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Afrika Burn – Was geht beim verrücktesten Festival Afrikas?

Afrika Burn – ist das abgefahrendste Festival unter der Sonne Afrikas und wird am liebsten mit „mind blowing“ beschrieben. Denn es gibt kaum etwas Vergleichbares auf diesem Planeten und es wird dich für immer verändern!

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Zwar wird es gerne als kleiner, afrikanischer Ableger von Burning Man beschrieben, diesem Vergleich wird Afrika Burn aber nicht gerecht. Nicht weil es es nicht könnte! Weil es nicht will! Es hat einen Vergleich gar nicht nötig, weil es um Community und nicht Competition geht! Es ist keine Party zu der man feiern geht und sich danach wortlos verabschiedet.

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Ende April, Anfang Mai rollt die Karawande der Festivaljünger in den Tankwa Karoo NP, der nur wenige Stunden nördöstlich von Kapstadt (Südafrika) entfernt liegt. Ein eigentlich lebensfeindlicher Ort, der wenig bietet und einem mit seinen harrschen Bedingungen auch einiges abverlangt.

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Fast einer Fata Morgana kommt es dann gleich, wenn sich hier eine Zeltstadt mit Kunstpark in den unendlichen Weiten des Nichts bildet.

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Wenn plötzlich Skulpturen in den Himmel ragen, Phantasiekreationen lebendig werden und künstlerische Statements nachts in Flammen aufgehen.

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Die ausgedörrte Savanne erwacht in dieser Zeit zum Leben, wenn zehntausend Menschen in opulenten Kostümen, mit verrückten Mad Max Fahrzeugen, auf bunt geschmücken Fahrrädern oder zu Fuß hier das Regiment übernehmen.

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Wie ein riesiger Zirkus mit farbenfrohen Zelten und aberwitziger Dekoration wirkt „Tankwa Town“ dann. Und alles was auf diesem Rummelplatz dann passiert, geht von den Menschen aus, die ihn bevölkern.

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Ihre Kreativität, ihr Selbstausdruck, ihr künstlerisches Schaffen, ihr Miteinander und ihre Gesten. Hier wird nicht nur konsumiert, hier wird ausgetauscht, auf Höflichkeit Wert gelegt, tolleriert und akzeptiert.

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Das ist der Spirit den Afrika Burn allen voraus hat. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, eine Non-Profit-Organisation und eben keine Bespaßungsparty ohne Interaktion. Man ist selbst das, was hier passiert. Und es passiert Einiges!

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Fahrzeuge in Form einer Schnecke, einer Fledermaus oder eines Nashorns rattern an einem vorbei. Eine fahrende Discokugel, ein Regenbogen auf Rädern, ein Alien-Bus oder ein rostiger Dinosaurier. Alles was man hier findet wurde von den Teilnehmern geschaffen und in diese Einöde verfrachtet, um dieses Event einmalig werden zu lassen.

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Ein Heimkino aufgebaut, eine DJ-Anlage installiert, eine Yoga-Schule eröffnet oder eine Bar zum laufen gebracht. Hier erschafft man sich seine Träume oder ist, wer man schon immer mal sein wollte. Ohne soziale Zwänge, ohne politische Vorgaben, ohne den ganzen Kommerzscheiß. Alles lebt einzig vom Geben und Nehmen. Und das Beste ist, es funktioniert.

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Man fühlt sich angenommen, man genießt die wahre Freiheit, spürt endlich wieder worum es wirklich im Leben geht und genau das macht Afrika Burn so besonders, dass es jeden der sich darauf einlässt für immer verändern wird!

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Was spielt sich ab bei Afrika Burn?

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Die Kunstinstallationen

Riesige Körper die aus dem Sand ragen, für die ihre Macher tausende von Kilometern Anreise mit schweren LKWs auf sich genommen haben. Die bereits Wochen vor dem Festival hier waren und sie in sengender Sonne und in Handarbeit erschaffen haben.

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Die Teilnahme

Hier erwartet man, dass sich jeder ins Festival einbringt. Sei es künstlerisch, musikalisch oder auf die Art und Weise wie man sich kleidet.

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Die nächtlichen Feuer

Wenn die Kälte der Nacht in die Zeltstadt kriecht, zieht es die Menschen wie seit Jahrhunderten zu wärmenden Feuern. Kunstwerke werden dann in Flammen gesetzt und ihr Niedergang wird zelebriert. Weil ihre Kraft nicht verloren ist, sondern die Herzen der Gemeinde wärmt.

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Erfahrung Natur

Er ist ein erbarmungsloses Stück Erde zu dem man sich begiebt. Man kann es schon eine Survivalerfahrung nennen, hier den menschenfeindlichen Bedingungen voll ausgesetzt zu sein. Tagsüber brennt die Sonne gnadenlos, am Abend peitscht einem der Sandsturm ins Gesicht und nachts läßt die Eiseskälte den Atem zu Rauch werden. Man wird schwitzen und nach Luft jächzen und nur Stunden später bitterlich frieren. An einem wird der Sand kleben, die Frisur wird zerfallen und man wird sich selbst nicht mehr riechen können. Aber das alles wird egal sein, weil du da bist.

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Campinggemeinschaft

Campen ist nicht jedermanns Ding, aber wie sehr sind Tolleranz, Rücksichtnahme & Miteinander gefragt, wenn an die 10.000 Menschen nebeneinander campieren? Hier lernst du es! Und auch wieder, dass man von der Gemeinschaft profitieren kann, wenn man auch selbst bereit ist, etwas zu geben.

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Musik

Nachts ist Afrika Burn dann doch wieder ein riesiges Musikfestival, mit unzähligen DJ-Bühnen, Tanzflächen und Zelten in denen ausgiebig gefeiert wird. Von feinster Housemusik bis zu handgemachten Gitarrensound. Erst mit aufgehender Sonne zieht es die meisten in ihre Zelte um etwas Schlaf zu erhaschen. Da aber gehen die Frühaufsteher tanzen…

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Mutantenfahrzeug

Mach aus deinem Fahrrad ein Kunstobjekt, aus deiner Rostlaube eine coole Mad Max Karre oder bau den Schulbus zum DJ Pult um. Es gibt keinen TÜV, keine Straßen und keine Richtung die dir vorgegeben wird und deine Kreativität einengt. Nimm Menschen mit, lass sie aufspringen, lerne sie kennen und entlass sie wieder in die Freiheit. Alles ist deine freie Entscheidung!

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Organisation

Wenn du nicht verhungern willst, dann solltest du hier gut selbstorganisiert sein. Wieviel Liter Wasser braucht ein Mensch am Tag zum Trinken, Kochen, Waschen oder Duschen? Reicht der Sprit, werde ich ein oder zwei Ersatzreifen brauchen? Habe ich genügend Holzkohle dabei? Ich erinnere dich, es gibt nichts, aber auch gar nichts zu kaufen, in den nächsten hundert Kilometern.

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Offline

Handyempfang, WLan, mobiles Internet, Navigation? Ach vergiss es! Nichts davon wirst du hier finden. Komm klar damit eine Woche nicht erreichbar zu sein, dich an Verabredungen zu halten, über eine Karte den Anfahrtsweg zu finden und auch einfach mal mit den Leuten zu reden.

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Respekt

Vertrauen & Respekt – auch darum geht es bei Afrika Burn. Lass den Menschen wie er ist und sein will. Bewundere die Vielfahlt und erfreue dich an ihr, anstatt zu kategorisieren und zu kritisieren. Mach dich einfach mal locker und lös dich von altem Kastendenken. Jeder Mensch hat den gleichen Wert.

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Sternenhimmel

Wer den afrikanischen Sternenhimmel noch nie erleben durfte, wird sich nach dieser Erfahrung hier fragen, ob wir alle überhaupt unter dem gleichen Kosmos leben. So spektakulär, so sehenswert und so bezaubernd ist der Nachthimmel über Afrika Burn. Ihn still am Rand zu erleben, gehört auch zu einer der Erfahrungen, die man hier gemacht haben muss.

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Bevor du gehst:

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Tickets:

Folge der Facebookseite von Afrika Burn, um dich über alle Entwicklungen zu informieren. Lege dir eine Burner Bio auf www.afrikaburn.com an und bewirb dich um die Tickets. Sei nicht enttäuscht, wenn es nicht im ersten Anlauf klappt. Hoffe auf die Warteliste oder eine neue Chance. Es gibt keinen Schwarzmarkt vor Ort. Die Tickets müssen offiziell überschrieben werden.

