Namibia_Reise_Corona_Zeiten_Maske_Test_Flug

Namibia Reise in Corona-Zeiten. Erfahrungsbericht mit allen Infos zu Einreise, Masken, Test & Flügen

Lohnt es sich in Corona-Zeiten nach Namibia zu reisen? Wie sicher ist es? Was braucht es zur Einreise? Muss ich Maske tragen und welche Airline fliegt überhaupt nach Namibia? All diese Fragen möchte ich dir mit diesem Blogbeitrag beantworten! Dazu habe ich ein Interview mit Olli von Buschmann-Safaris in Namibia geführt. Er ist Local, Insider und Touristiker.

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Olli Carstens und ich, wir haben uns über unsere gemeinsame Leidenschaft für Afrika in der Facebookgruppe „BuschmannSafaris“ kennengelernt. Olli hat ein Reiseunternehmen in Namibia und teilt seit Beginn der Corona-Krise seine Erfahrungen. Interessierten gibt er so Einblicke in die aktuelle Lage im Land, aber auch zum Tourismus und den Folgen der weltweiten Reiserestriktionen gibt er Einblicke.

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Jetzt hab ich Olli gebeten, mir ein wenig über die Situation für Touristen in Coronazeiten zu berichten, um Reisende auf die örtlichen Gegebenheiten vorzubereiten. Seinen Erfahrungsschatz als lokaler Anbieter und mit Urlaubern aus der ganzen Welt möchte ich gerne mit dir teilen.

 

Hier unser Interview:

Hallo Olli, erzähl mir ein bisschen, wie ihr 2020 mit Corona in Namibia erlebt habt. Wie war die Situation für die Tourismusindustrie? Wie erging es den Hotels, den Restaurants, den Guides aber auch der lokalen Bevölkerung?

Wir waren für das Jahr 2020 sehr stark gebucht. Es gab nur noch wenige freie Plätze auf sog. Zubuchertouren, also Angeboten die wir mit fixierten Terminen auf www.buschmann-safaris.de bewerben. Zusätzlich hatten wir noch viele individuelle Buchungen, auch spezielle Touren mit Fotografen und zwei große Safaris nach Angola. Alle Termine konnten mit unseren Gästen einvernehmlich verschoben werden. Niemand wollte es wahr haben, daß Reisen langfristig durch Restriktionen und neue Bestimmungen so rigoros erschwert werden.

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Als sich dann im Laufe des Jahres 2020 zeigte, daß sich die Pandemie noch weit ins nächste Jahr hineinziehen würde, mußten wir uns darüber klar werden, wie wir diese Zeit ohne Umsatz, ohne Profit und Einkommen und bei bleibenden Fixkosten existenziell überleben können. Es war uns als relativ kleines Unternehmen von vorne herein klar, daß wir niemanden entlassen werden. Wir sind ein Familienunternehmen, und unsere Arbeitnehmer sind fester Teil unserer „Familie“.

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Besonders schlimm hat es die freischaffenden Reiseleiter in Namibia getroffen! Diese Guides leiden nun sehr darunter, daß sie keinerlei Einkommen haben und in der Vergangenheit meistens auch keine Rücklagen bilden konnten.

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Gab es Schließungen im Gastgewerbe, so dass es jetzt weniger Unterkünfte oder Restaurants gibt?

Hotels und Restaurants sind fast in der gleichen Lage wie wir. Wer Kredite bei der Bank hat, der muß weiterzahlen, ansonsten geht der Besitz verloren. Wer Rücklagen gebildet hatte und schuldenfrei ist, der kann eine Zeitlang mit „gerupften Federn“ überleben. Aber sehr lange darf diese Situation auch nicht mehr andauern. Viele Tourismusbetriebe gibt es schon nicht mehr, …sie mußten bereits schließen.

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Gab es überhaupt noch Reisende?

In der ersten Zeit des harten „Lock Downs“ gab es hier in Namibia keine Reisenden mehr. Wir hatten noch ein paar Gäste im Lande, die wir dann in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft hier in Windhuk mit den Repatriierungsflügen zurück nach Deutschland haben ausfliegen lassen.

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Wie ist die Lage aktuell? Ist Namibia wieder zu bereisen für Touristen?

Natürlich ist Namibia bereit für seine Touristen! Die Bundesrepublik Deutschland hat Namibia von der Liste der HOCHrisikoländer bereits vor Monaten gestrichen. Damit sind Reisen aus Deutschland nach Namibia gesetzlich erlaubt! Jedoch ist in Deutschland das Reisen nun gesellschaftlich allgemein geächtet. „Man reist jetzt nicht!“, so ist die allgemeine Auffassung dort.

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Damit bleiben effiziente Buchungszahlen aus. Wer jetzt wieder zaghaft kommt, der ist entweder Selbständiger, bezieht eine Rente oder hat einen verständnisvollen Arbeitgeber. Viele Arbeitgeber genehmigen in Deutschland derzeit keinen Urlaub, wenn man zur Rückkehr in Quarantäne muß. Aus diesem Grunde ist die Lage des Tourismus in Namibia sehr prekär: Wir haben Leerlauf!

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Wie hat sich die Situation auf die Preise ausgewirkt?

Viele Lodges, Hotels und Gästehäuser bieten nun „Specials“ an. Die Preise sind nicht mehr so hoch wie vor der Krise. Auch bei Mietfahrzeugen und Safarianbietern hat sich diesbezüglich etwas getan, jedoch haben Firmen mit großem technischem Risiko bei hohem mechanischem Einsatz, dazu rechne ich auch Safariunternehmen, nicht so viel Spielraum in der Kalkulation.

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Welche Airlines fliegen nach Namibia?

Die Fluglinie unserer Wahl ist z.Zt. Eurowings. Sie fliegt momentan als einzige Fluggesellschaft direkt von Frankfurt nach Windhuk und bietet zuverlässigen Service. Es sind aber noch weitere Fluglinien im Gespräch die in Zukunft Windhuk anfliegen wollen, z.B. Condor. Ansonsten bieten sich viele Flugverbindungen über Johannesburg an. Alle Grenzen und Verbindungen nach Südafrika sind offen. Beachtenswert ist, dass Air Namibia Insolvenz anmelden mußte und nun leider nicht mehr fliegt.

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Braucht man einen Corona-Test zur Einreise?

Das ist eine diffizile Frage! Neulich wurde Einreisenden einmal kein Nachweis abverlangt. Jedoch können sich die Einreisebestimmungen von einem Tag zum anderen ändern. Um auf der absolut sicheren Seite zu sein, rate ich meinen Gästen dazu auf jeden Fall 48 Stunden vor Einreise einen PCR-Test zu machen und das Ergebnis auf Papier gedruckt bei Einreise in Windhuk parat zu haben.

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Muss man in Quarantäne?

Nein! Es ist nicht nötig sich in Quarantäne zu begeben. Zudem fällt Social Distancing in Namibia ohnehin leicht, bei den riesigen Weiten.

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Dürfen Bürger aus Risikoländern einfliegen?

Ja! Es ist kein Problem, auch aus einem Risikoland wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz einzureisen.

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Braucht man am Flughafen länger für die Abfertigung?

Nein, man muss nicht extra Zeit einplanen. Es läuft alles reibungslos wie zuvor auch schon.

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Aus welchen Ländern der Welt kommen aktuell die meisten Touristen?

Im Januar hatte ich meine letzte Safari mit nur einem (-!-) Gast individuell durchgeführt. Dabei sind mir im Lande einige wenige Selbstfahrergruppen aufgefallen. Hierbei handelte es sich um Polen, Russen und Franzosen. Einzelfahrende Touristen hingegen kamen überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum. Geführte Reisegruppen mit namibischen Reiseunternehmen habe ich keine gesehen.

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Gibt es eingeschränkte Öffnungszeiten der Mietwagenfirmen?

Nein! Es ist alles wie gehabt. Man ist gerne für die Touristen da.

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Sind die Geschäfte/ Restaurants offen?

Ja! Auch das berühmte Joe´s Beerhouse und alle anderen Restaurants, Bars & Malls sind geöffnet. Überall freut man sich über Besucher und heißt sie sehr willkommen. Jeder Einkauf bzw. Restaurantbesuch sichert Existenzen. Er ermöglicht es Familien zu überleben und ihre Kinder zur Schule zu schicken. Das sollte man nie vergessen.

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Darf Alkohol gekauft/ konsumiert werden oder ist das eingeschränkt wie zum Teil in Südafrika?

Alkohol kann Montag bis Freitag sowie Samstag bis 12:00 h in lizensierten Läden und Supermärkten eingekauft werden. Das war schon immer so, auch vor der Krise.

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Kann man aktuell auf Safari gehen?

Ja! Unsere nächste Tour ist bereits angebucht. Wir suchen noch dringend Mitreisende für den Termin vom 28.03. – 12.04.2021 durch Namibia.
Siehe LINK. Auch andere Anbieter haben Safaris im Programm.

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Gibt es aktuell kulturelle Angebote?

In den Städten sind mir keine öffentlichen Veranstaltungen bekannt. In Fußballstadien und unserem einzigen Theater in Windhuk finden meiner Kenntnis nach keine Veranstaltungen statt. In das Kino kann man aber gehen. Aber ich denke, unsere reiche Wildnis tröstet ganz gut darüber hinweg. Einen Abend am Wasserloch bei der Tierbeobachtung, werden Reisenden ganz sicher nie vergessen.

