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Murals & Street Art in Berlin – Dein Guide zu spektakulärer Straßenkunst

Berlin ist die angesagte Stadt für Street Art, Murals und Wandbilder. Ich zeige dir die Highlights und verrate, wo du sie findest! Seit ich in der Hauptstadt wohne, ist die Suche nach ihnen zur Obsession geworden und diese Begeisterung möchte ich gerne mit dir teilen. Ich zeige dir meine Favoriten und die bekanntesten Motive Berlins. Lass dich also von mir mitnehmen zu einer besonderen Street-Art-Tour und zu außergewöhnlich, spektakulärer Straßenkunst!

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Aber fangen wir erstmal mit der Begriffserklärung an, denn zugegeben ich kannte den Begriff „Mural“ überhaupt nicht, bevor ich in die Stadt gezogen bin.

Graffiti, Street Art, Murals – eine Begriffserkärung

Wikipedia beschreibt den Begriff „Graffiti“ und „Street Art“ etwas schwerfällig so: Graffiti (italienisch Singular Graffito), steht als Sammelbegriff für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente, zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder Zeichen, die mit verschiedenen Techniken auf Oberflächen oder durch deren Veränderung im privaten und öffentlichen Raum erstellt wurden.

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In der Umgebung des Holzmarktes

Street Art ist, mit eigenen Worten beschrieben, die nichtkommerzielle Form von Kunst im öffentlichen Raum, die nach der Absicht der Künstler durchaus dauerhaft dort verbleiben soll. Für mich ist das Wort Graffitti negativ behaftet, meint es doch die Schmierereien an den Hauswänden. Alles künstlerisch erkennbare definiere ich als Street oder Urban Art.

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Am Durchgang zum Holzmarkt

Murals sind die größte und auffälligste Ausdrucksform der Street Art. Man findet sie in der Regel auf riesigen Hausflächen. In Berlin sind das zumeist so genannte Brandwände, also jene fensterlosen Fassaden, die durch Bau- oder Bombenlücken entstanden sind. Da diese Seitenwände nie sonderlich sexy aussehen, werden Künstler engagiert, die sie mit besonderen Motiven zu einzigartigen Kunstwerken werden lassen.

Tasso (Holzmarkt)

Am Holzmarkt

Murals sind also so gut wie immer Auftragsarbeiten, denn so riesige Wände lassen sich nicht mal eben unbemerkt besprühen. Zumal in der Regel auch Hebebühnen zur Anwendung kommen. Manchmal entstehen diese Wandbilder im Zuge von Street-Art-Festivals oder Open-Air-Ausstellungen, wie hier zum Mural Festival. Als Auftragsarbeit sind Murals also legal aufgebrachte Fassadenkunst. Inzwischen hat sich auch in diesem Bereich eine Szene gebildet, die ihre eigenen Stars hervorbringt. Meine persönlichen Helden sind das Duo von Herakut, die in Berlin sogar mehreren Fassaden ihr ganz eigenes Signet gegeben haben.

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Herakut (Luckauer Str. 14)

Trotzdem setzen viele Menschen Street Art und Graffitti nur mit Schmierereien und Wandalismus gleich. Für mich sind sie etwas ganz Anderes! Sie sind künstlerisches aber auch oft politisches Statement. Sie zeigen Konflikte des Alltags, Dinge die uns beschäftigen oder sind Spiegel der Gesellschaft.

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So ganz grob in Richtung Oberbaumbrücke

Sie sind eine besondere Ausdrucksform und es lohnt sich ihren Aussagen auf den Grund zu gehen. Von traumhaften Entwürfen auf fünfstöckigen Gebäuden bis hin zu politisch aufgeladenen Botschaften, die über die Barrieren in unseren Köpfen hinausgehen, findest du in der Hauptstadt alles. Selbst Botschaften in kryptische Zeichen, wie die von Berlin Kidz.

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Berlin Kidz (überall in Berlin)

Berlin das Straßenkunst-Mekka

Mit einer wahren Explosion auffälliger Graffiti und Wandgemälde auf schnöden Häuserwänden gilt Berlin als die Hochburg der Street Art in Europa. Mit der East Side Gallery verfügt die Stadt zudem über die größte und längste Open-Air-Kunstgalerie der Welt. Dafür wurde Berlin sogar als UNESCO-Stadt des Designs ausgezeichnet. Und auch im Museums für zeitgenössische Stadtkunst wird sich zukünftig und ausschließlich alles der Straßenkunst widmen.

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In der Umgebung des Holzmarktes

So findest du Street Art & Murals in Berlin

Natürlich kann man einfach loslaufen und entlang des Weges ganz viel Kreatives entdecken, aber die Stadt ist einfach unfassbar groß und man würde wahrscheinlich Tage bis Wochen brauchen um an den Highlights vorbei zu kommen, daher empfehle ich dir ein paar Strategien und ganz bestimmte Stadtteile.

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Irgendwo bei der Urban Art Clash Gallery Berlin Mitte / An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin

Allerdings bedenke dabei immer: Street Art ist kreativ, immer wieder anders und lebt natürlich auch vom Wandel. Vieles verändert sich, verschwindet, weicht Neuem oder wird zu etwas Anderem. Lass dich drauf ein und sei nicht enttäuscht wenn Motive gewechselt haben. Freu dich viel mehr, dass du vielleicht etwas ganz Neues entdeckt hast.

Street Art Berlin

Irgendwo in Kreuzberg/Neukölln an einem Spielplatz

Street Art Walking Tour – Der erste Kontaktpunkt in die Szene

Der einfachste Weg in Berlin etwas über die Street Art Szene zu erfahren ist, sich einer geführten Walking Tour anzuschließen und sich ein paar Stunden dafür Zeit zu nehmen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt erfährt man wirklich alles über die Szene und kommt an großen sowie kleinen Hightlights vorbei. Mit der U-Bahn geht es zu verschiedenen Stadtteilen und Hot Spots. Und genau auf diesem Weg habe auch ich Zugang zu dem Thema gefunden.

Street Art Betlin

Hinterhof der Hackischen Märkte

Berlin Mural Festival und App

2018 richtete die Street Art Gruppe The Dixons zum ersten Mal ein Mural Fest in Berlin aus. Ab Ende Mai 2018 verwandelten Urban Artists mit der Hilfe von Baugerüsten, fahrbaren Hebebühnen und jeder Menge bunter Farbe Berliner Fassaden in großartige Kunstwerke. Die meisten dieser Murals sind in Kreuzberg, Friedrichshain und Moabit zu finden.

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Die Dixons (Ehemals Mühlenstr. 6)

Ich nutze die App gerne, weil sie der flexibelste Weg sich durch die Stadt zu navigieren. Sie wurde anlässlich des Festivals an den Start gebracht. Man nimmt sich ein Rad oder Scooter, findet die Position und das Motiv in der App und stellt sich so seine eigene Street Art Tour zusammen. Einziger Nachteil, auf Grund der Fülle der Motive und den Regularien der App-Entwickler findet man hier nur ausgewählte Wandbilder und längst nicht alle.

Seit 2019 können Besucher die Murals mittels Augmented-Reality-Funktion auch zum Leben erwecken. Und nicht nur das! In der App findet man auch jede Menge Making-Off Videos, um den Schaffensprozess der Künstler bei der Gestaltung ihrer Murals mitzuerleben.

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Kollabo Wand (Ehemals Prinzessinnenstr. 16)

Die Bülowstraße

Wer in kürzester Zeit viel entdecken will, dem empfehle ich einen Besuch in der Bülowstraße und ihrer Umgebung. Ein kurzer Spaziergang und du hast eine ganz gute Idee von der Kreativität der Szene. Die großformatigen Wandgemälde von Urban Nations werden unter dem Label „One Wall“ geführt, und insbesondere in der Umgebung der Bülowstraße werden die Motive regelmäßig aktualisiert.

Street Art Berlin

Bülowstraße

Holzmarkt

Der Holzmarkt ist nicht, wie der Name vermuten mag, ein Handelsplatz für aufbereitete Bäume. Vielmehr ist er ein kultureller Treffpunkt, eine Art Bar am Wasser mit viel Freiraum für kulturelle Angebote. In und um die Holzmarktstraße gibt es einiges an Street Art zu entdecken. Einfach mal treiben lassen.

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In der Umgebung des Holzmarktes

East Side Gallery

Wie schon erwähnt ist die East Side Gallery ein viel honorierter Kunsttreff. Mich spricht das meiste dort nicht an. Es fühlt sich für mich mehr wie eine Touristeninszenierung an. Aber dazu darf sich gerne jeder selbst eine Meinung bilden.

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Mauerstück der East Side Gallery

Murals – Die besten Stücke der Stadt

Auf ein paar Murals möchte ich im Besonderen eingehen. Sie sind einfach zu großartig, um ihnen nur eine Bildunterschrift zu widmen. Deshalb erfährst du hier, wann sie erschaffen wurde, welche Künstler beteiligt waren und welche Intension diese hatten. Mit meinem liebsten Motiv dem Elefanten Mural möchte ich starten:

Street Art Berlin

„Elephant Playing With a World Balloon“ – Jadore Tong

Berlins wohl schönstes, farbenfreudigstes und bekanntestes Mural stammt von dem lokalen Künstler Jadore Tong. Er sieht sich als Künstler, Erfinder und Designer und war jahrelang damit beschäftigt verlassene Parkplätze in der Nähe seines Hauses in West-Berlin zu verschönern, bevor er mit Grafikdesign experimentierte. Wenn er heutzutage weder T-Shirts entwirft noch Wandbilder malt, betreibt er sein eigenes Restaurant (Art Café Jadore) im Berliner Bezirk Mitte.

Künstler: Jadore Tong
Wo zu finden:
Wilhelmstraße 7, Kreuzberg. Wenn du Hausnummer 7 erreicht hast, dann laufe durch den Apartmentkomplex. Es befindet sich quasi im Innenraum und oberhalb des Basketballplatzes. Das Wandbild ist auch von der Friedrichstraße (südlich der U-Bahn-Station Kochstraße – Linie U6) aus zu sehen. In direkter Umgebung wirst du noch mehr Murals entdecken, so wie das Tommy Weisbecker Haus.

Mural Kreuzberg

„Tommy Weisbecker Haus“ – Andreas Dornbusch

Die ganze Fassade ist ein Kunstwerk und mittlerweile Berliner Zeitgeschichte: Sie zeigt gesellschaftskritische Bilder aus den 1980er Jahren. Lauft um das ganze Haus, es lohnt sich und das Elefanten Mural ist quasi direkt nebenan am Basketballplatz.

Künstlerische Leitung: Andreas Dornbusch
Wo zu finden?
U-Bahn: Hallesches Tor (U1), Wilhelmstraße 9, 10963 Berlin

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„Astronaut / Cosmonaut“ – Victor Ash

Der Name steht für die Vereinigung von Astronaut (von den Amerikanern) und Cosmonaut (Russische Bezeichung für Raumfahrer). Er spielt auf den Wettlauf ins All in den 1960er Jahren an. Auch der Standort in der Nähe der Mauer der im kalten Krieg geteilten Stadt ist wohl gewählt. Steht doch dieses wie kein Anderes als Symbol des kalten Krieges. Der schwerelose Astronaut an der Skalitzer Str. in Kreuzberg wurde vom Künstler Victor Ash nur mit schwarzer Farbe kreiert. Es wirkt wie ein Stencil, das die ganze Fassade einnimmt. In der Umgebung war einst noch ein Autohaus, dessen Scheinwerfer und wehenden Flaggen nachts dem ganzen Bild noch eine ausdrucksstarke, lebendige Note gaben. Leider wurde es 2019 abgerissen.

Künstler: Victor Ash
Entstanden: 2007
Wo zu finden: Oranienstr. 195, 10999 Berlin (Mariannenstr. Ecke Skalitzer Str.) Nimm am Besten die U-Bahn: Kottbusser Tor (U1, U8) und dann sind es 5 min Fußweg

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„Pink Man oder Leviathan“ – Blu

Ein wenig verstörend wirkt der rosafarbene Riese, der sich aus vielen kleinen nackten Geschöpfen zusammen setzt. Auf seiner Hand befindet sich ein einzelner weißer Mensch und es scheint fast so, als würde er von der Masse des rosafarbenen Menschen verschluckt werden. Das Bild symbolisiert, wie viele Menschen zusammen eine monströse Einheit bilden können, die gemeinsam jede Individualität verschlucken.

Künstler: italienischer Künstler Blu
Entstanden: 2007
Wo zu finden: Falckensteinstr. 47, 10997 Berlin (direkt an der Oberbaumbrücke) Nimm am besten die U-Bahn bis Schlesisches Tor oder Warschauer Str. (U1)

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„The Future Is Female“- Case Ma’Claim

„The Future Is Female“ lieferte Case Ma´Claim ein echtes Masterpiece in der Hauptstadt ab. Portraitiert hat er seinen Freund Benjamin und dessen Tochter Carla. Es gilt als eine Hommage an alle Väter, die ihren Töchter Gleichberechtigung und Selbstbewusstsein vermitteln.

U-Bhf Schönleinstraße 

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„My home might be no palace, but we can share it if you like.“ – Herakut

Anläßlich des Berlin Mural Festes hat das deutsche Künstlerduo HERAKUT  (Hera, Jasmin Siddiqui und  Akut, Falk Lehmann)  zwei Wände in Berlin gestaltet. Ihre Bilder sind fotorealistische Motive mit Textelementen, die berühren und zum Nachdenken anregen sollen.

Künstler: Herakut

Wo zu finden?
Diese fantastische Mural findest du in Kreuzberg in der Luckauer Str 14, Berlin

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„As Long As You Are Standing, Give A Hand To Those Who Have Fallen“ – Herakut

Herakut haben dieses Mural in Zusammenarbeit dem talentierten Schweizer Kollegen Wes21 und Onur geschaffen. Für mich spricht es in erster Linie von Nächstenliebe.

Künstler: Herakut, Wes21 und Onur
Wo zu finden?
Befindet sich in der Stromstraße 36 in Berlin-Moabit.

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„We are many, but allways one“ – Elle

ELLE stammt aus Brooklyn in NY und begann vor einigen Jahren als illegale Graffiti-Künstlerin. Inzwischen gilt sie als eine der besten Street-Artists, ist sehr gefragt und ständig unterwegs. Für ihre Kunst nutzt sie Spraydosen, Pumpflaschen, Stencils, Farbroller und weitere Hilfsmittel – quasi Facetten der Street-Ar. Und damit hinterlässt sie ihre Handschrift in den Städten der Welt. Collagenartig miteinander kombinierte Bilder sind mittlerweile das Markenzeichen der renommierten Graffiti-Künstlerin ELLE. Der Name dieses Murals ist Programm „We are many, but allways one“

Künstler: Elle
Entstanden: 2018
Wo zu finden?
Befindet sich in der Wiener Straße 42, 10999 Berlin In unmittelbarer Umgebung des Görlitzer Parks und weiterer Murals

Mural / Street Art

„Tomorrow never come“ – Natalia Rak

Die klassisch ausgebildete polnische Künstlerin Natalia Rak verwendet lebendige Farben, um fantastische Szenen zu schaffen, die oft den Alltag und das Surreale vermischen. Hier schafft sie ein skurriles Bild auf einer der typischen Feuerwände. Fast wirkt das Motiv vorübergehende Flucht aus dem Alltag.

Künstler: Natalia Rak
Entstanden: 2018
Wo zu finden?
Befindet sich in der Görlitzer Straße 49, 10997 Berlin (vis a vis zum Görlitzer Park) In dieser Ecke gibt es einige Murals zu entdecken. So auch „The Yellow Man“. Laufe dazu einfach die Oppelner Straße hoch in Richtung U-Bahn.

Mural / Street Art

„The Yellow Man“ – Os Gemeos

Das Mural wurde von dem brasilianischen Duo „Os Gêmeos“, was übersetzt „die Zwillinge“ heißt, kreiert. Dahinter verbergen sich die Brüder Otávio und Gustavo Pandolfo. Ihr Kunstwerk des „Yellow Man“ wurde einen kleine Berühmtheit in Berlin, wo es im Rahmen der zweiten Backjumps Live Issue entstand. Das Streetart-Magazin „Backjumps“ organisierte ein Projekt mit dem Motto „Turn the city into a magazin“, welches verschiedene Künstler aktivierte, die ihre Werke überall in der Hauptstadt platzierten.

Künstler: Os Gêmeos / Otávio und Gustavo Pandolfo
Entstanden: 2005
Wo zu finden?
Befindet sich in der (in Fußdistanz zum U-Bahnhof „Schlesisches Tor“) Biege dazu von der Skalitzer Straße in die Oppelner Straße ein.

Street Art Berlin

„Eternal Spring“ – Murales Kollektiv

Gestaltet wurde dieses Mural vom ‚Murales Collective‘. Als das allererste „Murales“ -Projekt ist es das Ergebnis einer phänomenalen Zusammenarbeit zwischen den beiden deutschen Künstlern Sokar uno und Nasca 1. Die beiden Solokünstler haben ihr erstaunliches Talent für dieses Projekt kombiniert und dieses atemberaubende Wandbild in der Kurfürstenstraße in Schöneberg Berlin geschaffen. Bekannt als Berlins beliebtes Rotlichtviertel, beschlossen die Künstler, dieses Gebiet buchstäblich in ein besseres Licht zu rücken. Das Konzept war also eine zeitgenössische Interpretation von Rodings Skulptur „Der ewige Frühling“, die zwei miteinander verflochtene Liebenden für die Ewigkeit zeigt. Ein Symbol für echte Liebe. In dem Virtel in der Tat ein Hingucker.

Künstler: Murales Collective‘ bestehend aus Nasca 1, Sokar Uno und Christian Hinz (Kera1)
Entstanden: 2017 (?)
Wo zu finden?
Es befindet sich in Schöneberg in der Kurfürstenstraße 145, Ecke Frobenstraße (U-Bahnhof Kurfürstenstraße)

Street Art Berlin

„First day zero“ – Size Two

Leider weiß ich nicht sehr viel über dieses Motiv. Nur, dass es von „Size Two“ sehr spontan und anlässlich des Berlin Mural Fests entstanden ist.

Künstler: Size Two
Entstanden: 2018
Wo zu finden?
Du findest das Mural in der Herrmannstraße 198, 12049 Berlin; Man übersieht es leicht, wenn man aus Richtung U-Bahn Leinestraße  (U8) kommt. Es befindet sich an der rechten Seite neben dem Eingang zum Biomarkt.

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„If Walls Could Talk“ – Marcus Haas Die Dixons aka Xi-Design feat. Size Two & Mario Mankey

“If walls could talk” – War ein Projektes von der Talenthouse Kreativplattform, das zur Erschaffung und Einreichung von 396 Designs aus ca. 60 Ländern führte.

Ausgewählt wurde der Entwurf von Marcus Haas, der mit Hilfe der Kunstgruppe Xi-Design und den Künstlern Size Two und Mario Mankey einen mega Hingucker kreierte. Das Mural bildet einen riesigen aufgeschnittenen Fleischbrocken dar, welches sinnbildlich für die Teilung Deutschlands steht. Auf der Klinge ist “Berlin 1961-1989” zu lesen. Demnach bezieht sich das Werk auf eine der prägendsten Zeiten der Berliner Geschichte. Marcus Haas geht damit ganz klar darauf ein, dass die Teilung des Fleischbrockens durch das Messer, sich sinnbildlich auf die Teilung der Stadt in Ost- und Westberlin bezieht. Dem gewillten Betrachter wird zudem auffallen, dass sich die Stadtgrenze und die Berliner Stadtteile in der Faserung des Fleisches widerspiegeln. Durch seine Lage ist das Kunstwerk zudem einem Teil des Mauerdenkmals geworden, obwohl zunächst nur angedacht war, dass es für 3 Monate an der Hauswand bleibt.

Künstler: Marcus Haas mit Kunstgruppe Xi-Design und den Künstlern Size Two und Mario Mankey
Entstanden: 2016
Wo zu finden?  Du findest das Wandbild gegenüber der Berliner Mauer in der Bernauer Straße/ Ecke Strelitzer Straße Hausnr. 28 (2 min. Fußweg von der U-Bahn Bernauer Straße), in direkter Umgebung befindet sich das Seemann-Mural von Stereoheat & Skenar73

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„unknown“ (Projektname nicht bekannt) – Stereoheat & Skenar73

Inspiriert duch die nordischen Straßennamen der angrenzenden Häuser haben Max Roche aka StereoHeat zusammen mit Skenar73 ein sehr originelles, nordisches Seeman-Mural abgeliefert.

Künstler: Max Roche aka StereoHeat zusammen mit Skenar73
Entstanden: 2018
Wo zu finden? Stralsunder Straße 33 (5 min. Fußweg von der U-Bahn Bernauer Straße), in direkter Umgebung befindet sich das „If Walls Could Talk“ Mural

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„One Wall“ (Projektname) – TelmoMiel & James Ballough

Ebenfalls anlässlich des Berlin Mural Fests entstanden ist dieses Kunsttwerk der Niederländer TelmoMiel & James Ballough. Das Duo verbrachte eine Woche zusammen in Berlin und arbeitete an einem atemberaubenden neuen Stück, welches das Schaffen der Beiden Straßenkünstler perfekt miteinander verbindet. Die Beiden bemalten die große Wand für das Berliner Wandfest mit dem von Urban Nation vorgeschlagenen „Unity“ -Konzept und mischten ihre lückenhaften und segmentierten Bilder mit den glitchy Porträts des Bulloughs auf eine Weise, die ihrer beiden Stile erstaunlich gut entspricht.

Künstler: TelmoMiel & James Ballough
Entstanden: 2018
Wo zu finden? Bernburger Straße 35, 10963 Berlin in Fußdistanz zum S Anhalter Bahnhof (S1, S2, S25, S26, Busse: M29 & M41)


Diesen Blogbeitrag sehe ich als ein vortlaufendes Projekt. Wann immer ich neues Mural entdecke, werde ich es hier in meine Sammlung aufnehmen. Es bleibt also spannend. Ich hoffe du findest dein Lieblingsmural. Noch mehr Inspiration gefällig? In meinem Flickr-Album sammle ich alle Aufnahmen zum besseren Überblick. Klick dich hier rein! Ansonsten freue ich mich riesig, wenn du hier kommentierst, ob dir meine Sammlung und Hintergrundinformationen gefallen haben.

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Volunteering_Loewen_Millionen_Dollar_Business_Naivitaet_Freiwilligen

Volunteering mit Löwen & das Millionen Dollar Business mit der Naivität von Freiwilligen

Freiwilligenarbeit mit Löwen und anderen Tieren in Afrika klingt so romantisch und wertvoll, aber den meisten Volunteers ist gar nicht klar, welchen Schaden sie damit anrichten und welches BigBusiness sie durch ihr vermeintliches Engagment unterstützen.

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Ein flauschiges Löwenbaby im Arm halten, mit der Flasche aufziehen und ein Foto für die Nachwelt auf Instagram posten. Dieses Bild haben viele Volunteers aus der ganzen Welt im Kopf. In ihrem Drang Gutes zu tun und das auch zu zeigen, blenden sie die Schattenseiten absolut aus. Deshalb möchte ich meine Geschichte mit dir teilen und ein Bewußtsein dafür schaffen, was wirklich mit den Löwen passiert.

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Freiwilligenarbeit mit Löwen in Afrika – meine Erfahrung

Ich bin in Simbabwe unterwegs. Wir besuchen den „Antelope Park“ als Teil unseres gebuchten Pakets. Über dieses Ausflugsziel weiß ich nichts weiter, als das es ein Stopover am Rand der Strecke ist. Als wir dort ankommen parkt der Truck neben Löwenzwingern und wir erfahren, dass alle Tiere hier gerettet wurden. Das sie im Park eine neue Heimat gefunden und liebevoll aufgezogen werden. „Liebevoll?“ „Heimat?“ seht ihr etwas Anderes als ich?

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Ich springe vom Truck und laufe das Gatter ab. Meine Hauskatzen haben in meiner Wohnung mehr Platz, als dieser Löwe hier im Zwinger. Das Gelände des Parks ist riesig, warum also, wird das Tier im Mini-Gatter gehalten und das in praller Sonne, ohne einen schattenspendenden Baum oder Unterstand? Mir fällt ein weiterer viel zu kleiner Löwenzwinger auf, hier sind zudem drei Tiere untergebracht. An ihren Trampelpfaden entlang des Zaunes und ihrem Verhalten kann auch der Leihe erahnen, dass die Löwen eine Verhaltensstörung aufweisen. Kommt nur mir das komisch vor, frage ich in die Runde?

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Löwe & Freiwilligenarbeit – die Gelddruckmaschinen

Eine Mitreisende weigert sich vehemend den Truck zu verlassen und klärt mich über Lion-Parks, wie diesen, auf. Die Tiere werden im Alter von 6 Wochen von ihren Müttern getrennt, um dann durch die Hände von zahlenden Volunteers mit Flasche aufgezogen zu werden. Bis sie soweit sind, dass sie mit wiederum zahlenden Touristen so genannte „Lion Walks“ machen können. Diese kosten so um die 90 Dollar. Werden sie auch für diese Spaziergänge zu groß und zu einer Gefahr für die Touristen, werden sie weiterverkauft.

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Trophäenjäger zahlen zwischen 50.000 und 150.000 Dollar für den Abschuss eines ausgewachsenen Löwen. Dazu werden die Tiere in Käfige gesteckt und aus sicherer Distanz vom „Jäger“ erschossen, der sich dann mit dem toten Tier in Heldenpose ablichten lässt. Es ist gelinde gesprochen eine Hinrichtung. Mit echter Jagd hat dieses Canned Hunting (Gatterjagd) nichts zu tun.

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Das ist dann aber immer noch nicht das Ende der Geldmaschine „Löwe“. Eine weitere lukrative Einnahmequelle der Löwenzucht bietet der asiatische Markt, wo die Knochen der Löwen zur begehrten traditionellen Medizin verarbeitet werden. Die Kadaver werden also auch noch gewinnbringend ausgeschlachtet. Allein die Knochen und der Schädel bringen weitere 3.000 Dollar.

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„Der Tot ist ein riesen Geschäft, allerdings fängt dieses bei Löwen schon mit ihrer Geburt an.“

Dabei beschreiben Websitenbetreiber der Löwenparks ihre Angebote mit wohlklingenden Worten wie „Öko-Tourismus“, „Nachhaltigkeit“, „Erhalt von vom Aussterben bedrohter Arten“. Sie suggerieren dem Leser, dass er mit seinem Einsatz hier, tatsächlich etwas Gutes für die Tierwelt Afrikas tun könnte.

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Löwenbabys, Freiwilligenarbeit und die richtigen Fragen an die Betreiber

Ich bin geschockt von dem, was ich hier erfahre und will es nicht so recht glauben. Während eine Gruppe englischer Touristen gerade eine Führung bekommt, klinke ich mich in das Gespräch ein und stelle die richtigen Fragen mit dem Background den ich jetzt habe. Der Guide redet sich raus. Fotos sind übrigens ab dem Zeitpunkt nicht mehr erwünscht.

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Dafür berichtet er großmütig, die Babys seien verstoßen worden, man wollte sie retten und sie werden wieder ausgewildert. Ich hake erneut nach. Wieviele Tiere sind in den letzten 20ig Jahren wieder in die Freiheit entlassen worden, frage ich. Er druckst rum und gibt zu, dass noch kein einziger Löwe jemals wieder in die Wildnis zurück geführt wurde. Angeblich, weil sie so an die Menschen gewohnt waren und deshalb nicht ausgewildert werden konnten. Verständlich, wenn man sie mit der Flasche von Hand groß zieht, mit ihnen spazieren geht und sie wie ein Haustier behandelt.

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Löwenbabys in Massen verwaist?

Fachleute schätzen, dass es zwischen 20.000 und 39.000 wild lebende Löwen auf dem gesamten, riesigen, afrikanischem Kontinent gibt. Wir sprechen hier über 30,2 Millionen km² von zum Teil unberührter Wildnis und Wüsten. Es sind immer nur seltene Einzelfälle, in denen Löwenmütter ihre Babys nicht annehmen und diese auch nicht von Mitgliedern des Rudels aufgezogen werden. Man stelle sich vor, wie viele Löwenwaisen es dann tatsächlich gibt, die wiederum mutterseelenallein durch die Weiten Afrikas stolpern, zufällig gefunden und dann von emsigen Helfern gerettet werden.

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Wenn man mal versucht hat, Löwen in freier Wildbahn zu finden und zu fotografieren, dann weiß man, dass dies gar nicht so einfach ist. Ich habe 10 Jahre lang überhaupt kein Löwenbaby gesehen und ich habe schon an die 70ig Safaris gemacht und war tagelang im Busch. Man kann sich also recht leicht ausmalen, dass ein verweister Nachwuchs nicht in den Stunden vor dem Verhungern/ Verdursten überhaupt gefunden wird. Würde man sie zudem dann nicht lokal in den einzelnen Ländern/Regionen aufziehen? Wie also kommt es zu der Masse an bedürftigen Löwenbabys die Freiwillige brauchen, die sie von Haund aufziehen und noch dazu in eher touristisch erschlossenen Gegenden?

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Ein Blick den ich nie vergessen werde

Ich stehe am Gitter, wo der Löwe seit nun mehr einer Stunde im Kreis läuft. Er stoppt vor mir und sieht mich direkt an. Sein Blick geht mir durch Mark und Bein. Als wolle er mir sagen: „Sieh genau hin, was sie hier mit mir machen.“ Im gleichen Moment schießen mir die Tränen in die Augen. Wie kann man ein so stolzes Tier nur so verachtungswürdig halten und sich dann noch als „Retter“ betiteln. Ich muss an meine Katerchen daheim denken, werde wütent, aufgebracht und will Antworten.

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Volunteers und der Preis der Freiwilligenarbeit

Hinter der zentralen Lodge finde ich einen Pool mit jungen Frauen, die herumplanschen, lesen und das schöne Wetter genießen. Ich spreche sie an, zeige mich interessiert an ihrem Engagment und erfahre so mehr über ihr Alter, ihre Herkunft und dem, was sie hier machen.

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Die Mädchen kommen aus Europa oder den Staaten, haben gerade die Schule oder das Studium beendet und „engagieren“ sich in Afrika für Löwen. Stolz erzählen sie, wie sie sich in Schichten, um so ein armes, kleines Löwenbaby kümmern. „Das klingt verlockend, so ein flauschiges Katzenbaby mit der Flasche aufzuziehen, es zu streicheln und zu knuddeln.“ gebe ich vor und frage im nächsten Atemzug nach, was das denn koste. Ich würde das ja auch zu gerne machen.

