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Fotografie in Kapstadt mit einem Bild von Lions Head und einer Frau am Felsen

Dein ultimativer Insider-Guide zum Fotografieren in Kapstadt!

Hier ist dein ultimativer Insider-Guide zum Fotografieren in Kapstadt mit allen Links zu den besten Spots! Denn geniale Fotos aus der Mother City dürfen natürlich auf keiner Südafrika-Reise fehlen. Mit meinem Tipps findest du garantiert die Locations, die dir richtig viel Aufmerksamkeit auf Instagram bringen!

Selbstverständlich gibt es neben Toplocations auch immer noch Events, Großveranstaltungen und Sportwettkämpfe die Fotografen ans Kap locken. Auch dazu findest du hier alle Informationen, damit dir garantiert kein Foto durch die Lappen geht. Und klar,  gebe ich dir auch Tipps wie du dich auch mit teurem Euipment sicher in der Stadt bewegen kannst und wo du eventuell noch Technik leihen kannst, so das nötig werden sollte.

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Gerahmt

Ein paar der besten Spots in Kapstadt haben inzwischen diesen markanten Fotorahmen, damit Touristen hier an ihr Erinnerungsfoto denken. Was ich sehr begrüße, denn oft läuft man an markanten Stellen vorbei, ohne an einen Schnappschuss zu denken. Also seid wachsam, wenn ihr durch Kapstadt zieht. Dieser spezielle Rahmen steht an der Eden on Bay Mall in Big Bay.

 

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Camps Bay

Den wohl beste Platz für einen Schnappschuss von Camps Bay, seinem Strand und der Bergkette „Zwölf Apostel“ hat man vom Maiden’s Cove Parkplatz zwischen Camps Bay und Clifton. Besonders nach der Regenzeit ist der Rasen hier schön frisch und grün und bietet den perfekten Kontrast zum türkisblauen Meer. Dieses Motiv solltest du dir in jedem Fall nicht entgehen lassen.

 

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Dassies

Putzige Dassies, auch Klippschliefer genannt, bekommt man am ehesten auf dem Tafelberg oder an den Felsen am Cape-of-Good-hope-Schild zu Gesicht. Sie lieben es sich morgens zu sonnen. Wer also früh auf dem Tafelberg ist, der wird ihnen in reichlicher Zahl beim Sonnenbad begegnen.

 

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Ray Ban´s

Die riesigen Ray Ban Sonnengläser, die zu Ehren Nelson Mandelas errichtet wurden, findest du im Stadtteil Sea Point (fast schon Ecke Green Point) direkt an der beliebten Promenade. Am besten du kommst hier eine Stunde vor Sonnenuntergang her, dann ist das Licht am Schönsten und an der beliebten Flaniermeile findest du ganz sicher noch viele weitere Motive.

 

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Leuchtturm

Green Point Lighthouse ist ein schönes Motiv für alle, die Leuchttürme faszinierend finden. Das  im Jahre 1824 in Dienst gestellte Gebäude ist der älteste Leuchtturm Südafrikas. Elektrifiziert wurde er 1929 und sein Leuchtfeuer erreichte dadurch eine Reichweite von über 23 km, was für die damalige Zeit enorm war. Ideal ist der Besuch in Verbindung mit einem Spaziergang an der Sea Point Promenade. Ich mag die Perspektive mit mit dem Green Point Park im Rücken, da man mit der Mauer und den Palmen tolle Führungslinien fürs Auge bekommt, was wiederum den Reiz des Fotos ausmacht. Probierts mal aus.

 

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Tafelbergblick

Der beste Spot für das fast schon obligatorische Tafelbergbild ist natürlich der Blouberg Beach. Hier hat man freie Sicht auf den Table Mountain und dazu herrlichen Strand mit Schaumkronenwellen. Nur bei starkem Wind sollte man hier nicht fotografieren, weil es die Kamera ruiniert. Der feine Sand, der über den Strand peitscht, setzt sich sofort in der Kamera fest und das Objektiv läßt sich danach nicht mehr ausfahren. Also Obacht!

 

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Simons Town Hafen

Der malerischste Hafen den du in Kapstadt finden kannst, ist der von Simons Town. Das Wasser der False Bay liegt meist ruhig und leuchtet hier türkisblau. Die kleinen Boote der Fischer schwanken im Hafen vor sich hin und mit etwas Glück wirst du ein paar Robben entdecken. Nimm dir Zeit und genieß dieses kleine Idyll. Ich kann dir zudem das gute Essen bei Berthas Restaurant empfehlen. Ein paar Meter weiter befindet sich übrigens der größte Marinehafen Südafrikas und dort kann dir dann auch schon mal ein U-Boot vor die Linse kommen. Einmal im Jahr ist in Simons Town auch „Navy Festival“ mit Besichtigungen, falls das für dich interessant ist, dann schau auf deren Website.

 

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Boulders Beach

Natürlich dürfen in deiner Fotosammlung von Kapstadt auch Pinguine nicht fehlen. Du findest sie bekanntlich am Boulders Beach in Simons Town. Dort gibt es ein kleines Schutzreservat für die Tiere von wo aus die meisten Touristen ihre Fotos schießen. Was viele nicht wissen, es gibt auch einen kleinen Strand in dem Aral. Hier hast du die Möglichkeit, den Tieren ganz nah zu kommen und sogar mit ihnen zu schwimmen. Optional gibt es noch einen frei zugänglichen Teil dieses Strandes. Um ihn zu erreichen folgst du in Simons Town der Beschilderung des Golfplatzes und biegst dort in Richtung Meer ab. Ganz unten ist ein Parkplatz zu dessen rechten Seite ein unscheinbares Holztor steht. Dieses kannst du unentgeltlich passieren und wirst auch hier Pinguine finden und zudem weitaus weniger Touristen.

 

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Boomslang

Noch gar nicht so lange gibt es im Kirstenbosch National Botanical Garden den so genannten „Treetop Canopy Walkway“ der auch gerne mal „Boomslang“ genannt wird. Dieser Baumwipfelpfad ist ein schönes Motiv und der botanische Garten ohnehin. Hier findest du als Interessierter auch jede Menge interessanter Pflanzen, Bäume und Blüten. Aber nicht nur das…

 

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Stars hautnah

Im Sommer ist der Kirstenbosch Garten auch der Hot-Spot für Konzerte der beliebtesten Künstler Südafrikas. Man trifft sich Sonntags zum Picknick auf der Wiese und auf der Bühne rocken die Sänger ganz hautnah! Du hast dann die Chance die Stars von The Parlotones, Prime Circle oder die Jungs von Goldfish vor die Linse zu bekommen. Alle Events findest du unter Anderem auf der offiziellen Website.

 

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Bo-Kaap

Malerische Gassen, farbenfrohe Häuser und lebensfrohe Menschen, das ist das Bo-Kaap! Zudem ist dieser Stadtteil ein weiterer Magnet für Fotografen, der auch auf deiner Fotosafari nicht fehlen sollte. Wer – im Gegensatz zu mir – belebte Gassen und das pralle Leben dieses Viertels einfangen will, der ist mit einem Besuch am frühen Nachmittag gut beraten.

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Piraten ahoi

Kapstadt vom Meer aus zu entdecken ist großartig, weil alles eine ganz andere Perspektive bekommt. Wer Glück hat, bekommt auch gleich noch das berühmte Piratenschiff vor die Linse. Toll ist auch der Blick hinüber zur Waterfront, auf das Stadion und Lions Head. Natürlich hat man hier auch die Chance Wale oder Delfine vor die Linse zu bekommen. Besonders empfehlenswert ist eine Sonnenuntergangs-Katamarantour für stimmungsvolle Aufnahmen. Startpunkt für Bootsausflüge ist in der Regel der Hafen an der V&A Waterfront.

 

Frau auf dem Lions Head in Kapstadt

Lions Head

Für wagemutige Kletterer die ein atemberauendes Foto wollen, empfehle ich den Aufstieg zu Lions Head, um dann an dem hervorstehenden Felsen eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Aber Achtung, der Aufstieg ist nichts für Ungeübte und man sollte auch auf das Gewicht seiner Ausrüstung achten, sonst wird der Ausflug zur Tourtour. Auch empfiehlt es sich die kühle Morgenfrische mitzunehmen, bei Hitze würde ich von dem ohnhin schweißtreibenden Anstieg wirklich abraten. Wer sich aber traut und sich früh auf die Beine macht, der wird hier mit einer mega Kulisse belohnt. Garantiert.

 

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Heilige Party´s

Festivals gibt es natürlich auch jede Menge in Kapstadt und es macht riesig Spaß hier feiern zu gehen. Von „Rocking The Daisies“ über „Holy Color Festival“ oder auch dem Kapstädter Karneval – hier kommt jeder auf seine Kosten und findet lohnenswerte Motive. Für das Farbenfestival solltest du dir allerdings dringend einen staubfeste Hülle für die Kamera zulegen. Das feine Pulver was in die Luft geworfen wird, setzt sich in jede noch so kleine Ritze und ruiniert dir die Kamera. Die Locations der jeweiligen Events sind verschieden, also ist auch hier etwas Vorabrecherche notwendig.

 

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Diaz Beach

Diaz Beach gilt als einer der schönsten Strände der Welt. Er ist im Cape of good hope Nationalpark gelegen und nur zu Fuß über einige Treppen zu erreichen. Wer dann noch etwas nach links in Richtung Leuchtturm geht, wird diesen Felsen finden, der einer der Spots für geniale Fotos ist. Übrigens ist dieser Strand bei Models und Topfotografen eine beliebte Shootinglocation. Wer weiß, vielleicht wirst du gleich noch entdeckt?

