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Walsaison in Südafrika – die besten Spots & Insider-Tipps

Wann ist eigentlich Walsaison in Südafrika? Lohnt sich eine Reise dahin? Welche Wale kann man beobachten und wie viele? Welche sind die besten Spots für Beobachtungen? Hat die Corona-Pandemie Auswirkungen auf das Whale Watching? Auf alle diese Fragen findest du Antworten in meinem Beitrag! Aber zunächst lade ich dich zu einer visuellen Reise zu den Walen ein:

Wann ist Walsaison in Südafrika?

Erstmal die gute Nachricht, mit viel Glück kann man in Südafrika das ganze Jahr auf Wale stoßen, aber nur der südafrikanische Winter bedeutet wirklich auch Walsaison. Zwischen Juli und Dezember zieht es Buckelwale (Humpback), Brydewale und Southern Right Whales (Südkaper/Glattwale) in die Gewässer am Kapland, um sich zu vermehren. Die Ankunft der Wale lockt dann nicht nur die Touristen an die Küste, auch den Südafrikanern gibt es etwas, auf das sie sich in den tristen Wintermonaten freuen können. Und so sind die ersten bedeutenden Sichtungen immer etwas ganz besonderes und genießen eine große mediale Aufmerksamkeit.

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Warum kommen die Wale nach Südafrika?

Die Wale wandern in und aus antarktischen Gewässern nach Südafrika, um sich hier zu paaren und zu gebären. Das Wasser ist ein paar Grad wärmer und daher für den Nachwuchs besser geeignet, der noch keine dicke Fettschicht hat. In den südafrikanischen Sommermonaten dann, ziehen die Wale weiter in die kälteren, aber nahrungsreicheren Gewässer des Südens.

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Wie viele Walen sind in der Saison zu beobachten?

Es gibt keine genaue Aussage, wann der Peak erreicht ist, wann die meisten Wale in den Gewässern der False und Walker Bay zu beobachten sind. Und auch Höchstzahl der Wale sorgt immer wieder für eine hitzige Diskussion, da sie von Jahr zu Jahr schwankt. Aktuelle, weltweite Studien zeigen aber, dass die Population der Glattwale bei etwa 20.000 liegt. Diese Zahl verteilt sich jedoch ziemlich gleichmäßig auf Südafrika, Australien, Neuseeland und Südamerika. Allerdings wandern nicht alle Wale jedes Jahr. Die Chancen stehen also sehr gut, sich den Traum zu erfüllen und Wale zu beobachten.

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Gibt es Wale nur zwischen Juli und Dezember?

Im Westkap sind das ganze Jahr über Glattwale beobachtet worden, was viele zu der Annahme veranlasst hat, dass es in diesen Gewässern, fest ansässige Tiere gibt. Leider ist wenig darüber bekannt, ob diese Tiere wirklich hier heimisch sind oder nicht. Die Wale, die das ganze Jahr über da sind, dauten aber darauf hin, dass sie eine konstante Nahrungsquelle gefunden haben und daher keine Notwendigkeit haben, zu wandern.

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Was gibt es noch zu beobachten?

Die Gewässer des Westkaps werden aber nicht nur von Southern Right Whales, Buckelwalen und Brydewalen besucht. Als ich noch in Kapstadt lebte, war ich ein Wochenende in DeKelders. Vom Balkon des Gästehauses konnten wir Orcas in der Bucht beobachten und sogar springen sehen. Das war ein phantastisches Erlebnis. Quasi Wildlife-Abenteuer vom Frühstückstisch aus.

Ich habe selbst meine erste Whale Watching Tour von Gansbaai aus unternommen und hatte damals das riesige Glück beim Sardine Run dabei zu sein. Neben Walen und Haien haben wir auch tausende Delfine zu Gesicht bekommen. Ein irres Erlebnis. Hier sei euch für Whalewatching-Touren das Unternehmen Marinedynamics mit gutem Gewissen empfohlen.

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Zudem ist die Walker Bay der Hot Spot für das Tauchen mit weißen Haien. Das Käfigtauchen muss man wollen, mir hat es völlig ausgereicht, es vom Whalewatchingboat aus zu beobachten. Diese Tiere haben eine beeindruckende Größe und ich erinnere mich an die Gänsehaut-Momente, als die Haie unser Boot und den Käfig umkreisten. Der Thrill hat meinem zarten Gemüt völlig ausgereicht.

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Die besten Spots für Walbeobachtungen in Südafrika

Natürlich gibt es Wale in der ganzen Kapregion und hoch bis nach Namibia zu beobachten. Walbegeisterten empehle ich jedoch, in dieser Zeit an die Hotspots der Walker Bay (Hermanus, Gansbaai, DeKelders) oder an die False Bay (Simons Town, Kalk Bay) zu reisen, um die Meeresriesen beobachten zu können.

Hermanus ist zur Hauptstadt der Kap-Wal-Küste gekrönt worden. Im Jahr 2019 wurde dieser Ort zu Recht zum besten Walbeobachtungsplatz der Welt gekürt. Und Reisende können sich hier nicht nur auf Walsichtungen freuen, denn Hermanus ist zudem auch eine UNESCO-Stadt der Gastronomie und lockt mit erstklassiger Küche und dem weltberühmten Wein-Valley „Hemel-en-Aarde„.

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Whalewatching & Corona

Im Jahr 2020 wird die Walsaison leider anders durchgeführt werden müssen, als in den vergangenen Jahren. Das Whalewatching wird vorerst unter Alarmstufe 3 vom Land aus erfolgen müssen. Gerade für Hermanus kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das gar kein Problem ist. Man setzt sich mit einem Fernglas an die Bank am Meer und kann die Tiere in unmittelbarer Kliff-Nähe beobachten. Ein Wahnsinnserlebnis und (um es positiv zu sehen) vom Land aus erspart man sich schon die Seekrankheit, die so manchen auf den Whalewatchingbooten schon ereilt hat. Mich inklusive;)

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Am 7. Juli 20202 wurde von den Klippen von Hermanus aus ein atemberaubendes Video einer Walmutter und ihrem Kalb  gefilmt. Schau dir auch mal das Filmmaterial dazu an, es macht definitiv Lust auf Whalewatching:

Interessante Fakten über den Southern Right Whales / Glattwale:

    • Ein erwachsener Südlicher Glattwal hat die Größe von 10 Elefanten
    • Südliche Glattwale sind Bartenwale, d.h. sie haben keine Zähne
    • Anstelle von Zähnen haben diese Meeressäuger 450-500 Bartenplatten im Maul
    • Bei der Nahrungsaufnahme zieht eine südliche Rechte ein großes Wasservolumen zusammen mit Krill in ihr Maul, das Wasser wird dann durch die Bartenplatten gepresst und fängt den Krill ein, der dann geschluckt wird

Gästehaus mit Wal-Blick gefällig?

Die meisten Whalewatching-Touren starten von Gansbai in die Walker Bay, daher empfehle ich dir auch ein Gästehaus in dieser Region. Da die Touren meist sehr früh starten, sparst du dir morgens die lange Anreise von Hermanus aus. In Gansbai oder DeKelders hast du zudem die besten Chancen ein Gästehaus an der Buch zu finden und die Wale direkt vom Bett oder Balkon aus beobachten zu können. Ich habe mehrfach Urlaub in der Sea Star Lodge gemacht und kann diese mit bestem Gewissen empfehlen. Übrigens habe ich von da aus damals auch die Orcas beobachtet.

Rooftop Rooms

Wale sind für dich das Größte?

Wußtest du, dass ich 2018 die offizielle „Walflüsterin“ war? Nein? Dann folge doch mal dem LINK, um mehr darüber zu erfahren und vielleicht selbst mal Walflüsterer zu sein!

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Hinweis: Die im Beitrag genannten und verlinkten Gästehäuser und Unternehmen empfehle ich aus persönlicher Motivation und ohne einen geldwerten Vorteil. Ich möchte damit meine guten Erfahrungen teilen und anderen Reisenden einen Mehrwert bieten.

 

Elefant mit Weltballon Mural von Jadore Tong in Berlin Kreuzberg

Elefant mit Weltballon – Mural von Jadore Tong in Berlin Kreuzberg

„Elephant Playing With a World Balloon“ von Jadore Tong, gilt als das schönste, farbenfreudigste, detailreichste und bekannteste Mural in Berlin. Genau diese Attribute haben den „Elefant mit Weltballon“ auch weltweit bekannt gemacht.

Die Location des Elefant mit Weltballon

Nur wenige Gehminuten von der U-Bahn Station „Hallisches Tor“ entfernt findet man dieses Mural und es läßt erahnen, warum Jadore Tong, sich genau für diese Hausmauer vor einem Basketballplatz entschieden hat: Triste Hochhäuser, ziemlich heruntergekommenen Eingänge, Grafitti beschmierte Wände, einkommensschwache Bewohner und ein paar Alkoholiker am gegenüberliegenden Supermarkt.

Street Art Berlin

Kreuzberg der Problemkiez

Ich bin mir sicher, genau diese Nachbarschaft und „Kreuzberg“, hat sich der Künstler sehr bewußt ausgesucht. Sie ist eine der bekanntesten Gegenden Berlins. Kreuzberg oder X-Berg, wie die Einheimischen es gerne nennen, war früher eines der ärmsten Viertel, welches weltweit für seine alternative Szene und Gegenkultur bekannt war. Der Kiez hat sich in vielen Bereichen zu einem der teuersten der Stadt entwickelt. Nicht aber unbedingt in diesem Eck.

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Der menschliche Aspekt

Jadore Tong war jahrelang damit beschäftigt verlassene Parkplätze in der Nähe seines Hauses in West-Berlin zu verschönern und genau das war wohl auch seine Intension am Theodor-Wolff-Park. Zwischen all der Tristess etwas leuchtend Buntes schaffen, was an das Schöne und Menschliche in der Welt erinnert.

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Die Entstehung

Rund vier Wochen hat Jadore Tong mit seinen Helfern gebraucht, um die Hausfassade mit dem 24 Meter hohen Mural zu versehen. Beeindruckende 750 Quadratmeter groß ist das Wandbild mit seinem vielfältigen Elefanten geworden. Das Gemälde spielt geradezu mit seinen kräftigen Farben und dem Kontrast seiner Umgebung und wird so zum Sinnbild für die Berlin. Einer Stadt die weltoffen und wunderbar sein kann, aber auf der anderen Seite auch dreckig, verkommen und moralisch am Ende.

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Der kulturelle Einfluss

Dieser Umgebung stellte der Künstler etwas entgegen und wer das Mural eingehender betrachtet, der findet auch Botschaften wie „Safe unity“, „Empathy“, „Playfullness“, „Wisdom“ oder „Safe Water“ wieder. Ebenso erkennt man den Schriftzug „Syrus“ was für „Save Your Rich Untouchable Soul“ steht. Jadore Tong, hat seine Wurzeln in Frankreich und Kambodscha und genau diese kulturellen Einflüsse sieht man in den Farben, der Symbolik (Peace-Zeichen), der dekorativen Details und der Strichführung.

Elephant Playing With a World Balloon

Der Basketballplatz

Aber auch die Wahl des Basketballplatzes zu Füßen des Elefants, macht dieses Mural so besonders. Der Freiraum öffnet den Blick und das nicht nur auf das Mural, sondern auch auf die Kinder, die hier ihre Freizeit verbringen. Ihnen hat Jadore Tong mit diesem Wandbild etwas Schönes geschenkt. Etwas, was ihre Umgebung aufwertet und ihren Platz wertvoll macht. Unter diesem Stück Street Art zu sitzen, zu spielen oder seine Freunde zu treffen gibt Leichtigkeit und nimmt den sozialen Druck, den diese Ecke Kreuzbergs mit sich bringt.

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Eine Schülerin sagte mir „Das ist hier meine Hood, da drüben gehen wir zur Schule und wir verbringen unsere Freizeit hier. Manchmal sitze ich in der Klasse, schaue aus dem Fenster und freu mich über die bunte Wand. Sie gehört einfach zu uns und unseren Kiez.“

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Meine Verbindung

Mich verbindet eine ganz besondere Leidenschaft mit diesem Wandbild, denn ich liebe neben Street Art und Murals auch den Afrikanischen Busch und seine Tiere. Vor diesem riesigen Wandbild zu stehen, läßt also regelmäßig meine Augen leuchten und mein Herz höher schlagen. Auch wenn es einen asiatischer Elefant zeigt, erinnert mich doch an seine Verwandschaft in Afrika. Wer mir auf Social Media folgt, dem wird es auch immer wieder begegnen, denn wann immer ich die Strecke mit dem Rad kreuze, besuche ich auch meinen Elefanten und teile das auf Instagram oder FB mit meiner Community.

Street Art Berlin

Wo zu finden:

Adresse:

Wilhelmstraße 7, 10963 Berlin

Anreise:

Ich würde die U-Bahn bis Hallisches Tor nehmen und den Rest des Weges zu Fuß gehen. Wenn die Hausnummer 7 erreicht ist, dann laufe durch den Apartmentkomplex. Das Mural befindet sich quasi im Innenraum und oberhalb des Basketballplatzes. Das Wandbild ist auch von der Friedrichstraße (südlich der U-Bahn-Station Kochstraße – Linie U6) aus zu sehen.

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Foto Tipps:

Besuche das Mural am Besten an einem sonnigen Tag und überleg dir, was du einfangen willst. Nur das Mural ohne Menschen? Dann komm in den frühen Morgenstunden, wenn noch niemand da ist, um zu spielen. Das beste Licht gibt es in der Regel am Abend, hier kannst du dann die komplette Szene mit Kiez-Kids und voller Farbpracht einfangen.

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In unmittelbarer Nachbarschaft wirst du weitere Murals an den Hauswänden finden, so wie das Tommy Weisbecker Haus, welches auch ein großartiges Stück Straßenkunst darstellt und eine perfekte Fotokulisse ist.

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Über Jadore Tong

Jadore Tong wurde 1970 in Weimar geboren und wuchs in Paris und Berlin auf. Seine erste Graffiti-Kunst entstand 1987 in den Straßen Berlins sowie auf Leinwand. Seine Kunstwerke verbinden Malerei mit Techniken der Straßenkunst. Manchmal verwirklicht er seine Ideen auf eine mutige und minimalistische Weise und manchmal auf eine eher impressionistische und verträumte Weise. Unter dem Pseudonym S.Y.R.U.S. (Save Your Rich Untouchable Soul 2003) entstehen spontane Projekte wie limitierte Hemdenentwürfe, Skulpturen und Installationen. Er ist immer auf der Suche nach einer Herausforderung und seine Arbeiten reichen von Collagen auf Leinwand über Tape-Art-Installationen und 3D-Kunstobjekte bis hin zu Wandmalereien im Berliner Bezirk Kreuzberg. Wenn er heutzutage weder T-Shirts entwirft noch Wandbilder malt, betreibt er sein eigenes Restaurant (Art Café Jadore) im Berliner Bezirk Mitte.

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Jadore Tong im Netz

Du bist neugierig geworden? Dann schau doch auf der Website von Jadore vorbei! Oder verfolge das Schaffen auf Instagram.

Street Art & Murals in Berlin

Dich interessiert die Street Art Szene in Berlin? Schau dir meine Artikel zu Murals und Künstlern hier auf meinem Blog an.

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Fluechtling-Mural-Gonzalo-Borondo-Berlin-Reinickendorf

„Flüchtling“ – Mural von Gonzalo Borondo in Berlin Tegel

Bewegend, verstörend und wichtig – das „Flüchtling“ Mural von Gonzalo Borondo aka „Borondo“ im Berliner Stadtteil Tegel.

Es bewegte die Gemüter, denn die Anwohner hatten sich von der „One Wall“ Initiave von Urban Nation eigentlich eine Verschönerung des 14 Stockwerk hohen Plattenbaus erwartet.

Aber so ist Street Art nicht. Sondern es ist Kunst und diese soll zum Nachdenken und Wandel anregen und das ist den Künstlern mit diesem Mural auch ganz sicher gelungen.

Flüchtlingskind Mural von Borondo

Die Gegend ist geprägt aus immer gleichen Botonklötzen aus 70er Jahren und ihren kleinbürgerlichen Einwohnern. Es wurde also lange gestritten, ob dieses Mural bleiben darf und ob das überhaupt Kunst sei.

Für mich hat es damit genau den Nerv der Zeit getroffen. Denn es zeigt ein Mädchen, das aus einem Raum schaut, dass das vermeintlich sichere Europa darstellt und sieht die dramatische Realität in der Welt. Die von Pfeilen getroffene Person, verkörpert den heiligen Sebastian, der trotz der Verletzungen überlebt. Was für die Hoffnung in der Welt steht, die es gibt, wenn wir nicht wegschauen.

Flüchtlingskind Mural von Borondo

Und genau das sollte auch in den Köpfen der Einwohner und Betrachter ankommen und aus eben diesem Grund finde ich es genau passend.

Und wieder bin ich auch sehr stolz auf die Szene, die damit einmal wieder zeigt, dass Street Art ein wichtiger künstlerischer Beitrag in unserer Gemeinschaft ist.

So findest du das „Flüchtling“ Mural:

Adresse:

Neheimer Str. 6, 13507 Berlin

Anreise:

Nimm am Besten den Bus (N33, 133, X33) bis Kamener Weg (Berlin) oder lauf einfach rüber, wenn du die U6 genommen hast und am U-Bahnhof Holzhauser Straße angekommen bist.

Wissenswertes:

In direkter Nachbarschaft findest du weitere Murals der „Starling Collection“ die während des Urban Nation Projekts „One Wall“ entstanden sind. Schau dich also gut um!

Flüchtlingskind Mural von Borondo

Über Gonzalo Borondo

Gonzalo Borondo wurde in der spanischen Stadt Valladolid geboren, lebte aber sehr bald in Segovia. Mit vierzehn Jahren zog Borondo nach Madrid, wo er die Kunstschule und die Akademie der Schönen Künste besuchte. Er machte seinen Abschluss an der IES Margarita Salas Madrid und setzte sein Studium der Schönen Künste an der Universität Complutense Madrid fort.

Flüchtlingskind Mural von Borondo

Im Jahr 2012 verbrachte er einige Zeit in Rom, Italien, im Rahmen eines Erasmus-Kulturaustauschprogramms an der Accademia di Belle Arti di Roma. Madrid ist der Ort, an dem er tatsächlich begann, überall in der Stadt Graffiti-Tags anzubringen, ebenso wie die klassischen Bombenangriffe auf Züge, seine Puppenwerke – die die Buchstaben verkleinern und die Zeichnungen vergrößern – aber es wurde bald klar, dass dies nicht Ausdruck genug für seine künstlerische Sprache ist.

Flüchtlingskind Mural von Borondo

Dank seines Lehrers Jose Herranz Garcia hatte Borondo die Möglichkeit, neue Techniken zu lernen und mit ihnen zu experimentieren. Er arbeitete mit Kohle, Öl und Tempera, experimentierte mit neuen Ausdrucksformen, nur um dem Verständnis näher zu kommen, dass für ihn die Straße die beste Galerie ist.

Gonzalo Borondo im Netzt

Du bist neugierig geworden? Dann schau doch auf der Website von Borondo vorbei! Oder verfolge das Schaffen auf Instagram.

Street Art & Murals in Berlin

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„On tiptoes“ Mural von How & Nosm (Hownosm)

„On tiptoes“ Mural von How & Nosm in Berlin Tegel

Das „On tiptoes“ Mural von How & Nosm (Hownosm) ist definitiv ein Stück Street Art, dass den Berliner Stadtteil Tegel und seine tristessen Hochhäuser massiv aufwertet.

Das Werk wurde im Rahmen des URBAN NATION-Projekts „One Wall“ realisiert. Das Kunstwerk ist aus der Feder aka Spraydose des Zwillingsduos Raoul und Davide Perre, besser bekannt als How & Nosm entstanden. Es dauerte nur sieben Tage, bis dieses 42m hohe Werk von den in New York lebenden Künstlern fertig gestellt war.

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Dieses gigantischen Wandbild ist außergewöhnlich und detailreich. Die auf Rot, Schwarz und Weiß basierende Bildsprache ist sofort erkennbar und erregt Aufmerksamkeit durch eben diese beeindruckende Größe und die komplizierten Details.

Das Werk trägt den Titel „On tiptoes“ auf den deutsch also „Auf Zehenspitzen“. Gezeigt wird ein in sich verschlungenes Wesen, versehen mit dem „Auge der Vorsehung“, das sich streckt, um nach den Sternen zu greifen.

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Von der Leidenschaft zur Berufung: Die beiden in Spanien geborenen Brüder sind heute weltweit gefragt und zählen mir ihre Street Art zu den renommiertesten Künstlern ihres Fachs. Nicht selten setzen sich ihre Themen mit Drogenmissbrauch, Betrug oder Unterdrückung auseinander.

So findest du das „On tiptoes“ Mural:

Adresse:

Neheimer Str. 8, 13507 Berlin

Anreise:

Nimm am Besten den Bus (N33, 133, X33) bis Kamener Weg (Berlin) oder lauf vom U-Bahnhof Holzhauser Straße, wenn du die U6 genommen hast.

Wissenswertes:

In direkter Umgebung findest du weitere Murals der „Starling Collection“ die während des Urban Nation Projekts „One Wall“ entstanden sind. Schau dich also gut um!

Über Wie & Nosm

How und Nosm (Raoul und Davide Perre) sind identische Zwillingsbrüder, die für ihre großformatigen, auf Graffiti basierenden Wandmalereien bekannt sind, die Stadtmauern auf der ganzen Welt schmücken. Die auf Rot, Schwarz und Weiß basierende Bildsprache ist sofort erkennbar und erregt Aufmerksamkeit durch die beeindruckende Größe und die komplizierten Details. Ursprünglich war die Farbpalette aus praktischen Gründen begrenzt, aber stattdessen hat sie sich zu einer eindeutigen Visitenkarte und formalen Wahl entwickelt, die es diesen Künstlern ermöglicht hat, die Sprühfarbe auf ein neues Niveau zu heben.

Geboren in Spanien, deutscher Abstammung und derzeit in New York ansässig, erstreckt sich ihr Einfluss entsprechend international. Ganz gleich, ob Sie Südamerika, Europa, Asien oder Städte in den USA besuchen, werden Sie wahrscheinlich ihren Werken begegnen. In Auftrag gegeben und gefördert, sind sie zu gefragten Künstlern geworden, eine ironische Entwicklung, bei der die Außenseiter zu Insidern geworden sind und derzeit neu definieren, was Graffiti und Kunst im öffentlichen Raum ausmacht.

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Am Anfang sind die Zwillinge als junge Teenager zum ersten Mal mit Graffiti in Berührung gekommen. Skateboarding und Tagging waren die Einflüsse, bis die Aerosoldose eingeführt wurde und die Palette der Farben und Möglichkeiten endlos schien. Die traditionelle Buchstabenkunst des Graffiti-Schreibens wurde erlernt, und sie verdienten sich ihre Streifen, indem sie gemeinsam Namen auf Züge malten.

Die Nähe zwischen den Brüdern ist inspirierend. Sie beenden die Sätze des anderen so, wie sie ihre Linien auf Wandmalereien fortsetzen und ohne zu zögern synchron arbeiten. Das eine endet und das andere beginnt, ihre komplizierten und doch mühelosen Konturen drehen und wenden sich wie ein dreidimensionales Labyrinth. Es ist ein Fluss vorhanden, der Teil dieses Prozesses ist und ihre Individualität zu einer einheitlichen Aussage verschmelzen lässt. Etwas, das für Künstler, die in großem Maßstab arbeiten, wesentlich erscheint.

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Die begrenzte Palette und die komplizierten Kompositionen in all ihren Werken sind visuell faszinierend, aber wenn der Betrachter einmal über die Größe der Leistung hinausgewachsen ist, kommen die Aktivitäten innerhalb des Kunstwerks immer wieder zurück. Ihre stilisierten Charaktere wirken freundlich, aber wenn man genau hinschaut, sind sie in einige sehr dunkle Aktivitäten verwickelt.

Alkoholismus, Verrat, Machtmissbrauch und andere abstoßende Handlungen sind im Gange. Wenn man eine Schicht zurückschält, kommt eine weitere Geschichte zum Vorschein, die die Botschaft und Bedeutung noch komplizierter macht. In einer Welt, die sehr düster und dunkel erscheint und dennoch mit Respekt behandelt wird, ist es, als würde der Gesellschaft ein Spiegel vorgehalten, eine schwindelerregende Wirkung, die Geduld und Zeit erfordert, um sich zu entspannen.

Die Aerosoldose steht bei all ihren öffentlichen Arbeiten im Vordergrund und ist der wesentliche Bestandteil, mit dem sie diese Bildsprache auf ein neues Niveau heben. Die präzise Ausführung und Entschlossenheit ist das, was sie angetrieben hat. Ihr Stil ist im Wesentlichen das, was sie als Künstler und Menschen sind, denn unter den Ebenen des durchdachten Designs und der kühnen Form verbirgt sich eine gewisse Brüchigkeit.

How & Nosm im Netzt

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„The Starling“ Mural von Collin van der Sluijs und Super A in Berlin Tegel

„The Starling“ also der Star, ist wohl eines der beliebtesten Motive der „One Wall“ Initiave von Urban Nation in der Plattenbausiedlung am Tegeler See, die gerne auch Tegel Art Park genannt wird.

"The Starling" Mural von Collin van der Sluijs und Super A

Die Gegend ist geprägt aus immer gleichen Botonklötzen aus 70er Jahren und das Starling Mural hat die Ansicht des Hauses Nummer 6 erheblich aufgewertet. Eine alte Dame erzählte mir mit Stolz, dass ihre Enkelin immer zum „Vogelhaus“ will, wenn sie die Mutter bittet, die Omi zu besuchen. Und so wohlwollend empfinden auch die Nachbarn und Bewohner dieses Mural.

