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Fernreise mit Familie – Woran du rechtzeitig denken solltest

Ein Familienurlaub ist ein riesen Erlebnis, aber dort erstmal sicher und vor allem entspannt anzukommen, bedarf es guter Planung und Vorbereitung.

Ich möchte euch unterstützen an die wichtigsten Papiere zu denken, damit eurer Traumreise nichts mehr im Wege steht. Gerade bei Fernreisen ist es wichtig ganz genau auf diese zu achten und auch, ob für Kinder Geburtsurkunden mitgeführt werden müssen. Auch brauchen Kids inzwischen ihren eigenen Reisepass, auch das ist vielen Eltern gar nicht bewußt, weil es zu früheren Zeiten gar nicht nötig war.

Die wichtigsten Punkte in Kürze:

  1. Auslandskrankenversicherung abschließen/ prüfen
  2. Gegebenenfalls Visa beantragen
  3. Zwei verschiedene Kreditkarten haben / Gültigkeit prüfen
  4. Verfügungsrahmen der Kreditkarte prüfen
  5. Konditionen (Gebühren) der Hausbank bei Abhebungen im Ausland erfragen (EC- und Kreditkarte)
  6. Kinderreisepässe beantragen und für Südafrika auch eine internationale Geburtsurkunde
  7. Gültigkeit der Reisepässe prüfen
  8. Kopien von wichtigen Papieren anfertigen und auch online abrufbar machen
  9. Roaming-Gebühren bei eurem Mobilfunkanbieter erfragen ggf. Auslandsoption dazu buchen
  10. Navigationsmöglichkeiten in Erfahrung bringen
  11. Gepäckbestimmungen bei Reisebüro bzw. Airline abklären
  12. Gepäck und Schuhe auf Einsatzfähigkeit prüfen
  13. Gesundheits-Check beim Arzt, Beratung und Bevorratung von Reisemedizin

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Warum empfehle ich das?

  1. Auslandskrankenversicherung – Anders als im europäischen Ausland ist man im restlichen Teil der Welt nicht über die normale Krankenversicherung abgesichert. Wer hier nicht auf Arzt oder Krankenhauskosten sitzen bleiben möchte, wenn ihm etwas passiert, der muss vorsorgen. Oft verlässt man sich darauf noch gültige Versicherungen, die auch alle Aktivitäten und Individualitäten mit abdecken zu haben. Prüft daher vor Reiseantritt, ob ihr noch einen gültigen Versicherungsschutz habt, er eure Kinder mit absichert und eventuell auch Risikosportarten mitabdeckt.
  2. Der Deutsche Pass ermöglicht es uns zwar in die meisten Länder dieser Welt zu reisen und eine 90 Tage Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, aber für manche Staaten fordern immer noch die Vorabbeantragung eines Reise-Visa. Informiert euch über die Botsschaftswebsiten des jeweiligen Ziellandes oder die Seite des Auswärtigen Amtes. Bringt dort in Erfahrung, ob die Beantragung eines Visas in Frage kommt und wo dieses richtigerweise beantragt werden muss. Auch die Reiseagentur wo ihr euren Urlaub geplant habt, wird euch weiterhelfen können. Bei Internetbuchungen liegt es in eurer Verantwortung dies in Erfahrung zu bringen.
  3. Zwei verschiedene Kreditkarten zu haben empfehle ich unbedingt für den Notfall, wenn eine Karte nicht akzeptiert wird, abhandenkommt oder gestohlen wird. Prüft auch unbedingt weit vor Reiseantritt ob alle Karten noch ihre Gültigkeit haben.
  4. Den Verfügungsrahmen der Kreditkarte sollte auch vor Reiseantritt mit der Hausbank abgeklärt werden, damit sichergestellt ist, dass zum Beispiel die Kaution für den Mietwagen abgedeckt ist oder mögliche Artzrechnungen bezahlt werden können. Diese müssen im Ausland immer vorgestreckt werden und können dann bei der Versicherung eingereicht werden.
  5. Um unnötige Kostenfallen im Urlaub aus dem Weg zu gehen, klärt vorab mit eurer Hausbank, welche Gebühren für Zahlungen und Abhebungen im Ausland berechnet werden.
  6. Kinder brauchen einen eigenen Reisepass, sie können nicht mehr wie früher üblich auf den Pass der Eltern mitreisen. Besonders wichtig für Südafrika ist zu beachten, dass hier sogar eine internationale Geburtsurkunde gefordert wird (auf dem Amt erhältlich). Bei Kindern die zwei getrennt lebende Elternteile haben, muss zum Teil eine Erlaubnis des ebenfalls erziehungsberechtigten Elternteils eingeholt werden.
  7. Mit abgelaufenen Papieren werdet ihr am Flughafen abgewiesen und dürft nicht in die Maschine steigen. Daher prüft eure Papiere stets auf ihre Gültigkeit. In der Regel müssen Pässe noch 6 Wochen gültig sein und noch ausreichend Platz für Stempel haben.
  8. Immer wieder kommt es auch auf Reisen zum Verlust wertvoller Dokumente. Damit ihr euch im Konsulat bzw. auf der Botschaft schneller ausweisen könnt, um neue Papiere zu erhalten, empfiehlt es sich Kopien mitzuführen oder online abrufbar zu haben. Die eingescannten Dokumente könnt ihr euch via Mail selbst zu schicken oder auf einem Cloud Speicher im Internet ablegen. Im Notfall könnt ihr euch dann mit Hilfe dieser Dokumente ausweisen. Denkt bitte ebenfalls also an Kopien von Pässen, Tickets, Führerschein, Kreditkarte, Impfpass, Diabetikerausweis, Notfallausweis usw. Auch macht es Sinn biometrische Fotos der ganzen Familie mitzuführen oder digital abzulegen, um sie im Notfall zur Beantragung neuer Papiere vorrätig zu haben.
  9. Roaming-Gebühren solltet ihr bei eurem Mobilfunkanbieter erfragen (Telefonieren, SMS, Internet, mobile Navigation) und gegebenenfalls spezielle Länderpakete dazu buchen.
  10. Jedes Reiseland hat eine ganz andere Verkehrsinfrastruktur und GPS Abdeckung, entsprechend leicht oder kompliziert ist die Navigation im Land. Macht euch vorab Gedanken, welche die beste Navigation für euch sein könnte. Ich empfehle die HereMaps App, da sie weltweit kostenlos und vor allem offline funktioniert. ACHTUNG vorher die Karten im WLan runterladen.
  11. Erfragt vorher wie die Richtlinie eurer Fluggesellschaft zur Größe, Anzahl oder Beschaffenheit der Gepäckstücke ist
  12. Sehr unangenehm ist es am Abend vor der Reise feststellen zu müssen, dass der Reißverschluss am Koffer defekt ist oder sich die Gummisohle von den Wanderschuhen löst. Deshalb rechtzeitig auch die Ausrüstung prüfen.
  13. Sucht unbedingt vor eurer Fernreise einen Arzt bzw. Tropenmediziner auf und
    lasst euch zu Impfvorsorge, der Reiseapotheke und Standby Prophylaxe beraten. Auch ist es bei Malaria-Prophylaxe unbedingt nötig auch die Vorerkrankungen mit zu betrachten, um etwaige schwere Nebenwirkungen der Medizin zu vermeiden. Wenn ein Familienmitglied regelmäßig Medizin einnehmen muss, macht es auch Sinn sich vor der Reise zu bevorraten. Nicht jedes Arzneimittel ist wie benötigt im Ausland zu erhalten.

