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Simons Town Hafen entdecken

Dein Guide das malerische Simon’s Town in Südafrika zu entdecken

Simon’s Town ist ein malerscher, verschlafener Stadtteil Kapstadts und einer der ältesten Orte des Landes. Was es hier zu entdecken gibt und warum ich diesen Flecken Erde so liebe, verrate ich dir hier in meinem kleinen Guide!

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Der Simon’s Town liegt etwa 35km vom Stadtkern Kapstadts entfernt. Der Ort liegt an der so genannten False Bay, einer Bucht an der Kaphalbinsel die auf Grund ihrer windgeschützen Lage zur Gründung der Siedlung beitrug.

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Das Wasser schimmert herrlich in allen Tönen von türkisblau und die Felsen im Meer geben dem Ort an manchen Stellen schon fast einen Seychellen-Touch. Diese Küste ist ein wundervoller Seelenschmeichler und manchmal entdeckt man hier sogar Meerjungfrauen.

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Wahrscheinlich wegen der frischen Wassertemperatur und der herrlichen Aussichten hat sich genau hier eine Kolonie Brillenpinguine angesiedelt, die den Ort zum Besuchermagnet machen lassen. Tausende von Touristen pilgern jedes Jahr an den beliebten Strandabschnitt „Boulders Beach“, um die Tiere hier erleben zu können. Aber neben den putzigen Tierchen hat der Ort noch viel mehr zu bieten. So besticht er mit pitoresken Bauten, im viktorianischen Stil, hervorragendem Essen und jeder Menge Vintage-Läden.

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Anreise

Seine Anreise nach Simon´s Town sollte man vielleicht sogar mit dem Zug von Kapstadt aus organisieren. Die Gleise sind in unmittelbarer Nähe zur Küste erbaut und die Anfahrt mit Blick auf die False Bay gestaltet sich deshalb zur reinsten Genussfahrt. Natürlich kann man auch mit dem Auto anreisen. Bewachte Parkmöglichkeiten gibt es auf der Hauptstraße, am Hafen und auch am Pinguinstrand ausreichend.

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Die Geschichte

Im Jahre 1687 veranlasste die Dutch East Indian Company, an dieser Stelle einen Hafen einzurichten. Begünstigt durch seine windgeschütze Lage bot es sich an, hier anzulanden, denn im Hafen von Kapstadt war es besonders im Winter, bei den starken Winden des „Nordeaster“ schwer zu ankern.

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Benannt wurde der neue Ort nach dem früheren Gouverneur Simon van der Stel. Die Siedlung, die um den Hafen entstanden war, war die dritte europäische Stadt des Landes. Im Jahre 1795 landeten die Briten in „Simonstad“ und starteten von hier ihren Übernahmefeldzug. Die britischen Einflüsse sieht man noch heute sehr deutlich in der kleinen Stadt.

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Aktivitäten Guide in Simon`s Town

Kickstarter

Für einen aktiven Start in den Tag gehört für mich immer auch ein gutes Frühstück und das in meinen Augen leckerste, gibts direkt an der Hauptstraße im „The Meeting Place“. Während unten ein Dekoladen tolle Interior-Ideen verkauft und super leckeren Kuchen anbietet, findet man oben im Restaurant bei schönem Wetter einen herrlichen Platz auf dem Balkon. Von hier aus kann man auf das Treiben im Hafen blicken, während man sein Frühstück genießt. An kalten Wintertagen wird übrigens auch der Kamin angeschmissen und man kann lauschig seinen Chai Latte, im wohlig Warmen schlürfen.

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Berühmtes Denkmal

Nur wenige Schritte vom „The Meetings Place“ entfernt findet ihr den Jubilee Square und auf ihm die Skulptur einer deutschen Dogge, welcher bei der Royal Navy formell als Vollmatrose geführt wurde. Damit war er der einzige Hund, der jemals eine solche Position bei der Royal Navy einnahm. Lest mal auf den Schildern nach, warum er diesen Status erhielt und wie sein Schicksal war! Hinweise dazu gibt es auch am Schild vorm Simon’s Town Museum and an seiner Grabstätte beim „Red Hill“. Eine echt rührende Geschichte. 

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Shopping

Wenn ihr schon auf dem Jubiläumsplatz seit, dann schaut euch hier die Handwerksarbeiten und Souvenirs an. Hier findet man Urlaubsandenken oft bedeutend günstiger als auf dem Green Market in Kapstadt. Verhandeln lohnt sich trotzdem immer. Wem die Auswahl hier nicht ausreicht, der findet direkt ums Eck noch einen kleinen Shop mit weiteren Souveniers.

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Entlang der wirklich hinreißenden Hauptstraße findet man eine ganze Reihe an Vintage-, Second-Hand-und Charity-Läden. Wer hier die Augen offen hält, der wird die ein oder ander Kuriosität finden und mit etwas Glück sogar noch zum Schnäppchenpreis. Nur bitte bedenkt, dass alles verschiffbar sein muss, wenn ihr hier eine Vitrine oder gleich ein ganzes Wochnzimmer ersteigert. Ich mag den alten Trödel und ganz besonders die Mode und den Schmuck von damals. Wer sich für Mineralien interessiert sollte die Zentrale von Scratch Patch besuchen. Für jeden Freund von Rosenquarz, Opal, Amethysten oder Quarze und Halbedelsteine fast schon ein Muss! Nehmt euch also etwas Zeit zum Bummeln. Der Partner darf sich derweil den Marinehafen von Simon´s Town ansehen, in der Hoffnung das gerade ein U-Boot der südafrikanischen Flotte anlandet. Übrigens ist Simon´s Town auch der größte Militärhafen Südafrikas.

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Audio-Guide-Tour

Wer mehr über die maritime Geschichte und die Traditionen von Simon´s Town erfahren möchte, dem empfehle ich einen Rundgang mit Audio-Guide. Via App aufs Handy geladen, könnt ihr der Stimme von „Local“ Maureen Miller folgen und erfahrt alles Wissenswerte über den Ort. Die Tour ist etwa 2km lang und dauert gemütliche 30min. Hier gehts zum Audio-Guide.

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Kirche und Mueeen

Ein Besuch im Admiralty House, das ursprünglich ein Privathaus war und aus dem Jahr 1814 stammt, ist ebenso einen Besuch wert wie die anderen Museen, so zum Beispiel das  „Simon’s Town Museum“ und das „South African Naval Museum“, welches Modelle von Schiffen zeigt sowie das Heritage Museum welches die Aspekte der muslimischen Gemeinschaft beleuchtet. Und auch die Kirche von Simon´s Town ist eine kleine Augenweide. Zwar innen sehr schlicht, aber von Außen ein echtes Juwel. Du findest sie, wenn du der Hauptstraße weiter folgst in Richtung Kap.

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Boulders Beach, der Pinguinstrand

Ganz ohne Frage ist Boulders Beach die Attraktion in Simon`s Town. Jährlich lockt dieser Strand, auf dem sich eine Kolonie von Brillenpinguinen niedergelassen hat, Menschen aus der ganzen Welt. Im abgesicherten Bereich kann man sich auf Holzwegen den Tieren nähern und sie beim Anlanden am Strand beobachten.

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Wer es etwas persönlicher mag und den Eintritt scheut, dem empfehle ich an der Haupstraße der Beschilderung „Golfplatz“ zu folgen und davor in Richtung Meer abzubiegen. Ganz am Ende dieser Gasse befindet sich auf der linken Seite ein kleiner Parkplatz und auf der rechten Seite ein unscheinbares Holzschiebetor. Früher war dieser Teil des Boulders Beach noch völlig frei zugänglich. Jetzt sind die Tiere auch hier etwas besser geschützt. In den Höhlen unter den Büschen könnt ihr sie beim Brüten beobachten. Aber bitte mit Respekt und Abstand.

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Wer total Pinguin-verrückt ist, der sollte sich allerdings nicht scheuen, den Eintritt für das kleine Schutzgebiet zu zahlen und damit gleich noch einen Beitrag zur Erhaltung der Art beitragen. Die drolligen Pinguine könnten nämlich ganz bald komplett aus Afrika verschwunden sein. Ihr Bestand ist laut neuesten Studien nämlich dramatisch eingebrochen. So gibt es inzwischen nur noch 10 000 Vögel von einst Millionen von Pinguinen.

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Wer sich nicht gescheut hat, einen kleinen Obulus an Eintritt zu zahlen, der sollte sich nach dem kleinen Strandabschnitt erkundigen, von wo aus man mit den Tieren sogar schwimmen gehen kann. So ein lustiger Frackträger taucht dann nämlich schon mal neben dir im Wasser auf.

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Kajaken mit Pinguinen

Ein bleibendes Erlebnis ist es auch, sich in Simon´s Town ein Kajak zu mieten und die malerischen Buchten vom Boot aus zu erkunden. Mit viel Glück taucht neben dir dann auch ein Pinguin auf oder ihr macht beide am gleichen Felsen rast und er sonnt sich neben dir. Kajaks gibt es direkt am kleinen Hafen zum Ausleihen. Unerfahrenen Paddlern, rate ich bei stärkerem Wind und Wellengang allerdings von dieser Tour ab. Seekajakfahren sollte doch vorher etwas gehübt sein. Wer mutig ist und sich ins eiskalte Wasser traut, der kann sich aber gleich noch die Schnorchelsachen mitnehmen und in die Kelpwälder abtauchen.

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Wasserspaß

Ja, der Atlantik ist bitterkalt, ich weiß. Aber wenn selbst ich es schon geschafft habe, hier in die Fluten zu tauchen, dann schafft es jeder! Zumal die Wassertemperaturen an der False Bay in den Sommermonaten ca. 2 bis 3 Grad höher sind als die in Kapstadt selbst. Badestellen gibt es in fast jeder Bucht in Simon`s Town. Mein Tipp, geht doch hier mal bei Vollmond schwimmen. Ein ganz besonders, prickelndes Erlebnis, wenn man nicht sieht, was so noch neben einem im Wasser schwimmt.

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Frischer Fisch

Südafrika ist natürlich auch das ultimative Land des Genusses und besonders für Gegenden am Meer heißt das ja auch immer, dass fangfrischer, leckerer Fisch serviert wird. Frischer als am Hafen direkt geht dann eigentlich schon gar nicht mehr. Mein Tipp ist daher das Restaurant Berthas“ direkt am kleinen Hafen von Simon´s Town.

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Ich liebe es hier auf die keinen Boote zu schauen, hin und wieder eine verirrte Robbe zu entdecken oder einfach nur mein Essen zu genießen. Von hieraus starten auch die Boots und Kajaktouren, falls du den Seemann in dir erwecken willst! Wer also nach einer Stärkung Mut gefaßt hat, kann direkt loslegen Simon´s Town auch vom Meer zu entdecken. Übrigens gibts bei Berthas“ auch Leckereien für Vegetarier oder Pastaliebhaber wie mich. Die Nudeln in Curry mit Chicken sind hier mein Lieblingsgericht. Mittags kann es hier auf der Terasse recht voll werden, also komm lieber etwas früher oder reservier dir einen Tisch unter: +27 21 786 2138.

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Schattenplätze

Wer nach einem üppigen Mahl lieber etwas ausrühen möchte, dem empfehle ich die schattigen Bäume unterhalb des Golfplatzes. Hier an den ramantischen Buchten läßt es sich herrlich chillen und entspannt den Nachmittag genießen. Aber pack dir auch unbedingt ein paar Cider (alkolische Apfelschorle) zur Abkühlung ein!

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Adrenalin pur

Du möchstest lieber noch etwas Action und den berühmten „Great-White-Shark“ also einen Hai sehen? In der Nähe der False Bay gibt es die Gelegenheit dazu und mit Firmen wie African Shark Eco Charters, Shark Explorers and Shark Expeditions Apex bist du gut beraten. Alle bieten eine Reihe von Hai-Tauch-Erlebnissen an, die vom Hafen in Simon’s Town starten. Ich bin persönlich kein Fan davon die Tiere anzufüttern und würde daher nicht in so einen Käfig steigen. Aber hier muss jeder für sich die Grenzen setzen. Besucht vorher also am Besten die Webseiten und macht euch selbst ein Bild, ob das was für euch ist: www.ultimate-animals.com | www.sharkexplorers.com | www.apexpredators.com

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Whale Watching

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Gleich auf meiner ersten Südafrika Reise im Oktober 2010 habe ich genau hier in Simon`s Town meine ersten Wale gesehen und war völlig aus dem Häuschen. Generell stehen zwischen Juli und November die Chancen gar nicht so schlecht, hier Meeressäuger zu Gesicht zu bekommen. Achte auf Fontänen, die aus dem Wasser schießen.

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Zimmer mit Meerblick

Ich empfehle jedem Kapstadtbesucher auch 1-2 Nächte auf dieser Seite der Stadt zu verbringen. Besonders wenn man kein Fan von hektischen Innenstädten ist, dann wird man die kleinen Vororte wie Kalk Bay oder St. Johns wirklich lieben. Wer sich in Simon´s Town ein Zimmer mietet, dem empfehle ich in jedem Fall auch Meerblick zu buchen. Wir haben die Nächte hier mit aufs Meer schauen verbracht und meine ersten Wale habe ich noch vorm Bett aus entdeckt. Es ist einfach traumhaft, hier aufzuwachen und direkt an einem der schönsten Flecken Kapstadts zu sein.

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Fazit

Simon’s Town mag auf den ersten Blick wie ein kleines Dorf anmuten, aber der Ort ist voller Geschichte und Charakter. Wer sich darauf einläßt, der wird hier ein kleines, glücklichmachendes Paradies finden. Auch abseits der Pinguine.

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Fotografie in Kapstadt mit einem Bild von Lions Head und einer Frau am Felsen

Dein ultimativer Insider-Guide zum Fotografieren in Kapstadt!

Hier ist dein ultimativer Insider-Guide zum Fotografieren in Kapstadt mit allen Links zu den besten Spots! Denn geniale Fotos aus der Mother City dürfen natürlich auf keiner Südafrika-Reise fehlen. Mit meinem Tipps findest du garantiert die Locations, die dir richtig viel Aufmerksamkeit auf Instagram bringen!

Selbstverständlich gibt es neben Toplocations auch immer noch Events, Großveranstaltungen und Sportwettkämpfe die Fotografen ans Kap locken. Auch dazu findest du hier alle Informationen, damit dir garantiert kein Foto durch die Lappen geht. Und klar,  gebe ich dir auch Tipps wie du dich auch mit teurem Euipment sicher in der Stadt bewegen kannst und wo du eventuell noch Technik leihen kannst, so das nötig werden sollte.

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Gerahmt

Ein paar der besten Spots in Kapstadt haben inzwischen diesen markanten Fotorahmen, damit Touristen hier an ihr Erinnerungsfoto denken. Was ich sehr begrüße, denn oft läuft man an markanten Stellen vorbei, ohne an einen Schnappschuss zu denken. Also seid wachsam, wenn ihr durch Kapstadt zieht. Dieser spezielle Rahmen steht an der Eden on Bay Mall in Big Bay.

 

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Camps Bay

Den wohl beste Platz für einen Schnappschuss von Camps Bay, seinem Strand und der Bergkette „Zwölf Apostel“ hat man vom Maiden’s Cove Parkplatz zwischen Camps Bay und Clifton. Besonders nach der Regenzeit ist der Rasen hier schön frisch und grün und bietet den perfekten Kontrast zum türkisblauen Meer. Dieses Motiv solltest du dir in jedem Fall nicht entgehen lassen.

 

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Dassies

Putzige Dassies, auch Klippschliefer genannt, bekommt man am ehesten auf dem Tafelberg oder an den Felsen am Cape-of-Good-hope-Schild zu Gesicht. Sie lieben es sich morgens zu sonnen. Wer also früh auf dem Tafelberg ist, der wird ihnen in reichlicher Zahl beim Sonnenbad begegnen.

 

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Ray Ban´s

Die riesigen Ray Ban Sonnengläser, die zu Ehren Nelson Mandelas errichtet wurden, findest du im Stadtteil Sea Point (fast schon Ecke Green Point) direkt an der beliebten Promenade. Am besten du kommst hier eine Stunde vor Sonnenuntergang her, dann ist das Licht am Schönsten und an der beliebten Flaniermeile findest du ganz sicher noch viele weitere Motive.

 

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Leuchtturm

Green Point Lighthouse ist ein schönes Motiv für alle, die Leuchttürme faszinierend finden. Das  im Jahre 1824 in Dienst gestellte Gebäude ist der älteste Leuchtturm Südafrikas. Elektrifiziert wurde er 1929 und sein Leuchtfeuer erreichte dadurch eine Reichweite von über 23 km, was für die damalige Zeit enorm war. Ideal ist der Besuch in Verbindung mit einem Spaziergang an der Sea Point Promenade. Ich mag die Perspektive mit mit dem Green Point Park im Rücken, da man mit der Mauer und den Palmen tolle Führungslinien fürs Auge bekommt, was wiederum den Reiz des Fotos ausmacht. Probierts mal aus.

 

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Tafelbergblick

Der beste Spot für das fast schon obligatorische Tafelbergbild ist natürlich der Blouberg Beach. Hier hat man freie Sicht auf den Table Mountain und dazu herrlichen Strand mit Schaumkronenwellen. Nur bei starkem Wind sollte man hier nicht fotografieren, weil es die Kamera ruiniert. Der feine Sand, der über den Strand peitscht, setzt sich sofort in der Kamera fest und das Objektiv läßt sich danach nicht mehr ausfahren. Also Obacht!

 

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Simons Town Hafen

Der malerischste Hafen den du in Kapstadt finden kannst, ist der von Simons Town. Das Wasser der False Bay liegt meist ruhig und leuchtet hier türkisblau. Die kleinen Boote der Fischer schwanken im Hafen vor sich hin und mit etwas Glück wirst du ein paar Robben entdecken. Nimm dir Zeit und genieß dieses kleine Idyll. Ich kann dir zudem das gute Essen bei Berthas Restaurant empfehlen. Ein paar Meter weiter befindet sich übrigens der größte Marinehafen Südafrikas und dort kann dir dann auch schon mal ein U-Boot vor die Linse kommen. Einmal im Jahr ist in Simons Town auch „Navy Festival“ mit Besichtigungen, falls das für dich interessant ist, dann schau auf deren Website.

 

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Boulders Beach

Natürlich dürfen in deiner Fotosammlung von Kapstadt auch Pinguine nicht fehlen. Du findest sie bekanntlich am Boulders Beach in Simons Town. Dort gibt es ein kleines Schutzreservat für die Tiere von wo aus die meisten Touristen ihre Fotos schießen. Was viele nicht wissen, es gibt auch einen kleinen Strand in dem Aral. Hier hast du die Möglichkeit, den Tieren ganz nah zu kommen und sogar mit ihnen zu schwimmen. Optional gibt es noch einen frei zugänglichen Teil dieses Strandes. Um ihn zu erreichen folgst du in Simons Town der Beschilderung des Golfplatzes und biegst dort in Richtung Meer ab. Ganz unten ist ein Parkplatz zu dessen rechten Seite ein unscheinbares Holztor steht. Dieses kannst du unentgeltlich passieren und wirst auch hier Pinguine finden und zudem weitaus weniger Touristen.

 

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Boomslang

Noch gar nicht so lange gibt es im Kirstenbosch National Botanical Garden den so genannten „Treetop Canopy Walkway“ der auch gerne mal „Boomslang“ genannt wird. Dieser Baumwipfelpfad ist ein schönes Motiv und der botanische Garten ohnehin. Hier findest du als Interessierter auch jede Menge interessanter Pflanzen, Bäume und Blüten. Aber nicht nur das…

 

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Stars hautnah

Im Sommer ist der Kirstenbosch Garten auch der Hot-Spot für Konzerte der beliebtesten Künstler Südafrikas. Man trifft sich Sonntags zum Picknick auf der Wiese und auf der Bühne rocken die Sänger ganz hautnah! Du hast dann die Chance die Stars von The Parlotones, Prime Circle oder die Jungs von Goldfish vor die Linse zu bekommen. Alle Events findest du unter Anderem auf der offiziellen Website.

 

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Bo-Kaap

Malerische Gassen, farbenfrohe Häuser und lebensfrohe Menschen, das ist das Bo-Kaap! Zudem ist dieser Stadtteil ein weiterer Magnet für Fotografen, der auch auf deiner Fotosafari nicht fehlen sollte. Wer – im Gegensatz zu mir – belebte Gassen und das pralle Leben dieses Viertels einfangen will, der ist mit einem Besuch am frühen Nachmittag gut beraten.

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Piraten ahoi

Kapstadt vom Meer aus zu entdecken ist großartig, weil alles eine ganz andere Perspektive bekommt. Wer Glück hat, bekommt auch gleich noch das berühmte Piratenschiff vor die Linse. Toll ist auch der Blick hinüber zur Waterfront, auf das Stadion und Lions Head. Natürlich hat man hier auch die Chance Wale oder Delfine vor die Linse zu bekommen. Besonders empfehlenswert ist eine Sonnenuntergangs-Katamarantour für stimmungsvolle Aufnahmen. Startpunkt für Bootsausflüge ist in der Regel der Hafen an der V&A Waterfront.

