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Tausche Hamsterrad gegen Alltagsfluchten

Manchmal ist einfach kein Urlaub drin, manchmal kann man sich nicht einfach in den Flieger setzen und sich in die Weite dieser Welt flüchten. Was man aber sehr wohl machen kann, sind kleine Alltagsfluchten und ich sage dir auch, warum du mit ihnen aus dem Hamsterrad entfliehen kannst.

Alltagsfluchten Ballonfliegen Deutschland

Hamsterrad wie üblich

Kennen wir das nicht alle? Wir fühlen uns im Hamsterrad gefangen. Um 6:30 Uhr klingelt erbarmungslos der Wecker, wir schleppen uns zur Kaffemaschine, kämpfen uns durch den Stadtverkehr, um pünktlich um 8 Uhr am Arbeitsplatz zu sitzen und den Rechner einzuschalten. Und dann liegen sie vor uns die 8-10 oder eher 10-14 Stundenarbeitstage. Selbst wenn der Job Spaß macht, die Kollegen rocken und die Kunden charmante Freigeister sind, kostet es Kraft. Genau wie der Stress nach der Arbeit, mit Einkaufen, Fitnessstudio, Essenkochen und Haushalt.

Schreibtisch

Und dann sind da immer wieder diese kleinen Gedankenfluchten. Morgens beim Latte Macchiato träumst du dich an die italienische Küste zurück, mittags beim Thai erinnerst du dich an deinen Asien-Trip und Abends erfreust du dich an einem eisgekühlten Cider, was dich gedanklich mit zu deinem Road-Trip durch Namibia mitnimmt.

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All diese kleinen Reisen im Kopf sind wunderbar, aber manchmal machen sie dich auch traurig, weil du jetzt sofort und direkt gerne ausbrechen möchtest. Geht aber nicht! Urlaub ist in den nächsten Wochen absolut nicht drin. Kollege krank, Ferienzeit, Chef im Urlaub und du musst das alles wuppen. Wie also ausbrechen aus diesem Käfig? Job schmeißen und auf Weltreise gehen? Nein, ich glaube nicht, dass dies die einzig mögliche Lösung ist!

Alltagsfluchten Krokodiltauchen Südafrika

Arbeiten, umfallen, wiederholen

Ich denke, du brauchst einfach mehr Alltagsfluchten. Einfach mal aus seiner Routine auszubrechen und Dinge anders zu machen, reicht oft schon aus, um daraus Kraft und Energie zu schöpfen. Bei mir war das früher so, dass ich nach der Arbeit nur noch heim auf meine Couch wollte. Fernseher an und nicht mehr übers Leben nachdenken. Jeder Tag war gleich. Aufstehen, arbeiten, auf die Couch umfallen und am nächsten Morgen das Gleiche. Am Wochenende war ich dann so ausgelaugt, dass ich auch diese Tage daheim verbrachte und rate wo. Genau auf der Couch! Frustriert, gelangweilt und noch energieloser.

Alltagsfluchten Beachbar Sankt Peter Ording

Alltagsfluchten erkennen

Inzwischen ist das anders. Denn ich habe gemerkt, dass kleine Alltagsfluchten wie Urlaub zwischendrin sind. Es muss nicht die Beachbar in Ko Samui sein, wo man coole Leute trifft, tanzt oder mit Freunden anstößt. Warum nicht einen solchen Ort hier finden? Gerade in den Sommermonaten hat doch inzwischen jede mittlere Stadt ihren eigenen Stadtstrand oder ihre Roof-Top-Bars.

Alltagsfluchten Thetuin Niederlande

Es muss nicht das Wellness Retreat in Sri Lanka für Entspannung sorgen, nach einem anstrengenden Tag. Es braucht keine Safari in Südafrika, es reicht ein Spaziergang im Wald, um dich runterkommen zu lassen. Wann immer du die Gelegenheit nutzt, dem Alltag zu entfliehen, werden dir diese kleinen Oasen die du dir damit schaffst, so viel Kraft zurück geben, dass es sich anfühlt wie eine rettende Auszeit. Es gibt irre viele tolle Reise & Erlebnisblogs auf denen du gerade auch regionale Tipps bekommst, um aktiv zu werden. Schau dich einfach mal um und folge ihren Geschichten auf Facebook, Instagram & Pinterest.

Alltagsfluchten Paragliden Dänemark

If today was your last day…

Ich war es auch oft Leid, mich nach der Arbeit noch zu verabreden. Ich wollte einfach nur meine Ruhe, der Stress im Job forderte seinen Tribut. Einfach die Gedanken abschalten, um vom TV berieselt zu werden, schien mir dabei die beste Lösung. Heute weiß ich, dass dem nicht so ist. Meinen Fernseher habe ich seit Jahren abgeschafft und wann immer dieses „Couchgefühl“ wieder hoch kommt, stelle ich mir die Frage „Was würdest du tun, wenn heute dein letzter Tag wäre?!.

Alltagsfluchten Fahrrad Brandenburg

Natürlich weiß man nie, wann der Letzte ist und man wäre wohl ziemlich schnell Pleite, wenn man jeden Tag in ein anderes Paradies fliegt, Nächte durchfeiert oder sich beim Shopping berauscht. ABER wenn man ein Stückchen danach lebt, wird man sehen, wie sehr sich der Alltag und das Leben verändert. Genau dieser Gedankenansatz hilft mir, nicht den Tag zu verplämpern und im TV den anderen bei ihrem Leben zuzuschauen. Nicht zu sehen, wie sie in Bars gehen, mit Freunden abhängen oder Outdoorabenteuer durchleben. Nein, ich will das selbst!

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Wann immer ich „If today was your last day“ nachgebe und doch noch mit dem Hund der Nachbarin spazierengehe, mich mit meiner Freundin verabrede,  im Lieblingscafé vorbei schaue oder mir eine Stunde Wellness gönne, merke ich danach, wie gut das tut. Wie meine Seele auflebt, wie meine Muskeln sich entspannen und meine Gedanken wieder frei von Arbeit sind.

Alltagsfluchten blühende Kirschbäume

Mehr Action, mehr Energie

Dieses unbeschwerte Rummtollen mit dem Hund, hat mich alle Deadlines vergessen lassen. Der Plausch mit meiner Freundin war so lustig, dass die Denkerstirn nun Lachfalten Platz gemacht hat. Das Eintauchen in eine Oase der Entspannung im Wellnessbereich hat mir den Druck auf den Schultern genommen, der mich schon den ganzen Tag gequält hat. Und wann immer ich diesen „Couchgedanken“ niedergeprügelt habe und ihn durch „If today“ ersetzt habe, merke ich im Nachgang, das tat so gut!

Alltagsfluchten Sankt Peter Ording

Und nicht nur nach Feierabend funktioniert das hervorragend. Auch am Wochenende habe ich mir Alltagsfluchten eingebaut. Aber das müssen nicht unbedingt City-Trips nach Barcelona, Stockholm oder Breslau sein. Nein! Denn diese fordern oft mehr Tribut durch An und Abreise, als sie gut tun. Ich empfehle Ausflüge hier in Deutschland oder in unsere Nachbarländer. Wir haben ein wunderbares Land mit unglaublich vielen Möglichkeiten, wir sehen es oft nur nicht.IMG_5095

Will ich auf Tierbeobachtung gehen, dann kann ich das doch auch im Thüringer Wald oder Schwarzwald machen. Es ist nicht weniger spannend Luchsen und Wildkatzen auf ihren Fährten zu folgen. Möchte ich das Rauschen des Meeres hören, dann geht das doch auch wunderbar auf Zingst oder in Sankt Peter Ording. Sehne ich mich nach Wanderungen, dann ab in die sächsische Schweiz oder die Alpen.

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Soll es doch Großstadtflair sein, dann geht das auch hervorragend in Berlin, Hamburg, Düsseldort und München. Nichts ist soweit weg, dass man es nicht an einem Wochenende in sein Leben ziehen könnte. Gleiches gilt für Grenzgebiete, auch da lohnen sich Ausflüge und man ist gleich in einer ganz anderen Welt. Andere Sprache, andere Kultur, anderes Essen & andere, interessante Menschen.

Alltagsfluchten Görlitz

Nix ABER!

Und da höre ich es schon wieder, dieses „Ja, aber…!“ ABER ich hab doch kein Geld, aber ich hab doch kein Auto, aber ich muss doch noch einkaufen. Vergiss es, einen schei** musst du und man kann sich solche Fluchten auch immer günstig bis kostenlos organisieren.

Alltagsfluchten Schwan

Hast du zum Beispiel schon von Couchsurfing gehört? Da kannst du kostenlos übernachten und meist sind die Gastgeber gleich noch die besten Stadtführer. Kennst du Mitfahrbörsen wie Blablacar? Hier kannst du dir die Spritkosten mit anderen Reisenden teilen. Nutzt du Regio-Tickets der Bahn, die dich günstig von A nach B bringen?

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Oder verabredest du dich in FB Gruppen zu gemeinsamen Ausflügen mit Gleichgesinnten, wo dich schon mal gerne Jemand mitnimmt? Kennst du Tauschgruppen, wo du dich als Guide anbietest und im Gegenzug für eine Mitfahrgelegenheit bekommst? Wann bist du zuletzt irgendwo hin getramped? Wann hast du dir Brote geschmiert und mitgenommen, statt teuer einzukehren?

Alltagsfluchten Schlösserlandsachsen

Freiheit beginnt im Kopf

Du siehst, es gibt tausend Möglichkeiten! Jeder der sich wirklich Freiräume schaffen will, wird Wege finden, alle Anderen nur Ausreden. Seit ich viel mehr mache und unterwegs bin, fühlt sich auch mein Leben wieder leichter an. Hört sich komisch an, weil man ja eigentlich beschäftigter ist. Der Trick dabei ist nur, dass man alles kann und nicht muss. Allein diese Freiheit im Kopf hilft sich unbeschwerter zu fühlen. „Wo nach ist mir gerade? Was würde ich jetzt gerne tun, was mir richtig gut tut?“ Sich das in jeder Minute zu fragen und danach zu leben, wird dich verändern. Du wirst merken, dass diese kleinen Alltagsfluchten sich wie Urlaub für die Seele anfühlen und du damit auch wieder Leichtigkeit in deinen Arbeitsalltag bekommst, denn eine ausgeglichene Freizeit beflügelt auch deine Kreativität, deine gute Laune – ja sogar – deinen Schlaf-Rythmus.

Alltagsfluchten Museeum

Weil du nämlich die letzten Stunden des Tages nicht mit Problemewälzen, sondern mit schönen Dingen verbracht hast, wirkt sich das auch positiv auf dein Wohlbefinden aus. So kannst du leichter einschlafen, besser träumen und entspannter durchschlafen. Und voilá am nächsten Morgen fühlt es sich auch gleich besser an, als in der Hamsterrad-Routine. Auch weil du weißt, heute Abend bin ich offen für ein neues Abenteuer. Heute Abend habe ich alle Möglichkeiten etwas großartiges zu machen, spannende Leute zu treffen oder mich im Wald beim Laufen so richtig auszupowern. Der Tag gehört wieder DIR und nicht deinem Boss und dem TV.

Alltagsfluchten Wald

Und gleiches gilt für dein Wochenende! Du kannst wild auf Festivals tanzen, Berge hochkraxeln oder einfach mal Prinzessin spielen und ein Schloss besuchen. Stell dir montags schon vor, welch unerschöpfliche Möglichkeiten sich dir eröffnen. Ist der Gedanke nicht wunderbar: „Hey, am Samstag bin ich am Meer … bezwinge ich einen 3.000er … schlüpfe ich in mein schönstes Kleid und tanze in einem Ballsaal„? Und mit jedem deiner Wochenarbeitstage wird die Vorfreude größer, werden die Möglichkeiten umfangreicher und die Ideen nehmen Formen an. Es ist nicht mehr das schwere Schwert was über dir hängt und droht: Noch 3 Monate schuften, dann ist endlich wieder Urlaub. Ab jetzt holst du dir die aufregendste Zeit des Jahres in jede deiner Wochen.

Alltagsfluchten Strand mit Kite

„ABER… man kann doch nicht jedes Wochenende weg sein!“ höre ich da schon wieder ein Unken? Noch mal zur Erinnerung: Alles kann, nichts muss. Es geht einzig um das richtige Mindsetting. Du musst nicht weg sein, um dich freier oder besser zu fühlen. Du kannst dich an jedem deiner Tage fragen „Was tut mir jetzt gut? Was will ich jetzt machen?“ Doch nicht wegfahren, wie du es die ganze Woche geplant hast? Kein Problem, du bist frei zu entscheiden. Wenn dir dieses Wochenende Baggersee, Balkon und Buch gut tun, auch gut. Du musst nur erkennen, dass du dein Leben wieder in der Hand hast und damit alle Möglichkeiten. Das allein durchbricht das Hamsterrad und macht dich gedanklich wieder frei. Probiers aus!

In diesem Sinne:

#get up & rock!

Freizeit

 

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Warum du tanzen solltest, wenn du glücklich bist

Da stehe ich nun in der Landschaft, hoch auf einem Mäuerchen an einer kleinen maltesischen Bucht und ich tanze, tanze, tanze. Einfach so, weil ich glücklich bin und diesen Gefühl rauslassen muss. Ob mir das denn gar nicht peinlich ist? Na sicher nicht. Warum auch? Ich fühle mich genau danach. Ich lasse zu, was mir gut tut und du solltest das auch tun, wenn du glücklich werden willst!

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Die Sonne scheint, das Meer leuchtet türkisblau und ich habe mein schönstes Strahlen im Gesicht, denn ich bin glücklich hier. Glücklich genau an diesem Ort zu sein und den Moment so tief genießen zu können. Ich liebe Musik, Tanzen, Reisen, schönes Wetter und das Rauschen des Meeres. Warum also sollte ich dieses Glücksgefühl hier nicht auch ausleben? Eigentlich wollte ich weiter die Insel entdecken, aber diese kleine Mauer vor dieser fabelhaften Bucht hat es mir einfach angetan. Ich klettere mit etwas Mühe hinauf, streife die Schuhe ab und sofort bewegt sich meine Hüfte zum Sound der Musik die aus meinem Autoradio tönt.

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Ich schließe die Augen, hebe die Arme in die Luft, mein Kopf kreist und die Wellen der Musik durchströmen meinen ganzen Körper. Der Beat gibt die Moves vor. Die Füßchen wippen zum Takt und jede Zelle meines Körpers tanzt jetzt mit mir. Die Mauer ist jetzt meine Bühne und meine Tanzfläche und ich blende völlig das, was um mich herum geschieht. Ist sowieso niemand hier. Okay ein paar Fischer, hin und wieder passiert ein Auto und auf der einfachen Hütte hinter mir ein Handwerker – aber niemand interessiert sich für mich und darum geht es auch gar nicht. Dieser Moment gehört mir. Ich tanze für Niemanden, außer mich.

Glück ist ein Insidejob

Etwas was man nur durch seine innere Einstellung erreicht. Klar, können andere einem eine Freude bereiten. Kann ein Partner auch Glück bedeuten. Aber dieses tiefe, innere Gefühl entsteht indem du siehst, was dich erfüllt, dir Freude bereitet und dein Herz zum Schwingen bringt. Wer schöne Momente erkennt und genau dann auch Gefühle zulässt, wird Glück empfinden, da bin ich fest überzeugt. In diesen Augenblicken möchte ich dann einfach nur tanzen und genau dieses Empfingen zum Ausdruck bringen.

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Für mich sind Glücksmomente oft Momente in der Natur, wenn ich Tieren begegne, an erstaunlichen Orten bin oder außergewöhnliche Beobachtungen mache. Wenn ich mit wertvollen Menschen zusammen bin, einen Seelenort gefunden habe oder etwas beobachte was mein Herz erfüllt. Das kann ein Spatz beim Bad in der Pfütze sein, ein Kinderlächeln aber auch die Aura von mystischen Stätten wie Copan Ruinas.

Authentizität rockt

Bist du jetzt etwa verwundert, dass es keine teuren Geschenke sind? Die finde ich natürlich auch toll, ohne Frage, aber tief bewegt haben sie mich nie. Das schaffen nur Erlebnisse. Etwas Authentisches, Reales, Fühlbares. Dann steigt diese Wolke aus Glück in mir auf, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und lässt meine Augen strahlen. Kommt dann Musik dazu, dann muss ich einfach tanzen. Egal wo ich gerade bin und wer mir gerade dabei zusieht.

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Aber das war nicht immer so! Früher war ich viel zu kopfbestimmt und hab mich von Stimmen leiten lassen, die sagten „Das kannst du aber jetzt nicht bringen. Hier tanzt man nicht!“ Pahhh! Warum denn nicht? Weil es nicht in unsere freudlose Welt passt? Weil ihr euch nicht traut? Weil es nicht alle tun?