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Ich hoffe meine kleine Zusammenfassung war eine wichtige Gedankenstütze für euch. Gerne könnt ihr euch das Dokument auch ausdrucken. Dazu habe ich eine Checkliste vorbereitet zum einfachen Abhaken. Ich wünsche euch jetzt schon eine tolle gemeinsame Zeit und richtig schöne Erlebnisse.

Hier gehts zum kostenlosen Download:

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Rollerfahren-Malta-Miete-Verkehr-Versicherung

Rollerfahren auf Malta – Alle Infos zu Miete, Verkehr & Versicherung

Rollerfahren an einer wunderschönen Küste, flexibel sein beim Parken und noch dazu den Stau vermeiden, das sind die großen Vorteile, wenn man auf Malta mit dem Zweirad unterwegs ist. Doch was ist bei der Scooter-Miete alles zu beachten? Ich verrate es dir!

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Roller vs. Auto

Ich war mittlerweile 2x auf Malta und mein Fazit ist definitiv, dass man mit einem Roller flexibler, schneller und besser unterwegs ist als mit dem Auto. In großen Teilen Maltas ist die Insel ein riesiger Stadtverkehr, der nicht nur zu Stoßzeiten volle Straßen und leidige Staus mit sich bringt. Das frustet gerade im Urlaub, wenn die Zeit kostbar ist. Bei meiner ersten Reise hatte ich mir noch ein Auto gemietet. Habe aber schnell gemerkt, dass mir das auf Malta nicht sonderlich viel Freude macht. Zwar ist es in Ordnung, wenn man über die ganze Insel cruisen möchte, aber im Stadtverkehr bin ich letztlich auf den Bus umgestiegen. Das ist schlicht schneller, günstiger und weniger nervenaufreibend. Denn auch die Parkplatzsuche kann einen hier zur Verzweiflung bringen. Noch dazu kostet parken wieder extra Geld, was man sich sparen kann. Auch habe ich oft Schweißperlen auf der Stirn gehabt, als ich mit dem Auto in die engen Gassen gebogen bin und bei Gegenverkehr die ganze Strecke im Rückwärtsgang zurück musste. Mein ausführlicher Erfahrungsbericht zur Auto Anmietung auf Malta ist im LINK nachlesesbar.

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Klarer Vorteil für den Roller

Deshalb habe ich mich bei meiner zweiten Reise nach Malta für einen Roller entschieden. Der Vorteil ist klar. Das Fahrzeug ist agil, kann überall problemlos sowie kostenlos geparkt werden und im Stau fährt man einfach an den wartenden Autos vorbei. Zudem kann man auch an jeder Sehenswürdigkeit mal eben halten, ohne dass man großartig den Verkehr behindert, wenn man schnell ein Foto machen möchte. Man ist also absolut flexibel, spart sich die leidige Parkplatzsuche und die Wartezeit im Stau.

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Meine Erfahrung & Empfehlung

Ich hatte mich für Funscootermalta als Anbieter entschieden und war absolut zufrieden. Bisher hat das kleine Familienunternehmen keinen stationären Shop, wo man den Roller abholt. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Im Gegenteil! Ich konnte meinen Roller am Wunschort übernehmen und auch dort abgeben. Via Whatsapp habe ich meine Position übermittelt und kurz darauf haben wir den Papierkram und das bargeldlose Bezahlen mit EC/ Kreditkarte erledigt. Auch die Rückgabe lief perfekt und ohne großes Prozedere. Im Gegenteil, die Familie war super nett! Ich empfehle das Unternehmen aus eigener Erfahrung und mit besten Gewissen, nicht weil ich dafür bezahlt werde oder sonstige Vorteile erhalte. Natürlich gibt es auf Malta weitere Firmen die Roller vermieten und du kannst dich online umschauen und den für dich perfekten Anbieter finden.

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Übernahme

Du kannst selbstverständlich auch vorab vereinbaren, den Roller direkt am Flughafen zu übernehmen. Falls du einen Koffer statt einem Rucksack dabei hast, könnte der Transport zu deiner Unterkunft allerdings schwieriger sein. Daher meine Empfehlung: Malta hat ein prima Bus-System mit dem du an so ziemlich jeden Flecken der Insel super günstig und bequem fahren kannst. Zumal wir hier eh nur von einer Mini-Insel mit max. 40 km sprechen. Nimm also den Bus oder ein Taxi zu deinem Nachtquartier und dann lass dir den Roller dahin liefern. Je nachdem, wann du auf Malta gelandet bist, macht es vielleicht ohnehin Sinn, den Scooter erst am nächsten Morgen zu übernehmen. Den ersten Tag verbringt man ja oft mit ankommen, auspacken und Nachbarschaft erkunden. Rollerfahren kannst du dann erholt am nächsten Tag und sparst dir ggf. einen Tag an Miete.

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Führerschein

Mit deinem deutschen Autoführerschein darfst du auf Malta auch einen Roller fahren. Wie viel Leistung (CC) der haben darf, kläre bitte mit dem Vermieter vorab, anhand deiner Fahrerlizenz. Ich hatte einen 125iger Roller, weil der einfach zügiger unterwegs ist, als ein 50iger. Bitte denke unbedingt an den internationalen Führerschein. Warum, kannst du im LINK nachlesen.

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Versicherung und Kaution

In der Regel gibt es eine Standartversicherung für den Roller. Kläre in der Kommunikation vorab, wie genau diese aussieht, was sie abdeckt und welche Kosten ggf. im Schadensfall auf dich zukommen. Ich habe 300 EUR Kaution für die gesamte Woche hinterlegt. Bei einer Beschädigung hätte ich die Reparaturkosten übernehmen müssen und das wäre mit meiner Kaution gegen gerechnet worden. Ein völlig fairer und normaler Vorgang. Zumal so Rollerteile ja nicht die Welt kosten, im Gegensatz zu Beschädigungen an einem Auto. Achtung, wie im Ausland üblich sind die Verträge in englisch verfasst.

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Die Kaution wurde auf meiner Kreditkarte geblockt und nach Rückgabe des Scooters wieder frei gegeben. Bei der Übernahme lass dir alle Kratzer und Beschädigungen, wie beim Auto auch, in das Übernahmeformular eintragen. Mach Fotos oder Videos, die den Zustand des Rollers zeigen. Bei Rückgabe das gleiche Prozedere.