 

Frau auf dem Lions Head in Kapstadt

Lions Head

Für wagemutige Kletterer die ein atemberauendes Foto wollen, empfehle ich den Aufstieg zu Lions Head, um dann an dem hervorstehenden Felsen eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Aber Achtung, der Aufstieg ist nichts für Ungeübte und man sollte auch auf das Gewicht seiner Ausrüstung achten, sonst wird der Ausflug zur Tourtour. Auch empfiehlt es sich die kühle Morgenfrische mitzunehmen, bei Hitze würde ich von dem ohnhin schweißtreibenden Anstieg wirklich abraten. Wer sich aber traut und sich früh auf die Beine macht, der wird hier mit einer mega Kulisse belohnt. Garantiert.

 

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Heilige Party´s

Festivals gibt es natürlich auch jede Menge in Kapstadt und es macht riesig Spaß hier feiern zu gehen. Von „Rocking The Daisies“ über „Holy Color Festival“ oder auch dem Kapstädter Karneval – hier kommt jeder auf seine Kosten und findet lohnenswerte Motive. Für das Farbenfestival solltest du dir allerdings dringend einen staubfeste Hülle für die Kamera zulegen. Das feine Pulver was in die Luft geworfen wird, setzt sich in jede noch so kleine Ritze und ruiniert dir die Kamera. Die Locations der jeweiligen Events sind verschieden, also ist auch hier etwas Vorabrecherche notwendig.

 

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Diaz Beach

Diaz Beach gilt als einer der schönsten Strände der Welt. Er ist im Cape of good hope Nationalpark gelegen und nur zu Fuß über einige Treppen zu erreichen. Wer dann noch etwas nach links in Richtung Leuchtturm geht, wird diesen Felsen finden, der einer der Spots für geniale Fotos ist. Übrigens ist dieser Strand bei Models und Topfotografen eine beliebte Shootinglocation. Wer weiß, vielleicht wirst du gleich noch entdeckt?

 

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Baboons

Paviane bzw. Baboons, wie sie in Südafrika genannt werden, bekommt man am ehesten auf der Kaphalbinsel vor die Linse. Gerne treiben sie sich in der Nähe der Straußenfarm oder direkt auf dem Weg zum Cape-of-good-hope-Schild rum. Aber vorsicht, diese Tiere sind wild und können zu einer Gefahr für dich werden. Deshalb in jedem Fall einen sicheren Abstand halten und mit Teleobjektiv fotografieren.

 

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Street Art

Wer Street Art mag, wird in Kapstadt an vielen Ecken spannende und inspirierende Motive finden. Ganz besonders häufig sind sie jedoch in Woodstock. Es gibt hier auch geführte Walkingtouren, bei denen du zudem noch Wissenswertes zur Szene erfährst und keines der besten Motive verpaßt. Vielleicht probierst du es ja mal aus? Ich bin jedenfalls ein riesen Fan dieser Kunst, denn sie ist nah an den Menschen, ihren Problemen, Sorgen und Wünschen.

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Sport-Events

Sportfotografen werden Kapstadt lieben, denn nahezu an jedem Wochenende findet ein Event zum Auspowern und natürlich shooten statt. Sei es Trailrunning, Mountainbikerennen, Segelregatten oder Schwimmwettbewerbe. Die drei wohl berühmtesten Wettkämpfe sind der Two Oceans Marathon, das Cape Epic und die Cape Town Cycling Tour, besser bekannt als das Cape Argus. Zu allen Großveranstaltungen pilgern Sportler aus der ganzen Welt, was auch wenig verwunderlich ist, denn die Events haben eine Traumkulisse, sind top organisiert und haben einen hervorragenden Ruf. Je nach Wettkampf und Routenführung wechselt hier die Toplocation zum Fotografieren, dh. am Besten vorab mal kurz online informieren.

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Weingebiet

Nicht nur in den Weingebieten von Franschhoek, Paarl und Stellenbosch kann man wunderbar fotografieren. Man muss gar nicht so weit fahren, deann auch Kapstadt selbst hat Weinanbaugebiete und Kellereien von Traditionell bis Modern. Damit du die besten Weingüter findest, tolle Fotos machen kannst und nebenbei auch das ein oder andere Glas genießen kannst, empfehle ich dir eine Tour mit Clarissa Hagemann. Sie ist deutschsprachige Weinexpertin und tourt mit dir zu den besten & fotogensten Wine-Estates.

 

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Geschichte

Natürlich kommt in Kapstadt auch der auf seine Kosten der klassische, geschichtsträchtige Gebäude mag. Man findet sie eigentlich überall. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt, die so genannte Citybowl wirst du so einige lohnenswerte Motive finden. Da der Stadtkern sehr übersichtlich ist, brauchst du auch keine Sorge haben, hier verloren zu gehen. Die teure Kamera würde ich allerdings immer etwas bedeckt halten, damit du nicht Gefahr läufst, sie abgenommen zu bekommen. Starte am Besten beim Castle of good hope, dem Parlaments Gebäude und arbeite dich dann über Company Gardens bis zum Mount Nelson Hotel vor.

 

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Aquarium

Solltest du doch mal einen Tag mit schlechtem Wetter in Kapstadt erwischen, so empfehle ich dir das Aquarium an der V&A Waterfront. Hier kann man sich den ganzen Tag aufhalten und spannende Tiere fotografieren – von Hai bis Rochen! Übrigens ist die Location auch ein guter Tipp für Familien.

 

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Chapman´s Peak Drive

Kein Kapstadtbesuch ohne einen Abend am Chapman´s Peak Drive! Ich liebe diese Küstenstraße, die schon so ziemlich jeder großen Automarke als Kulisse diente. Hier zu fotografieren ist eine Wonne. Besonders wenn so eine Stunde vor Sonnenuntergang die Felsen in warmes Licht getaucht werden und orange bis rot glühen. Diese Kulisse sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Aber wie gesagt, erst am Abend, denn morgens liegt Chappy im Schatten und ist längst nicht so magisch. Wer etwas Mut und Geduld hat auch bei Dunkelheit zu fotografieren, der kann bei Chappies auch klasse Langzeitaufnahmen mit fahrenden Fahrzeugen machen. Mehr Bilder zur Motivation im LINK.

 

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Surfen

Kapstadt gilt weltweit auch als einer der Top-Spots für Surfer und Kitesurfer. Wer sich für Sportfotografie begeistert, wird auch hier schnell richtig gute Ergebnisse bekommen. In den letzten Jahren war Kapstadt auch immer Gastgeber des Red Bull King of the Air Kite-Contest. Einem der wichtigesten Kite-Wettkämpfe der Szene. Es lohnt sich seine Fotoreise in diese Zeit zu legen (gewöhnlich Februar) und eine Unterkunft in Blouberg Beach zu suchen. Das ist einfach die beste Seite für alle Kite-Surfer und deren Fotografen.

 

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Hafencharme

Wer Industriechic und den Charme eines Hafens mag, der sollte sich mit seiner Kamera ins Kapstädter Hafengebiet begeben. Das ist nicht ganz so einfach, weil man am Gate kontrolliert wird. Mit einem kleinen Trick findet ihr aber trotzdem Einlass. Im Hafen befindet sich eines der besten Fischrestaurants der Stadt, das Panama Jacks. Wenn ihr angebt, dorthin zu wollen, dann dürft ihr passieren. Und ein bißchen Genuss neben der Fotografiererei muss ja schließlich auch drin sein, macht ja schließlich auch hungrig. Ein wenig vorsichtig solltet ihr hier beim Fotografieren allerdings schon sein, da es keine typische Touristengegend ist.

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Wale & Delfine

Zugegeben Sichtungen von Walen und Delfinen sind in Kapstadt nicht alltäglich, aber auch gar nicht so selten. Ich hatte schon mehrfach Glück und sogar Defline neben meinem Kajak zu haben. Wenn ihr also erfahrt, dass Tiere in der Bucht sind, dann leiht euch ein Kajak, schnappt euch die GoPro und versucht euer Glück. Optional bucht euch eine Katamarantour von der V&A Waterfront.

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Muizenberg

Eines der beliebtesten Motive in Kapstadt sind natürlich auch die bunten Badehäuser in Muizenberg. Hier zieht es wohl die Meisten hin und das völlig zurecht. Sind sie doch durch ihre Farben in Kombination mit Meer und Strand ein echter Hingucker. Für Fotografen die möglichst nur die Häuschen und wenig Leute hier fotografieren wollen, lohnt es sich früh aufzustehen, bevor die Touristen diesen Spot für sich beanspruchen. Übrigens wer hier am Strand in Richtung Gordons Bay spazieren gehen möchte, der sollte die Kamera besser nicht mit sich führen. Der Abschnitt ist durch seine Lage leider sehr oft nicht ganz ungefährlich. Zumindest, wenn man sich weiter von Muizenberg entfernt, kommt es immer wieder zu Überfällen. Also für ausgiebige Spaziergänge die Kamera hier besser dann nicht mitnehmen.

 

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St. James

Bunte Häuser gibt es aber nicht nur in Muizenberg. Auch St. James an der False Bay hat diese farbenfreudigen Badehäuser zu bieten und dazu direkt davor auch einen Meerwasserpool in dem garantiert keine Haie schwimmen. Wer sich lieber dieses Motivs bedient, sollte also gleich noch die Badesachen einpacken. Hier kommt man übrigens auch gut mit dem Zug von der Innenstadt hin.

 

Abseilen

Abseilen

Wer Actionfotos von sich mag, dem empfehle ich am Tafelberg abseilen zu gehen. Die Szenerie und man selbst so an einem Seil über dem Abgrund – das hat schon das Zeug zu einem echten Abenteurerfoto. Und ja, das auf dem Foto bin ich!

 

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Nachtaufnahme

Einen überwältigen Blick bietet das nächtliche Panorama über die Stadt. Dazu fährt man am besten mit dem Auto auf den Signal Hill. Etwas Mut, Vorsicht und Achtsamkeit sind dann allerdings hier und gerade Nachts geboten, besonders wenn man teures Foto-Equipment mit sich führt. Es macht daher vielleicht auch Sinn aus dem Auto heraus zu fotografieren oder sich Anderen anzuschließen. Besonders zu Vollmond oder wenn die Wolken der Kaltfront in die Stadt ziehen, ist der Spot und sind die Motive der Hammer!

 

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Company´s Garden

Museeums-Interesierte sollten sich in Company´s Gardens umschauen. Hier gibt es eine Reihe ausgewählte Ausstellungen, aber auch ein Planetarium, Brunnen, Skulpturen, einen Rosengarten und die in diesem Park beliebten Eichhörnchen. Diese lassen sich ganz leicht mit ein paar Nüssen locken und sind prima Models.

 

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Fliegen

Ein absolutes Highlight ist für mich immer auch ein Flug über Kapstadt. Die Stadt bekommt eine ganz andere Perspektive und diese ist noch mal atemberaubender als ohnehin schon. Wenn möglich buch dir einen Flug über das Kap der guten Hoffnung und versuch aus dem Helikopter oder Flugzeug heraus Fotos zu schießen. Diese spektakuläre Küste ist es wert von dir fotografiert zu werden. Helikopterflüge werden an der Waterfront angeboten oder online. Ich empfehle aber eine kleine Maschine wie sie vom Morningstar Airfield aus starten. Die Preise sind da einfach normaler. Bitte nur unbedingt vorab Kontakt aufnehmen, um einen freien Piloten zu finden.

 

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Fußball

Du liebst Fußball? Dann interessiert dich doch auch sicher das WM-Stadion von Kapstadt. Natürlich gibt es dieses Gebäude aus verschiedenen Perspektiven. Die unglücklichste ist in meinen Augen die vom McDonals aus und die von der Rückseite aus Richtung Waterfront. Wer das Gebäude schön in Szene setzen möchte, der sollte in den Green Point Park gehen. Der Rahmen ist hier einfach bedeutend attraktiver.

 

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Townships

Auch Townships gehören zu Kapstadts Stadtbild, ob man das nun gerne sieht oder nicht. Eine große Zahl der Bevölkerung lebt in Stadtteilen wie Khayelitsha, Mitchells Plain oder Philippi. Es ist wenig ratsam zu meinen, man kann da einfach mit Fotoausrüstung reinspazieren und fotografieren. Wer wirklich interessiert ist, der sollte sich einer Tour anschließen und dort auch erfragen ob fotografieren gern gesehen wird bzw. ob die teure Kamera ganz zuhause bleiben sollte. Auch würde ich mir wünschen, dass ihr hier respektvoll fotografiert. Jeder Mensch ist gleich viel wert und sollte auch so geachtet werden.

 

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Foodies

Für alle Food-Fotografen ist Kapstadt ein reiner Genuss-Tempel. Man kann eigentlich gar nicht schlecht essen (okay, am Kiosk vorm Parlament schon), aber ansonsten werdet ihr hier voll auf eure Kosten kommen. Besucht die Neigbour-Goods-Märkte von Bay Harbour, über The Old Biscuit Mill bis hin zum Oranjezicht City Farm-Market und sucht euch dort spannende Motive. Früh da sein lohnt sich in der Regel!

 

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Cape of good hope

Der Klassiker unter den Kapstadt-Fotos ist natürlich auch ein Schnappschuss vom Cape-of-good-hope-Schild. Mir ist es inzwischen zu viel geworden, mich dort mit tausenden Asiaten für ein Foto anzustellen, deshalb weiche ich meist auf das etwas kleinere Schild nebendran aus. Wer aber unbedingt diesen Schnappschuss haben möchte, der sollte besonders früh oder spät hier sein oder eben reichlich Geduld aufbringen. Eine schöne Erinnerung ist es allemal.

 

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Koeberg Nature Reserve

Du wirst es nicht für möglich halten, aber auch Wildlife-Fotografie mit Großwild ist möglich in Kapstadt. Elands, Springböcke, Bontebosk und natürlich Zebras gibt es in Gebieten wie dem Cape-of-good-hope Nature Reserve oder in der Nähe von Melkbos. Hier befindet sich das Koeberg Nature Reserve um das dortige Kraftwerk. Das kleine, nahezu unbekannte Gebiet bietet dir die Möglichkeit auf Tuchfühlung mit den Tieren zu gehen. Gegen Abend und am Morgen sammeln sich die Herden zum Weiden und du wirst in Ruhe Zeit haben, sie fotografieren zu können.

 

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Equipment-Tipp

Solte deine Technik aus welchen Gründen auch immer versagen, dann wäre mein Tipp, sich einfach Equipment auszuleihen. In der Regel ist die Ausrüstung, so man sie neu kauft, in Südafrika wesentlich teurer als bei uns in Deutschland. Außerdem hättest du nicht die gleiche Garantie. Deshalb mein Rat nicht zu kaufen, sondern zu mieten. Das geht bei verschiedenen Anbietern. Ich bin selbst mal in die Verlegenheit gekommen, mir eine Linse ausleihen zu müssen und habe gute Erfahrungen mit „Sunshineco“ in Gardens gemacht.

 

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Lieblingsfoto

Und das ist mein persönliches Lieblingsfoto aus Kapstadt. Ich habe auf dieser Seite der Stadt in Big Bay eine zeitlang gelebt und es geliebt jeden Morgen diesen Blick auf den Tafelberg zu haben. Diese Aussicht haben ich – zurück in Deutschland – lange vermißt. Damit die Sehnsucht nach Kapstadt und dem Tafelberg nicht noch größer wird, habe ich mir dieses Motiv jetzt als Mega Poster anfertigen lassen. Dazu habe ich mich für einen hochwertigen Druck von Cewe* entschieden. Die Produkte des Unternehmens kannte ich von einer bekannten Drogeriemarktkette. Diesmal habe ich online bestellt, weil es mir einfach leichter am eigenen PC fiel, die Auswahl und den Zuschnitt zu machen. Jetzt hängt mein schönstes Foto gerahmt in meinem Wohnzimmer und jeden Tag kann ich mich zurück in meine Lieblingsstadt träumen!

Damit du dich leichter zu den markanten Punkten findest, habe ich Karten in den Artikel verlinkt, die dir eine Navigation vereinfachen sollen. Bitte beachte, dass nicht alle Punkte direkt verlinkbar waren und ich dann den nächst möglichen Spot verlinkt habe. Ich hoffe trotzdem, dass es dir so eine große Hilfe ist.

*Hier handelt es sich um eine Kooperation mit Cewe Fotobüchern.

Lass mir gerne Feedback da, ob dir mein Artikel eine Hilfe war. Frag mich gerne, wenn du noch mehr Details wissen möchtest und melde Dich, wenn irgendwas in dem Artikel noch fehlen sollte. Ich freue mich über deine Rückmeldung.

Du hast nach dem Kapstadt -Artikel Lust bekommen, mal nach Südafrika zu reisen, aber der letzte Kick fehlt noch? Dann lies mal im LINK, warum du dieses spannenden Reiseland nicht verpassen sollest.

Rollertour Kapstadt

Rollertour in Kapstadt – Alles was du wissen mußt!

Eine Rollertour ist für mich Freiheit auf zwei Räden und ganz besonders spürbar ist diese in Kapstadt. Hier ist man auf Traumstraßen am Meer unterwegs, kann Pinguinen begegnen und an den schönsten Punkten für Fotos stoppen. Aber wer sich sicher in Kapstadt mit dem „Scooter“ (wie er auf englisch heißt) unterwegs sein will, muss einiges beachten. Was genau verrate ich dir hier!

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Das erste Mal Rollertour in Kapstadt:

Bei meinem ersten Besuch in Kapstadt war ich in der Gruppe unterwegs und alles war für uns organisiert. Unter Anderem auch eine Schnitzeljagd per Roller durch die Stadt. Ein riesiges Erlebnis, denn ich liebe Rollerfahren. Von Sea Point aus ging es zunächst nach Camps Bay und dann entlang der malerischen Küstenstraße nach Hout Bay und von dort über die Winelands zum „The Old Biscuit Mill Market“ – einen der so typischen Nachbarschaftsmärkte in Südafrika. Danach noch durch das „BoKap“ und hinauf bis zu „Signal Hill“.

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Auf unser Rollertour war das Schöne, dass wir fast überall für ein paar Schnappschüsse stoppen konnten. Im Gegensatz zu einer Autotour, wo man immer erst einen Parkplatz suchen muss, fährt man mit dem Roller ein wenig an den Rand und stört damit Niemanden. Man zieht die Kamera aus der Tasche und kann die Lieblingsmotive direkt im Bild festhalten. Zudem ist es ein Genuss, den Wind zu spüren, das Salz des Meeres auf der Zunge zu schmecken und von der herrlichen südafrikanischen Sonne gewärmt zu werden.

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Leider haben wir erst nach unserer Rollertour erfahren, dass wir diese Roller gar nicht hätten fahren dürfen. Zwar darf man mit einem Autoführerschein in Deutschland einen Roller fahren, aber eben nur einen 50ccm. Unsere geliehenen Roller waren aber viel stärker motorisiert und somit hatten unsere Papiere hier keine Gültigkeit. Wir hatten Glück, denn unsere Tour blieb unfallfrei. Wäre auf der Ausfahrt etwas passiert, hätten wir keinen Versicherungsanspruch gehabt, denn ohne gültigen Führerschein erlischt auch jeder Anspruch.

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Unseren Rollervermieter interessierte das herzlich wenig, denn er hatte uns vorab versichert, dass alles gar kein Problem sei und wir ja schließlich in Afrika sind, wo man alles lockerer sieht. Das mag schon sein, aber im Schadenfall, sieht es niemand mehr locker. Kommen dann noch Personen zu schaden und man muss privat haften, dann hat der Spaß gänzlich ein Ende. Hier kann die Schadensummer mehrere Hunderttausend bis Millionen Euro erreichen und das für eine kleine Unachtsamkeit mit den Papieren.

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Aus dieser Geschichte habe ich ein paar Dinge gelernt und für die nächste Rollertour beachtet. Dieses Wissen möchte ich jetzt auch mit dir teilen, deshalb hier meine Tipps für deine Tour in Kapstadt.

