Fotoparadiese – Lass Dich von der Welt verführen!

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen Dich zum Reisen inspirieren! Auf die Idee dazu gebracht hat mich Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema „Welche sind meine Fotohighlights aus dem ersten Halbjahr 2016?“ hat er Lust gemacht, sich darüber mal länger Gedanken zu machen. Denn da dieses erste Halbjahr zu mehr als der Hälfte aus Reisen bestand, fällt mir die Auswahl allerdings reichlich schwer.IMG_2016Mein Jahr startete mit einer langen Silvesternacht in Buenos Aires und 4 Monaten on Tour. Meine Reise führte mich dann weiter nach Uruguay sowie Brasilien, Peru, Chile und Bolivien. Ein wirklich unglaublicher Trip! Ein Reisegewinn brachte mich danach noch zu meinen Freunden nach Südafrika. Zurück in Deutschland standen ein paar Städtetrips auf dem Programm. So besuchte ich zum Beispiel Breslau in Polen (die Kulturhauptstadt Europas), war Gast bei den „Alten Meistern“ in Dresden und entdeckte den Nikolaifriedhof“ in Görlitz für mich. Aber auch der sagenumwogenen Rakotzbrücke in Kromlau habe ich einen Besuch abgestattet. Rundum ein spannendes erstes Halbjahr mit vielen fotografischen Highlights, was die Auswahl so schwer für mich machte. Deshalb gibt es hier neben den Motto-Blogparaden-Bildern noch ein paar meiner Lieblingsbilder als Extra.

Fröhlich bunt ist meine Reiseerinnerung an Südafrika
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Ich starte mit dem klassischen Badehäuser-Bild, welches auf keiner Kapstadt Reise fehlen darf und so bezeichnend ist für Südafrika. Eigentlich schon total abgegriffen dieses Motiv, aber die Regenbogennation ist bunt und voller überschwänglicher Lebensfreude und das verkörpert dieser Schnappschuss für mich. Als ich in Kapstadt lebte, waren die Häuser recht ungepflegt und wenig ansehnlich. Jetzt sind sie frisch gestrichen und endlich auch zu einem Fotomotiv für mich geworden. Den Trip nach Südafrika haben wir zu meiner großen Freude gewonnen. Für mich war es ungeplant die Chance in meine alte Heimat zurückzureisen und meine vielen südafrikanischen Freude zu besuchen. Zu meiner großen Freude, hat genau am Tag unserer Landung, meine Freundin ihr Baby bekommen und ich konnte beide direkt in die Arme nehmen. Perfektes Timing. Weitere Motive aus dieser Serie findest Du in meinem Flickr-Album.

Schwarz-Weiß” die Nazcar-Linien in Peru

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Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca in Peru. Lange Jahre spekulierte man über ihre Herkunft. Erich von Däniken heizte mit seiner Theorie diese Linien seien von Außerirdischen geschaffen, die Geschichten um ihre Entstehung noch an. Inzwischen geht man davon aus, dass sie von Menschenhand aus religiösen Gründen geformt wurden. Wir sind extra nach Nazca gepilgert, um diese im Sand gezeichneten Linien, aus der Luft zu sehen. Leider hatte ich vergessen, dass diese „Objekte“ umkreist werden und so war mir während des gesamten Überflugs einfach nur brechübel. Aber sonst war das echt ein Highlight. Weitere Motive wie den Kolibri, den Affen usw. findest Du in meinem Flickr-Album.

Mein Licht-Moment in Montevideo, Uruguay

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Eigentlich soll man ja als Frau, in einer fremden Stadt, nachts nicht alleine unterwegs sein, aber in Montevideo habe ich mich sicher gefühlt. Deshalb bin ich dort auch in der Dunkelheit auf Motivsuche gegangen. Dabei raus gekommen ist dieses wunderbare Foto und eine herrliche Erinnerung. Außerdem verkörpert das Bild sehr gut den Kontrast dieser Stadt. Auf der einen Seite top gepflegte Bauwerke und auf der anderen Seite, Gebäude die dem Verfall überlassen werden. Vom Licht in die Dunkelheit – könnte man fast schon sagen. Bilder zu Montevideo sammle ich auf Flickr.

Tierisch lustig fand ich all die Lamas, Vicunas, Alpacas und Guanakos in den Anden

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Auf unserer Reise durch Chile, Peru und Bolivien sind uns eine Vielzahl von Lamas, Vicunas, Alpacas und Guanakos begegnet. Und ich schwöre mein Freund musste an jedem einzelnen Tier anhalten für ein Foto! Einmal waren wir sogar live bei der Geburt eines Baby-Alpacas dabei! Ich liebe es einfach, wie sie den Hals verdrehen und einen musternd anschauen. Zum Schreien. Meine riesige Kollektion dieser so typischen Andentiere findest Du in meinem Flickr-Album und zum Video kommst Du durch klicken auf LINK.

Mein spezieller Fahrzeug-Moment in Bolivien

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Dieses Bild entstand in Uyuni (Bolivien) und ich habe es „Affenzirkus“ genannt. Wir hatten eine Tagestour in die Salar de Uyuni (Salzsee) gebucht und der Besuch der „Cementry of the trains“ war der erste Programmpunkt auf diesem Ausflug. Allerdings waren wir damit nicht die Einzigsten, die eine solche Tagesplanung hatten. Rund 300 Personen hampelten auf zwei Zugresten rum und machten Fotos. Die alten Züge waren ausrangiert worden, nachdem sie für den Abtransport von Rohstoffen in dieser Region unbrauchbar geworden waren. Auf Grund des hohen Salzgehalts in der Luft, sind sie herrlich verrostet und ein echt schönes Fotomotiv – wenn einem nicht hunderte Selfie-Jünger im Weg herrumturnen und einem mit ihren Sticks die Augen ausstechen. Nach Tagen in der Einsamkeit im Norden Chiles fand ich diese Menschenmassen einfach unerträglich. Ich bin am nächsten Tag noch mal zum Fotografieren hin. Diesmal nicht um 11 Uhr, wenn alle Gruppen hier aufschlagen. Das Ergebnis kannst Du Dir in meinem Flickr-Album anschauen.

Natur pur in Chile

IMG_0332Die Region Arica y Parinacota im Norden Chiles hat bei mir  bleibenden Eindruck hinterlassen. Riesige Vulkankrater, zügellose Wetterkapriolen, heiße Quellen, dampfende Geysiere und das in wilder und nahezu menschenleerer Gegend. Ich habe es geliebt dort unterwegs zu sein. Allein, wenn ich dieses Bild sehe bin ich sprachlos und absolut überwältigt von dieser einmaligen Schönheit. Chile hat in diesem Jahr Südafrika vom Thron meiner liebsten Reiseländer katapultiert – Und wer mich kennt, der weiß, das will was heißen. Ich spare jetzt schon für den nächsten Trip, um so schnell wie möglich auch nach Patagonien im Süden Chiles reisen zu können. Mehr Impressionen gewünscht? Dann klicke auf LINK.

EXTRA Plus Bilder!