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Die Preisangaben gehen auseinander. Im Schnitt sprechen die Mädchen von 4.500 Dollar bis 6.000 Dollar für den Aufenthalt hier inkl. Flughafentransfer, eine basic Unterkunft und einfachstes Essen für zwei Wochen Volunteereinsatz. Gehen wir mal nur von zwei Mädchen aus, die für die Fürsorge eines Löwenbabys zuständig sind, dann sind das satte 120.000‬ Dollar in 6 Monaten (2x ca. 5.000 Dollar für 2 Wo). Ich sehe hier aber rund 15 Mädchen und nicht alle haben gerade frei und amüsieren sich im Pool.

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Rechnet man dann noch mal weiter, was der Junglöwe pro Lion Walk, für das Trophy Hunting (120.000 Dollar) und das Ausschlachten bringt, dann stehen wir hier vor einem Millionen Dollar Business. Allein in Südafrika geht man von 1.500 extra gezüchteten Tieren aus, was einem Gesamtwert von 375.000.000 Dollar entspricht, wenn man von „nur“ 250.000 Dollar je Tier ausgeht. Ich bin sprachlos.

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Keinen Cent fürs Morden der Löwen

Inzwischen kocht es in mir und ich will nur noch weg. Ich möchte nicht an einem Ort sein, der Profit aus diesen armen Geschöpfen schlägt und ich möchte, dass jeder junge Menschen sich bewußt wird, dass es hier nicht darum geht, etwas Gutes zu tun. Lion Parks wie dieser, sind für die Inhaber eine Gelddruckmaschine. Sie nutzen naive junge Menschen aus, betreiben skupellose Tierhaltung und geben die Löwen anschließend noch fürs kaltblütige Käfigabschlachten weiter. Was für ein krankes Business.

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Meine Bitte

Ich hoffe meine Geschichte war ein „Eye opener“ und das tragische Schicksal dieser Tiere kommt ins Bewußtsein aller Reisenden und Helfer. Bitte, bitte unterstützt solche Projekte nicht mit eurem Geld oder eurer Zeit. Nehmt nicht an Steichel- oder Spazierausflügen teil und verzwichtet zudem auf Selfies. Übernehmt Verantwortung zum Wohl der Tiere. Wenn wir ein Bewußtsein dafür schaffen und diese Projekte ächten, dann wird es sie in Zukunft nicht mehr geben.

Wenn du ein Engagment, als Freiwilliger im Bereich Tierschutz und Wildlife in Betracht ziehst, solltest du die Veranstalter und angebotenen Projekte immer genau prüfen, kritisch hinterfragen – und auf keinen Fall zu gutgläubig sein.

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Freiwilligenarbeit – So erkennst du sinnvolle und artgerechte Wildlife-Projekte:

  1. Engagiere dich nur in zertifizierten WildlifeProjekten! Sie tragen zum Artenschutz bei, indem sie den natürlichen Lebensraum der Tiere schützen und ihnen so ein Leben in freier Wildbahn ermöglichen, anstatt Löwen und andere Wildtiere in Gefangenschaft zu züchten. Zudem kannst du die Wildtiere in ihrem natürlichen Verhalten beobachten und eine Menge lernen.
  2. Wildtiere sind keine Haus- oder gar Streicheltiere. Der Kontakt mit Menschen ist nicht natürlich und in keinem Fall normal. Nur im Ausnahmefall sollten Wildtiere mit Menschen in Kontakt kommen. Also bei Krankheiten, Verletzungen oder den Folgen von Wilderei. Sei dir sicher, dass es bisher nicht ein Auswilderungsprogramm gibt, die in Gefangenschaft gezüchtete Löwen erfolgreich in die Wildnis entlassen haben.
  3. Halte dich auch als Reisender von „Streichelzoo“-Projekten und Lions Walks fern. Ein Schnappschuss oder Spaziergang mit einem niedlichen Löwennachwuchs ist nicht gerechtfertigt! Die Tatsache, dass dieses Tier für dein Foto viel zu früh von seiner Mutter getrennt wird und in Gefangenschaft aufwachsen muss, sollte dir bewußt sein.
  4. Informiere dich sorgfältig über diese Thematik und schärfe dein Bewusstsein für sinnvolle Wildlifeprojekte. Vergiss nie, dass es bei einem Tierschutzprojekt nicht um Instagramaufnahmen, sondern rein um das Tierwohl geht.
  5. Bitte sieh dir dazu auch den vielbeachteten Film „Blood Lions“ an:

Hinweis zum Bildmaterial:

Die Fotos der Löwen sind aus meiner Sammlung von dieser und weiterer Reisen in Afrika. Nur die Bilder mit den Zäunen um die Tiere, sind tatsächlich aus dem Antelope Park, zu dem diese Geschichte gehört. Da ich aber aufzeigen möchte, was für wunderbare, schützenwerte Geschöpfe Löwen sind, habe ich auch meine anderen Fotos mit einfließen lassen. Entschuldigt, wenn die Bilder manchmal nicht kristallscharf sind. Da ich finde, dass ein Blick oft mehr als tausend Worte sagt, habe ich mich mich für die Bildaussage statt Schärfe entschieden und ich hoffe das richtig eingefangen und wiedergegeben zu haben.

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Ich würde mich von Herzen über ein Feedback im Kommentarfeld zu dem Artikel freuen. Einfach, weil es mir ein Anliegen war, darüber zu schreiben. Selbstverständlich bin ich immer auch für Fragen zu erreichen – via Formular, Social Media oder Skype. Dankeschön.

10_Gründe_warum_du_in_Ferienlager_für_Erwachsene_musst_01

10 Gründe warum du in ein Ferienlager für Erwachsene musst

Ein Ferienlager für Erwachsene ist eigentlich nichts Anderes, als ein Ferienlager für Kinder und Jugendliche, nur halt mit der Einschränkung, dass man 18 Jahre sein muss und Kinder eben gerade nicht gestattet sind. Ansonsten erlebst du hier die gleichen phantastischen Momente, mit loderndem Lagerfeuer, unbeschwertem Zeitvertreib, lustigen Wettlämpfen,  grusligen Nachtwanderungen, Zelten unterm Sternenhimmel und viel Spaß mit Gleichgesinnten.

Vielleicht erinnerst du dich ja noch an deine Kindheit und die Sommer im Ferienalager? An die unbeschwerte, elternlose Zeit? An Zeltatmosphäre, neue Freunde, wildes Toben und verrückte Spiele? Und womöglich sehnst du dich auch manchmal nach dieser verrückten Zeit zurück? Dann könnte eine Reise in ein Ferienlager genau das Richtige für dich sein. Ich nenne dir 10 Punkte, warum sich so eine Zeitreise für dich lohnen könnte!

1.) Hol dir die Kindheit zurück

Du hast es geliebt in deiner Kindheit in ein Ferienlager zu reisen, mit Gleichgesinnten verrückte Dinge zu machen und den Sommer deines Lebens zu haben? Mit einem Ferienlager für Erwachsene holst du dir diese Zeit zurück, denn hier findest du alles, was es damals auch schon gab und es so gut gemacht hat, zurück.

2.) Zeitlos leben

Du bist gestresst von der Hektik des Alltags, vom permantenten Zeit-Tracken bei der Arbeit und dem pausenlosen Termindruck, der dich überall hin verfolgt? In einem Ferienlager kannst du das alles vergessen, denn hier lebst du zeitlos. Alle Uhren, Handys, Choronographen und digitalen Zeitanzeigen sind hier strikt verboten. Alles elektronische Gerät wird beim Einchecken abgegeben, auch wenn sich das erstmal komisch anfühlt. Im Laufe der nächsten Stunden wirst du das aber schnell vergessen haben und auch, welche Rolle Zeit in deinem Leben mal gespielt hat. Was zählt ist das hier und jetzt und genau das lernest du wieder schätzen.

3.) Freundschafen schließen

So wie uns der Alltag oft gefangen hält, so starr sind wir auch geworden, wenn es um neue Freundschaften geht. Eingefahrene Strukturen und ein festes Umfeld lassen keinen Raum für Neues und schon gar nicht für neue Kontakte. Hier im Ferienlager kannst du gar nicht anders, als dich auf neue Menschen einzulassen und genau diesen Umstand wirst du liebenlernen. Du verbringst deine Zeit mit spannenden Charakteren bei Workshops oder challengst dich in Wettkämpfen mit ihnen. Da bleibt kein Raum zu fremdeln oder sich abzuschotten. Wenn du willst, dann eröffnet dir das Camp ganz neue Möglichkeiten hier Freundschaften zu schließen. Es liegt nur an dir, dich darauf einzulassen.

4.) Social Media und digital Detox

So wie du jede Zeit ablegst beim Check-In im Camp, so legst du auch all deine Technik ab. Es sind weder Smartphone noch Digigalkameras erlaubt. Das muss man erstmal wollen, aber auch hier wirst du schnell merken, wie sich etwas bei dir verändert. Wie das Gefühl verschwindet, ständig nach der Technik zu schauen. Du wirst es genießen, mal nicht adhoc antworten zu müssen, wenn du Nachricht auf dein Smatphone erhälst und du wirst dir das Recht rausnehmen nicht erreichbar zu sein. Stunde um Stunde wirst du merken, wie unwichtig Facebook, TikTok und Co. doch eigentlich sind.

5.) Probier dich aus

Im Ferienlager gibt es jede Menge Workshops bei denen man sich ausprobieren kann. Survivaltraining im Wald, Meerjungfrauenschwimmen im See, Yoga unterm Sternenhimmel oder Bogenschießen auf dem Feld. Ganz egal, wonach dir der Sinn steht – hier hast du die Möglichkeit ganz neue Fertigkeiten oder Interessen zu entdecken. Zudem bewegst du dich in einer sicheren Gruppe, weit weg von Zuhause. Ein mögliches Scheitern, was die Teilnahme im Heimatverein vielleicht schwierig für dich macht, ist hier kein Thema.

6.) Erspüre dich

Allzu oft haben wir die „Connection“ zu uns selbst verloren. Was jetzt hilft, ist einfach mal wieder weg zu sein. Sich abzukoppeln von der normalen Welt und wieder in sich spüren. Nutze die Zeit und höre wieder in dich, erspüre deine Wünsche und Bedürfnisse und lebe danach. Einzigartige Momente und Einsichten sind dir sicher.

7.) Lass Grenzen hinter dir

Oft blockieren uns Glaubenssätze wie: „Ich bin nicht gut genug“, „Ich trau mich das eh nicht“ oder „Was sollen die anderen bloß denken?“. Die Community hier ist anders und das wirst du schnell merken. Lass also die Schranken im Kopf sein, löse die Handbremse und trau dich! Kleide dich, wie du es magst. Spring nachts nackt in den See oder performe auf der Bühne. Hier kannst du einfach alles hinter dir lassen und befreit das tun, wozu du dich berufen fühlst.

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8.) Verbinde dich mit der Natur

Die Natur ist ein Heiler und schon ein Tag in einem Zeltlager im Grünen wird dir unfassbar gut tun. Wieder den Tiergeräuschen lauschen, das Gras unter deinen Füßen spüren, in das klare Wasser des Sees eintauchen und den Wind in den Haaren spüren. Du wirst tief atmen, um die frische Luft in deine Lungen aufzunehmen und genau solche Erfahrungen werden dir auch die Natur wieder näher bringen.

9.) Hol dir Ruhe zurück

Kennst du dieses Grundrauschen? Wo auch immer wir uns bewegen, nirgends ist es absolut still. Immer und überall begleiten uns Zivilisationsgeräusche. Stell dir also vor, du sitzt nachts mitten im Wald und hörst in die Dunkelheit. Nur eine leichte Bewegung der Blätter über dir nimmst du war. Hier und da ein nachtaktiver Vogel aber sonst umgibt dich nur Stille. Ist das nicht ein wunderbar beruhigender Gedanke?

10.) Entdecke die Einfachheit

Das einfache Leben lehrt uns am Meisten, dass es nicht viel braucht um glücklich zu sein. Weder dein schickes Auto, deine Alexa, die Designerclamotten noch sonst irgendwas wirst du hier vermissen, weil einfach alles perfekt ist, wie es ist. Basic zwar, aber ausreichend. Viel wichtiger sind die Momente mit den Menschen, die Begegnungen und Erfahrungen und genau das wird dein Eye-opener für ein einfaches Leben sein.

Neugierig geworden auf ein Ferienlager für Erwachsene?

Dann lies doch mal, wie ich mein erstes Ferienlager nach der Jugend so erlebt habe: „Sommerjung Ferienlager für Erwachsene – eine Ode an die Kindheitund vielleicht macht es ja Lust, bald schon selbst in dein Abenteuer zu starten!

In diesem Sinne: #getupandrock

Als Alleinreisende auf Kreuzfahrt in Alaska – Erfahrungsbericht

„Als Alleinreisende auf Kreuzfahrt zu gehen, wie ist das so?“ Diese Frage erreichte mich immer wieder nach meiner Cruise von Vancouver nach Anchorage. Weil es mir ein Anliegen ist anderen zu helfen, möchte ich meine Erfahrung gerne teilen, um ihnen Mut zu machen, selbst mal in so ein Abenteuer zu starten.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Alleinreisende auf Kreuzfahrt – Eine Grundsatzentscheidung

Ich reise viel und ganz unterschiedlich: Das kann die Solo-Backpackingtour durch Südamerika sein, die Gruppenreise durch Simbabwe, ein Road Trip mit Freundin auf Zypern oder ganz klassisch der Pauschalurlaub mit Partner. Ich lege mich nicht fest, ob es ein Campingtrip ist, ich bei AirBnB-Anbietern wohne oder Luxus-Hotels besuche. Für mich hat jede Reiseform ihre Qualitäten, passt sich dem Budget und den Möglichkeiten an.

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Warum eine Kreuzfahrt

Womit ich bisher noch nie gereist bin, waren Kreuzfahrtschiffe. Aber angefeuert durch ein paar Freunde, die schon viele Jahre auf Cruise-Schiffen arbeiten, wurde ich neugierig auf diese Form des Unterwegsseins. Sie alle lieben ihren Job und den damit verbundenen Lifestyle über alles und machen immer riesig Lust aufs Reisen mit ihren Bildern im Netz. Aber ob das auch zu mir passte?

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Den größten Vorteil an einer Kreuzfahrt, sehe ich darin, dass man einmal seine Kabine bezieht, aber täglich an anderen Orten ist und richtig viel entdecken kann ohne wertvolle Urlaubszeit zu verlieren. Wer mal lange Zeit auf einem Backpacktrip unterwegs war, der weiß, wie zeitfressend und nervenaufreibend es ist, jeden Tag aufs Neue eine Unterkunft zu finden, einzuchecken, auszupacken und sich zurechtzufinden. Nach 4 Monaten on Tour in Südamerika hab ich es nur noch gehasst, ständig woanders zu übernachten.

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Also kam mir die Idee mit der Kreuzfahrt wieder in den Sinn. Allerdings stand ich vor zwei Problemen: Nicht jeder meiner Freunde begeistert sich für Alaska und ist bereit, in so eine Reise mehr zu investieren, als in einen Pauschalurlaub am Mittelmeer. Noch dazu kennen wir ja alle die gängigen Vorurteile gegenüber Kreuzfahrten: „Eine Cruise ist nur was für Reiche“, „…da muss man sich so aufbrezeln“ und „…da sind nur Rentner unterwegs.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Nun zugegeben, je nach Reiseform ist Alaska nicht gerade günstig zu bereisen, aber dafür ist es ein „Once-In-A-Lifetime-Adventure“ und mit einer pauschalen Urlaubsreise überhaupt nicht zu vergleichen. Seit vielen Jahren schon, schwärme ich von diesem Reiseziel, nur fand ich leider nie Jemanden, der diese Begeisterung auch teilte. Auf dieses Erlebnis verzichten wollte ich aber natürlich auch nicht.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Nur war mir auch wenig danach, selbstständig und tagelang mit dem Wohnmobil durch einsame Gegenden zu fahren. Nachts vielleicht völlig allein mit dem Camper irgendwo zu stehen und bei einem Problem mit dem Fahrzeug mir selbst überlassen zu sein.

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Und das war für mich dann auch der entscheidende Grund, mich für die Kreuzfahrt nach Alaska zu entscheiden. Zudem sah ich den Vorteil darin, dass ich völlig im Budget bleibe und mir um meine Sicherheit keine Gedanken machen musste. Was gerade für eine alleinreisende Frau ein wichtiger und nicht außer acht zu lassender Punkt ist.

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Doch gleichzeitig spukten eben diese Gedanken in meinem Kopf herum. „Bin ich vielleicht zu jung für eine Kreuzfahrt?“, „Werde ich mich einsam fühlen, wenn da nur Rentnerpärchen sind?“ oder „Wird es mir vielleicht sogar zu viel mit so vielen Menschen auf einem Schiff zu sein?“ Fragen über Fragen, aber beantworten kann man sich diese nur selbst, also entschied ich mich dazu, Kreuzfahrten einfach mal eine Chance zu geben. So eine Woche geht schnell rum und selbst wenn es nicht meinen Geschmack treffen sollte, ist so eine kurze Zeit gut machbar. Also startete meine erste Cruise!

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Schon fast übermütig vor Freude checkte ich in Vancouver auf der „Royal Princess“ ein, die mich in 7 Tagen durch die sogenannteInside-Passage“ nach Anchorage in Alaska bringen sollte. Und gleich im Cruise Terminal viel auf: „Nein, es wird keine Renternfahrt, aber auch kein Ausflug mit „Teenies“. Eine Reise durch Alaska ist nun mal auch kein Trip, der den partyfreudigen Zwanziger anspricht oder ins Budget von Teenagern fällt.

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Es gab ein paar junge Leute, Reisende meines Alters und natürlich auch Menschen in der Hochblüte ihres Lebens. Diese waren allerdings weit weg von tattrigen Rentnern. Ich würde sie, als die klassischen Best Ager beschreiben. Nun bin ich ja auch keine zwanzig mehr und die Entfernung zwischen Teenie und Sixty ungefähr die Gleiche. Da ich in der Regel auch mit beiden Altersklassen ganz gut klar komme, hab ich mich hier gut aufgehoben gefühlt und sah das Vorurteil, der Rentnerfahrt widerlegt.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Die Kabine – mein Zuhause für eine Woche

Meine Kabine war kein klassisches Single-Zimmer mit nur einem schmalen Bett, wie man sie in Hotels findet. Das finde ich persönlich ganz furchtbar. Ein Bett muss groß, kuschlig und der raumfüllende Mittelpunkt eines jeden Schlafzimmers sein, um sich darin wohlzufühlen. Besonders positiv ist mir also meine Kabine ins Auge gefallen.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Mein Bett erfüllte genau diese Kriterien und sollte die nächsten Tage der Platz für Träume sein. Überhaupt fand ich die Kabine sehr geräumig. Perfekt für eine Person, um sich auszubreiten und wohlzufühlen. Hier eine kleine Room-Tour für dich, damit du es dir besser vorstellen kannst:

Vermutlich hätte der viele Platz auch für zwei Personen gut gereicht. Aber um sich ein wenig wie ein Prinzesschen zu fühlen, fand ich die Räume auch genau passend für mich und meine Garderobe. Apropos Garderobe! Das ist natürlich auch so ein Punkt auf einer Kreuzfahrt und das aus vielerlei Gründen! 1x eingecheckt muss ich meine drei Koffer nicht dauernd rumschleppen, ich kann meine schönsten Sachen dabei haben und es gibt so viele Outfitmöglichkeiten auf einem Schiff!

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Ich hatte keine drei Koffer dabei, war aber trotzdem gut ausgerüstet. Sachen, mit denen man sich auf dem Schiff ganz normal bewegt, etwas hübschere Kleider für den Abend, Sportoutfit fürs Gym, den Badeanzug für den Pool und natürlich die Garderobe für die Outdoor-Abenteuerausflüge an Land.

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Mit meiner Kabine war ich also rundum glücklich. Für alles fand sich bequem Platz und ich genoss es ehrlicherweise auch, die Tasche beim Reisen mal auszupacken, die Blusen knitterfrei aufzuhängen und Ablagefächer für Kleinkram zu haben. Sonst lebe ich auf Reisen oft aus der Tasche, weil das Ein- und Auspacken einfach zu müßig ist, wenn man nur für ein oder zwei Nächte irgendwo ist.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Der Balkon – ein Stück Lebensgefühl

Besonders angetan war ich auch von meinem Balkon. Bevor man Kreuzfahrtreisender wird, überlegt man sicherlich, Geld zu sparen und eine Innenkabine zu buchen. Seid ich den Unterschied und das damit verbundene Lebensgefühl kenne, würde ich nur noch eine Kabine mit Balkon wählen. Es ist so herrlich da in aller Stille zu sitzen und die Landschaft vorbei ziehen zu sehen.

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Ein Schiff voller Möglichkeiten

Als Nächstes machte ich mich daran, das Schiff zu erkunden und zu schauen, welche Möglichkeiten ich hier hatte. Dabei war mir auch wichtig rauszufinden, wie spürbar die 3.500 Gäste auf dem Schiff sind. Da ich ein Mensch bin, der auch seinen Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten braucht, wollte ich herausfinden, wie es sich für mich anfühlt.

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Also lief ich das ganze Schiff von vorne nach hinten ab. Schaute mir alle Restaurants an, checkte die Sportmöglichkeiten, kam am Spa und den Shoppingmöglichkeiten vorbei. Nach einem Tag auf See hatte ich damit ein ganz gutes Gefühl für das Schiff und fand mich erstaunlich gut zurecht.

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Das Sonnendeck – mein Liebingsplatz

Und blieb letztlich am Liebsten auf dem Sonnendeck, denn das fand ich einfach nur großartig! Und während meiner ganzen Zeit auf dem Schiff ging es hier gemütlich einher. Mit einer kleinen Ausnahme. Als wir nämlich die Glacier Bay anfuhren, wurde es draußen an der Reeing voller. Aber immer noch so, dass man einen Platz zum Fotografieren und Filmen gefunden hat.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Früh morgens oder während der Abendfilm lief, hatte man das Oberdeck quasi für sich alleine. Was sicherlich auch an den Außentemperaturen lag. Mich hielt das nicht davon ab, hier morgens zu sporteln und abends Hollywood-Streifen zu schauen.

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Da es sich um eine Alaska-Kreuzfahrt handelte, war klimatisch- und jahreszeitbedingt (September), am Pool eher wenig los. Trotzdem fanden sich auch hier immer wieder Leute wie ich, die im heißen Whirlpool lagen und mit denen ich leicht ins Gespräch kommen konnte. (Ich habe hier bewusst ein Foto ausgewählt, wo keine Menschen in ihren Badesachen gezeigt werden, daher nicht wundern, wenn es gar so leer aussieht.)

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Die Sonnendecks – Entspannen in sagenhafter Natur

Auch in den hinteren Teilen des Schiffes gab es Decks, die nur wenig frequentiert waren. Hier saß ich in aller Ruhe in der Sonne und genoss den Blick auf die sagenhaft schöne Landschaft. Und keine Sorge, Alaska ist nicht immer fürchterlich kalt. Im Gegenteil, wer im Sommer reist, der hat tagsüber auch Temperaturen um die 30ig Grad. Vielleicht nicht in der Glacier Bay, aber in den anderen Orten die passiert werden.

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Die Restaurants – mehr als nur Ort der Verpflegung

Auf dem Schiff gibt es zwei Restaurants, die immer geöffnet sind und verschiedene Spezialitätenrestaurants mit Sitzplätzen, die reserviert werden müssen. Ich persönlich habe mich in den Buffet-Restaurants am Wohlsten gefühlt, weil ich einen sehr speziellen Ernährungsstil habe und die Auswahl für mich dort einfacher war. Das Angebot war umwerfend und egal, ob man Vegetarier ist oder so wie ich, sich zuckerfrei ernährt, hier wird garantiert jeder fündig. Aber natürlich habe ich auch Naschkatzen beobachtet, die voll auf ihre Kosten gekommen sind.

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Zudem liebe ich auf Reisen den Kontakt zu anderen Menschen und den Austausch mit ihnen. Hier konnte ich höflich fragen, ob ich mich dazu setzen darf und wurde immer herzlich am Tisch begrüßt. Daraus sind sehr viele, sehr wertvolle Gespräche entstanden und auch die ersten Boardfreundschaften. Es gibt also als Alleinreisende auch bei den Mahlzeiten keinen Grund sich abgeschottet oder gar einsam zu fühlen. Im Gegenteil, dass Schiff machte es mir einfach neue Freundschaften zu knüpfen.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Die Landausflüge – Abenteuer on the go

Zu einer Kreuzfahrt gehören aber natürlich auch die Landgänge. Hier hat man die Möglichkeit, sich Ausflüge zu buchen oder auf eigene Erkundungstour zu gehen. Ich habe immer eine Mischung gemacht. Mindestens einen Ausflug gebucht, aber ich bin auch alleine losgezogen und hab die Gegend für mich entdeckt. So war ich vormittags mit einem historischen Zug auf der Gold-Rausch-Route unterwegs, bin zum Whale Whatching rausgefahren oder war Kajaken. Den Nachmittag bin ich dann durch die Ortschaften geschlendert, war bummeln und habe viel fotografiert.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Das war für mich die perfekte Mischung aus Gesellschaft und Zeit für mich. Wer Bedenken hat, sich einsam zu fühlen, der kann sich natürlich auch mehr als einen Ausflug am Tag anschließen. Vielleicht hat man aber sogar schon Freundschaften auf dem Schiff geschlossen und zieht gemeinsam los.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Das Internet – Kontakt zur Außenwelt und mit den Lieben

Kontakthalten mit den Lieben daheim ist natürlich auch wichtig und ist hilfreich, sich nicht alleine zu fühlen. Ich habe ein Datenpaket für die gesamte Reise gehabt. Damit war ich auf der Kreuzfahrt immer via WLan mit dem Internet verbunden und konnte so Facebook checken, Stories posten oder WhatsApp Nachrichten empfangen. Bei meinem Schlendern übers Schiff habe ich auch ein Internet-Café entdeckt, wenn die Sehnsucht zu groß sein sollte, kann man sich auch hier einloggen und mit Freunden und Familie auf großen Monitoren Videochatten.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Das Entertainment – Bordunterhaltung par excellence

Besonders vor den Seetagen und Abenden hatte ich etwas Bedenken, in die Verlegenheit zu geraten mich verloren oder gar einsam zu fühlen. Aber auf dem Schiff ist natürlich immer jede Menge Entertainment geboten, bei der man Unterhaltung und Konakt zu Mitreisenden findet. Bei der Vielfalt an Angeboten findet sich zu jeder Tageszeit eine passende Aktivität.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Spieletreffs in der Bibliothek sind zum Beispiel eine hervorragende Möglichkeit, um soziale Kontakte zu knüpfen und beschäftigt zu sein. Oder wie wäre es mit einem Tanzabend? Ich habe diese Veranstaltungen geliebt, denn hier hatte man dann auch einen Grund, die schicken Kleider auszuführen und Make-up aufzulegen. Wann macht man das schon im Alltag? Wohl höchstens an Silvester und dann auch nur, wenn der Rahmen entsprechend ist. Für mich war es in jedem Fall ein Genuss und wann immer sich eine Gelegenheit bot, war ich dabei.

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Wer gerne in Gesellschaft ist, aber nicht unbedingt den persönlichen Kontakt braucht, der fühlt sich bestimmt auch bei Comedy-Events, Gala-Shows oder Vorträgen sehr wohl. Für mich war das auch stets eine gute Wahl unter Menschen zu sein. Welche Programmpunkte anstehen kann man über die App checken, sich darüber auch die eigenen Termine eintragen und im Blick behalten.

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Überall auf dem Schiff hatte man zudem an den Panels die Möglichkeit sich über das „Ocean Medaillon„einzuloggen und sich alle nötigen Informationen anzeigen zu lassen. Mir half das, immer alle Veranstaltungen und Termine im Blick zu behalten und rechtzeitig alle Räumlichkeiten zu finden. Zudem ist das Ocean Medaillon auch super praktisch, weil man nicht nur (vergleichbar mit einer Chipcard) sein Zimmer damit öffnen kann, sondern dieses auch zum Bezahlen nutzen kann. Oder man ordert via der App die Cocktails genau an den Ort, an den man sich gerade aufhält. Wandert man also vom Pool zu den Lieben, so findet der Kellern einen auch dort.

Kreuzfahrt von Vancouver nach Anchorage, Royal Princess

Als Alleinreisende auf Kreuzfahrt – Mein Fazit

Trotz der Bedenken im Freundeskreis und meiner Skepsis vor einer Kreuzfahrt, kann ich jetzt aus vollem Herzen sagen: Ich habe die Cruise geliebt, jede Minute genossen und genau die richtige Entscheidung damit getroffen, Alaska per Schiff zu entdecken und mich auch hier für den Marktführer zu entscheiden. Für mich war es der perfekte Weg als Alleinreisende unterwegs zu sein, mich sicher und nicht einsam zu fühlen.

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Zudem hat die Royal Princess genug Platz, für eine freiheitsliebende Seele wie mich. Die Mischung aus entdeckungsreichen und erholsamen Tagen an Board war auch ideal. So hat man viel gesehen und sich trotzdem erholen können. Von mir also alle Daumen hoch und ein absolutes „Unbedingt machen“! Neugierig geworden? Dann schau mal hier, ob eine Alaska-Kreuzfahrt etwas für dich sein könnte:

Kenntlichmachung

Ich wurde zu dieser Pressereise von Princess Cruise Deutschland eingeladen. Inkludiert war hier die Kreuzfahrt inkl. Verpflegung, wie bei solchen Angeboten für Journalisten üblich. Flüge, Unterkünfte vor der Reise und Landausflüge habe ich aus eigenem Budget finanziert. Darüber hinaus gab es keine Bezahlung. Meine persönliche Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

 

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Nomad Adventure Tours – Was packen für deinen Overlandtruck-Tour durch Afrika?

Du planst eine Overlandtrucktour durch Afrika, wie ihn zB. Nomad Adventure Tours anbietet und bist dir unsicher, was du einpacken sollst? Ich bin viel im südlichen Teil des Kontinents unterwegs und habe auch schon einen Überlandtrip von Tansania, über Malawi, Sambia bis zu den Victoria Falls in Simbabwe gemacht.

Meine Tipps für das richtige Gepäckstück, die praktikabelste Kleidung und Dinge, die dir in jedem Fall nützlich sein werden findest du hier. Ich bin überhaupt kein Packlisten-Typ, aber ich glaube mein Erfahrungsschatz kann dir helfen, um gut vorbereitet in dein Abenteuer zu starten.

Nomad Africa Adventure Trip

Reisetasche statt Koffer

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass du in den meisten Overlandtrucks keinen Koffer verstauen kannst und wahrscheinlich auch keine Tasche mit Gestänge. Diese passen schlicht nicht, in die schmalen Packfächer. Am besten beraten bist du mit sogenannten Dufflebags*, also Taschen die absolut flexibel sind. Ähnlich deiner Sporttasche zum Fitness. Allerdings würde ich ein Modell aus robusterem Planenstoff wählen, da normale Stoffe einfach viel zu schnell reißen.