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Sind Angebote wie Rafting, Paragliding, Horse riding oder auch das so beliebte Ballonfahren möglich?

In diesem Fall sollte sich jeder Interessent individuell an das entsprechende Unternehmen wenden. Zu gering sind die Zahlen der Touristen in Namibia um hier eine sichere Auskunft zu geben. Ich weiß z.B. aus erster Hand, daß Tommy´s Tours in Swakopmund die Fahrten in die Dünen auf der Suche nach den „Little Big 5“ durchführt, ebenso wie in Walvisbay Bootstouren von den Veranstaltern angeboten werden.

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Was sollte ich zur Vorsorge selbst mitbringen, wenn ich in Namibia reisen möchte?

Das ist eine sehr pauschale Frage. Auch hier muß jeder Reisende seine eigene Recherche durchführen und das an „Vorsorge“ durchführen und mitbringen was seiner Einstellung und individuellen Empfindlichkeit gemäß entspricht. Viele Reisende nehmen pauschal Malariaprophylaxe bei einer Reise durch Namibia ein. Ich rate dazu nur bei einer Fahrt in den Norden.

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Hier werden viele Ratschläge übertrieben. Ansonsten sollte man eine Auslandskrankenversicherung abschließen die eine Behandlung in Namibia deckt. Ich rate meinen Gästen dazu Namibia angstfrei zu bereisen. Man ist hier gesundheitlich nicht mehr gefährdet als in Deutschland! Die Krankenversorgung innerhalb Namibias steht für zahlende bzw. versicherte Patienten der Versorgung in Deutschland in nichts nach.

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Sind Masken verpflichtend? Wenn ja, wie wird kontrolliert / geahndet?

In den Städten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Masken vorgeschrieben. Es wird jedoch nicht so restriktiv verfolgt wie in Deutschland. Auch darf man sich hierzulande mit anderen auf eine Bank setzen. So etwas wie ein „Verweilverbot“ gibt es bei uns nicht! Wer ein Geschäft betritt, der wird am Eingang aufgefordert eine Maske zu tragen wenn er das nicht schon macht. Das ist vorgeschrieben. Jedoch ist das Tragen einer Maske in der Wildnis oder unterwegs im Busch unnütz und wird daher auch nicht verlangt. Ich habe aber auch schon Touristen beobachtet, die alleine im Mietwagen fahrend, im Kaokoland eine Maske trugen.

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Welche Maßnahmen zur Sicherheit von Reisenden gibt es im Tourismus?

Hier hat sich nichts verändert! Namibia ist weiterhin sicher zu bereisen! In den wenigen Städten unseres Landes muß man natürlich als Tourist weiterhin aufpassen. Vollgepackte Reisefahrzeuge parkt man nicht in der Stadt. Als Tourist läuft man nicht mit sichtbaren Wertgegenständen in unverschlossenen Taschen. Am Bargeldautomaten nimmt man keine Hilfe von Dritten an! Solche und andere Vorbeugungen und Sicherheitsmaßnahmen bleiben natürlich weiterhin gültig. Ein Anstieg der Kriminalität ist in keinem Fall zu verzeichnen.

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Mit welchen Einschränkungen muss man eventuell rechnen?

In Namibia gibt es bezgl. des Reisens z.Zt. keine gesetzlichen Einschränkungen! Im Gegenteil: Alle Unterkünfte und Reiseunternehmer suchen dringend Kundschaft. Daher kann man als Gast heutzutage, so wie es vor 25 Jahren der Fall war, spontan und ohne Buchung Namibia frei bereisen, …für Touristen eine tolle Situation!

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Sind die Grenzen in die Nachbarländer auf, so dass man z.B. Zu den Victoria Fällen oder ins Okavango Delta oder nach Kapstadt weiter reisen kann? Bzw. ist es umgekehrt möglich, nach Namibia zu reisen?

Momentan „betreue“ ich einen selbstfahrenden Gast mit eigenem Fahrzeug (deutsche Zulassung) auf seiner Reise durch das südliche Afrika. Die Aus- und Einreisen nach Sambia, Botswana und Südafrika hatten keine Probleme bereitet. Er mußte eben immer einen aktuellen PCR-Test vorweisen.

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Und DAS ist das Problem einer länderübergreifenden Reise heutzutage! Niemand kann garantieren, daß man in der Nähe der Grenze termingerecht (-!-) einen PCR-Test machen kann und das Ergebnis schnell genug zum Grenzübertritt in Händen hält. Aus diesem Grunde rate ich momentan noch von grenzüberschreitenden Safaris innerhalb des südlichen Afrika ab.

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In manchen Afrikanischen Ländern soll es seit der Krise unsicherer geworden sein, zu reisen. Wie ist hat sich in Namibia entwickelt?

Wir fühlen uns sehr sicher hier und es hat sich auch nichts verändert.

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Welche Vorteile hat man jetzt nach Namibia zu reisen?

Namibia ist leer! Es gibt eben momentan keinen großen Tourismus. Die Preise sind teilweise gefallen. Als Tourist könnte man praktisch spontan und ohne irgendeine Buchung nach Namibia einreisen und mit einer Rundreise beginnen. Nirgendwo gibt es Buchungs- oder Kapazitätsprobleme. Im speziellen Fall hatte ich einen Freund, der diese Situation beim Schopfe nahm und im Januar und Februar kreuz und quer durch Namibia reiste ohne auch nur eine Vorbuchung durchzuführen.

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Er hatte es sehr genossen, …auch weil ihm auffiel, daß unser Land „kommunikativer“ und zwischenmenschlich „noch wärmer“ geworden ist. Noch nie hatte er sich so viel und so ausführlich mit so vielen Leuten im Land unterhalten können. Überall wurde er aus tiefstem Herzen willkommen geheißen. Auch die staatlichen Nationalparks (z.B. Etoscha, Sesriem / Sossusvlei) kann man ohne Buchung anfahren. Man bekommt als Camper oder als Hotelgast jederzeit Unterkunft. Wie bereits erwähnt, das war seit über 25 Jahren nicht mehr möglich.

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Verlangen Lodge-Anbieter Tests oder reichen die, die man ohnehin hatte?

Nein! Innerhalb des Landes wird nicht nach Covid-Tests gefragt, weder bei den Lodges noch in den Parks.

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Was ist durch Corona bei Safaris anders geworden?

Die buchungstechnische Reisefreiheit ist wieder da! Man kann wieder spontan überall hinfahren ohne eine Buchung in Händen zu halten. Zudem ist das Land leer! An den Wasserstellen im Etoscha Nationalpark kann man nun wieder alleine verweilen und die Tiere ungestört genießen. Die Straßen sind wieder in einem sehr guten Zustand! Die von hartem und tiefem Wellblech geprägten Fernverkehrsstraßen wie z.B. von Solitaire nach Swakopmund oder von Uis nach Twyfelfontein, …sie sind alle in einem einwandfreien Zustand.

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Warum im Speziellen empfiehlst du nach Namibia zu reisen anstatt z.B. nach Südafrika oder Kenia?

Namibia ist für mich landschaftlich unschlagbar das schönste Land. Die verschiedenen Wüstenregionen der Namib, die Randstufe mit ihren dramatischen Faltungen, die Einsamkeiten und Weiten des menschenleeren Nordwestens und dann der subtropisch bewaldete und feuchte Caprivizipfel, das und noch vieles mehr sind Sehenswürdigkeiten die es so innerhalb eines Landes nirgendwo anders gibt. Hier kann man Eindrücke sammeln und eigene Empfindungen erfahren die sonst nirgendwo in Afrika möglich sind.

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Auch sind es die Menschen hierzulande in ihren vielen Kulturen, die freundlich und offen auf den Reisenden zugehen. Zudem fühle ich in meiner Kultur von Namibia besonders angetan. Die deutsche Kultur ist in der multikulturellen Gesellschaft Namibias ein anerkannter und selbständiger Teil. Ein typisch namibisches Gericht ist z.B. die Schwarzwälder Kirschtorte bei Café Anton in Swakopmund. Darüber sind sich viele Touristen aus Europa gar nicht bewußt! Ich könnte noch viele weitere Gründe für eine Reise nach Namibia nennen, jedoch würde das den Rahmen dieses Artikels sprengen.

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Was sind deine Highlights, wenn man sich für eine dreiwöchige Reise nach Namibia entscheidet?

Man sollte hier differenzieren ob man Namibia zum ersten Mal oder als „Wiederholungstäter“ bereist. Eine typische Route für Einsteiger sollte die Dünen im Sossusvlei, die Küste des Atlantischen Ozeans bei Swakopmund, die Felsgravuren bei Twyfelfontein, den Etoscha Nationalpark und evtl. noch den Waterberg enthalten.

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Wenn man zum wiederholten Male Namibia bereisen möchte, dann kann man sich in das Damaraland oder gar weiter in das Kaokoland orientieren. Dort existiert das unerschlossene, ursprüngliche Namibia. Dort gibt es die zaunlose Wildnis zu erleben mit hautnahen Sichtungen von Wüstenelefanten, Giraffen, Springböcken, Oryx etc. pp.