"The Starling" Mural von Collin van der Sluijs und Super A

Die Malereien des Künstler-Duos Collin van der Sluijs und Super A, erscheinen verträumt, umwirklich und tragen oft eine unterschwellige, weltkritische Kritik in sich. Das Motiv des Stars bzw. seine Stärke im Schwarm, steht symbolisch für das, was eine Gesellschaft bewirken kann.

"The Starling" Mural von Collin van der Sluijs und Super A

Das Künstler-Duo, welches bereits zuvor miteinander gearbeitet hat, beschäftigt sich häufig mit der Frage, wie Menschen gemeinschaftlich Veränderungen bewirken können.  Aber das, ohne dabei im Chaos zu versinken oder sich Hierarchien unterwerfen zu müssen. Der Star könnte eine Vorbildrolle haben.

"The Starling" Mural von Collin van der Sluijs und Super A

Für mich besticht der „Star“ mit seiner durchdringenden Farbmacht. Das prächtige Blau in seinen Nuancen im Schimmer des Federkleides, die Realistik in den Augen und die Detailtiefe, selbst in den Krallen, beeindrucken. Collin van der Sluijs und Super A schenkten ihrem Mural zudem farbenfrohe Blumen, die sich über den Bauch des Sperrlings ranken. Sie stehen für die Vielfalt Berlins.

"The Starling" Mural von Collin van der Sluijs und Super A

So findest du das „Starling“ Mural:

Adresse:

Neheimer Str. 6, 13507 Berlin

Anreise:

Nimm am Besten den Bus (N33, 133, X33) bis Kamener Weg (Berlin) oder lauf einfach rüber, wenn du die U6 genommen hast und am U-Bahnhof Holzhauser Straße angekommen bist.

"The Starling" Mural von Collin van der Sluijs und Super A

Wissenswertes:

In direkter Nachbarschaft findest du weitere Murals der „Starling Collection“ die während des Urban Nation Projekts „One Wall“ entstanden sind. Schau dich also gut um!

"The Starling" Mural von Collin van der Sluijs und Super A

Über Collin van der Sluijsim

Collin van der Sluijs ist ein niederländischer Illustrator, Künstler und Galerist, dessen Arbeit als persönliche Freuden und Kämpfe des täglichen Lebens beschrieben werden kann, übersetzt in seine eigene Bildsprache. Collin van der Sluijs wohnt derzeit in Maastricht, wo er als Illustrator/Maler arbeitet und eine Galerie für zeitgenössische Kunst, die Galerie Groen Licht, betreibt.

Collin van der Sluijsim im Netzt

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Über Super A aka Stefan Thelen

Stefan Thelen, besser bekannt unter seinem Spitznamen Super A, ist ein niederländischer Straßen- und Galeriekünstler, der urbane Methoden, Grafikdesign und traditionelle Maltechniken miteinander verbindet, um ein Werk entstehen zu lassen, das sich aus seinen persönlichen Erfahrungen und Gedanken heraus entwickelt. Seine Bildgeschichten scheinen in einem Gleichgewicht zwischen Fiktion und Sachbuch zu existieren, denn Thelens Themen sind ein Ergebnis seines Erstaunens über Raritäten in unserer Welt, gefiltert durch den Blick des geheimnisvollen Super A.

Super A im Netzt

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Done!

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„real recognize real“ Herakut

„real recognize real“ – Mural von Nuno Viegas & Herakut in Berlin Tegel

„real recognize real“ ist ein Mural der renommierten Streetart Künstlern Nuno Viegas, Hera und Akut (Herakut), welches im Rahmen des Urban Nation „ONE WALL“ Projekts im Berliner Bezirk Reinickendorf bzw. dem Art Park Tegel entstanden ist.

„real recognize real“ - Nuno Viegas, Hera und Akut

Die Intension des aus Portugal stammenden Nuno Viegas und der beiden Künstler von Herakut war es, den Berlinern ins Gedächtnis rufen, was die Stadt wirklich ausmacht.

„real recognize real“ - Nuno Viegas, Hera und Akut

Denn obwohl Berlin von hippen Clubs, pulsierende Nachtleben und stylischen Restaurants geprägt ist, ist es die besondere Nähe zur Natur, welche die Stadt so besonders macht.

„real recognize real“ - Nuno Viegas, Hera und Akut

Die junge Dame im Hoodie und steht also symbolisch für das Urbane. Trotzdem erfreut sich an der Schönheit und Vielfältigkeit der Natur.

So findest du das „Starling“ Mural:

Adresse:

Neheimer Str. 4, 13507 Berlin

Anreise:

Nimm am Besten den Bus (N33, 133, X33) bis Kamener Weg (Berlin) oder lauf einfach rüber, wenn du die U6 genommen hast und am U-Bahnhof Holzhauser Straße angekommen bist.

„real recognize real“ - Nuno Viegas, Hera und Akut

Wissenswertes:

In direkter Nachbarschaft findest du weitere Murals der „Starling Collection“ die während des Urban Nation Projekts „One Wall“ entstanden sind. Schau dich also gut um!

„real recognize real“ - Nuno Viegas, Hera und Akut

Über Herakut

Herakut ist ein deutsches Künstlerduo – eine Symbiose aus den Pseudonymen Hera, die Malerin, und Akut, der Graffiti-Künstler, deren Zusammenarbeit eine fruchtbare Partnerschaft bildete. Nachdem sie gemeinsam an verschiedenen erfolgreichen globalen Kunstprojekten gearbeitet haben, haben diese Künstler ihre individuellen, von Graffiti und Street Art beeinflussten Ansätze miteinander verschmolzen. Ihre Kunstwerke sind in großen Städten auf der ganzen Welt zu finden – von Toronto bis Kathmandu, von San Francisco bis Melbourne. Herakuts kreativer Kunstprozess ist sinnlich, wild, dialogisch und erzählerisch. Dieser bemerkenswert kraftvolle Dualismus schafft imaginäre Welten und inspiriert ihre Figuren zu individuellen Charakteren.

Herakut im Netzt

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Warum ich Herakut als Künstler so schätze:Herakut Zitat Marlene RybkaÜber Nuno Viegas

Nuno Viegas ist kein durchschnittlicher Graffiti-Künstler. In Anbetracht seines jungen Alters können nur wenige die Kluft zwischen Graffiti-Kultur und bildender Kunst überbrücken, während sie beiden so treu bleiben wie er. Nuno Viegas wurde 1985 in Faro, Portugal, geboren. Sein Graffiti-Weg begann 1999 als junger Mann. Da ein Jahrhundert zu Ende gehen sollte, sollte Viegas die Erfahrung, die vorher war, festhalten und eine neue Zukunft schaffen, die zur Gegenwart werden sollte. Mit einem tadellosen Graffiti-Stil und einer Liebe für alles, was mit Hip Hop und Graffiti zu tun hat, begann Nuno AKA Metis irgendwann zu merken, dass ihn etwas anderes antreibt, als nur das materielle Drumherum der Gesellschaft, die er beobachtete.

Nuno Viegas im Netzt

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Lust auf Street Art & Murals

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Zuhause ist, wo das Herz ist

„Zuhause ist dort, wo das Herz ist“ – Mural von Adry del Rocio in Berlin Marzahn

„Hogar es donde está tu corazón“ ist der eigentliche Name dieses Murals, was übersetzt so viel heißt, wie „Zuhause ist dort, wo das Herz ist.“ Dieses Kunstwerk widmete die Mexikanische Künstlerin Adry del Ricio allen Menschen, die ihren Herkunftsort verlassen mussten.

"Hogar es donde está tu corazón" byAdry del Rocio

Das 32 Meter hohe Wandbild ist im Zuge des Berlin Mural Festivals 2019 entstanden und befindet sich im Stadtteil Marzahn.

"Hogar es donde está tu corazón" byAdry del Rocio

Für mich bringt die Künstlerin ganz viel ihrer Kultur und Geschichte in ihre Murals – einmal mehr in diesem Masterpiece. Damit bleibt sie ihren Wurzeln treu und trägt ein Stück Mexiko auch in die Welt.

"Hogar es donde está tu corazón" byAdry del Rocio

Über die Künsterlin „Adry del Ricio“

Adry del Rocio ala Nació en Guadalajara wurde 1984 in Jalisco, Mexiko geboren. Adry begann ihre Karriere als Malerin bereits sehr früh. Bereits mit 4 Jahren gewann sie einen Kunstwettbewerb für Kinder. Inzwischen hat sie sagenhafte 29 lokale, 11 nationale und 23 internationale Auszeichnungen bekommen. Die damit verbundenen finanziellen Zuwendungen haben es ihr ermöglicht ihre Fähigkeiten und damit ihre Karriere weiter auszubauen.

"Hogar es donde está tu corazón" byAdry del Rocio

Seit ihrem ersten Street Art Kunstwert im Jahr 2008 wurde Adry eingeladen, ihre künstlerischen Fähigkeiten auf Festivals in über 20 verschiedenen Ländern zu zeigen. Als 3D-Künstlerin arbeitete sie für auch für bekannte Unternehmen wie Disney, Adidas, Nike oder das renommierte Van Gogh Museum in Amsterdam.

Das Video zum Making of des Murals:

Wo findet sich das Mural?

Adresse:
Märkische Allee 158,
12681 Berlin

Anreise:

Nimm am besten die S5 bis S Springpfuhl (Berlin) und lauf die restlichen Meter. Direkt daneben befindet sich das „Gesicht“ von Akut:

"Hogar es donde está tu corazón" byAdry del Rocio

So findest du die Künstlerin im Netz:

Auf Ihrer Webseite siehst du alle ihre Werke, erhälst eine ausführliche Bio und kannst dich umfangreich über ihre Arbeit informieren. Tagesaktuell bereichtet Adry auf Instagram und Facebook über ihr künstlerisches Schaffen.

"Hogar es donde está tu corazón" byAdry del Rocio

Mehr zu Murals & Street Art in Berlin

Du bist neugierig auf Murals und Street Art in Berlin geworden? Ich habe einen umfangreichen Artikel dazu verfasst und stelle besondere Murals und ihre Erschaffer auf meinem Blog vor. Klick dich durch, es lohnt sich!

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Murals & Street Art in Berlin – Dein Guide zu spektakulärer Straßenkunst

Berlin ist die angesagte Stadt für Street Art, Murals und Wandbilder. Ich zeige dir die Highlights und verrate, wo du sie findest! Seit ich in der Hauptstadt wohne, ist die Suche nach ihnen zur Obsession geworden und diese Begeisterung möchte ich gerne mit dir teilen. Ich zeige dir meine Favoriten und die bekanntesten Motive Berlins. Lass dich also von mir mitnehmen zu einer besonderen Street-Art-Tour und zu außergewöhnlich, spektakulärer Straßenkunst!

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Aber fangen wir erstmal mit der Begriffserklärung an, denn zugegeben ich kannte den Begriff „Mural“ überhaupt nicht, bevor ich in die Stadt gezogen bin.

Graffiti, Street Art, Murals – eine Begriffserkärung

Wikipedia beschreibt den Begriff „Graffiti“ und „Street Art“ etwas schwerfällig so: Graffiti (italienisch Singular Graffito), steht als Sammelbegriff für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente, zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder Zeichen, die mit verschiedenen Techniken auf Oberflächen oder durch deren Veränderung im privaten und öffentlichen Raum erstellt wurden.

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In der Umgebung des Holzmarktes

Street Art ist, mit eigenen Worten beschrieben, die nichtkommerzielle Form von Kunst im öffentlichen Raum, die nach der Absicht der Künstler durchaus dauerhaft dort verbleiben soll. Für mich ist das Wort Graffitti negativ behaftet, meint es doch die Schmierereien an den Hauswänden. Alles künstlerisch erkennbare definiere ich als Street oder Urban Art.

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Am Durchgang zum Holzmarkt

Murals sind die größte und auffälligste Ausdrucksform der Street Art. Man findet sie in der Regel auf riesigen Hausflächen. In Berlin sind das zumeist so genannte Brandwände, also jene fensterlosen Fassaden, die durch Bau- oder Bombenlücken entstanden sind. Da diese Seitenwände nie sonderlich sexy aussehen, werden Künstler engagiert, die sie mit besonderen Motiven zu einzigartigen Kunstwerken werden lassen.

Tasso (Holzmarkt)

Am Holzmarkt

Murals sind also so gut wie immer Auftragsarbeiten, denn so riesige Wände lassen sich nicht mal eben unbemerkt besprühen. Zumal in der Regel auch Hebebühnen zur Anwendung kommen. Manchmal entstehen diese Wandbilder im Zuge von Street-Art-Festivals oder Open-Air-Ausstellungen, wie hier zum Mural Festival. Als Auftragsarbeit sind Murals also legal aufgebrachte Fassadenkunst. Inzwischen hat sich auch in diesem Bereich eine Szene gebildet, die ihre eigenen Stars hervorbringt. Meine persönlichen Helden sind das Duo von Herakut, die in Berlin sogar mehreren Fassaden ihr ganz eigenes Signet gegeben haben.

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Herakut (Luckauer Str. 14)

Trotzdem setzen viele Menschen Street Art und Graffitti nur mit Schmierereien und Wandalismus gleich. Für mich sind sie etwas ganz Anderes! Sie sind künstlerisches aber auch oft politisches Statement. Sie zeigen Konflikte des Alltags, Dinge die uns beschäftigen oder sind Spiegel der Gesellschaft.

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So ganz grob in Richtung Oberbaumbrücke

Sie sind eine besondere Ausdrucksform und es lohnt sich ihren Aussagen auf den Grund zu gehen. Von traumhaften Entwürfen auf fünfstöckigen Gebäuden bis hin zu politisch aufgeladenen Botschaften, die über die Barrieren in unseren Köpfen hinausgehen, findest du in der Hauptstadt alles. Selbst Botschaften in kryptische Zeichen, wie die von Berlin Kidz.

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Berlin Kidz (überall in Berlin)

Berlin das Straßenkunst-Mekka

Mit einer wahren Explosion auffälliger Graffiti und Wandgemälde auf schnöden Häuserwänden gilt Berlin als die Hochburg der Street Art in Europa. Mit der East Side Gallery verfügt die Stadt zudem über die größte und längste Open-Air-Kunstgalerie der Welt. Dafür wurde Berlin sogar als UNESCO-Stadt des Designs ausgezeichnet. Und auch im Museums für zeitgenössische Stadtkunst wird sich zukünftig und ausschließlich alles der Straßenkunst widmen.

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In der Umgebung des Holzmarktes

So findest du Street Art & Murals in Berlin

Natürlich kann man einfach loslaufen und entlang des Weges ganz viel Kreatives entdecken, aber die Stadt ist einfach unfassbar groß und man würde wahrscheinlich Tage bis Wochen brauchen um an den Highlights vorbei zu kommen, daher empfehle ich dir ein paar Strategien und ganz bestimmte Stadtteile.

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Irgendwo bei der Urban Art Clash Gallery Berlin Mitte / An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin

Allerdings bedenke dabei immer: Street Art ist kreativ, immer wieder anders und lebt natürlich auch vom Wandel. Vieles verändert sich, verschwindet, weicht Neuem oder wird zu etwas Anderem. Lass dich drauf ein und sei nicht enttäuscht wenn Motive gewechselt haben. Freu dich viel mehr, dass du vielleicht etwas ganz Neues entdeckt hast.

Street Art Berlin

Irgendwo in Kreuzberg/Neukölln an einem Spielplatz

Street Art Walking Tour – Der erste Kontaktpunkt in die Szene

Der einfachste Weg in Berlin etwas über die Street Art Szene zu erfahren ist, sich einer geführten Walking Tour anzuschließen und sich ein paar Stunden dafür Zeit zu nehmen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt erfährt man wirklich alles über die Szene und kommt an großen sowie kleinen Hightlights vorbei. Mit der U-Bahn geht es zu verschiedenen Stadtteilen und Hot Spots. Und genau auf diesem Weg habe auch ich Zugang zu dem Thema gefunden.

Street Art Betlin

Hinterhof der Hackischen Märkte

Berlin Mural Festival und App

2018 richtete die Street Art Gruppe The Dixons zum ersten Mal ein Mural Fest in Berlin aus. Ab Ende Mai 2018 verwandelten Urban Artists mit der Hilfe von Baugerüsten, fahrbaren Hebebühnen und jeder Menge bunter Farbe Berliner Fassaden in großartige Kunstwerke. Die meisten dieser Murals sind in Kreuzberg, Friedrichshain und Moabit zu finden.

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Die Dixons (Ehemals Mühlenstr. 6)

Ich nutze die App gerne, weil sie der flexibelste Weg sich durch die Stadt zu navigieren. Sie wurde anlässlich des Festivals an den Start gebracht. Man nimmt sich ein Rad oder Scooter, findet die Position und das Motiv in der App und stellt sich so seine eigene Street Art Tour zusammen. Einziger Nachteil, auf Grund der Fülle der Motive und den Regularien der App-Entwickler findet man hier nur ausgewählte Wandbilder und längst nicht alle.

Seit 2019 können Besucher die Murals mittels Augmented-Reality-Funktion auch zum Leben erwecken. Und nicht nur das! In der App findet man auch jede Menge Making-Off Videos, um den Schaffensprozess der Künstler bei der Gestaltung ihrer Murals mitzuerleben.

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Kollabo Wand (Ehemals Prinzessinnenstr. 16)

Die Bülowstraße

Wer in kürzester Zeit viel entdecken will, dem empfehle ich einen Besuch in der Bülowstraße und ihrer Umgebung. Ein kurzer Spaziergang und du hast eine ganz gute Idee von der Kreativität der Szene. Die großformatigen Wandgemälde von Urban Nations werden unter dem Label „One Wall“ geführt, und insbesondere in der Umgebung der Bülowstraße werden die Motive regelmäßig aktualisiert.

Street Art Berlin

Bülowstraße

Holzmarkt

Der Holzmarkt ist nicht, wie der Name vermuten mag, ein Handelsplatz für aufbereitete Bäume. Vielmehr ist er ein kultureller Treffpunkt, eine Art Bar am Wasser mit viel Freiraum für kulturelle Angebote. In und um die Holzmarktstraße gibt es einiges an Street Art zu entdecken. Einfach mal treiben lassen.

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In der Umgebung des Holzmarktes

East Side Gallery

Wie schon erwähnt ist die East Side Gallery ein viel honorierter Kunsttreff. Mich spricht das meiste dort nicht an. Es fühlt sich für mich mehr wie eine Touristeninszenierung an. Aber dazu darf sich gerne jeder selbst eine Meinung bilden.

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Mauerstück der East Side Gallery

Murals – Die besten Stücke der Stadt

Auf ein paar Murals möchte ich im Besonderen eingehen. Sie sind einfach zu großartig, um ihnen nur eine Bildunterschrift zu widmen. Deshalb erfährst du hier, wann sie erschaffen wurde, welche Künstler beteiligt waren und welche Intension diese hatten. Mit meinem liebsten Motiv dem Elefanten Mural möchte ich starten:

Street Art Berlin

„Elephant Playing With a World Balloon“ – Jadore Tong

Berlins wohl schönstes, farbenfreudigstes und bekanntestes Mural stammt von dem lokalen Künstler Jadore Tong. Er sieht sich als Künstler, Erfinder und Designer und war jahrelang damit beschäftigt verlassene Parkplätze in der Nähe seines Hauses in West-Berlin zu verschönern, bevor er mit Grafikdesign experimentierte. Wenn er heutzutage weder T-Shirts entwirft noch Wandbilder malt, betreibt er sein eigenes Restaurant (Art Café Jadore) im Berliner Bezirk Mitte.

Künstler: Jadore Tong
Wo zu finden:
Wilhelmstraße 7, Kreuzberg. Wenn du Hausnummer 7 erreicht hast, dann laufe durch den Apartmentkomplex. Es befindet sich quasi im Innenraum und oberhalb des Basketballplatzes. Das Wandbild ist auch von der Friedrichstraße (südlich der U-Bahn-Station Kochstraße – Linie U6) aus zu sehen. In direkter Umgebung wirst du noch mehr Murals entdecken, so wie das Tommy Weisbecker Haus.

Mural Kreuzberg

„Tommy Weisbecker Haus“ – Andreas Dornbusch

Die ganze Fassade ist ein Kunstwerk und mittlerweile Berliner Zeitgeschichte: Sie zeigt gesellschaftskritische Bilder aus den 1980er Jahren. Lauft um das ganze Haus, es lohnt sich und das Elefanten Mural ist quasi direkt nebenan am Basketballplatz.

Künstlerische Leitung: Andreas Dornbusch
Wo zu finden?
U-Bahn: Hallesches Tor (U1), Wilhelmstraße 9, 10963 Berlin

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„Astronaut / Cosmonaut“ – Victor Ash

Der Name steht für die Vereinigung von Astronaut (von den Amerikanern) und Cosmonaut (Russische Bezeichung für Raumfahrer). Er spielt auf den Wettlauf ins All in den 1960er Jahren an. Auch der Standort in der Nähe der Mauer der im kalten Krieg geteilten Stadt ist wohl gewählt. Steht doch dieses wie kein Anderes als Symbol des kalten Krieges. Der schwerelose Astronaut an der Skalitzer Str. in Kreuzberg wurde vom Künstler Victor Ash nur mit schwarzer Farbe kreiert. Es wirkt wie ein Stencil, das die ganze Fassade einnimmt. In der Umgebung war einst noch ein Autohaus, dessen Scheinwerfer und wehenden Flaggen nachts dem ganzen Bild noch eine ausdrucksstarke, lebendige Note gaben. Leider wurde es 2019 abgerissen.

Künstler: Victor Ash
Entstanden: 2007
Wo zu finden: Oranienstr. 195, 10999 Berlin (Mariannenstr. Ecke Skalitzer Str.) Nimm am Besten die U-Bahn: Kottbusser Tor (U1, U8) und dann sind es 5 min Fußweg

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„Pink Man oder Leviathan“ – Blu

Ein wenig verstörend wirkt der rosafarbene Riese, der sich aus vielen kleinen nackten Geschöpfen zusammen setzt. Auf seiner Hand befindet sich ein einzelner weißer Mensch und es scheint fast so, als würde er von der Masse des rosafarbenen Menschen verschluckt werden. Das Bild symbolisiert, wie viele Menschen zusammen eine monströse Einheit bilden können, die gemeinsam jede Individualität verschlucken.

Künstler: italienischer Künstler Blu
Entstanden: 2007
Wo zu finden: Falckensteinstr. 47, 10997 Berlin (direkt an der Oberbaumbrücke) Nimm am besten die U-Bahn bis Schlesisches Tor oder Warschauer Str. (U1)

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„The Future Is Female“- Case Ma’Claim

„The Future Is Female“ lieferte Case Ma´Claim ein echtes Masterpiece in der Hauptstadt ab. Portraitiert hat er seinen Freund Benjamin und dessen Tochter Carla. Es gilt als eine Hommage an alle Väter, die ihren Töchter Gleichberechtigung und Selbstbewusstsein vermitteln.

U-Bhf Schönleinstraße 

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„My home might be no palace, but we can share it if you like.“ – Herakut

Anläßlich des Berlin Mural Festes hat das deutsche Künstlerduo HERAKUT  (Hera, Jasmin Siddiqui und  Akut, Falk Lehmann)  zwei Wände in Berlin gestaltet. Ihre Bilder sind fotorealistische Motive mit Textelementen, die berühren und zum Nachdenken anregen sollen.

Künstler: Herakut

Wo zu finden?
Diese fantastische Mural findest du in Kreuzberg in der Luckauer Str 14, Berlin

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„As Long As You Are Standing, Give A Hand To Those Who Have Fallen“ – Herakut

Herakut haben dieses Mural in Zusammenarbeit dem talentierten Schweizer Kollegen Wes21 und Onur geschaffen. Für mich spricht es in erster Linie von Nächstenliebe.

Künstler: Herakut, Wes21 und Onur
Wo zu finden?
Befindet sich in der Stromstraße 36 in Berlin-Moabit.

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„We are many, but allways one“ – Elle

ELLE stammt aus Brooklyn in NY und begann vor einigen Jahren als illegale Graffiti-Künstlerin. Inzwischen gilt sie als eine der besten Street-Artists, ist sehr gefragt und ständig unterwegs. Für ihre Kunst nutzt sie Spraydosen, Pumpflaschen, Stencils, Farbroller und weitere Hilfsmittel – quasi Facetten der Street-Ar. Und damit hinterlässt sie ihre Handschrift in den Städten der Welt. Collagenartig miteinander kombinierte Bilder sind mittlerweile das Markenzeichen der renommierten Graffiti-Künstlerin ELLE. Der Name dieses Murals ist Programm „We are many, but allways one“

Künstler: Elle
Entstanden: 2018
Wo zu finden?
Befindet sich in der Wiener Straße 42, 10999 Berlin In unmittelbarer Umgebung des Görlitzer Parks und weiterer Murals

Mural / Street Art

„Tomorrow never come“ – Natalia Rak

Die klassisch ausgebildete polnische Künstlerin Natalia Rak verwendet lebendige Farben, um fantastische Szenen zu schaffen, die oft den Alltag und das Surreale vermischen. Hier schafft sie ein skurriles Bild auf einer der typischen Feuerwände. Fast wirkt das Motiv vorübergehende Flucht aus dem Alltag.

Künstler: Natalia Rak
Entstanden: 2018
Wo zu finden?
Befindet sich in der Görlitzer Straße 49, 10997 Berlin (vis a vis zum Görlitzer Park) In dieser Ecke gibt es einige Murals zu entdecken. So auch „The Yellow Man“. Laufe dazu einfach die Oppelner Straße hoch in Richtung U-Bahn.

