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Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Sabine von Ferngeweht

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Sabine von „Ferngeweht“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ein Bildband in einem Buchhandel. Ich wollte mich für meine nächste Reise inspirieren lassen und bin auf diesen Bildband Namibia mit wahnsinnig tollen Bildern gestoßen. Da wollte ich unbedingt hin!

2.) Was hat Dich am Land am meisten beeindruckt?

Am meisten beeindruckt hat mich die Weite: Man fährt oft stundenlang durch das Land, ohne einem anderem Menschen oder Auto zu begegnen. Und wenn man von einem Berg hinunterschaut, sieht man bis zum Horizont nichts als endlose Landschaft. Das beruhigt ungemein.

3.) War es für Dich einfach, in dem Land zu reisen?

Es gibt eine Reihe sehr gut ausgebauter Straßen, aber auch viele Sandpisten, auf denen das Fahren nicht so einfach ist. Da wir einen normalen Wagen und keinen Jeep hatten, haben wir uns vor allem auf den schwierigeren Pisten viel Zeit genommen. Allgemein ist ein einfach, in Namibia zu reisen. Die Straßen sind gut ausgeschildert, mit Deutsch oder Englisch kommt man bestens zurecht und die vielen schönen Unterkünfte sind ein Traum.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich habe mich in Namibia absolut sicher gefühlt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich kaum in Städten unterwegs war. Und auf dem einsamen Land gibt es schlichtweg niemandem, der einem etwas Böses antun könnte … Vor Tieren habe ich mich auch nicht gefürchtet – wobei ich nicht im Zelt geschlafen habe. Da muss man sicherlich hinsichtlich Skorpionen oder Schlangen noch mal mehr aufpassen.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

5.) Welches typische namibische Leibgericht hast Du ausprobiert – und hat’s geschmeckt?

Der Namibier grillt für sein Leben gern. Und ich muss sagen: Das Fleisch, das man dort bekommt, ist unglaublich lecker – egal ob Springbock, Kudu, Oryx, Warzenschwein, Zebra oder Rind. Keine Spur von Massentierhaltung oder künstlichem Futter. Man merkt schon am Geschmack, dass die Tiere ihr ganzes Leben frei durch die Wildnis laufen und fressen, was die Natur ihnen bietet.

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

In einem Land wie Namibia brauche ich keinen Adventure-Thrill – die Natur an sich ist schon spannend genug! Eine der spannendsten Ausflüge war die Little-Five-Tour in der Wüste, wo wir zusammen mit einem Wüstenexperten auf die Suche nach kleinen Tieren im Sand gegangen sind. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/little-five-wueste-namibia)

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

In Namibia leben viele Deutschstämmige, deren Vorfahren vor mehreren Generationen ins Land gekommen sind. Von ihnen habe ich viele interessante Geschichten über ihr Leben in Afrika gehört. Was sie mir mitgegeben haben? Dass das Leben weitab von jeder Zivilisation zwar idyllisch, aber auch hart sein kann.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht.de

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Es gab viele schöne Erlebnisse, aber eines meiner Highlights war der Sonnenuntergang am Köcherbaumwald. Nach einem etwas ruppigen Urlaubsbeginn hatte ich da das erste Mal das Gefühl, endlich in Namibia angekommen zu sein. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/koecherbaum-namibia)

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Das Fahren ist in Namibia prinzipiell kein Problem, wenn man zwei Regeln beherzigt: 1. Fahre niemals in der Dunkelheit! Denn dann sind die Tiere auf den Straßen unterwegs, und ein Zusammenstoß ist lebensgefährlich. 2. Fahre auf den unbefestigten Straßen niemals mehr als 80 km/h! Es gibt Bodenwellen, die Dich schnell aus der Bahn werfen können. Jedes Jahr gibt es viele tödliche Unfälle, weil Urlauber zu schnell unterwegs sind und sich überschlagen.

10.) Welche Tipps und Erfahrungen würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Wenn Du nach Namibia willst, nimm Dir Zeit! Mein Tipp: An jedem Ziel mindestens zwei Übernachtungen einplanen, weil die Entferungen zwischen den Orten sehr groß sind. Nicht selten wirst Du sieben, acht Stunden am Tag im Auto sitzen. Wenn Du auch mal aussteigen und die Natur erleben willst, brauchst Du also Zeit zwischen den Fahrtagen.


Wer mehr über Sabine und ihre Namibia Reise erfahren möchte, der schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei www.ferngeweht.de/tag/namibia!

#dankeLiebe Sabine, danke für die tollen Tipps und sei Dir sicher, dass ich im Köcherwald an Dich denken werde!

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil III mit Insider Glenn

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Glenn kenne ich auch aus meiner Zeit in Kapstadt. Er war mein Barkeeper in meiner Stammkneipe und ist inzwischen wieder zurück in seiner Heimat. Wir sind über Facebook in Kontakt geblieben. Wenns klappt, treffen wir uns in Windhoek wieder.Lion1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

You have everything in namibia, from relaxation to hard work to an awesome party everywhere.
Man hat alles in Namibia, von Entspannung zu harter Arbeit bis zu außergewöhnlichen Partys überall.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

My favorite place is cycling in the mountains and enjoying the open air.
Mein Lieblingsplatz ist in den Bergen beim Mountainbiken und Frischluft genießen.