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Auch landschaftlich existieren dort die Weiten durch die man tagelang fahren kann ohne einer Menschenseele zu begegnen. Der Reisende muß sich hierfür jedoch Kenntnisse aneignen und einige Fähigkeiten beherrschen. Ansonsten gibt es natürlich immer die Möglichkeit sorgendrei eine geführte Safari in diese Gebiete zu buchen. Auch der Süden Namibias ist absolut sehenswert. Dafür muß man aber lange Etappen zurücklegen, möchte man Köcherbaumwald, Fischflußcanyon, Lüderitzbucht mit Kolmanskuppe und die Tirasberge erleben.

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Um in die Heimatländer zurück reisen zu können, sind zum Teil Tests verpflichtend – seitens der Airline aber auch der jeweiligen Länder.

Richtig! Hier ist vor allem die Fluggesellschaft entscheidend! Sie nimmt nur Fluggäste mit, die alle erforderlichen Papiere zur Einreise in das Zielland vorschriftsmäßig zur Hand haben. Hier ändern sich die gesetzlichen Bestimmungen quasi von Woche zu Woche. Ich rate allen meinen Gästen zu einem PCR-Test vor dem Rückflug nach Deutschland durchzuführen. Es gibt hierzu in Windhuk (aber auch in anderen Städten Namibias!) entsprechende Laboratorien, die dazu befugt sind. Sie sind mittlerweile in der Lage Testergebnisse termingerecht zum Abflug auszuhändigen. Dafür muß man vorab einen Testtermin vereinbaren, am besten gleich nach Ankunft. Ein Test kostet zwischen 60,- und 90,- Euro und kann im Labor in bar (N$) oder mit Karte bezahlt werden.

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Was möchtest du gerade den deutschsprachigen Reisenden noch mitgeben?

Ich erkenne in Deutschland eine gewisse Resignation was das Reisen angeht. Man ist in Deutschland den täglichen Meldungen über Corona, über Inzidenzwerte, über neue Verbote und unbestimmte Verlängerungen des Lock Downs ausgesetzt. Jedermann hat momentan sehr viel um die Ohren, ist natürlich betroffen und gestreßt. „Reisen? Puh, nein, …jetzt lieber nicht, später wieder!“, solche Reaktionen erhalten wir von unserer früher so reisefreudigen Kundschaft. Ich kann nur appellieren sich möglichst einen Abstand zu schaffen von diesen schlechten Gedanken. Auch wenn dies sehr schwer ist sich darum Gedanken zu machen, aber es ist möglich zu reisen! Die Blockade existiert im Kopf jedes einzelnen.

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Wer über diesen Tellerrand der aktuellen dunklen Zeit schauen kann, der erkennt die reellen Möglichkeiten im Rahmen des geltenden Gesetzes eine Reise durchzuführen. Natürlich gibt es andere Hürden wie Gehaltseinbußen, Quarantäne bei Rückreise oder Vorbehalte des Arbeitgebers. Nicht jeder hat damit tatsächlich die Möglichkeit zu reisen. Es gibt aber genügend Reisefreunde die sich des von mir angesprochenen Tellerrandes nicht bewußt sind und keine weiteren Hürden zu einer Reise nach Namibia zu überwinden haben. Diesen Personen kann ich nur raten sich einen Ruck zu geben und sich für eine befreiende Reise nach Namibia zu entscheiden, gerade jetzt! Namibia war noch nie so schön wie im Moment!

Vielen Dank für deine wertvollen Einblicke!

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Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen ermutigen sich für eine Reise nach Namibia zu begeistern. Wenn du Fragen hast, nimm mit mir oder Olli direkt Kontakt auf. Wir freuen uns auf deine Rückmeldungen. Wenn du dich für Touren interessierst, dann schaue gerne auf seine Website: www.buschmann-safaris.de

Warum ich jetzt empfehle zu reisen? Das kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen:
https://www.couchabenteurer.de/sind-reisen-zu-corona-zeiten-ethisch-und-sozial-vertretbar

Kenntlichmachung: Ich habe keinerlei finanziellen Zuwendungen oder anderen Dienstleistungen für diesen Blogbeitrag erhalten, sondern ich möchte meinen Olli und den Tourismus in Namibia in dieser schwierigen Zeit unterstützen.

 

Wo beobachtet man am besten Tiere in Afrika? Insider Guide zu den besten Safari-Parks

Wo beobachtet man am besten Tiere in Afrika? Mit Insider-Wissen und eigenen Bildern von unzähligen Safaris in Afrika helfe ich dir, die für dich perfekte Safari-Location zu finden. Ich gebe dir Tipps, in welchen Nationalparks du die spektakulärsten Beobachtungen machen kannst und die besten Chancen hast, deinem Lieblingstier zu begegnen.

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Der Sehnsuchtskontinent

Afrika steht für faszinierende Landschaften und eine beeindruckende Zahl wilder Tiere, die es sonst nirgendwo mehr gibt auf dieser Welt. Einige von ihnen findest du sehr leicht in den Nationalparks und Wildreservaten der meisten südlichen und ostafrikanischen Länder. Aber längst nicht alle lassen sich so leicht aufspüren.

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Ein paar der Tiere Afrikas – wie Zebras, Giraffen, Warzenschweine und Antilopen findest du über viele Länder des Kontinents verteilt, obwohl die einzelnen Arten von Region zu Region variieren und manche seltener sind als andere, wirst du ihnen dennoch ziemlich sicher begegnen. Hier möchte ich dir zunächst den Etoscha Nationalpark in Namibia ans Herz legen. Der Park ist gerade zur Trockenzeit perfekt zur Tierbeobachtung.

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In den meisten Parks mit einer zuverlässigen Wasserquelle gibt es auch sehr wahrscheinlich Flusspferde und Nilkrokodile. Schwerer wird es jedoch, wenn man die Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) ausspüren möchte. Ich bin auf Fährtennsuche gegangen und gebe Tipps, wo du dein Safari-Glück* am besten starten solltest.

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Löwe – der König des Tierreichs

Wie kaum ein zweiter Vertreter des Tierreichs ist der Löwe das Sinnbild für naturgegebene Stärke, Gewandtheit, Tapferkeit und ein imposantes Auftreten. Er symbolisiert Macht und Herrschaftsanspruch und fasziniert die Menschen von jeher.

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Obwohl ihre Zahl rückläufig ist, bleiben Löwen aus mehreren Gründen die am einfachsten zu beobachtende der drei Großkatzenarten Afrikas. Da sie keine natürlichen Feinde haben und sie in Rudeln leben, verbringen sie mehr Zeit in der freien Wildnis als Geparden und Leoparden. Diese Katzen ziehen sich gerne ins Dickicht zurück oder klettern auf Bäume. Daher sind Löwen viel leichter aufzuspüren als ihren Verwandten.

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Und obwohl Löwen vorwiegend in der Morgen- und Abenddämmerung oder nach Einbruch der Dunkelheit jagen, sind sie manchmal auch tagsüber aktiv. Dennoch ist es am wahrscheinlichsten, dass man Löwen dösend im Schatten sieht, da sie bis zu 20 Stunden am Tag schlafend verbringen. Für Reisende also beste Voraussetzungen, sie ganz in Ruhe beobachten zu können.

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Du findest Löwen in Reservaten in ganz Süd- und Ostafrika, aber die beste Wahl sind der Ruaha-Nationalpark in Tansania (hier beheimatet sind 10 Prozent der weltweiten Löwenpopulation) und der Kgalagadi Transfrontier Park in Südafrika und Botswana. Letzterer ist bekannt für seine Schwarzmähnenlöwen. Wenn man während der Gnuwanderung (Great Migration) in die Serengeti (Tansania) oder die Masai Mara (Kenia) reist, hat man wahrscheinlich die besten Chancen, sie tagsüber in Aktion zu sehen.

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Wer weißen Löwen begegnen möchte, der sollte sein Glück im Pumba Private Game Reserve, Timbavati Game Reserve oder in Sanbona Private Game Reserve in Südafrika versuchen. Hier bin ich ihnen gleich auf meiner allerersten Pirschfahrt begegnet und schwärme immer noch davon.

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Leopard – Raubkatze mit Biss

Für die Samurai ist der Leopard ein altes und mächtiges Krafttier. In der Traumdeutung ist er ein Sinnbild für Mut und Stärke sowie Triebhaftigkeit. In Afrika ist er Mitglied der „Big Five“. Aufgrund seiner nächtlichen Jagdgewohnheiten und seiner schwer fassbaren Einzelgängermentatlität ist er oft nur schwer zu entdecken. Das heißt aber nicht, dass es unmöglich ist, ihn zu entdecken. Mich hat es allerdings fast 10 Jahre Pirschfahrten gekostet, ihm zu begegnen. Viele der Top-Safari-Destinationen Afrikas haben Leoparden auf ihrer Tier-Checkliste, aber diese muss man halt kennen und noch Glück dazu haben.

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Um deine Chancen auf eine Sichtung zu erhöhen, ist es unbedingt ratsam, nach oben zu schauen. Leoparden verbringen einen Großteil ihrer Tageszeit schlafend hoch über dem Boden in den Ästen der Akazienbäume. Die Chance, ihnen zu begegnen, erhöht sich exponentiell, wenn man sich für eine Nachtsafari anmeldet. Die Nationalparks in Tansania und Kenia erlauben normalerweise keine Pirschfahrten nach Einbruch der Dunkelheit, daher solltest du einen Aufenthalt in einem privaten Reservat oder einer Konzession buchen.

