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Südafrika Rundreise „Cape in Style“ – Erfahrungsbericht

Immer wieder werde ich gefragt: „Lohnt sich eine vorgebuchte Rundreise in Südafrika?“ Hier mein Feedback unserer „Cape in Style“ Tour und wie wir uns diese gestaltet haben:
Die DERTOUR Mietwagenrundreise führte von Kapstadt nach Port Elisabeth entlang der wunderschönen Garden Route, einem der beliebtesten Besucherregionen Südafrikas.

Das sagt der Veranstalter:

Exklusive Unterkünfte in der Kapregion garantieren Ihnen unvergessliche Urlaubstage in ausgewählten Hotels (2 Hotelkategorien zur Auswahl) mit angenehmer Atmosphäre und elegantem Flair. Erfahren Sie die Gartenroute auf luxuriöse Art und entdecken Sie in malariafreien Wildreservaten die faszinierende Tierwelt Südafrikas.IMG_3031

Reiseverlauf Cape in Style:

Cape in Style – ab Kapstadt/bis Port Elizabeth
Mietwagenreise 9 Tage/ 8 Nächte ab Kapstadt/ bis Port Elizabeth

Planung DERTOUR 1. Tag: Kapstadt

Nach Ankunft in Kapstadt Begrüßung durch einen Repräsentanten unseres Partners, Übergabe der Hotelgutscheine. Übernahme des separat gebuchten Mietwagens: Fahrt nach Kapstadt bzw. Constantia. Ihre Hotels liegen am Ozean bzw. in herrlichen Gartenanlagen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. 2 Übernachtungen im gebuchten Hotel. Ca. 25 km
Übernachtung Superior: Winchester Mansions (Modern Classic) 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Wir landen pünktlich und bekommen direkt am Ausgang unsere Reiseunterlagen und auch die Übergabe des Mietwagens klappt hervorragend. Der Mietwagenschalter befindet sich gegenüber vom Terminal und das Fahrzeug ist modern, sauber und entspricht unserer Buchung.

Auch im Winchester Mansions sind wir willkommen und haben ein wundervolles Zimmer. Hier ist alles modern und auf hohe Ansprüche ausgelegt. Das Zimmer hat eine Badewanne, eine Dusche und ein großes Kingsize Bett. Ebenso wie Heißwasser, einen Haartrockner, saubere Handtücher und ausreichend warme Bettwäsche. Wir haben eine sicheren Parkplatz im Innenhof des Hotels. Der Pool ist sauber und auch unser Gepäck wird aufs Zimmer gebracht. Ein Foto vom Winchester Mansion findet sich im LINK.

Den Nachmittag nutzen wir für eine Stadtrundfahrt mit den beliebten Doppeldeckerbussen. Den Abend verbringen wir zum Sonnenuntergang auf der Blouberg Seite und genießen den Blick auf den Tafelberg.
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Planung DERTOUR 2. Tag: Kapstadt

Nehmen Sie sich heute einen ganzen Tag Zeit, die Schönheiten Kapstadts kennen zu lernen. Besuchen Sie den Botanischen Garten von Kirstenbosch (fakultativ), entdecken Sie die Innenstadt Kapstadts. Bummeln Sie an der Victoria & Alfred Waterfront. Runden Sie diesen schönen Tag mit einer Auffahrt auf den Tafelberg ab (wetterabhängig, Ticket nicht inklusive) und genießen Sie den Ausblick. Ca. 56 km

Unser Erlebnis:

Das Frühstück im Winchester Mansion ist hervorragend und lässt keine Wünsche offen. Wir nutzen den Tag für die beliebte Kap-Rundtour, besuchen Muizenberg, die Pinguine bei Boulders Beach und das Cape Point. Zum Sonnenuntergang sind wir am Chapmans Peak Drive. Ein ausführlicher Beitrag zu diesem Ausflug ist im Link nachlesbar.
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Planung DERTOUR 3. Tag: Kapstadt bzw. Constantia – Hermanus

Verbringen Sie einen Tag in der Weinregion der Kaphalbinsel. Besuchen Sie Stellenbosch – bekannt für seine Kapholländische Architektur und seine großen Weingüter sowie Franschoek – die „Gourmet Hauptstadt“ des Westkaps. Sie erreichen am späten Nachmittag Ihr Hotel in Hermanus. 2 Übernachtungen im gebuchten Hotel. Ca. 125 km
Übernachtung Superior: Francolinhof Guesthouse 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Der Checkout im Winchester klappt tadellos. Die Rechnung stimmt und auch das Frühstück war wieder exzellent. Wir haben die Weinregion rund um Stellenbosch und Franschhoek besucht. Zuerst zu einem Wein-Tasting im Delaire Graff Estate und zum Mittagessen bei Ryan´s Kitchen in Franschhoek auf der Hauptstraße.

Über den Paß fahren wir in Richtung Gordons Bay, damit wir in Richtung Hermanus die Küstenstraßen nehmen können. Die Strecke ist atemberaubend und der kleine Schwenker ist lohnenswert, da man sich so am Meer bewegt und nicht über die Berge. Außerdem kann man auch in Bettys Bay noch eine Pinguin Kolonie besuchen. Zum Sundowner sind wir in Hermanus am Meer und checken danach im Guesthouse ein.

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Planung DERTOUR 4. Tag: Hermanus

Heute haben Sie den ganzen Tag Zeit, um das historische Fischerdorf Hermanus zur erkunden. Während der Walbeobachtungszeit von Juli-Nov. ruft ein „Walausrufer“ die ankommenden Wale aus. Einen Abstecher wert ist das nostalgische kleine Dorf Stanford, an der Straße nach Gansbaai, rund 10 km nordöstlich von Hermanus. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Liebevoll restaurierte Häuser im viktorianischen Stil und gemütliche kleine Restaurants. Rückkehr nach Hermanus. Übernachtung.
Übernachtung Superior:Francolinhof Guesthouse 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Francolinhof Guesthouse ist am Berg gelegen und bietet einen herrlichen Blick über die Bucht und die Berge. Das Haus ist sehr gepflegt und das zeigt sich auch in den Zimmern und beim Frühstück. Wir sind rundum zufrieden. Das Bett ist groß und bequem; das Duschwasser heiß und die Handtücher sauber. Das Frühstück ist eine Mischung aus Buffet und persönlichen Wünschen. Der Empfang klappt reibungslos und die Gastgeber sind sehr herzlich.

Wir nutzen den Tag für einen Ausflug nach Gansbaai/ De Kelders. Hier machen wir einen Bootsausflug mit Dyer Island Tours zu den Robben und bekommen auch Haie zu sehen. Den Nachmittag verbringen wir im Stanford Hills Estate und genießen dort das leckere Essen und den hauseigenen Wein.

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Planung DERTOUR 5. Tag: Hermanus – Plettenberg Bay

Fahrt Richtung Osten entlang der Gartenroute, vorbei an Mossel Bay, George, Wilderness und Knysna nach Plettenberg Bay. 2 Übernachtungen im Hotel. Ca. 450 km
Übernachtung Superior: Laird’s Lodge Country Estate 4 Sterne

Unser Erlebnis:

Francolinhof Guesthouse verlassen wir am Morgen nach einem leckeren Frühstück. Der Check out klappt wie erwartet reibungslos. Wir fahren in Richtung Knysna und besuchen dort den Knysna Elephant Park. Ein riesiges Erlebnis dort Elefanten ganz nah zu begegnen. Das Guesthouse „Laird’s Lodge“ liegt von der Hauptstraße aus gesehen fast gegenüber des Parks. Bilder zur Unterkunft gibt es auf meiner Flickr Seite im LINK.

Die Unterkunft ist umwerfend! Die Laird’s Lodge hat einen exzellenten Service den man wirklich als herausragend bezeichnen kann. Das Essen in der Lodge ist auf Sterne-Niveau, ebenso das äußerst, zuvorkommende Personal. Die Räumlichkeiten sind großzügig gestaltet mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und zwei Bädern mit Dusche.P1090670

Planung DERTOUR 6. Tag: Plettenberg Bay

Erkunden Sie heute Knysna und Plettenberg Bay. Besuchen Sie die Knysna Oyster Company, machen Sie einen Ausflug zu den „Knysna Heads“ oder unternehmen Sie eine Bootsfahrt in der Lagune von Knysna (fakultativ).

Unser Erlebnis:

Nach einem der besten Frühstücke unserer gesamten Reise führt uns der Tagesausflug in den Tsitsikama NP wo wir spazieren gehen und die Landschaft für uns entdecken. Am Nachmittag sind wir mutig und gehen Ziplinen bei „Ceres Zip Slide Adventure„. Ein riesen Erlebnis, da diese Zipline über den Canyon führt und ihn mehrfach überquert! Den Abend verbringen wir wieder in der Laird’s Lodge, da das Essen hier einfach großartig ist.
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Planung DERTOUR 7. Tag: Plettenberg Bay – Amakhala Priv. Game Reserve

Fahrt in Richtung Port Elizabeth in die Region um Addo. Nach Ankunft in Ihrer Lodge unternehmen Sie am frühen Nachmittag eine Wildbeobachtungsfahrt im offenen Safarifahrzeug. Rückkehr zum Abendessen. 2 Übernachtungen in der gebuchten Lodge. Ca. 300 km
Übernachtung Superior: Amakhala Safari Lodge 4 Sterne (inkl. 1 Wildbeobachtung pro Tag)

Unser Erlebnis:

Check out und Abrechnung in der Laird’s Lodge klappen hervorragend und auch das Frühstück ist wieder exzellent. Wir fahren über Prince Albert, den Swartbergpass und Outshorn in Richtung Amakhala. Wir nehmen uns Zeit die Ort trotz der langen Strecke ein Stück weit für uns zu entdecken. Es lohnt sich also deshalb an diesem Tag früh aufzustehen.
Amakhala ist gut zu finden, aber für die Nachmittagsausfahrt kommen wir (bewußt) zu spät an, da wir die Strecke genießen wollten.

In der Amakhala Safari Lodge bewohnen wir eines der Luxus Cottages, die diesen Namen auch verdient hat. Der Check In klappt reibungslos und es gibt ein Willkommensgetränk. Die großzügigen Räumlichkeiten sind im afrikanischen Stil eingerichtet. Ein Kingzisebett, eine Couch und eine eigene Außenterasse mit Whirlpool laden zum Verweilen ein. Das Bad hat eine Außendusche (Heißwasser) und eine Badewanne. Bettwäsche und Handtücher sind ausreichend vorhanden und sauber. Ebenso die Räumlichkeiten. Den Abend verbringen wir beim gemeinsamen Braai mit anderen Gästen der Lodge. Das Essen ist exzellent. Die Nacht im Cottage ist ruhig und erholsam.

