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Rakotzbrücke, Vorschaubild

Rakotzbrücke Kromlau – Meine Tipps für märchenhafte Fotos

Um die Rakotzbrücke in Kromlau ist in den letzten Jahren ein regelrechter Hype ausgebrochen, dem auch ich mich nicht entziehen konnte. Wer aber hierher reist zum Fotografieren, der sollte ein paar Dinge beachten, damit aus einem durchschnittlichen Motiv auch ein märchenhaftes Foto wird!

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Wahrscheinlich war ich als Kind schon im Kromlauer Park, habe mich in Büschen oder hinter Bäumen versteckt, hier fange gespielt und dieses Bauwerk bestaunt, aber wirklich daran erinnern kann ich mich nicht. Erst jetzt, als die Brücke einen regelrechten Run erlebt, bin ich wieder auf sie aufmerksam geworden.

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Ich liebe es ja, mich auf Instagram zum Reisen verführen zu lassen. #Wanderlust #Fernweh #postcardfromtheworld eingeben und schon findet man die schönsten und inspirierendsten Plätzen auf diesem Planeten. Und eines Tages als ich mich mal wieder auf eine virtuelle Reise begab, war da plötzlich dieses magische Bild der Rakotzbrücke. Ich war fasziniert! Ein See gesäumt von herbstlichem Blätterwald, ein einzigartiges Vidadukt und dazu magisches Licht – eine Szenerie wie aus dem Märchenbuch. Ohne Zweifel hatte da auch noch in Photoshop nachgeholfen, aber die Poesie des Fotos wirkte magisch auf mich. Leider stand bei meinem ersten Kontakt keine Beschreibung zu dem Bild und auch die Hashtags ließen nicht vermuten, wo sich diese Brücke befindet. Ich vergaß das Bild wieder.

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Allerdings nicht für eine sehr lange Zeit. Denn inzwischen häuften sich die Bilder zur Rakotzbrücke auf Instagram. Ich war immer noch fasziniert von diesem Motiv und fing an die Hinweise zu sammeln, um diesem Bauwerk auf die Spur zu kommen. Als ich den entscheidenen Hinweis fand, mußte ich fast schon mit Entgeisterung feststellen, das ist ja hier bei uns! Kennst du das? Du siehst ein Motiv und hast sofort einen Ort im Kopf, wo sich dieses befinden könnte? Für mich war diese Brücke irgendwo in Irland angesiedelt. Jeder weiß, dass die Insulaner bekannt sind ihre Mythen, Sagen und Legenden und so kam mir gar nicht erst in den Sinn, die Brücke könnte in Deutschland sein.

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Nach diesem kurzen Schreck und der Erkenntnis, dass die Rakotzbrücke in der Lausitz ist, stand für mich fest, dass ich da unbedingt hin muss. Dieses Projekt mußte allerdings noch warten, denn als ich rausfand, dass die Brücke in Kromlau ist, lebte ich noch in Brasilien. Nach meiner Rückkehr vergingen allerdings keine 3 Wochen und ich stand mit meiner Kamera vor diesem Kunstwerk.

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Hier kam dann eine kleine Ernüchterung! Denn das was ich bei Instagram entdeckt hatte, war inszeniert und vom Profi nachbearbeitet. Dazu kam das Herbstlaub, die mystischen Nebelschwaden und das magisches Licht. Dieses Szenario bot sich mir hier erstmal nicht. Denn wer hier an einem normalen Tag herkommt, vielleicht noch mit Mittagssonne und meint, er findet gleich das perfekte Motiv, der wird schwer enttäuscht sein. Und wenn ich mir inzwischen anschaue, was man unter dem #Rakotzbrücke findet, dann bestätigt sich dieser Eindruck.

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Inzwischen pilgern nämlich Menschen aus der ganzen Welt zur Rakotzbrücke, machen Fotos und halten ihre Erinnerung fest. Nicht jeder von ihnen ist ein Fotograf oder gar ein Photoshop-Profi und kann diese Magie, den Moment oder das morgendliche Schauspiel genauso einfangen wie sie. Mir ging es ja nicht anders. Man braucht schon das perfekte Licht, diese besondere Stimmung, einen ruhigen See und mit viel Glück noch aufsteigende Feuchtigkeit. So sind inzwischen unter dem Hashtag mehr durchschnittliche Fotos zu finden, als diese ganz magischen Inszenierungen. Also worauf kommt es an, wenn man tolle Fotos möchte?

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Landschaftsfotografie

Ein klassisches Landschaftsfoto sollte in erster Linie den Charakter, also den einzigartigen Zauber eines Ortes einfangen. Als besonders gelungen gilt dies, wenn es der Fotograf schafft, die Kulisse auch noch mit besonderem Licht, Wolken oder Nebel cherakterstark in Szene zu setzen. Und gerade hier an der Rakotzbrücke hat man in besonderer Weise die Chance dazu. Aber wie überall in der Natur gibt es neben fotografischem Geschick noch die Faktoren Wetter, Vegetation, Jahreszeit und Tageszeit die über ein gelungenes Foto entscheiden. Die richtige Vorbereitung ist daher gefragt und hier kann ich dir weiterhelfen!