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Anreise:

Der nächstgelegene Flughafen ist Kapstadt. Buch dein Fahrzeug rechtzeitig, da Campingfahrzeuge in der Zeit rar sind. Nimm dir zwei Erstatzreifen mit, denn wenigstens einen Platten hat auf der Strecke jeder. Versichere Glas, Unterboden und Reifen ordentlich, du wirst es brauchen. Fahr rechtzeitig los! Ein Großteil der Strecke ist Schotterpiste und eine angepaßte Fahrweise ist essentiell, um nicht auf dem Dach liegenzubleiben. Der Sand läßt dich schlimmer driften als Schnee es tut.

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Überleben:

Bring alles mit, was du zum Überleben in der Halbwüste brauchen wirst. Mindestens 6 Liter Wasser sind angemessen pro Tag. Mach dir eine Packliste und informier dich über die offizielle Seite was alles empfohlen wird. Bedenke auch, dass es keine medizinische Einrichtung gibt und du dich unter Umständen auch mit Medikamenten und Verbandszeug selbst versorgen mußt.

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Gemeinschaftswert:

Mach dir Monate vor dem Festival Gedanken, welchen Beitrag du leisten willst. Es ist keine Party! Man kauft auch sein Kostüm nicht. Bereite dich drauf vor, so wie andere es auch für dich tun.

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Kleidung:

Es ist heiß, es ist kalt. Trag nichts, trag alles!

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Volunteer:

Auch Afrika Burn kommt nicht ohne Helfer aus. Informiere dich über die Homepage, wie du dich noch stärker einbringen kannst.

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Presse & Foto:

Du willst als Fotograf, Vlogger oder Reporter zu Afrika Burn? Dann akkreditiere dich, ansonsten ist eine Vermarktung der Bilder und Geschichten nicht erlaubt!

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Regeln:

Halt dich an den Geist des Miteinanders und vorallem hinterlasse keinen Müll!

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Das Wichtigste:

Vergiß deinen ganz eigenen Spirit nicht!

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Ich hoffe mein Beitrag hat Lust gemacht auf dieses einzigartige Festival! Hast du noch Fragen, die ich dir beantworten kann? Dann schreib mir im Kommentarfeld oder über die Kontaktseite.

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Heiß auf Afrika Burn? Dann lies gleich im LINK weiter wie ich es erlebt habe! Inklusive Videomaterial!!!

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In diesem Sinne: #Get up & keep the spirit alive!

#infoWenn du dich für alle meine Fotos interessierst, dann schaue gerne auf meiner FLICKR Seite vorbei und lass dich mitnehmen in eine verrückte Welt!
Sollte dir mein Artikel gefallen haben, dann teile ihn gerne mit deinen Freunden oder lass mir noch einen Kommentar hier! Vielen lieben Dank.

Mein Afrika Burn – crazy, mad, funky, mind-blowing!

Ein Festival für das es kaum Worte gibt, weil es so überwältigend ist, dass es alles sprengt, was ich bis dato erlebt hatte! Hier erzähle ich dir meine Geschichte von Afrika Burn und warum es meine Welt verändert hat!

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Wenn ich an Afrika Burn zurück denke, dann immer mit einem Lächeln im Gesicht. Denn diese Gedanken nehmen mich mit zurück in eine Zeit voller Verrücktheiten, voller Sonnenschein im Herzen und gelebter Glückseligkeit.

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Sie tragen mich zurück zu lebensfrohen Menschen, zu Miteinander, zu Geben und Nehmen. Aber auch zu erstaunlichen Kostümen, zu Maskierungen, abgefahrenen Fahrzeugen und opulenten Gestalten. In meinem Geiste erwachen die Bilder und Momente aus Kunst, Performance und Musik. Mit brennenden Dinosauriern in dunkelster Nacht und tiefer Ehrfurcht vor dem Augenblick.

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Einem Augenblick den ich gerne für den Rest meines Lebens gehalten hätte, weil er so viel mehr von dem hatte, nach dem wir uns alle sehnen. Nach einem friedlichen Ort, der ohne Geld auskommt und wo es einem trotzdem an nichts fehlt.

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An dem es nur Freude und schöne Momente gibt und die Leichtigkeit den Tag bestimmt. An dem wir in erster Linie Mensch sind, uns verwirklichen und ausleben können. Hier ist es egal, welchen Status du hast, ob deine Haare gemacht sind oder du gerade im Schlafanzug durch die Halbwüste läufst. Man akzeptiert dich, genau so wie du bist.

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Das alles und noch viel mehr verbinde ich mit Afrika Burn, aber lass mich dich mit zurück ins Jahr 2013 nehmen und dir die ganze Story erzählen.

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Zu der Zeit habe ich schon fast 1,5 Jahre in Kapstadt gelebt und meine Freundin July hatte mir von einem Festival erzählt, was ich lieben würde. Irgendwie sollte es um Kunst, Kostüme, Musik und Performance gehen. Ganz bunt und voller unglaublicher Motive. Einen Klick bei Google Bilder und ich war Feuer & Flamme und meldete mich als Fotografin für Afrika Burn an. So richtig wußte ich damals gar nicht, worum es gehen sollte, aber ich liebte die Motive und wollte unbedingt dabei sein.

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Als es Anfang Mai dann endlich soweit war und ich mich intensiver mit der Vorbereitung beschäftigte, verging mir erst mal gründlich die Lust. Wie, da gibt es nur Toiletten und sonst rein gar nichts? Mir war ja klar, dass ich campen müsste, nicht aber, dass es keine Duschen oder Verpflegungsstände gibt. Das man alles, was man dort braucht, auch selbst mitnehmen muss. Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht mal ungeduscht die Post rein hole. Wie sollte ich da 6 Tage ohne Schauer in der Halbwüste aushalten?

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Der Unmut packte mich und ich war kurz davor mir dieses Event zu schenken. Nur dem Umstand, dass das South African Largest Telescope (SALT) in der Nähe ist, habe ich es wohl zu verdanken, dass ich doch noch gefahren bin. Sternegucken vom größten Teleskop im südlichen Afrika passte wunderbar zu mir und es ergänzte hervorragend meinen Festival-Trip. 

Ich lieh mir also den kompletten Campingkram bei meinen Freunden aus, mietete mir ein Auto und versuchte den ganzen Krempel in den Kleinwagen zu packen.

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Unzählige Wasserkanister, einen extra Benzinvorrat, dutzende Fertiggerichte, sowie Sommer und Winterkleidung sollten mich begleiten. In der kleinen Karoo, in der das Festival stattfindet, sind die Temperaturunterschiede nämlich extrem. Das Gebiet ist eine Halbwüste und somit ist es tagsüber brennend heiß und nachts kratzt die Skala an der Nullgradgrenze.

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Ich schaute mir grob die Route auf Google Maps an und besuchte zuerst mal in Ruhe SALT in Sutherland. Einer Kleinstadt etwa 4 Stunden in nordöstlicher Richtung von Kapstadt entfernt. Dann sollte mich mein Weg quer durch den Nationalpark zu Afrika Burn führen. So mein kleiner, naiver Plan. Denn allein die Anreise gestaltete sich zum Wagnis. Stell dir vor, lütte blonde Frau mit Kleinwagen, ohne Handyempfang und ohne jede Idee wie man einen platten Reifen wechselt, düst alleine durch das wilde Südafrika. Der Alptraum jeder besorgten Mutter!

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Unbestritten eine völlig bescheuerte Idee, solo und ohne jede Navigation quer durch den Tankwa Karoo Nationalpark zu fahren. Denn erst unterwegs habe ich festgestellt, dass die Routenführung hier nicht funktioniert, die Straßen einem Einiges abverlangen und ich bei einer Panne hoffnungslos aufgeschmissen wäre. So irrte ich über viele Stunden völlig orientierungslos durch die Gegend. Sah mich mit Schotterpisten die im Nichts endeten konfrontiert, kam ins Schlingern auf staubigem Untergrund, wich Wildtieren aus und vermied es nun knapp, dass mein Auto wegen Überhitzung liegenblieb.

Nur den Staubwolken am Ende des Horizonts habe ich es letztlich zu verdanken, dass ich den Weg zu Afrika Burn noch gefunden habe. Sie markierten, dass sich dort etwas abspielte und in dieser gottverlassenen Gegend konnten das nur andere Festivaljünger sein. Ich sollte Recht behalten. 
Im Abstand von 300 m und mit enormer Staubwolke zog die Karawane ihren Weg in Richtung Gate und ich gliederte mich ein.

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Durchgeschwitzt, staubig und völlig genervt von der fast schon verzweifelten Suche in der Wüste ein Staubkorn aka „Afrika Burn“ zu finden kam ich letztlich doch an. Aus den angepeilten zwei Stunden Anfahrt sind 8 Stunden geworden und zu aller Anstrengung hatte ich mir einen Platten gefahren und war kurz davor heulend einzuknicken. Aber es wäre nicht Südafrika, wenn sich nicht sofort Helfer angeboten hätten, die mir den Reifen wechselten.