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

English would be a first choice, but it would be better to learn oshivambo which is the main local language. German is only spoken by the few german decedents.
Englisch wäre meine erste Wahl, aber es wäre besser „Oshivambo“ zu lernen, weil das die am meisten gesprochene Sprache der Locals ist. Deutsch wird nur von ein paar Deutschstämmigen gesprochen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

I have not seen a scorpion in years, but if I did I would catch it and cook it on the fire. I would also sleep outside on a good night without fear of scorpions.
Ich habe seit Jahren keinen Skorpion gesehen, aber wenn ich hätte, dann hätte ich ihn gefangen und überm Feuer gekocht. Ich würde draußen schlafen in einer passenden Nacht und auch ganz ohne Ängste.Mopane Wurm

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

You should try mopany worms. They a squishy yet good.
Du  solltest die Mopane-Würmer versuchen. Sie sind weich sehr gut.

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen?

Not so much an adventure as just good fun: There is a dead sea at the coast a bit inland you can float and all that while standing up straight. It is near henties bay. but its just a big hole in the ground with water. Not really a sea. Also you should try hot air ballon over the Sousesvlei.
Nicht so sehr ein Abenteuer, aber ein großer Spaß: Es gibt ein totes Meer an der Küste ein wenig landeinwärts wo Du im Wasser schweben kannst und sogar ganz gerade stehen kannst. Es ist in der Nähe von Henties Bay. Aber es ist nur ein großes Loch im Boden mit Wasser. Nicht wirklich ein Meer. Auch solltest Du Heißluftballon über die Sousesvlei versuchen.7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?Namibians tend to be very sociable no matter where you meet them, I think the best place to meet them would be at joes beer house or at harriers running club, but you can greet them any time you want actually.
Namibier sind in der Regel sehr gesellig, egal wo man sie trifft. Ich denke, der beste Ort, um sie zu treffen ist bei „Joes Bierhaus“oder „Harries Running Club“ Aber Du kannst sie wirklich immer und überall kennenlernen.image-2015-09-10(10)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

I usually think of a kudu or a warthog as some main animals you see them everywhere and they are nothing new.
Normal denke ich da an Kudus oder Warzenschweine, aber Tiere siehst Du überall und sie sind nichts Neues.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Watch your speed limit as the cops are all over traping on the long road between towns. but most of all you should go experiance the sea with the dunes next to it.
Beachte die Geschwindigkeitsgrenze, die Polizei fängt Dich auch auf den langen Wegen zwischen den Städten. Vor allem aber solltes Du das Meer mit den Dünen daneben erleben.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Do not discuss anything to do with apartheid as that is in the past yet the scars are still here. Rather talk about where you are going for your next beer.
Diskuttiere am Besten nichts, was mit Apartheid zu tun hat, auch wenn es Vergangenheit liegt. Die Narben sind immer noch da. Sprich lieber darüber welcher Weg Dich zum nächsten Bier führt.

#danke
Hey Gordon, thank you so much for your input! I´m not sure if I want to eat Mopany worms, but we will see. I´m so much looking forward to discover your homeland and hopefully we met in Windhoek again. Maybe with you wife. I haven´t met her yet.


Kennst du schon die Namibia-Insider-Tipps von Andrea und Vanessa?

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil II mit Insiderin Vanessa

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Vanessa habe ich auf einer Messe in München kennengelernt und seither sind wir befreundet. Ich verfolge immer mit großen Augen, wenn sie wieder in ihrer Heimat ist und tolle Abenteuer erlebt. Diesmal fliege ich in ihr Land und bin neugierig, was sie mir mir so ans Herz legt!image-2015-09-09(4)1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia ist einfach toll, es fängt bei den freundlichen Leuten an, die tolle Landschaft – von Savanne zur Wüste zum Meer – und natürlich die Tiere in der Wildnis. Es ist ein tolles Erlebnis die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. UND was man nicht vergessen darf sind die tollen Sonnen Untergänge.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Es ist schwer zu sagen was mein Lieblingsplatz ist. Es gibt so viele schöne Plätze in Namibia. In Windhoek wo ich aufgewachsen bin, würde ich sagen ist mein Lieblingsplatz am Abend auf einen Berg mit Freunden, um den „Sundowner“ zu genießen. Noch ein toller Platz ist Langstrand (der Strand zwischen Swakop und Walvis Bay) Es ist immer wieder faszinierend am Meer zu stehen und einfach „paar“ Meter über die Straße zu laufen und dann direkt in der Namibwüste zu stehen.image-2015-09-09(8)3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Man sagt ja das die Namibianer ihre eigene Sprache haben – Namlish!. Dies ist ein Mix zwischen Englisch, Deutsch und Afrikaans. Als Tourist ist es am einfachsten ein Namibianer auf Englisch an zu sprechen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Ich persönlich habe schon oft Skorpione gesehen. Bei Freunden im Haus oder bei meiner Mutter im Schlafsack. Aber ich glaube es kommt immer drauf an wo man ist, um auf einen Scorpion zu treffen. Trotzdem würde ich unter freien Himmel Schlafen…evtl. nicht direkt auf einen freien Boden aber auf einer erhobenen Stelle oder hinten auf einen Pick up. Früher als Kinder haben wir oft bei uns im Garten unter freien Himmel geschlafen. Es ist ein tolles Erlebnis.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Schwierig zu sagen. Meistens wird ja ge-Braait (gegrillt) in Namibia. Was natürlich super ist, da das Fleisch drüben eine ganz andere Qualität hat. Worauf ich mich immer freue wenn ich zuhause bin ist ein Poitjie. Das ist sowas wie ein riesen Eintopf der auf dem Feuer gemacht wird. Jeder macht seinen Poitjie anders, es gibt kein Grund Rezept . . . einfach alle Zutaten (Rind, Wild oder Huhn und Gemüse) in den 3 Fuß Topf mit Wein, Brühe, Cola oder Bier abgießen und dann ca. 4 Stunden auf den Feuer kochen lassen. Aber was auf jeden Fall ein „muss“ ist, ist Biltong (getrocknetes Fleisch) und Trockenwurst. Ein richtiges Leibgericht der Einheimischen wäre sicher Millipap (ähnlich wie Polenta) mit Tomatensoße oder Chakalaka (sowas wie eine würzige Gemüse Soße).image-2015-09-09(5)

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen? 