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Bitte beachte bei einer Roller-Tour:

  • Es gibt wegen der starken Steigungen keine 50iger Roller in Kapstadt. Deshalb kannst du dir mit normalem Autoführerschein nicht wie bei uns einen Roller ausleihen und rumfahren. Tust du es doch bist du im Schadensfall nicht versichert, auch wenn dir der Verleiher erstmal etwas Anderes einredet.
  • Der Wind in Kapstadt ist gerade in den Sommermonaten ein echter Risikofaktor für Rollerfahrer. Oftmals ist er so stark, dass sich wildfremde Menschen an die Hände nehmen und gemeinsam die Straße passieren, damit sie sich gegenseitig Halt geben können. Starke Böhen haben auch schon so manchen Zweiradfahrer von seinem Gefährt geholt. Bei starkem Wind rate ich unbedingt davon ab, sich einen Roller auszuleihen. Bitte check vorab ob sich eine Anmietung lohnt. Hierzu empfehle ich die Website „Windguru“.
  • In Kapstadt herrscht Linksverkehr, das macht es für viele schwierig sich sicher auf den Straßen zu bewegen. Einige Strecken sind Stadtautobahnen die du nur schlecht umgehen kannst. Multivan-Taxifahrer in Kapstadt gelten als absolut rücksichtslos und als eine Gefahr für den gesamten Verkehr. Oft ziehen sie ohne zu schauen einfach in die nächste Spur und das gleich über mehrere Fahrstreifen. Diesem chaotischen Verkehr muss man bereit sein sich stellen, wenn man mit dem Roller in Kapstadt unterwegs sein möchte. Natürlich gibt es ruhige Strecken, aber Touristen können oftmals nicht einschätzen, wo es beschaulicher zugeht.
  • Zu brauchst also einen Motorradführerschein und dazu auch den Internationalen Führerschein, ohne dieses Papier ist dein deutscher Führerschein schlicht nicht gültig. Zwar wird das von Verleihern und bei der Polizei bei Standartkontrollen nie hinterfragt, im Schadenfall mußt du aber gültige Papiere vorweisen, sonst erlischt der Versicherungsschutz. Seinen normalen und den internationaler Führerschien mit sich zu führen ist also Pflicht, wenn du sicher unterwegs sein möchtest. Mehr dazu kannst du im Link nachlesen.
  • Prüfe das Fahrzeug vorab auf Schäden, auslaufendes Öl und abgefahrene Reifen, ähnlich wie bei einem Mietwagen. Versichere das Gefährt bestmöglich, selbst wenn du ein guter Fahrer bist. Manche Verkehrsteilnehmer sind unberechenbar und oft nicht versichert. Wenn sie einen Unfall bauen bleibst du trotzdem auf dem Schaden sitzen. Deshalb sorge vor.
  • Fahre auch mit dem Roller nicht unbedingt nachts rum. Solltest du dich an einer Ampel unwohl oder gar bedroht fühlen, dann darfst du nach Einbruch der Dunkelheit auch (mit Vorsicht) über eine rote Ampel fahren. Das gilbt im Besonderen für Frauen und ab 22 Uhr. Es wird dich in Südafrika nie Jemand vor Gericht stellen, wenn du bei Rot gefahren bist, wiel du dich bedroht gefühlt hast. Bitte nutze das nur nicht aus.
  • Bei längeren Touren bedenke immer, dass du einen relativ kleinen Tank hast und weiter entfernte Ziele vielleicht auf dem Weg keine Tankstelle bieten. Nimm einen kleinen Kanister mit oder plane vorab die Route entlang von Tankstops.
  • Speichere dir für Notfälle die Telefonnummer des Verleihers aber auch die der örtlichen Polizei.
  • Trag schon um deiner Sicherheit wegen den Helm. Der ist in Südafrika genauso Pflicht wie bei uns in Deutschland.
  • Parke in den gekennzeichneten Bereichen oder pass dich anderen Motorradfahrern an. Bei Wind such dir einen geschützten Platz den Roller abzustellen, damit er nicht von einer Böhe umgerissen wird.

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Tipp für längere Aufenthalte

Bist du längere Zeit in Kapstadt, etwa wegen eines Praktikums und möchtest einen Roller leihen, hast aber keinen Motorradführerschein? Meine Empfehlung ist, den Führerschein dann einfach in Kapstadt zu machen. Dieser ist dann zwar in Deutschland nicht anerkannt, aber für die Zeit in Kapstadt kannst du ihn wunderbar nutzen. Ich habe meine Learners-Lisence im Jahr 2011 für weniger als 20 EUR gemacht. Die so genannte Learners Lisence erlaubt es dir, 2 Jahre ohne eine Praktische Prüfung abzulegen, nur mit dem Bestehen der Theorie, rumzufahren. Du kannst natürlich auch den praktischen Test machen, ein Muss ist es jedoch in dieser Zeit nicht.

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Fazit:

Ich finde einen Roller in Kapstadt ideal, weil er einem vor dem oftmals zähen Staus bewahrt, man flexibel überall halten kann und schnell überall hinkommt. Ein klein wenig Mut sollte man aufbringen und stets sehr wachsam unterwegs sein, aber wer sich das zutraut, der wird viel Freude an seiner Rollertour in Kapstadt haben. Versprochen!

 

Fotobeitrag im führenden Onlinemagazin Kapstadt´s

Meine Aufnahme aus dem Flug über Cape Point hat es in das führende Onlinemagazin in Kapstadt geschafft!

Kapstadtmagazon

Alle Informationen zum Kapstadtmagazin findest du im LINK:

InstaKapstadtmag

 

Südafrika Ι SALT & wie man einen Astronomen zu Tode erschreckt

Seit der Schulzeit fasziniert mich der Sternenhimmel über uns und die Chance durch das größte Teleskop auf der Südhalbkugel zu blicken konnte ich mir nicht entgehen lassen. Also bin ich nach Sutherland in Südafrika gereist um SALT, so heißt das South Africa Large Teleskop zu besuchen. Ganz alleine und ohne eine Ahnung zu haben wie Teleskope in dieser Größe wirklich funktionieren.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, Africa„What a fuck are you doing here?“ werde ich angeschriehen. „Oh, I´m sorry Sir“ höre ich mich stammeln und bin jetzt selbst erschrocken über meine unbändige Neugier und das wohl unsittliche Eindringen in das Reich eines Astronomen. Viel zu spät und schon zum Sonnenuntergang bin ich in Sutherland in der Karoo angekommen. Eine Gegend 400 km nordöstlich von Kapstadt gelegen und bekannt dafür den klarsten und dunkeltsen Himmel der Welt zu haben und deshalb prädestiniert für astronomische Erforschungen zu sein.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaAm Eingangstor und auch im Büro finde ich keine Menschenseele, was so völlig untypisch ist für Südafrika, wo man sich ständig mit Pass und Fahrzeugnummer ausweisen muss. Es ist weit nach 17 Uhr und so scheinen alle im verdienten Feierabend zu sein. Ich bekomme nun doch Bedenken SALT nicht mehr entecken zu können, denn mein Zeitplan lässt es eigentlich nicht zu morgen noch mal hierher zu kommen. Also beschließe ich das Feld mit den Teleskopen einfach eigenständig zu untersuchen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaImmerhin die Schranke ist offen, es gibt kein Verbotsschild und falls ich doch gestoppt werde, könne ich die „Unschuldige-Mädchen-Trumpfkarte“ ausspielen. Also fahre ich den Berg hinauf zu dem Gebiet auf dem neben dem größten Teleskop noch weitere Beobachtungsstationen stehen. Ich parke mein Auto, schnappe mir die Kamera und laufe drauf los. Hier ist wirklich Niemand und so langsam kommt mir das auch komisch vor. Trotzdem nutze ich die Gunst der Stunde fotografiere wild herum. Wer weiß schon ob das sonst erlaubt ist und wann sich je so eine Chance wieder bietet.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaDie Sonne ist längst untergegangen als ich zu meinem Auto zurück trabe. Neben meinem Wagen parkt nun noch ein weiteres Fahrzeug. Bei genauerer Beobachtung und erst jetzt fällt mir auf, dass nun neben vielen der Teleskopen ein Auto steht. Klar! Die Dunkelheit hält Einzug und damit beginnt die Zeit der Astronomen. Wenn ich schon die Führung beim großen Teleskop verpasst habe, könnte ich ja mein Glück in einem der kleineren versuchen. Ich wittere meine Chance doch noch mehr über SALT zu erfahren und in den Genuss des Sterneguckens zu kommen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaIch wackel also frohen Mutes auf eines der kleineren Gebäude zu in dem ich gerade eine Person habe verschwinden sehen. Vergeblich suche ich eine Klingel und klopfe dann an die Tür. Erst ganz vorsichtig und nach einer ganzen Weile auch mit Nachdruck. Keine Reaktion. „Ob die Tür verschlossen ist?“ frage ich mich. Langsam drücke ich die Klinke herunter und tatsächlich, die Tür öffnet sich und ich trete ein.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaLichtschalter finde ich keinen und mich umgibt finsterste Nacht. Langsamen Schrittes wage ich mich nach vorne, taste die Wände entlang und versuche die nächste Tür zu finden. Ein paar schüchterne „Hello“ „Hello“ entfahren mir. Noch könnte ich ja unentdeckt den Rückzug antreten. Mein Entdeckergeist ist allerdings stärker und die Neugier treibt mich voran. Auch im nächsten Raum herrscht Finsternis, aber diesmal kann man wenigstens noch Umrisse erkennen. Ich schiebe mich die Treppen hinauf, während sich meine Augen zunehmend an die Finsternis zu gewöhnen scheinen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaMein Herz pocht wie wild, ich höre meinen eigenen Atem aber sonst rein gar nichts. Als ich die Stufen erklommen habe und den nächsten Raum betrete kann ich schemenhaft die Umrisse eines Teleskops erkennen. „Jetzt bloß nichts umrennen, das könnte teuer werden.“ denke ich mir. Plötzlich und völlig unvermittelt öffnet sich die Tür neben mir und im nächsten Moment höre ich einen erschrockenen Schrei der durch Mark und Bein geht. Der Mann der den Raum betreten hat, hat wohl nicht mit Besuch gerechnet. Ich bin nicht weniger zusammengefahren und stammel schnell eine Entschuldigung. „Die Tür war nicht geschlossen und ich wollte doch nur…“ Jetzt bin ich wirklich das kleine unschuldige und verschrockene Mädchen und muss gar nicht schauspielern. Es tut mir wirklich leid den armen Mann derart erschreckt zu haben.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaDer ältere Herr nimmt es mit Humor „Ich sollte mir wohl angewöhnen, die Tür zu zuschließen“. Freundlich bittet er mich in seine Räumlichkeiten und lässt mich erklären, was mich zu ihm geführt hat. Offenbar imponiert es ihm, das eine Frau alleine den Weg nach Sutherland gefunden hat und sich offenbar so sehr für Astronomie interessiert, dass sie auch vor unbefugtem Zutritt nicht zurück schreckt.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaIch darf also bleiben und sehe mich erst mal im Kämmerchen um, während der Herr Astronom sich Zeit zum Hochfahren seiner Gerätschaften erbittet. Alles hier erinnert eher an einen Agentenfilm aus den 70igern und weniger an eine hochmoderne Anlage. Alte Tastentelefone, staubige Papiere und Computer der Windows 3.11 Generation. Zugegeben liefen die damals auch am stabilsten also warum sollte man dann upgraden? Ich schmunzel vor mich hin bei diesem Gedanken.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaInzwischen ist das Teleskop auf die nächtliche Beobachtung ausgerichtet, der Computer hochgefahren und der Herr Astronom zum Gespräch bereit. „Wissenschaftler aus ihrer Routine zu reißen wird mir sicherlich nicht wieder passieren, sie wirken dann ganz schön verstört.“ denke ich mir bei unserem doch etwas holprigen Gespräch. Auch reden sie wohl nicht so gerne also erkläre ich erst mal. Ich bereichte, dass ich eigentlich aus Deutschland komme, das ich Astronomie in der Schule geliebt habe und es sehr bedauere, dass dieses Fach heute nicht mehr unterrichtet wird. Mein Astronom taut nun doch etwas auf und beginnt mir von seiner Arbeit zu erzählen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaDas die Wissenschaftler immer zum Sonnenuntergang hierher kommen und ihren Beobachtungsposten beziehen. Für paar Wochen machen sie das so jede Nacht und nur alle 6 Wochen fahren sie zu ihren Familien nach Hause. Tagsüber wird geschlafen und eigentlich haben sie auch nicht viel Kontakt zur Außenwelt. Jeder verbringt die Nacht alleine in seinem „Teleskophäuschen“ und geht ungestört seiner Arbeit nach.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaWir widmen uns nun seinem Tagwerk. Auf einem uralt schwarz/weiß Monitor flimmert eine Art Radarfilm, was mich wieder an Filme aus dem kalten Krieg erinnert. Er zeigt mir zwei Punkte und erklärt, dass er Doppelsterne beobachtet und wie mühselig das sei. Er erforsche, wie diese beiden Punkte sich zueinander verhalten. Ob einer der Beiden ein Mond sei oder ob es sich wirklich um zwei Planeten handle. Ich frage mich allen Ernstes wie in einem modernen Zeitalter noch so gearbeitet werden kann?* Laut äußere ich diesen Gedanken aber nicht, es wird schon seine Berechtigung haben und nur weil ich keine Ahnung habe, werde ich nicht anmaßend.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaAllerdings hatte ich mir das Sternegucken hier schon ganz anders vorgestellt. Ich dachte man schaut durch das Teleskop und nicht auf einen flimmernden Monitor. Ich lerne also den Unterschied zwischen interessierter Himmelsbeobachtung und wissenschaftlicher Arbeit. Nicht so ganz das was ich mir mit meiner blühenden Vorstellungskraft von SALT ausgemalt hatte. Ich dachte, ich könnte durch das Teleskop bliken und bis in die entferntesten Galaxien schauen. Nach zwei lehrreichen Stunden verlasse ich das Refugium wieder und bin immer noch völlig hin und hergerissen ob ich nun fasziniert oder enttäuscht sein soll. Zwar war es ein Erlebnis einem echten Astronomen bei der Arbeit zu zuschauen aber neue Welten habe ich dabei eben nicht entdeckt.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaAls ich das Gebäude verlasse, stocke ich und bin ich sprachlos. Denn über mir offenbart sich jetzt die ganze atemberaubende Schönheit des Nachthimmels wie ich ihn nie zuvor – auch nicht in Afrika – gesehen habe. Ein schwarzer Himmel und auf ihm Millionen von funkelnder Diamanten in Form von Sternen. So atemberaubend schön, so tiefgehend und bewegend, dass ich noch im gleichen Moment Tränen in den Augen habe. Erinnern sie mich doch daran, warum ich nach Sutherland zum South African Largest Teleskope gekommen bin. SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaIch liebe es in den Sternenhimmel zu schauen, Gedanken kreisen zu lassen und Dinge darin zu entdecken, die andere nicht sehen. Mein Astronom bemerkt meine Fassungslosigkeit und lenkt charmant um, indem er mir Galaxien im Nachthimmel zeigt. Das kann sich keiner vorstellen, denn natürlich sieht man die Milchstraße gestochen scharf, aber das man sogar einzelne Galaxien mit bloßen Auge betrachten kann, das haut mich um. Lange betrachten wir gemeinsam den Himmel und völlig unvermittelt sagt er: Vor lauter Beobachtung und Wissenschaft hab ich ganz den Blick für diese Schönheit verloren. Ein wenig stolz blicke ich ihn, denn offensichtlich habe ich ihn daran erinnert.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaSpannend wird dann auch die Rückfahrt von SALT nach Sutherland, denn Astronomen mögen überhaupt keine „Lichtverschmutzung“ so nennen sie störendes Umgebungslicht und ich habe die strikte Anweisung die nächsten 10 km komplett ohne Licht zu fahren. In unsicheren Situationen ist es mir gerade noch erlaubt kurz den Blinker mit orangenem Schein zu benutzen. Und ich wiederhole hier noch mal, es ist der dunkelste Platz der Erde und ich soll ohne Licht das Gelände verlassen, den Berg hinunter rollen und den Weg finden. Mit einem mulmigen Gefühl löse ich die Handbremse und rolle los.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaMeine Augen haben sich schon sehr gut an die Finsternis gewöhnt und zu Fuß wäre das sicherlich auch machbar, aber ein Auto in kompletter Dunkelheit zu lenken, das verlangt mir schon einigermaßen Vorstellungsvermögen ab. In weniger als Schrittgeschwindigkeit und mit geöffnetem Fenster rolle ich den Berg hinunter und bete inständig, dass ich nicht von der Straße abkomme und verunfalle. Noch dazu bin ich ganz alleine in der finsteren Nacht in fremder Umgebung unterwegs und ich muss mich wirklich zusammenreißen meine Ängste unter Kontrolle zu halten. Ich beruhige mich damit, dass hier sicherlich niemand wartet, um einen Touristen zu überfallen. Wahrscheinlich ist das nicht nur der dunkelste Platz der Welt, sondern auch noch der Sicherste. Und hey, was man nicht sieht, kann man auch nicht überfallen. Als die 10 km hinter mir liegen bin ich trotzdem froh wieder mit Licht fahren zu dürfen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaAn diesem Abend bin ich in voller Glückseligkeit eingeschlafen und direkt am nächsten Morgen wieder in Richtung SALT gestartet. Diesmal das volle Touristenprogramm und mit Besichtigung der Anlage. Doch neben allem was ich dort dazu gelernt habe, bleibt doch der Abend beim Astronomen für mich am stärksten in Erinnerung.
#infoDie Southern African Large Telescope (SALT) ist das größte einzeloptische Teleskop der südlichen Hemisphäre und gehört zu den größten der Welt. Es hat ein sechseckiges Primärspiegelfeld 11 Meter breit, mit 91 einzelnen 1m sechseckigen Spiegeln. SALT ist an der South African Astronomical Observatory (SAAO) Feldstation in der Nähe der kleinen Stadt Sutherland gelegen, in der Provinz Northern Cape, etwa 400 km von Kapstadt entfernt. SALT wird von einem Konsortium aus internationalen Partnern aus Südafrika, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Polen, Indien, Großbritannien und Neuseeland gefördert.
Quelle: http://www.salt.ac.za/

*Übrigens im größten Teleskop wird mit hochmoderner Technik und Flachbildschirmen gearbeitet. Nur die „Länderversionen“ sind nicht immer ganz so gut ausgestattet

 

Südafrika Rundreise „Cape in Style“ – Erfahrungsbericht

Immer wieder werde ich gefragt: „Lohnt sich eine vorgebuchte Rundreise in Südafrika?“ Hier mein Feedback unserer „Cape in Style“ Tour und wie wir uns diese gestaltet haben:
Die DERTOUR Mietwagenrundreise führte von Kapstadt nach Port Elisabeth entlang der wunderschönen Garden Route, einem der beliebtesten Besucherregionen Südafrikas.

Das sagt der Veranstalter:

Exklusive Unterkünfte in der Kapregion garantieren Ihnen unvergessliche Urlaubstage in ausgewählten Hotels (2 Hotelkategorien zur Auswahl) mit angenehmer Atmosphäre und elegantem Flair. Erfahren Sie die Gartenroute auf luxuriöse Art und entdecken Sie in malariafreien Wildreservaten die faszinierende Tierwelt Südafrikas.IMG_3031

Reiseverlauf Cape in Style:

Cape in Style – ab Kapstadt/bis Port Elizabeth
Mietwagenreise 9 Tage/ 8 Nächte ab Kapstadt/ bis Port Elizabeth

Planung DERTOUR 1. Tag: Kapstadt

Nach Ankunft in Kapstadt Begrüßung durch einen Repräsentanten unseres Partners, Übergabe der Hotelgutscheine. Übernahme des separat gebuchten Mietwagens: Fahrt nach Kapstadt bzw. Constantia. Ihre Hotels liegen am Ozean bzw. in herrlichen Gartenanlagen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. 2 Übernachtungen im gebuchten Hotel. Ca. 25 km
Übernachtung Superior: Winchester Mansions (Modern Classic) 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Wir landen pünktlich und bekommen direkt am Ausgang unsere Reiseunterlagen und auch die Übergabe des Mietwagens klappt hervorragend. Der Mietwagenschalter befindet sich gegenüber vom Terminal und das Fahrzeug ist modern, sauber und entspricht unserer Buchung.

Auch im Winchester Mansions sind wir willkommen und haben ein wundervolles Zimmer. Hier ist alles modern und auf hohe Ansprüche ausgelegt. Das Zimmer hat eine Badewanne, eine Dusche und ein großes Kingsize Bett. Ebenso wie Heißwasser, einen Haartrockner, saubere Handtücher und ausreichend warme Bettwäsche. Wir haben eine sicheren Parkplatz im Innenhof des Hotels. Der Pool ist sauber und auch unser Gepäck wird aufs Zimmer gebracht. Ein Foto vom Winchester Mansion findet sich im LINK.

Den Nachmittag nutzen wir für eine Stadtrundfahrt mit den beliebten Doppeldeckerbussen. Den Abend verbringen wir zum Sonnenuntergang auf der Blouberg Seite und genießen den Blick auf den Tafelberg.
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Planung DERTOUR 2. Tag: Kapstadt

Nehmen Sie sich heute einen ganzen Tag Zeit, die Schönheiten Kapstadts kennen zu lernen. Besuchen Sie den Botanischen Garten von Kirstenbosch (fakultativ), entdecken Sie die Innenstadt Kapstadts. Bummeln Sie an der Victoria & Alfred Waterfront. Runden Sie diesen schönen Tag mit einer Auffahrt auf den Tafelberg ab (wetterabhängig, Ticket nicht inklusive) und genießen Sie den Ausblick. Ca. 56 km

Unser Erlebnis:

Das Frühstück im Winchester Mansion ist hervorragend und lässt keine Wünsche offen. Wir nutzen den Tag für die beliebte Kap-Rundtour, besuchen Muizenberg, die Pinguine bei Boulders Beach und das Cape Point. Zum Sonnenuntergang sind wir am Chapmans Peak Drive. Ein ausführlicher Beitrag zu diesem Ausflug ist im Link nachlesbar.
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Planung DERTOUR 3. Tag: Kapstadt bzw. Constantia – Hermanus

Verbringen Sie einen Tag in der Weinregion der Kaphalbinsel. Besuchen Sie Stellenbosch – bekannt für seine Kapholländische Architektur und seine großen Weingüter sowie Franschoek – die „Gourmet Hauptstadt“ des Westkaps. Sie erreichen am späten Nachmittag Ihr Hotel in Hermanus. 2 Übernachtungen im gebuchten Hotel. Ca. 125 km
Übernachtung Superior: Francolinhof Guesthouse 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Der Checkout im Winchester klappt tadellos. Die Rechnung stimmt und auch das Frühstück war wieder exzellent. Wir haben die Weinregion rund um Stellenbosch und Franschhoek besucht. Zuerst zu einem Wein-Tasting im Delaire Graff Estate und zum Mittagessen bei Ryan´s Kitchen in Franschhoek auf der Hauptstraße.