Planung DERTOUR 8. Tag: Auf den Spuren der Big Five

Am Nachmittag erleben Sie die Höhepunkte der afrikanischen Wildnis während einer Wildbeobachtungsfahrt im offenen Safarifahrzeug. Am Abend kehren Sie zu Ihrer Unterkunft zurück zum Abendessen. (inkl. Wildbeobachtungen)

Unser Erlebnis:

Früh Morgens starten wir zum Game Drive mit einer Gruppe von noch 4 anderen Reisenden. Der Guide ist geschult und die Ausfahrt gestaltet sich spannend. Wir bekommen viele Tiere zu sehen und genießen unsere „Safari“. Gegen 10 Uhr gibt es das große Frühstücksbuffet und bis gegen 14 Uhr hat man Zeit zum Genießen in der Lodge. Egal ob am Gemeinschaftspool oder ganz privat in seinem Cottage. Das Mittagessen ist hervorragend und nach einer Pause geht es am Nachmittag bis gegen 20 Uhr wieder auf Safari mit ebenso schönen Erlebnisse wie am Morgen. Das Abendessen ist wieder ausgewählt und wirklich exzellent.
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Planung DERTOUR 9. Tag: Amakhala – Port Elizabeth

Morgens Wildbeobachtungen. Fahrt zum Flughafen Port Elizabeth. Rückgabe des Mietwagens und Ende der Mietwagenreise. Ca. 80 km

Unser Erlebnis:

Wie bereits am Tag davor stehen wir zeitig auf, genießen den Kaffe und gehen auf Tierbeobachtung. Auch hier sind wir wieder sehr zufrieden mit der Qualität und dem Guide. Nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet checken wir aus. Zu unserer Überraschung sind alle Mahlzeiten und Getränke mit eingeschlossen.

Nach ca. einstündiger Fahrt erreichen wir den Flughafen in Port Elisabeth. Wir finden gleich die Tankstelle und die Mietwagenfirma. Die Rückgabe des Fahrzeugs klappt zu unserere vollsten Zufriedenheit.

FAZIT:

Wir waren überrascht wie hervorragend unsere vorgebuchte „Cape in Style“ Tour geklappt hat. Bisher war ich nur selbstorganisiert in Südafrika und hatte Bedenken, dass die Flexibilität leidet. ABER wir hatten genügend Freiraum zur eigenen Gestaltung und haben durch die Vorbuchungen der Zimmer sogar noch Zeit gespart. Alles war hervorragend ausgesucht und überzeugte – von der Übergabe der Unterlagen, über die Autovermietung bis hin zu den Unterkünfen. Auch hier waren wir rundum zufrieden und sehr überrascht über den hohen Service, das gute Essen und die schönen Räumlichkeiten. Wir würden diese Tour auch anderen Reisenden empfehlen.

 

 

Die besten Beach-Bars rund um den Globus – Teil 1

Wer kennt sie nicht, diese Bars am Strand denen du total verfallen bist? Bei denen du dir wünschst der Sommer möge nie enden, die Sonne niemals im Meer versinken und der nächste Morgen nicht dämmern?IMG_9461
Es sind diese Sehnsuchtsplätze die wir nie vergessen werden. An die wir uns zurück wünschen und die uns gelehrt haben, wie kostbar selbst eine Nacht sein kann. Orte an denen wir uns angekommen gefühlt haben, an denen die Drinks kühl und der Barman heiß war. Wo wir besondere Momente erlebten, Wildfremde zu Freunden wurden, der Takt der Musik zu den Wellen passte und der Rest der Welt keine Rolle spielte.
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Ich möchte dir meine Lieblings-Strand-Bar vorstellen und sammle hier die Highlights anderer Blogger und Reisender zu deiner Inspiration! IMG_0363Die Strandloperheißt mein Refugium und eigentlich ist diese Bar ein Open-Air-Strandrestaurant – was natürlich auch eine Bar mit einschließt. In Langebaan an der sonnigen Westküste Südafrikas gelegen lockt sie mit einzigartiger Kulisse, türkisblauem Meer und maritimer Deko. Und genau deshalb liebe ich es auch so unheimlich hier zu sein. Dieser Ort ist für mich das Lebensgefühl des Sommers – in Reinform.IMG_0347
Das Konzept ist simpel: Die Location und dazu frisch gegarte Küche vom Besten was das Meer um die Langebaan Lagune hergibt. Dazu lockere Atmosphäre und leckersten südafrikanischen Wein, ein kühles Bier oder ein prickelndes Cider.

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Man trifft sich bereits am Mittag mit Freunden und verbringt gleich den ganzen Tag hier. Denn die 7 Gänge und die Drinks müssen nun mal zelebriert werden. Alles von Backwaren bis zum Fisch wird frisch überm Feuer zubereitet. Man kann dabei sein, wenn der Hummer auf dem Grill schmort und das Brot im Ofen bäckt. Wenn der süße Duft aller Leckereien sich mit der Meeresbrise verbindet und die Nase sanft umschmeichelt.
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Wem bei aller Schlemmerei heiß geworden ist, der findet herrliche Abkühlung, an den kleinen Buchten, zwischen malerischen Felsen im türkisblauen Meer.
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Und nicht nur ich bin ein Fan der Kulisse des Strandlopers. Sie ist auch ein gern gewählter Rahmen für Shootings oder Filmaufnahmen. Also wundert euch nicht, wenn ihr hier mal auf ein paar prominente Gesichter trefft.

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Am Meisten genieße ich es, Freunde mit hierher zu nehmen, über Stunden zu plauschen und die Sonne im Meer untergehen zu sehen. Ein Cider in der Hand, eine Melodie im Kopf und im Kreis meiner Lieben.

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Mehr Impressionen von „Die Strandloper“ findet ihr im LINK und hier die Adresse für euren Besuch:

Die Strandloper Restaurant
Langebaan, 7357, Südafrika
Telefon:+27 22 772 2490

oder im Netz unter www.strandloper.com.

 

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An meiner Blogparade haben sich viele tolle Blogger beteiligt. Welche Beachbars sie toll finden und wohin es sie immer wieder zieht, erfährst Du durch klicken auf LINK!

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In diesem Sinne: #get up & get lost!

 

Fotoparadiese – Lass Dich von der Welt verführen!

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen Dich zum Reisen inspirieren! Auf die Idee dazu gebracht hat mich Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema „Welche sind meine Fotohighlights aus dem ersten Halbjahr 2016?“ hat er Lust gemacht, sich darüber mal länger Gedanken zu machen. Denn da dieses erste Halbjahr zu mehr als der Hälfte aus Reisen bestand, fällt mir die Auswahl allerdings reichlich schwer.IMG_2016Mein Jahr startete mit einer langen Silvesternacht in Buenos Aires und 4 Monaten on Tour. Meine Reise führte mich dann weiter nach Uruguay sowie Brasilien, Peru, Chile und Bolivien. Ein wirklich unglaublicher Trip! Ein Reisegewinn brachte mich danach noch zu meinen Freunden nach Südafrika. Zurück in Deutschland standen ein paar Städtetrips auf dem Programm. So besuchte ich zum Beispiel Breslau in Polen (die Kulturhauptstadt Europas), war Gast bei den „Alten Meistern“ in Dresden und entdeckte den Nikolaifriedhof“ in Görlitz für mich. Aber auch der sagenumwogenen Rakotzbrücke in Kromlau habe ich einen Besuch abgestattet. Rundum ein spannendes erstes Halbjahr mit vielen fotografischen Highlights, was die Auswahl so schwer für mich machte. Deshalb gibt es hier neben den Motto-Blogparaden-Bildern noch ein paar meiner Lieblingsbilder als Extra.

Fröhlich bunt ist meine Reiseerinnerung an Südafrika
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Ich starte mit dem klassischen Badehäuser-Bild, welches auf keiner Kapstadt Reise fehlen darf und so bezeichnend ist für Südafrika. Eigentlich schon total abgegriffen dieses Motiv, aber die Regenbogennation ist bunt und voller überschwänglicher Lebensfreude und das verkörpert dieser Schnappschuss für mich. Als ich in Kapstadt lebte, waren die Häuser recht ungepflegt und wenig ansehnlich. Jetzt sind sie frisch gestrichen und endlich auch zu einem Fotomotiv für mich geworden. Den Trip nach Südafrika haben wir zu meiner großen Freude gewonnen. Für mich war es ungeplant die Chance in meine alte Heimat zurückzureisen und meine vielen südafrikanischen Freude zu besuchen. Zu meiner großen Freude, hat genau am Tag unserer Landung, meine Freundin ihr Baby bekommen und ich konnte beide direkt in die Arme nehmen. Perfektes Timing. Weitere Motive aus dieser Serie findest Du in meinem Flickr-Album.

Schwarz-Weiß” die Nazcar-Linien in Peru

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Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca in Peru. Lange Jahre spekulierte man über ihre Herkunft. Erich von Däniken heizte mit seiner Theorie diese Linien seien von Außerirdischen geschaffen, die Geschichten um ihre Entstehung noch an. Inzwischen geht man davon aus, dass sie von Menschenhand aus religiösen Gründen geformt wurden. Wir sind extra nach Nazca gepilgert, um diese im Sand gezeichneten Linien, aus der Luft zu sehen. Leider hatte ich vergessen, dass diese „Objekte“ umkreist werden und so war mir während des gesamten Überflugs einfach nur brechübel. Aber sonst war das echt ein Highlight. Weitere Motive wie den Kolibri, den Affen usw. findest Du in meinem Flickr-Album.

Mein Licht-Moment in Montevideo, Uruguay

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Eigentlich soll man ja als Frau, in einer fremden Stadt, nachts nicht alleine unterwegs sein, aber in Montevideo habe ich mich sicher gefühlt. Deshalb bin ich dort auch in der Dunkelheit auf Motivsuche gegangen. Dabei raus gekommen ist dieses wunderbare Foto und eine herrliche Erinnerung. Außerdem verkörpert das Bild sehr gut den Kontrast dieser Stadt. Auf der einen Seite top gepflegte Bauwerke und auf der anderen Seite, Gebäude die dem Verfall überlassen werden. Vom Licht in die Dunkelheit – könnte man fast schon sagen. Bilder zu Montevideo sammle ich auf Flickr.

