorteil ist klar: Mehr Hände bieten mehr Stabilität und damit wird dein Video weniger verwackelt.

Schritt 5: Finger weg

Wie gerne hält man die Kamera und vergisst, dass man mit den Fingern die Linse überdeckt? Also auch hier eine kurze Selbstüberprüfung und es kann losgehen.

Schritt 6: Arme anwinkeln

Mach mal den Test, strecke die Arme aus und versuche einen Gegenstand über einen längeren Zeitraum ruhig zu halten. Du wirst schnell merken, wie Bewegung in die Sache kommt. Die Arme erschlaffen und sacken hinab. Das möchte man bei einem Video natürlich vermeiden. Besser ist es also, wenn du die Arme am Körper anwinkelst. Damit bekommen sie Stabilität und du die Sicherheit auch ruhig filmen zu können.

Schritt 7: Abstand halten

Am besten hältst Du die Kamera 30 cm vor dem Kopf, dann hast Du das Display optimal im Blick und hast die optimale Stabilität um ruhig zu filmen.

Schritt 8: In der Ruhe liegt die Kraft

Wenn du abgehetzt filmst, dann wird sich das auch in deinem Video bemerkbar machen. Das Schnaufen wird hörbar und das Adrenalin in Blut wird es dir schier unmöglich machen das Gerät still zu halten. Also erstmal zur Ruhe kommen und dann das Video starten.

Schritt 9: Standbilder

So ein Videoschwenk ist ja ganz interessant, aber noch spannender wird deine Aufnahme, wenn du zwischendrin mal bei einem Motiv verharrst. Probiere doch mal, eine Stelle für zirka 5 Sekunden festzuhalten, bevor du weiter schwenkst. So gibst du dem Beobachter die Chance, alles richtig erfassen zu können.

Schritt 10: Finger weg vom Zoom

Der Zoom von Smartphone-Kameras funktioniert digital. Das heißt, dass die Technik und nicht die Optik das Motiv ran holt und damit leidet die Qualität, weil das Bild ja nur „umgerechnet“ wird – um es vereinfacht auszudrücken. Diesen Qualitätsverlust wirst du später sehr deutlich im Video wahrnehmen. Wenn möglich geh einfach ruhigen Schrittes auf dein Motiv zu, um es näher abzubilden und das Niveau zu halten.

Alles beachtet? Dann viel Spaß bei Deinen ersten Schritten als Video-Filmer! Du hast noch Quicktipps, die hier nicht aufgeführt sind? Dann kommentiere meinen Beitrag und hilf Anderen auch schnell zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen.

Die besten Beach-Bars rund um den Globus – Teil 2

In meiner Blogparade „Die besten Beach-Bars rund um den Globus habe ich in die illustre Bloggerrunde gefragt, welche Beachbars fesseln Euch noch heute und warum? Hier sind die gesammelten Antworten und jede Menge Reise-Inspiration!image-2016-06-24(6)

Beach-Bars: Fruita Cabana Bar, El Chiringuito & Caye Caulker

Ines von Reisejungie-Magazin“ hat gleich 3 Liebslingsbars die sie uns vorstellen möchte.

Bar Nummer 1 nimmt uns mit nach La Digue auf den traumhaften Seychellen!

Ines liebt ihren Platz in der „Fruita Cabana“ Bar. Als ganz unschlagbar beschreibt sie hier das einmalige karibische Flair, die exotischen Früchte und den fangfrisch zubereiteten Fisch. Aber vor allem liebt sie die Aussicht auf das türkisblaue Meer. Schon beim Anblick ihrer Bilder bekomme ich stechendes Fernweh!

Bar Nummer 2 entführt uns nach Ibiza, Spanien!

Das „El Chiringuito“ mag Ines, weil es nicht so „hip“ ist, wie sonst die Bars auf Ibiza. Außerdem versprüht die Bar wieder viel karibisches Flair. Hier scheint die Zeit still zu stehen, alles ist lässig und zu coolem Reggae-Sound wippt man mit den Beinen, während der Gaumen mit köstlichen Salaten und Bocadillos verwöhnt wird.

Bar Nummer 3 entführt uns nach Caye Caulker in Belize!

Und klar mag Ines hier auch wieder den karibischen Charme, wenn sie von ihrem „Lazy Lizard schwämt. Die typische Deko, die Möglichkeit die Füße direkt ins Meer hängen zu können und einen geschichtsträchtigen Ort, machen diese Bar für sie so besonders. Und ganz ehrlich, wenn ich die Bilder sehe, dann möchte ich da auch hin! Jetzt sofort. Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK!