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Was du wissen solltest bevor du gehst

Viele Fotografen haben es verstanden, hier diesen besonderen Zauber zu erschaffen, weil sie Profis sind und sich auch in Fotoretusche hervorragend auskennen. Dir sollte also erstmal klar sein, dass die Kulisse nicht so überwältigend ist, wie du sie aus dem Netz kennst. Sondern eben eine ganz normale Landschaft mit einem erstaunlichen Bauwerk, was erst richtig in Szene gesetzt dieses traumhafte Motiv ergibt.

Also sollte die erste Frage sein: Wie soll mein Foto aussehen? Möchte ich das herbstliche Szenario mit Blätterlaub und Nebel? Oder doch die Winterstimmung und die klirrende Kälte einfangen? Der Zeitpunkt für deine Reise sollte also entsprechend gewählt werden.

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Meine Erfahrung

Ich war inzwischem Ende des Winters, im Frühjahr, Sommer und auch im beginnenden Herbst da. Für den Herbst war ich allerdings zu früh da. Während es in München schon reichlich viel Herbstlaub gab, war in der Lausitz noch nicht viel davon zu sehen. Auch so etwas sollte man bedenken, wenn man einen Fototrip in diese Region plant. Gleiches gilt für das Frühjahr! Die Region liegt sehr östlich und ergrünt daher in der Regel 6-8 Wochen später als zum Beispiel das sonnenverwöhnte Breisgau.

Mein Tipp: Nimm dir am Besten mehr als einen Tag Zeit, um hier zu fotografieren. Ich empfehle 3 Tage/ 2 Nächte, denn so kannst du vorab schon den besten Spot für dein spezielles Foto finden, denn die Brücke funktioniert nicht nur aus einer Richtung oder zwei Positionen.

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Der beste Tag

Wenn du deinen Fotospot nicht mit der Masse an Fotografen teilen willst, dann plane gut! Komme dann zum Beispiel nicht an Pfingsten, denn dann empfängt der angeschlossene Park rund 35.000 Gäste zum Park- und Blütenfest. Am Wochenende ist mit einem erhöhten Aufkommen von Ausflüglern zu rechnen außerdem gibt es hier auch oft Hochzeitsshootings und diese brauchen bekanntlich Raum und Zeit. Meiner Erfahrung nach ist es unter der Woche am Ruhigsten. Wenn es das Wochenende sein muss, dann hat man am frühen Morgen noch die besten Chancen ungestört zu sein.

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Die beste Zeit

Reise so an, dass du mit dem aufsteigenden Nebel am Morgen und dem warmen Licht am Abend experimentieren kannst. Wenig magisch ist es allerdings, wenn die Sonne den höchsten Stand am Mittag hat.

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Der Wasserstand

Wichtig finde ich auch den Wasserstand. Als ich am Ende des Winters das erste Mal da war, hatte der kleine See ziemlich wenig Wasser. Und dazu auch noch ein sehr schlammiges und unansehnliches Ufer. Hingegegen er bei meinem letzten Besuch zu Anfang September fast übervoll war. Vermutet hatte ich eigentlich, dass er gerade am Ende des Sommers recht ausgetrocknet sein würde. Die schönere Optik hat der See, wenn er gut gefüllt ist. Zudem watet man dann auch als Fotograf nicht im Schlamm rum. Am Besten findet man raus, wie der Wasserstand ist, wenn man die täglich upgeloadeten Bilder auf Instagram beobachtet.

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Das Besondere an der Rakotzbrücke

Die Rakotzbrücke ist so konzipiert, dass sie sich im See spiegelt und der Bogen im Wasser einen perfekten Kreis bildet. Und egal von welcher Seite man sie dann betrachtet, man findet diese einzigartige Silhouette aus jedem Blickwinkel. Genau diese bauliche Meisterleistung macht dieses Kunstwerk so besonders.

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Spiegelung

Ein weiterer wichtiger Faktor für das perfekte Foto ist neben der Jahreszeit, dem Sonnenstand und dem Timing auch der Wind! Dieser perfekte Kreis bildet sich nämlich nur, wenn es absolut windstill ist. Sobald ein kleines Lüftchen geht, entstehen Wellen und zerstören die Reflektion im Wasser. Also sollte für das perfekte Foto auch ein idealer Tag gefunden werden. Im besten Fall mit absoluter Windstille. Auch hier ist wieder Zeit ein wichtiger Faktor. Wenn man sich diese nimmt, kann man auch an einem Tag mit Lüftchen, diesen einen Moment finden, an dem der See ruhig liegt und diese Kontur preisgibt. Achtung, auch viel Blütenstaub kann sich auf die Spiegelung im Wasser auswirken!