Tierisch lustig fand ich all die Lamas, Vicunas, Alpacas und Guanakos in den Anden

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Auf unserer Reise durch Chile, Peru und Bolivien sind uns eine Vielzahl von Lamas, Vicunas, Alpacas und Guanakos begegnet. Und ich schwöre mein Freund musste an jedem einzelnen Tier anhalten für ein Foto! Einmal waren wir sogar live bei der Geburt eines Baby-Alpacas dabei! Ich liebe es einfach, wie sie den Hals verdrehen und einen musternd anschauen. Zum Schreien. Meine riesige Kollektion dieser so typischen Andentiere findest Du in meinem Flickr-Album und zum Video kommst Du durch klicken auf LINK.

Mein spezieller Fahrzeug-Moment in Bolivien

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Dieses Bild entstand in Uyuni (Bolivien) und ich habe es „Affenzirkus“ genannt. Wir hatten eine Tagestour in die Salar de Uyuni (Salzsee) gebucht und der Besuch der „Cementry of the trains“ war der erste Programmpunkt auf diesem Ausflug. Allerdings waren wir damit nicht die Einzigsten, die eine solche Tagesplanung hatten. Rund 300 Personen hampelten auf zwei Zugresten rum und machten Fotos. Die alten Züge waren ausrangiert worden, nachdem sie für den Abtransport von Rohstoffen in dieser Region unbrauchbar geworden waren. Auf Grund des hohen Salzgehalts in der Luft, sind sie herrlich verrostet und ein echt schönes Fotomotiv – wenn einem nicht hunderte Selfie-Jünger im Weg herrumturnen und einem mit ihren Sticks die Augen ausstechen. Nach Tagen in der Einsamkeit im Norden Chiles fand ich diese Menschenmassen einfach unerträglich. Ich bin am nächsten Tag noch mal zum Fotografieren hin. Diesmal nicht um 11 Uhr, wenn alle Gruppen hier aufschlagen. Das Ergebnis kannst Du Dir in meinem Flickr-Album anschauen.

Natur pur in Chile

IMG_0332Die Region Arica y Parinacota im Norden Chiles hat bei mir  bleibenden Eindruck hinterlassen. Riesige Vulkankrater, zügellose Wetterkapriolen, heiße Quellen, dampfende Geysiere und das in wilder und nahezu menschenleerer Gegend. Ich habe es geliebt dort unterwegs zu sein. Allein, wenn ich dieses Bild sehe bin ich sprachlos und absolut überwältigt von dieser einmaligen Schönheit. Chile hat in diesem Jahr Südafrika vom Thron meiner liebsten Reiseländer katapultiert – Und wer mich kennt, der weiß, das will was heißen. Ich spare jetzt schon für den nächsten Trip, um so schnell wie möglich auch nach Patagonien im Süden Chiles reisen zu können. Mehr Impressionen gewünscht? Dann klicke auf LINK.

EXTRA Plus Bilder!

Heimat-Highlight nenne ich dieses Foto aus Kromlau in Deutschland

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Von meinen Freunden werde ich ja immer getadelt, dass nicht nur das Ausland schön sei – und Recht haben sie. Die Rakotzbrücke habe ich auf Instagram entdeckt und bin neugierig geworden, wo dieses märchenhafte Bauwerk zu finden ist. Und siehe da! In unserer deutschen Heimat. Um ganz genau zu sein in Kromlau, Sachsen – kurz vor Bad Muskau, einer Grenzstadt zu Polen. Ich war mehr als erstaunt, dieses imposante Bauwerk hier zu finden und konnte mir, einen Ausflug dahin nicht entgehen lassen. Inzwischen war ich schon mehrfach dort und möchte fotografisch festhalten, wie die Brücke im Wandel der Jahreszeiten aussieht. Begleitet mich gerne via Flick dabei.

Lebensfreude – festgehalten an der Wild Coast in Südafrika

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Dieses Foto ist sicherlich fotografisch nicht perfekt, aber dennoch ist es das für mich. Es verkörpert wie kaum ein anderes Bild auf meiner Reise durch Südafrika die Lebensfreude dieses Landes. Eigentlich sollte „Hole in the wall“ das Loch im Felsen dahinter das Motiv sein, doch spielende Kinder hatten mich umkreist und machte ihre Späße mit mir. Rausgekommen ist dieser herzerwärmende Schnappschuss und eine wunderbare Erinnerung an die Wild Coast. Auch hier gibt´s noch mehr Lebensfreude und Landschaftsschnappschüsse im Flickr-Album.

Tanz auf dem Vulkanfeld in Chile

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Im Norden der Chilenischen „Región de Antofagasta“, etwa 95 km nordöstlich von San Pedro de Atacama und nahe der Grenze zu Bolivien, befindet sich das größte und bekannteste Geothermalfeld der südlichen Hemisphäre. Und es ist sogar das drittgrößte weltweit. Der Besuch dort hieß für uns um 3 Uhr aufstehen, fürchterlich zu frieren und eine wirklich waghalsige Anreise zu meisten, um auch ja noch vor Sonnenaufgang dort zu sein. Denn es hieß, man sieht die Dämpfe der Geysiere am besten im Dunkeln, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen aufgeht. Ich für meinen Teil fand es zum Sonnenaufgang viel spektakulärer. Ihr Licht brachte diese faszinierende Landschaft erst so richtig zum Leuchten und setzte die Geysiere perfekt in Szene. Zudem war es auch sehr aufregend, so auf einem Lavafeld spazieren zu gehen! Noch nicht ganz vollständig ist mein Flick-Album, aber ich arbeite daran:)

Mein zweiter Licht-Moment im Addo Elephant Park in Südafrika

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Etwas außer der Reihe möchte ich diesen zweiten „Licht-Moment“ zur goldenen Stunde im Addo Elephant Park in Südafrika nicht unter den Tisch fallen lassen. Nach hunderten aufregender Elefanten-Sichtungen und eigentlich schon auf dem Rückweg, ist uns diese Herde von Kudus begegnet. Im Licht der untergehenden Sonne hatte dieses Aufeinandertreffen schon etwas Magisches. Schau mal im LINK da finden sich noch mehr Tiere!

Abenteuer pur das Reserva Nacional De Paracas, Peru

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Einer meiner absoluten Lieblingsschnappschüsse ist im Reserva Nacional De Paracas in Peru entstanden. Kein Bild in meiner Sammlung verkörpert mehr Lust auf Outdoor und Abenteuergeist als dieses Foto. Nur wünschte ich mir, ausnahmsweise mal nicht hinter sondern vor der Kamera zu sein und auf den Klippen dieses Felsens zu stehen. Die Arme auszubreiten, den Wind, die salzige Meeresluft und die Kraft der Natur zu spüren. Mehr atemberaubende Bilder auch hier in meinem Flickr-Album.

Hier bin ich Mensch – im Colca Canyon in Peru

IMG_9292Im Colca Canyon, im kleinen Ort Cabanaconde, war ich Gast auf einer kirchlichen Prozession. Es wurde eine Art „Ernte-Dank-Fest“ gefeiert. Auf dem Marktplatz traf man sich zum Tanzen, Singen und Trinken. Ein rauschendes Fest und ich war eingeladen. Als der Festzug sich wieder in Gang setzte, kam diese Dame nicht hinterher. Ich hakte mich kurzerhand bei ihr ein und half ihr nicht zu stolpern und Schritt zu halten – dafür schenkte sie mir dieses wunderbare Lächeln. Ist sie nicht eine wunderschöne ältere Dame? Ich verstehe gar nicht, warum man faltenlos altern will? Falten haben Würde, sie erzählen ganze Lebensgeschichten und geben Charakter. Seit der Begegnung mit ihr bin ich mir ganz sicher, nie Botox zu brauchen;) Mehr Bilder vom Colca Canyon und seinen hinreißenden Bewohnern findest Du in meinem Flickr-Album.

Der Himmel auf Erden in einem Tal bei Colchane, Chile

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Dieser Flecken Erde verkörpert für mich den Garten Eden. Schnatternde Enten im Wasser, süße Lama Babys auf der Wiese, grasende Schafe und Ziegen direkt neben dran. Als hätte Gott sie alle hierher gebracht um der Welt zu zeigen, dass es geht – das friedliche Miteinander! Noch dazu in dieser Landschaft. Eine Oase aus kleinen Weihern, saftigen Grünflächen, plätschernden Bächen, beeindruckenden Vulkanen und herrlicher Ruhe. Ja, genauso stelle ich mir das Paradies vor. Damit Du es Dir auch vorstellen kannst, schau doch mal im LINK!

Fotoparadiese gefunden?

Ich hoffe meine kleine Exkursion hat Dich inspiriert, Dein Fernweh geweckt und Dir Lust aufs Reisen gemacht. Ich freue mich über Dein Feedback zu meinen Fotos und Geschichten. Schreib mir gerne Deine Meinung – hier direkt im Kommentarfeld.

Mietwagen in Afrika – Das ist besonders zu beachten!

Überall auf der Welt gibt es Dinge auf die man bei der Mietung eines Fahrzeuges achten muss. Doch gerade die Bedingungen in Afrika verlangen eine besondere Weitsicht bei der Buchung. Mit Afrika-Touren verbindet man neben dem Naturerlebnis ganz klar auch weite Strecken, ausgedehnte Fahrten und unbefestigte Straßen. Das setzt neben fahrerischen Kenntnissen auch technisch einwandfreie Fahrzeuge voraus.Landi Mietwagen Kgalagadi Transfrontier ParkWer auf seinem Afrika Road Trip mit einem Mietwagen unterwegs sein möchte, der sollte in erster Linie darüber nachdenken, was das Fahrzeug leisten soll. Ein Kleinwagen ist auf vielen Strecken einfach gänzlich ungeeignet. Bestimmte Gebiete dürfen sogar nur mit Allradfahrzeugen passiert werden.

Der zweite wichtige Aspekt ist die Zuverlässigkeit des Anbieters und seiner Fahrzeugflotte. Hier gilt es auf Qualität statt Geldbeutel zu setzen. Ein billiger Autovermieter investiert oft nicht genug in die Wartung seiner Fahrzeuge. Entsprechend drohen Defekte auf Grund von Verschleiß und der besonders starken Beanspruchung. Ein Liegenbleiben oder gar ein Unfall können dann nicht nur teuer sondern auch lebensgefährlich werden.