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Andernorts in Afrika gibt es Reservate mit einem guten Ruf für Leoparden-Sichtungen, darunter das Sabi Sands Game Reserve in Südafrika und der South Luangwa National Park in Sambia. Letzterer hat die höchste Konzentration von Leoparden auf dem Kontinent und auch ich hatte dort eine phänomenale Sichtung.

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Gepard – Schnelle Schönheit

Der Gepard als Krafttier ist der Vorbote für Veränderungen, aber er steht auch für für Eleganz und Stärke. In Afrika sieht man in ihm in erster Linie einen herausregenden Jäger. Die kleinste der afrikanischen Großkatzenarten ist dafür bekannt, das schnellste Landtier des Planeten zu sein. Genau diesse Faszination lockt viele Reisende auf den Kontinent.

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Mit Ausnahme von Müttern, die mit ihrem Nachwuchs unterwegs sind, sind Geparden typischerweise Einzelgänger, und ihr schlanker Körperbau macht sie anfällig für größere Raubtiere und daher in der Natur eher scheu. Aus diesen beiden Gründen ist es ein seltenes Vergnügen, sie in freier Wildbahn zu sehen. Deine Chancen, sie dennoch zu entdecken, kannst du erhöhen, wenn du in Parks mit einer dichteren Population reist.

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Dazu gehören der Kgalagadi Transfrontier Park (ein wahres Wunderland für die meisten Raubtierarten), die Serengeti (Tansania) und die Masai Mara (Kenia), in der Migrationszeit (wenn es genügend Beute für Geparden gibt, die sie jagen können, ohne sich um die Konkurrenz von Löwen und Hyänen sorgen zu müssen) und im Chitabe-Gebiet von Botswanas Okavango-Delta.

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Für garantierte Sichtungen bietet das Okonjima-Naturreservat in Namibia Gästen die Möglichkeit, rehabilitierte Geparden zu verfolgen, die mit einem Satellitenhalsband ausgestattet wurden. Auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch in der Kalahari findet ihr sie ebenso und könnt bei einer Fütterung dabei sein. In Namibia hatte ich mehrere hervorragende Sichtungen.

Wild dogs (Afrikanischer Wildhund) – der bunte Wolf

Aufgrund seines Aussehens werden Wild Dogs auch gerne als bunte Wölfe bezeichnet, denn jedes Tier trägt auf der schwarzen Grundfarbe ein individuelles Muster aus braunen, rötlichen, gelben und weißen Flecken. Tragischerweise ist der Afrikanische Wildhund (Painted Wolf) in ganz Afrika aufgrund von Wilderei, Lebensraumverlust durch Haushunde, übertragene Krankheiten und Konflikten mit Farmern, die ihr Vieh schützen, stark rückläufig. Er ist nach dem Äthiopischen Wolf der zweithäufigste Canide in Afrika und wird auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet geführt.

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Trotz ihrer Seltenheit sind einige Safaridestinationen für ihre stabilen Wildhundpopulationen bekannt. Dazu gehören Botswanas Linyanti-, Selinda- und Savuti-Regionen, die legendäre Rudel beherbergen, sowie der Hwange-Nationalpark und der Mana-Pools-Nationalpark in Simbabwe, die beide lebenswichtige Wildhund-Schutzprojekte beherbergen. Der abgelegene Ruaha-Nationalpark in Tansania bietet ein Refugium für die drittgrößte Wildhundpopulation der Welt. Und wenn ihr Wildhunde-Sichtungen mit dem Luxus eines privaten Wildreservats kombinieren möchtet, gilt das Madikwe Game Reserve als einer der besten Orte, um sie in Südafrika zu beobachten. Ich hatte das Glück, sie in Mana-Pools Simbabwe aufspüren zu können. Allerdings nur aus großer Entfernung, also seht mir die nicht optimalen Fotos nach.

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Elefanten – Icone der Wildnis

Der majestätische Elefant ist ein beliebtes Symbol für Weisheit, Kraft und Klugheit. In Afrika wird der Elefant als Sinnbild von Glück und einem langen Lebens verehrt: Denn Elefanten können bis zu 80 Jahre und älter werden. In Asien verkörpert der Elefant Scharfsinn, Energie und Souveränität.

 

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Jahrzehnte der unerbittlichen Wilderei für den Elfenbeinhandel haben die Zukunft des afrikanischen Elefanten bedroht, eine Art, die heute als gefährdet gilt. Glücklicherweise haben die Schutzbemühungen in vielen der größten Parks und Reservate des südlichen und östlichen Afrikas dazu geführt, dass die Populationen wieder zunehmen – und in einigen Gebieten gibt es Elefanten im Überfluss, so auch im Hwange-Nationalpark in Simbabwe und dem benachbarten Chobe-Nationalpark in Botswana.

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Ein absolutes Highlight sind auch die Elefanten-Beobachtungen in Mana-Pools in Simbabwe. Mit etwas Glück könnt ihr die Tiere dabei beobachten, wie sie sich auf die Hinterbeine stellen und Blüten und Früchte von den Bäumen pflücken. Ich hatte aus weiter Ferne das Vergnügen. Wer badende Elefanten beobachten möchte, sollte nach Chobe in Botswana oder an den Lake Kariba in Simbabwe.

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Eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit, die Tiere zu beobachten, habt ihr auch im Addo-Elephant-Park in Südafrika. Zudem ist dieser Park gut zu erreichen, frei von Malaria und daher auch gut für Familien mit Kindern geeignet. Mein Video im Link.

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Ich bin bei allen meinen Pirschfahrten auf Elefanten gestoßen und für mich ist dies auch das absolut Größte sie zu beobachten. Wenn ich mich nach Afrika zurück träume, dann immer in den South Luangwa Nationalpark in Sambia. Ich sehe dann immer die Elefanten beim Durchqueren des Luangwa Rivers vor meinem inneren Auge, dann geht mir geht das Herz auf und die Tränchen kullern – einfach weil ich so dankbar bin, dass schon erlebt zu haben.

*Übrigens: Wundert euch nicht, wenn man euch auf einer Lodge fragt, ob ihr einen „Game Drive“ machen möchtet und das obwohl ihr doch wegen Safaris da seid. In Deutschland meint „Safari“ oft die eigentliche Pirschfahrt zu den Tieren, diese wird in Afrika allerdings „Game drive“ genannt. Eine Safari bezeichnet das Gesamterlebnis mit Anreise (Fly-In-Safari z.B.), Lodge-Aufenthalt und der Pirschfahrt. Im übrigen werdet ihr in Afrika ganz sicher auf Glamping stoßen. Was das ist und was man dabei beachten sollte, verrate ich im Link.

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Im Beitrag habe ich dir alle Parks und Destinationen verlinkt. Mit einem Klick auf den Namen des Reservats kommst du zur jeweiligen Website und kannst dich dort weiterführend informieren. Für mehr spannende Reise-Tipps auf dem afrikanischen Kontinent durchforste doch mal ganz wild mein Archiv. Ich freu mich drauf, dich zu inspirieren. Bei Fragen kontaktiere mich gerne via Kontaktformular oder Social Media.

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Volunteering mit Löwen & das Millionen Dollar Business mit der Naivität von Freiwilligen

Freiwilligenarbeit mit Löwen und anderen Tieren in Afrika klingt so romantisch und wertvoll, aber den meisten Volunteers ist gar nicht klar, welchen Schaden sie damit anrichten und welches BigBusiness sie durch ihr vermeintliches Engagment unterstützen.

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Ein flauschiges Löwenbaby im Arm halten, mit der Flasche aufziehen und ein Foto für die Nachwelt auf Instagram posten. Dieses Bild haben viele Volunteers aus der ganzen Welt im Kopf. In ihrem Drang Gutes zu tun und das auch zu zeigen, blenden sie die Schattenseiten absolut aus. Deshalb möchte ich meine Geschichte mit dir teilen und ein Bewußtsein dafür schaffen, was wirklich mit den Löwen passiert.

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Freiwilligenarbeit mit Löwen in Afrika – meine Erfahrung

Ich bin in Simbabwe unterwegs. Wir besuchen den „Antelope Park“ als Teil unseres gebuchten Pakets. Über dieses Ausflugsziel weiß ich nichts weiter, als das es ein Stopover am Rand der Strecke ist. Als wir dort ankommen parkt der Truck neben Löwenzwingern und wir erfahren, dass alle Tiere hier gerettet wurden. Das sie im Park eine neue Heimat gefunden und liebevoll aufgezogen werden. „Liebevoll?“ „Heimat?“ seht ihr etwas Anderes als ich?

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Ich springe vom Truck und laufe das Gatter ab. Meine Hauskatzen haben in meiner Wohnung mehr Platz, als dieser Löwe hier im Zwinger. Das Gelände des Parks ist riesig, warum also, wird das Tier im Mini-Gatter gehalten und das in praller Sonne, ohne einen schattenspendenden Baum oder Unterstand? Mir fällt ein weiterer viel zu kleiner Löwenzwinger auf, hier sind zudem drei Tiere untergebracht. An ihren Trampelpfaden entlang des Zaunes und ihrem Verhalten kann auch der Leihe erahnen, dass die Löwen eine Verhaltensstörung aufweisen. Kommt nur mir das komisch vor, frage ich in die Runde?