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Das Verbotene

Wichtig ist auch zu wissen, dass dieses Bauwerk ein Kunstwerk ist und keine Brücke die für die Benutzung angedacht war oder ist. Sie wurde rein als Artefakt aus in Form gebrachten Basaltsäulen errichtet. Und sollte das Highlight des Mitte des 19.Jahrhunderts entstandenen Kromlauer Parks sein. Die Rakotzbrücke ist also tabu zum Betreten, Befahren oder zum auf ihr Fotografieren. Und um es noch mal ganz deutschlich zu sagen: Es ist streng verboten, die denkmalgeschützte Rakotzbrücke zu betreten.

UDATE 21.07.2017: Udo Frenschkowski vom Landesamt für Denkmalschutz berichtet, dass insbesondere die Fugen des Bauwerks stark verwittert sind. Die Rakotzbrücke im Rhododendronpark bröckelt, muss dringend saniert werden und ist einsturzgefährdet! Dazu ein aktueller Bericht im LINK.

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Mit dem Hype der jetzt entstanden ist, mehren sich auch die Aufnahmen von Fotografen, die mehr als respektlos damit umgehen. Für die Selbstdarstellung wird dann auch in Kauf genommen, dieses Bauwerk zu zerstören. Lustig wird darauf rumgesprungen, geturnt oder die Brücke wird sogar mit dem Rad befahren. Trotz unzähliger Verbotsschilder und Warnungen. Ob das Bauwerk irgendwann in sich zusammenbricht, ob Menschen dort wegen des fehlenden Geländers verunglücken könnten – alles scheißegal. Diese Einstellung finde ich extrem armselig.

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Respekt

Stellt dir vor, du hast ein Kunstwerk erschaffen und andere mißbrauchen es, wie würdest du dich dabei fühlen? Sicherlich nicht gut. Besonders wenn deine Meisterleistung auch noch dabei Schaden nimmt. Eine springende Person kann man auch im Nachgang noch reinretuschieren, warum also auf der Leistung Anderer so entwürdigend rumtrampeln?

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Strafen

Die Gemeindeverwaltung von Gablenz (so heißt der Gemeindeverband, nicht der Ort) prüft derzeit die Brücke anders abzusichern und härter gegen Verstöße vorzugehen. Ich appelliere an den respektvollen Umgang jedes Einzelnen mit diesem Bauwerk. Und hoffe, dass so diese einmalige Brücke noch lange erhalten bleibt, nicht beschädigt wird und es keine schlimmen Unfälle gibt. Denn eine Rakotzbrücke mit dicker Mauer oder gar Stacheldrahtzaun als Absicherung, möchte ich mir nicht vorstellen.

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Foto-Ausrüstung

Jeder macht nur so gut Fotos, wie er seine Kamera beherrscht, ein Auge für die Bildgestaltung und einen Sinn für die Kreation hat – auch mit einer Miniknibse oder vom Handy aus. Deshalb lass dir von Niemandem einreden, du brauchst unbedingt die oder jene teure Kamera. Ich kenne genügend Leute mit bester Ausrüstung und trotzdem inspirieren die Fotos niemanden. Wenn du fotografieren mit dem Handy, Opas Oldscoolkamera oder deiner Miniknibse voll drauf hast, dann los!

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Ich würde dir jedoch zu einem Stativ und einem Verlaufsfilter raten, so dass deine Kamera zuläßt. Du kannst deine Kamera mit dem Stativ fixieren für verwacklungsfreie Fotos oder den Selbstauslöser nutzen, um von dir Fotos zu schießen. Mit einem Verlaufsfilter können zu hohe Kontraste, die den Dichteumfang des Sensors überschreiten, durch Abdunkelung der hellen Stellen korrigiert werden. Sprich, wenn der Himmel zu hell ist und der Rest zu dunkel rauskäme, kannst du das mit diesem Filter auffangen.

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Nachbearbeitung

Du hast ein tolles Foto geschossen, aber Feinheiten müßten noch nachbearbeitet werden? Es gibt eine Menge Bildbearbeitungsprogramme und Tutorials dazu auf YouTube. Falls du dir selbst eine Retusche nicht zutraust, dann lass doch das Bild von einem Profi bearbeiten. Retuschen übernehmen Grafikbüros, manchmal auch Druckereien oder frag einfach mal im Freundeskreis nach.

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Kleidung

Da die Brücke im Wald liegt, kann es hier noch recht frisch sein, während es sich in der Umgebung schon wohlig warm anfühlt. Je nachdem wie der Wasserstand ist und du dich am See positionieren willst, würde ich zu Gummistiefeln raten. Weil es doch einige Stellen gibt, die im matschigen Morast liegen.

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Sonstige Ausrüstung

Da es im Park keine Verpflegungsstände gibt, empfiehlt es sich, selbst etwas mitzubringen. In den Sommermonaten denkt an Mückenschutz.

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Öffnungzeiten, Eintritt & Sonstiges

Der Park in dem sich die Brücke befindet kostet keinen Eintritt und ist (bisher) auch nicht eingezäumt und entsprechend immer geöffnet.

