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Punta del Este – Alles was du wissen solltest! Plus 15 Ideen für deinen Trip

Du möchtest Uruguay für dich entdecken? Dann gehört auch ganz sicher Punta del Este dazu. Auf meinem Vierländer-Solo-Backpack-Trip habe ich diesen Hotspot besucht und so einiges darüber gelernt. Mein Wissen möchte ich gerne mit dir teilen und dir Tipps für deine Reise geben.

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Für 11 Monate im Jahr ist Punta del Este ein ruhiger Urlaubsort an der Küste Uruguays, der von den Einheimischen liebevoll „Punta“ genannt wird. Viele der Ferienappartments stehen in der Zeit unbenutzt leer und auch die meisten Bars, Restaurants und Clubs haben geschlossen. Für Backpacker ist das die beste Zeit hierher zu reisen, denn auch die Preise sind dann im Rahmen.

Hotspot der Celebraties

Das wandelt sich aber schlagartig in den Sommerferien der Südamerikaner, wenn der Ort zum beliebtesten Reiseziel für Argentinier, Brazilianer und den Einheimischen wird. Und um es an Zahlen greifbar und festzumachen: In der Hochsaison (Dezember bis Mitte Januar) steigt die Zahl der Bevölkerung von rund 20.000 auf 250.000.

Ich denke, man kann gut und gerne sagen, dass Punta del Este dann sogar der Hotspot für alle Südamerikaner ist, die es sich leisten können. Denn hierher reisen dann die Schönen, Reichen oder Berühmtheiten, um den Sommer ihres Lebens zu feiern. Du kannst hier auch schon mal Shakira, Naomi Campbell and Zinedine Zidane begnen. Man nennt Punta del Este auch gerne mal das „Monaco von Südamerika“ oder vergleicht es mit Saint Tropez oder Rimini in der guten alten Zeit. Mit all den Yachten, teuren Autos und hübschen Frauen ist es ein „Rich-Mans-Paradiese“.  Das muss man wollen, besonders wenn man mit kleinem Budget reist.

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Verrückte Zimmerpreise

Das wußte ich vor meinem Trip nur so im Ansatz. Bewusst ist mir das dann erst vor Ort geworden, als ich die Hotelzimmerpreise checkte. Ein nomales, basic Zimmer kostet dann unfassbare 400 Dollar! Mich hatte es fast vom Sockel gehauen, denn wir reden hier nicht über fünf Sterne mit Spa und Haute Cousine inklusive, sondern über ein normales Hotelzimmer ohne Extras. Da ich Punta del Este aber auf keinen Fall auslassen wollte, blieb mir nur die Buchung eines Hostels. Das schlug mit 40 EUR im 10er Dorm aber eigentlich nicht weniger zu Buche. Die Besitzer kassieren hier auch 400 EUR (10x 40 EUR) für ein ranziges, dunkles Zimmer, was man sich zudem noch teilen muss.

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Nebensaison lohnt sich

Meine Freunde aus Montevideo haben mir aber versichert, dass sich die Preise außerhalb der Ferien aber wieder normalisieren und man dann hier auch mit normalem Geldbeutel urlauben kann. Wer also einen Besuch plant, sollte ganz genau schauen, wann er hierher reist und mit welchem Budget! Wichtigester Punkt überhaupt! Man kann sich schnell arm und häßlich fühlen, wenn man hier als Normalo & Backpacker in der Hauptsaison unterwegs ist.

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Sicherheit

Ich hab ich hier auch als alleinreisende Frau stets sicher gefühlt – wie in ganz Uruguay, was als eines der sichersten Reiseländer überhaupt gilt. Auch für Gay-Couples ist es ein ideales Reiseziel, weil man hier sehr tolerant ist gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren.

Anreise von Montevideo

Man kann sich von Montevideo ein Auto mieten und so die 140 km fahren oder wie ich es gemacht habe, den Bus nehmen. Die Strecke entspricht in etwa 2 Stunden Fahrtzeit. Die Busse in Südamerika sind klimatisiert und als Europäter friert man hier leicht. Nehmt euch auch im Sommer ein Jäckchen mit.

Punta del Este erleben

Wer den Ort (trotz Hauptsaison) auf seinem Trip entlang der Küste Uruguays trotzdem nicht auslassen möchte, der macht es so wie ich und leiht sich ein Rad, steht früh auf und genießt die Dinge die hier nichts bis wenig kosten. Ich hab mal ein Tipps zusammengestellt, was man neben Party, Restaurants und Bars noch so machen kann, auch mit kleinem Budget.

Besuch die Hand im Sand

La Mano de Punta del Este – ist das wohl bekannteste Wahrzeichens Urugays befindet sich in Punta del Este direkt am Brava Beach an einem der beliebtesten Strandabschnitte. Skulptur ist auch als Los Dedos (Die Finger) oder Hombre emergiendo a la vida (Mann, der in das Leben auftaucht). Im englischen sagt man auch gerne einfach The Hand (Die Hand). Erschaffen wurde die Skulpur von dem chilenischen Künstler Mario Irarrázabal im Jahr 1982, während einem international Treffen für Modern Sculptur. Bis heute steht sie an ihrem ursprünglichen Ort und wurde kaum verändert. Für mich war der Besuch ein absolutes „MUSS“. Da ich mich aber nicht mit tausenden Touristen um ein Foto prügeln wollte bin ich einfach ganz früh aufgestanden, habe das warme Licht der Sonne genutzt, um hier zu fotografieren.

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Leih dir ein Fahrrad

Für mich es eine der schönsten Arten, eine Gegend zu entdecken, wenn ich mir ein Rad ausleihe und einfach durch die Gegen cruise. Fahrräder kosten hier nicht die Welt und man kommt mit ihnen nahezu überall hin. Für mich hat sich ein Ausflug entlang der Küste gelohnt. Nicht nur der Ausblick aufs Meer, sondern auch auf die Ferienhäuser hat hier eine besondere Qualität. Der Verkehr ist selbst in der Hochsaison nicht chaotisch wie etwa in Asien und man findet sich recht leicht zurecht. Navi-App hilft natürlich, den Weg zurück ins Hotel zu finden.

Surf die Wellen der Locals

Sich in die Fluten und Wellen zu werfen ist immer eine gute Idee. Allerdings wirst du dich an der Playa Brava wohl um die besten Wellen prügeln müssen. Mein Tipp daher, frag die Locals wo du abseits der Massen ein paar gute, surfbare Wellen findest. Sie helfen dir gerne weiter. Mir wurde der Strand von Montoya zum Surfen empfohlen, aber schau mal, ob der inzwischen auch zu überlaufen ist.

Entdecke das ursprüngliche Punta del Este

Spaziergänge kosten nichts, halten fit und am Stand sind sie zudem noch Seelenschmeichler pur. Du kannst dich easy auch allein als Frau aufmachen und die Gegend für dich erkunden. Ob du joggst, gemütlich bummelst oder einfach barfuß durch die auslaufenden Wellen spazierst, es ist ein idealer Weg den Ort zu entdecken und die Küste zu genießen. Du kannst zum Leuchtturm (Faro de Punta del Este) wandern und ihn sowie die kleine blaue Kirche (Iglesia Candelaria) neben dem Observatorium besuchen. Hier bekommst du ein ziemlich gutes Gefühl dafür, wie die Stadt vor dem touristischen Boom war.
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Schau den Fischern im Hafen zu & kauf hier frischen Fisch

Ein Hafenbesuch ist für mich eigentlich auch immer ein Pflichtbesuch in einem Fischerort. Noch immer gibt es auch in Punta del Este Fischer die mit ihren kleinen Booten rausfahren zum Angeln. Du kannst sie wunderbar beobachten, wenn sie mit Kippe im Mund den Fisch bearbeiten und dabei von Albatrossen und Seelöwen belagert werden, die hoffen hier einen Happen zu ergattern. Am besten kaufst du deinen Fisch, Jakobsmuscheln oder die Shrims für den Essen direkt von hier. Frischer geht es nicht. Wenn du nicht selbst kochen magst, findest du rund um den Hafen auch verschiedenste Restaurants und Bars mit exzellentem Sea-Food.

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Sonne, Strand und Meer

Manchmal ist es ja völlig fein, einfach mal einen Strandtag einzulegen, warum nicht hier? Sonne, Strand und Meer sind gut für´s Gemüt und es gibt immer etwas zu schauen. Zudem schont ein Strandtag auch den Geldbeutel. Kauf dir Wasser und Snacks im Supermarkt und verbring die Zeit damit Leute zu beobachten, Beachvolleyball oder Soccer im Sand zu spielen. Beliebte Strände sind „Playa Mansa“ und „Playa Brava„. Wer es ruhige Strände etwas abseits sucht, der ist bei Bikini Beach in La Barra oder dem noch ruhigeren Spot in Jose Ignacio genau richtig. Dorthin kommst du mit den lokalen Bussen oder eben mit dem Rad.