Es empfiehlt sich hier etwas Recherche in Bewertungsportalen und Foren, ob sich ein Anbieter als zuverlässig erwiesen hat. Oft sind es gerade kleine Unternehmen die auf Afrika spezialisiert sind und ihre Fahrzeuge besonders gut warten und mit der nötigen Sorgfalt pflegen. Negative Bewertungen sind für sie existenziell und so wird auf die Qualität geachtet. Deshalb sind diese Unternehmen auch unbedingt in die Betrachtung einzubeziehen.MietwagenWichtig bei der Anmietung von Fahrzeugen in Afrika ist auch die Erreichbarkeit der Leihwagenfirma. Gibt es eine Notfallnummer? Ist die Hotline auch nachts und am Wochenende erreichbar? Innerhalb welcher Zeitspanne wird geholfen? Auf Grund der riesigen Distanzen in Afrika muss auch auf diesen Service geachtet werden.

Anders als in Europa versichert man sich auch in Afrika gegen mehr Eventualitäten. Während ein Steinschlag in Deutschland eher selten vorkommt, ist er auf unbefestigten Straßen ein permanent drohendes Szenario. Selbst wenn man sich in Südafrika bewegt. Dort sind die großen Touristenrouten zwar sehr gut ausgebaut sind, dennoch wird man wahrscheinlich in die Verlegenheit kommen und die ein oder andere „Gravelroad“ benutzen müssen. Und sei es auf der Zufahrt zur Lodge oder dem Safaripark. Eine Steinschlagversicherung ist daher anzuraten.

Gleich so verhält es mit einem Unterbodenschutz und einer Reifenversicherung. Auf Grund des Straßenzustandes kann es leicht sein, dass man sich die Unterseite des Fahrzeugs aufreißt oder die Reifen schnell verschlissen sind und platzen.MietwagenNeben dem ohnehin im Auto befindlichen Ersatzreifen sollte mit dem Vermieter vorab geklärt werden ob das Mitführen eines weiteren Reifens sinnvoll ist. Sicherlich nicht notwendig, wenn man sich die Garden Route in Südafrika entlang bewegt. Wer aber in abgelegenen Gebieten auf zumeist unbefestigten Straßen unterwegs ist, dem ist ein zweiter Ersatzreifen bereits anzuraten. Dazu gehören auch Gebiete wie etwa der Kgalagadi Transfrontier Park, Landstriche in Botswana und ganz sicher auch alles nördlich davon.

So verhält es sich im Übrigen auch mit einem Ersatzkanister für das Fahrzeug. Wer lange Strecken plant der sollte sicher stellen, dass er auch genügend Benzin dabei hat. In Afrika kann es schon vorkommen, dass eine Tankstelle keinen Sprit mehr hat und die nächste in 300 km Entfernung ist. Ein Reservekanister ist ein dann ein absolutes Muss. Diese können oft beim Autoverleiher mitgebucht werden. Hier ist drauf zu achten, ob eventuell die Anschaffung eines eigenen Kanisters günstiger ist. Mindestens 10 Liter würde ich extra dabei haben.

Augenmerk sollte man auch auf die Versicherungspolice hinsichtlich des Diebstahl und Einbruchschutzes legen. Eine sachkundige Beratung ist hier unerlässlich. Überversichern braucht man sich nämlich auch nicht, wenn man in abgeschiedenen Gebieten unterwegs ist, in denen diese Art von Kriminalität keine Rolle spielt.Camping Danie Leni Road TripIn Afrika sind Beschädigungen der Fahrzeuge keine Seltenheit. Zu gerne werden diese Schäden dann vom Vermieter bei Übernahme unter den Tisch fallen gelassen. Wer bei Rückgabe nicht für Beschädigungen des Vormieters zahlen möchte, sollte schon vor Fahrtantritt das Auto gründlich prüfen. Hier empfiehlt es sich sein eigenes Übernahmeprotokoll* dabei zu haben und akribisch abzuarbeiten. Gerne werden Beschädigungen auf dem Dach (durch Äste) oder zerkratze Kofferraumöffnungen in Rechnung gestellt, da sie bei der Übernahme sehr leicht übersehen werden

Wer sich für ein Allradfahrzeug (4×4 genannt) entscheidet, der sollte sich vom Vermieter erklären lassen wie die Schaltung funktioniert und wie man Getriebeschäden vermeidet. Eine kurze Einführungsrunde halte ich hier durchaus für sinnvoll. Es ist nämlich nicht „nur“ einfaches schalten.

Wer sich generell mit Linksverkehr schwer tut sollte darüber nachdenken einen automatikgetriebenes Fahrzeug zu buchen. Das kostet zwar mehr, aber trägt zu Sicherheit im Verkehr und zur eigenen Ruhe bei.

Reisende die zu ihrem Fahrzeug auch, wie in Afrika üblich, ein Campingzelt auf dem Dach mitgebucht haben, sollten auch hier mit dem Vermieter zusammen die Funktionsweise durchspielen.image-2015-10-06(13)Beachtenswert sind auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Vermieter. Es gibt Leihfirmen die ihre Fahrzeuge rund um die Uhr tracken und eine ganz bestimmte Geschwindigkeit voraussetzen. Ob diese sinnvoll ist wird dabei nicht hinterfragt. So sind dann zum Beispiel auf namibianischen Gravelroads grundsätzlich 80 km/h vorgeschrieben. Oft sind diese aber in einem sehr guten Zustand, dass selbst die Behörden die Straße für 100 km/h Geschwindigkeit freigegeben haben. Wer dann schleichen muss verliert wertvolle Urlaubszeit.

Zu trockenen Straßen gehört in Afrika auch feinster Staub der sich überall im Fahrzeug absetzt. Oft ist es billiger das Fahrzeug vor Abgabe noch reinigen zu lassen, anstatt es teuer beim Autoverleiher bezahlen zu müssen. Auch hier ist vorab das Beratungsgespräch mit der Leihfirma zu suchen und abzuklären welche Verschmutzungen als „normal“ akzeptiert werden. Starke Verschmutzungen können (teuer) nachberechnet werden.

Wer diese grundlegenden Dinge beachtet, der wird sicherlich ein sorgloses Mietwagenerlebnis haben und im Schadensfall auch nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Ich wünsche eine sichere Fahrt und großartige Erlebnisse.

In diesem Sinne #get up & drive safely!

#info* Da ich sehr oft im Mietwagen unterwegs bin und auch schon teure Erfahrungen machen musste habe ich mir ein eigenes Übernahmeprotokoll erstellt. Dieses stelle ich gerne zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Durch Klicken auf LINK gelangt man zum Download.

 

5 Sonnenziele – Vom Blogger empfohlen!

Sonnenziele – Wer sehnt sich nicht nach ihnen, wenn in Deutschland das schöne Wetter auf sich warten läßt? Wer hat nicht Lust auf Traumstrände statt Freibad und Meerbrise statt Durchzug in der Wohnung?Palme, Strand, MeerAn den Strand zum Beispiel – dahin wo wir uns besonders gerne sehen. Hier sind meine 5 Sonnenziele für dich. Von Klassiker bis Außergewöhnlich. Von Luxus bis Backpack. Und alle garantiert erprobt und für gut befunden!

Sonnenziel Südafrika!

Kapstadt, Tafelberg, SüdafrikaEin Klassiker unter den Sonnenzielen ist ganz klar Südafrika, denn hierhin kann man das ganze Jahr reisen! Egal ob Westküste mit dem wunderschönen Fischerdorf Paternoster oder entlang der Garden Route bis Jeffreys Bay oder zu Safari im Krüger. Südafrika hat einfach immer die beste Jahreszeit für große und kleine Fluchten zu Sonne, Strand und Meer. Guck mal hier: LINK

Sonnenziel Dominikanische Republik!

DomRepJa, du hast richtig gelesen, ich empfehle dir die DomRep! Und weißt du auch warum? Das Land hat sein Image vom Billigtourismus abgelegt und den Wandel vollzogen. Es entstehen nur noch 5 Sterne Luxus-Resorts und die solltest du dir neben den immer noch traumhaften Stränden sicher nicht entgehen lassen. Frag im Reisebüro explizit nach den neuen Häusern – du wirst überrascht sein! Wer noch skeptisch ist, der lese mal im LINK.

Sonnenziel Honduras!

Indura Beach Resort HondurasVöllig unterschätzt auf der Karte der Reisenden ist Honduras fast noch Geheim-Tipp. Das Land in Zentralamerika hat nicht nur mit Maya-Tempeln aufzuwarten. Es hat auch eine geradezu himmlische Karibikküste, jede Menge Inseln für Robinson-Crusoe-Feeling und mit dem zweitgrößten Riff der Welt auch ein absolutes Tauch-Eldorado! Backpacker lieben die Insel Utilá. Einfacher erreichbar und nicht weniger spannend, ist die große Schwesterinsel Roatan. Mein Tipp ist das „INDURA“ 5 Sterne Resort – eine großartige Anlage, mit Spa, Golfplatz, Privatstrand und jeder Menge Luxus! Alle Honduras-Tipps hier im LINK!

Sonnenziel Brasilien!

Beach , Traumurlaub, Fortaleza, BrasilienKeine Frage, Brasiliens Strände können echt was! Kilometerlange, feinsandige Strände, türkisblaues Meer und Frauen in ultraknappen Bikinis. Wer also genau das genießen will, der sollte die Suchmaschinen rauschen lassen. Flüge nach Rio de Janeiro sind in zB. der Wintersaison unglaublich günstig zu bekommen und auch sonst oft im Angebot. Schaut direkt nach den Angeboten der Airlines – von Condor, über IBERIA bis LAN. Ich habe schon Angebote für 250 EUR gesehen. Hotels in Rio sind nicht gerade ein Schnäppchen. Schaut bei Airbnb nach günstigen Angeboten oder weicht auf Reciefe, Belize oder Fortaleza aus. Wenn es doch Rio wird, dann bucht euch nicht an der Copacabana ein sondern an die viel schönere & hippere Ipanema-Bucht.

Sonnenziel El Salvador!

El SalvadorEl Salvador ist sicherlich auch kein Land was jeder auf der Agenda hat, aber genau das macht es so interessant! Von Vulkanen, exzellenten Wellen für Sürfer bis hin zu Maya-Stätten ist es ein riesengroßer Abenteuerspielplatz. Und genau weil es so wenige kennen, mußt du dir den Strand auch nicht mit hunderten von Leuten teilen. Backpackerfeeling, günstige Unterkünfte direkt am Meer und die besten Wellen versprechen einen grandiosen Urlaub. Nach Latainamerika gibt es immer wieder Schnäppchenpreise. Auch hier solltest du mal ganz genau bei IBERIA oder in den Flugsuchmaschinen schauen. Warum ich El Salvador besonders schätze erfährst du durch klicken auf LINK.Sonnenziele Winterparadiese Zitat Quotes, InspirationIn diesem Sinne: #get up & sun burned!