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Die Situation war gerettet und ich nun endlich da. Eigentlich wollte ich nur noch ein paar Bekannte finden, mein Zelt aufbauen und schlafen. Aber wie zur Hölle findet man eine handvoll Leute in einer Masse von 6.500 Menschen, die wirr auf einem Campingplatz herumschwirren? Ohne Handynetz wohl gemerkt! Und ganz besonders an einem Tag, an dem man eh schon ein dünnes Fell hat?

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Ich war reichlich angekratzt, aber irgendwie fand ich dann doch meine Leute, baute mein Zelt auf, richtete mich ein und bestaunte nun erst mal die anderen „Burner“. Die waren irgendwie viel besser aufgestellt als ich. Camping-Equipment wie die Pro´s, High-Tec-Grills, Solarzellen und vor allem mit mobiler Dusche.

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Rasch wurde es dunkel und unser Nachbar warf sein Heimkino an. Ich staunte nicht schlecht: Eine mittelgroße Leinwand, ein Beamer, ein Zeltdacht mit Lichterkette und stylische Sitzsäcke waren der Rahmen für seine eigene kleine Vorführung. Er präsentierte ein selbstgeschnittenes Video von Afrika Burn aus dem letzten Jahr und dazu einen Sound, der sich für immer in mein Gedächtnis einbrennen sollte!

One Day / Reckoning Song (Wankelmut remix) von Asaf Avidan & The Mojos mit diesen Lyrics:

One day baby, we’ll be old
Oh baby, we’ll be old
And think of all the stories that we could have told

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Ab diesem Moment hatte mich Afrika Burn. Ab da war aller Frust der Anreise vergessen, war es egal, dass ich im Zelt nächtigte und wohl für 4 Tage ohne Dusche auskommen musste. Ich hatte Feuer gefangen und das brannte nur danach angeheizt zu werden. Ich wollte in diesem Jahr auch Teil dieser einzigartigen Community zu werden.

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Und erst jetzt in diesem Moment verstand ich, worum es bei Afrika Burn geht!

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Wer hierher kommt mit ein paar Dosenbier und coolen Sprüchen um fett Party zu machen, ist definitiv fehl am Platz und wird die Nase schnell im Dreck haben. Und auch die typischen Selfiejünger sind hier verpönt. Für viele Teilnehmer sind die Tage bei Afrika Burn eine lebensverändernde Erfahrung und eben keine Feier, die man mit Kater und ein paar Absturzbildern wieder verläßt.

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Afrika Burn ist ein Community-Projekt. Eine Art riesige Hippiegemeinde und alles was hier passiert, geschieht einzig durch die Menschen die teilnehmen.

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Es gibt einfach nicht das, was wir von anderen Festivals kennen. Keine gesponsorte Bühne, kein überteuerter Star, kein Moderator, keine Freß-Stände und keine Abzocker-Getränkebude – nichts dergleichen! Und genau das hebt Afrika Burn von allen anderen Festivals ab.

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Du bist Afrika Burn und gestaltest alles was hier stattfindet!

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Man selbst ist der Kino-Besitzer, hat die Turntables unter sich, jongliert mit Feuer, singt, tanzt oder gestaltet Kunst. Alles ist ein Geben und Nehmen.

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Der DJ dessen Set mich letzte Nacht hat durchtanzen lassen, sitzt nachher bei mir und läßt sich in meiner Wellness-Oase seine Verspannungen wegmassieren.

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Ich bin Zauberfee und entertaine die Kinder, deren Mütter mir später die Cocktails in ihrer Bar mixen.

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Grad noch durfte ich in einem abgespaceten Moped mitfahren und im Gegenzug kann der Schrauber jetzt meine selbstgestalteten Grußkarten, in meinem Postamt versenden.

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Der Künstler dessen Artwork ich mit großen, staunenden Augen bewundert habe, schaut sich unterdessen mein Geschick beim Jonglieren an.

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Jeder gibt von dem, was er am Besten kann oder tut das, was ihm am Meisten liegt. Jeder nimmt und gibt wonach ihm ist.

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Und nur hier ist es möglich zu sein, wer man sein will.

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Jeder kann in die Rolle schlüpfen, die er sich im realen Leben nie zutrauen würde.

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Ein Fabelwesen zum Beispiel:

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Der Lichtperformer:

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Der wilde Pirat, der die Königin geraubt hat:

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Oder die bezaubernde Tänzerin, zu der jeder aufschaut:

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Der Prediger, der mal ganz anders seine Botschaft verbreitet:

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Alles ist möglich bei Afrika Burn. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Weder in der Eigendarstellung noch im künstlerischen Bereich.

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Und genau um diese Kunst geht es nach Einbruch der Dunkelheit, wenn Afrika Burn seinem Namen gerecht wird. Ein nächtliches Schauspiel in dessen Fortlauf die Kunst zum flammenden Opfer wird und unter dem Beifall Tausender zu Asche zerfällt.

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Doch zurück zu dieser ersten Nacht! Noch immer war ich völlig überflutet, von all den Eindrücken der ersten Stunden. Ich war komplett geplättet von der Kreativität, welche die Leute hier an den Tag legten! Und das in einem Land wie Südafrika, wo viele täglich ums Überleben kämpfen.
Auch kaum zu glauben ist es, das alles was man hier findet extra in diese Halbwüste geschleppt und mühsam aufgebaut wurde und in wenigen Tagen wieder komplett verschwunden sein wird.

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Was ich in dieser Nacht erleben sollte, sprengte alles, was ich je erlebt hatte! Die Figuren fingen an zu leuchten, die Trucks blinkten bunt und selbst die Menschen waren mit Lichterketten behängt.

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Und dann stell dir vor, dass 6.500 Menschen in einem riesigen Halbkreis sitzen, es ist eiskalte Nacht, der Himmel ist voller Sterne und durch die karge Landschaft grollt ein dumpfer Sound.

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Inmitten dieses Zirkels aus Menschen kreisen schrille Fahrzeuge, jonglieren Leute mit Feuer und eine eiförmige Figur wird in Brand gesetzt. Eigentlich eine ganz simple Konstruktion, doch das sollte nicht so bleiben…

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Die Figur fing an sich zu bewegen, machte Geräusche und entfaltete sich. Sichtbar wurde die brennende Silhouette eines Dinosauriers. Der sich dann unter dem tosenden Beifall der Masse in unserem Zirkel bewegte! Vor mir lief ein brennender Dinosaurier durch die Wüste! Eine völlig irre Szenerie! Klick dich ins Video und du wirst wissen, was ich meine!

Ich saß sprachlos und völlig überwältigt da. Nie im Leben hätte ich sowas erwartet. Niemand hatte mich darauf vorbereitet, was hier nachts passiert! Nie zuvor hatte ich etwas Vergleichbares gesehen oder mir auch nur erträumen können!

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Und diese Nacht blieb so verrückt! Mit abgespacten Fahrzeugen, Feuershows, dröhnendem Sound und Eindrücken die sich in keinem Bild wiedergeben lassen.

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Die Reizüberflutung wollte und wollte kein Ende nehmen! Und genauso bleib es auch am nächsten Tag!

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Ich bewunderte die Skulpturen, bestaunte die Menschen und ließ mich auf diese verrückte Welt ein!

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging dann bei mir gar nichts mehr. Ich war platt von all den Erlebnissen und früh im Bett. Als ich am nächsten Morgen gegen 4 Uhr wach wurde, lauschte ich dem Sound der zu mir ins Zelt drang. Da waren die Klänge aus den Anfangszeiten meiner Technophase! Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und schlürfte im Schlabberlook durch die dunkle Nacht in Richtung der Musik.

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Ich muss nicht betonen, dass ich aussah wie ein Assi. Schlafshirt, Jogginghose, Socken in den Ballerinas, die Haare seit Tagen nicht gewaschen und dazu eine Fleecejacke, die mich vor der Kälte schützen sollte. Als ich da ankam, wo der Sound herkam, fand ich einen DJ-Pult und ein paar Hardliner die immer noch am Tanzen waren. Ich gesellte mich dazu.

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Keine Frage, ich begann auch zu tanzen. Niemanden in der Runde stört es, wie ich aussah. Keiner beäugte mich auch nur für einen Moment irgendwie komisch. Ich machte mich locker, vergaß die Umstände und gab mich einfach nur der Musik hin.

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Und ich traf einen lieben Kollegen. Wir tanzten gemeinsam, nippten ein wenig am Sekt und irgend Jemand in der Runde verteile Trockenfrüchte. Wir gaben uns dem Sound hin, lachten, tanzten und vergaßen die Zeit. Die Sonne ging auf und wir drehten uns immer noch, zu der Musik der frühen Neunziger. Gegen 10 Uhr beschloss ich dann, die Heimreise ins Zelt anzutreten.