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Helm

Du bekommst mit der Rollermiete auch einen oder zwei Helme gestellt. Kläre am Besten vorab, welche Größe dir mitgebracht werden soll. Es hilft, den Kopf mal auszumessen (Maßband) oder sich vorab daheim mal einen Helm aufgesetzt zu haben (bei Freunden oder in einem Motorradladen). Der Helm kann im Sitzfach oder in der Topcasebox untergebracht werden, du musst also keine Sorge haben, ihn ständig mitschleppen zu müssen. Im Topcase kannst du übrigens auch unterwegs oder bei der Rollerfahrt dein Gepäck verstauen.

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Einweisung

Lass dir, wenn es dein erstes Mal auf einem Roller ist, auch alles erklären. Mach unter den Augen der Vermieter einen kleine Rollerfahrt, damit du einschätzen kannst, wie das Lenk- und Bremsverhalten ist. So eine Probefahrt kommt dir Zugute, sollte mit dem Fahrzeug doch etwas nicht in Ordnung sein.

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Tankregelung

Eine Tankregelung ist beim Roller auch kein großes Ding, zumal eine Füllung ohnehin im Schnitt nur 5 EUR kostet. Du tankst, was du verbrauchst und gibst das Fahrzeug so wieder ab, wie du es übernommen hast. Der Tank befindet sich bei einem Roller unter dem Sitz und man wird dir auch alles dazu erklären. Ein Roller hat einen relativ kleinen Tank, behalte das im Auge, wenn du in ländlichen Gebieten unterwegs bist. Zwar hat Malta eine Fülle an Tankstellen und nur kleine Distanzen, aber zum Problem kann es trotzdem werden, wenn du außerhalb der normalen Geschäftszeiten in dünn besiedelten Teilen unterwegs bist.

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Hindernisse im Stadtverkehr

Der Stadtverkehr in Malta ist wirklich eine Zumutung, dessen muss man sich bewusst sein. Etwas Mut oder Erfahrungen auf einem Zweirad helfen hier weiter. Natürlich bestimmt jeder selbst, ob er im Stau an den haltenden Fahrzeugen in der Mitte oder an der Seite vorbei fahren will und wie schnell. Da möchte ich dir zu nichts raten. Ich bin eine sehr versierte Rollerfahrerin und bin auch in der verstopften Stadt ganz zügig voran gekommen. Du kannst dich ja vorsichtig ran tasten und wirst ohnehin mit der Zeit mutiger.

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Linksverkehr

In Malta herrscht Linksverkehr, aber auch das ist keine große Sache beim Rollerfahren. Gerade mit dem Scooter empfinde ich das inzwischen als problemlos. Zumal viele Straßen ohnehin vom Gegenverkehr getrennt sind, so dass man gar nicht auf der falschen Spur sein kann. Also hier wirklich etwas Vertrauen an den Tag legen.

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Überall kostenlos parken

Wie beschrieben kann man mit einem Roller ja nahezu überall parken und das auch noch kostenlos! Ein Riesen Vorteil im Vergleich zum Auto. Etwas Um- und Rücksicht solltest du beim Parken aber schon an den Tag legen. Nicht jeder Gehweg ist geeignet seinen Roller quer darauf zu parken. In der Regel findet man aber gute Nischen für Scooter und kann daher auch überall sehr zentral sein Fahrzeug abstellen.

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Vorsicht beim Seitenständer

In der Regel haben Roller zwei Ständer auf denen geparkt werden kann. Der Seitenständer ist sehr wacklig und ich würde dir dringend anraten diesen nur zu benutzen, wenn du noch am Roller steht bei kurzen Stopps. Ansonsten kann es leicht passieren, dass der Scooter durch vorbeilaufende Passanten oder unebenen Untergrund zu Fall kommt und beschädigt wird. Vertraut mir, ich weiß wovon ich spreche.

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Straßenverhältnisse

Überland und auf den kleineren Gassen sind die Straßenverhältnisse eher etwas holprig, weil der Asphalt oft einem Flickenteppich gleicht. Das macht Rollerfahren auch schon mal zu einer Hüpfpartie. Angemessene Geschindigkeit hilft aber dagegen;) Die großen Touristenstraßen sind aber gut ausgebaut und flüssig zu befahren. Vorsichtig sollte man sich auf Sandpisten bewegen, wie etwa die letzten 50m vor St. Peter´s Pool. Hier empfehle ich ganz klar, an der Hauptstraße oben zu parken, wo noch asphaltiert ist. Du läufst keine 3 min länger, sparst dir aber die sandige Piste, auf der man ungeübt schon mal leicht wegrutschen kann.

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Navigation beim Rollerfahren

In einem fremden Land und gerade im Stadtverkehr ist es oft schwierig sich zu orientieren. Das empfand ich besonders auf Malta so, da jedes Gebäude sandsteinfarben ist und markante Orientierungspunkte für mich fehlten. Wer auf Navigation angewiesen ist, sollte sich vorab eine Lösung überlegen und ggf. eine Halterung für einen Roller mitnehmen. Ich habe Navigation auf meinem Handy, das Gerät einfach in den BH gesteckt und mir die Strecke ansagen lassen. Das hat hervorragend funktioniert! Wer keinen tragfähigen BH hat, kann sich ja eine kleine Schultertasche umhängen;) Dank EU-Roaming kannst du ja mobil über das Internet und Google Maps navigieren. In Malta funktioniert das hervorragend.IMG_8519

Fähre nach Gozo

Natürlich ist es auch mit einem Zweirad überhaupt kein Problem die Fähre nach Gozo zu benutzen. Das ist dann sogar noch günstiger als mit dem Auto die Insel zu besuchen. Auch so wird Rollerfahren hier gleich wieder ein Mittel den Urlaub günstig zu gestalten.

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Ausführungen

Das mag sich jetzt erst mal Alles irre viel angehört haben, sollte einen aber nur vorbereiten und nicht abschrecken. Eigentlich ist es total easy! Wer schon etwas Zweiraderfahren ist, wird einige Punkte meiner Beschreibung wohl auch etwas belächelt haben. Ich möchte allerdings auch, dass Rollerneulinge gut vorbereitet sind und habe deshalb alles sehr gründlich beschrieben. Bitte beachte, dass die Fotos nicht den Verkehr auf den Hauptverkehrsadern zeigen und somit auch nicht, die Stau-Situation in den Stadtgebieten. Auch geben sie nicht wieder, wie schwer es ist in Valletta & Co ist, einen Parkplatz mit dem PKW zu finden. Wir haben an einem Tag mal 2h gesucht, nur um das Fahrzeug abstellen zu können. Behalte das für deine Entscheidung für oder gegen eine Roller im Hinterkopf.

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Fazit zum Rollerfahren auf Malta

Für mich ist ein Roller das einzig sinnvolle Fahrzeug auf Malta. Regentage gibt es fast keine, man ist flexibel und agil unterwegs. Erspart sich Staus, nervenaufreibende Parkplatzsuche und Kosten für das Abstellen des Fahrzeugs. Zudem macht es einfach irre viel Spaß mit einem Scooter über die Insel zu cruisen, den Fahrtwind zu spüren und das Lebensgefühl, was an einer Rollertour hängt, auszukosten. Probiers aus! Sollte ich im Artikel etwas vergessen haben, dann melde dich bei mir und natürlich auch, wenn du sonst noch Fragen hast. Ich bin via Kontaktformular, Skype oder Facebook für dich erreichbar.