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Barrierefreiheit

Die Wege im Park sind nicht geteert oder gepflastert. Nach meiner Erfahrung aber für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen machbar. Rund um den See gibt es zwar viele Wurzeln, aber auch als Rollstuhlfahrer kommt man bis ans Ufer und den bekannten Fotospot.

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Hunde

Es gibt keine Einschränkung für das Mitbringen von Hunden.

Anfahrt & Parken

Die Rakotzbrücke findet man am Ortsrand von Kromlau in der Gemeinde Gablenz. Gablenz ist ein Ortsverband. Wer nach Ortsschildern fährt, sollte nach der Beschilderung „Kromlau“ suchen. Alles Andere wäre eine Irrfahrt.

An der Halbendorfer Straße, direkt vorm Ortseingang Kromlau (von Bad Muskau kommend) gibt es einen großen Parkplatz der genutzt werden kann. Fahrt ganz bis nach hinten an den Waldrand und lauft von dort über den Trampelpfad auf die andere Straßenseite in den Park. Ab da ist die Brücke beschildert und ihr seid in weniger als 2 min. da. Die Parkgebühren belaufen sich auf ca. 2 EUR für zwei Stunden, was völlig fair ist, weil der Park ja nichts kostet.

 

Übernachtung

Unterkünfte findet man überall in der Umgebung. Ich würde allerdings dazu raten, sich ein Gästezimmer in Bad Muskau zu nehmen, da dort ein wenig mehr geboten ist.

Wer Camping bevorzugt wird direkt in Kromlau fündig. Aber auch hier bietet das Umland noch einge interessante Plätze.

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Geschichte des Parks

Ich habe den großen geschichtlichen Abriss des Parks hier mal ausgeklammert, da sich mein Ansatz rein um die Fotografie der Brücke dreht.
Nutzt hier bitte eine Suchmaschine für weitergehende Informationen.

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Pro-Tipp

Der Park in Kromlau ist besonders im Mai zur Rhododendren- und Azaleenblüte eine Augenweide, allerdings sind dann auch mehr Touristen unterwegs und man wartet unter Umständen länger auf die Gelegenheit sein Foto schießen zu können.

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Rückfragen

Du hast noch weiterführende Fragen zum Park, der Brücke oder Unterkünften?
Der Ort hat eine Tourismusbetreuung. Diese ist wie folgt erreichbar:

Tel.: +49 3576 222828
E-Mail: info [at] kromlau-online.de
Internet: www.kromlau-online.de

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Umgebung

Wenn ihr schon in der Oberlausitz seid, dann empfehle ich euch einen Abstecher zum Schloß in Bad Muskau. Einen Städtetrip ins wunderbare Görlitz und wer es sportlich mag, sollte zum Bärwalder See zum Radeln, Inlinern, Schwimmen oder Kiten fahren.

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Persönliches

Ich erhebe nicht den Anspruch, dass meine Bilder hier in diesem Blogpost perfekt sind! Ganz im Gegenteil. Ich wollte euch die natürliche Umgebung der Brücke zeigen (siehe auch mein Flickr-Album). Andere Perspektiven, Blickwinkel, den Park und alles, was drumherum noch dazu gehört. Mein Anliegen ist es bestmöglich abzubilden, wie es hier wirklich aussieht, ohne großartige Inszenierung. Ich hoffe das ist mir gelungen und auch, dir mit diesem Blogpost nützliche Tipps zu geben! Lass mir gerne dazu einen Kommentar hier! Danke.

 

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Ein Tag im Outdoor-Laden – Entfache die Sehnsucht in Dir!

Nirgendwo sonst gibt es so geballt Ideen für Abenteuer und Reisen als in einem Outdoor-Laden. Was ich für mich entdeckt habe, wie es mir hilft die Zeit bis zum nächsten Abenteuer zu überbrücken und warum es auch etwas für dich sein könnte, verrate ich hier:
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Ein verregneter Maitag in München. Eigentlich war ich in die Stadt gekommen, um im Englischen Garten zu flanieren, an der Isar zu radeln und im Biergarten den Abend mit Freunden ausklingen zu lassen. Daraus wird aber bei diesem Wetter nichts. Fieser Regen und 12 Grad nehmen mir jedwege Motivation auf Aktivitäten in der Natur. Aber meinen freien Tag will ich nicht ungenutzt lassen und so beschließe ich einen Ausflug in den nächsten Outdoor-Laden.