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Schau dir Casapueblo an

Im Casapueblo (sp. Haus des Volkes/Dorfs) wirst du die Kunst des bekannten uruguayischen Künstlers Carlos Páez Vilaró finden. Es beherbergt neben dem Museum noch eine Kunstgalerie, ein Hotel und ein Restaurant. Es gilt als das exzentrischste Museeum Uruguays und allein das Bauwerk ist ein Hingucker, was du dir unbedingt anschauen solltest.

High Tea im L’Auberge

Wenn du dir doch mal was gönnen willst, dann geh zum High Tea im L’Auberge, Punta’s bedeutendstem Hotel, bei dem sich um sechs Uhr die Einheimischen treffen, um sich mit dekadent süßen Waffeln mit Dulce de Leche zu verwöhnen. Ein Traum das Zeug. Dulce de Leche ist wie Nutella ein Brotaufstrich, man kann ihn mit Milchkaramel übersetzen und natürlich wie ich, auch Löffelweise genießen;)

Besuch den Skulpturenpark „Fundacion Pablo Atchugarry“

Der Skulpturenpark der Fundacion Pablo Atchugarry ist definitiv einen Besuch wert. Es ist herrlich, durch den Park zu schlendern und die zahlreichen Skulpturen aus unterschiedlichen Perspektiven zu bewundern. Im Park selbst finden auch oft Musik– und andere Veranstaltungen statt.

Entdecke die Seelöwenkolonie von „Isla de Lobos“

Wer sich für Seehunde, Seelöwen und Seeelefanten begeistert, für den lohnt sich sicherlich ein Bootstrip zur Ilsa de Lobos. Hier kann man die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Allerdings ist die Überfahrt nicht gerade günstig und dauert recht lange, aber wenn man ohnehin Lust auf einen Bootstrip hat, lohnt sich auch das.

Natur pur im Park „Arboretum Lussich“

Wenn du gerne wanderst und eine Insel der Ruhe suchst, bist du in diesem wunderbar bewalteten Park genau richtig. Er ist perfekt geeignet an heißen Tagen im Schatten des Waldes zu wandern und die Natur zu geniessen. Der Weg nach oben bietet zudem eine Panorama Sicht nach Punta. Pflanzen und Bäumen sind mit QR-Codes markiert und machen es dir leicht, hier mehr über die lokale Fauna zu erfahren. Ein kleines Museum erzählt die Geschichte des Besitzers Lussich und stellt Cazuelas (Wandkacheln) aus. Aber das Beste ist, dass der Park keinen Eintritt kostet und du ihn einfach so genießen kannst.

Romantischer Sonnenuntergang bei „Jose Ignacio Beach“

Schnapp dir ein kaltes Quilmes (das bevorzugte argentinische Bier), leg dich mit einer Decke ans Ufer (je nach Geschmack, weit oder nah bei den D.J.’s) und genieß Punta´s  beliebtesten Spot für Sundwoner.

Werde reich im „Conrad Casino“

Schmeiß dich in deinen schicksten Fummel, nimm etwas Taschengeld mit und probier dein Glück im Casino. Selbst wenn du hier nicht zum Glücksritter wirst, gibt es mit Sicherheit eine Menge Kuriositäten zu beobachten, wie in wohl jeder Spielbank dieser Welt.

Auf Tauchgang im „Museo del Mar“

Sollte es doch mal einen Regentag in Punta geben und dich zum „Abtauchen“ zwingen, dann empfehle ich dir das „Museo del Mar“. Das viel gelobte Museeum beehrbert eine Reihe von Walskeletten, ausgestopfte Vögel, Fische, Seelöwen, Muscheln sind hier zu bestaunen und vermitteln einen Eindruck über die Meer und Küstengebiete Uruguays.

Olivenöl und Weinprobe im Colinas De Garzon

Mit rund 16 Dollar nicht ganz günstig ist die Oivenöl und Weinprobe m Colinas De Garzon, aber für Genussmenschen lohnt sich der Ausflug in die etwas abseit gelegene Hotelanlage ganz sicher. Du lernst zudem viel über die Prozesse der Ölherstellung und kannst auf dich auf einem Anhänger durch die Weinberge fahren lassen.

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Ich hoffe meine Ideen und Hinweise zu Punta del Este haben dir geholfen deinen Trip besser planen zu können. Lass mich gerne wissen, was du an meinen Tipps ausprobiert hast und wie es dir gefallen hat. Oder hast du selbst noch Highlights in Punta, die hier fehlen? Dann kommentiere hier oder schreib mir via Kontaktformular. Ich freue mich.

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Malta-erleben-Highlights -Tipps-Inseltrip

Malta erleben – meine Highlights & Tipps für deinen Inseltrip!

Malta, das ist ein kleiner Inselstaat im südöstlichen Mittelmeer und in ca. 3h Flugzeit von Deutschland aus zu erreichen. Er ist ein Archipel bestehend aus den drei bewohnten Inseln Malta, Gozo und Comino sowie aus den unbewohnten Kleinstinseln Cominotto, Filfla, St. Paul’s Islands und Fungus Rock. Doch Malta spaltet die Geister, wenn es um seine Schönheit geht. So geht es auch mir und ich frage mich: „Ach, Malta was ist das nur mit uns?“

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Zu Recht

Ja, die Kritiker haben völlig Recht, wenn sie über Malta schreiben die Insel sei verbaut, die glühende Sommerhitze raubt den Verstand und dieser schrecklich zähe Verkehr sei eine Zumutung. Aber dann wieder ist die Insel so ganz anders, besticht dich mit Abgeschiedenheit, mit ihrem türkisblauen Meer, mit bunten Fischen die um deine Beine schwimmen, mit schaukelnden Booten in malerischen Häfen und barocken Prachtbauten, die dir den Atem rauben. So ist das in Malta und entweder man liebt es oder kehrt nie wieder dahin zurück.

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Malta my love

Ich wollte nicht wiederkommen. Zwar fand ich alles ganz reizend auf Malta, aber die Welt ist groß und zu schön für Wiederholungen. Deshalb war für mich nach dem ersten Malta Aufenthalt klar, dass es eine einmalige Sache bleiben würde. Wäre da nicht die Sache mit der Liebe gewesen (siehe LINK), die mich zurück brachte. Und diesmal wendete sich das Blatt und es war nicht ein Mann der mich bezauberte, sondern es war Malta selbst, was mich in seinen Bann zog. Was mich letztlich doch an der Insel unheimlich fasziniert hat, möchte ich hier mit dir teilen und hoffe mein Beitrag macht Lust, dem kleinen Archipel eine Chance zugeben. Also dann mal los! Ich nehme dich mit zu einer Malta Umrundung:

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Der Hafen von Marsaskala

Es ist 7 Uhr in der Früh und der kleine beschauliche Fischerbootshafen von Marsaskala wird gerade von der Sonne wach geküßt. Genau jetzt, ist für mich die beste Zeit für einen Besuch hier. Ruhig schaukeln die ankernden Boote in der Bucht, langsam erwacht das Leben, öffnen die ersten Shops und gleiten die ersten Fischer hinaus aufs Meer. Die Häuserfront spiegelt sich im Hafenbecken, der Kirchturm weckt die noch schlafenden Bewohner mit seinem besonderen Glockenspiel und die ersten Frühaufsteher wie mich, zieht es ans Meer. Genau diese ruhige und entspannte Atmosphäre macht den Hafencharme von Marsaskala so besonders. Natürlich ist er zu jeder Zeit schön anzusehen, aber seinen vollen Charme genieße ich am liebsten beim Erwachen eines neuen Tages. Ich schlendere am Hafenbecken entlang, grüße freundlich die Spaziergänger und genieße einen duftenden Kaffee einer der Bars. Es ist wunderbar, hier so einem neuen Tag zu begegnen und ganz entspannt zu starten.

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Carmelo Abela & Titti – Maltas Berühmtheiten

Wer in Marsaskala am frühen Morgen die Augen offen hält, wird Carmelo Abela & Titti, seinem Jack Russel beim Morgenspaziergang begegnen. Die Beiden sind eine Berühmtheit auf Malta. Bekannt sind sie für ihre synchronen Klippensprünge in der nahegelegene Bucht von St. Peters Pool. Die Beiden sind unzertrennlich und ihr Element ist das Wasser. Wann immer Carmelo frei hat, verbringen er und sein Hund die Nachmittage in der Bucht und begeistern ihre Fans mit wagemutigen Sprüngen von den weißen Klippen. Inzwischen pilgern Fernsehteams aus der ganzen Welt nach Malta, um die Beiden zu filmen. Schau mal im LINK was sie so drauf haben!

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Faszination Street Art

Leuchtend blaue Augen schauen mich an, von einer Wand eines ehemaligem Hotelkomplex, welcher jetzt nur mehr eine schäbige Ruine ist. Als ich weiter auf diese Augen zulaufe, die mich magisch anziehen, erkenne ich Gollum! Die Figur aus der „Herr der Ringe“ Saga. Bei noch genauerem Hinschauen fällt mir die Euromünze in seiner Hand auf. Übertragen auf den Film, wohl sein Schatz. Auf die Position und das verrotete Gebäude bezogen, hat hier auch jemand versucht einen Schatz in Form eines Hotels zu haben und das schnelle Geld zu machen. Davon ist jetzt nur dieses erbärmlich heruntergekommende Gebäude übrig. Diese und andere Gedanken sind für mich der Geniestreich hinter Street Art. Diese Kunstform ist oft sozialkritisch und es obliegt dem Betrachter zu interpretieren. Zwar ist Malta kein Mekka der Street Art, aber dieses Gebäude am Rande zu St. Thomas Bay, solltest du dir unbedingt mal anschauen.