Heimat-Highlight nenne ich dieses Foto aus Kromlau in Deutschland

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Von meinen Freunden werde ich ja immer getadelt, dass nicht nur das Ausland schön sei – und Recht haben sie. Die Rakotzbrücke habe ich auf Instagram entdeckt und bin neugierig geworden, wo dieses märchenhafte Bauwerk zu finden ist. Und siehe da! In unserer deutschen Heimat. Um ganz genau zu sein in Kromlau, Sachsen – kurz vor Bad Muskau, einer Grenzstadt zu Polen. Ich war mehr als erstaunt, dieses imposante Bauwerk hier zu finden und konnte mir, einen Ausflug dahin nicht entgehen lassen. Inzwischen war ich schon mehrfach dort und möchte fotografisch festhalten, wie die Brücke im Wandel der Jahreszeiten aussieht. Begleitet mich gerne via Flick dabei.

Lebensfreude – festgehalten an der Wild Coast in Südafrika

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Dieses Foto ist sicherlich fotografisch nicht perfekt, aber dennoch ist es das für mich. Es verkörpert wie kaum ein anderes Bild auf meiner Reise durch Südafrika die Lebensfreude dieses Landes. Eigentlich sollte „Hole in the wall“ das Loch im Felsen dahinter das Motiv sein, doch spielende Kinder hatten mich umkreist und machte ihre Späße mit mir. Rausgekommen ist dieser herzerwärmende Schnappschuss und eine wunderbare Erinnerung an die Wild Coast. Auch hier gibt´s noch mehr Lebensfreude und Landschaftsschnappschüsse im Flickr-Album.

Tanz auf dem Vulkanfeld in Chile

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Im Norden der Chilenischen „Región de Antofagasta“, etwa 95 km nordöstlich von San Pedro de Atacama und nahe der Grenze zu Bolivien, befindet sich das größte und bekannteste Geothermalfeld der südlichen Hemisphäre. Und es ist sogar das drittgrößte weltweit. Der Besuch dort hieß für uns um 3 Uhr aufstehen, fürchterlich zu frieren und eine wirklich waghalsige Anreise zu meisten, um auch ja noch vor Sonnenaufgang dort zu sein. Denn es hieß, man sieht die Dämpfe der Geysiere am besten im Dunkeln, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen aufgeht. Ich für meinen Teil fand es zum Sonnenaufgang viel spektakulärer. Ihr Licht brachte diese faszinierende Landschaft erst so richtig zum Leuchten und setzte die Geysiere perfekt in Szene. Zudem war es auch sehr aufregend, so auf einem Lavafeld spazieren zu gehen! Noch nicht ganz vollständig ist mein Flick-Album, aber ich arbeite daran:)

Mein zweiter Licht-Moment im Addo Elephant Park in Südafrika

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Etwas außer der Reihe möchte ich diesen zweiten „Licht-Moment“ zur goldenen Stunde im Addo Elephant Park in Südafrika nicht unter den Tisch fallen lassen. Nach hunderten aufregender Elefanten-Sichtungen und eigentlich schon auf dem Rückweg, ist uns diese Herde von Kudus begegnet. Im Licht der untergehenden Sonne hatte dieses Aufeinandertreffen schon etwas Magisches. Schau mal im LINK da finden sich noch mehr Tiere!

Abenteuer pur das Reserva Nacional De Paracas, Peru

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Einer meiner absoluten Lieblingsschnappschüsse ist im Reserva Nacional De Paracas in Peru entstanden. Kein Bild in meiner Sammlung verkörpert mehr Lust auf Outdoor und Abenteuergeist als dieses Foto. Nur wünschte ich mir, ausnahmsweise mal nicht hinter sondern vor der Kamera zu sein und auf den Klippen dieses Felsens zu stehen. Die Arme auszubreiten, den Wind, die salzige Meeresluft und die Kraft der Natur zu spüren. Mehr atemberaubende Bilder auch hier in meinem Flickr-Album.

Hier bin ich Mensch – im Colca Canyon in Peru

IMG_9292Im Colca Canyon, im kleinen Ort Cabanaconde, war ich Gast auf einer kirchlichen Prozession. Es wurde eine Art „Ernte-Dank-Fest“ gefeiert. Auf dem Marktplatz traf man sich zum Tanzen, Singen und Trinken. Ein rauschendes Fest und ich war eingeladen. Als der Festzug sich wieder in Gang setzte, kam diese Dame nicht hinterher. Ich hakte mich kurzerhand bei ihr ein und half ihr nicht zu stolpern und Schritt zu halten – dafür schenkte sie mir dieses wunderbare Lächeln. Ist sie nicht eine wunderschöne ältere Dame? Ich verstehe gar nicht, warum man faltenlos altern will? Falten haben Würde, sie erzählen ganze Lebensgeschichten und geben Charakter. Seit der Begegnung mit ihr bin ich mir ganz sicher, nie Botox zu brauchen;) Mehr Bilder vom Colca Canyon und seinen hinreißenden Bewohnern findest Du in meinem Flickr-Album.

Der Himmel auf Erden in einem Tal bei Colchane, Chile

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Dieser Flecken Erde verkörpert für mich den Garten Eden. Schnatternde Enten im Wasser, süße Lama Babys auf der Wiese, grasende Schafe und Ziegen direkt neben dran. Als hätte Gott sie alle hierher gebracht um der Welt zu zeigen, dass es geht – das friedliche Miteinander! Noch dazu in dieser Landschaft. Eine Oase aus kleinen Weihern, saftigen Grünflächen, plätschernden Bächen, beeindruckenden Vulkanen und herrlicher Ruhe. Ja, genauso stelle ich mir das Paradies vor. Damit Du es Dir auch vorstellen kannst, schau doch mal im LINK!

Fotoparadiese gefunden?

Ich hoffe meine kleine Exkursion hat Dich inspiriert, Dein Fernweh geweckt und Dir Lust aufs Reisen gemacht. Ich freue mich über Dein Feedback zu meinen Fotos und Geschichten. Schreib mir gerne Deine Meinung – hier direkt im Kommentarfeld.

Unterkunftsreview Montevideo „Chez Mario et Solange“ B&B

Mein Unterkunfshighlight in Montevideo ist das „Chez Mario et Solange“ Bed & Breakfast. Neben angenehmen Räumlichkeiten hat das B&B so einiges zu bieten, was andere Unterkünfte in der Stadt nicht bieten. Wie ich das „Chez Mario et Solange“ gefunden habe, warum es mich überzeugt hat und ich es gerne hier vorstelle und empfehle liest du hier:

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Seit dem 31.12.2014 ist das „Chez Mario et Solange“ Bed & Breakfast von Solange and Julian geöffnet. Davor haben sie es in in 2 jähriger selbstständiger Bauphase zur Unterkunft ausgebaut. Entsprechend viel Liebe zum Detail steckt auch in den Räumlichkeiten. Das junge Paar hat mit viel Kreativität und Kraft einen Unterkunft geschaffen die es leicht macht zu verweilen.

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Lage

Die Unterkunft liegt Downtown und unweit des Casco Viejo der Altstadt Montevideos entfernt. Man kann die Strecke bis zum Hafen in schätzungsweise 20-30 Minuten zu Fuß erreichen. Busse fahren in den Hauptstraßen und nur wenige Gehminuten von der Unterkunft entfernt ab. Vom zentralen Busbahnhof sind es damit ungefähr 10 Minuten bis zum B&B.

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Sprache

Solange stammt aus Montevideo und spricht neben ihrer Muttersprache hervorragendes Englisch. Ihr Lebensgefährte Julian ist Franzose und spricht wiederum neben seiner Muttersprache noch ein gutes Spanisch sowie Englisch. Letzteres nicht ganz so flüssig wie seine Partnerin, aber zur Kommunikation völlig ausreichend. Die Beiden decken damit also Spanisch, Französisch und Englisch in ihrer Unterkunft ab, was es Gästen leicht macht bei Fragestellungen.