Mural / Street Art

„The Yellow Man“ – Os Gemeos

Das Mural wurde von dem brasilianischen Duo „Os Gêmeos“, was übersetzt „die Zwillinge“ heißt, kreiert. Dahinter verbergen sich die Brüder Otávio und Gustavo Pandolfo. Ihr Kunstwerk des „Yellow Man“ wurde einen kleine Berühmtheit in Berlin, wo es im Rahmen der zweiten Backjumps Live Issue entstand. Das Streetart-Magazin „Backjumps“ organisierte ein Projekt mit dem Motto „Turn the city into a magazin“, welches verschiedene Künstler aktivierte, die ihre Werke überall in der Hauptstadt platzierten.

Künstler: Os Gêmeos / Otávio und Gustavo Pandolfo
Entstanden: 2005
Wo zu finden?
Befindet sich in der (in Fußdistanz zum U-Bahnhof „Schlesisches Tor“) Biege dazu von der Skalitzer Straße in die Oppelner Straße ein.

Street Art Berlin

„Eternal Spring“ – Murales Kollektiv

Gestaltet wurde dieses Mural vom ‚Murales Collective‘. Als das allererste „Murales“ -Projekt ist es das Ergebnis einer phänomenalen Zusammenarbeit zwischen den beiden deutschen Künstlern Sokar uno und Nasca 1. Die beiden Solokünstler haben ihr erstaunliches Talent für dieses Projekt kombiniert und dieses atemberaubende Wandbild in der Kurfürstenstraße in Schöneberg Berlin geschaffen. Bekannt als Berlins beliebtes Rotlichtviertel, beschlossen die Künstler, dieses Gebiet buchstäblich in ein besseres Licht zu rücken. Das Konzept war also eine zeitgenössische Interpretation von Rodings Skulptur „Der ewige Frühling“, die zwei miteinander verflochtene Liebenden für die Ewigkeit zeigt. Ein Symbol für echte Liebe. In dem Virtel in der Tat ein Hingucker.

Künstler: Murales Collective‘ bestehend aus Nasca 1, Sokar Uno und Christian Hinz (Kera1)
Entstanden: 2017 (?)
Wo zu finden?
Es befindet sich in Schöneberg in der Kurfürstenstraße 145, Ecke Frobenstraße (U-Bahnhof Kurfürstenstraße)

Street Art Berlin

„First day zero“ – Size Two

Leider weiß ich nicht sehr viel über dieses Motiv. Nur, dass es von „Size Two“ sehr spontan und anlässlich des Berlin Mural Fests entstanden ist.

Künstler: Size Two
Entstanden: 2018
Wo zu finden?
Du findest das Mural in der Herrmannstraße 198, 12049 Berlin; Man übersieht es leicht, wenn man aus Richtung U-Bahn Leinestraße  (U8) kommt. Es befindet sich an der rechten Seite neben dem Eingang zum Biomarkt.

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„If Walls Could Talk“ – Marcus Haas Die Dixons aka Xi-Design feat. Size Two & Mario Mankey

“If walls could talk” – War ein Projektes von der Talenthouse Kreativplattform, das zur Erschaffung und Einreichung von 396 Designs aus ca. 60 Ländern führte.

Ausgewählt wurde der Entwurf von Marcus Haas, der mit Hilfe der Kunstgruppe Xi-Design und den Künstlern Size Two und Mario Mankey einen mega Hingucker kreierte. Das Mural bildet einen riesigen aufgeschnittenen Fleischbrocken dar, welches sinnbildlich für die Teilung Deutschlands steht. Auf der Klinge ist “Berlin 1961-1989” zu lesen. Demnach bezieht sich das Werk auf eine der prägendsten Zeiten der Berliner Geschichte. Marcus Haas geht damit ganz klar darauf ein, dass die Teilung des Fleischbrockens durch das Messer, sich sinnbildlich auf die Teilung der Stadt in Ost- und Westberlin bezieht. Dem gewillten Betrachter wird zudem auffallen, dass sich die Stadtgrenze und die Berliner Stadtteile in der Faserung des Fleisches widerspiegeln. Durch seine Lage ist das Kunstwerk zudem einem Teil des Mauerdenkmals geworden, obwohl zunächst nur angedacht war, dass es für 3 Monate an der Hauswand bleibt.

Künstler: Marcus Haas mit Kunstgruppe Xi-Design und den Künstlern Size Two und Mario Mankey
Entstanden: 2016
Wo zu finden?  Du findest das Wandbild gegenüber der Berliner Mauer in der Bernauer Straße/ Ecke Strelitzer Straße Hausnr. 28 (2 min. Fußweg von der U-Bahn Bernauer Straße), in direkter Umgebung befindet sich das Seemann-Mural von Stereoheat & Skenar73

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„unknown“ (Projektname nicht bekannt) – Stereoheat & Skenar73

Inspiriert duch die nordischen Straßennamen der angrenzenden Häuser haben Max Roche aka StereoHeat zusammen mit Skenar73 ein sehr originelles, nordisches Seeman-Mural abgeliefert.

Künstler: Max Roche aka StereoHeat zusammen mit Skenar73
Entstanden: 2018
Wo zu finden? Stralsunder Straße 33 (5 min. Fußweg von der U-Bahn Bernauer Straße), in direkter Umgebung befindet sich das „If Walls Could Talk“ Mural

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„One Wall“ (Projektname) – TelmoMiel & James Ballough

Ebenfalls anlässlich des Berlin Mural Fests entstanden ist dieses Kunsttwerk der Niederländer TelmoMiel & James Ballough. Das Duo verbrachte eine Woche zusammen in Berlin und arbeitete an einem atemberaubenden neuen Stück, welches das Schaffen der Beiden Straßenkünstler perfekt miteinander verbindet. Die Beiden bemalten die große Wand für das Berliner Wandfest mit dem von Urban Nation vorgeschlagenen „Unity“ -Konzept und mischten ihre lückenhaften und segmentierten Bilder mit den glitchy Porträts des Bulloughs auf eine Weise, die ihrer beiden Stile erstaunlich gut entspricht.

Künstler: TelmoMiel & James Ballough
Entstanden: 2018
Wo zu finden? Bernburger Straße 35, 10963 Berlin in Fußdistanz zum S Anhalter Bahnhof (S1, S2, S25, S26, Busse: M29 & M41)


Diesen Blogbeitrag sehe ich als ein vortlaufendes Projekt. Wann immer ich neues Mural entdecke, werde ich es hier in meine Sammlung aufnehmen. Es bleibt also spannend. Ich hoffe du findest dein Lieblingsmural. Noch mehr Inspiration gefällig? In meinem Flickr-Album sammle ich alle Aufnahmen zum besseren Überblick. Klick dich hier rein! Ansonsten freue ich mich riesig, wenn du hier kommentierst, ob dir meine Sammlung und Hintergrundinformationen gefallen haben.

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Volunteering_Loewen_Millionen_Dollar_Business_Naivitaet_Freiwilligen

Volunteering mit Löwen & das Millionen Dollar Business mit der Naivität von Freiwilligen

Freiwilligenarbeit mit Löwen und anderen Tieren in Afrika klingt so romantisch und wertvoll, aber den meisten Volunteers ist gar nicht klar, welchen Schaden sie damit anrichten und welches BigBusiness sie durch ihr vermeintliches Engagment unterstützen.

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Ein flauschiges Löwenbaby im Arm halten, mit der Flasche aufziehen und ein Foto für die Nachwelt auf Instagram posten. Dieses Bild haben viele Volunteers aus der ganzen Welt im Kopf. In ihrem Drang Gutes zu tun und das auch zu zeigen, blenden sie die Schattenseiten absolut aus. Deshalb möchte ich meine Geschichte mit dir teilen und ein Bewußtsein dafür schaffen, was wirklich mit den Löwen passiert.

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Freiwilligenarbeit mit Löwen in Afrika – meine Erfahrung

Ich bin in Simbabwe unterwegs. Wir besuchen den „Antelope Park“ als Teil unseres gebuchten Pakets. Über dieses Ausflugsziel weiß ich nichts weiter, als das es ein Stopover am Rand der Strecke ist. Als wir dort ankommen parkt der Truck neben Löwenzwingern und wir erfahren, dass alle Tiere hier gerettet wurden. Das sie im Park eine neue Heimat gefunden und liebevoll aufgezogen werden. „Liebevoll?“ „Heimat?“ seht ihr etwas Anderes als ich?

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Ich springe vom Truck und laufe das Gatter ab. Meine Hauskatzen haben in meiner Wohnung mehr Platz, als dieser Löwe hier im Zwinger. Das Gelände des Parks ist riesig, warum also, wird das Tier im Mini-Gatter gehalten und das in praller Sonne, ohne einen schattenspendenden Baum oder Unterstand? Mir fällt ein weiterer viel zu kleiner Löwenzwinger auf, hier sind zudem drei Tiere untergebracht. An ihren Trampelpfaden entlang des Zaunes und ihrem Verhalten kann auch der Leihe erahnen, dass die Löwen eine Verhaltensstörung aufweisen. Kommt nur mir das komisch vor, frage ich in die Runde?

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Löwe & Freiwilligenarbeit – die Gelddruckmaschinen

Eine Mitreisende weigert sich vehemend den Truck zu verlassen und klärt mich über Lion-Parks, wie diesen, auf. Die Tiere werden im Alter von 6 Wochen von ihren Müttern getrennt, um dann durch die Hände von zahlenden Volunteers mit Flasche aufgezogen zu werden. Bis sie soweit sind, dass sie mit wiederum zahlenden Touristen so genannte „Lion Walks“ machen können. Diese kosten so um die 90 Dollar. Werden sie auch für diese Spaziergänge zu groß und zu einer Gefahr für die Touristen, werden sie weiterverkauft.

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Trophäenjäger zahlen zwischen 50.000 und 150.000 Dollar für den Abschuss eines ausgewachsenen Löwen. Dazu werden die Tiere in Käfige gesteckt und aus sicherer Distanz vom „Jäger“ erschossen, der sich dann mit dem toten Tier in Heldenpose ablichten lässt. Es ist gelinde gesprochen eine Hinrichtung. Mit echter Jagd hat dieses Canned Hunting (Gatterjagd) nichts zu tun.

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Das ist dann aber immer noch nicht das Ende der Geldmaschine „Löwe“. Eine weitere lukrative Einnahmequelle der Löwenzucht bietet der asiatische Markt, wo die Knochen der Löwen zur begehrten traditionellen Medizin verarbeitet werden. Die Kadaver werden also auch noch gewinnbringend ausgeschlachtet. Allein die Knochen und der Schädel bringen weitere 3.000 Dollar.

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„Der Tot ist ein riesen Geschäft, allerdings fängt dieses bei Löwen schon mit ihrer Geburt an.“

Dabei beschreiben Websitenbetreiber der Löwenparks ihre Angebote mit wohlklingenden Worten wie „Öko-Tourismus“, „Nachhaltigkeit“, „Erhalt von vom Aussterben bedrohter Arten“. Sie suggerieren dem Leser, dass er mit seinem Einsatz hier, tatsächlich etwas Gutes für die Tierwelt Afrikas tun könnte.

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Löwenbabys, Freiwilligenarbeit und die richtigen Fragen an die Betreiber

Ich bin geschockt von dem, was ich hier erfahre und will es nicht so recht glauben. Während eine Gruppe englischer Touristen gerade eine Führung bekommt, klinke ich mich in das Gespräch ein und stelle die richtigen Fragen mit dem Background den ich jetzt habe. Der Guide redet sich raus. Fotos sind übrigens ab dem Zeitpunkt nicht mehr erwünscht.

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Dafür berichtet er großmütig, die Babys seien verstoßen worden, man wollte sie retten und sie werden wieder ausgewildert. Ich hake erneut nach. Wieviele Tiere sind in den letzten 20ig Jahren wieder in die Freiheit entlassen worden, frage ich. Er druckst rum und gibt zu, dass noch kein einziger Löwe jemals wieder in die Wildnis zurück geführt wurde. Angeblich, weil sie so an die Menschen gewohnt waren und deshalb nicht ausgewildert werden konnten. Verständlich, wenn man sie mit der Flasche von Hand groß zieht, mit ihnen spazieren geht und sie wie ein Haustier behandelt.

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Löwenbabys in Massen verwaist?

Fachleute schätzen, dass es zwischen 20.000 und 39.000 wild lebende Löwen auf dem gesamten, riesigen, afrikanischem Kontinent gibt. Wir sprechen hier über 30,2 Millionen km² von zum Teil unberührter Wildnis und Wüsten. Es sind immer nur seltene Einzelfälle, in denen Löwenmütter ihre Babys nicht annehmen und diese auch nicht von Mitgliedern des Rudels aufgezogen werden. Man stelle sich vor, wie viele Löwenwaisen es dann tatsächlich gibt, die wiederum mutterseelenallein durch die Weiten Afrikas stolpern, zufällig gefunden und dann von emsigen Helfern gerettet werden.

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Wenn man mal versucht hat, Löwen in freier Wildbahn zu finden und zu fotografieren, dann weiß man, dass dies gar nicht so einfach ist. Ich habe 10 Jahre lang überhaupt kein Löwenbaby gesehen und ich habe schon an die 70ig Safaris gemacht und war tagelang im Busch. Man kann sich also recht leicht ausmalen, dass ein verweister Nachwuchs nicht in den Stunden vor dem Verhungern/ Verdursten überhaupt gefunden wird. Würde man sie zudem dann nicht lokal in den einzelnen Ländern/Regionen aufziehen? Wie also kommt es zu der Masse an bedürftigen Löwenbabys die Freiwillige brauchen, die sie von Haund aufziehen und noch dazu in eher touristisch erschlossenen Gegenden?

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Ein Blick den ich nie vergessen werde

Ich stehe am Gitter, wo der Löwe seit nun mehr einer Stunde im Kreis läuft. Er stoppt vor mir und sieht mich direkt an. Sein Blick geht mir durch Mark und Bein. Als wolle er mir sagen: „Sieh genau hin, was sie hier mit mir machen.“ Im gleichen Moment schießen mir die Tränen in die Augen. Wie kann man ein so stolzes Tier nur so verachtungswürdig halten und sich dann noch als „Retter“ betiteln. Ich muss an meine Katerchen daheim denken, werde wütent, aufgebracht und will Antworten.

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Volunteers und der Preis der Freiwilligenarbeit

Hinter der zentralen Lodge finde ich einen Pool mit jungen Frauen, die herumplanschen, lesen und das schöne Wetter genießen. Ich spreche sie an, zeige mich interessiert an ihrem Engagment und erfahre so mehr über ihr Alter, ihre Herkunft und dem, was sie hier machen.

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Die Mädchen kommen aus Europa oder den Staaten, haben gerade die Schule oder das Studium beendet und „engagieren“ sich in Afrika für Löwen. Stolz erzählen sie, wie sie sich in Schichten, um so ein armes, kleines Löwenbaby kümmern. „Das klingt verlockend, so ein flauschiges Katzenbaby mit der Flasche aufzuziehen, es zu streicheln und zu knuddeln.“ gebe ich vor und frage im nächsten Atemzug nach, was das denn koste. Ich würde das ja auch zu gerne machen.

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Die Preisangaben gehen auseinander. Im Schnitt sprechen die Mädchen von 4.500 Dollar bis 6.000 Dollar für den Aufenthalt hier inkl. Flughafentransfer, eine basic Unterkunft und einfachstes Essen für zwei Wochen Volunteereinsatz. Gehen wir mal nur von zwei Mädchen aus, die für die Fürsorge eines Löwenbabys zuständig sind, dann sind das satte 120.000‬ Dollar in 6 Monaten (2x ca. 5.000 Dollar für 2 Wo). Ich sehe hier aber rund 15 Mädchen und nicht alle haben gerade frei und amüsieren sich im Pool.

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Rechnet man dann noch mal weiter, was der Junglöwe pro Lion Walk, für das Trophy Hunting (120.000 Dollar) und das Ausschlachten bringt, dann stehen wir hier vor einem Millionen Dollar Business. Allein in Südafrika geht man von 1.500 extra gezüchteten Tieren aus, was einem Gesamtwert von 375.000.000 Dollar entspricht, wenn man von „nur“ 250.000 Dollar je Tier ausgeht. Ich bin sprachlos.

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Keinen Cent fürs Morden der Löwen

Inzwischen kocht es in mir und ich will nur noch weg. Ich möchte nicht an einem Ort sein, der Profit aus diesen armen Geschöpfen schlägt und ich möchte, dass jeder junge Menschen sich bewußt wird, dass es hier nicht darum geht, etwas Gutes zu tun. Lion Parks wie dieser, sind für die Inhaber eine Gelddruckmaschine. Sie nutzen naive junge Menschen aus, betreiben skupellose Tierhaltung und geben die Löwen anschließend noch fürs kaltblütige Käfigabschlachten weiter. Was für ein krankes Business.

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Meine Bitte

Ich hoffe meine Geschichte war ein „Eye opener“ und das tragische Schicksal dieser Tiere kommt ins Bewußtsein aller Reisenden und Helfer. Bitte, bitte unterstützt solche Projekte nicht mit eurem Geld oder eurer Zeit. Nehmt nicht an Steichel- oder Spazierausflügen teil und verzwichtet zudem auf Selfies. Übernehmt Verantwortung zum Wohl der Tiere. Wenn wir ein Bewußtsein dafür schaffen und diese Projekte ächten, dann wird es sie in Zukunft nicht mehr geben.

Wenn du ein Engagment, als Freiwilliger im Bereich Tierschutz und Wildlife in Betracht ziehst, solltest du die Veranstalter und angebotenen Projekte immer genau prüfen, kritisch hinterfragen – und auf keinen Fall zu gutgläubig sein.

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Freiwilligenarbeit – So erkennst du sinnvolle und artgerechte Wildlife-Projekte:

  1. Engagiere dich nur in zertifizierten WildlifeProjekten! Sie tragen zum Artenschutz bei, indem sie den natürlichen Lebensraum der Tiere schützen und ihnen so ein Leben in freier Wildbahn ermöglichen, anstatt Löwen und andere Wildtiere in Gefangenschaft zu züchten. Zudem kannst du die Wildtiere in ihrem natürlichen Verhalten beobachten und eine Menge lernen.
  2. Wildtiere sind keine Haus- oder gar Streicheltiere. Der Kontakt mit Menschen ist nicht natürlich und in keinem Fall normal. Nur im Ausnahmefall sollten Wildtiere mit Menschen in Kontakt kommen. Also bei Krankheiten, Verletzungen oder den Folgen von Wilderei. Sei dir sicher, dass es bisher nicht ein Auswilderungsprogramm gibt, die in Gefangenschaft gezüchtete Löwen erfolgreich in die Wildnis entlassen haben.
  3. Halte dich auch als Reisender von „Streichelzoo“-Projekten und Lions Walks fern. Ein Schnappschuss oder Spaziergang mit einem niedlichen Löwennachwuchs ist nicht gerechtfertigt! Die Tatsache, dass dieses Tier für dein Foto viel zu früh von seiner Mutter getrennt wird und in Gefangenschaft aufwachsen muss, sollte dir bewußt sein.
  4. Informiere dich sorgfältig über diese Thematik und schärfe dein Bewusstsein für sinnvolle Wildlifeprojekte. Vergiss nie, dass es bei einem Tierschutzprojekt nicht um Instagramaufnahmen, sondern rein um das Tierwohl geht.
  5. Bitte sieh dir dazu auch den vielbeachteten Film „Blood Lions“ an:

Hinweis zum Bildmaterial:

Die Fotos der Löwen sind aus meiner Sammlung von dieser und weiterer Reisen in Afrika. Nur die Bilder mit den Zäunen um die Tiere, sind tatsächlich aus dem Antelope Park, zu dem diese Geschichte gehört. Da ich aber aufzeigen möchte, was für wunderbare, schützenwerte Geschöpfe Löwen sind, habe ich auch meine anderen Fotos mit einfließen lassen. Entschuldigt, wenn die Bilder manchmal nicht kristallscharf sind. Da ich finde, dass ein Blick oft mehr als tausend Worte sagt, habe ich mich mich für die Bildaussage statt Schärfe entschieden und ich hoffe das richtig eingefangen und wiedergegeben zu haben.

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Ich würde mich von Herzen über ein Feedback im Kommentarfeld zu dem Artikel freuen. Einfach, weil es mir ein Anliegen war, darüber zu schreiben. Selbstverständlich bin ich immer auch für Fragen zu erreichen – via Formular, Social Media oder Skype. Dankeschön.

10_Gründe_warum_du_in_Ferienlager_für_Erwachsene_musst_01

10 Gründe warum du in ein Ferienlager für Erwachsene musst

Ein Ferienlager für Erwachsene ist eigentlich nichts Anderes, als ein Ferienlager für Kinder und Jugendliche, nur halt mit der Einschränkung, dass man 18 Jahre sein muss und Kinder eben gerade nicht gestattet sind. Ansonsten erlebst du hier die gleichen phantastischen Momente, mit loderndem Lagerfeuer, unbeschwertem Zeitvertreib, lustigen Wettlämpfen,  grusligen Nachtwanderungen, Zelten unterm Sternenhimmel und viel Spaß mit Gleichgesinnten.

Vielleicht erinnerst du dich ja noch an deine Kindheit und die Sommer im Ferienalager? An die unbeschwerte, elternlose Zeit? An Zeltatmosphäre, neue Freunde, wildes Toben und verrückte Spiele? Und womöglich sehnst du dich auch manchmal nach dieser verrückten Zeit zurück? Dann könnte eine Reise in ein Ferienlager genau das Richtige für dich sein. Ich nenne dir 10 Punkte, warum sich so eine Zeitreise für dich lohnen könnte!

1.) Hol dir die Kindheit zurück

Du hast es geliebt in deiner Kindheit in ein Ferienlager zu reisen, mit Gleichgesinnten verrückte Dinge zu machen und den Sommer deines Lebens zu haben? Mit einem Ferienlager für Erwachsene holst du dir diese Zeit zurück, denn hier findest du alles, was es damals auch schon gab und es so gut gemacht hat, zurück.

2.) Zeitlos leben

Du bist gestresst von der Hektik des Alltags, vom permantenten Zeit-Tracken bei der Arbeit und dem pausenlosen Termindruck, der dich überall hin verfolgt? In einem Ferienlager kannst du das alles vergessen, denn hier lebst du zeitlos. Alle Uhren, Handys, Choronographen und digitalen Zeitanzeigen sind hier strikt verboten. Alles elektronische Gerät wird beim Einchecken abgegeben, auch wenn sich das erstmal komisch anfühlt. Im Laufe der nächsten Stunden wirst du das aber schnell vergessen haben und auch, welche Rolle Zeit in deinem Leben mal gespielt hat. Was zählt ist das hier und jetzt und genau das lernest du wieder schätzen.

3.) Freundschafen schließen

So wie uns der Alltag oft gefangen hält, so starr sind wir auch geworden, wenn es um neue Freundschaften geht. Eingefahrene Strukturen und ein festes Umfeld lassen keinen Raum für Neues und schon gar nicht für neue Kontakte. Hier im Ferienlager kannst du gar nicht anders, als dich auf neue Menschen einzulassen und genau diesen Umstand wirst du liebenlernen. Du verbringst deine Zeit mit spannenden Charakteren bei Workshops oder challengst dich in Wettkämpfen mit ihnen. Da bleibt kein Raum zu fremdeln oder sich abzuschotten. Wenn du willst, dann eröffnet dir das Camp ganz neue Möglichkeiten hier Freundschaften zu schließen. Es liegt nur an dir, dich darauf einzulassen.

4.) Social Media und digital Detox

So wie du jede Zeit ablegst beim Check-In im Camp, so legst du auch all deine Technik ab. Es sind weder Smartphone noch Digigalkameras erlaubt. Das muss man erstmal wollen, aber auch hier wirst du schnell merken, wie sich etwas bei dir verändert. Wie das Gefühl verschwindet, ständig nach der Technik zu schauen. Du wirst es genießen, mal nicht adhoc antworten zu müssen, wenn du Nachricht auf dein Smatphone erhälst und du wirst dir das Recht rausnehmen nicht erreichbar zu sein. Stunde um Stunde wirst du merken, wie unwichtig Facebook, TikTok und Co. doch eigentlich sind.

5.) Probier dich aus

Im Ferienlager gibt es jede Menge Workshops bei denen man sich ausprobieren kann. Survivaltraining im Wald, Meerjungfrauenschwimmen im See, Yoga unterm Sternenhimmel oder Bogenschießen auf dem Feld. Ganz egal, wonach dir der Sinn steht – hier hast du die Möglichkeit ganz neue Fertigkeiten oder Interessen zu entdecken. Zudem bewegst du dich in einer sicheren Gruppe, weit weg von Zuhause. Ein mögliches Scheitern, was die Teilnahme im Heimatverein vielleicht schwierig für dich macht, ist hier kein Thema.

6.) Erspüre dich

Allzu oft haben wir die „Connection“ zu uns selbst verloren. Was jetzt hilft, ist einfach mal wieder weg zu sein. Sich abzukoppeln von der normalen Welt und wieder in sich spüren. Nutze die Zeit und höre wieder in dich, erspüre deine Wünsche und Bedürfnisse und lebe danach. Einzigartige Momente und Einsichten sind dir sicher.

7.) Lass Grenzen hinter dir

Oft blockieren uns Glaubenssätze wie: „Ich bin nicht gut genug“, „Ich trau mich das eh nicht“ oder „Was sollen die anderen bloß denken?“. Die Community hier ist anders und das wirst du schnell merken. Lass also die Schranken im Kopf sein, löse die Handbremse und trau dich! Kleide dich, wie du es magst. Spring nachts nackt in den See oder performe auf der Bühne. Hier kannst du einfach alles hinter dir lassen und befreit das tun, wozu du dich berufen fühlst.