Taschen aus robusten Materialien sind zudem wasserabweisend, können über den Boden geschleift werden und trotzen auch mal einer Dorne. Durch ihre Flexibilität kannst du sie perfekt in eines der Fächer quetschen oder über dem Sitz in der Ablage verstauen. Ich empfehle dir zudem solche, bei denen du das Volumen erweitern und sie auch als Rucksack verwenden kannst. Das macht dich auch für zukünftige Reisen flexibel.

Zelt

Schlafutensilien – Besser schlafen, erholter urlauben

Ich gebe es zu, ich bin eine kleine Prinzessin, wenn es um mein Bett geht. Auf normalen Isomatten mache ich kein Auge zu. Sie sind mir zu hart und man kühlt von unten zu sehr aus. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass ich am nächsten Tag zerknirscht, müde und unkonzentriert war. Nach drei Tagen ohne Schlaf hab ich sogar mal einen Campingtrip abgebrochen und bin in ein Hotel gegangen. Das wollte ich auf so einem langen Trip nicht riskieren.

Zwar haben Nomad & andere Anbieter etwa 5cm hohe Matratzen für ihre Zelte, trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, meine eigene Matratze mitzunehmen. Und für mich war das auch genau die richtige Entscheidung. Ich hab einfach richtig gut darauf geschlafen, weil sie hoch genug war, den nötigen Komfort bot und ich vom Boden her nicht ausgekühlt wurde. Wichtig war mir zudem, dass sie sich leicht wieder einrollen läßt und wenig wiegt. Meine Empfehlung sind daher die Thermarest-Matratzen* die du in verschiedenen Modellen bei www.outdoorsupply.de bekommst.

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Ein guter Schlafsack gehört natürlich ebenso zu den Sachen die du mitnehmen musst und hier empfehle ich einen der auch für Temperaturen um die 5 Grad ausgelegt ist. Unterschätze bitte die kalten Nächte in Afrika nicht. Gerade in den Wüsten, im südafrikanischen Winter, an der namibianischen Küste oder den Hochgebirgen wird es nachts bitterkalt.

Auch empfehle ich dir, ein einfaches Bettlaken mitzunehmen, wenn du den Schlafsack in warmen Nächten lieber als Decke benutzt. Pragmatiker rollen sich ihre Fleecejacke als Polster für den Kopf. Wer ein Kopfkissen* zum Schlafen braucht, sollte sich eines dieser aufblasbaren Reisekissen zulegen.

Kleidung – Understatement, praktikabel und warm

In Afrika bist du immer gut beraten mit „Understatement“ also Kleidung, die nicht teuer aussieht. Markennamen suggerieren Geld und damit machst du dich zum möglichen Opfer. Setz auf Kleidung ohne erkennbaren Brand und spar dir Schmuck und Uhren.

Auch die Farbwahl ist wichtig. Du wirst viel auf Game Drive (Safari) sein? Dann wähle die typischen Naturfarben (sand, grün, braun), auch wenn du kein Fan davon bist. Sie haben ihre Berechtigung, weil die Kleidung damit weniger schmutzempfindlich ist. Zudem kannst du dich mit diesen Farben besser tarnen, wirst von den Tieren nicht als Bedrohung wahrgenommen und kannst sie so viel besser beobachten. Es macht also durchaus Sinn nicht in knalligem Gelb oder auffälligem Rot durch den Busch zu marschieren.

Deine Kleidung sollte leicht zu waschen und zu trocknen sein und ohne Bügeln auskommen. Bei einem 3-wöchigen Trip wirst du ganz bestimmt auch in die Verlegenheit kommen, mal ein paar Sachen selbst auszuwaschen und das sollte zeitsparend von sich gehen. Kleidung die viel Kunststoffanteil besitzt, stinkt bei Hitze schnell nach Schweiß und der Duft lässt sich nur schwer bei Handwäsche entfernen. Damit tust du dir also keinen Gefallen.

Wäschwaschen

Wie bereits erwähnt, kann es in Afrika bitterkalt werden. Mit Zwiebel-Look bist du gut beraten. Eine Softshelljacke* ein Fleeceshirt und ein Longshirt sind eine gute Kombi, um warm zu bleiben.

Mückenschutz ist natürlich auch unabdingbar, weshalb du mit Zip-Off-Kleidung sehr flexibel bist, weil sich die Arm- oder Beinlänge anpassen lassen. Das spart dir zudem Platz im Gepäck, weil du mit einem Kleidungsstück quasi zwei dabei hast.

Wenn die Mittagssonne vom Himmel knallt, ist neben einer Sonnenbrille auch ein Hut ein perfekter Begleiter, um Sonnenbrand oder einen Hitzestich zu vermeiden. Safari-Hüte* sind nicht jedermanns Sache, wenn man sich aber dafür entscheidet, ist darauf zu achten, dass man ihn am Kopf „festbinden“ kann. Beim Game Drive gibt der Fahrer schon mal Gas und mit etwas Wind ist deine Kopfbedeckung schnell Geschichte. In Nationalparks ist es oft nicht erlaubt das Fahrzeug zu verlassen und damit wäre dein Stohhut oder Basecap unwiederbringlich verloren.

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Ein Sarong (Wickeltuch) ist auch nicht unpraktisch auf dem Weg zum Duschen oder nach dem Schwimmengehen. So du noch keinen hast, würde ich ihn aber in Afrika kaufen, dann hast du gleich noch ein typisches Andenken an den Trip.

Badehose, Bikini, Tankini, Badeanzug– worin auch immer du dich wohl fühlst, pack es ein! Wichtig ist nur, dass es auch bei Action- und Schnorcheltouren gut sitzen sollte und je nach Land vielleicht nicht zu aufreizend ist. Man muss Aufmerksamkeit ja nicht provozieren.

Sonstige Kleidung: T-Shirts, Shorts, Kleider/Röcke packst du nach Empfinden & Platz in der Tasche. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man längst nicht so viel braucht, wie im Büroalltag. Ein Shirt wird on Tour auch gerne mal zwei Tage getragen und auch wenn die Shorts schon etwas staubig ist, stört das in der Regel Niemanden.

Socken brauchst du meinem Empfinden nach nur 2 Paar, da du sie abwechselnd anziehen und waschen kannst. Da du zudem im Warmen reist, wirst du sie ohnehin nur für Wanderungen bzw. während der Flüge tragen. Also reduziere dich aufs Nötigste und du wirst sehen, dass es sich mit kleinem Gepäck viel leichter reist.

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Schuhe – Zum Wandern, duschen und als Cityslipper

Schuhe brauchen Platz im Gepäck, wenn du dir das sparen willst, dann macht es wie ich. Ich empfehle, nur 2 Paar mitzunehmen. Mit knöchelhohen Palladiums* bist du richtig gut beraten. Die Schuhe sind früher von den Fremdenlegionären getragen worden und das zu Recht.

Sie haben eine griffige Sohle zum Wandern, einen robusten Stoff als Schutz vor Dornen, Skorpionen oder Sand und sind trotzdem so atmungsaktiv, so dass man in ihnen keine Schweißfüße bekommt. Die Knöchelhöhe kann man nach Modell variieren und den Schuh durch umklappen zum Halbschuh machen. Das finde ich super praktisch. In der Wüste oder beim Wandern trägt man ihn knöchelhoch und in der Stadt einfach als Slipper. Das spart Platz in der Tasche, gibt aber gleichzeitig viel Spielraum beim Einsatz.

Ansonsten gehören natürlich auch Sandalen ins Gepäck. Hier empfehle ich keinen Lederschuh, da dieser von Wildtieren gerne mal weggetragen wird und er zum Duschen nicht geeignet ist. Billige Flip Flops* sind hier ideale Begleiter. Diese kannst du, um auf der Rückreise Gewicht zu sparen, auch vor Ort weiter verschenken.

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Drogerie-Artikel & Waschutensilien – bleib sauber

Du wirst dich wundern, was Drogerie-Artikel in Afrika kosten. Da diese Sachen meist nie vor Ort hergestellt werden, verteuert der Transport die Ware enorm. Bring also unbedingt mit, was du brauchst. Auch hier empfehle ich, sich auf das Nötigste zu reduzieren. Mit Shampoo kann man auch den Körper einseifen, ein Deo, Rasierutensilien und Zahnpasta sind eigentlich schon alles, was man wirklich braucht, neben Sonnecreme und Mückenschutz*.

Insektensticke bleiben unter Umständen nicht aus, bei mir hat sich ein elektronischer Stichheiler* bewährt. Ganz ohne Chemie nur mit Hitze wirkt er gegen das Jucken. Übrigens auch ein super Tipp für Leute, die unter Lippenherpes leiden. Spart euch die Cremes und packt einfach den kleinen Stick ein.

Ein Handtuch* solltest du in keinem Fall vergessen. Gut beraten bist du auch hier mit Mikrofaser, welches federleicht, ultra saugstark und schnelltrocknend ist.

Hut

Da nicht alle sanitären Anlagen einen Spiegel oder eine Ablage haben und auch nicht immer super sauber sind, empfehle ich eine Waschtasche*, die du aufhängen kannst, welche aus leichtem Material ist, einen Spiegel hat und am besten dunkel ist.

Wer sich im Urlaub gerne verliebt oder ein kleines Abenteuer plant, dem rate ich natürlich auch zu Kondomen. Je nach Region sind 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung Afrikas von HIV-Infektionen betroffen, das sollte Warnung genug sein.

Für Frauen: Slipeinlagen reduziern eventuell den Umfang der Unterwäsche. Gerade, wenn man tagsüber vielleicht nen String trägt, dann kann man sich bei der Nachtunterwäsche damit behelfen.

Daypack, Schloss, Taschenlampe & Powerbank – die Must haves

Ein Tagesrucksack gehört natürlich auch ins Gepäck. Ich würde ihn als Handgepäck mit in den Flieger nehmen, dann nimmt er im Hauptgepäck keinen Platz weg. Achte drauf, dass er innenliegende Fächer für deine Wertsachen hat. Richtig gut beraten ist man auf Reisen immer mit einem Packsafe Rucksack*, weil er Sicherheitsfeatures bietet, die den schnellen Zugriff Fremder verhindern.

Was unbedingt in dein Gepäck muss sind zwei Schlösser*. Eines für dein Gepäckfach im Bus und das Zweite, um dein Zelt zu sichern. Manche Campingplätze sind direkt am öffentlich zugänglichen Strand. Selbst wenn du keine Wertsachen im Zelt lässt, kann sich im Grunde jeder an deinen Sachen bedienen. Ein einfaches Schloss kann schnellen Zugriff verhindern. Wenn du dich als Frau allein im Zelt unwohl fühlst, dann kannst du natürlich das Schloss nachts auch von innen anbringen. Ich fand Zahlenschlösser praktisch, da man Schlüssel ja leicht mal verliert.

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Absolut wichtig ist auch eine Stirnleuchte* und als Backup eine kleine Leuchte. Ich habe so oft im Zelt etwas gesucht und wenn man dann schon eine Hand braucht, um die Lampe zu halten, wird man schier wahnsinnig im Rucksack was zu finden. Mit der Stirnleuchte kannst du zudem auf Nachtsafari gehen oder du findest den Weg besser zu den Waschräumen. Da Akkus nicht immer halten wie gewünscht, empfehle ich außerdem als Backup eine zweite Lampe. Da reicht dann aber auch eine einfache Taschenlampe.

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Die meisten Overlandtrucks sind so eingerichtet, dass man eine Ladestation fürs Handy am Sitz hat. Aber, auch die geht vielleicht mal nicht oder du brauchst nachts zusätzlich Strom die Stirnleuchte oder dein Handy zu laden, dann ist eine Powerbank* deine Rettung. Achte drauf die höchstmögliche Leistung zu nehmen, die du noch im Handgepäck befördern darfst. Im Koffer sind sie nicht erlaubt und die ganz billigen Geräte machen schnell schlapp.

Wenn noch Platz im Koffer ist

Praktisch für solche Reisen ist auch eine Wäscheleine & Klammern*, damit kannst du auch im Busch deine Sachen aufhängen. Waschpulver würde ich wiederum vor Ort im Supermarkt kaufen.

Eine Regencape* wird immer wieder empfohlen. Hier würde ich schauen, wo genau du hinreist. An den Victoria Fällen macht es unter Umständen Sinn einen Schutz dabei zu haben. Ich denke eine Softshelljacke reicht sonst auch völlig aus.

Travel Safe

Wer sich Gedanken um seine Wertsachen macht, dem kann ich auch einen mobilen Safe* ans Herz legen. Diesen kann man mit zum Strand nehmen oder am Gestänge des Zeltes festmachen.

Trillerpfeifen sind eine gute Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Sei es, nachts im Zelt oder bei Notfällen während einer Wanderung. Sie sind ein kleines Accessoire, aber durchaus nützlich.

Für Boots- oder Actiontouren finde ich eine wasserdichte Handyhülle sehr nützlich.

Schlusswort

Ich hoffe meine Tipps helfen dir weiter einen aufregend schönen, aber auch komfortablen Trip durch Afrika zu genießen. Bei Fragen kannst du mich immer gerne kontaktieren. Du findest mich auf allen Social Media Kanälen oder schreibst mir via Kontaktformular über den Blog. Ich helfe immer gerne mit Ideen und Tipps.

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Fotoparadiese – Abtauchen mit Walen & Eintauchen in Megametropolen

Was wäre die Welt, wenn keiner mehr wüsste, wie schön sie ist? Welchen Zauber hätte ein vertrockneter Baum in der Wüste der Namib noch, wenn keiner ihn sieht? Was wäre das Donnern der Iguazu-Fälle im Regenwald, wenn keiner es hört? Was wäre ein Flukenschlag eines Buckelwales in Samaná noch, wenn keiner davon wüsste? Meine Fotoparadiese erzählen dir von eben solchen Plätzen, nehmen dich mit rund um den Globus und sollen dich dazu verführen die kleinen und großen Wunder selbst für dich zu entdecken.

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Auch im ersten Halbjahr 2018 beteilige ich mich mit meinem Beitrag wieder an der Fotoparade von Michael von Erkunde-die-welt.de. Wie gewohnt stiftet er Reisende und Fotografen dazu an, über ihre Erlebnisse und Highlights der letzten Monate nachzudenken und für euch daraus einen Beitrag zu verfassen.

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Hinter mir liegt wieder eine aufregende Jahreshälfte mit völlig unerwarteten Reise-Highlights und dem Job meines Lebens als „Walflüsterin“, einem Cockpitflug und der Entdeckung meiner neuen Heimat Berlin. Zu alledem und noch viel mehr, möchte ich dich mitnehmen und auch verraten, warum in 2018 wieder so viele meiner Vorurteile gestorben sind! Ein paar Kategorien hat Michael vorgegeben und ein paar eigene habe ich noch ergänzt.

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Nahaufnahme – Seidenraupe, chines großer Schatz

Da ich zugegebenermaßen kein ausgemachter Makrofotograf bin, lege ich diese Kategorie mal sehr weit aus und zeige euch eine Raupe etwas näher. Ganz genau eine Seidenraupe. Einst haben diese Tiere China einen großen Reichtum gebracht und auch jetzt noch ist man stolz auf die Produktion von Naturfasern. Auch für mich war es super interessant zu erfahren, wie aus dem Cocon dieser Tiere Faden gewonnen und zu feinsten Stoffen verwebt werden. Ich war Gast in einer Seidenspinnerei in Sozhou und durfte mir selbst ein Bild machen, wie aufwändig das ist. Noch spannender fand ich allerdings die süßen Gesichtchen dieser Tiere. Gut, diese Auffassung muss man nicht mit mir teilen, aber wer sie mal „live“ erlebt hat, pflichtet mir sicherlich bei. Zumdindest in unserer Reisebloggergruppe waren alle sehr angetan von den putzigen Tierchen.

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Nachts – Die Skyline in Shanghai, China

Lange hatte ich von ihr geträumt – der Skyline von Shanghai – in diesem Sommer sollte sich der Traum endlich, endlich erfüllen sie selbst mal zu sehen. Im Juni ging es für mich nach China in die Megametrople und ich bin jetzt noch völlig geflashed von dieser Stadt. 29 Mio Einwohner leben hier und welche Ausmaße diese City wirklich hat, wird einem wohl nur so richtig bewußt, wenn man sie aus der Luft erlebt. Besonders beeindruckend war für mich natürlich die nächtliche Skyline, denn so eine spektakuläre Kulisse sieht man nicht jeden Tag. Vom Kontrast ganz sicher nicht mein bestes Bild aus der Serie, aber ganz sicher mein liebstes, weil ich es einfach so cool finde, welche Lichtreflexion der Ausflugsdampfer hinterlassen hat.

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Nass –  Abtauchen in Griechenland

Ein verlängertes Wochenende im Mai brachte mich nach Griechenland. Neben den ganzen Reisen auf denen ich gearbeitet habe, brauchte ich einfach mal Zeit, um richtigen Urlaub ohne Verpflichtungen zu machen. Ein Flugschnäppchen brachte mich nach Griechenland, wo ich einfach mal nur die Seele baumeln und mich treiben lies. Türkisblaues Meer, leere Strände und himmlisches Wetter machten meine kleine Auszeit perfekt. Ich cruiste mit dem Roller über die Halbinsel, lag einfach mal faul in der Sonne oder schnorchelte durch die Wellen des ionischen Meeres. Dabei entstand dieser GoPro-Schnappschuss, bei dem man in und übers Wasser schauen kann.

Bootsausflug Lefkada

Nass II – Als Walflüsterin in der Dominikanischen Republik

Zum Thema „nass“ gibt es aber noch viel mehr zu erzählen! Als Walflüsterin 2018 durfte ich nämlich einen ganzen Monat in die Dominikanische Republik reisen und die Buckelwale in der Bucht von Samaná beobachten. Für mich ein irres Erlebnis, bei dem ich unfassbar viel gelernt habe und meine Leidenschaft für diese Tiere intensivieren durfte. Jeden Tag war ich auf dem Meer draußen und war live dabei, wenn die Wale auf Brautschau waren oder den Jungen das richtige Verhalten beigebracht haben. Und weil diese Erlebnisse einfach zu schön und aufregend waren, sie euch nur als Foto zu zeigen, hier ein kleiner Video-Mitschnitt. Gezeigt wird, wie eine Walmutter ihrem Baby beibringt, wie man mit der Fluke schlägt. Für mich einer der beeindruckendsten Tiermomente überhaupt.

Kontrast – Wenn Welten aufeinandertreffen

Dieses Bild habe ich euch ganz bewußt mitgebracht, weil es für mich den Kontrast zwischen Arm und Reich verkörpert. Zwischen alt und jung sowie gesund und gezeichnet. Wann immer ich es anschaue, frage ich mich, was es für diese Frau bedeutet in einer Welt leben zu müssen, in der scheinbar nur Wohlstand, Jugend und Schönheit zählen. Aufgenommen habe ich sie auf der Halbinsel Samaná.

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Farbtupfer – Murals geben Berlin Farbe

Im März bin ich direkt nach der ITB in Berlin geblieben und habe meinen neuen Job angefangen. Zu dieser Zeit war ich gerade aus der Dominikanischen Republik zurück, vermißte Sonne, Wärme und die wunderbaren Farben der Karibik. In der Hauptstadt war es zu der Zeit noch winterlich. Es schneite, alles war trist, grau und wenig einladend. Ich mußte mich also schwer zusammenreißen an der Stadt irgenwas schön zu finden um in Berlin heimisch zu werden. Eine Streetart-Tour entfachte meine Leidenschaft für Murals (der größten Art dieser Kunst). Fortan war ich mit dem Rad unterwegs, um immer neue dieser Häuserkunstwerke ausfinding zu machen. Durch diese Begeisterung entdeckte ich auf ganz wunderbare Weise die Stadt für mich und mit ihr die hippsten und kreativsten Ecken. So war ich quasi der Tourist in meiner eigenen Stadt und fühlte mich aber gleichzeitig mehr und mehr zu Hause. Mein Lieblings-Mural habe ich euch in der Kategorie Farbtupfer mitgebracht. Ein riesiger bunter Elefant ziert eine triste Ecke im Berliner Stadtteil Kreuzberg und ist inzwischen weltbekannt.

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Lieblingsfoto –  Der Sprung eines Babybuckelwals

Nicht viele Menschen haben in ihrem Leben das Glück überhaupt Wale zu Gesicht zu bekommen. Ich habe sie inwischen schon mehrfach gesehen und trotzdem bleibt es immer ein ganz besonderes Erlebnis. Einen Moment, der für immer unvergessen bleibt, zeigt dieses Foto eines springenden Baby-Buckelwals. In der Bucht von Samaná durfte ich dabei sein, als er seine ersten Erfahrungen damit gemacht hat. Ein fantastisches Erlebnis, für das ich unfassbar dankbar bin! Sicherlich ist es nicht das beeindruckendste Foto, so von einem schwankenden Schiff aus, aber ein beeindruckender „Once in a lifetime“ – Moment war es ganz sicher.

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Geschichtsträchtig – Die Zarenstadt und ein Versprechen an Russland

Zu Schulzeiten musste ich mal einen Aufsatz über Sankt Petersburg und die Geschichte der Stadt schreiben. Als wenn das für einen jungen Menschen nicht eh schon ein lahmes Thema wäre, musste das Schriftstück auch noch in russisch verfasst werden. Da ich in dem Fach allerdings ziemlich mieserabel war, schwor ich mir (und dem lieben Gott), wenn ich diese Prüfung nur halbwegs gut über die Bühe kriegen würde, werde ich irgendwann mal selbst in die Stadt reisen und die Geschichte live erfahren. Ich schnitt mit einer, für mich, hervorragenden Note 3 ab! Dieses Jahr war es nun soweit und ich durfte mir endlich selbst ein Bild von der großen Kultur Sankt Petersburgs machen und lernte endlich auch die russische Seele und ihre Gastfreundschaft kennen. Für mich war der Kurztripp eine ganz besondere Reise, auch, weil ich den Anflug auf den Pulkovo Flughafen aus dem Cockpit miterleben durfte! Für mich als Aviation-Lover ein riesen Erlebnis.

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Abtauchen – Abtauchen unter Palmen & Sternen in Samaná

Den für mich schönsten Pool habe ich im Viva Wyndham v Samaná inLas Terrenas entdeckt. Die Anlage an einem der schönsten Strände ist schon tagsüber der Hammer, aber hier nachts unter Palmen und Sternenhimmel schwimmen zu gehen, war für mich das Paradies.

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Lebenfreude – Die Menschen in der Dominikanischen Republik

Wie schon vor 13 Jahren bei meiner ersten Reise waren es die Menschen, die mich in der Dominikansichen Republik wieder unfassbar fasziniert haben. Während die westliche Welt in Santo Domingo angekommen ist, hat sich für die einfache Landbevölkerung oft noch nicht viel geändert. Noch immer leben sie in einfachsten Hütten und mit nur wenigen Mitteln. Um so bewundernswerter finde ich, die Lebensfreude, die diese Menschen ausstrahlen. Mein Schnappschuss zeigt einen Musikers am Strand der Playa Rincon, der mich echt umgehauen hat, mit seiner positiven Energie.

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Türkisblau – Die Farbe Griechenlands

Obwohl Griechenland ja geradezu einen Katzensprung weit entfernt ist, war ich bis dato noch nie da. Seit dem Film „Mama Mia“ war allerdings meine Neugier auf dieses Land entfacht. Die Strände, das Meer – ich sehnte mich so sehr danach, dort mal in dieses Wunderwasser einzutauchen. Hatte es wirklich diese Farbe, die ich so sehr mit Griechenland verbinde. Und weil ich auf der Halbinsel Lefkada genau dieses „türkisblau“ gefunden habe und gleich noch einen herrlichen Platz zum Seele baumeln lassen, muss ich auch auch ein Foto davon zeigen. Es gibt sie nämlich nicht nur im Film, diese traumhafte, griechische Kulisse.

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Sankt Petersburg – Mondäne Kulisse

Die historische Kulisse in Sankt Petersburg ist ohnehin schon atemberaubend, aber nachts wird ihre Ausstrahlung noch mal intensiviert. Nicht nur das weltberühmte Eremitage ist dann in fabelhaftes Licht getaucht, auch all die anderen Gebäude der Stadt – von Kirchen, über Brücken bis Museen. Fans von Nachtaufnahmen werden hier ganz sicher die spannendsten Motive finden. Zudem spielt an jeder Ecke Livemusik und macht einen Ausflug zu später Stunde zu einem ganz besonderen Hightlight.

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Hochzeit – China und die Farbe rot

Traditionell wird in China nicht in Weiß geheiratet. Dort trägt man diese Farbe zu Beerdigungen. Bräute tragen gerne rote Kleider. Auf unserem Trip durch Suzhou und Shanghai sind wir so einigen Brautpaaren begegnet. Mal in traditionellen Gewändern, mal in kitschigen Königinnen-Kleidern aber auch in Highfashion, wie diese Robe zeigt. Für mich war sie die anmutigste aller Bräute.

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Naturschönheit – Steilküste in Lefkada

Griechenland kann nicht nur mit Tavernen, Traumstränden und Anisspirituosen aufwarten. Auch die Steilküsten sind durchaus sehenswert. Wer mag, zieht sich hier die Wanderschuhe an und erkundet die Küste mit Rucksack und Fernglas. Zu entdecken gibt es auch den ein oder anderen sehenswerten Leuchtturm. Besonders beeindruckend fand ich diese Naturkulisse übrigens bei Sonnenuntergang, wenn sie in warmes Licht getaucht war.

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Meine kleine Bilderreise kommt hier zu Ende. Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr laßt euch auch in Zukunft von mir an die schönsten und aufregendsten Plätze dieser Welt mitnehmen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir einen Kommentar und eine Meinung zu meinen Bildern und Geschichten im Kommentarfeld da lasst.

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Anreise-Flug-Sankt-Petersburg-Erfahrungsbericht

Anreise mit dem Flieger nach Sankt Petersburg – so funktioniert’s!

Alles was ihr über die Einreise nach Russland wissen müsst und was euch bei der Planung für eure Anreise nach Sankt Petersburg weiterhilft, habe ich aus meinen Erfahrungen für euch zusammengefasst und ich hoffe, das hilft, diese faszinierende Stadt für sich zu entdecken!

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Sankt Petersburg ist eine der Metropolen in der Welt, die man einfach gesehen haben muss. Die Stadt ist voller großer Geschichte und steht doch modernen Metropolen in nichts nach. Allerdings scheuen viele Urlauber  nach Russland zu reisen. Zu viele Ängsten wurden von den Medien geschürt und der Sprachbarriere schreckt ab.

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Dabei sind das alles keine Hürden! Viele Urlauber entdecken Sankt Petersburg während einer Kreuzfahrt mit vereinfachtem Visa. Damit wird es Urlaubern besonders einfach gemacht, die Stadt für sich zu entdecken. Wer gerne individuell für sich Sankt Petersburg entdecken möchte, der wird wohl so wie ich, mit dem Flugzeug anreisen Damit auch das ganz enfach gelingt, hier ein paar Tipps zur Vorbereitung:

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Einreise nur mit Visa

Die meisten Länder dieser Welt dürfen wir als Deutsche ganz einfach mit „Visa on arrival“ einreisen. Was vereinfacht bedeutet, dass wir bei Ankunft einen meist 90-Tage-Visa-Stempel in den Reisepass bekommen und auch keine Gebühren zahlen müssen. Anders ist das in Russland. Hier muss man sich vorab um ein Visum bemühen und ausreichend Zeit vor Beginn der Reise mit einplanen. Meine Empfehlung: Gute sechs Wochen vor eurem geplanten Trip, beantragt das Visa online, habt das Paß-Foto als digitale Version parat und scheut euch nicht, den Prozess durchzuspielen. Das ist gar nicht so schwer, wie einem vorab vermittelt wird. Wenn ich das geschafft habe, dann packt ihr das auch.

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Wichtig zu wissen ist, dass ihr eine Unterkunft bei Freunden/ Familie oder einem Hotel/ Hostel angeben müsst. Auch seid ihr verpflichtet eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen zu haben. Das Visa ist kostenpflichtig. Aktuelle Preise checkt bitte über die offizielle Botschaftsseite. Wer sich scheut den Visa-Prozess alleine durchzuspielen, dem sei die eine Visa-Agentur zur Abwicklung empfohlen. Das kostet natürlich etwas mehr, aber gibt euch die Sicherheit, alles richtig zu machen. Den Paß mit Visa bekommt ihr dann entweder zugesendet, wenn ihr den Prozess über eine Visa-Agentur beauftragt habt oder ihr müßt ihn direkt beim Visa-Center/ Botschaft/ Konsulat abholen.

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Fliegen nach Sankt Petersburg

Ihr habt es geschafft, eure Papiere klar zu bekommen? Prima, dann kann es ja nun an die Flugbuchung gehen. Ich bin ein großer Fan von Direktflügen und möchte euch diese auch ans Herz legen. Bei nur einer Strecke kann einfach schon weniger schief gehen, als bei Anschlussflügen. Gerade bei der relativ kurzen Flugzeit von zwei bis drei Stunden würde ich also darauf achten, den direkten Weg zu wählen. So habt ihr mehr Zeit vor Ort und erspart euch unnötigen Stress, wenn es doch mal zu Verspätungen im Flugverkehr kommen sollte.

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Ich bin mit der „Germania“ direkt von Dresden nach Sank Petersburg geflogen. Zur Anreise nach Dresden habe ich Rail & Fly genutzt. Empfehlen kann ich die Airline nicht nur, weil sie mein Arbeitgeber ist, sondern weil ich gerade als Reiseblogger vom Konzept überzeugt bin. Bei Billigfliegern reist man in der Regel nur mit Handgepäck oder wird ordentlich zur Kasse gebeten, wenn man Koffer mitnehmen möchte. Da allein meine Technik schon 8 kg wiegt, bin ich nur Handgepäck überhaupt kein Fan. Bei Germania darf ich mit 20 kg Aufgabegepäck reisen und muss auch nichts extra für einen Snack oder Softdrinks zahlen. Für mich ein riesen Vorteil, den ich hier aus Überzeugung empfehle. Gerade weil das Wetter in Sankt Petersburg sehr wechselhaft ist, braucht man schon einiges an Kleidung und Stauraum im Koffer.

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Pulkovo Airport

Wer direkt nach Sankt Petersburg fliegt, der landet am neuen Flughafen. Pulkovo Airport (IATA Code LED) liegt etwa 17 Kilometer vor den Toren der Stadt, hält absolut mit internationalen Standards mit und ist mit U-Bahn in Kombination mit Bus leicht zu erreichen. Der Flughafen ist super modern gestaltet und auf dem neuesten Stand der Technik.