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St. Thomas Bay mein Liebling

Hier leuchtet das Meer in seinen schönsten Farben, denke ich mir als ich das erste Mal an der St. Thomas Bay stehe. Mit großen Augen bestaune ich die weißen Klippen, das Blau des Ozeans und das Idyll dieses kleinen Paradieses. Die Bucht hat viele Facetten mit Klippen, Sandstrand, Hafen und zum Teil ärmlich anmutenden Hütten am Hafen. Doch in erster Linie hat sie Charme und man muss sich auf sie einlassen. Hier treffen sich die Locals nach Feierabend und am Wochenende. Hier ist nix schicky micky, sondern hier kann man noch man selbst sein und das genieße ich besonders in St. Thomas Bay. Wer etwas abseits lauschige Plätzchen sucht, der sollte sich nicht scheuen einen kurzen Spaziergang im angeschlossenen Naturreservat zu machen. Von dort gibt es Pfade zu den Felsen am Meer, die herrliche private Badeplätze versprechen. Probiers aus!

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Die bunten Boote von Marsaxlokk

Luzzus nennt man die bunten Boote auf Malta, aber nicht in jedem Hafen findet man sie noch. Ganz sicher aber wirst du in Marsaxlokk fündig. Hier ankern so viele dieser traditionellen Fischerboote, dass jeder sein ach so typisches Malta-Boots-Motiv finden wird. Auch in diesem Hafen findet man noch diese Ursprünglichkeit der Insel mit ihren Fischern, deren Netzen und der Zeit, die hier geradezu stehen geblieben zu scheint. Ich komme gerne her, wenn die Sonne die goldene Stunde am Nachmittag einleutet. Wenn alles in mildes Licht getaucht wird und die Wärme förmlich zurück gespiegelt wird. Man kehrt in eine der Bars ein, ordert ein kühles Glas Wein und lässt den Blick über den Hafen schweifen. Man beobachtet schlafende Rentner auf den Bänken, Luzzus die sanft im Wasser schaukeln und natürlich auch die herumstreunernden Touristen mit ihren Kameras. Mein Tipp zum Fotografieren der Luzzu´s findest du auf YouTube!

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Traumbucht St.Peter’s Pool

Leuchtend, türkisblaues Meer in dessen Wellen bunte Fische zu tanzen scheinen, dazu eine Bucht wie man sie sich schöner nicht ausmalen kann, das ist St. Peter´s Pool ganz in der Umgebung von Marsaxlokk. Vor noch gar nicht so langer Zeit war dieser himmlische Flecken Erde ein Geheimtipp. Inzwischen pilgern die Touristen in Strömen hier her, springen wagemutig von den Klippen, schnorcheln im glasklaren Wasser und sonnen sich auf den Sandsteinklippen. Wer es belebt mag, wer auf wagemutige Klippensprünger steht und vielleicht auch selbst gerne zeigt, was er so drauf hat, der ist hier genau richtig. Meine Zeit allerdings ist hier, wenn noch keine Badefreudigen die Bucht säumen. Morgens vor 10 Uhr und am Besten unter der Woche, hat man die kleine Bucht noch für sich alleine. Dann breite ich hier in Ruhe mein Handtuch aus, gleite neben den kleinen Fischen ins Meer und lass mich dann in aller Ruhe treiben. Genau zu dieser Zeit ist St. Peter´s Pool für mich immer noch der Insider, der er mal war. Unentdeckt, wildromantisch und ein Ort an dem die Seele auflebt. Lust auf einen Videoschwenk? Schau auf mal auf meinem YouTube Kanal.

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Blue Grotto – die blaue Grotte von Malta

Ein Bootsausflug zu den blauen Grotten ist schon fast ein Muss, bei einem Ausflug auf der Insel. Entsprechend gefragt sind diese Touren auch bei Touristen. Entweder man ist gleich ganz früh am Morgen da und genießt zudem den besonderen Lichteinfall oder man stellt sich brav in die Reihe der wartenden Ausflügler, die dann später hier eintreffen. Ich hatte Glück und war zur Nebensaison hier, der Ansturm hielt sich in Grenzen und ich konnte den kleinen Ausflug in den typischen Booten genießen. Ganz besonders beeindruckt war ich aber nicht etwa von den Grotten selbst, sondern von den Meerestieren, die man unterwegs beobachten konnte. Zumindest bei meinem Besuch konnte ich etliche wunderschöne, im Meer schwebende Quallen aufstöbbern, die sich auch von uns Touristenbooten nicht stören ließen.

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Entlang des Weges

Runter von der Hauptstraße, rauf auf die kleinen Gassen, das liebe ich und gerade auf Malta entdeckt man immer wieder Highlights entlang des Weges. Zwar erfordern die engen Straßen etwas fahrerisches Können und die Bereitschaft auch mal den Rückwärtsgang einzulegen. Dafür entdeckt man aber auch schon mal so hübsche Perlen, wie diese kleine Kapelle ganz in der Nähe von Dingli. Sei also mutig und geh auch mal andere Wege, um die Insel für dich zu entdecken. Sicher ist Malta allemal – auch für Frauen.

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Die Badestelle Ghar Lapsi

Wenn die Malteser aus den Dörfern zwischen Dingli & Blue Grotto nach Feierabend noch Freunde und Familie treffen wollen und es sie trotzdem an den Strand zieht, dann trefen sie sich gerne auch in Ghar Lapsi. Hier verabreden sich die Einheimischen zum Essen, Reden und Badengehen. Wer also so richtig in das Leben der Malteser eintauchen will, der ist hier ab dem späten Nachmittag genau richtig. Wer dieses Plätzchen für sich haben möchte, dem empfehle ich, einfach morgens ganz früh da zu sein. IMG_7761

Dingli Cliffs – Klippen mit Weitsicht

Bis zu 250 Meter über dem Meer fallen bei Dingli Cliffs die Steilwände ins Meer und bilden somit ein imposantes Bild welches besonders Naturliebhaber und Wanderer anzieht. Das beliebte Ausflugsziel verlockt aber auch, sich einfach mit einem Picknickkorb niederzulassen und einfach nur die Aussicht zu genießen. Aktivurlaubern würde ich in der Nebensaison, wenn es nicht ganz so brennend heiß ist auf Malta, sogar eine Radtour zu Dingli empfehlen. Der Verkehr hält sich hier in Grenzen und so ist eine Fahrt entlang der malerischen Küste ganz sicher auch ein Highlight.

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Mdina – Perle Maltas

Malet (Zufluchtsort) nannten Phönizier die Stadt mit dem Wall bereits um 1000 v.Chr. Heute ist Mdina im Zentrum der Insel einer der beliebtesten Ausflugsziele und gerade an den Tagen an denen Kreuzfahrtschiffe anlegen sehr gut besucht. Das sollte einen aber in keinen Fall davon abhalten, dieses Juwel zu besuchen. Ich habe es geliebt zwischen den historischen Häusern in den malerischen Gassen zu wandeln, die kleinen Galerien zu besuchen und die Gastronomie der Stadt voll auszukosten. Übrigens lohnt sich neben Mdina auch der Besuch der Schwesterstädte Rabat und Mosta. Empfehlen würde ich dir, in den Sommermontaten, einen Besuch in den Abendstunden, wenn sich die Ausflügler der Schiffe wieder zum Hafen bewegen. Auch soll Mdina nachts eine grandiose Fotokulisse bieten, dass habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

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Il-Gnejna

Ġnejna Bay (Maltesisch Aussprache: [dʒˈnɛjna] ) ist ein beliebtes Ziel und befindet sich ca. 1 km von der Ortschaft Mġarr an der westlichen Küste Maltas. Der Strand hier ist überwiegend sandig, bietet aber auch unzählige Sandsteinplattformen auf denen man sich ausgiebig Sonnenbaden kann. Kinder lieben diese Bademöglichkeit, weil sie hier wunderbar toben und von den Felsen in die ruhige Bucht springen können. Zwar ist der Strand bei Touristen beliebt, aber ich habe zum Sonnenuntergang hier fast nur Einheimische getroffen. Fast ungestört ist man in der Nebensaison in den Vormittagsstunden, wo hingegen es hier in der Hochsaison und am Wochenende schon mal ordentlich trubelig zugeht.

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Popeye Village

Das Filmdorf welches als Kulisse für die Verfilmung des Comics „Popeye“ diente, ist eine der meist besuchten Touristenattraktionen der Insel und auch an dieser Sehenswürdigkeit scheiden sich die Geister. Heute ist Popeye Village ein Freizeitpark den man wollen muss. Ich habe mich mit Fotos der Kulisse begnügt, weil ich kein Fan solcher Touristenbespaßung bin. Ich kann aber durchaus verstehen, dass es für Familien ein lohnendes Ziel sein kann. Fotografen empfehle ich, auf die Lichtverhältnisse zu achten, denn nicht immer sieht die Bucht so malerisch türkis aus.