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Buchung

Gefunden habe ich „Chez Mario et Solange“ Bed & Breakfast über booking.com gefunden. Sie sind aber auch via airbnb, Tripadvisor oder direkt über ihre Website zu finden.

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Ausstattung

Das B&B liegt bietet 5 Räume  für 9  Gäste, 2 Bäder, Küche, Gemeinschaftsraum und eine Dachteressa mit Blick auf die Stadt. Die Zimmer sind alle anders eingerichtet. Alle jedoch mit Paletten-Betten und vielen interessanten Gesetaltungsideen.

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Frühstück

Wie in einem Bed & Breakfast üblich gibt es ein Frühstück. Dazu gehört bei den Beiden neben Baguettes und Croissants auch Café, Tee und frischer Saft, Brotaufstriche, Käse und das für Uruguay typische Dulche de leche.

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Selbstverpflegung

Wer kochen möchte hat dazu in der angeschlossenen Kücheneinheit die Möglichkeit. Ein Supermarkt ist in unmittelbarer Umgebung. Wer Canabis Brownies und Hanfbier probieren möchte, kann dieses in der Unterkunft kaufen.

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Sicherheit

Die Unterkunft liegt in einer bügerlichen Gegend. Ich war als Frau alleine auch nachts unterwegs und habe mich nicht unsicher gefühlt.

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Nachtruhe

Da die Wohnung in einer kleinen Seitenstraße liegt, bekommt man auch vom Verkehr der Hauptverkehrsadern nichts mit und findet nachts Ruhe.  Dem Palettenbett gegenüber war ich zunächst etwas skeptisch, da ich was guten Schlaf betrifft, doch sehr kritisch bin. Aber auch hier gabs absolut nichts zu bemängeln. Ich habe hervorragend geschlafen. Ein Ventilator hilft zudem im Sommer frischen Wind zu bekommen.

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Sauberkeit

Die Räumlichkeiten werden jeden Tag grundgereinigt. Da die Beiden quasi hier wohnen sorgen sie auch so immer für Ordnung und Sauberkeit. Es gab keinen Moment in dem es etwas zu beanstanden gab.

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Gäste

Ich habe in der Unterkunft keine „Party people“ oder absolute Youngsters erlebt. Was einen in der Regel ja vor unruhigen Nächten und Rücksichtslosigkeit bewahrt. Der Altersdurchschnitt liegt im Schnitt bei Reisenden bei 20-40 Jahren . Dadurch das im Haus so viele Sprachen gesprochen werden, sind auch die Gäste aus verschiedensten Kulturkreisen. Wer das mag, der wird sich hier sehr wohl fühlen.
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Mobiliät

Um in der Stadt mobil zu sein verleihen die Beiden ihre Räder auch schon mal an ihre Gäste, was ich als Radfahrliebhaber sehr zu schätzen wußte. Wer über den Flughafen der Stadt an- bzw abreist der kann den Shuttle-Service in Anspruch nehmen und spart sich das teure Taxi.

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Besonderheit

Herausragend macht die Unterkunft neben der geschmackvollen Einrichtung besonders der persönliche Service der Beiden. Dieser geht weit über die normale Betreuung in einem Hostel oder B&B hinaus. Und hier möchte ich noch mal ausdrücklich betonen, dass ich weiß wovon ich spreche, da ich oft über lange Phasen reise und quasi mehr in verschiedenen Hotels, B&Bs  oder Hostels wohne als daheim.

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Solange hat sich sogar für mich bemüht einen Termin bei José Mujica zu bekommen und dafür einen halben Vormittag mit Parlamentariern und ihrem Sekretariat telefoniert. Wer hier Hilfe braucht oder spezielle Tipps von Tango bis Weiterreise dem werden die Beiden ganz sicher helfen.

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Fazit:

Ich mag das „Chez Mario et Solange“ auf Grund seiner Lage, der Inneneinrichtung und wegen den beiden Inhabern. Es war sauber, ruhig und mit angenehmen Gästen. Dazu in Altstadtnähe und gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Ich habe mich rundum wohl und gut aufgehoben gefühlt.#infoWeitere Bilder findest du im LINK.

Ich war „Chez Mario et Solange“ nur ganz normaler, zahlender Gast. Ich habe keine Vergünstigungen oder Preisnachlasse für diesen Beitrag erhalten. Ich empfehle diese Unterkunft, da sie mir gefallen hat.

Food-Insidertipp für Montevideo „La Fonda“ – PS: Auch für Vegetarier

Mercado del Puerto ist allen als Food-Market in Montevideo bekannt. Wer abseits des beliebten Marktes , der häufig auch sehr überfüllt ist, eine Alternative sucht der wird wenige Meter weiter im „La Fonda“ fündig. Was dich dort erwartet, verrate ich dir hier:IMG_5356
Beliebter Treffpunkt in Montevideo der Hauptstadt von Uruguay ist dessen Markt am Hafen. Der so genannte Mercado del Puerto ist dann häufig auch das erste Ziel der hier anlanden Kreuzfahrtgäste. Heerschaaren von Menschen bevölkern dann die alten Hallen und halten das Personal auf Trapp.IMG_5366Wer dem entgehen möchte und auf der Suche nach einer kleinen familiären Oase ist, der sollte sich ein paar Meter weiter bewegen. Nur ein paar hundert Meter sind es vom beliebten Markt die Straße hinauf.IMG_5346Auf der Einkaufsmeile entlang kannst du das La Fonda gar nicht übersehen. Ich habe den Tipp von meinen Bekannten hier in Montevideo bekommen und folge ihrem Rat.IMG_5196
Man kann im La Fonda zum Mittagstisch gehen oder ab 20 Uhr gibts Dinner. Enweder man nimmt vor dem Restaurant auf der Straße platz oder sucht sich einen gemütlichen Tisch im Inneren. Alles ist mit Liebe zum Detail dekoriert und hat eine einladende Ausstrahlung.
IMG_5308Das kleine Lokal wird familiär geführt und schon bei der Begrüßung wirst du spüren, dass man sich hier mit seinem Lokal identifiziert. Diese Willkommenskultur war auch für mich der erste Pluspunkt. Der Chef nimmt sich Zeit für mich, erklärt mir das es keine Menükarte gibt sondern nur die Tagesgerichte auf der Kreidetafel. Keine riesige Auswahl also, aber für mich völlig passend.IMG_5309Da die Gerichte in Spanisch angeschrieben sind, übersetzt er mir auch gleich noch, was die Küche zu bieten hat. Das Angebot wechselt täglich und ist daher immer frisch. Ein weiterer Pluspunkt.IMG_5329Die Küche ist organisch und auch für Veganer gibt es eine Auswahl. Nicht üblich, wenn man weiß, dass in Uruguay der pro Kopf Verbrauch von Fleisch bei 120 kg liegt und somit im weltweiten Vergleich ganz weit vorne ist. Hier kommen auf jeden Bürger 3 Kühe und quasi jedes Essen dreht sich um Fleisch. Um so erfreulicher, dass es auch einen Trend in die andere Richtung gibt. Wieder ein Punkt auf der „I like“ Liste.IMG_5327
Das Essen wird im Beisein der Gäste in der offenen Küche zubereitet. Dem Kenner bleibt also nicht verborgen, wie gut hier gearbeitet wird und vor allem mit welcher Liebe. Besonders positiv ist mir dabei auch die gute Laune des Teams aufgefallen. Trotz Streß singt, tanzt oder unterhält man sich locker. Eine angenehme Atmosphäre die so auch der Gast spürt. IMG_5321Zum Essen wird Brot gereicht, was nicht extra in Rechnung gestellt wird, wie oft sonst sehr üblich in touristischen Gegenden. Dazu gibt es einen Brotaufstrich. Ich hab mir frische Limonade bestellt bzw. am Abend eine Art Secco. Beides sehr lecker und erfrischend. IMG_5143Da ich nicht zu den Vegetariern gehöre gibts für mich Couscous mit Hühnchen und Pesto oder Pasta mit Lamm und Soße des Hauses. Ein Traum und meine Geschmacksnerven tanzen! Ich bin wirklich kein Foodblogger und darauf spezialisiert Essen zu beurteilen. Da ich aber oft außer Haus esse vermag ich sehr wohl zu sagen, wann man gute Küche schmeckt. Und das ist im „La Fonda“ definitiv der Fall. Volle Punktzahl also auch hier.IMG_5332Und weil es mir hier so gut geschmeckt hat, gibt es beim zweiten Besuch auch noch ein Dessert. Eiscreme mit kandierten Früchten. Ich bin vollends begeistert, denn auch hier paßt die Kombi und die Soße.IMG_5182Und auch die Rechnung tut nicht weh. Für ein Essen auf Sterne-Niveau zahlt man im Schnitt 370 Peso (derzeit 12 EUR umgerechnet). Völlig fair und auch für das Budget von Langzeitreisenden geeignet.IMG_5136