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Ich bin nicht alle. Ich bin ich und ich tanze, wenn ich glücklich bin und du solltest das auch! Egal wie es aussieht und was Andere über dich denken könnten. Du allein kannst dich glücklich machen. Du solltest das für dich tun, weil es dich erfüllen wird. Weil das Tanzen ein Glücksbooster ist. Weil diese Liebe zu dir, dich in jeder Zelle durchströmen wird, wenn du deine Gefühle einfach mal zulässt und tanzt.

Feel the groove

Musik muss man fühlen, sich danach bewegen und daraus entsteht dann Tanz. Wer dabei „denkt“, hat verloren. Seine Gefühle in Bewegungen zu transformieren macht einen „guten“ Tänzer aus, weil man ihm ansieht, was ihn so empfinden lässt. Dabei sind es nicht besondere Moves oder einstudierte Schritte, sondern genau diese Symbiose aus Sound, Bewegungen und tiefen Gefühlen. Und gut ist sowieso relativ, denn nur du allein musst dich gut fühlen. Schau mal ins Video, da sieht man genau was ich meine! Er hat sein Glück auch am Meer gefnden, ist glücklich und tanzt einfach…

Im Jahr 2010 hatte ich eine Traumreise nach Kapstadt gewonnen. Damit erfüllte sich für mich einer der größten Wünsche überhaupt. Der Trip hatte alles und ich war überglücklich so viel Großartiges erleben zu dürfen. In einer ruhigen Stunde unseres Trips ging ich raus auf die Promenade am Meer. Ich hatte Musik in meinen Ohren und war berauscht von dem Moment. Ich stand da am Ozean von dem ich so lange geträumt hatte. In den letzten Tagen hatte ich wundervolle Menschen um mich und durfte einzigartige Erfahrungen machen. Ich war tief dankbar für das Erlebte. Und dann war es da, dieses Glück! Ich lachte und weinte gleichzeitig, weil mich die Emotionen überwältigten. In diesem Moment tanzte ich das erste Mal in der Öffentlichkeit, abseits einer Tanzfläche.

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Vor mir war die Weite des Ozeans, in mir dieser beeindruckende Frieden und alles Andere drum herum hatte ich ausgeblendet. Ich strahlte, ich tanzte, ich sprühte vor Energie und Leben. Als ich dann doch mal wieder meine Augen öffnete, war da nicht etwa eine zu erwartende Abneigung mir gegenüber. Ich wurde weder schief angeschaut, noch beleidigt oder blöd angemacht worden. Das Gegenteil war der Fall.

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Die Lebensfreude übertrug sich auf die Menschen in meiner Umgebung und das was ich ausgestrahlt habe, kam zu mir zurück. Ich wurde ebenso angelächelt, erhielt ein paar Daumenhoch oder sogar noch aufmunternde Worte. Es sollte nicht das einzige Mal auf dieser Reise sein, das ich tanzte. Das ich einfach das machte, was mich glücklich macht.

Bauch über Kopf

Nur mein bester Freund und Reisebegleiter verstand das nicht. Während die Mitmenschen auf mich durchweg positiv reagierten, war ich ihm zumeist peinlich. Ich begann ihm zu erklären, dass es reine Kopfsache ist. Das wir konditioniert sind, das zu tun was Andere tun, aber nicht mehr das, was uns glücklich macht. Ich ermunterte ihn es auch zu versuchen und irgendwie tat er das dann auch, aber wohl nur mir zu liebe.

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Seit diesem Tag am Meer in Kapstadt tanzte ich häufiger. Morgens, mittags, abends und überall dort wo meine Seelenorte waren. Und immer wenn ich das tat, war es nicht nur ein Glücksverstärker für mich. Ich steckte Menschen mit meiner guten Laune an, brachte sie dazu zu lächeln und einen Moment die eigenen Sorgen zu vergessen. Und nicht nur das. Ich brachte sie sogar dazu selbst zu tanzen.

We will be dancing

Wir schreiben das Jahr 2017. Wieder war ich in Kapstadt meiner Lieblingsstadt, am Chapmans Peak Drive meinem Herzensort. Die Sonne war gerade unter gegangen und ich tanze alleine hoch auf einer Mauer über den Felsen. Nach ein paar Minuten die ich da so herumtänzelte, tauchte neben mir eine Gruppe junger Leute auf, die in der Umgebung gepicknickt hatten. Wie sie hatte ich mein Auto an der Parkbucht abgestellt, nur schallte aus meinem Radio die neueste DJ-Mucke. Kurz zuckte ich zusammen bei ihrem Auftauchen. Wieder war ganz kurz der Gedanke da, ob ich das grad hier bringen kann. Aber ich tanze weiter. Zu schön war der Moment. Und dann geschah es! Die Gruppe näherte sich mir und fing an, einfach mitzutanzen! Und wenig später stießen wir mit ein paar Drinks sogar noch auf das Leben und diesen Augenblick an! Perfekt nicht wahr?

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Und jetzt bin ich hier in Malta. Neben mir hält ein Auto mit einem Mann der vorhin schon an mir vorbei gefahren ist. „Er schimpft mich bestimmt gleich“ denke ich mir, als er sein Fenster runterschraubt. „Mädchen, du musst doch total ausgetrocknet sein vom Tanzen in der Sonne! Hier, ich hab ein paar Erdbeeren für dich. Nimm sie und lass es dir schmecken.“ höre ich ihn sagen. Ich bin platt! Ich hab ja viel erwartet, aber von einem bestimmt 90ig Jährigen, aber so eine Geste, haut mich nun doch völlig um und ich bin sichtlich gerührt.

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Ich tanze weiter, denn auch dieses Erlebnis hat mich noch glücklicher werden lassen, als ich es ohnehin gerade bin. Über Stunden bin ich hier und gebe mich meinen Gefühlen hin. Feiere das Leben, den Moment und das positive Feedback was ich gerade bekomme. Denn der alte Herr ist nicht der Einzige, der mir sein Wohlwollen zeigt. Nun muss man auch wissen, dass ich keine Shakira bin mit perfekten Hüften, sondern eher so eine Adele nur ohne Stimme. Um so erstaunlicher finde ich es auch immer, dass ich trotzdem so angenommen werde, wie ich bin und so viel Positives erfahre.

Nix da Botoxdrossel

Wer sich also vom Tanzen abhalten lässt, weil er denkt nicht perfekt zu sein, dem sei gesagt: Alles Bullshit! Glück ist einfach das Schönste was man tragen kann und wenn man schon mal so ne Botoxdrossel lachen sehen hat, weiß man wovon ich spreche. *zwinker*

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Mich hält inzwischen nichts mehr davon ab glücklich zu sein und das auch zu zeigen. Egal ob unter der Dusche daheim, auf dem Supermarktparkplatz oder im Stadtpark – ich tanze und lebe wann immer ich Lust darauf habe. Das Leben ist zu schön und zu kurz, um sich Gedanken darüber zu machen, wie Andere in ihrer beschränkten Welt darüber denken. Glück entsteht, wenn wir es zulassen. Wenn uns glücklich machen. Wenn wir aufhören nach den Regeln und Ansagen der Anderen zu leben und genau deshalb solltest auch du tanzen, wenn du dich danach fühlst!

Tanze, basta!

Wann immer ich jetzt weit weg bin und tanze, schicke ich meinem besten Freund eine Nachricht: „Ich tanze wieder“ Und wisst ihr was? Auch er hat seine Meinung dazu geändert: „Ich verstehe nun, warum du tanzt und freue mich mit dir!“ Ist das nicht schön? Selbst meinen größten Kritiker konnte ich also doch noch vom „Tanzen wegen Glücklichkeit“ überzeugen und vielleicht probierst du es ja auch mal aus?

In diesem Sinne:

#getup&dance

Das bunte Peer von Scheveningen

Bye Bye Winter – Hallo Sommer!

Ich sags euch, ich bin durch und durch ein Kind des Sommers und fest davon überzeugt, dass der Storch mich irgendwie auf dem falschen Kontinent abgeworfen hat. Wenn die Sonne scheint und es warm ist, dann blühe auch ich auf. Dann strahlen die Augen, ich bin entspannt und gut gelaunt. Zudem hält es mich dann keine Minute drinnen und selbst meine sommerblonden Haare sind dann mal geschmeidig und schön. (Sonst eher so wiederspänstiges Gestrüpp)

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Für mich gibt es ohnehin nur zwei Jahreszeiten: Kalt = Winter und Warm = Sommer. So kommt es also, dass ich mich jedes Jahr sehnsüchtig auf den Sommer freue und mein Herz geradezu hüpft bei den ersten Anzeichen auf Licht und Wärme. Und weil das so ist, möchte ich euch mitreißen die schönsten Flecken und Ideen für euren Sommer zu entdecken. Dazu habe ich tief in mein Foto-Archiv geschaut und „violá“ hier ist mein schönstes Sommerfoto und ganz viele Tipps für dich!

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Vitamin Sea – das Lebenselexir

Für dich gehört das Meer ganz untrennbar mit Sommer zusammen, aber du wohnst auf dem Festland? Was hält dich denn ab, nicht einfach mal über ein verlängertes Wochenende ans Meer zu düsen, wenn du es so sehr vermißt? Steig ins Auto! Buch dir nen Flug! Fahr über nacht oder flieg nach der Arbeit, aber gib dem Gefühl nach, ans Meer zu müssen – wenn du dich dadurch wieder lebendig und glücklich fühlst. Ich lieb es auch am Meer zu sitzen, die Füße hoch zu machen und sonst gar nichts.

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High up in the Sky

Der Sommer ist auch die perfekte Zeit für große und kleine Abenteuer. Aber am Boden kann ja jeder! Wie wäre es mal damit in die Luft zu steigen? Mit einem Heißluftballon zum Beispiel? Und davor braucht man auch überhaupt keine Angst haben, dann eine Ballonfahrt ist zunächst wie eine ultraverlangsamte Fahrstuhlfahrt mit Panoramablick und nachher wie ein Spaziergang auf Wolken. Alles ganz sanft, ruhig und einfach ein Genuss. Da ich ein riesen Fan von „Fliegen“ bin, war meine Ballonfahrt im letzten Jahr eines der Highlights überhaupt. Und selbst wenn man nicht so „Avitionverrückt“ ist wie ich, sollte der Haken bei „Ballonfahrt“ auf keiner Löffelliste fehlen.

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Berauscht von Farbe

Once in a lifetime – sollte man auch eines der bunten Farbfestivals besuchen. Angelehnt an das Indische „Holi Color Festival“ bringen sie auch Spaß in unser Leben. Man trifft sich in weißer Kleidung in Parks und Veranstaltungslocations, es gibt gute DJ-Mucke und jede Menge Packungen des magischen Pulvers. Zu einem ganz bestimmten Moment wird dieses Pulver in die Luft geworfen und dann verteilt es seine bunte Farbenwolke über den Feierfreudigen. Natürlich ist dann niemand mehr weiß, sondern alles nimmt die Farben der bunten Päckchen an. Die Haare, die Kleidung und ja sogar das Gesicht. Ein reisen Spaß ist es auch, sich so Säckchen einfach übereinander auszukippen und den Andren bunt werden zu lassen. Wenn man es also nicht bis zum Orignalfestival bis nach Indien schafft, dann könnte das hier eine lohnenswerte Sommeralternative in den hiesigen Gefilden sein. Wo, was geht findest du im LINK.

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Sport mit Hindernissen

Endlich ist es wieder Zeit dem Fitneisscenter zu entkommen, das Rad aus dem Keller zu holen, die Inliner anzuschnallen oder die Laufschuhe im Grünen auszuführen. Nichts schlägt das Gefühl, wieder frische Luft in den Lungen zu haben, in der Natur unterwegs zu sein und sich dabei noch richtig gut zu fühlen. Na vielleicht doch! Ein Wettkampf nämlich, dabei kann man seine Fitness nämlich gleich noch unter Beweis stellen. Wer das mit Sportwettkämpfen weniger verbissen und mit mehr Spaß angehen möchte, dem empfehle ich einen „Mudrun„. Ein Hindernislauf für Erwachsene sozusagen. Dabei geht es dann schon mal so richtig nass und dreckig zu. Das ist aber gar nicht weiter schlimm, denn wenn man sich Recht erinnert, hat in „Pfützen springen“ als Kind schon so richtig viel Spaß gemacht. Beim „Mudrun“ kannst du genau das wieder tun. Im Dreck robben, dich über Flüsse hangeln oder in Matsch stampfen. Herrliches Gefühl die eigene Fitness auf spielerische Art zu erleben. Übrigens ist so ein Hindernislauf mit Freunden am Genialsten! Denn so ein Event schweißt zusammen, weil man sich gegenseitig über Hürden hilft und gemeinsam lacht, wenn mal was schief geht.

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Getrunken dort, aber genossen hier

Dom Pedro ist gerade mein Lieblingscocktail und wie so viele andere coole Drinks, entdeckt man sie im Urlaub. Das muss uns ja aber nicht davon abhalten, sie daheim auch zu genießen. Von Pina Colada bis Mojito haben es ja viele Drinks bis nach Deutschlang geschafft, warum nicht neue Trends jetzt hier einführen? Die Zutaten gibt es normalerweise auch hier und mit etwas Ausprobieren hat man den Dreh schnell raus, wie man auch hier daheim genießen kann. Wer ganz clever ist, druckt das Rezept aus und drückt es dem Barman seines Vertrauens in die Hand. Mit etwas Glück setzt er deinen Cocktail gleich auf die Karte, so dass du ihn immer gechilled in deiner Lieblingsbar genießen kannst. So holst du dir garantiert auch ein Stück Urlaubsfeeling mit zurück.

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Beachlife

Ja, es gibt sie, die Leute die sich wie die Heeringe den ganzen Tag in der Sonne legen und nix tun außer sich braun bruzeln zu lassen. Aber diese Menschen verpassen das eigentliche „Beachlife“ und das kann richtig aktiv sein! Spaziergänge am Meer, mit dem Segelwagen dahingleiten, Drachensteigen lassen, den Grill anwerfen, Sandburgen bauen, Reiten gehen, Muscheln sammeln, den Hund ausführen, Beachvolleyball spielen oder einfach nur in einer der vielen coolen Beachbars abhängen – es gibt so viel mehr, was man bei einem Strandtag genießen kann. Also worauf warten! Ab ans Meer oder zumindest den nächsten Baggersee.

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Festival Sommer

Sommer das heißt auch immer es ist die Zeit für Festivals! Endlich wieder raus kommen, draußen sein, campen, Freunde treffen, gemeinsam grillen, was trinken, fett feiern und geile Musik genießen! Und das meistens gleich ein ganzes Wochenende lang. Festivals gibt es für alle Geschmäcker und mit verschiedenster Intension. So kann man sich schon mal beim „Rock am Kuhteich“ oder im Mittelalterkostüm beim „Phantasie Spectaculum“ treffen. Hauptsache draußen und was erlebt. Eine Festivalübersicht findest du im LINK.

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Outdoor Kultur

Im Sommer auf Kultur verzichten, weil man keine Lust auf geschlossene Gebäude wie Museen hat? Das muss gar nicht sein. Es gibt so viele Möglichkeiten sich dieser Muße auch Open Air zu widmen. Sei es bei einer Street Art Wanderung durch die Stadt oder beim Besuch eines Skulpturenparks. SEinfach mal die Suchmaschine anwerfen – da findet sich bestimmt was.

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Das Wohnzimmer der Sommers

Für mich sind Beachbars ganz klar das Wohnzimmer des Sommers. Und glücklicherweise gibt es diese ja nicht mehr nur an der Küste. So wird einfach mitten in der Stadt Sand aufgekippt und eine temporäre Location erbaut, die uns dieses besondere Feeling auch in das letzte Kuhkaff bringt. Okay, außer in meine Stadt, aber ich bau dann einfach meinen Balkon um. In jedem Fall aber ist so eine Beachbar der ideale Ort den Feierabend und die Freizeit zu verbringen. Hier trifft man alle! Alte Freunde, neue Freunde und Touristen aus aller Welt. Warum also vor der Glotze hocken, wenn hier das wahre Leben tobt?

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Ferienlager für Erwachsene

War ein Ferienlager das nicht früher das Highlight jedes Sommers? Schulferien haben, weit weg von den Eltern sein, spannende Workshops, Tanzabende und die erste Knutscherei am Lagerfeuer. Wer das vermißt, für den habe ich genau dan richtigen Tipp. Es gibt jetzt nämlich auch Ferienlager nur für Erwachsene und hier darf man dann noch mal jung sein und all das wieder erleben, was man so sehr vermißt seit dieser Zeit. Mehr Infos im LINK.