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So findet ihr die üblichen internationalen Restaurantketten, Dutyfreeshops ebenso wie kostenloses WiFi. Ganz wichtig für Reisende ist, dass alles neben dem Russischen mit seinen kyrillischen Buchstaben auch zusätzlich in Englisch beschriftet ist. Es ist also überhaupt kein Problem, sich hier zurecht zu finden. Alles ist hervorragend beschildert und leicht auffindbar. Auch werdet ihr immer Personal am Flughafen finden, das englisch spricht und gerne weiterhilft. Mir ist es auch des öfteren passiert, dass mir auf Deutsch geholfen wurde.

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Sicherheits-Check bei der Einreise

Bem Sicherheits-Check gilt wie überall auf der Welt: Habt eure Papiere inklusive Visa ready, führt nichts Illegales ein und benehmt euch bei der Sicherheitskontrolle. Nur weil es Russland ist, erwartet euch hier nichts Außergewöhnliches. An der Paß-Kontrolle erhaltet ihr einen Einreisezettel, den ihr gut aufbewahren und in Hotels und Hostels vorzeigen müsst. Ihr solltet ihn auch für die Ausreise wieder parat haben.

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Kofferausgabe

Für die Kofferausgabe folgt der entsprechenden Beschilderung „baggage reclaim“.  Ihr kommt dann in eine große Halle und auf den Monitoren findet ihr die Hinweise auf eurer Ausgabeband. Also ganz normal, wie auf anderen Flughäfen auch.

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Übernachtung am Flughafen

Wer nachts in Sankt Petersburg landet, dem empfehle ich, sich direkt am Flughafen einzuquartieren und erstmal in Ruhe anzukommen. Ich hatte mir eine Übernachtung im „Park Inn by Radisson Pulkovo Airport“ gebucht und musste wirklich nur mit meinem Köfferchen über die Straße. Das Hotel kann man gar nicht verfehlen.

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Das „Park inn“ ist super modern und ebenfalls auf dem neuesten Stand. Der Check-In klappte selbst um 2 Uhr nachs reibungslos, die Zimmer sind sehr sauber und vom Flugverkehr habe ich überhaupt nichts mitbekommen.

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Vom Flughafen in die Stadt

Selbstverständlich könnt ihr euch ein Taxi vom Flughafen zu eurem Hotel nehmen, wesentlich günstiger geht das allerdings mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Ueber.

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Bus zur U-Bahn

Leider ist der Pulkovo Airport noch nicht ans S- oder U-Bahn-Netz angeschlossen. Problem ist das aber keines. Direkt vor dem Flughafen hält der Bus, der euch mit der nächsten U-Bahn Station verbindet. Euer Busticket erhaltet ihr von der netten Person, die während der Fahrt durch den Bus läuft. Mit Tasche kostet das Ticket in etwa 40 Rubel. Die U-Bahn-Station könnt ihr fast nicht verfehlen, weil so ziemlich alle dort aussteigen.

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U-Bahn in die Stadt

Die U-Bahn in Sankt Petersburg ist ein Erlebnis für sich, das man sich in keinem Fall entgehen lassen sollte. Hier findet man die wohl längsten Rolltreppen der Welt. Diese sind so lang, dass man beim Aufsteigen das Ende nicht sieht!

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Das macht es angenehm hier zu reisen. Tickets bekommt man an diversen Schaltern oder Automaten. Letztere haben auch eine Menüführung auf deutsch oder Englisch. Ihr könnt euch Einzel-Tickets, Tages- oder Mehrtages-Tickets kaufen und auch mit Kreditkarte bezahlen. Hier bekommt man eine Chipkarte und hält diese später an der Kontrolle nur an das entsprechende Gerät.

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Diese Karten gelten auch in den öffentlichen Bussen und auch dort müsst ihr die Karte nur an das Terminal halten. Da die Hauptattraktionen in Sankt Petersburg alle sehr zentral und fußläufig beieinander liegen, würde ich zu Einzel-Tickets raten. Die U-Bahn-Stationen sind ebenso in russisch/englisch beschriftet, was eine Orientierung einfach macht. Gleiches gilt in den Zügen. Auch hier findet ihr im Laufband die aktuellen Stationen in lateinischen Buchstaben.

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Zudem sind die Stationen super gepflegt. Jede Stunde wird hier mit einer Reinigungsmaschine der Boden gesäubert. Von der Sauberkeit könnte sich die BVG in Berlin eine Scheibe abschneiden. Sicher habe ich mir hier auch als Frau alleine gefühlt. Auch hier muss man sich keine Sorgen machen, wie vielleicht in anderen Großstädten.

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Ueber-Taxis

Auch in Sankt Petersburg haben Ueber-Taxis Einzug gehalten und ihre Benutzung über die App ist super leicht. Beachtenswert ist natürlich, dass ihr eine aktive Internetverbindung benötigt, damit sie funktioniert. Hier könnt ihr natürlich das WLAN am Pulkovo Airport nutzen, das Datenpaket eures Mobilfunk-Anbieters (vorsicht Kostenfalle) oder ihr besorgt euch direkt eine lokale SIM-Karte. Oft sind auch die Fahrer bereit, über Thethering ihr Internet mit euch zu teilen, damit ihr bezahlen könnt. Ansonsten fand ich Ueber die einfachste Weise sich in Sankt Petersburg zu bewegen. Zudem sehr preiswert. Die wenigsten Fahrer sprechen zwar englisch, aber da Start und Zielpunkt ja direkt über die App bestimmt sind, ist das auch kein Hindernis.

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S-Bahnen

Zur Anreise mit Bus in Kombination mit S-Bahnen kann ich leider nichts sagen, da ich Letztere nicht genutzt habe. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ähnlich einfach funktioniert. Diese Art anzureisen hat natürlich den Vorteil, dass man gleich viel mehr von der Stadt sieht, im Gegensatz zur U-Bahn die dafür schneller ist.

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Rückreise zum Flughafen

Wer sehr früh morgens fliegt, der kann zwar ab 5 Uhr die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen, aber bequemer fand ich auch hier die Anreise via Ueber-Taxi. Diese hat mich zwölf Euro gekostet und ich habe so etwa 30 Minuten von der Innenstadt bis zum Flughafen gebraucht. Wohlgemerkt nicht in der Rush-Hour. Hier sollte man dann ausreichend Zeitpuffer einplanen.

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Check-In auf der Rückreise

Für die Rückreise plant die üblichen zwei Stunden am Flughafen ein, damit ihr ganz in Ruhe die Sicherheitskontrollen passieren, euch zurechtfinden und einchecken könnte. Meine Erfahrung mit dem Pulkovo-Airport in Sankt Petersburg war auch auf dem Rückweg durchweg positiv.

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Noch bevor man zum Check-In-Schalter geht, werden die Koffer und Taschen durchleuchtet. In dieser Reiehnfolge macht das für mich sogar mehr Sinn als bei uns, denn so gelangen gefährliche Dinge gar nicht erst ins Herz eines Flughafens. Die Sicherheitskontrolle von Koffern und Taschen hält mit den internationalen Standards mit und hat mir ein gutes Gefühl gegeben.

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Die Check-In-Schalter sind leicht zu finden und das Personal spricht selbstverständlich auch englisch. Nachdem ihr eure Koffer aufgegeben habt, geht es wieder zur Pass-/Visa-Kontrolle, wo von euch auch der Einreisezettel zurückgefordert wird. Nach dem üblichen Bodyscan könnt ihr dann ganz gelassen am Gate auf euren Flieger warten.

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Die Abflugsteige sind gut beschildert, die Wege kurz und die Toiletten sauber. Wer noch Zeit übrig hat, kann seine letzten Rubel in einem der Duty-Free-Shops lassen oder sich verköstigen lassen. Wem das Geld schon ausgegangen ist, dem sei gesagt, dass man in Sankt Petersburg überall ganz leicht mit Kreditkarte zahlen kann, so auch am Flughafen.

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Fazit

Entgegen meiner eigenen Befürchtungen war die Anreise nach Sankt Petersburg super leicht. Der Flughafen ist modern, es ist alles in englisch beschildert und alle sind hilfsbereit und unterstützen gerne. Und auch die Strecke zwischen Flughafen und Stadt ist kein Hindernis und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu meistern – selbst wenn man, wie ich, kein russisch spricht.

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Ich habe in meiner Rolle als Online Marketing Managerin bei Germania den Erstflug von Dresden nach Sankt Petersburg begleitet. Meinen Aufenthalt, Transportmittel vor Ort und die Rückreise habe ich auf eigene Kosten selbst organisiert. Für meine Empfehlungen wurde ich nicht bezahlt, sondern ich tue das aus Überzeugung und um anderen Reisenden eine Orientierung für die Organisation ihrer Reise zu geben.

Sikkim-Seelenplatz-im-Himalaya-Indien

Sikkim – Seelenplatz im Himalaya

Sikkim ist ein besonderer Ort in dieser Welt, dessen Naturschönheit unfassbar intensiv ist, dessen Spirit geradezu greifbar ist und von dessen Menschen eine derart durchdringende Faszination ausgeht, dass ich euch heute mehr über diese vergessene Perle im Himalaya erzählen möchte.

Sikkim – Perle & Seelenplatz im Himalaya

Über Sikkim

Sikkim ist der zweitkleinste indische Bundesstaat und liegt ganz im Norden des Landes. Geografisch gehört dieser Landstrich ins südliche Himalaya. Umgeben ist Sikkim von großen Nationen wie Tibet, Nepal, Butan oder Bangladesch. Bis 19975 war dieser Bundesstaat noch ein eigenständiges Königreich, wodurch es noch heute Sonderrechte genießt.

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Fläche und Einwohner Sikkims

Die Fläche Sikkims umfasst gerade mal 7096 Quadratkilometer, was in etwa einem Zehntel Bayerns entspricht. Auf Grund seiner einzigartigen geophysikalischen Lage und klimatischen Bedingungen ist diese Region eher spärlich besiedelt. Gerade mal 600.000 Einwohnern zählt Sikkim, dessen Hauptstadt Gangtok ist.

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Wie setzt sich Bevölkerung zusammen

Die Ur-Bevölkerung Sikkims stammt zu großen Teilen von den Indo-Mongolen tibetischer oder nepalesischer Herkunft ab. Die Lepcha waren der erste Volksstamm der diese Region besiedelte. Als Resultat einer massiven Einwanderung aus Nepal stellen mittlerweile ethnische Nepalesen die Bevölkerungsmehrheit. Die alteingesessenen Völker der Bhutia (Denjongka) und Lepcha sind zur Minderheit geworden.

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Welche Sprachen werden in Sikkim gesprochen

Zu den wichtigsten Sprachen Sikkims zählen Nepali, Lepcha, Limbu und Bhutia (ein südtibetischer Dialekt). Neben den überregionalen Sprachen Indiens (Hindi und Englisch), gelten auch sie als Amtssprachen. Das macht es Touristen einfach, sich zurecht zu finden und auszutauschen.

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Ein anderes Indien

In Sikkim findet man ein ganz anderes Indien, weitab aller Vorstellungen und Vorurteile. Hier ist die Verbundenheit zur Natur und den religiösen Wurzeln spür- und erlebbar. Das Wort „Sikkim“ wird allgemein den Tsong-Wörtern ‚Sukhim‘ zugeschrieben, welches ein neues oder ein glückliches Zuhause bedeutet. Ich glaube, das beschreibt es ganz wunderbar, was man fühlt, wenn man in diese Region reist. Sikkim wurde vom legendären buddhistischen Guru Padmasambhava auch als eine der letzten Utopien der Welt gefeiert. Ich nenne es allerdings lieber die Perle des Himalaya.

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Spirit Sikkims

Sikkim ist für mich ein Seelenplatz, an dem man abseits unserer hektischen Welt noch Ruhe, Einkehr und diesen ganz speziellen Spirit findet. Orte wie der Buddha Park of Ravangla haben eine deart kraftvolle Ausstrahlung, das dies wohl Niemandem entgeht.

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27% der Bevölkerung Sikkims gehören dem Buddhismus an und obwohl man es gar nicht vermuten würde, sind hier mit 58% die Hindus stärkste religiöse Ethnie. Dies gründet vor allem von den Einwanderern aus Nepal und Restindien. In Sikkim war der Buddhismus lange Jahre Staatsreligion und ist wohl deshalb auch heute noch am präsentesten. Neben Ladakh gehört Sikkim zu den am stärksten buddhistisch geprägten Regionen Indiens.

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Genau diese Einflüsse sind es, die das Bild von Sikkim so stark zeichnen. Egal wo man sich bewegt, überall finden sich buddhistische und hinduistische Tempel, Klöster oder Pagoden und mit ihnen die typischen Symbole, Gebetsfahnen oder Skulpturen.

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Gipfelparadies, abseits ausgetretener Pfade

Sikkim ist geradezu noch ein Geheimtipp im Himalaya, wo es die meisten Reisenden nur nach Tibet oder Nepal zieht. Dabei steht die Region ihnen in nichts nach. Im Gegenteil. Hier findet man noch die ursprüngliche Faszination, abseits ausgetretener Touristenpfade. Als Reisender trifft man nur wenige Touristen und erlebt ein sehr authentisches Bild. In meinen Augen gibt es nur noch ganz wenige dieser Plätze in unsererer Welt, die noch so unverfälscht sind und es zulassen, dass man in ihre Unberührtheit abtauchen kann.

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Sikkim ist mit seiner prädestinierten Lage im Himalaya zudem ein Paradies für Outdoor-Enthusiasten. Hier findet man den dritthöchsten Berg der Welt, den 8598m hohen Kangchendzönga, kann auf die schneebedeckten Gipfel schauen oder staunend vor türkisblauen Bergseen stehen. Man kann auf Yaks reiten, auf einsamen Pfaden wandeln oder tagelang durch die unberührte Wildnis wandern.

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Flora & Fauna – geradezu erfurchterregend

Was vielen auch nicht bewusst ist, nirgends auf der Welt findet man auf einer so geringen Fläche diese reiche Flora und Fauna – von tropischer bis hochalpinen Pflanzenarten. Sikkims botanischer und zoologischer Reichtum ist mit mehr als 4000 Pflanzenarten geradezu überwältigend, was es auch für Naturforscher zu einem besonderen Reiseziel macht. Mich haben allerdings die Reisterassen am meisten beeindruckt. Besonders schön anzusehen waren sie, im warmen Licht der untergehenden Sonne.

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Von Rhododendron über Feigen, Lorbeer, Sal-Bäumen bis hin Bambus oder Zypressen, findet man dank der tropischen und alpinen Einflüsse alle möglichen Gewächse in Sikkim, darunter auch 600 Arten von Orchideen.

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Paradebeispiel an Sauerkeit & Ökologie

Sikkim steht für mich, als Paradebeispiel für eine saubere Umwelt und für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Chemie. Im ganzen Land wird man darauf hingewiesen, wie sehr sich die Region dem verschrieben hat. Auch gibt es überall Tafeln, die beschreiben was man selbst tun kann, um die Natur sauber zu halten. Etwas, was ich von Indien nie erwartet hätte.

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Tierwelt – Überraschungen inklusive

Aber nicht nur das, auch die Tierwelt hält einige Überraschungen parat. So zum Beispiel den seltenen Schneeleoparden, den Himalaya-Schwarzbär, den rote Pandabär, das Moschustier und das Blauschaf. Ich war ganz verliebt in die Yaks. Sehen die nicht einfach knuffig aus, mit ihren „Stricksocken“ auf den Hörnern?

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Und auch Birdwatcher kommen hier ins Schwärmen. Sikkims reiche Vogelwelt kann mit 550 Arten aufwarten und bildet damit 30% aller Vogelarten, die auf dem indischen Subkontinent zu finden sind, ab. Darunter dem sind Luftakrobaten wie der Riesen-Bartgeier, Adler, Whistling Thrush (Purpurpfeifdrossel), Minivet, Bülbül und Fasanen. Aber hey, auch ganz simplen Spatzen findet man hier….

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Was mich an Sikkim fasziniert

Was mich am meisten an Sikkim beeindruckt hat, war die Mischung aus unfassbar schöner Landschaft, aufgeschlossenen Menschen, die tiefe Religiosität und all die prachtvollen Klöster. Ich war vom indischen Tourismusverband in diese Region eingeladen und konnte erst vor Ort so richtig begreifen, was die Faszination dieses Bundesstaates so ausmacht. Zu wenig gab es im Netz was mich wirklich auf diesen Besuch vorbereitet hätte.

Marlene in Sikkim, Indien

In Gangtok angekommen und vor dem ersten Kloster stehend überwältigten mich dann meine Gefühle, mir kullerten die Tränen aus den Augen und ich war tief ergriffen von diesem Ort. Und das blieb auch in den Folgetagen genau so. All die Plätze die wir auf unserem 5 tägigen Trip durch Sikkim besuchten, vereinnahmten in einer Weise, wie ich es kaum anderswo in der Welt erlebt habe. Man spürt den Spirit hier einfach und kann sich ihm unmöglich entziehen. Immer wieder ertappte ich mich dabei, einfach berührt von diesen Orten zu sein und ein tief empfundenes Glück zu spüren, wie ich es nur selten irgendwo anders erlebt habe. Deshalb wird Sikkim auch auf Ewig einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen haben.

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Anreise nach Sikkim

Es gibt viele Arten die Region zu bereisen. Ich bin bis und von Bagdogra geflogen und bis Gangtok mit privaten Fahrern gefahren. Beim nächsten Besuch würde ich aber ganz sicher den Helikopter für das letzte Stück wählen. Einfach weil ich gerne fliege, die Anreise damit schnell geht und auch noch sehr günstig ist. Alle Möglichkeiten habe ich euch hier zusammen geschrieben:

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Flugzeug

Von Europa geht es am einfachsten nach Delhi und von dort aus nach Bagdogra (bei Siliguri). Optional gibt es auch Strecken über Kolkata oder Guwahati oder Kathmandu nach Bagdogra. Um nach Gangtok zu kommen empfehle ich, den Helikopter zu nehmen, da die Wegstrecke doch reichlich beschwerlich und zeitraubend ist. Meines Wissens ist so ein Helicopter Charter mit umgerechnet 25 Dollar sehr günstig und ein riesen Erlebnis. Wer auf dem Landweg reisen möchte muss bis Gangtok mit 4 bis 6h Fahrzeit rechnen. Gut beraten ist man zudem mit einem privaten Fahrer.

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Zug

Mit der Bahn kann man aus jedem Teil Indiens nach New Jalpaiguri oder Siliguri anreisen. Von da nach Darjeeling mit dem Bus/ Taxi sind es etwa 80 km und 3 Stunden Fahrtzeit. Der Toy Train der Darjeeling Himalayan Railway fährt vom Bahnhof in Siliguri in das nur 80 km entfernte, aber 2.000 m höher gelegene Darjeeling und könnte eine weitere Option sein.

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Busse

Fernbusse verkehren von den größeren Städten in Westbengalen und Assam nach Siliguri. Ausprobiert habe ich sie nicht, um hier umfassend Tipps zu geben.

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Taxi/ Privater Fahrer

Empfehlenswert und auch bezahlbar sind private Fahrer für die Region. Sie kennen die schnellsten Verbindungen, die besten Straßenverhältnisse und schönsten Sehenswürdigkeiten. Für Empfehlungen kommt bitte gerne auf mich zu.

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Unterkünfte, Hotels und Homesays

In Sikkim gibt es für jeden Reisetyp die passende Unterkunftsart. Das kann ein einfaches Bed & Breakfast sein, ein schickes Hotel aber auch ein ganz authentischer Homestay. Letzteres würde ich euch am meisten ans Herz legen. Zwar sind diese Räumlichkeiten zumeist ganz einfach eingerichtet, aber euch wird so unfassbar viel Gastfreundschaft und Interesse entgegen gebracht, dass ihr es lieben werdet. Zudem unterstützt man hier auch die einfachen Menschen und gibt ihnen eine Einkommsquelle und finanziert nicht eine anonyme Hotelkette. Ihr werdet auch erstaunt sein, wie liebevoll ihr in den Homestays umsorgt und bekocht werdet. Vertraut mir!

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Wissenswertes

Es gibt noch ein paar Dinge, die man beachten sollte, wenn man nach Sikkim reisen möchte. Durch die Höhe, ist es ratsam ganz genau auf seinen Körper zu hören und sobald man Anzeichen von Höhenkrankheit bekommt, entsprechend darauf zu reagieren und ggf. einen Arzt aufzusuchen. Vorbeugend empfehle ich viel zu trinken und sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Beachtenswert sind auch die Temperaturunterschiede. Auch wenn es tagsüber in den Sommermonaten sehr angenehm warm ist, kann es nachts doch empfindlich kalt werden. Stellt euch darauf ein und nehmt unbedingt warme Sachen mit.

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Geschützte Regionen

Es gibt in Sikkim geschützte Regionen die von der indischen Armee kontrolliert werden und für Besucher nicht zugänglich sind. In diesen Bereichen sind auch jede Art von Satellitentelefonen verboten. Gerade bei Treckingtouren empfiehlt sich deshalb ein ortskundiger Guide. Bitte agiert auch bei militärischen Anlagen umsichtig und verzichtet völlig darauf, hier zu fotografieren.

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Wichtig für die Anreise

Ausländische Besucher müssen in einer Gruppe von zwei oder mehr Personen reisen und brauchen neben dem Visum für Indien auch ein spezielles Besucherpermit bei Grenzübertritt nach Sikkim. Hier helfen registrierte Reisebüros weiter.

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Fazit

Wer ein anderes Nepal, Tibet oder Indien sucht, der ist in Sikkim genau richtig. Diese Region ist noch etwas für Abenteurer, die gerne andere Wege gehen und das Authentische mögen. Sikkim ist zudem der perfekte Platz für Sinnsuchende, die nach Spirit und geistiger Entwicklung Aussschau halten. Diese Region ist einfach der ideale Platz sich wieder zu erden und darauf zu besinnen, was im Leben wirklich glücklich macht. Probiert es aus und meldet euch gerne, wenn ihr noch Tipps & Hilfestellungen braucht.

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Arica y Parinacota im Norden Chiles

Raod Trip in Arica y Parinacota im Norden Chiles – Gottverlassen schön!

Ganz im Norden Chiles und dicht an der Grenze zu Bolivien liegt „Arica y Parinacota“ – eine Gegend, welche die meisten Reisenden wohl eher nicht auf ihrer „10 Dinge, die du in Chile gesehen haben must“ – Liste haben. Dabei strahlt sie einen Reiz aus, den wohl nur versteht, wer die Reise hierher angetreten hat. Ich nehme dich mit zu meinem Trip und verrate dir, warum sich ein Ausflug hierher so viel mehr lohnt, als auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln.

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Chile, Peru, Bolivien hatten wir uns für 2 Monate vorgenommen und nachdem wir für einen Monat mit Bussen in Peru unterwegs waren, stand fest für den Norden Chiles muss es ein 4×4 geländetauglicher Wagen sein, mit dem wir die Gegend entdecken wollen. Im Unterschied zu Peru, sind weite Teile dieses Gebietes nicht so einfach mit öffentlichen Bussen zu erreichen. Ich würde sogar behaupten, dass die spannendsten Regionen so abgeschieden sind, dass man ganz sicher selbst mobil sein muss, um sie entdecken zu können. Zuweilen ist diese Gegend so gottverlassen, dass man den ganzen Tag keinen einzigen Menschen trifft! Entspechend selten, kommt auch mal ein Bus vorbei, der einen absetzen könnte.

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An der Grenze hinter Tacna verließen wir Peru und schlugen uns mit privaten Fahrern nach Arica in Chile durch. Hier bekamen wir unseren Mietwagen – einen robusten, roten 4×4 Pickup Truck. Wir haben uns bewusst für so einen Wagen entschieden, denn er hat genügend Power auf Schotterpisten auch mal Bergkämme zu ersteigen.

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Er ist hoch genug gebaut, um auch mal Bäche zu durchqueren und bleibt sicher auf der Fahrbahn, wenn der Untergrund mal rutschig wird. Mit ihm machten wir uns zunächst auf in Richtung „Lauca Nationalpark“, dem nördlichsten aller Nationalparks Chiles. Hier ging es in die Region um den Vulkan „Parinacota“ und den gleichnamigen Ort, wo wir unser nächtliches Lager aufschlagen wollten.

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Noch in der Anfahrt wurde klar, dass ist keine Region für normale Touristen. Hierher muss man wollen! Das klingt jetzt erstmal drastisch, aber gleichzeitig liegt genau darin die Reiz. Auf unserem Weg in Richtung Bolivien begleiteten uns nur wenige Fahrzeuge. Die Straßen waren einsam und in der Regel waren nur Trucks unterwegs. Sie karren die Waren, die vom Schiff in Chile anlanden, ins Nachbarland Bolivien. Die Fahrer sind harte Kerle, die gelernt haben mit der rauen Gegend zu dealen.

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Mich faszinierte dieser Landstrich, den man am Besten damit beschreibt, dass die Vegetation kark, die Berge hoch und die Seen eiskalt und klar sind. Keine Gegend für Selfie-Jünger die unter Palmen posten. Vermißt habe ich diese Art Urlauber nicht. Ich war wegen der sagenhaften Natur hier und die ist so eindrücklich schön, dass es auf Fotos nur schwer wiederzugeben ist, wie absolut herausragend diese ist.

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Am liebsten wäre ich alle hundert Meter aus dem Wagen gesprungen, hätte sie fotografiert und in mich aufgesaugt. Stellt euch vor, man steht am Straßenrand vor einer Kulisse aus Bergen, schätzungsweise so 300m hoch und dahinter erst, beginnen die richtigen Berge. Und diese ragen bis zu 5.000m hoch hinauf in den Himmel. Da kommen einem die Erhebungen im Vordergrund vor, wie kleine Sandhügel!

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Dabei spricht man bei uns schon von Bergen, während sie hier eher Winzlinge sind. Dieses Panorama ist so eindrücklich, so bewegend, so faszinierend, dass man ab jetzt genau weiß, warum man hier ist. Und so ging es auch mir. So simpel diese Region auf den ersten Blick erscheinen mag, so vereinnahmend ist sie, wenn man sich darin befindet. Diese Weite des Landes, die Einsamkeit, die schneebedeckten Vulkane, die still liegenden Bergseen und die Tiere auf die man immer wieder trifft – das macht die Faszination von Arica y Parinacota für mich aus.

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Noch ein Grund, warum sich hierher nur wenige Touristen verirren, sind ganz klar die harrschen Wetterbedingungen. Auch bei uns war es so, dass sich von einem auf den anderen Moment der Himmel verdüsterte, es in den Bergen donnerte und die Temperaturen eisig wurden. Wind und peitschender Regen setzten ein und die Sicht verringerte sich auf wenige Meter.

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Als das Schauspiel vorüber war, der Himmel sich wieder klarte, waren die eben noch karg, braunen Bergkuppen, mit einer weißen Schneeschicht bedeckt. Kaum zu glauben, dass nur wenige Minuten zuvor noch pinkfarbene Flamingos durchs Wasser wateten! Glücklich wer da noch rechtzeitig einen schützenden Unterschlupf, ein warmes Feuer und einen heißen Tee gefunden hat.

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Wir hatten Glück und kamen in dem 29ig (!)Seelendorf Parinacota unter, welches auf einem Hochplateau und auf sagenhaften 4.000hm liegt. Hier gibt es eine einfache Unterkunft für Gäste. Die Bewohner dieses Ortes und den Vermieter, mussten wir allerdings erstmal eine Weile suchen, so verschlafen ist das kleine Dorf zuweilen. Dafür hat es einen ganz besonderen Charme, der gleichzeitig so typisch ist für diese Region, dass man das Bild davon wohl nie vergißt.

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Weiß gekalkte Mauern, die den Ort begrenzen, strohbedeckte und flach gebaute Häuser mit blauer Verzierung und eine zentrale Kirche prägen die Szenerie dieses Dorfes, welches symbolisch für viele Ortschaften dieser Region steht. Die Erbauung des Gotteshauses geht auf das 17. Jahrhundert zurück und ist in Form eines Schiffes mit seitlichen Kapellen angelegt. Alles simpel, robust und den klimatischen Bedingungen angepasst errichtet. Fast so als wolle sich die Kulisse sträuben gegen das Harsche, was da zuweilen niederprasselt.

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Kaum vorstellbar, dass hier noch Menschen leben. Doch das tun sie und nur durch fröhliche Musik und eine Rauchsäule wurden wir auch auf sie aufmerksam. Warum man bei dieser Eiseskälte draußen grillt, beisammensitzt und den Feierabend im Freien genießt, wird mir als notorische Frostbeule auf ewig verschlossen bleiben. Doch sie taten es und hatten sichtlich Spaß daran.

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Nachdem wir unseren Schlüssel bekommen hatten, unser einfaches Zimmerchen bezogen und den Kamin für die Nacht vorgeheizt hatten, zog es uns trotzdem noch mal raus, um den Ort und die nähere Umgebung zu erkunden. Nur wenige Minuten von der Siedlung entfernt erwartete uns eine grüne Wiese vollgepackt mit grasenden Alpacas.

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Ihnen schien die Kälte hier nichts auszumachen, munter sprangen und tobten die Jungtiere umher, während die Älteren sich scheinbar fröhlich am frischen Grün zu schaffen machten. Ein Bild für die Götter bot sich uns hier und ich erinnere mich gerne an den Augenblick zurück! Zu dem Moment, als eine Alpaca Mum ihr Junges säugte, sich eigentlich abgewandt zu uns befand aber so geschickt den Kopf drehte, dass sie uns ganz genau beäugen konnte.

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Nicht die einzige Tierbegegnung, die wir an diesem Tag hatten. Vor uns auf der Schotterpiste schliefen breit ausgebreitet noch ein paar Viscachas (hasenähnliche Geschöpfe ). Von unserem anrollenden Fahrzeug ließen sie sich überhaupt nicht stören. Friedlich dösten sie auf dem Rücken, was zum Schreien komisch aussah. Weil sie sich mitten auf der Fahrbahn auf den Rücken gerollt sonnten und sich eben so gar nicht aus der Ruhe bringen ließen.

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Erst in dem Moment, als ich den Wagen mit der Kamera in der Hand verließ, wurden sie scheu, nahmen die Beine in die Hand und sprangen davon. Wobei ich schon wieder fett grinsen mußte, weil auch das unheimlich putzig aussah. Für mich sind diese Tierchen ganz sicher auch eines der Hightlights dieser Region und man sollte sich gewiss auch etwas Zeit nehmen, ihrem Treiben zuzusehen.

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Ganz so liebreizend waren die Lamas, die ic auch noch entdeckte, allerdings nicht. Als ich mich ihnen vorsichtig und mit ausreichend Abstand näherte, fühlten sie sich sofort gestört und stürmten los. Selbst 100m Abstand zwischen uns, waren ihnen wohl nicht genug.

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Zu meinem Pech nahmen sie aber nicht vor mir Reißaus, sondern kamen auf mich zu gerannt. Wir reden hier von stattlichen, großen Tieren die mich locker hätten umwalzen können! Also nahm ich genauso die Beine in die Hand und stürmte zum Auto zurück, hechtete hinein und erntete schallendes Gelächter meines Freundes. Trotzdem eine denkwürdige Begegnung. Meine ersten Lamas in freier Wildbahn!