Mein Fazit also:

Das „La Fonda“ liegt ideal im Casco Viejo dem Altstadtvirtel der Stadt. Man findet gesundes, leckeres Essen was frisch und in familiärer Atmosphäre zubereitet wird. Von Fleisch bis zu veganen Gerichten wird hier alles geboten und das für mich sogar auf Sterne-Niveau. Der Insidertipp meiner Freunde hat sich also bewährt. Anstatt sich also der Massenabfertigung im Hafen Markt anzuschließen sollte man die wenigen Meter bis ins La Fonda antreten. Es lohnt sich!

In diesem Sinne: #get up & eat lecker

#info

Weitere Infos findest du auf Facebook: https://www.facebook.com/lafondamori/

Mehr Impressionen zum Restaurant findest du im LINK.

Adresse: Perez Castellano 1442, Montevideo 11000, Uruguay
Telefon: +598 97 300 222

10 Gründe warum man nach Uruguay reisen sollte!

Uruguay haben die meisten Reisenden nicht auf ihrer Agenda und in der Regel kann auch keiner so richtig etwas mit diesem Land anfangen. Was also macht es attraktiv und warum lohnt sich ein Trip? Hier meine Top 10 warum sich Uruguay lohnt:

1.) Eines der sichersten Länder der Welt – auch für Frauen & gleichgeschlechtliche Paare!

Uruguay gilt im weltweiten Vergleich als eines der sichersten Länder und nach dem Global Peace Report auch als das friedlichstes Land in Lateinamerika. Zudem gilt es als sozial und politisch stabil. Menschenrechte werden geachtet und Gesätze behalten ihre Wirksamkeit. Das Rechts- sowie das Verkehrssystem entsprechen in etwa europäischem Standard. Uruguay gilt als die einzigste „Volldemokratie“ in ganz Südamerika (MercoPress); nach dem Bericht „Freedom in the World 2011“ von FreedomHouse ist Uruguay zudem ein völlig freies Land. Als erstes Lateinamerikanisches Land erlaubte es 2008 auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Und genau diese Freiheit und Sicherheit spürt man auch als Reisender.

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2.) Uruguay hatte den wohl „coolsten“ Präsidenten

José Mujica gilt als der ärmste Präsident der Welt. Er lebte auf eigenen Wunsch weiter in seinem bescheidenen Heim statt im Präsidentenpalast. Zudem hat er den allergrößten Teil seines Einkommens ( 550.000 $ !!!) sozialen Einrichtungen gespendet. Das macht ihn für viele Uruguay´aner zum Volkshelden. Inzwischen ist er weltweit für seine sozialgerechte Einstellung bekannt und die Menschen pilgern regelrecht wegen „Pepe“ in das Land.

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3.) Herz von Uruguay

Uruguay gilt als das „warme Herz“ Südamerikas. Die Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit wirst du überall spüren und nicht nur das! Es gibt sogar ein echtes „Herz“ aus Uruguay. Ein magischer Stein, der 130Mio Jahre alt ist und in dessen Inneren man eine Inschrift gefunden hat. Wer sich dem steinernden Herz nähert, spürt dessen Energie und es soll schon Menschen gegeben haben, die sich nach Kontakt komplett verändert haben. Mehr Infos dazu im LINK.

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4.) Der längste Karneval der Welt

Im Karneval in Uruguay dauert mit über 40 Tagen weltweit am längsten. Wer also heiße Rythmen und ausgelassene Stimmung mag, der kann es hier die längste Zeit krachen lassen.
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5.) Perfektes Reisewetter und Traumstrände

Das Wetter ist angenehm warm, aber nicht zu heiß. Das subtropische Klima ähnelt in etwaa Südspanien oder der Baleareninseln. Für Urlauber aus Deutschland ist die beste Reisezeit von Anfang November bis Mitte Dezember oder von Mitte Februar bis Ende April. Im Januar sind Ferien in Uruguay und damit kosten Unterkünfte und Mietwagen bedeutend mehr und man hat die Traumstrände nicht mehr für sich.

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6.) Côte d’Azur Südamerikas

Der Ort Punta del Este in Uruguay gilt als die Côte d’Azur Südamerikas. Hier trifft sich alles was Rang und Namen hat, wer wichtig ist und gesehen werden will. Ganz wie an der Küste Frankreichs im Sommer.
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7.) Unterhaltung pur

Uruguayer lieben die schönen Künste. So ist es wenig verwunderlich, dass es eine vielzahl an Theatern, Musik und Kunstangeboten; jeder Menge Orchester, Bands und Sänger sowie Tänzer gibt. Diese Fülle an kulturellen Angeboten kommt auch den Reisenden zu Gute.

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8.) Tanze Tango die ganze Nacht

Nicht nur Argentinien steht für heißblütigen Tango. Uruguay steht dem in nichts nach. Denn was viele gar nicht wissen: Die Hauptstadt Montevideo ist die „Wiege“ des Tango. Noch heute wird er auf öffentlichen Plätzen zelebriert. Wer sich dieser Leidenschaft hingeben möchte der ist hier auch genau richtig.

9.) Fleischliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten

Auf jeden Uruguay´aner kommen im Schnitt 3 Kühe und der Durschnittsverzehr von Fleisch liegt bei 110 kg. Eine der höchsten Raten der Welt. Entsprechend wird der Fleischkonsum hier auch zelebriert. Wer diesem Genuß gerne fröhnt, wird hier sein persönliches Paradies finden. Aber keine Sorge es gibt genügend vegetarische und alternative Restaurants, um auch als Nicht-Fleischliebhaber auf seine Kosten zu kommen.