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Und irgendwie war ich dann besonders lustig drauf. Betrunken war ich aber definitiv nicht, dafür reichten die paar Schluck nicht aus. Trotzdem war ich extrem angeheitert, lief kichernd, grinsend und leicht orientierungslos durch die Halbwüste. Die Sonne brannte inzwischen erbarmungslos und ich war zudem sterbensmüde. Mit fast letzter Kraft fiel ich meinem Kumpel in die Arme und bat ihn mich im Zelt abzulegen.

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Mir war jetzt auch noch schlecht dazu. Hundeelend um ganz genau zu sein. Der Rest des Tages war die Hölle. Ich übergab mich am laufenden Band, mir tat jedes Körperteil weh, ich war unfähig aufzustehen und die Sonne knallte zudem unbarmherzig auf mein Zelt. Meine Augen waren aufgequollen und jede Ader stand hervor. Als ich an mir runter sah, hatte sich meine Haut knallrot eingefärbt, als wäre ich mit kochend heißem Wasser übergossen worden. Ich dachte ich könnte mich nie wieder nackt zeigen. Ich war entsetzt und verstand nicht, was mit mir passiert war!

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Bis mich ein Mädel in der Gruppe darüber aufklärte, dass Trockenfrüchte auf Technoparties auch schon mal mit Drogen gespritzt sind und ich diese wohl nicht vertragen habe. Das erklärte dann auch meinen wundersam, glücklichen Rückmarsch von der Party.

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Ich hatte bis dato keine Drogenerfahrung und wußte auch nicht, dass man von solchen Früchten besser die Finger läßt. Immerhin werde ich jetzt auch nie in die Versuchung kommen, freiwillig so ein Zeug zu konsumieren. Jede Erfahrung und sei sie noch so schlecht, ist für irgend etwas gut. Ich hatte meine Lektion gelernt. Und so unrühmlich das war, so sehr gehört es trotzdem zu meiner Erinnerung an Afrika Burn. Gemindert hat es dieses Erlebnis trotzdem nicht.

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Die letzten Stunden des Festivals konnte ich dann wieder genießen. Die Sonne gab noch mal alles, die Stimmung war ausgelassen und noch immer entdecke ich neue Skurilitäten.

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Und auch von den einzigartigen WC-Häuschen habe ich noch nicht erzählt. Sie sind das Einzige, was hier für die Besucher geschaffen wird. Und auch vor ihnen hatte ich mich im Vorlauf ziemlich gegruselt. Aber letztlich stellten sie sich als Highlight heraus. Denn die der Masse abgewendete Seite war offen. Man sitz mit dem Gesicht in die Wildnis. Eine schönere Aussicht hatte ich noch nie bei einer solchen Örtlichkeit. Man schaut in die Weite der Lanschaft und kann sogar Tiere beobachten!

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Alles in Allem war auch die Campingerfahrung für mich keine schlechte. Denn wenn man sich mit dem Nachbarn gut stellt, dann kann man sogar dessen Campingdusche mitbenutzen. Und weil ich ja ein lieber Mensch bin, kam ich in den Genuss! Also waren meine Bedenken vor dem Festival völlig unbegründet. Beim nächsten Mal würde ich einfach meine eigene mobile Dusche mitbringen.

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Nach all diesen Erlebnissen hieß es am Montagmorgen dann Abschied nehmen. Und immerhin meine Rückfahrt gestaltete sich zum Spaziergang. Ich schloss mich ein paar Leuten an, fuhr sicher im Konvoi und hörte über Stunden diesen einen Song, den ich so sehr mit Afrika Burn verbinde. Du erinnerst dich?

One day baby, we’ll be old…

Wie passend auch die Lyrics: „Eines Tages werden wir alt sein und davon erzählen„. Heute habe ich dir meine Geschichte erzählt, mit all den Momenten die mich geprägt haben. Weil ich gelernt habe, dass Menschen durchaus friedlich miteinander leben können. Das es eine Welt ohne Mißgunst, Eifersucht und Neid geben kann. Dass ein System sehr wohl auch ohne Geld auskommen kann und das Gemeinschaften in denen geteilt wird, funktionieren. Eine wunderbare Erfahrung und ich werde nicht müde, diesen Spirit auch in mein Leben zu übertragen! Denn eines Tages, Baby….
#infoHast du den Artikel mit allen Infos zum Ticketkauf, der Anreise und meinen praktischen Tipps schon gelesen? Falls nein, dann folge dem LINK. Wenn du dich für alle meine Fotos interessierst, dann schaue gerne auf meiner Flickr Seite vorbei und lass dich mitnehmen in eine verrückte Welt! Sollte dir mein Artikel gefallen haben, dann teile ihn gerne mit deinen Freunden oder lass mir noch einen Kommentar hier! Vielen lieben Dank.

In diesem Sinne: #get up & get burned!

 