Über den Paß fahren wir in Richtung Gordons Bay, damit wir in Richtung Hermanus die Küstenstraßen nehmen können. Die Strecke ist atemberaubend und der kleine Schwenker ist lohnenswert, da man sich so am Meer bewegt und nicht über die Berge. Außerdem kann man auch in Bettys Bay noch eine Pinguin Kolonie besuchen. Zum Sundowner sind wir in Hermanus am Meer und checken danach im Guesthouse ein.

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Planung DERTOUR 4. Tag: Hermanus

Heute haben Sie den ganzen Tag Zeit, um das historische Fischerdorf Hermanus zur erkunden. Während der Walbeobachtungszeit von Juli-Nov. ruft ein „Walausrufer“ die ankommenden Wale aus. Einen Abstecher wert ist das nostalgische kleine Dorf Stanford, an der Straße nach Gansbaai, rund 10 km nordöstlich von Hermanus. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Liebevoll restaurierte Häuser im viktorianischen Stil und gemütliche kleine Restaurants. Rückkehr nach Hermanus. Übernachtung.
Übernachtung Superior:Francolinhof Guesthouse 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Francolinhof Guesthouse ist am Berg gelegen und bietet einen herrlichen Blick über die Bucht und die Berge. Das Haus ist sehr gepflegt und das zeigt sich auch in den Zimmern und beim Frühstück. Wir sind rundum zufrieden. Das Bett ist groß und bequem; das Duschwasser heiß und die Handtücher sauber. Das Frühstück ist eine Mischung aus Buffet und persönlichen Wünschen. Der Empfang klappt reibungslos und die Gastgeber sind sehr herzlich.

Wir nutzen den Tag für einen Ausflug nach Gansbaai/ De Kelders. Hier machen wir einen Bootsausflug mit Dyer Island Tours zu den Robben und bekommen auch Haie zu sehen. Den Nachmittag verbringen wir im Stanford Hills Estate und genießen dort das leckere Essen und den hauseigenen Wein.

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Planung DERTOUR 5. Tag: Hermanus – Plettenberg Bay

Fahrt Richtung Osten entlang der Gartenroute, vorbei an Mossel Bay, George, Wilderness und Knysna nach Plettenberg Bay. 2 Übernachtungen im Hotel. Ca. 450 km
Übernachtung Superior: Laird’s Lodge Country Estate 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Francolinhof Guesthouse verlassen wir am Morgen nach einem leckeren Frühstück. Der Check out klappt wie erwartet reibungslos. Wir fahren in Richtung Knysna und besuchen dort den Knysna Elephant Park. Ein riesiges Erlebnis dort Elefanten ganz nah zu begegnen. Das Guesthouse „Laird’s Lodge“ liegt von der Hauptstraße aus gesehen fast gegenüber des Parks. Bilder zur Unterkunft gibt es auf meiner Flickr Seite im LINK.

Die Unterkunft ist umwerfend! Die Laird’s Lodge hat einen exzellenten Service den man wirklich als herausragend bezeichnen kann. Das Essen in der Lodge ist auf Sterne-Niveau, ebenso das äußerst, zuvorkommende Personal. Die Räumlichkeiten sind großzügig gestaltet mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und zwei Bädern mit Dusche.P1090670

Planung DERTOUR 6. Tag: Plettenberg Bay

Erkunden Sie heute Knysna und Plettenberg Bay. Besuchen Sie die Knysna Oyster Company, machen Sie einen Ausflug zu den „Knysna Heads“ oder unternehmen Sie eine Bootsfahrt in der Lagune von Knysna (fakultativ).

Unser Erlebnis:

Nach einem der besten Frühstücke unserer gesamten Reise führt uns der Tagesausflug in den Tsitsikama NP wo wir spazieren gehen und die Landschaft für uns entdecken. Am Nachmittag sind wir mutig und gehen Ziplinen bei „Ceres Zip Slide Adventure„. Ein riesen Erlebnis, da diese Zipline über den Canyon führt und ihn mehrfach überquert! Den Abend verbringen wir wieder in der Laird’s Lodge, da das Essen hier einfach großartig ist.
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Planung DERTOUR 7. Tag: Plettenberg Bay – Amakhala Priv. Game Reserve

Fahrt in Richtung Port Elizabeth in die Region um Addo. Nach Ankunft in Ihrer Lodge unternehmen Sie am frühen Nachmittag eine Wildbeobachtungsfahrt im offenen Safarifahrzeug. Rückkehr zum Abendessen. 2 Übernachtungen in der gebuchten Lodge. Ca. 300 km
Übernachtung Superior: Amakhala Safari Lodge 4 Sterne (inkl. 1 Wildbeobachtung pro Tag)

Unser Erlebnis:

Check out und Abrechnung in der Laird’s Lodge klappen hervorragend und auch das Frühstück ist wieder exzellent. Wir fahren über Prince Albert, den Swartbergpass und Outshorn in Richtung Amakhala. Wir nehmen uns Zeit die Ort trotz der langen Strecke ein Stück weit für uns zu entdecken. Es lohnt sich also deshalb an diesem Tag früh aufzustehen.
Amakhala ist gut zu finden, aber für die Nachmittagsausfahrt kommen wir (bewußt) zu spät an, da wir die Strecke genießen wollten.

In der Amakhala Safari Lodge bewohnen wir eines der Luxus Cottages, die diesen Namen auch verdient hat. Der Check In klappt reibungslos und es gibt ein Willkommensgetränk. Die großzügigen Räumlichkeiten sind im afrikanischen Stil eingerichtet. Ein Kingzisebett, eine Couch und eine eigene Außenterasse mit Whirlpool laden zum Verweilen ein. Das Bad hat eine Außendusche (Heißwasser) und eine Badewanne. Bettwäsche und Handtücher sind ausreichend vorhanden und sauber. Ebenso die Räumlichkeiten. Den Abend verbringen wir beim gemeinsamen Braai mit anderen Gästen der Lodge. Das Essen ist exzellent. Die Nacht im Cottage ist ruhig und erholsam.

Planung DERTOUR 8. Tag: Auf den Spuren der Big Five

Am Nachmittag erleben Sie die Höhepunkte der afrikanischen Wildnis während einer Wildbeobachtungsfahrt im offenen Safarifahrzeug. Am Abend kehren Sie zu Ihrer Unterkunft zurück zum Abendessen. (inkl. Wildbeobachtungen)

Unser Erlebnis:

Früh Morgens starten wir zum Game Drive mit einer Gruppe von noch 4 anderen Reisenden. Der Guide ist geschult und die Ausfahrt gestaltet sich spannend. Wir bekommen viele Tiere zu sehen und genießen unsere „Safari“. Gegen 10 Uhr gibt es das große Frühstücksbuffet und bis gegen 14 Uhr hat man Zeit zum Genießen in der Lodge. Egal ob am Gemeinschaftspool oder ganz privat in seinem Cottage. Das Mittagessen ist hervorragend und nach einer Pause geht es am Nachmittag bis gegen 20 Uhr wieder auf Safari mit ebenso schönen Erlebnisse wie am Morgen. Das Abendessen ist wieder ausgewählt und wirklich exzellent.
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Planung DERTOUR 9. Tag: Amakhala – Port Elizabeth

Morgens Wildbeobachtungen. Fahrt zum Flughafen Port Elizabeth. Rückgabe des Mietwagens und Ende der Mietwagenreise. Ca. 80 km

Unser Erlebnis:

Wie bereits am Tag davor stehen wir zeitig auf, genießen den Kaffe und gehen auf Tierbeobachtung. Auch hier sind wir wieder sehr zufrieden mit der Qualität und dem Guide. Nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet checken wir aus. Zu unserer Überraschung sind alle Mahlzeiten und Getränke mit eingeschlossen.

Nach ca. einstündiger Fahrt erreichen wir den Flughafen in Port Elisabeth. Wir finden gleich die Tankstelle und die Mietwagenfirma. Die Rückgabe des Fahrzeugs klappt zu unserere vollsten Zufriedenheit.

FAZIT:

Wir waren überrascht wie hervorragend unsere vorgebuchte „Cape in Style“ Tour geklappt hat. Bisher war ich nur selbstorganisiert in Südafrika und hatte Bedenken, dass die Flexibilität leidet. ABER wir hatten genügend Freiraum zur eigenen Gestaltung und haben durch die Vorbuchungen der Zimmer sogar noch Zeit gespart. Alles war hervorragend ausgesucht und überzeugte – von der Übergabe der Unterlagen, über die Autovermietung bis hin zu den Unterkünfen. Auch hier waren wir rundum zufrieden und sehr überrascht über den hohen Service, das gute Essen und die schönen Räumlichkeiten. Wir würden diese Tour auch anderen Reisenden empfehlen.

 

 

Vegetarische Restaurants in Kapstadt – Dein Guide!

Viele Reisende die sich vegetarisch ernähren stehen unterwegs vor dem Problem, kein geeignetes Restaurant zu kennen. Meine Guide für deinen Trip nach Kapstadt soll dir helfen, eine Liste mit geeigneten Plätzen an der Hand zu haben:image-2016-05-13(7)

Vegetarische Restaurants in der Citybowl

Elixir Café, Bree Street

Adresse: 120 Bree Street, Cape Town
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6:30 to 15:30, Samstag 8:00 to 15:30
Durschnittspreis: R30 bis R40
Website: Elixir Café on Facebook

Plant, Buiten Street

Adresse: 8 Buiten Street, Cape Town (corner Loop Street)
Öffnungszeiten: Montags 10:00 bis 17:00, Dienstag bis Freitag 10:00 to 22:00, Samstags 09:00 bis 15:00
Durschnittspreis: R45 bis R75
Website: plantcafe.co.za

Sexy Food, Bree Street

Address: 190 Bree Street, Cape Town
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08:00 to 17:00, Samstags 09:00 bis 14:00
Website: sexyfood.co.za

Raw and Roxy, Woodstock

Adresse: 300 Albert Road, Woodstock
Öffnungszeiten: Montag to Freitag 10:00 to 17:00, Samstags 10:00 to 16:00
Durschnittspreis: R40 bis R100
Website: Raw and Roxy on Facebook

Scheckter’s RAW, Sea Point

Adresse: 98 Regent Road, Sea Point
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 7:00 bis16:00
Durschnittspreis: R40 bis R70
Website: Scheckter’s RAW on Facebook

Vegetarisches Essen

Vegetarische Restaurants in den südlichen Stadtteilen

Govinda’s Food Cafe, Rondebosch

Adresse: Hare Krishna Temple, 17 St Andrew’s Road, Rondebosch
Öffnungszeiten: Mittwoch bist Sonntag 12:00 bis 18:00
Durschnittspreis: R40
Website: iskconcape.org.za

Maharajah, Rondebosch

Address: Fountain Square, Main Road, Rondebosch
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11:00 bis 21:00
Durschnittspreis: R30 bis R60
Website: vegetarianfoods.co.za

O’Ways Teacafé, Claremont

Address: Heritage House, 20 Dreyer Street, Claremont
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07:30 bis 17:00, Samstags 09:00 bis 14:00
Durschnittspreis: R55 bis R75
Website: oways.co.za

Portobello Road, Kenilworth

Address: 313 Main Road, Kenilworth
Öffnungszeiten: Dienstag to Freitag 9:30 bis 17:00, Samstags 9:30 bis 15:00
Durschnittspreis: R40 bis R60
Website: Portobello Road on Facebook

Vegetarisches Essen

Vegetarische Restaurants auf der Kaphalbinsel

Yoffi Falafel, Muizenberg

Address: Surfers Corner, Muizenberg
Öffnungszeiten: Montag bis Sunday 10:00 bis 18:00
Durschnittspreis: R20 bis R40
Contact: Tel 0843648466

Tibetan Tea House, Simon’s Town

Address: Sophea Gallery, 2 Harrington Road, Seaforth, Simon’s Town
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sunday 10:00 bis 17:00
Durschnittspreis: R30 bis R60
Website: Tibetan Tea House on Facebook


Hinweis: Eine Vielzahl der Restaurants in Kapstadt hat außerdem auch immer vegetarische Speisen in ihrer Karte. Wenn du noch ein empfehlenswertes Restaurant kennst, was hier nicht in der Liste ist, dann schreib mir gerne und ich nehme es in die Liste auf!

Wie sieht deine Traumreise aus?

Die Traumziele dieser Welt liegen für jeden woanders. Der eine träumt von einer Alpenüberqueerung und für den nächsten ist die Copacabana in Rio ein Wunschziel. Seit es einfach geworden ist, die Welt zu bereisen und die entferntesten Winkel zu entdecken, glaube ich haben sich auch die Reiseziele verändert. Träumte man früher nur vom Meer in Italien, so sieht man sich heute auf den Malediven tauchen, den Everest besteigen oder im Eismeer auf Kreuzfahrt. Und das ist auch gut so, denn wer aufhört zu träumen, hört auf zu leben.

image-2015-11-24(7)Wie sieht deine Traumreise aus?

Dieser Frage gehen auch Janina und Katharina von SOS-Fernweh  und die-bunte-Christine in ihrer Blogparade und ich muss zugeben, dass ich mich nicht leicht tue diese zu beantworten. Auch wurde das Thema in der Twitter #RN8 behandelt und wieder habe ich festgestellt, dass es für mich nicht mehr diese eine Traumreise gibt. Wie auch, wenn man noch die ganze Welt sehen will? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich meine Traumreise schon hatte und diese zu toppen ist wahrscheinlich nicht so einfach möglich. Aber wenn wir schon im Reich der Träume sind, warum nicht zurück träumen?Camps BayUnd genau das ist dann auch meine Antwort! Meine Traumreise wäre also eine Zeitreise zurück und zu meinen wohl glücklichsten Moment. Zu einem Zeitpunkt als ein gewonnener Urlaub mein Leben veränderte! image-2015-11-24(1)Ja, du hörst richtig. Ich habe eine Traumreise bei T-Online & South African Tourism gewonnen und bin am 23.9.2010 in Kapstadt gelandet. Mit einem Team aus weiteren Gewinnern, der Reiseleitung, einer Filmcrew und meiner Reisebegleitung.image-2015-11-24(17)Wir haben im besten Haus mit Meerblick in Sea Point gewohnt, in ausgezeichneten Restaurants gespeist, bekamen jeden Tag ein spannendes Entdeckungsprogramm und der Gewinn beinhaltete auch den Aufenthalt auf einer Luxus-Safari-Lodge!image-2015-11-24(9)Nach Afrika zu reisen war schon lange ein riesen Traum von mir. 1 Jahr zuvor musste ich diesen jedoch jäh begraben, als meine alte Firma uns auf Teilzeit setzte und plötzlich das Geld für den Urlaub nicht mehr reichte.image-2015-11-24(18)Als die Nachricht über den Gewinn kam, stand ich in Tränen, konnte nicht reden, meine Gefühle fuhren Achterbahn und jedes meiner Molekühle überschlug sich. Als es dann endlich soweit war und wir afrikanischen Boden unter den Füßen hatten, strahlte ich wie ein Honigkuchenpferd und das blieb auch so bis zur Abreise. Zu schön war alles was wir in Kapstadt und Umgebung erleben durften.image-2015-11-24

Wir waren auf den weißen Dünen von Atlantis zum Sandboarden.image-2015-11-24(21)Wir hatten die Gelegenheit uns beim Quadbiken auszutoben.image-2015-11-24(4)Wir sind mit Scootern auf Big-City-Safari entlang von Traumstraßen unterwegs gewesen…image-2015-11-24(3)…und haben uns die Pausen auf Foodmärkten versüßt.image-2015-11-24(14)Wir wurden von begnadeten alten Herren in ihren Oldtimern durchs Kapland chauffiert.image-2015-11-24(5)Wir waren Gäste auf den besten Weingütern und durften jeder Verlockung erliegen die sich bot.Leni AbseilenWir waren Abseilen auf dem Tafelberg – dem höchsten kommerziellen Abseil der Welt!image-2015-11-24(13)Haben Cocktails in den hippsten Bars der Stadt geschlürft!image-2015-11-24(6)Und hatten sogar ein eigenes Foto & Fernsehteam dabei!image-2015-11-24(8)Doch die Krönung waren 3 Tage Safari in der Luxus-Safari-Lodge „Sanbona. In der Lodge kostet eine Nacht 750 EUR pro Person. Wir waren in einem der Luxuszelte untergebracht mit eigenem Whirlpool, haben königlich gespeist und genau das Wildlife erlebt, was ich mir so sehr gewünscht hatte.

Rundum also ein perfekter Traumurlaub.

image-2015-11-24(19)Das führte dann schließlich auch dazu, das ich am Ende der Reise nicht mehr weg wollte und nur noch ein Häufchen Elend war. In Sanbona war nämlich etwas passiert was mein Leben ändern sollte!Bildschirmfoto 2015-11-24 um 16.04.29Am letzten Tag war ich mit dem Ranger allein unterwegs. Ich hatte ihn gebeten mich an einen einsamen Platz auf einem Berg mit Weitsicht zu bringen, damit ich die Welt von oben sehen konnte und die Weite des Landes spüre. Als ich da so saß verspürte ich das tiefe Empfinden, dass ich hier angekommen bin. Hier in Afrika fühlte ich mich zuhause, frei und am Ziel meiner Träume. Dieses Gefühl war so intensiv, dass mir klar wurde, dass mich dieser Kontinent nie wieder loslassen würde.Leni SafariGenau 1 Jahr später am 23.9.2011 bekam ich die Zusage für einen Job in Kapstadt. Ich löste meine Wohnung auf, verkaufte meine Sachen, verabschiedete mich von meinen Freunde und verließ Deutschland, um in Südafrika zu leben. Und so hat mich mein Glück nicht nur zu einer meine Traumreise gebracht, sondern sie hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt.image-2015-11-24(16)Inzwischen habe ich auf 3 Kontinenten gelebt und entdecke jetzt intensiv die Welt. Reisen, Schreiben und Fotografieren sind zu meinem Lebensinhalt geworden. Südafrika habe ich in der Zwischenzeit wegen fehlender joblicher Perspektiven wieder verlassen. Doch egal wo ich gerade auf diesem Planeten bin, mein Herz gehört immer noch Afrika. Regelmäßig fliege ich wieder hin und eines Tages, das ist sicher, werde ich für immer bleiben.Diaz LeniIch bin noch heute voller tiefer Dankbarkeit für diesen Reisegewinn bei South African Tourism. Er hat mein Leben für immer verändert und mich letztlich auch auf meine ganz eigene Reise gebracht. Ich glaube an Wünsche und Träume und daran, dass diese auch in Erfüllung gehen können. Deshalb ermute ich gerne Menschen, in meinem Umfeld, auch an sich und ihr Glück zu glauben.Bildschirmfoto 2015-11-24 um 16.09.48„Wenn wir aufhören zu träumen, dann hören wir auf zu leben“ und an dieser Weisheit ist wirklich was dran.

Verrätst du mir wovon du träumst? Was deine Ziele sind? Schreib mir, auch wenn es nur eine Reise zu dir ist. Ich freu mich und vielleicht hilft dir meine Geschichte auch an deine Träume zu glauben?

INFO:

Das Bildmaterial wurde mir von South African Tourism sowie M&M Solutions und deren Fotograf zur Verfügung gestellt. Außerdem gehören auch private Schnappschüsse noch zu dieser Sammlung.

 

Kapstadt-Beach-Spezial – Den Strand in Big Bay solltest du nicht verpassen!

Das schönste an Kapstadt überhaupt ist die Abwechslung die diese Stadt bietet und das gilt gerade auch für seine Strände. Einer schöner als der Andere: Vom weitläufigen Bloubergstrand über den traumhaften Camps Bay Beach bis hin zu den Modelstränden in Clifton findet ihr jeder seine persönliche Bade- oder Flanierbucht. Viele sind der Annahme, Kapsdtadt das sei nur die Citybowl- doch weit gefehlt! Denn Kapstadts Stadtteile erstrecken sich von Big Bay bis Müzenberg oder Simons Town und mit ihnen die Strandabschnitte, die einen so verschiedenen Charme haben, wie die „Subburbs“ selbst.image-2015-11-19(7)Ich habe lange in Kapstadt gelebt, kenne sie alle und möchte dir meine Lieblinge unter den Stränden gerne näher bringen. Welcher der schönste Beach ist maße ich mir nicht an zu sagen, aber ich kann dir die Vorzüge zeigen, damit du deinen persönlichen Traumstrand findest!