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10.) Der Konsum von Marihuana ist legal

Hanf ist in vielen Kulturkreisen und seit Jahrhunderten eine Heilpflanze. Die Pflanze ist inzwischen als Medizin gegen rheumatische und bronchiale Erkrankungen, gegen Migräne, Neuralgie, Epilepsie und ähnliche Anfälle sowie Schlafstörungen anerkannt. Auch werden wird Marihuana beispielsweise bei Krebs- und AIDS-Patienten eingesetzt. Weltweit findet eine Entkriminalisierung von Hanf statt. Im Dezember 2013 legalisierte Uruguay als weltweit erster Staat den Anbau und Verkauf von Marihuana. Die Gesetze traten allerdings erst im April 2014 in Kraft. Natürlich ist Cannabis auch ein Rauschmittel – das ist Alkohol allerdings auch – man geht hier allerdings von einem verantwortungsvollem Umgang aus.

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FAZIT

Wer nach Uruguay reist der findet noch diese kleinen, von der Tourismus-Industrie unentdeckten Flecken. Man kann sich frei und sicher fühlen – ob als Gay-Couple oder alleinreisende Frau. Auch werden Strandliebhaber genauso auf ihre Kosten kommen wie Freunde von Musik und Kultur. Besonders hervorzuben sei noch, dass das Land nicht besonders groß ist und so keine riesigen Strecken zurück gelegt werden müssen. Das macht es einfach das komplette Land für sich zu entdecken.

4 Wochen. 4 Länder. 5 Stationen. Solo-Tour in Südamerika!

Ich habe wie eigentlich immer keine Lust auf Weihnachten, Familie und Geschenke. Ich will reisen, entdecken und unterwegs sein. Also Flüge gebucht und ab ins südliche Südamerika. Der Plan: 4 Wochen. 4 Länder. 5 Stationen. Ich möchte Backpack allein als Frau durch Brasilien, Paraguay, Argentinien & Uruguay reisen und einen Ex-Präsidenten treffen.

Meine Familie, mein Partner und meine Freunde sind „begeistert“. Wieder lasse ich mich Weihnachten nicht blicken und verkrümel mich lieber. Ich habe einfach keine Lust mehr auf  „Weihnachten“. Wie jedes Jahr geht der Terror-Kommerz direkt im September schon los. Man wird auf allen Kanälen bombardiert und zum Einkaufen genötigt, als sei das der einzige Sinn hinter diesem Fest. Nein, ich will nur noch weg sein zu dieser Zeit. Auch wenn das in meinem Umfeld eigentlich niemand so recht akzeptieren will. Sei es drum. Es ist gebucht und ich starte am 10.12.15 zu meinem Solo-Trip durch Südamerika!

Solo-Tour-Planung – so sieht sie derzeit aus:

SoloTour -INTEXTBILD-

BRASILIEN – Iguazú-Wasserfälle

Die erste Station meiner Weihnachtsreise sind die Iguazú-Wasserfälle in Brasilien und Argentinien. Hier werde ich in der Nacht zum 11.12.15 ankommen. Die Wasserfälle die ich hier besuchen möchte sind wesentlich breiter als die Victoria-Fälle, höher als die berühmten Niagara-Fälle und wohl auch wesentlich beeindruckender. Die Iguazú-Wasserfälle werden vom Flusses Iguaçu/Iguazú gespeist und verlaufen an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones.

Iguazú in Zahlen:

Höhe: 195 m
Höhe: 82 m
Größte Stufe: 82 m
Anzahl der Stufen: 275
Durchfluss: 1.756 m³/s

Der Panoramablick macht schon mal Lust!

PARAGUAY

Nach 2 Tagen Erkundungstour der Fälle von Argentinien und Brasilien aus, geht es für mich mit dem Bus weiter in Richtung Asunción, der Hauptstadt von Paraguay. Die Stadt gilt auf Grund ihrer vielen Gärten und Parks als die grünste Stadt der Welt. Das Land besticht in der Hauptsache damit, dass man hier noch das authentische Südamerika findet, aber auch mit seinen Gegensätzen! Von hochtechnisiert bis absolut ländlich ist alles drin. Fest gebucht habe ich nur 2 Nächte im El Nomadá Hostel in der Hauptstadt. Danach lasse ich mich treiben und höre mich um, was andere Backpacker im Hostel empfehlen.

ARGENTINIEN

Hauptziel ist hier ganz klar Buenos Aires. Allerdings sind es von Asuncion bis in die Haupstadt Argentiniens auch 18h Busfahrt. Respekt habe ich vor so einer langen Fahrt. Besonders weil man in den Bussen schnell krank wird, da man auf Tiefkühlkost-Niveau runter gekühlt wird. Wahrscheinlich werde ich diese Fahrt splitten und irgendwo rund um Santa Fe noch einen Zwischenstop einlegen. Am 23.12.15 hoffe ich dann vor Ort zu sein und bei meiner Airbnb Gastgeberin einziehen. Eine ganz liebe Dame mit der ich übers Internet Kontakt hatte und die mich direkt eingeladen hat mit ihr und ihrer Familie Weihnachten und Silvester zu feiern. Die Tage in Buenos Aires möchte ich einfach mit der Kamera rumlaufen, in hübschen Cafés verbringen, mit Menschen in Kontakt kommen, Tango tanzen und die Stadt und ihr Flair in mich aufsaugen.

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Wie ich am 1. Januar 2016 von Buenos Aires nach Montevideo kommen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Soweit ich es mitbekommen habe, steht das öffentliche Leben da still. Normal gibt es Busverbindungen oder Boote ins Nachbarland. Ich checke das, wenn ich vor Ort bin und frage meine Gast-Mama um Rat. Auch in Montevideo bin ich wieder in einem Hostel untergebracht und ich habe vor bis zum 04.01. zu bleiben.

Mein Traum wäre den ehemaligen Präsidenten des Landes zu treffen. José Mujica ist eine Inspiration für mich und mein Vorbild. Man nennt ihn auch den ärmsten Präsidenten der Welt, weil er 550.000 $ von seinem Gehalt gespendet hat. Wegen ihm kam ich überhaupt erst auf die Idee diese Reise anzutreten. Ich weiß, es klingt einfältig einen Präsidenten treffen zu wollen, aber hey ich hab noch Träume! Die Anfrage bei der Sekretärin läuft, aber man hat mich schon auf die Urlaubszeit hingewiesen. Ich vertraue hier einfach mal auf Gott, auf das Universum und mein Glück. Und danke allen, die mich bei diesem Vorhaben unterstützen!

Mir bleiben dann noch weiter 6 Tage in Uruguay. Ich will mich ans Meer durchschlagen und hoffe dort noch unberührte Natur und schöne Parks zu finden. Zu der Zeit ist allerdings Hochsaison in dem Land und jeder Winkel soll überbevölkert sein. Auch ist noch nicht klar, ob mich die Busse mitnehmen, denn auch diese werden gut ausgebucht sein.

BRASILIEN – PORTO ALLEGRE

Für den 10.01. habe ich mir wieder über Airbnb eine günstiges Zimmer in Porto Allegre gesucht. Ganz in der Nähe vom Flughafen, da am 12.10 mein Flieger ganz in der Früh startet und ich nicht lange durch die Stadt gurken will. Auch habe ich hier etwas Zeitpuffer eingebaut, falls es mit den Bussen aus Uruguay doch nicht so ideal klappt, wie erhofft. Das Flußufer hier soll sehr schön sein, also werde ich dort spazieren gehen und noch mal den Urlaub Revue passieren lassen.