Südafrika Ι SALT & wie man einen Astronomen zu Tode erschreckt

Seit der Schulzeit fasziniert mich der Sternenhimmel über uns und die Chance durch das größte Teleskop auf der Südhalbkugel zu blicken konnte ich mir nicht entgehen lassen. Also bin ich nach Sutherland in Südafrika gereist um SALT, so heißt das South Africa Large Teleskop zu besuchen. Ganz alleine und ohne eine Ahnung zu haben wie Teleskope in dieser Größe wirklich funktionieren.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, Africa„What a fuck are you doing here?“ werde ich angeschriehen. „Oh, I´m sorry Sir“ höre ich mich stammeln und bin jetzt selbst erschrocken über meine unbändige Neugier und das wohl unsittliche Eindringen in das Reich eines Astronomen. Viel zu spät und schon zum Sonnenuntergang bin ich in Sutherland in der Karoo angekommen. Eine Gegend 400 km nordöstlich von Kapstadt gelegen und bekannt dafür den klarsten und dunkeltsen Himmel der Welt zu haben und deshalb prädestiniert für astronomische Erforschungen zu sein.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaAm Eingangstor und auch im Büro finde ich keine Menschenseele, was so völlig untypisch ist für Südafrika, wo man sich ständig mit Pass und Fahrzeugnummer ausweisen muss. Es ist weit nach 17 Uhr und so scheinen alle im verdienten Feierabend zu sein. Ich bekomme nun doch Bedenken SALT nicht mehr entecken zu können, denn mein Zeitplan lässt es eigentlich nicht zu morgen noch mal hierher zu kommen. Also beschließe ich das Feld mit den Teleskopen einfach eigenständig zu untersuchen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaImmerhin die Schranke ist offen, es gibt kein Verbotsschild und falls ich doch gestoppt werde, könne ich die „Unschuldige-Mädchen-Trumpfkarte“ ausspielen. Also fahre ich den Berg hinauf zu dem Gebiet auf dem neben dem größten Teleskop noch weitere Beobachtungsstationen stehen. Ich parke mein Auto, schnappe mir die Kamera und laufe drauf los. Hier ist wirklich Niemand und so langsam kommt mir das auch komisch vor. Trotzdem nutze ich die Gunst der Stunde fotografiere wild herum. Wer weiß schon ob das sonst erlaubt ist und wann sich je so eine Chance wieder bietet.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaDie Sonne ist längst untergegangen als ich zu meinem Auto zurück trabe. Neben meinem Wagen parkt nun noch ein weiteres Fahrzeug. Bei genauerer Beobachtung und erst jetzt fällt mir auf, dass nun neben vielen der Teleskopen ein Auto steht. Klar! Die Dunkelheit hält Einzug und damit beginnt die Zeit der Astronomen. Wenn ich schon die Führung beim großen Teleskop verpasst habe, könnte ich ja mein Glück in einem der kleineren versuchen. Ich wittere meine Chance doch noch mehr über SALT zu erfahren und in den Genuss des Sterneguckens zu kommen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaIch wackel also frohen Mutes auf eines der kleineren Gebäude zu in dem ich gerade eine Person habe verschwinden sehen. Vergeblich suche ich eine Klingel und klopfe dann an die Tür. Erst ganz vorsichtig und nach einer ganzen Weile auch mit Nachdruck. Keine Reaktion. „Ob die Tür verschlossen ist?“ frage ich mich. Langsam drücke ich die Klinke herunter und tatsächlich, die Tür öffnet sich und ich trete ein.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaLichtschalter finde ich keinen und mich umgibt finsterste Nacht. Langsamen Schrittes wage ich mich nach vorne, taste die Wände entlang und versuche die nächste Tür zu finden. Ein paar schüchterne „Hello“ „Hello“ entfahren mir. Noch könnte ich ja unentdeckt den Rückzug antreten. Mein Entdeckergeist ist allerdings stärker und die Neugier treibt mich voran. Auch im nächsten Raum herrscht Finsternis, aber diesmal kann man wenigstens noch Umrisse erkennen. Ich schiebe mich die Treppen hinauf, während sich meine Augen zunehmend an die Finsternis zu gewöhnen scheinen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaMein Herz pocht wie wild, ich höre meinen eigenen Atem aber sonst rein gar nichts. Als ich die Stufen erklommen habe und den nächsten Raum betrete kann ich schemenhaft die Umrisse eines Teleskops erkennen. „Jetzt bloß nichts umrennen, das könnte teuer werden.“ denke ich mir. Plötzlich und völlig unvermittelt öffnet sich die Tür neben mir und im nächsten Moment höre ich einen erschrockenen Schrei der durch Mark und Bein geht. Der Mann der den Raum betreten hat, hat wohl nicht mit Besuch gerechnet. Ich bin nicht weniger zusammengefahren und stammel schnell eine Entschuldigung. „Die Tür war nicht geschlossen und ich wollte doch nur…“ Jetzt bin ich wirklich das kleine unschuldige und verschrockene Mädchen und muss gar nicht schauspielern. Es tut mir wirklich leid den armen Mann derart erschreckt zu haben.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaDer ältere Herr nimmt es mit Humor „Ich sollte mir wohl angewöhnen, die Tür zu zuschließen“. Freundlich bittet er mich in seine Räumlichkeiten und lässt mich erklären, was mich zu ihm geführt hat. Offenbar imponiert es ihm, das eine Frau alleine den Weg nach Sutherland gefunden hat und sich offenbar so sehr für Astronomie interessiert, dass sie auch vor unbefugtem Zutritt nicht zurück schreckt.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaIch darf also bleiben und sehe mich erst mal im Kämmerchen um, während der Herr Astronom sich Zeit zum Hochfahren seiner Gerätschaften erbittet. Alles hier erinnert eher an einen Agentenfilm aus den 70igern und weniger an eine hochmoderne Anlage. Alte Tastentelefone, staubige Papiere und Computer der Windows 3.11 Generation. Zugegeben liefen die damals auch am stabilsten also warum sollte man dann upgraden? Ich schmunzel vor mich hin bei diesem Gedanken.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaInzwischen ist das Teleskop auf die nächtliche Beobachtung ausgerichtet, der Computer hochgefahren und der Herr Astronom zum Gespräch bereit. „Wissenschaftler aus ihrer Routine zu reißen wird mir sicherlich nicht wieder passieren, sie wirken dann ganz schön verstört.“ denke ich mir bei unserem doch etwas holprigen Gespräch. Auch reden sie wohl nicht so gerne also erkläre ich erst mal. Ich bereichte, dass ich eigentlich aus Deutschland komme, das ich Astronomie in der Schule geliebt habe und es sehr bedauere, dass dieses Fach heute nicht mehr unterrichtet wird. Mein Astronom taut nun doch etwas auf und beginnt mir von seiner Arbeit zu erzählen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaDas die Wissenschaftler immer zum Sonnenuntergang hierher kommen und ihren Beobachtungsposten beziehen. Für paar Wochen machen sie das so jede Nacht und nur alle 6 Wochen fahren sie zu ihren Familien nach Hause. Tagsüber wird geschlafen und eigentlich haben sie auch nicht viel Kontakt zur Außenwelt. Jeder verbringt die Nacht alleine in seinem „Teleskophäuschen“ und geht ungestört seiner Arbeit nach.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaWir widmen uns nun seinem Tagwerk. Auf einem uralt schwarz/weiß Monitor flimmert eine Art Radarfilm, was mich wieder an Filme aus dem kalten Krieg erinnert. Er zeigt mir zwei Punkte und erklärt, dass er Doppelsterne beobachtet und wie mühselig das sei. Er erforsche, wie diese beiden Punkte sich zueinander verhalten. Ob einer der Beiden ein Mond sei oder ob es sich wirklich um zwei Planeten handle. Ich frage mich allen Ernstes wie in einem modernen Zeitalter noch so gearbeitet werden kann?* Laut äußere ich diesen Gedanken aber nicht, es wird schon seine Berechtigung haben und nur weil ich keine Ahnung habe, werde ich nicht anmaßend.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaAllerdings hatte ich mir das Sternegucken hier schon ganz anders vorgestellt. Ich dachte man schaut durch das Teleskop und nicht auf einen flimmernden Monitor. Ich lerne also den Unterschied zwischen interessierter Himmelsbeobachtung und wissenschaftlicher Arbeit. Nicht so ganz das was ich mir mit meiner blühenden Vorstellungskraft von SALT ausgemalt hatte. Ich dachte, ich könnte durch das Teleskop bliken und bis in die entferntesten Galaxien schauen. Nach zwei lehrreichen Stunden verlasse ich das Refugium wieder und bin immer noch völlig hin und hergerissen ob ich nun fasziniert oder enttäuscht sein soll. Zwar war es ein Erlebnis einem echten Astronomen bei der Arbeit zu zuschauen aber neue Welten habe ich dabei eben nicht entdeckt.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaAls ich das Gebäude verlasse, stocke ich und bin ich sprachlos. Denn über mir offenbart sich jetzt die ganze atemberaubende Schönheit des Nachthimmels wie ich ihn nie zuvor – auch nicht in Afrika – gesehen habe. Ein schwarzer Himmel und auf ihm Millionen von funkelnder Diamanten in Form von Sternen. So atemberaubend schön, so tiefgehend und bewegend, dass ich noch im gleichen Moment Tränen in den Augen habe. Erinnern sie mich doch daran, warum ich nach Sutherland zum South African Largest Teleskope gekommen bin. SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaIch liebe es in den Sternenhimmel zu schauen, Gedanken kreisen zu lassen und Dinge darin zu entdecken, die andere nicht sehen. Mein Astronom bemerkt meine Fassungslosigkeit und lenkt charmant um, indem er mir Galaxien im Nachthimmel zeigt. Das kann sich keiner vorstellen, denn natürlich sieht man die Milchstraße gestochen scharf, aber das man sogar einzelne Galaxien mit bloßen Auge betrachten kann, das haut mich um. Lange betrachten wir gemeinsam den Himmel und völlig unvermittelt sagt er: Vor lauter Beobachtung und Wissenschaft hab ich ganz den Blick für diese Schönheit verloren. Ein wenig stolz blicke ich ihn, denn offensichtlich habe ich ihn daran erinnert.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaSpannend wird dann auch die Rückfahrt von SALT nach Sutherland, denn Astronomen mögen überhaupt keine „Lichtverschmutzung“ so nennen sie störendes Umgebungslicht und ich habe die strikte Anweisung die nächsten 10 km komplett ohne Licht zu fahren. In unsicheren Situationen ist es mir gerade noch erlaubt kurz den Blinker mit orangenem Schein zu benutzen. Und ich wiederhole hier noch mal, es ist der dunkelste Platz der Erde und ich soll ohne Licht das Gelände verlassen, den Berg hinunter rollen und den Weg finden. Mit einem mulmigen Gefühl löse ich die Handbremse und rolle los.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaMeine Augen haben sich schon sehr gut an die Finsternis gewöhnt und zu Fuß wäre das sicherlich auch machbar, aber ein Auto in kompletter Dunkelheit zu lenken, das verlangt mir schon einigermaßen Vorstellungsvermögen ab. In weniger als Schrittgeschwindigkeit und mit geöffnetem Fenster rolle ich den Berg hinunter und bete inständig, dass ich nicht von der Straße abkomme und verunfalle. Noch dazu bin ich ganz alleine in der finsteren Nacht in fremder Umgebung unterwegs und ich muss mich wirklich zusammenreißen meine Ängste unter Kontrolle zu halten. Ich beruhige mich damit, dass hier sicherlich niemand wartet, um einen Touristen zu überfallen. Wahrscheinlich ist das nicht nur der dunkelste Platz der Welt, sondern auch noch der Sicherste. Und hey, was man nicht sieht, kann man auch nicht überfallen. Als die 10 km hinter mir liegen bin ich trotzdem froh wieder mit Licht fahren zu dürfen.SALT, South Africa Large Teleskop, Südafrika, South Africa, AfricaAn diesem Abend bin ich in voller Glückseligkeit eingeschlafen und direkt am nächsten Morgen wieder in Richtung SALT gestartet. Diesmal das volle Touristenprogramm und mit Besichtigung der Anlage. Doch neben allem was ich dort dazu gelernt habe, bleibt doch der Abend beim Astronomen für mich am stärksten in Erinnerung.
#infoDie Southern African Large Telescope (SALT) ist das größte einzeloptische Teleskop der südlichen Hemisphäre und gehört zu den größten der Welt. Es hat ein sechseckiges Primärspiegelfeld 11 Meter breit, mit 91 einzelnen 1m sechseckigen Spiegeln. SALT ist an der South African Astronomical Observatory (SAAO) Feldstation in der Nähe der kleinen Stadt Sutherland gelegen, in der Provinz Northern Cape, etwa 400 km von Kapstadt entfernt. SALT wird von einem Konsortium aus internationalen Partnern aus Südafrika, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Polen, Indien, Großbritannien und Neuseeland gefördert.
Quelle: http://www.salt.ac.za/