In diesem Sinne:

#get up & cruise!

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Hier noch der Kontakt zu Funscootermalta:

Handy +356 9996 9990 oder auch +356 7902 0110
E-Mail: funscootersmalta@gmail.com
Website: www.funscootersmalta.com

Ein Mietwagen auf Malta

Mietwagen auf Malta – Tipps & Erfahrungswerte

Nicht in jedem Land ist es gleich mit einem Mietwagen unterwegs zu sein. Enge Gassen statt breite Autobahnen, Linksverkehr und eine ganz andere Verkehrsinfrastruktur oder auch die Qualität der Fahrzeuge beeinflussen den Fahrspaß. Ich war mit dem Leihwagen auf der Insel Malta unterwegs und schildere hier meine Erfahrungen. Damit möchte ich dir helfen gut auf deine Anmietung vor Ort vorbereitet zu sein.

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Mietwagen Malta – meine Erfahrung

Mir ist es wichtig, meinen Leihwagen immer über eine deutsche Website zu buchen, damit im Schadensfall auch der Gerichtsstand in Deutschland ist und ich nicht den Ärger im entfernten Urlaubsort habe. Deshalb habe ich auch für Malta meinen Mietwagen noch von Zuhause aus gebucht.

Eigentlich war auf Grund meiner Ankunftszeit eine Nachtübergabe geplant. Auf Buchungsseiten ist leider nie ersichtlich, ob die jeweilige Mietwagenfirma einen 24-Stunden-Service hat und so mußte ich das vorab telefonisch erfragen. Für die nächtliche Schlüsselübergabe sollten 26 EUR berechnen.

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Da mein Flieger Verspätung hatte, ich den Anschlußflug verpasst habe und ich ohnehin einen Tag später als geplant ankam und den Nachtservice somit nicht in Anspruch genommen habe, musste ich zumindest für diese Leistung nicht zahlen. Wichtig ist aber für dich zu wissen, dass nachts  in Malta keiner der Mietwagenschalter noch regulär offen hat und eine Übernahme des Fahrzeuges dann nur mit einer Sondervereinbarung und extra Kosten möglich ist. Wenn du also mit der letzten Maschine kommst, informiere dich besser vorher und vereinbare eine Übergabe.

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Die Fahrzeugübernahme

Mein Fahrzeug sollte ich von „First Car Rental“ direkt am Flughafen erhalten. Meist kostet eine Flughafenübernahme etwas mehr, aber wenn ich einen Bus oder ein Taxi in die Stadt nehmen muss, kostet das ja auch. So habe ich mit bester Versicherung pro Tag 23 EUR bezahlt, was ich immer noch für einen fairen Preis für einen Kleinwagen halte.

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Der Herr am Schalter sehr freundlich und sprach fließend englisch, was auf Malta ja völlig normal ist. Er hat sofort meine Buchung gefunden, die Unterlagen und Zahlung fertig gemacht und mir erklärt, wo genau ich das Fahrzeug finde. Im Übernahmeprotokoll sind die Schäden am Fahrzeug eingezeichnet gewesen. Nur sollte ich das direkt am Schalter gegenzeichnen. Allerdings bin ich kein Freund von Unterschriften, bevor ich das anzumietende Fahrzeug gesehen habe, da ich schon sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Ist die Unteschrift erstmal drauf, hat man die Fehler schon bestätigt, ohne das Fahrzeug je gesehen zu haben.

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Er bot mir allerdings an, mit dem Auto später noch mal zurück zu kommen, sollte ich noch Schäden finden. Zähneknirschend willigte ich ein. Da der Fuhrpark aller Vermieter etwas weiter weg liegt, scheint es auf Malta am Flughafen gängige Praxis zu sein, dass keine der Leihwagenfirmen das Auto mit den Mietern direkt am Fahrzeug überprüft.

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Der Fuhrpark der Vermietfirmen liegt am hintersten Ende des großen Flughafenparkplatzes. Ich empfand es als reichlich müßig mein Gepäck dahin zu schleifen, trotz Rollen an der Reisetasche. Hier empfiehlt es sich einen Trolley mitzunehmen oder das Gepäck so lange bei der Mietwagenfirma im Terminal zu lassen.

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Das Fahrzeug war einfach zu finden, denn der Mietwagenfirmenbereich ist recht übersichtlich. Wie schon angedeutet, ist hier niemand der gesamten Rentalcar-Companys vor Ort gewesen, um ggf. Fragen zu besprechen. Nicht jedes Fahrzeug ist gleich und ich schätze es eigentlich, wenn ich kurz erklärt bekomme, wie das jeweilige Auto funktioniert, welche Schalter wo sind und wie man die Tankklappe aufbekommt. Zwar bin ich nicht unerfahren mit verschiedenen Fahrzeugen, aber irgendwas ist immer nicht gleich auffindbar und kostet anschließend Zeit, um rauszubekommen wie es richtigerweise funktioniert.

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Mein Fahrzeug macht ehrlicherweise keinen besonders guten Eindruck und ich würde ihn schon etwas als „runtergerockt“ beschreiben, dabei hat er gerade 50.000 km. Ein kleiner, weißer Peugeot 107 mit so einigen Macken und fehlendem Rückscheibenwischer. Genau wegen diesem Detail muss ich nun zurück zum Schalter, denn im Protokoll ist dieser nicht verzeichnet. Da die Stelle ziemlich verrostet ist, gehe ich davon aus, dass der Wischer schon einige Jahre fehlt und längst als Makel hätte eingetragen sein müssen. Weitere Beschädigungen finde ich nicht. Dennoch muss ich mich am Schalter wieder anstellen und den Scheibenwischer nachtragen lassen, denn ich habe keine Lust im Nachgang für Schäden Anderer aufzukommen. Das ist mir genau 1x passiert und seither prüfe und fotografiere ich Mietwagen sehr genau. Wieder geht mir Zeit verloren.

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Mein Mietwagen macht auch im Verlauf der Reise noch komische Töne von Auspuff oder Krümmer. Zudem geht das Fahrzeug beim Rückwärtsfahren dauernd aus. Eine Zumutung sind auch die dreckigen Frontscheiben, die sich mit den verschlissenen Scheibenwischern nicht mehr reinigen lassen. Besonders begeistert war ich während der ganzen Reise von meinem Auto nicht. Bisher hatte ich immer sehr gepflegte Leihwagen und das hier ist eine ganz neue Erfahrung für mich.