 

5-Sonnenziele-im-Winter

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Kapstadt-Beach-Spezial – Den Strand in Big Bay solltest du nicht verpassen!

Das schönste an Kapstadt überhaupt ist die Abwechslung die diese Stadt bietet und das gilt gerade auch für seine Strände. Einer schöner als der Andere: Vom weitläufigen Bloubergstrand über den traumhaften Camps Bay Beach bis hin zu den Modelstränden in Clifton findet ihr jeder seine persönliche Bade- oder Flanierbucht. Viele sind der Annahme, Kapsdtadt das sei nur die Citybowl- doch weit gefehlt! Denn Kapstadts Stadtteile erstrecken sich von Big Bay bis Müzenberg oder Simons Town und mit ihnen die Strandabschnitte, die einen so verschiedenen Charme haben, wie die „Subburbs“ selbst.image-2015-11-19(7)Ich habe lange in Kapstadt gelebt, kenne sie alle und möchte dir meine Lieblinge unter den Stränden gerne näher bringen. Welcher der schönste Beach ist maße ich mir nicht an zu sagen, aber ich kann dir die Vorzüge zeigen, damit du deinen persönlichen Traumstrand findest!

Heute stelle ich dir Big Bay vor & zeige dir das der Strand dort ein wahres Paradies für Wassersportler und Spaziergänger ist:

Tafelberg Lieblingsbild Table Mountain Kapstadt, Big BayBig Bay hat einen breiten, weißen Strand auf dem die Wellen sanft ausrollen. Besonders in den Morgen und Abenstunden ist er ein belieber Treff für Jogger & Spaziergänger. Wer in Richtung Melkos unterwegs ist, kann hier über Stunden herrlich den weitläufigen Strand, die Meerluft und die Aussicht genießen. Der Sand ist recht fest, man sackt nicht ein und das macht ihn so ideal für ausgiebige Spaziergänge. Zudem ist er sehr gepflegt. Es gibt keine Seeigel oder spitzen Steine und so kann man gut und gerne aufs Schuhwerk verzichten. In der Nebensaison ist es hier herrlich ruhig und nichts stört den majästätischen Blick auf den Tafelberg.Red Bull King of the air Kapstadt, Big BayAußerdem ist er auf Grund seiner Lage und den Windverhältnissen ideal für Surfer und Kitesurfer. Eben wegen dieser guten Voraussetzungen findet hier jedes Jahr auch der Red Bull King of the airKitekontest statt. Wer zu dieser Zeit in der Stadt ist, der sollte sich dieses Event auf gar keinen Fall entgehen lassen (Eintritt frei!). Die Kiter legen hier atemberaubende Sprünge ein und fliegen bis zu 200m weit!! (Siehe Link ganz am Ende)Red Bull King of the air, Kite, KitenDas lebendige Zentrum Big Bay´s ist die Eden on the Bay-Mall. Eine kleine Einkaufsmeile mit Supermarkt, Modegeschäften sowie Restaurants & Bars. Die Namen und Besitzer der Gastronomie wechseln häufig und in den Wintermonaten bleiben sie oft ganz geschlossen. Im Sommer und gerade an den Wochenenden geht es jedoch geschäftig zu. Im oberen Teil befinden sich Ferienwohnungen und außerhalb der Hochsaison bekommt man diese sehr gut ausgestatteten Räumlichkeiten oft schon sehr günstig über Gumtree.co.za oder Airbnb. Ein idealer Ausgangspunkt für Strandliebhaber und Wassersporler.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, Kapstadt, Eden on the BayÜber die Weihnachtsferien ist die kleine Wiese zwischen Eden on the Bay und dem Strand hoffnungslos übervölkert und wer hier einen einsamen Strand sucht ist zu der Zeit definitiv fehl am Platz. Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtUnd auch Sammler zieht es in Big Bay ans Meer, denn hier werden sehr oft Hai-Zähne angespühlt. Um sie zu entdecken sollte man aber schon früh aufstehen und ein gutes Auge haben.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtAm Wochenende ist Big Bay ein beliegtes Ziel für Familien, da neben dem Strand eben auch für das leibliche Wohl und Entertainment gesorgt wird. Man widmet seine Zeit dem Sandburgenbau, den ersten Surfversuchen oder trifft sich auf einen Plausch mit Freunden.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtAuch der örtliche Kanuverein hat hier sein Vereinsheim. Die angeschlossenen sanitären Anlagen dürfen von allen Besuchern genutzt werden oder man findet sie zusätzlich in der Mall. Auch das macht Big Bay zu einem beliebten Ziel für Groß und Klein.Red Bull King of the air, Kapstadt, Big BayJe nach Ebbe und Flut (Hightight & Lowtide) kann man an einer Stelle über die Sandbank auf eine kleine, vorgelagerte Insel spazieren. Das zurückkehrende Wasser sollte man aber im Auge behalten, da es hier schon unschöne Unfälle unachtsamer Spaziergänger gab.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtWo die Grenze zwischen BigBay und Blouberg ganz genau gezogen wird, darüber streiten sich die Geister. Deshalb seien hier noch zwei Lokalitäten erwähnt, die offiziell schon zu Blouberstrand gehören aber doch irgendwie mit Big Bay verbunden werden.Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtZum Einen ist da das ganz besonders beliebte Hotel/ Restaurant Blue Peter. Nicht etwa weil die Pizza dort der Kracher ist, sondern weil es „der“ Sundowner Treffpunkt schlecht hin ist.

Blue Peter, Big Bay, Blouberg, Kapstadt, SüdafrikaAm Wochenende gibt es hier Live-Musik und auf der terassenartig abfallenden Treppe und dem Rasenvorplatz trifft man sich um den Blick auf den Berg und die untergehende Sonne zu genießen. Big Bay, Tafelberg, Blouberg, Südafrika, KapstadtUnd dann ist da noch das Ons Huisie Restaurant in der malerischen Bucht. Hier geht es gediegener zu als bei Blue Peter. Man genießt den Blick, das gute Essen oder einen der besonders leckeren Khalula-Dom Pedros.

Dom Pedro, Kapstadt, Big Bay, Ons Huisie RestaurantSauberkeit

Die Strände werden ständig gepflegt und in einem sehr sauberen Zustand gehalten. Auch das Gassigehen stellt kein Problem dar. Ich habe noch nie Hundekot am Strand beobachtet, da die Halter sehr gewissenhaft ihrer Pflicht nachgehen.

Red Bull King of the air, Kapstadt, Big BayÖffentliches Verkehrsnetz

Big Bay hat eine hervorragende Anbindung an das MyCity Stadtbus-Netz und Haltestellen befinden sich sowohl bei Eden on the Bay als auch direkt hinter Blue Peter. Wer mag kann auch bis Melkbos fahren und von dort in Richtung Big Bay laufen und sich anschließend mit einem kühlen Getränk belohnen.

Tafelberg, Big Bay, KapstadtFazit

Ich mag die Strände in Big Bay besonders gern, weil sie so schön weitläufig sind und man morgens schon aktiv in den Tag starten kann. Sei es bei einem Spaziergang oder beim Joggen in den auslaufenden Wellen. Ich schätze es, dass hier keine Models rumliegen und ihre perfekten Körper präsentieren, sondern Leute wie du und ich hier ihre Zeit entspannt verbringen. Zudem ist durch die Surfer und Kiter eigentlich immer was geboten und diese sagenhaften Sonnenuntergänge über dem Meer und den faszinierenden Tafelbergblick bietet nur diese Seite.

PS: Hier noch ein visuelles Schmankerl für dich! Das Video zum Red Bull King of the Air:

Südafrika Ι Woodstock – Entdecke die Street Art Gallerie Kapstadt´s

Südafrika gilt unter Reisenden immer noch als unsicher, doch das Land und seine Menschen wollen den Wandel und Kunst war schon immer ein perfekter Weg dahin. Johannesburg, hat es vorgemacht und auch in Kapstadt gibt es eine Sammlung von kreativen Hubs aus Künstlern, Designern und Musikern die sich vorgenommen haben aus ehemals schmuddligen Virteln wie Woodstock hippe Kultvirtel zu machen.

Schon lange haben Street Art aka Wandmalereien und Graffitti hier eine Heimat gefunden – ein Großteil der dieser Werke entstand im Jahr 2011 aus einer Initiative aus „word of art“ und Adidas Originals. Jetzt macht man Woodstock und seine Kunst salonfähig und bietet Citywalks an . Damit gibt man den Häusern nicht nur ein Bild, sondern auch eine Geschichte.

Inzwischen haben sich Künstler aus der ganzen Welt in Woodstock vereweigt. Wer auf Street Art steht und etwas zum Wandel beitragen möchte, der sollte sich ruhig die Zeit nehmen das Virtel, seinen Menschen und die Erzählungen hinter den Bildern zu entdecken – am Besten bei einer geführten Tour. Die Guides sind oft die Künstler selbst und das verleiht der Tour gleich noch einen ganz persönlichen Touch.

Zum Bilder vergrößern einfach in die Gallerie klicken!












Kgalagadi Transfrontier Park – Infos & Fakten für deinen perfekten Trip!