Heute stelle ich dir Big Bay vor & zeige dir das der Strand dort ein wahres Paradies für Wassersportler und Spaziergänger ist:

Tafelberg Lieblingsbild Table Mountain Kapstadt, Big BayBig Bay hat einen breiten, weißen Strand auf dem die Wellen sanft ausrollen. Besonders in den Morgen und Abenstunden ist er ein belieber Treff für Jogger & Spaziergänger. Wer in Richtung Melkos unterwegs ist, kann hier über Stunden herrlich den weitläufigen Strand, die Meerluft und die Aussicht genießen. Der Sand ist recht fest, man sackt nicht ein und das macht ihn so ideal für ausgiebige Spaziergänge. Zudem ist er sehr gepflegt. Es gibt keine Seeigel oder spitzen Steine und so kann man gut und gerne aufs Schuhwerk verzichten. In der Nebensaison ist es hier herrlich ruhig und nichts stört den majästätischen Blick auf den Tafelberg.Red Bull King of the air Kapstadt, Big BayAußerdem ist er auf Grund seiner Lage und den Windverhältnissen ideal für Surfer und Kitesurfer. Eben wegen dieser guten Voraussetzungen findet hier jedes Jahr auch der Red Bull King of the airKitekontest statt. Wer zu dieser Zeit in der Stadt ist, der sollte sich dieses Event auf gar keinen Fall entgehen lassen (Eintritt frei!). Die Kiter legen hier atemberaubende Sprünge ein und fliegen bis zu 200m weit!! (Siehe Link ganz am Ende)Red Bull King of the air, Kite, KitenDas lebendige Zentrum Big Bay´s ist die Eden on the Bay-Mall. Eine kleine Einkaufsmeile mit Supermarkt, Modegeschäften sowie Restaurants & Bars. Die Namen und Besitzer der Gastronomie wechseln häufig und in den Wintermonaten bleiben sie oft ganz geschlossen. Im Sommer und gerade an den Wochenenden geht es jedoch geschäftig zu. Im oberen Teil befinden sich Ferienwohnungen und außerhalb der Hochsaison bekommt man diese sehr gut ausgestatteten Räumlichkeiten oft schon sehr günstig über Gumtree.co.za oder Airbnb. Ein idealer Ausgangspunkt für Strandliebhaber und Wassersporler.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, Kapstadt, Eden on the BayÜber die Weihnachtsferien ist die kleine Wiese zwischen Eden on the Bay und dem Strand hoffnungslos übervölkert und wer hier einen einsamen Strand sucht ist zu der Zeit definitiv fehl am Platz. Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtUnd auch Sammler zieht es in Big Bay ans Meer, denn hier werden sehr oft Hai-Zähne angespühlt. Um sie zu entdecken sollte man aber schon früh aufstehen und ein gutes Auge haben.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtAm Wochenende ist Big Bay ein beliegtes Ziel für Familien, da neben dem Strand eben auch für das leibliche Wohl und Entertainment gesorgt wird. Man widmet seine Zeit dem Sandburgenbau, den ersten Surfversuchen oder trifft sich auf einen Plausch mit Freunden.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtAuch der örtliche Kanuverein hat hier sein Vereinsheim. Die angeschlossenen sanitären Anlagen dürfen von allen Besuchern genutzt werden oder man findet sie zusätzlich in der Mall. Auch das macht Big Bay zu einem beliebten Ziel für Groß und Klein.Red Bull King of the air, Kapstadt, Big BayJe nach Ebbe und Flut (Hightight & Lowtide) kann man an einer Stelle über die Sandbank auf eine kleine, vorgelagerte Insel spazieren. Das zurückkehrende Wasser sollte man aber im Auge behalten, da es hier schon unschöne Unfälle unachtsamer Spaziergänger gab.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtWo die Grenze zwischen BigBay und Blouberg ganz genau gezogen wird, darüber streiten sich die Geister. Deshalb seien hier noch zwei Lokalitäten erwähnt, die offiziell schon zu Blouberstrand gehören aber doch irgendwie mit Big Bay verbunden werden.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtZum Einen ist da das ganz besonders beliebte Hotel/ Restaurant Blue Peter. Nicht etwa weil die Pizza dort der Kracher ist, sondern weil es „der“ Sundowner Treffpunkt schlecht hin ist.

Blue Peter, Big Bay, Blouberg, Kapstadt, SüdafrikaAm Wochenende gibt es hier Live-Musik und auf der terassenartig abfallenden Treppe und dem Rasenvorplatz trifft man sich um den Blick auf den Berg und die untergehende Sonne zu genießen. Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtUnd dann ist da noch das Ons Huisie Restaurant in der malerischen Bucht. Hier geht es gediegener zu als bei Blue Peter. Man genießt den Blick, das gute Essen oder einen der besonders leckeren Khalula-Dom Pedros.

Dom Pedro, Kapstadt, Big Bay, Ons Huisie RestaurantSauberkeit

Die Strände werden ständig gepflegt und in einem sehr sauberen Zustand gehalten. Auch das Gassigehen stellt kein Problem dar. Ich habe noch nie Hundekot am Strand beobachtet, da die Halter sehr gewissenhaft ihrer Pflicht nachgehen.

Red Bull King of the air, Kapstadt, Big BayÖffentliches Verkehrsnetz

Big Bay hat eine hervorragende Anbindung an das MyCity Stadtbus-Netz und Haltestellen befinden sich sowohl bei Eden on the Bay als auch direkt hinter Blue Peter. Wer mag kann auch bis Melkbos fahren und von dort in Richtung Big Bay laufen und sich anschließend mit einem kühlen Getränk belohnen.

Tafelberg, Big Bay, KapstadtFazit

Ich mag die Strände in Big Bay besonders gern, weil sie so schön weitläufig sind und man morgens schon aktiv in den Tag starten kann. Sei es bei einem Spaziergang oder beim Joggen in den auslaufenden Wellen. Ich schätze es, dass hier keine Models rumliegen und ihre perfekten Körper präsentieren, sondern Leute wie du und ich hier ihre Zeit entspannt verbringen. Zudem ist durch die Surfer und Kiter eigentlich immer was geboten und diese sagenhaften Sonnenuntergänge über dem Meer und den faszinierenden Tafelbergblick bietet nur diese Seite.

PS: Hier noch ein visuelles Schmankerl für dich! Das Video zum Red Bull King of the Air:

Südafrika Ι West Coast – Ein Schmeichler für die Seele

Auch nur ein Tag an der Westküste ist Augenpflege, Gaumenverwöhner und Seelenschmeichler pur. Denn wer hier her kommt, der findet keine Touristenmassen sondern beschauliche malerische Landschaften, Uhren die anders ticken, duftende Wildblüten, beschauliche Fischerdörfer und Sonnenuntergänge zum Träumen schön.image-2015-11-05(4)Parallel zum Meer führt die Straße von Kapstadt hinauf in Richtung Langebaan. Schon am Wegrand begegnet man den ersten Giraffen, Zebras und Elands. Die Landschaft ist leicht hügelich und bedeckt mit Fynbos Vegetation, die so typisch für die Kapregion ist. image-2015-11-05(10)Die erste Station ist der West Coast National Park. Jedes Jahr zum Ende des südafrikanischen Winters locken hier ganze Blütenmeere die Menschen in diesen Park, aber nicht nur zur Wildblütezeit ist er ein lohnendes Ausflugsziel. Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.49.48Sanft eingebettet in die Landschaft erstreckt sich in ihm eine Lagune in dessen warmen Wasser Flamingos stolzieren, auf seinen Wiesen grasen Antilopen und an der Küste überwintern tausende Zugvögel, lassen sich Wale und Delfine beobachten.image-2015-11-05(11)Die Langebaan Lagune ist mit ihrer paradiesischen Lage, mit azurblauem, warmen Wasser Verlockung pur. Wer hier verweilt kann nicht nur die zahlreichen Vögel beobachten, nein er findet auch ideale Vorraussetzungen zum Schwimmen, Paddeln und für Bootsausflüge. Ja sogar Hausboote bieten sich an, hier die Tage zu verbringen, abzuschalten und um all die Schönheit dieses Flecken Erde entdecken zu können.image-2015-11-05(15)Langebaan selbst ist ein ruhiger Ferienort, dessen Charme und Anziehung untrennbar mit seiner Lagune verbunden ist. Hier werden Segel gesetzt, Angelrouten ausgeworfen, Sandburgen gebaut. Hier tummeln sich im flachen Wasser die Kiter und Surfer, hier startet man auf die vorgelagerten Inseln zur Vogelbeobachtung.ParadeUnd in Langebaan genießt man über Stunden was das Meer zu bieten hat. Man trifft sich am Ortsrand im „Strandlooper“ Seafoodrestaurant mit seinen Lieben, trinkt Wein, lauscht den Wellen, schaut den Köchen zu, speist appetitlich und läßt die Gedanken driften in einer Umgebung wie sie schöner und phantasieanregender gar nicht sein kann.image-2015-11-05(13)Wer griechischen Touch und kleine Häfen mag, der kommt im Club Mykonos auf seine Kosten. Eine Ferienanlage die den Charme Griechenlands nach Südafrika getragen hat, mit Windmühlen, Eseln und den ach so schönen weißen Gebäuden. Der Club und seine Annehmlichkeiten ist auch für Tagesgäste zugänglich, die hier gerne in den Pool springen, das von wild tosendem Wasser umspülte Gebäude im Bild festhalten, mit Jetski´s starten oder den zauberhaften kleinen Hafen erkunden.image-2015-11-05(14)Geschäftiger geht es da schon am Hafen von Saldhana Bay zu. Er ist Südafrikas größter natürlicher Ankerplatz und Hafen mit dem tiefsten Wasser nordwestlich von Kapstadt. Große Schiffe, bärtige Männer und Fischernetze sind hier zu bestaunen. Schiff, HafenUnd dann ist da noch die Perle unter den Ortschaften an der Westküste. Der kleine Ort „Paternoster“ ist ein verträumtes Fischerdörfchen und der wohl perfekteste Ort um die Vorzüge der Westküste so richtig auskosten zu können. Er ist authentisch und das macht ihn so beliebt. PaternosterMalerische weiße Häuschen, eine herrliche Bucht die zu Strandspaziergängen einlädt und dazu Fischerdorf-Idylle, himmlische Ruhe und tiefenentspannte Menschen. Paternoster HausPaternoster ist ein beliebtes Ausflugsziel betuchter Kapstäder, die es am Wochenende hier raus zieht um Abgeschiedenheit, Ruhe und Erholung zu finden. Paternoster RestaurantIn seiner Freizeit schaut man hier den Fischern beim Einbringen der Netze zu, vertritt sich die Füße am kilometerlangen, weißen Sandstrand, bummelt durch unzählige Galerien, schlemmt in einem der Restaurants am Meer oder läßt sich durch allerlei Seemannsgarn unterhalten. PaternosterVerwöhnt wird man eigentlich überall an der Westküste mit fangfrischem Fisch, dem beliebten West Coast Lobster (Hummer) und Meeresfrüchten. Bis rauf nach Lamberts Bay findet man immer wieder herrliche Plätze zum Schlemmen. Eines meiner Lieblinge ist das Muisbosskerm Restaurant an der R365 vor den Toren der Stadt.Lobster, Fischer, PaternosterUnd auch Cape-Columbine-Leuchtturm ist einen Besuch wert. Als einer der letzten in dieser Art gebauten Leuchttürme ist er noch heute in Betrieb und das erste südafrikanische Leuchtfeuer das Schiffe aus Europa sehen. Er steht für Besichtigungen offen und man kann sogar hier übernachten. LeuchtturmWer es wild romantisch mag, der findet seinen Platz an einem der unzählingen Campingplätze entlang der Küste. Campingausflüge sind sehr beliebt in Südafrika und man hat hier beste Chancen mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, gemeinsam zu braaien und den Sonnenuntergang zu genießen.Camping Und so hoffe ich dich mit meinen Bildern und Geschichten auch an die Westküste zu locken und glaub mir, das ist noch längst nicht alles was sie zu bieten hat. Auch solltest du gleich noch einen Abstecher in die Cederberge machen, denn auch hier findest du wieder eine ganz neue Seite Südafrikas. Neugierig geworden? Dann klicke auf den LINK.

Kapstadt Ι Mit Insidertipps auf Traumstraßen rund ums Kap, zu Pinguinen & bunten Häusern

Die Kaphalbinsel-Tour ist Bestens für alle geeignet die sich aufmachen die Mothercity und deren Umgebung zu entdecken und ich verrate dir ein paar Highlights die neben dieser beliebten Route am Rande des Weges liegen & allzu gern übersehen werden. Da ich in Kapstadt gelebt habe, werde ich immer wieder gefragt, sag mal was empfiehlst du so? Ich finde einen Ausflug ans Kap der Guten Hoffnung immer reizvoll und mache ihn selbst jedesmal, wenn ich in der Stadt bin. KapstadtNeben den klassischen Zielen, wie den bunten Badehäusern von Muizenberg führt die Runde vorbei an Boulders Beach und seinen Pinguinen, zum Kap der guten Hoffnung Schild und über den atemberaubenden Chapmans Peak Drive zurück in die Stadt und du erfährst, wie du U-Boote entdecken, dich mit Models sonnen und sogar mit den Pinguinen schwimmen gehen kannst!Cape Point, Kapstadt, Meine perfekte Runde führt zunächst nach Muizenberg. Wer in Houte Bay startet der verpaßt das Highlight am Ende des Tages: Den Chappie, wie der Champmans Peak Drive liebevoll genannt wird, im magischen Licht der untergehenden Sonne! Deshalb nie morgens dort starten, denn dann entgeht dir etwas. Wer von Camps Bay aus startet, kann auch die Route über Constantia nehmen und Wegzeit sparen.ChappyMeine Fahrt führt mich also von Kapstadt aus über die M3 an Kirstenbosch Garden vorbei, weiter auf der M5 in Richtung Muizenberg. Dem Mekka der Surfer und derer, die es werden wollen. Seine entzückenden, bunten Badehäuschen haben den Ort zu dem wohl bekanntesten Postkartenmotiv Kapstadts gemacht und es lohnt sich dieses schöne Bild auch für sich einzufangen, den Surfern zu zuschauen oder auch selbst mal aufs Brett zu steigen. Mit seinem kilometerlangen weißen Sandstrand verführt er mich immer wieder dazu hier ausgiebig spazieren zu gehen, dem Treiben zu zuschauen und den Blick über die False Bay schweifen zu lassen.Muizenberg, bunte Häuser

Die heutige Tour führt aber immer am Meer entlang in Richtung der Kap-Spitze. Wer inzwischen Hunger bekommen hat und Fisch mag, der sollte unbedingt in Kalk Bay am Hafen stoppen und das etwas versteckte „Lucky Fish“ suchen. Die Fischbude sieht nicht sexy aus, ist aber ein Geheimtipp und der Liebling der Fischer am Hafen. Wer es edler mag und auf Style wert legt, der ist im Harbour House direkt über den Klippen genau richtig. Hier hat man nicht nur eine ausgezeichnete Sicht sondern genießt auch das beste Fischlokal der Umgebung.image-2015-11-04In Simons Town warten natürlich die Pinguine. Aber die laufen nicht weg. Der kleine Ort bezaubert mich immer wieder durch seine charmanten Läden mit Antiquitäten, Deko oder Vintagemode & Schmuck. image-2015-11-04(1)Die Männer können sich derweil über die militärische Stärke Südafrikas informieren. Simons Town ist nämlich gleichzeit der Heimathafen der Marine-Flotte des Landes und mit etwas Glück erspäht man auch das ein oder andere U-Boot.image-2015-11-04Ich labe mich da schon lieber an den Törtchen & Leckereien im Newscafé oder versüße mir die Zeit mit Pasta im Hafen bei Berthas. Aber auch hier werden Fischspezialitäten serviert und mit diesem ganz besonderen Hafencharme kann man sein Essen, die Sonne & das Meer auch wunderbar auskosten.PinguinFrisch gestärkt geht’s zu den Pinguinen und ich hoffe du hast deinen Badeanzug dabei! Denn bei Boulders Beach kann man den putzigen Tierchen nicht nur zusehen, sondern man kann auch mit ihnen schwimmen gehen! Das verpassen die Meisten. Badesachen an und abtauchen neben den putzigen Frackträgern. Auch für Kinder ist das jedes Mal ein echtes Highlight. Frag dich durch, wenn du den Eingang zum Strand nicht gleich findest.image-2015-11-04(1)Ansonsten gibt es rechts neben dem offiziellen Boulders Beach noch einen kostenlosen aber inzwischen umzäumten Pinguinbereich. Hier leben nicht mehr ganz so viele Tiere, aber wer es eilig hat oder am Eintrittspreis sparen muss, der bekommt auch hier seinen Pinguin vor die Linse. Einfach von der Hauptstraße am Golfplatz links runter und dann am Parkplatz durch das kleine Tor auf der rechten Seite.Kajak Simons Town False BayFalls ihr dort auf einen Typen mit Kajak trefft, das ist mein Kumpel Justin. Er hat das Glück direkt dort zu wohnen. Wenn ihr nett seid, düft ihr vielleicht mal sein Kajak ausleihen und eine Runde mit Pinguinen paddeln gehen.image-2015-11-03(4)Und weiter geht die wilde Fahrt. Entlang der malerischen Küstenstraße nutze ich immer die Gelegenheit und stoppe für ein paar Fotos. Diese Stecke solltest du gelassen angehen und dir genügend Zeit für diese Bilderbuchmotive nehmen. image-2015-11-03Lass nur vor lauter Begeisterung beim Halten und Fotografieren nicht die Auto-Fenster/ Türen offen stehen, die Baboons (große Paviane) hier rund ums Kap sind echt „naughty“ und schneller in deinem Fahrzeug als dir lieb sein wird. Kap, Vögel, Kormorane