 

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Baboons

Paviane bzw. Baboons, wie sie in Südafrika genannt werden, bekommt man am ehesten auf der Kaphalbinsel vor die Linse. Gerne treiben sie sich in der Nähe der Straußenfarm oder direkt auf dem Weg zum Cape-of-good-hope-Schild rum. Aber vorsicht, diese Tiere sind wild und können zu einer Gefahr für dich werden. Deshalb in jedem Fall einen sicheren Abstand halten und mit Teleobjektiv fotografieren.

 

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Street Art

Wer Street Art mag, wird in Kapstadt an vielen Ecken spannende und inspirierende Motive finden. Ganz besonders häufig sind sie jedoch in Woodstock. Es gibt hier auch geführte Walkingtouren, bei denen du zudem noch Wissenswertes zur Szene erfährst und keines der besten Motive verpaßt. Vielleicht probierst du es ja mal aus? Ich bin jedenfalls ein riesen Fan dieser Kunst, denn sie ist nah an den Menschen, ihren Problemen, Sorgen und Wünschen.

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Sport-Events

Sportfotografen werden Kapstadt lieben, denn nahezu an jedem Wochenende findet ein Event zum Auspowern und natürlich shooten statt. Sei es Trailrunning, Mountainbikerennen, Segelregatten oder Schwimmwettbewerbe. Die drei wohl berühmtesten Wettkämpfe sind der Two Oceans Marathon, das Cape Epic und die Cape Town Cycling Tour, besser bekannt als das Cape Argus. Zu allen Großveranstaltungen pilgern Sportler aus der ganzen Welt, was auch wenig verwunderlich ist, denn die Events haben eine Traumkulisse, sind top organisiert und haben einen hervorragenden Ruf. Je nach Wettkampf und Routenführung wechselt hier die Toplocation zum Fotografieren, dh. am Besten vorab mal kurz online informieren.

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Weingebiet

Nicht nur in den Weingebieten von Franschhoek, Paarl und Stellenbosch kann man wunderbar fotografieren. Man muss gar nicht so weit fahren, deann auch Kapstadt selbst hat Weinanbaugebiete und Kellereien von Traditionell bis Modern. Damit du die besten Weingüter findest, tolle Fotos machen kannst und nebenbei auch das ein oder andere Glas genießen kannst, empfehle ich dir eine Tour mit Clarissa Hagemann. Sie ist deutschsprachige Weinexpertin und tourt mit dir zu den besten & fotogensten Wine-Estates.

 

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Geschichte

Natürlich kommt in Kapstadt auch der auf seine Kosten der klassische, geschichtsträchtige Gebäude mag. Man findet sie eigentlich überall. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt, die so genannte Citybowl wirst du so einige lohnenswerte Motive finden. Da der Stadtkern sehr übersichtlich ist, brauchst du auch keine Sorge haben, hier verloren zu gehen. Die teure Kamera würde ich allerdings immer etwas bedeckt halten, damit du nicht Gefahr läufst, sie abgenommen zu bekommen. Starte am Besten beim Castle of good hope, dem Parlaments Gebäude und arbeite dich dann über Company Gardens bis zum Mount Nelson Hotel vor.

 

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Aquarium

Solltest du doch mal einen Tag mit schlechtem Wetter in Kapstadt erwischen, so empfehle ich dir das Aquarium an der V&A Waterfront. Hier kann man sich den ganzen Tag aufhalten und spannende Tiere fotografieren – von Hai bis Rochen! Übrigens ist die Location auch ein guter Tipp für Familien.

 

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Chapman´s Peak Drive

Kein Kapstadtbesuch ohne einen Abend am Chapman´s Peak Drive! Ich liebe diese Küstenstraße, die schon so ziemlich jeder großen Automarke als Kulisse diente. Hier zu fotografieren ist eine Wonne. Besonders wenn so eine Stunde vor Sonnenuntergang die Felsen in warmes Licht getaucht werden und orange bis rot glühen. Diese Kulisse sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Aber wie gesagt, erst am Abend, denn morgens liegt Chappy im Schatten und ist längst nicht so magisch. Wer etwas Mut und Geduld hat auch bei Dunkelheit zu fotografieren, der kann bei Chappies auch klasse Langzeitaufnahmen mit fahrenden Fahrzeugen machen. Mehr Bilder zur Motivation im LINK.

 

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Surfen

Kapstadt gilt weltweit auch als einer der Top-Spots für Surfer und Kitesurfer. Wer sich für Sportfotografie begeistert, wird auch hier schnell richtig gute Ergebnisse bekommen. In den letzten Jahren war Kapstadt auch immer Gastgeber des Red Bull King of the Air Kite-Contest. Einem der wichtigesten Kite-Wettkämpfe der Szene. Es lohnt sich seine Fotoreise in diese Zeit zu legen (gewöhnlich Februar) und eine Unterkunft in Blouberg Beach zu suchen. Das ist einfach die beste Seite für alle Kite-Surfer und deren Fotografen.

 

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Hafencharme

Wer Industriechic und den Charme eines Hafens mag, der sollte sich mit seiner Kamera ins Kapstädter Hafengebiet begeben. Das ist nicht ganz so einfach, weil man am Gate kontrolliert wird. Mit einem kleinen Trick findet ihr aber trotzdem Einlass. Im Hafen befindet sich eines der besten Fischrestaurants der Stadt, das Panama Jacks. Wenn ihr angebt, dorthin zu wollen, dann dürft ihr passieren. Und ein bißchen Genuss neben der Fotografiererei muss ja schließlich auch drin sein, macht ja schließlich auch hungrig. Ein wenig vorsichtig solltet ihr hier beim Fotografieren allerdings schon sein, da es keine typische Touristengegend ist.

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Wale & Delfine

Zugegeben Sichtungen von Walen und Delfinen sind in Kapstadt nicht alltäglich, aber auch gar nicht so selten. Ich hatte schon mehrfach Glück und sogar Defline neben meinem Kajak zu haben. Wenn ihr also erfahrt, dass Tiere in der Bucht sind, dann leiht euch ein Kajak, schnappt euch die GoPro und versucht euer Glück. Optional bucht euch eine Katamarantour von der V&A Waterfront.

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Muizenberg

Eines der beliebtesten Motive in Kapstadt sind natürlich auch die bunten Badehäuser in Muizenberg. Hier zieht es wohl die Meisten hin und das völlig zurecht. Sind sie doch durch ihre Farben in Kombination mit Meer und Strand ein echter Hingucker. Für Fotografen die möglichst nur die Häuschen und wenig Leute hier fotografieren wollen, lohnt es sich früh aufzustehen, bevor die Touristen diesen Spot für sich beanspruchen. Übrigens wer hier am Strand in Richtung Gordons Bay spazieren gehen möchte, der sollte die Kamera besser nicht mit sich führen. Der Abschnitt ist durch seine Lage leider sehr oft nicht ganz ungefährlich. Zumindest, wenn man sich weiter von Muizenberg entfernt, kommt es immer wieder zu Überfällen. Also für ausgiebige Spaziergänge die Kamera hier besser dann nicht mitnehmen.

 

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St. James

Bunte Häuser gibt es aber nicht nur in Muizenberg. Auch St. James an der False Bay hat diese farbenfreudigen Badehäuser zu bieten und dazu direkt davor auch einen Meerwasserpool in dem garantiert keine Haie schwimmen. Wer sich lieber dieses Motivs bedient, sollte also gleich noch die Badesachen einpacken. Hier kommt man übrigens auch gut mit dem Zug von der Innenstadt hin.

 

Abseilen

Abseilen

Wer Actionfotos von sich mag, dem empfehle ich am Tafelberg abseilen zu gehen. Die Szenerie und man selbst so an einem Seil über dem Abgrund – das hat schon das Zeug zu einem echten Abenteurerfoto. Und ja, das auf dem Foto bin ich!

 

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Nachtaufnahme

Einen überwältigen Blick bietet das nächtliche Panorama über die Stadt. Dazu fährt man am besten mit dem Auto auf den Signal Hill. Etwas Mut, Vorsicht und Achtsamkeit sind dann allerdings hier und gerade Nachts geboten, besonders wenn man teures Foto-Equipment mit sich führt. Es macht daher vielleicht auch Sinn aus dem Auto heraus zu fotografieren oder sich Anderen anzuschließen. Besonders zu Vollmond oder wenn die Wolken der Kaltfront in die Stadt ziehen, ist der Spot und sind die Motive der Hammer!

 

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Company´s Garden

Museeums-Interesierte sollten sich in Company´s Gardens umschauen. Hier gibt es eine Reihe ausgewählte Ausstellungen, aber auch ein Planetarium, Brunnen, Skulpturen, einen Rosengarten und die in diesem Park beliebten Eichhörnchen. Diese lassen sich ganz leicht mit ein paar Nüssen locken und sind prima Models.

 

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Fliegen

Ein absolutes Highlight ist für mich immer auch ein Flug über Kapstadt. Die Stadt bekommt eine ganz andere Perspektive und diese ist noch mal atemberaubender als ohnehin schon. Wenn möglich buch dir einen Flug über das Kap der guten Hoffnung und versuch aus dem Helikopter oder Flugzeug heraus Fotos zu schießen. Diese spektakuläre Küste ist es wert von dir fotografiert zu werden. Helikopterflüge werden an der Waterfront angeboten oder online. Ich empfehle aber eine kleine Maschine wie sie vom Morningstar Airfield aus starten. Die Preise sind da einfach normaler. Bitte nur unbedingt vorab Kontakt aufnehmen, um einen freien Piloten zu finden.