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8.) Verbinde dich mit der Natur

Die Natur ist ein Heiler und schon ein Tag in einem Zeltlager im Grünen wird dir unfassbar gut tun. Wieder den Tiergeräuschen lauschen, das Gras unter deinen Füßen spüren, in das klare Wasser des Sees eintauchen und den Wind in den Haaren spüren. Du wirst tief atmen, um die frische Luft in deine Lungen aufzunehmen und genau solche Erfahrungen werden dir auch die Natur wieder näher bringen.

9.) Hol dir Ruhe zurück

Kennst du dieses Grundrauschen? Wo auch immer wir uns bewegen, nirgends ist es absolut still. Immer und überall begleiten uns Zivilisationsgeräusche. Stell dir also vor, du sitzt nachts mitten im Wald und hörst in die Dunkelheit. Nur eine leichte Bewegung der Blätter über dir nimmst du war. Hier und da ein nachtaktiver Vogel aber sonst umgibt dich nur Stille. Ist das nicht ein wunderbar beruhigender Gedanke?

10.) Entdecke die Einfachheit

Das einfache Leben lehrt uns am Meisten, dass es nicht viel braucht um glücklich zu sein. Weder dein schickes Auto, deine Alexa, die Designerclamotten noch sonst irgendwas wirst du hier vermissen, weil einfach alles perfekt ist, wie es ist. Basic zwar, aber ausreichend. Viel wichtiger sind die Momente mit den Menschen, die Begegnungen und Erfahrungen und genau das wird dein Eye-opener für ein einfaches Leben sein.

Neugierig geworden auf ein Ferienlager für Erwachsene?

Dann lies doch mal, wie ich mein erstes Ferienlager nach der Jugend so erlebt habe: „Sommerjung Ferienlager für Erwachsene – eine Ode an die Kindheitund vielleicht macht es ja Lust, bald schon selbst in dein Abenteuer zu starten!

In diesem Sinne: #getupandrock

Als Alleinreisende auf Kreuzfahrt in Alaska – Erfahrungsbericht

„Als Alleinreisende auf Kreuzfahrt zu gehen, wie ist das so?“ Diese Frage erreichte mich immer wieder nach meiner Cruise von Vancouver nach Anchorage. Weil es mir ein Anliegen ist anderen zu helfen, möchte ich meine Erfahrung gerne teilen, um ihnen Mut zu machen, selbst mal in so ein Abenteuer zu starten.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Alleinreisende auf Kreuzfahrt – Eine Grundsatzentscheidung

Ich reise viel und ganz unterschiedlich: Das kann die Solo-Backpackingtour durch Südamerika sein, die Gruppenreise durch Simbabwe, ein Road Trip mit Freundin auf Zypern oder ganz klassisch der Pauschalurlaub mit Partner. Ich lege mich nicht fest, ob es ein Campingtrip ist, ich bei AirBnB-Anbietern wohne oder Luxus-Hotels besuche. Für mich hat jede Reiseform ihre Qualitäten, passt sich dem Budget und den Möglichkeiten an.

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Warum eine Kreuzfahrt

Womit ich bisher noch nie gereist bin, waren Kreuzfahrtschiffe. Aber angefeuert durch ein paar Freunde, die schon viele Jahre auf Cruise-Schiffen arbeiten, wurde ich neugierig auf diese Form des Unterwegsseins. Sie alle lieben ihren Job und den damit verbundenen Lifestyle über alles und machen immer riesig Lust aufs Reisen mit ihren Bildern im Netz. Aber ob das auch zu mir passte?

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Den größten Vorteil an einer Kreuzfahrt, sehe ich darin, dass man einmal seine Kabine bezieht, aber täglich an anderen Orten ist und richtig viel entdecken kann ohne wertvolle Urlaubszeit zu verlieren. Wer mal lange Zeit auf einem Backpacktrip unterwegs war, der weiß, wie zeitfressend und nervenaufreibend es ist, jeden Tag aufs Neue eine Unterkunft zu finden, einzuchecken, auszupacken und sich zurechtzufinden. Nach 4 Monaten on Tour in Südamerika hab ich es nur noch gehasst, ständig woanders zu übernachten.

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Also kam mir die Idee mit der Kreuzfahrt wieder in den Sinn. Allerdings stand ich vor zwei Problemen: Nicht jeder meiner Freunde begeistert sich für Alaska und ist bereit, in so eine Reise mehr zu investieren, als in einen Pauschalurlaub am Mittelmeer. Noch dazu kennen wir ja alle die gängigen Vorurteile gegenüber Kreuzfahrten: „Eine Cruise ist nur was für Reiche“, „…da muss man sich so aufbrezeln“ und „…da sind nur Rentner unterwegs.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Nun zugegeben, je nach Reiseform ist Alaska nicht gerade günstig zu bereisen, aber dafür ist es ein „Once-In-A-Lifetime-Adventure“ und mit einer pauschalen Urlaubsreise überhaupt nicht zu vergleichen. Seit vielen Jahren schon, schwärme ich von diesem Reiseziel, nur fand ich leider nie Jemanden, der diese Begeisterung auch teilte. Auf dieses Erlebnis verzichten wollte ich aber natürlich auch nicht.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Nur war mir auch wenig danach, selbstständig und tagelang mit dem Wohnmobil durch einsame Gegenden zu fahren. Nachts vielleicht völlig allein mit dem Camper irgendwo zu stehen und bei einem Problem mit dem Fahrzeug mir selbst überlassen zu sein.

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Und das war für mich dann auch der entscheidende Grund, mich für die Kreuzfahrt nach Alaska zu entscheiden. Zudem sah ich den Vorteil darin, dass ich völlig im Budget bleibe und mir um meine Sicherheit keine Gedanken machen musste. Was gerade für eine alleinreisende Frau ein wichtiger und nicht außer acht zu lassender Punkt ist.

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Doch gleichzeitig spukten eben diese Gedanken in meinem Kopf herum. „Bin ich vielleicht zu jung für eine Kreuzfahrt?“, „Werde ich mich einsam fühlen, wenn da nur Rentnerpärchen sind?“ oder „Wird es mir vielleicht sogar zu viel mit so vielen Menschen auf einem Schiff zu sein?“ Fragen über Fragen, aber beantworten kann man sich diese nur selbst, also entschied ich mich dazu, Kreuzfahrten einfach mal eine Chance zu geben. So eine Woche geht schnell rum und selbst wenn es nicht meinen Geschmack treffen sollte, ist so eine kurze Zeit gut machbar. Also startete meine erste Cruise!

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Schon fast übermütig vor Freude checkte ich in Vancouver auf der „Royal Princess“ ein, die mich in 7 Tagen durch die sogenannteInside-Passage“ nach Anchorage in Alaska bringen sollte. Und gleich im Cruise Terminal viel auf: „Nein, es wird keine Renternfahrt, aber auch kein Ausflug mit „Teenies“. Eine Reise durch Alaska ist nun mal auch kein Trip, der den partyfreudigen Zwanziger anspricht oder ins Budget von Teenagern fällt.

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Es gab ein paar junge Leute, Reisende meines Alters und natürlich auch Menschen in der Hochblüte ihres Lebens. Diese waren allerdings weit weg von tattrigen Rentnern. Ich würde sie, als die klassischen Best Ager beschreiben. Nun bin ich ja auch keine zwanzig mehr und die Entfernung zwischen Teenie und Sixty ungefähr die Gleiche. Da ich in der Regel auch mit beiden Altersklassen ganz gut klar komme, hab ich mich hier gut aufgehoben gefühlt und sah das Vorurteil, der Rentnerfahrt widerlegt.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Die Kabine – mein Zuhause für eine Woche

Meine Kabine war kein klassisches Single-Zimmer mit nur einem schmalen Bett, wie man sie in Hotels findet. Das finde ich persönlich ganz furchtbar. Ein Bett muss groß, kuschlig und der raumfüllende Mittelpunkt eines jeden Schlafzimmers sein, um sich darin wohlzufühlen. Besonders positiv ist mir also meine Kabine ins Auge gefallen.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Mein Bett erfüllte genau diese Kriterien und sollte die nächsten Tage der Platz für Träume sein. Überhaupt fand ich die Kabine sehr geräumig. Perfekt für eine Person, um sich auszubreiten und wohlzufühlen. Hier eine kleine Room-Tour für dich, damit du es dir besser vorstellen kannst:

Vermutlich hätte der viele Platz auch für zwei Personen gut gereicht. Aber um sich ein wenig wie ein Prinzesschen zu fühlen, fand ich die Räume auch genau passend für mich und meine Garderobe. Apropos Garderobe! Das ist natürlich auch so ein Punkt auf einer Kreuzfahrt und das aus vielerlei Gründen! 1x eingecheckt muss ich meine drei Koffer nicht dauernd rumschleppen, ich kann meine schönsten Sachen dabei haben und es gibt so viele Outfitmöglichkeiten auf einem Schiff!

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Ich hatte keine drei Koffer dabei, war aber trotzdem gut ausgerüstet. Sachen, mit denen man sich auf dem Schiff ganz normal bewegt, etwas hübschere Kleider für den Abend, Sportoutfit fürs Gym, den Badeanzug für den Pool und natürlich die Garderobe für die Outdoor-Abenteuerausflüge an Land.

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Mit meiner Kabine war ich also rundum glücklich. Für alles fand sich bequem Platz und ich genoss es ehrlicherweise auch, die Tasche beim Reisen mal auszupacken, die Blusen knitterfrei aufzuhängen und Ablagefächer für Kleinkram zu haben. Sonst lebe ich auf Reisen oft aus der Tasche, weil das Ein- und Auspacken einfach zu müßig ist, wenn man nur für ein oder zwei Nächte irgendwo ist.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Der Balkon – ein Stück Lebensgefühl

Besonders angetan war ich auch von meinem Balkon. Bevor man Kreuzfahrtreisender wird, überlegt man sicherlich, Geld zu sparen und eine Innenkabine zu buchen. Seid ich den Unterschied und das damit verbundene Lebensgefühl kenne, würde ich nur noch eine Kabine mit Balkon wählen. Es ist so herrlich da in aller Stille zu sitzen und die Landschaft vorbei ziehen zu sehen.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Ein Schiff voller Möglichkeiten

Als Nächstes machte ich mich daran, das Schiff zu erkunden und zu schauen, welche Möglichkeiten ich hier hatte. Dabei war mir auch wichtig rauszufinden, wie spürbar die 3.500 Gäste auf dem Schiff sind. Da ich ein Mensch bin, der auch seinen Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten braucht, wollte ich herausfinden, wie es sich für mich anfühlt.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Also lief ich das ganze Schiff von vorne nach hinten ab. Schaute mir alle Restaurants an, checkte die Sportmöglichkeiten, kam am Spa und den Shoppingmöglichkeiten vorbei. Nach einem Tag auf See hatte ich damit ein ganz gutes Gefühl für das Schiff und fand mich erstaunlich gut zurecht.

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Das Sonnendeck – mein Liebingsplatz

Und blieb letztlich am Liebsten auf dem Sonnendeck, denn das fand ich einfach nur großartig! Und während meiner ganzen Zeit auf dem Schiff ging es hier gemütlich einher. Mit einer kleinen Ausnahme. Als wir nämlich die Glacier Bay anfuhren, wurde es draußen an der Reeing voller. Aber immer noch so, dass man einen Platz zum Fotografieren und Filmen gefunden hat.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Früh morgens oder während der Abendfilm lief, hatte man das Oberdeck quasi für sich alleine. Was sicherlich auch an den Außentemperaturen lag. Mich hielt das nicht davon ab, hier morgens zu sporteln und abends Hollywood-Streifen zu schauen.

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Da es sich um eine Alaska-Kreuzfahrt handelte, war klimatisch- und jahreszeitbedingt (September), am Pool eher wenig los. Trotzdem fanden sich auch hier immer wieder Leute wie ich, die im heißen Whirlpool lagen und mit denen ich leicht ins Gespräch kommen konnte. (Ich habe hier bewusst ein Foto ausgewählt, wo keine Menschen in ihren Badesachen gezeigt werden, daher nicht wundern, wenn es gar so leer aussieht.)

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Die Sonnendecks – Entspannen in sagenhafter Natur

Auch in den hinteren Teilen des Schiffes gab es Decks, die nur wenig frequentiert waren. Hier saß ich in aller Ruhe in der Sonne und genoss den Blick auf die sagenhaft schöne Landschaft. Und keine Sorge, Alaska ist nicht immer fürchterlich kalt. Im Gegenteil, wer im Sommer reist, der hat tagsüber auch Temperaturen um die 30ig Grad. Vielleicht nicht in der Glacier Bay, aber in den anderen Orten die passiert werden.

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Die Restaurants – mehr als nur Ort der Verpflegung

Auf dem Schiff gibt es zwei Restaurants, die immer geöffnet sind und verschiedene Spezialitätenrestaurants mit Sitzplätzen, die reserviert werden müssen. Ich persönlich habe mich in den Buffet-Restaurants am Wohlsten gefühlt, weil ich einen sehr speziellen Ernährungsstil habe und die Auswahl für mich dort einfacher war. Das Angebot war umwerfend und egal, ob man Vegetarier ist oder so wie ich, sich zuckerfrei ernährt, hier wird garantiert jeder fündig. Aber natürlich habe ich auch Naschkatzen beobachtet, die voll auf ihre Kosten gekommen sind.

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Zudem liebe ich auf Reisen den Kontakt zu anderen Menschen und den Austausch mit ihnen. Hier konnte ich höflich fragen, ob ich mich dazu setzen darf und wurde immer herzlich am Tisch begrüßt. Daraus sind sehr viele, sehr wertvolle Gespräche entstanden und auch die ersten Boardfreundschaften. Es gibt also als Alleinreisende auch bei den Mahlzeiten keinen Grund sich abgeschottet oder gar einsam zu fühlen. Im Gegenteil, dass Schiff machte es mir einfach neue Freundschaften zu knüpfen.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Die Landausflüge – Abenteuer on the go

Zu einer Kreuzfahrt gehören aber natürlich auch die Landgänge. Hier hat man die Möglichkeit, sich Ausflüge zu buchen oder auf eigene Erkundungstour zu gehen. Ich habe immer eine Mischung gemacht. Mindestens einen Ausflug gebucht, aber ich bin auch alleine losgezogen und hab die Gegend für mich entdeckt. So war ich vormittags mit einem historischen Zug auf der Gold-Rausch-Route unterwegs, bin zum Whale Whatching rausgefahren oder war Kajaken. Den Nachmittag bin ich dann durch die Ortschaften geschlendert, war bummeln und habe viel fotografiert.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Das war für mich die perfekte Mischung aus Gesellschaft und Zeit für mich. Wer Bedenken hat, sich einsam zu fühlen, der kann sich natürlich auch mehr als einen Ausflug am Tag anschließen. Vielleicht hat man aber sogar schon Freundschaften auf dem Schiff geschlossen und zieht gemeinsam los.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Das Internet – Kontakt zur Außenwelt und mit den Lieben

Kontakthalten mit den Lieben daheim ist natürlich auch wichtig und ist hilfreich, sich nicht alleine zu fühlen. Ich habe ein Datenpaket für die gesamte Reise gehabt. Damit war ich auf der Kreuzfahrt immer via WLan mit dem Internet verbunden und konnte so Facebook checken, Stories posten oder WhatsApp Nachrichten empfangen. Bei meinem Schlendern übers Schiff habe ich auch ein Internet-Café entdeckt, wenn die Sehnsucht zu groß sein sollte, kann man sich auch hier einloggen und mit Freunden und Familie auf großen Monitoren Videochatten.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Das Entertainment – Bordunterhaltung par excellence

Besonders vor den Seetagen und Abenden hatte ich etwas Bedenken, in die Verlegenheit zu geraten mich verloren oder gar einsam zu fühlen. Aber auf dem Schiff ist natürlich immer jede Menge Entertainment geboten, bei der man Unterhaltung und Konakt zu Mitreisenden findet. Bei der Vielfalt an Angeboten findet sich zu jeder Tageszeit eine passende Aktivität.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Spieletreffs in der Bibliothek sind zum Beispiel eine hervorragende Möglichkeit, um soziale Kontakte zu knüpfen und beschäftigt zu sein. Oder wie wäre es mit einem Tanzabend? Ich habe diese Veranstaltungen geliebt, denn hier hatte man dann auch einen Grund, die schicken Kleider auszuführen und Make-up aufzulegen. Wann macht man das schon im Alltag? Wohl höchstens an Silvester und dann auch nur, wenn der Rahmen entsprechend ist. Für mich war es in jedem Fall ein Genuss und wann immer sich eine Gelegenheit bot, war ich dabei.

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Wer gerne in Gesellschaft ist, aber nicht unbedingt den persönlichen Kontakt braucht, der fühlt sich bestimmt auch bei Comedy-Events, Gala-Shows oder Vorträgen sehr wohl. Für mich war das auch stets eine gute Wahl unter Menschen zu sein. Welche Programmpunkte anstehen kann man über die App checken, sich darüber auch die eigenen Termine eintragen und im Blick behalten.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Überall auf dem Schiff hatte man zudem an den Panels die Möglichkeit sich über das „Ocean Medaillon„einzuloggen und sich alle nötigen Informationen anzeigen zu lassen. Mir half das, immer alle Veranstaltungen und Termine im Blick zu behalten und rechtzeitig alle Räumlichkeiten zu finden. Zudem ist das Ocean Medaillon auch super praktisch, weil man nicht nur (vergleichbar mit einer Chipcard) sein Zimmer damit öffnen kann, sondern dieses auch zum Bezahlen nutzen kann. Oder man ordert via der App die Cocktails genau an den Ort, an den man sich gerade aufhält. Wandert man also vom Pool zu den Lieben, so findet der Kellern einen auch dort.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Als Alleinreisende auf Kreuzfahrt – Mein Fazit

Trotz der Bedenken im Freundeskreis und meiner Skepsis vor einer Kreuzfahrt, kann ich jetzt aus vollem Herzen sagen: Ich habe die Cruise geliebt, jede Minute genossen und genau die richtige Entscheidung damit getroffen, Alaska per Schiff zu entdecken und mich auch hier für den Marktführer zu entscheiden. Für mich war es der perfekte Weg als Alleinreisende unterwegs zu sein, mich sicher und nicht einsam zu fühlen.

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Zudem hat die Royal Princess genug Platz, für eine freiheitsliebende Seele wie mich. Die Mischung aus entdeckungsreichen und erholsamen Tagen an Board war auch ideal. So hat man viel gesehen und sich trotzdem erholen können. Von mir also alle Daumen hoch und ein absolutes „Unbedingt machen“! Neugierig geworden? Dann schau mal hier, ob eine Alaska-Kreuzfahrt etwas für dich sein könnte:

Kenntlichmachung

Ich wurde zu dieser Pressereise von Princess Cruise Deutschland eingeladen. Inkludiert war hier die Kreuzfahrt inkl. Verpflegung, wie bei solchen Angeboten für Journalisten üblich. Flüge, Unterkünfte vor der Reise und Landausflüge habe ich aus eigenem Budget finanziert. Darüber hinaus gab es keine Bezahlung. Meine persönliche Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

 

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Nomad Adventure Tours – Was packen für deinen Overlandtruck-Tour durch Afrika?

Du planst eine Overlandtrucktour durch Afrika, wie ihn zB. Nomad Adventure Tours anbietet und bist dir unsicher, was du einpacken sollst? Ich bin viel im südlichen Teil des Kontinents unterwegs und habe auch schon einen Überlandtrip von Tansania, über Malawi, Sambia bis zu den Victoria Falls in Simbabwe gemacht.

Meine Tipps für das richtige Gepäckstück, die praktikabelste Kleidung und Dinge, die dir in jedem Fall nützlich sein werden findest du hier. Ich bin überhaupt kein Packlisten-Typ, aber ich glaube mein Erfahrungsschatz kann dir helfen, um gut vorbereitet in dein Abenteuer zu starten.

Nomad Africa Adventure Trip

Reisetasche statt Koffer

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass du in den meisten Overlandtrucks keinen Koffer verstauen kannst und wahrscheinlich auch keine Tasche mit Gestänge. Diese passen schlicht nicht, in die schmalen Packfächer. Am besten beraten bist du mit sogenannten Dufflebags*, also Taschen die absolut flexibel sind. Ähnlich deiner Sporttasche zum Fitness. Allerdings würde ich ein Modell aus robusterem Planenstoff wählen, da normale Stoffe einfach viel zu schnell reißen.

Taschen aus robusten Materialien sind zudem wasserabweisend, können über den Boden geschleift werden und trotzen auch mal einer Dorne. Durch ihre Flexibilität kannst du sie perfekt in eines der Fächer quetschen oder über dem Sitz in der Ablage verstauen. Ich empfehle dir zudem solche, bei denen du das Volumen erweitern und sie auch als Rucksack verwenden kannst. Das macht dich auch für zukünftige Reisen flexibel.

Zelt

Schlafutensilien – Besser schlafen, erholter urlauben

Ich gebe es zu, ich bin eine kleine Prinzessin, wenn es um mein Bett geht. Auf normalen Isomatten mache ich kein Auge zu. Sie sind mir zu hart und man kühlt von unten zu sehr aus. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass ich am nächsten Tag zerknirscht, müde und unkonzentriert war. Nach drei Tagen ohne Schlaf hab ich sogar mal einen Campingtrip abgebrochen und bin in ein Hotel gegangen. Das wollte ich auf so einem langen Trip nicht riskieren.

Zwar haben Nomad & andere Anbieter etwa 5cm hohe Matratzen für ihre Zelte, trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, meine eigene Matratze mitzunehmen. Und für mich war das auch genau die richtige Entscheidung. Ich hab einfach richtig gut darauf geschlafen, weil sie hoch genug war, den nötigen Komfort bot und ich vom Boden her nicht ausgekühlt wurde. Wichtig war mir zudem, dass sie sich leicht wieder einrollen läßt und wenig wiegt. Meine Empfehlung sind daher die Thermarest-Matratzen* die du in verschiedenen Modellen bei www.outdoorsupply.de bekommst.

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Ein guter Schlafsack gehört natürlich ebenso zu den Sachen die du mitnehmen musst und hier empfehle ich einen der auch für Temperaturen um die 5 Grad ausgelegt ist. Unterschätze bitte die kalten Nächte in Afrika nicht. Gerade in den Wüsten, im südafrikanischen Winter, an der namibianischen Küste oder den Hochgebirgen wird es nachts bitterkalt.

Auch empfehle ich dir, ein einfaches Bettlaken mitzunehmen, wenn du den Schlafsack in warmen Nächten lieber als Decke benutzt. Pragmatiker rollen sich ihre Fleecejacke als Polster für den Kopf. Wer ein Kopfkissen* zum Schlafen braucht, sollte sich eines dieser aufblasbaren Reisekissen zulegen.

Kleidung – Understatement, praktikabel und warm

In Afrika bist du immer gut beraten mit „Understatement“ also Kleidung, die nicht teuer aussieht. Markennamen suggerieren Geld und damit machst du dich zum möglichen Opfer. Setz auf Kleidung ohne erkennbaren Brand und spar dir Schmuck und Uhren.

Auch die Farbwahl ist wichtig. Du wirst viel auf Game Drive (Safari) sein? Dann wähle die typischen Naturfarben (sand, grün, braun), auch wenn du kein Fan davon bist. Sie haben ihre Berechtigung, weil die Kleidung damit weniger schmutzempfindlich ist. Zudem kannst du dich mit diesen Farben besser tarnen, wirst von den Tieren nicht als Bedrohung wahrgenommen und kannst sie so viel besser beobachten. Es macht also durchaus Sinn nicht in knalligem Gelb oder auffälligem Rot durch den Busch zu marschieren.

Deine Kleidung sollte leicht zu waschen und zu trocknen sein und ohne Bügeln auskommen. Bei einem 3-wöchigen Trip wirst du ganz bestimmt auch in die Verlegenheit kommen, mal ein paar Sachen selbst auszuwaschen und das sollte zeitsparend von sich gehen. Kleidung die viel Kunststoffanteil besitzt, stinkt bei Hitze schnell nach Schweiß und der Duft lässt sich nur schwer bei Handwäsche entfernen. Damit tust du dir also keinen Gefallen.

Wäschwaschen

Wie bereits erwähnt, kann es in Afrika bitterkalt werden. Mit Zwiebel-Look bist du gut beraten. Eine Softshelljacke* ein Fleeceshirt und ein Longshirt sind eine gute Kombi, um warm zu bleiben.

Mückenschutz ist natürlich auch unabdingbar, weshalb du mit Zip-Off-Kleidung sehr flexibel bist, weil sich die Arm- oder Beinlänge anpassen lassen. Das spart dir zudem Platz im Gepäck, weil du mit einem Kleidungsstück quasi zwei dabei hast.

Wenn die Mittagssonne vom Himmel knallt, ist neben einer Sonnenbrille auch ein Hut ein perfekter Begleiter, um Sonnenbrand oder einen Hitzestich zu vermeiden. Safari-Hüte* sind nicht jedermanns Sache, wenn man sich aber dafür entscheidet, ist darauf zu achten, dass man ihn am Kopf „festbinden“ kann. Beim Game Drive gibt der Fahrer schon mal Gas und mit etwas Wind ist deine Kopfbedeckung schnell Geschichte. In Nationalparks ist es oft nicht erlaubt das Fahrzeug zu verlassen und damit wäre dein Stohhut oder Basecap unwiederbringlich verloren.

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Ein Sarong (Wickeltuch) ist auch nicht unpraktisch auf dem Weg zum Duschen oder nach dem Schwimmengehen. So du noch keinen hast, würde ich ihn aber in Afrika kaufen, dann hast du gleich noch ein typisches Andenken an den Trip.

Badehose, Bikini, Tankini, Badeanzug– worin auch immer du dich wohl fühlst, pack es ein! Wichtig ist nur, dass es auch bei Action- und Schnorcheltouren gut sitzen sollte und je nach Land vielleicht nicht zu aufreizend ist. Man muss Aufmerksamkeit ja nicht provozieren.