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Zurück in unserer Unterkunft legten wir erstmal noch ein paar Scheitel Holz im Ofen nach, setzten Teewasser an und begutachteten das Gästebuch. Zu unserem nicht allzu großen Erstaunen lag der letzte Besuch von Touristen schon einige Monate zurück.

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Wen wunderts, denn diese Gegend hat keine großen Attraktionen die Herrscharen von Touristen anlocken, die Trucker schlafen meist in ihren LKWs und auch sonst verirrt sich kaum jemand hierher. In all unserer warmen Kleidung und dick eingepackt unter Schlafsack und Decken schliefen wir an diesem Abend ein.  Schon am nächsten Tag sollte unser Road Trip weitergehen in Richtung Las Vicuñas National Reserve und zur Salar de Surire. Aber das ist eine andere Geschichte auf die ihr gespannt sein dürft!

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PS: Wer hierher reist, der sollte sich in jedem Fall warm anziehen. Einen Mietwagen nehmen, ausreichend Benzin (Kanister), Schlafsack, Notvorräte und Holz dabei haben. Desweiteren gut funktionierende Navigation, ausreichend Bargeld und jede Menge Abenteuergeist. Bei Fragen bitte gerne melden!

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Viva Wyndham V Samana Las-Terrenas GNTM Germanys Next Topmodel

Viva Wyndham V Samaná – Resort in tropischer Oase, Modelstrand & place to be

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Spot für eine Auszeit mit deinem Liebsten, für romantische Ferien am Valentinstag oder sogar euren Honeymoon? Oder möchtest du einfach nur für dich einen wunderbar, entspannten Flecken zum Relaxen unter Palmen? Ich hab den perfekten Spot gefunden und erzähle dir, warum ich das Viva Wyndham V Samaná in der Karibik empfehle.

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Kennt ihr das, manchmal wünscht man sich einfach eine kleine Flucht für sich selbst oder mit seinem Liebsten. Sei es weil man, der Hektik des Büros entfliehen möchte, frisch verliebt ist und sich nach Romantik sehnt oder man endlich mal wieder Zweisamkeit in der Beziehung wünscht, weil der Alltag kaum Zeit dazu lässt. Meine Reise in die Dominikanische Republik hat mich einen Platz finden lassen, wo ich mir das genau so für dich vorstellen kann.

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Viva Wyndham V Samaná

Ich bin auf der Halbinsel Samaná unterwegs und habe mein Domizil im „Viva Wyndham V Samaná“ Las Terrenas, bezogen. Was ungefähr eine Stunde Fahrtzeit vom Flughafen in Samaná entfernt ist und durch seine exponierte Lage und hervorragende Erreichbarkeit, der perfekte Spot ist, um schnell mal eben die Karibik zu genießen und völlig abzuschalten.

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Die Lage

Die Halbinsel Samaná ist eine der attraktivsten Regionen des Landes, mit immer noch unberührten Landstrichen, glasklaren Wasserfällen, üppiger Natur und kilometerlangen, abgelegenen Traumstränden. Ganz so, wie wir sie uns in der Karibik vorstellen. Feinsandig, türkisblau schillerndes Meer und von Palmen gesäumt. Und genau in dieser malerischen Kulisse hat das Viva Wyndham V Samaná seinen Platz gefunden.

Die Anlage des Viva Wyndham V Samaná

Das Beachfrontresort passt perfekt in diesen karibischen Traum. Seine weitläufige Anlage und sein unaufdringliches Setting sind die Krone einer eigentlich schon perfekten Szenerie. Herzstück des Resorts ist sein Pool. Türkis schimmert sein blau, gerahmt wird er durch Palmen und Pavillions dessen Tuch vom karibischen Wind umworben wird. Schnell wird klar, hier weht der Hauch von Luxus, Eleganz und modernem Ambiente.

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Und so sind auch Lobby, Bars, Restaurants und die Räumlichkeiten selbst gestaltet. Die Rezeption ist eine offene Empfangshalle, mit natürlichen Materialien die sich perfekt der Umgebung anpassen und kein schnöder Empfangstresen.

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Was sie eher zu einer Eingangspforte ins Paradies macht, als zu einem Schalter, wo man den Schlüssel zu seiner Unterkunft bekommt. Ihr angeschlossen, finden sich im Hauptkomplex noch ein á-la-cart-Restaurant, der Buffetbereich, ein paar Shops mit Souvenirs und Zigarillos, Mietwagenschalter und der Club für Abendveranstaltungen.

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Die Zimmer des Viva Wyndham V Samaná

Die Zimmer selbst sind in zwei schlichten, unaufdringlich gestalteten Gebäudekomplexen seitlich der Empfangshalle angegliedert. Sie sind reduziert auf natürliche Materialen und das Wesentliche. Und genau das macht sie so angenehm. Schnörkelloser, geradliniger Stil der trotzdem Wertigkeit vermittelt und damit dem Konzept der Anlage gerecht wird.

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An Ausstattung fehlt es an nichts. Ein komfortables Boxspringbett, WiFi. In-Room-Entertainmment mit Flachbildschirm, Minibar, Schreibtisch, Schränke, Safe und Ablagen – alles so wie in Hotelzimmern dieser Klasse üblich. Das Bad ist übersichtlich groß, mit Waschtisch, WC und Dusche mit Glasfront. Auch hier wurde auf natürliche Materialien wie Stein und Holz gesetzt, um dem Stil des Apartments treu zu bleiben.

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Wer es noch etwas romantischer und exklusiver mag, der bucht sich die „Vibe Rooms“. Sie offerieren statt einem Balkon eine Terrasse mit Pärchenliege und eigenem Pool zum „Dippen“ nach dem Sonnen. Perfekt also, wenn man mit dem Liebsten reist und es doch etwas intimer mag. Auch gibt es eine Espresso-Maschine für den Café danach *zwinker*

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Das Konzept des Viva Wyndham V Samaná

Das Resort ist allein Erwachsenen vorenthalten. Ein Konzept, dass ich gerade sehr genieße. Als vollzeitarbeitende Freelancerin und straffem Alltag brauche ich in meiner Freizeit einfach einen Rückzugsraum mit Ruhe, Ausgeglichenheit und Stille. Ein Resort mit fröhlich planschenden Kindern, lustiger Animation und Partymusik hat sicherlich seine Berechtigung, aber es ist nicht das, was ich mir in den Ferien wünsche. Deshalb ist für mich auch die Wahl auf das V Samaná gefallen.

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Das Entertainmentprogramm

Selbstverständlich gibt es Entertainment, aber eben erwachsenengerechtes und auf die Bedürfnisse derer ausgelegt, die einen Ausgleich zum stressigen Alltag suchen. Statt bummender Partymucke sind es dann leise Töne, statt kreischender Animation der Privattrainer den man buchen kann oder Yoga-sessions am Strand, die angeboten werden. Einfach einzigartige, persönliche Erfahrungen statt Teil einer Masse zu sein und darauf lege ich wert.

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Festpreisgarantie des Viva Wyndham V Samaná

Vergesst auch alles, was ihr über All-Inclusive-Resorts so in den Köpfen habt. Hier heißt es nicht Schlacht ums Buffet, Liegen oder Handtücher. Hier heißt es einzigartige und vor allem persönliche Erfahrungen genießen, ohne ständig das Urlaubsbudget im Kopf haben zu müssen. Man kann einfach die á-la-carte-Restaurants und die Drinks an der Bar genießen, ohne dass die Kreditkartenabrechnung ins astronomische rauscht. Wer in dieses Resort kommt, der weiß einfach was er will und auch, was er dafür ausgeben möchte.

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Service

Teil des Konzepts ist auch ein unfaufdringlicher aber tadelloser Service. Es geht nicht darum, dem Gast noch teure Cocktails aufzuschwatzen, den nächsten Ausflug zu verkaufen oder Zusatzleistungen anzudrehen. Es geht darauf hier einen angenehmen und makellosen Aufenthalt zu bieten, der keine Wünsche offen lässt. Natürlich gehört zu Personal in der Karibik die typische gute Laune, die sich auch wunderbar auf den Gast überträgt. Alles in Allem eine enspannte Athmospähre auch hier.

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Das Spa des Viva Wyndham V Samaná

Für mich heißt das auch, dass ein Spa angeschlossen ist, was ich nutzen kann. Auch das bietet das V Samaná. Zwar nicht inklusive, aber zu durchaus angemessenen, fairen Preisen. Dafür erwartet einen hier auch eine kleine Oase, geschaffen die Welt drumherum zu vergessen. Egal ob Partnermassage oder Relaxingraum für Einzelgäste, das Wyndham ist auf Beides eingestellt. Also kommen Verliebte hier ebenso auf ihre Kosten, wie ich als Alleinreisende.

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Die Damen sind bestens ausgebildet, das Angebot ist umfangreich und das Ambiente passt sich perfekt dem entspannungsuchendem Gast an. Kleine, runde Cottages vermitteln eine ruhige Atmosphäre, die sanft umspielt wird von Meditationsmusik. Auch hier finden sich wieder natürliche Materialien und Stoffe, die erden sollen und der Erholung dienen.

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Die Damen sind vom Fach und meine gebuchte Ganzkörpermassage ist Genuss pur. Die perfekte Mischung aus Muskelbearbeitung und sanfter Massage – ganz so wie ich es mag. Nicht zu lasch an der Wirkung vorbei, sondern richtig dosiert im Sinne des Kunden.

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Fitnessstudio & Personal Trainer

Wer es sportlicher mag oder seine Freizeit auch nutzen möchte seinen Körper wieder in Schuss zu bringen, dem bietet das Viva Wyndham V Samaná zudem ein kleines, aber hervorragend ausgestattetes Fitnessstudio mit ausgebildeten Trainern an. Stepper, Spinner, Laufband, Gewichte oder Rückengeräte, nach fachmännischer Anleitung kann man sich hier sportlich verausgaben und an seiner Traumfigur arbeiten. Das die Trainer vom Fach sind, sieht man ihren gestählten und makellosen Körpern an.

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Outdoor – Sport

Wer gerne draußen sportelt und das Meer dazu nutzt, der kann auf das Equipment der Anlage zurück greifen. Bunte Kayaks fordern heraus mit den Wellen zu kämpfen oder wie wäre es mit Kite-Stunden oder einer Katamaranfahrt? Auch kein Problem, denn für alle Bedürfnisse gibt es die richtige Ausstattung und ggf. zubuchbare Trainingsstunden.

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Beachlife

Die meisten im Resort, das beobachte ich, wollen allerdings einfach nur mal wieder entspannt unter Palmen am Meer liegen und in Ruhe ein Buch lesen, dazu einen Cocktail schlürfen und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Auch dazu ist das Viva Wyndham der perfekte Spot. Eine saftig grüne Wiese zwischen den schattenspendenen Palmen, dazu hochwertige Liegen, Lounger oder Hängematten und vor einem der feinsandige Strand und das türkisblaue, karibische Meer. Davon träumen viele und hier findet man genau den Ort, wohin die Gedanken an geplagten Bürotagen flüchten.

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Perfekter Drehort für Germany´s next Topmodel

Aufgrund der spektakulären Kulisse ist das Viva Wyndham V Samaná der perfekte Drehort. Wer es noch nicht wusste: Die ersten drei Folgen der aktuellen Staffel von „Germanys next Topmodel“ mit Heidi Klum wurden dort gedreht! Im Fokus stehen hierbei die atemberaubende Strände Playa Cosón (Team Michael) und Playa Bonita (Team Thomas). Wer neugierig geworden ist, dem empfehle ich, sich die Folgen auf Pro7 bzw. in der Media-Thek noch mal anzuschauen, um auch einen umfangreichen visuellen Eindruck zu bekommen. Nach so viel Inspiration bekommst du vielleicht auch gleich noch Lust auf dein eigenes, karibisches Fotoshooting unter Palmen.

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Der perfekte Tag im Viva Wyndham

Natürlich möchte ich euch auch erzählen, wie mein perfekter Tag aussah. Das Resort gibt einem zwar jeden Raum lange auszuschlafen und spät zu frühstücken, ich aber bin im Urlaub immer eher der Frühaufsteher, um ja nichts zu verpassen und alles nutzen zu können, was mir geboten wird.

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Früh ist meinem dem Fall diesmal gegen 7 Uhr. Ich rolle mich in meinem perfekten Prinzessinenbett zwischen den Kissen hin und her, plausche mit Freunden am Telefon in Deutschland und scrolle durch meine Social Media Kanäle.

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Ich lese Reiseblogs und füttere meinen Instagram Account. Ich lieb es einfach, das alles morgens und in Ruhe vom Bett aus machen zu können. Genauso wie vor dem Frühstück noch eine Runde schwimmen zu gehen. Besonders in einem Pool der mein persönliches Highlight der ganzen Reise ist. Riesengroß und damit ausreichend Spielraum sich darin auszutoben bzw. seine Morgenrunden zu drehen. Dazu genieße ich den Blick auf die Palmen, das Meer und diese großartige Anlage.

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Gegen vor 10 Uhr schaffe ich es dann noch zum Frühstück. Ich genieße es, mal nicht selbst alles anrichten zu müssen und einfach zugreifen zu können, wonach mir der Sinn seht. Vergnüglich bestelle ich mir einen frischen Kaffée, Saft und das Frühstücksei, ganz so wie ich es mag.

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Während ich den restlichen Vormittag entweder hinter meiner Kamera verschwinde oder mit netten Reisebekanntschaften an der Bar plausche, beobachte ich Andere beim Beachvolleyball oder auf dem Weg zum Spa. Nach gefühlten 200 Palmen-Sandstrandfotos ziehe ich mich auf einen der Lounger zurück, genieße eine Pina-Colada, surfe auf meinem Smartphone rum und lass mir die Sonne ins Geschicht scheinen. Zwischendrin hüpfe ich zur Abkühlung in die Wellen oder lausche meinem Hörbuch.

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Zum Mittagstisch geht es dann gegen 14 Uhr für eine leichte Auswahl an Salaten mit Putenstreifen und Käse. Ich kann einfach nicht so viel Essen in tropischer Wärme.Obwohl das Buffet natürlich wieder verlockend ist.

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Um 15 Uhr ist dann auch mein Spa-Termin und wie schon beschrieben, habe ich diese Stunde Verwöhnprogramm absolut genossen. Allerdings bin ich von soviel „nichtstun“ jetzt auch verdammt müde.

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Ich ziehe mich auf die Liege meiner Terasse zurück und dämmer weg. Bevor ich mich zur goldenen Stunde zu einem Spaziergang am Strand aufmache, gibt’s erstmal noch einen Kaffee. Ich kenne mich ja, ich könnte ja über Stunden am Meer entlang laufen, aber dazu muss ich erstmal aus meinem relaxten Dämmerschlaf erwachen.

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Der Spaziergang tut dann auch richtig gut. Wieder den Sand und das Wasser unter den Füßen spüren, den Wind und die salzige Luft auf der Haut spüren und das warme Licht der Sonne genießen. Gerade wenn man aus dem europäischen Winter kommt und über Monate nur Grau in Grau gesehen hat, ist das der perfekte Seelenschmeichler.

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Zum Sundowner finde ich mich wieder unter den Liegen am Meer ein, habe wieder einen leckeren Cocktail in der Hand und genieße es einfach nur hier zu sein. Am Abend lockt das á-la-cart-Restaurant mit allerlei Leckereien und ich finde es auch angenehm, hier einfach ohne Reservierung vorbei schauen zu können. In vielen Hotelanlagen geht das nur nach Terminvereinbarung. Aber Verbindlichkeiten sind das, was ich gerade am wenigsten brauche. Im Urlaub möchte ich mich treiben lassen ohne auf die Uhr schauen zu müssen.

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Nach dem Abendessen suche ich mir eine Platz im Foyer, lausche der Livemusik und schaue den Tänzern zu bevor es mich dann doch wieder hinter die Kamera lockt. Die nächtliche Kulisse der Anlage ist einfach zu verlockend für eine Fotografin und so sichere ich mir ein paar Nachtschnappschüsse. Nach getaner „Arbeit“ zieht es mich noch mal raus ans Meer zum Sternegucken und meinem krönenden Abschluss eines perfekten Tages.

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Mein Fazit nach 2 Tagen im Viva Wyndham

Für mich ist das Resort die perfekte Location für eine entspannte Auszeit – egal ob zu Zweit oder auch als Alleinreisende. Wer Erholung unter Palmen sucht, der wird hier sein Paradies finden. Es warten Ruhe, Entspannung und Genuss zum Festpreis sowie das ganze Jahr durchweg Sonnenschein. Ich habe meinen Aufenthalt sehr genossen und kann das Resort uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Info:

Ich würde vom Hotel für eine Nacht eingeladen, dies beeinflußt aber nicht meine objektive Beurteilung der Anlage. Wer gerne mehr sehen will, um einen noch besseren Eindruck zu bekommen, der schaut sich gerne dazu mein Flickr-Album an. Im LINK gehts zu hunderten weiteren Impressionen dieser großartigen Anlage.

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Sagenhaftes Peru – Warum sich eine Reise so sehr lohnt

Peru ist ein traumhaftes Land, was in keinem Fall auf Machu Picchu reduziert werden sollte. Es gibt so unfassbar viel zu entdecken von beeindruckenden Regenwäldern, über atemberaubende Wüsten, mystische Stätten, sowie einer sagenhaften Tier und Pflanzenwelt. Meine Bilder und Geschichten sollen dich inspirieren nach Peru zu reisen und all das selbst zu erleben!

Marlene

Ich war 4 Wochen in Peru unterwegs. Wir sind backpack von Brasilien aus eingereist, haben uns von dem Regenwaldgebiet um Puerto Maldonado aus mit dem Bus durchs Land geschlagen. Wir waren an all den wunderbaren Orten von Arequipa, über Nasca bis Titicacasee, die ich bis dato nur aus dem Netz kannte und dieses Land und seine Menschen haben mich tief bewegt. Komm, ich zeig dir warum genau!

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Paracas-Nationalreservat – mein liebster Ort in Peru

Der Ort Paracas liegt in der Mitte der Strecke zwischen Lima und den Nasca an der Atlantik Küste. Seine Hauptattraktion sind sicherlich die vorgelagerten Inseln mit all den Tieren. Mich hat allerdings ganz besonders der angeschlossene Nationalpark fasziniert. Hier treffen Wüste und Hitze auf donnernde Wellen des Meeres. Die Landschaft ist unfassbar schön und mit Worten eigentlich gar nicht zu beschreiben. Man muss es einfach erlebt haben, die Weite, das Meer und die unsagbare Kraft der Natur.

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 Huacachina – Oase in der Wüste

Eine grüne Oase mitten in einem Meer von Sand, das ist die kleine Oase Huacachina. Sie ist ein paradiesischer Ort im Südwesten Perus etwa 8km von der Stadt Ica entfernt. Inmitten der grünen Wüsteninsel findet man im Zentrum einen kleinen See, die Laguna de Huacachina, die von Palmen gesäumt inmitten der größten Sanddünen Perus zum Planschen einlädt. Die Lagune wird von einem unterirdischen mineralhaltigen Andenfluss genährt, das sie so zu einem beliebten Heilbad für Rheuma-Patienten werden ließ. Wem´s weniger im Rücken quält dem empfehle ich, hier unbedingt Sandboarden zu gehen. Ein mega Spaß!

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Arequipa, Arequipa – Achritektonische Perle

Jeder der schon mal mit dem Bus durch Peru gereist ist, wird sich an die „Arequipa, Arequipa-Rufe“ der Marktschreierinnen erinnern, die ihre Bustickets lautstark an den Mann bringen wollen. Und ehrlich? Der Ort ist es auch absolut wert besucht zu werden. Ich habe seine architektonische Schönheit geliebt. All die wunderbaren Gassen, belebten Plätze und historischen Gebäude. Aber auch verdammt gut Essen kann man in der Stadt. Man findet hier exzellente Küche auf Sterneniveau und ich erinnere mich gerne daran zurück. Probiert es aus, lasst euch durch die Stadt treiben, plaudert auf den Pätzen und schlemmt euch durch die Restaurants.

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Nasca Linien – Zwischen Mythos, Alien und Entdeckergeist

Für manche mag Nasca ein Ort auf ihrer Peru Reise sein, den sie auslassen. Für mich waren diese Scharrlinien in Formen von Menschen & Tieren des absoute Highlights. Die Geschichten von Erich von Däniken und seine Theorien zu Außerirdischen begleiten mich seit vielen Jahrzehnten. Dem Mysterium dort selbst auf die Spur zu gehen, das hatte was! Diese riesigen Linien mit eigenen Augen aus der Luft zu sehen, ihre wahre Größe zu erfahren und so hautnah mit der Historie dieses Ortes in Berührung zu  kommen, war für mich ein Lebenstraum der sich erfüllte. Ich verrate jetzt hier nichts zur Geschichte und welchen Stand die derzeitigen Forschungen haben, dass ist viel spannender vor Ort zu erkunden. Nur so viel, es ist unglaublich faszinierend dort einen Rundflug zu machen und das Geld solltet ihr unbedingt investieren.

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Cusco – Oh du Schöne

Die Stadt Cusco gilt als das Tor zu Machu Picchu und ist damit für viele nur ein Stop-Over. Dabei die Stadt hat soviel mehr zu bieten, dass es sich lohnt hier ein paar Tage zu verbringen, durch die Gassen zu strollen, auf den Markt zu gehen, die Restaurants zu testen oder einfach nur am zentralen Platz zu sitzen und den Menschen in ihrem Alltag zu zuschauen. Wir haben Stunden da zugebracht, weil wir das Trubelige einfach geliebt haben. So belebte Plätze, wo man sich mit seinen Freunden zum Plausch trifft, gibt es bei uns kaum mehr, umso mehr hatten sie es mir in Peru angetan.

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Karneval – Fest der Lebensfreude

Also feiern können die Peruaner! Eigentlich hatte ich sie während der gesamten Reise als zurücknehmend und ruhig empfunden (außgenommen die Ticketverkäuferinnen am Bus), aber beim Karneval hab ich eine ganz andere Seele des Volkes erlebt. Eine volle Woche Party mit Blaskapelle rund um die Uhr, mit fantastischen Kostümen und einem Straßenkarneval der sich sehen lassen kann. Hammer! Wer Feste wie diese mag, sollte sich den Karneval in Puno auf gar keinen Fall entgehen lassen.

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Colca Canyon – Schlucht der Superlative

Der ColcaCanyon bzw. das Colca Tal ist eine Schlucht bei Chivay rund 97 km nördlich von Arequipa. Zu einem Canyon der Superlative machen ihn seine Ausmaße. Denn je nachdem ob man vom höchsten Berggipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca misst oder vom Rand der Schlucht, 3.269 m bzw. 1.200 m tief. Im Vergleich dazu ist der Grand Canyon nur etwa 1.800 m tief. Damit ist der Cañón bzw. der Valle del Colca (spanisch) der zweittiefste Canyon der Welt. Das macht ihn natürlich zu einem Anziehungspunkt für Wanderer und Outdoorenthusiasten. Weltweiten Ruhm hat der Canyon auch für seine sagenhaften Vogelbeobachtungen. Der majestätische Condor der mit einer sagenhaften Flügelspanne von 2-3m aufwarten kann. Wer ihn beobachten möchte, sollte sich morgens Früh zum Cruz del Condor aufmachen. Zwischen Cabanaconde und Chivay gelegen befindet sich das Kreuz des Kondors, der Punkt an dem du die besten Chancen hast die Tiere zu beobachten. Zwischen 8 und 10 Uhr nutzen sie die erste schwache Morgenthermik, um im Canyon ihre Kreise zu ziehen.

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Lima – Die wundervolle Stadt am Meer

Lima ist die Hauptstadt des südamerikanischen Anden-Staates und die mit Abstand größte Stadt Perus. Eine faszinierende Mischung als Moderne und Tradition erwartet dich hier. Es gibt die Virtel mit ihrem kolonialen Charme, aber auch edle Penthäuser die in nichts dem anderere Metropolen nachstehen. Perfekt fand ich die Lage am Pazifik, da ich finde, dass es eine Stadt so viel aufregender macht, wenn sie am Meer liegt. Am Strand findet das pralle Leben statt und das macht es einem hier leicht, einzutauchen in das Leben der Peruaner. Wer mutig ist der sollte von Miraflores aus (einem der 43 Stadtbezirke) zum Sonneuntergang paragliden gehen. Das ist magisch!

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Puerto Maldonado – Das Tor zum Dschungel

Was viele gar nicht über Peru wissen ist, dass das Land auch riesiges Regenwaldgebiet mit tropischen Temperaturen hat. Also Tor zum Regenwald gilt die Stadt „Puerto Maldonado“, aber es gibt im ganzen Grenzgebiet zu Brasilien ausgedehnte Wälder, wilde Natur und reißende Flüsse. Bei einer geführten Tour ins „große Grüne“ solltest du dir die Zusammenhänge des Lebensraumes „Regenwald“ erklären lassen, damit man versteht, was dieses Ökosystem wirklich für die Menschen vor Ort und sogar auf der ganzen Welt bedeutet und warum ihr Schutz so wichitg ist.

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Puno – das Tor zum Titicacasee

Puno ist für viele der Ausgangspunkt für Touren zu den Inseln des Titicacasees. Sie ist sicherlich keine architektonische Schönheit, hat aber doch ein paar attraktive Punkte und ein Stadtspaziergang durch den Stadtkern lohnt sich allemal, um in das Leben der Peruaner einzutauchen, Kirchen zu besichtigen oder auf dem Markt vorbei zu schauen. Im Februar zur Karnevalzeit steppt der Bär in Puno. Aus dem ganzen Land kommen die Karnevalsgruppen bevölkern die Stadt, feiern in den Bars und auf der Straße. Ein riesen Spektakel und ein absolut sehenswertes Hightlight. Erwähnenswert ist auch die gute Küche in Puno und damit die Restaurantszene, die ihr unbedingt testen solltet.
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Machu Pichu – Todgetrampelte Legende

Schlagt mich für diese Überschrift, aber so habe ich den Mythos leider erleben müssen. Völlig überlaufen und überrannt von sich produzierenden Selfiejüngern ist vom Spirit dieses Ortes für mich nicht mehr viel übrig geblieben. Trotzdem, ich war da und kann einen Strich auf meiner To-Do-Liste machen. Ich hab es allerdings auch bereut nicht die anderen Inkastätten die Perus besucht zu haben. Inzwischen weiß ich, dass es noch weitere viel magischere Tempelanlagen gibt, die sich ihren Geist noch erhalten haben. Wenn du deine Reise planst, sei also weiser als ich.

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Ballestas Islands – Das Galapagos des kleinen Mannes

Ein unfassbares Gewusel erwartet dich auf einem Bootstrip zu den Ballestas Islands. Gerne werden diese auch mit den Galapagos Inseln verglichen, nur sagt man hier, dass sie die Inseln des kleines Mannes aka Geldbeutels sind. Von Paracas aus starten die Boote zu den vorgelagerten Inseln und schon allein der Bootstrip lohnt sich, weil die Landschaft sagenhaft ist und man auch hier wieder reisige Scharrlinien zu sehen bekommt. Umgehauen haben mich dann aber doch die Inseln selbst. Ich hab ja schon viele Tierbeobachtungen gemacht, aber diese Inseln sind ohne Zweifel das wusligste Tierparadies was ich je gesehen habe. So geflashed von Robben, Möwen, Kormoranen, Pelikanen und Pinguinen bin ich direkt am nächsten Tag noch mal mit dem Boot rausgefahren, weil ich es einfach so spannend fand.

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Scharrlinien – Die unentschlüsselten Botschaften im Sand

Scharrlinien wie die von Nasca findet man weit in Peru verstreut und es lohnt sich wirklich die Augen offen zu halten, denn oft liegen sie ganz unbeachtet am Wegesrand. Ich finde es absolut unglaublich, dass diese Zeichen über Hunderte von Jahren erhalten bleiben, trotz Witterung, Regen und Wind. Zudem ist bis heute nicht zweifelsfrei erwiesen, wer sie erschaffen hat und aus welchem Grund.

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Chauchilla – Gruseln inklusive

30 km südlich der Stadt Nazca und in der Nähe des Flusses Poroma findet man die Grabstätte von Chauchilla. Von der Panamericana aus geht es über eine Schotterpiste zum Gräberfeld. Gegen einen kleinen Obulus kann die Ausgrabungsstätte dann besucht werden oder zumindest das, was Grabräuber übrig und nicht zerstört haben. Der Ort ist staubig, schaurig und faszinierend zugleich. Kaum vorstellbar, das diese kleinen Päckchen mal Menschen waren und im Sitzen beerdigt wurden. Die Gräber datieren auf einen etwa 700 Jahre langen Zeitraum etwa vom Jahr 200 bis zum 9. Jahrhundert n. Chr. und damals wurden die Toten in Baumwollstränge gekleidet und mit Harz behandelt. Das extrem aride Klima machte dann diese Mumien aus ihnen und diese könnt ihr in mit Lehmziegeln ausgekleideten Gruben bestaunen.

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Isla Amantani & Titicacasee – Faszination pur

Die malerische Insel Amantani liegt wunderbar inmitten des sagenhaften Titicacasees, der allein schon einen Besuch wert ist. Amantani ist 15 Quadratkilometer groß und Heimat für rund 8.500 Einwohner. Ihre zwei Berge: Pachamama (Mutter Erde) und Pachatata (Vater Erde) schaffen es auf die stolze Höhe von über 4.000m. Da aber der Titicacasee schon auf 3812 hm liegt, fällt einem die gewaltige Größe gar nicht recht auf. Wir waren hier bei einem Homestay untergebracht und haben es geliebt die Insel zu Fuß zu erkunden und in das Leben der Familie einzutauchen. Was mein schwacher Magen weniger schön fand, war die Bootstour bis zur Insel. Der Titicacasee kann ganz schön raff sein und nahezu jeder rang, auf unserem Trip zur Insel, mit seinem Magen. Der Ausflug auf die Insel hatte sich aber trotzdem gelohnt und ich möchte diesen auch unbedingt jedem Peru-Reisenden ans Herz legen.

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Peru – Das Outdoorparadies

Für mich sind es nicht nur Orte wie Paracas, Arequipa oder Machu Picchu, die die Faszination Peru ausmachen. Das Land hat so eine beeindruckende Vielfahlt an Landschaften, das Outdoor-Enthusiasten hier ihr persönliches Paradies finden werden und natürlich auch leidenschaftliche Fotografen, wie ich. Tut euch also selbst einen Gefallen und nehmt euch Zeit für dieses Land und das nicht nur für die „großen“ Attraktionen, sondern auch für das was am Rand liegt.