 

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Fußball

Du liebst Fußball? Dann interessiert dich doch auch sicher das WM-Stadion von Kapstadt. Natürlich gibt es dieses Gebäude aus verschiedenen Perspektiven. Die unglücklichste ist in meinen Augen die vom McDonals aus und die von der Rückseite aus Richtung Waterfront. Wer das Gebäude schön in Szene setzen möchte, der sollte in den Green Point Park gehen. Der Rahmen ist hier einfach bedeutend attraktiver.

 

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Townships

Auch Townships gehören zu Kapstadts Stadtbild, ob man das nun gerne sieht oder nicht. Eine große Zahl der Bevölkerung lebt in Stadtteilen wie Khayelitsha, Mitchells Plain oder Philippi. Es ist wenig ratsam zu meinen, man kann da einfach mit Fotoausrüstung reinspazieren und fotografieren. Wer wirklich interessiert ist, der sollte sich einer Tour anschließen und dort auch erfragen ob fotografieren gern gesehen wird bzw. ob die teure Kamera ganz zuhause bleiben sollte. Auch würde ich mir wünschen, dass ihr hier respektvoll fotografiert. Jeder Mensch ist gleich viel wert und sollte auch so geachtet werden.

 

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Foodies

Für alle Food-Fotografen ist Kapstadt ein reiner Genuss-Tempel. Man kann eigentlich gar nicht schlecht essen (okay, am Kiosk vorm Parlament schon), aber ansonsten werdet ihr hier voll auf eure Kosten kommen. Besucht die Neigbour-Goods-Märkte von Bay Harbour, über The Old Biscuit Mill bis hin zum Oranjezicht City Farm-Market und sucht euch dort spannende Motive. Früh da sein lohnt sich in der Regel!

 

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Cape of good hope

Der Klassiker unter den Kapstadt-Fotos ist natürlich auch ein Schnappschuss vom Cape-of-good-hope-Schild. Mir ist es inzwischen zu viel geworden, mich dort mit tausenden Asiaten für ein Foto anzustellen, deshalb weiche ich meist auf das etwas kleinere Schild nebendran aus. Wer aber unbedingt diesen Schnappschuss haben möchte, der sollte besonders früh oder spät hier sein oder eben reichlich Geduld aufbringen. Eine schöne Erinnerung ist es allemal.

 

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Koeberg Nature Reserve

Du wirst es nicht für möglich halten, aber auch Wildlife-Fotografie mit Großwild ist möglich in Kapstadt. Elands, Springböcke, Bontebosk und natürlich Zebras gibt es in Gebieten wie dem Cape-of-good-hope Nature Reserve oder in der Nähe von Melkbos. Hier befindet sich das Koeberg Nature Reserve um das dortige Kraftwerk. Das kleine, nahezu unbekannte Gebiet bietet dir die Möglichkeit auf Tuchfühlung mit den Tieren zu gehen. Gegen Abend und am Morgen sammeln sich die Herden zum Weiden und du wirst in Ruhe Zeit haben, sie fotografieren zu können.

 

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Equipment-Tipp

Solte deine Technik aus welchen Gründen auch immer versagen, dann wäre mein Tipp, sich einfach Equipment auszuleihen. In der Regel ist die Ausrüstung, so man sie neu kauft, in Südafrika wesentlich teurer als bei uns in Deutschland. Außerdem hättest du nicht die gleiche Garantie. Deshalb mein Rat nicht zu kaufen, sondern zu mieten. Das geht bei verschiedenen Anbietern. Ich bin selbst mal in die Verlegenheit gekommen, mir eine Linse ausleihen zu müssen und habe gute Erfahrungen mit „Sunshineco“ in Gardens gemacht.

 

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Lieblingsfoto

Und das ist mein persönliches Lieblingsfoto aus Kapstadt. Ich habe auf dieser Seite der Stadt in Big Bay eine zeitlang gelebt und es geliebt jeden Morgen diesen Blick auf den Tafelberg zu haben. Diese Aussicht haben ich – zurück in Deutschland – lange vermißt. Damit die Sehnsucht nach Kapstadt und dem Tafelberg nicht noch größer wird, habe ich mir dieses Motiv jetzt als Mega Poster anfertigen lassen. Dazu habe ich mich für einen hochwertigen Druck von Cewe* entschieden. Die Produkte des Unternehmens kannte ich von einer bekannten Drogeriemarktkette. Diesmal habe ich online bestellt, weil es mir einfach leichter am eigenen PC fiel, die Auswahl und den Zuschnitt zu machen. Jetzt hängt mein schönstes Foto gerahmt in meinem Wohnzimmer und jeden Tag kann ich mich zurück in meine Lieblingsstadt träumen!

Damit du dich leichter zu den markanten Punkten findest, habe ich Karten in den Artikel verlinkt, die dir eine Navigation vereinfachen sollen. Bitte beachte, dass nicht alle Punkte direkt verlinkbar waren und ich dann den nächst möglichen Spot verlinkt habe. Ich hoffe trotzdem, dass es dir so eine große Hilfe ist.

*Hier handelt es sich um eine Kooperation mit Cewe Fotobüchern.

Lass mir gerne Feedback da, ob dir mein Artikel eine Hilfe war. Frag mich gerne, wenn du noch mehr Details wissen möchtest und melde Dich, wenn irgendwas in dem Artikel noch fehlen sollte. Ich freue mich über deine Rückmeldung.

Du hast nach dem Kapstadt -Artikel Lust bekommen, mal nach Südafrika zu reisen, aber der letzte Kick fehlt noch? Dann lies mal im LINK, warum du dieses spannenden Reiseland nicht verpassen sollest.

 

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Paraguay – Was „Locals“ empfehlen. Mit Insiderin Kira

Paraguay ist ein zumeist übersehenes Land in Südamerika, dabei hat es sehr viel zu bieten. Bevor ich auf Reisen auf eine Entdeckungstour starte informiere ich mich gerne bei Locals und frage sie nach ihren Erfahrungen, Anregungen sowie Verhaltensregeln.

Im Hostel in Paraguay habe ich Kira kennengelernt und sie mal ausgefragt. Sie lebt seit 6 Monaten in Paraguay und hat mir viele schöne Tipps gegeben, die ich gerne auch hier teilen möchte. image-2015-12-171.) Was macht dich zum Paraguay-Experten?

Ich habe eine Freundin hier besucht und mich dann ins Land verliebtt und bin dann einfach geblieben. Die Zeit hier nutze ich zum Sprache lernen und um Land und Leute kennenzulernen. Inzwischen habe ich schon viele Eindrücke gesammelt um mitreden zu können.image-2015-12-16(7)2.) Was hat dich am Land am meisten beeindruckt?

Ganz besonders die „Andersartigkeit“ zu anderen südamerikanischen Ländern.image-2015-12-16(2)3.) Welche sind deine Lieblingsplätze abseits der Touristenströme?

Ich mag die kleinen Cafés und Restaurants. Besonders die, die auf den ersten Blick etwas runtergerockt aussehen. Denn sie haben meist das beste Essen.image-2015-12-16(8)4.) Wie sicher ist es für mich als Frau alleine „Backpack“ durch Paraguay zu reisen?

Überhaupt kein Problem wenn man nicht zu Männern ins Auto steigt, die einem schöne Augen machen oder nachts an dunklen Ecken noch unterwegs ist. image-2015-12-16(6)5.) Welches ist das typische paraguaynische Leibgericht und wo findet man es?

Mbeju – das ist eine Art Fladen mit Käse und man findet ihn eigentlich an jeder Ecke. Das leckerste gibt es im Café de Aca.Oder auch ganz lecker ist Chipa. Eine Art Brötchen mit Käse eingebacken.image-2015-12-166.) Was sollte man in Asunción gesehen oder erlebt haben und warum lohnt es sich auch für Reisende wie mich?

Die typischen Einheimischenbusse auch „Colectivo“ genannt. Sie verkörpern für mich Paraguy, weil hier alles zusammen kommt. Die Menschen, das Essen was verteilt wird und natürlich auch der Blick auf die Stadt.

Und dann ist da noch der Markt der Stadt, der Mercado Quadro – der ist schon richtig speziell. Es gibt alles, es ist verrückt und vollgestopft … ach vielzu abgedreht.image-2015-12-16(1)7.) Wie gut kommt man mit Einheimischen in Kontakt? Sind sie offen für Besucher oder eher verschlossen und zurückhaltend?

Am Anfang sind sie eher distanziert, wenn sie dich abgecheckt habe wirst du aber auch schnell ins Herz geschlossen. Und außerdem sind sie alle super hilfsbereit. Das schätze ich sehr. image-2015-12-16(4)8.) Wie stehts mit Hygiene und Trinkwasser?

Das Wasser aus dem Hahn ist absolut trinkbar und auch wenn die Straßen es nicht vermuten lassen, ist es sehr hygienisch hier. Ich hatte noch nie Probleme in Paraguay.image-2015-12-16(3)9.) Wie gut funktioniert das Bussystem in Paraguay?

Großartig und gar nicht. Es gibt zwar keinen Fahrplan, keinen Zeitplan aber es funktioniert trotzdem. Man muss einfach mehr Zeit mit einplanen. image-2015-12-16(5)10.) Welche Tipps & Erfahrungswerte würdest du mir mit auf die Reise geben?

Fahr unbedingt mit den Einheimischebussen, so lange es sie noch gibt. Die sind echt ein Highlight und der beste Weg Paraguay für sich zu entdecken.

#dankeDanke Kira, dass du dir Zeit genommen hast und mir all mit so vielen Infos und Tipps weitergeholfen hast. Einfach großartig! Ich bin schon echt gespannt auf deine „Derzeitheimat“.

Uruguay – Was „Locals & Blogger“ empfehlen. Mit Insider Martin von „Uruguay-erleben“

Meine Weihnachtsreise führt mich dieses Jahr auch nach Uruguay. Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen.