Sonstige Kleidung: T-Shirts, Shorts, Kleider/Röcke packst du nach Empfinden & Platz in der Tasche. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man längst nicht so viel braucht, wie im Büroalltag. Ein Shirt wird on Tour auch gerne mal zwei Tage getragen und auch wenn die Shorts schon etwas staubig ist, stört das in der Regel Niemanden.

Socken brauchst du meinem Empfinden nach nur 2 Paar, da du sie abwechselnd anziehen und waschen kannst. Da du zudem im Warmen reist, wirst du sie ohnehin nur für Wanderungen bzw. während der Flüge tragen. Also reduziere dich aufs Nötigste und du wirst sehen, dass es sich mit kleinem Gepäck viel leichter reist.

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Schuhe – Zum Wandern, duschen und als Cityslipper

Schuhe brauchen Platz im Gepäck, wenn du dir das sparen willst, dann macht es wie ich. Ich empfehle, nur 2 Paar mitzunehmen. Mit knöchelhohen Palladiums* bist du richtig gut beraten. Die Schuhe sind früher von den Fremdenlegionären getragen worden und das zu Recht.

Sie haben eine griffige Sohle zum Wandern, einen robusten Stoff als Schutz vor Dornen, Skorpionen oder Sand und sind trotzdem so atmungsaktiv, so dass man in ihnen keine Schweißfüße bekommt. Die Knöchelhöhe kann man nach Modell variieren und den Schuh durch umklappen zum Halbschuh machen. Das finde ich super praktisch. In der Wüste oder beim Wandern trägt man ihn knöchelhoch und in der Stadt einfach als Slipper. Das spart Platz in der Tasche, gibt aber gleichzeitig viel Spielraum beim Einsatz.

Ansonsten gehören natürlich auch Sandalen ins Gepäck. Hier empfehle ich keinen Lederschuh, da dieser von Wildtieren gerne mal weggetragen wird und er zum Duschen nicht geeignet ist. Billige Flip Flops* sind hier ideale Begleiter. Diese kannst du, um auf der Rückreise Gewicht zu sparen, auch vor Ort weiter verschenken.

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Drogerie-Artikel & Waschutensilien – bleib sauber

Du wirst dich wundern, was Drogerie-Artikel in Afrika kosten. Da diese Sachen meist nie vor Ort hergestellt werden, verteuert der Transport die Ware enorm. Bring also unbedingt mit, was du brauchst. Auch hier empfehle ich, sich auf das Nötigste zu reduzieren. Mit Shampoo kann man auch den Körper einseifen, ein Deo, Rasierutensilien und Zahnpasta sind eigentlich schon alles, was man wirklich braucht, neben Sonnecreme und Mückenschutz*.

Insektensticke bleiben unter Umständen nicht aus, bei mir hat sich ein elektronischer Stichheiler* bewährt. Ganz ohne Chemie nur mit Hitze wirkt er gegen das Jucken. Übrigens auch ein super Tipp für Leute, die unter Lippenherpes leiden. Spart euch die Cremes und packt einfach den kleinen Stick ein.

Ein Handtuch* solltest du in keinem Fall vergessen. Gut beraten bist du auch hier mit Mikrofaser, welches federleicht, ultra saugstark und schnelltrocknend ist.

Hut

Da nicht alle sanitären Anlagen einen Spiegel oder eine Ablage haben und auch nicht immer super sauber sind, empfehle ich eine Waschtasche*, die du aufhängen kannst, welche aus leichtem Material ist, einen Spiegel hat und am besten dunkel ist.

Wer sich im Urlaub gerne verliebt oder ein kleines Abenteuer plant, dem rate ich natürlich auch zu Kondomen. Je nach Region sind 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung Afrikas von HIV-Infektionen betroffen, das sollte Warnung genug sein.

Für Frauen: Slipeinlagen reduziern eventuell den Umfang der Unterwäsche. Gerade, wenn man tagsüber vielleicht nen String trägt, dann kann man sich bei der Nachtunterwäsche damit behelfen.

Daypack, Schloss, Taschenlampe & Powerbank – die Must haves

Ein Tagesrucksack gehört natürlich auch ins Gepäck. Ich würde ihn als Handgepäck mit in den Flieger nehmen, dann nimmt er im Hauptgepäck keinen Platz weg. Achte drauf, dass er innenliegende Fächer für deine Wertsachen hat. Richtig gut beraten ist man auf Reisen immer mit einem Packsafe Rucksack*, weil er Sicherheitsfeatures bietet, die den schnellen Zugriff Fremder verhindern.

Was unbedingt in dein Gepäck muss sind zwei Schlösser*. Eines für dein Gepäckfach im Bus und das Zweite, um dein Zelt zu sichern. Manche Campingplätze sind direkt am öffentlich zugänglichen Strand. Selbst wenn du keine Wertsachen im Zelt lässt, kann sich im Grunde jeder an deinen Sachen bedienen. Ein einfaches Schloss kann schnellen Zugriff verhindern. Wenn du dich als Frau allein im Zelt unwohl fühlst, dann kannst du natürlich das Schloss nachts auch von innen anbringen. Ich fand Zahlenschlösser praktisch, da man Schlüssel ja leicht mal verliert.

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Absolut wichtig ist auch eine Stirnleuchte* und als Backup eine kleine Leuchte. Ich habe so oft im Zelt etwas gesucht und wenn man dann schon eine Hand braucht, um die Lampe zu halten, wird man schier wahnsinnig im Rucksack was zu finden. Mit der Stirnleuchte kannst du zudem auf Nachtsafari gehen oder du findest den Weg besser zu den Waschräumen. Da Akkus nicht immer halten wie gewünscht, empfehle ich außerdem als Backup eine zweite Lampe. Da reicht dann aber auch eine einfache Taschenlampe.

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Die meisten Overlandtrucks sind so eingerichtet, dass man eine Ladestation fürs Handy am Sitz hat. Aber, auch die geht vielleicht mal nicht oder du brauchst nachts zusätzlich Strom die Stirnleuchte oder dein Handy zu laden, dann ist eine Powerbank* deine Rettung. Achte drauf die höchstmögliche Leistung zu nehmen, die du noch im Handgepäck befördern darfst. Im Koffer sind sie nicht erlaubt und die ganz billigen Geräte machen schnell schlapp.

Wenn noch Platz im Koffer ist

Praktisch für solche Reisen ist auch eine Wäscheleine & Klammern*, damit kannst du auch im Busch deine Sachen aufhängen. Waschpulver würde ich wiederum vor Ort im Supermarkt kaufen.

Eine Regencape* wird immer wieder empfohlen. Hier würde ich schauen, wo genau du hinreist. An den Victoria Fällen macht es unter Umständen Sinn einen Schutz dabei zu haben. Ich denke eine Softshelljacke reicht sonst auch völlig aus.

Travel Safe

Wer sich Gedanken um seine Wertsachen macht, dem kann ich auch einen mobilen Safe* ans Herz legen. Diesen kann man mit zum Strand nehmen oder am Gestänge des Zeltes festmachen.

Trillerpfeifen sind eine gute Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Sei es, nachts im Zelt oder bei Notfällen während einer Wanderung. Sie sind ein kleines Accessoire, aber durchaus nützlich.

Für Boots- oder Actiontouren finde ich eine wasserdichte Handyhülle sehr nützlich.

Schlusswort

Ich hoffe meine Tipps helfen dir weiter einen aufregend schönen, aber auch komfortablen Trip durch Afrika zu genießen. Bei Fragen kannst du mich immer gerne kontaktieren. Du findest mich auf allen Social Media Kanälen oder schreibst mir via Kontaktformular über den Blog. Ich helfe immer gerne mit Ideen und Tipps.

Nomad Africa Adventure Trip

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Fotoparadiese – Abtauchen mit Walen & Eintauchen in Megametropolen

Was wäre die Welt, wenn keiner mehr wüsste, wie schön sie ist? Welchen Zauber hätte ein vertrockneter Baum in der Wüste der Namib noch, wenn keiner ihn sieht? Was wäre das Donnern der Iguazu-Fälle im Regenwald, wenn keiner es hört? Was wäre ein Flukenschlag eines Buckelwales in Samaná noch, wenn keiner davon wüsste? Meine Fotoparadiese erzählen dir von eben solchen Plätzen, nehmen dich mit rund um den Globus und sollen dich dazu verführen die kleinen und großen Wunder selbst für dich zu entdecken.

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Auch im ersten Halbjahr 2018 beteilige ich mich mit meinem Beitrag wieder an der Fotoparade von Michael von Erkunde-die-welt.de. Wie gewohnt stiftet er Reisende und Fotografen dazu an, über ihre Erlebnisse und Highlights der letzten Monate nachzudenken und für euch daraus einen Beitrag zu verfassen.

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Hinter mir liegt wieder eine aufregende Jahreshälfte mit völlig unerwarteten Reise-Highlights und dem Job meines Lebens als „Walflüsterin“, einem Cockpitflug und der Entdeckung meiner neuen Heimat Berlin. Zu alledem und noch viel mehr, möchte ich dich mitnehmen und auch verraten, warum in 2018 wieder so viele meiner Vorurteile gestorben sind! Ein paar Kategorien hat Michael vorgegeben und ein paar eigene habe ich noch ergänzt.

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Nahaufnahme – Seidenraupe, chines großer Schatz

Da ich zugegebenermaßen kein ausgemachter Makrofotograf bin, lege ich diese Kategorie mal sehr weit aus und zeige euch eine Raupe etwas näher. Ganz genau eine Seidenraupe. Einst haben diese Tiere China einen großen Reichtum gebracht und auch jetzt noch ist man stolz auf die Produktion von Naturfasern. Auch für mich war es super interessant zu erfahren, wie aus dem Cocon dieser Tiere Faden gewonnen und zu feinsten Stoffen verwebt werden. Ich war Gast in einer Seidenspinnerei in Sozhou und durfte mir selbst ein Bild machen, wie aufwändig das ist. Noch spannender fand ich allerdings die süßen Gesichtchen dieser Tiere. Gut, diese Auffassung muss man nicht mit mir teilen, aber wer sie mal „live“ erlebt hat, pflichtet mir sicherlich bei. Zumdindest in unserer Reisebloggergruppe waren alle sehr angetan von den putzigen Tierchen.

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Nachts – Die Skyline in Shanghai, China

Lange hatte ich von ihr geträumt – der Skyline von Shanghai – in diesem Sommer sollte sich der Traum endlich, endlich erfüllen sie selbst mal zu sehen. Im Juni ging es für mich nach China in die Megametrople und ich bin jetzt noch völlig geflashed von dieser Stadt. 29 Mio Einwohner leben hier und welche Ausmaße diese City wirklich hat, wird einem wohl nur so richtig bewußt, wenn man sie aus der Luft erlebt. Besonders beeindruckend war für mich natürlich die nächtliche Skyline, denn so eine spektakuläre Kulisse sieht man nicht jeden Tag. Vom Kontrast ganz sicher nicht mein bestes Bild aus der Serie, aber ganz sicher mein liebstes, weil ich es einfach so cool finde, welche Lichtreflexion der Ausflugsdampfer hinterlassen hat.

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Nass –  Abtauchen in Griechenland

Ein verlängertes Wochenende im Mai brachte mich nach Griechenland. Neben den ganzen Reisen auf denen ich gearbeitet habe, brauchte ich einfach mal Zeit, um richtigen Urlaub ohne Verpflichtungen zu machen. Ein Flugschnäppchen brachte mich nach Griechenland, wo ich einfach mal nur die Seele baumeln und mich treiben lies. Türkisblaues Meer, leere Strände und himmlisches Wetter machten meine kleine Auszeit perfekt. Ich cruiste mit dem Roller über die Halbinsel, lag einfach mal faul in der Sonne oder schnorchelte durch die Wellen des ionischen Meeres. Dabei entstand dieser GoPro-Schnappschuss, bei dem man in und übers Wasser schauen kann.

Bootsausflug Lefkada

Nass II – Als Walflüsterin in der Dominikanischen Republik

Zum Thema „nass“ gibt es aber noch viel mehr zu erzählen! Als Walflüsterin 2018 durfte ich nämlich einen ganzen Monat in die Dominikanische Republik reisen und die Buckelwale in der Bucht von Samaná beobachten. Für mich ein irres Erlebnis, bei dem ich unfassbar viel gelernt habe und meine Leidenschaft für diese Tiere intensivieren durfte. Jeden Tag war ich auf dem Meer draußen und war live dabei, wenn die Wale auf Brautschau waren oder den Jungen das richtige Verhalten beigebracht haben. Und weil diese Erlebnisse einfach zu schön und aufregend waren, sie euch nur als Foto zu zeigen, hier ein kleiner Video-Mitschnitt. Gezeigt wird, wie eine Walmutter ihrem Baby beibringt, wie man mit der Fluke schlägt. Für mich einer der beeindruckendsten Tiermomente überhaupt.

Kontrast – Wenn Welten aufeinandertreffen

Dieses Bild habe ich euch ganz bewußt mitgebracht, weil es für mich den Kontrast zwischen Arm und Reich verkörpert. Zwischen alt und jung sowie gesund und gezeichnet. Wann immer ich es anschaue, frage ich mich, was es für diese Frau bedeutet in einer Welt leben zu müssen, in der scheinbar nur Wohlstand, Jugend und Schönheit zählen. Aufgenommen habe ich sie auf der Halbinsel Samaná.

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Farbtupfer – Murals geben Berlin Farbe

Im März bin ich direkt nach der ITB in Berlin geblieben und habe meinen neuen Job angefangen. Zu dieser Zeit war ich gerade aus der Dominikanischen Republik zurück, vermißte Sonne, Wärme und die wunderbaren Farben der Karibik. In der Hauptstadt war es zu der Zeit noch winterlich. Es schneite, alles war trist, grau und wenig einladend. Ich mußte mich also schwer zusammenreißen an der Stadt irgenwas schön zu finden um in Berlin heimisch zu werden. Eine Streetart-Tour entfachte meine Leidenschaft für Murals (der größten Art dieser Kunst). Fortan war ich mit dem Rad unterwegs, um immer neue dieser Häuserkunstwerke ausfinding zu machen. Durch diese Begeisterung entdeckte ich auf ganz wunderbare Weise die Stadt für mich und mit ihr die hippsten und kreativsten Ecken. So war ich quasi der Tourist in meiner eigenen Stadt und fühlte mich aber gleichzeitig mehr und mehr zu Hause. Mein Lieblings-Mural habe ich euch in der Kategorie Farbtupfer mitgebracht. Ein riesiger bunter Elefant ziert eine triste Ecke im Berliner Stadtteil Kreuzberg und ist inzwischen weltbekannt.

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Lieblingsfoto –  Der Sprung eines Babybuckelwals

Nicht viele Menschen haben in ihrem Leben das Glück überhaupt Wale zu Gesicht zu bekommen. Ich habe sie inwischen schon mehrfach gesehen und trotzdem bleibt es immer ein ganz besonderes Erlebnis. Einen Moment, der für immer unvergessen bleibt, zeigt dieses Foto eines springenden Baby-Buckelwals. In der Bucht von Samaná durfte ich dabei sein, als er seine ersten Erfahrungen damit gemacht hat. Ein fantastisches Erlebnis, für das ich unfassbar dankbar bin! Sicherlich ist es nicht das beeindruckendste Foto, so von einem schwankenden Schiff aus, aber ein beeindruckender „Once in a lifetime“ – Moment war es ganz sicher.

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Geschichtsträchtig – Die Zarenstadt und ein Versprechen an Russland

Zu Schulzeiten musste ich mal einen Aufsatz über Sankt Petersburg und die Geschichte der Stadt schreiben. Als wenn das für einen jungen Menschen nicht eh schon ein lahmes Thema wäre, musste das Schriftstück auch noch in russisch verfasst werden. Da ich in dem Fach allerdings ziemlich mieserabel war, schwor ich mir (und dem lieben Gott), wenn ich diese Prüfung nur halbwegs gut über die Bühe kriegen würde, werde ich irgendwann mal selbst in die Stadt reisen und die Geschichte live erfahren. Ich schnitt mit einer, für mich, hervorragenden Note 3 ab! Dieses Jahr war es nun soweit und ich durfte mir endlich selbst ein Bild von der großen Kultur Sankt Petersburgs machen und lernte endlich auch die russische Seele und ihre Gastfreundschaft kennen. Für mich war der Kurztripp eine ganz besondere Reise, auch, weil ich den Anflug auf den Pulkovo Flughafen aus dem Cockpit miterleben durfte! Für mich als Aviation-Lover ein riesen Erlebnis.

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Abtauchen – Abtauchen unter Palmen & Sternen in Samaná

Den für mich schönsten Pool habe ich im Viva Wyndham v Samaná inLas Terrenas entdeckt. Die Anlage an einem der schönsten Strände ist schon tagsüber der Hammer, aber hier nachts unter Palmen und Sternenhimmel schwimmen zu gehen, war für mich das Paradies.

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Lebenfreude – Die Menschen in der Dominikanischen Republik

Wie schon vor 13 Jahren bei meiner ersten Reise waren es die Menschen, die mich in der Dominikansichen Republik wieder unfassbar fasziniert haben. Während die westliche Welt in Santo Domingo angekommen ist, hat sich für die einfache Landbevölkerung oft noch nicht viel geändert. Noch immer leben sie in einfachsten Hütten und mit nur wenigen Mitteln. Um so bewundernswerter finde ich, die Lebensfreude, die diese Menschen ausstrahlen. Mein Schnappschuss zeigt einen Musikers am Strand der Playa Rincon, der mich echt umgehauen hat, mit seiner positiven Energie.

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Türkisblau – Die Farbe Griechenlands

Obwohl Griechenland ja geradezu einen Katzensprung weit entfernt ist, war ich bis dato noch nie da. Seit dem Film „Mama Mia“ war allerdings meine Neugier auf dieses Land entfacht. Die Strände, das Meer – ich sehnte mich so sehr danach, dort mal in dieses Wunderwasser einzutauchen. Hatte es wirklich diese Farbe, die ich so sehr mit Griechenland verbinde. Und weil ich auf der Halbinsel Lefkada genau dieses „türkisblau“ gefunden habe und gleich noch einen herrlichen Platz zum Seele baumeln lassen, muss ich auch auch ein Foto davon zeigen. Es gibt sie nämlich nicht nur im Film, diese traumhafte, griechische Kulisse.

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Sankt Petersburg – Mondäne Kulisse

Die historische Kulisse in Sankt Petersburg ist ohnehin schon atemberaubend, aber nachts wird ihre Ausstrahlung noch mal intensiviert. Nicht nur das weltberühmte Eremitage ist dann in fabelhaftes Licht getaucht, auch all die anderen Gebäude der Stadt – von Kirchen, über Brücken bis Museen. Fans von Nachtaufnahmen werden hier ganz sicher die spannendsten Motive finden. Zudem spielt an jeder Ecke Livemusik und macht einen Ausflug zu später Stunde zu einem ganz besonderen Hightlight.

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Hochzeit – China und die Farbe rot

Traditionell wird in China nicht in Weiß geheiratet. Dort trägt man diese Farbe zu Beerdigungen. Bräute tragen gerne rote Kleider. Auf unserem Trip durch Suzhou und Shanghai sind wir so einigen Brautpaaren begegnet. Mal in traditionellen Gewändern, mal in kitschigen Königinnen-Kleidern aber auch in Highfashion, wie diese Robe zeigt. Für mich war sie die anmutigste aller Bräute.

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Naturschönheit – Steilküste in Lefkada

Griechenland kann nicht nur mit Tavernen, Traumstränden und Anisspirituosen aufwarten. Auch die Steilküsten sind durchaus sehenswert. Wer mag, zieht sich hier die Wanderschuhe an und erkundet die Küste mit Rucksack und Fernglas. Zu entdecken gibt es auch den ein oder anderen sehenswerten Leuchtturm. Besonders beeindruckend fand ich diese Naturkulisse übrigens bei Sonnenuntergang, wenn sie in warmes Licht getaucht war.

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Meine kleine Bilderreise kommt hier zu Ende. Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr laßt euch auch in Zukunft von mir an die schönsten und aufregendsten Plätze dieser Welt mitnehmen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir einen Kommentar und eine Meinung zu meinen Bildern und Geschichten im Kommentarfeld da lasst.

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Anreise-Flug-Sankt-Petersburg-Erfahrungsbericht

Anreise mit dem Flieger nach Sankt Petersburg – so funktioniert’s!

Alles was ihr über die Einreise nach Russland wissen müsst und was euch bei der Planung für eure Anreise nach Sankt Petersburg weiterhilft, habe ich aus meinen Erfahrungen für euch zusammengefasst und ich hoffe, das hilft, diese faszinierende Stadt für sich zu entdecken!

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Sankt Petersburg ist eine der Metropolen in der Welt, die man einfach gesehen haben muss. Die Stadt ist voller großer Geschichte und steht doch modernen Metropolen in nichts nach. Allerdings scheuen viele Urlauber  nach Russland zu reisen. Zu viele Ängsten wurden von den Medien geschürt und der Sprachbarriere schreckt ab.

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Dabei sind das alles keine Hürden! Viele Urlauber entdecken Sankt Petersburg während einer Kreuzfahrt mit vereinfachtem Visa. Damit wird es Urlaubern besonders einfach gemacht, die Stadt für sich zu entdecken. Wer gerne individuell für sich Sankt Petersburg entdecken möchte, der wird wohl so wie ich, mit dem Flugzeug anreisen Damit auch das ganz enfach gelingt, hier ein paar Tipps zur Vorbereitung:

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Einreise nur mit Visa

Die meisten Länder dieser Welt dürfen wir als Deutsche ganz einfach mit „Visa on arrival“ einreisen. Was vereinfacht bedeutet, dass wir bei Ankunft einen meist 90-Tage-Visa-Stempel in den Reisepass bekommen und auch keine Gebühren zahlen müssen. Anders ist das in Russland. Hier muss man sich vorab um ein Visum bemühen und ausreichend Zeit vor Beginn der Reise mit einplanen. Meine Empfehlung: Gute sechs Wochen vor eurem geplanten Trip, beantragt das Visa online, habt das Paß-Foto als digitale Version parat und scheut euch nicht, den Prozess durchzuspielen. Das ist gar nicht so schwer, wie einem vorab vermittelt wird. Wenn ich das geschafft habe, dann packt ihr das auch.

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Wichtig zu wissen ist, dass ihr eine Unterkunft bei Freunden/ Familie oder einem Hotel/ Hostel angeben müsst. Auch seid ihr verpflichtet eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen zu haben. Das Visa ist kostenpflichtig. Aktuelle Preise checkt bitte über die offizielle Botschaftsseite. Wer sich scheut den Visa-Prozess alleine durchzuspielen, dem sei die eine Visa-Agentur zur Abwicklung empfohlen. Das kostet natürlich etwas mehr, aber gibt euch die Sicherheit, alles richtig zu machen. Den Paß mit Visa bekommt ihr dann entweder zugesendet, wenn ihr den Prozess über eine Visa-Agentur beauftragt habt oder ihr müßt ihn direkt beim Visa-Center/ Botschaft/ Konsulat abholen.

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Fliegen nach Sankt Petersburg

Ihr habt es geschafft, eure Papiere klar zu bekommen? Prima, dann kann es ja nun an die Flugbuchung gehen. Ich bin ein großer Fan von Direktflügen und möchte euch diese auch ans Herz legen. Bei nur einer Strecke kann einfach schon weniger schief gehen, als bei Anschlussflügen. Gerade bei der relativ kurzen Flugzeit von zwei bis drei Stunden würde ich also darauf achten, den direkten Weg zu wählen. So habt ihr mehr Zeit vor Ort und erspart euch unnötigen Stress, wenn es doch mal zu Verspätungen im Flugverkehr kommen sollte.

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Ich bin mit der „Germania“ direkt von Dresden nach Sank Petersburg geflogen. Zur Anreise nach Dresden habe ich Rail & Fly genutzt. Empfehlen kann ich die Airline nicht nur, weil sie mein Arbeitgeber ist, sondern weil ich gerade als Reiseblogger vom Konzept überzeugt bin. Bei Billigfliegern reist man in der Regel nur mit Handgepäck oder wird ordentlich zur Kasse gebeten, wenn man Koffer mitnehmen möchte. Da allein meine Technik schon 8 kg wiegt, bin ich nur Handgepäck überhaupt kein Fan. Bei Germania darf ich mit 20 kg Aufgabegepäck reisen und muss auch nichts extra für einen Snack oder Softdrinks zahlen. Für mich ein riesen Vorteil, den ich hier aus Überzeugung empfehle. Gerade weil das Wetter in Sankt Petersburg sehr wechselhaft ist, braucht man schon einiges an Kleidung und Stauraum im Koffer.

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Pulkovo Airport

Wer direkt nach Sankt Petersburg fliegt, der landet am neuen Flughafen. Pulkovo Airport (IATA Code LED) liegt etwa 17 Kilometer vor den Toren der Stadt, hält absolut mit internationalen Standards mit und ist mit U-Bahn in Kombination mit Bus leicht zu erreichen. Der Flughafen ist super modern gestaltet und auf dem neuesten Stand der Technik.

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So findet ihr die üblichen internationalen Restaurantketten, Dutyfreeshops ebenso wie kostenloses WiFi. Ganz wichtig für Reisende ist, dass alles neben dem Russischen mit seinen kyrillischen Buchstaben auch zusätzlich in Englisch beschriftet ist. Es ist also überhaupt kein Problem, sich hier zurecht zu finden. Alles ist hervorragend beschildert und leicht auffindbar. Auch werdet ihr immer Personal am Flughafen finden, das englisch spricht und gerne weiterhilft. Mir ist es auch des öfteren passiert, dass mir auf Deutsch geholfen wurde.