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Löwe & Freiwilligenarbeit – die Gelddruckmaschinen

Eine Mitreisende weigert sich vehemend den Truck zu verlassen und klärt mich über Lion-Parks, wie diesen, auf. Die Tiere werden im Alter von 6 Tagen von ihren Müttern getrennt, um dann durch die Hände von zahlenden Volunteers mit Flasche aufgezogen zu werden. Den Jungen Mädchen wird gesagt, dass sie 6 Wochen alt wären! Nach nur wenigen Wochen sind die Löwenjungen so groß, dass sie mit wiederum zahlenden Touristen so genannte „Lion Walks“ machen müssen. Diese kosten so um die 90 Dollar. Werden sie auch für diese Spaziergänge zu groß und zu einer Gefahr für die Touristen, werden sie weiterverkauft. Und hier startet der nächste Alptraum.

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Trophäenjäger zahlen zwischen 50.000 und 150.000 Dollar für den Abschuss eines ausgewachsenen Löwen. Dazu werden die Tiere in Käfige gesteckt und aus sicherer Distanz vom „Jäger“ erschossen, der sich dann mit dem toten Tier in Heldenpose ablichten lässt. Es ist gelinde gesprochen eine Hinrichtung. Und nicht nur das, die Jäger sind so unerfahren, dass sie die Tiere nicht mit einem Schuss töten, sondern bis zu elf Mal auf das bereits verletzte Tier ballern, bis ein Schuss die Tiere erlöst. Mit echter Jagd hat dieses Canned Hunting (Gatterjagd) nichts zu tun.

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Das ist dann aber immer noch nicht das Ende der Geldmaschine „Löwe“. Eine weitere lukrative Einnahmequelle der Löwenzucht bietet der asiatische Markt, wo die Knochen der Löwen zur begehrten traditionellen Medizin verarbeitet werden. Die Kadaver werden also auch noch gewinnbringend ausgeschlachtet. Allein die Knochen und der Schädel bringen weitere 3.000 Dollar.

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„Der Tot ist ein riesen Geschäft, allerdings fängt dieses bei Löwen schon mit ihrer Geburt an.“

Dabei beschreiben Websitenbetreiber der Löwenparks ihre Angebote mit wohlklingenden Worten wie „Öko-Tourismus“, „Nachhaltigkeit“, „Erhalt von vom Aussterben bedrohter Arten“. Sie suggerieren dem Leser, dass er mit seinem Einsatz hier, tatsächlich etwas Gutes für die Tierwelt Afrikas tun könnte.

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Löwenbabys, Freiwilligenarbeit und die richtigen Fragen an die Betreiber

Ich bin geschockt von dem, was ich hier erfahre und will es nicht so recht glauben. Während eine Gruppe englischer Touristen gerade eine Führung bekommt, klinke ich mich in das Gespräch ein und stelle die richtigen Fragen mit dem Background den ich jetzt habe. Der Guide redet sich raus. Fotos sind übrigens ab dem Zeitpunkt nicht mehr erwünscht.

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Dafür berichtet er großmütig, die Babys seien verstoßen worden, man wollte sie retten und sie werden wieder ausgewildert. Ich hake erneut nach. Wieviele Tiere sind in den letzten 20ig Jahren wieder in die Freiheit entlassen worden, frage ich. Er druckst rum und gibt zu, dass noch kein einziger Löwe jemals wieder in die Wildnis zurück geführt wurde. Angeblich, weil sie so an die Menschen gewohnt waren und deshalb nicht ausgewildert werden konnten. Verständlich, wenn man sie mit der Flasche von Hand groß zieht, mit ihnen spazieren geht und sie wie ein Haustier behandelt.

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Löwenbabys in Massen verwaist?

Noch vor 100 Jahren gab es über 200.000 wild lebende Löwen in Afrika. Fachleute schätzen, dass es inzwischen nur noch 20.000 Tiere auf dem gesamten, riesigen, afrikanischem Kontinent gibt, was an sich schon eine dramatische Reduktion ist. Jetzt rechnet bitte noch mit ein, dass wir hier von über 30,2 Millionen km² von zum Teil unberührter Wildnis und Wüsten reden. Es sind immer nur seltene Einzelfälle, in denen Löwenmütter ihre Babys nicht annehmen und diese auch nicht von Mitgliedern des Rudels aufgezogen werden. Wie hoch schätzt ihr die Zahl der Löwenwaisen, die wiederum mutterseelenallein durch die Weiten Afrikas stolpern, zufällig gefunden und dann von emsigen Helfern auch noch zeitnah gerettet werden? Vermutlich eine absolute Ausnahme, so ein Tier rechtzeitig zu finden und in Obhut zu nehmen. Wie also kann es dann sein, dass in solchen Parks massig verwaiste Löwen mit der Hand aufgezogen werden müssen? Noch dazu nicht von Locals sondern zahlenden Touristinnen?

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Wenn man mal versucht hat, Löwen in freier Wildbahn zu finden und zu fotografieren, dann weiß man, dass dies gar nicht so einfach ist. Ich habe 10 Jahre lang überhaupt kein Löwenbaby gesehen und ich habe schon an die 70ig Safaris gemacht und war tagelang im Busch. Man kann sich also recht leicht ausmalen, dass ein verweister Nachwuchs nicht in den Stunden vor dem Verhungern/ Verdursten überhaupt gefunden wird. Würde man sie zudem dann nicht lokal in den einzelnen Ländern/Regionen aufziehen? Wie also kommt es zu der Masse an bedürftigen Löwenbabys die Freiwillige brauchen, die sie von Haund aufziehen und noch dazu in eher touristisch erschlossenen Gegenden?

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Ein Blick den ich nie vergessen werde

Ich stehe am Gitter, wo der Löwe seit nun mehr einer Stunde im Kreis läuft. Er stoppt vor mir und sieht mich direkt an. Sein Blick geht mir durch Mark und Bein. Als wolle er mir sagen: „Sieh genau hin, was sie hier mit mir machen.“ Im gleichen Moment schießen mir die Tränen in die Augen. Wie kann man ein so stolzes Tier nur so verachtungswürdig halten und sich dann noch als „Retter“ betiteln. Ich muss an meine Katerchen daheim denken, werde wütent, aufgebracht und will Antworten.

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Volunteers und der Preis der Freiwilligenarbeit

Hinter der zentralen Lodge finde ich einen Pool mit jungen Frauen, die herumplanschen, lesen und das schöne Wetter genießen. Ich spreche sie an, zeige mich interessiert an ihrem Engagment und erfahre so mehr über ihr Alter, ihre Herkunft und dem, was sie hier machen.

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Die Mädchen kommen aus Europa oder den Staaten, haben gerade die Schule oder das Studium beendet und „engagieren“ sich in Afrika für Löwen. Stolz erzählen sie, wie sie sich in Schichten, um so ein armes, kleines Löwenbaby kümmern. „Das klingt verlockend, so ein flauschiges Katzenbaby mit der Flasche aufzuziehen, es zu streicheln und zu knuddeln.“ gebe ich vor und frage im nächsten Atemzug nach, was das denn koste. Ich würde das ja auch zu gerne machen.

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Die Preisangaben gehen auseinander. Im Schnitt sprechen die Mädchen von 4.500 Dollar bis 6.000 Dollar für den Aufenthalt hier inkl. Flughafentransfer, eine basic Unterkunft und einfachstes Essen für zwei Wochen Volunteereinsatz. Gehen wir mal nur von zwei Mädchen aus, die für die Fürsorge eines Löwenbabys zuständig sind, dann sind das satte 120.000‬ Dollar in 6 Monaten (2x ca. 5.000 Dollar für 2 Wo). Ich sehe hier aber rund 15 Mädchen und nicht alle haben gerade frei und amüsieren sich im Pool.

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Rechnet man dann noch mal weiter, was der Junglöwe pro Lion Walk, für das Trophy Hunting (120.000 Dollar) und das Ausschlachten bringt, dann stehen wir hier vor einem Millionen Dollar Business. Allein in Südafrika geht man von 1.500 extra gezüchteten Tieren aus, was einem Gesamtwert von 375.000.000 Dollar entspricht, wenn man von „nur“ 250.000 Dollar je Tier ausgeht. Ich bin sprachlos.

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Keinen Cent fürs Morden der Löwen

Inzwischen kocht es in mir und ich will nur noch weg. Ich möchte nicht an einem Ort sein, der Profit aus diesen armen Geschöpfen schlägt und ich möchte, dass jeder junge Menschen sich bewußt wird, dass es hier nicht darum geht, etwas Gutes zu tun. Lion Parks wie dieser, sind für die Inhaber eine Gelddruckmaschine. Sie nutzen naive junge Menschen aus, betreiben skupellose Tierhaltung und geben die Löwen anschließend noch fürs kaltblütige Käfigabschlachten weiter. Was für ein krankes Business.

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Meine Bitte

Ich hoffe meine Geschichte war ein „Eye opener“ und das tragische Schicksal dieser Tiere kommt ins Bewußtsein aller Reisenden und Helfer. Bitte, bitte unterstützt solche Projekte nicht mit eurem Geld oder eurer Zeit. Nehmt nicht an Steichel- oder Spazierausflügen teil und verzwichtet zudem auf Selfies. Übernehmt Verantwortung zum Wohl der Tiere. Wenn wir ein Bewußtsein dafür schaffen und diese Projekte ächten, dann wird es sie in Zukunft nicht mehr geben.

Wenn du ein Engagment, als Freiwilliger im Bereich Tierschutz und Wildlife in Betracht ziehst, solltest du die Veranstalter und angebotenen Projekte immer genau prüfen, kritisch hinterfragen – und auf keinen Fall zu gutgläubig sein.