*Übrigens im größten Teleskop wird mit hochmoderner Technik und Flachbildschirmen gearbeitet. Nur die „Länderversionen“ sind nicht immer ganz so gut ausgestattet

 

Die Lösung für Road Tripper – Mit Allradantrieb & Dachzelt zur ultimativen Freiheit

Ein reiner Campingtrip ist nicht meine erste Wahl, wenn ich mich auf Reisen begebe, aber ein Road Trip der mir ermöglicht im Dachzelt zu nächtigen, schon. So geschehen auf unserer Namibia-Reise.image-2015-10-17Mühseliges Aufbauen, Heringe einschlagen und zwei Wochen auf einer bodennahen Matratze mit Insektenanschluss zu verbringen schreckt mich einfach vom Zelten ab. Allerdings mag ich es auch, absolut flexibel und frei auf Reisen zu sein und einfach da zu bleiben wo es einem gefällt, wo man nette Menschen gefunden hat oder es gerade herrlich abseits der Zivilisation ist.image-2015-10-17(10)Eigentlich wäre ich damit die ideale Kandidatin für ein komfortables Campingfahrzeug. Doch wenn es zur Navigation eines solchen Fahrzeuges kommt, dann hält sich meine Begeisterung ganz schnell in Grenzen. Enge Gassen, schmale Brücken oder beengte Parkbuchten sind mir ein Graus und damit scheidet ein Camper auf Grund seiner Dimension in der Regel für mich aus.image-2015-10-17(2)In Namibia habe ich jetzt die perfekte Lösung für mein Komfort-Freiheit-Mobilitätsproblem gefunden. Ein leistungsstarkes Allradfahrzeug (4×4) mit Dachzelt und ordentlich viel Stauraum im Heck.image-2015-10-17(11)Dachzelt? Ja, so etwas gibt es. Nicht gerade verbreitet in Europa aber in der afrikanischen Wildnis fast auf jedem dritten Fahrzeug zu finden. So ausgestattet kommt man an die entferntesten, schönsten und einsamsten Orte und kann gleich noch dort bleiben, weil man perfekt ausgerüstet ist.image-2015-10-17(4)Eingepackt macht das Zelt den Eindruck einer Dachbox, doch mit wenigen Handgriffen wird daraus eine himmlische Übernachtungsmöglichkeit. Himmlisch deshalb, weil das Zelt in der Tat auf dem Autodach installiert und nur über eine Leiter erreichbar ist – was die meisten Kriechtiere, Spinnen und Käfer davon abhält, mein Bett zu entern und mich somit panikfrei nächtigen lässt.image-2015-10-17(9)Das Zelt ist in eine wetterfeste Schutzhülle mit Reißverschluss verpackt. Diesen löst man und klappt die Hülle ganz einfach zur Seite. Danach zieht man die Leiter heraus und benutzt diese als „Hebel“ um die zweite Tragefläche des Zeltes auszuklappen. Nun steht das Domizil auch schon.image-2015-10-17(8)Nach Belieben können noch 4 Streben für den Sonnenschutz der Fenster befestigt werden. Die Spezialmatratze, die nicht aufgepumpt werden muss, befindet sich bereits im Zelt und somit ist nach weniger als 5 min Arbeit die wetter- & windfeste Unterkunft auch schon bezugsfertig. Und genauso einfach und zeitsparend ist auch der Zusammenbau.image-2015-10-17(13)Äußerst praktisch an der Höhe des Zeltes ist auch, dass man neben weniger Kriechtieren auch weniger bis keinen Schmutz im Zelt hat und somit das tägliche, lästige Ausfegen wegfällt. image-2015-10-17(15)Kopfkissen und Decken kann man beim Weiterreisen getrost auf der Matratze liegen lassen. Beim Zusammenbau gibt es genügend Spielraum, so dass das „Paket“ auch zusammengefaltet werden kann, wenn sich die Bettsachen noch darin befinden. Ideal also für Road Tripper wie mich, die ihre Zeit lieber auf der Straße verbringen, anstatt sich mit Zeltauf und -abbau zu beschäftigen.image-2015-10-17(1)Wir sind auf Schotterpisten unterwegs gewesen, haben unserem 4×4 das Klettern beigebracht und sind die Offroadpisten entlang gerockt und unser Fahrzeug hat uns nie im Stich gelassen. Wenn es uns irgendwo gefallen hat, dann haben wir uns die Freiheit genommen und wild unter atemberaubendem Sternenhimmel gecamped.image-2015-10-17(7)Nach 2 Wochen Praxiserfahrung als Camping-Road-Tripper gibt’s daher von mir die volle Punktzahl für das Allradfahrzeug und diese äußerst praktische & günstige Art der Übernachtung auf Reisen. image-2015-10-17(14)Außerdem gibt es von mir auch noch ein extra Punkt für den Romantikfaktor. Denn mit einem offenen Dachzelt kann man Nachts gemeinsam mit dem Partner in die Sterne gucken und dabei herrlich wegschlummern, ohne Sorge vor Kriechtieren haben zu müssen.
I like!#infoInfos speziell zur Fahrzeugmiete und Camping in Namibia inkl. aller Kosten haben ich in einem weiteren Blogpost extra zusammengefaßt. Diese Informationen findest du im Link.

Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Sabine von Ferngeweht

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Sabine von „Ferngeweht“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ein Bildband in einem Buchhandel. Ich wollte mich für meine nächste Reise inspirieren lassen und bin auf diesen Bildband Namibia mit wahnsinnig tollen Bildern gestoßen. Da wollte ich unbedingt hin!

2.) Was hat Dich am Land am meisten beeindruckt?

Am meisten beeindruckt hat mich die Weite: Man fährt oft stundenlang durch das Land, ohne einem anderem Menschen oder Auto zu begegnen. Und wenn man von einem Berg hinunterschaut, sieht man bis zum Horizont nichts als endlose Landschaft. Das beruhigt ungemein.

3.) War es für Dich einfach, in dem Land zu reisen?

Es gibt eine Reihe sehr gut ausgebauter Straßen, aber auch viele Sandpisten, auf denen das Fahren nicht so einfach ist. Da wir einen normalen Wagen und keinen Jeep hatten, haben wir uns vor allem auf den schwierigeren Pisten viel Zeit genommen. Allgemein ist ein einfach, in Namibia zu reisen. Die Straßen sind gut ausgeschildert, mit Deutsch oder Englisch kommt man bestens zurecht und die vielen schönen Unterkünfte sind ein Traum.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich habe mich in Namibia absolut sicher gefühlt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich kaum in Städten unterwegs war. Und auf dem einsamen Land gibt es schlichtweg niemandem, der einem etwas Böses antun könnte … Vor Tieren habe ich mich auch nicht gefürchtet – wobei ich nicht im Zelt geschlafen habe. Da muss man sicherlich hinsichtlich Skorpionen oder Schlangen noch mal mehr aufpassen.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

5.) Welches typische namibische Leibgericht hast Du ausprobiert – und hat’s geschmeckt?

Der Namibier grillt für sein Leben gern. Und ich muss sagen: Das Fleisch, das man dort bekommt, ist unglaublich lecker – egal ob Springbock, Kudu, Oryx, Warzenschwein, Zebra oder Rind. Keine Spur von Massentierhaltung oder künstlichem Futter. Man merkt schon am Geschmack, dass die Tiere ihr ganzes Leben frei durch die Wildnis laufen und fressen, was die Natur ihnen bietet.

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

In einem Land wie Namibia brauche ich keinen Adventure-Thrill – die Natur an sich ist schon spannend genug! Eine der spannendsten Ausflüge war die Little-Five-Tour in der Wüste, wo wir zusammen mit einem Wüstenexperten auf die Suche nach kleinen Tieren im Sand gegangen sind. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/little-five-wueste-namibia)

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

In Namibia leben viele Deutschstämmige, deren Vorfahren vor mehreren Generationen ins Land gekommen sind. Von ihnen habe ich viele interessante Geschichten über ihr Leben in Afrika gehört. Was sie mir mitgegeben haben? Dass das Leben weitab von jeder Zivilisation zwar idyllisch, aber auch hart sein kann.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht.de

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Es gab viele schöne Erlebnisse, aber eines meiner Highlights war der Sonnenuntergang am Köcherbaumwald. Nach einem etwas ruppigen Urlaubsbeginn hatte ich da das erste Mal das Gefühl, endlich in Namibia angekommen zu sein. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/koecherbaum-namibia)

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Das Fahren ist in Namibia prinzipiell kein Problem, wenn man zwei Regeln beherzigt: 1. Fahre niemals in der Dunkelheit! Denn dann sind die Tiere auf den Straßen unterwegs, und ein Zusammenstoß ist lebensgefährlich. 2. Fahre auf den unbefestigten Straßen niemals mehr als 80 km/h! Es gibt Bodenwellen, die Dich schnell aus der Bahn werfen können. Jedes Jahr gibt es viele tödliche Unfälle, weil Urlauber zu schnell unterwegs sind und sich überschlagen.