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Der Verkehr auf Malta

In Malta herrscht Linksverkehr. Auch das bin ich schon aus einigen Reiseländern, wie Südafrika gewohnt und es ist keine große Umstellung mehr für mich. Trotzdem macht mir der Verkehr in Malta zu schaffen. Ich fahre in Richtung Birkirkara stadteinwärts und es geht unglaublich hektisch zu. Es gibt alle paar Meter unübersichtliche Kreisel und die ersten Tage tute ich mich unglaublich schwer, mich dort schnell einzugliedern. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie der Verkehr in Indien oder Paris hingegen auf mich wirken muss, denn dieser Trubel hier kostet mich schon reichlich Nerven, auch wenn man das nicht unbedingt auf meinen Fotos sieht. Aber die habe ich ja auch nicht während der Fahrt geschossen 😉

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Ebenso muss ich die nächsten Tage erfahren, dass es Sinn macht im „Stadtverkehr“ und die Grenzen zwischen den Orten sind hier fließend, besser den Bus zu nehmen. Dieser ist günstig, hat eine hohe Frequenz und bringt einen sicher ans gewünschte Ziel. Mit dem Auto ist es phasenweise unmöglich irgendwo einen Parkplatz zu finden. Besonders zu Festlichkeiten oder an den Markttagen Dienstag und Samstag ist es in manchen Stadtteilen eine Odysse sein Fahrzeug ordnungsgemäß abstellen zu können. Außerdem herrscht hier ähnlich wie in Italien meinem Eindruck nach, Stoßstangenparking, entsprechend verbeult sehen einige Verkehrsteilnehmer aus. Ich bin froh, dass Auto komplett versichert zu haben!

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Obwohl die Alstadt wunderschön ist und man herrlich da bummeln kann, beschließe ich die nächsten Tage die Insel zu erkunden und mich eher in den ländlichen Gebieten mit wenig Verkehr zu bewegen. Auch hier muss ich die Erfahrung machen, dass es sich lohnt, sehr früh aus der Stadt zu fahren, damit man nicht stundenlang im stockenden Berufsverkehr stecken bleibt.

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Nächstes wichtiges Learning an diesem Tag. Die kleinen Gassen, auf die mich mein Navi schon gerne mal schickt, reichen vom Platz oftmals nur für ein Fahrzeug. An manchen Stellen habe ich sogar das Gefühl nicht mal das. Da habe ich dann auch schon mal die Seitenspiegel eingeklappt. Auch muss man schon mal den Rückwärtsgang einlegen und einige Meter zurück fahren, wenn der Gegenverkehr nicht durchkommt. Auch das liegt sicher nicht jedem.

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Navigation

Zur Navigation auf Malta nutze ich mein altes Nokia-Handy mit „Here maps“ App, weil man damit weltweit offline unterwegs sein kann, ohne eine teure Internetverbindung haben zu müssen. Das klappt auch auf Malta wieder hervorragend und ich bin froh, dass Handy noch nicht eingemottet zu haben. Immerhin spart mir das die Miete eines Navigationssystems. Wer sich gerne anhand von Karten orientiert, der wird sich in den ländlichen Räumen auch damit gut zurechtfinden. In Innenstädten wäre mir als Alleinreisende eine Kartenführung zu anstrend gewesen. Man kann halt nicht eben mal kurz ranfahren und sich neu orientieren, dass lassen der Stadtverkehr und die engen Gassen gar nicht zu.

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Mit der Fähre nach Gozo

Einer meiner Tagesausflüge führt mich mit der Fähre von der Hauptinsel nach Gozo. Auch hier nehme ich mein Auto mit und bin positiv überrascht wie gut das funktioniert. Ich werde noch am Hafen in die richtige Spur gewiesen, fahre vorsichtig in den Bauch des Schiffes und warte auf die Ankuft. Genauso geordnet wie die Einfahrt verlasse ich die Fähre auch wieder. Erst auf der Rückfahrt zahle ich beide Überqueerungen mit ungefähr 14 EUR.

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Tanken

Da die Insel sehr übersichtlich ist und ich nur 5 Tage zum Entdecken habe, muss ich erst am Ende meiner Reise eine Tankstelle aufsuchen. Diese ist glücklicherweise auch in direkter Umgebung des Flughafens. Zum Tanken muss man sich die Säule vom Tankwart freischalten lassen. Auch war eine Barzahlung gewollt. Das erfuhr ich allerdings erst nach dem Tanken. Glücklicherweise gab es für Touristen wie mich, dann doch noch die Möglichkeit mit Kreditkarte zu bezahlen.

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Rückgabe

Der Parkplatz zur Rückgabe am Flughafen ist der Gleiche wie zur Abholung, das macht die Orientierung einfach. Wieder ist niemand vor Ort, das Fahrzeug mit mir zu inspizieren und mir gegenzuzeichnen, dass alles in Ordnung ist. Auch scheint das gängige Praxis aller Leihwagenfirmen hier zu sein. Trolley fürs Gepäck finde ich hier keinen und schleife mein schweres Gepäck also wieder mühselig in der Mittagshitze zum Terminal.

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Der Mann am Schalter ist wieder sehr höflich und fragt kurz ob es Probleme gab. Ich erfahre auch, dass das Fahrzeug jetzt nicht mehr begutachtet würde und ich ja dann mitbekomme, falls meine Kaution einbehalten würde. Außerdem wird die Kaution erst nach mindestens 10 Tagen auf der Kreditkarte wieder frei gegeben, da noch Tickets von Blitzern abgewartet werden. Auch gängige Praxis hier, verrät mir der Mitarbeiter. Das ich das nicht sonderlich gut finde, muss ich nicht betonen. Ich kenne es eigentlich so, dass Fahrzeuge noch vor Ort mit dem Kunden gecheckt werden. Sei es auf Schäden oder auch auf den Tachostand. Auch meine Tankquittung möchte er nicht entgegen nehmen. Ich darf also abwarten, ob alles mit rechten Dingen zugeht und ich meine vollen 1200 EUR Kaution wieder erhalte.

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Mein Fazit Mietwagen auf Malta:

Wer nicht unbedingt mit einem Mietwagen unterwegs sein muss, der kann auf Malta auch gut überall mit dem Bus hinkommen. Es gibt auch eine tolle „Rote-Bus-Tour“ zu den schönsten Ecken der ganzen Insel.

Wer sich dennoch für ein Fahrzeug entschließt, sollte sich auf hektischen Stadtverkehr, schlechte Parkmöglichkeiten und Linksverkehr einstellen. Ich empfehle zudem maximal einen Kleinwagen, da es eh schon eng genug ist auf der Insel.

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Bei Fahrzeugübernahme mach dir ein eigenes Übernahmeprotokoll* und dokumentiere alle Schäden auch via Foto sorgfältig. Lass dir vom Vermieter die Schäden unbedingt abzeichnen. Versichere das Fahrzeug ausreichend, da es hier leicht zu Schäden (Parken, enge Gassen) kommen kann. Steinschlag- und Unterbodenversicherung halte ich nicht für so wichtig, dass kann man nach eigenem Sicherheitsempfinden entscheiden. Aber im Gegensatz zu Afrika, wo ich es dringend anrate, finde ich es hier nicht nötig.

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Ansonsten macht es natürlich riesig Spaß Maltas Küsten entlang zu cruisen und ich kann es wirklich nur empfehlen.
Allen die hier unterwegs sind, wünsche gute und sichere Fahrt auf dieser schönen Insel!