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Freiwilligenarbeit – So erkennst du sinnvolle und artgerechte Wildlife-Projekte:

  1. Engagiere dich nur in zertifizierten WildlifeProjekten! Sie tragen zum Artenschutz bei, indem sie den natürlichen Lebensraum der Tiere schützen und ihnen so ein Leben in freier Wildbahn ermöglichen, anstatt Löwen und andere Wildtiere in Gefangenschaft zu züchten. Zudem kannst du die Wildtiere in ihrem natürlichen Verhalten beobachten und eine Menge lernen.
  2. Wildtiere sind keine Haus- oder gar Streicheltiere. Der Kontakt mit Menschen ist nicht natürlich und in keinem Fall normal. Nur im Ausnahmefall sollten Wildtiere mit Menschen in Kontakt kommen. Also bei Krankheiten, Verletzungen oder den Folgen von Wilderei. Sei dir sicher, dass es bisher nicht ein Auswilderungsprogramm gibt, die in Gefangenschaft gezüchtete Löwen erfolgreich in die Wildnis entlassen haben. Schau dir zum Beispiel mal HARNAS an.
  3. Halte dich auch als Reisender von „Streichelzoo“-Projekten und Lions Walks fern. Ein Schnappschuss oder Spaziergang mit einem niedlichen Löwennachwuchs ist nicht gerechtfertigt! Die Tatsache, dass dieses Tier für dein Foto viel zu früh von seiner Mutter getrennt wird und in Gefangenschaft aufwachsen muss, sollte dir bewußt sein.
  4. Informiere dich sorgfältig über diese Thematik und schärfe dein Bewusstsein für sinnvolle Wildlifeprojekte. Vergiss nie, dass es bei einem Tierschutzprojekt nicht um Instagramaufnahmen, sondern rein um das Tierwohl geht.
  5. Bitte sieh dir dazu auch den vielbeachteten Film „Blood Lions“ an:

Durch meinen Blogbeitrag hier, ist der südafrikanische Filmemacher Gordon Greaves auf mich aufmerksam geworden. Er plant eine Doku über das Leid der Löwen im südlichen Afrika und hat mich gefragt, ob ich ihn unterstützen möchte. Dazu bin ich nach München gereist und habe ihn dort zum Interview getroffen. Vor der Kamera habe ich von meinen Erlebnissen in Simbabwe erzählt und ich hoffe, dass ich dait beitragen konnte, auf das Leid der Löwen aufmerksam zu machen. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und hoffen, dass die Regierungen diese Löwenhaltung, die Flaschenaufzucht und die Ausbeutung bald gesetzlich stoppen.

Hinweis zum Bildmaterial:

Die Fotos der Löwen sind aus meiner Sammlung von dieser und weiterer Reisen in Afrika. Nur die Bilder mit den Zäunen um die Tiere, sind tatsächlich aus dem Antelope Park, zu dem diese Geschichte gehört. Da ich aber aufzeigen möchte, was für wunderbare, schützenwerte Geschöpfe Löwen sind, habe ich auch meine anderen Fotos mit einfließen lassen. Entschuldigt, wenn die Bilder manchmal nicht kristallscharf sind. Da ich finde, dass ein Blick oft mehr als tausend Worte sagt, habe ich mich mich für die Bildaussage statt Schärfe entschieden und ich hoffe das richtig eingefangen und wiedergegeben zu haben.

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Ich würde mich von Herzen über ein Feedback im Kommentarfeld zu dem Artikel freuen. Einfach, weil es mir ein Anliegen war, darüber zu schreiben. Selbstverständlich bin ich immer auch für Fragen zu erreichen – via Formular, Social Media oder Skype. Dankeschön.

 

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Nomad Adventure Tours – Was packen für deinen Overlandtruck-Tour durch Afrika?

Du planst eine Overlandtrucktour durch Afrika, wie ihn zB. Nomad Adventure Tours anbietet und bist dir unsicher, was du einpacken sollst? Ich bin viel im südlichen Teil des Kontinents unterwegs und habe auch schon einen Überlandtrip von Tansania, über Malawi, Sambia bis zu den Victoria Falls in Simbabwe gemacht.

Meine Tipps für das richtige Gepäckstück, die praktikabelste Kleidung und Dinge, die dir in jedem Fall nützlich sein werden findest du hier. Ich bin überhaupt kein Packlisten-Typ, aber ich glaube mein Erfahrungsschatz kann dir helfen, um gut vorbereitet in dein Abenteuer zu starten.

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Reisetasche statt Koffer

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass du in den meisten Overlandtrucks keinen Koffer verstauen kannst und wahrscheinlich auch keine Tasche mit Gestänge. Diese passen schlicht nicht, in die schmalen Packfächer. Am besten beraten bist du mit sogenannten Dufflebags*, also Taschen die absolut flexibel sind. Ähnlich deiner Sporttasche zum Fitness. Allerdings würde ich ein Modell aus robusterem Planenstoff wählen, da normale Stoffe einfach viel zu schnell reißen.

Taschen aus robusten Materialien sind zudem wasserabweisend, können über den Boden geschleift werden und trotzen auch mal einer Dorne. Durch ihre Flexibilität kannst du sie perfekt in eines der Fächer quetschen oder über dem Sitz in der Ablage verstauen. Ich empfehle dir zudem solche, bei denen du das Volumen erweitern und sie auch als Rucksack verwenden kannst. Das macht dich auch für zukünftige Reisen flexibel.

Zelt

Schlafutensilien – Besser schlafen, erholter urlauben

Ich gebe es zu, ich bin eine kleine Prinzessin, wenn es um mein Bett geht. Auf normalen Isomatten mache ich kein Auge zu. Sie sind mir zu hart und man kühlt von unten zu sehr aus. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass ich am nächsten Tag zerknirscht, müde und unkonzentriert war. Nach drei Tagen ohne Schlaf hab ich sogar mal einen Campingtrip abgebrochen und bin in ein Hotel gegangen. Das wollte ich auf so einem langen Trip nicht riskieren.

Zwar haben Nomad & andere Anbieter etwa 5cm hohe Matratzen für ihre Zelte, trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, meine eigene Matratze mitzunehmen. Und für mich war das auch genau die richtige Entscheidung. Ich hab einfach richtig gut darauf geschlafen, weil sie hoch genug war, den nötigen Komfort bot und ich vom Boden her nicht ausgekühlt wurde. Wichtig war mir zudem, dass sie sich leicht wieder einrollen läßt und wenig wiegt. Meine Empfehlung sind daher die Thermarest-Matratzen* die du in verschiedenen Modellen bei www.outdoorsupply.de bekommst.

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Ein guter Schlafsack gehört natürlich ebenso zu den Sachen die du mitnehmen musst und hier empfehle ich einen der auch für Temperaturen um die 5 Grad ausgelegt ist. Unterschätze bitte die kalten Nächte in Afrika nicht. Gerade in den Wüsten, im südafrikanischen Winter, an der namibianischen Küste oder den Hochgebirgen wird es nachts bitterkalt.

Auch empfehle ich dir, ein einfaches Bettlaken mitzunehmen, wenn du den Schlafsack in warmen Nächten lieber als Decke benutzt. Pragmatiker rollen sich ihre Fleecejacke als Polster für den Kopf. Wer ein Kopfkissen* zum Schlafen braucht, sollte sich eines dieser aufblasbaren Reisekissen zulegen.

Kleidung – Understatement, praktikabel und warm

In Afrika bist du immer gut beraten mit „Understatement“ also Kleidung, die nicht teuer aussieht. Markennamen suggerieren Geld und damit machst du dich zum möglichen Opfer. Setz auf Kleidung ohne erkennbaren Brand und spar dir Schmuck und Uhren.

Auch die Farbwahl ist wichtig. Du wirst viel auf Game Drive (Safari) sein? Dann wähle die typischen Naturfarben (sand, grün, braun), auch wenn du kein Fan davon bist. Sie haben ihre Berechtigung, weil die Kleidung damit weniger schmutzempfindlich ist. Zudem kannst du dich mit diesen Farben besser tarnen, wirst von den Tieren nicht als Bedrohung wahrgenommen und kannst sie so viel besser beobachten. Es macht also durchaus Sinn nicht in knalligem Gelb oder auffälligem Rot durch den Busch zu marschieren.

Deine Kleidung sollte leicht zu waschen und zu trocknen sein und ohne Bügeln auskommen. Bei einem 3-wöchigen Trip wirst du ganz bestimmt auch in die Verlegenheit kommen, mal ein paar Sachen selbst auszuwaschen und das sollte zeitsparend von sich gehen. Kleidung die viel Kunststoffanteil besitzt, stinkt bei Hitze schnell nach Schweiß und der Duft lässt sich nur schwer bei Handwäsche entfernen. Damit tust du dir also keinen Gefallen.

Wäschwaschen

Wie bereits erwähnt, kann es in Afrika bitterkalt werden. Mit Zwiebel-Look bist du gut beraten. Eine Softshelljacke* ein Fleeceshirt und ein Longshirt sind eine gute Kombi, um warm zu bleiben.

Mückenschutz ist natürlich auch unabdingbar, weshalb du mit Zip-Off-Kleidung sehr flexibel bist, weil sich die Arm- oder Beinlänge anpassen lassen. Das spart dir zudem Platz im Gepäck, weil du mit einem Kleidungsstück quasi zwei dabei hast.