Der Weg zum Kap der Guten Hoffnung ist gut beschildert. Für den Park muss Eintritt gezahlt werden. Ermäßigung gibt es mit der „Wild card“, die sich lohnt wenn man länger in SA ist und mehrere SAN-Parks besucht.Dassie Diaz Cape Point KapDie Meisten zieht es zunächst zum „Kap der Guten Hoffnung Schild“. Der Weg der direkt in den Park hineinführt muss dann nach rechts verlassen werden. Die Küste ist hier viel rauer als auf der False Bay Seite. Es heißt ja nicht umsonst „Kap der Winde“. Diaz Cape Point KapIch halte hier immer gut die Augen auf, denn das Gebiet hat mehr Wildlife zu bieten, als man bei einem flüchtigen Blick erahnt. Natürlich warten wieder Baboons, Strauße und Dassies (Klippschliefer) auf dich, aber auch Zebras, Springböcke, Elands und eine Reihe von kleineren Tieren wie Echsen oder Schildkröten wollen entdeckt werden. Diaz LeniDas Meer lädt auf dieser Seite nicht gerade zum Baden ein und nur geübte Schwimmer sollten sich auf der Atlantikseite ins Wasser wagen. Je nach Tageszeit übervölkern Asiaten das Kap-der-Guten-Hoffnung-Schild. Habt Geduld oder weicht auf das unscheinbare Schild an der Seite aus. Diaz Cape Point Kap JulieEine kleinere Wanderung hoch hinauf aufs Felsmassiv lohnt sich allein wegen dem Panoramablick. Ich nehme mir meist richtig viel Zeit und wandere hinauf bis zum Leuchtturm. Der Trail bietet einen sagenhaften Ausblick und am Diaz Beach (Model-Strand!) läßt es sich herrlich und fast ungestört relaxen. Und mit Sicherheit kommt ihr auch in den Genuss ganz einzigartiger Tierbeobachtungsmomente.Diaz Cape Point KapAm Parkplatz des Leuchtturms angekommen, kann man den Fußweg nehmen oder die wenigen aber mühsamen Meter mit der Flying Dutchman einer Zugwindebahn zurück legen. Verschätz dich nicht und nimm eine Jacke mit, denn am Leuchtturm stürmt es in der Regel ganz ordentlich. Diaz Cape Point Kap LeniWer Zeit hat, der sollte abseits der Touristenmassen zum alten Leuchtturm wandern. Ich genieße diesen schmalen Pfad entlang der malerischen False Bay jedesmal, denn hier offenbart er seine ganze Schönheit.Diaz Cape Point KapWer noch nicht genug hat vom Kap, dem empfehle ich auf dem Rückweg noch in Richtung des Leutturms und der False Bay Seite abzubiegen. Die Landschaft dort mit ihrer typischen Fynboss-Vegetation, alten knorzigen Bäumen und paradisisch, weißen Sandstränden ist einfach hinreißend. Aber Obacht, der ein oder andere Riffhai taucht hier schon mal in der Bucht auf, deshalb schwimm vielleicht lieber im Meerwasserpool, da bist du sicher!Diaz Cape Point KapWen es weiter zieht, der sollt auf dem Rückweg in Scarborough am Stand einen Stop einlegen. Für mich der schönste, weil verkannteste Strand in Kapstadt. Kaum Touristen findet man hier, dafür geht’s herrlich gemütlich zu, das Wasser lädt zum Planschen ein und der Blick in Richtung Misty Cliffs ist geheimnisvoll und magisch zugleich.Strand, LieblingsstrandMisty Cliffs ist ein winziger Ort zwischen Klippen, Meer und Berg. Seiner einzigartigen Lage, mit der aufsteigenden Gicht verdankt er seinen Namen. Fast mystisch wirkt er, wenn er  trotz Sonnenschein ganz und gar in dichtem Neben verhüllt ist und genau das macht ihn so besonders.image-2015-11-04(3)Kurz hinter ihm tauchen weiße Dünen und ein breiter Strand auf – ein Paradies für Kitesurfer, die man wunderbar auch von der Straße aus beobachten kann und es gibt einen Abzweig zum Hafen, Grillplätzen am Meer und dem Leuchtturm.Fischer RaggaeAuf dem Weg zu Champmans Peak hat man nun zwei Möglichkeiten. Die schnelle Landroute oder wie ich es empfehle, immer am Meer entlang. Eine Panoramaeinfahrt mit Blick auf den Leuchtturm von Kommetjie (Komicky gesprochen) ist dir damit garantiert.image-2015-11-03(1)Auch ein kleiner Ausflug und Stopp am Longbeach sollte hier eingelegt werden. Seine wahre Schönheit und Größe offenbart er zwar erst, wenn man ihn von weiter oben betrachtet, aber bezaubernd ist dieser Strand allemal auch aus der Nichtvogelperspektive.image-2015-11-03(2)Und nun gehts auf zu Champmans Peak Drive meinem Liebling unter den Küstenstraßen und Kapstadt-Highlights. Chappie ist die wohl bekannteste Coastal Road der Welt und so ziemlich jede Automarke, die etwas auf sich hält, hat hier schon Werbefilme gedreht. Im Licht der untergehenden Sonne erstrahlt Chappie in sagenhaften Rottönen, dazu die spektakulär abfallenden Klippen und das wild tosendes Meer – Gänsehautfeeling pur!ChappyFür mich ist es das absolut Größte zum Sundowner dort zu sein und es gibt keinen Kapstadtbesuch ohne ein paar Stunden am Chappie. Man kann mit einem Cider auf den Mauern sitzen oder man klettert vorsichtig auf den Felsen rum und sucht sich etwas abseits seinen Spot, um über den donnernden Wellen vorm Meer zu sitzen und dem Spektakel beizuwohnen. Wer sich an den Locals orientiert, der findet ganz leicht die besten Plätze. Übrigens auch für Nightshots-Fans ist Chappie ein lohnendes Ziel.image-2015-11-04(2)Wer Freitags oder Samstags diese Tour macht, der sollte unbedingt im Anschluß zum Bay Harbour Market in Hout Bay fahren und den Tag mit gutem Essen, live Musik und netten Leuten ausklingen lassen. Ich liebe die Atmosphäre auf dem Markt, die Mischung aus Locals, Touristen und dazu tausend inspirierenden Dingen. Allein die Spezialitäten aus aller Welt sind den Stop dort allemal wert.Houte Bay Harbour MarketSo voller Leckereien und Eindrücke endet meine Tour hier zwar, aber ich hoffe sie hat dir Lust gemacht aufs Kap! Wer mehrere Tage in Kapstadt ist, der sollte sich vielleicht für alle einzelnen Stationen mehr Zeit zum Entdecken und Genießen nehmen. Es lohnt sich!

#infoNeugierig geworden auf Kapstadt und Südafrika? Auf Modelstrände, Pinguine, Märkte und Chappie?
Dann durchforste mal mein Archiv, denn ich hab noch viele weitere Geschichten vom Land am Kap für dich!

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Südafrika Ι Woodstock – Entdecke die Street Art Gallerie Kapstadt´s

Südafrika gilt unter Reisenden immer noch als unsicher, doch das Land und seine Menschen wollen den Wandel und Kunst war schon immer ein perfekter Weg dahin. Johannesburg, hat es vorgemacht und auch in Kapstadt gibt es eine Sammlung von kreativen Hubs aus Künstlern, Designern und Musikern die sich vorgenommen haben aus ehemals schmuddligen Virteln wie Woodstock hippe Kultvirtel zu machen.

Schon lange haben Street Art aka Wandmalereien und Graffitti hier eine Heimat gefunden – ein Großteil der dieser Werke entstand im Jahr 2011 aus einer Initiative aus „word of art“ und Adidas Originals. Jetzt macht man Woodstock und seine Kunst salonfähig und bietet Citywalks an . Damit gibt man den Häusern nicht nur ein Bild, sondern auch eine Geschichte.

Inzwischen haben sich Künstler aus der ganzen Welt in Woodstock vereweigt. Wer auf Street Art steht und etwas zum Wandel beitragen möchte, der sollte sich ruhig die Zeit nehmen das Virtel, seinen Menschen und die Erzählungen hinter den Bildern zu entdecken – am Besten bei einer geführten Tour. Die Guides sind oft die Künstler selbst und das verleiht der Tour gleich noch einen ganz persönlichen Touch.

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Südafrika Ι Johannesburg – Vom sozialen Brennpunkt zur urbanen Metropole

„Joburg“ oder „Jozi“ wie Johannesburg gerne genannt wird ist zurück auf der Landkarte der Reisenden. Die Stadt hat ihre Regenerierungsphase überwunden und spielt wieder mit im globalen Poker um Besucher & Business.image-2015-10-16Johannesburg gilt als die Metropole des afrikanischen Handels und Finanzmarkts und setzt gleichzeitig Trends in Design, Mode, Kunst und Architektur. Überall in der Stadt sind kreative „Hubs“ entstanden und es lohnt sich, diese genauer zu betrachten.image-2015-10-16(2)Wenn man über südafrikanische Attraktionen spricht, dann haben die Meisten sofort Kapstadt, das Weingebiet und den Krügerpark auf ihrer Agenda. Dabei ist Johannesburg die am Meisten besuchte Stadt des gesamten afrikanischen Kontinents. Mit 4,3 Mio Übernachtungsgästen pro Jahr liegt Jozi damit weit vor Kapstadt mit „nur“ 1,6 Mio Besuchern.image-2015-10-16(11)Johannesburg hatte eine lange Phase der Regeneration und hat es vielen herausragenden Stadtinitiativen zu verdanken, dass der Wandel vom Brennpunkt hin zu einer modernen Weltstadt gelungen ist. Die Förderung von Kreativität war dabei der Schlüssel zum Erfolg. Inzwischen gilt die Stadt sogar als die „Most inspiring city in the world“.image-2015-10-16(6)Joburg hat sich die Aufmerksamkeit der Welt durch verschiedenste Projekte gesichert. In Stadtteilen die einst als Problemvirtel galten wurde Pionierarbeit in Design & Kreativität geleistet und diese Arbeit hat zu einer neuen Identität und einem Gesunden der ganzen Stadt beigetragen. image-2015-10-16(5)Denn das urbane Umfeld, die gesetzten Trends und das künstlerische Aufstreben hat weltweit für Beachtung gesorgt. Mit diesem Erfolg kam auch wirtschaftlicher Aufschwung und mit ihm bildete sich eine neue selbstbewusste Mittelschicht.image-2015-10-16(3)Der afrikanische Touch, die Eigenwilligkeit und Unvoreingenommenheit waren die Wegbereiter für Jungdesigner, Modemacher, Regisseure, Künstler, Musiker & Architekten die jetzt ihre Stadt einzigartig, originell und anziehend für ein Weltpublikum gemacht haben.image-2015-10-16(12)Alte Industriekomplexe und Gebäude wurden zu Werkstätten der Kreativität und aus ihnen sind nicht nur erfolgreiche und ausgezeichnete Labels entstanden, sondern sie sind auch Treffpunkt einer immer größer werdenden Community geworden. image-2015-10-16(4)Der Einsatz einiger Gruppen von Visionären hat die ganze Stadt inspiriert und aus Brennpunkten beliebte Virtel gemacht. Von ihnen sollen in der Zukunft alle profitieren und der Trend soll sich in allen Virteln fortsetzen. Zwar sieht man ihn noch nicht überall, aber man merkt, dass Jozi den Wandel will und ich bin fest davon überzeugt, dass sich dieser positive Trend auch fortsetzen wird.image-2015-10-16(1)Ich habe das neue Johannesburg als aufstrebend erlebt, aber auch seine Problemfelder gesehen. Ich weiß, dass es noch ein langer Weg ist, aber ich sehe auch die Erfolge und bewundere den Pioniergeist der so deutlich spürbar ist. image-2015-10-16(9)Ich habe es genossen, durch die Galerien, Shops & Bars zu streifen. Ich habe das Spielfeld gesehen auf dem sich Jozi bewegt. Den Spirit in mich aufgesogen von dem es umgeben ist und neue Inspiration erfahren vor der Johannesburg so erfüllt ist.image-2015-10-16(7)Hippe & urbane Stadtteile die besucht werden sollten sind Milpark (www.44stanley.co.za) mit seinen Design-Hubs, Bramfontain mit Nachbarschaftsmärkten (www.neighbourgoodsmarket.co.za/johannesburg) oder Maboneng Precinct (www. MabonengPrecinct.com) mit dem Zuhause des „Museeum of African Design“ und auch mit ein paar der besten städtischen Galerien.image-2015-10-16(8)Wer das neue Johannesburg entdecken möchte und noch keine Südafrika Erfahrung hat, dem rate ich zu einer geführten Tour. Hier bekommt man erstklassige Insiderinformationen, kommt ganz sicher an die besten Plätze und kann sich entspannt inspirieren lassen.

Südafrika – Sicherheit ist das A & O

So sehr ich Südafrika liebe, ich weiß dass das Land sehr große Probleme hat und man das neben all der Schönheit dieser Region nicht außer Acht lassen darf. Vergewaltigungen, bewaffnete Überfälle, Diebstähle & Einbrüche gehören zum Alltag der Südafrikaner. Siehe hierzu die Kriminalstatistik im LINK.

Auf meiner ersten Reise nach Kapstadt und in die Weinregion hatte ich mich in das Land verliebt und habe von alledem nichts mitbekommen. Wie viele Touristen reiste ich in einer Gruppe und war Dank der Fürsorge der Veranstalter rund um die Uhr gut behütet. Anders sieht es aus, wenn man selbst in Südafrika unterwegs ist. Sei es im Mietwagen, auf einem Road Trip oder als Backpacker mit dem Bus.image-2015-09-03(6)Jeder kennt die bewegte Geschichte des Landes und die Armut Afrikas. Dass sich für viele Menschen seit dem Ende der Apartheid nicht viel geändert hat, sieht man direkt, wenn man in Kapstadt am Flughafen landet. Townships gehören zum Stadtbild ebenso dazu, wie der Tafelberg und die luxuriöse Waterfront-Shoppingmeile. Die Stadt hat 4 Millionen Einwohner, davon leben 3 Millionen in den Elendsvierteln.

Geblendet vom noblen Clifton oder Camps Bay kann man diese Realität schnell ausblenden und vergessen welche eklatante Schneise es zwischen Arm und Reich in Südafrika gibt. Ich halte das für den größten Fehler sich blenden zu lassen, wenn man das Land sicher bereisen will und ich erkläre dir auch warum.Camps BayMir ging es ebenso, dass ich alles „total“ toll fand bis ich in dem Land gelebt habe und mit der harten Realität konfrontiert wurde. All zu gerne würde ich auch jetzt nur die schönen Seiten sehen, aber um dieses Land sicher zu bereisen, muss man sich wirklich an Regeln halten, sonst kann es in der Tat lebensgefährlich werden.

Leider ist für viele Südafrikaner blankes Überleben der Alltag und auch ein Menschenleben nicht viel wert, wenn es um die Beschaffung von Geld geht. Wir Europäer reisen mit unserem Goldschmuck, unserer Markenkleidung sowie teuren technischen Geräten und vergessen völlig, dass wir uns aber genau damit zum Ziel machen und uns in Gefahr bringen.

Das Durchschnittseinkommen in Südafrika liegt bei 580 Dollar im Monat, da leuchtet es schnell ein, dass ein 800 EUR teures Apfelhandy das Überleben für einen ganzes Monat sichert und damit ein lohnenswertes Ziel ist. Zumal das Durchschnittseinkommen an der Realität der Ärmsten vorbei schrammt und für sie das Einkommen des ganzen Jahres durch ein geklautes Handy abgedeckt wäre.

SlumDeshalb sollte die erste Regel bei Reisen in Südafrika sein:

Zeig deinen Wohlstand nicht! Trage keine teuren Marken zur Schau, lauf nicht mit Smartphone in der Hand durch die Gegend, halte deine Kamera bedeckt. Es ist naiv zu glauben, dass der Wohlstand nicht geneidet wird. Selbst auf der bei Touristen beliebten Flaniermeile „Long Street“ läuft man Gefahr, sein Handy abgenommen zu bekommen. Mit viel Glück vielleicht auch ohne Messer am Hals.

Zweite Regel:

Sei immer und überall wachsam. Etwas was ich so erst lernen musste und im Vergleich zu Europa schon fast einem Verfolgungswahn gleich kommt. Aber nur diese stetige Achtsamkeit hat mich davor beschützt zum Opfer zu werden. Hier wechselt man die Straßenseite, wenn einem hintendran Jemand zu nahe kommt oder an der nächsten Hausecke eine seltsame Person steht. Hier fährt man die nächste Polizeistation an, wenn man das Gefühl hat, dass man verfolgt wird. Hier vermeidet man es bei Dunkelheit rumzulaufen – auch wenn das Restaurant quasi ums Eck ist. Gerade im Nachtleben wenn auch noch Alkohol im Spiel ist, ist man ein leichtes Opfer. Kein Deutscher würde sich ein Taxi nehmen, um ans Ende der Straße in die Bar zu fahren. Hier ist es normal.image-2015-09-03(3)Dritte wichtige Regel:

Vermeide nächtliche Autofahrten/ Aktivitäten. (Taxifahrten zum Restaurant mal ausgenommen) Ja, es ist verlockend noch nach Sundowner am Meer zu sitzen, aber wenn du dafür nachts an Townships vorbei musst, kann der Spaß schnell zu Ende sein. Als Tourist bekommt man in der Regel nicht mit, was alles im Land passiert, wo die Brennpunkte sind und wo wirkliche Gefahren lauern. Ich weiß es, ich habe da gelebt. Und Geschichten von Straßenblockaden, gefakeden Unfällen und Steinewerfern sind bittere Realität. Also vertrau mir wenn ich sage, dass du nicht nachts unterwegs sein solltest.

Bei Unfällen/Pannen, die du beobachtest gilt Folgendes: In sicherem Abstand die Lage checken und die Polizei um Hilfe rufen. NIEMALS vorschnell aussteigen und helfen wollen! Ich würde nie aus dem Auto springen, wenn ich den Unfallhergang nicht selbst beobachtet hätte. So hart es klingt, aber viele Unfälle sind initiiert und Helfer werden nach Stoppen ihres Fahrzeuges zu den eigentlichen Opfern.

Wird dein Fahrzeug gerammt oder deine Reifen beschädigt halte nicht an! Fahr zur Not auf den Felgen zur nächsten Polizeistation oder Tankstelle. Felgen lassen sich ersetzen, dein Leben nicht. Ob du es glaubst oder nicht, selbst auf der hoch frequentiere Autobahn zwischen der Kapstädter Innenstadt und dem Flughafen sind solchen Überfälle keine Ausnahme. Nachts steigst du da nicht aus dem Fahrzeug sondern bringst dich erst in Sicherheit.

Viere Regel:

Bevor du aus dem Haus gehst überprüfe, ob du wirklich alles mitschleppen musst. Brauchst du die Kreditkarte beim Bar-Besuch, brauchst du das Handy am Strand, kann der Pass auch im Hotelsafe bleiben? Frag dich immer, ob all das nötig ist. Tut es vielleicht auch eine handvoll Scheine statt der dicke Geldbeutel? Ein guter Tipp ist auch, zwei Geldbeutel mitzuführen. Wird man überfallen gibt man den einen ab und hat noch einen zweiten für den Notfall.

Fünfte Regel:

Nichts ist so wertvoll wie dein Leben. Wirst du trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Opfer, dann gib alles Geforderte bereitwillig ab. Man kann alles ersetzen, nur dich nicht. Nur Täter die unter Druck geraten, werden zum Äußersten schreiten und dich verletzten oder gar töten. Deshalb bleib ruhig, besonnen und kooperativ.

Sechste Regel:

Sei selbstbewusst! Nichts macht dich mehr zum Opfer als deine Opferhaltung. Meine ersten Wochen in Südafrika bin ich umher geschritten wie ein eingeschüchtertes Mädchen, aber genau das macht einen zur leichten Angriffsfläche. Ich habe dann Selbstverteidigungstraining genommen und dort gelernt, dass ein selbstbewusstes Auftreten schon die meisten Täter abschreckt. Und genau das kann ich auch bestätigen.

Siebte Regel:

Wenn dich Einheimische warnen, dann halt dich dran! Das gilt wohl für alle Reiseländer dieser Welt. Die Locals wissen, was man darf und was leicht zur Gefahr wird, deshalb ist ihre Warnung absolut Ernst zu nehmen. Wenn sie dir sagen, dass man bestimmte Plätze zu meiden hat, dann halt dich dran. Informier dich also bei der Unterkunft, was erlaubt ist und was man besser lässt.

Achte Regel:

Hör auf dein Bauchgefühl. Nicht immer kann man sich vorab über die Lage informieren, kommt dir irgendwas komisch vor, dann hau ab! Wir sind Kopfmenschen und sehen alles rational, aber der Bauch fühlt eine Gefahr oft vor dem Kopf. Also hör auf deine innere Stimme und wann immer dir eine Situation nicht geheuer ist, verlasse sie!

Neunte Regel:

Meide unsichere Gegenden. Seien es Industriegebiete, dunkle Ecken oder scheinbar einsame Gegenden. Oft sind aber auch Townships noch ein Brennpunkt und „Weiße“ nicht gerne gesehen. Ein sicheres Zeichen, dass ein Township vor einem liegt, sind Fußgänger auf der Straße. Wenn möglich weiche auf Hauptstraßen oder andere Wege aus. Ich möchte Townships nicht verteufeln. Ich habe sie selbst besucht. ABER ich weiß auch, dass  man dort oft nicht gerne gesehen ist als Weißer oder als Tourist. Das man in Schießereien verwickelt werden kann und das selbst, wenn man „nur“ im Taxi sitzt. Freunden von mir ist genau das schon passiert und auch ich habe schon einen Stinkefinger bekommen, weil ich aus Versehen in fremdes „Revier“ abgebogen bin. Einfach so, weil ich Jemandem nicht passte. Es wird sich nicht jedes Armutsviertel umfahren lassen, aber so es möglich ist, vermeidet es. Anders sieht es bei organisierten Townshiptouren aus. Hier bringt man meist Geld ins Viertel und ist willkommen.

Eine 100%ige Sicherheit vor der Kriminalität sind sie dennoch nicht.

image-2015-09-03(5)Zehnte Regel:

Halte deine Sachen bei dir. Gerade Männer in Bars legen ihren Geldbeutel und das Handy gerne neben sich und Frauen hängen ihre Handtasche über die Rückenlehne. Ein unachtsamer Moment und die Wertsachen sind Geschichte. Es ist leider so, dass in Südafrika eine „Grab-it-Mentalität“ herrscht und wo eine Gelegenheit besteht, wird man dich auch bestehlen. Deshalb sind deine Sachen am Körper und eine Handtasche in der Bar zwischen den Füßen die sicherere Angelegenheit. Und genauso sieht es auch mit anderen Plätzen aus.

Elfte Regel:

Lass nichts sichtbar im Auto liegen und sei es nur das Ladegerät deines Handys. Was für uns ein Billigartikel sein mag, hat trotzdem einen Wert zumal auch solche Artikel in Südafrika zuweilen das Doppelte kosten. Lass also keinerlei Sachen im Innenraum des Fahrzeugs liegen. Eine eingeschlagene Scheibe wegen Unachtsamkeit kommt dich sonst teurer zu stehen als der Kleinkram der geraubt wurde.image-2015-09-03(4)

Zwölfte Regel:

Keine Bankbesuche in der Dunkelheit und erst Recht nicht an offenen Automaten an der Straße. Diese solltest du wenn möglich generell meiden. Sicherer bist du im kameraüberwachten Bereich einer Bank oder in einer Einkaufsmall.