Definitiv Skydiven! Am Besten in Swakopmund, es ist einfach der Hammer dort oben in der Luft zu sein und den Blick über die kleine Küstenstadt und der Wüste zu haben. Eine Löwenfütterung ist auch immer sehr sehenswert. (Kann man gut auf der Okapuka Lodge mit ein Gamedrive kombinieren).

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten? 

Die meisten Namibianer sind sehr kontaktfreudige, offene Menschen. Am besten Trift man sie am Abend in einer Bar auf ein Bierchen oder zwei (evtl. noch paar Jägermeister dazu ) …. Am aller Besten in Joes Beerhouse oder ähnliche Lokale. (Bush Bar, Eagles Beergarden)image-2015-09-09(7)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Es gibt für die meisten sicher viele Tiere die man mit Afrika/Namibia verbindet. Spontan würde ich sagen ein Kudu oder Affe. Diese beiden Tiere sieht man wirklich fast neben jeder „Landstraße“. Die Affen sind wahrscheinlich das Erste das die meisten Touristen sehen, da diese morgens wenn man vom Flughafen nach Windhoek reinfährt wirklich oft im Busch am Straßenrand sitzen. Vor ein paar Jahren hat man ab und zu ein Kudu in verschiedenen Wohngebieten gesehen die am „Stadtrand“ endeten.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Wenn man durchs Land fährt ist es extrem wichtig das man nicht zu schnell fährt. Es sind oft Tiere wie die Kudus oder Warzenschweine welche die Straßen überqueren. Leider passieren dadurch oft Unfälle, da manche Leute einfach nicht drauf achten. Natürlich ist die Landschaft auch immer der Hammer. Man sieht immer wieder was neues, atemberaubendes in der Landschaft. Sei es auf’m Weg nach Swakopmund die Spitzkoppe die auf einmal erscheint, oder die riesen Termitenhügel (an denen in der Regenzeit übrigens tolle Omajovas wachsen – Riesen essbare Pilze) oder einfach die unendlich lange Steppe oder Wüste, in der auch oft Tiere zu sehen sind, mit den Bergen am Horizont. image-2015-09-09(6)10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Ein Fettnäpfchen wäre wahrscheinlich wirklich Rassismus oder die Kolonialzeit an zu sprechen oder einen Herero-Abstämmigen als Wambo-Abstämmigen „abzustempeln“ (oder umgekehrt), da die verschiedenen Stämme sich meistens gegenseitig nicht unbedingt leiden können. Noch ein Fettnäpfchen wäre sicher ein Drink von einem Namibianer zu verneinen. Die Namibianer sind ein sehr geselliges, trinkfreudiges/festes Volk

#dankeVanessa, das klingt toll und ich bin so gespannt auf dein Land! Danke, Danke, Danke – auch für die tollen Bilder!! Mal schauen, ob ich mich ans Skydiven traue. Für deinen nächsten Trip wünsche ich dir wunderbare Momente, einzigartie Begegnungen und ein herzliches Wiedersehen mit deinen Lieben in der Heimat.


Kennst du schon die Namibia-Tipps von Andrea? Folge dem Link für mehr Insiderwissen!

 

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil I mit Insiderin Andrea

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Andrea kenne ich aus meiner Zeit in Südafrika. Sie ist noch oft im Nachbarland um ihre Familie zu besuchen und kennt sich daher bestens aus! Das hat sie mir verraten:

image-2015-09-091.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia hat fast immer gutes Wetter und die Landschaft is so wunderschön und „diverse“.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest du ihn an Reisende verraten oder soll es dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Oh, ich glaube ganz Namibia ist mein Lieblingsplatz! Aber generell liebe ich den Norden am Kavango. (20km auserhalb Rundu) Am liebsten verbringe ich meine Zeit auf dem Fluss, besonders zum Sonnenuntergang. Es ist einfach traumhaft.Namibia

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Beides ist in Ordnung:)

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Unter dem Sternenhimmel zu schlafen ist eine der besten Sachen die man machen kann! Check aber einfach vorher den Schlafsack und deine Schuhe, denn Schlangen und Skorpione findet man häufig.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Am Besten einfach generell Fleisch. Namibia hat immer sehr schmackhaftes Fleisch.Namibia6.) Welchen Adventure-Thrill würdest du mir empfehlen?

White Water Rafting am Orange River und Quadbiking in den Dünen in Swakop.

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?

Die meisten Namibianer sind sehr freundlich. Im Beergarten sind sie am freundlichsten;)Namibia

8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Ich glaube Namibia ist sehr bekannt für seine Skorpione, Schlangen und Wildschweine. Nach der Regenzeit sind immer viele Wildschweine am Straßenrand zu finden.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Sei sehr vorsichtig auf der Schotterstraße beim Fahren. Mann kann schnell ins Rollen geraten. Versuche auch nicht Nachts zu fahren, denn da ist viel Wild das rumläuft und mann sieht die Tiere schlecht in der Nacht. Beim Rumfahren, genieße einfach die wunderschöne Landschaft and don’t be afraid to take the back routes:) Für die mehr abgelegenen Routen braucht man längere Fahrzeit, aber die sind meist viel schöner.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Wenn du gerne eine heiße Diskussion anfangen möchtest dann spreche mit Farmern über „Jagdsport“.