Wenn die Mittagssonne vom Himmel knallt, ist neben einer Sonnenbrille auch ein Hut ein perfekter Begleiter, um Sonnenbrand oder einen Hitzestich zu vermeiden. Safari-Hüte* sind nicht jedermanns Sache, wenn man sich aber dafür entscheidet, ist darauf zu achten, dass man ihn am Kopf „festbinden“ kann. Beim Game Drive gibt der Fahrer schon mal Gas und mit etwas Wind ist deine Kopfbedeckung schnell Geschichte. In Nationalparks ist es oft nicht erlaubt das Fahrzeug zu verlassen und damit wäre dein Stohhut oder Basecap unwiederbringlich verloren.

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Ein Sarong (Wickeltuch) ist auch nicht unpraktisch auf dem Weg zum Duschen oder nach dem Schwimmengehen. So du noch keinen hast, würde ich ihn aber in Afrika kaufen, dann hast du gleich noch ein typisches Andenken an den Trip.

Badehose, Bikini, Tankini, Badeanzug– worin auch immer du dich wohl fühlst, pack es ein! Wichtig ist nur, dass es auch bei Action- und Schnorcheltouren gut sitzen sollte und je nach Land vielleicht nicht zu aufreizend ist. Man muss Aufmerksamkeit ja nicht provozieren.

Sonstige Kleidung: T-Shirts, Shorts, Kleider/Röcke packst du nach Empfinden & Platz in der Tasche. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man längst nicht so viel braucht, wie im Büroalltag. Ein Shirt wird on Tour auch gerne mal zwei Tage getragen und auch wenn die Shorts schon etwas staubig ist, stört das in der Regel Niemanden.

Socken brauchst du meinem Empfinden nach nur 2 Paar, da du sie abwechselnd anziehen und waschen kannst. Da du zudem im Warmen reist, wirst du sie ohnehin nur für Wanderungen bzw. während der Flüge tragen. Also reduziere dich aufs Nötigste und du wirst sehen, dass es sich mit kleinem Gepäck viel leichter reist.

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Schuhe – Zum Wandern, duschen und als Cityslipper

Schuhe brauchen Platz im Gepäck, wenn du dir das sparen willst, dann macht es wie ich. Ich empfehle, nur 2 Paar mitzunehmen. Mit knöchelhohen Palladiums* bist du richtig gut beraten. Die Schuhe sind früher von den Fremdenlegionären getragen worden und das zu Recht.

Sie haben eine griffige Sohle zum Wandern, einen robusten Stoff als Schutz vor Dornen, Skorpionen oder Sand und sind trotzdem so atmungsaktiv, so dass man in ihnen keine Schweißfüße bekommt. Die Knöchelhöhe kann man nach Modell variieren und den Schuh durch umklappen zum Halbschuh machen. Das finde ich super praktisch. In der Wüste oder beim Wandern trägt man ihn knöchelhoch und in der Stadt einfach als Slipper. Das spart Platz in der Tasche, gibt aber gleichzeitig viel Spielraum beim Einsatz.

Ansonsten gehören natürlich auch Sandalen ins Gepäck. Hier empfehle ich keinen Lederschuh, da dieser von Wildtieren gerne mal weggetragen wird und er zum Duschen nicht geeignet ist. Billige Flip Flops* sind hier ideale Begleiter. Diese kannst du, um auf der Rückreise Gewicht zu sparen, auch vor Ort weiter verschenken.

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Drogerie-Artikel & Waschutensilien – bleib sauber

Du wirst dich wundern, was Drogerie-Artikel in Afrika kosten. Da diese Sachen meist nie vor Ort hergestellt werden, verteuert der Transport die Ware enorm. Bring also unbedingt mit, was du brauchst. Auch hier empfehle ich, sich auf das Nötigste zu reduzieren. Mit Shampoo kann man auch den Körper einseifen, ein Deo, Rasierutensilien und Zahnpasta sind eigentlich schon alles, was man wirklich braucht, neben Sonnecreme und Mückenschutz*.

Insektensticke bleiben unter Umständen nicht aus, bei mir hat sich ein elektronischer Stichheiler* bewährt. Ganz ohne Chemie nur mit Hitze wirkt er gegen das Jucken. Übrigens auch ein super Tipp für Leute, die unter Lippenherpes leiden. Spart euch die Cremes und packt einfach den kleinen Stick ein.

Ein Handtuch* solltest du in keinem Fall vergessen. Gut beraten bist du auch hier mit Mikrofaser, welches federleicht, ultra saugstark und schnelltrocknend ist.

Hut

Da nicht alle sanitären Anlagen einen Spiegel oder eine Ablage haben und auch nicht immer super sauber sind, empfehle ich eine Waschtasche*, die du aufhängen kannst, welche aus leichtem Material ist, einen Spiegel hat und am besten dunkel ist.

Wer sich im Urlaub gerne verliebt oder ein kleines Abenteuer plant, dem rate ich natürlich auch zu Kondomen. Je nach Region sind 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung Afrikas von HIV-Infektionen betroffen, das sollte Warnung genug sein.

Für Frauen: Slipeinlagen reduziern eventuell den Umfang der Unterwäsche. Gerade, wenn man tagsüber vielleicht nen String trägt, dann kann man sich bei der Nachtunterwäsche damit behelfen.

Daypack, Schloss, Taschenlampe & Powerbank – die Must haves

Ein Tagesrucksack gehört natürlich auch ins Gepäck. Ich würde ihn als Handgepäck mit in den Flieger nehmen, dann nimmt er im Hauptgepäck keinen Platz weg. Achte drauf, dass er innenliegende Fächer für deine Wertsachen hat. Richtig gut beraten ist man auf Reisen immer mit einem Packsafe Rucksack*, weil er Sicherheitsfeatures bietet, die den schnellen Zugriff Fremder verhindern.

Was unbedingt in dein Gepäck muss sind zwei Schlösser*. Eines für dein Gepäckfach im Bus und das Zweite, um dein Zelt zu sichern. Manche Campingplätze sind direkt am öffentlich zugänglichen Strand. Selbst wenn du keine Wertsachen im Zelt lässt, kann sich im Grunde jeder an deinen Sachen bedienen. Ein einfaches Schloss kann schnellen Zugriff verhindern. Wenn du dich als Frau allein im Zelt unwohl fühlst, dann kannst du natürlich das Schloss nachts auch von innen anbringen. Ich fand Zahlenschlösser praktisch, da man Schlüssel ja leicht mal verliert.

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Absolut wichtig ist auch eine Stirnleuchte* und als Backup eine kleine Leuchte. Ich habe so oft im Zelt etwas gesucht und wenn man dann schon eine Hand braucht, um die Lampe zu halten, wird man schier wahnsinnig im Rucksack was zu finden. Mit der Stirnleuchte kannst du zudem auf Nachtsafari gehen oder du findest den Weg besser zu den Waschräumen. Da Akkus nicht immer halten wie gewünscht, empfehle ich außerdem als Backup eine zweite Lampe. Da reicht dann aber auch eine einfache Taschenlampe.

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Die meisten Overlandtrucks sind so eingerichtet, dass man eine Ladestation fürs Handy am Sitz hat. Aber, auch die geht vielleicht mal nicht oder du brauchst nachts zusätzlich Strom die Stirnleuchte oder dein Handy zu laden, dann ist eine Powerbank* deine Rettung. Achte drauf die höchstmögliche Leistung zu nehmen, die du noch im Handgepäck befördern darfst. Im Koffer sind sie nicht erlaubt und die ganz billigen Geräte machen schnell schlapp.

Wenn noch Platz im Koffer ist

Praktisch für solche Reisen ist auch eine Wäscheleine & Klammern*, damit kannst du auch im Busch deine Sachen aufhängen. Waschpulver würde ich wiederum vor Ort im Supermarkt kaufen.

Eine Regencape* wird immer wieder empfohlen. Hier würde ich schauen, wo genau du hinreist. An den Victoria Fällen macht es unter Umständen Sinn einen Schutz dabei zu haben. Ich denke eine Softshelljacke reicht sonst auch völlig aus.

Travel Safe

Wer sich Gedanken um seine Wertsachen macht, dem kann ich auch einen mobilen Safe* ans Herz legen. Diesen kann man mit zum Strand nehmen oder am Gestänge des Zeltes festmachen.

Trillerpfeifen sind eine gute Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Sei es, nachts im Zelt oder bei Notfällen während einer Wanderung. Sie sind ein kleines Accessoire, aber durchaus nützlich.

Für Boots- oder Actiontouren finde ich eine wasserdichte Handyhülle sehr nützlich.

Schlusswort

Ich hoffe meine Tipps helfen dir weiter einen aufregend schönen, aber auch komfortablen Trip durch Afrika zu genießen. Bei Fragen kannst du mich immer gerne kontaktieren. Du findest mich auf allen Social Media Kanälen oder schreibst mir via Kontaktformular über den Blog. Ich helfe immer gerne mit Ideen und Tipps.

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Frau auf Jeep in Afrika

Wie sicher ist es nach Afrika zu reisen?