Dreizehnte Regel:

Kein ungeschützer Sexualverkehr! Südafrika hat auch ein HIV Problem und das über alle sozialen Schichten. So aufregend es klingt mit einer dunklen Schönheit oder einen strammen Burchen aus Afrika Sex gehabt zu haben, denkt an Condome. Meine Freundin ist Ärztin in Kapstadt. Ich hab sie mal gefragt, wie es denn um HIV im Land steht. Sie sagte mir, dass jeder FÜNFTE in ihrer Praxis infiziert ist. Geh also mit Bedacht an die Sache und schütze dich! Die offizielle Statistik findest du im Link.
LoveSicherheit ist wichtig, trotzdem:

Das Lachen der Menschen, die Freundlichkeit und die schönen Plätze lenken sehr schnell davon ab, sich unsicher zu fühlen, aber es kann sich alles von einer auf die nächste Minute zum Alptraum wandeln, wenn man nicht achtsam ist.

Allen Statistiken & Warnungen zum Trotz sollte man trotzdem nach Südafrika reisen und dem Land eine Chance geben. Ich möchte dich in keinem Fall davon abhalten dieses Land zu bereisen, sondern dich einfach nur sensibilisieren sehr achtsam zu sein und dich ausnahmslos an die Regeln zu halten.

Ich habe 1.5 Jahre in Kapstadt gelebt und wurde nie Opfer, weil ich mir im Klaren darüber war und mich geschützt habe. Genau das wünsche ich mir auch für dich. Sei dir einfach bewusst, dass das Land ein Problem hat und du dich eben nicht so frei und unbeschwert bewegen kannst, wie du es vielleicht gewohnt bist. Wenn du Vorsorge triffst, dich an Locals hälst und dich an meine Hinweise erinnerst, dann wirst du ganz sicher eine traumhafte und unvergessene Zeit in Südafrika haben.

Wenn dir jetzt nach den schönen Seiten Südafrikas ist, dann klicke auf den Link.

Solltest du noch immer unsicher sein und Fragen zu speziellen Regionen haben, dann schreib mir. Ich habe da gelebt und habe noch viele gute Freunde in Südafrika.

29+1 Grund verliebt in Südafrika zu sein, weil…

1.) … es das Land der absoluten Freiheit ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.56.462.) … ich das Bunte darin mag.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 10.05.013.) … es die atemberaubendsten Strände hat.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.03.174.) … die Weite einen so fesselt und in den Bann zieht.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.36.375.) … die Menschen einen Sinn für Kreatives haben.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.08.096.)… es ein riesen Abenteuerspielplatz ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.13.457.) … Lebensfreude hier spürbar wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.07.538.) … es die besten Weine der Welt gibt.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.22.329.) … die Landschaft so faszinierend …Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.25.36… und abwechslungsreich ist. Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.16.4710.) … es für Sportliebhaber eine reine Spielwiese ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.18.4611.) … Regeln & Gesetze einfach mal Auslegungssache sind.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.10.4712.) … weil man mit Walen, Haien & Pinguinen schwimmen gehen kann…
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.25.50…und die Big5 zum Landschaftsbild gehören.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.27.4713.) … die Menschen immer zu lächeln scheinen und das herrlich ansteckend ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.20.0914.) … der Himmel voller Sterne hängt und der Milky Way greifbar ist.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.33.5515.) … es die schönste Stadt der Welt beherbergt.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.24.0816.) … weil das Leben hier abwechslungsreich & aufregend ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.24.4417.) … das warme Licht einen einfach umhaut.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.32.4118.) … die abgefahrendsten Festivals hier stattfinden.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.42.2019.)… das Essen so verdammt lecker ist & selbst jede Kleinigkeit ansehnlich serviert wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.00.4120.) … der Tafelberg mehr als ein Weltwunder ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 16.51.5121.)… Freundschaft & Hilfsbereitschaft noch groß geschrieben werden.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 16.58.4322.) … es eine große Geschichte in der Menschheit hat.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.41.1523.) … weils so schön staubt beim Autofahren.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.41.5224.)… man es in jeder Lage versteht, sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.38.2725.) …es die spektakulärste Küstenstraße der Welt gib.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.16.0226.)… weil Lifestyle hier ein Lebensmotto ist und kein Kleidungsstil.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.20.3427.)… weil die besten Plätze des Landes trotzdem vor einem Kamin sind. (Das versteht nur, wer den südafrikanischen Winter überstanden hat)
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.32.1228.)… weil es immer einen Grund zum Braaien gibt. (Africaans für Grillen, Barbecue oder Bruzeln;)Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.33.1829.)… weil sogar Kirche Spaß macht und gelebt wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.43.58und finally… weil ich mich hier zu Hause fühle, wie in keinem anderen Land dieser Welt!
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.31.11
PS: Das Bildmaterial ist aus meinem Archiv & über die Jahre gewachsen. Meine Liebe zu Südafrika erwachte als ich 2010 eine Traumreise ans Kap gewonnen hatte. 1 Jahr später habe ich meinen Job gekündigt, meine Wohnung aufgelöst, alles verkauft und bin mit einem Koffer und Rennrad nach Kapstadt umgezogen. 1.5 Jahre habe ich in der wohl schönsten Stadt der Welt gelebt und gearbeitet. Südafrika ist mir ans Herz gewachsen, wie kein anderes Land und ich bin über alles dankbar für diese Erfahrung. Meine Liebe zu den Menschen, der Natur und der südafrikanischen Kultur möchte ich euch in meinem Blog näher bringen. Wer Fragen zu Reisen, Aktivitäten oder Sicherheit hat, darf immer gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich habe noch viele liebe Freunde am Kap und reise regelmäßig in meine alte Heimat.

Fliegen ist wie Busfahren, nur weiter oben – richtig?

Ja, es gibt in der Tat Menschen die noch nie geflogen sind. Weil sie diese wunderbare Möglichkeit nicht haben oder sich fürchten. Ich werde dann immer gefragt: „Erzähl doch einfach mal wie ist es, zu fliegen?“ Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.50.10Meine Antwort: „Ach, weißt Du, Fliegen ist wie Busfahren – nur weiter oben.“Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.16.50Aber eigentlich ist es noch viel mehr als das: Für mich ist Fliegen das intensive Wahrnehmen von Naturkräften & nüchterner Physik. Eine einzigartige Möglichkeit, die Welt und ihre Schönheit von oben zu sehen. Aus einem anderen Winkel. Und dieser ändert machmal alles.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 14.42.56Und so erlebe ich es: Es beginnt damit, dass ich es mir in meinem Sitz bequem gemacht habe und aus dem Fenster auf die Tragflächen schaue, die Propeller sehe und mir überlege, wie all diese Technik eigentlich funktioniert. Ob die Mechaniker ihre Arbeit richtig gemacht haben, ob keine Schraube lose ist und keine Klappe sich verklemmt hat.

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.16.41Es folgen Sicherheitsanweisungen, ich checke wo die Notausgänge sind, schnalle mich an und lausche der Begrüßung des Kapitäns.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.21Dann schließe die Augen, um jede Reaktion des Fliegers konzentriert zu erleben. Die Maschinen werden in Gang gesetzt. Ich spüre die Kraft unter meinen Füßen. Manchmal hat man gar das Gefühl, das Flugzeug strotzt vor Energie und es ist wie beim Menschen, wenn jeder Muskel angespannt ist. Und genauso gibt es Momente, in denen sich die Maschine vor Anspannung zu schütteln scheint. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 21.58.33Im Schritttempo geht’s nun aufs Rollfeld. Das Flugzeug scheint nun gelassener zu sein. Dann werden die Triebwerke angeworfen. Ein dumpfes Grollen und wieder ist all die Kraft spürbar. Merkt man das Vibrieren und die erneute Anspannung. Der Pilot entkoppelt die Bremsen, wir rollen an, beschleunigen, legen schnell an Geschwindigkeit zu und rasen über die Startbahn. Die Schwerkraft drückt mich nach hinten in den Sitz und ich bin voller Erwartung auf diesen einen Moment.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 21.53.43Der Moment, wenn die Räder sich vom Boden lösen. Wenn die Maschine den Kontakt zur Erde verliert. Wenn sie abhebt und wir endlich, endlich fliegen. Es ist einfach nur aufregend schön. Besonders genieße ich es, wenn ich diesen Moment teilen kann. Jemand neben mir sitzt, Finger eingehakelt oder die Hände gehalten werden. Nicht aus Angst, sondern weil man diesen besonderen Moment und alle dazugehörigen Gefühle miteinander teilt. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.47.28Die Maschine befindet sich jetzt im Steigflug. Gegen den Wind drückt sich die Nase des Fliegers steil in den Himmel. Strebt sie hinauf in Richtung unendlich scheinender Weite. Die Menschen werden zu Ameisen, die Häuser zu Punkten. Wir kommen den Wolken immer näher. Wie abgeschnitten, sehen sie an ihrer Unterseite aus. Dann der Moment, wenn die Tragflächen sich ins Weiß der Wolken einzuschneiden scheinen. Es ist als würde ein Kuchemesser durch einen riesen Haufen Sahne gleiten.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.35.49Wer Glück hat, erlebt Wolken, die wie Zuckerwatte anmuten und sich wie Badeschaum auftürmen. Die Fantasiefiguren formen und zwischendrin trotzdem noch den Blick auf die Welt darunter frei geben. Ich empfinde dann immer das tiefe Bedürfnis, von den Tragflächen aus, direkt in so eine Zuckerwattenwolke spingen zu wollen. Ich stelle es mir vor, wie in der Kindheit: Eine Badewanne voll fluffigem Schaum in den man wunderbar abtauchen konnte. Wo man sich fallen ließ und weich aufgefangen wurde.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.25.02 Über den Wolken scheint natürlich auch immer die Sonne und nach all dem Rumtollen würde ich mich in ein so weiches Wolkenbett legen. Die Arme hinterm Kopf verschränken, ein Bein übers Knie legen und die Nase von den wärmenden Strahlen kitzeln lassen. Und dann einfach stundenlang in absolut himmlischer Stille dahin dösen. Ein äußerst attraktiver Gedanke!Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.49.12Die Maschine hat inzwischen ihre Flughöhe erreicht. Und wenn man sich nur auf die Tragfläche konzentriert, nur das Blau des Himmels dahinter sieht, dann nimmt man keinerlei Bewegung war. Man scheint in der Luft zu stehen. Doch das dumpfe Grollen der Triebwerke und die Vibrationen im Sitz, sind der sichere Indikator für ein Vorrankommen. Während wir an den Wolken vorbei ziehen, scheinen diese Stillzustehen, genau wie die Erde. Ihre Schatten treffen auf den Boden und ihre Konturen sind darauf 1:1 als dunkle Flecken wieder zu finden.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.19.53Auf der Erde formen sich markant schroffe Berge, graben sich Flüsse durch Täler, durchziehen Straßen die Landschaft. Und jetzt ist es in der Tat so, als säßte man in einem Bus. Die Landschaft zieht vorbei. Ich drücke die Nase an die Scheibe, um ja nichts zu verpassen und genieße die Schönheit unseres Planeten. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.37.36Ich packe die Kamera aus und knipse wie wild, um im nächsten Moment festzustellen: Nie sind die Flugzeugscheiben sauber und ich hab immer neblige Bilder. Einige Gedankensprünge weiter erinnere ich mich dran, das es wohl eine so neugierige Nase wie meine war, die die Scheibe verschmiert hat.Fliegen StewardessZum Essen und Entertainment im Flieger sag ich jetzt mal nichts. Da hat jeder so seine Meinung und Bedürfnisse. Aber ein paar Worte noch zum Trinken im Flieger. Ich neige dazu leicht zu dehydrieren und decke mich daher, immer mit reichlich Getränken ein. Auf einem Amerika-Flug, hatten wir also Cola, Wasser und zum Abschluss einer tollen Reise auch ein Schlückchen Rotwein geordert. Vor uns also vollgepackt das Tablett mit Salat, Abendessen, Dessert, Besteck, Servierten und drei Getränken, als plötzlich die Durchsage kam, das mit Turbulenzen zu rechnen sei.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.48.55Meine Gedanken widmeten sich dem Szenario von Rotwein und Cola Flecken auf meiner Kleidung. Meine Hand schnellte nach Vorne und vor dem ersten Luftloch hatte ich in jeder Hand ein Getränk. Der Flieger schwankte ordentlich und wir mit ihm. Mein Banknachbar und ich gingen jede Bewegung mit den Armen nach, schwankten von Rechts nach Links und zurück. Wir hüpften auf und ab. Wir sahen aus, wie die Dirigenten eines Orchesters. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.20.48Gelächter auf den Sitzreihen neben uns. Es muss ein Bild für die Götter gewesen sein. Vor lauter Lachen hatten wir Bauchweh und Wasser in den Augen. Und nicht mal das konnten wir trocknen, weil keine Hand frei war und wir weiter schwankend im Flieger saßen. Ungeniert kullerten uns also die Lachtränen über die Wangen. Unbezahlbarer Moment! Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.13.49Und seither freu ich mich geradezu auf Turbulenzen, weil sie mich an diese Geschichte erinnern.Natürlich muss jeder Flieger auch mal wieder runter und wohl jeder hofft auf eine sanfte Landung. Mancher hat Panick vor der Landung, aber man kann es aber auch ganz anders sehen! Und daran halte ich mich. Denn meistens bieten sich einem genau in diesem Zeitfenster die schönsten Ausblicke! Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.05.51Entweder weil man seine Heimat mal von oben sieht oder über Neuland fliegt. Und das ist der noch schönere Teil, denn man sieht seine Urlaubsdesitnation zum ersten Mal! Ich erinnere mich sehr lebendig, an meinen ersten Anflug auf Kapstadt, den ich wohl nie vergessen werde.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.30.50Denn seit Monaten hatte ich mich auf diesen Urlaub gefreut und der Flug markierte den Start zu einer traumhaften Reise. Und traumhaft war auch die Landung. Der Pilot drehte eine extra Runde über die Stadt, sowie den Tafelberg und flog dann über das Meer bei Muizenberg ein. Nie zuvor hatte ich so weiße Strände und so türkisblaues Meer gesehen. Mein Herzschlag, die Vorfreude und Begeisterung stiegen mit jedem Meter, den wir uns dem Flughafen näherten. Ich konnte es gar nicht abwarten, dass alles zu entdecken, was wir gerade noch aus der Luft bewundert hatten. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.11.57Ich mag es also, wenn man im Flieger sitz, wenn dieser zur Landung ansetzt. Wie das Starten, so ist auch das Landen – nur eben umgekehrt. Die Nase neigt sich nun nach unten, der Druck in den Ohren erhöht sich und die Landeklappen leiten das Abbremsen ein. Es ist der Moment, in dem man realisiert: Jetzt beginnt die Zeit des Entdeckens, Erlebens und Genießen. Ab diesem Zeitpunkt erhöht sich mein Puls, steigt der Adrenalinpegel und hüpfen die Glückshormone in meinem Körper. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.56.24Man spürt die ganze Kraft der Technik. Man kann geradezu nachfühlen, wie stark so ein Flugzeug ist, wenn es den Winden trotzt und die Bremsung einleitet. Die Menschen in der Maschine sind ruhiger geworden, haben den Film gestoppt, ihr Tablett zur Seite gelegt und ihr Blick richtet sich jetzt auf die Fenster. Was wohl so in ihnen vorgeht?Bildschirmfoto 2015-08-11 um 18.01.26Mich drückt es wieder in den Sitz, als die Räder den Boden berühren, die Bremsen greifen und wir unser Ziel endlich erreicht haben. Alle scheinen jetzt aufzuatmen und sich zu entspannen. Auch der Flieger selbst scheint nun gelöster. Ob er auch froh ist, alle gut ans Ziel ihrer Träume gebracht zu haben? Wir rollen die Landebahn entlang, ich schaue fasziniert auf das Treiben am Flughafen und bedauere, dass mein Flug schon zu Ende ist. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 14.43.08In meinem Leben hatte ich schon ein paar Mal die Chance, das Steuer zu übernehmen und selbst ein Flugzeug zu fliegen. Ein guter Freund von mir in Kapstadt hat sein eigenes Flugzeug und wann immer es möglich war, habe ich ihn begleitet.

DCIM100GOPROIch habe es geliebt über die Weinberge der Kapregion zu fliegen oder aus der Luft die Waale im Meer zu beobachen. Ja, sogar zwischen Tafelberg & Lions Head hat uns sein Flugzeug schon getragen. Wirklich ein faszinierendes & unvergessliches Erlebnis, für das ich ihm heute noch dankbar bin!
Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.18.30Grün im Gesicht wurde ich allerdings immer, wenn er mit mir Pirouette geflogen ist. Da ist mein Magen einfach zu labil. Mit der nötigen „Antiübelkeitsmedikamentation“ gings dann irgendwie. DCIM100GOPROMein letzter Flug als Wanna-be-Pilot führte uns vom hondurianischen Festland auf die Insel Roatan und zurück. Wir hatten das Glück und konnten mit einer privaten Maschine mitfliegen. Der Flughafen liegt direkt am Meer und Starts & Landungen sind ein einziges Happening! Mein Herz sprang nur so vor Freude, als ich auf dem Rückflug beim Piloten vorne sitzen durfte und den Steuerknüppel in meiner Hand hielt. Hier geht zur ganzen Geschichte: http://couchabenteurer.de/roatan-privatjet-ich/Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.46.30Unbeschreiblich dieses Gefühl. Man betrachtet die Welt unter sich, die kleine Maschine, all die Gerätschaften und begreift das Wunder des Fliegens. So lange hatte der Mensch davon geträumt und unsere Generation kann diese Leidenschaft nun ausleben.Ich bin froh und dankbar dafür.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.39Und mal ehrlich, als Abenteurer würde ich tausendmal lieber bei einem Flugzeugabsturz sterben, als an einem Herzinfarkt im Büro, einem Autounfall in der Nachbarschaft oder am Ende eines langen Leidensweges in einem Krankenhaus. Ich hoffe nur immer, das ein möglicher Absturz, nicht die Hinreise betrifft, sonst würde ich ja den Urlaub verpassen.Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.05.51Im Ernst, Flugzeuge sind eines der sichersten Transportmittel! Die Experten des Fluglinienverbands IATA haben ermittelt, dass ein Passagier, der täglich fliegt, etwa 6500 Jahre unterwegs sein müsste, bis er in einen tödlichen Unfall verwickelt wäre. Und so alt werde ich ganz sicher nicht.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.17.27Also meine Lieben! Traut Euch einfach. Lasst Euch drauf ein. Seht es als riesigen Spaß. Als pures Vergnügen und genießt diese besondere Möglichkeit, denn nicht alle Menschen hatten oder haben je die Chance dazu.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.59Und genau aus all diesen Gründen liebe ich fliegen und hätte ich gerne selbst einen Pilotenschein!  Wie ist ds bei dir? Bist du schon geflogen? Wie empfindest du das? Teile deine Erfahrungen mit mir und schreib mir im Kommentarfeld – ich bin gespannt!

#infoMit diesem Text beteilige ich mich an der Blogparade „Über den Wolken“ von Reiseblog.at teil.

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Lieben Dank auf diesem Weg an Günther in Kapstadt, der meine Begeisterung erkannt hat und mich so oft es ging mitgenommen hat. Der extra Touren mit mir gemacht hat und mir die Chance gab, zum ersten Mal zu fliegen! Danke auch an die gesamte Morningstart Crew, die mich immer so lieb bei sich aufgenommen hat.

Herzlichen Dank auch an die Crew von Tranquility Air / Aeos Airlines für den ermäßigten Flugpreis nach Roatan, die Chance beim Piloten zu sitzen und selbst das Flugzeug zu steuern.

Höhenrausch – Paragliden in Kapstadt

Südafrika ist für mich das Land, in dem sich Träume erfüllen können. Wobei Träume für jeden ja verschieden sind: Für den Einen ist es das größte Glück vor einem Elefanten zu stehen, der Nächste liebt den Thrill beim höchsten Bungeejump und wieder Andere finden hier ihre Freiheit beim Fliegen. Bildschirmfoto 2015-08-05 um 15.53.29Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag in Kapstadt. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und es geht ein leichter Wind. Die meisten Leute zieht es an die Strände der Stadt, auf den Tafelberg oder zum Aussicht genießen auf den Signal Hill. Und genau so geht es mir. Bildschirmfoto 2015-08-03 um 14.57.31„Mich sehnt es heute danach, weit über die Stadt hinaus aufs Meer zu schauen.“ Die Szenerie von Clifton bis Big Bay, vom Stadion über die Waterfront bis hin zum Tafelberg. Auf dem Signal Hill angekommen entdecke ich als erstes eine junge Frau auf dem Weg zu ihrem ersten Paraglideflug. Ein wenig neidisch beobachte ich, wie sie abhebt und durch die Lüfte schwebt. Was mich daran erinnert, dass „Fliegen“ hier in Südafrika noch ganz oben auf meiner Wunschliste steht.