„Abenteuer starten im Kopf und enden in Geschichten daheim“

Mein Ziel heute ist der Globetrotter am Isartor. Zugegeben kenne ich zwar den Katalog und in unseren Haushalt flattern regelmäßig die Bestellungen, aber in einen der Shops hatte ich es bisher noch nicht geschafft. Jetzt fiel mir ein, dass meine Freundin Dani erst kürzlich davon geschwärmt hat. Warum also den Tag nicht nutzen und der Filiale mal einen Besuch abstatten? Immerhin ist man nach einem Einkauf dort, dann bestens ausgestattet, wenn die Sonne doch mal wieder scheint.
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Am Isartor angekommen fällt mir zunächst erst mal ins Auge wie groß der Shop ist. Ich kenne andere Ausstatter wie Decathlon oder Outlets großer Marken, aber ein Erlebnisgeschäft wie das Konzept von Globetrotter ist mir neu und begeistert mich vom ersten Moment. Auf mehreren Etagen und Ebenen ist dieser Laden angelegt und in seiner Mitte gibt es sogar einen richtigen Pool.
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Ich schlendere zunächst mal durch die Abteilungen. Schließlich bin ich hier um Inspiration zu finden. Welche weiß ich gar nicht so genau, aber irgendwas mit Outdoor – so viel ist sicher. Also rüste ich zunächst mal mein Rad in der Fahrradabteilung gedanklich auf. Packtaschen, ein bequemer neuer Sattel und natürlich eines dieser Rad-Navis. So komme ich schnell auf die Idee mit dem Fahrrad bis nach Kroatien ans Meer zu radeln.
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Nächster Stopp, die Ferngläser! Wie lange träume ich schon davon auf Safari mein eigenes Binocular dabei zu haben. Auf jedem Game Drive in Afrika ärgere ich mich, mir wieder das des Guides ausleihen zu müssen. Weil man das dann gleich noch mit 8 Leuten in der Gruppe teilen muss und immer die besten Momente verpaßt. Direkt ertappe ich mich, wie meine Gedanken abschweifen und mich ins Okovango Delta nach Botswana ziehen.

„Outdoor ist dort, wo das Abenteuer beginnt!“

Neben einem Fernglas würde ich mir aber auch gleich noch mein eigenes Dachzelt kaufen. So eines hatten wir auf unserem Namibia-Trip und die damit verbundene Freiheit war großartig. Mit diesem Gedanken im Kopf schlendere ich weiter.
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Wie genial, denke ich, als ich zwei Kinder mit Paddelboot auf dem besagten Innenpool entdecke. Von so einem eigenen Kajak träume ich ja auch immer noch. Und habe direkt eine Idee, wohin ich damit reisen würde! Vor ein paar Wochen habe ich nämlich einen Vortrag über Island gesehen und war sofort Feuer und Flamme dort auch mal mit Walen kajaken zu gehen. Ein reizvoller Gedanke!

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Ich entdecke ein Schild mit der Aufschrift „Kältekammer“. Hier kann man Winterkleidung auf Wettertauglichkeit prüfen, das hätte ich bei meinem Schweden-Trip mal vorher machen sollen! 2 Lagen Skianzüge übereinander hatte ich damals an. Bevor ich mich auf meine lang ersehnte Alaska Reise aufmachen würde, wäre das meine erste Anlaufstelle. Zu lebendig sind die Erinnerungen an die bitterkalte Hundeschlittentour in Arvidsjaur. Damals sind mir bald die Finger abgefroren beim Filmen der Tiere! Ich würde hier sogar Handschuhe testen um noch mal blau gefrorene Gliedmaßen zu vermeiden.IMG_7358
Wo ich heute schon überall gedanklich war! Erst in Afrika und nun in Alaska. Ich muß über mich selbst schmunzeln. Inzwischen bin ich in der Campingabteilung angekommen. Hier kann man wunderbar in die ausgestellten Zelte krabbeln, die Isomatten auf ihre Rückentauglichkeit prüfen und sich damit in die Weiten der Tundra und Taiga träumen. Ein weiterer langgehegter Wunsch von mir und wenn ich mich hier so umschaue, dann fallen mir noch ganz viele weitere Reise- und Abenteuerziele ein.
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Besonders als ich die Bücherecke mit ganz viel Lesestoff entdecke. An die exotischsten Orte werde ich hier mitgenommen, entdecke alte Lieblingsplätze wieder oder lasse mich mitreißen von Geschichten anderer Abenteurer.

„Sei du der Held deiner Abenteuergeschichten“

Was mich darauf bringt, das ich unbedingt noch lernen will, wie man ein Lagerfeuer selbst entfacht, wie man Wasser richtig fotografiert und in der Wildnis ohne Technik überlebt. Und selbst zu diesen Flausen hat die nette Dame am Infoschalter ein paar Ideen für mich. Gemeinsam mit anderen kann ich an Kursen teilnehmen, die mir genau das beibringen. Und mir außerdem die nächsten Wochen und Monate bis zum nächsten Trip verkürzen!

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Ich strahle bis über beide Ohren, als ich den Laden nach Stunden wieder verlasse. Nicht weil ich jetzt eine pralle Einkaufstüte bei mir trage. Sondern weil genau hier mein Fernweh neu entfacht wurde. Wer hätte das von einem Tag in einem „Geschäft“ erwartet? Ich jedenfalls nicht. Wenn es dich also auch nach Gedankenreisen, frischen Ideen und Inspiration für dein nächstes Abenteuer sehnt, warum verbringst du einen Regentag nicht auch mal beim Outdoor-Ausstatter deines Vertrauens?