Der Kgalagadi Transfrontier Park ist ein Wildreservat welches in der Kalahari Region Südafrikas und Botswanas liegt und mit seinen Ausmaßen zu den größten Naturschutzgebieten der Welt gehört.image-2015-10-23(7)Der Park bietet eine majestätische und schier unendliche Wüstenlandschaft mit wandernden Herden von Gnus, Eland & Oryx-Antilopen, Springböcken und einer Fülle von Raubtieren wie Löwen, Geparden und Leoparden. image-2015-10-23(9)Die Kalahari-Wüste mit ihren endlosen roten Dünen, mit einzigartiger Flora und einer Artenvielfalt von epischem Ausmaß ist Anziehungspunkt tausender Naturliebhaber, Fotografen und Naturwissenschaftler jedes Jahr. image-2015-10-23(14)Das Naturschutzgebiet welches Gebiete beider Länder einschließt wurde im Jahre 1999 aus dem Kalahari Gemsbok National Park in Südafrika und dem angrenzenden Gemsbok National Park von Botswana gegründet und offiziell am 12. Mai 2000 von den Präsidenten beider Länder eröffnet.image-2015-10-23(19)Er umfaßt eine Gesamtfläche von 37.256 km² und seine natürliche Grenze bildet der Nossub River. Ziel des Parks ist es das Wild ungehindert und ohne Grenzen auf seinen uralten Pfaden zu Wasserlöchen, Lebensräumen und Nahrung ziehen zu lassen, was für das Überleben in der Wüste elementar wichtig ist. Der Name Kalahari wurde aus dem Kgalagadi WortMakgadikgadi“ abgeleitet und bedeutet in Tswana „Das große durstiges Land“ oderSalzpfanne“. image-2015-10-23(11)Noch immer gibt es Urweinwohner im Park. Die Mier & Khomani San – oder auch Buschmänner genannten Urvölker dieser Gegend haben von der südafrikanischen Regierung einen Teil des Landes zugesprochen bekommen. Reiten Reitsafari Safari Landschaft KalahariDieser nennt sich Ae!Hai Kalahari Heritage Park und wurde auch dazu geschaffen eine „Dark Sky Protection“ Zone zu bilden und den für diesen Bereich einzigartigen schwarzen und von Lichtverschmutzung nicht betroffenen Bereich zu schützen.SALT Milky Way Milchstraße SterneDie Gegend des Kgalagadi Transfrontier Park wird durch das halbtrockene Klima geprägt. Die Niederschlagsmenge liegt bei 100 mm im Südwesten bis 350 mm im Nordosten des Parks. Mit Regenfällen ist in der Hauptsache zwischen November und April zu rechnen. image-2015-10-23(12)Dabei können diese mit Platzregen, dramatischen Gewittern, starken Windböhen und Staubstürmen einhergehen. In den Wintermonaten kommt es vor, dass die Bodentemperatur 25°C niedriger als die Temperatur der Luft ist. Auch Bodenfrost ist möglich. image-2015-10-23Die Landschaft von wird von alten, ausgetrockneten Flussbetten des Auob und des Nossob, sowie farbreichen Sanddünen, Salzpfannen, offenen Ebenen und flachem Buschfeld bestimmt. image-2015-10-23(16)Die spärliche Vegetation besteht in der Hauptsache aus Büschen sowie Grasland, allerdings sind auch Akazien und Kameldorn-Bäume zu finden, die dankend als Schattenspender von zahlreichen Tieren angenommen werden. image-2015-10-23(18)Das Buschland wird dichter je mehr man sich dem Süden nähert. Die Kgalagadi Pfannen sowie deren Flüssläufe werden von hohen Dünen umgeben. Die Pfannen füllen sich mit Wasser während der Regenzeit und enthalten nährstoffreiche Böden und Salzeimage-2015-10-23(13)Trotz der harschen Lebensbedingungen ist die Kalahari ein wichtiger Lebensraum und sie ist bekannt für einzigartige an die Wüste angepassten Säugetiere, Vögel, Reptilien und Nagetiere. Allein 58 Säugetierarten finden im Kgalagadi eine Heimat. image-2015-10-23(10)Er ist Lebensraum für mehrere Antilopenarten wie Springbock und Oryxantilope (auch als Gemsbok bezeichnet), Kuhantilope (Hartebeest) und Elenantilope (Eland).image-2015-10-23(8)Berühmt geworden sind die Kalahari Löwen, deren Mähnen bei den erwachsenen Männchen schwarz gefärbt sind. Leider gibt es zum Bestand der einzelnen Tierarten im Park keine gesicherten Angaben. image-2015-10-23(2)Mit 245 Arten von Vögeln ist der Park weit über seine Grenzen bei Liebhabern bekannt, die extra zum „Birdwatching“ anreisen.image-2015-10-23(1)Im Park gibt es 3 große eingezäunte Camps dazu gehören, das Twee Rivieren, Nossob und Mata Mata. Außerdem hat man die Möglichkeit in einem der 6 Wildernesscamps zu übernachten.image-2015-10-23(4)Für die Anreise sind die Tor-Öffnungszeiten, sowie die Fahrtzeiten (bei 30km/h) zu den Camps zu beachten, da es strikt verboten ist bei Dunkelheit im Park zu fahren.image-2015-10-23(6)Ein Geländefahrzeug ist zwar bei Parkeintritt nicht vorgeschrieben, aber es empfiehlt sich ein Allradfahrzeug (4×4) zu führen, da für die Wildernesscamps „Bitterpann“ und „Gharagab“ ein solches Allradfahrzeug vorgeschrieben ist.image-2015-10-23(15)Es gibt 3 Tankstellen im Twee Rivieren, Nossob und im Mata Mata Camp. Das Mitführen eines Benzinkanisters ist wie überall in der Wildnis von Afrika dringend anzuraten.image-2015-10-23(17)Im Park ist das Aussteigen aus dem Fahrzeug strikt verboten. Nur in den Camps oder an speziellen Rastplätzen darf das Fahrzeug auf eigenes Risiko verlassen werden.image-2015-10-23(3)Besondere Ein- und Ausreiseformalitäten sind nicht nötig, wenn Ein- und Ausreiseland dasselbe sind.#infoWir waren im Februar 2015 im Kgalagadi Transfrontier Park. Dabei hatten wir wunderbare Tiermomente die ich in einem gesonderten Blogpost zusammengefaßt habe. Zum Artikel gelangst Du durch klicken auf LINK.

29+1 Grund verliebt in Südafrika zu sein, weil…

1.) … es das Land der absoluten Freiheit ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.56.462.) … ich das Bunte darin mag.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 10.05.013.) … es die atemberaubendsten Strände hat.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.03.174.) … die Weite einen so fesselt und in den Bann zieht.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.36.375.) … die Menschen einen Sinn für Kreatives haben.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.08.096.)… es ein riesen Abenteuerspielplatz ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.13.457.) … Lebensfreude hier spürbar wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.07.538.) … es die besten Weine der Welt gibt.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.22.329.) … die Landschaft so faszinierend …Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.25.36… und abwechslungsreich ist. Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.16.4710.) … es für Sportliebhaber eine reine Spielwiese ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.18.4611.) … Regeln & Gesetze einfach mal Auslegungssache sind.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.10.4712.) … weil man mit Walen, Haien & Pinguinen schwimmen gehen kann…
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.25.50…und die Big5 zum Landschaftsbild gehören.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.27.4713.) … die Menschen immer zu lächeln scheinen und das herrlich ansteckend ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 17.20.0914.) … der Himmel voller Sterne hängt und der Milky Way greifbar ist.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.33.5515.) … es die schönste Stadt der Welt beherbergt.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.24.0816.) … weil das Leben hier abwechslungsreich & aufregend ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.24.4417.) … das warme Licht einen einfach umhaut.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 12.32.4118.) … die abgefahrendsten Festivals hier stattfinden.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.42.2019.)… das Essen so verdammt lecker ist & selbst jede Kleinigkeit ansehnlich serviert wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.00.4120.) … der Tafelberg mehr als ein Weltwunder ist.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 16.51.5121.)… Freundschaft & Hilfsbereitschaft noch groß geschrieben werden.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 16.58.4322.) … es eine große Geschichte in der Menschheit hat.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.41.1523.) … weils so schön staubt beim Autofahren.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 11.41.5224.)… man es in jeder Lage versteht, sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen.
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 13.38.2725.) …es die spektakulärste Küstenstraße der Welt gib.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.16.0226.)… weil Lifestyle hier ein Lebensmotto ist und kein Kleidungsstil.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.20.3427.)… weil die besten Plätze des Landes trotzdem vor einem Kamin sind. (Das versteht nur, wer den südafrikanischen Winter überstanden hat)
Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.32.1228.)… weil es immer einen Grund zum Braaien gibt. (Africaans für Grillen, Barbecue oder Bruzeln;)Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.33.1829.)… weil sogar Kirche Spaß macht und gelebt wird.Bildschirmfoto 2015-08-13 um 15.43.58und finally… weil ich mich hier zu Hause fühle, wie in keinem anderen Land dieser Welt!
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PS: Das Bildmaterial ist aus meinem Archiv & über die Jahre gewachsen. Meine Liebe zu Südafrika erwachte als ich 2010 eine Traumreise ans Kap gewonnen hatte. 1 Jahr später habe ich meinen Job gekündigt, meine Wohnung aufgelöst, alles verkauft und bin mit einem Koffer und Rennrad nach Kapstadt umgezogen. 1.5 Jahre habe ich in der wohl schönsten Stadt der Welt gelebt und gearbeitet. Südafrika ist mir ans Herz gewachsen, wie kein anderes Land und ich bin über alles dankbar für diese Erfahrung. Meine Liebe zu den Menschen, der Natur und der südafrikanischen Kultur möchte ich euch in meinem Blog näher bringen. Wer Fragen zu Reisen, Aktivitäten oder Sicherheit hat, darf immer gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich habe noch viele liebe Freunde am Kap und reise regelmäßig in meine alte Heimat.

Südafrika Ι Big Swing. Big Fun – Ziplinen im Blyde River Canyon

Hui, hui – das war es, worauf ich mich schon so lange gefreut hatte. Urlaub in Südafrika, der mit einem Aufschrei beginnt! Nach Wochen im Büro, nach Monaten voll Arbeit und Stress war mir nach einem Befreiungsschlag. Nach fliegen, nach Adrenalin, nach Freiheit!Big SwingDen Blyde River Canyon hatte ich im Internet für mich entdeckt entdeckt und rausgefunden, was man da so alles anstellen kann. Ziplinen zum Beispiel! Auf dem Werbe-Video ein Felsen der majestätisch in die Höhe ragt und darunter ein Wasserfall, der sich tosend in die Tiefe stürzt. Der perfekte Startplatz für ein verrücktes Huhn wie mich!LeniUnd da stehe ich nun. Mein Puls rast, mein Herz schlägt bis in die Schläfen, meine Hände sind feucht und umklammern die Griffe. Ich renne auf die Rampe zu, mache einen riesen Satz und springe in die Luft… in die Leere. Mit einem lauten Ruf löst sich all meine Anspannung, mit einem Satz hab ich meine Angst überwunden, mit ein paar Schritten fühle ich absolute Freiheit!LeniIch schwebe dahin, gleite im Tragegurt über den Canyon. Hoch über der Schlucht und der Welt die nun unter mir liegt. Ich fühle wie das Adrenalin durch meine Adern schießt, wie reine Luft meine Lungen durchflutet und wieder neues Leben in mir ist! Jetzt war ich da! Vergessen die Anspannung der letzten Zeit, die Hektik der Großstadt, die Sorgen des Alltags – da war nur ich und dieser unvergessliche Moment.Big SwingVor meiner Nase der Wasserfall, den ich mir so oft erträumt hatte und über mir nichts als blauer Himmel und Sonnenschein. So, ja genau mit so einem Paukenschlag wollte ich starten. Starten in einen atemberaubenden Urlaub, in ein eine phantastische Reise, in einem unglaublichen Land.Big Swing BungeeDazu habe ich mir das Ziplinen über den Blyde River ausgesucht. Klar, hätte es auch der Bunge Jump sein können, aber ich wollte nicht den absoluten Thrill, sondern Genuss pur. Fallen lassen zwar, aber dann sicheres Hinübergleiten in eine tolle Zeit. Und das ist mir absolut gelungen.Leni