High up in the Sky

Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer machen mir zum Beispiel die vielen bunten Drachenfestivals, denen man wunderbar an unseren Küsten begegnen kann. An Ostern zum Beispiel zieht es mich nach Büsum, für meinen kleinen Saison-Auftakt. Ich liebe es, die herrlich farbenfrohen Figuren am Himmel zu sehen. Sie verbreiten gute Laune, bringen einen zum Schmunzeln und sind zudem ideale Fotomotive! Übrigens gibt es diese Drachen nicht nur an der Küste und an Ostern zu bewundern, sondern während der ganzen warmen Monate und auch im Inland. Im LINK gehts zur Übersicht.

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Sonnenuntergang, der Seelenschmeichler des Tages

Ist es nicht einfach genial am Ende eines aktiven Tages am Meer zu sitzen und die Sonne darin versinken zu sehen? Mit zu erleben, wie sie die Umgebung in magisches Licht taucht und dann ganz einfach verschwindet? Für mich immer wieder ein Gäsehautmoment und ich hoffe du kannst auch ganz viele dieser Naturschauspiele in diesem Sommer genießen. In diesem Sinne: Mach was draus und #get up and rock!

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Ich hoffe meinen Ideen für einen aktiven Sommer haben dir Inspiration gebracht. Du hast noch mehr Action in petto und möchtest uns deine Tipps hier lassen? Dann nutze das Kommentarfeld und gib mir eine Rückmeldung.

 

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade von Christian und Katrin von beforewedie teil, die genau wie ich, Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer haben!

 

Herbstmomente – Die schönsten Ideen für die bunteste Jahreszeit!

Für manche Menschen ist der Herbst exakt die Jahreszeit in der sie sich von allen Aktivitäten abmelden, sich drinnen verkriechen, sich mit TV zudröhnen und dann im November unter schlechter Laune und Vereinsamung leiden. Das muss nicht sein! Ich sammle Ideen die dir helfen sollen den Herbst und all seine Möglichkeiten zu entdecken. Und nicht nur das, ich habe in die illustre Bloggerrunde gefragt, wer noch Inspiration für einen herrlich bunten und aktiven Herbst hat. Lies gleich hier, welche Ideen wir dir mitgeben möchten!

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Immer wieder erlebe ich es im Freundes und Familienkreis, dass pünktlich mit den kälteren Temperaturen plötzlich alle Aktivitäten eingestellt werden und die Leute sich auf die Couch zurück ziehen. Aber dieses „Couching“ tut niemandem gut. Schaut man spätestens im November in die Gesichter der Menschen auf der Straße, dann gruselt es mich jedes Jahr aufs Neue. Bei manchem Zeitgenossen meint man gerade, da läuft ein hüllenloses Wesen durch die Gegend. Diese Menschen scheinen dann keinerlei Freude, Lebenslust oder schöne Momente mehr zu haben. Zumindest keine die sie selbst erlebt haben und Glotze macht nun mal nicht glücklich!

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Wusstest du zum Beispiel, das die Menschen am längsten und gesündesten Leben, die viel draußen an der Luft und dort auch aktiv sind? Und damit ist nicht der Spitzensportler gemeint. Oft sind es einfache Bauern. Sie bewegen sich viel, Sonne und Licht geben Energie und das hält sie fit. Du musst also nicht gleich die Joggingschuhe anziehen, um den Herbst aktiv zu genießen. Ein paar Spaziergänge, Wanderungen oder Foto-Touren dürfen es aber schon gerne sein. Und auch Radfahren im Herbst hält dich vital und bei bester Laune.

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Ich hab ja meine Mutter früher auch nie verstanden mit ihrem „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung„, aber inzwischen muss ich ihr schon eine gewisse Richtigkeit in der Aussage einräumen. Dauerregen und 10 Grad würde ich hier allerdings immer noch kategorisch ausschließen. Aber sonst? Es gibt schicke und sogar wärmende Gummistiefel, coole Herbst-Clamotten und natürlich auch Mütze und Schal zum Warmhalten. Also eigentlich keinen Grund mehr sich drinnen zu verkriechen.

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Aber was mag ich denn nun am Herbst und wie gestalte ich ihn aktiv?

Leuchtend bunte Wälder, wärmendes Sonnenlicht und eine beeindruckende Fernsicht, sind für mich Markenzeichen des Herbstes. Wenn das Laub an den Bäumen einem Farbenmeer gleicht, über den Wiesen Nebelschwaden aufsteigen und an jedem einzelnen Grashalm auf der Wiese ein Tautropfen hängt, dann ist für mich die perfekte Zeit herausszugehen, frische Luft zu tanken und die letzten wärmenden Strahlen der Sonne aufzufangen.

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Das schöne am Herbst ist doch gerade auch, dass dann all die Lieblingsplätze frei sind und man sie in Ruhe genießen kann. Dass man nicht, bei der kleinsten Anstrengung vor Hitzschlag stirbt und direkt wieder zum Duschen zurück muss. Aber vor allem bietet der Herbst die spannendsten Fotomotive.

Ob Aktivprogramm, kulturelle Höhepunkte, kulinarischer Ausflüge, jetzt ist alles drin!

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Deshalb sind das hier meine Tipps für deinen aktiven Herbst!

Spaziergang statt Müßiggang

Besonders Wandern bietet sich jetzt an. Die Wege sind fest und gut begehbar, ganz im Gegenteil zum Saisonstart im Frühjahr. Wer wandert kann die Natur und ihre Vorzüge am Besten genießen, bleibt fit und sammelt zudem ganz viel Energie der Sonne. Mein Tipp für besonders schöne Wanderungen ist der Pfälzerwald. Keine zu hohen Berge, aber dazu Landschaftlich gesehen, reine Genussstrecken. Und zum Schlemmen kann man gleich noch abbiegen, denn gerade die Pfälzer verstehen es, exzellent aufzutischen. Von Zwiebelkuchen bis zu neuem Wein, wird man hier im Herbst verwöhnt. Oder wie wäre es optional mal mit einem Ausflug ans Meer? Auch hier kann man wunderbar Energie tanken!

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Kutschfahrt statt Stau

Wer nicht gerne wandert oder spazieren geht, der könnte doch mal umsatteln? Warum nicht mal mit der  Kutsche in der Natur unterwegs sein, anstatt gefrustet im Stau auf der Autobahn stehen oder sich Berge hinauf zu quälen?  Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand und frische Luft sowie Sonnenenergie gibts auch noch dazu.

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Tierischer Begleiter statt Einsamkeit

Wer keine Freunde zum Mitwandern findet und auch keinen Hund hat, der kann sich ja mal beim nächsten Tierheim melden. Meist ist man dort froh, wenn sich ein Pate findet, der regelmäßig und gerne mit Hund spazieren geht. Probiere es aus! Ein gemeinsamer Ausflug wird euch Beiden Freude spenden und dich fit halten.

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Schnitzeljagt statt Langeweile

Auch Geocaching ist eine perfekte Motivation rauszugehen, aktiv zu sein und gleich noch seinem Hobby nachzugehen. Geocaching lässt sich am Besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz erklärt:  Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller Kleinigkeiten sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Und so eine Schnitzeljagt in Indianer Jones Manier wird dich garantiert fesseln und auf Trab halten.

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Adrenalinkick statt Schokofrust

Der Herbst bietet auch perfekte Bedingungen für den Flug mit einem Gleitschirm. Warum gönnst du dir nicht mal dieses Abenteuer? Bei einem Tandemsprung kannst du die Aussicht genießen, während ein erfahrener „Pilot“ den Drachen für dich steuert. Ein großartiges Erlebnis und Spots zum Fliegen findet man von den Alpen bis zur Küste! Der Adrenalinkick wird dich ganz sicher noch die ganze Woche begleiten!

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Gesund genossen statt Fettgefressen

Herbstzeit ist auch Genusszeit! Ob Kürbis oder Feigen; Neuerwein oder Kastanien – du kannst dir die Zutaten zum Teil selbst ersammeln und daraus die schmackhaftesten Leckereien zaubern. Von Kürbis- oder Kastaniensuppe bis Feigentarte – kreiere jetzt den perfekten und gesunden Gaumenschmauß, anstatt gefrustet vor der Kiste zu sitzen und Chips in dich hinein zu schaufeln.

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Perspektivwechsel statt Senderwechsel

Warum nicht den Herbst mal aus einer ganz anderen Perspektive genießen? Auf dem Baumwipfelpfad, im Kletterparkt oder beim Zipelinen hälst du dich fit und wirst abgehärtet für den Winter! Vom Spaßfakter mal ganz abgesehen. Besonders, wenn gleich noch die ganze Clique oder Familie dabei ist.

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Kreativ statt depressiv

Warum den Herbst nicht mal so richtig kreativ werden? Blätter, Blüten oder Kastanien sammeln und damit die Wohnung dekorieren oder kleine Kunstwerke schaffen? Die Elemente sind schier unendlich und vor allem kostenlos in der Natur zu bekommen. Allein die Sammelleidenschaft für dein neues Hobby bringt dich raus und lässt dich erkennen, wie viel Schönes der Herbst zu bieten hat.
Gestaltung und Foto Kerstin Kapferer

Ausflugsdamper statt Dampf an Anderen ablassen

Deutschland hat die Nord und Ostsee und so viele Flüsse und Ausflugsdampfer, warum nicht mal damit einen herbstlichen Ausflug mit dem Boot machen? Bei schönem Sonnenschein genießt man auf dem Oberdeck und wenn es frischer ist, zieht man sich nach innen zurück. Vom Fluss aus hat man den besten Blick, man kommt gemütlich voran und wird zudem auch noch exzellent verköstigt. Mein Tipp, wäre ein Boot an Rhein oder Mosel zu nehmen. Der Blick auf die Weinberge ist einfach sensationall!

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Drachensteigen statt zum Drachen werden

Der Herbst mit seinen Winden ist wohl die beste Jahreszeit endlich mal wieder seinen alten Drachen rauszukramen und ihn steigen zu lassen. Wer darin weniger begabt ist, der sollte den Profis zuschauen. Es gibt jede Menge Feste locken, bei denen man Großdrachen und den Meistern bei ihrem windigen Hobby zuschauen kann. Also worauf wartest du noch?

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Flohmarkt statt Shoppingmall

In Shoppingmalls kann man den Herbst auch verbringen, aber so wirklich einen Mehrwert hat man dort nicht. Ganz Anders auf einem Flohmarkt. Man ist draußen an der frischen Luft, bewegt sich und die Sonne powert Energie zu. Noch dazu kann man herrlich stöbern, in alten Erinnerungen verharren und das ein oder andere Schnäppchen machen. Wer kein Flohmarkt Typ ist, der könnte ja auch einfach mal wieder auf den Wochenmarkt gehen. Dort gibt es gleich noch frisches Obst und Gemüse, was dich gesund hält.

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Feste feiern, statt allein versauern

Um nicht alleine daheim vor dem Fernsehen zu versauern und langsam depressiv zu werden, empfehle ich immer auch Feste wie Kerwe der Erntedank. Hier tobt der Bär, man trifft alte und neue Freunde, ist draußen unterwegs, kann tanzen oder schlemmen. Ideal um nicht auf der Couch alleine zu hocken.

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Radtour statt Tortour

Gerade im Herbst ist eine Tour mit dem Rad ein voller Genuss. Man ist aktiv in der Natur unterwegs, hält sich fit und lädt sich gleich noch die Vitamindepots wieder auf. Verbunden mit gemeinsamen Ausflügen von Freunden, dem Sportverein oder mit der Familie, wird der ganze Ausritt gleich noch zum Happening.

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Abstecher statt Abgeschlagen

Deutschland hat so viele tolle Ausflugsziele, da dürfte es eigentlich nie schwer fallen, etwas Passendes zu finden. Wie wäre es zum Beispiel mal wieder mit einem Besuch einer Burg? Eines Zoos oder Safariparks? Abenteuer, Fotomotive und geschichtliche Exkursionen locken und wecken ganz sicher die Lust auf mehr! Mein Tipp: Wenn du fliegen magst, dann reise doch mal zu einem Flughafen, mach eine Besucherrunde mit und stell dich dann an die Start- und Landebahn. Fernweh garantiert.

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Citytripp anstatt allein daheim

Ideal ist der Herbst auch für eine Städtetour und die muss nicht immer ins Ausland gehen. Deutschland hat so viel zu bieten. Warum schaust du dir nicht mal wieder das Umland an? Beliebte Städte, wie München, Dresden oder Berlin sind genau jetzt nicht mehr so überlaufen. Zudem bleibt dir die Sommerhitze und der Smog erspart, der sonst drückend auf der Stadt liegt.

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Knistern statt Glotze

Wenn das Wetter im Herbst doch mal zu ungemütlich wird, dann schmeiß doch mal wieder den Kamin an. Am Besten mit Laub und kleinen Ästen die du vorher draußen gesammelt hast. Das hält dich gesund und der Kamin ist gleich noch eine herrliche Alternative zur Glotze. Mit ein paar gelandenen Freunden kann man in gemütlicher Runde sitzen, ein Glas Wein genießen oder mal wieder Karten spielen.

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Burgfräulein statt Grabenkrieg

Wenn mich meine Freunde im Ausland um etwas wirklich beneiden, dann ist es auch unter Kulturgut. Besonders gern mögen sie unsere Schlösser und Burgen, dabei haben wir schon fast den Blick und die Faszination dafür verloren! Aber diese Leidenschaft zur Heimat, läßt sich ja ganz leicht wieder entfachen. Auf einem Mittelaltermarkt, bei einem Burgkonzert oder einfach einem Spaziergang im Schloßpark. Gerade jetzt im Herbst ist das völlig entspannt möglich.

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Abheben statt Liegenbleiben

Der Herbst ist für mich auch die idealste Zeit für eine Ballonfahrt. Einfach, weil man die klarste Luft und damit die beste Weitsicht hat. Wie wäre es also mal mit abheben und die Welt von oben sehen? Ballonfahren ist ein riesiges Erlebnis und so ganz anders, als „normales“ Fliegen. Sanft treibt der Ballon über Gemeinden, Flüssen & Seen oder Wald & Wiesen.

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Motivsuche statt Sendersuchlauf

Gerade in dieser Jahreszeit findet man draußen die schönsten Motive und meist direkt vor der Haustür. Von buntgefärbter Baumallee, über eine Pfütze mit darin treibendem Blatt, bis hin zu Nebelschwaden, die über den Wiesen hängen. Oder wie wäre es mit einer Nachtaufnahme? Im Herbst sind weniger Menschen auf den Straßen unterwegs und du hast die Kulisse quasi ganz ungestört für dich alleine!

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Mehr Ideen für deinen aktiven Herbst!

Man kann ja nie genug Ideen für einen aktiven Herbst sammeln, deshalb habe ich mich bei ein paar Bloggern schlau gemacht, wie sie so ihren Herbst gestalten. Hier ihre Antworten:

Klaus & Kerstin vom Reiseblog „Willkommen Fernweh

Natur, Wandern und Wellness im Herbst – unsere Pilzsaison

Wir finden ja, dass jede Jahreszeit ihren besonderen Reiz hat. Mit der Aussicht auf die nahende Pilzsaison fällt der Sommerabschied nicht so schwer. Dieses Jahr haben sich die Pilze aufgrund des sommerlichen Septembers zwar etwas Zeit gelassen, aber nun sind sie endlich wieder da. Da nehmen wir auch gern mal ein paar Regentage in Kauf („Ist gut für das Pilzwachstum“) und ziehen sobald das Wetter wieder besser ist mit Pilzkörbchen und Schwammerlmesser los. Unter der Woche schauen wir in den Wäldern rund um unser Zuhause, am Wochenende machen wir auch gerne längere Wanderungen in den nahegelegenen Spessart. Es gehört zu unseren Herbst-Highlights, nach einem Tag an der frischen Luft abends mit rot glühenden Wangen und vollem Pilzkörbchen heim zu kommen, später gemütlich im Warmen zu sitzen und selbstgemachte Steinpilz-Pasta zu essen. Nach einem kühlen Tag draußen freuen wir uns auch regelmäßig auf ein wenig „Home-Wellness“ in der heißen Badewanne. 🙂 Als passionierte Pilzsucher haben wir aber auch schon auf unseren Reisen gesammelt. In den kanadischen Rocky Mountains beginnt die Pilzsaison bereits Anfang August und scheinbar ist das Pilzesuchen unter den Einheimischen nicht so verbreitet. Wir haben dort wunderbare Reizker in großer Zahl gefunden und in unserer Camperküche zubereitet.