10.) Welche Tipps und Erfahrungen würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Wenn Du nach Namibia willst, nimm Dir Zeit! Mein Tipp: An jedem Ziel mindestens zwei Übernachtungen einplanen, weil die Entferungen zwischen den Orten sehr groß sind. Nicht selten wirst Du sieben, acht Stunden am Tag im Auto sitzen. Wenn Du auch mal aussteigen und die Natur erleben willst, brauchst Du also Zeit zwischen den Fahrtagen.


Wer mehr über Sabine und ihre Namibia Reise erfahren möchte, der schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei www.ferngeweht.de/tag/namibia!

#dankeLiebe Sabine, danke für die tollen Tipps und sei Dir sicher, dass ich im Köcherwald an Dich denken werde!

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil III mit Insider Glenn

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Glenn kenne ich auch aus meiner Zeit in Kapstadt. Er war mein Barkeeper in meiner Stammkneipe und ist inzwischen wieder zurück in seiner Heimat. Wir sind über Facebook in Kontakt geblieben. Wenns klappt, treffen wir uns in Windhoek wieder.Lion1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

You have everything in namibia, from relaxation to hard work to an awesome party everywhere.
Man hat alles in Namibia, von Entspannung zu harter Arbeit bis zu außergewöhnlichen Partys überall.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

My favorite place is cycling in the mountains and enjoying the open air.
Mein Lieblingsplatz ist in den Bergen beim Mountainbiken und Frischluft genießen.

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

English would be a first choice, but it would be better to learn oshivambo which is the main local language. German is only spoken by the few german decedents.
Englisch wäre meine erste Wahl, aber es wäre besser „Oshivambo“ zu lernen, weil das die am meisten gesprochene Sprache der Locals ist. Deutsch wird nur von ein paar Deutschstämmigen gesprochen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

I have not seen a scorpion in years, but if I did I would catch it and cook it on the fire. I would also sleep outside on a good night without fear of scorpions.
Ich habe seit Jahren keinen Skorpion gesehen, aber wenn ich hätte, dann hätte ich ihn gefangen und überm Feuer gekocht. Ich würde draußen schlafen in einer passenden Nacht und auch ganz ohne Ängste.Mopane Wurm

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

You should try mopany worms. They a squishy yet good.
Du  solltest die Mopane-Würmer versuchen. Sie sind weich sehr gut.

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen?

Not so much an adventure as just good fun: There is a dead sea at the coast a bit inland you can float and all that while standing up straight. It is near henties bay. but its just a big hole in the ground with water. Not really a sea. Also you should try hot air ballon over the Sousesvlei.
Nicht so sehr ein Abenteuer, aber ein großer Spaß: Es gibt ein totes Meer an der Küste ein wenig landeinwärts wo Du im Wasser schweben kannst und sogar ganz gerade stehen kannst. Es ist in der Nähe von Henties Bay. Aber es ist nur ein großes Loch im Boden mit Wasser. Nicht wirklich ein Meer. Auch solltest Du Heißluftballon über die Sousesvlei versuchen.7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?Namibians tend to be very sociable no matter where you meet them, I think the best place to meet them would be at joes beer house or at harriers running club, but you can greet them any time you want actually.
Namibier sind in der Regel sehr gesellig, egal wo man sie trifft. Ich denke, der beste Ort, um sie zu treffen ist bei „Joes Bierhaus“oder „Harries Running Club“ Aber Du kannst sie wirklich immer und überall kennenlernen.image-2015-09-10(10)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

I usually think of a kudu or a warthog as some main animals you see them everywhere and they are nothing new.
Normal denke ich da an Kudus oder Warzenschweine, aber Tiere siehst Du überall und sie sind nichts Neues.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Watch your speed limit as the cops are all over traping on the long road between towns. but most of all you should go experiance the sea with the dunes next to it.
Beachte die Geschwindigkeitsgrenze, die Polizei fängt Dich auch auf den langen Wegen zwischen den Städten. Vor allem aber solltes Du das Meer mit den Dünen daneben erleben.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Do not discuss anything to do with apartheid as that is in the past yet the scars are still here. Rather talk about where you are going for your next beer.
Diskuttiere am Besten nichts, was mit Apartheid zu tun hat, auch wenn es Vergangenheit liegt. Die Narben sind immer noch da. Sprich lieber darüber welcher Weg Dich zum nächsten Bier führt.

#danke
Hey Gordon, thank you so much for your input! I´m not sure if I want to eat Mopany worms, but we will see. I´m so much looking forward to discover your homeland and hopefully we met in Windhoek again. Maybe with you wife. I haven´t met her yet.


Kennst du schon die Namibia-Insider-Tipps von Andrea und Vanessa?

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil II mit Insiderin Vanessa

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Vanessa habe ich auf einer Messe in München kennengelernt und seither sind wir befreundet. Ich verfolge immer mit großen Augen, wenn sie wieder in ihrer Heimat ist und tolle Abenteuer erlebt. Diesmal fliege ich in ihr Land und bin neugierig, was sie mir mir so ans Herz legt!image-2015-09-09(4)1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia ist einfach toll, es fängt bei den freundlichen Leuten an, die tolle Landschaft – von Savanne zur Wüste zum Meer – und natürlich die Tiere in der Wildnis. Es ist ein tolles Erlebnis die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. UND was man nicht vergessen darf sind die tollen Sonnen Untergänge.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Es ist schwer zu sagen was mein Lieblingsplatz ist. Es gibt so viele schöne Plätze in Namibia. In Windhoek wo ich aufgewachsen bin, würde ich sagen ist mein Lieblingsplatz am Abend auf einen Berg mit Freunden, um den „Sundowner“ zu genießen. Noch ein toller Platz ist Langstrand (der Strand zwischen Swakop und Walvis Bay) Es ist immer wieder faszinierend am Meer zu stehen und einfach „paar“ Meter über die Straße zu laufen und dann direkt in der Namibwüste zu stehen.image-2015-09-09(8)3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Man sagt ja das die Namibianer ihre eigene Sprache haben – Namlish!. Dies ist ein Mix zwischen Englisch, Deutsch und Afrikaans. Als Tourist ist es am einfachsten ein Namibianer auf Englisch an zu sprechen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Ich persönlich habe schon oft Skorpione gesehen. Bei Freunden im Haus oder bei meiner Mutter im Schlafsack. Aber ich glaube es kommt immer drauf an wo man ist, um auf einen Scorpion zu treffen. Trotzdem würde ich unter freien Himmel Schlafen…evtl. nicht direkt auf einen freien Boden aber auf einer erhobenen Stelle oder hinten auf einen Pick up. Früher als Kinder haben wir oft bei uns im Garten unter freien Himmel geschlafen. Es ist ein tolles Erlebnis.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Schwierig zu sagen. Meistens wird ja ge-Braait (gegrillt) in Namibia. Was natürlich super ist, da das Fleisch drüben eine ganz andere Qualität hat. Worauf ich mich immer freue wenn ich zuhause bin ist ein Poitjie. Das ist sowas wie ein riesen Eintopf der auf dem Feuer gemacht wird. Jeder macht seinen Poitjie anders, es gibt kein Grund Rezept . . . einfach alle Zutaten (Rind, Wild oder Huhn und Gemüse) in den 3 Fuß Topf mit Wein, Brühe, Cola oder Bier abgießen und dann ca. 4 Stunden auf den Feuer kochen lassen. Aber was auf jeden Fall ein „muss“ ist, ist Biltong (getrocknetes Fleisch) und Trockenwurst. Ein richtiges Leibgericht der Einheimischen wäre sicher Millipap (ähnlich wie Polenta) mit Tomatensoße oder Chakalaka (sowas wie eine würzige Gemüse Soße).image-2015-09-09(5)

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen? 

Definitiv Skydiven! Am Besten in Swakopmund, es ist einfach der Hammer dort oben in der Luft zu sein und den Blick über die kleine Küstenstadt und der Wüste zu haben. Eine Löwenfütterung ist auch immer sehr sehenswert. (Kann man gut auf der Okapuka Lodge mit ein Gamedrive kombinieren).