*Ein persönliches Fahrzeugübernahme-Protokoll zu deiner eigenen Sicherheit habe ich dir auch zusammengestellt. Du kannst es im LINK kostenlos herunterladen.

Ich freue mich natürlich immer über Rückmeldung zu meinen Beiträgen. Nutz das Kommentarfeld und schreib mir, wie du den Artikel fandest und ob dich meine Tipps weitergebracht haben. Ich hab was Wichtiges vergessen? Auch dann freue ich mich über Nachricht von dir.

Mietwagen in Brasilien – Absichern gegen Schlaglöcher, Anarchie & Ego

Wer in Brasilien einen Trip mit den Leihwagen plant, der sollte in erster Linie verstehen, wie der Verkehr in diesem Land läuft, sich darauf einstellen und sich entsprechend versichern. Brasilien – das sind nicht nur Städte wie Rio oder Sao Paulo sondern in erster Linie ein riesiges Land mit einer Infrastruktur die mit Deutschland nicht vergleichbar ist. Welche Regeln es hier gibt und was du unbedingt beachten mußt, erfährst du hier:image-2015-08-28(4)Um es mit anderen Worten zu sagen, herrscht in den meisten Teilen des Landes reine Anarchie auf der Straße. Es wird rechts und links überholt, in Einbahnstraßen abgebogen, im Gegenverkehr gefahren, gerast und keinerlei Rücksicht genommen. Auch werden Geschwindigkeitsbeschränkungen konsequent überschritten und Verkehrszeichen ignoriert.image-2015-08-28(3)Die größte Gefahr ist das Ego des Fahrers. Selbstüberschätzung in Kurven, Motorräder die nur auf der Hinterachse gefahren werden und rücksichtslose Drängelei machen den Verkehr in Brasilien so speziell. Hier gilt immer noch: Der Stärkere gewinnt und die Vorfahrt hat.image-2015-12-07(8)Die Polizei hat zumeist andere Sorgen als schnell Verkehrsdelikte aufzunehmen und so ist es nicht verwunderlich, dass gerade in ländlichen Teilen das Ego des Fahrers über den Fahrstsil bestimmt. Und mit dem legt man sich dann besser auch nicht an.Brasilien, MotorradWer sich in Brasilien einen Wagen ausleiht muss sich in erster Linie darüber klar sein, ob er mit dem für unsere Verhältnisse chaotischen Fahrstil der Brasilianer klar kommt. Auch sollte einem bewußt sein, dass bei derart egogesteuertem Verkehr auch keine Rücksicht auf Unfälle genommen wird. Kommt es zum Crash wird oft nicht einmal angehalten zur Schadensaufnahme. Es ist „normal“ den Unfallort zu verlassen, um nicht für die Reparaturen aufkommen zu müssen.image-2015-12-07(2)Auch Tiere auf der Fahrbahn sind keine Seltenheit. Zu den ausgedehnten Weidelandschaften gehören auch Pferde und Kühe und nicht all zu selten findet man diese Tiere auch auf der Fahrbahn. Einen Crash mit einem derart kräftigen Tier und mit einigermaßen Geschwindigkeit überlebt man nur mit Glück. Das Fahrzeug ist dann sicherlich schrottreif. Tierunfälle sind keine Seltenheit auch nicht in Städten! Man sollte sich unbedingt auf derartige Gefahren im Verkehr einstellen und absichern.Es gilt sich die Versicherungspolicen genau studieren um bei einem Crash mit Fahrerflucht oder Tierschaden auf der sicheren Seite zu sein.Pferd Brasilien Ähnlich verhält es sich auch mit der Qualität der Straßen. Sie kann gut sein, aber gerade in strukturschwachen Gegenden sind oft riesige, kratergroße Schlaglöcher die Norm. Wer nicht rechtzeitig ausweichen kann riskiert Schäden am Fahrzeug und auch dafür wird man haftbar gemacht von der Mietwagenfirma. Wer hier eine zu geringe Eigenbeteiligung wählt, bleibt leicht auf den Kosten sitzen. Auch sind längst nicht alle Straßen geteert und Brücken sind oft nur eine marode Aneinanderreihung von Holzstämme. Hier braucht man schon Nerven beim Drüberfahren. Oft gibt es keine funktionierende oder gar keine Kanalisation zum Abfluß von Regenwasser. Entsprechend sammelt sich der das Wasser auf der Straße. Dabei besteht dann nicht nur Aquaplaninggefahr, sondern das Fahrzeug kann auch ganz „absaufen“. Wer sich unsicher ist, der steigt aus und begutachtet die Lage und wählt ggf. eine Umfahrung.image-2015-12-07(1)Uns ist es schon passiert das wir so tief im Wasser standen, dass nur noch eine Hand Abstand bis zum Spiegel war, so hoch stand es! Und das mitten in einer Stadt.
Wasser, Canaa dos Carajas

Auch sollte man sich vor Fahrtantritt bei der Leihwagenfirma informieren, wie eine Schadensaufnahme erfolgen muss. Denn auch hier kann es sein, dass die Polizei kein großes Interesse an einer Unfallaufnahme hat, dies aber von der Mietwagenfirma gefordert ist. Rückfragen vor Fahrtantritt sind daher unerlässlich.Mietwagen Fahren BrasilienWer ohnehin ein schwaches Nervenkostüm im Verkehr hat, der sollte sich überlegen, ob er nicht gleich auf das gut funktionierende Busnetz ausweicht und einen der bequemen Überlandbusse wählt. Das erspart Stress, schont den Geldbeutel und das Nervekostüm.image-2015-12-07(3)

 

Auch Tankstellen sind in ländlichen Gegenden nicht so einfach zu finden. Zudem sind Streiks nichts Ungewöhnliches und leere Tanks auch nichts. Entsprechend empfiehlt es sich einen Reservekanister dabei zu haben, wenn man nicht irgendwo ohne Sprit stranden will. Erfragt diesen direkt bei der Leihfirma bzw. kauft einen, wenn dies günstiger ist.image-2015-12-07(6)Nach knapp 1 Jahr in Brasillien kann ich sagen, dass ich ein Fahrzeug hier immer sehr gut versichern würde. Wer ohnehin eine Dashcam hat, der sollte sie zur eigenen Sicherheit und als Beleg für den Versicherer auch hier im Verkehr nutzen. Ansonsten ist jederzeit und mit allem zu rechnen. Vielleicht habt ihr ja von meiner ersten Taxifahrt schon gelesen? Im LINK gehts zur Geschichte!

Oder schaut mal hier:

Mietwagen in Afrika – Das ist besonders zu beachten!

Überall auf der Welt gibt es Dinge auf die man bei der Mietung eines Fahrzeuges achten muss. Doch gerade die Bedingungen in Afrika verlangen eine besondere Weitsicht bei der Buchung. Mit Afrika-Touren verbindet man neben dem Naturerlebnis ganz klar auch weite Strecken, ausgedehnte Fahrten und unbefestigte Straßen. Das setzt neben fahrerischen Kenntnissen auch technisch einwandfreie Fahrzeuge voraus.Landi Mietwagen Kgalagadi Transfrontier ParkWer auf seinem Afrika Road Trip mit einem Mietwagen unterwegs sein möchte, der sollte in erster Linie darüber nachdenken, was das Fahrzeug leisten soll. Ein Kleinwagen ist auf vielen Strecken einfach gänzlich ungeeignet. Bestimmte Gebiete dürfen sogar nur mit Allradfahrzeugen passiert werden.