Hier meine Fragen an Martin Schmitt, ein einstiger unsteter Globetrotter, der seit 1999 ununterbrochen auf dem Erdball unterwegs war, aber seit 12 Jahren in Uruguay seine zweite Heimat gefunden hat. Martin bloggt auf www.lateinamerika-reisemagazin.com und betreibt das Reiseportal „www.uruguay-erleben.de

@MartinSchmitt www.uruguay-erleben.de1.) Was macht dich zum Uruguay-Experten?

Kann man eigentlich ein echter Experte für ein Land sein? Die meisten, die in der Gegend rumreisen, kennen nicht mal ihr Heimatland. Ich reise halt viel in Uruguay rum, vor allem dort, wo es keine Touristen hinzieht. Dort wo sie sind, da wohne ich ja. Zumindest in einer Region davon. Dann war ich eine Zeit mit einer Einheimischen zusammen, da wirst du dann in die Familie eingegliedert und lernst dann mehr als nur das Land kennen. Das ist teilweise nicht ganz einfach zu verstehen, das Verhalten der Leute, meine ich.

2.) Was hat dich am Land am meisten beeindruckt?

Du meinst was mich immer noch am meisten beeindruckt? Vielleicht ist es nicht zu sehr das Land selbst, eher ist es meine Einstellung zu dem Land und den Leuten. Damit will ich sagen, dass ich mit offeneren Augen durch das Leben gehe. Die kleinen Schönheiten des Lebens und des Landes habe ich erst mit der Zeit besser zu schätzen gelernt. Man muss wohl schon etwas älter werden, um Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Das ist wie Bücher schreiben. Mit 18 gute tiefsinnigen Bücher zu schreiben, das gelingt wohl nur den allerwenigsten, selbst mit viel Talent. Es fehlt die Erfahrung. Und die kann man sich weder anlesen, noch wie in unserem Fall des Reisens von anderen erzählt bekommen. Man muss selbst los. Vielleicht war Karl May da die Ausnahme.®MartinSchmitt

3.) Welche sind deine Lieblingsplätze abseits der Touristenströme?

Haha, das meinst du doch nicht ernst? Wenn ich die preisgebe, dann bin ich dort nicht mehr allein. Aber ich sag dir eins. Man muss sich quälen um hinzukommen. Ein Tipp. Miete dir ein Auto. Das lohnt einfach. Kann man ja mit 3 oder 4 Leuten zusammen machen. Kostet dann außerhalb der Saison 25 Euro. Und dann los. Voll in die Pampa (heißt in Uruguay Llanura) rein. Ab durch die Mitte, über die Feldwege und die Straßen, die andere nicht nehmen. Dort sind die schönsten Plätze. Die Sierras in Rocha über die Routa 109 ist ein lohnenswerter Trip. Sind 80 km Schotterpiste durch eine bizarre Felsenlandschaft. Ja und nach Cabo Polonio musst du. Auch wenn das kein Geheimtipp mehr ist. Aber so schön. Voll die geballte Natur.

4.) Wie sicher ist es für mich als Frau alleine „Backpack“ durch Uruguay zu reisen?

Da mach dir mal keine Sorgen. Sicherer als in Uruguay kannst als Frau in Südamerika nicht mehr reisen. Das dumme Macho-Gehabe gibt’s zwar hin und wieder noch, aber doch eher in den Regionen wo du eher nicht hinkommst. In den Favelas in Montevideo zum Beispiel, die dort Assentamientos heißen Angemacht wirst wohl auch daher nicht, weil der Einheimische an der Hautfarbe gar nicht erkennt, dass du ein ausländischer Traveler bist. Es gibt kaum Mulattinen und Farbige im Land. Sehen alle aus wie du und ich. An sich ist ja Uruguay mit Chile das sicherste Land in der Region, obwohl nicht alles Gold ist was glänzt. Aber in den Touristengebieten, an den Stränden im Sommer und in der Altstadt in Montevideo oder in Colonia de Sacramento wird schon aufgepasst, dass da nichts anbrennt.®MartinSchmitt

5.) Welches ist das typische uruguayische Leibgericht und wo findet man es?

Es ist das Asado. Gegrilltes Rindfleisch in allen Varianten. Nichts für mich. Bin zwar kein Vegetarier aber auch kein Rot-Fleischesser. Der wohl bekannteste Anlaufpunkt, um mal zu sehen wie die Asadore (die Grillmeister) das Fleisch zubereiten, ist der Mercado del Puerto in Montevideo, direkt am Hafen. Da ist auch immer mächtig was los. Allerdings nur tagsüber. Nachts ist der geschlossen. Kannst du dir tonnenweise die Steaks reinhauen. Es wird aber auch Gemüse gegrillt und Fisch auch.

6.) Was sollte man in Montevideo gesehen oder erlebt haben und warum lohnt es sich auch für Reisende wie mich?

Hm. Ich weiß eigentlich gar nicht was überhaupt so doll an Montevideo ist. Für mich ist das die langweiligste Hauptstadt, die ich bisher gesehen habe. Was schön ist, sind die Strände. Fast 20 Kilometer Playa entlang der Rambla. Und sauber. Zum Baden geeignet. Ok, die Altstadt, die Ciudad Vieja, ist auch ganz nett. Aber halt viel Nepp und teuer. Obwohl die Einheimischen dort nachts auch ausgehen. Weiß nicht warum man 3 Tage dort verbringen sollte. Ein paar Museen gibt es schon, aber die die sich auf die einheimische Geschichte beziehen, sind fast nur in Spanisch. Wenn du dort wohnst ist das was Anderes. Da bekommst dann halt auch mit wo die Festivals etc sind.

7.) Wie gut kommt man mit Einheimischen in Kontakt? Sind sie offen für Besucher oder eher verschlossen und zurückhaltend?

Ja sind sie. Offen meine ich. Solltest halt ein bisschen Spanisch können. Aber das hat auch was mit der Altersklasse zu tun. Die jüngeren trauen sich schon mal eher eine andere Sprache, die sie gelernt haben, zu reden. Gibt ja deutsche, französische und englische Schulen hier. Auf dem Land sind die Leute etwas reservierter. Da ist es dann schon von Vorteil, wenn du jemanden kennst. Aber helfen tun sie dir alle.®MartinSchmitt

8.) Was ist an den Grenzen zu beachten?

Gibt es da was zu beachten??? Wüsste ich gar nicht. Außer du willst mehr als 10000 Dollar einführen. Ach ja. Kiffen kannst du im Land auch auf der Straße, aber bloß nix mit über die Grenze nehmen. Die Zöllner im nächsten Land wissen woher du kommst.

9.) Wird man in den Bussen tiefgekühlt wie sonst auch in Fernbussen?

Fernbusse, das ist geil. Die längste Strecke hat 700 km, da fährt aber kein Tourist hin. Ist nicht zu vergleichen mit Argentinien, wo du mal locker 20 Stunden im Bus sitzt, bis zum ersten Ziel. Es kann unangenehm werden, aber in der Regel brauchst ja keinen Übernacht-Bus zu nehmen. 20 Grad sehe ich immer eingeblendet. Das ist eklig, wenn es draußen 30 Grad sind.

10.) Welche Tipps & Erfahrungswerte würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Lass dich treiben und setzt dir keine Ziele. Außer dem Rückflug, falls du den bekommen musst. Die Dinge, die du später nie vergessen wirst, sind die, die nicht auf deinem Reiseplan gestanden haben.

#dankeHallo Martin, danke für die vielen tollen Tipps! Kiffen werde ich sicherlich nicht, da hab ich meine Lektion schon in Amsterdam gelernt. Worauf ich mich aber freue ist der Austauch mit den Menschen. Du sagst ja, das sie sehr offen sind. Sehr erleichtert hat mich auch deine Info, dass Uruguay ein sehr sicheres Reiseland ist. Gerade als alleinreisende Frau ist mir Sicherheit sehr wichtig und für die Fernbusse pack ich einfach eine Decke ein;) Danke für deinen Input und vielleicht klappt es ja mit einem Treffen in deiner neuen Wahlheimat! Lieben Gruß Marlene

 

Wie entscheidet man wohin die nächste Reise geht?

Wie so viele träume auch ich davon die ganze Welt zu erkunden, aufregende Länder zu bereisen, großen Kulturen zu begegnen und die Wildnis zu spüren. Ich möchte die schönsten Plätze des Planeten bereisen, aber auch wie die großen Abenteurer ganz unentdeckte Flecken dieser Erde erforschen. Doch wie macht man das am Besten? Was inspiriert zum Reisen? Wie stöbert man die faszinierendsten Gegenden auf? Mit welchen Tricks lüftet man die am besten gehüteten Geheimnisse und kommt an die Orte die sonst nur Insider kennen? Und was ist letztlich ausschlaggebend wohin das nächste Abenteuer führen soll?image-2015-11-18Die Frage „Wie entscheide ich wohin die nächste Reise geht? “ stellt auch Neni von Travel and Lipstick in ihrer Blogparade. Und auch die Diskussion auf der Twitter #RN8 hat mich zu dem Thema gebracht wo ich Inspiration für meine Reisen finde und was letztlich ausschlaggebend ist. Vielleicht sind meine Strategien, die ich dir hier gerne mitteile ja auch genau das Richtige für dich?