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Sicherheits-Check bei der Einreise

Bem Sicherheits-Check gilt wie überall auf der Welt: Habt eure Papiere inklusive Visa ready, führt nichts Illegales ein und benehmt euch bei der Sicherheitskontrolle. Nur weil es Russland ist, erwartet euch hier nichts Außergewöhnliches. An der Paß-Kontrolle erhaltet ihr einen Einreisezettel, den ihr gut aufbewahren und in Hotels und Hostels vorzeigen müsst. Ihr solltet ihn auch für die Ausreise wieder parat haben.

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Kofferausgabe

Für die Kofferausgabe folgt der entsprechenden Beschilderung „baggage reclaim“.  Ihr kommt dann in eine große Halle und auf den Monitoren findet ihr die Hinweise auf eurer Ausgabeband. Also ganz normal, wie auf anderen Flughäfen auch.

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Übernachtung am Flughafen

Wer nachts in Sankt Petersburg landet, dem empfehle ich, sich direkt am Flughafen einzuquartieren und erstmal in Ruhe anzukommen. Ich hatte mir eine Übernachtung im „Park Inn by Radisson Pulkovo Airport“ gebucht und musste wirklich nur mit meinem Köfferchen über die Straße. Das Hotel kann man gar nicht verfehlen.

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Das „Park inn“ ist super modern und ebenfalls auf dem neuesten Stand. Der Check-In klappte selbst um 2 Uhr nachs reibungslos, die Zimmer sind sehr sauber und vom Flugverkehr habe ich überhaupt nichts mitbekommen.

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Vom Flughafen in die Stadt

Selbstverständlich könnt ihr euch ein Taxi vom Flughafen zu eurem Hotel nehmen, wesentlich günstiger geht das allerdings mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Ueber.

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Bus zur U-Bahn

Leider ist der Pulkovo Airport noch nicht ans S- oder U-Bahn-Netz angeschlossen. Problem ist das aber keines. Direkt vor dem Flughafen hält der Bus, der euch mit der nächsten U-Bahn Station verbindet. Euer Busticket erhaltet ihr von der netten Person, die während der Fahrt durch den Bus läuft. Mit Tasche kostet das Ticket in etwa 40 Rubel. Die U-Bahn-Station könnt ihr fast nicht verfehlen, weil so ziemlich alle dort aussteigen.

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U-Bahn in die Stadt

Die U-Bahn in Sankt Petersburg ist ein Erlebnis für sich, das man sich in keinem Fall entgehen lassen sollte. Hier findet man die wohl längsten Rolltreppen der Welt. Diese sind so lang, dass man beim Aufsteigen das Ende nicht sieht!

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Das macht es angenehm hier zu reisen. Tickets bekommt man an diversen Schaltern oder Automaten. Letztere haben auch eine Menüführung auf deutsch oder Englisch. Ihr könnt euch Einzel-Tickets, Tages- oder Mehrtages-Tickets kaufen und auch mit Kreditkarte bezahlen. Hier bekommt man eine Chipkarte und hält diese später an der Kontrolle nur an das entsprechende Gerät.

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Diese Karten gelten auch in den öffentlichen Bussen und auch dort müsst ihr die Karte nur an das Terminal halten. Da die Hauptattraktionen in Sankt Petersburg alle sehr zentral und fußläufig beieinander liegen, würde ich zu Einzel-Tickets raten. Die U-Bahn-Stationen sind ebenso in russisch/englisch beschriftet, was eine Orientierung einfach macht. Gleiches gilt in den Zügen. Auch hier findet ihr im Laufband die aktuellen Stationen in lateinischen Buchstaben.

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Zudem sind die Stationen super gepflegt. Jede Stunde wird hier mit einer Reinigungsmaschine der Boden gesäubert. Von der Sauberkeit könnte sich die BVG in Berlin eine Scheibe abschneiden. Sicher habe ich mir hier auch als Frau alleine gefühlt. Auch hier muss man sich keine Sorgen machen, wie vielleicht in anderen Großstädten.

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Ueber-Taxis

Auch in Sankt Petersburg haben Ueber-Taxis Einzug gehalten und ihre Benutzung über die App ist super leicht. Beachtenswert ist natürlich, dass ihr eine aktive Internetverbindung benötigt, damit sie funktioniert. Hier könnt ihr natürlich das WLAN am Pulkovo Airport nutzen, das Datenpaket eures Mobilfunk-Anbieters (vorsicht Kostenfalle) oder ihr besorgt euch direkt eine lokale SIM-Karte. Oft sind auch die Fahrer bereit, über Thethering ihr Internet mit euch zu teilen, damit ihr bezahlen könnt. Ansonsten fand ich Ueber die einfachste Weise sich in Sankt Petersburg zu bewegen. Zudem sehr preiswert. Die wenigsten Fahrer sprechen zwar englisch, aber da Start und Zielpunkt ja direkt über die App bestimmt sind, ist das auch kein Hindernis.

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S-Bahnen

Zur Anreise mit Bus in Kombination mit S-Bahnen kann ich leider nichts sagen, da ich Letztere nicht genutzt habe. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ähnlich einfach funktioniert. Diese Art anzureisen hat natürlich den Vorteil, dass man gleich viel mehr von der Stadt sieht, im Gegensatz zur U-Bahn die dafür schneller ist.

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Rückreise zum Flughafen

Wer sehr früh morgens fliegt, der kann zwar ab 5 Uhr die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen, aber bequemer fand ich auch hier die Anreise via Ueber-Taxi. Diese hat mich zwölf Euro gekostet und ich habe so etwa 30 Minuten von der Innenstadt bis zum Flughafen gebraucht. Wohlgemerkt nicht in der Rush-Hour. Hier sollte man dann ausreichend Zeitpuffer einplanen.

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Check-In auf der Rückreise

Für die Rückreise plant die üblichen zwei Stunden am Flughafen ein, damit ihr ganz in Ruhe die Sicherheitskontrollen passieren, euch zurechtfinden und einchecken könnte. Meine Erfahrung mit dem Pulkovo-Airport in Sankt Petersburg war auch auf dem Rückweg durchweg positiv.

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Noch bevor man zum Check-In-Schalter geht, werden die Koffer und Taschen durchleuchtet. In dieser Reiehnfolge macht das für mich sogar mehr Sinn als bei uns, denn so gelangen gefährliche Dinge gar nicht erst ins Herz eines Flughafens. Die Sicherheitskontrolle von Koffern und Taschen hält mit den internationalen Standards mit und hat mir ein gutes Gefühl gegeben.

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Die Check-In-Schalter sind leicht zu finden und das Personal spricht selbstverständlich auch englisch. Nachdem ihr eure Koffer aufgegeben habt, geht es wieder zur Pass-/Visa-Kontrolle, wo von euch auch der Einreisezettel zurückgefordert wird. Nach dem üblichen Bodyscan könnt ihr dann ganz gelassen am Gate auf euren Flieger warten.

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Die Abflugsteige sind gut beschildert, die Wege kurz und die Toiletten sauber. Wer noch Zeit übrig hat, kann seine letzten Rubel in einem der Duty-Free-Shops lassen oder sich verköstigen lassen. Wem das Geld schon ausgegangen ist, dem sei gesagt, dass man in Sankt Petersburg überall ganz leicht mit Kreditkarte zahlen kann, so auch am Flughafen.

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Fazit

Entgegen meiner eigenen Befürchtungen war die Anreise nach Sankt Petersburg super leicht. Der Flughafen ist modern, es ist alles in englisch beschildert und alle sind hilfsbereit und unterstützen gerne. Und auch die Strecke zwischen Flughafen und Stadt ist kein Hindernis und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu meistern – selbst wenn man, wie ich, kein russisch spricht.

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Ich habe in meiner Rolle als Online Marketing Managerin bei Germania den Erstflug von Dresden nach Sankt Petersburg begleitet. Meinen Aufenthalt, Transportmittel vor Ort und die Rückreise habe ich auf eigene Kosten selbst organisiert. Für meine Empfehlungen wurde ich nicht bezahlt, sondern ich tue das aus Überzeugung und um anderen Reisenden eine Orientierung für die Organisation ihrer Reise zu geben.

Sikkim-Seelenplatz-im-Himalaya-Indien

Sikkim – Seelenplatz im Himalaya

Sikkim ist ein besonderer Ort in dieser Welt, dessen Naturschönheit unfassbar intensiv ist, dessen Spirit geradezu greifbar ist und von dessen Menschen eine derart durchdringende Faszination ausgeht, dass ich euch heute mehr über diese vergessene Perle im Himalaya erzählen möchte.

Sikkim – Perle & Seelenplatz im Himalaya

Über Sikkim

Sikkim ist der zweitkleinste indische Bundesstaat und liegt ganz im Norden des Landes. Geografisch gehört dieser Landstrich ins südliche Himalaya. Umgeben ist Sikkim von großen Nationen wie Tibet, Nepal, Butan oder Bangladesch. Bis 19975 war dieser Bundesstaat noch ein eigenständiges Königreich, wodurch es noch heute Sonderrechte genießt.

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Fläche und Einwohner Sikkims

Die Fläche Sikkims umfasst gerade mal 7096 Quadratkilometer, was in etwa einem Zehntel Bayerns entspricht. Auf Grund seiner einzigartigen geophysikalischen Lage und klimatischen Bedingungen ist diese Region eher spärlich besiedelt. Gerade mal 600.000 Einwohnern zählt Sikkim, dessen Hauptstadt Gangtok ist.

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Wie setzt sich Bevölkerung zusammen

Die Ur-Bevölkerung Sikkims stammt zu großen Teilen von den Indo-Mongolen tibetischer oder nepalesischer Herkunft ab. Die Lepcha waren der erste Volksstamm der diese Region besiedelte. Als Resultat einer massiven Einwanderung aus Nepal stellen mittlerweile ethnische Nepalesen die Bevölkerungsmehrheit. Die alteingesessenen Völker der Bhutia (Denjongka) und Lepcha sind zur Minderheit geworden.

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Welche Sprachen werden in Sikkim gesprochen

Zu den wichtigsten Sprachen Sikkims zählen Nepali, Lepcha, Limbu und Bhutia (ein südtibetischer Dialekt). Neben den überregionalen Sprachen Indiens (Hindi und Englisch), gelten auch sie als Amtssprachen. Das macht es Touristen einfach, sich zurecht zu finden und auszutauschen.

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Ein anderes Indien

In Sikkim findet man ein ganz anderes Indien, weitab aller Vorstellungen und Vorurteile. Hier ist die Verbundenheit zur Natur und den religiösen Wurzeln spür- und erlebbar. Das Wort „Sikkim“ wird allgemein den Tsong-Wörtern ‚Sukhim‘ zugeschrieben, welches ein neues oder ein glückliches Zuhause bedeutet. Ich glaube, das beschreibt es ganz wunderbar, was man fühlt, wenn man in diese Region reist. Sikkim wurde vom legendären buddhistischen Guru Padmasambhava auch als eine der letzten Utopien der Welt gefeiert. Ich nenne es allerdings lieber die Perle des Himalaya.

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Spirit Sikkims

Sikkim ist für mich ein Seelenplatz, an dem man abseits unserer hektischen Welt noch Ruhe, Einkehr und diesen ganz speziellen Spirit findet. Orte wie der Buddha Park of Ravangla haben eine deart kraftvolle Ausstrahlung, das dies wohl Niemandem entgeht.

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27% der Bevölkerung Sikkims gehören dem Buddhismus an und obwohl man es gar nicht vermuten würde, sind hier mit 58% die Hindus stärkste religiöse Ethnie. Dies gründet vor allem von den Einwanderern aus Nepal und Restindien. In Sikkim war der Buddhismus lange Jahre Staatsreligion und ist wohl deshalb auch heute noch am präsentesten. Neben Ladakh gehört Sikkim zu den am stärksten buddhistisch geprägten Regionen Indiens.

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Genau diese Einflüsse sind es, die das Bild von Sikkim so stark zeichnen. Egal wo man sich bewegt, überall finden sich buddhistische und hinduistische Tempel, Klöster oder Pagoden und mit ihnen die typischen Symbole, Gebetsfahnen oder Skulpturen.

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Gipfelparadies, abseits ausgetretener Pfade

Sikkim ist geradezu noch ein Geheimtipp im Himalaya, wo es die meisten Reisenden nur nach Tibet oder Nepal zieht. Dabei steht die Region ihnen in nichts nach. Im Gegenteil. Hier findet man noch die ursprüngliche Faszination, abseits ausgetretener Touristenpfade. Als Reisender trifft man nur wenige Touristen und erlebt ein sehr authentisches Bild. In meinen Augen gibt es nur noch ganz wenige dieser Plätze in unsererer Welt, die noch so unverfälscht sind und es zulassen, dass man in ihre Unberührtheit abtauchen kann.

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Sikkim ist mit seiner prädestinierten Lage im Himalaya zudem ein Paradies für Outdoor-Enthusiasten. Hier findet man den dritthöchsten Berg der Welt, den 8598m hohen Kangchendzönga, kann auf die schneebedeckten Gipfel schauen oder staunend vor türkisblauen Bergseen stehen. Man kann auf Yaks reiten, auf einsamen Pfaden wandeln oder tagelang durch die unberührte Wildnis wandern.

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Flora & Fauna – geradezu erfurchterregend

Was vielen auch nicht bewusst ist, nirgends auf der Welt findet man auf einer so geringen Fläche diese reiche Flora und Fauna – von tropischer bis hochalpinen Pflanzenarten. Sikkims botanischer und zoologischer Reichtum ist mit mehr als 4000 Pflanzenarten geradezu überwältigend, was es auch für Naturforscher zu einem besonderen Reiseziel macht. Mich haben allerdings die Reisterassen am meisten beeindruckt. Besonders schön anzusehen waren sie, im warmen Licht der untergehenden Sonne.

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Von Rhododendron über Feigen, Lorbeer, Sal-Bäumen bis hin Bambus oder Zypressen, findet man dank der tropischen und alpinen Einflüsse alle möglichen Gewächse in Sikkim, darunter auch 600 Arten von Orchideen.

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Paradebeispiel an Sauerkeit & Ökologie

Sikkim steht für mich, als Paradebeispiel für eine saubere Umwelt und für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Chemie. Im ganzen Land wird man darauf hingewiesen, wie sehr sich die Region dem verschrieben hat. Auch gibt es überall Tafeln, die beschreiben was man selbst tun kann, um die Natur sauber zu halten. Etwas, was ich von Indien nie erwartet hätte.

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Tierwelt – Überraschungen inklusive

Aber nicht nur das, auch die Tierwelt hält einige Überraschungen parat. So zum Beispiel den seltenen Schneeleoparden, den Himalaya-Schwarzbär, den rote Pandabär, das Moschustier und das Blauschaf. Ich war ganz verliebt in die Yaks. Sehen die nicht einfach knuffig aus, mit ihren „Stricksocken“ auf den Hörnern?

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Und auch Birdwatcher kommen hier ins Schwärmen. Sikkims reiche Vogelwelt kann mit 550 Arten aufwarten und bildet damit 30% aller Vogelarten, die auf dem indischen Subkontinent zu finden sind, ab. Darunter dem sind Luftakrobaten wie der Riesen-Bartgeier, Adler, Whistling Thrush (Purpurpfeifdrossel), Minivet, Bülbül und Fasanen. Aber hey, auch ganz simplen Spatzen findet man hier….

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Was mich an Sikkim fasziniert

Was mich am meisten an Sikkim beeindruckt hat, war die Mischung aus unfassbar schöner Landschaft, aufgeschlossenen Menschen, die tiefe Religiosität und all die prachtvollen Klöster. Ich war vom indischen Tourismusverband in diese Region eingeladen und konnte erst vor Ort so richtig begreifen, was die Faszination dieses Bundesstaates so ausmacht. Zu wenig gab es im Netz was mich wirklich auf diesen Besuch vorbereitet hätte.

Marlene in Sikkim, Indien

In Gangtok angekommen und vor dem ersten Kloster stehend überwältigten mich dann meine Gefühle, mir kullerten die Tränen aus den Augen und ich war tief ergriffen von diesem Ort. Und das blieb auch in den Folgetagen genau so. All die Plätze die wir auf unserem 5 tägigen Trip durch Sikkim besuchten, vereinnahmten in einer Weise, wie ich es kaum anderswo in der Welt erlebt habe. Man spürt den Spirit hier einfach und kann sich ihm unmöglich entziehen. Immer wieder ertappte ich mich dabei, einfach berührt von diesen Orten zu sein und ein tief empfundenes Glück zu spüren, wie ich es nur selten irgendwo anders erlebt habe. Deshalb wird Sikkim auch auf Ewig einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen haben.

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Anreise nach Sikkim

Es gibt viele Arten die Region zu bereisen. Ich bin bis und von Bagdogra geflogen und bis Gangtok mit privaten Fahrern gefahren. Beim nächsten Besuch würde ich aber ganz sicher den Helikopter für das letzte Stück wählen. Einfach weil ich gerne fliege, die Anreise damit schnell geht und auch noch sehr günstig ist. Alle Möglichkeiten habe ich euch hier zusammen geschrieben:

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Flugzeug

Von Europa geht es am einfachsten nach Delhi und von dort aus nach Bagdogra (bei Siliguri). Optional gibt es auch Strecken über Kolkata oder Guwahati oder Kathmandu nach Bagdogra. Um nach Gangtok zu kommen empfehle ich, den Helikopter zu nehmen, da die Wegstrecke doch reichlich beschwerlich und zeitraubend ist. Meines Wissens ist so ein Helicopter Charter mit umgerechnet 25 Dollar sehr günstig und ein riesen Erlebnis. Wer auf dem Landweg reisen möchte muss bis Gangtok mit 4 bis 6h Fahrzeit rechnen. Gut beraten ist man zudem mit einem privaten Fahrer.

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Zug

Mit der Bahn kann man aus jedem Teil Indiens nach New Jalpaiguri oder Siliguri anreisen. Von da nach Darjeeling mit dem Bus/ Taxi sind es etwa 80 km und 3 Stunden Fahrtzeit. Der Toy Train der Darjeeling Himalayan Railway fährt vom Bahnhof in Siliguri in das nur 80 km entfernte, aber 2.000 m höher gelegene Darjeeling und könnte eine weitere Option sein.

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Busse

Fernbusse verkehren von den größeren Städten in Westbengalen und Assam nach Siliguri. Ausprobiert habe ich sie nicht, um hier umfassend Tipps zu geben.

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Taxi/ Privater Fahrer

Empfehlenswert und auch bezahlbar sind private Fahrer für die Region. Sie kennen die schnellsten Verbindungen, die besten Straßenverhältnisse und schönsten Sehenswürdigkeiten. Für Empfehlungen kommt bitte gerne auf mich zu.

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Unterkünfte, Hotels und Homesays

In Sikkim gibt es für jeden Reisetyp die passende Unterkunftsart. Das kann ein einfaches Bed & Breakfast sein, ein schickes Hotel aber auch ein ganz authentischer Homestay. Letzteres würde ich euch am meisten ans Herz legen. Zwar sind diese Räumlichkeiten zumeist ganz einfach eingerichtet, aber euch wird so unfassbar viel Gastfreundschaft und Interesse entgegen gebracht, dass ihr es lieben werdet. Zudem unterstützt man hier auch die einfachen Menschen und gibt ihnen eine Einkommsquelle und finanziert nicht eine anonyme Hotelkette. Ihr werdet auch erstaunt sein, wie liebevoll ihr in den Homestays umsorgt und bekocht werdet. Vertraut mir!

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Wissenswertes

Es gibt noch ein paar Dinge, die man beachten sollte, wenn man nach Sikkim reisen möchte. Durch die Höhe, ist es ratsam ganz genau auf seinen Körper zu hören und sobald man Anzeichen von Höhenkrankheit bekommt, entsprechend darauf zu reagieren und ggf. einen Arzt aufzusuchen. Vorbeugend empfehle ich viel zu trinken und sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Beachtenswert sind auch die Temperaturunterschiede. Auch wenn es tagsüber in den Sommermonaten sehr angenehm warm ist, kann es nachts doch empfindlich kalt werden. Stellt euch darauf ein und nehmt unbedingt warme Sachen mit.

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Geschützte Regionen

Es gibt in Sikkim geschützte Regionen die von der indischen Armee kontrolliert werden und für Besucher nicht zugänglich sind. In diesen Bereichen sind auch jede Art von Satellitentelefonen verboten. Gerade bei Treckingtouren empfiehlt sich deshalb ein ortskundiger Guide. Bitte agiert auch bei militärischen Anlagen umsichtig und verzichtet völlig darauf, hier zu fotografieren.

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Wichtig für die Anreise

Ausländische Besucher müssen in einer Gruppe von zwei oder mehr Personen reisen und brauchen neben dem Visum für Indien auch ein spezielles Besucherpermit bei Grenzübertritt nach Sikkim. Hier helfen registrierte Reisebüros weiter.

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Fazit

Wer ein anderes Nepal, Tibet oder Indien sucht, der ist in Sikkim genau richtig. Diese Region ist noch etwas für Abenteurer, die gerne andere Wege gehen und das Authentische mögen. Sikkim ist zudem der perfekte Platz für Sinnsuchende, die nach Spirit und geistiger Entwicklung Aussschau halten. Diese Region ist einfach der ideale Platz sich wieder zu erden und darauf zu besinnen, was im Leben wirklich glücklich macht. Probiert es aus und meldet euch gerne, wenn ihr noch Tipps & Hilfestellungen braucht.

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Arica y Parinacota im Norden Chiles

Raod Trip in Arica y Parinacota im Norden Chiles – Gottverlassen schön!

Ganz im Norden Chiles und dicht an der Grenze zu Bolivien liegt „Arica y Parinacota“ – eine Gegend, welche die meisten Reisenden wohl eher nicht auf ihrer „10 Dinge, die du in Chile gesehen haben must“ – Liste haben. Dabei strahlt sie einen Reiz aus, den wohl nur versteht, wer die Reise hierher angetreten hat. Ich nehme dich mit zu meinem Trip und verrate dir, warum sich ein Ausflug hierher so viel mehr lohnt, als auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln.

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Chile, Peru, Bolivien hatten wir uns für 2 Monate vorgenommen und nachdem wir für einen Monat mit Bussen in Peru unterwegs waren, stand fest für den Norden Chiles muss es ein 4×4 geländetauglicher Wagen sein, mit dem wir die Gegend entdecken wollen. Im Unterschied zu Peru, sind weite Teile dieses Gebietes nicht so einfach mit öffentlichen Bussen zu erreichen. Ich würde sogar behaupten, dass die spannendsten Regionen so abgeschieden sind, dass man ganz sicher selbst mobil sein muss, um sie entdecken zu können. Zuweilen ist diese Gegend so gottverlassen, dass man den ganzen Tag keinen einzigen Menschen trifft! Entspechend selten, kommt auch mal ein Bus vorbei, der einen absetzen könnte.

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An der Grenze hinter Tacna verließen wir Peru und schlugen uns mit privaten Fahrern nach Arica in Chile durch. Hier bekamen wir unseren Mietwagen – einen robusten, roten 4×4 Pickup Truck. Wir haben uns bewusst für so einen Wagen entschieden, denn er hat genügend Power auf Schotterpisten auch mal Bergkämme zu ersteigen.

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Er ist hoch genug gebaut, um auch mal Bäche zu durchqueren und bleibt sicher auf der Fahrbahn, wenn der Untergrund mal rutschig wird. Mit ihm machten wir uns zunächst auf in Richtung „Lauca Nationalpark“, dem nördlichsten aller Nationalparks Chiles. Hier ging es in die Region um den Vulkan „Parinacota“ und den gleichnamigen Ort, wo wir unser nächtliches Lager aufschlagen wollten.

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Noch in der Anfahrt wurde klar, dass ist keine Region für normale Touristen. Hierher muss man wollen! Das klingt jetzt erstmal drastisch, aber gleichzeitig liegt genau darin die Reiz. Auf unserem Weg in Richtung Bolivien begleiteten uns nur wenige Fahrzeuge. Die Straßen waren einsam und in der Regel waren nur Trucks unterwegs. Sie karren die Waren, die vom Schiff in Chile anlanden, ins Nachbarland Bolivien. Die Fahrer sind harte Kerle, die gelernt haben mit der rauen Gegend zu dealen.

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Mich faszinierte dieser Landstrich, den man am Besten damit beschreibt, dass die Vegetation kark, die Berge hoch und die Seen eiskalt und klar sind. Keine Gegend für Selfie-Jünger die unter Palmen posten. Vermißt habe ich diese Art Urlauber nicht. Ich war wegen der sagenhaften Natur hier und die ist so eindrücklich schön, dass es auf Fotos nur schwer wiederzugeben ist, wie absolut herausragend diese ist.

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Am liebsten wäre ich alle hundert Meter aus dem Wagen gesprungen, hätte sie fotografiert und in mich aufgesaugt. Stellt euch vor, man steht am Straßenrand vor einer Kulisse aus Bergen, schätzungsweise so 300m hoch und dahinter erst, beginnen die richtigen Berge. Und diese ragen bis zu 5.000m hoch hinauf in den Himmel. Da kommen einem die Erhebungen im Vordergrund vor, wie kleine Sandhügel!

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Dabei spricht man bei uns schon von Bergen, während sie hier eher Winzlinge sind. Dieses Panorama ist so eindrücklich, so bewegend, so faszinierend, dass man ab jetzt genau weiß, warum man hier ist. Und so ging es auch mir. So simpel diese Region auf den ersten Blick erscheinen mag, so vereinnahmend ist sie, wenn man sich darin befindet. Diese Weite des Landes, die Einsamkeit, die schneebedeckten Vulkane, die still liegenden Bergseen und die Tiere auf die man immer wieder trifft – das macht die Faszination von Arica y Parinacota für mich aus.