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Gozo & die Reste des Azur Windows

Kein Malta Besuch ohne einen Auflug auf die Insel Gozo, die bei vielen sogar noch beliebter ist als die Hauptinsel, einfach weil sie mit ländlicher Idylle die eher ruhesuchenden Reisenden lockt, für die Natureindrücke wichtiger sind, als ein abendliches Unterhaltungsprogramm. Hier bestimmen grüne Wiesen, Felder und Weingärten mit Steinmäuerchen das Landschaftsbild. Noch bis Anfang März war das Azur Window, ein aus aus der Dwerja Bay ragender Feldsen, die Sehenswürdigkeit schlecht hin auf Gozo. Rauer Wellengang und ein heftiger Sturm brachten das steinige Meisterwerk vor den Augen der Touristen zum Einsturz. Ich war genau einen Monat zu spät da und mir blieb nur die Bewunderung der Steilküste ohne seine Naturschönheit. Ein Ausflug lohnt sich in meinen Augen aber trotzdem noch. Mutige gehen hier in den natürlichen Pools, mit ihrem türkisblauen Meerwasser, baden und nutzen die Kulisse für Selfies.

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Mellieha Bay – Maltas längster Sandstrand

Das Wasser auf Malta läßt sich immer abwechselnd mit „kristallklar“, „türkis“ oder „tiefblau“ beschreiben und hingegen aller Vorurteile findet man auf der Insel auch jede Menge Sandstrände. Der längste und wohl auch beliebteste Strand ist Mellieha Bay. Ich muss zugeben, dass ich ihn nur aus der Ferne beobachtet habe, weil ich auf Abgeschiedenheit und kleine Buchten wert lege. Mellieha Bay ist aber, dank seines flachen Wassers sowie der kaum vorhandenen Strömung, ein sehr beliebtes Ausflugszeil für Familien und Wassersportler.

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Parish Church of Mellieha – das Fotomotiv

Das Gotteshaus liegt in einer schönen Aussichtsposition über der Stadt und der Bucht, was es bei Fotografen so beliebt macht. Ich bin auf die gegenüberliegende Seite gefahren, weil man hier wunderbar die Serpentinenstraße und das saftige Grün der Parkanlagen mit einfangen kann. Die Kirche von Mellieħa ist der ganze Stolz dieses Ortes im Norden Maltas. Das eindrucksvolle Gotteshaus spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte von Mellieħa, welche stark mit der Piraterie verknüpft ist. Wer sich für Seemansgarn interessiert, dürfte hier ganz bestimmt fündig werden.

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Selmun Chapel & Selmun Palace Hotel

Auf dem Weg zum beliebten Hotel „Selmun Palace“ passiert man automatisch die kleine Kirche Selmun Chapel, die am Wegesrand liegt. Durch ihre exponierte Lage bietet sie ein hervorragendes Fotomotiv und einen exzellenten Ausblick auf die St. Paul´s Bucht. Du solltest also nicht nur Augen für das berühmte Hotel haben, sondern auch an dieser Stelle mal anhalten und dich umsehen.

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Fort Campbell als Aussichtspunkt

Fort Campbell ist zugegebenermaßen ein ziemlicher Schandfleck in der wunderschönen Landschaft der Selmun Halbinsel. Das alte Militärgelände ist heute nur mehr eine Ruine, allerdings muss man auch zugeben, dass es durch seine strategische Lage einen hervorragenden Rundumblick bietet. So zum Beispiel zu St. Paul´s Bay und der kleinen Nachbarinsel St. Pauls Island, die du auf dem Foto siehst. Nur wenige Touristen verirren sich hier her, so dass man die Abgeschiedenheit dieser Region und ihre Naturschönheit in vollen Zügen genießen kann. An weniger heißen Tagen bietet sich auch eine Wanderung entlang der Küste an.

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Café del Mar Malta – Platz der Schönen & …

Das Café del Mar Malta liegt in direkter Nachbarschaft zum Aquarium und ist der Spot für alle die gesehen werden wollen. Die schicke Anlage läßt sich den Eintritt allerdings vergolden und nur mal eben zum Essen dahin gehen, geht leider auch nicht. So kommt es, dass der eigentliche Spirit eines Café del Mar hier gänzlich nicht existiert, weil nicht die hippen Leute da sind, sondern die mit dicker Geldbörse. Unerwähnt wollte ich den Club dennoch nicht lassen, denn eine Augenweide ist er allemal.

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Malta National Aquarium – Die schlechtwetter Alternative

Malta bietet 300 Sonnentage im Jahr, sollte man hier dennoch mal einen verregneten Tag erwischen, dann empfiehlt sich ein Ausflug ins Malta National Aquarium. In dem an der Qawra Seafront gelegenen Gebäude können Besucher in 26 Aquarien 130 verschiedene Fischarten bewundern. Besonders für Familien, die ihren Kindern mehr über die Lebewesen des Mittelmeers vermitteln wollen, ist die Ausstellung sicher eine sehr gute Anlaufstelle.

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Silema – die junge Seite Maltas

Für mich ist Silema das Mekka der jungen Leute Maltas. Der Altersdurchschnitt ist hier deutlich unter dem anderen Gemeinden und den anderen Lifestyle sieht man auch ganz deutlich. Wer eintauchen will, dem empfehle ich zum Sonnenuntergang das Paradise Exiles. Die Bar ist ziemlich simpel, aber hier trifft man sich und genießt den Abend. Aber auch andere Bars und Restaurants an der Beachpromenade können sich durchaus sehen lassen.

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Grand Harbor – der große, wunderbare Hafen

Der große Hafen von Valletta ist für mich einer der schönsten Plätze auf Malta. Ich könnte stundenlang auf Mäuerchen sitzen und dem Treiben hier zuschauen. An seinen Ufern bewegtes Treiben von fotografierenden Touristen und vorbei trabenden Kutschen. Im Becken selbst wechseln sich majästetische Segelboote, bunte Luzzus, Expeditionsschiffe und Kreuzfahrtriesen ab. Mein Tipp: Zum Sonnenuntergang zum Fuß von Fort St. Angelo pilgern. Die Badestelle ist der ideale Sundowner-Platz und ein super romantischer Picknick-Spot.

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Valletta, Floriana und andere wunderbare Stadtteile

Sei es Valetta, Floriana, Senglea, Cospicua oder Vittoriosa, irgendwie sind in Malta die großen Stadtteile alle komplett miteinander verschmolzen. Und alle haben diesen wunderbaren, mediterranen Chame, hinreißende Gassen, diese besonderen Erker und es fällt schwer die Grenzen zwischen den Virteln auszumachen. Es ist herrlich hier den Tag zu verbringen und diese lebensfrohe und lebensnahe Stadt zu erleben. Ich empfehle sich Zeit zu nehmen für ausgiebige Spaziergänge, Fotostops und natürlich auch für die exzellente Küche hier. Zur Abkühlung solltest du dir ein Eis bei Amorino in Valletta gönnen. Schöner geformtes Eis habe ich noch nirgends auf der Welt entdeckt und lecker ist es noch dazu. Vertrau mir, ich bin Eis-Experte!

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St. Pauls Ships Wreck Church

Etwas versteckt im Herzen von Valletta liegt St. Pauls Ship Wreck Church. Wer den Andrang in den anderen Kirchen scheut, wird hier noch eine kleine Stätte der Ruhe finden, denn diese Kirche ist etwas versteckt, dafür aber ist sie ein kleines Juwel und Ort für Einkehr und Rückzug, wenn es draußen hektisch hergeht. Überhaupt solle man sich Zeit nehmen, die ein oder andere Kirche auf Malta zu besuchen. Nicht nur, weil der Inselstaat auch eine Wiege des Christentums ist, sondern weil Kirchen immer auch ein Teil der Geschichte einer Region sind und gerade diese hier eine große Rolle gespielt hat.

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Feuerwerk – Malta feiert das Leben

Die Malteser lieben einfach Feuerwerke. Und neben den täglichen Gunshots von den Terassen in Valletta aus, wird dir auf der Insel so Einiges an „Ballerei“ begegnen. Gerade im April, wo in jeder Gemeinde die Europäische Untion gefeiert wird, kannst du dir schon fast sicher sein, mindestens einmal Gast eines solchen Spektakels zu sein. Mir hat das Feuerwerk über dem Grand Harbor in Valletta am Besten gefallen. Googel einfach mal ein bischen für die aktuellen Termine, stell dich aber gleichzeitig auf viel Verkehr ein und nimm besser den Bus ins Zentrum.