Tafelberg Lieblingsbild Table Mountain KapstadtAusgangsort & Angebotspreis

Wohin ich als nächstes reise hängt für mich ganz stark davon ab, wo ich gerade lebe. Wenn ich, wie im Moment in Brasilien bin dann bereise ich Lateinamerika. Als ich in Südafrika gelebt habe, habe ich versucht dieses Land bis in den letzten Winkel zu erkunden. Und in Deutschland mache ich es von Schnäppchen-Preisen abhängig. Denn nirgends ist es günstiger hinaus in die Welt zu starten als von Europa aus. Gibt es gute Angebote die sich mit meinem Budget decken, dann bin ich flexibel und dann entscheidet auch schon mal der Angebotspreis wohin es geht.

Parade Titelbild SAMagazine

Ich habe eine große Reise-to-do-Liste auf der sich Länder befinden die ich unbedingt noch erkunden möchte. Inspiration für diese Liste finde ich immer noch gerne in Reise-Zeitschriften wie dem Lonely Planet Traveller, in Airline Magazinen oder in Journalen des Urlaubslandes selbst. Es ist wunderbar in den Heften zu blättern, sich Anregung zu holen und sich wegzuträumen. Ich mag die Geschichten die erzählt werden, die atemberaubenden Aufnahmen und die vielen nützlichen Tipps darin.

Honduras Copan RuinasInstagram

Ich stöbere quasi täglich auf Instagram nach fesselnden Plätzen, Naturschönheiten und einzigartigen Zielen. Die besten Bilder like ich und teile sie auf Twitter, damit auch Andere der Verlockung erliegen und dahin reisen wollen. Außerdem mache ich mir einen Screenshot und adde diese Orte zu meiner Reise-Liste. Wenn ich schon weiß, dass es in eine spezielle Region geht, dann suche ich explizit mit Hashtag danach. Das bringt mich dann oft zu Plätzen die nur Locals kennen. 

image-2015-09-12(3)Abenteuergeist

Es missfällt mir dahin zu gehen, wo alle hinreisen. Ich suche mir gerne besonders exotische Orte aus, die sonst kaum Jemand auf seiner Wunschliste hat. Wenn alle Welt nach Asien reist, dann fliege ich nach Honduras oder Lesotho. Ich mag es Orte zu entdecken die noch nicht jeder auf seiner Timeline gepostet hat.

West Coast NP Langebaan LaguneLocals & Insider

„Frag Locals & andere Blogger“ – ist ein weiteres Prinzip von mir geworden. Gerade in Sicherheitsfragen informiere ich mich auf diesem Weg gerne über ein Land und entscheide dann, ob ich dahin reise oder es für den Moment sein lasse. So sind Kollegen, Freunde oder Reisebekanntschaften eine hervorragende Quelle für mich geworden. Gerne schreibe ich auch andere Reiseblogger an und frage nach ihren Erfahrungen. Das hilft mir sicher zu reisen und den Lieblingsplätzen der Insider auf die Spur zu kommen.

SALTInteressen & Vorlieben

Reiseentscheidend sind auch Interesse & Vorlieben. Ich liebe Sternegucken, Fotografie, Games Drives und Outdooraktivitäten und so spielt auch das eine entscheidende Rolle. Was hat das Land zu bieten, was zum Beispiel das Nachbarland nicht hat? Gibt es eine Sternwarte oder einen besonders klaren Himmel? Wo sind Safaris am vielversprechendsten? Welches Ziel bietet nicht nur einen schönen Stand sondern auch Action-Touren drum herum? Und welcher Ort bietet besonders pittoreske Motive?

Fischer RaggaeFreunde & Bekannte

Auf Reisen oder wenn man im Ausland lebt dann sammelt man auch Menschen die einem ans Herz gewachsen sind oder zu Freunden wurden. Und obwohl ich ungern immer wieder im gleichen Land urlaube muss ich gestehen, dass ich inzwischen regelmäßig nach Kapstadt fliege, um meine Lieben dort zu sehen. Allerdings plane ich dann so, dass ich neben den Treffen immer auch an mir unbekannte Flecken des Landes reise. Das macht mich inzwischen fast zum Südafrika-Experten selbst für meine lokalen Freunde.

Etosha NashornReise & Abenteuerfilme

Wer hat nicht schon davon geträumt, wie Julia Roberts in „Eat, Pray, Love“ nach Bali zu reisen, große Abenteuer wie Indiana Jones zu erleben oder „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio zu teilen? Filme sind und waren schon immer eine hervorragende Traumschmiede und noch heute locken ihre Drehorte die Menschen in die Welt hinaus. Ich für meinen Teil lasse mich gerne durch Filme zum Reisen begeistern und die Schauplätze vieler Serien und Filme haben schon oft meine Neugier geweckt. Auch diese Leidenschaft findet Platz im Blog und Erwähnung in Social Media. Wann immer ich einen spannenden Streifen entdecke teile ich ihn, damit auch Andere dadurch ermutigt werden und sich auf machen einzigartige Orte, faszinierende Landstriche oder besondere Menschen zu finden.

Bildschirmfoto 2015-06-10 um 14.48.24Ethik auf Reisen

Es widerstrebt mir in Länder zu reisen die Frauen oder Menschenrechte mit Füßen treten, wo Delfine abgeschlachtet werden oder die Umwelt massiv zerstört wird. Manchmal lässt es sich aus beruflichen Gründen nicht vermeiden, aber dann lasse ich es mir auch nicht nehmen in meinem Blog über die Missstände zu berichten, wie gerade in Brasilien. Andersherum hat mich José Mujica, der ehemalige Präsident von Uruguay, dazu inspiriert sein Land näher zu erkunden. Im Dezember 2015 war ich in Uruguay und habe mir vor Ort angeschaut, wie seine Politik und Weisheit das Land geprägt haben. Mehr dazu unter im LINK.image-2015-10-06(16)

Fazit

Das alles hilft mir auf Entdeckungsreise zu gehen und ich hoffe, dass meine Tipps auch für dich nützlich waren. Hinterlass mir doch einen Kommentar dazu und schreib mir was dich zum Reisen inspiriert. Ich freue mich.

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Kapstadt Ι Mit Insidertipps auf Traumstraßen rund ums Kap, zu Pinguinen & bunten Häusern

Die Kaphalbinsel-Tour ist Bestens für alle geeignet die sich aufmachen die Mothercity und deren Umgebung zu entdecken und ich verrate dir ein paar Highlights die neben dieser beliebten Route am Rande des Weges liegen & allzu gern übersehen werden. Da ich in Kapstadt gelebt habe, werde ich immer wieder gefragt, sag mal was empfiehlst du so? Ich finde einen Ausflug ans Kap der Guten Hoffnung immer reizvoll und mache ihn selbst jedesmal, wenn ich in der Stadt bin. KapstadtNeben den klassischen Zielen, wie den bunten Badehäusern von Muizenberg führt die Runde vorbei an Boulders Beach und seinen Pinguinen, zum Kap der guten Hoffnung Schild und über den atemberaubenden Chapmans Peak Drive zurück in die Stadt und du erfährst, wie du U-Boote entdecken, dich mit Models sonnen und sogar mit den Pinguinen schwimmen gehen kannst!Cape Point, Kapstadt, Meine perfekte Runde führt zunächst nach Muizenberg. Wer in Houte Bay startet der verpaßt das Highlight am Ende des Tages: Den Chappie, wie der Champmans Peak Drive liebevoll genannt wird, im magischen Licht der untergehenden Sonne! Deshalb nie morgens dort starten, denn dann entgeht dir etwas. Wer von Camps Bay aus startet, kann auch die Route über Constantia nehmen und Wegzeit sparen.ChappyMeine Fahrt führt mich also von Kapstadt aus über die M3 an Kirstenbosch Garden vorbei, weiter auf der M5 in Richtung Muizenberg. Dem Mekka der Surfer und derer, die es werden wollen. Seine entzückenden, bunten Badehäuschen haben den Ort zu dem wohl bekanntesten Postkartenmotiv Kapstadts gemacht und es lohnt sich dieses schöne Bild auch für sich einzufangen, den Surfern zu zuschauen oder auch selbst mal aufs Brett zu steigen. Mit seinem kilometerlangen weißen Sandstrand verführt er mich immer wieder dazu hier ausgiebig spazieren zu gehen, dem Treiben zu zuschauen und den Blick über die False Bay schweifen zu lassen.Muizenberg, bunte Häuser