Der zweite wichtige Aspekt ist die Zuverlässigkeit des Anbieters und seiner Fahrzeugflotte. Hier gilt es auf Qualität statt Geldbeutel zu setzen. Ein billiger Autovermieter investiert oft nicht genug in die Wartung seiner Fahrzeuge. Entsprechend drohen Defekte auf Grund von Verschleiß und der besonders starken Beanspruchung. Ein Liegenbleiben oder gar ein Unfall können dann nicht nur teuer sondern auch lebensgefährlich werden.

Es empfiehlt sich hier etwas Recherche in Bewertungsportalen und Foren, ob sich ein Anbieter als zuverlässig erwiesen hat. Oft sind es gerade kleine Unternehmen die auf Afrika spezialisiert sind und ihre Fahrzeuge besonders gut warten und mit der nötigen Sorgfalt pflegen. Negative Bewertungen sind für sie existenziell und so wird auf die Qualität geachtet. Deshalb sind diese Unternehmen auch unbedingt in die Betrachtung einzubeziehen.MietwagenWichtig bei der Anmietung von Fahrzeugen in Afrika ist auch die Erreichbarkeit der Leihwagenfirma. Gibt es eine Notfallnummer? Ist die Hotline auch nachts und am Wochenende erreichbar? Innerhalb welcher Zeitspanne wird geholfen? Auf Grund der riesigen Distanzen in Afrika muss auch auf diesen Service geachtet werden.

Anders als in Europa versichert man sich auch in Afrika gegen mehr Eventualitäten. Während ein Steinschlag in Deutschland eher selten vorkommt, ist er auf unbefestigten Straßen ein permanent drohendes Szenario. Selbst wenn man sich in Südafrika bewegt. Dort sind die großen Touristenrouten zwar sehr gut ausgebaut sind, dennoch wird man wahrscheinlich in die Verlegenheit kommen und die ein oder andere „Gravelroad“ benutzen müssen. Und sei es auf der Zufahrt zur Lodge oder dem Safaripark. Eine Steinschlagversicherung ist daher anzuraten.

Gleich so verhält es mit einem Unterbodenschutz und einer Reifenversicherung. Auf Grund des Straßenzustandes kann es leicht sein, dass man sich die Unterseite des Fahrzeugs aufreißt oder die Reifen schnell verschlissen sind und platzen.MietwagenNeben dem ohnehin im Auto befindlichen Ersatzreifen sollte mit dem Vermieter vorab geklärt werden ob das Mitführen eines weiteren Reifens sinnvoll ist. Sicherlich nicht notwendig, wenn man sich die Garden Route in Südafrika entlang bewegt. Wer aber in abgelegenen Gebieten auf zumeist unbefestigten Straßen unterwegs ist, dem ist ein zweiter Ersatzreifen bereits anzuraten. Dazu gehören auch Gebiete wie etwa der Kgalagadi Transfrontier Park, Landstriche in Botswana und ganz sicher auch alles nördlich davon.

So verhält es sich im Übrigen auch mit einem Ersatzkanister für das Fahrzeug. Wer lange Strecken plant der sollte sicher stellen, dass er auch genügend Benzin dabei hat. In Afrika kann es schon vorkommen, dass eine Tankstelle keinen Sprit mehr hat und die nächste in 300 km Entfernung ist. Ein Reservekanister ist ein dann ein absolutes Muss. Diese können oft beim Autoverleiher mitgebucht werden. Hier ist drauf zu achten, ob eventuell die Anschaffung eines eigenen Kanisters günstiger ist. Mindestens 10 Liter würde ich extra dabei haben.

Augenmerk sollte man auch auf die Versicherungspolice hinsichtlich des Diebstahl und Einbruchschutzes legen. Eine sachkundige Beratung ist hier unerlässlich. Überversichern braucht man sich nämlich auch nicht, wenn man in abgeschiedenen Gebieten unterwegs ist, in denen diese Art von Kriminalität keine Rolle spielt.Camping Danie Leni Road TripIn Afrika sind Beschädigungen der Fahrzeuge keine Seltenheit. Zu gerne werden diese Schäden dann vom Vermieter bei Übernahme unter den Tisch fallen gelassen. Wer bei Rückgabe nicht für Beschädigungen des Vormieters zahlen möchte, sollte schon vor Fahrtantritt das Auto gründlich prüfen. Hier empfiehlt es sich sein eigenes Übernahmeprotokoll* dabei zu haben und akribisch abzuarbeiten. Gerne werden Beschädigungen auf dem Dach (durch Äste) oder zerkratze Kofferraumöffnungen in Rechnung gestellt, da sie bei der Übernahme sehr leicht übersehen werden

Wer sich für ein Allradfahrzeug (4×4 genannt) entscheidet, der sollte sich vom Vermieter erklären lassen wie die Schaltung funktioniert und wie man Getriebeschäden vermeidet. Eine kurze Einführungsrunde halte ich hier durchaus für sinnvoll. Es ist nämlich nicht „nur“ einfaches schalten.

Wer sich generell mit Linksverkehr schwer tut sollte darüber nachdenken einen automatikgetriebenes Fahrzeug zu buchen. Das kostet zwar mehr, aber trägt zu Sicherheit im Verkehr und zur eigenen Ruhe bei.

Reisende die zu ihrem Fahrzeug auch, wie in Afrika üblich, ein Campingzelt auf dem Dach mitgebucht haben, sollten auch hier mit dem Vermieter zusammen die Funktionsweise durchspielen.image-2015-10-06(13)Beachtenswert sind auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Vermieter. Es gibt Leihfirmen die ihre Fahrzeuge rund um die Uhr tracken und eine ganz bestimmte Geschwindigkeit voraussetzen. Ob diese sinnvoll ist wird dabei nicht hinterfragt. So sind dann zum Beispiel auf namibianischen Gravelroads grundsätzlich 80 km/h vorgeschrieben. Oft sind diese aber in einem sehr guten Zustand, dass selbst die Behörden die Straße für 100 km/h Geschwindigkeit freigegeben haben. Wer dann schleichen muss verliert wertvolle Urlaubszeit.

Zu trockenen Straßen gehört in Afrika auch feinster Staub der sich überall im Fahrzeug absetzt. Oft ist es billiger das Fahrzeug vor Abgabe noch reinigen zu lassen, anstatt es teuer beim Autoverleiher bezahlen zu müssen. Auch hier ist vorab das Beratungsgespräch mit der Leihfirma zu suchen und abzuklären welche Verschmutzungen als „normal“ akzeptiert werden. Starke Verschmutzungen können (teuer) nachberechnet werden.