IMG-20140306-WA0000Die emotionale Seite:

Ganz anders sieht die Gefühlswelt aus. Zwar habe ich keine Angst vor der Reise, aber großen Respekt ganz sicher. Immerhin ich bin alleine als Frau ohne große Sprachkenntnisse unterwegs. Ich roadtrippe nicht, sondern muss mich drauf verlassen, dass es mit den Bussen klappt und ich nach Ankunft die Unterkünfte immer finde. Besonders wenn ich nachts ankomme. Hier vertraue ich auf mein Nokia Handy, was Navigation ohne Internet schon integriert hat. Bisher hat mir das in fast allen Ländern (außer Honduras wo es keine Sateliten gibt) immer sicher ans Ziel geführt. Darauf hoffe ich auch diesmal.

Auch in ein Taxi steigt man nachts als Frau alleine nicht so gerne. Weibliche Taxifahrer sind rar und einem Mann so ausgeliefert sein, das vermeide ich so es geht. Aber ich vertraue darauf das auch hier alles gut geht. Ich bin ja nicht ganz unerfahren und hoffe das mir das zu Gute kommt.

Natürlich wird es komisch sein, wieder alleine unterwegs zu sein. Auch das bin ich nach ein paar Urlauben mit Partner nicht mehr gewohnt. Die Sicherheit die ein Reisepartner mitbringt hat man ganz einfach nicht, wenn man alleine reist.

Meine Erfahrung nach jeder Reise war eigentlich, dass man sich an die Regeln halten muss um sicher zu reisen. Das man nicht blauäugig sein sollte und sich für Notsituationen ein Backup schaffen sollte. Alle diese Vorkehrungen haben mir bisher geholfen sicher zu reisen und ich vertraue darauf, dass es auch diesmal wieder so ist.

Also: ANGST – NEIN! RESPEKT – JA!

Zur weiteren Vorbereitung:

Gepäck: Ich reise in der Hauptsache mit dem Bus, laufe dann zu den Unterkünften. Deshalb habe ich mich klassisch für einen Rucksack entschieden. Ich habe meinen bei Decathlon gefunden, weil ich eine günstige Variante speziell auf Frauen zugeschnitten gesucht habe. Hier sollte jeder für sich testen und anhand der Bedürfnisse und des Budgets für sich festlegen, was gut zu einem paßt.

Ich nehme nur die nötigsten Sachen mit, weil ich keine Lust habe einen viel zu schweren und vollgepackten Rucksack rumzuschleppen. Was daheim bleibt sind Schmuck, Make up, hübsche Schuhchen und sonstige „Luxusartikel„. Was mit darf ist das Netbook, die Kamera-Ausrüstung, 1x Flip Flops, 1x leichte Treckingschuhe, Handtuch, warme Kleidung für unterkühlte Busse und ein Hut als Sonnenschutz. Natürlich auch Medikamente, Sonnenschutz und Ungezieferabwehr.

Dokumente: Ich habe Kopien meiner Unterlagen dabei und sie zusätzlich auf meiner Cloud abgelegt. Im Notfall habe ich so Zugriff und kann mich schnell bei Polizei und Behörden ausweisen. Meine Flug und Unterkunftsbuchungen inkl. Anschriften, Wegbeschreibung & Rufnummern habe ich in einer Excell-Liste zusammengefaßt. Diese hilft mir, bei so einem langen Trip die Übersicht zu behalten. Parallel bekommt sie meine Familie, damit sie nachvollziehen können, wann ich wo sein werde. Siehe auch die Anleitung im LINK.image-2015-12-03(1)Geld: Ich habe brasilianische Real für die erste Station dabei und noch rund 100 Dollar für den Notfall. Nach den Grenzübertritten hole ich mir Bargeld am Automaten. Ich habe sowohl die Master als auch die Visa-Card dabei, weil auch hier die Erfahrung gezeigt hat, dass oft 1 Bezahlsystem nicht funktioniert.

Visa: Visas braucht man für keines dieser Länder. Wohl aber muß man die Einreisedokumente für jeden Grenzübertritt peinlichst genau ausfüllen und sich seinen Paß abstempeln lassen. Gerade bei IGUAZU fahren die Busser gerne am Grenzübergang vorbei und auf der Rückreise zahlt man Strafe. Siehe auch LINK.

Navigation: Meine Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass Internetverbindungen auf Reisen und besonders in abgelegenen Gebieten nicht funktioniert. Deshalb habe ich ein Handy was offline Navigation ermöglicht. Ich habe vorab alle Karten runtergeladen und alle Adressen eingespeichert, die ich ansteuern will. Im W-Lan funktioniert eine Unterkunfssuche besser, als unterwegs auf der Straße nur mit der Adresse.

Mobilfunk: Ich habe zwei Handys dabei. Ein billiges, was ich „abgebe“ wenn ich ausgeraubt werde und mein normales Handy, was ich auch zur Navigation nutze. Ich werde mir in Argentinien eine SimCard holen um auch im Land selbst telefonieren zu können. Hier bin ich die meiste Zeit und deshalb macht es da besonderen Sinn.

Reiseführer: Mein Lonely Planet Südamerika ist meine Reise-Bibel. Als Pauschaltourist habe ich „LP“ nie verstanden. Wenn man auf Insiderwissen wie Busverbindungen, Tipps & Sicherheitsanweisungen aber angewiesen ist, dann ist er gold wert. Er wird trotz seines Gewichts mein Begleiter sein. Mein eBookReader nehme ich diesmal als Reiseführer nicht mit. Die Suche im digitalen Nachschlagewerk hat mich in Namibia schier irre gemacht. 1000 Suchergebnisse für eine Anfrage. Da blätter ich lieber wieder.

Weihnachten anders, aber nicht ohne Spirit!

Ja, bei mir läuft Weihachten anders, aber warum es nicht ohne Spirit läuft und was sich noch hinter dieser Reise verbirgt verrate ich hier im LINK.

Kompromiss? Aber natürlich!

Mein Freund und ich reisen nach meinem Solo-Trip auch noch gemeinsam durch Bolivien, Chile und Peru. Diese Lösung war ein Kompromiss, weil er gerne mit Familie feiern wollte und ich gerne flüchte. Im Januar beginnt unser gemeinsamer Backpacktrip!


Ich hoffe du begleitest mich auf meiner Solo-Tour durch Südamerika – auf Instagram, Facebook, Twitter oder eben hier!

In diesem Sinne: #get up & travel!

 

Uruguay – Was „Locals & Blogger“ empfehlen. Mit Insider Martin von „Uruguay-erleben“

Meine Weihnachtsreise führt mich dieses Jahr auch nach Uruguay. Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen.

Hier meine Fragen an Martin Schmitt, ein einstiger unsteter Globetrotter, der seit 1999 ununterbrochen auf dem Erdball unterwegs war, aber seit 12 Jahren in Uruguay seine zweite Heimat gefunden hat. Martin bloggt auf www.lateinamerika-reisemagazin.com und betreibt das Reiseportal „www.uruguay-erleben.de

@MartinSchmitt www.uruguay-erleben.de1.) Was macht dich zum Uruguay-Experten?

Kann man eigentlich ein echter Experte für ein Land sein? Die meisten, die in der Gegend rumreisen, kennen nicht mal ihr Heimatland. Ich reise halt viel in Uruguay rum, vor allem dort, wo es keine Touristen hinzieht. Dort wo sie sind, da wohne ich ja. Zumindest in einer Region davon. Dann war ich eine Zeit mit einer Einheimischen zusammen, da wirst du dann in die Familie eingegliedert und lernst dann mehr als nur das Land kennen. Das ist teilweise nicht ganz einfach zu verstehen, das Verhalten der Leute, meine ich.