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®Klaus & Kerstin von „Willkommen Fernweh“

Lynn vom Reiseblog „Lieschenradieschen-reist

Sich an den bunten Herbstfarben erfreuen, statt sich über das schnöde Grau zu ärgern

Ich bin ein riesiger Herbstfan und das liegt nicht nur daran, dass ich im Oktober Geburtstag habe. Bevor sich das Jahr verabschiedet und alles Grau in Grau wird, dreht die Natur nochmal so richtig auf. Was die Blüte im Frühjahr ist, sind die bunten Blätter im Herbst. Schon als Kind habe ich es geliebt, zusammen mit meiner Oma die Herbstblätter zu sammeln und zu trocknen bzw. zwischen Buchseiten zu pressen. Heute mache ich das zwar nicht mehr, aber genauso liebe ich es im Herbst wandern zu gehen, deshalb habe ich es mir jetzt auch zum Ziel gesetzt, die jeweils höchste natürliche Erhebung in jedem Bundesland zu erklimmen (Siehe Link). Dabei ist es eigentlich auch fast egal, wie das Wetter ist, irgendwie sieht alles reizvoll aus. Mein Favorit ist dabei das Bodetal im Harz. Dieses ist nämlich gar nicht so weit von meiner Heimatstadt Hannover entfernt und dort drehen die Farben nochmal so richtig auf. Ich finde es grandios einen schönen Aussichtspunkt zu suchen und von dort aus das Blättermeer zu betrachten. Und um so mehr macht auch die Einkehr in eine schöne Gaststube wert. Bei einer dampfenden Tasse Tee, kann man dann so richtig schön wieder auftauen und den Tag Revue passieren lassen.

Lynn von "Lieschenradieschen-reist"

Stefanie von ReiseblogComfortzoneless

Kleine Fluchten

Diesen Herbst verbringe ich in New York City. Nach dem herrlichen Sommer in der Stadt mit lauen Filmnächten im Park und Hochhäusern, die im Sonnenlicht spiegeln, schaute ich dem Herbst eher deprimiert entgegen. Doch ich stelle fest, Oktober und November müssen keineswegs schlechte Monate sein, um New York zu besuchen. Wenn die gelben Taxis durch die Pfützen rauschen oder die Skyline im dichten Nebel verschwindet, hat das durchaus einen Charme. Der Central Park nimmt warme Rottöne an und die Eisbahn vor dem Rockefeller Center ist bereits Anfang Oktober aufgebaut. Schon Wochen vorher bereiten sich die Amerikaner auf Halloween vor. Durch Manhattan führt jedes Jahr ein Umzug, an dem teilnehmen kann, wer kostümiert ist. Das Herbstende läutet das Erntedankfest, Thanksgiving, ein, was die Ruhe vor der stürmischen Weihnachtszeit ist.

® Stefanie von comfortzoneless

® Stefanie von „Comfortzoneless“

Jana vom Reiseblog „Zufussunterwegs

Mein kostbarster Herbstmoment ist es, Pilze zu suchen.

Als Kind war ich oft mit meinen Eltern im Thüringer Wald unterwegs. Eigentlich zu allen Jahreszeiten, aber auch sehr viel im Herbst. Herbst ist Pilzzeit! Von meinem Vater habe ich gelernt, die Pilze zu bestimmen und zu unterscheiden. Ich erinnere mich noch wie heute, dass ich immer, wenn wir einen Pilz gefunden haben, dessen drei besondere Merkmale erklären sollte. Bei Verwechslungsgefahr musste ich dann auch das giftige Gegenstück dazu benennen. Diese familiäre Pilzschule war eine Schule des Lebens, denn ich habe bis heute nichts davon vergessen – auch wenn ich heute leider viel seltener in den heimatlichen Wäldern unterwegs bin, um Pilze zu suchen. Für mich geht es wirklich um Pilze suchen, nicht Pilze sammeln. Der schönste Teil ist es, durch die herbstlich bunten Wälder zu streifen, abseits des Weges und durchs Unterholz, um Pilze aufzuspüren und zu finden. Gerne fotografiere ich die posierlichen Dinger mittlerweile auch, im schönen Licht oder wie sie sich tapfer und gegen alle Widerstände durch den Waldboden gekämpft haben. Wie das in der Natur oftmals so ist: die schönsten Exemplare sind oft auch die giftigsten. Am Ende meines Pilztages geniesse ich gebratene Pilze mit Speck, frischen Kräutern und einem Butterbrot! Das ist seit meinen Kindestagen so und hat sich ebenfalls bis heute nicht geändert.

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® Jana von „Zufussunterwegs“

Anna vom Reiseblog „Immer-unterwegs

Spaziergang am Maschsee

Mein liebster Herbstmoment ist ein Spaziergang entlang des Ostufers am Maschsee in Hannover, meinem zu Hause. Ich wohne nur ein paar Gehminuten vom Maschsee entfernt und gerade bei schöner Herbstsonne zieht es mich für einen Spaziergang dorthin. Die Lindenallee am Ostufer hat es mir besonders angetan, denn im Herbst ist sie wunderbar bunt. Durch die Blätter hindurch scheint helles, warmes Licht. Junge Eltern gehen mit Kinderwagen spazieren, Freunde treffen sich auf einen Kaffee am Café Vélo oder Pärchen gehen zusammen joggen oder Fahrrad fahren. Dieser Ort lässt mich ganz schnell die nasskalten, anderen Tage des Herbsts vergessen und ich genieße es schweigend neben meinem Freund zu spazieren und meine Seele baumeln lassen zu können.

® Anna von "immer-unterwegs.com"

® Anna von „Immer-unterwegs“

Kathrin vom Reiseblog „Travelinspired

Herbstidylle in Kroatiens Nationalparks

Buntes Laub, klare Luft und wunderschöne Seen: Kroatiens Nationalparks Plitvicer Seen und Krka sind im Herbst ganz besonders bezaubernd. Unser absolutes Highlight in diesem Herbst! Auf einem spontanen Kurztrip sind wir Mitte Oktober in Kroatien gelandet. Denn Split ist tatsächlich nur 2 Flugstunden von Hamburg entfernt. Also super zu erreichen. In den Nationalparks ist es entspannt leer und wir genießen den atemberaubenden Anblick von bunten Bäumen, die sich in den glasklaren Seen spiegeln. Die Wanderwege führen oft direkt am Wasser entlang. Eine wunderschöne Aussicht jagt die nächste. Tief atmen wir die kalte, klare Luft ein. Und bestaunen die vielen kleinen und großen Wasserfälle. Mal ehrlich, kann es etwas schöneres geben, als einen Herbstspaziergang durch die Natur?

Katrin von Travelinspired

® Kathrin von „Travelinspired“

Ich hoffe du hast ein paar Ideen gefunden, deinen Herbst bunt und voller Lebensfreude zu gestalten! Wenn du noch mehr Ideen und Anregungen für einen aktiven Herbst hast, dann her damit! Im Kommentarfeld oder als Nachricht an mich. Ich nehme Gedanken, Geschichten und Bilder gerne noch mit auf. Oder vielleicht sagst du mir auch einfach, wie du meinen Beitrag findest? Ich freu mich über deinen Kommentar hier!

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Essen gegen Fernweh – Wie du dir Urlaubsfeeling erschlemmst!

Verbinden wir nicht alle Pizza mit Italien, den Café-to-go mit Amerika und Reis mit Asien? Warum sollten wir dann nicht auch kulinarische Ausflüge nutzen, um uns ein wenig Urlaubsfeeling in den Alltag zu holen?

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Reisen ist eine großartige Möglichkeit zu lernen und zu wachsen. Denn es bringt uns eine Menge Dinge über das Leben, die Kultur und die Menschen bei. Ich finde es spannend zu beobachten, wie Lebensmittel die Bräuche, Geschichte und auch die Werte einer Gesellschaft beeinflußt haben. Die Lebensweise der Menschen und auch ihr ethnischer Hintergrund haben die Küche eines Landes geprägt in deren Genuss wir während unserer Urlaube kommen. Genau diese Kulinarik gibt Reisen die Würze und mcht sie so noch spannender.

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Leider kann man keine 365 Tage im Jahr umher reisen und sich durch die Küchen dieser Welt schlemmen. Wenn mich die Sehnsucht nach exotischer Küche oder internationalen Gaumenfreuden packt, dann habe ich ein paar Strategien entwickelt, die mir helfen die Distanz zwischen Alltag und Urlaub zu meistern. Meine Tipps sich schlemmend gegen Fernweh zu stemmen, findest du hier und vielleicht auch gleich noch ein paar Ideen soziale Kontakte zu pflegen.

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Kick-Starter

Gute Laune durch Düfte und Verwöhnaroma – mit einem Besuch in der nächsten Kaffee- oder Teebar startest du frisch und motiviert in den Tag. Sei es beim hippen amerikanischen „Coffee-to-go“, beim Barista aus Ecuador oder in einem dieser asiatischen Teegenuss-Tempel. Du wirst feststellen, dass außergewöhnliche Gewürze, das Aroma feinster Bohnen und der sinnliche Duft von Fruchtmischungen, dich verführen und deine Gedanken schon am Morgen in die Welt hinaus tragen werden.

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Küche zur Welt

Der einfachste Weg wie du dir Urlaubsfeeling erschlemmen kannst, ist natürlich ins entsprechende Restaurant zu gehen! Eine Vielzahl von Apps machen es dir heute möglich, auf schnellstem Weg an die leckerste und exotischste Küche zu kommen. Einfach die Geschmacksrichtung eingeben, Umkreissuche starten und im nächsten Moment sitzt du schon vor einem leckeren Mangolassi, kubanischem Grillhuhn, hausgemachten, polnischen Piroggen oder einem südafrikanischem Bobotie.

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Ein Topf voller Glück

Warum immer das kochen, was man schon kennt? Warum nicht einfach mal das ausprobieren, was man im Urlaub so geliebt hat? Nur Mut! Das Netz ist voller Ideen und Rezepten die dir ganz entspannt beibrigen, wie man das Lieblingsgericht aus dem letzten Urlaub nachkochen kann. Und wenns mal schwieriger wird, dann schau doch einfach nach Anleitungen in YouTube Videos. Step by step und praxisnah bekommst du hier eine Anleitung, wie du aus deiner heimischen Küche eine internationale machst!

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Charmantes Umfeld

Du kannst gar nicht kochen? Auch kein Problem. Wie wäre es mal im Freundes oder Bekanntenkreis nachzufragen? Wir haben doch alle inzwischen ein multikulturelles Umfeld. Du wirst staunen, wie gut die Resonanz ist, wenn du dich auch für die Küche deiner Mitmenschen interessierst. Was denkst du, wie stolz dein italienischer Nachbar ist, mal für dich nach Muttis Rezept zu kochen? Oder wie sehr sich die polnische Studienkollegin freut, wenn du dich für ihre Kochqualitäten interessierst. Mit etwas Charme und einem netten Entgegenkommen wird ein gemeinsames Essen, auch gleich noch ein kulinarischer Exkurs in ferne Länder.

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Du kannst das

Was man selbst nicht kann, dass kann man ja auch immer noch lernen. Beleg doch einfach mal einen Kochkurs und lass dir dort bringen, wie man indisch, markokkanisch oder spanisch kocht. Schulen und VHS-Kurse dafür gibt es wie Sand am Meer, da solltest du schnell fündig werden und neue Kontakte zum gemeinsamen Schlemmen gibts gleich noch dazu!

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Er kann es

Okay, okay du hast vielleicht wie ich, kein Talent für die Küche, willst aber doch am liebsten daheim genießen? Dann gönn dir doch mal was und buch dir einen Koch! Ja auch das gibt es. Und warum soll man sich nicht auch mal selbst belohnen und sich verwöhnen lassen? Einen Anlass braucht es dafür nicht. Etwas Sehnsucht nach fremdländischer Küche reicht vollkommen aus und dein kochlöffelschwingender Küchenchef wird dir jeden Wunsch erfüllen.

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Basar der Köstlichkeiten

Hast du schon mal dran gedacht, dass auch ein Markt ein perfekter Ort sein kann, um sich um die Welt zu schlemmen? Basare sind seit Jahrhunderten der zentrale Treffpunkt und Umschlagsplatz für Lebensmittel aus der ganzen Welt. Hier findest du das Gewürz aus Indien, den Tee aus Bali und die Kakaofrucht aus Brasilien. Oder gleich den perfekten Stand, an dem dir dein Lieblingsgericht aus Thailand frisch zubereitet wird.

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Ums Eck

Hast du schon mal dran gedacht, dass auch der Getränkehändler ums Eck deinen Durst nach Fernweh stillen kann? Ein Cider aus Namibia, ein Wein aus Chile und das Bier aus Irland können schon eine jede Menge Weltenschmerz stillen. Dazu genießt du einfach eine Doku aus deinem Lieblingsreiseland und träumst dich zurück zu unbeschwerten Zeiten.

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Tricky

Kennst du schon den Hoteltrick? Mann muss nicht eingecheckt sein, um in einer Hotelbar leckere Cocktails mit heißen Brasilianerinnen, unterkühlten Asiaten oder lustigen Finnen zu trinken. Und so ein Mixgetränk hat gleich noch den Vorteil, dass es dich wieder an den Strand und damit zur letzten Beachparty zurück beamt!

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Branchentreff

Auch auf Messen kann man international Essen. Schon mal dran gedacht auf einer Reise- oder Foodmesse vorbei zu schauen und dort so richtig zu schlemmen? Nein? Dann solltest du das unbedingt mal ausprobieren, denn gerade hier lässt man sich nicht lumpen und bringt die besten Köche und Spezialitäten mit. Einfach im Netzt nach entsprechenden Fachmessen suchen und gleich noch Ideen für die nächste Reise mitnehmen!

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Ideenreich

Du hast noch mehr Ideen wie man sich schlemmend gegen das Fernweh stemmt? Dann her damit! Ich freue mich immer über Anregungen oder Feedback. Schreib mir einfach im Kommentarfeld und lass mich wissen welche Strategien dir helfen.

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Bist du bei Pinterest?

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Ein Tag im Outdoor-Laden – Entfache die Sehnsucht in Dir!

Nirgendwo sonst gibt es so geballt Ideen für Abenteuer und Reisen als in einem Outdoor-Laden. Was ich für mich entdeckt habe, wie es mir hilft die Zeit bis zum nächsten Abenteuer zu überbrücken und warum es auch etwas für dich sein könnte, verrate ich hier:
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Ein verregneter Maitag in München. Eigentlich war ich in die Stadt gekommen, um im Englischen Garten zu flanieren, an der Isar zu radeln und im Biergarten den Abend mit Freunden ausklingen zu lassen. Daraus wird aber bei diesem Wetter nichts. Fieser Regen und 12 Grad nehmen mir jedwege Motivation auf Aktivitäten in der Natur. Aber meinen freien Tag will ich nicht ungenutzt lassen und so beschließe ich einen Ausflug in den nächsten Outdoor-Laden.

„Abenteuer starten im Kopf und enden in Geschichten daheim“

Mein Ziel heute ist der Globetrotter am Isartor. Zugegeben kenne ich zwar den Katalog und in unseren Haushalt flattern regelmäßig die Bestellungen, aber in einen der Shops hatte ich es bisher noch nicht geschafft. Jetzt fiel mir ein, dass meine Freundin Dani erst kürzlich davon geschwärmt hat. Warum also den Tag nicht nutzen und der Filiale mal einen Besuch abstatten? Immerhin ist man nach einem Einkauf dort, dann bestens ausgestattet, wenn die Sonne doch mal wieder scheint.
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Am Isartor angekommen fällt mir zunächst erst mal ins Auge wie groß der Shop ist. Ich kenne andere Ausstatter wie Decathlon oder Outlets großer Marken, aber ein Erlebnisgeschäft wie das Konzept von Globetrotter ist mir neu und begeistert mich vom ersten Moment. Auf mehreren Etagen und Ebenen ist dieser Laden angelegt und in seiner Mitte gibt es sogar einen richtigen Pool.
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Ich schlendere zunächst mal durch die Abteilungen. Schließlich bin ich hier um Inspiration zu finden. Welche weiß ich gar nicht so genau, aber irgendwas mit Outdoor – so viel ist sicher. Also rüste ich zunächst mal mein Rad in der Fahrradabteilung gedanklich auf. Packtaschen, ein bequemer neuer Sattel und natürlich eines dieser Rad-Navis. So komme ich schnell auf die Idee mit dem Fahrrad bis nach Kroatien ans Meer zu radeln.
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Nächster Stopp, die Ferngläser! Wie lange träume ich schon davon auf Safari mein eigenes Binocular dabei zu haben. Auf jedem Game Drive in Afrika ärgere ich mich, mir wieder das des Guides ausleihen zu müssen. Weil man das dann gleich noch mit 8 Leuten in der Gruppe teilen muss und immer die besten Momente verpaßt. Direkt ertappe ich mich, wie meine Gedanken abschweifen und mich ins Okovango Delta nach Botswana ziehen.