#dankeBesten Dank für den tollen Input, liebe Andrea! Wir werden alles beherzigen und garantiert nicht mit Skorpion oder Schlange schlafen! Na und außerdem werde ich deine Heimat grüßen.

 


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Namibia – Deine Fotowelten, Kontraste & Motive

Fotografie ist meine und vielleicht auch deine große Leidenschaft und was passt da besser als eine Reise nach Afrika? Als Fotograf liebt man die Gegensätze, den Kontrast und das Spiel mit den Farben und genau das erhoffe ich mir, in Namibia zu finden und ist vielleicht auch für dich interessant!Beitragsbild, Leni, Namibia, FotoSandmassen und Wassermassen, Wüste und ein Überfluss an Vegetation, eintönige Sandfelder dazu die bunte Kleidung der Urvölker, Einsamkeit und Abgeschiedenheit und als konträr die quirlige afrikanische Kultur.GraffitiIch möchte die abgeschiedenen Gebirgspässe nutzen und dort festhalten, wie sich an dessen Kanten die Strahlen der aufgehenden Sonne brechen. Ich bin voller Erwartung auf Schiffswracks der Skelleton Coast dessen rostige braune Oberfläche mit dem blau des Ozeans zu konkurrieren scheint. image-2016-06-07(9)Ich möchte dabei sein, wenn träge Raubkatzen in der Etosha Pfanne auf der Jagd zu pfeilschnellen tödlichen Waffen werden.Salt, South African Large Teleskop, Südafrika, South Africa, Astronomie, Milky Way Milchstraße SterneIch erhoffe mir Aufnahmen von Millionen glitzernder Sterne in tiefdunkler Nacht in der Abgeschiedenheit der Namib-Wüste. Ich träume davon, in Swakopmund die rot glühende Sonne festzuhalten, während sie die Horizontlinie des Ozeans küsst. Sossusvlei, Düne, SandIch möchte die versteinerten Bäume in Sossusvlei vor einer sich immer verändernden Dünenlandschaft festhalten. Den alltäglichen Morgennebel möchte ich als stilistisches Element genauso einsetzen, wie das Flimmern der Hitze auf den endlosen und staubigen Straßen.image-2015-09-02(60)Ich will riesige Kumuluswolken so in Szene setzen, dass man die Spannung die sich in der Landschaft aufgebaut hat, auch beim Betrachten der Bilder spürt. Ich möchte das warme Licht der untergehenden Sonne nutzen, um das ganze Spektrum an Rottönen des Fish River Canyons zum Leuchten zu bringen.Baobab, Baum, NamibiaUnd ich möchte selbst zum Motiv werden neben den riesigen hohen Baobab-Bäumen.
image-2016-06-07(8)Wovon träumst Du, wenn Du an Namibia denkst? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

29+1 Grund verliebt in Südafrika zu sein, weil…

1.) … es das Land der absoluten Freiheit ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.56.462.) … ich das Bunte darin mag.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 10.05.013.) … es die atemberaubendsten Strände hat.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.03.174.) … die Weite einen so fesselt und in den Bann zieht.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.36.375.) … die Menschen einen Sinn für Kreatives haben.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.08.096.)… es ein riesen Abenteuerspielplatz ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.13.457.) … Lebensfreude hier spürbar wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.07.538.) … es die besten Weine der Welt gibt.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.22.329.) … die Landschaft so faszinierend …Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.25.36… und abwechslungsreich ist. Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.16.4710.) … es für Sportliebhaber eine reine Spielwiese ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.18.4611.) … Regeln & Gesetze einfach mal Auslegungssache sind.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.10.4712.) … weil man mit Walen, Haien & Pinguinen schwimmen gehen kann…
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.25.50…und die Big5 zum Landschaftsbild gehören.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.27.4713.) … die Menschen immer zu lächeln scheinen und das herrlich ansteckend ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.20.0914.) … der Himmel voller Sterne hängt und der Milky Way greifbar ist.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.33.5515.) … es die schönste Stadt der Welt beherbergt.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.24.0816.) … weil das Leben hier abwechslungsreich & aufregend ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.24.4417.) … das warme Licht einen einfach umhaut.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.32.4118.) … die abgefahrendsten Festivals hier stattfinden.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.42.2019.)… das Essen so verdammt lecker ist & selbst jede Kleinigkeit ansehnlich serviert wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.00.4120.) … der Tafelberg mehr als ein Weltwunder ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 16.51.5121.)… Freundschaft & Hilfsbereitschaft noch groß geschrieben werden.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 16.58.4322.) … es eine große Geschichte in der Menschheit hat.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.41.1523.) … weils so schön staubt beim Autofahren.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.41.5224.)… man es in jeder Lage versteht, sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.38.2725.) …es die spektakulärste Küstenstraße der Welt gib.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.16.0226.)… weil Lifestyle hier ein Lebensmotto ist und kein Kleidungsstil.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.20.3427.)… weil die besten Plätze des Landes trotzdem vor einem Kamin sind. (Das versteht nur, wer den südafrikanischen Winter überstanden hat)
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.32.1228.)… weil es immer einen Grund zum Braaien gibt. (Africaans für Grillen, Barbecue oder Bruzeln;)Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.33.1829.)… weil sogar Kirche Spaß macht und gelebt wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.43.58und finally… weil ich mich hier zu Hause fühle, wie in keinem anderen Land dieser Welt!
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.31.11
PS: Das Bildmaterial ist aus meinem Archiv & über die Jahre gewachsen. Meine Liebe zu Südafrika erwachte als ich 2010 eine Traumreise ans Kap gewonnen hatte. 1 Jahr später habe ich meinen Job gekündigt, meine Wohnung aufgelöst, alles verkauft und bin mit einem Koffer und Rennrad nach Kapstadt umgezogen. 1.5 Jahre habe ich in der wohl schönsten Stadt der Welt gelebt und gearbeitet. Südafrika ist mir ans Herz gewachsen, wie kein anderes Land und ich bin über alles dankbar für diese Erfahrung. Meine Liebe zu den Menschen, der Natur und der südafrikanischen Kultur möchte ich euch in meinem Blog näher bringen. Wer Fragen zu Reisen, Aktivitäten oder Sicherheit hat, darf immer gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich habe noch viele liebe Freunde am Kap und reise regelmäßig in meine alte Heimat.