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Lamas, Vicuña, Alpacas – Das Bild in unseren Köpfen

Natürlich gehören auch Lamas, Vicuña und Alpacas für mich untrennbar mit Peru zusammen, deshalb möchte ich sieh hier nicht unerwähnt lassen. Aber ich möchte euch auch ein Learning mitgeben. Das erste Bild meines Blogposts ist zwar „typisch Peru“ und ne tolle Erinnerung, aber eigentlich auch nicht im Sinne der Tiere, wenn sie von Menschen in die Städt gebracht werden, damit sich Touristen mit ihnen ablichen lassen und viel Geld dafür dalassen. Daraus ist nämlich leider ein Business entstanden, das nicht im Sinne der Tiere ist. Die Jungen werden viel zu früh von den Eltern getrennt, damit wir süße Lama-Baby-Bilder bekommen. Deshalb mein Tip: Wartet bis ihr die Tiere am Wegrand findet und macht da ein Bild von euch. Das erspart euch das Geschrei der Drückerinnen, wenn ihr ihnen nicht 10 Doller pro Person fürs Foto geben möchtet und gleichzeitig tut ihr den Tieren etwas Gutes.

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Peru und seine Menschen

Ich habe Peru als gastfreundliches Land erlebt und seine Menschen als zwar zurückhaltend, aber herzliche und interessierte Charaktere. Wenn man die erste Berührungshürde überwunden hat, dann sind sie neugierig auf Reisende und ihre Geschichten. Ich wurde zu Festen, in Häuser und zum Trinken eingeladen. Ich hab mit ihnen getanzt, gelacht und sie als unheimlich herzlich empfunden und hoffe, dass andere Reisende auch solch wunderbare Erfahrungen in Peru machen wie ich.

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Fazit:

Für mich ist Peru eines der aufregendsten Reiseländer dieses Planeten. Das Land ist ein großer, spannender und faszinierender Abenteuerspielplatz, der auf keinen Fall nur auf Machu Picchu reduziert werden sollte. Ich war beeindruckt von der gelebten Kultur, den vielen Traditionen und den atemberaubenden Landschaften. Ich hab es geliebt hier mit der Kamera auf Motivsuche zu gehen und war überwältigt von der Gastfreundschaft der Peruaner. Reist unbedingt in dieses fantastische südamerikanische Land, nehmt euch Zeit dafür und lasst euch begeistern von all dem was euch in Peru erwartet. Es lohnt sich so sehr!

In diesem Sinne:

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Die Mumien von Chauchilla & Perus schaurigster Friedhof

Chauchilla – das ist ein Friedhof in Peru, aber nicht irgendeiner sondern ein ganz Besonderer – mit Mystik, schaurigen Mumien und einer traurigen Geschickte. Wie ich ihn erlebt habe, verrate ich dir hier!

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Mir schaudert als ich das Gräberfeld von Chauchilla betrete. Der Wind bläst mir den Sand ins Gesicht, die Sonne sticht auf der Haut und in der Luft liegt ein ein Hauch von Vergänglichkeit. Die kleine Grabstätte die vor den Toren der Stadt Nasca liegt, ist heute ein offenes Denkmal und seit 1997 geschützt durch den Staat. Wer seinen Weg hierher findet, wird unmittelbar von diesem Ort in seinen Bann gezogen.

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Riesig ist das Feld nicht, auf dem die Gräber liegen, die noch erhalten sind. Datiert sind sie auf einen etwa 700 Jahre langen Zeitraum vom Jahr 200 bis zum 9. Jahrhundert n. Chr. Entdeckt wurden die Grabstätten dann aber erst im Jahr 1920 und leider fielen sie damals auch direkt Schatzsuchern in die Hände. Die Grabräuber plünderten den Ort vollständig zerstörten all die Schätze, die seit Jahrhunderten in den Gräbern zusammen mit den Mumien lagen. Sie zerrisen die Kleider, um an Schmuck und Wertgegenstände zu gelangen. Und leider sieht man das auch heute noch. Wenn ich jetzt so über das Feld laufe muss ich aufpassen nicht noch auf Artefakte, Keramiken und Knochenreste, der geschändeten Gräber zu treten. Ein komisches Gefühl.

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Als ich den ersten Blick in eine der mit Lehmziegeln ausgekleideten Gruben erhaschen kann, schaudert es mir erneut. Zwar hatte ich schon Fotos von Chauchilla gesehen, aber die Realität ist ja noch mal eine ganz andere Hausnummer. Und so stehe ich das erste Mal in meinem Leben vor einer echten Mumie und damit vor einem toten Menschen. Bei dem Gedenken stellen sich mir die Nackenhaare auf, mein Magen wird flau und ich bekomme eine Gänsehaut. So sieht also ein toter Mensch aus, schießt es mir durch den Kopf und wieder läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken.

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Die Toten wurden damals sitzend bestattet, in Baumwollstränge eingewickelt und mit Harz behandelt. Nicht alle wurden in einer Gruft beerdigt. Das extreme aride Klima, die trockene Luft und der stetige Wind der peruanischen Küstenwüste ließ sie mumifizieren. Und jetzt liegen sie da, wie kleine Päckchen veschnürt zu meinen Füßen. Ich mache einen Schritt zurück, um Distanz zu bekommen. Erklären kann ich diese Reaktion nicht. Der Ort ist für mich spürbar und erlebbar. Tücher, Keramik und andere Gegenstände sind den Grabkammern beigefügt und in eine dicke Staubschicht gehüllt. Es läßt erahnen, welche Gegenstände die Menschen damals benutzt und liebgewonnen hatten.

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So viele Fragen kreisen in meinem Kopf: „Wer waren sie? Wie sah ihr Alltag aus? Was bestimmte ihr Leben?“ Antworten darauf bekomme ich zwar nicht, aber dieser Ort schlägt dennoch eine Brücke zur Vergangenheit. Wußtest du zum Beispiel, dass Chauchilla der einzige archäologische Ort in Peru ist, an welchem alte Mumien zusammen mit bis zu 1000 Jahre alten Artefakten in ihren original Gräbern gesehen werden können?

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Und auch Vergänglichkeit bekommt hier eine neue Dimension. Diese gebündelten Reste Menschlichkeit waren mal mit Leben gefüllt, hatten eine Familie und gingen ihren Tätigkeiten nach. Jetzt sind sie nur mehr stumme Zeugen vergangener Zeiten. Ob uns auch mal Jemand ausgräbt und ausstellt? Ich hoffe nicht! Bei diesem Gedanken schaudert es mich erneut. Als ich Chauchilla wieder verlasse, bin ich irgendwie fasziniert und erleichtert zugleich von diesem Ort. So sehr hat mich dieses Erlebnis geprägt!

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Neugierig geworden Chauchilla mal selbst zu besuchen?

Wenn du dich aufmachst, diesen Ort zu besuchen, solltst du leichte Kleidung tragen, da es in Nazca für gewöhnlich sehr heiβ ist. Gerade in den Sommermonaten von Dezember bis März, wenn Temperaturen von bis zu 40 ° C erreicht werden, solltest du gut vorbereitet sein. Ich empfehle eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, da es kaum Schattenplätze gibt, zudem einen Hut und die Sonnenbrille. Wichtig ist auch, für ausreichend Wasser zu sorgen.

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Anreise:

Von Nasca aus geht es auf der Panamericana entlang in Richtung Süden.  Nach circa 21 Kilometern erreicht man einen staubigen Sandweg, dem man weitere 7 Kilometer folgt und in dessen Fortlauf man schlieβlich zu der archäologischen Fundstätte von Chauchilla kommt.

Extra Tipp:

Am Rande von Nasca gibt es ein kleines Museeum mit angeschlossener Keramik-Manufaktur. Hier kann man den Künstlern bei ihrem Handwerk zuschauen und findet auch noch ein paar der so typischen Schrumpfköpfe, die ich als noch schauriger empfunden habe, als die Mumien selbst.

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Fazit:

Die Grabstätte von Chauchilla ist in jedem Fall einen Besuch wert. Wenn man ohnehin Nasca besucht und einen Rundflug über die Linien macht, läßt sich der Tag mit einem Ausflug zu den Gräbern perfekt kombinieren und sinnvoll gestalten. Ein wenig Mut sollte man schon aufbringen, sich die Mumien anzuschauen, aber wenn man sich drauf einläßt, dann kann man hier auf Indiana Jones Fährten wandeln. Teile des Filmes wurden nämlich auch genau hier gedreht! Von mir ein unbedingtes GO!

In diesem Sinne:

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Navagraha-Tempel-Guwahati-Assam-Indien

Navagraha Tempel Guhawati – Auf der Suche nach Planeten, Affen und Erleuchtung

Klöster, Kirchen, Tempel oder spirituelle Stätten haben es mir auf Reisen angetan. Nicht nur, weil es kulturell-historisch wertvolle Güter sind, sondern weil sie mich immer auch erkennen lassen, welcher Geist bzw. welche Religiöse Prägung ein Land und seine Menschen erfahren haben. In Guhawati machte ich mich im Navagraha Tempel auf die Suche nach Planeten, Affen und Erleuchtung. Was ich erlebt habe, kannst du hier nachlesen:

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Gerade in Indien wo so viele Kulturen und Glaubensrichtungen zusammen kommen, bietet sich Reisenden ein sehr spannendes Feld für Erkundungen in Klöstern, Tempeln und religiösen Stätten. Aber ich bin auch eine Sinnsuchenende und so faszinieren mich diese Stätten auch auf eine spirituelle Weise. Und mal ehrlich, sind wir nicht alle immer auch irgendwie auf der Suche nach Glück, Zufriedenheit und innerer Mitte?

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Ich kann das in jedem Fall bejahen und so hat es mich auch auf meinem Trip durch Indien auch neugierig gemacht, welche Klöster es in Guwahati zu entdecken gibt. Die Stadt liegt im indischen Bundesstaat Assam am südlichen Ufer des Brahmaputra und ist mit rund 960.000 Einwohnern, die größte Ansiedlung im Nordosten Indiens. Bei meiner Suche nach Sehenswürdigkeiten war ich auf den Navagraha-Tempel aufmerksam geworden. Mit Taxi und Guide hatte ich mich auf den Weg gemacht ihn zu entdecken.

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Die Bedeutung des Navagraha-Tempels

Der Navagraha-Tempel, der auch der „Tempel der neun Himmelskörper“ genannt wird, befindet sich im südöstlichen Teil von Guwahati, auf einem Hügel namens Chitrachal. Der Tempelturm wurde durch ein Erdbeben zerstört. In den Jahren 1923-1945 wurde er restauriert und renoviert. Wie der Name schon sagt, ist dieser Tempel den neun Planeten im Sonnensystem gewidmet. Er ist auch bekannt als die „Wohnstätte“ für den wichtigsten Himmelskörper: der Sonne.

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In diesem Tempel sind bedeutende Shiva Lingam zu finden. Ein Shiva Lingam ist immer aus einem ovalen, senkrechten Stein und einer waagerechten Fassung geformt und ein Symbol des Göttlichen, womöglich sogar die älteste Darstellung der Menschheit für Gott. Der ovale, senkrechte Stein des Shiva Lingam steht für das unmanifeste, reine und alles durchdringende Bewusstsein, der waagerechte für die manifeste und dynamische Energie.

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Im Navagraha-Tempel, sind neun solcher Shiva Lingam verwahrt, welche die neun Himmelskörper darstellen, die jeweils mit einem farbigen Gewand bedeckt sind. Einer dieser Shiva Ligam steht in der Mitte, da er die Sonne symbolisiert. Gerne als „Abode of Surya“ – der Aufenthaltsort von Surya bezeichnet. Zum Verständnis von „Surya“: Vom Hindi ins Deutsche übersetzt bedeutet das „Sonne“. Surya Pooja oder auch Sonnenanbetung ist eine alte Praxis unter den Assamesern, den Einwohnern dieser Region.

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Die neun planetarischen Götter die man im Tempel verwahrt findet, sind Surya (Sonne), Chandra (Mond), Mangala (Mars), Budha (Merkur), Brihaspati (Jupiter), Sukra (Venus), Sani (Saturn), Rahu und Ketu. Der Navagraha Tempel stellt die alte Weisheit und die kulturelle Vergangenheit dar und ist ein Zentrum für astrologische und astronomische Forschungen.

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Das erwartet dich am Navagraha-Tempel

Navagraha ist ein alter Tempel, der alt aussieht und sich alt anfühlt. Auch ist er über die Jahre nie verändert worden. Um den Hauptschrein zu erreichen, muss man einige Stufen von der Straße hinaufsteigen. Überall auf dem Geländer toben Affen herum, die als die Beschützer von Tempelanlagen gelten. Sie sind neugierig, verspielt und manchmal auch ganz schön frech. Aber sie geben der Anlage auch deshalb noch mal einen ganz besonderen Charme. Ich hätte Stunden allein damit verbringen können, auf den Treppen zu sitzen und den Affen beim herumtoben zu zuschauen.


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Aber deshalb war ich ja nicht da. Mich machten der Tempel und die Puja-Offenbarung neugierig. Die Puja bedeutet in etwa „Verehrung“ oder „Ehrerweisung“ und gehört im Hinduismus im Idealfall zu den täglich praktizierten Ritualen und somit zu den wichtigsten Bestandteilen des religiösen Alltags. Und weil mich genau das faszinierte, hielt auch ich so ein Puja Ritual ab.
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Mein Erlebnis am Navagraha-Tempel

Im Tempel selbst gibt es keine Lichter, er wird nur von Öllampen beleuchtet. Und so saß ich auf dem Boden zwischen den Shiva Lingam, rituellen Gegenständen und organge leuchtenden Blüten. Die Pujaris sind sanftmütig und führen die Puja auch richtig aus, wurde mir gesagt und so vertraute ich auf das Tun meines „Meisters“. Gemeinsam beteten wir, ich folgte seinen Anweisungen das Ritual richtig auszuführen und erhielt göttlichen Segen. Und auch wenn ich nicht alles verstand, lehrte mich diese Erfahrung Demut und Respekt vor dem Glauben der Menschen hier. Eine für mich immer sehr wertvolle Erkenntnis.
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So eine Puja kann zu jeder Tageszeit abgehalten werden, aber gerade in den Morgenstunden gibt es einen Ansturm von Betenden. Die Puja-Gegenstände können bei den Blumenverkäufern außerhalb des Tempels gekauft werden, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, mit den Äffchen zu spielen.

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Die Umgebung des Navagraha-Tempel

Neben dem Empfang von Segen bietet der Hügel mit dem Tempel auch einen herrlichen Blick auf die Stadt und den Fluss Brahmaputra, ganz besonderes zum Sonnenuntergang. Die ruhige Atmosphäre, die einen hier umgibt in Verbindung mit dem Blick über die Stadt, darf gut und gerne als faszinierend bezeichnet werden. Wer sich in der Nähe des Tempels noch umschauen möchte, der findet fußläufig noch eine Quelle und einen Wasserfall, was ihn zu einem perfekten Picknickplatz macht.

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Fazit:

Der Navagraha-Tempel ist ein wichtiger Teil der Kultur und Religion Guwahatis und es lohnt sich in jedem Fall ihn zu besuchen und sich auf eine spirituelle Reise einzulassen. Einfach weil es einem auch die Türen zu Verständnis und Akzeptanz öffnet. Für mich war er der erste Kontaktpunkt mit der hinduistischen Religion und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung, die ich mir auch für andere Reisende wünsche.
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Beste Zeit für einen Besuch

Der Ort Guwahati, der im subtropischen Bereich liegt, kann in den Hochsommermonaten unerträglich heiß sein, deshalb sollte man in dieser Periode sehr früh oder spät da sein. Auch während der Regenzeit können unaufhörliche Regenfälle einen Ausflug auf den Berg zum Tempel trügen. Daher ist die beste Zeit für einen Besuch der Spätherbst bis Frühling, vor allem in den Monaten November, Dezember, Februar und März.

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Anreise zum Navagraha-Tempel

Nimm dir am Besten ein Taxi und lass dich auf den Berg fahren oder navigiere selbst, wenn du einen Mietwagen hast:

 

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Müll, Sicherheit, Krankheiten – Indien das Paradies der Vorurteile

Kennt Ihr das? Ihr plant eine Reise und plötzlich hagelt es aus allen Richtungen Warnhinweise, do´s & dont´s und Schreckensnachrichten? So ging es mir auch gerade mit meiner geplanten Indienreise und ich muss ehrlich sagen, dass ich irgendwann soweit war und Angst bekam. Doch wie hat sich das alles abgespielt und wie habe ich es dann tatsächlich vor Ort erlebt? Meine Geschichte hier:

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Kaum das ich ausgeplaudert hatte, dass ich in den Norden Indiens reisen würde, waren sie wieder da die Warnungen aus dem Freundeskreis vor diesem Reiseland. „Das kannst du alleine nicht machen, du weißt doch was dort mit Frauen gemacht wird.“, „Ist dir eigentlich klar wie dreckig Indien ist? Nimm bloß einen Backpack mit, sonst rollst du mit dem Koffer durch Müll und Kuhkacke. Die laufen da nämlich überall rum.“ Vergiss bloß den Türstopper für dein Hotelzimmer nicht, sonst kommen nachts die Angestellten rein und machen schlimme Sachen mit dir.“

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Auch mein Hinweis, dass ich eine erfahrene Reisende bin die schon in vielen vermeintlich gefährlichen Ländern war, wird nicht gelten gelassen. Ja selbst meine Mum besteht darauf einen Notfallkontakt und regelmäßige Standortnachrichten von mir zu bekommen. Was sie noch nie zuvor gemacht hat. Weder als ich nach Südafrika ausgewandert bin, backpack allein in Südamerika unterwegs war oder nach Honduras gereist bin, was als eines der gefährlichsten Länder der Welt gilt.

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Bisher haben mich all meine Reisen gelehrt, dass Warnungen vom Auswärtigen Amt zwar ernst zu nehmen sind, oft aber mit der Situation als Reisender im Land nicht viel zu tun haben und man sie sehr differenziert betrachten muss. Warum also sollte es in Indien anders sein?

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Sicher zu reisen ist mir wichtig, also warf ich den Rechner an und tippte „Reisesicherheit Indien“ ein. Ich las die offiziellen Seiten des Auswärtigen Amtes, Nachrichtenseiten genauso wie Erfahrungsberichte anderer Blogger und wieder blieb ich ratlos zurück, denn viel Gutes fand sich dort nicht. Im Gegenteil ich fand die Bedenken meiner Freunde fast noch bestätigt.

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Ja, sogar über einen Kommentar auf einer FB-Reiseseite stolperte ich und war entsetzt, was unter dem Indienbild Jemand kommentiert hatte: „Da reise ich nicht hin, da liegen die Toten doch auf dem Gehweg.“ Mir fehlten die Worte, aber absagen wollte ich meine Reise dennoch nicht. Also plante ich Vorkehrungen zu treffen, um sicher zu reisen.

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Mein erster Weg führte in die Apotheke, um mich mit allerlei Medizin, Notfallsets, ja sogar Einwegspritzen einzudecken, was mich ein Vermögen kostete und ich auch noch nie für irgendeine Reise davor investiert hatte.

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Im zweiten Schritt bestellte ich mir alles Mögliche, was mir zu meiner Sicherheit dienen sollte: Türstopper mit Alarmfunktion, Trillerpfeife, Spiralschloss und sogar ein Survivalarmband. Auch alles Dinge, die ich noch nie irgendwohin mitgenommen hatte.

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Ja sogar die Reisetasche die schon gepackt war, wurde wieder ausgepackt und alles in meinem ungeliebten Rucksack verstaut. Nach dem letzten, von mir gelesenen Blogbeitrag mit dem Hinweis, dass man selbst in Kuhkacke ausgerutscht und hineingefallen sei, hatte ich keine Lust auf die Aussicht, meine Reisetasche mit ihren Rollen durch Exkremente zu ziehen. Und das obwohl ich mich echt gegen meinen Rucksack sträube, weil ich ihn als unpraktisch und störend empfinde.

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Mit all diesen Dingen bepackt machte ich mich also auf in den Norden Indiens. Auch Mutti hatte den gewünschten Notfallkontakt und ich hatte das Positionstracking auf Google für meine engsten Freunde freigegeben. Meine Gedanken kreisten immer wieder um Vorsorgemaßnahmen, Sicherheitsregeln und vermeintliche Ratschläge während ich im Flieger nach Delhi saß.

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Dort angekommen fuhr ich mit dem Taxi zum Hotel und war einfach nur geschockt! Ich sah nicht eine einzige Kuh auf der 45 minütigen Fahrt vom Flughafen in die Stadt und erst Recht keinen Müll! Hier war es sauberer als in Deutschland und dabei bemühte ich mich wirklich hier Dreck auf den Straßen zu finden. Auch als mich das Taxi am nächsten Morgen zurück zum Flughafen brachte und ich alles noch mal bei Tageslicht sehen konnte, entdecke ich nur blitzesaubere Straßen (Siehe Foto). So ganz kurz zweifelte ich, ob ich langsam hysterisch geworden war oder man mir von einem anderen Indien berichtet hatte?

IMG_8631Mag sein, dass ich gerade auf einer Strecke unterwegs war, auf die besonderen Wert gelegt wurde, aber auch in Guwahati, meinem ersten Etappenziel, sah ich wieder nichts vom verheerenden Müllproblem was mich hier erwarten sollte. Immerhin eine Kuh lief am Straßenrand entlang und erfüllt das zu erwartende Klischee, worüber ich in dem Moment schon fast erleichtert war.

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Ich war für zwei Tage in der Stadt und sah nichts, was es nicht in anderen Ländern der Welt oder gar in Deutschland auch gibt. Und auch das mit der Kuhkacke stellte sich als völliger Quatsch heraus. Ich hätte also gut und gerne auch die Flip Flops einpacken können.

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Was mir dennoch auffliel, war der dezente Kleidungsstil der Frauen. Im Gegensatz zum Beispiel zu Brasilien präsentiert man sich in Indien eher konservativ. Während dort die Frauen quasi alles präsentieren, ist man in Indien eher hochgeschlossen. Hier fühlte ich mich in meiner Kleiderwahl bestätigt. Auch ich achtete darauf, nicht zu viel Haut zu zeigen, bedeckte Schultern, trug eine Leggings unterm Kleid und keinen aufreizenden Ausschnitt. Wenn es der Kulturkreis so mit sich bringt, dann passe ich mich gerne an und das in allen Reiseländern weltweit.

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Die Hotels meiner Reise waren alle auf höchstem Niveau und so war es auch wenig verwunderlich, das die Türen abschließbar waren und es keinen Grund für Verunsicherung gab. Ich kam mir absolut dämlich vor, diesen unsäglichen Türstopper überhaupt mitgeschleppt zu haben, um mich nachts damit zu verbarrikadieren. Gleiches galt für meine restliche „Bewaffnung“. Den ganzen extra angeschaften Kram brauchte ich nicht.

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Auch hatte ich damit gerechnet, dass ich als Frau in Indien von Männern nicht gerade wertschätzend behandelt werde, aber das ganze Gegenteil war der Fall. Es war schon auffällig wie achtsam und zuvorkommend man mir entgegen kam. Gentleman zu sein, hat in Indien noch einen hohen Stellenwert, der in unserem Kulturkreis dagegen völlig verloren gegangen ist. Hier hielt man mir noch die Tür auf, rückte den Stuhl oder ließ mir den Vortritt. Wieder kam ich mir reichlich dämlich vor, wegen meiner Vorurteile.

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Den zweiten Teil meiner Reise verbrachte ich in der Region Sikkim im Nordosten Indiens und was ich hier in Sachen Sauberkeit erlebte, toppte alles. Der Bundesstaat ist ein Paradebeispiel für ein „Clean Environment“ und hat sich genau auch das auf die Fahnen geschrieben. Überall findet man übergroße Schilder die darum bitten, auf die Umwelt zu achten oder Mülleimer mit dem liebevollen Hinweis seinen Müll doch bitte hier zu entsorgen. Die Gehwege werden gefegt, die Straßen sind sauber und auch in den Flüssen schwimmt kein Müll.

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So langsam ärgerte ich mich über mich selbst. Besonders als ich mich an mein Leben im Dreck in Brasilien erinnerte. Über all die Momente wo ich mich dort über zugemüllte Flüsse, Abfall in den Straßen und vor den Häusern geärgert habe. Dagegen ist Sikkim ein grünes und sauberes Paradies! Und niemand sagt über Brasilien es sei ein Drecksloch und dort stimmt es in vielen Teilen wirklich. (Ich hab da gelebt und kann es aus eigener Erfahrung so wiedergeben.)

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Ich fand mich in keinem der Vorurteile, mit denen ich vor meiner Reise überhäuft wurde, bestätigt. Selbst beim Essen fiel auf, dass man gerade in der Region Sikkim viel gesünder ißt als in Deutschland. Hier wird biologischer Ackerbau betrieben und man bekommt gesunde Lebensmittel, während bei uns inzwischen jedes Brot pestizidverseucht ist.

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FAZIT

Mein persönliches Fazit nach der Reise lautete deshalb mal wieder, nicht auf Unkenrufe von Leuten zu hören, die nie selbst da waren und sich davon dann auch noch völlig vereinnahmen zu lassen. Zwar kann ich mich nur auf meine Erfahrung im Nordosten des Landes berufen, aber diese war durchweg postitiv und so ganz anders als mir von Freunden und Medien vermittelt wurde.

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Ich hatte zu keiner Zeit Angst als Frau (siehe Video), ich mußte nicht durch Müllberge laufen oder mit schlechten Lebensmitteln dealen, durch die ich meine Gesundheit riskieren würde. Das ganze Gegenteil war der Fall! Ich wurde zuvorkommend behandelt, fand gerade in der Region Sikkim ein Vorzeigebeispiel an Sauberkeit und hab gesünder gelebt als daheim. Wer an meiner Darstellung zweifelt, der darf sich gerne mein komplettes Bildarchiv auf Flickr ansehen!

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Ich kann nur allen raten, sich nicht kirre machen zu lassen und kein pauschales Urteil über dieses riesige Land zu fällen. Stattdessen empfehle ich, sich gezielt bei Leuten zu informieren die auch schon in der Zielregion waren und mit offenem Herzen nach Indien zu reisen. Ein Land was mich gerade durch seine Menschen und seine Vielfältigkeit in Kulturen, Religionen und Landschaften absolut begeistert hat.

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Du hast immer noch Bedenken, nach Indien zu reisen? Dann nimm Kontakt mit mir auf und lass uns darüber reden! Schreib mir im Kommentarfeld, skype mich an oder schick eine Direktnachricht über Facebook. Ich erzähle gerne mehr von meinen Erfahrungen.

Bist du bei Pinterst?

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Fotoparadiese – Around the World von Afrika bis Asien

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen dich zum Reisen, Erleben und Entdecken verführen! Auf die Idee dazu gebracht hat mich auch in diesem Halbjahr Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema Welche sind meine Fotohighlights aus dem zweiten Halbjahr 2017? hat er mich wiederholt angestiftet über meine Fotos und Reisen nachzudenken. Wie immer kein leichtes Unterfangen, zumal ein extrem spannendes Halbjahr hinter mir liegt, in dem für mich ein paar riesige Reiseträume wahr geworden sind. Auch in diesem Halbjahr hat Michael ein paar Kategorien vorgeschlagen, zu denen ich meine Reisegeschichten mit euch teilen möchte. Also auf geht`s von Asien bis nach Afrika!

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Landschaft – Königreich der Berge

Die für mich beeindruckendste Landschaft in diesem Jahr waren die Berge des Himalayas und das nicht etwa in Tibet oder Nepal! Weit gefehlt. Ich bin in der Region Sikkim in Nordosten Indiens unterwegs gewesen und dort auf eine einzigartige Kultur und faszinierende Landschaften gestoßen. Eingefaßt von Gebetsfahnen haben die schneebedeckten Berge für mich den perfekten Rahmen gefunden. Neben dem mit 8586 m dritthöchsten Berg der Erde, dem Kangchendzönga, beherbergt Sikkim auch Gletscher, türkisblaue Bergseen, tosende Wasserfälle und tausende Arten von Wildblumen. Eine phantastische Landschaft und ein riesen Abenteuerspielplatz für Outdoor-Enthusiasten.

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Licht – Symphonie der Magie

Wer schon mal unter der Sonne Afrikas unterwegs war, der weiß, dass dieses Licht zur Goldenen Stunde einfach eine unsagbare Magie verströmt, der man einfach erliegt. So ist es mir auf Lake Kariba in Simbabwe ergangen. Einst eine ganz normale Landschaft, dann wurde die Region geflutet und bildet jetzt einen der größten Stauseen der Welt. Als stumme Zeugen der Geschichte ragen abgestorbene Baumstümpfe aus dem Wasser und zaubern aus der Landschaft eine wahrhaft magische Kulisse.

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Schwarz-Weiß – Homage an das Alter

Ich liebe es, Menschen zu portraitieren und wenn sie Charakter haben besonders. Ich mag faltige Gesichter, die Geschichten erzählen, tausend mal lieber als ein glatt gebügeltes Modelface. Diese Dame habe ich auf einem Markt in Nhatrang entdeckt. Jeden Tag von 04:00 bis 18:00 Uhr bieten hier lokale Handwerker, Landwirte und Fischer eine große Auswahl an handgefertigten Kleidern, Schmuck, Meeresfrüchten und frischen Produkten aus der Region an. Wer geschäftige Märkte, regen Handel und tolle Motive sucht, wird hier ganz sicher fündig.

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Tiere – Im Reich des Löwen

Dem König der Löwen bin ich in im Mana Pools Nationalpark begegnet. Hier streckt er zuckersüß die Zunge raus, aber nur Sekunden später hat er seine Zähne gezeigt. Ganz so wie es sich für einen Herrscher des Tierreichs gehört. Mana Pools Nationalpark liegt im Norden Simbabwes. Der 1975 ins Leben gerufene Mana Pools Nationalpark ist bereits seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO und Lebensraum für Elefanten, Zebras, Wasserböcke, Kudus und Impalas. Wegen seiner spektakulären Landschaft mit Lagunen des Sambesi, seiner atemberaubenden Tierwelt und nahezu unberührter Wildnis gilt er als einer der schönsten Wildlifeparks ganz Afrikas.

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Natur – Der schönste Arbeitgeber der Welt

Ohne Frage Feldarbeit ist keine leichte Aufgabe, aber mit Sicherheit ist dieser Arbeitsplatz in den Reisfeldern des Himalaya-Gebirges einer der schönsten. Umgeben von majestätischen Bergen und im Blickfeld der Sonne ein wahrer Seelenschmeichler im Vergleich zu unseren tristen Büros. Die Region im Nordosten Indiens ist geprägt von Reis und Teefeldern, welche diese stimmungsvolle Idylle zaubern und somit ein perfektes Reiseziel für Naturliebhaber und Wanderfreunde sind.