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Wundervolle Menschen

Für mich ist der Kontakt zu Einheimischen die Würze einer jeden Reise. Ich lasse keine Gelegenheit aus, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und auf Malta, wird das sehr begrüßt. Als ehemalige britische Kolonie, spricht jeder englisch auf der Insel und das macht es einfach, sich hier zu verständigen. In noch keinem Urlaubsland davor, bin ich so oft zu Kaffee, Wasser, Bier und einem Plausch eingeladen worden wie hier. Und ich liebe es, mich zu den alten Fischern an den Hafen zu setzen, in Cafés zu plauschen oder beim Stöbern mit den Marktfrauen zu ratschen. Diesen netten Herren habe ich am Straßenrand in Marsaxlokk getroffen. Er fragte mich beim Vorbeilaufen, ob ich ihm nicht Gesellschaft leisten wolle. Über eine Stunden saßen wir zusammen und philosophierten über das Leben. Einfacher kann man nicht in Kultur und Lebensweisen eintauchen als so, finde ich.

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Danke für deine Begleitung!

Ich hoffe meine kleine Malta-Rundreise hat dir gefallen und dich inspiriert selbst das schöne Insel-Archipel zu besuchen. Danke für deine Aufmerksamkeit. Wenn du noch Fragen zu meine Tipps hast, dann nimm gerne mit mir Kontakt auf. Kommentiere hier, skype mich an oder schreib mir via Facebook – ich bin für dich erreichbar.

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In diesem Sinne:

#get up & experience Malta!


Du planst dir in Malta ein Auto zu mieten? Ich hab das auch schon gemacht und möchte dir Tipps mitgeben, wie du das am Besten machst. Zwar gehört Malta zur EU und es sollte leicht sein hier Autozufahren, aber mit Linksverkehr, engen Gassen und verstopften Straßen wirst du mir bestimmt noch dankbar sein, für ein paar Hinweise von mir. Schau gleich im LINK. Oder möchtest du dir lieber frischen Wind beim Rollerfahren um die Nase wehen lassen? Auch hier habe ich grandiose Tipps für dich, die es dir leicht machen, die Insel auf dem Zweirad zu entdecken. Alle Infos im LINK.

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Das bunte Peer von Scheveningen

Bye Bye Winter – Hallo Sommer!

Ich sags euch, ich bin durch und durch ein Kind des Sommers und fest davon überzeugt, dass der Storch mich irgendwie auf dem falschen Kontinent abgeworfen hat. Wenn die Sonne scheint und es warm ist, dann blühe auch ich auf. Dann strahlen die Augen, ich bin entspannt und gut gelaunt. Zudem hält es mich dann keine Minute drinnen und selbst meine sommerblonden Haare sind dann mal geschmeidig und schön. (Sonst eher so wiederspänstiges Gestrüpp)

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Für mich gibt es ohnehin nur zwei Jahreszeiten: Kalt = Winter und Warm = Sommer. So kommt es also, dass ich mich jedes Jahr sehnsüchtig auf den Sommer freue und mein Herz geradezu hüpft bei den ersten Anzeichen auf Licht und Wärme. Und weil das so ist, möchte ich euch mitreißen die schönsten Flecken und Ideen für euren Sommer zu entdecken. Dazu habe ich tief in mein Foto-Archiv geschaut und „violá“ hier ist mein schönstes Sommerfoto und ganz viele Tipps für dich!

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Vitamin Sea – das Lebenselexir

Für dich gehört das Meer ganz untrennbar mit Sommer zusammen, aber du wohnst auf dem Festland? Was hält dich denn ab, nicht einfach mal über ein verlängertes Wochenende ans Meer zu düsen, wenn du es so sehr vermißt? Steig ins Auto! Buch dir nen Flug! Fahr über nacht oder flieg nach der Arbeit, aber gib dem Gefühl nach, ans Meer zu müssen – wenn du dich dadurch wieder lebendig und glücklich fühlst. Ich lieb es auch am Meer zu sitzen, die Füße hoch zu machen und sonst gar nichts.

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High up in the Sky

Der Sommer ist auch die perfekte Zeit für große und kleine Abenteuer. Aber am Boden kann ja jeder! Wie wäre es mal damit in die Luft zu steigen? Mit einem Heißluftballon zum Beispiel? Und davor braucht man auch überhaupt keine Angst haben, dann eine Ballonfahrt ist zunächst wie eine ultraverlangsamte Fahrstuhlfahrt mit Panoramablick und nachher wie ein Spaziergang auf Wolken. Alles ganz sanft, ruhig und einfach ein Genuss. Da ich ein riesen Fan von „Fliegen“ bin, war meine Ballonfahrt im letzten Jahr eines der Highlights überhaupt. Und selbst wenn man nicht so „Avitionverrückt“ ist wie ich, sollte der Haken bei „Ballonfahrt“ auf keiner Löffelliste fehlen.

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Berauscht von Farbe

Once in a lifetime – sollte man auch eines der bunten Farbfestivals besuchen. Angelehnt an das Indische „Holi Color Festival“ bringen sie auch Spaß in unser Leben. Man trifft sich in weißer Kleidung in Parks und Veranstaltungslocations, es gibt gute DJ-Mucke und jede Menge Packungen des magischen Pulvers. Zu einem ganz bestimmten Moment wird dieses Pulver in die Luft geworfen und dann verteilt es seine bunte Farbenwolke über den Feierfreudigen. Natürlich ist dann niemand mehr weiß, sondern alles nimmt die Farben der bunten Päckchen an. Die Haare, die Kleidung und ja sogar das Gesicht. Ein reisen Spaß ist es auch, sich so Säckchen einfach übereinander auszukippen und den Andren bunt werden zu lassen. Wenn man es also nicht bis zum Orignalfestival bis nach Indien schafft, dann könnte das hier eine lohnenswerte Sommeralternative in den hiesigen Gefilden sein. Wo, was geht findest du im LINK.

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Sport mit Hindernissen

Endlich ist es wieder Zeit dem Fitneisscenter zu entkommen, das Rad aus dem Keller zu holen, die Inliner anzuschnallen oder die Laufschuhe im Grünen auszuführen. Nichts schlägt das Gefühl, wieder frische Luft in den Lungen zu haben, in der Natur unterwegs zu sein und sich dabei noch richtig gut zu fühlen. Na vielleicht doch! Ein Wettkampf nämlich, dabei kann man seine Fitness nämlich gleich noch unter Beweis stellen. Wer das mit Sportwettkämpfen weniger verbissen und mit mehr Spaß angehen möchte, dem empfehle ich einen „Mudrun„. Ein Hindernislauf für Erwachsene sozusagen. Dabei geht es dann schon mal so richtig nass und dreckig zu. Das ist aber gar nicht weiter schlimm, denn wenn man sich Recht erinnert, hat in „Pfützen springen“ als Kind schon so richtig viel Spaß gemacht. Beim „Mudrun“ kannst du genau das wieder tun. Im Dreck robben, dich über Flüsse hangeln oder in Matsch stampfen. Herrliches Gefühl die eigene Fitness auf spielerische Art zu erleben. Übrigens ist so ein Hindernislauf mit Freunden am Genialsten! Denn so ein Event schweißt zusammen, weil man sich gegenseitig über Hürden hilft und gemeinsam lacht, wenn mal was schief geht.

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Getrunken dort, aber genossen hier

Dom Pedro ist gerade mein Lieblingscocktail und wie so viele andere coole Drinks, entdeckt man sie im Urlaub. Das muss uns ja aber nicht davon abhalten, sie daheim auch zu genießen. Von Pina Colada bis Mojito haben es ja viele Drinks bis nach Deutschlang geschafft, warum nicht neue Trends jetzt hier einführen? Die Zutaten gibt es normalerweise auch hier und mit etwas Ausprobieren hat man den Dreh schnell raus, wie man auch hier daheim genießen kann. Wer ganz clever ist, druckt das Rezept aus und drückt es dem Barman seines Vertrauens in die Hand. Mit etwas Glück setzt er deinen Cocktail gleich auf die Karte, so dass du ihn immer gechilled in deiner Lieblingsbar genießen kannst. So holst du dir garantiert auch ein Stück Urlaubsfeeling mit zurück.

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Beachlife

Ja, es gibt sie, die Leute die sich wie die Heeringe den ganzen Tag in der Sonne legen und nix tun außer sich braun bruzeln zu lassen. Aber diese Menschen verpassen das eigentliche „Beachlife“ und das kann richtig aktiv sein! Spaziergänge am Meer, mit dem Segelwagen dahingleiten, Drachensteigen lassen, den Grill anwerfen, Sandburgen bauen, Reiten gehen, Muscheln sammeln, den Hund ausführen, Beachvolleyball spielen oder einfach nur in einer der vielen coolen Beachbars abhängen – es gibt so viel mehr, was man bei einem Strandtag genießen kann. Also worauf warten! Ab ans Meer oder zumindest den nächsten Baggersee.

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Festival Sommer

Sommer das heißt auch immer es ist die Zeit für Festivals! Endlich wieder raus kommen, draußen sein, campen, Freunde treffen, gemeinsam grillen, was trinken, fett feiern und geile Musik genießen! Und das meistens gleich ein ganzes Wochenende lang. Festivals gibt es für alle Geschmäcker und mit verschiedenster Intension. So kann man sich schon mal beim „Rock am Kuhteich“ oder im Mittelalterkostüm beim „Phantasie Spectaculum“ treffen. Hauptsache draußen und was erlebt. Eine Festivalübersicht findest du im LINK.