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Noch ein Grund, warum sich hierher nur wenige Touristen verirren, sind ganz klar die harrschen Wetterbedingungen. Auch bei uns war es so, dass sich von einem auf den anderen Moment der Himmel verdüsterte, es in den Bergen donnerte und die Temperaturen eisig wurden. Wind und peitschender Regen setzten ein und die Sicht verringerte sich auf wenige Meter.

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Als das Schauspiel vorüber war, der Himmel sich wieder klarte, waren die eben noch karg, braunen Bergkuppen, mit einer weißen Schneeschicht bedeckt. Kaum zu glauben, dass nur wenige Minuten zuvor noch pinkfarbene Flamingos durchs Wasser wateten! Glücklich wer da noch rechtzeitig einen schützenden Unterschlupf, ein warmes Feuer und einen heißen Tee gefunden hat.

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Wir hatten Glück und kamen in dem 29ig (!)Seelendorf Parinacota unter, welches auf einem Hochplateau und auf sagenhaften 4.000hm liegt. Hier gibt es eine einfache Unterkunft für Gäste. Die Bewohner dieses Ortes und den Vermieter, mussten wir allerdings erstmal eine Weile suchen, so verschlafen ist das kleine Dorf zuweilen. Dafür hat es einen ganz besonderen Charme, der gleichzeitig so typisch ist für diese Region, dass man das Bild davon wohl nie vergißt.

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Weiß gekalkte Mauern, die den Ort begrenzen, strohbedeckte und flach gebaute Häuser mit blauer Verzierung und eine zentrale Kirche prägen die Szenerie dieses Dorfes, welches symbolisch für viele Ortschaften dieser Region steht. Die Erbauung des Gotteshauses geht auf das 17. Jahrhundert zurück und ist in Form eines Schiffes mit seitlichen Kapellen angelegt. Alles simpel, robust und den klimatischen Bedingungen angepasst errichtet. Fast so als wolle sich die Kulisse sträuben gegen das Harsche, was da zuweilen niederprasselt.

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Kaum vorstellbar, dass hier noch Menschen leben. Doch das tun sie und nur durch fröhliche Musik und eine Rauchsäule wurden wir auch auf sie aufmerksam. Warum man bei dieser Eiseskälte draußen grillt, beisammensitzt und den Feierabend im Freien genießt, wird mir als notorische Frostbeule auf ewig verschlossen bleiben. Doch sie taten es und hatten sichtlich Spaß daran.

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Nachdem wir unseren Schlüssel bekommen hatten, unser einfaches Zimmerchen bezogen und den Kamin für die Nacht vorgeheizt hatten, zog es uns trotzdem noch mal raus, um den Ort und die nähere Umgebung zu erkunden. Nur wenige Minuten von der Siedlung entfernt erwartete uns eine grüne Wiese vollgepackt mit grasenden Alpacas.

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Ihnen schien die Kälte hier nichts auszumachen, munter sprangen und tobten die Jungtiere umher, während die Älteren sich scheinbar fröhlich am frischen Grün zu schaffen machten. Ein Bild für die Götter bot sich uns hier und ich erinnere mich gerne an den Augenblick zurück! Zu dem Moment, als eine Alpaca Mum ihr Junges säugte, sich eigentlich abgewandt zu uns befand aber so geschickt den Kopf drehte, dass sie uns ganz genau beäugen konnte.

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Nicht die einzige Tierbegegnung, die wir an diesem Tag hatten. Vor uns auf der Schotterpiste schliefen breit ausgebreitet noch ein paar Viscachas (hasenähnliche Geschöpfe ). Von unserem anrollenden Fahrzeug ließen sie sich überhaupt nicht stören. Friedlich dösten sie auf dem Rücken, was zum Schreien komisch aussah. Weil sie sich mitten auf der Fahrbahn auf den Rücken gerollt sonnten und sich eben so gar nicht aus der Ruhe bringen ließen.

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Erst in dem Moment, als ich den Wagen mit der Kamera in der Hand verließ, wurden sie scheu, nahmen die Beine in die Hand und sprangen davon. Wobei ich schon wieder fett grinsen mußte, weil auch das unheimlich putzig aussah. Für mich sind diese Tierchen ganz sicher auch eines der Hightlights dieser Region und man sollte sich gewiss auch etwas Zeit nehmen, ihrem Treiben zuzusehen.

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Ganz so liebreizend waren die Lamas, die ic auch noch entdeckte, allerdings nicht. Als ich mich ihnen vorsichtig und mit ausreichend Abstand näherte, fühlten sie sich sofort gestört und stürmten los. Selbst 100m Abstand zwischen uns, waren ihnen wohl nicht genug.

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Zu meinem Pech nahmen sie aber nicht vor mir Reißaus, sondern kamen auf mich zu gerannt. Wir reden hier von stattlichen, großen Tieren die mich locker hätten umwalzen können! Also nahm ich genauso die Beine in die Hand und stürmte zum Auto zurück, hechtete hinein und erntete schallendes Gelächter meines Freundes. Trotzdem eine denkwürdige Begegnung. Meine ersten Lamas in freier Wildbahn!

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Zurück in unserer Unterkunft legten wir erstmal noch ein paar Scheitel Holz im Ofen nach, setzten Teewasser an und begutachteten das Gästebuch. Zu unserem nicht allzu großen Erstaunen lag der letzte Besuch von Touristen schon einige Monate zurück.

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Wen wunderts, denn diese Gegend hat keine großen Attraktionen die Herrscharen von Touristen anlocken, die Trucker schlafen meist in ihren LKWs und auch sonst verirrt sich kaum jemand hierher. In all unserer warmen Kleidung und dick eingepackt unter Schlafsack und Decken schliefen wir an diesem Abend ein.  Schon am nächsten Tag sollte unser Road Trip weitergehen in Richtung Las Vicuñas National Reserve und zur Salar de Surire. Aber das ist eine andere Geschichte auf die ihr gespannt sein dürft!

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PS: Wer hierher reist, der sollte sich in jedem Fall warm anziehen. Einen Mietwagen nehmen, ausreichend Benzin (Kanister), Schlafsack, Notvorräte und Holz dabei haben. Desweiteren gut funktionierende Navigation, ausreichend Bargeld und jede Menge Abenteuergeist. Bei Fragen bitte gerne melden!

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Viva Wyndham V Samana Las-Terrenas GNTM Germanys Next Topmodel

Viva Wyndham V Samaná – Resort in tropischer Oase, Modelstrand & place to be

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Spot für eine Auszeit mit deinem Liebsten, für romantische Ferien am Valentinstag oder sogar euren Honeymoon? Oder möchtest du einfach nur für dich einen wunderbar, entspannten Flecken zum Relaxen unter Palmen? Ich hab den perfekten Spot gefunden und erzähle dir, warum ich das Viva Wyndham V Samaná in der Karibik empfehle.

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Kennt ihr das, manchmal wünscht man sich einfach eine kleine Flucht für sich selbst oder mit seinem Liebsten. Sei es weil man, der Hektik des Büros entfliehen möchte, frisch verliebt ist und sich nach Romantik sehnt oder man endlich mal wieder Zweisamkeit in der Beziehung wünscht, weil der Alltag kaum Zeit dazu lässt. Meine Reise in die Dominikanische Republik hat mich einen Platz finden lassen, wo ich mir das genau so für dich vorstellen kann.

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Viva Wyndham V Samaná

Ich bin auf der Halbinsel Samaná unterwegs und habe mein Domizil im „Viva Wyndham V Samaná“ Las Terrenas, bezogen. Was ungefähr eine Stunde Fahrtzeit vom Flughafen in Samaná entfernt ist und durch seine exponierte Lage und hervorragende Erreichbarkeit, der perfekte Spot ist, um schnell mal eben die Karibik zu genießen und völlig abzuschalten.

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Die Lage

Die Halbinsel Samaná ist eine der attraktivsten Regionen des Landes, mit immer noch unberührten Landstrichen, glasklaren Wasserfällen, üppiger Natur und kilometerlangen, abgelegenen Traumstränden. Ganz so, wie wir sie uns in der Karibik vorstellen. Feinsandig, türkisblau schillerndes Meer und von Palmen gesäumt. Und genau in dieser malerischen Kulisse hat das Viva Wyndham V Samaná seinen Platz gefunden.

Die Anlage des Viva Wyndham V Samaná

Das Beachfrontresort passt perfekt in diesen karibischen Traum. Seine weitläufige Anlage und sein unaufdringliches Setting sind die Krone einer eigentlich schon perfekten Szenerie. Herzstück des Resorts ist sein Pool. Türkis schimmert sein blau, gerahmt wird er durch Palmen und Pavillions dessen Tuch vom karibischen Wind umworben wird. Schnell wird klar, hier weht der Hauch von Luxus, Eleganz und modernem Ambiente.

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Und so sind auch Lobby, Bars, Restaurants und die Räumlichkeiten selbst gestaltet. Die Rezeption ist eine offene Empfangshalle, mit natürlichen Materialien die sich perfekt der Umgebung anpassen und kein schnöder Empfangstresen.

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Was sie eher zu einer Eingangspforte ins Paradies macht, als zu einem Schalter, wo man den Schlüssel zu seiner Unterkunft bekommt. Ihr angeschlossen, finden sich im Hauptkomplex noch ein á-la-cart-Restaurant, der Buffetbereich, ein paar Shops mit Souvenirs und Zigarillos, Mietwagenschalter und der Club für Abendveranstaltungen.

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Die Zimmer des Viva Wyndham V Samaná

Die Zimmer selbst sind in zwei schlichten, unaufdringlich gestalteten Gebäudekomplexen seitlich der Empfangshalle angegliedert. Sie sind reduziert auf natürliche Materialen und das Wesentliche. Und genau das macht sie so angenehm. Schnörkelloser, geradliniger Stil der trotzdem Wertigkeit vermittelt und damit dem Konzept der Anlage gerecht wird.

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An Ausstattung fehlt es an nichts. Ein komfortables Boxspringbett, WiFi. In-Room-Entertainmment mit Flachbildschirm, Minibar, Schreibtisch, Schränke, Safe und Ablagen – alles so wie in Hotelzimmern dieser Klasse üblich. Das Bad ist übersichtlich groß, mit Waschtisch, WC und Dusche mit Glasfront. Auch hier wurde auf natürliche Materialien wie Stein und Holz gesetzt, um dem Stil des Apartments treu zu bleiben.

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Wer es noch etwas romantischer und exklusiver mag, der bucht sich die „Vibe Rooms“. Sie offerieren statt einem Balkon eine Terrasse mit Pärchenliege und eigenem Pool zum „Dippen“ nach dem Sonnen. Perfekt also, wenn man mit dem Liebsten reist und es doch etwas intimer mag. Auch gibt es eine Espresso-Maschine für den Café danach *zwinker*

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Das Konzept des Viva Wyndham V Samaná

Das Resort ist allein Erwachsenen vorenthalten. Ein Konzept, dass ich gerade sehr genieße. Als vollzeitarbeitende Freelancerin und straffem Alltag brauche ich in meiner Freizeit einfach einen Rückzugsraum mit Ruhe, Ausgeglichenheit und Stille. Ein Resort mit fröhlich planschenden Kindern, lustiger Animation und Partymusik hat sicherlich seine Berechtigung, aber es ist nicht das, was ich mir in den Ferien wünsche. Deshalb ist für mich auch die Wahl auf das V Samaná gefallen.

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Das Entertainmentprogramm

Selbstverständlich gibt es Entertainment, aber eben erwachsenengerechtes und auf die Bedürfnisse derer ausgelegt, die einen Ausgleich zum stressigen Alltag suchen. Statt bummender Partymucke sind es dann leise Töne, statt kreischender Animation der Privattrainer den man buchen kann oder Yoga-sessions am Strand, die angeboten werden. Einfach einzigartige, persönliche Erfahrungen statt Teil einer Masse zu sein und darauf lege ich wert.

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Festpreisgarantie des Viva Wyndham V Samaná

Vergesst auch alles, was ihr über All-Inclusive-Resorts so in den Köpfen habt. Hier heißt es nicht Schlacht ums Buffet, Liegen oder Handtücher. Hier heißt es einzigartige und vor allem persönliche Erfahrungen genießen, ohne ständig das Urlaubsbudget im Kopf haben zu müssen. Man kann einfach die á-la-carte-Restaurants und die Drinks an der Bar genießen, ohne dass die Kreditkartenabrechnung ins astronomische rauscht. Wer in dieses Resort kommt, der weiß einfach was er will und auch, was er dafür ausgeben möchte.

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Service

Teil des Konzepts ist auch ein unfaufdringlicher aber tadelloser Service. Es geht nicht darum, dem Gast noch teure Cocktails aufzuschwatzen, den nächsten Ausflug zu verkaufen oder Zusatzleistungen anzudrehen. Es geht darauf hier einen angenehmen und makellosen Aufenthalt zu bieten, der keine Wünsche offen lässt. Natürlich gehört zu Personal in der Karibik die typische gute Laune, die sich auch wunderbar auf den Gast überträgt. Alles in Allem eine enspannte Athmospähre auch hier.

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Das Spa des Viva Wyndham V Samaná

Für mich heißt das auch, dass ein Spa angeschlossen ist, was ich nutzen kann. Auch das bietet das V Samaná. Zwar nicht inklusive, aber zu durchaus angemessenen, fairen Preisen. Dafür erwartet einen hier auch eine kleine Oase, geschaffen die Welt drumherum zu vergessen. Egal ob Partnermassage oder Relaxingraum für Einzelgäste, das Wyndham ist auf Beides eingestellt. Also kommen Verliebte hier ebenso auf ihre Kosten, wie ich als Alleinreisende.

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Die Damen sind bestens ausgebildet, das Angebot ist umfangreich und das Ambiente passt sich perfekt dem entspannungsuchendem Gast an. Kleine, runde Cottages vermitteln eine ruhige Atmosphäre, die sanft umspielt wird von Meditationsmusik. Auch hier finden sich wieder natürliche Materialien und Stoffe, die erden sollen und der Erholung dienen.

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Die Damen sind vom Fach und meine gebuchte Ganzkörpermassage ist Genuss pur. Die perfekte Mischung aus Muskelbearbeitung und sanfter Massage – ganz so wie ich es mag. Nicht zu lasch an der Wirkung vorbei, sondern richtig dosiert im Sinne des Kunden.

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Fitnessstudio & Personal Trainer

Wer es sportlicher mag oder seine Freizeit auch nutzen möchte seinen Körper wieder in Schuss zu bringen, dem bietet das Viva Wyndham V Samaná zudem ein kleines, aber hervorragend ausgestattetes Fitnessstudio mit ausgebildeten Trainern an. Stepper, Spinner, Laufband, Gewichte oder Rückengeräte, nach fachmännischer Anleitung kann man sich hier sportlich verausgaben und an seiner Traumfigur arbeiten. Das die Trainer vom Fach sind, sieht man ihren gestählten und makellosen Körpern an.

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Outdoor – Sport

Wer gerne draußen sportelt und das Meer dazu nutzt, der kann auf das Equipment der Anlage zurück greifen. Bunte Kayaks fordern heraus mit den Wellen zu kämpfen oder wie wäre es mit Kite-Stunden oder einer Katamaranfahrt? Auch kein Problem, denn für alle Bedürfnisse gibt es die richtige Ausstattung und ggf. zubuchbare Trainingsstunden.

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Beachlife

Die meisten im Resort, das beobachte ich, wollen allerdings einfach nur mal wieder entspannt unter Palmen am Meer liegen und in Ruhe ein Buch lesen, dazu einen Cocktail schlürfen und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Auch dazu ist das Viva Wyndham der perfekte Spot. Eine saftig grüne Wiese zwischen den schattenspendenen Palmen, dazu hochwertige Liegen, Lounger oder Hängematten und vor einem der feinsandige Strand und das türkisblaue, karibische Meer. Davon träumen viele und hier findet man genau den Ort, wohin die Gedanken an geplagten Bürotagen flüchten.

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Perfekter Drehort für Germany´s next Topmodel

Aufgrund der spektakulären Kulisse ist das Viva Wyndham V Samaná der perfekte Drehort. Wer es noch nicht wusste: Die ersten drei Folgen der aktuellen Staffel von „Germanys next Topmodel“ mit Heidi Klum wurden dort gedreht! Im Fokus stehen hierbei die atemberaubende Strände Playa Cosón (Team Michael) und Playa Bonita (Team Thomas). Wer neugierig geworden ist, dem empfehle ich, sich die Folgen auf Pro7 bzw. in der Media-Thek noch mal anzuschauen, um auch einen umfangreichen visuellen Eindruck zu bekommen. Nach so viel Inspiration bekommst du vielleicht auch gleich noch Lust auf dein eigenes, karibisches Fotoshooting unter Palmen.

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Der perfekte Tag im Viva Wyndham

Natürlich möchte ich euch auch erzählen, wie mein perfekter Tag aussah. Das Resort gibt einem zwar jeden Raum lange auszuschlafen und spät zu frühstücken, ich aber bin im Urlaub immer eher der Frühaufsteher, um ja nichts zu verpassen und alles nutzen zu können, was mir geboten wird.

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Früh ist meinem dem Fall diesmal gegen 7 Uhr. Ich rolle mich in meinem perfekten Prinzessinenbett zwischen den Kissen hin und her, plausche mit Freunden am Telefon in Deutschland und scrolle durch meine Social Media Kanäle.

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Ich lese Reiseblogs und füttere meinen Instagram Account. Ich lieb es einfach, das alles morgens und in Ruhe vom Bett aus machen zu können. Genauso wie vor dem Frühstück noch eine Runde schwimmen zu gehen. Besonders in einem Pool der mein persönliches Highlight der ganzen Reise ist. Riesengroß und damit ausreichend Spielraum sich darin auszutoben bzw. seine Morgenrunden zu drehen. Dazu genieße ich den Blick auf die Palmen, das Meer und diese großartige Anlage.

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Gegen vor 10 Uhr schaffe ich es dann noch zum Frühstück. Ich genieße es, mal nicht selbst alles anrichten zu müssen und einfach zugreifen zu können, wonach mir der Sinn seht. Vergnüglich bestelle ich mir einen frischen Kaffée, Saft und das Frühstücksei, ganz so wie ich es mag.

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Während ich den restlichen Vormittag entweder hinter meiner Kamera verschwinde oder mit netten Reisebekanntschaften an der Bar plausche, beobachte ich Andere beim Beachvolleyball oder auf dem Weg zum Spa. Nach gefühlten 200 Palmen-Sandstrandfotos ziehe ich mich auf einen der Lounger zurück, genieße eine Pina-Colada, surfe auf meinem Smartphone rum und lass mir die Sonne ins Geschicht scheinen. Zwischendrin hüpfe ich zur Abkühlung in die Wellen oder lausche meinem Hörbuch.

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Zum Mittagstisch geht es dann gegen 14 Uhr für eine leichte Auswahl an Salaten mit Putenstreifen und Käse. Ich kann einfach nicht so viel Essen in tropischer Wärme.Obwohl das Buffet natürlich wieder verlockend ist.

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Um 15 Uhr ist dann auch mein Spa-Termin und wie schon beschrieben, habe ich diese Stunde Verwöhnprogramm absolut genossen. Allerdings bin ich von soviel „nichtstun“ jetzt auch verdammt müde.

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Ich ziehe mich auf die Liege meiner Terasse zurück und dämmer weg. Bevor ich mich zur goldenen Stunde zu einem Spaziergang am Strand aufmache, gibt’s erstmal noch einen Kaffee. Ich kenne mich ja, ich könnte ja über Stunden am Meer entlang laufen, aber dazu muss ich erstmal aus meinem relaxten Dämmerschlaf erwachen.

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Der Spaziergang tut dann auch richtig gut. Wieder den Sand und das Wasser unter den Füßen spüren, den Wind und die salzige Luft auf der Haut spüren und das warme Licht der Sonne genießen. Gerade wenn man aus dem europäischen Winter kommt und über Monate nur Grau in Grau gesehen hat, ist das der perfekte Seelenschmeichler.

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Zum Sundowner finde ich mich wieder unter den Liegen am Meer ein, habe wieder einen leckeren Cocktail in der Hand und genieße es einfach nur hier zu sein. Am Abend lockt das á-la-cart-Restaurant mit allerlei Leckereien und ich finde es auch angenehm, hier einfach ohne Reservierung vorbei schauen zu können. In vielen Hotelanlagen geht das nur nach Terminvereinbarung. Aber Verbindlichkeiten sind das, was ich gerade am wenigsten brauche. Im Urlaub möchte ich mich treiben lassen ohne auf die Uhr schauen zu müssen.

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Nach dem Abendessen suche ich mir eine Platz im Foyer, lausche der Livemusik und schaue den Tänzern zu bevor es mich dann doch wieder hinter die Kamera lockt. Die nächtliche Kulisse der Anlage ist einfach zu verlockend für eine Fotografin und so sichere ich mir ein paar Nachtschnappschüsse. Nach getaner „Arbeit“ zieht es mich noch mal raus ans Meer zum Sternegucken und meinem krönenden Abschluss eines perfekten Tages.

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Mein Fazit nach 2 Tagen im Viva Wyndham

Für mich ist das Resort die perfekte Location für eine entspannte Auszeit – egal ob zu Zweit oder auch als Alleinreisende. Wer Erholung unter Palmen sucht, der wird hier sein Paradies finden. Es warten Ruhe, Entspannung und Genuss zum Festpreis sowie das ganze Jahr durchweg Sonnenschein. Ich habe meinen Aufenthalt sehr genossen und kann das Resort uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Info:

Ich würde vom Hotel für eine Nacht eingeladen, dies beeinflußt aber nicht meine objektive Beurteilung der Anlage. Wer gerne mehr sehen will, um einen noch besseren Eindruck zu bekommen, der schaut sich gerne dazu mein Flickr-Album an. Im LINK gehts zu hunderten weiteren Impressionen dieser großartigen Anlage.

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Sagenhaftes Peru – Warum sich eine Reise so sehr lohnt

Peru ist ein traumhaftes Land, was in keinem Fall auf Machu Picchu reduziert werden sollte. Es gibt so unfassbar viel zu entdecken von beeindruckenden Regenwäldern, über atemberaubende Wüsten, mystische Stätten, sowie einer sagenhaften Tier und Pflanzenwelt. Meine Bilder und Geschichten sollen dich inspirieren nach Peru zu reisen und all das selbst zu erleben!

Marlene

Ich war 4 Wochen in Peru unterwegs. Wir sind backpack von Brasilien aus eingereist, haben uns von dem Regenwaldgebiet um Puerto Maldonado aus mit dem Bus durchs Land geschlagen. Wir waren an all den wunderbaren Orten von Arequipa, über Nasca bis Titicacasee, die ich bis dato nur aus dem Netz kannte und dieses Land und seine Menschen haben mich tief bewegt. Komm, ich zeig dir warum genau!

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Paracas-Nationalreservat – mein liebster Ort in Peru

Der Ort Paracas liegt in der Mitte der Strecke zwischen Lima und den Nasca an der Atlantik Küste. Seine Hauptattraktion sind sicherlich die vorgelagerten Inseln mit all den Tieren. Mich hat allerdings ganz besonders der angeschlossene Nationalpark fasziniert. Hier treffen Wüste und Hitze auf donnernde Wellen des Meeres. Die Landschaft ist unfassbar schön und mit Worten eigentlich gar nicht zu beschreiben. Man muss es einfach erlebt haben, die Weite, das Meer und die unsagbare Kraft der Natur.

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 Huacachina – Oase in der Wüste

Eine grüne Oase mitten in einem Meer von Sand, das ist die kleine Oase Huacachina. Sie ist ein paradiesischer Ort im Südwesten Perus etwa 8km von der Stadt Ica entfernt. Inmitten der grünen Wüsteninsel findet man im Zentrum einen kleinen See, die Laguna de Huacachina, die von Palmen gesäumt inmitten der größten Sanddünen Perus zum Planschen einlädt. Die Lagune wird von einem unterirdischen mineralhaltigen Andenfluss genährt, das sie so zu einem beliebten Heilbad für Rheuma-Patienten werden ließ. Wem´s weniger im Rücken quält dem empfehle ich, hier unbedingt Sandboarden zu gehen. Ein mega Spaß!

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Arequipa, Arequipa – Achritektonische Perle

Jeder der schon mal mit dem Bus durch Peru gereist ist, wird sich an die „Arequipa, Arequipa-Rufe“ der Marktschreierinnen erinnern, die ihre Bustickets lautstark an den Mann bringen wollen. Und ehrlich? Der Ort ist es auch absolut wert besucht zu werden. Ich habe seine architektonische Schönheit geliebt. All die wunderbaren Gassen, belebten Plätze und historischen Gebäude. Aber auch verdammt gut Essen kann man in der Stadt. Man findet hier exzellente Küche auf Sterneniveau und ich erinnere mich gerne daran zurück. Probiert es aus, lasst euch durch die Stadt treiben, plaudert auf den Pätzen und schlemmt euch durch die Restaurants.

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Nasca Linien – Zwischen Mythos, Alien und Entdeckergeist

Für manche mag Nasca ein Ort auf ihrer Peru Reise sein, den sie auslassen. Für mich waren diese Scharrlinien in Formen von Menschen & Tieren des absoute Highlights. Die Geschichten von Erich von Däniken und seine Theorien zu Außerirdischen begleiten mich seit vielen Jahrzehnten. Dem Mysterium dort selbst auf die Spur zu gehen, das hatte was! Diese riesigen Linien mit eigenen Augen aus der Luft zu sehen, ihre wahre Größe zu erfahren und so hautnah mit der Historie dieses Ortes in Berührung zu  kommen, war für mich ein Lebenstraum der sich erfüllte. Ich verrate jetzt hier nichts zur Geschichte und welchen Stand die derzeitigen Forschungen haben, dass ist viel spannender vor Ort zu erkunden. Nur so viel, es ist unglaublich faszinierend dort einen Rundflug zu machen und das Geld solltet ihr unbedingt investieren.