Wer diese grundlegenden Dinge beachtet, der wird sicherlich ein sorgloses Mietwagenerlebnis haben und im Schadensfall auch nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Ich wünsche eine sichere Fahrt und großartige Erlebnisse.

In diesem Sinne #get up & drive safely!

#info* Da ich sehr oft im Mietwagen unterwegs bin und auch schon teure Erfahrungen machen musste habe ich mir ein eigenes Übernahmeprotokoll erstellt. Dieses stelle ich gerne zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Durch Klicken auf LINK gelangt man zum Download.

 

Mietwagen – Achte auf die Kaution & dein Geld!

Immer wieder kommt es bei der Anmietung eines Fahrzeuges im Nachgang zu Streitigkeiten, sei es bei Beschädigungen, Kaution oder Kreditkartendeckung. Mit diesem Artikel möchte ich dir meine Erfahrung mitgeben und dir ein paar nützliche Tipps geben, damit dir das erspart bleibt.

Mein Erlebnis

Kaution für einen Mietwagen ist üblich. Die Summe die dafür veranschlagt wird, variiert aber erheblich und sollte vorab erfragt werden. Mir ist es schon passiert, dass ich den von mir bezahlten Mietwagen nicht bekam, weil ich nicht an die Kaution gedacht habe. Die geforderte Kaution betrug satte 4.000 Dollar, die ich nicht als Posten für meine Reise einkalkuliert und entsprechend auf der Kreditkarte nicht verfügbar hatte. Eine EC-Karten oder Barzahlung wurde nicht aktzeptiert und ich mußte letztlich auf den Wagen verzichten.

Mietwagen

Darum Kaution

Die Kaution dient der Sicherheit der Mietwagenfirma. Meist haben große Veranstalter keine eigene Fahrzeugflotte im jeweiligen Reiseland. Sie sind hier nur der Vermittler des Wagen für den Vermieter vor Ort. Diese verlangen in den in der Regel eine Kaution in Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung, bevor du den Wagen ausgehändigt bekommst. Dies hat den Sinn, im Schadensfall die Selbstbeteiligung direkt einbehalten zu können.

Die gängige Praxis

In der Regel verlangen Leihfirmen also die Hinterlegung einer Kaution per Kreditkarte. Diese Kaution variiert sehr stark von Reiseland zu Reiseland. Zwischen 200 und 500 Dollar ist die Regel. Es kann aber auch bedeutend mehr sein. Wenn du in bar oder mit EC-Karte bezahlen möchtest, solltest du dies im Vorfeld unbedingt beim Vermieter vor Ort abklären.

Barkaution oder nicht

Ob eine Bar-Kaution akzeptiert wird oder nicht, hängt stark vom Anmietungsland, vom einzelnen Vermieter und vom Fahrzeugtyp ab. In der Regel ist aber keine Barzahlung vorgesehen und du wirst es schwer haben, in Honduras einen Vermieter zu finden, der dir die andere Bezahlform schriftlich bestätigt. Aus meiner Erfahrung ist es absolut unrealistisch auf Barzahlung zu hoffen.

Kreditkartendaten

Bitte auch beachten: Die Karte muss zwingend auf den Namen des Fahrers ausgestellt sein. Prepaid- und Debitkarten (Visa-Electron etc.) werden im Ausland oft nicht als Kreditkarten akzeptiert. Der Betrag für die Kaution wird auf der Karte zunächst reserviert. Man spricht hier auch von geblockt. Der Betrag wird nur im tatsächlichen Schadensfall abgebucht. Die Kreditkarte muß also ein entsprechendes Kreditkartenlimit aufweisen.

Mietbedingungen

Als Beispiel: Wenn sich das Limit deiner Karte auf 2.000 EUR beläuft, wirst du das Fahrzeug also nicht mieten können, wenn die Kaution höher ist. Da sind die Leihfirmen knallhart und auch die Buchungswebsite im Internet wird dich nur auf die Mietbediungen verweisen. Und dort steht ganz klar, wie hoch die Kautionssumme ist und das diese auf der Karte verfügbar sein muss. Ergo wirst du ohne Fahrzeug reisen müssen.

Ob du nun einen Kleinwagen auf Mallorca mietest oder einen Camper in Namibia, informiere dich vorab genauestens über die Kautionssumme und check dein Kreditlimit bei der Bank.

Weitere nützliche Tipps zur Anmietung von Fahrzeugen im Ausland bekommst Du im Link.

 

Mietwagen Ι Achte auf die Versicherung & erspare dir böse Überraschungen!

Ein Mietwagen im Urlaub gibt dir Flexibilität und Freiheit, aber er kann auch schnell zur Kostenfalle werden. Dann nämlich, wenn du nicht richtig versichert bist. Ich bin sicherlich kein Fan von überversichert sein, aber gerade beim Mietwagen sollte man genauestens prüfen welche Versicherungsart sinnvoll ist, damit im Nachgang keine bösen Überraschungen lauern.

Flexibilität, aber nicht um jeden Preis!

In Deuschland wirst du wahrscheinlich weniger mit einem platten Reifen oder einem Steinschlag zu kämpfen haben, wie zum Beispiel auf den Schotterpisten in Afrika. Bist Du in Frankreich unterwegs, dann denk dran, wie da von Stoßstange zu Stoßstange geparkt wird. Oder erinnerst du dich noch an die engen Gassen in Italien, bei denen man sehr leicht die Ecken schrammt? Herrscht im Land Linksverkehr und dich verunsichert das – dann ist auch das ein Signal für eine höhere Versicherungsstufe.MietwagenDeshalb lohnt es sich, bei der Anmietung auch etwas den Verstand einzuschalten. Steht da im Reisefüher etwas über die Qualität der Straßen und die Unfallhäufigkeit? Dann nimm das zum Anlaß und versichere dein Fahrzeug gut. Bist du auf vermeintlich sicherem Terrain unterwegs und kannst das Risiko abschätzen, dann ist vielleicht die Variante mit geminderter Selbstbeteiligung ein abschätzbares Risiko und für dich die kostengünstigere Variante.

Billig kann gut gehen oder dich lange verfolgen.

Wer sich bei der Mietwagen-Buchung auf die billigste Möglichkeit beschränkt, spart aber definitiv am falschen Ende. Ein Unfall kann für dich dann schnell sehr teuer werden. Auch eine unzureichende Haftpflicht-Deckungssumme kann (z. B. in den USA) im Schadensfall in die Tausende gehen.

Versicherungsleistungen die du dir in jedem Fall genauer anschauen solltest sind:

  • Vollkasko mit und ohne Selbstbeteiligung
  • Haftpflicht (Deckungssumme von mindestens 1 Mio. Euro)
  • Diebstahl-, Glas- und Reifenschutz

Jeder muß selbst abwägen, wieviel ihm eine Versicherung wert ist, wie gut das fahrerische Können ist und wie die Gegebenheiten vor Ort sind. Wichtig ist aber in jedem Fall sich schon vor der Anmietung Gedanken zu machen.

Was du noch beachten mußt erfährst Du durch klicken auf LINK.