Fliegen ist wie Busfahren, nur weiter oben – richtig?

Ja, es gibt in der Tat Menschen die noch nie geflogen sind. Weil sie diese wunderbare Möglichkeit nicht haben oder sich fürchten. Ich werde dann immer gefragt: „Erzähl doch einfach mal wie ist es, zu fliegen?“ Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.50.10Meine Antwort: „Ach, weißt Du, Fliegen ist wie Busfahren – nur weiter oben.“Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.16.50Aber eigentlich ist es noch viel mehr als das: Für mich ist Fliegen das intensive Wahrnehmen von Naturkräften & nüchterner Physik. Eine einzigartige Möglichkeit, die Welt und ihre Schönheit von oben zu sehen. Aus einem anderen Winkel. Und dieser ändert machmal alles.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 14.42.56Und so erlebe ich es: Es beginnt damit, dass ich es mir in meinem Sitz bequem gemacht habe und aus dem Fenster auf die Tragflächen schaue, die Propeller sehe und mir überlege, wie all diese Technik eigentlich funktioniert. Ob die Mechaniker ihre Arbeit richtig gemacht haben, ob keine Schraube lose ist und keine Klappe sich verklemmt hat.

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.16.41Es folgen Sicherheitsanweisungen, ich checke wo die Notausgänge sind, schnalle mich an und lausche der Begrüßung des Kapitäns.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.21Dann schließe die Augen, um jede Reaktion des Fliegers konzentriert zu erleben. Die Maschinen werden in Gang gesetzt. Ich spüre die Kraft unter meinen Füßen. Manchmal hat man gar das Gefühl, das Flugzeug strotzt vor Energie und es ist wie beim Menschen, wenn jeder Muskel angespannt ist. Und genauso gibt es Momente, in denen sich die Maschine vor Anspannung zu schütteln scheint. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 21.58.33Im Schritttempo geht’s nun aufs Rollfeld. Das Flugzeug scheint nun gelassener zu sein. Dann werden die Triebwerke angeworfen. Ein dumpfes Grollen und wieder ist all die Kraft spürbar. Merkt man das Vibrieren und die erneute Anspannung. Der Pilot entkoppelt die Bremsen, wir rollen an, beschleunigen, legen schnell an Geschwindigkeit zu und rasen über die Startbahn. Die Schwerkraft drückt mich nach hinten in den Sitz und ich bin voller Erwartung auf diesen einen Moment.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 21.53.43Der Moment, wenn die Räder sich vom Boden lösen. Wenn die Maschine den Kontakt zur Erde verliert. Wenn sie abhebt und wir endlich, endlich fliegen. Es ist einfach nur aufregend schön. Besonders genieße ich es, wenn ich diesen Moment teilen kann. Jemand neben mir sitzt, Finger eingehakelt oder die Hände gehalten werden. Nicht aus Angst, sondern weil man diesen besonderen Moment und alle dazugehörigen Gefühle miteinander teilt. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.47.28Die Maschine befindet sich jetzt im Steigflug. Gegen den Wind drückt sich die Nase des Fliegers steil in den Himmel. Strebt sie hinauf in Richtung unendlich scheinender Weite. Die Menschen werden zu Ameisen, die Häuser zu Punkten. Wir kommen den Wolken immer näher. Wie abgeschnitten, sehen sie an ihrer Unterseite aus. Dann der Moment, wenn die Tragflächen sich ins Weiß der Wolken einzuschneiden scheinen. Es ist als würde ein Kuchemesser durch einen riesen Haufen Sahne gleiten.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.35.49Wer Glück hat, erlebt Wolken, die wie Zuckerwatte anmuten und sich wie Badeschaum auftürmen. Die Fantasiefiguren formen und zwischendrin trotzdem noch den Blick auf die Welt darunter frei geben. Ich empfinde dann immer das tiefe Bedürfnis, von den Tragflächen aus, direkt in so eine Zuckerwattenwolke spingen zu wollen. Ich stelle es mir vor, wie in der Kindheit: Eine Badewanne voll fluffigem Schaum in den man wunderbar abtauchen konnte. Wo man sich fallen ließ und weich aufgefangen wurde.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.25.02 Über den Wolken scheint natürlich auch immer die Sonne und nach all dem Rumtollen würde ich mich in ein so weiches Wolkenbett legen. Die Arme hinterm Kopf verschränken, ein Bein übers Knie legen und die Nase von den wärmenden Strahlen kitzeln lassen. Und dann einfach stundenlang in absolut himmlischer Stille dahin dösen. Ein äußerst attraktiver Gedanke!Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.49.12Die Maschine hat inzwischen ihre Flughöhe erreicht. Und wenn man sich nur auf die Tragfläche konzentriert, nur das Blau des Himmels dahinter sieht, dann nimmt man keinerlei Bewegung war. Man scheint in der Luft zu stehen. Doch das dumpfe Grollen der Triebwerke und die Vibrationen im Sitz, sind der sichere Indikator für ein Vorrankommen. Während wir an den Wolken vorbei ziehen, scheinen diese Stillzustehen, genau wie die Erde. Ihre Schatten treffen auf den Boden und ihre Konturen sind darauf 1:1 als dunkle Flecken wieder zu finden.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.19.53Auf der Erde formen sich markant schroffe Berge, graben sich Flüsse durch Täler, durchziehen Straßen die Landschaft. Und jetzt ist es in der Tat so, als säßte man in einem Bus. Die Landschaft zieht vorbei. Ich drücke die Nase an die Scheibe, um ja nichts zu verpassen und genieße die Schönheit unseres Planeten. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.37.36Ich packe die Kamera aus und knipse wie wild, um im nächsten Moment festzustellen: Nie sind die Flugzeugscheiben sauber und ich hab immer neblige Bilder. Einige Gedankensprünge weiter erinnere ich mich dran, das es wohl eine so neugierige Nase wie meine war, die die Scheibe verschmiert hat.Fliegen StewardessZum Essen und Entertainment im Flieger sag ich jetzt mal nichts. Da hat jeder so seine Meinung und Bedürfnisse. Aber ein paar Worte noch zum Trinken im Flieger. Ich neige dazu leicht zu dehydrieren und decke mich daher, immer mit reichlich Getränken ein. Auf einem Amerika-Flug, hatten wir also Cola, Wasser und zum Abschluss einer tollen Reise auch ein Schlückchen Rotwein geordert. Vor uns also vollgepackt das Tablett mit Salat, Abendessen, Dessert, Besteck, Servierten und drei Getränken, als plötzlich die Durchsage kam, das mit Turbulenzen zu rechnen sei.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.48.55Meine Gedanken widmeten sich dem Szenario von Rotwein und Cola Flecken auf meiner Kleidung. Meine Hand schnellte nach Vorne und vor dem ersten Luftloch hatte ich in jeder Hand ein Getränk. Der Flieger schwankte ordentlich und wir mit ihm. Mein Banknachbar und ich gingen jede Bewegung mit den Armen nach, schwankten von Rechts nach Links und zurück. Wir hüpften auf und ab. Wir sahen aus, wie die Dirigenten eines Orchesters. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.20.48Gelächter auf den Sitzreihen neben uns. Es muss ein Bild für die Götter gewesen sein. Vor lauter Lachen hatten wir Bauchweh und Wasser in den Augen. Und nicht mal das konnten wir trocknen, weil keine Hand frei war und wir weiter schwankend im Flieger saßen. Ungeniert kullerten uns also die Lachtränen über die Wangen. Unbezahlbarer Moment! Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.13.49Und seither freu ich mich geradezu auf Turbulenzen, weil sie mich an diese Geschichte erinnern.Natürlich muss jeder Flieger auch mal wieder runter und wohl jeder hofft auf eine sanfte Landung. Mancher hat Panick vor der Landung, aber man kann es aber auch ganz anders sehen! Und daran halte ich mich. Denn meistens bieten sich einem genau in diesem Zeitfenster die schönsten Ausblicke! Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.05.51Entweder weil man seine Heimat mal von oben sieht oder über Neuland fliegt. Und das ist der noch schönere Teil, denn man sieht seine Urlaubsdesitnation zum ersten Mal! Ich erinnere mich sehr lebendig, an meinen ersten Anflug auf Kapstadt, den ich wohl nie vergessen werde.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.30.50Denn seit Monaten hatte ich mich auf diesen Urlaub gefreut und der Flug markierte den Start zu einer traumhaften Reise. Und traumhaft war auch die Landung. Der Pilot drehte eine extra Runde über die Stadt, sowie den Tafelberg und flog dann über das Meer bei Muizenberg ein. Nie zuvor hatte ich so weiße Strände und so türkisblaues Meer gesehen. Mein Herzschlag, die Vorfreude und Begeisterung stiegen mit jedem Meter, den wir uns dem Flughafen näherten. Ich konnte es gar nicht abwarten, dass alles zu entdecken, was wir gerade noch aus der Luft bewundert hatten. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.11.57Ich mag es also, wenn man im Flieger sitz, wenn dieser zur Landung ansetzt. Wie das Starten, so ist auch das Landen – nur eben umgekehrt. Die Nase neigt sich nun nach unten, der Druck in den Ohren erhöht sich und die Landeklappen leiten das Abbremsen ein. Es ist der Moment, in dem man realisiert: Jetzt beginnt die Zeit des Entdeckens, Erlebens und Genießen. Ab diesem Zeitpunkt erhöht sich mein Puls, steigt der Adrenalinpegel und hüpfen die Glückshormone in meinem Körper. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.56.24Man spürt die ganze Kraft der Technik. Man kann geradezu nachfühlen, wie stark so ein Flugzeug ist, wenn es den Winden trotzt und die Bremsung einleitet. Die Menschen in der Maschine sind ruhiger geworden, haben den Film gestoppt, ihr Tablett zur Seite gelegt und ihr Blick richtet sich jetzt auf die Fenster. Was wohl so in ihnen vorgeht?Bildschirmfoto 2015-08-11 um 18.01.26Mich drückt es wieder in den Sitz, als die Räder den Boden berühren, die Bremsen greifen und wir unser Ziel endlich erreicht haben. Alle scheinen jetzt aufzuatmen und sich zu entspannen. Auch der Flieger selbst scheint nun gelöster. Ob er auch froh ist, alle gut ans Ziel ihrer Träume gebracht zu haben? Wir rollen die Landebahn entlang, ich schaue fasziniert auf das Treiben am Flughafen und bedauere, dass mein Flug schon zu Ende ist. Bildschirmfoto 2015-08-10 um 14.43.08In meinem Leben hatte ich schon ein paar Mal die Chance, das Steuer zu übernehmen und selbst ein Flugzeug zu fliegen. Ein guter Freund von mir in Kapstadt hat sein eigenes Flugzeug und wann immer es möglich war, habe ich ihn begleitet.