Bildschirmfoto 2015-08-04 um 21.37.57„Möchtest Du auch mal?“ – werde ich angesprochen. „Klar, will ich!“ Sofort fangen meine Augen an zu leuchten. Aber jetzt direkt? Ich bin auf Fliegen und so ein großes Abenteuer gar nicht eingestellt. Aber ach was solls, man weiß ja nie, wann man wieder die Chance dazu hat und der Tag scheint mir perfekt. Eine Stunde später laufe ich mit Stef, dem Besitzer des größten und ältesten Paraglide-Unternehmens in Südafrika den Lionshead hinauf. Wir werden immer wieder angehalten und neugierig ausgefragt: Ob ich denn keine Angst hätte? Nein, Angst habe ich gar keine. Nur überschwänglich schöne Aufregung. „Ich werde fliegen, ich werde mir einen Traum erfüllen!“Bildschirmfoto 2015-08-05 um 15.44.38

Am Startplatz angekommen rüstet mich Stef für den Flug, gibt mir Instruktionen und erklärt mir ganz genau, wie der Start vonstatten gehen wird. Jetzt bin ich doch nervös. Schnell gibts noch eine Nachricht an meine Freunde: „Gehe jetzt Paragliden, meld mich, wenn ichs überlebt habe“ *smile*“ Es ist ja ein Tandemsprung und so sind wir auch miteinander vergurtet und müssen als Team agieren. Stef kümmert sich in meinem Rücken um den Schirm und ich laufe mit ihm im „Gepäck“ den Berg hinunter. Der Wind greift den Schirm und wir heben ab, die Beine zappeln in der Luft. Direkt in diesem Moment ist jede Nervosität verschwunden. „Ich fliege!“ – ein unglaubliches Gefühl und mit Worten kaum zu beschreiben.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 15.35.02Paragliden ist kein Thrill, wie etwa der freie Fall beim Skydiven. Paragliden ist Genussfliegen, das sanfte Gleiten durch die Lüfte. Wir steigen hinauf in Richtung der Kuppe vom Lionshead und uns bietet sich ein unglaubliches Panorama hinüber zu den zwölf Aposteln, der Bergkette über CampsBay. Der Himmel ist königsblau, die Sonne strahlt und vereinzelte Wolken fallen über die Berghänge hinab. Hier in Kapstadt ein ganz spezielles Szenario. Und ich bin mir ganz sicher, dass es keine schönere Stadt auf der Welt gibt, wo Paragliden so aufregend und so besonders ist: Die Berge, das Meer, der Blick vom Stadion bis hin zur Traumküste vor Camps Bay. Die Welt von oben zu sehen ist wunderbar.

„Wir gleiten dahin und ich bin über und über voller Glücksgefühle.“Bildschirmfoto 2015-08-05 um 15.33.32Stef filmt unseren Flug und fragt immer wieder, wie ich es finde. Für mich ist es, das großartigste Erlebnis überhaupt. Diese Leichtigkeit, das Gefühl von absoluter Freiheit und diese unbeschreibliche Ruhe. Ich bin der glücklichste Mensch auf Erden und beschließe direkt, dass das nicht mein letzter Flug gewesen sein wird. Wir gleiten weiter über die Stadt und ich darf nun das „Ruder“ übernehmen. „Zieh etwas mehr rechts“ und schon drehen wir in der Luft. Mein Herz schlägt vor Freude, ich habe Tränen in den Augen und kann noch gar nicht richtig glauben, was ich hier gerade mache. Stef ist die Ruhe selbst und er erzählt mit strahlenden Augen, wie er zum Paragliden kam und was es für ihn hier so besonders macht. Ich vertraue seiner Routine und wir setzen zum Landeanflug an. Auf dem Sportfeld zwischen Camps Bay und Clifton liegt unser Ziel. Bildschirmfoto 2015-08-05 um 15.33.12

Aber zunächst drehen wir noch eine Runde übers Meer. Leider ist gerade keine Walsaison, sonst hätten wir sogar noch die Meeresriesen von oben beobachten können. Ich erhalte letzte Instruktionen als wir über das Sportfeld eintrudeln und hingegen meiner anfänglichen Skepsis ist die Landung total einfach. Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.06.07Man läuft noch ein paar Schritte und schon ist der Schirm auf dem Boden und mein Abenteuer beendet. Ich bin übervoll mit Adrenalin und komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Paragliden in Kapstadt ist für mich eines der schönsten und großartigsten Erlebnisse meines Lebens. Und ich bin mir ganz sicher, dass ich eines Tages wieder hier abheben werde.

Bildschirmfoto 2015-08-05 um 15.36.15Paragliden kann man auf viele Arten in Kapstadt. Klassisch wie ich; mit Probeller im Rücken, am Küstenstreifen mit den Aufwinden – ach es gibt unzählige Möglichkeiten und Anbieter. Ich hatte mich ja spontan für Parapax entschieden. Das Unternehmen betreibt am längsten komerzielle Sprünge in Kapstadt und der Chef spricht deutsch, was die Kommunikation natürlich vereinfacht.

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Und hier das Video zu meinem Flug:

Zebras, Sprinboecke, Elands und man selbst mittendrin!

Bildschirmfoto 2015-08-03 um 15.03.32Getrieben von Neugier saß ich auf dem Rad in Richtung Melkbosstrand. Mein Kumpel hatte mir einen Tipp gegeben, dass es hier direkt in Kapstadt, Zebras, Springböcke und anderes Großwild zu beobachten gibt. Ich hatte mich also auf den Weg zur Koeberg Power Station und dem angeschlossenem Naturreservat gemacht, in der Hoffnung all die Tiere zu sehen, wegen denen ich nach Afrika gekommen war.
Bildschirmfoto 2015-08-03 um 14.59.44Von Blouberg aus, ging es am Meer entlang bis zum Koeberg Power Station. Nachdem ich die Sicherheitskontrolle passiert hatte (sehr spannend bei einem Atomkraftwerk!) war ich doch reichlich gespannt, was ich erleben werde. Ich bin also erstmal drauf los geradelt, um dann direkt an einem großen Feld stehen zu bleiben. Grasende Springböcke, herumtobende Zebras und eine große Herde Elands. Die ich auf Grund fehlender Kenntnis zunächst für Kudus hielt.Bildschirmfoto 2015-08-03 um 14.58.59Ich parke also mein Rad, schnapp mir meine Kamera und pirsche mich an.

Allerdings habe ich auch da noch keine Erfahrungswerte und werde direkt erspäht und mißtrauisch beobachtet. Ich lasse meinen Rücksack liegen und laufe vorsichtig weiter. Die Elands werden nervös. Bauen sich in 5er Reihe auf. Hörner in Angriffsposition. In mir entwickelt sich der Gedanke lieber etwas mehr Abstand zu halten – die Tiere haben eine beeindruckende Größe und Stärke.

Bildschirmfoto 2015-08-03 um 14.59.21In sicherem Abstand, aber trotzdem noch mit idealer Fotodistanz lasse ich mich im Gras nieder. Mein Fotografenherz hat nämlich Feuer gefangen und will unbedingt ein paar tolle Schnappschüsse. Weiterhin unter den kontrollierenden Augen aller versammelter Herden, versinke ich hinter der Kamera. Ich bin mir nicht sicher, obs am schwarz/weißen Helm lag oder ob Zebras einfach nur neugierig sind, aber die ganze Herde nähert sich mir. Bildschirmfoto 2015-08-03 um 14.58.36Mißtrauisch werde ich umkreist und beeugt. Bis auf 3m kommen die Tiere an mich heran. Ich bin so nervös und aufgeregt, dass ich es kaum schaffe den Fotoapperat zu halten. Einfach mal den Moment genießen. Auge in Auge mit einem Zebra. Ich könnte ausflippen vor Glück! Jetzt werden auch die Elands neugierig. Die gesamte Herde von ungefähr 30 Weibchen und einem Bullen setzt sich in Bewegung und zwar auf mich zu! Mir fällt wieder das youtube-Video „Kudu vs. Mountainbiker“ ein, worin der Radfahrer nieder gerannt wird.

Bildschirmfoto 2015-08-03 um 15.00.06 Ich überlege wegzulaufen. Traue mich aber nicht und sitze da wie versteinert. Weglaufen, heißt es immer in Naturdokus, ist ein Zeichen von Schwäche und man wird wohl erst Recht attaktiert. In der Gruppe bewegt sich auch der Bulle auf mich zu. Ein riesiger Bulle und man spürt seine Dominanz. Bis auf 15m kommen die Tiere an mich heran. Mein Herz flattert. Bildschirmfoto 2015-08-03 um 15.00.21Aber die Haltung der Elands entspannt sich zusehends und auch die Zebras trollen sich lustig vor meiner Nase rum. Auch ich entkrampfe langsam wieder und mache mutig ein paar Bilder. Völlig überwältigt von diesem Erlebnis. Das wollte ich in Africa erleben. In der Mitte einer Herde sitzen und fotografieren. Das ist es, warum ich nach Kapstadt gegangen bin. Das ist so unglaublich schön! Bildschirmfoto 2015-08-03 um 15.00.45Mein Wildnis-Erlebnis wird jäh unterbrochen, als ein Parkwächter sich mit seinem Wagen nähert und mich zurück pfeift. Er bittet mich höflich etwas mehr Abstand zu halten, da Elands „very, very dangerous“ sind. Das sie sich mir genähert haben, erwähne ich in diesem Gespräch lieger nicht. Ich laufe zu meinem Rücksack zurück, der gerade von einem Zebra beäugt wird. Ich frag mich, ob es wie bei Baboons vorkommt, dass die Tiere sich den schnappen und abhauen. Hab da schon die erstaunlichsten Geschichten gehört. Kurz davor, meinen Rücksack anzuknabbern, weicht das Zebra dann doch zurück, ich schnapp mir meine Sachen und trotte zum Rad zurück.

Bildschirmfoto 2015-08-03 um 15.01.29Was für ein tolles Erlebnis. Ich bin überwältigt! Und wenn ihr in Südafrika keine Zeit für eine Safari habt, aber auf Wildtiere nicht verzichten möchtet, dann ist das euer Place to be! Denn hier hat man die Chance, Zebras, Springböcken und Co. ganz nah zu sein.

Bildschirmfoto 2015-08-03 um 14.59.33Das Nature Reserve des Koeberg Nuclear Power Station ist ungefähr 30 km von Kapstadts Innenstadt entfernt. Es befindet sich an der Westküste noch hinter Melkbosstrand. Das Gelände ist etwa 3.000 ha groß und für die Öffentlichkeit zugänglich. Allerdings muss man sich ausweisen können. Fahrräder sind erlaubt. Man kann wunderbar Mountain Biken, Wandern (Dikkop Trail) oder die Tiere beobachten. Es gibt Spingböcke, Zebras, Elands, Strauße und hunderte Vögel. Achtsam sollte man sein und festes Schuhwerk tragen, da es auch Schlangen wie die Cape Cobra gibt. Weitere Infos im Link.

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Südafrika Ι Cederberge – Oase der Ruhe und Schönheit

IMG_8549_retSo romantisch Meeresrauschen auch beschrieben wird, ich kann dem dumpfen Grollen nichts abgewinnen. Und manchmal sehnt es mich einfach nach absoluter Stille. Ich hab mir also ein Auto gemietet, habe die Kamera und das Mountainbike dabei und bin auf dem Weg in die Cederberge – zu meiner kleinen Ruhe-Oase. Mein Urlaubsziel ist eigentlich nur 2h Fahrt von Kapstadt entfernt, aber was heißt das schon für eine Hobbyfotografin, die an jeder Milchkanne stehen bleibt?

Bildschirmfoto 2015-08-03 um 12.52.09Südafrika – für mich- ist ein so spannendes, inspirierendes und kontrastreiches Land, das ich es schaffe, meine Anreise auf 6h auszudehnen. Wunderschöne Passstraßen, die sich die Berge hinauf schlängeln und auf ihrem Gipfel den Blick auf malerische Täler freigeben. Kleine Seen, die bezaubernd eingebettet sind in grüne Wiesen mit darauf weidenden Pferden.IMG_8187_retIch genieße jede Minute und erreiche die Cederberge erst zur Dämmerung. Noch immer flimmert der Dunst der Tageshitze über den staubigen Straßen, lässt die Sonne den Sand und die Felsen in rotem Licht erglühen. Ich beschließe, etwas Gas zu geben, um mein Domizil noch im Hellen zu erreichen. Keine gute Idee, wie sich schnell heraus stellt. Mit guten 80 km/h fährt das Auto auf dem Kiesweg wie im Winter über Schnee und Eis, ich kann nur schwer die Spur halten und drifte aus der Kurve. Fliehkräfte intelligent eingesetzt, können allerdings auch verdammt viel Spaß machen, also schalte ich einen Gang runter und genieße fortan mit Bedacht.IMG_8140Mit den letzten Lichtstrahlen erreiche ich mein Backpacker, wo ich von Gerrit dem Besitzer schon erwartet werde. Und das „Oasis“ ist hier nicht nur ein gut klingender Name – es ist eine wahre Oase. Eine Oase der Stille, Einsamkeit und Ruhe. Noch beim Aussteigen schließe ich die Augen und atme tief, so als könne ich mit einem Atemzug ein neues Lebensgefühl in mich aufsaugen. Bildschirmfoto 2015-08-03 um 11.49.54

Später am Abend sitze ich mit Gerrit am knisternden Kaminfeuer, wir philosophieren über die Welt, was ihn hier leben lässt und mich hergeführt hat. Er beginnt mir eine Karte zu malen. Eine Besonderheit des Hauses. Jede Kurve, jede Felsformation und jeder markante Wegweiser im Umkreis finden darin Platz und sollen mir Orientierung geben. Und zu allem, gibt es noch eine Geschichte, eine Anekdote oder einen liebgemeinten Hinweis. Ich kann es kaum abwarten, zu starten. 

IMG_8651_retVor lauter Vorfreude finde ich keine Ruhe und streife noch durch den nächtlichen Garten, der nur durch das Licht des Mondes erhellt wird. Ich wandle entlang der duftenden Zitronenbäumchen, finde einen gemütlichen Platz im Gras, lasse mich nieder und bestaune diesen gewaltigen Sternenhimmel. Und dann nehme ich sie ganz bewusst wahr – diese einmalige Stille. Die allerhöchstens von einzelnen Tierlauten unterbrochen wird. Es ist wunderbar meditativ.IMG_8174_retAm nächsten Morgen dann, starte ich mit dem Rad, immer der Karte folgend die Sandstraßen hinauf und wieder hinab. Ich raste am Bächlein, hab die Füße im Wasser, esse mein Sandwich in der Sonne und genieße einfach die vollkommende Abgeschiedenheit. Ein Hochgenuss – kein Meeresrauschen, kein Autolärm, kein Handyklingeln, kein Internet, kein Facebook und absolut keine Erreichbarkeit. Ich merke, wie all das mir gut tut, ich zu meiner Gelassenheit zurück kehre und die Natur mich inspiriert.

IMG_8450_retImmer wieder greife ich zur Kamera und halte fest, was mich hier so fasziniert. Ein rostiger Traktor als Zeuge der Zeit, Bäume im malerisch bunten Gewandt des Herbstes und majestätisch anmutende Felsformationen. Ich radel, klettere herum und entdecke jede noch so kleine Sehenswürdigkeit von meiner Skizze. Ich fühle mich wie ein Abenteurer mit einer Schatzkarte bei der Suche nach dem Gold der Piraten. Doch was man hier in den Cederbergen findet, ist ohnehin mit Geld nicht aufzuwiegen. Denn diese Gegend gibt einem die Chance, wieder zu sich zu finden und all das Schöne, was unsere Welt uns bietet, wieder auch wahr zu nehmen.

Bildschirmfoto 2015-08-03 um 11.50.10Mit einem inneren Lächeln kehre ich also aus den Cederbergen zurück.

Ich habe all die spektakulären Felsformationen meiner Karte gefunden, bin auf Felsen rumgeklettert, habe die sagenumwogenen Zeichnungen der San (Ureinwohner) entdeckt und erinnere mich mit Freude an die Momente beim Mountainbiken zurück – als das Adrenalin auf den Abfahrten, in meine Venen schoss und der Fahrtwind mir die Glückstränen aus den Augen jagte.IMG_8230_ret

So simpel staubige Wege und ein „paar“ Felsen auf manche Menschen auch wirken mögen, die wahre Magie dahinter entdeckt nur, wer mit offenen Augen durchs Leben geht.

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Bay Harbour Market: Lebendig, farbenfroh und so voller Leben!

Lust auf Leckereien, Stöbern, LiveMusik und Begegnungen mit Locals? Dann auf zum Houte Bay Harbour Market in Kapstadt! Denn hier geht es bunt & lecker zu. Und ich zeige dir auch warum:Chapmans Peak Drive mit Blick in Richtung Houte Bay HafenNur eine kurze Fahrt vom Stadtzentrum Kapstadts enfernt auf dem Weg zum Chapmens Peak Drive sollte man unbedingt auch in Houte Bay am Hafen halten. Und da ganz speziell an den Hallen des Bay Harbour Markets. Also nicht der normale Basar, direkt in Strandnähe, mit all seinen Touristenandenken. Nein, ein Stück weiter in den Fischhallen, da hat sich ein ganz besonderer Markt angesiegelt. Eine Mischung aus Kunstgalerie, Trödelladen, Handwerksmarkt, Vintagehandel, Showbühne und riesen Braai-Area, wie die Südafricaner ihre Grillplätze gerne nennen.Bildschirmfoto 2015-07-22 um 12.38.23Ich hab mich mit meinen Freunden aufgemacht, entlang der bezaubernden Küste von Camps Bay, vorbei am Traumstrand von Llandudno und über den Suikerbossie (Berg) nach Houte Bay zu fahren. Für uns lohnt es sich schon, vorne am Hafen zu halten. Wir lieben es, den Fischern zu zusehen, wie sie geschäftig ihre Boote beladen, ihre Netze einholen oder die Segel setzen, um wieder aufs Meer hinaus zu fahren. Bildschirmfoto 2015-07-22 um 11.51.21Es ist einfach herrlich, die bunten Schiffe zu sehen und den Blick hinüber zum Chapmans Peak Drive schweifen zu lassen. Oder man trifft den ein oder anderen Seelöwen, der sich sanft von den Wellen tragen läßt und auf Fastfood der Fischer wartet. Wir schlendern vorbei an all dem Treiben, fotografieren und freuen uns schon auf die Leckereien auf dem Markt. Wir haben extra das Frühstück ausfallen lassen, weil wir genau wissen, welche Gaumenfreuden, uns hier erwarten.

Houte Bay Harbour Market Die Kapstädter schätzen den Markt als Treffpunkt für die ganze Familie, als Showbühne und als Alternative zum Old Buiscuit Mill in Woodstock. Inzwischen fahren auch die roten Hop-on-Touristenbusse den Markt direkt an. Houte Bay Harbour MarketIn den Hallen erwartet uns geschäftiger Handel. Wir bummel entlang von allerlei Ständen mit kreativem Wohndesign, an Ölbildern von aufstrebenden Künstlern und an kecken T-Shirt-Prints von Jung-Desinern. Meine Freundin und ich reißen uns um Schuhe, probieren Vintagekleider an und dekorieren uns mit Schmuck. Den einzigen Mann in der Runde drängt es inzwischen in Richtung Essens-Bereich. Wir können uns nur schwer losreißen, beugen uns aber den knurrenden Mägen.Houte Bay Harbour MarketDie Auswahl ist überwältigend. Französische Küche inspiriert vom Film “Ratatouille”, typisch südafrikanisches Grillgut, spanische Tapas, thailändischer Reis, frischer Fisch, ja sogar österreichische Germknödel finden wir hier. Dazu frisch gepresste Säfte, Sparkling Wine (Sekt) und hausgemachte Limonade.Houte Bay Harbour MarketUnd auch beim Dessert lassen wir nichts aus: Eis, Petit Fours und mein heiß geliebter Milk Tart. Den muss man sich wie einen Käsekuchen vorstellen. Nur viel milchiger und bedeutend cremiger. Ich schlecke mir nach dem Genuss immer die Finger einzeln ab, um nichts zu vergeben. So vergötter ich ihn. Wir haben so königlich gespeist, dass wir nun für die nächste Stunde bewegungsunfähig sind. Langweilig wirds uns aber dabei nicht. Ein besonderes Highlight ist nämlich die Livemusik, die zum Swingen, Klatschen und Mitsingen annimiert. Letzteres wurde mir allerdings verboten, weil sich sonst die Veranstaltung schnell aufgelöst hätte.Houte Bay Harbour MarketMein Fazit nach diesem Markt-Tag:

Ich war oft auf den Märkten Londons, Berlins oder Paris unterwegs, finde aber das die längst dem Zwang des Massentourismus unterliegen. Hier auf dem Houte Bay Harbour Mark finde ich mich wieder. Ich bin begeistert von der lebendigen Atmosphäre, sowie all dem Bunten und Inspirierenden in den Hallen. Ich liebe die Mischung der Stände, liebe das gute Essen und bin wohltuend unterhalten worden. Houte Bay Harbour MarketWer den Market besuchen möchte, informiert sich am Besten über die offizielle Website wegen aktueller Öffnungszeiten und Veranstaltungen! Viel Spaß und Guten Appetit!
#infoMit diesem Text beteilige ich mich an der Blogparade „Märkte aus aller Welt“ von Gudrun auf Reiseblog.at teil.