#infoPS: Dies ist kein gesponserter Artikel! Ich habe es genau so erlebt, als schön empfunden, wollte diese Erfahrung mit dir teilen und dich damit auf Ideen für neue Abenteuerziele bringen.

5 Sonnenziele – Vom Blogger empfohlen!

Sonnenziele – Wer sehnt sich nicht nach ihnen, wenn in Deutschland das schöne Wetter auf sich warten läßt? Wer hat nicht Lust auf Traumstrände statt Freibad und Meerbrise statt Durchzug in der Wohnung?Palme, Strand, MeerAn den Strand zum Beispiel – dahin wo wir uns besonders gerne sehen. Hier sind meine 5 Sonnenziele für dich. Von Klassiker bis Außergewöhnlich. Von Luxus bis Backpack. Und alle garantiert erprobt und für gut befunden!

Sonnenziel Südafrika!

Kapstadt, Tafelberg, SüdafrikaEin Klassiker unter den Sonnenzielen ist ganz klar Südafrika, denn hierhin kann man das ganze Jahr reisen! Egal ob Westküste mit dem wunderschönen Fischerdorf Paternoster oder entlang der Garden Route bis Jeffreys Bay oder zu Safari im Krüger. Südafrika hat einfach immer die beste Jahreszeit für große und kleine Fluchten zu Sonne, Strand und Meer. Guck mal hier: LINK

Sonnenziel Dominikanische Republik!

DomRepJa, du hast richtig gelesen, ich empfehle dir die DomRep! Und weißt du auch warum? Das Land hat sein Image vom Billigtourismus abgelegt und den Wandel vollzogen. Es entstehen nur noch 5 Sterne Luxus-Resorts und die solltest du dir neben den immer noch traumhaften Stränden sicher nicht entgehen lassen. Frag im Reisebüro explizit nach den neuen Häusern – du wirst überrascht sein! Wer noch skeptisch ist, der lese mal im LINK.

Sonnenziel Honduras!

Indura Beach Resort HondurasVöllig unterschätzt auf der Karte der Reisenden ist Honduras fast noch Geheim-Tipp. Das Land in Zentralamerika hat nicht nur mit Maya-Tempeln aufzuwarten. Es hat auch eine geradezu himmlische Karibikküste, jede Menge Inseln für Robinson-Crusoe-Feeling und mit dem zweitgrößten Riff der Welt auch ein absolutes Tauch-Eldorado! Backpacker lieben die Insel Utilá. Einfacher erreichbar und nicht weniger spannend, ist die große Schwesterinsel Roatan. Mein Tipp ist das „INDURA“ 5 Sterne Resort – eine großartige Anlage, mit Spa, Golfplatz, Privatstrand und jeder Menge Luxus! Alle Honduras-Tipps hier im LINK!

Sonnenziel Brasilien!

Beach , Traumurlaub, Fortaleza, BrasilienKeine Frage, Brasiliens Strände können echt was! Kilometerlange, feinsandige Strände, türkisblaues Meer und Frauen in ultraknappen Bikinis. Wer also genau das genießen will, der sollte die Suchmaschinen rauschen lassen. Flüge nach Rio de Janeiro sind in zB. der Wintersaison unglaublich günstig zu bekommen und auch sonst oft im Angebot. Schaut direkt nach den Angeboten der Airlines – von Condor, über IBERIA bis LAN. Ich habe schon Angebote für 250 EUR gesehen. Hotels in Rio sind nicht gerade ein Schnäppchen. Schaut bei Airbnb nach günstigen Angeboten oder weicht auf Reciefe, Belize oder Fortaleza aus. Wenn es doch Rio wird, dann bucht euch nicht an der Copacabana ein sondern an die viel schönere & hippere Ipanema-Bucht.

Sonnenziel El Salvador!

El SalvadorEl Salvador ist sicherlich auch kein Land was jeder auf der Agenda hat, aber genau das macht es so interessant! Von Vulkanen, exzellenten Wellen für Sürfer bis hin zu Maya-Stätten ist es ein riesengroßer Abenteuerspielplatz. Und genau weil es so wenige kennen, mußt du dir den Strand auch nicht mit hunderten von Leuten teilen. Backpackerfeeling, günstige Unterkünfte direkt am Meer und die besten Wellen versprechen einen grandiosen Urlaub. Nach Latainamerika gibt es immer wieder Schnäppchenpreise. Auch hier solltest du mal ganz genau bei IBERIA oder in den Flugsuchmaschinen schauen. Warum ich El Salvador besonders schätze erfährst du durch klicken auf LINK.Sonnenziele Winterparadiese Zitat Quotes, InspirationIn diesem Sinne: #get up & sun burned!

 

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Südafrika Ι 6 Gründe warum du die Westküste der Garden Route vorziehen solltest!