„Outdoor ist dort, wo das Abenteuer beginnt!“

Neben einem Fernglas würde ich mir aber auch gleich noch mein eigenes Dachzelt kaufen. So eines hatten wir auf unserem Namibia-Trip und die damit verbundene Freiheit war großartig. Mit diesem Gedanken im Kopf schlendere ich weiter.
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Wie genial, denke ich, als ich zwei Kinder mit Paddelboot auf dem besagten Innenpool entdecke. Von so einem eigenen Kajak träume ich ja auch immer noch. Und habe direkt eine Idee, wohin ich damit reisen würde! Vor ein paar Wochen habe ich nämlich einen Vortrag über Island gesehen und war sofort Feuer und Flamme dort auch mal mit Walen kajaken zu gehen. Ein reizvoller Gedanke!

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Ich entdecke ein Schild mit der Aufschrift „Kältekammer“. Hier kann man Winterkleidung auf Wettertauglichkeit prüfen, das hätte ich bei meinem Schweden-Trip mal vorher machen sollen! 2 Lagen Skianzüge übereinander hatte ich damals an. Bevor ich mich auf meine lang ersehnte Alaska Reise aufmachen würde, wäre das meine erste Anlaufstelle. Zu lebendig sind die Erinnerungen an die bitterkalte Hundeschlittentour in Arvidsjaur. Damals sind mir bald die Finger abgefroren beim Filmen der Tiere! Ich würde hier sogar Handschuhe testen um noch mal blau gefrorene Gliedmaßen zu vermeiden.IMG_7358
Wo ich heute schon überall gedanklich war! Erst in Afrika und nun in Alaska. Ich muß über mich selbst schmunzeln. Inzwischen bin ich in der Campingabteilung angekommen. Hier kann man wunderbar in die ausgestellten Zelte krabbeln, die Isomatten auf ihre Rückentauglichkeit prüfen und sich damit in die Weiten der Tundra und Taiga träumen. Ein weiterer langgehegter Wunsch von mir und wenn ich mich hier so umschaue, dann fallen mir noch ganz viele weitere Reise- und Abenteuerziele ein.
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Besonders als ich die Bücherecke mit ganz viel Lesestoff entdecke. An die exotischsten Orte werde ich hier mitgenommen, entdecke alte Lieblingsplätze wieder oder lasse mich mitreißen von Geschichten anderer Abenteurer.

„Sei du der Held deiner Abenteuergeschichten“

Was mich darauf bringt, das ich unbedingt noch lernen will, wie man ein Lagerfeuer selbst entfacht, wie man Wasser richtig fotografiert und in der Wildnis ohne Technik überlebt. Und selbst zu diesen Flausen hat die nette Dame am Infoschalter ein paar Ideen für mich. Gemeinsam mit anderen kann ich an Kursen teilnehmen, die mir genau das beibringen. Und mir außerdem die nächsten Wochen und Monate bis zum nächsten Trip verkürzen!

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Ich strahle bis über beide Ohren, als ich den Laden nach Stunden wieder verlasse. Nicht weil ich jetzt eine pralle Einkaufstüte bei mir trage. Sondern weil genau hier mein Fernweh neu entfacht wurde. Wer hätte das von einem Tag in einem „Geschäft“ erwartet? Ich jedenfalls nicht. Wenn es dich also auch nach Gedankenreisen, frischen Ideen und Inspiration für dein nächstes Abenteuer sehnt, warum verbringst du einen Regentag nicht auch mal beim Outdoor-Ausstatter deines Vertrauens?

#infoPS: Dies ist kein gesponserter Artikel! Ich habe es genau so erlebt, als schön empfunden, wollte diese Erfahrung mit dir teilen und dich damit auf Ideen für neue Abenteuerziele bringen.

Zeit für…

ZEIT und das wird mir mit ihrem Voranschreiten immer bewusster, ist neben Gesundheit das wichtigste Gut überhaupt. Doch warum hat sie eine derartig, wichtige Bedeutung? Warum sollten wir besonnener mit ihr umgehen? Und was würde ich tun, wenn ich mehr Zeit hätte?

Ich habe mir Gedanken zum Thema „Zeit für… “ gemacht und möchte dir meine Geschichte dazu mitgeben:

Leni if today Diaz Peotry Quotes„If today is your last day“ ist ein Song von Nickelback und ich liebe seine Textzeilen. Erinnert er mich doch daran, wie wertvoll das Leben ist und wie schnell es vorbei sein kann. Vorbei, weil man wegen einem Unglück aus dem Leben gerissen wird oder weil man an einer Krankheit stirbt. Dinge, die wohl jeder im Familien- oder Freundeskreis schon hat miterleben müssen. Das sind die Momente in denen wir nachdenklich werden. Über den Sinn des Lebens, aber auch darüber, wie wir unsere Zeit hier sinnvoll gestalten.

Für mich ist dieser Song zum persönlichen Motto geworden und ich versuche ein Stück weit danach zu leben. Natürlich ist es kaum möglich, jeden Tag mit prallem Leben zu füllen, faul am Strand zu liegen, Geld zu verprassen, Party zu machen und alle Freunde auf einmal zu treffen – so wie sich viele ihren letzten Tag wohl vorstellen.

ABER man kann sich auch nach einem langen Arbeitstag noch fragen:

„Wenn das heute mein letzter Tag wäre, würde ich ihn dann mit Fernsehen verbringen?“

  •  Würde ich nicht lieber noch mal bei der netten Nachbarin klingeln, mit einer Flasche Wein in der Hand?
  • Würde ich nicht alte Freunde anrufen, für einen netten Plausch?
  • Würde ich nicht eine alte Streitigkeit beenden und meinen Frieden schließen?
  • Würde ich nicht lieber noch eine Runde in der Natur spazieren gehen?

Dieser Gedankengang hilft mir bewusster mit meiner Zeit umzugehen und viel intensiver zu leben. Denn sind wir mal ehrlich, den letzten Tag würde wohl niemand auf der Couch verbringen und auf den Fernseher starren.

Seit ich nach diesem Motto lebe, hat sich für mich viel verändert. Ich bin ein aktiverer Mensch, ich kümmere mich mehr um meine Freunde, meine Hobbys und all die Dinge, die mir sonst so wichtig sind im Leben. Und wenn ich Leute in meinem Umfeld stöhnen höre: „Du scheinst ja unendlich viel Zeit zu haben. Das hätte ich auch gerne mal.“, dann erzähle ich ihnen von diesem Lied und davon, wie sehr ich mir Freiraum dadurch geschaffen habe.

Aber natürlich habe auch ich immer noch Momente, in denen ich mir mehr Zeit wünsche. Auf Reisen zum Beispiel. Klar wünscht sich jeder, der Urlaub möge nie enden, aber das ist es nicht, was ich damit meine.

Ich wünsche mir mehr Zeit mit Menschen und an Orten, die für mich eine Bedeutung bekommen haben. Ich will nicht immer gleich weiter müssen, weil es Schließzeiten gibt, weil man noch X Sehenswürdigkeiten besichtigen muss oder der Flieger gleich wieder weitergeht. Mich sehnt es einfach nach mehr Quality-Time im Urlaub.

Ich möchte stundenlang den Tango-Tänzern auf den Straßen und Plätzen Südamerikas zuschauen. Ich wünsche mir einen Road Trip in Canada bei dem es keinen festgelegten Rückflugtermin gibt und ich einfach so lange in der Wildnis bleiben kann, wie es mein Herz erfreut.

Ich träume davon ewig in meiner Lieblingsbar zu sitzen und den Tafelberg anzustarren. Ich will einfach mal ununterbrochen vor einem Alpaca sitzen und tausende Fotos schießen. Ohne auch nur darüber nachzudenken, dass es vielleicht Zeitverschwendung ist, mehr als fünf  Schnappschüsse zu haben.

Ich möchte wochenlang im Haus meiner Freunde in El Salvador bleiben und einfach an ihrem Alltag teilnehmen. Es wäre ein Traum auf Machu Picchu zu bleiben und mit Geschichtsbuch die Historie zu erkunden, ohne das Ticken der Uhr im Kopf zu haben. Ich hoffe darauf im Safari-Park mal nicht auf Schließzeiten Rücksicht nehmen zu müssen und einfach die ganze Nacht und auch den nächsten Tag noch auf Pirschfahrt zu sein.

Ich möchte auf Reisen einfach mal die Zeit ausblenden können und so unterwegs zu sein, als spiele sie überhaupt keine Rolle. Als zähle wirklich nur der Augenblick und das intensive Erleben.

Wofür hättest Du gerne mehr Zeit? Wonach seht sich Dein Herz in ruhigen Momenten? Schreib mir im Kommentarfeld oder verfasse doch selbst noch eine Blogeitrag zum Thema „Zeit für…“

#infoAnreiz für diesen Beitrag hat mir „Lieferando“ mit seiner Blogparade zum Thema „Zeit für… “ gegeben. Ein wirklich wunderbares Thema sich wieder bewußt zu werden, wofür man seine kostbare Lebenszeit eigentlich aufwenden möchte. Ich danke für diese gemeinsame Gedankenreise für ein Thema, das doch jeder ganz individuell für sich auslegt.

Reise-Glück-Neider − Wie geht man mit ihnen um?

Du hast ewig auf deinen Urlaub gespart, dann steht er an und mit ihm die Reise-Neider. Die Leute, die nie extra jobben für Urlaub oder im Alltag sparen, aber plötzlich mißgönnerisch dumme Sprüche ablassen. Doch wie begegnet man solchen Leuten am Besten, ohne aus der Haut zu fahren? Ich verrate dir meine Strategie!image-2015-12-19(1)Immer wieder höre ich die Aussage „Oh ich beneide dich! Du gehst schon wieder in den Urlaub. Du musst ja Kohle ohne Ende haben. Ich könnte mir das nie leisten.“ Wenn ich das von manchen Leuten gesagt bekomme, dann macht sich Wut in meinem Bauch breit und ich möchte am Liebsten mit der Faust auf den Tisch hauen. PaternosterSeit ich auf Reisen gehe, war ich ganz sicher noch nicht reich und habe ebenso sicher kein Luxusleben geführt. Aber das blenden die Neider leider aus. Reisen leiste ich mir weil es mir wichtig ist. Wie ihnen ihre riesige Wohnung, ihr Apfel Handy, das teure Auto und die wöchentlichen Shopping-, und Nightlife-Touren.Fortaleza, Brasilien, Street Art

Neid ist keine Tugend. Neid ist Missgunst. Neid ist Eifersucht. Neid ist böser Wille.

Aber ich bin nicht schuld an ihrem Lebensstil und muss mir meinen nicht vorhalten lassen. Ich habe etwas getan um raus zukommen und die Welt zu sehen. Ich habe meine alte Existenz komplett aufgegeben. Meine 90 qm Wohnung, mein Auto, meine Möbel und alles was mein Leben komfortabel und luxuriös machte ist weg. Und das alles nur, um mir meinen Traum vom Reisen und Entdecken zu erfüllen. Um im Ausland leben zu können habe ich 5 Nebenjobs gleichzeitig gemacht. Ich habe Balkone abgeschliffen, Wäsche gebügelt, Wohnungen geputzt, Kataloge gestaltet, als Messenhostess gejobbt und nachts noch Houssittingaufgaben übernommen. Wer von den Neidern macht das, um sich seine Träume zu erfüllen?image-2015-12-14(9)Sie suhlen sich in Selbstmitleid und neiden anderen ihr Glück. Anstatt es selbst in die Hand zu nehmen. Es gibt so viele Wege reisen zu können und ebenso viele Geld zur Seite zu legen, um die Welt zu entdecken. Auch für die mit wenig Sparpotential und ohnehin schon 3 Nebenjobs.

Amsterdam FahrradDenn so viele haben es schon vorgemacht und ohne Geld die ganze Welt bereist. Sie trampen um Vorwärts zu kommen. Sie übernachten umsonst bei Couchsurfing-Gastgebern und schlagen sich mit Tellerwaschen durch, um eine warme Mahlzeit zu haben. Sie alle haben Willensstärke bewiesen und ihren Traum gelebt auch ohne großes Budget.Utlia Boot Tauchen Paradies garantiertDoch wie begegnet man nun diesen Neidern? Ich habe beschlossen mich nicht mehr zu rechtfertigen. Meine Strategie ist eine Andere! Ich kenne die Tricks zum Sparen im Alltag. Ich weiß was Verzicht heißt und auch was Willensstärke ist. Aber wie bringt man das diesen Menschen bei?

IguazuGanz einfach! Ich stelle Fragen um dem Neid zu begegnen!

Ist es dein absoluter Traum so wie ich zu leben und zu reisen? Meist bekomme ich ein unbedingtes „JA!“ entgegen geschmettert. Also frage ich weiter. Würdest du dafür mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren? Würdest du in eine kleinere Wohnung ziehen? Würdest du der Nachbarin bei den Einkäufen helfen oder kellnern gehen? Würdest du den Fernseher abschaffen? Würdest du wieder Filterkaffe trinken statt Coffee-to-go bei Starbucks? Würdest du im Überlandbus reisen und dein Zimmer im Hostel teilen? Würdest du es so machen wollen wie ich, nur um reisen zu können? Diesmal ist die Antwort eine beklemmende Stille.little Lions Head BeachDann zwinkere ich immer zuckersüß und hauche „Aber hey es muss ja nicht so „Hardcore“ sein wie bei mir. Und dann verrate ich meine ganzen Tricks, wie man auch ohne zu großen Verzicht und mit ein paar Kniffen zum Traumurlaub kommt.KrügerUnd weißt du was? Das so über die Fragen zu machen, klappt viel besser als mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Vielleicht trickst du deine Neider mit diesen oder ähnlichen Fragen auch einfach aus und bringst sie so zum Nachdenken? Oder hast du sogar noch bessere Strategien? Dann schreib mir – auch ich lerne noch gerne dazu!

#infoDu bist zwar schon ein Fuchs beim Sparen fürs Reisen, aber du interessierst dich trotzdem noch dafür wie Andere das machen? Meine Urlaubs-Spar-Tipps findest du durch Klicken auf LINK.

Wie sieht eine Traumreise aus?

Die Traumziele dieser Welt liegen für jeden woanders. Der eine träumt von einer Alpenüberqueerung und für den nächsten ist die Copacabana in Rio ein Wunschziel. Seit es einfach geworden ist, die Welt zu bereisen und die entferntesten Winkel zu entdecken, glaube ich haben sich auch die Reiseziele verändert. Träumte man früher nur vom Meer in Italien, so sieht man sich heute auf den Malediven tauchen, den Everest besteigen oder im Eismeer auf Kreuzfahrt. Und das ist auch gut so, denn wer aufhört zu träumen, hört auf zu leben.

image-2015-11-24(7)Wie sieht deine Traumreise aus?

Dieser Frage gehen auch Janina und Katharina von SOS-Fernweh  und die-bunte-Christine in ihrer Blogparade und ich muss zugeben, dass ich mich nicht leicht tue diese zu beantworten. Auch wurde das Thema in der Twitter #RN8 behandelt und wieder habe ich festgestellt, dass es für mich nicht mehr diese eine Traumreise gibt. Wie auch, wenn man noch die ganze Welt sehen will? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich meine Traumreise schon hatte und diese zu toppen ist wahrscheinlich nicht so einfach möglich. Aber wenn wir schon im Reich der Träume sind, warum nicht zurück träumen?Camps BayUnd genau das ist dann auch meine Antwort! Meine Traumreise wäre also eine Zeitreise zurück und zu meinen wohl glücklichsten Moment. Zu einem Zeitpunkt als ein gewonnener Urlaub mein Leben veränderte! image-2015-11-24(1)Ja, du hörst richtig. Ich habe eine Traumreise bei T-Online & South African Tourism gewonnen und bin am 23.9.2010 in Kapstadt gelandet. Mit einem Team aus weiteren Gewinnern, der Reiseleitung, einer Filmcrew und meiner Reisebegleitung.image-2015-11-24(17)Wir haben im besten Haus mit Meerblick in Sea Point gewohnt, in ausgezeichneten Restaurants gespeist, bekamen jeden Tag ein spannendes Entdeckungsprogramm und der Gewinn beinhaltete auch den Aufenthalt auf einer Luxus-Safari-Lodge!image-2015-11-24(9)Nach Afrika zu reisen war schon lange ein riesen Traum von mir. 1 Jahr zuvor musste ich diesen jedoch jäh begraben, als meine alte Firma uns auf Teilzeit setzte und plötzlich das Geld für den Urlaub nicht mehr reichte.image-2015-11-24(18)Als die Nachricht über den Gewinn kam, stand ich in Tränen, konnte nicht reden, meine Gefühle fuhren Achterbahn und jedes meiner Molekühle überschlug sich. Als es dann endlich soweit war und wir afrikanischen Boden unter den Füßen hatten, strahlte ich wie ein Honigkuchenpferd und das blieb auch so bis zur Abreise. Zu schön war alles was wir in Kapstadt und Umgebung erleben durften.image-2015-11-24

Wir waren auf den weißen Dünen von Atlantis zum Sandboarden.image-2015-11-24(21)Wir hatten die Gelegenheit uns beim Quadbiken auszutoben.image-2015-11-24(4)Wir sind mit Scootern auf Big-City-Safari entlang von Traumstraßen unterwegs gewesen…image-2015-11-24(3)…und haben uns die Pausen auf Foodmärkten versüßt.image-2015-11-24(14)Wir wurden von begnadeten alten Herren in ihren Oldtimern durchs Kapland chauffiert.image-2015-11-24(5)Wir waren Gäste auf den besten Weingütern und durften jeder Verlockung erliegen die sich bot.Leni AbseilenWir waren Abseilen auf dem Tafelberg – dem höchsten kommerziellen Abseil der Welt!image-2015-11-24(13)Haben Cocktails in den hippsten Bars der Stadt geschlürft!image-2015-11-24(6)Und hatten sogar ein eigenes Foto & Fernsehteam dabei!image-2015-11-24(8)Doch die Krönung waren 3 Tage Safari in der Luxus-Safari-Lodge „Sanbona. In der Lodge kostet eine Nacht 750 EUR pro Person. Wir waren in einem der Luxuszelte untergebracht mit eigenem Whirlpool, haben königlich gespeist und genau das Wildlife erlebt, was ich mir so sehr gewünscht hatte.