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Outdoor Kultur

Im Sommer auf Kultur verzichten, weil man keine Lust auf geschlossene Gebäude wie Museen hat? Das muss gar nicht sein. Es gibt so viele Möglichkeiten sich dieser Muße auch Open Air zu widmen. Sei es bei einer Street Art Wanderung durch die Stadt oder beim Besuch eines Skulpturenparks. SEinfach mal die Suchmaschine anwerfen – da findet sich bestimmt was.

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Das Wohnzimmer der Sommers

Für mich sind Beachbars ganz klar das Wohnzimmer des Sommers. Und glücklicherweise gibt es diese ja nicht mehr nur an der Küste. So wird einfach mitten in der Stadt Sand aufgekippt und eine temporäre Location erbaut, die uns dieses besondere Feeling auch in das letzte Kuhkaff bringt. Okay, außer in meine Stadt, aber ich bau dann einfach meinen Balkon um. In jedem Fall aber ist so eine Beachbar der ideale Ort den Feierabend und die Freizeit zu verbringen. Hier trifft man alle! Alte Freunde, neue Freunde und Touristen aus aller Welt. Warum also vor der Glotze hocken, wenn hier das wahre Leben tobt?

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Ferienlager für Erwachsene

War ein Ferienlager das nicht früher das Highlight jedes Sommers? Schulferien haben, weit weg von den Eltern sein, spannende Workshops, Tanzabende und die erste Knutscherei am Lagerfeuer. Wer das vermißt, für den habe ich genau dan richtigen Tipp. Es gibt jetzt nämlich auch Ferienlager nur für Erwachsene und hier darf man dann noch mal jung sein und all das wieder erleben, was man so sehr vermißt seit dieser Zeit. Mehr Infos im LINK.

High up in the Sky

Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer machen mir zum Beispiel die vielen bunten Drachenfestivals, denen man wunderbar an unseren Küsten begegnen kann. An Ostern zum Beispiel zieht es mich nach Büsum, für meinen kleinen Saison-Auftakt. Ich liebe es, die herrlich farbenfrohen Figuren am Himmel zu sehen. Sie verbreiten gute Laune, bringen einen zum Schmunzeln und sind zudem ideale Fotomotive! Übrigens gibt es diese Drachen nicht nur an der Küste und an Ostern zu bewundern, sondern während der ganzen warmen Monate und auch im Inland. Im LINK gehts zur Übersicht.

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Sonnenuntergang, der Seelenschmeichler des Tages

Ist es nicht einfach genial am Ende eines aktiven Tages am Meer zu sitzen und die Sonne darin versinken zu sehen? Mit zu erleben, wie sie die Umgebung in magisches Licht taucht und dann ganz einfach verschwindet? Für mich immer wieder ein Gäsehautmoment und ich hoffe du kannst auch ganz viele dieser Naturschauspiele in diesem Sommer genießen. In diesem Sinne: Mach was draus und #get up and rock!

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Ich hoffe meinen Ideen für einen aktiven Sommer haben dir Inspiration gebracht. Du hast noch mehr Action in petto und möchtest uns deine Tipps hier lassen? Dann nutze das Kommentarfeld und gib mir eine Rückmeldung.

 

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade von Christian und Katrin von beforewedie teil, die genau wie ich, Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer haben!

 

Hole in the Wall – Das Wahrzeichen der Wild Coast in Südafrika

Das Wahrzeichen der Wild Coast rund um Coffee Bay ist neben atemberaubenden Stränden das „Hole in the Wall“ – ein freistehender Felsen in Ufernähe in dessen Mitte ein riesiges Loch klafft, durch dessen Mitte sich Wassermassen drücken. Dieser Landstrich ist so atemberaubend, dass der Puls in die Höhe schnellt und die Augen zu strahlen beginnen. Man sagt auch, dass der Küstenstreifen hier einer der schönsten in ganz Afrika ist!
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Vorbei an märchenhaft verschlungenen Bäumen schlängelt sich ein schmaler Pfad an die Mündung des Mpako River. Hier, wo der Fluss aufs Meer trifft, hat sich eine Sandbank gebildet auf dessen Bett sich verirrte Kühe in der Sonne ausruhen, in dessen Wasser Kinder planschen und an dessen grünem Ufer Backpacker am Lagerfeuer sitzen.IMG_5246
Die Bucht ist umgeben von schroffen Klippen an dessen Ufer wild das Meer peitscht und haushohe Wellen sich in Nebel auflösen. Die harrsche Brandung formt noch heute die Küste und ihr Donnern zeugt von seiner mächtigen Kraft.IMG_5283
Direkt gegenüber der Flussmündung ist ein riesenhafter, wildbewachsener Felsen. Fast wie eine Insel steht er da und wird vom Meer umspült. Mitten in ihm klafft ein riesiges Loch, um das sich Mythen und Legenden ranken.
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Exakt an der Mündung des Mpako ist das „Loch“ ein geografisches Wunder, geschaffen von der Kraft der Elemente. Sonne, Wind und Wellen treffen auf erodierendes Gestein und die Zeit tut ihr Übriges. Immer tiefer hat sich hier das Wasser von beiden Seiten in den Stein gegraben und letztlich einen Zugang zwischen Meer und Mündung in den Felsen gerissen.IMG_5304
In der Mythologie der Xhosa, der Ureinwohner hier, ist die Geschichte allerdings wesentlich romantischer und dreht sich grob umfaßt, um ein wunderschönes Mädchen was hier an der Wild Coast lebte und in die sich ein Seebewohner verliebt hatte.IMG_5240
Wie so häufig bei schönen Frauen gab es Streit mit dem Vater und so engagierten die Seebewohner einen riesigen Fisch, der sich durch den Felsen schlug und in dessen Folge das Mädchen von den Wellen erfasst und davongespült wurde. Sicherlich direkt in die Arme des Mannes.IMG_5287
Und es ist in der Tat nicht schwer, sich hier Geschichten zu erdenken, die sich um Meerjungfrauen, Märchenwälder oder Piratenschiffe drehen könnten. Wilde Natur gezeichnet von ihren Elementen und sich selbst überlassen. Noch immer ein Platz für Entdecker, Abenteurer und Geschichtenerzähler.IMG_5288
Wer sich auf die Fährte zu dieser Geschichte machen will der sollte sich als Ziel „Coffee Bay“ an der Wild Coast setzen. Eine Stichstraße zweigt von der N2 bei Jojweni in Richtung des Ortes ab. Die Teerstraße ist schmal, gezeichnet vom Verkehr und somit von Schlaglöchern übersät. Auf ihr ist langsames Fahren ein Muss, denn es sind mehr Schafe, Ziegen und Kühe als Fahrzeuge unterwegs.IMG_5242
Es gibt einen Abzweig zum „Hole in the Wall“ etwa 20 km vor Coffee Bay, aber dieser Weg geht über 18 km lang auf ungeteerter Straße und ist weniger sehenswert. Besser man folgt der Straße bis in den Ort. Kurz vor Coffee Bay beginnt dann auch ein frisch geteerter Abschnitt. Vom Ort aus gibt es entlang des Meeres einen etwa 7 km langen unbefestigten, aber sehr sehenswerten Teil.IMG_5245
Besser aber man stellt das Auto hier ab und wandert die 12 km entlang der atemberaubenden Küste zum „Hole in the Wall“. 3 Stunden Gehzeit müssen eingeplant werden. Wasser und Lebensmittel sollten neben Sonnenschutz im Wandergepäck sein.IMG_5237
Unterkünfte in Coffee Bay sind rar, trotzdem es ein Hotel, Backpackerunterkünfte und Zeltplätze gibt. In der Nebensaison ist es sicherlich auf gut Glück möglich ein Dach über dem Kopf zu bekommen. Ansonsten ist eine Vorbuchung ratsam, da die Gegend noch nicht auf große Mengen an Touristen eingestellt ist und hoffentlich auch nie sein wird;)
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Fahrzeit von Port Elisabeth und Durban bis Coffee Bay ungefähr 6-8 Stunden. Es empfiehlt sich wie überall in der Transkei bei Tageslicht zu fahren, allein schon wegen dem Zustand der Straßen und den vielen Tieren auf der Fahrbahn.

Ich hoffe mein Beitrag ist dir Inspiration und hilft dir, hier einen wunderbaren Flecken Erde für dich zu entdecken!

Bist du bei Pinterst?

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Paraguay – Was „Locals“ empfehlen. Mit Insiderin Kira

Paraguay ist ein zumeist übersehenes Land in Südamerika, dabei hat es sehr viel zu bieten. Bevor ich auf Reisen auf eine Entdeckungstour starte informiere ich mich gerne bei Locals und frage sie nach ihren Erfahrungen, Anregungen sowie Verhaltensregeln.

Im Hostel in Paraguay habe ich Kira kennengelernt und sie mal ausgefragt. Sie lebt seit 6 Monaten in Paraguay und hat mir viele schöne Tipps gegeben, die ich gerne auch hier teilen möchte. image-2015-12-171.) Was macht dich zum Paraguay-Experten?