Die heutige Tour führt aber immer am Meer entlang in Richtung der Kap-Spitze. Wer inzwischen Hunger bekommen hat und Fisch mag, der sollte unbedingt in Kalk Bay am Hafen stoppen und das etwas versteckte „Lucky Fish“ suchen. Die Fischbude sieht nicht sexy aus, ist aber ein Geheimtipp und der Liebling der Fischer am Hafen. Wer es edler mag und auf Style wert legt, der ist im Harbour House direkt über den Klippen genau richtig. Hier hat man nicht nur eine ausgezeichnete Sicht sondern genießt auch das beste Fischlokal der Umgebung.image-2015-11-04In Simons Town warten natürlich die Pinguine. Aber die laufen nicht weg. Der kleine Ort bezaubert mich immer wieder durch seine charmanten Läden mit Antiquitäten, Deko oder Vintagemode & Schmuck. image-2015-11-04(1)Die Männer können sich derweil über die militärische Stärke Südafrikas informieren. Simons Town ist nämlich gleichzeit der Heimathafen der Marine-Flotte des Landes und mit etwas Glück erspäht man auch das ein oder andere U-Boot.image-2015-11-04Ich labe mich da schon lieber an den Törtchen & Leckereien im Newscafé oder versüße mir die Zeit mit Pasta im Hafen bei Berthas. Aber auch hier werden Fischspezialitäten serviert und mit diesem ganz besonderen Hafencharme kann man sein Essen, die Sonne & das Meer auch wunderbar auskosten.PinguinFrisch gestärkt geht’s zu den Pinguinen und ich hoffe du hast deinen Badeanzug dabei! Denn bei Boulders Beach kann man den putzigen Tierchen nicht nur zusehen, sondern man kann auch mit ihnen schwimmen gehen! Das verpassen die Meisten. Badesachen an und abtauchen neben den putzigen Frackträgern. Auch für Kinder ist das jedes Mal ein echtes Highlight. Frag dich durch, wenn du den Eingang zum Strand nicht gleich findest.image-2015-11-04(1)Ansonsten gibt es rechts neben dem offiziellen Boulders Beach noch einen kostenlosen aber inzwischen umzäumten Pinguinbereich. Hier leben nicht mehr ganz so viele Tiere, aber wer es eilig hat oder am Eintrittspreis sparen muss, der bekommt auch hier seinen Pinguin vor die Linse. Einfach von der Hauptstraße am Golfplatz links runter und dann am Parkplatz durch das kleine Tor auf der rechten Seite.Kajak Simons Town False BayFalls ihr dort auf einen Typen mit Kajak trefft, das ist mein Kumpel Justin. Er hat das Glück direkt dort zu wohnen. Wenn ihr nett seid, düft ihr vielleicht mal sein Kajak ausleihen und eine Runde mit Pinguinen paddeln gehen.image-2015-11-03(4)Und weiter geht die wilde Fahrt. Entlang der malerischen Küstenstraße nutze ich immer die Gelegenheit und stoppe für ein paar Fotos. Diese Stecke solltest du gelassen angehen und dir genügend Zeit für diese Bilderbuchmotive nehmen. image-2015-11-03Lass nur vor lauter Begeisterung beim Halten und Fotografieren nicht die Auto-Fenster/ Türen offen stehen, die Baboons (große Paviane) hier rund ums Kap sind echt „naughty“ und schneller in deinem Fahrzeug als dir lieb sein wird. Kap, Vögel, Kormorane

Der Weg zum Kap der Guten Hoffnung ist gut beschildert. Für den Park muss Eintritt gezahlt werden. Ermäßigung gibt es mit der „Wild card“, die sich lohnt wenn man länger in SA ist und mehrere SAN-Parks besucht.Dassie Diaz Cape Point KapDie Meisten zieht es zunächst zum „Kap der Guten Hoffnung Schild“. Der Weg der direkt in den Park hineinführt muss dann nach rechts verlassen werden. Die Küste ist hier viel rauer als auf der False Bay Seite. Es heißt ja nicht umsonst „Kap der Winde“. Diaz Cape Point KapIch halte hier immer gut die Augen auf, denn das Gebiet hat mehr Wildlife zu bieten, als man bei einem flüchtigen Blick erahnt. Natürlich warten wieder Baboons, Strauße und Dassies (Klippschliefer) auf dich, aber auch Zebras, Springböcke, Elands und eine Reihe von kleineren Tieren wie Echsen oder Schildkröten wollen entdeckt werden. Diaz LeniDas Meer lädt auf dieser Seite nicht gerade zum Baden ein und nur geübte Schwimmer sollten sich auf der Atlantikseite ins Wasser wagen. Je nach Tageszeit übervölkern Asiaten das Kap-der-Guten-Hoffnung-Schild. Habt Geduld oder weicht auf das unscheinbare Schild an der Seite aus. Diaz Cape Point Kap JulieEine kleinere Wanderung hoch hinauf aufs Felsmassiv lohnt sich allein wegen dem Panoramablick. Ich nehme mir meist richtig viel Zeit und wandere hinauf bis zum Leuchtturm. Der Trail bietet einen sagenhaften Ausblick und am Diaz Beach (Model-Strand!) läßt es sich herrlich und fast ungestört relaxen. Und mit Sicherheit kommt ihr auch in den Genuss ganz einzigartiger Tierbeobachtungsmomente.Diaz Cape Point KapAm Parkplatz des Leuchtturms angekommen, kann man den Fußweg nehmen oder die wenigen aber mühsamen Meter mit der Flying Dutchman einer Zugwindebahn zurück legen. Verschätz dich nicht und nimm eine Jacke mit, denn am Leuchtturm stürmt es in der Regel ganz ordentlich. Diaz Cape Point Kap LeniWer Zeit hat, der sollte abseits der Touristenmassen zum alten Leuchtturm wandern. Ich genieße diesen schmalen Pfad entlang der malerischen False Bay jedesmal, denn hier offenbart er seine ganze Schönheit.Diaz Cape Point KapWer noch nicht genug hat vom Kap, dem empfehle ich auf dem Rückweg noch in Richtung des Leutturms und der False Bay Seite abzubiegen. Die Landschaft dort mit ihrer typischen Fynboss-Vegetation, alten knorzigen Bäumen und paradisisch, weißen Sandstränden ist einfach hinreißend. Aber Obacht, der ein oder andere Riffhai taucht hier schon mal in der Bucht auf, deshalb schwimm vielleicht lieber im Meerwasserpool, da bist du sicher!Diaz Cape Point KapWen es weiter zieht, der sollt auf dem Rückweg in Scarborough am Stand einen Stop einlegen. Für mich der schönste, weil verkannteste Strand in Kapstadt. Kaum Touristen findet man hier, dafür geht’s herrlich gemütlich zu, das Wasser lädt zum Planschen ein und der Blick in Richtung Misty Cliffs ist geheimnisvoll und magisch zugleich.Strand, LieblingsstrandMisty Cliffs ist ein winziger Ort zwischen Klippen, Meer und Berg. Seiner einzigartigen Lage, mit der aufsteigenden Gicht verdankt er seinen Namen. Fast mystisch wirkt er, wenn er  trotz Sonnenschein ganz und gar in dichtem Neben verhüllt ist und genau das macht ihn so besonders.image-2015-11-04(3)Kurz hinter ihm tauchen weiße Dünen und ein breiter Strand auf – ein Paradies für Kitesurfer, die man wunderbar auch von der Straße aus beobachten kann und es gibt einen Abzweig zum Hafen, Grillplätzen am Meer und dem Leuchtturm.Fischer RaggaeAuf dem Weg zu Champmans Peak hat man nun zwei Möglichkeiten. Die schnelle Landroute oder wie ich es empfehle, immer am Meer entlang. Eine Panoramaeinfahrt mit Blick auf den Leuchtturm von Kommetjie (Komicky gesprochen) ist dir damit garantiert.image-2015-11-03(1)Auch ein kleiner Ausflug und Stopp am Longbeach sollte hier eingelegt werden. Seine wahre Schönheit und Größe offenbart er zwar erst, wenn man ihn von weiter oben betrachtet, aber bezaubernd ist dieser Strand allemal auch aus der Nichtvogelperspektive.image-2015-11-03(2)Und nun gehts auf zu Champmans Peak Drive meinem Liebling unter den Küstenstraßen und Kapstadt-Highlights. Chappie ist die wohl bekannteste Coastal Road der Welt und so ziemlich jede Automarke, die etwas auf sich hält, hat hier schon Werbefilme gedreht. Im Licht der untergehenden Sonne erstrahlt Chappie in sagenhaften Rottönen, dazu die spektakulär abfallenden Klippen und das wild tosendes Meer – Gänsehautfeeling pur!ChappyFür mich ist es das absolut Größte zum Sundowner dort zu sein und es gibt keinen Kapstadtbesuch ohne ein paar Stunden am Chappie. Man kann mit einem Cider auf den Mauern sitzen oder man klettert vorsichtig auf den Felsen rum und sucht sich etwas abseits seinen Spot, um über den donnernden Wellen vorm Meer zu sitzen und dem Spektakel beizuwohnen. Wer sich an den Locals orientiert, der findet ganz leicht die besten Plätze. Übrigens auch für Nightshots-Fans ist Chappie ein lohnendes Ziel.image-2015-11-04(2)Wer Freitags oder Samstags diese Tour macht, der sollte unbedingt im Anschluß zum Bay Harbour Market in Hout Bay fahren und den Tag mit gutem Essen, live Musik und netten Leuten ausklingen lassen. Ich liebe die Atmosphäre auf dem Markt, die Mischung aus Locals, Touristen und dazu tausend inspirierenden Dingen. Allein die Spezialitäten aus aller Welt sind den Stop dort allemal wert.Houte Bay Harbour MarketSo voller Leckereien und Eindrücke endet meine Tour hier zwar, aber ich hoffe sie hat dir Lust gemacht aufs Kap! Wer mehrere Tage in Kapstadt ist, der sollte sich vielleicht für alle einzelnen Stationen mehr Zeit zum Entdecken und Genießen nehmen. Es lohnt sich!

#infoNeugierig geworden auf Kapstadt und Südafrika? Auf Modelstrände, Pinguine, Märkte und Chappie?
Dann durchforste mal mein Archiv, denn ich hab noch viele weitere Geschichten vom Land am Kap für dich!

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Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Gudrun von Reisebloggerin.at

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Gudrun von „Reisebloggerin.at“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Gudrun Krinzinger

Gudrun Krinzinger

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ich wollte auf jeden Fall nach Afrika und dort mit einem Jeep mit Dachzelt unterwegs sein. Da ist die Auswahl jetzt nicht so riesig und schnell fiel meine Wahl auf Namibia.

2.) Was hat Dich am Land am Meisten beeindruckt?

Auf jeden Fall die Tierbeobachtungen in den Nationalparks, die Fahrt mit dem Heißluftballon in Sossuvlei und ein Flug mit einem Kleinflugzeug über den Namib Naukluft Park.namibia-ballonfahrt

3.) War es für Dich einfach in dem Land zu reisen?

Ja, es war einfach. Es wird überall gut Englisch gesprochen und es war alles gut angeschrieben.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich fühlte mich überall sicher.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht hast Du ausprobiert und hats geschmeckt?