Rundum also ein perfekter Traumurlaub.

image-2015-11-24(19)Das führte dann schließlich auch dazu, das ich am Ende der Reise nicht mehr weg wollte und nur noch ein Häufchen Elend war. In Sanbona war nämlich etwas passiert was mein Leben ändern sollte!Bildschirmfoto 2015-11-24 um 16.04.29Am letzten Tag war ich mit dem Ranger allein unterwegs. Ich hatte ihn gebeten mich an einen einsamen Platz auf einem Berg mit Weitsicht zu bringen, damit ich die Welt von oben sehen konnte und die Weite des Landes spüre. Als ich da so saß verspürte ich das tiefe Empfinden, dass ich hier angekommen bin. Hier in Afrika fühlte ich mich zuhause, frei und am Ziel meiner Träume. Dieses Gefühl war so intensiv, dass mir klar wurde, dass mich dieser Kontinent nie wieder loslassen würde.Leni SafariGenau 1 Jahr später am 23.9.2011 bekam ich die Zusage für einen Job in Kapstadt. Ich löste meine Wohnung auf, verkaufte meine Sachen, verabschiedete mich von meinen Freunde und verließ Deutschland, um in Südafrika zu leben. Und so hat mich mein Glück nicht nur zu einer meine Traumreise gebracht, sondern sie hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt.image-2015-11-24(16)Inzwischen habe ich auf 3 Kontinenten gelebt und entdecke jetzt intensiv die Welt. Reisen, Schreiben und Fotografieren sind zu meinem Lebensinhalt geworden. Südafrika habe ich in der Zwischenzeit wegen fehlender joblicher Perspektiven wieder verlassen. Doch egal wo ich gerade auf diesem Planeten bin, mein Herz gehört immer noch Afrika. Regelmäßig fliege ich wieder hin und eines Tages, das ist sicher, werde ich für immer bleiben.Diaz LeniIch bin noch heute voller tiefer Dankbarkeit für diesen Reisegewinn bei South African Tourism. Er hat mein Leben für immer verändert und mich letztlich auch auf meine ganz eigene Reise gebracht. Ich glaube an Wünsche und Träume und daran, dass diese auch in Erfüllung gehen können. Deshalb ermute ich gerne Menschen, in meinem Umfeld, auch an sich und ihr Glück zu glauben.Bildschirmfoto 2015-11-24 um 16.09.48„Wenn wir aufhören zu träumen, dann hören wir auf zu leben“ und an dieser Weisheit ist wirklich was dran.

Verrätst du mir wovon du träumst? Was deine Ziele sind? Schreib mir, auch wenn es nur eine Reise zu dir ist. Ich freu mich und vielleicht hilft dir meine Geschichte auch an deine Träume zu glauben?

INFO:

Das Bildmaterial wurde mir von South African Tourism sowie M&M Solutions und deren Fotograf zur Verfügung gestellt. Außerdem gehören auch private Schnappschüsse noch zu dieser Sammlung.

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Die schönsten, traurigsten, romantischsten und aufregendsten Momente im Leben eines Reise-Bloggers

Warum lieben wir Reisen so sehr? Weil sie uns einzigartige und unschätzbar wertvolle Erinnerungen schenken! Darum! Erinnerung an glückliche Zeiten, an romantische Stunden, an Zeit mit unseren Freunden und Familien. Aber nicht jede Reise ist perfekt und immer auch gibt es Momente die uns traurig gestimmt haben, die uns geprägt haben und vielleicht sogar unser Leben verändert haben. Was immer deine Geschichte ist, das hier ist meine. Sie erzählt von meinen  schönsten, traurigsten, romantischsten und aufregendsten Reisemomenten. Komm begleite mich zu ihnen und erzähl mir dann von dir!

Leni SafariMein ergreifendster Reisemoment:

September 2011 Südafrika. Ich war das erste Mal in Afrika. Ich hatte eine Reise gewonnen und war auf Safari mit meinem Ranger. Nachdem wir über Stunden schon jedes Lebewesen im Reserve beobachtet hatten sind wir auf einen Berg gefahren. Ganz weit weg von all den anderen Safari-Touristen. Ich hatte ihn darum gebeten mich an einen Platz zu bringen, wo ich die Weite und Freiheit Afrikas so richtig spüren könnte. Und da saß ich nun auf der Motorhaube des Toyota, mitten auf einem Berg und umgeben von nichts als Endlosigkeit, wilder Natur und atemberaubender Landschaft. Und dann war dieser Moment in dem ich ganz tief in mir spürte, dass ich mich hier angekommen fühle. Ich kann es bis heute nicht erkären, aber seither weiß ich, dass mein Herz für Afrika schlägt und mich dieser Kontinent nie wieder loslassen würde.image-2015-10-29(5)Mein schmerzlichster Reisemoment:

September 2011 Südafrika. Eigentlich ergibt er sich aus eben dieser gewonnenen Reise und der Erfahrung, dass ich mich in Afrika so angekommen fühlte wie nirgends sonst auf der Welt. Auf diesem Trip haben wir so viele tolle Sachen erlebt – wir haben die Pinguine am Strand besucht, waren Abseilen am Tafelberg, sind mit Oldtimern durchs Weingebiet gefahren, sind auf Pirschfahrt wilden Tieren gefolgt und haben unter Millionen von Sternen geschlafen. Klar, dass ich am Ende der Reise nicht mehr weg wollte. Aber es war mehr als ein „Ohje, der Urlaub endet“ – Gefühl. Wenn man sich so sehr irgendwo angekommen fühlt, dann kommt es einer Entwurzlung gleich, wenn man wieder gehen muss. Genauso habe ich mich gefühlt. Am Tag der Abreise war ich richtiggehend krank. Mir war übel, ich lief wie apathisch durch die Gegend und die Tränen kullerten. Leni England JulyMein fast romantischster Reisemoment.

Sommer 2013 Großbritanien. Ich war zu meiner Freundin July nach England gereist. Sie wohnte auf einem Hausboot und wir verbrachten unbeschwerte Tage in der Marina. Im angeschlossenen Hafenrestaurant liefen immer Swing-Klassiker und man schwelgte in Nostaglie. Besonders angetan hat es mir der Song „What the world needs now is love sweet love“ Dionne Warwick. Ich ludt ihn mir aufs Handy und hörte ihn wieder und wieder. Einen Partner hatte ich zu der Zeit nicht, aber ich träumte davon verliebt zu sein und romantisch auf dem Bootssteg zu diesem Song zu tanzen. Also nahm ich meinen imaginären Traummann in den Arm und tanzte! Es war schon dunkel und in der Marina war Nachtruhe eingekehrt. Ich fühlte mich unbeobachtet und schwebte zur Musik dieses Songs über die Holzbohlen des Stegs. Ich tanzte und war glücklich. Am nächsten Morgen erführ ich dann, dass meine nächtliche Tanzdarbietung nicht unbeobachtet gewesen war, aber alle fanden es total romantisch!CampingMein romantischster Reisemoment:

September 2015 Namibia. Ich bin zusammen mit meinem Freund ins südliche Afrika gereist. Wir haben ein Allradfahrzeug mit Dachzelt gemietet und entdecken dieses wundervolle Land für uns. Und obwohl ich eher weniger auf Camping stehe und Komfort mag, so war es doch die romantischste Zeit für mich. Das miteinander Reisen, das alltägliche Camp aufbauen, das gemeinsame Kochen und Erleben haben unser Gemeinschaftsgefühl gestärkt, aber das i-Tüfelchen war der sagenhafte Sternenhimmel unter dem wir bei offenem Zelt Arm in Arm eingeschlafen sind.Katze Mein schrecklichster Reisemoment:

Juli 2015 Brasilien. Unter unserem Appartment hatte ich eine kleine Katze erspäht, sie war in keinem guten Zustand. Ich wollte ihr helfen und hab die Fleischreste des Abendbrots gesammelt und runter getragen, wie schon am Abend davor. Ich freute mich darauf ihr wieder etwas Gutes zu tun und erspähte sie auch gleich wenige Meter neben dem Hauseingang. Sie lag da wie immer. Ich lief zu ihr und hielt ihr den Teller unter die Nase. Sie zuckte ganz komisch und ich verstand nicht, was los war. Geschockt mußte ich dann mit ansehen, wie sie krampfte und eine letzte Zuckung ihr Leben beendete. Fassungslos stand ich vor dem Tier und es zerriß mir das Herz bei dem Gedanken, dass ich mit dem Essen für sie vielleicht nur wenige Minuten zu spät war. Vielleicht hat ihr auch etwas anderes gefehlt. Ich werde es nie erfahren und bei jedem verstoßenen, abgemagerten Tier auf der Straße leide ich mit und erinnere mich an ihr Schicksal. Vielleicht verstehen viele nicht warum ich diese Tiere füttere. Die meisten sagen: „Wenn du abreist stirbt das Tier sowieso.“ Ich sehe es anders. „Jeder Tag ist ein Geschenk“ und wenn ich die Chance habe, Leben zu schenken dann mache ich das auch.image-2015-10-29(4)Mein angsteinflößendster Reisemoment:

September 2011 Südafrika. Auf unserer ersten Kapstadtreise stand auch Abseilen vom Tafelberg an und seit Wochen freute ich mich nur darauf. Ich liebe ja Abenteuer und war mir sicher, dass das mein Highlight werden würde. Um ganz ehrlich zu sein hatte ich auch ne ziemlich große Klappe im Vorfeld: „Ach, ich und nicht trauen!“ und dann hing ich da auf über 1.100m über der Stadt und hatte wirklich Todesangst. Ich war kreidebleich, mir war schlecht, mein Herz pocherte wie wild und mir war nur nach heulen und abbrechen zu Mute. Meine Gruppe sprach mir dann Mut zu, so dass ich es dann doch ganz langsam und Schritt für Schritt versucht habe. „Immer schön auf die Füße gucken, dann geht es“ sagten sie mir. Was sie mir verschwiegen hatten, dass irgendwann kein Felsen mehr da ist und man frei schwebt. Ich weiß nicht, was die Steigerung von Todesangst ist, aber ich hatte es! Mein Buddy hing ebenfalls wie ich im Seil und sprach mir Mut zu. Irgendwann stand ich mit einem Fuß auf seinem Helm. „Geh weiter, das ist mein Kopf.“ „Ich mach gar nichts. Ich hab Boden unter den Füßen“ – es brauchte eine Weile mich davon zu überzeugen, weiter abzuseilen. Wieder auf dem Boden war mir noch für Stunden schlecht, ich zitterte innerlich und war ein ganz ein kleines Mäuschen. Nein, das war definitiv kein schönes Erleben.Skorpion El SalvadorMein peinlichster Reisemoment:

Februar 2014 El Salvador. Ich hatte an einem tagesfüllenden Ausflug teilgenommen. Die Rückfahrt dauerte einige Stunden und als wir am ersten Drop-off anhielten eilte ich zu der am Hotelrestaurant angeschlossenen sanitären Einrichtung. Ich mußte wirklich so fürchterlich dringend auf die Toilette und hatte schon Schweißperlen auf der Stirn, weil ich es mir so lange verkniffen hatte. Als ich den halbdüsteren Raum betrat, hab ich noch etwas hinter dem WC verschwinden sehen. Ich vermutete ein kleines Insekt. Konnte ob der Dringlichkeit aber nicht länger warten um das genauer unter die Lupe zu nehmen. Kaum war die Hose unten schnellte das Tier allerings in Richtung meiner Beine! Und es war keine kleine Spinne. Irgendwas Skorpion ähnliches und gute 20 cm groß. Mit einem Todesschrei und in hohem Bogen sprang ich vom Clo, um mich vor dem Tier zu retten. Mein wirklich entsätzlicher Schrei blieb nicht ungehört. Alle im Restaurant befindlichen Personen eilten mir zur Hilfe. Mit hochrotem Kopf stand ich dann da und erklärte, dass ich von einem wiederlichen Insekt „angegriffen“ wurde. Man belächelte mich nur. Im Gegensatz zu den Einheimischen die an solche Tiere gewöhnt sind, war es für mich wirklich ein riesen Schreck. Leider hab ich in dem Moment keine Kamera dabei gehabt, deshalb gibts hier „nur“ ein Bild eines Skorpions der mich auch in El Salvador am Duschhandtuch überrascht hat. Was ich ebenfalls weniger prickelnd fand.Leni ElefantMein liebster Reisemoment:

September 2012 Südafrika. Ich liebe ja Elefanten und meine schönsten Reisemomente sind immer die, wenn ich ihnen begegne. Ich bewundere diese Tiere für ihre Intelligenz, ihr Sozialverhalten, ihren Stolz und Mut. Mit großen Augen bewundere ich ihr Auftauchen und hab vor lauter Ergriffenheit dann meist auch ziemlich schnell Tränen in den Augen. Ganz besonders ist daher immer ein Besuch im Knysna Elephant Park in Südafrika. Hier kann man Elefanten ganz nah sein. Mit ihnen spazieren gehen, die füttern und anfassen. Ich brauch euch wohl nicht sagen, dass ich dann im Himmel bin, mir die Sprache fehlt, die Augen sich mit Wasser füllen und mein Herz nur so hüpft.

#infoSo und jetzt bist du dran! Was waren deine schönsten, schlimmsten oder aufregendsten Momente auf Reisen? Kommentiere einfach diesen Beitrag und lass mich teilhaben.

Eine Weihnachtsreise − Im Gepäck: Glaube, Liebe, Hoffnung

Vor nur mehr zwei Jahren habe ich meine erste Weihnachtsreise unternommen. Dabei hatte ich eine Liste mit den dringlichsten Wünschen & Hoffnungen meiner Freunde. Ich hab sie nach Rom mitgenommen und um deren Erfüllung gebeten. Viel habe ich dabei über mich und meine Lieben gelernt. Und auch wenn nicht alle meine Bitten erhört wurden, so hat es mich doch näher zu den Menschen gebracht, die mir am Herzen liegen.image-2015-10-28(5)Wie schon im Winter 2013 gehe ich wieder über die Weihnachtsfeiertage auf Reise. Ganz alleine, mit Rucksack und ohne festgelegte Reiseroute*. Und wieder möchte ich auch die Hoffnung, Sehnsüchte & Wünsche meiner Freunde mitnehmen und entlang des Weges verteilen. Einfach weil ich an die Kraft des Bittens und Wünschens glaube. Oder auch nur um Hoffnung zu schenken und Mut zu machen. Ich suche mir dazu Plätze die mich fesseln, inspirieren, die heilig sind oder diese gewisse Magie verströmen, um dort für die Erfüllung der Wünsche zu bitten und zu beten.image-2015-10-28(11)Und dabei bin ich in den Augen der Kirche ganz sicher kein Christ und wahrscheinlich nicht mal ein Gläubiger. Ich sehe das allerdings ein wenig anders, denn ich glaube. Ich glaube an das Gute im Menschen und in der Welt. Mir ist es egal, ob man seine Fürbitten an einen Gott, das Universum oder eine höhere Macht stellt. Das darf jeder gerne benennen wie er mag. Ich denke nur einfach, dass Visionen, Wünsche und der feste Glaube an Etwas, Berge versetzen können und das unterstütze ich gerne.image-2015-10-28(9)Wer tief im Inneren weiß, dass alles gut wird, kann mit Krisen viel besser umgehen. Wer den festen Glauben an sich und seinen Erfolg hat, der wird ihn auch haben. Wer seinen Visionen folgt, der wird auch seine Ziele im Leben erreichen. Warum also sollte ich nicht an so etwas glauben? Warum nicht für Gutes bitten? Warum nicht Ziele schaffen? Warum nicht mit Fürbitten die Menschen die mir am Herzen liegen in ihrer Hoffnung stärken?

image-2015-10-28(7)

Weihnachtsreise – wie kam es dazu?