Ich habe eine Freundin hier besucht und mich dann ins Land verliebtt und bin dann einfach geblieben. Die Zeit hier nutze ich zum Sprache lernen und um Land und Leute kennenzulernen. Inzwischen habe ich schon viele Eindrücke gesammelt um mitreden zu können.image-2015-12-16(7)2.) Was hat dich am Land am meisten beeindruckt?

Ganz besonders die „Andersartigkeit“ zu anderen südamerikanischen Ländern.image-2015-12-16(2)3.) Welche sind deine Lieblingsplätze abseits der Touristenströme?

Ich mag die kleinen Cafés und Restaurants. Besonders die, die auf den ersten Blick etwas runtergerockt aussehen. Denn sie haben meist das beste Essen.image-2015-12-16(8)4.) Wie sicher ist es für mich als Frau alleine „Backpack“ durch Paraguay zu reisen?

Überhaupt kein Problem wenn man nicht zu Männern ins Auto steigt, die einem schöne Augen machen oder nachts an dunklen Ecken noch unterwegs ist. image-2015-12-16(6)5.) Welches ist das typische paraguaynische Leibgericht und wo findet man es?

Mbeju – das ist eine Art Fladen mit Käse und man findet ihn eigentlich an jeder Ecke. Das leckerste gibt es im Café de Aca.Oder auch ganz lecker ist Chipa. Eine Art Brötchen mit Käse eingebacken.image-2015-12-166.) Was sollte man in Asunción gesehen oder erlebt haben und warum lohnt es sich auch für Reisende wie mich?

Die typischen Einheimischenbusse auch „Colectivo“ genannt. Sie verkörpern für mich Paraguy, weil hier alles zusammen kommt. Die Menschen, das Essen was verteilt wird und natürlich auch der Blick auf die Stadt.

Und dann ist da noch der Markt der Stadt, der Mercado Quadro – der ist schon richtig speziell. Es gibt alles, es ist verrückt und vollgestopft … ach vielzu abgedreht.image-2015-12-16(1)7.) Wie gut kommt man mit Einheimischen in Kontakt? Sind sie offen für Besucher oder eher verschlossen und zurückhaltend?

Am Anfang sind sie eher distanziert, wenn sie dich abgecheckt habe wirst du aber auch schnell ins Herz geschlossen. Und außerdem sind sie alle super hilfsbereit. Das schätze ich sehr. image-2015-12-16(4)8.) Wie stehts mit Hygiene und Trinkwasser?

Das Wasser aus dem Hahn ist absolut trinkbar und auch wenn die Straßen es nicht vermuten lassen, ist es sehr hygienisch hier. Ich hatte noch nie Probleme in Paraguay.image-2015-12-16(3)9.) Wie gut funktioniert das Bussystem in Paraguay?

Großartig und gar nicht. Es gibt zwar keinen Fahrplan, keinen Zeitplan aber es funktioniert trotzdem. Man muss einfach mehr Zeit mit einplanen. image-2015-12-16(5)10.) Welche Tipps & Erfahrungswerte würdest du mir mit auf die Reise geben?

Fahr unbedingt mit den Einheimischebussen, so lange es sie noch gibt. Die sind echt ein Highlight und der beste Weg Paraguay für sich zu entdecken.

#dankeDanke Kira, dass du dir Zeit genommen hast und mir all mit so vielen Infos und Tipps weitergeholfen hast. Einfach großartig! Ich bin schon echt gespannt auf deine „Derzeitheimat“.

Wie entscheidet man wohin die nächste Reise geht?

Wie so viele träume auch ich davon die ganze Welt zu erkunden, aufregende Länder zu bereisen, großen Kulturen zu begegnen und die Wildnis zu spüren. Ich möchte die schönsten Plätze des Planeten bereisen, aber auch wie die großen Abenteurer ganz unentdeckte Flecken dieser Erde erforschen. Doch wie macht man das am Besten? Was inspiriert zum Reisen? Wie stöbert man die faszinierendsten Gegenden auf? Mit welchen Tricks lüftet man die am besten gehüteten Geheimnisse und kommt an die Orte die sonst nur Insider kennen? Und was ist letztlich ausschlaggebend wohin das nächste Abenteuer führen soll?image-2015-11-18Die Frage „Wie entscheide ich wohin die nächste Reise geht? “ stellt auch Neni von Travel and Lipstick in ihrer Blogparade. Und auch die Diskussion auf der Twitter #RN8 hat mich zu dem Thema gebracht wo ich Inspiration für meine Reisen finde und was letztlich ausschlaggebend ist. Vielleicht sind meine Strategien, die ich dir hier gerne mitteile ja auch genau das Richtige für dich?

Tafelberg Lieblingsbild Table Mountain KapstadtAusgangsort & Angebotspreis

Wohin ich als nächstes reise hängt für mich ganz stark davon ab, wo ich gerade lebe. Wenn ich, wie im Moment in Brasilien bin dann bereise ich Lateinamerika. Als ich in Südafrika gelebt habe, habe ich versucht dieses Land bis in den letzten Winkel zu erkunden. Und in Deutschland mache ich es von Schnäppchen-Preisen abhängig. Denn nirgends ist es günstiger hinaus in die Welt zu starten als von Europa aus. Gibt es gute Angebote die sich mit meinem Budget decken, dann bin ich flexibel und dann entscheidet auch schon mal der Angebotspreis wohin es geht.

Parade Titelbild SAMagazine

Ich habe eine große Reise-to-do-Liste auf der sich Länder befinden die ich unbedingt noch erkunden möchte. Inspiration für diese Liste finde ich immer noch gerne in Reise-Zeitschriften wie dem Lonely Planet Traveller, in Airline Magazinen oder in Journalen des Urlaubslandes selbst. Es ist wunderbar in den Heften zu blättern, sich Anregung zu holen und sich wegzuträumen. Ich mag die Geschichten die erzählt werden, die atemberaubenden Aufnahmen und die vielen nützlichen Tipps darin.

Honduras Copan RuinasInstagram

Ich stöbere quasi täglich auf Instagram nach fesselnden Plätzen, Naturschönheiten und einzigartigen Zielen. Die besten Bilder like ich und teile sie auf Twitter, damit auch Andere der Verlockung erliegen und dahin reisen wollen. Außerdem mache ich mir einen Screenshot und adde diese Orte zu meiner Reise-Liste. Wenn ich schon weiß, dass es in eine spezielle Region geht, dann suche ich explizit mit Hashtag danach. Das bringt mich dann oft zu Plätzen die nur Locals kennen. 

image-2015-09-12(3)Abenteuergeist

Es missfällt mir dahin zu gehen, wo alle hinreisen. Ich suche mir gerne besonders exotische Orte aus, die sonst kaum Jemand auf seiner Wunschliste hat. Wenn alle Welt nach Asien reist, dann fliege ich nach Honduras oder Lesotho. Ich mag es Orte zu entdecken die noch nicht jeder auf seiner Timeline gepostet hat.

West Coast NP Langebaan LaguneLocals & Insider

„Frag Locals & andere Blogger“ – ist ein weiteres Prinzip von mir geworden. Gerade in Sicherheitsfragen informiere ich mich auf diesem Weg gerne über ein Land und entscheide dann, ob ich dahin reise oder es für den Moment sein lasse. So sind Kollegen, Freunde oder Reisebekanntschaften eine hervorragende Quelle für mich geworden. Gerne schreibe ich auch andere Reiseblogger an und frage nach ihren Erfahrungen. Das hilft mir sicher zu reisen und den Lieblingsplätzen der Insider auf die Spur zu kommen.

SALTInteressen & Vorlieben

Reiseentscheidend sind auch Interesse & Vorlieben. Ich liebe Sternegucken, Fotografie, Games Drives und Outdooraktivitäten und so spielt auch das eine entscheidende Rolle. Was hat das Land zu bieten, was zum Beispiel das Nachbarland nicht hat? Gibt es eine Sternwarte oder einen besonders klaren Himmel? Wo sind Safaris am vielversprechendsten? Welches Ziel bietet nicht nur einen schönen Stand sondern auch Action-Touren drum herum? Und welcher Ort bietet besonders pittoreske Motive?

Fischer RaggaeFreunde & Bekannte

Auf Reisen oder wenn man im Ausland lebt dann sammelt man auch Menschen die einem ans Herz gewachsen sind oder zu Freunden wurden. Und obwohl ich ungern immer wieder im gleichen Land urlaube muss ich gestehen, dass ich inzwischen regelmäßig nach Kapstadt fliege, um meine Lieben dort zu sehen. Allerdings plane ich dann so, dass ich neben den Treffen immer auch an mir unbekannte Flecken des Landes reise. Das macht mich inzwischen fast zum Südafrika-Experten selbst für meine lokalen Freunde.

Etosha NashornReise & Abenteuerfilme

Wer hat nicht schon davon geträumt, wie Julia Roberts in „Eat, Pray, Love“ nach Bali zu reisen, große Abenteuer wie Indiana Jones zu erleben oder „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio zu teilen? Filme sind und waren schon immer eine hervorragende Traumschmiede und noch heute locken ihre Drehorte die Menschen in die Welt hinaus. Ich für meinen Teil lasse mich gerne durch Filme zum Reisen begeistern und die Schauplätze vieler Serien und Filme haben schon oft meine Neugier geweckt. Auch diese Leidenschaft findet Platz im Blog und Erwähnung in Social Media. Wann immer ich einen spannenden Streifen entdecke teile ich ihn, damit auch Andere dadurch ermutigt werden und sich auf machen einzigartige Orte, faszinierende Landstriche oder besondere Menschen zu finden.