2.) Was hat dich am Land am meisten beeindruckt?

Du meinst was mich immer noch am meisten beeindruckt? Vielleicht ist es nicht zu sehr das Land selbst, eher ist es meine Einstellung zu dem Land und den Leuten. Damit will ich sagen, dass ich mit offeneren Augen durch das Leben gehe. Die kleinen Schönheiten des Lebens und des Landes habe ich erst mit der Zeit besser zu schätzen gelernt. Man muss wohl schon etwas älter werden, um Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Das ist wie Bücher schreiben. Mit 18 gute tiefsinnigen Bücher zu schreiben, das gelingt wohl nur den allerwenigsten, selbst mit viel Talent. Es fehlt die Erfahrung. Und die kann man sich weder anlesen, noch wie in unserem Fall des Reisens von anderen erzählt bekommen. Man muss selbst los. Vielleicht war Karl May da die Ausnahme.®MartinSchmitt

3.) Welche sind deine Lieblingsplätze abseits der Touristenströme?

Haha, das meinst du doch nicht ernst? Wenn ich die preisgebe, dann bin ich dort nicht mehr allein. Aber ich sag dir eins. Man muss sich quälen um hinzukommen. Ein Tipp. Miete dir ein Auto. Das lohnt einfach. Kann man ja mit 3 oder 4 Leuten zusammen machen. Kostet dann außerhalb der Saison 25 Euro. Und dann los. Voll in die Pampa (heißt in Uruguay Llanura) rein. Ab durch die Mitte, über die Feldwege und die Straßen, die andere nicht nehmen. Dort sind die schönsten Plätze. Die Sierras in Rocha über die Routa 109 ist ein lohnenswerter Trip. Sind 80 km Schotterpiste durch eine bizarre Felsenlandschaft. Ja und nach Cabo Polonio musst du. Auch wenn das kein Geheimtipp mehr ist. Aber so schön. Voll die geballte Natur.

4.) Wie sicher ist es für mich als Frau alleine „Backpack“ durch Uruguay zu reisen?

Da mach dir mal keine Sorgen. Sicherer als in Uruguay kannst als Frau in Südamerika nicht mehr reisen. Das dumme Macho-Gehabe gibt’s zwar hin und wieder noch, aber doch eher in den Regionen wo du eher nicht hinkommst. In den Favelas in Montevideo zum Beispiel, die dort Assentamientos heißen Angemacht wirst wohl auch daher nicht, weil der Einheimische an der Hautfarbe gar nicht erkennt, dass du ein ausländischer Traveler bist. Es gibt kaum Mulattinen und Farbige im Land. Sehen alle aus wie du und ich. An sich ist ja Uruguay mit Chile das sicherste Land in der Region, obwohl nicht alles Gold ist was glänzt. Aber in den Touristengebieten, an den Stränden im Sommer und in der Altstadt in Montevideo oder in Colonia de Sacramento wird schon aufgepasst, dass da nichts anbrennt.®MartinSchmitt

5.) Welches ist das typische uruguayische Leibgericht und wo findet man es?

Es ist das Asado. Gegrilltes Rindfleisch in allen Varianten. Nichts für mich. Bin zwar kein Vegetarier aber auch kein Rot-Fleischesser. Der wohl bekannteste Anlaufpunkt, um mal zu sehen wie die Asadore (die Grillmeister) das Fleisch zubereiten, ist der Mercado del Puerto in Montevideo, direkt am Hafen. Da ist auch immer mächtig was los. Allerdings nur tagsüber. Nachts ist der geschlossen. Kannst du dir tonnenweise die Steaks reinhauen. Es wird aber auch Gemüse gegrillt und Fisch auch.

6.) Was sollte man in Montevideo gesehen oder erlebt haben und warum lohnt es sich auch für Reisende wie mich?

Hm. Ich weiß eigentlich gar nicht was überhaupt so doll an Montevideo ist. Für mich ist das die langweiligste Hauptstadt, die ich bisher gesehen habe. Was schön ist, sind die Strände. Fast 20 Kilometer Playa entlang der Rambla. Und sauber. Zum Baden geeignet. Ok, die Altstadt, die Ciudad Vieja, ist auch ganz nett. Aber halt viel Nepp und teuer. Obwohl die Einheimischen dort nachts auch ausgehen. Weiß nicht warum man 3 Tage dort verbringen sollte. Ein paar Museen gibt es schon, aber die die sich auf die einheimische Geschichte beziehen, sind fast nur in Spanisch. Wenn du dort wohnst ist das was Anderes. Da bekommst dann halt auch mit wo die Festivals etc sind.

7.) Wie gut kommt man mit Einheimischen in Kontakt? Sind sie offen für Besucher oder eher verschlossen und zurückhaltend?

Ja sind sie. Offen meine ich. Solltest halt ein bisschen Spanisch können. Aber das hat auch was mit der Altersklasse zu tun. Die jüngeren trauen sich schon mal eher eine andere Sprache, die sie gelernt haben, zu reden. Gibt ja deutsche, französische und englische Schulen hier. Auf dem Land sind die Leute etwas reservierter. Da ist es dann schon von Vorteil, wenn du jemanden kennst. Aber helfen tun sie dir alle.®MartinSchmitt

8.) Was ist an den Grenzen zu beachten?

Gibt es da was zu beachten??? Wüsste ich gar nicht. Außer du willst mehr als 10000 Dollar einführen. Ach ja. Kiffen kannst du im Land auch auf der Straße, aber bloß nix mit über die Grenze nehmen. Die Zöllner im nächsten Land wissen woher du kommst.

9.) Wird man in den Bussen tiefgekühlt wie sonst auch in Fernbussen?

Fernbusse, das ist geil. Die längste Strecke hat 700 km, da fährt aber kein Tourist hin. Ist nicht zu vergleichen mit Argentinien, wo du mal locker 20 Stunden im Bus sitzt, bis zum ersten Ziel. Es kann unangenehm werden, aber in der Regel brauchst ja keinen Übernacht-Bus zu nehmen. 20 Grad sehe ich immer eingeblendet. Das ist eklig, wenn es draußen 30 Grad sind.

10.) Welche Tipps & Erfahrungswerte würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Lass dich treiben und setzt dir keine Ziele. Außer dem Rückflug, falls du den bekommen musst. Die Dinge, die du später nie vergessen wirst, sind die, die nicht auf deinem Reiseplan gestanden haben.

#dankeHallo Martin, danke für die vielen tollen Tipps! Kiffen werde ich sicherlich nicht, da hab ich meine Lektion schon in Amsterdam gelernt. Worauf ich mich aber freue ist der Austauch mit den Menschen. Du sagst ja, das sie sehr offen sind. Sehr erleichtert hat mich auch deine Info, dass Uruguay ein sehr sicheres Reiseland ist. Gerade als alleinreisende Frau ist mir Sicherheit sehr wichtig und für die Fernbusse pack ich einfach eine Decke ein;) Danke für deinen Input und vielleicht klappt es ja mit einem Treffen in deiner neuen Wahlheimat! Lieben Gruß Marlene

 

Eine Weihnachtsreise − Im Gepäck: Glaube, Liebe, Hoffnung – auch für dich?