Vor 2 Jahren, vor meiner Rom-Reise, habe ich meine Freunde gefragt: Was ist dein innigster Wunsch? Was soll ich für dich mitnehmen? Wofür möchtest du, dass ich für dich bete? Nicht jeder konnte mit dieser Frage umgehen. Nicht jeder glaubt. Nicht jeder sieht einen Sinn darin. Aber die Menschen die mir ihr Herz geöffnet haben, denen bin ich mit dieser Frage auch näher gekommen. Selbst über langjährige Freunde habe ich Neues erfahren, habe einen Einblick ins Innere bekommen und war überrascht welch‘ tiefe Wünsche sie in sich tragen.image-2015-10-28(8)Und dabei ging es nicht um Geld oder Wohlstand! Es waren ganz persönliche Dinge. Liebevolle Dinge und bewegende Dinge. Wenn etwa dein Kind eine schlimme Krankheit in sich trägt, sich Jemand einsam fühlt oder gerade eine nahestehende Person verloren hat. Es ging um Schmerz, um Heilung und Hoffnung. Und allein das wir darüber geredet haben, schien Mut zu machen, Zuversicht zu wecken und den Glauben an einen positiven Ausgang zu stärken. Ich hatte das Gefühl, dass es für viele auch eine Erleichterung war, sich mir anzuvertrauen. Mit schwierigen Themen geht man nicht hausieren, aber man freut sich vielleicht, wenn Jemand interessiert nachfragt und man dann ein offenes Ohr findet.image-2015-10-28(10)Also habe ich alle Wünsche akribisch notiert und bin mit meiner Liste abgereist. Ich habe für jeden Wunsch den richtigen Platz gefunden und ihn vorgetragen. Natürlich habe ich keine Wunder vollbracht, aber der ein oder andere Herzenswunsch ging schon in Erfüllung. Viel wichtiger war aber die Annahme dieser Aufgabe und die Auseinandersetzung mit den Themen. Das für meine Freunde da sein, sie zu verstehen und ihre Probleme ernst zu nehmen. Mir hat das unheimlich viel gegeben und ich hoffe auch meinen Freunden.image-2015-10-28(13)Und auch über mich habe ich Einiges gelernt. Zum Beispiel das ein Geburtstagswunsch wie „Gesundheit“ keine Lappallie ist, die ich allzu oft unter den Tisch habe fallen lassen. Gesundheit, das habe ich aus den Gesprächen mitgenommen, ist das Wichtigste in unserem Leben. Geht sie verloren, dann kann das Beziehungen zerstören und Menschen kaputt machen. Ich wünsche also wieder „Gesundheit“ auf Geburtstagskarten, denn diese Lektion habe ich gelernt.image-2015-10-28(12)Aber ich habe auch meine eigene Bitte mit nach Rom genommen. Unglücklich verliebt habe ich darum gebeten endgültig loslassen zu können und wieder frei für Neues zu sein. Ich habe für einen Menschen gebetet, der mich ehrlich liebt, der mich annimmt wie ich bin und den auch ich von ganzem Herzen liebe. Am 1. Februar 2014 bin ich ihm begegnet und ich danke Gott (oder nennt es wie ihr wollt) noch heute jeden Tag für ihn!image-2015-10-28(6)Das hat mich bestärkt auch in diesem Jahr wieder Fragen mit auf meine Reise zu nehmen und dafür zu bitten. Einfach weil ich an die Kraft des Wünschens glaube. Weil es hilft wenn man sich angenommen fühlt. Weil es Hoffnung spendet und Freundschaft stärkt.AfrikaBurn Wünsche HoffnungWenn auch du möchtest, dass ich deine Bitten in die Welt hinaus trage, dann schreib mir! Als Kommentar, als PM auf Facebook oder eine ganz persönliche E-Mail. Ich werde mir alles sorgfältig notieren und für die Erfüllung deines Herzenswunsches bitten.

Hier meine Fragen zur Weihnachtsreise:

  • Was ist dein innigster Wunsch?
  • Woran hängt dein Herz?
  • Wovon träumst du?
  • Was würdest du dir wünschen, wenn ich dir einen Wunsch erfüllen könnte? Egal wie absurd, wie teuer oder unmöglich er erscheint.

Du musst diese Fragen nicht einzeln beantworten. Das hier sind Gedankenfetzen als Anhaltspunkt. Erzähl mir einfach deine Geschichte, was Dich bewegt und was du dir in dem Zusammenhang wünschst. Und ich hoffe, dass meine Fürbitte dann genau das in dein Leben trägt.

Deine Marlene

#infoDie ganze Geschichte zur meiner ersten Wunsch-Reise findest Du hier: http://couchabenteurer.de/wuenschen-in-rom/

Du kannst mir gerne deine Wünsche schicken und diese werden von mir absolut vertraulich behandelt, außer wir vereinbaren etwas Anderes. Sei es weil du möchtest das ich über Deine Geschichte schreibe oder ich dich darauf anspreche, weil ich es so ergreifend finde. Sonst wie gesagt, ist und bleibt es zwischen uns. Versprochen.

*Meine Reise ist nun grob geplant. Wie sie verlaufen wird kannst du hier nachlesen: Klicke einfach auf LINK.

Fliegen ist wie Busfahren, nur weiter oben

Ja, es gibt in der Tat Menschen die noch nie geflogen sind. Weil sie diese wunderbare Möglichkeit nicht haben oder sich fürchten. Ich werde dann immer gefragt: „Erzähl doch einfach mal wie ist es, zu fliegen?“ Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.50.10Meine Antwort: „Ach, weißt Du, Fliegen ist wie Busfahren – nur weiter oben.“Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.16.50Aber eigentlich ist es noch viel mehr als das: Für mich ist Fliegen das intensive Wahrnehmen von Naturkräften & nüchterner Physik. Eine einzigartige Möglichkeit, die Welt und ihre Schönheit von oben zu sehen. Aus einem anderen Winkel. Und dieser ändert machmal alles.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 14.42.56Und so erlebe ich es: Es beginnt damit, dass ich es mir in meinem Sitz bequem gemacht habe und aus dem Fenster auf die Tragflächen schaue, die Propeller sehe und mir überlege, wie all diese Technik eigentlich funktioniert. Ob die Mechaniker ihre Arbeit richtig gemacht haben, ob keine Schraube lose ist und keine Klappe sich verklemmt hat.

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.16.41Es folgen Sicherheitsanweisungen, ich checke wo die Notausgänge sind, schnalle mich an und lausche der Begrüßung des Kapitäns.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.21Dann schließe die Augen, um jede Reaktion des Fliegers konzentriert zu erleben. Die Maschinen werden in Gang gesetzt. Ich spüre die Kraft unter meinen Füßen. Manchmal hat man gar das Gefühl, das Flugzeug strotzt vor Energie und es ist wie beim Menschen, wenn jeder Muskel angespannt ist. Und genauso gibt es Momente, in denen sich die Maschine vor Anspannung zu schütteln scheint. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 21.58.33Im Schritttempo geht’s nun aufs Rollfeld. Das Flugzeug scheint nun gelassener zu sein. Dann werden die Triebwerke angeworfen. Ein dumpfes Grollen und wieder ist all die Kraft spürbar. Merkt man das Vibrieren und die erneute Anspannung. Der Pilot entkoppelt die Bremsen, wir rollen an, beschleunigen, legen schnell an Geschwindigkeit zu und rasen über die Startbahn. Die Schwerkraft drückt mich nach hinten in den Sitz und ich bin voller Erwartung auf diesen einen Moment.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 21.53.43Der Moment, wenn die Räder sich vom Boden lösen. Wenn die Maschine den Kontakt zur Erde verliert. Wenn sie abhebt und wir endlich, endlich fliegen. Es ist einfach nur aufregend schön. Besonders genieße ich es, wenn ich diesen Moment teilen kann. Jemand neben mir sitzt, Finger eingehakelt oder die Hände gehalten werden. Nicht aus Angst, sondern weil man diesen besonderen Moment und alle dazugehörigen Gefühle miteinander teilt. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.47.28Die Maschine befindet sich jetzt im Steigflug. Gegen den Wind drückt sich die Nase des Fliegers steil in den Himmel. Strebt sie hinauf in Richtung unendlich scheinender Weite. Die Menschen werden zu Ameisen, die Häuser zu Punkten. Wir kommen den Wolken immer näher. Wie abgeschnitten, sehen sie an ihrer Unterseite aus. Dann der Moment, wenn die Tragflächen sich ins Weiß der Wolken einzuschneiden scheinen. Es ist als würde ein Kuchemesser durch einen riesen Haufen Sahne gleiten.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.35.49Wer Glück hat, erlebt Wolken, die wie Zuckerwatte anmuten und sich wie Badeschaum auftürmen. Die Fantasiefiguren formen und zwischendrin trotzdem noch den Blick auf die Welt darunter frei geben. Ich empfinde dann immer das tiefe Bedürfnis, von den Tragflächen aus, direkt in so eine Zuckerwattenwolke spingen zu wollen. Ich stelle es mir vor, wie in der Kindheit: Eine Badewanne voll fluffigem Schaum in den man wunderbar abtauchen konnte. Wo man sich fallen ließ und weich aufgefangen wurde.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.25.02 Über den Wolken scheint natürlich auch immer die Sonne und nach all dem Rumtollen würde ich mich in ein so weiches Wolkenbett legen. Die Arme hinterm Kopf verschränken, ein Bein übers Knie legen und die Nase von den wärmenden Strahlen kitzeln lassen. Und dann einfach stundenlang in absolut himmlischer Stille dahin dösen. Ein äußerst attraktiver Gedanke!Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.49.12Die Maschine hat inzwischen ihre Flughöhe erreicht. Und wenn man sich nur auf die Tragfläche konzentriert, nur das Blau des Himmels dahinter sieht, dann nimmt man keinerlei Bewegung war. Man scheint in der Luft zu stehen. Doch das dumpfe Grollen der Triebwerke und die Vibrationen im Sitz, sind der sichere Indikator für ein Vorrankommen. Während wir an den Wolken vorbei ziehen, scheinen diese Stillzustehen, genau wie die Erde. Ihre Schatten treffen auf den Boden und ihre Konturen sind darauf 1:1 als dunkle Flecken wieder zu finden.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.19.53Auf der Erde formen sich markant schroffe Berge, graben sich Flüsse durch Täler, durchziehen Straßen die Landschaft. Und jetzt ist es in der Tat so, als säßte man in einem Bus. Die Landschaft zieht vorbei. Ich drücke die Nase an die Scheibe, um ja nichts zu verpassen und genieße die Schönheit unseres Planeten. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.37.36Ich packe die Kamera aus und knipse wie wild, um im nächsten Moment festzustellen: Nie sind die Flugzeugscheiben sauber und ich hab immer neblige Bilder. Einige Gedankensprünge weiter erinnere ich mich dran, das es wohl eine so neugierige Nase wie meine war, die die Scheibe verschmiert hat.Fliegen StewardessZum Essen und Entertainment im Flieger sag ich jetzt mal nichts. Da hat jeder so seine Meinung und Bedürfnisse. Aber ein paar Worte noch zum Trinken im Flieger. Ich neige dazu leicht zu dehydrieren und decke mich daher, immer mit reichlich Getränken ein. Auf einem Amerika-Flug, hatten wir also Cola, Wasser und zum Abschluss einer tollen Reise auch ein Schlückchen Rotwein geordert. Vor uns also vollgepackt das Tablett mit Salat, Abendessen, Dessert, Besteck, Servierten und drei Getränken, als plötzlich die Durchsage kam, das mit Turbulenzen zu rechnen sei.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.48.55Meine Gedanken widmeten sich dem Szenario von Rotwein und Cola Flecken auf meiner Kleidung. Meine Hand schnellte nach Vorne und vor dem ersten Luftloch hatte ich in jeder Hand ein Getränk. Der Flieger schwankte ordentlich und wir mit ihm. Mein Banknachbar und ich gingen jede Bewegung mit den Armen nach, schwankten von Rechts nach Links und zurück. Wir hüpften auf und ab. Wir sahen aus, wie die Dirigenten eines Orchesters. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.20.48Gelächter auf den Sitzreihen neben uns. Es muss ein Bild für die Götter gewesen sein. Vor lauter Lachen hatten wir Bauchweh und Wasser in den Augen. Und nicht mal das konnten wir trocknen, weil keine Hand frei war und wir weiter schwankend im Flieger saßen. Ungeniert kullerten uns also die Lachtränen über die Wangen. Unbezahlbarer Moment! Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.13.49Und seither freu ich mich geradezu auf Turbulenzen, weil sie mich an diese Geschichte erinnern.Natürlich muss jeder Flieger auch mal wieder runter und wohl jeder hofft auf eine sanfte Landung. Mancher hat Panik vor der Landung, aber man kann es aber auch ganz anders sehen! Und daran halte ich mich. Denn meistens bieten sich einem genau in diesem Zeitfenster die schönsten Ausblicke! Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.05.51Entweder weil man seine Heimat mal von oben sieht oder über Neuland fliegt. Und das ist der noch schönere Teil, denn man sieht seine Urlaubsdesitnation zum ersten Mal! Ich erinnere mich sehr lebendig, an meinen ersten Anflug auf Kapstadt, den ich wohl nie vergessen werde.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.30.50Denn seit Monaten hatte ich mich auf diesen Urlaub gefreut und der Flug markierte den Start zu einer traumhaften Reise. Und traumhaft war auch die Landung. Der Pilot drehte eine extra Runde über die Stadt, sowie den Tafelberg und flog dann über das Meer bei Muizenberg ein. Nie zuvor hatte ich so weiße Strände und so türkisblaues Meer gesehen. Mein Herzschlag, die Vorfreude und Begeisterung stiegen mit jedem Meter, den wir uns dem Flughafen näherten. Ich konnte es gar nicht abwarten, dass alles zu entdecken, was wir gerade noch aus der Luft bewundert hatten. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.11.57Ich mag es also, wenn man im Flieger sitz, wenn dieser zur Landung ansetzt. Wie das Starten, so ist auch das Landen – nur eben umgekehrt. Die Nase neigt sich nun nach unten, der Druck in den Ohren erhöht sich und die Landeklappen leiten das Abbremsen ein. Es ist der Moment, in dem man realisiert: Jetzt beginnt die Zeit des Entdeckens, Erlebens und Genießen. Ab diesem Zeitpunkt erhöht sich mein Puls, steigt der Adrenalinpegel und hüpfen die Glückshormone in meinem Körper. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.56.24Man spürt die ganze Kraft der Technik. Man kann geradezu nachfühlen, wie stark so ein Flugzeug ist, wenn es den Winden trotzt und die Bremsung einleitet. Die Menschen in der Maschine sind ruhiger geworden, haben den Film gestoppt, ihr Tablett zur Seite gelegt und ihr Blick richtet sich jetzt auf die Fenster. Was wohl so in ihnen vorgeht?Bildschirmfoto 2015-08-11 um 18.01.26Mich drückt es wieder in den Sitz, als die Räder den Boden berühren, die Bremsen greifen und wir unser Ziel endlich erreicht haben. Alle scheinen jetzt aufzuatmen und sich zu entspannen. Auch der Flieger selbst scheint nun gelöster. Ob er auch froh ist, alle gut ans Ziel ihrer Träume gebracht zu haben? Wir rollen die Landebahn entlang, ich schaue fasziniert auf das Treiben am Flughafen und bedauere, dass mein Flug schon zu Ende ist. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 14.43.08In meinem Leben hatte ich schon ein paar Mal die Chance, das Steuer zu übernehmen und selbst ein Flugzeug zu fliegen. Ein guter Freund von mir in Kapstadt hat sein eigenes Flugzeug und wann immer es möglich war, habe ich ihn begleitet.