Bildschirmfoto 2015-06-10 um 14.48.24Ethik auf Reisen

Es widerstrebt mir in Länder zu reisen die Frauen oder Menschenrechte mit Füßen treten, wo Delfine abgeschlachtet werden oder die Umwelt massiv zerstört wird. Manchmal lässt es sich aus beruflichen Gründen nicht vermeiden, aber dann lasse ich es mir auch nicht nehmen in meinem Blog über die Missstände zu berichten, wie gerade in Brasilien. Andersherum hat mich José Mujica, der ehemalige Präsident von Uruguay, dazu inspiriert sein Land näher zu erkunden. Im Dezember 2015 war ich in Uruguay und habe mir vor Ort angeschaut, wie seine Politik und Weisheit das Land geprägt haben. Mehr dazu unter im LINK.image-2015-10-06(16)

Fazit

Das alles hilft mir auf Entdeckungsreise zu gehen und ich hoffe, dass meine Tipps auch für dich nützlich waren. Hinterlass mir doch einen Kommentar dazu und schreib mir was dich zum Reisen inspiriert. Ich freue mich.

Bist du bei Pinterest?

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Fotografie auf Reisen. So holst du das Beste aus deinen Fotos raus!

Fotografie auf Reisen ist so ein spezielles Thema. Oft sehe ich Urlaubsfotos von unfassbar schönen Orten und bin doch von den Bildern enttäuscht. Denn der Fotograf hat es nicht verstanden, das Motiv richtig in Szene zu setzen. Dabei ist es so einfach ein Bild interessant zu gestalten oder mit Kreativität aufzupeppen. Vielen fehlen einfach ein paar Kniffe, um aus einem hübschen Foto ein „Wow-Bild“ zu machen. Deshalb sind hier ein paar einfache Tipps, mit denen du garantiert das Beste aus deinen Fotos raus holst:

Foto Anleitung TafelbergBeweg dich

Der größte Fehler beim Fotografieren ist es, sich nicht zu bewegen! Ändere deinen Winkel oder deine Position zum Motiv und es entsteht sofort eine ganz andere Bildaussage. Geh einen Schritt nach rechts, beug dich nach vorne, heb die Kamera über den Kopf, fotografiere aus der Hüfte! Es gibt so viele Möglichkeiten ein Bild zu verändern nur allein damit das man sich selbst bewegt.

Foto AnleitungGeh zum Beispiel mal in die Knie! Damit erreichst du, dass dein Gegenüber im blauen Himmel statt vor der Berg- oder Häuserfront steht! Der Unterschied ist enorm!Foto AnleitungPorträtiere Menschen besser nicht von unten, denn niemand möchte sich mit einem Doppelkinn auf einem Foto sehen. Fotografiere von oben und dein Model ist garantiert happy.Foto AnleitungVergiss auch ganz schnell Fotos aus dem Auto, wenn du interessante Bilder haben möchtest. Der Fensterrahmen engt dich ein, gibt dir einen Rahmen vor und nimmt dir dadurch jede Gestaltungsmöglichkeit. Steig aus und bestimme selbst wie du den Bildaufbau haben möchtest. Das gilt für alle Aufnahmen. Deine Position und dein Winkel machen den Unterschied zwischen einem faden Foto und einem tollen Bild, mit dem selbst die langweiligste Landschaft interessant aussehen kann.

image-2015-09-18(18)Vermeide Störungen

Fotografiere gleich so, dass keine Störeffekte in deinen Fotos sind und nichts im Nachgang retuschiert werden muß. Achte auf Pfeiler die Menschen aus dem Kopf wachsen, Müll der rumliegt oder häßliche Plastikstühle welche die Sicht verderben. Räum auf oder ändere deine Position zum Motiv.

image-2015-09-18(1)Nutze das Licht

Warmes Licht gibt einem Foto diesen besonderen Touch und kann selbst dem simpelsten Motiv einen Wow-Effekt verleihen! Mach dir dieses Wissen zu nutze und fotografiere deshalb am Besten zu Sonnenauf- und Untergang. Vielleicht musst du dazu früher aufstehen, aber das Ergebnis wird dir Recht geben.

image-2015-09-18(9)Werde kreativ

Nichts ist langweiliger als ein abgegriffenes Motiv zum 1.000 Mal zu sehen. Wir alle kennen den Tafelberg und er haut uns nicht mehr wirklich vom Hocker. Interessant wird er wieder, wenn du einen Kopfstand im Vordergrund machst oder deine Hand flach auf ihn legst. Mit ein paar Ideen bekommt selbst das bekannteste Motiv einen individuellen Touch und ist gleich wieder interessant.

Foto AnleitungDenk an den Goldenen Schnitt

Wir alle haben im Kunstunterricht gelernt, was der Goldene Schnitt ist und wie man ihn richtig einsetzt. Erinnere dich daran und positioniere dein Motiv nicht in der Mitte des Fotos sondern setze es bewußt auf diese „unsichbaren“ Schnittlinien.

image-2015-09-18(5)Bring Tiefe in deine Bilder

Versuche Tiefe in deine Bilder zu bekommen, denn damit erzeugst du Spannung. Das erreichst du, indem du neben deinem eigentlichen Motiv ein zweites in den Vordergund setzt. Äste sind perfekt dazu geeignet.

image-2015-09-18(17)Aber das kann genauso gut ein Baum, ein Kran, eine Säule oder eine Mauer sein. Mit dem zweiten Element wird das Bild einfach interessanter für den Betrachter.

image-2015-09-18(6)Nutze Fluchten

Fluchten kann man hervorragend nutzen um das Auge zum eigentlichen Motiv zu führen und es spannender aussehen zu lassen. Jetzt wo du davon weißt, kannst du ja dieses stilistische Mittel ja mal einsetzen. Ich bin mir sicher, du wirst den Dreh schnell raushaben und die Ergebnisse werden dir Recht geben.

Foto AnleitungSei geduldig

Fotografie braucht Geduld. Natürlich sind gerade an touristischen Plätzen immer auch viele Menschen, die du vielleicht nicht mit abbilden willst. Warte einen Moment, es gibt immer diese eine Sekunde, bei der dir keiner durchs Bild läuft. Und natürlich darf man einen Fremden auch schon mal bitten kurz aus dem Bild zu treten. In der Regel macht das ja Niemand bewusst um dich zu ärgern.

image-2015-09-18(19)Ändere das Format

Mach immer zwei Fotos! Zum einen im Hoch und zum Anderen im Querformat. Trotz gleichem Motiv wirst du überrascht sein, welch unterschiedliche Bilder dabei herauskommen. Zu Hause am Rechner kannst du dann immer noch entscheiden, welches das schönere Bild geworden ist.

image-2015-09-18(11)Interagiere

Sprich doch mal die Menschen an, die du fotografieren möchtest. „Bekomm ich ein Lächeln von dir?“ „Können Sie bitte kurz innehalten? Es sieht gerade so schön aus, das würde ich gerne als Erinnerung festhalten.“ Ein paar nette Sätze und dein Gegenüber liegt dir zu Füßen und modelt vielleicht sogar für dich. Und du glaubst gar nicht, wie oft das schon zu neuen Freundschaften geführt hat!

image-2015-09-18(12)Informiere dich

Kleines Beispiel: Du willst unbedingt ein tolles Bild von einer berühmten Brücke, weil du schon so viel Schönes von ihr gesehen hast. Die Adresse der Brücke ist bekannt, aber nicht die, vom besten Punkt sie zu fotografieren. In einer verworrenen Stadt kann die Suche danach schnell zu einer Odyssee werden. Recherchiere schon vorher, wo genau das Bild aufgenommen wurde. Instagram ist da eine tolle Hilfe! Such dir dein Lieblingsmotiv und frag den Fotografen nach Tipps. Auch die Locals kennen die besten Fotostopps und zeigen dir gerne ihre Plätze. Beachte auch hier wieder die beste Fotozeit für dein Motiv. Abhängig vom Sonnstand kann eine Brücke, durch hohe Berge, längst im Schatten liegen, obwohl die Sonne noch gar nicht untergegangen ist.

Foto AnleitungKenne deine Kamera

Es spielt keine Rolle, ob du eine teure Kamera hast oder nicht. Dein Auge entscheidet über das richtige Motiv und das Wissen um die Technik über das Ergebnis des Fotos. Auch mit billigen Kameras kann man mit einfachen Änderungen der Einstellung hervorragende Ergebnisse bekommen. Wenn du zum Beispiel mit Unschärfen arbeiten willst, solltest du wissen, wie du deine Kamera dazu einstellen musst. Und das geht in der Regel auch mit der billigsten Kamera im manuellen Modus.

image-2015-09-18(10)So und nun hoffe ich, meine Tipps haben dir geholfen und du machst ab sofort auch hinreißend schöne Bilder!

Also dann: #get up & get better