DCIM100GOPROIch habe es geliebt über die Weinberge der Kapregion zu fliegen oder aus der Luft die Waale im Meer zu beobachen. Ja, sogar zwischen Tafelberg & Lions Head hat uns sein Flugzeug schon getragen. Wirklich ein faszinierendes & unvergessliches Erlebnis, für das ich ihm heute noch dankbar bin!
Bildschirmfoto 2015-08-10 um 15.18.30Grün im Gesicht wurde ich allerdings immer, wenn er mit mir Pirouette geflogen ist. Da ist mein Magen einfach zu labil. Mit der nötigen „Antiübelkeitsmedikamentation“ gings dann irgendwie. DCIM100GOPROMein letzter Flug als Wanna-be-Pilot führte uns vom hondurianischen Festland auf die Insel Roatan und zurück. Wir hatten das Glück und konnten mit einer privaten Maschine mitfliegen. Der Flughafen liegt direkt am Meer und Starts & Landungen sind ein einziges Happening! Mein Herz sprang nur so vor Freude, als ich auf dem Rückflug beim Piloten vorne sitzen durfte und den Steuerknüppel in meiner Hand hielt. Hier geht zur ganzen Geschichte: http://couchabenteurer.de/roatan-privatjet-ich/Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.46.30Unbeschreiblich dieses Gefühl. Man betrachtet die Welt unter sich, die kleine Maschine, all die Gerätschaften und begreift das Wunder des Fliegens. So lange hatte der Mensch davon geträumt und unsere Generation kann diese Leidenschaft nun ausleben.Ich bin froh und dankbar dafür.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.39Und mal ehrlich, als Abenteurer würde ich tausendmal lieber bei einem Flugzeugabsturz sterben, als an einem Herzinfarkt im Büro, einem Autounfall in der Nachbarschaft oder am Ende eines langen Leidensweges in einem Krankenhaus. Ich hoffe nur immer, das ein möglicher Absturz, nicht die Hinreise betrifft, sonst würde ich ja den Urlaub verpassen.Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.05.51Im Ernst, Flugzeuge sind eines der sichersten Transportmittel! Die Experten des Fluglinienverbands IATA haben ermittelt, dass ein Passagier, der täglich fliegt, etwa 6500 Jahre unterwegs sein müsste, bis er in einen tödlichen Unfall verwickelt wäre. Und so alt werde ich ganz sicher nicht.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 17.17.27Also meine Lieben! Traut Euch einfach. Lasst Euch drauf ein. Seht es als riesigen Spaß. Als pures Vergnügen und genießt diese besondere Möglichkeit, denn nicht alle Menschen hatten oder haben je die Chance dazu.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 16.35.59Und genau aus all diesen Gründen liebe ich fliegen und hätte ich gerne selbst einen Pilotenschein!  Wie ist ds bei dir? Bist du schon geflogen? Wie empfindest du das? Teile deine Erfahrungen mit mir und schreib mir im Kommentarfeld – ich bin gespannt!

#infoMit diesem Text beteilige ich mich an der Blogparade „Über den Wolken“ von Reiseblog.at teil.

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Lieben Dank auf diesem Weg an Günther in Kapstadt, der meine Begeisterung erkannt hat und mich so oft es ging mitgenommen hat. Der extra Touren mit mir gemacht hat und mir die Chance gab, zum ersten Mal zu fliegen! Danke auch an die gesamte Morningstart Crew, die mich immer so lieb bei sich aufgenommen hat.

Herzlichen Dank auch an die Crew von Tranquility Air / Aeos Airlines für den ermäßigten Flugpreis nach Roatan, die Chance beim Piloten zu sitzen und selbst das Flugzeug zu steuern.