DCIM100GOPROIch habe es geliebt über die Weinberge der Kapregion zu fliegen oder aus der Luft die Waale im Meer zu beobachen. Ja, sogar zwischen Tafelberg & Lions Head hat uns sein Flugzeug schon getragen. Wirklich ein faszinierendes & unvergessliches Erlebnis, für das ich ihm heute noch dankbar bin!
Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.18.30Grün im Gesicht wurde ich allerdings immer, wenn er mit mir Pirouette geflogen ist. Da ist mein Magen einfach zu labil. Mit der nötigen „Antiübelkeitsmedikamentation“ gings dann irgendwie. DCIM100GOPROMein letzter Flug als Wanna-be-Pilot führte uns vom hondurianischen Festland auf die Insel Roatan und zurück. Wir hatten das Glück und konnten mit einer privaten Maschine mitfliegen. Der Flughafen liegt direkt am Meer und Starts & Landungen sind ein einziges Happening! Mein Herz sprang nur so vor Freude, als ich auf dem Rückflug beim Piloten vorne sitzen durfte und den Steuerknüppel in meiner Hand hielt. Hier geht zur ganzen Geschichte.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.46.30Unbeschreiblich dieses Gefühl. Man betrachtet die Welt unter sich, die kleine Maschine, all die Gerätschaften und begreift das Wunder des Fliegens. So lange hatte der Mensch davon geträumt und unsere Generation kann diese Leidenschaft nun ausleben.Ich bin froh und dankbar dafür.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.39Und mal ehrlich, als Abenteurer würde ich tausendmal lieber bei einem Flugzeugabsturz sterben, als an einem Herzinfarkt im Büro, einem Autounfall in der Nachbarschaft oder am Ende eines langen Leidensweges in einem Krankenhaus. Ich hoffe nur immer, das ein möglicher Absturz, nicht die Hinreise betrifft, sonst würde ich ja den Urlaub verpassen.Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.05.51Im Ernst, Flugzeuge sind eines der sichersten Transportmittel! Die Experten des Fluglinienverbands IATA haben ermittelt, dass ein Passagier, der täglich fliegt, etwa 6500 Jahre unterwegs sein müsste, bis er in einen tödlichen Unfall verwickelt wäre. Und so alt werde ich ganz sicher nicht.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.17.27Also meine Lieben! Traut euch einfach. Lasst Euch drauf ein. Seht es als riesigen Spaß. Als pures Vergnügen und genießt diese besondere Möglichkeit, denn nicht alle Menschen hatten oder haben je die Chance dazu.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.59

Okay, es ist noch viel mehr als nur Busfahren für mich!

Für mich ist der Himmel das Limit, die Schwerkraft mein Element, ein Looping mein Lifestyle, der Conntrail mein Atem und der Sound des Propellers mein Herzschlag. Startet das Flugzeug pulsiert mein Blut zum Dröhnen der Motoren, funkeln meine Augen wie die Scheinwerfer und meine Nackenhaare stellen sich auf, mit Abheben vom Boden. Ich feier das Abheben, zelebriere das Fliegen und kröne die Schwerelosigkeit mit dem Blick auf die Erde.

Und genau aus all diesen Gründen und Gefühlen liebe ich fliegen und hätte ich gerne selbst einen Pilotenschein! Wie ist ds bei dir? Bist du schon geflogen? Wie empfindest du das? Teile deine Erfahrungen mit mir und schreib mir im Kommentarfeld – ich bin gespannt!

#infoWenn du wissen willst wie du mit Error Fares und anderen Tricks zu günstigen Flugschnäppchen kommst, dann bist du hier richtig: http://couchabenteurer.de/flugbuchung/

Lieben Dank auf diesem Weg an Günther in Kapstadt, der meine Begeisterung erkannt hat und mich so oft es ging mitgenommen hat. Der extra Touren mit mir gemacht hat und mir die Chance gab, zum ersten Mal zu fliegen! Danke auch an die gesamte Morningstart Crew, die mich immer so lieb bei sich aufgenommen hat.

Herzlichen Dank auch an die Crew von Tranquility Air / Aeos Airlines für den ermäßigten Flugpreis nach Roatan, die Chance beim Piloten zu sitzen und selbst das Flugzeug zu steuern.

Die miese Seite der Welt. Ethik auf Reisen

Ist es vertretbar in so ein Land zu reisen?” − diese Frage beschäftigt mich immer wieder. Wobei “so ein” immer recht breit gefasst ist. Mich schrecken Sicherheitswarnungen vom Auswärtigen Amt nicht davon ab, in Länder zu reisen, vor denen offiziell gewarnt wird. Ich wäre sonst nie in El Salvador gelandet. Hätte nie erfahren können, wie atemberaubend schön die Natur ist und wie unglaublich offen und lieb die Menschen dort sind. Was mich wirklich davon abhält in bestimmte Länder zu reisen, ist die Ethik mancher Staaten. Kind straßeIch reise nicht, um alle Länder dieser Welt gesehen zu haben. Ich möchte Nationen, Staaten & Kontinente entdecken, um ihre Kultur, ihre Werte und Menschen kennen zu lernen. Und natürlich die Flora & Fauna zu bestaunen. Aber in der Tat, ist mir der Kontakt zu Menschen auf Reisen sehr wichtig und es vergeht keine Reise, wo ich diesen nicht suche. Deshalb mache ich mir bei der Auswahl meiner Urlaubsziele auch Gedanken, um deren ethnische Aspekte.DomRep,So wollte ich lange nicht nach Indien reisen, wegen der Horrormeldungen über Vergewaltigungen. Dann habe ich recherchiert und rausgefunden, dass die Vergewaltigungsrate umgelegt auf die Einwohner, doch einiges relativiert. Und jetzt haltet Euch fest, denn demnach hat Deutschland eine doppelt so hohe Vergewaltigungsrate wie Indien. Diese Information hat mich fast umgehauen und ich denke, die wenigsten wissen das. Was dort passiert verurteile ich immer noch aufs Schärfste, aber ich würde jetzt nach Indien reisen. Auch habe ich mich mit Menschen ausgetauscht, die in Indien unterwegs waren oder dort gelebt haben. Und auch das hat mein Bild entscheidend verändert und dazu beigetragen, dass ich jetzt weiß, wie man sich dort verhalten sollte, um sicher zu reisen.Fortaleza, BrasilienAber es gibt natürlich noch unzählige Beispiele für Länder die meiner Wertewelt nicht standhalten. So lehne ich es zutiefst ab, wenn Frauen keinerlei Rechte haben, wenn Wale bestialisch abgeschlachtet oder Kinder gezielt ermordet werden.KindIch sehe das so: Als Reisender bringe ich Geld ins Land und unterstütze damit die Volkswirtschaft aka auch die Regierung. Und so lange die keinen Einfluss nimmt oder selbst ihr Handeln ändert, gibt es von mir kein Geld und auch keine mediale Unterstützung. Denn jede Reise wird heutzutage ja auch von SocialMedia begleitet und animiert vielleicht zum Nachreisen.FärörInselnIch erkenne sehr wohl an, dass es in vielen Ländern Probleme gibt, die sich so einfach nicht lösen lassen. Die religiöse, geschichtliche oder traditionelle Ursachen haben und deshalb begründet von vielen in Frage gestellt werden.image-2015-12-07(4)Meine geschätzte Mutter zum Beispiel reist in keine Länder, in denen es Slums gibt. Und das obwohl es Armensiedlungen überall auf der Welt und inzwischen sogar in Berlin gibt. Ich denke nicht, dass man sich vor Armut verschließen sollte. Denn gerade da, kann der Tourismus zum Wandel & gegenseitigen Verständnis beitragen. Was ich persönlich in Afrika oder Brasilien erlebt habe.Slum KapstadtFür mich dürfen es demnach sogar sehr gerne Länder sein, die in unserer Wertewelt als Drittland oder Schwellenland bezeichnet werden. Weil ich mit meiner Reise dann vielleicht die Lebensumstände der Menschen verbessern kann. Weil ich durch Social Media die Möglichkeit habe, mehr Menschen für ein Land zu begeistern, selbst wenn es arm ist und das ist eben mein Beitrag zu Ethik auf Reisen.image-2015-09-25(84)Andererseits haben mich auch schon Staaten auf Grund ihrer Werte so sehr fasziniert, dass ich sie bereisen möchte. Costa Rica zum Beispiel, denn dort legt man gesteigerten Wert auf den Tierschutz. So wurden zum Beispiel alle Zoos geschlossen und die Tiere in die Freiheit entlassen. Siehe Link.Vogel HondurasOder das Beispiel „Uruguay„: Der ehemalige Präsident des Landes ist mein Vorbild und wegen ihm habe ich das Land in Südamerika bereist. Seine Ansichten, Visionen und seine Lebenseinstellung faszinieren mich und ich wollte herausfinden, wie sich das auch in Uruguay selbst wiederspiegelt.


Ich akzeptiere, dass jeder seine eigenen moralischen und ethischen Werte festlegt. Jeder muss selbst wissen, was er vertreten kann. Bis wohin er noch in den Spiegel schauen kann und will. Ich wünsche mir einfach, dass man auch beim Reisen hinterfragt, ob es vertretbar ist. Natürlich kann man argumentieren, dass man ja nur ein kleiner Reisender ist, der an der politischen Lage nichts ändern wird. Aber vergleichen wir das doch mal mit einem Einkauf von Kleidung, die von Kinderhänden genäht wird. „Wenn ich diese Hose jetzt nicht kaufe, dann ändert sich für das Kind trotzdem nichts“. ABER Du vergißt, dass du eine(r) von VIELEN sein kannst. Wenn Millionen Menschen diese Hose boykottieren und den Hersteller zu besseren Arbeitsbedingungen drängen, dann ändert sich auch etwas für das Kind. Überdenke wie es wäre, wenn wir alle unseren Unmut über Menschenrechte und Tierquälerei kundtun. Wieviel könnten wir erreichen, wenn wir alle endlich für eine bessere Welt einstehen könnten, als nur egoistisch an uns zu denken?

Oder wie Ghandi sagen würde:

„Be the change you want to see in the world!“


Wie seht ihr das?
Reist ihr überall hin, weil ihr Lust darauf habt oder wählt ihr eure Ziele auch moralischen Grundsätzen aus, so wie ich?

#info*Quelle: http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/volksverdummung/5108-in-deutschland-werden-mehr-frauen-vergewaltigt-als-in-indien.html

Achtung, Statistiken ändern sich jedes Jahr. Was zu meiner Recherchezeit galt, muss heute nicht mehr gelten. Macht euch bitte selbst auf die Suche nach aktuellen Zahlen & vergleicht verschiedene Quellen.

Wie der Vulkan Eyjafjallajökull mein Leben an der Seite eines Rockstars ruinierte

Na ihr kennt das sicherlich. Man freut sich seinen Star zu treffen und dann bricht mir nichts dir nichts so ein verflixter Eyjafjallajökull“ Vulkan aus. Klar, weil man diese Chance ja auch 2x im Leben bekommt! Aber mal von vorne: Ich hatte bei einem Radiosender ein Meet & Greet mit Nickelback in Orlando gewonnen und war seit Wochen völlig aus dem Häuschen. Ich liebe diese Band und vor allem Chad Kroeger. Also eigentlich mehr seine Stimme, als die langen Haare, aber dieser bin ich geradezu verfallen.

Das Desaster:

Mein Koffer war also seit Wochen ordentlich gepackt, Kleider und Schuhe sorgfältig ausgewählt und die Sätze zur Kontaktaufnahme minutiös einstudiert. Keine 12 Stunden vor dem Abflug ereilte uns die Nachricht, dass der europäische Luftraum wegen dem Ausbruch des Vulkans “Eyjafjallajökull” komplett gesperrt ist, alle Flüge gestrichen sind und die nächsten Tage sich daran auch nichts ändern würde. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.47.58Eyja was? Mir blieb das Herz stehen. Meine Gedanken kreisten. Mir war von einem auf den nächsten Moment brechübel. Ich hatte das Gefühl, ich verliere den Boden unter den Füßen. Da bricht ein Vulkan aus, dessen Namen ich nicht mal aussprechen kann und versaut mir die Tour? Die bei Chad Kroeger wohl gemerkt!Bildschirmfoto 2015-08-14 um 16.16.15Ich taumelte durch die Wohnung und versuchte verzweifelt Möglichkeiten aufzutun, um doch noch nach Florida zu gelangen. Über Stunden drückte ich bei den Airlines auf die Tränendrüse, checkte sämtliche Schiffsverbindungen und dachte selbst über den Landweg per Zug über Sibirien nach. Man kommt auch über die andere Seite nach Amerika. Aber es bestand keine Chance es bis Montag, zum Konzert zu schaffen.

Tränenbad

Ich weiß nicht mehr, wie viele Liter Tränen ich an diesem Abend vergossen habe. Wie ich die Nacht in der Badewanne mit einem Glas Wein überlebt habe, kann ich mir auch nicht erklären. Eigentlich wollte ich mich darin ertränken. Es war nicht nur ein Flug, der gestrichen worden war, es ging hier schließlich um meine Zukunft und das war die an der Seite eines Rockstars!Bildschirmfoto 2015-08-14 um 16.25.18In dieser Nacht war mir klar geworden, dass ich das Meet & Greet verpasste, nicht aufs Konzert gehen konnte und Chad Kroeger nie kennenlernen würde. Wie oft bekommt man im Leben schon die Chance einen Weltstar persönlich zu treffen? Und mal ehrlich: gibt es etwas Schlimmeres, als den Mann nicht zu treffen, dessen Stimme man für “orgasmusfähig” hält? Nein! Definitiv nicht.

So viel Effort für nichts?

Ich war also verzweifelt! Sehr sogar. Zumal man wissen muss, dass ich für diesen Gewinn wochenlang um Votingstimmen für die Radio-Competition gekämpft habe. Ich habe die Gegend mit Plakaten gepflastert. Habe Teens an der Schule aufgelauert oder sie am Busbahnhof abgepasst, um sie mit selbst gebastelten Flyern zu überhäufen. Ich habe mir die Nächte um die Ohren geschlagen, um in Communities Leute zu gewinnen, die anschließend für mich voten. Jede freie Minute habe ich diesem Projekt gewidmet und nun das!

Tja. so war das damals mit Chad und mir!Konzert

Eine Andere geheiratet…

Weil wir nicht fliegen konnten, er mich nie kennengelernt hat, hat er den Fehler seines Lebens gemacht und Avril Lavigne geheiratet. Zumindest ist das meine Meinung – und ich bin eine Frau und die haben bekanntlich immer Recht.

Das Ende?

Nun könnte die Geschichte eigentlich zu Ende sein. Eine tragische, wie ich finde. Aber das Leben wäre nicht das Leben, wenn die eigentliche Geschichte nicht viel besser und spannender wäre!

Wir sind nämlich eine Woche später nach Florida geflogen und hatten einen der genialsten Road Trips überhaupt! Er hatte alles! Heruntergekommene Motels, Kackerlaken, eine bedingslose Freundschaft und vor allem das Gefühl der absoluten Freiheit. Nur eins hatte er nicht: Krokodile in den Everglades, aber das ist eine andere Geschichte.

DankeAber auch hier ist die Episode noch nicht zu Ende!

Denn lasst Euch eins gesagt sein, es gibt immer eine zweite Chance! 3,5 Jahre nach meinem Nickelback Desaster, war die Band für die SAP Arena angekündigt. Und da ich bei eben diesem Radiosender (BigFM!!) noch etwas Gut hatte, hab ich mich wieder in Erinnerung gebracht. Leider erteilte man mir für ein Meet & Greet eine Absage, da alle Teilnehmer schon akkreditiert waren.

Nein, das akzeptierte ich nicht!

Ich glaube daran, das es klappt. Am Morgen vor dem Konzert bin ich aufgestanden und war mir sicher, das macht das Schicksal nicht zwei Mal mit mir. Ich hatte den festen Glauben, dass ich an diesem Tag Chat Kroeger treffen und aufs Konzert gehe werde. Ohne Ticket und ohne Zusage vom Radio, wohl gemerkt.

Bildschirmfoto 2015-05-29 um 21.06.52

Ich würde eher kündigen!

Und was soll ich Euch sagen? Ich habe Chad Kroeger an diesem Tag in Ludwigshafen getroffen. Als um 10 Uhr der Anruf von BigFM kam, dass ich nachgerutscht bin, habe ich alles stehen und liegen gelassen und meine Chefin informiert, dass ich nun gehe. Sie hat es mir wohl angesehen, dass Diskussionen keinen Zweck haben. Ich hätte eher gekündigt, als Chad noch mal, nicht zu treffen!994396_580518548695311_1802870739_n(2)So ein Meet & Greet ist allerdings ganz schön ernüchternd. Wenig Zeit, keine eigenen Fotos und gerade mal 2 Minuten Smalltalk. Mehr muss man darüber eigentlich gar nicht sagen. Den Rest denkt ihr euch. Aber egal. Ich hab ihn getroffen & das Konzert war wie immer geil!

999593_423392671116431_721277133_nUnd ehrlich? Manchmal hat alles seinen Sinn! Chad hatte die Haare viel schöner als früher und ich bin inzwischen glücklich liiert, auch ohne Rockstarleben.

In diesem Sinne: Get up & rock!

Kind im Flugzeug

On Air Plagegeister – Geschichten aus dem Flugzeug

Nervige Nachbarn im Flugzeug – Na ihr kennt das. Euer Sitznachbar fühlt sich ganz wie daheim. Erst mal ausbreiten, Revier einrichten und gleich noch ein paar Grenzübertritte auf eure Seite, damit klar ist, wer hier im Flieger Hausrecht hat. Ich kannte das bisher allerdings nicht. Weiterlesen