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten? 

Die meisten Namibianer sind sehr kontaktfreudige, offene Menschen. Am besten Trift man sie am Abend in einer Bar auf ein Bierchen oder zwei (evtl. noch paar Jägermeister dazu ) …. Am aller Besten in Joes Beerhouse oder ähnliche Lokale. (Bush Bar, Eagles Beergarden)image-2015-09-09(7)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Es gibt für die meisten sicher viele Tiere die man mit Afrika/Namibia verbindet. Spontan würde ich sagen ein Kudu oder Affe. Diese beiden Tiere sieht man wirklich fast neben jeder „Landstraße“. Die Affen sind wahrscheinlich das Erste das die meisten Touristen sehen, da diese morgens wenn man vom Flughafen nach Windhoek reinfährt wirklich oft im Busch am Straßenrand sitzen. Vor ein paar Jahren hat man ab und zu ein Kudu in verschiedenen Wohngebieten gesehen die am „Stadtrand“ endeten.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Wenn man durchs Land fährt ist es extrem wichtig das man nicht zu schnell fährt. Es sind oft Tiere wie die Kudus oder Warzenschweine welche die Straßen überqueren. Leider passieren dadurch oft Unfälle, da manche Leute einfach nicht drauf achten. Natürlich ist die Landschaft auch immer der Hammer. Man sieht immer wieder was neues, atemberaubendes in der Landschaft. Sei es auf’m Weg nach Swakopmund die Spitzkoppe die auf einmal erscheint, oder die riesen Termitenhügel (an denen in der Regenzeit übrigens tolle Omajovas wachsen – Riesen essbare Pilze) oder einfach die unendlich lange Steppe oder Wüste, in der auch oft Tiere zu sehen sind, mit den Bergen am Horizont. image-2015-09-09(6)10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Ein Fettnäpfchen wäre wahrscheinlich wirklich Rassismus oder die Kolonialzeit an zu sprechen oder einen Herero-Abstämmigen als Wambo-Abstämmigen „abzustempeln“ (oder umgekehrt), da die verschiedenen Stämme sich meistens gegenseitig nicht unbedingt leiden können. Noch ein Fettnäpfchen wäre sicher ein Drink von einem Namibianer zu verneinen. Die Namibianer sind ein sehr geselliges, trinkfreudiges/festes Volk

#dankeVanessa, das klingt toll und ich bin so gespannt auf dein Land! Danke, Danke, Danke – auch für die tollen Bilder!! Mal schauen, ob ich mich ans Skydiven traue. Für deinen nächsten Trip wünsche ich dir wunderbare Momente, einzigartie Begegnungen und ein herzliches Wiedersehen mit deinen Lieben in der Heimat.


Kennst du schon die Namibia-Tipps von Andrea? Folge dem Link für mehr Insiderwissen!

 

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil I mit Insiderin Andrea

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Andrea kenne ich aus meiner Zeit in Südafrika. Sie ist noch oft im Nachbarland um ihre Familie zu besuchen und kennt sich daher bestens aus! Das hat sie mir verraten:

image-2015-09-091.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia hat fast immer gutes Wetter und die Landschaft is so wunderschön und „diverse“.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest du ihn an Reisende verraten oder soll es dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Oh, ich glaube ganz Namibia ist mein Lieblingsplatz! Aber generell liebe ich den Norden am Kavango. (20km auserhalb Rundu) Am liebsten verbringe ich meine Zeit auf dem Fluss, besonders zum Sonnenuntergang. Es ist einfach traumhaft.Namibia

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Beides ist in Ordnung:)

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Unter dem Sternenhimmel zu schlafen ist eine der besten Sachen die man machen kann! Check aber einfach vorher den Schlafsack und deine Schuhe, denn Schlangen und Skorpione findet man häufig.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Am Besten einfach generell Fleisch. Namibia hat immer sehr schmackhaftes Fleisch.Namibia6.) Welchen Adventure-Thrill würdest du mir empfehlen?

White Water Rafting am Orange River und Quadbiking in den Dünen in Swakop.

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?

Die meisten Namibianer sind sehr freundlich. Im Beergarten sind sie am freundlichsten;)Namibia

8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Ich glaube Namibia ist sehr bekannt für seine Skorpione, Schlangen und Wildschweine. Nach der Regenzeit sind immer viele Wildschweine am Straßenrand zu finden.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Sei sehr vorsichtig auf der Schotterstraße beim Fahren. Mann kann schnell ins Rollen geraten. Versuche auch nicht Nachts zu fahren, denn da ist viel Wild das rumläuft und mann sieht die Tiere schlecht in der Nacht. Beim Rumfahren, genieße einfach die wunderschöne Landschaft and don’t be afraid to take the back routes:) Für die mehr abgelegenen Routen braucht man längere Fahrzeit, aber die sind meist viel schöner.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Wenn du gerne eine heiße Diskussion anfangen möchtest dann spreche mit Farmern über „Jagdsport“.

#dankeBesten Dank für den tollen Input, liebe Andrea! Wir werden alles beherzigen und garantiert nicht mit Skorpion oder Schlange schlafen! Na und außerdem werde ich deine Heimat grüßen.

 


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29+1 Grund verliebt in Südafrika zu sein, weil…

1.) … es das Land der absoluten Freiheit ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.56.462.) … ich das Bunte darin mag.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 10.05.013.) … es die atemberaubendsten Strände hat.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.03.174.) … die Weite einen so fesselt und in den Bann zieht.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.36.375.) … die Menschen einen Sinn für Kreatives haben.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.08.096.)… es ein riesen Abenteuerspielplatz ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.13.457.) … Lebensfreude hier spürbar wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.07.538.) … es die besten Weine der Welt gibt.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.22.329.) … die Landschaft so faszinierend …Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.25.36… und abwechslungsreich ist. Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.16.4710.) … es für Sportliebhaber eine reine Spielwiese ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.18.4611.) … Regeln & Gesetze einfach mal Auslegungssache sind.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.10.4712.) … weil man mit Walen, Haien & Pinguinen schwimmen gehen kann…
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.25.50…und die Big5 zum Landschaftsbild gehören.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.27.4713.) … die Menschen immer zu lächeln scheinen und das herrlich ansteckend ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.20.0914.) … der Himmel voller Sterne hängt und der Milky Way greifbar ist.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.33.5515.) … es die schönste Stadt der Welt beherbergt.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.24.0816.) … weil das Leben hier abwechslungsreich & aufregend ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.24.4417.) … das warme Licht einen einfach umhaut.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.32.4118.) … die abgefahrendsten Festivals hier stattfinden.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.42.2019.)… das Essen so verdammt lecker ist & selbst jede Kleinigkeit ansehnlich serviert wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.00.4120.) … der Tafelberg mehr als ein Weltwunder ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 16.51.5121.)… Freundschaft & Hilfsbereitschaft noch groß geschrieben werden.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 16.58.4322.) … es eine große Geschichte in der Menschheit hat.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.41.1523.) … weils so schön staubt beim Autofahren.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.41.5224.)… man es in jeder Lage versteht, sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.38.2725.) …es die spektakulärste Küstenstraße der Welt gib.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.16.0226.)… weil Lifestyle hier ein Lebensmotto ist und kein Kleidungsstil.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.20.3427.)… weil die besten Plätze des Landes trotzdem vor einem Kamin sind. (Das versteht nur, wer den südafrikanischen Winter überstanden hat)
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.32.1228.)… weil es immer einen Grund zum Braaien gibt. (Africaans für Grillen, Barbecue oder Bruzeln;)Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.33.1829.)… weil sogar Kirche Spaß macht und gelebt wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.43.58und finally… weil ich mich hier zu Hause fühle, wie in keinem anderen Land dieser Welt!
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PS: Das Bildmaterial ist aus meinem Archiv & über die Jahre gewachsen. Meine Liebe zu Südafrika erwachte als ich 2010 eine Traumreise ans Kap gewonnen hatte. 1 Jahr später habe ich meinen Job gekündigt, meine Wohnung aufgelöst, alles verkauft und bin mit einem Koffer und Rennrad nach Kapstadt umgezogen. 1.5 Jahre habe ich in der wohl schönsten Stadt der Welt gelebt und gearbeitet. Südafrika ist mir ans Herz gewachsen, wie kein anderes Land und ich bin über alles dankbar für diese Erfahrung. Meine Liebe zu den Menschen, der Natur und der südafrikanischen Kultur möchte ich euch in meinem Blog näher bringen. Wer Fragen zu Reisen, Aktivitäten oder Sicherheit hat, darf immer gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich habe noch viele liebe Freunde am Kap und reise regelmäßig in meine alte Heimat.