Vor nur mehr zwei Jahren habe ich meine erste Weihnachtsreise unternommen. Dabei hatte ich eine Liste mit den dringlichsten Wünschen & Hoffnungen meiner Freunde. Ich hab sie nach Rom mitgenommen und um deren Erfüllung gebeten. Viel habe ich dabei über mich und meine Lieben gelernt. Und auch wenn nicht alle meine Bitten erhört wurden, so hat es mich doch näher zu den Menschen gebracht, die mir am Herzen liegen.image-2015-10-28(5)Wie schon im Winter 2013 gehe ich wieder über die Weihnachtsfeiertage auf Reise. Ganz alleine, mit Rucksack und ohne festgelegte Reiseroute*. Und wieder möchte ich auch die Hoffnung, Sehnsüchte & Wünsche meiner Freunde mitnehmen und entlang des Weges verteilen. Einfach weil ich an die Kraft des Bittens und Wünschens glaube. Oder auch nur um Hoffnung zu schenken und Mut zu machen. Ich suche mir dazu Plätze die mich fesseln, inspirieren, die heilig sind oder diese gewisse Magie verströmen, um dort für die Erfüllung der Wünsche zu bitten und zu beten.image-2015-10-28(11)Und dabei bin ich in den Augen der Kirche ganz sicher kein Christ und wahrscheinlich nicht mal ein Gläubiger. Ich sehe das allerdings ein wenig anders, denn ich glaube. Ich glaube an das Gute im Menschen und in der Welt. Mir ist es egal, ob man seine Fürbitten an einen Gott, das Universum oder eine höhere Macht stellt. Das darf jeder gerne benennen wie er mag. Ich denke nur einfach, dass Visionen, Wünsche und der feste Glaube an Etwas, Berge versetzen können und das unterstütze ich gerne.image-2015-10-28(9)Wer tief im Inneren weiß, dass alles gut wird, kann mit Krisen viel besser umgehen. Wer den festen Glauben an sich und seinen Erfolg hat, der wird ihn auch haben. Wer seinen Visionen folgt, der wird auch seine Ziele im Leben erreichen. Warum also sollte ich nicht an so etwas glauben? Warum nicht für Gutes bitten? Warum nicht Ziele schaffen? Warum nicht mit Fürbitten die Menschen die mir am Herzen liegen in ihrer Hoffnung stärken?

image-2015-10-28(7)

Weihnachtsreise – wie kam es dazu?

Vor 2 Jahren, vor meiner Rom-Reise, habe ich meine Freunde gefragt: Was ist dein innigster Wunsch? Was soll ich für dich mitnehmen? Wofür möchtest du, dass ich für dich bete? Nicht jeder konnte mit dieser Frage umgehen. Nicht jeder glaubt. Nicht jeder sieht einen Sinn darin. Aber die Menschen die mir ihr Herz geöffnet haben, denen bin ich mit dieser Frage auch näher gekommen. Selbst über langjährige Freunde habe ich Neues erfahren, habe einen Einblick ins Innere bekommen und war überrascht welch‘ tiefe Wünsche sie in sich tragen.image-2015-10-28(8)Und dabei ging es nicht um Geld oder Wohlstand! Es waren ganz persönliche Dinge. Liebevolle Dinge und bewegende Dinge. Wenn etwa dein Kind eine schlimme Krankheit in sich trägt, sich Jemand einsam fühlt oder gerade eine nahestehende Person verloren hat. Es ging um Schmerz, um Heilung und Hoffnung. Und allein das wir darüber geredet haben, schien Mut zu machen, Zuversicht zu wecken und den Glauben an einen positiven Ausgang zu stärken. Ich hatte das Gefühl, dass es für viele auch eine Erleichterung war, sich mir anzuvertrauen. Mit schwierigen Themen geht man nicht hausieren, aber man freut sich vielleicht, wenn Jemand interessiert nachfragt und man dann ein offenes Ohr findet.image-2015-10-28(10)Also habe ich alle Wünsche akribisch notiert und bin mit meiner Liste abgereist. Ich habe für jeden Wunsch den richtigen Platz gefunden und ihn vorgetragen. Natürlich habe ich keine Wunder vollbracht, aber der ein oder andere Herzenswunsch ging schon in Erfüllung. Viel wichtiger war aber die Annahme dieser Aufgabe und die Auseinandersetzung mit den Themen. Das für meine Freunde da sein, sie zu verstehen und ihre Probleme ernst zu nehmen. Mir hat das unheimlich viel gegeben und ich hoffe auch meinen Freunden.image-2015-10-28(13)Und auch über mich habe ich Einiges gelernt. Zum Beispiel das ein Geburtstagswunsch wie „Gesundheit“ keine Lappallie ist, die ich allzu oft unter den Tisch habe fallen lassen. Gesundheit, das habe ich aus den Gesprächen mitgenommen, ist das Wichtigste in unserem Leben. Geht sie verloren, dann kann das Beziehungen zerstören und Menschen kaputt machen. Ich wünsche also wieder „Gesundheit“ auf Geburtstagskarten, denn diese Lektion habe ich gelernt.image-2015-10-28(12)Aber ich habe auch meine eigene Bitte mit nach Rom genommen. Unglücklich verliebt habe ich darum gebeten endgültig loslassen zu können und wieder frei für Neues zu sein. Ich habe für einen Menschen gebetet, der mich ehrlich liebt, der mich annimmt wie ich bin und den auch ich von ganzem Herzen liebe. Am 1. Februar 2014 bin ich ihm begegnet und ich danke Gott (oder nennt es wie ihr wollt) noch heute jeden Tag für ihn!image-2015-10-28(6)Das hat mich bestärkt auch in diesem Jahr wieder Fragen mit auf meine Reise zu nehmen und dafür zu bitten. Einfach weil ich an die Kraft des Wünschens glaube. Weil es hilft wenn man sich angenommen fühlt. Weil es Hoffnung spendet und Freundschaft stärkt.AfrikaBurn Wünsche HoffnungWenn auch du möchtest, dass ich deine Bitten in die Welt hinaus trage, dann schreib mir! Als Kommentar, als PM auf Facebook oder eine ganz persönliche E-Mail. Ich werde mir alles sorgfältig notieren und für die Erfüllung deines Herzenswunsches bitten.

Hier meine Fragen zur Weihnachtsreise:

  • Was ist dein innigster Wunsch?
  • Woran hängt dein Herz?
  • Wovon träumst du?
  • Was würdest du dir wünschen, wenn ich dir einen Wunsch erfüllen könnte? Egal wie absurd, wie teuer oder unmöglich er erscheint.

Du musst diese Fragen nicht einzeln beantworten. Das hier sind Gedankenfetzen als Anhaltspunkt. Erzähl mir einfach deine Geschichte, was Dich bewegt und was du dir in dem Zusammenhang wünschst. Und ich hoffe, dass meine Fürbitte dann genau das in dein Leben trägt.

Deine Marlene

#infoDie ganze Geschichte zur meiner ersten Wunsch-Reise findest Du hier: http://couchabenteurer.de/wuenschen-in-rom/

Du kannst mir gerne deine Wünsche schicken und diese werden von mir absolut vertraulich behandelt, außer wir vereinbaren etwas Anderes. Sei es weil du möchtest das ich über Deine Geschichte schreibe oder ich dich darauf anspreche, weil ich es so ergreifend finde. Sonst wie gesagt, ist und bleibt es zwischen uns. Versprochen.

*Meine Reise ist nun grob geplant. Wie sie verlaufen wird kannst du hier nachlesen: Klicke einfach auf LINK.