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Nahaufnahme – Im entfernteren Sinne

Bei Nahaufnahme ist wahrscheinlich etwas Anderes gemeint, da ich damit gerade nicht dienen kann, lege ich es mal so aus: Nachdem ich eine Aufnahme der Kids in Simbabwe gemacht habe, sind sie mir ganz schön nah gekommen, um ihr Bild zu sehen:) Die Aufnahme entstand übrigens in einem kleinen abgelegenen Fischerdorf am Lake Kariba. An diesen Ort kommen nicht viele Touristen vorbei und so waren wir mit unseren Kameras die Hauptsehenswürdigkeit.

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Stadtbild – Gleich Sinnbild

Die Aufnahme habe ich in Bulawyo bei einer Townshiptour gemacht und irgendwie steht es für mich als Sinnbild, das Style nichts mit Reichtum zu tun hat. Der Hut gibt ihr Grazie und Anmut trotz der Armut, die sie umgibt und das ist bewundernswert. Über Townshiptouren gibt es strittige Meinungen und auch meine Erfahrungen waren oft keine Guten. Trotzdem sind sie (richtig durchgeführt) sehr wertvoll. Warum das so ist, kannst du im LINK nachlesen.

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Farbkontrast – Die Natur, der Meister der Perfektion

Oh wie liebe ich die Farben dieses außergewöhnlichen Vogels. Hier hat die Natur wieder eine Meisterleistung vollbracht und einen perfekten Farbkontrast geschaffen. Leider, leider gehöre ich (noch) nicht zu den Experten im Bird watching und kann euch sagen, welche Spezies hier gezeigt wird. Was ich aber verraten kann ist seine Heimat. Er teilt sich den Hwange Nationalpark mit 107 Tier- und über 420 Vogelarten als sein Zuhause. Der Nationalpark gilt damit übrigens als das artenreichste Schutzgebiet Simbabwes.

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Essen – Schräger Fisch

Ein etwas schräger Fisch ist mir in Vietnam begegnet. Ich mag ohnehin keinen Fisch, aber diesen hier hätte ich im Leben nicht angerührt. Den fand ich schon schaurig wie er so aufgestellt präsentiert wurde. Als würde er gleich vom Teller hüpfen und einem an die Kehle springen. Ziemlich gruselig die Vorstellung. Dafür hab ich mich in diesem Jahr an Mopane-Würmer getraut. Die sehen zwar auch nicht grad lecker aus, aber verursachen wenigstens keine Alpträume wie dieser Fisch hier.

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Aussicht – Mit Einsicht

Der Buddha Park of Ravangla war für mich die schönste Aussicht auf meiner Reise durch Sikkim. Das Himalaya Panorama im Hintergrund, die 40m hohe Buddha-Figur perfekt eingebettet in die üppig grüne Anlage. Der Park wurde 2006 anlässlich des 2550. Geburtstages von seiner Heiligkeit Gautama Buddha erbaut. Die Figur ist weithin sichtbar in alle Richtungen von Südwest Sikkim bis in manche Gegenden des westlichen Landesteiles.

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Lächeln – Die ehrlichste Sprache der Welt

So oft sehe ich Menschen, die ganz sicher nicht einem Schönheitsideal entsprechen und trotzdem auf ihre einzigartige Art wundervoll sind. Sie haben Falten, es fehlen Zähne oder Haare – na und? Der Blick, das Lächeln und die Gesten dieser Menschen machen sie anziehend und für mich tausendmal attraktiver als irgendein gehyptes Modesternchen. So ging es mir auch bei dieser Dame, deren hinreißendes Lächeln und strahlenden Blick ich aus dem vorbeifahrenden Auto entdeckt hatte. Durch das markante Zeichen auf ihrer Stirn könnt ihr euch sicherlich denken, dass das Foto in Indien entstanden ist.

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Schutzpatron – Und Herr über das brodelnde Feuer

Die Statur des Guru Rinpoche (Guru Padmasambhava) am Samdruptse Hügel im Süden Sikkims war für mich auch ein Highlight auf meinem Indien-Trip. Diese epische Anhöhe ist mit dieser riesigen Statue geschmückt. Sie zeigt den Schutzpatron von Sikkim, der seit mehr als 1200 Jahren seinen Segen von dort aus spendet. Die Statur ist 45 m hoch, vergoldet und den ganzen Ort überblickend. Es wird vermutet, dass der Hügel ein schlafender Vulkan ist und nur durch Gebete davon abgehalten werden wird auszubrechen, weshalb die Mönche ihm hier ihre Ehrerbietung und Hingabe erweisen.

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Berührt – Durch den Blick eines Kindes

Diesen beiden bin ich auch in Vietnam auf dem Markt begegnet und durfte sie auch fotografieren. Wenn man höflich fragt, sind die Vietnamesen sehr aufgeschlossen Fotos gegenüber. Es wird als Ehre empfunden und nicht als Belästigung, wie in manchen anderen Ländern. Ich mag diesen süßen kleinen Spatz einfach und kann mich gar nicht satt sehen an seinem perfekten, unschuldigen und hinreißenden Gesichtlein.

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Farbexplosion – Ein Traum aus lila Blüten

Wer im September nach Simbabwe reist, der kann sich auf eine wahre Farbexplosion entlang des Weges freuen. Denn dann stehen die Jacaranda Bäume hier in ihrer vollen violetten Blüte und säumen Straßen, Parks, Alleen oder wie in meinem Foto auch schon mal eine Teeplantage. Von den Hochebenen Argentiniens aus hat der Palisanderbaum, wie er auch genannt wird, die ganze Welt erobert. Seine bis zu 5 cm großen Glockenblüten verströmen einen honigähnlichen, zarten Duft der dann zum Innehalten und Genießen verführt.

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Hautpflege – Wie ein Riese in einem Meer versinkt

Lake Kariba ist einer der größten von Menschenhand angelegten Seen der Welt und markiert die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Mit seinen extremen Ausmaßen mit einer Länge von 280 km und einer durchschnittlichen Breite von 18 km hat er phasenweise die Anmutung eines Meeres. Zu meinem größten Erstaunen bin ich hier morgens neben badenden Elefanten aufgewacht, die sich anschließend zur Hautpflege noch ein ausgiebiges Schlammbad gegönnt haben.

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Arbeitssam – Die fleißigen Bienchen

Kaum zu glauben, dass in einem Land im südlichen Afrika Teeplantagen zu finden sind. In Simbabwe an der Grenze zu Mosambique zeichnen sie die Landschaft. Üppig grüne Terrassen voller duftenden Pflanzen erwarten den Besucher. Die Blätter werden geerntet und in Teefabriken weiter verarbeitet. Dort habe ich diese zwei fleißigen Bienchen entdeckt. Sind sie nicht eine Augenweide?

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Sambesi – Ins Wasser gefallen

Mein Ausflug zu den Victoria Fällen ist in doppelter Weise ins Wasser gefallen. Am Morgen bin ich beim Raften auf dem Sambesi fast ertrunken und am Nachmittag hab ich die Fotos vermasselt, weil ich mich auf zu viele Sachen gleichzeitig konzentriert habe. Die Landschaft bestaunen, dazu mit GoPro und Kamera filmen und ganz nebenbei noch Fotografieren war einfach zu viel. So ziemlich alle meine Fotos der tosenden Wassermassen des Sambesi sind unscharf geworden, weil die Kamera auf die Scheibe fokussiert war. Dumm gelaufen und nun muss ich halt noch mal dahin, dann aber vielleicht von Sambia aus und ohne Nyami Nyami zu begegnen.

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Lieblingsbild

Auch junge Mönche lieben es zu spielen und herum zu tollen. Ihn hier habe ich abseits des Enchy-Klosters in einem kleinen Wäldchen entdeckt, während er dort mit einem Kameraden herumtollte. Für eine Sekunde hielt er inne, als er mich entdeckte. Diese reichte mir, für mein Foto. Ich sehe darin Wärme, Natur und Spiritualität – Dinge die auch mir wichtig sind.

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Lust auf mehr Reiseinspiration & Fotos bekommen? Dann schau mal hier:

  • Alle Beiträge (inklusive seinem eigenen) findest du bei Michael auf Erkunde die Welt
  • John und Marc verstehen es einfach diesen einen Moment perfekt einzufangen 1thingtodo.de
  • Unfassbar schöne Tieraufnahmen aus der Antarktis haben Kristin & Kathrin von travelinspired.de
  • Phantastische Fotos lieferten auch wieder Lisa & Phillip von imprintmytravel.com
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  • Barberas Aufnahmen sind für mich auch super gelungen barbaralicious.com
  • Sabrina hat einen fantastischen Blick für Motive. Schau mal smilesfromabroad.at
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  • Heimatliebe pur und mein Highlighfoto (Herz) findet ihr in der Sammlung von bergundflachland
  • Hammer, ausdrucksstarke Fotos aus Aufganistan findet ihr bei Priska & Andreas inextenso.at

Feedback willkommen

Wie immer freue ich mich über Rückmeldung, Kritik oder Anregungen. Was hälst du von meinen Fotos und Geschichten? Nutz gerne das Kommentarfeld und sag mir deine Meinung – dankeschön!

Das Letzte…

… Bild ist wie immer eines von mir und zur Abwechslung habe ich mal einen Fotografen gefunden, der die Kamera halten kann und weiß was er tut. Ihr kennt das ja vielleicht, dass wenn man alleine reist und Fremden die Kamera in die Hand drückt, oft nicht viel Gutes dabei rum kommt. Selbst wenn man einen vermeintlichen Fotografen darum bittet. Füße abgeschnitten, unscharf oder aus dem Kopf wachsen Laternenstrangen. Auf diesem Bild auf einem Yak am Lake Tsomgo mag ich mich und könnte den Fotografen jetzt noch knutschen für diese schöne Erinnerung.

Marlene beim Reiten auf einem Yak im Himalaya

Nachschlag gefällig?

Wenn du mehr Momentaufnahmen aus verschiedensten Regionen sehen willst, dann schau dir gerne meine Bilder auf meiner Flickr Seite an. Du bist sehr willkommen.

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Wie wird man Walflüsterer in der Dominikanischen Republik?

Ich habe den Traumjob des „Walflüsterers 2018“ ergattert, doch wie wird man das eigentlich? Welchen Hürden hatte ich zu meistern und wie kannst du auch mal Walflüsterer werden? Alle Infos zum Projekt, dem Voting und der finalen Abstimmung hier!

Wie habe ich von dem Projekt Walflüsterer 2018 erfahren?

„Willst Du Botschafter der Wale werden? Willst Du drei bis vier Wochen auf der wunderschönen Halbinsel Samaná in der Dominikanischen Republik verbringen?“ – von diesem Aufruf hatte mir eine Bekannte erzählt und mich neugierig gemacht. Ich setzte mich also vor den Rechner und recherchierte, was man mitbringen müsse, um Walflüsterer zu werden. Anmeldeformular ausfüllen, beschreiben warum man Walflüsterer werden will, Foto hochladen und im besten Fall auch noch ein Motivationsvideo. Das klang alles machbar, doch zunächst war ich etwas verunsichert, ob ich da wirklich mitmachen sollte, denn die Kandidaten mußten sich zunächst einem Voting stellen.

Und jeder weiß ja, wie leicht die heutzutage manipulierbar sind. Deshalb hab ich mich erstmal innerlich gestreubt, da überhaupt mitzumachen. Der Aufwand vom Videodreh und dem Anmeldeprozess, die Energie die man aufwenden muss um für sich zu werben und dann gibt es immer wieder Leute, die Stimmen kaufen obwohl sie offensichtlich nicht die Kandidaten mit der höchsten Motivation sind. Der Gedanke hat mich erstmal gehemmt direkt meine Bewerbung abzusenden. Und natürlich auch, dass ich ein Video drehen muss. Ich bin ambitionierte Fotografin und sehe mich am liebsten hinter der Kamera, entsprechend verunsichert bin ich auch jedes Mal, wenn ich davor muss. Aber der Wunsch es zu probieren siegte dann doch, so drehte ich ein Video ab und bewarb mich! Schau mal:

Der Prozess:

Allerdings fand ich mich voll furchbar und hab nicht wirklich geglaubt, jemanden damit vom Hocker zu hauen. Als die Bewerbungsfrist zu Ende war und sich alle Kandidaten zum Voting stellten, hakte ich das Thema eigentlich direkt gleich wieder ab. Während meine Likes bei unter zehn rumdümpelten, hatten einige Kandidaten sofort über 100 Stimmen.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht wenigstens darum kämpfen würde! Also schrieb ich meine Freunde per Whatsapp, Mail und Facebook an und bat um ihre Unterstützung. Ich postete auf meinen Social Media Kanälen und fragte auch andere Reiseblogger um ihre Stimmen. Und so langsam tat sich etwas zu meinen Gunsten. Die Abstimmung war so ausgelegt, dass es die acht Kanditaten mit den meisten Stimmen in die finale Juryrunde schaffen würden. Also war das mein Ziel. Allerdings war ich bis kurz vor Schluß immer noch auf Position 9 und damit „draußen“.

Wieder angestachelt von meinem Ehrgeiz startete ich einen Aufruf und siehe da, ich rutschte einen Tag vor Ende des Votings vor auf Platz 8. Das heißt ja aber noch nichts, da alle Kandidaten noch mal die Werbetrommel rühren würden. Als die Abstimmung dann durch war, hieß es warten und wer mich kennt, der weiß das dies nicht gerade meine Stärke ist. Aber die Geduld hatte sich gelohnt. Ich bekam die Nachricht, dass ich es in die finale Runde geschafft hatte.

Die finale Runde:

Jetzt war ich aufgefordert die Jury zu überzeugen! Mir wurden Fragen gestellt zu meiner Motivation und wieder sollte ich ein Video einreichen. Diesmal machte mir das nicht so viel Angst und ich finde das sieht man diesmal auch.

Mit riesen Freude und Motivation habe ich dieses Video gedreht und ganz viel Herzblut reingesteckt, um der Jury zu zeigen, dass ich wirklich für diese Aufgabe brenne. Und nicht nur das, auch mein Motivationsschreiben sollte überzeugen! Im LINK teile ich die Fragen und Antworten mit dir.

Der Finaltag:

Doch sollte das alles reichen? Der Tag der Jury-Abstimmung rückte näher, doch davon sollte ich nichts mitbekommen. Ich saß auf Grund von Schneefall einen Tag verspätet im Flieger in Richtung Indien und hatte keine Chance zu schauen, ob die Jury schon ein Ergebnis veröffentlicht hatte. Nach der Landung in Delhi gegen 2 Uhr in der Früh erreichte mich folgende Nachricht meiner Freundin Tanja:

Schon bei dieser kurzen Nachricht schossen mir die Tränen in die Augen, noch bevor ich den ganzen Beitrag überhaupt gelesen hatte. Mit zittrigen Händen klickte ich auf den LINK und da stand dann tatsächlich die Nachricht, dass ich die neue Walflüsterin bin. Gleich schaute ich mir noch das Video zur Abstimmung an:

…und war danach so geplättet, dass ich eine Stunde lang schluchzend und heulend vor Freude in Delhi am Flughafen saß. Die Leute liefen mitleidig schauend an mir vorbei, dabei war ich gar nicht traurig, sondern vor Freude und Dankbarkeit so aufgelöst. Wie man in meinem Danke-Video noch ganz gut sieht und das obwohl es Stunden später aufgenommen wurde.

Mein Danke:

Alle Anspannung hatte sich gelöst und das Ergebnis zeigte mir einmal mehr, dass es sich lohnt, etwas für seine Träume zu tun. Auch mal über seinen Schatten zu springen, mutig vor die Kamera zu treten und für das zu kämpfen, was einem wichtig ist. In meinem Fall hab ich volles Herzblut in meine Bewerbung gelegt und letztlich gewonnen und das wünsche ich mir für 2019 auch für meinen Nachfolger. Ich hoffe meine kleine Geschichte motiviert dich, auch etwas für deine Träume zu tun – sei es nun bei der Bewerbung als Walflüsterer oder in deinem Alltag.

Die Nominierung zur Walflüsterer 2018:

Wie gehts weiter?

Am 3. Februar fliege ich direkt nach Samana in der Dominikanischen Republik und werde dort bis zum 3. März 2018 direkt und live von meinen Erlebnissen mit den Walen berichten. Auf „www.walflüsterer.de“ aber natürlich auch auf meinem Kanal! Ich hoffe du begleitest mich auf diese spannende Reise, läßt dich von Buckelwalen, Sonne, Strand und der Lebensfreude der Dominikaner mitreißen. Und wer weiß, vielleicht motiviert es dich ja, im nächsten Jahr mein Nachfolger zu werden?

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In diesem Sinne:

#get up & rock!

 

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Was ist eigentlich Glamping

Was ist eigentlich Glamping? Für wen lohnt sich der Trend & warum sollte man Luxuscamping eine Chance geben?

Überall geistert das Wort „Glamping“ durch die Medien, doch vielen ist gar nicht klar, was es zu bedeuten hat. Ich bin für euch auf Spurensuche nach Erklärungen gegangen und habe auch geschaut, für wen sich der Trend so richtig lohnt!

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Was ist Glamling?

Glamping ist einen Ableitung aus den englischen Worten für „glamorous“ und „Camping“ und wohl gerade der angesagte Trend im Tourismus. Glamping war, vereinfacht ausgedrückt ein Zelt in wilder Umgebung, das allerdings so hochwertig und luxuriös ausgestattet ist, dass es an Komfort und Annehmlichkeiten einem Hotel in nichts nachsteht.

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Angeblich entstand das Wort in den 2000er Jahren in den USA und England. Ich bin da jedoch ganz anderer Auffassung. Denn wenn man mal genauer hinschaut, dann fällt auf, dass es diese Form von luxuriösem Camping schon seit Jahrzehnten in Afrika gibt. Aber erst jetzt haben ein paar clevere Vermarkter ein schickes Wort dazu erfunden, salonfähig gemacht und auf andere naturnahe Unterkunfsarten übergestülpt.

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Glamping der gehypte Trend

Seit Glamping so gehyped und der neue Trend im Tourismus ist, werden auch andere „campingnahe“ Unterkünfte wie etwa „Mobilhomes“ also kleine fahrbare Wagen oder Finnhütten dieser Unterkunftsart zugerechnet. Dem eigentlichen Ursprung der Sache entspricht das zwar nicht, aber wenn es sich verkaufen lässt, dann bedient man sich als Vermarkter doch gerne an aktuellen Wortschöpfungen.

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Wie siehts mit der Ausstattung aus?

Früher mußte man mühsam allen Krempel zum Camping mitschleppen. Jetzt reicht eine Tasche mit Kleidung, um in der Natur aufzuwachen. So war man damals auch gezwungen sein Zeit selbst aufzuschlagen und einzurichten. Bei Glamping ist das ganz Anders. Sie sind bezugsfertige kleine Oasen in der Natur.

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In der Regel haben sie richtige Betten, ein eigenes Bad, ne Miniküche, eine eigene Terrasse und sehr oft auch einen eigenen Pool. Sie sind voll ausgestattet, so dass der Gast sich weder um Aufbau seines Zeltes noch um dessen Ausstattung sorgen muss. Es ist einfach alles da, was einen wohlfühlen lässt.

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Sehr genail finde ich auch die Außenbäder die man in manchen afrikanischen Glampingzelten findet. Erstmal hört sich das für uns befremdlich an, ein Bad draußen zu haben, aber in der Natur am Morgen zu duschen oder unter Sternen in der Badewanne zu liegen ist schon ein ein ganz besonderes Erlebnis.

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Meiner Erfahrung nach gehört zu solchen Glamping-Camps in Afrika auch immer ein großer sozialer Bereich. Quasi das Wohnzimmer der Anlage. Hier wird gegessen, ein Bier an der Bar getrunken oder man kann in Kontakt mit anderen Reisenden kommen.

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Wo sind sie am weitesten verbreitet?

Überall in den Wildreservaten in Afrika findet man diese Luxuszelte. Seit Glamping der gehypte Marketingtrend ist, findet man unter dieser Bezeichnung aber auch Unterkünfte weltweit. Von Dschungelcamps in Costa Rica bis zu Finhütten in den Nordländern Europas. Selbst in Deutschland kann man diese naturnahen Unterkünfte inzwischen finden.

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Was kostet Glamping?

Ich kann hier (bisher) nur von meinen Erfahrungen aus Afrika sprechen. Dort sind diese Luxuszelte der Standard in den Wildgebieten. Ein sehr imposanter – zugegeben- und dieser hat seinen Preis. Von Simbabwe bis Südafrika kann man im Schnitt von 300 bis 800 EUR pro Person und Nacht ausgehen. Selbst für recht einfach ausgestattete Zelte. Die Preisskala ist allerdings auch nach oben noch weit offen. Auch Preise jenseits der 1.000 EUR sind keine Seltenheit. Pro Person und Nacht, versteht sich.

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Und ja, da wird es einem erstmal schwindelig! Denn Camping kennen wir als günstige Art zu urlauben. Allerdings inkludiert das Glamping in Afrika auch vollen Service von Essen, Getränken bis zu den Pirschfahrten (In Afrika nicht Safaris sondern Game Drive genannt). Und eben dieses Essen ist dann gerne auch mal auf Sterne-Niveau, womit man mitten im Busch ja auch nicht rechnet.

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Für uns Europäer ist es oft befremdlich, solche Unterkunftspreise präsentiert zu bekommen. Wo man doch überall vom armen Afrika ausgeht. Aber wir sind auch verwöhnt durch tolle Hotels und günstige Preise. Wenn man aber mal genauer hinschaut, dass so eine abgelegene Zeltlodge alles einfliegen lassen muss und das zum Teil sogar aus Europa, dann relativiert sich auch der Preis schnell wieder. Jedes Möbelstück, jegliche Energie, jeder Eiswürfel, jedes Salatblatt, ja sogar das Wasser für die Dusche muss seinen Weg zur Lodge finden.

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Meine Erfahrungen

Ich jedenfalls liebe Glamping, schon allein weil ich so gerne in der Wildnis Afrikas unterwegs bin. Und nach einem aufregenden Tag in der Savanne mit Löwen, Elefanten, Giraffen und Co. freue ich mich dann auch auf gehobenen Standard. War ja schließlich genug staubig während des Game Drives. Sich dann in einen sauberen, wohlriechenden und kuschligen Schlafplatz zu betten ist einfach ein Genuss.

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Besonders wenn man nicht erst auf dem Boden robben muss, um seine Matratze zu erreichen und anschließend mit der Zeltwand kuschelt. Auch muss man sich das Bad nicht mit anderen Menschen teilen oder gar nachts alleine seinen Weg über den Platz zu den sanitären Anlagen finden. Ich lobe mir den hohen Komfort den Glamping mir bietet.

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Meine erste Erfahrung mit solchen Luxuszelten konnte ich bereits 2010 machen als ich für drei Tage das Sanbona Wildlife Reservat besucht habe. Ich hatte eine Reise nach Südafrika gewonnen und war völlig geflashed von unserer Unterkunft. Ich kannte so einen Luxus in der Wildnis ja noch nicht.
Unsere kleine Luxusunterkunft war fest gemauert und hatte aber ein Zeltdach.

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Dazu wie beschrieben jeder erdenkliche Luxus. Ein Traum von einem kuschligen Bett, eine Badewanne von der aus man die Wildnis beobachten konnte und natürlich auch eine Terrasse mit schickem Whirlpool. Im Hauptgebäude der Lodge gab es die exzellente Speisen und wir hatten einen eigenen Fahrer für unsere Pirschfahrten. Luxus pur.

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Über die Jahre war ich recht häufig in Afrika unterwegs und in vielen Lodges mit wunderbaren Zeltunterkünften. Zuletzt konnte ich Glampingerfahrung in Simbabwe sammeln. Dort war ich in verschiedensten Parks und Zelten untergebracht. Von ganz einfachen Zeltunterkünften bis hin zum super Luxus.

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Glamping-Highlights

Mein absolutes Glamping-Highlight war allerdings das Somalisa Camp im Hwange Nationalpark. Trotz meiner Erfahrungen sprengte der Lifestyle der mich hier erwartete jeden Rahmen. Nur die feinste Auswahl an Interieur, edle Stoffe und ausgewählte Designelemente kombiniert mit kolonialem Schick machten das Somalisa für mich zu perfekten Sinnbild von „Glamping„. Leider, leider hab ich nur ein paar Nachtaufnahmen, da ich nur sehr kurz im Camp war und von abends spät bis morgens früh auf Pirschfahrt war.

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Gerade für Wildlife-Liebhaber ist das Somalisa das Non-Plus-Ultra-Camp. Was auf seine exponierte Lage direkt im Hwange Nationalpark und am Wasserloch, von dem aus man exzellente Tiersichtungen hat, zurück zuführen ist. Mit Cocktail in der Hand kann man von der Poolliege aus den Elefanten beim Baden und den Löwen beim Jagen zuschauen kann. Ein phantastisches Erlebnis.

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Für wen lohnt sich Glamping?

Glamping lohnt sich für alle, die gerne in der Natur aufwachen, aber auf Komfort nicht verzichten möchten. Es richtet sich an alle, die direkt am Morgen zu großen und kleinen Abenteuern abseits der Großstädte starten möchten. Willkommen sind alle, die sich streuben in einem normalen Zelt zu nächtigen und am nächsten Morgen verkatert aufzuwachen. So wird Glamping eine echte Alternative sogar für Zeltmuffel. Hier muss man auf den Luxus eines Hotels nicht verzichten und kann erholt in einen aktiven Tag im Grünen starten.

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FAZIT

Für mich ist Glamping kein neuer Trend, sondern ein lieb gewonnener Standard auf meinen Afrikareisen. Und auch wenn es ein teures Vergnügen ist, es lohnt sich so sehr. Wer sich aufmacht und diesen Kontinent für sich entdecken möchte, dem lege ich dringend ans Herz wenigstens ein paar Nächte auch dem Luxuscamping zu fröhnen und sich in einer der Lodges in der Wildnis verwöhnen zu lassen. Es gehört einfach dazu.

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Ich bin auch fest davon überzeugt, das „alte“ Camperfreunde dem Charme von Glamping erliegen werden. Einfach das was sie lieben, nämlich in der Natur zu sein, sich wunderbar mit Annehmlichkeiten verbindet. Und auch wenn ich nicht viel auf Trends gebe, freue ich mich, dass Glamping jetzt überschwappt auf andere Regionen dieser Welt! Denn naturnahe Unterkünfte sollte man (so sie nachhaltig geführt sind) in jedem Fall unterstützen und bevorzugt als Reiseziel wählen. Schon allein weil sie einem selbst so viel mehr geben. Probierts mal aus!

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Hast du schon Erfahrungen mit Glamping machen können und wenn ja, wie sahen diese aus? Würdest du es auch anderen Reisenden empfehlen? Bist du vielleicht erst durch diesen Beitrag darauf aufmerksam geworden und möchtest mir dein Feedback geben? Nutz gerne die Kommentarfunktion und lass mir deine Meinung zu Glamping hier. Ich freue mich auf Nachricht.

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Weihnachten mal anders – Im eigentlichen Sinne

Deine Freunde waren seit Wochen komplett dem Shoppingwahn verfallen. Du bist von Vereins- zu Betriebsfeiern gehechelt und hast dich in jeder freien Minute noch durch die Shoppingcenter gekämpft, um alle Lieben an Heiligabend mit Geschenken zu beglücken.

Und jetzt hattest du dich auf einen entspannten Abend im Kreise deiner Lieben gefreut. Stattdessen geht hier grad voll die Post ab. Deine Schwester heult, weil die Tante sie wegen ihrem Gewicht aufgezogen hat, dein Opa trällert angetrunken etwas „andere“ Weihnachtslieder und die Kinder deines Bruders prügeln sich um die Geschenke. Und als wäre das alles nicht schon genug, nörgelt die Schwiegermutter auch noch an deinem Weihnachtsbraten rum. Aber die Krönung ist, deine eingschnappte Freundin.

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Wie war Weihnachten früher doch besser! Maria hat keine teure Uhr erwartet, sondern war glücklich damit, ihr Kind in den Schlaf zu wiegen. Das Baby träumte ruhig in seinem Bettchen und Joseph war allein dadurch beseelt, dass er seine Familie unter einem schützenden Dach wusste. Streitigkeiten waren fehl am Platz. Auch gab es keine zanksüchtigen oder lauten Verwandten. Es war einfach nur eine ruhige und beschauliche Nacht. Man schaute auf das Sternenzelt und hinterfragte nicht den ganzen Abend.

Du hingegen sitzt gerade da, schüttelst den Kopf und spürst wie dir gleich die Hutschnur platzt! Unterdessen erreichen dich die Weihnachtsgrüße deiner Freunde. Schön mit Bild natürlich und auch nicht aus dem heimischen Wohnzimmer. Sie sind wie jedes Jahr in die Sonne geflüchtet. Verbringen Weihnachten am Tafelberg in Kapstadt, am Strand mit Palmen in Thailand oder unter Polarlichtern in Schweden. Na geil! Und was hast du?

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Treffsichere Blicke deiner Freundin die dir Vorhaltungen macht, ihr Geschenk wäre nicht mit Liebe ausgewählt worden. Dabei hat sie sich doch diese fürchterliche teure Designeruhr gewünscht. Was stimmt denn nun damit nicht? Zu gerne würdest du ihr jetzt mal die Meinung sagen, aber es ist ja das Fest der Liebe und Streitereien gibts hier grad schon genug.

Nicht mal zu schätzen weiß sie, dass du dich mit 50.000 gestressten Weihnachtseinkäufern durch ein völlig überfülltes Shoppingcenter gequetscht hast. Wie quengelnde Kinder dir im Ohr lagen, du den Ellenbogen einer rabiaten Hausfrau in der Hüfte hattest und dich die übelgelaunte Verkäuferin angeraunt hat. Und ein Vermögen hat die dämliche Uhr auch noch gekostet! Für das Geld wäre eine Woche Urlaub drin gewesen. Das sieht allerdings deine Freundin überhaupt nicht so. Sie hatte wohl noch mehr als nur dieses eine Geschenk erwartet.

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„Ruhig bleiben“ dröhnt es in deinem Kopf. Und trotzdem fragst du dich, warum du dir diesen Rummel überhaupt wieder angetan hast? Warum bist du nicht wie die Anderen vor dem Weihnachtsrubel geflüchtet? Vor den Reibereien unterm Christbaum, der nörgelnden Tante, dem kauzigen Opa und den verzogenen Kindern?

Genau an solchen Punkten war ich auch schon oft! Zwölf Stunden auf der Autobahn gestanden, um bei der Familie zu sein und dann gabs nur Zoff unterm Weihnachtsbaum. Darauf habe ich schon lange keine Lust mehr. Weihnachten verbringe ich inzwischen immer anders und auf meine ganz eigene Art und davon möchte ich dir heute erzählen:

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Projekte statt Geschenke

Geschenke habe ich schon lange abgeschafft. Das hat mir geholfen mich dem ganzen Druck, der durch die Erwartungshaltung entsteht, zu entfliehen. Das Geld was gespart wird, spende ich lieber für Projekte die ich unterstütze. So muss ich mich auch nicht mit Tausenden durch Geschäfte und Shoppingmalls drängen und kann so die Vorweihnachtszeit in Ruhe genießen. So wie es ja eigentlich auch sein soll. Lichterglanz statt Shoppingstress.