Warum es sich lohnt die Westküste zu besuchen, anstatt wie die meisten Pauschal-Touristen an die Garden Route zu reisen, erkläre ich dir hier!image-2015-11-05(3)Die Westküste beginnt direkt hinter Kapstadt. Du brauchst keine 3 Wochen um sie zu bereisen, die Highlights zu entdecken und an die schönsten Plätze zu gelangen.image-2015-11-05(2)An der Westküste ist schon allein das Wetter besser. Ein Garten muss gegossen werden und so ist es klar, dass es an der Garden Route häufiger & intensiver regnet als an der Westküste. Eindeutiges Plus also für diese Seite, denn du willst deinen Urlaub ja in der Sonne genießen.West Coast NP Langebaan LaguneDu kannst im warmen, azurblauen und himmlisch warmen Wasser der Langebaan Lagune schwimmen, paddeln und Flamingos zusehen anstatt dir im kalten Atlantik die Füße abzufrieren und von Haien gefressen zu werden.image-2015-11-05(8)Kaum bekannt und wenig frequentiert ist die Westküste eine noch schmummernde Schönheit. Du kannst ihren Charme also ganz ungestört und ohne Touristenmassen begegnen, wenn du dich entschließt da zu urlauben. Und auch die Restaurants sind nicht übervölkert und ein Tisch mit Meerblick ist dir hier garantiert sicher.image-2015-11-05(9)Du kannst in einem Meer aus duftenden Wildblumen wandeln anstatt an jedem einzelnen Blümchen halten zu müssen. Denn im West Coast National Park gibt es jedes Jahr eine Fülle an bunten Blüten, die ganze Wiesen mit ihrer Farbenpracht und ihrem zauberhaften Bouquet erfüllen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.52.41Statt in riesenhaften Bunkern zu übernachten findest du an der Westküste idyllische, kleine, reetgedeckte Unterkünfte. Weiße Häuschen mit bunten Türen und blühendem Vorgarten erwarten dich. Und von deinem Wohnzimmer am Meer hast du einen fabelhaften Blick über die einsame Bucht.Paternoster HausAnstatt dir die schönsten Muscheln vor der Nase wegschnappen zu lassen, wandelst du morgens allein am Strand, gehst deinem Hobby nach und lässt dich von der Sonne wach küssen!image-2015-11-05(7)Du hast Lust auf die Westküste bekommen? Dann folge mir zu den schönsten Plätzen, den zauberhaften Orten und all dem, was die Westküste so besonders macht. Klicke auf LINK!

Küste wird überbewertet. Riverbeach in Marabá kann was!

Sommerliche Temperaturen um die 30ig Grad haben wir hier eigentlich das ganze Jahr und bei über 90% Luftfeuchte, läßt es sich auch ordentlich schwitzen. Was Canaá dos Carajas nicht hat, ist ein Platz am Meer. Nicht mal ein Platz am See. Sehr schade. Denn gerade in Brasilien, wo es hitzig zugeht und man gerne Kurven zeigt, wünscht man sich einen Ort zum Abkühlen. Und ein wenig auch zum Schauen.

Aber, wenn man schon im „Paradies“ lebt, kann man eben nicht auch noch Me(h)er erwarten. Also haben wir uns aufgemacht etwas Neues für uns zu entdecken. Unsere wilde Fahrt führt uns nach Marabá, denn hier und das hatten wir gehört, soll es einen Strand geben! Kein Meer, aber einen Fluß, der zur Trockenzeit eine phatastische Insel frei gibt. Nach „nur“ 3h Fahrt mit allerhand Schlaglöchern hatten wir unser Ziel erreicht.

Allerdings erinnerte mich die Szenerie mit den kleinen Booten eher an asiatische Länder als an Brasilien.