Wir haben gecampt und da stand der kulinarische Genuss nicht so im Vordergrund. Wir haben oft gegrillt. In Swakopmund habe ich die besten Austern meines Lebens gegessen.namibia-ballon

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

Wie schon oben erwähnt bin ich mit dem Ballon gefahren (teuer, aber jeden Cent wert) und mit einem Kleinflugzeug geflogen (teuer, aber jeden Cent wert). Empfehlen kann ich auf jeden Fall eine Living Desert Tour in Swakopmund und wer sich für Sternenbeobachtung interessiert, Stargazing mit Guide. Die Preise haben sich seit meinem Aufenthalt im Jahre 2012 sicher geändert.

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

Ich hatte Kontakt mit den Guides bei den Sehenswürdigkeiten im Land. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir da mein Aufenthalt im Damaraland beim Petrified Forest National Park. Die Guides haben im Anschluss an die Tour ein Lied aus ihrer Heimat gesungen.ballon-fahren-namibia

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Für mich waren es die Tierbeobachtungen im Etosha, und da besonders die Großkatzen. Einen Leopard in freier Wildbahn beobachten zu dürfen ist etwas ganz besonderes.

 9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Siehe Antwort Nummer 10.

10.) Welche Tipps & Erfahrungswerte würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Weniger ist mehr! Das Programm nicht zu eng stecken, lieber an einem besonders schönen Platz einen Tag mehr einplanen, als durchs Land zu rasen. Unbedingt auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen achten und keinen Unfall bauen! Wir waren einmal einen ganzen Tag unterwegs ohne anderen Autos zu begegnen. In Namibia wird es auf einen Schlag stockdunkel und das schon sehr früh. Da solltest Du Dein Ziel schon erreicht haben. In der Nacht herumzufahren ist keine gute Idee.

#dankeLiebe Gudrun, danke für die tollen Tipps und ich schau mal welche Art von Fliegen ich auf meinem Trip einbauen werden. Ballonfliegen ist nur leider viel, viel zu teuer – sonst aber echt ein Traum!

 

Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Sabine von Ferngeweht

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Sabine von „Ferngeweht“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ein Bildband in einem Buchhandel. Ich wollte mich für meine nächste Reise inspirieren lassen und bin auf diesen Bildband Namibia mit wahnsinnig tollen Bildern gestoßen. Da wollte ich unbedingt hin!

2.) Was hat Dich am Land am meisten beeindruckt?

Am meisten beeindruckt hat mich die Weite: Man fährt oft stundenlang durch das Land, ohne einem anderem Menschen oder Auto zu begegnen. Und wenn man von einem Berg hinunterschaut, sieht man bis zum Horizont nichts als endlose Landschaft. Das beruhigt ungemein.

3.) War es für Dich einfach, in dem Land zu reisen?

Es gibt eine Reihe sehr gut ausgebauter Straßen, aber auch viele Sandpisten, auf denen das Fahren nicht so einfach ist. Da wir einen normalen Wagen und keinen Jeep hatten, haben wir uns vor allem auf den schwierigeren Pisten viel Zeit genommen. Allgemein ist ein einfach, in Namibia zu reisen. Die Straßen sind gut ausgeschildert, mit Deutsch oder Englisch kommt man bestens zurecht und die vielen schönen Unterkünfte sind ein Traum.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich habe mich in Namibia absolut sicher gefühlt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich kaum in Städten unterwegs war. Und auf dem einsamen Land gibt es schlichtweg niemandem, der einem etwas Böses antun könnte … Vor Tieren habe ich mich auch nicht gefürchtet – wobei ich nicht im Zelt geschlafen habe. Da muss man sicherlich hinsichtlich Skorpionen oder Schlangen noch mal mehr aufpassen.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

5.) Welches typische namibische Leibgericht hast Du ausprobiert – und hat’s geschmeckt?

Der Namibier grillt für sein Leben gern. Und ich muss sagen: Das Fleisch, das man dort bekommt, ist unglaublich lecker – egal ob Springbock, Kudu, Oryx, Warzenschwein, Zebra oder Rind. Keine Spur von Massentierhaltung oder künstlichem Futter. Man merkt schon am Geschmack, dass die Tiere ihr ganzes Leben frei durch die Wildnis laufen und fressen, was die Natur ihnen bietet.

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

In einem Land wie Namibia brauche ich keinen Adventure-Thrill – die Natur an sich ist schon spannend genug! Eine der spannendsten Ausflüge war die Little-Five-Tour in der Wüste, wo wir zusammen mit einem Wüstenexperten auf die Suche nach kleinen Tieren im Sand gegangen sind. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/little-five-wueste-namibia)

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

In Namibia leben viele Deutschstämmige, deren Vorfahren vor mehreren Generationen ins Land gekommen sind. Von ihnen habe ich viele interessante Geschichten über ihr Leben in Afrika gehört. Was sie mir mitgegeben haben? Dass das Leben weitab von jeder Zivilisation zwar idyllisch, aber auch hart sein kann.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht.de

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Es gab viele schöne Erlebnisse, aber eines meiner Highlights war der Sonnenuntergang am Köcherbaumwald. Nach einem etwas ruppigen Urlaubsbeginn hatte ich da das erste Mal das Gefühl, endlich in Namibia angekommen zu sein. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/koecherbaum-namibia)

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Das Fahren ist in Namibia prinzipiell kein Problem, wenn man zwei Regeln beherzigt: 1. Fahre niemals in der Dunkelheit! Denn dann sind die Tiere auf den Straßen unterwegs, und ein Zusammenstoß ist lebensgefährlich. 2. Fahre auf den unbefestigten Straßen niemals mehr als 80 km/h! Es gibt Bodenwellen, die Dich schnell aus der Bahn werfen können. Jedes Jahr gibt es viele tödliche Unfälle, weil Urlauber zu schnell unterwegs sind und sich überschlagen.

10.) Welche Tipps und Erfahrungen würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Wenn Du nach Namibia willst, nimm Dir Zeit! Mein Tipp: An jedem Ziel mindestens zwei Übernachtungen einplanen, weil die Entferungen zwischen den Orten sehr groß sind. Nicht selten wirst Du sieben, acht Stunden am Tag im Auto sitzen. Wenn Du auch mal aussteigen und die Natur erleben willst, brauchst Du also Zeit zwischen den Fahrtagen.


Wer mehr über Sabine und ihre Namibia Reise erfahren möchte, der schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei www.ferngeweht.de/tag/namibia!

#dankeLiebe Sabine, danke für die tollen Tipps und sei Dir sicher, dass ich im Köcherwald an Dich denken werde!

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil III mit Insider Glenn

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Glenn kenne ich auch aus meiner Zeit in Kapstadt. Er war mein Barkeeper in meiner Stammkneipe und ist inzwischen wieder zurück in seiner Heimat. Wir sind über Facebook in Kontakt geblieben. Wenns klappt, treffen wir uns in Windhoek wieder.Lion1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

You have everything in namibia, from relaxation to hard work to an awesome party everywhere.
Man hat alles in Namibia, von Entspannung zu harter Arbeit bis zu außergewöhnlichen Partys überall.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

My favorite place is cycling in the mountains and enjoying the open air.
Mein Lieblingsplatz ist in den Bergen beim Mountainbiken und Frischluft genießen.

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

English would be a first choice, but it would be better to learn oshivambo which is the main local language. German is only spoken by the few german decedents.
Englisch wäre meine erste Wahl, aber es wäre besser „Oshivambo“ zu lernen, weil das die am meisten gesprochene Sprache der Locals ist. Deutsch wird nur von ein paar Deutschstämmigen gesprochen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

I have not seen a scorpion in years, but if I did I would catch it and cook it on the fire. I would also sleep outside on a good night without fear of scorpions.
Ich habe seit Jahren keinen Skorpion gesehen, aber wenn ich hätte, dann hätte ich ihn gefangen und überm Feuer gekocht. Ich würde draußen schlafen in einer passenden Nacht und auch ganz ohne Ängste.Mopane Wurm

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

You should try mopany worms. They a squishy yet good.
Du  solltest die Mopane-Würmer versuchen. Sie sind weich sehr gut.

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen?

Not so much an adventure as just good fun: There is a dead sea at the coast a bit inland you can float and all that while standing up straight. It is near henties bay. but its just a big hole in the ground with water. Not really a sea. Also you should try hot air ballon over the Sousesvlei.
Nicht so sehr ein Abenteuer, aber ein großer Spaß: Es gibt ein totes Meer an der Küste ein wenig landeinwärts wo Du im Wasser schweben kannst und sogar ganz gerade stehen kannst. Es ist in der Nähe von Henties Bay. Aber es ist nur ein großes Loch im Boden mit Wasser. Nicht wirklich ein Meer. Auch solltest Du Heißluftballon über die Sousesvlei versuchen.7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?Namibians tend to be very sociable no matter where you meet them, I think the best place to meet them would be at joes beer house or at harriers running club, but you can greet them any time you want actually.
Namibier sind in der Regel sehr gesellig, egal wo man sie trifft. Ich denke, der beste Ort, um sie zu treffen ist bei „Joes Bierhaus“oder „Harries Running Club“ Aber Du kannst sie wirklich immer und überall kennenlernen.image-2015-09-10(10)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

I usually think of a kudu or a warthog as some main animals you see them everywhere and they are nothing new.
Normal denke ich da an Kudus oder Warzenschweine, aber Tiere siehst Du überall und sie sind nichts Neues.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Watch your speed limit as the cops are all over traping on the long road between towns. but most of all you should go experiance the sea with the dunes next to it.
Beachte die Geschwindigkeitsgrenze, die Polizei fängt Dich auch auf den langen Wegen zwischen den Städten. Vor allem aber solltes Du das Meer mit den Dünen daneben erleben.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Do not discuss anything to do with apartheid as that is in the past yet the scars are still here. Rather talk about where you are going for your next beer.
Diskuttiere am Besten nichts, was mit Apartheid zu tun hat, auch wenn es Vergangenheit liegt. Die Narben sind immer noch da. Sprich lieber darüber welcher Weg Dich zum nächsten Bier führt.