Fortaleza, Brasilien, Frau , hund Bikini

Beach-Bar: Maho Beach

Die Lieblingsbar von Sandra Potcfans.com“ liegt am „Maho Beach“ und liegt auf der wunderschönen, karibischen Insel „St. Maarten“. Das Besondere hier? Direkt an der Landebahn des Flughafens belegen, segeln die Flieger direkt über der Bar ein! Für mich als Flugzeugliebhaber ein Knaller und diese Bar kommt direkt auf meine to-do-liste. Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK! Fortaleza. Beachbar, Bar, Strand, Kokusnuss, Vegetarisch

Beach-Bar: 28Grad

Jan von Seemansleben“ nimmt uns mit in seine Lieblingsbar das „28Grad“ im Kreis Pinneberg, bei Hamburg. Man erlebt hier eine exquisite Mischung aus ars vivendi, Kinderbespaßung, guten Drinks und Strand – mit geerdeten Leuten und beachclubwürdiger Gechilltheit. Klingt irgendwie ganz nach mir! Ich bin auch direkt mit Jan und Stefanie zum Testen verabredet! Den ganzen Artikel gibts im LINK!

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Beach-Bar: Safari Bar

Katrin & Henry von Bulliverreisen“ haben einen wahren Geheimtipp für uns! Ihre „Safari Bar“ befindet sich in Kroatien und um ganz genau zu sein in Istrien am Kap Kamenjak und ganz versteckt in einem Labyrinth zwischen meterhohem Schilf. Es gibt jede Menge Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten für Groß und Klein und für besonders Waghalsige bietet sich ein Sprung von den Felsen ins kühle Nass an. Klingt spannend und als kleiner Abenteuer wäre das eine Bar nach meinem Geschmack. Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK!image-2016-06-24(4)

Beach-Bar: Fisherman’s Village – Bar

Daniel und Jessi von „Life to go“ haben ihre Lieblingsbeachbar in der Fisherman’s Village, auf Koh Samui gefunden. Meeresrauchen, gute Musik, tolle Getränke und am Abend (vor allem Freitags Abends) gibt es oft eine tolle Feuershow! Was ja wieder was für mich ist! Wer mehr wissen möchte, fragt die Beiden bitte ganz direkt!image-2016-06-24(3)

Beach-Bar: Strandoase Markgrafenheide

Manu von Reisefinder“ nimmt uns mit in die „Strandoase Markgrafenheide“ bei Rostock und Warnemünde direkt an der herrlichen Ostsee. Manu schwärmt von Karibik Feeling und hausgemachter Bowle – ein Träumchen in heimischen Gefilden also. Ein extra Plus für die Bar sind Livemusik über Konzertübertragungen auch nach Sonnenuntergang und das legendäre Oktoberfest. Ich würde mir, genau wie von Manu empfohlen gleich nen Strandkorb für den ganzen Tag mieten und einfach nur Sonne, Strand und meer genießen. Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK!image-2016-06-24(5)

Beach-Bar: Chez Biquet

Sonja von Littletravelsociety“ zieht es immer wieder nach Leucate in Frankreich. Ihre Lieblingsbar heißt „Chez Biquet“ und liegt an der Plage Leucate. Sie lockt mit Shabby Chic, viel witziger Dekoration aus bunten Schwimmreifen, Kinderpuppen oder rostige Zeitzeugen wie Uhren oder Lampen. Verwöhnt wird man mit regionalen und frisch selbstzubereiteten Produkten, dem coolen Servicepersonal oder der direkten Lage am Meer. Als besonders Familientauglich beschreibt Sonja die Mittagsmenüs für die Kinds, die weit ab sind von fettigen Pommes! Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK!
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Beach-Bars Aruba

Inge von Travel-Experience.ch hat nicht nur eine Beachbar die sie uns empfehlen kann. Sie empfiehlt gleich eine ganze Insel voller toller Locations, leckerer Cocktails und  in traumhafter Kulisse. Die Rede ist von Aruba einem Archipel in der Karibik, was neben den Traumurlaub auch noch mit Leckereien lockt. Barfuß geht es an den Strand und dann erwarten uns frischer Fisch, Meeresfrüchte und fruchtige Obstsalate. Dazu natürlich die leckersten Cocktails – und die kommen bekanntlich ja nun mal aus der Karibik. Wo also könnten sie besser schmecken als hier vor türkisblauem Meer, feinsandigem Strand und atemberaubenden Sonnenuntergängen? Wir testen sie alle oder was meint ihr? Alle Empfehlungen und lustmachenden Bilder gibts im LINK.

#infoAchtung hier im Beitrag befinden sich Beispielbilder. Die Originalaufnahmen der Locations findest Du im jeweiligen Blogbeitrag, den ich Dir verlinkt habe. Viel Spaß beim Stöbern!