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Cusco – Oh du Schöne

Die Stadt Cusco gilt als das Tor zu Machu Picchu und ist damit für viele nur ein Stop-Over. Dabei die Stadt hat soviel mehr zu bieten, dass es sich lohnt hier ein paar Tage zu verbringen, durch die Gassen zu strollen, auf den Markt zu gehen, die Restaurants zu testen oder einfach nur am zentralen Platz zu sitzen und den Menschen in ihrem Alltag zu zuschauen. Wir haben Stunden da zugebracht, weil wir das Trubelige einfach geliebt haben. So belebte Plätze, wo man sich mit seinen Freunden zum Plausch trifft, gibt es bei uns kaum mehr, umso mehr hatten sie es mir in Peru angetan.

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Karneval – Fest der Lebensfreude

Also feiern können die Peruaner! Eigentlich hatte ich sie während der gesamten Reise als zurücknehmend und ruhig empfunden (außgenommen die Ticketverkäuferinnen am Bus), aber beim Karneval hab ich eine ganz andere Seele des Volkes erlebt. Eine volle Woche Party mit Blaskapelle rund um die Uhr, mit fantastischen Kostümen und einem Straßenkarneval der sich sehen lassen kann. Hammer! Wer Feste wie diese mag, sollte sich den Karneval in Puno auf gar keinen Fall entgehen lassen.

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Colca Canyon – Schlucht der Superlative

Der ColcaCanyon bzw. das Colca Tal ist eine Schlucht bei Chivay rund 97 km nördlich von Arequipa. Zu einem Canyon der Superlative machen ihn seine Ausmaße. Denn je nachdem ob man vom höchsten Berggipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca misst oder vom Rand der Schlucht, 3.269 m bzw. 1.200 m tief. Im Vergleich dazu ist der Grand Canyon nur etwa 1.800 m tief. Damit ist der Cañón bzw. der Valle del Colca (spanisch) der zweittiefste Canyon der Welt. Das macht ihn natürlich zu einem Anziehungspunkt für Wanderer und Outdoorenthusiasten. Weltweiten Ruhm hat der Canyon auch für seine sagenhaften Vogelbeobachtungen. Der majestätische Condor der mit einer sagenhaften Flügelspanne von 2-3m aufwarten kann. Wer ihn beobachten möchte, sollte sich morgens Früh zum Cruz del Condor aufmachen. Zwischen Cabanaconde und Chivay gelegen befindet sich das Kreuz des Kondors, der Punkt an dem du die besten Chancen hast die Tiere zu beobachten. Zwischen 8 und 10 Uhr nutzen sie die erste schwache Morgenthermik, um im Canyon ihre Kreise zu ziehen.

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Lima – Die wundervolle Stadt am Meer

Lima ist die Hauptstadt des südamerikanischen Anden-Staates und die mit Abstand größte Stadt Perus. Eine faszinierende Mischung als Moderne und Tradition erwartet dich hier. Es gibt die Virtel mit ihrem kolonialen Charme, aber auch edle Penthäuser die in nichts dem anderere Metropolen nachstehen. Perfekt fand ich die Lage am Pazifik, da ich finde, dass es eine Stadt so viel aufregender macht, wenn sie am Meer liegt. Am Strand findet das pralle Leben statt und das macht es einem hier leicht, einzutauchen in das Leben der Peruaner. Wer mutig ist der sollte von Miraflores aus (einem der 43 Stadtbezirke) zum Sonneuntergang paragliden gehen. Das ist magisch!

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Puerto Maldonado – Das Tor zum Dschungel

Was viele gar nicht über Peru wissen ist, dass das Land auch riesiges Regenwaldgebiet mit tropischen Temperaturen hat. Also Tor zum Regenwald gilt die Stadt „Puerto Maldonado“, aber es gibt im ganzen Grenzgebiet zu Brasilien ausgedehnte Wälder, wilde Natur und reißende Flüsse. Bei einer geführten Tour ins „große Grüne“ solltest du dir die Zusammenhänge des Lebensraumes „Regenwald“ erklären lassen, damit man versteht, was dieses Ökosystem wirklich für die Menschen vor Ort und sogar auf der ganzen Welt bedeutet und warum ihr Schutz so wichitg ist.

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Puno – das Tor zum Titicacasee

Puno ist für viele der Ausgangspunkt für Touren zu den Inseln des Titicacasees. Sie ist sicherlich keine architektonische Schönheit, hat aber doch ein paar attraktive Punkte und ein Stadtspaziergang durch den Stadtkern lohnt sich allemal, um in das Leben der Peruaner einzutauchen, Kirchen zu besichtigen oder auf dem Markt vorbei zu schauen. Im Februar zur Karnevalzeit steppt der Bär in Puno. Aus dem ganzen Land kommen die Karnevalsgruppen bevölkern die Stadt, feiern in den Bars und auf der Straße. Ein riesen Spektakel und ein absolut sehenswertes Hightlight. Erwähnenswert ist auch die gute Küche in Puno und damit die Restaurantszene, die ihr unbedingt testen solltet.
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Machu Pichu – Todgetrampelte Legende

Schlagt mich für diese Überschrift, aber so habe ich den Mythos leider erleben müssen. Völlig überlaufen und überrannt von sich produzierenden Selfiejüngern ist vom Spirit dieses Ortes für mich nicht mehr viel übrig geblieben. Trotzdem, ich war da und kann einen Strich auf meiner To-Do-Liste machen. Ich hab es allerdings auch bereut nicht die anderen Inkastätten die Perus besucht zu haben. Inzwischen weiß ich, dass es noch weitere viel magischere Tempelanlagen gibt, die sich ihren Geist noch erhalten haben. Wenn du deine Reise planst, sei also weiser als ich.

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Ballestas Islands – Das Galapagos des kleinen Mannes

Ein unfassbares Gewusel erwartet dich auf einem Bootstrip zu den Ballestas Islands. Gerne werden diese auch mit den Galapagos Inseln verglichen, nur sagt man hier, dass sie die Inseln des kleines Mannes aka Geldbeutels sind. Von Paracas aus starten die Boote zu den vorgelagerten Inseln und schon allein der Bootstrip lohnt sich, weil die Landschaft sagenhaft ist und man auch hier wieder reisige Scharrlinien zu sehen bekommt. Umgehauen haben mich dann aber doch die Inseln selbst. Ich hab ja schon viele Tierbeobachtungen gemacht, aber diese Inseln sind ohne Zweifel das wusligste Tierparadies was ich je gesehen habe. So geflashed von Robben, Möwen, Kormoranen, Pelikanen und Pinguinen bin ich direkt am nächsten Tag noch mal mit dem Boot rausgefahren, weil ich es einfach so spannend fand.

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Scharrlinien – Die unentschlüsselten Botschaften im Sand

Scharrlinien wie die von Nasca findet man weit in Peru verstreut und es lohnt sich wirklich die Augen offen zu halten, denn oft liegen sie ganz unbeachtet am Wegesrand. Ich finde es absolut unglaublich, dass diese Zeichen über Hunderte von Jahren erhalten bleiben, trotz Witterung, Regen und Wind. Zudem ist bis heute nicht zweifelsfrei erwiesen, wer sie erschaffen hat und aus welchem Grund.

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Chauchilla – Gruseln inklusive

30 km südlich der Stadt Nazca und in der Nähe des Flusses Poroma findet man die Grabstätte von Chauchilla. Von der Panamericana aus geht es über eine Schotterpiste zum Gräberfeld. Gegen einen kleinen Obulus kann die Ausgrabungsstätte dann besucht werden oder zumindest das, was Grabräuber übrig und nicht zerstört haben. Der Ort ist staubig, schaurig und faszinierend zugleich. Kaum vorstellbar, das diese kleinen Päckchen mal Menschen waren und im Sitzen beerdigt wurden. Die Gräber datieren auf einen etwa 700 Jahre langen Zeitraum etwa vom Jahr 200 bis zum 9. Jahrhundert n. Chr. und damals wurden die Toten in Baumwollstränge gekleidet und mit Harz behandelt. Das extrem aride Klima machte dann diese Mumien aus ihnen und diese könnt ihr in mit Lehmziegeln ausgekleideten Gruben bestaunen.

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Isla Amantani & Titicacasee – Faszination pur

Die malerische Insel Amantani liegt wunderbar inmitten des sagenhaften Titicacasees, der allein schon einen Besuch wert ist. Amantani ist 15 Quadratkilometer groß und Heimat für rund 8.500 Einwohner. Ihre zwei Berge: Pachamama (Mutter Erde) und Pachatata (Vater Erde) schaffen es auf die stolze Höhe von über 4.000m. Da aber der Titicacasee schon auf 3812 hm liegt, fällt einem die gewaltige Größe gar nicht recht auf. Wir waren hier bei einem Homestay untergebracht und haben es geliebt die Insel zu Fuß zu erkunden und in das Leben der Familie einzutauchen. Was mein schwacher Magen weniger schön fand, war die Bootstour bis zur Insel. Der Titicacasee kann ganz schön raff sein und nahezu jeder rang, auf unserem Trip zur Insel, mit seinem Magen. Der Ausflug auf die Insel hatte sich aber trotzdem gelohnt und ich möchte diesen auch unbedingt jedem Peru-Reisenden ans Herz legen.

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Peru – Das Outdoorparadies

Für mich sind es nicht nur Orte wie Paracas, Arequipa oder Machu Picchu, die die Faszination Peru ausmachen. Das Land hat so eine beeindruckende Vielfahlt an Landschaften, das Outdoor-Enthusiasten hier ihr persönliches Paradies finden werden und natürlich auch leidenschaftliche Fotografen, wie ich. Tut euch also selbst einen Gefallen und nehmt euch Zeit für dieses Land und das nicht nur für die „großen“ Attraktionen, sondern auch für das was am Rand liegt.

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Lamas, Vicuña, Alpacas – Das Bild in unseren Köpfen

Natürlich gehören auch Lamas, Vicuña und Alpacas für mich untrennbar mit Peru zusammen, deshalb möchte ich sieh hier nicht unerwähnt lassen. Aber ich möchte euch auch ein Learning mitgeben. Das erste Bild meines Blogposts ist zwar „typisch Peru“ und ne tolle Erinnerung, aber eigentlich auch nicht im Sinne der Tiere, wenn sie von Menschen in die Städt gebracht werden, damit sich Touristen mit ihnen ablichen lassen und viel Geld dafür dalassen. Daraus ist nämlich leider ein Business entstanden, das nicht im Sinne der Tiere ist. Die Jungen werden viel zu früh von den Eltern getrennt, damit wir süße Lama-Baby-Bilder bekommen. Deshalb mein Tip: Wartet bis ihr die Tiere am Wegrand findet und macht da ein Bild von euch. Das erspart euch das Geschrei der Drückerinnen, wenn ihr ihnen nicht 10 Doller pro Person fürs Foto geben möchtet und gleichzeitig tut ihr den Tieren etwas Gutes.

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Peru und seine Menschen

Ich habe Peru als gastfreundliches Land erlebt und seine Menschen als zwar zurückhaltend, aber herzliche und interessierte Charaktere. Wenn man die erste Berührungshürde überwunden hat, dann sind sie neugierig auf Reisende und ihre Geschichten. Ich wurde zu Festen, in Häuser und zum Trinken eingeladen. Ich hab mit ihnen getanzt, gelacht und sie als unheimlich herzlich empfunden und hoffe, dass andere Reisende auch solch wunderbare Erfahrungen in Peru machen wie ich.

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Fazit:

Für mich ist Peru eines der aufregendsten Reiseländer dieses Planeten. Das Land ist ein großer, spannender und faszinierender Abenteuerspielplatz, der auf keinen Fall nur auf Machu Picchu reduziert werden sollte. Ich war beeindruckt von der gelebten Kultur, den vielen Traditionen und den atemberaubenden Landschaften. Ich hab es geliebt hier mit der Kamera auf Motivsuche zu gehen und war überwältigt von der Gastfreundschaft der Peruaner. Reist unbedingt in dieses fantastische südamerikanische Land, nehmt euch Zeit dafür und lasst euch begeistern von all dem was euch in Peru erwartet. Es lohnt sich so sehr!

In diesem Sinne:

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Die Mumien von Chauchilla & Perus schaurigster Friedhof

Chauchilla – das ist ein Friedhof in Peru, aber nicht irgendeiner sondern ein ganz Besonderer – mit Mystik, schaurigen Mumien und einer traurigen Geschickte. Wie ich ihn erlebt habe, verrate ich dir hier!

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Mir schaudert als ich das Gräberfeld von Chauchilla betrete. Der Wind bläst mir den Sand ins Gesicht, die Sonne sticht auf der Haut und in der Luft liegt ein ein Hauch von Vergänglichkeit. Die kleine Grabstätte die vor den Toren der Stadt Nasca liegt, ist heute ein offenes Denkmal und seit 1997 geschützt durch den Staat. Wer seinen Weg hierher findet, wird unmittelbar von diesem Ort in seinen Bann gezogen.

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Riesig ist das Feld nicht, auf dem die Gräber liegen, die noch erhalten sind. Datiert sind sie auf einen etwa 700 Jahre langen Zeitraum vom Jahr 200 bis zum 9. Jahrhundert n. Chr. Entdeckt wurden die Grabstätten dann aber erst im Jahr 1920 und leider fielen sie damals auch direkt Schatzsuchern in die Hände. Die Grabräuber plünderten den Ort vollständig zerstörten all die Schätze, die seit Jahrhunderten in den Gräbern zusammen mit den Mumien lagen. Sie zerrisen die Kleider, um an Schmuck und Wertgegenstände zu gelangen. Und leider sieht man das auch heute noch. Wenn ich jetzt so über das Feld laufe muss ich aufpassen nicht noch auf Artefakte, Keramiken und Knochenreste, der geschändeten Gräber zu treten. Ein komisches Gefühl.

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Als ich den ersten Blick in eine der mit Lehmziegeln ausgekleideten Gruben erhaschen kann, schaudert es mir erneut. Zwar hatte ich schon Fotos von Chauchilla gesehen, aber die Realität ist ja noch mal eine ganz andere Hausnummer. Und so stehe ich das erste Mal in meinem Leben vor einer echten Mumie und damit vor einem toten Menschen. Bei dem Gedenken stellen sich mir die Nackenhaare auf, mein Magen wird flau und ich bekomme eine Gänsehaut. So sieht also ein toter Mensch aus, schießt es mir durch den Kopf und wieder läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken.

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Die Toten wurden damals sitzend bestattet, in Baumwollstränge eingewickelt und mit Harz behandelt. Nicht alle wurden in einer Gruft beerdigt. Das extreme aride Klima, die trockene Luft und der stetige Wind der peruanischen Küstenwüste ließ sie mumifizieren. Und jetzt liegen sie da, wie kleine Päckchen veschnürt zu meinen Füßen. Ich mache einen Schritt zurück, um Distanz zu bekommen. Erklären kann ich diese Reaktion nicht. Der Ort ist für mich spürbar und erlebbar. Tücher, Keramik und andere Gegenstände sind den Grabkammern beigefügt und in eine dicke Staubschicht gehüllt. Es läßt erahnen, welche Gegenstände die Menschen damals benutzt und liebgewonnen hatten.

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So viele Fragen kreisen in meinem Kopf: „Wer waren sie? Wie sah ihr Alltag aus? Was bestimmte ihr Leben?“ Antworten darauf bekomme ich zwar nicht, aber dieser Ort schlägt dennoch eine Brücke zur Vergangenheit. Wußtest du zum Beispiel, dass Chauchilla der einzige archäologische Ort in Peru ist, an welchem alte Mumien zusammen mit bis zu 1000 Jahre alten Artefakten in ihren original Gräbern gesehen werden können?

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Und auch Vergänglichkeit bekommt hier eine neue Dimension. Diese gebündelten Reste Menschlichkeit waren mal mit Leben gefüllt, hatten eine Familie und gingen ihren Tätigkeiten nach. Jetzt sind sie nur mehr stumme Zeugen vergangener Zeiten. Ob uns auch mal Jemand ausgräbt und ausstellt? Ich hoffe nicht! Bei diesem Gedanken schaudert es mich erneut. Als ich Chauchilla wieder verlasse, bin ich irgendwie fasziniert und erleichtert zugleich von diesem Ort. So sehr hat mich dieses Erlebnis geprägt!

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Neugierig geworden Chauchilla mal selbst zu besuchen?

Wenn du dich aufmachst, diesen Ort zu besuchen, solltst du leichte Kleidung tragen, da es in Nazca für gewöhnlich sehr heiβ ist. Gerade in den Sommermonaten von Dezember bis März, wenn Temperaturen von bis zu 40 ° C erreicht werden, solltest du gut vorbereitet sein. Ich empfehle eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, da es kaum Schattenplätze gibt, zudem einen Hut und die Sonnenbrille. Wichtig ist auch, für ausreichend Wasser zu sorgen.

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Anreise:

Von Nasca aus geht es auf der Panamericana entlang in Richtung Süden.  Nach circa 21 Kilometern erreicht man einen staubigen Sandweg, dem man weitere 7 Kilometer folgt und in dessen Fortlauf man schlieβlich zu der archäologischen Fundstätte von Chauchilla kommt.

Extra Tipp:

Am Rande von Nasca gibt es ein kleines Museeum mit angeschlossener Keramik-Manufaktur. Hier kann man den Künstlern bei ihrem Handwerk zuschauen und findet auch noch ein paar der so typischen Schrumpfköpfe, die ich als noch schauriger empfunden habe, als die Mumien selbst.

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Fazit:

Die Grabstätte von Chauchilla ist in jedem Fall einen Besuch wert. Wenn man ohnehin Nasca besucht und einen Rundflug über die Linien macht, läßt sich der Tag mit einem Ausflug zu den Gräbern perfekt kombinieren und sinnvoll gestalten. Ein wenig Mut sollte man schon aufbringen, sich die Mumien anzuschauen, aber wenn man sich drauf einläßt, dann kann man hier auf Indiana Jones Fährten wandeln. Teile des Filmes wurden nämlich auch genau hier gedreht! Von mir ein unbedingtes GO!

In diesem Sinne:

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Navagraha-Tempel-Guwahati-Assam-Indien

Navagraha Tempel Guhawati – Auf der Suche nach Planeten, Affen und Erleuchtung

Klöster, Kirchen, Tempel oder spirituelle Stätten haben es mir auf Reisen angetan. Nicht nur, weil es kulturell-historisch wertvolle Güter sind, sondern weil sie mich immer auch erkennen lassen, welcher Geist bzw. welche Religiöse Prägung ein Land und seine Menschen erfahren haben. In Guhawati machte ich mich im Navagraha Tempel auf die Suche nach Planeten, Affen und Erleuchtung. Was ich erlebt habe, kannst du hier nachlesen:

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Gerade in Indien wo so viele Kulturen und Glaubensrichtungen zusammen kommen, bietet sich Reisenden ein sehr spannendes Feld für Erkundungen in Klöstern, Tempeln und religiösen Stätten. Aber ich bin auch eine Sinnsuchenende und so faszinieren mich diese Stätten auch auf eine spirituelle Weise. Und mal ehrlich, sind wir nicht alle immer auch irgendwie auf der Suche nach Glück, Zufriedenheit und innerer Mitte?

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Ich kann das in jedem Fall bejahen und so hat es mich auch auf meinem Trip durch Indien auch neugierig gemacht, welche Klöster es in Guwahati zu entdecken gibt. Die Stadt liegt im indischen Bundesstaat Assam am südlichen Ufer des Brahmaputra und ist mit rund 960.000 Einwohnern, die größte Ansiedlung im Nordosten Indiens. Bei meiner Suche nach Sehenswürdigkeiten war ich auf den Navagraha-Tempel aufmerksam geworden. Mit Taxi und Guide hatte ich mich auf den Weg gemacht ihn zu entdecken.

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Die Bedeutung des Navagraha-Tempels

Der Navagraha-Tempel, der auch der „Tempel der neun Himmelskörper“ genannt wird, befindet sich im südöstlichen Teil von Guwahati, auf einem Hügel namens Chitrachal. Der Tempelturm wurde durch ein Erdbeben zerstört. In den Jahren 1923-1945 wurde er restauriert und renoviert. Wie der Name schon sagt, ist dieser Tempel den neun Planeten im Sonnensystem gewidmet. Er ist auch bekannt als die „Wohnstätte“ für den wichtigsten Himmelskörper: der Sonne.

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In diesem Tempel sind bedeutende Shiva Lingam zu finden. Ein Shiva Lingam ist immer aus einem ovalen, senkrechten Stein und einer waagerechten Fassung geformt und ein Symbol des Göttlichen, womöglich sogar die älteste Darstellung der Menschheit für Gott. Der ovale, senkrechte Stein des Shiva Lingam steht für das unmanifeste, reine und alles durchdringende Bewusstsein, der waagerechte für die manifeste und dynamische Energie.

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Im Navagraha-Tempel, sind neun solcher Shiva Lingam verwahrt, welche die neun Himmelskörper darstellen, die jeweils mit einem farbigen Gewand bedeckt sind. Einer dieser Shiva Ligam steht in der Mitte, da er die Sonne symbolisiert. Gerne als „Abode of Surya“ – der Aufenthaltsort von Surya bezeichnet. Zum Verständnis von „Surya“: Vom Hindi ins Deutsche übersetzt bedeutet das „Sonne“. Surya Pooja oder auch Sonnenanbetung ist eine alte Praxis unter den Assamesern, den Einwohnern dieser Region.

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Die neun planetarischen Götter die man im Tempel verwahrt findet, sind Surya (Sonne), Chandra (Mond), Mangala (Mars), Budha (Merkur), Brihaspati (Jupiter), Sukra (Venus), Sani (Saturn), Rahu und Ketu. Der Navagraha Tempel stellt die alte Weisheit und die kulturelle Vergangenheit dar und ist ein Zentrum für astrologische und astronomische Forschungen.

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Das erwartet dich am Navagraha-Tempel

Navagraha ist ein alter Tempel, der alt aussieht und sich alt anfühlt. Auch ist er über die Jahre nie verändert worden. Um den Hauptschrein zu erreichen, muss man einige Stufen von der Straße hinaufsteigen. Überall auf dem Geländer toben Affen herum, die als die Beschützer von Tempelanlagen gelten. Sie sind neugierig, verspielt und manchmal auch ganz schön frech. Aber sie geben der Anlage auch deshalb noch mal einen ganz besonderen Charme. Ich hätte Stunden allein damit verbringen können, auf den Treppen zu sitzen und den Affen beim herumtoben zu zuschauen.


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Aber deshalb war ich ja nicht da. Mich machten der Tempel und die Puja-Offenbarung neugierig. Die Puja bedeutet in etwa „Verehrung“ oder „Ehrerweisung“ und gehört im Hinduismus im Idealfall zu den täglich praktizierten Ritualen und somit zu den wichtigsten Bestandteilen des religiösen Alltags. Und weil mich genau das faszinierte, hielt auch ich so ein Puja Ritual ab.
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Mein Erlebnis am Navagraha-Tempel

Im Tempel selbst gibt es keine Lichter, er wird nur von Öllampen beleuchtet. Und so saß ich auf dem Boden zwischen den Shiva Lingam, rituellen Gegenständen und organge leuchtenden Blüten. Die Pujaris sind sanftmütig und führen die Puja auch richtig aus, wurde mir gesagt und so vertraute ich auf das Tun meines „Meisters“. Gemeinsam beteten wir, ich folgte seinen Anweisungen das Ritual richtig auszuführen und erhielt göttlichen Segen. Und auch wenn ich nicht alles verstand, lehrte mich diese Erfahrung Demut und Respekt vor dem Glauben der Menschen hier. Eine für mich immer sehr wertvolle Erkenntnis.
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So eine Puja kann zu jeder Tageszeit abgehalten werden, aber gerade in den Morgenstunden gibt es einen Ansturm von Betenden. Die Puja-Gegenstände können bei den Blumenverkäufern außerhalb des Tempels gekauft werden, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, mit den Äffchen zu spielen.

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Die Umgebung des Navagraha-Tempel

Neben dem Empfang von Segen bietet der Hügel mit dem Tempel auch einen herrlichen Blick auf die Stadt und den Fluss Brahmaputra, ganz besonderes zum Sonnenuntergang. Die ruhige Atmosphäre, die einen hier umgibt in Verbindung mit dem Blick über die Stadt, darf gut und gerne als faszinierend bezeichnet werden. Wer sich in der Nähe des Tempels noch umschauen möchte, der findet fußläufig noch eine Quelle und einen Wasserfall, was ihn zu einem perfekten Picknickplatz macht.

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Fazit:

Der Navagraha-Tempel ist ein wichtiger Teil der Kultur und Religion Guwahatis und es lohnt sich in jedem Fall ihn zu besuchen und sich auf eine spirituelle Reise einzulassen. Einfach weil es einem auch die Türen zu Verständnis und Akzeptanz öffnet. Für mich war er der erste Kontaktpunkt mit der hinduistischen Religion und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung, die ich mir auch für andere Reisende wünsche.
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Beste Zeit für einen Besuch

Der Ort Guwahati, der im subtropischen Bereich liegt, kann in den Hochsommermonaten unerträglich heiß sein, deshalb sollte man in dieser Periode sehr früh oder spät da sein. Auch während der Regenzeit können unaufhörliche Regenfälle einen Ausflug auf den Berg zum Tempel trügen. Daher ist die beste Zeit für einen Besuch der Spätherbst bis Frühling, vor allem in den Monaten November, Dezember, Februar und März.

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Anreise zum Navagraha-Tempel

Nimm dir am Besten ein Taxi und lass dich auf den Berg fahren oder navigiere selbst, wenn du einen Mietwagen hast:

 

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