#infoWer sich auch für etwas Action am Blyde River Canyon in Graskop interessiert, für den hab ich hier die Kontaktdaten:

www.bigswing.co.za
Graskop
Hazyview/Bushbuckridge Road
Mpumalanga, Südafrika;
Telefon: +27 13 767 1621

Wir waren in den Nebensaison und ohne Anmeldung da, was kein Problem war. Checkt das ggf. im Netzt ab, um Wartezeiten zu vermeiden. Adrenalin-Junkies können da Bungee-Jumpen, Abseilen oder Ziplinen gehen. Also, worauf wartest Du noch? #get up and rock

 

 

Versunken im Blütenmeer – Flowersaison im West Coast National Park

Ganze Blütenmeere locken die Menschen jedes Jahr am Ende des südafrikanischen Winters in die Natur und in die südafrikanischen Nationalparks. Weltruhm erreicht hat inzwischen das Namaqualand, welches jährlich zwischen August und September tausende Besucher anlockt, um diesem Schauspiel beizuwohnen.BlütenmeerFast noch ein Geheimtipp hingegen ist der West Coast National Park, der ebenso wunderschön erblüht und von Kapstadt aus schnell zu erreichen ist: Er liegt etwa 100 Kilometer nördlich an der R27 in Richtung Langebaan. Der West Coast National Park wurde 1885 eingerichtet, um die einzigartige Flora und Fauna vor Zerstörung zu bewahren.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.53.39Mit 256 verschiedenen Vogelarten gehört er zu den bedeutesten Vogelschutzgebieten der Welt und ist damit ein Magnet für Ornithologen und Interessierte. Bekannt wurde der Park auch, weil hier die ältesten Fußabdrücke eines Homo Sapiens gefunden wurden. Ausgestellt sind diese jetzt in einem Kapstädter Museum.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.52.20Wir haben uns einen ganz besonderen Tag ausgesucht, um in den West Coast National Park zu fahren. Es ist wunderbar warm, der Himmel ist strahlend blau und die Sonne lächelt uns entgegen. An der Strecke werden wir von Giraffen überrascht, die im anliegenden “Büffelfontain-Park” grasen. Natürlich halten wir für einen kurzen Fotostop und sind trotzdem nach nur einer Stunde Fahrt von Kapstadt aus am Ziel.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.48.53Durch den Park fährt man am besten langsam und sehr wachsam. Natürlich auch, um die Landschaft zu genießen, aber hauptsächlich wegen der vielen Schildkröten, welche die Straße kreuzen, sich am Rand sonnen oder mitten auf dem Weg rasten. Ein besonderes Spektakel ist es jedoch, wenn diese putzigen Zeitgenossen die Beine in die Hand nehmen und über die Wege flitzen. Man ist durchaus geneigt, ihnen am liebsten nachzulaufen, sie einzufangen und sie mit nach Hause zu nehmen. Was natürlich strengstens verboten ist.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 17.59.40„Uns lockt es zunächst in die Lagune des Parks.“

Sanft eingebettet liegt sie in der Landschaft, das Wasser ist türkisblau, seicht und für die Westküste angenehm warm. Am Sandstrand kann man wunderbar mit Decke und Picknickkorb in der Sonne entspannen und einfach nur genießen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.47.47Der Blick schweift über das Wasser, zu den typischen Hausbooten und als aufmerksame Beobachter entdecken wir hier auch gleich die Vogelvielfalt des Parks. Selbst für mich als Nicht- Ornithologen ein Erlebnis.

Bildschirmfoto 2015-08-06 um 13.48.46Grellgelbe Vögel, die munter zwitschern und geschickt ihre Nester flechten. Diese hängen wie kleine Coucons von den Bäumen. Im knietiefen Wasser entdecken wir Flamingos, die anmutig auf Beute warten und im Sand schlendern verliebte Turteltäubchen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.47.32Für uns geht es unterdies in den oberen Teil des Parks weiter. Das so genannte „Postberg Nature Reserve“ ist nur speziell zur Blütezeit zugänglich. Vor uns erstrecken sich sanfte Hügel, leicht abfallende Täler und eine Blütenpracht, wie ich sie vorher nie gesehen habe.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.52.41Wir halten, ich schnappe mir die Kamera und springe aufgeregt aus dem Auto, um direkt abrupt zu stoppen: Ich habe die Augen geschlossen, atme tief ein und inhaliere den Duft von Millionen Blüten. Kein Parfum dieser Welt ist gleichzeitig so zart, so intensiv, so flüchtig und doch so direkt, so unglaublich berauschend in seinem Bouquet.

Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.49.24Ich öffne die Augen und stehe vor einem Blütenmeer.

Ihre bunten Köpfchen strecken sie der Sonne entgegen. Ein Teppich voller leuchtender Farben umgibt mich. Eine Pracht, wie Sie nur die Natur zaubern kann. Nachdem wir ausgiebig all den Blütenzauber bestaunt haben, jedes Bienchen und jeden Schmetterling beobachtet und fotografiert haben, picknicken wir noch ausgiebig im Farmhaus.Und bevor es wieder zurück nach Kapstadt geht, nehme ich noch einen tiefen Atemzug zum Abschied, so als könnte man den Duft in sich konservieren.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.49.48Wir hatten einen wirklich wunderbaren Tag in diesem Garten Eden und jeder, der Natur und Blumen liebt, sollte sich die Zeit nehmen, einen Abstecher in einen der Parks, zur Blütezeit, zu machen.Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.53.20Der West Coast National Park ist ca. 1.5h Fahrt von Kapstadt entfernt. Der Park ist zu jeder Jahreszeit sehr sehenswert und bietet jede Menge Freizeitmöglichkeiten: Wanderwege wie dem Bakoor Trail, Cycling Route Trail, Strandveld Trail, Postberg Trail und Steenbock. Oder Ihr macht Euch auf zum Küstenwald, der zu Vogelbeobachtung und Walwatching einlädt. Ihr könnt Schwimmen, Picknicken oder kayaken gehen.Bildschirmfoto 2015-08-06 um 13.48.20#infoDie Blütezeit ist immer zum Ende des südafrikanischen Winters und mit Beginn des Frühlings in den Monaten August und September – jeweils abhängig wie hartnäckig der Winter sich hält. Das Postberg Nature Reserve ist immer nur in der Zeit 1.8. – 30.9. geöffnet!

Aktuelle Öffungszeiten & Preise erfahrt ihr über die offizielle Sanpark-Seite. Die Wild Card wird in diesem Park akzeptiert und kann euch Geld sparen. Hier der Link zum Park, der aber auch telefonisch erreichbar ist (Rufnummer: +27 (0) 22 772 2144).Bildschirmfoto 2015-08-05 um 16.50.07Blumige Paradiese – vielleicht nicht in dieser Dimension – gibts sicherlich auch in Deiner Nähe… beim Alpenblühen, im botanischen Garten oder im Tropenhaus.

Also, worauf wartest Du noch? #get up & rock

Honduras? Was zur Hölle wollt ihr da?

„Honduras? Was zur Hölle wollt ihr da? Das Land ist extrem gefährlich, die Kriminalitätsraten sollen noch schlimmer, als die von Ciudad Juárez in Mexiko, sein. Regenwald und Touristenattraktionen sind unter der Kontrolle von terrorisierenden Banden wie der „Mara Salvatrucha 13“ − so schallt es aus dem Freundeskreis und auch das Auswärtige Amt warnt: „Honduras ist das Land mit der weltweit höchsten Mordrate.“

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Also was will ich da? Vielleicht der Welt zeigen, dass es ein phantastisches Land ist, mit freundlichen Menschen, faszinierenden Landschaften und einer Geschichte, die bis zu den Mayas zurück geht. Ich lass mich von solchen Warnungen nicht bremsen, obgleich sie mir natürlich zu denken geben und mich achtsam sein lassen. Aber ich habe in Südafrika gelebt, welches die höchste Vergewaltigungsrate hat und ich war als Backpacker in El Salvador, was ebenfalls hoch gelistet ist, in der Gewaltstatistik. Beides alleine als Frau. Und das alles war überhaupt kein Problem. Denn wenn man sich mit dem Konflikten eines Landes auseinandersetzt, dann merkt man auch schnell, dass es Touristen oft gar nicht betrifft.Honduras Goucho So auch in Honduras. Ja, es gibt Banden & Drogenkriege im Land, aber wir haben uns nicht in die Brennpunkte begeben, wir haben Nachtfahrten vermieden und genauso Orte, vor denen uns Einheimische gewarnt haben. Uns sind die regelmäßigen Straßenkontrollen der Polizei aufgefallen, aber das hat uns eher Sicherheit vermittelt und als Tourist wurden wir ohnehin immer freundlich durchgewunken. Und um es noch mal ganz deutlich zu sagen: Wir haben uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Man muss auch nicht ständig wachsam sein oder Sorge haben, beraubt zu werden. Das ist hier alles kein Thema. Touristen bekommen wirklich überhaupt nichts mit, von den im Vorfeld diskutierten Themen.

IMG_5045Honduras hat sich für uns von einer Perspektive gezeigt, die allen Vorurteilen und Statistiken trotzt. Das Land hat unglaublich offene, hilfsbereite und lebensfrohe Menschen, die Vielfältigkeit und Schönheit der Landschaft ist von so überwältigende Schönheit, dass es schwer fällt, sich nicht zu verlieben.IMG_4166

Verlieben in märchenhafte Ruinenstätten, karibische Traumstrände, farbenfrohe Häuser, verwunschene Nebelwälder oder in die bunte Unterwasserwelt des Belize Barrier Reef. Ich glaube, wenn ein Taucher, ein Architekt, ein Ornithologe, ein It-Girl und ein Archäologe zusammen hier Urlaub machen würden, wäre es trotzdem für alle perfekt. Und so geht es auch mir. Bis heute lässt mich dieses Land nicht los und ich träume mich zurück in die Zeit in Honduras.

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Neugierig geworden? Begleitet mich in meinem Blog zu den einzelnen Stationen und erfahrt mehr über das faszinierende Land in Zentral-Amerika.