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Suppenküche statt Gänsebraten

Mehr als einmal habe ich den heiligen Abend schon in einer Suppenküche verbracht. Ich habe Essen und Geschenke an Menschen verteilt, die das Leben benachteiligt hat. An die, die auf der Straße leben, niemanden mehr haben und sich einsam fühlen oder die Menschen die nicht wissen wohin sie sollen, um nicht einsam zu sein. Zurück bekommen haben ich dafür dankbares Lächeln, Umarmungen und Herzenswärme. Dinge, die Weihnachten für mich ausmachen. Nächstenliebe soll uns die Weihnacht lehren und genau in einer Suppenküche habe ich davon am Meisten gesehen. Bei freiwilligen Helfern, die Anderen gerade an diesem Tag eine ganz besondere Freude machen wollen.

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Pilgerreise statt Anreise

In den letzten Jahren habe ich kleine Pilgerreisen unternommen. Nicht im ursprünglichen Sinne nach Santiago de Compostella wandern, sondern eher auf meine Weise. So bin ich an Weihnachten nach Rom geflogen, weil ich dort dem Spirit der Weihnacht auf die Spur gehen wollte. Im Gepäck hatte ich dabei immer die Wünsche meiner Freunde auf dem Hinweg und bezeichnende Momente sowei Geschichten auf dem Rückweg. Für mich war Weihnachten in Rom ein ganz besonderes Fest, weil ich auch in der Stadt diesen ganz besonderen Geist der Weihnacht gespürt habe. Gütige Blicke, Umarmungen, Schulterklopfen oder liebe Worte.

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Weihnachten im Ausland

Weihnachten habe ich auch schon in Buenos Aires bei einer Gastfamilie verbracht. Ganz anders als bei uns ist dort nicht der 24igste der Hauptfeiertag, sondern erst die Feiertage danach. Trotzdem ging es sehr festlich zu. Ich war zuerst im Gottesdienst bis gegen 23 Uhr und danach wurde mit der Familie gegessen. Ich fand es interessant zu erleben, wie in anderen Ländern gefeiert wird.

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Zu Gast im Kloster

Ja auch das habe ich an Weihnachten schon gemacht, um dem wahren Geist der Weihnacht zu begegnen. Über die Feiertage war ich im Kloster Marienthal und hatte da wirklich eine ganz wunderbare Zeit, ganz so wie ich es mir gewünscht habe. Mit viel Ruhe, Einkehr, Weihnachtsgesängen und leckerem Essen. Mit Geschichten, Gleichgesinnten und natürlich dem heiligen Geist. In meinem Fall in Form des Pfarrers und der Nonnen, die allesamt das Herz am rechten Fleck hatten und mit ihrem Spirit dieses Weihnachten so besonders gemacht hatten.

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Weihnachten 20XX

Auch für zukünftige Weihnachten habe ich beschlossen, dass ich mich von all dem Trubel und Kommerz zurück ziehen möchte. Weil ich innere Einkehr, statt exzessiver Geschenkeorgien und Trubel unterm Weihnachtsbaum einfach nicht mehr möchte. Lieber irgendwo zu mir selbst finden, Ruhe genießen und den Geist der Weihnacht wieder bewußt wahrnehmen.

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Weihnachten und du?

Nun interessiert mich aber auch deine Haltung zur Weihnacht. Natürlich habe ich auch Verständnis für all die, die genau das Trubelige und Familiäre an Weihnachten lieben. Jeder kann, darf und sollte so feiern, wie er Lust drauf hat. Wie ist das mit dir und Weihnachten? Freust du dich auf die Zeit mit Geschenkekauf und Familie oder ist dir das alles ein Graus? Wie planst du den Heiligabend? Hast du ihn schon mal ganz anders verbracht und wie waren deine Erfahrungen damit? Hast du vielleicht auch schon neue Bräuche kennengelernt, wenn du Weihnachten in der Ferne verbrachst? Lass mich wissen, wie du denkst! Ich bin gespannt, wie du dir das Fest der Liebe gestaltest. Lass mir gerne deinen Kommentar hier!

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Die spannendsten Reiseziele – Ideen für Deine Urlaubsplanung

„Marlene, hast du nicht nen Tipp für einen tollen Urlaub für mich?“ So oder so ähnlich werde ich sehr oft von meinem Freundeskreis angesprochen, werde ich über Facebook angeschrieben oder bekomme Nachrichten über meine Website. Darüber entstand die Idee, dir ein paar meiner liebsten Reiseziele vorzustellen und damit Inspiration für dein Reisejahr zu liefern.

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Dann mal los! Planen wir kurze Wochenend-Gateways, aufregende City-Trips und spannende Fernreisen miteinander!

Holland – Der Ums-Eck-Tipp

Hach, wie habe ich unsere Nachbarn im letzten Jahr lieb gewonnen! Schnell mal über die Grenze, fix am Meer und in einer ganz Welt. Ganz besonders angetan hat es mir dabei DenHaag und die umliegenden Gemeinden wie Katwijk. Was die Gegend so besonders für mich macht, ist einfach die Mischung aus kulturellem Angebot, abgeschiedener Natur, dem Beachlife aber auch hippe Bars und coole Mucke. Zudem ist man schnell da und kann auch einfach mal übers Wochenende hindüsen und einen Tag am Meer genießen. Wers ganz romantisch mag, der sollte mit seiner/ seinem Liebsten nach Giethoorn fahren und dort durch die idyllische Landschaft mit einem der ganz typischen Boote schippern. Ausführliche Tipps zu Giethoorn findest du im LINK.

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Uruguay – Perfekt für Alleinreisende & Backpacker

Das Land lockt an seiner Küste mit Traumstränden, ist bekannt für seine liberale Politik, für Tango auf den Straßen und seine Leidenschaft für Fleischgerichte, Hanf und Dulce de Leche. Letzterem bin ich geradezu verfallen! Außerdem habe ich es geliebt durch die Straßen von Montevideo zu streunen, den Tänzern zu begegnen, die Architektur zu fotografieren oder mich auf Street Art einzulassen. Ganz sicher ist Uruguay auch ein perfektes Ziel, wenn man gerade mal nicht Urlauben will wie alle Anderen. Uruguay ist eines der Reiseländer in Südamerika, die ich auch mit bestem Gewissen für alleinreisende Frauen empfehlen kann. Ich war als Backpackerin dort selbst auf Solopfaden unterwegs und kann nur Gutes berichten. Wer nicht gerade über Weihnachten hier urlaubt, kann in Uruguay auch noch ganz guten Budget-Urlaub machen. Neugierig geworden? Warum du unbedingt hierhin reisen solltest, habe ich dir auch noch mal ganz detailliert aufgeschrieben. Folge dem LINK.

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Simbabwe – Auf Du und Du mit Elefant & Co

Stell dir vor, du übernachtest in einem dieser luxuriösen Glamping-Zelte und du wirst vom Ruf der Wildnis geweckt. Du steckst die Nase raus und vor dir trabt gerade eine Herde Elefanten vorbei. Ein überwältigendes Erlebnis. So ist es mir in Simbabwe ergangen. Das Land hat abseits von den Victoria Fällen noch so viel zu bieten, was du unbedingt erleben solltest. Eine Vielzahl von Wilparks locken Safari-Begeisterte, man kann aber genauso durch endlos grüne Teeplantagen wandern oder gemütlich auf dem Sambesi Kajaken gehen. Wer Outdoorparadiese und Afrika mag, wird hier seinen Herzensplatz finden. Meine Highlighs und Insider-Tipps teile ich HIER mit dir.

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Shanghai China – Shoppingtrip der Extraklasse

Vergiss Mailand, New York und London! Das neue Shoppingparadies heißt Shanghai in China. Die Megametropole ist super modern und wer hier noch an Sozialismus denkt, der hat die letzten 10 Jahre verschlafen. China hat uns in vielen Bereichen längst überholt. Selbst am kleinsten Marktstand kannst du dein Obst oder die Suppe via App bezahlen. Die Stadt verführt Shoppingbegeisterte mit unzähligen Geschäften und Megamalls. Egal ob du auf der Suche nach Luxusmarken oder Out-of-the-box-Fashion bist, hier wirst du garantiert fündig. Von Flagstores, über Markstände bis zu kleinen urigen Geschäftäften, wird dir hier alles geboten. Und wenn mal was nicht auf Anhieb passt, kannst du es gleich noch kostengünstig anpassen lassen, wie in Asien üblich. Probiers aus!

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Sommerjung Ferienlager – Eine Reise zurück in die Jugend

Erinnerst du dich an die unbeschwerten Tage deiner Kindheit? An Zeiten an denen du dich einfach durch den Tag hast treiben lassen? Wo du gemacht hast, wonach dir der Sinn stand? Wo es keine Uhr und Termine gab? Wo du dich wacker Mutproben gestellt hast, den ersten Kuß deiner großen Liebe bekamst und viel Zeit draußen mit deinen Freunden verbracht hast? Dieses Gefühl kannst du dir jetzt ganz einfach zurück holen. Wie fragst du dich? Mit einer Reise in ein Ferienlager ist das gar kein Problem. Hört sich schräg an? Dachte ich auch, bis ich letztes Frühjahr eines besseren belehrt wurde und mich geradezu zurückgebeamt habe. Glaubst du nicht? Dann lies mal HIER!

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Copan Ruinas – Honduras antiker Schatz & mein Entdecker-Tipp

Badeurlaub ist dir zu wenig? Du wandelst lieber auf den Spuren großer Kulturen? Du hast keine Lust auf tausende Touristen mit Selfiesticks und Machu Picchu im Hintergrund? Dann ab mit dir nach Honduras! Hier kannst du dich noch als Entecker fühlen, den Atem des Abenteueres spüren und auf die Suche nach längst verschollenen Kulturgütern machen. Denn die Ruinen von Copan und seiner Umgebung sind längst noch nicht alle entdeckt und ausgegraben worden. Und selbst wenn du nicht gleich zum Archäologen werden willst, dass was du hier schon an spannender Kulisse inmitten riesiger märchenhafter Bäume entdecken wirst, wird dich umhauen. Mich hat Copan Ruinas jedenfalls voll in seinen Bann gezogen! Die ganze Geschichte erzähle ich HIER.

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Malta – die perfekte Insel für ein langes Wochenende

Schnell mal auf eine schöne Insel über ein verlängertes Wochenende oder sogar eine Woche? Keine lange Flugzeit, viele Sonnenstunden, schöne Strände, etwas Kultur und auch schön zum Bummeln… Dann ist Malta das ideale Reiseziel für dich! Ich war inzwischen schon zwei Mal auf der Insel und würde am liebsten ganz umsiedeln. Ich mag einfach diesen mediterranen Flair, die hinreißenden Häfen mit ihren bunten Booten und dieses absolut türkisblaue Meer. Malta bietet für mich die perfekte Mischung für einen schnellen Urlaub zwischendurch. Vielleicht riskierst du ja mal einen Blick im LINK?

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El Salvador – Den Mutigen gehört die Welt

Ja ganz sicher ist El Salvador kein Reiseland für Pauschaltouristen, aber ganz sicher ist es ein Paradies für Backpacker und Surfer. Wer mutig ist und sich durch Warunungen des Auswärtigen Amts nicht abschrecken läßt, der kann hier eine kleine Perle finden mit Traumwellen, wilder Natur, faszinierenden Vulkanen, gesundem Essen und absolut hinreißenden Menschen. Für mich ist El Salvador definitiv eines der wenigen Fernreiseziele, die ich unbedingt noch Mal besuchen möchte, einfach weil ich auf meiner Reise so tolle Freundschaften geschlossen und viel über „Gute & böse Reiseländer“ gelernt habe. Neugierig geworden? Dann mach dir selbst mal Mut und lies HIER:

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Dänemark – Lass dich entschleunigen

Wer durch Dänemark reist der wird schon auf der Autobahn feststellen, dass dieses Land einen entschleunigt. Hier ist alles irgendwie ruhiger, entspannter und aller Druck und jede Hektik unserer Zeit fallen geradezu von einem ab. Wer sich entlang der Küste bewegt, wird hinreißende kleine Gemeinden entdecken, kann sein Tagescamp direkt am Meer aufschlagen oder Künstlern beim Sandburgenbauen zuschauen. Man kann sich beim Spazierengehen an endlosen Stränden verlieren oder einfach nur am Hafen sitzen und den Fischern zuschauen. Für mich das perfekte Nahreiseziel zum Runterkommen und entspannen. Übrigens auch perfekt für Ausflüge mit der ganzen Familie, da man hier nicht für jeden Strandbesuch extra zahlen muss, es ausreichend schöne Campingplätze gibt und man auch dank Discountern preiswert urlauben kann. Warum ich das Land als so entspannend empfunden habe, kannst du HIER nachlesen.

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Südafrika – Heimat der Outdoor-Enthusiasten

Südafrika ist schon lange kein Geheimtipp mehr und viele Reisende hat es die letzten Jahre schon ins Land im südlichen Afrika geführt. Etwas Safari im Krüger, die Garden Route und Kapstadt sind dabei die wohl meist besuchtesten Highlights. Aber das Land hat so viel mehr zu bieten, gerade für Outdoor-Enthusiasten bietet es schier unendliche Möglichkeiten, abseits der Touristenrouten. Meine Out-of-the-box-highlights sind dabei ganz klar die einsamen Küstenabschnitte der Westküste, der aufregende Kgaladadi Transfrontierpark, die Wasserfälle der Midlands oder die Felsformationen der Cederberge. Wers gemütlicher angehen möchte, dem sei das Künstlerdorf Clarens empfohlen oder für Sternegucker das kleine Städchen Sutherland in der Karoo. Wer sich für Südafrika interessiert, kann sich gerne all meine Highlights auf dem BLOG anschauen.

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Algarve Portugal – Highlight der Nebensaison

Fast einen Katzensprung entfernt ist Portugal und während bei uns in der Nebensaison oft noch gruseliges Wetter ist, kannst du dort dein perfektes Sonneparadies mit Postkartenidylle und Traumstränden finden. Aber Achtung, nicht auf die Pauschaltouristenhochburgen hereinfallen und dich in einem der Bunker an der Küste einbuchen, das bereust du! Ich war im November in Portugal, hatte perfektes T-Shirt-Wetter, einen Mietwagen für 5 EUR am Tag und günstige Unterkünfte in Boutique-Hotels oder chicken B&Bs. Ich bin einfach entlang der Küste gecruised und da geblieben, wo es mir gefallen hat. Dabei habe ich diese schrecklich verbauten Städte ebenso gesehen, wie diese kleinen Perlen, die es wirklich noch wert sind, besucht zu werden. Ganz verliebt war ich in den Ort Silves, Carvoeiro sowie den Stand „Praia do Amado“ (letztes Bild). Probiers einfach mal aus.

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Vietnam – Asien mal anders

Alle fliegen zum Einstieg in Asien nach Thailand. Ich entgegen bin nach Vietnam geflogen und habe absolut gute Erfahrungen gemacht. Das Land ist sehr sicher, leicht zu bereisen und hat jede Menge Hightlights. Von wandern auf den Reisterassen im Norden, einer Kreuzfahrt auf dem Mekong oder den Palmenstränden um Nha Trang – hier werden viele Urlaubswünsche wahr. Ich habe Vietnam ganz besonders wegen seiner Fotomotive, dem leckeren Essen, den schwimmenden Märkten und seinen hinreißenden Menschen geliebt.

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Genussreise nach Dresden

Flanieren durch die ehrwürdigen Hallen August des Starken, dinnieren auf Schloss Wackerbarth, edle Tropfen genießen auf Schloss Proschwitz, einen Kochkurs belegen auf Burg Mildenstein, Kräuter sammeln im Klosterpark von Alzetta – Dresden und Umgebung hat so viel zu bieten für Genussmenschen und Kulturinteressierte, dass sich ein Ausflug in die sächsische Metropole garantiert lohnen wird. Für Fotografen empfehle ich im verschneiten Winter einen Ausflug nach Schloss Moritzburg – das Motiv ist dann einfach märchenhaft. Dresden lohnt sich für ein Wochenende ebenso wie für eine ganze Woche. Wer ganz Sachsen erkunden will, dem sei auch gleich noch ein Ausflug zur Rakotzbrücke, ein Städebummel in der Filmastadt Görlitz oder ein Besuch des Elbsandsteingebirges ans Herz gelegt.

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Sikkim – Himalaya Spirit neu entdecken

Nicht immer muss es Tibet oder Nepal sein. Habt ihr schon von der Region Sikkim gehört? Einst war  dieser Landstrich ein eigenständiges Königreich, jetzt hat er einen Sonderstatus in Indien. Sikkim ist ein besonderer Ort in dieser Welt, dessen Naturschönheit unfassbar intensiv ist, dessen Spirit geradezu greifbar ist und von dessen Menschen eine derart durchdringende Faszination ausgeht, dass ich immer wieder ins Schwärmen gerate, wenn ich über diese vergessene Perle im Himalaya erzähle. Wer sich als Sinnsucher sieht, den Himalaya anders als Andere erleben möchte und sich auch für Indien interessiert, der sollte sich aufmachen dieses Himmelsreich zu erkunden. Und auch für Reisende die sich für eine ökologische Landwirtschaft und Nachhaltigkeit interessieren, könnte Sikkim sehr interessant sein, da die Region gerade darin eine Vorreitterrolle hat. Was es alles zu entdecken gibt, erfährst du HIER.

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Sankt Petersburg – Die wahre Seele Russlands erfahren

Allzugerne lassen wir uns von den Medien einlullen und einreden, welche Länder gut oder böse sind. Aber nur wer sich aufmacht und selbst Erfahrungen sammelt, kennt die Wirklichkeit. Und so kann ich nur jedem Reisenden empfehlen, auch Russland eine Chance zu geben und den Menschen dort. Denn das Land und seine Gastfreundschaft stellen sich so ganz anders dar, als es uns medial immer und immer wieder eingehämmert wird. Ich bin nach Sankt Petersburg gereist, konnte eintauchen in die alte und neue Geschichte der Stadt und habe die wahre Seele Russlands erfahren. Eine wunderbare Bereicherung und deshalb auch unbedingt ein Tipp an jeden, der seinen Horizont erweitern möchte.

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Lefkada Griechenland – Viel Urlaub für wenig Geld

Griechenland ist teuer, hört man immer wieder, aber das muss gar nicht sein! Wenn man sich abseits der großen und bekannten Touristenrouten hält, dann ist die Region immer noch sehr günstig zu bereisen. Ich habe ein verlängertes Wochenende auf der Halbinsel Lefkada verbracht. Der Flug hat 50 EUR return und die Unterkunft für 4 Tage gerade mal 75 EUR in der Vorsaison im Juni gekostet. Dafür bietet die Region alles, was man sich von Griechenland so erträumt: Träumstrände, urige Tavernen und das mediterrane Leben. Zudem ist man in nur wenigen Flugstunden dort und kann direkt in den Urlaubsmodus übergehen. Für mich in jedem Fall eine echte Alternative zu Billigtrips nach Mallorca.

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Urlaubsziele-Schlusswort:

Die Welt ist groß und wundbar und birgt spannende Ziele für deine schönste Zeit im Jahr. Ich hoffe ich konnte ein wenig deine Neugier wecken und dich zum reisen inspirieren. Wenn du noch mehr Inspiration suchst, dann schau dich gerne auf meinem Blog um, hier wimmelt es nur so von Reise-Highlights. Viel Freude beim Stöbern, deine Marlene

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EXTRA-Tipp: Kennst du schon die tollen Weltkarten von Sandpipery? Damit plane ich meine Reisen und markiere, welche Regionen ich schon besucht habe. Das hilft mir Ziele zu haben, aber auch mit Dankbarkeit darauf zurück zu schauen, was ich in der Welt schon erlebt habe!

PS: Für alle meine Tipps in diesem Beitrag werde ich nicht bezahlt, sondern möchte euch einen Mehrwert geben.

 

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Gute Länder. Böse Länder – Was ich in El Salvador übers Reisen & die Welt lernte

Immer wieder wird uns durch Politik und Medien suggeriert es gäbe auf dieser Welt gute Länder aber auch die, die gaaaanz, ganz böse sind. Wo man mit Betreten der Straße quasi schon direkt ausgeraubt, willkürlich verhaftet oder direkt umgebracht wird. Aber ist dem wirklich so? In diesem Beitrag berichte ich über meine erste Erfahrung mit einem solchen „Schurkenstaat“ und zeige dir auch in Bildern, was mich Böses erwartet hat.

Nein, natürlich nicht! Sondern ich möchte dir zeigen, dass die Welt abseits der Medien oft eine ganz Andere ist!IMG_7483

Reisen verändert

Reisen verändert und viele Länder haben mich im Laufe meines Lebens geprägt, anders denken lassen oder mir einen neuen Sichtwinkel geschenkt. Ich bin dankbar für all die Guten, aber auch die lehrreichen Erfahrungen, die ich unterwegs machen durfte. Denn letztlich waren sie es, die mir geholfen haben, ein anderes Bild über Menschen, Kulturen oder Religionen zu bekommen.

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Von Reisewarnungen und Facebook-Posts

Ein Land was mich tief bewegt und mit einem weinenden Auge zurück gelassen hat, war El Salvador. Eigentlich eines der Reiseziele wohin dich deine Eltern nie hingehen lassen möchten, bei dem dich deine Freunde für bekloppt halten und das Auswärtige Amt warnt. Ich wollte trotzdem hinreisen, weil ich ein super Flugschnäppchen dank eines Error Fare ergattert hatte. Für 350 EUR nach Zentralamerika, das passiert einem nicht so häufig im Leben und das mußte genutzt werden. Da ich diesen Preisfehler in einer schlaflosen Nacht entdeckt und sofort gebucht hatte, wusste ich auch gar nicht so recht, was mich vor Ort erwartet.

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Der Shitstorm

Das bekam ich dann erst am Morgen unter meinem Facebook-Post zu lesen, indem ich fröhlich meine Freude über den Schnäppchenurlaub geteilt hatte. „Mädel bist du bescheuert?“, „Weißt du eigentlich was dich da erwartet?“, „Hast du die Warnungen vom Auswärtigen Amt nicht gesehen?“. So und noch viel anschaulicher prasselte es auf mich ein, als ich all die Kommentarflut las. Etwas eingeschüchtert, machte ich mich dann doch im Netz auf die Suche nach „El Salvador + gefährlich“. Ganz übel übrigens, wenn man dazu die Bildersuche anmacht. Und auch das Auswärtige Amt lies nicht viel Gutes erahnen.

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Up and away

Ich flog trotzdem. Alleine als Frau und das nicht etwa als Pauschalreisende in eine All-Inclusive-Anlage, sondern als Backpackerin. Natürlich hatte ich einen heiden Respekt, um nicht zu sagen ziemlich Schiss. Aber hey, mein Budget reichte nicht für tolle 5 Sterne Anlagen und ich wollte mich auch nicht um Sonne und Meer bringen lassen, wegen dieser Unkenrufe. Für die ersten Nächte hatte ich mir eine Airbnb Unterkunft am Meer in El Zonte gebucht und fuhr mit dem Taxi vom Flughafen dahin. Die restliche Reise wollte ich mir vor Ort zusammen buchen.

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Der erste Kontakt mit der Realität

Am ersten Morgen nach meiner Ankunft erkundete ich den Ort, spazierte am Strand, schlenderte durch die Gassen, kehrte in Restaurants ein und lerne auch die ersten Leute kennen. El Zonte ist, wie fast die gesamte Küste, ein Paradies für Surfer und entsprechend coole und relaxte Leute waren hier unterwegs. So viel es mir auch überhaupt nicht schwer, hier Anschluss zu finden.

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Ich lernte zwei junge El Salvadorianer kennen, wir verbrachten den ganzen Tag und Abend zusammen und quatschten über Stunden von Gott und der Welt. Sie zeigten mir ihre Lieblingsbars, den besten Sundowner-Spot und ich bekam jede Menge Tipps für ihr Land.

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Natürlich sprachen wir auch über Kriminalität, wo diese stattfand und wie man sicher durch El Salvador reist. Aber sie machten mir auch Mut, ihrem Land aufgeschlossen zu begegnen. Mich zwar an die Regeln zu halten, aber sonst einfach die Gastfreundschaft und Herzlichkeit zu genießen.

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Anders als gewarnt

Und das Tat ich dann auch. Mit jedem Tag wurde ich mutiger, arbeitete mich mit Bussen von Ort zu Ort oder fuhr auch schon mal mit den Locals auf der Ladeklappe eines Buggy mit. Ich genoss die Hilfsbereitschaft der El Salvadorianer, ihr Interesse an Reisenden und die lebensbejahende Einstellung der Menschen im Land. Ich fühlte mich frei und verstand auch irgendwann überhaupt nicht mehr, warum alle Welt mich vor dieser Reise abbringen wollte. Das was ich hier erlebte, waren nur schöne Momente, tolle Landschaften, leckeres Essen und entspannte Menschen.

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Unerwartete Hilfe

Ich erinnere mich an eine Situationen in der mir Hilfe angeboten wurde, weil ich scheinbar orientierungslos an der Straße stand. Ein netter Mann (der sich später als Zivilpolizist zu erkennen gab) kam auf mich zu und fragte, ob ich mein Hotel suchte. Damit ich sicher dort ankam begleitete er mich bis vor die Tür. Völlig unaufdringlich und nur aus reiner Höflichkeit.

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Liebgewonnene Freunde

Ein anderes Mal saß ich hungrig im Restaurant, verstand die Karte nicht und lernte dadurch Anna und Dan kennen, ein einheimisches Ehepaar. Auch sie boten mir ihre Hilfe an und weil wir uns so gut verstanden, verabredeten wir uns am nächsten Tag zum gemeinsamen Sightseeing. Wir verbrachten den ganzen Tag miteinander und am Abend luden sie mich sogar noch auf ihre Farm ein. Ich blieb zwei Nächte und als sie mich am dritten Tag zurück zum Bus brachten, brachen wir alle in Tränen aus. Wir hatten uns so gern gewonnen und der Abschied fiel unendlich schwer.

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Mit Locals unterwegs

Aber in San Salvador erwarteten mich schon meine zwei Kumpels, die ich am ersten Tag meiner Reise kennengelernt hatte. Sie wollten mir unbedingt ihre Stadt zeigen und auch mit ihnen verbrachte ich weitere Tage und lerne das Land aus der Sicht von Einheimischen kennen. Sie fuhren mit mir zu ihren Lieblingsplätzen, wir tranken gemeinsam, lachten gemeinsam und wurden mehr und mehr zu Freunden. Und als auch hier meine Zeit gekommen war und der Abschied anstand tat das richtiggehend weh. Noch nie hatte ich auf Reisen derartige Gastfreundschaft erfahren und das rührte mich (wieder mal) zu Tränen.

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Der Abschied

Als ich El Salvador dann wieder verließ blieb ein Stück meines Herzens da. Aber auch die Lektion, dass man viel über eine Gegend lesen und hören kann, aber nur die eigene Erfahrung lehrt einen, wie die wirkliche Seele des Landes ist – abseits aller Statistik. Und El Salvador hatte für mich eine sehr gute – eine weltoffene, herzliche und willkommen heißende. Ich habe so viele, so wunderbare Menschen getroffen und mit ihnen eine so fantastische Zeit gehabt, dass ich noch heute gerne daran zurück denke.

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Mein Learing

Wenn ich dieser Tage die Seiten des Auswärtigen Amtes studiere, dann lese ich die Zeilen differenzierter. Ich lass mich nicht mehr pauschal abschrecken oder von Meinungen einschüchtern. Ich habe gelernt, dass viele Länder große Sorgen oder gar Problemviertel haben – so wie bei uns inzwischen auch.

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Trotzdem und das ist mir so wichtig, gibt es überall auf der Welt Menschen, die eigentlich nur friedlich ihr Leben leben wollen. Wie wir, möchten sie ihre Kinder glücklich aufwachsen sehen, sich sicher in ihrem Land bewegen und ein gutes Leben führen. Vieles von dem, was sich auf der Welt abspielt sind politische Konflikte oder Machtgehabe, aber der kleine „Mann“ will doch einfach nur leben und zufrieden sein.

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Die Welt ist nicht grundsätzlich böse und gefährlich, auch wenn uns das oft durch die Medien suggeriert wird. Diese Lektion habe ich in El Salvador gelernt und auch, was Gastfreundschaft bedeutet.

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Mich hat diese Reise geprägt, weniger auf die Meinung Anderer zu geben und mir selbst ein Bild zu machen. Zwar sind Sicherheitshinweise gut, richtig und wichtig, aber man muss sie eben kritisch betrachten. In welcher Region finden die Konflikte wirklich statt, betrifft es überhaupt Reisende und wie verhält man sich daraus ableitend?

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Dinge, die ich auch auf allen Trips danach beherzigt habe und sehr gut damit fahre – von Lateinamerika, über Afrika bis nach Asien. Die Welt teile ich nicht mehr pauschal in gute und böse ein, weil uns das so diktiert wird. Ich differenziere zwischen Politik und den Menschen vor Ort und gebe gerne auch Ländern eine Chance, die auf der Hitliste der Reisenden nicht ganz oben stehen.

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Und vielleicht hast du ja auch dieses eine Reiseziel im Kopf, wo dein Herz hinreisen möchte, aber dein Umfeld Panik schiebt? Im Besten Fall habe ich dich jetzt ermutigt, mal auf die Suche zu gehen und dich eingehender mit einem Land, seinen Problemen und Konflikten zu beschäftigen. Und wer weiß schon, ob du dabei nicht vielleicht rausfindest, dass du dahin sicher reisen kannst und den Schritt sogar wagst, so wie ich? (Falls ja, sag doch bitte Bescheid).

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In diesem Sinne:

#get up & discover!

PS: Ich habe für diesen Beitrag bewußt nur Bilder von Menschen und nicht der Lanschaft rausgesucht, weil ich damit auch sichtbar machen wollte, welche wunderbaren Persönichkeiten mir auf meiner Reise durch El Salvador begegnet sind.

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich an der Idee von Igor von 7Kontinte, einen Artikel zu verfassen der beschreibt, wie das Reisen mich verändert hat. Einen Impuls den ich gerne unterstütze, weil es ja auch genau mein Thema ist – sich von der Couch runter zu bewegen, eigene Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen. Ich danke Igor für diese schöne Idee und hoffe ihr schaut auch bei ihm vorbei und lasst euch von den Geschichten der anderen Reisenden die zum „Projekt 360: Um die Welt, zu dir selbst“ geschrieben haben, inspirieren. Dazu folgt bitte dem LINK.

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