Bildschirmfoto 2015-08-08 um 15.18.03Mit so einer kleinen Jolle sind wir von der Uferpromenade zur Insel übergesetzt.
Allein die Überfahrt war entzückend!Bildschirmfoto 2015-08-08 um 15.17.49Und was uns dort erwartet hat, war erst Recht der Knaller!
Bildschirmfoto 2015-08-08 um 15.37.56Strohütten, wehende Flaggen, einladende Hängematten und bunte Drachen. Dazu quirliges Familienleben, Badespaß und Beachlife pur!Bildschirmfoto 2015-08-08 um 15.38.32Kinder gehören in Brasilien einfach dazu. Und weil das Wasser so angenehm warm ist, packt man auch gleich Tisch & Stühle mit in den Fluß.Bildschirmfoto 2015-08-08 um 15.52.48Macht ja Sinn! Genauso wie die Kühlbox, damit man das Leben so richtig genießen kann.
Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.03.08Und auch so läßt es sich wunderbar aushalten!Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.16.47Verpflegung gibt es selbstverständlich direkt am Strand. Frisches Obst wird sogar bis an den Tisch im Fluß gebracht.Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.18.10 Dieser Händler verkauft Käsespieße, die er im eigens dafür entwickelten Grill heiß macht. Clever!Bildschirmfoto 2015-08-08 um 17.41.18Auf Naschereien muß hier auch Niemand verzichten.
Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.32.49Als wir uns nach Essensständen erkundigen, werden wir direkt von einer brasilianischen Familie adoptiert! Kind auf den Schoß, Bier auf den Tisch und Essen wird uns auch angeboten. So herzig. „Eigentlich ist das hier für unsere Familie, aber hey, dann seit ihr jetzt Familie.“ Ich glaube man ist stolz „alemão“ Gäste zu haben. Jeder will ein Bild mit uns und wir genießen den „kulturellen“ Austausch, auch wenn wir nur ein paar Brocken portugiesisch auf Lager haben.Riverbeach MarabaDer Strand ist bevölkert von Händlern, egal ob man bunte Armbändchen will, oder….Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.20.00…ein neues Spielzeug.Bildschirmfoto 2015-08-08 um 17.27.55Oder zwei, drei…
Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.02.54Super funktioniert hier auch Drachensteigen lassen! Daran haben brasilianische Kinder überhaupt sehr viel Freude. Das beobachte ich auch in Canaá sehr häufig.
;araba Lautspecher BeatboxNa und laute Musik, darf natürlich auch nich fehlen. Wie „gewöhnt“ sie daran sind, sieht man hier. Man kann auch vor den größten Beat-Wummern noch friedlich schlafen.Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.20.39Aber in der Hauptsache geht es natürlich um´s Badevergügen.Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.21.38Ok, das war gelogen! Wir sind ja in Brasilien, da geht es natürlich auch um Körperkult;) Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.21.04Ja, das ist ein Bikini. Der wohl knappeste, den ich je gesehen habe. Aber hey, die Frau hat Ausstrahlung und Selbstbewußtsein und das macht sexy!
Das vergessen nur die Meisten. Hätte sie einen schwarzen Badeanzug an, wäre sie nie Jemandem aufgefallen. So aber, war sie der Hingucker schlechthin und ich bin mir sehr sicher, dass der ein oder andere Herr Gefallen gefunden hat.
Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.18.54Und so genießt eben jeder auf seine Weise!Bildschirmfoto 2015-08-08 um 16.16.31Für die Sicherheit ist natürlich auch gesorgt. Baywatch ist watching you! Und auch wenn ihr euch jetzt Sorgen macht, dass der Rettungsschwimmer wegen mir abgelenkt war und das Mädchen grad nebendran ertrinkt…. keine Sorge… er hatte zu jeder Zeit alles unter Kontrolle!
Bildschirmfoto 2015-08-08 um 17.42.41Wie überall auf der Welt, liebt auch der Brasilianer Selfies. Und für diese Verliebtheit gibt es kein besseres Tool als einen Selfie-Stick.Bildschirmfoto 2015-08-08 um 17.42.57Immer und überall ist grad jemand beschäftigt sich in Pose zu setzen.Bildschirmfoto 2015-08-08 um 17.42.30Sogar beim Knutschen! Aus der Ferne betrachtet dachte ich zunächst sie zeigt einem Anderen den Finger. Bis ich mal rangezoomt habe!
Bildschirmfoto 2015-08-08 um 17.57.45Zum Sonnenuntergang hatten wir die Insel mit dem Boot wieder verlassen und sind zur Uferpromenade zurück gekehrt.Bildschirmfoto 2015-08-08 um 18.04.36An der sich jetzt alle zu treffen schienen…
Bildschirmfoto 2015-08-08 um 17.55.04… um die letzten Sonnenstrahlen zu erhaschen und das warme Licht zu genießen. Bildschirmfoto 2015-08-08 um 18.01.56Für uns war der Tag definitiv ein Highlight. Und als Fazit läßt sich ganz klar sagen:
Wer braucht da noch ein Meer, wenn er einen solchen Stadtstrand haben kann?
So ein Fluß ist eine echte Alternative! Also dann:

#get up & rock

PS: Hier noch was zum Lachen für Euch!

#info

Marabá liegt im nördlichen Teil Brasiliens und ist die viertgrößte Stadt in der Region Pará. Sie liegt rund 500 km südlich von Belém und hat rund 230.000 Einwohner. Marabá befindet sich am Ufer des Rio Tocantins bei der Einmündung des Rio Itacaiúnas und ist auch per Flugzeug erreichbar. Die Stadt ist sicherlich keine touristische Perle. Wer trotzdem hier landet, sollte sich diesen Stadtstrand jedoch nicht entgehen lassen. Am Bootsanleger besteht die Möglichkeit sein Fahrzeug auf einem bewachten Parkplatz abzustellen. Die Bootsfahrt hat uns rund 6 Real pro Strecke und Person gekostet. Das sind umgerechnet etwa 2 EUR. Auf der „Insel“ gibt es Essensstände und an der Promenade Restaurants. Taxis waren nicht so leicht zu finden, man sollte sich vorab die Rufnummer notieren, wenn man diesen Service nutzen will. Wir haben uns sehr sicher, wohl und willkommen gefühlt.