Enjoy the Ride – Sani Pass, Drakensberge und der höchste Pub von Afrika

Sani Pass, Drakensberge und der höchste Pub von Afrika – das stand auf unserer Tour durch Südafrika auf dem Plan, was uns erwarten würde wußten wir nur in der Theorie. Welches Abenteuer es wirklich war, liest du hier:

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Enjoy the Ride

Oh mein Gott – ich werde sterben! Das Auto wird den Halt verlieren, wir werden uns überschlagen und die Böschung hinabrollen!“ – schreit es in mir! Im Fortgang meines Zwiegesprächs höre ich mich beruhigend sagen: „Baby, keine Sorge! Es ist nur ein bisschen holprig, der Mann weiß schon was er tut!“ Noch immer umklammere ich den Griff des Autos auf der einen Seite und das Knie meines Beifahrers auf der anderen. Der findet es auch irgendwie toller als ich. Ist ja auch ein Mann.

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Ein Königreich des Himmels

An dem Punkt muss ich auch eingestehen, dass Frau doch ganz glücklich ist, dass wir zu dem Allradfahrzeug (4×4), noch den Guide und Fahrer mit dazu gebucht haben. Unsere Tour führt den Sani Pass hinauf und damit bewegen wir uns auf dem höchsten Gebirgspass Südafrikas. Auf 2473 m Höhe über dem Meeresspiegel, windet er sich über zahlreiche Serpentinen bis ins Königreich Lesotho.

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Sani Pass – die Herausforderung

Allein auf einem Teilstück von 6,5 Kilometern werden 1330 Höhenmeter überwunden und damit ist der Sani Pass einer der drittsteilsten Pass-Straßen der Welt und natürlich nicht asphaltiert – was ihn bei Geländewagen-Fans so beliebt macht. 20,5% Steigung führen bei mir allerdings zu Selbstgesprächen.

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Massage gefällig

Diese werden noch zusätzlich angeheizt durch all die erheiternden Geschichten unseres Guides. Denn „Oh my god“ − wird auch der erste Teil des Sani-Passes liebevoll genannt. Im Fortlauf der Tour abgelöst durch „Beginning of african massage“ und gipfelnd in „Highway to hell“. Ich versuche die Schräglage des 4×4 zu ignorieren und mich stattdessen auf die Schönheit der Umgebung zu konzentrieren.

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J.R.R. Tolkien & der Herr der Ringe

Denn gerade habe ich erfahren, dass es die Drakensberge, einst die landschaftliche Inspiration zu der „Herr der Ringe“ Saga geliefert haben sollen. Das J.R.R. Tolkien mit 3 Jahren bereits Südafrika verlassen hat und diese Geschichte vielleicht auch ins Reich der Märchen gehört, möchte ich hier nicht weiter vertiefen.

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Heimat der Hobbits

Aber in der Tat beflügelt diese Kulisse und es ist ein Leichtes sich vorzustellen, man hat die friedliche Heimat der Hobbits gerade hinter sich gelassen und durchquert nun Mittelerde. Von den Zulus werden die bizarren Bergspitzen uKhalamba, „Barriere der Speere“ genannt, mit viel Phantasie, kann man darin aber auch den Rücken eines Drachen sehen. Beim Zwischenstopp gleite ich also elegant wie eine Elfe aus unserem Gefährt, stelle mich in den Wind und genieße den Blick hinab ins Tal der Phantasie.

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Die Erhabenheit Südafrikas

Ein erhabenes Gefühl und ich bin immer wieder davon fasziniert wie facettenreich sich Freiheit in Südafrika anfühlt. Sei es auf Felsen am Meer, beim Game drive in der Karoo oder eben hier im Bergmassiv. Und dabei frage ich mich, woran es liegt? Ist es die Stille? Fernab von Autolärm. Ist es die Weite? Kilometerweit keine Zeichen von Zivilisation. Oder eben die Kombination aus Ruhe, Abgeschiedenheit und landschaftlicher Schönheit.

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Haarnadelkurven und Handtaschenkauf

Vorbei an liegen gebliebenen Autowracks, haben wir uns die halsbrecherischen Haarnadelkurven nach oben gekämpft, haben der Schotterpiste getrotzt und dem Geländewagen klettern beigebracht. Geradezu lächerlich erscheint es mir also, dass Four by Four-Cars in unserer modernen Welt nur noch zum Handtaschenkauf in Großstädten ausgeführt werden.

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Die Karawane und der Weg

Und hier schleppen sich noch immer einfache Feuerholzträger aufs Plateau, dessen karge Vegetation nur aus busch- und baumloser Steppe besteht. Für sie hat sich seit der britischen Kolonialisierung nicht viel getan. Den beschwerlichen Weg haben sie sich auch damals schon mit ihren Maultierkarawanen den Pass hinauf gequält.

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Die Währung heißt Schaf

Unser Guide beginnt wieder zu erzählen: Wisst ihr, ich habe so einen einfachen Basotho-Hirten mal gefragt, wie viel Geld er auf der Bank hat. Er schüttelte den Kopf und erklärte mir, er habe kein Bankkonto. Also fragte ich ihn, wie viel Bares er unter dem Kopfkissen habe. Wieder Kopfschütteln. Umgerechnet 5 EUR habe er einstecken, das ist alles was er an Geld habe. Dann bist Du also ein armer Mann, begegnete ihm Rayn. „Nicht ganz, ich habe 1.000 Schafe“. Bei umgerechnet also 20 EUR pro Tier wären das 20.000 EUR.

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Definiere Reichtum

Dann bist Du ja sogar reich! Warum also, lebst Du so arm?“ Wieder Kopfschütteln beim Hirten. „Ich verstehe euer Leben nicht. Die Leute aus aller Welt kommen zu mir, berichten wie stressig ihr Leben ist, wie teuer alles ist, wie Neid und Missgunst sich breit machen und wie ausgebrannt sie sich fühlen. Mir geht es gut hier. Ich habe zwar ein einfaches Leben, aber dafür kann ich es genießen – die Natur, meine Tiere und das Miteinander im Dorf.“

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Glück ist nicht käuflich

Betroffene Stille macht sich um mich breit: Ja, vielleicht haben wir vergessen wie wenig man doch eigentlich braucht um glücklich zu sein. Wohl jedem in unserer Gruppe gibt diese Geschichte zu denken und wir betrachten die Menschen, ihre einfachen Hütten und ihren ärmlichen Lebensstil auf einmal mit ganz anderen Augen.

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Jetzt ein Maluti

Ein schweres Holzschild über dem Tresen verkündet, wir haben soeben den höchsten Pub Africa´s betreten. Dramatisch an der Kante des Plateaus gelegen erinnert er mich eher an eine rustikale Berghütte in den Alpen, ausgestattet mit Skiern, vergilbten Bildern an der Wand und knisterndem Kamin. Wieder höre ich meine innere Stimme zu mir reden: „Frau hat sich jetzt etwas Erholung und ein Bier verdient.“ Ich gönne mir ein Maluti Premium Lager – ein in Lesotho gebrautes Bier – und schlängle mich an unzähligen Touristen vorbei auf die Veranda.

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Die Steigerung von Spektakulär

In keinem Foto festzuhalten und nur schwer zu beschreiben ist das Panorama, was sich mir hier bietet: Spektakulär und im Zickzackkurs fällt die Straße hinab ins Tal, ragt die zerklüftete, karge Gebirgslandschaft in den Himmel empor, lassen sich in der Ferne die sanften und grünen Hügel KwaZulu-Natals ausmachen.

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Easypeasy

Und mir wird schlagartig wieder bewusst, dass es zwar schon eine Herausforderung war, den Sani Pass herauf zu fahren, aber runter, noch mal eine ganz andere Hausnummer ist. Dabei fällt mir auch wieder ein, dass die eigene Einstellung ursächlich dazu beträgt, wie man sich gerade fühlt und da wir hier schon bei Märchengeschichten sind, gestalte ich mir meine eigene.

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Indiana Jones & ich

In mäßigem Tempo ruckeln wir den Sani Pass wieder hinunter. Die Reifen bezwingen, den ein oder anderen Felsen, wir bewegen uns haarscharf am Abgrund entlang und ich grinse sogar noch. Ich habe nämlich beschlossen, mir einfach vorzustellen, dass ich INDIANA JONES kleine Schwestern bin, Abenteuer und Aufregung liebe und die Abfahrt als riesen Spaß genieße.

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Reich der Geschichten

Wer sich also auch gerne ins Reich der Geschichten und sagenhaften Landschaften begeben möchte, dem sei der Sanipass hiermit wärmstens ans Herz gelegt. Ein wenig Phantasie, Abenteuerlust und Gefallen an Geländewagen-Ausritten, sollte man dabei allerdings schon mitbringen, damit es zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

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Und eins sei auch noch erwähnt: Selbstgespräche sind kein Grund zur Sorge – bedenklich wird es erst, wenn man etwas Neues erfährt *smile*

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Wir sind im Jahr 2012 den Sani-Pass gefahren und haben die Drakensberge besucht. Zu der Zeit gab es kaum deutschsprachige Artikel zum Sani-Pass.

Dieser Text ist auch als Magazin-Artikel erhältlich:

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Sanipass-3

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Unterwegs in Südafrika mit South African Tourism

Während meiner Zeit in Kapstadt habe ich für South African Tourism in Deutschland über das Traumland am Kap berichtet. Meine schönsten Geschichten findet Ihr in den Links:Leni SA

Cape Argus Radrennen − die Herausforderung:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/herausforderung-cape-argus/

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Chapmans-Peak-Drive die Straße der Träume:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/strasse-der-traeume/

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Houte Bay Harbour Market:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/suedafrikanisches-markttreiben/

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Flower-Saison in Südafrika. Unterwegs im Westcoast Nationalpark:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/blumen-soweit-das-auge-reicht/

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Roadtrip entlang der Route 62 & Zwischenstop bei Ronnys Sexshop:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/roadtrip-zu-ronnies-sexshop/

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Paragliden in Kapstadt:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/paragliding-in-kapstadt/

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Ziplinen im Blyde River Canyon:

http://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/big-swing-big-fun

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Wandern durch das Silvermine-Gebiet hinauf zum Elefantenauge:

http://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/das-elefanten-auge

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Cederberge. Oase der Ruhe und Schönheit:

http://www.dein-suedafrika.de/inspiration/oase-der-ruhe-und-schoenheit/

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Sanipass, der höchste Pub von Afrika & Lesotho:

https://www.dein-suedafrika.de/inspiration/selbstgespraeche-am-sanipass/

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