#danke
Hey Gordon, thank you so much for your input! I´m not sure if I want to eat Mopany worms, but we will see. I´m so much looking forward to discover your homeland and hopefully we met in Windhoek again. Maybe with you wife. I haven´t met her yet.


Kennst du schon die Namibia-Insider-Tipps von Andrea und Vanessa?

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil II mit Insiderin Vanessa

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Vanessa habe ich auf einer Messe in München kennengelernt und seither sind wir befreundet. Ich verfolge immer mit großen Augen, wenn sie wieder in ihrer Heimat ist und tolle Abenteuer erlebt. Diesmal fliege ich in ihr Land und bin neugierig, was sie mir mir so ans Herz legt!image-2015-09-09(4)1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia ist einfach toll, es fängt bei den freundlichen Leuten an, die tolle Landschaft – von Savanne zur Wüste zum Meer – und natürlich die Tiere in der Wildnis. Es ist ein tolles Erlebnis die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. UND was man nicht vergessen darf sind die tollen Sonnen Untergänge.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Es ist schwer zu sagen was mein Lieblingsplatz ist. Es gibt so viele schöne Plätze in Namibia. In Windhoek wo ich aufgewachsen bin, würde ich sagen ist mein Lieblingsplatz am Abend auf einen Berg mit Freunden, um den „Sundowner“ zu genießen. Noch ein toller Platz ist Langstrand (der Strand zwischen Swakop und Walvis Bay) Es ist immer wieder faszinierend am Meer zu stehen und einfach „paar“ Meter über die Straße zu laufen und dann direkt in der Namibwüste zu stehen.image-2015-09-09(8)3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Man sagt ja das die Namibianer ihre eigene Sprache haben – Namlish!. Dies ist ein Mix zwischen Englisch, Deutsch und Afrikaans. Als Tourist ist es am einfachsten ein Namibianer auf Englisch an zu sprechen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Ich persönlich habe schon oft Skorpione gesehen. Bei Freunden im Haus oder bei meiner Mutter im Schlafsack. Aber ich glaube es kommt immer drauf an wo man ist, um auf einen Scorpion zu treffen. Trotzdem würde ich unter freien Himmel Schlafen…evtl. nicht direkt auf einen freien Boden aber auf einer erhobenen Stelle oder hinten auf einen Pick up. Früher als Kinder haben wir oft bei uns im Garten unter freien Himmel geschlafen. Es ist ein tolles Erlebnis.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Schwierig zu sagen. Meistens wird ja ge-Braait (gegrillt) in Namibia. Was natürlich super ist, da das Fleisch drüben eine ganz andere Qualität hat. Worauf ich mich immer freue wenn ich zuhause bin ist ein Poitjie. Das ist sowas wie ein riesen Eintopf der auf dem Feuer gemacht wird. Jeder macht seinen Poitjie anders, es gibt kein Grund Rezept . . . einfach alle Zutaten (Rind, Wild oder Huhn und Gemüse) in den 3 Fuß Topf mit Wein, Brühe, Cola oder Bier abgießen und dann ca. 4 Stunden auf den Feuer kochen lassen. Aber was auf jeden Fall ein „muss“ ist, ist Biltong (getrocknetes Fleisch) und Trockenwurst. Ein richtiges Leibgericht der Einheimischen wäre sicher Millipap (ähnlich wie Polenta) mit Tomatensoße oder Chakalaka (sowas wie eine würzige Gemüse Soße).image-2015-09-09(5)

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen? 

Definitiv Skydiven! Am Besten in Swakopmund, es ist einfach der Hammer dort oben in der Luft zu sein und den Blick über die kleine Küstenstadt und der Wüste zu haben. Eine Löwenfütterung ist auch immer sehr sehenswert. (Kann man gut auf der Okapuka Lodge mit ein Gamedrive kombinieren).

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten? 

Die meisten Namibianer sind sehr kontaktfreudige, offene Menschen. Am besten Trift man sie am Abend in einer Bar auf ein Bierchen oder zwei (evtl. noch paar Jägermeister dazu ) …. Am aller Besten in Joes Beerhouse oder ähnliche Lokale. (Bush Bar, Eagles Beergarden)image-2015-09-09(7)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Es gibt für die meisten sicher viele Tiere die man mit Afrika/Namibia verbindet. Spontan würde ich sagen ein Kudu oder Affe. Diese beiden Tiere sieht man wirklich fast neben jeder „Landstraße“. Die Affen sind wahrscheinlich das Erste das die meisten Touristen sehen, da diese morgens wenn man vom Flughafen nach Windhoek reinfährt wirklich oft im Busch am Straßenrand sitzen. Vor ein paar Jahren hat man ab und zu ein Kudu in verschiedenen Wohngebieten gesehen die am „Stadtrand“ endeten.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Wenn man durchs Land fährt ist es extrem wichtig das man nicht zu schnell fährt. Es sind oft Tiere wie die Kudus oder Warzenschweine welche die Straßen überqueren. Leider passieren dadurch oft Unfälle, da manche Leute einfach nicht drauf achten. Natürlich ist die Landschaft auch immer der Hammer. Man sieht immer wieder was neues, atemberaubendes in der Landschaft. Sei es auf’m Weg nach Swakopmund die Spitzkoppe die auf einmal erscheint, oder die riesen Termitenhügel (an denen in der Regenzeit übrigens tolle Omajovas wachsen – Riesen essbare Pilze) oder einfach die unendlich lange Steppe oder Wüste, in der auch oft Tiere zu sehen sind, mit den Bergen am Horizont. image-2015-09-09(6)10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Ein Fettnäpfchen wäre wahrscheinlich wirklich Rassismus oder die Kolonialzeit an zu sprechen oder einen Herero-Abstämmigen als Wambo-Abstämmigen „abzustempeln“ (oder umgekehrt), da die verschiedenen Stämme sich meistens gegenseitig nicht unbedingt leiden können. Noch ein Fettnäpfchen wäre sicher ein Drink von einem Namibianer zu verneinen. Die Namibianer sind ein sehr geselliges, trinkfreudiges/festes Volk

#dankeVanessa, das klingt toll und ich bin so gespannt auf dein Land! Danke, Danke, Danke – auch für die tollen Bilder!! Mal schauen, ob ich mich ans Skydiven traue. Für deinen nächsten Trip wünsche ich dir wunderbare Momente, einzigartie Begegnungen und ein herzliches Wiedersehen mit deinen Lieben in der Heimat.


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Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil I mit Insiderin Andrea

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Andrea kenne ich aus meiner Zeit in Südafrika. Sie ist noch oft im Nachbarland um ihre Familie zu besuchen und kennt sich daher bestens aus! Das hat sie mir verraten:

image-2015-09-091.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia hat fast immer gutes Wetter und die Landschaft is so wunderschön und „diverse“.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest du ihn an Reisende verraten oder soll es dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Oh, ich glaube ganz Namibia ist mein Lieblingsplatz! Aber generell liebe ich den Norden am Kavango. (20km auserhalb Rundu) Am liebsten verbringe ich meine Zeit auf dem Fluss, besonders zum Sonnenuntergang. Es ist einfach traumhaft.Namibia

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Beides ist in Ordnung:)

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Unter dem Sternenhimmel zu schlafen ist eine der besten Sachen die man machen kann! Check aber einfach vorher den Schlafsack und deine Schuhe, denn Schlangen und Skorpione findet man häufig.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Am Besten einfach generell Fleisch. Namibia hat immer sehr schmackhaftes Fleisch.Namibia6.) Welchen Adventure-Thrill würdest du mir empfehlen?

White Water Rafting am Orange River und Quadbiking in den Dünen in Swakop.

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?

Die meisten Namibianer sind sehr freundlich. Im Beergarten sind sie am freundlichsten;)Namibia

8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Ich glaube Namibia ist sehr bekannt für seine Skorpione, Schlangen und Wildschweine. Nach der Regenzeit sind immer viele Wildschweine am Straßenrand zu finden.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Sei sehr vorsichtig auf der Schotterstraße beim Fahren. Mann kann schnell ins Rollen geraten. Versuche auch nicht Nachts zu fahren, denn da ist viel Wild das rumläuft und mann sieht die Tiere schlecht in der Nacht. Beim Rumfahren, genieße einfach die wunderschöne Landschaft and don’t be afraid to take the back routes:) Für die mehr abgelegenen Routen braucht man längere Fahrzeit, aber die sind meist viel schöner.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Wenn du gerne eine heiße Diskussion anfangen möchtest dann spreche mit Farmern über „Jagdsport“.

#dankeBesten Dank für den tollen Input, liebe Andrea! Wir werden alles beherzigen und garantiert nicht mit Skorpion oder Schlange schlafen! Na und außerdem werde ich deine Heimat grüßen.

 


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Diaz Beach in Kapstadt − Einer der faszinierendsten Strände der Welt.

Diaz Beach hat es als einer der landschaftlich atemberaubendsten Strände Kapstadts zu Weltruhm geschafft. Und auch mich fasziniert er immer wieder auf´s Neue. Er ist dramatisch eingebettet in Felsen, umspült von wild tosendem Atlantik, dessen Wasser türkisblau erstrahlt und wirklich jeden in seinen Bann zieht. Weiterlesen