Versunken im Blütenmeer – Flowersaison im West Coast National Park

Ganze Blütenmeere locken die Menschen jedes Jahr am Ende des südafrikanischen Winters in die Natur und in die südafrikanischen Nationalparks. Weltruhm erreicht hat inzwischen das Namaqualand, welches jährlich zwischen August und September tausende Besucher anlockt, um diesem Schauspiel beizuwohnen.BlütenmeerFast noch ein Geheimtipp hingegen ist der West Coast National Park, der ebenso wunderschön erblüht und von Kapstadt aus schnell zu erreichen ist: Er liegt etwa 100 Kilometer nördlich an der R27 in Richtung Langebaan. Der West Coast National Park wurde 1885 eingerichtet, um die einzigartige Flora und Fauna vor Zerstörung zu bewahren.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.53.39Mit 256 verschiedenen Vogelarten gehört er zu den bedeutesten Vogelschutzgebieten der Welt und ist damit ein Magnet für Ornithologen und Interessierte. Bekannt wurde der Park auch, weil hier die ältesten Fußabdrücke eines Homo Sapiens gefunden wurden. Ausgestellt sind diese jetzt in einem Kapstädter Museum.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.52.20Wir haben uns einen ganz besonderen Tag ausgesucht, um in den West Coast National Park zu fahren. Es ist wunderbar warm, der Himmel ist strahlend blau und die Sonne lächelt uns entgegen. An der Strecke werden wir von Giraffen überrascht, die im anliegenden “Büffelfontain-Park” grasen. Natürlich halten wir für einen kurzen Fotostop und sind trotzdem nach nur einer Stunde Fahrt von Kapstadt aus am Ziel.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.48.53Durch den Park fährt man am besten langsam und sehr wachsam. Natürlich auch, um die Landschaft zu genießen, aber hauptsächlich wegen der vielen Schildkröten, welche die Straße kreuzen, sich am Rand sonnen oder mitten auf dem Weg rasten. Ein besonderes Spektakel ist es jedoch, wenn diese putzigen Zeitgenossen die Beine in die Hand nehmen und über die Wege flitzen. Man ist durchaus geneigt, ihnen am liebsten nachzulaufen, sie einzufangen und sie mit nach Hause zu nehmen. Was natürlich strengstens verboten ist.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 17.59.40„Uns lockt es zunächst in die Lagune des Parks.“

Sanft eingebettet liegt sie in der Landschaft, das Wasser ist türkisblau, seicht und für die Westküste angenehm warm. Am Sandstrand kann man wunderbar mit Decke und Picknickkorb in der Sonne entspannen und einfach nur genießen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.47.47Der Blick schweift über das Wasser, zu den typischen Hausbooten und als aufmerksame Beobachter entdecken wir hier auch gleich die Vogelvielfalt des Parks. Selbst für mich als Nicht- Ornithologen ein Erlebnis.

Bildschirmfoto 2015-08-06 um 13.48.46Grellgelbe Vögel, die munter zwitschern und geschickt ihre Nester flechten. Diese hängen wie kleine Coucons von den Bäumen. Im knietiefen Wasser entdecken wir Flamingos, die anmutig auf Beute warten und im Sand schlendern verliebte Turteltäubchen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.47.32Für uns geht es unterdies in den oberen Teil des Parks weiter. Das so genannte „Postberg Nature Reserve“ ist nur speziell zur Blütezeit zugänglich. Vor uns erstrecken sich sanfte Hügel, leicht abfallende Täler und eine Blütenpracht, wie ich sie vorher nie gesehen habe.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.52.41Wir halten, ich schnappe mir die Kamera und springe aufgeregt aus dem Auto, um direkt abrupt zu stoppen: Ich habe die Augen geschlossen, atme tief ein und inhaliere den Duft von Millionen Blüten. Kein Parfum dieser Welt ist gleichzeitig so zart, so intensiv, so flüchtig und doch so direkt, so unglaublich berauschend in seinem Bouquet.

Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.49.24Ich öffne die Augen und stehe vor einem Blütenmeer.

Ihre bunten Köpfchen strecken sie der Sonne entgegen. Ein Teppich voller leuchtender Farben umgibt mich. Eine Pracht, wie Sie nur die Natur zaubern kann. Nachdem wir ausgiebig all den Blütenzauber bestaunt haben, jedes Bienchen und jeden Schmetterling beobachtet und fotografiert haben, picknicken wir noch ausgiebig im Farmhaus.Und bevor es wieder zurück nach Kapstadt geht, nehme ich noch einen tiefen Atemzug zum Abschied, so als könnte man den Duft in sich konservieren.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.49.48Wir hatten einen wirklich wunderbaren Tag in diesem Garten Eden und jeder, der Natur und Blumen liebt, sollte sich die Zeit nehmen, einen Abstecher in einen der Parks, zur Blütezeit, zu machen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.53.20Der West Coast National Park ist ca. 1.5h Fahrt von Kapstadt entfernt. Der Park ist zu jeder Jahreszeit sehr sehenswert und bietet jede Menge Freizeitmöglichkeiten: Wanderwege wie dem Bakoor Trail, Cycling Route Trail, Strandveld Trail, Postberg Trail und Steenbock. Oder Ihr macht Euch auf zum Küstenwald, der zu Vogelbeobachtung und Walwatching einlädt. Ihr könnt Schwimmen, Picknicken oder kayaken gehen.Bildschirmfoto 2015-08-06 um 13.48.20#infoDie Blütezeit ist immer zum Ende des südafrikanischen Winters und mit Beginn des Frühlings in den Monaten August und September – jeweils abhängig wie hartnäckig der Winter sich hält. Das Postberg Nature Reserve ist immer nur in der Zeit 1.8. – 30.9. geöffnet!

Aktuelle Öffungszeiten & Preise erfahrt ihr über die offizielle Sanpark-Seite. Die Wild Card wird in diesem Park akzeptiert und kann euch Geld sparen. Hier der Link zum Park, der aber auch telefonisch erreichbar ist (Rufnummer: +27 (0) 22 772 2144).Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.50.07Blumige Paradiese – vielleicht nicht in dieser Dimension – gibts sicherlich auch in Deiner Nähe… beim Alpenblühen, im botanischen Garten oder im Tropenhaus.

Also, worauf wartest Du noch? #get up & rock