Afrika gehört ganz sicher zu den aufregendsten, atemberaubendsten und abwechslungsreichsten Reisezielen der Welt und gilt gerade auch deshalb als der schönste Kontinent unseres Planeten. Trotzdem scheuen sich viele Urlauber diesen Kontinent zu bereisen. Ich räume mit Vorurteilen und Ängsten auf und mache dir Mut für dein großes Afrika-Abenteuer!

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Der Kontinent der Superlative

Afrika – das ist für viele leider immer noch das große unbekannte und oft auch angstmachende Land. Dabei ist es gar kein Land, sondern ein facettenreicher und riesiger Kontinent – der Niemanden pauschal verängstigen sollte. Hier warten einzigartige Landschaften  mit faszinierenden Regenwäldern, rotgetünchten Wüsten, ausgedehnten Savannen, malerischen Traumstränden und einer Unterwasserwelt die ihres Gleichen sucht.

Auch gilt Afrikas artenreiche Tierwelt in seiner Form als einzigartig: Mehr als 1.100 Säugetiere und 2.400 Vogelarten leben in den zahlreichen Wildschutzgebieten und in den weiten Steppen des Kontinents. Von majestätischen Elefanten über putzige Pinguine oder riesige Meeressäuger – in Afrika kannst du ihnen begegnen.

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Fakten über Afrika

Der Kontinent erstreckt sich auf ca. 30,3 Millionen km² und über 54 anerkannte Staaten. Es leben über eine Milliarde Menschen dort und mit ihnen so viele verschiedene, lebendige Kulturen. Jede dieser Lebensformen hat seinen ganz eigenen, individuellen und vor allem interessanten Charakter und genau das macht Afrika als Reiseziel so spannend.

Mit meinen Zeilen möchte ich allen Mut machen, diesem Kontinent eine Chance zu geben und das Vielseitige was Afrika zu bieten hat, für sich zu entdecken und sich in keinem Fall durch Meinungsmache abschrecken zu lassen.

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Der Kampf mit den Vorurteilen

Wenn man eine Reise nach Afrika plant, wird man oft überhäuft mit Vorurteilen und wilden Spekulationen von Bekannten. Dabei haben genau diese Menschen ihr Wissen nur irgendwo aufgeschnappt, aber sind nie selbst auf diesem großartigen Kontinent gereist.

Ich habe unzählige Reisen ins nördliche wie südliche Afrika unternommen und habe sogar dort gelebt. Zu lebendig sind mir genau diese Ratschläge von Anderen, über die ich jetzt nur schmunzeln kann.

Selbst mein kleiner Bruder hat lange geglaubt, ich wohne hinterm Busch in einer Lehmhütte, während ich im modernen Kapstadt lebte.Durch solche Aussagen wird mir immer wieder klar, wie verfestigt sich das Bild über „das Afrika“ in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat. Natürlich findet man Lehmhütten und Schotterstraßen in Afrika, aber das ist nur eine winzige Facette. Ebenso findet man moderne Metropolen, durchweg geteerte Straßen, Großkonzerne und luxuriöse Shoppingcenter dort, die uns in nichts nachstehen. Doch dieses Bild ist oft noch nicht angekommen.

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Sicherheit in Afrika

Ebenso sieht es in den Köpfen der Menschen aus, wenn es um die Frage nach Sicherheit in Afrika geht. Doch auch hier kann und vor allem darf nicht pauschalisiert werden. Zur Erinnerung, wir  reden hier über einen riesigen Kontinent mit über 50 Ländern, verschiedenster Ethnien und Lebensweisen.

Gerne wird als Argument gegen das Reisen in Afrika, die Aidsrate, angeführt. Hier in Deutschland gibt es auch 70.000 Menschen, die mit Aids oder HIV infiziert sind und ebenso werden die Viren nur über Blut oder anderen Flüssigkeiten übertragen. Und im normalen Umgang miteinander kommen wir doch nie in Kontakt mit ihnen. Warum sollte es dann in Afrika anderes sein? Für mich kein haltbares Argument.

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Verhältnismäßigkeit

Das Beispiel Ebola-Virus: Dieses betraf plötzlich den ganzen Kontinent und nicht mehr nur in der Hauptsache die Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone. Ein fataler Fehler! Übertragen wir das mal gedanklich auf Deutschland und die Tierhaltung.

Man stelle sich vor, in einem Hühnerstall in Bayern bricht die Vogelgrippe aus und ganz Europa wird unter Quarantäne gesetzt. In welcher Verhältnismäßigkeit steht das? Genauso verhält es sich mit Afrika. Man muss sehr genau differenzieren, wo tritt das Problem auf und nicht pauschal einen ganzen Kontinent abstrafen.

Wer sich um die Gesundheit in einigen Ländern Gedanken macht, der sollte sich zunächst über die Seiten des Robert-Koch-Instituts informieren. Je nach Empfehlung des Portals würde ich dann noch den Rat eines Tropenmediziners ersuchen, wenn ich mir unsicher bin.

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Beispielhaft möchte ich von meiner Botswana-Reise erzählen. Jeder in meinem Umfeld meinte es gut und empfahl mir durchweg eine Malarie-Prophylaxe einzunehmen, weil Botswana ja so gefährlich sei. Ich besprach mich in Deutschland mit Ärzten, die mir die Tabletten nur als Standby-Medikament empfahlen. Das bedeutet, dass man die Medizin nur einnimmt, wenn man Symptome zeigt. Da ich immer noch verunsichert war, bin ich auch in Botswana zum Arzt gegangen und habe mich vor Ort beraten lassen. Mit dem gleichen Ergebnis! Die Panikmache meines Umfeldes gründete sich nicht auf Fakten und Erfahrungen, sondern aus medialem Halbwissen. Daraus gelernt habe ich, dass ich mich fortan richtig belese und mich von  Fachleuten beraten lasse, wenn ich vorhabe in ein Land zu reisen, für das eine Medikamentation angeraten wird.

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Kriminalität auf dem afrikanischen Kontinent

Genauso verhält es sich im Bereich Kriminalität. Auch hier rate ich dringend ab, ein pauschales Urteil zu fällen. Jedes Land ist anders – begründet auf seiner Historie, den kulturellen Gegebenheiten und der Mentalität der Menschen. Selbst innerhalb eines Staates kann es Unterschiede zwischen risikoreich bis sicher geben. Das ist in Frankfurt, Hamburg, Berlin nicht anders als in Regionen Afrikas.

Auch hier empfehle ich sehr objektiv die einzelnen Länder, Landstriche und Schwerpunkte anzuschauen. Findet Kriminalität zum Beispiel nur in einem bestimmten Mileu statt? Ist es politisch motiviert und kommen Touristen überhaupt nicht in Kontakt damit? Ihr werdet euch im Gegenteil zu der jetzt vielleicht vorhandenen Angst vor Afrika, später in manchen Gegenden so sicher und wohl fühlen, wie ihr es nie zuvor erlebt habt.

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Fragen über Fragen

Erste Anlaufstelle sollte hier das Auswärtige Amt sein, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wer sich dann noch unsicher ist, der sollte das Internet zur Recherche heranziehen. Besonders möchte ich dir da spezielle Facebook-Gruppen ans Herz legen. Die Community wird dir Fragen beantworten und du kannst auch ihre Posts und Tipps nutzen, dich optimal vorzubereiten. Damit habe ich sehr gut Erfahrungen gemacht. Oft bekomme ich so Rückmeldung von Reisenden, die gerade da waren oder auch von Einheimischen, die mir Sicherheits-Tipps geben. Und bisher war ich so immer sicher – auch allein als Frau – in Afrika unterwegs. Sei es im muslimischen Tunesien, in das man angeblich als blonde Frau nicht alleine reisen sollte oder aber auch in Südafrika was ohnehin als Land mit hoher Kriminalität gilt. Ich bin immer sicher gereist!

Ich habe mich als Frau alleine dort bewegt und möchte euch die Bedenken davor nehmen. Als Reisender in Afrika ist es in erster Linie wichtig, dass man seinen Wohlstand nicht zeigt, nicht naiv ist und auf die ungeschriebenen Gesetze befolgt. Damit meine ich, das man auf den Rat der Einheimischen hören sollte: Wenn mir davor abgeraten wird nachts zu fahren, sei es wegen Wildwechsel oder Kriminalität, dann halte ich mich daran.

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Meine Tipps, wie du sicher in Afrika reisen kannst:

·      Trag deinen Wohlstand nicht zur Schau
·      Sei wachsam
·      Halte das Fahrzeug geschlossen, wenn dir dein Bauchgefühl ein Warnsignal gibt
·      Vermeide nach Möglichkeit Nachtfahrten – besonders auch wegen Wildwechsel
·      Meide große Menschenansammlungen, z.B. bei Demonstrationen
·      Lass keine Wertsachen offen im Fahrzeug liegen

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Zum Einstieg

Mit diesen Strategien bin ich bisher immer sicher gereist und kann dich nur ermutigen, deine Angst vor Afrika abzulegen und diesem Kontinent eine Chance zu geben.
Wenn du ein noch unerfahrener Reisender bist, empfehle ich dir eine organisierte Tour in Afrika. Hier genießet du den bestmöglichen Schutz der Gruppe und des Organisators. Gerade für Singles ist eine so genannte „Join in“ Reise ideal.

Diese Länder Afrikas gelten, wenn auch mit Einschränkungen, sicher für Touristen:

·      Swasiland
·      Ghana
·      Uganda
·      Tunesien
·      Marokko
·      Namibia
·      Gambia
·      Tansania
·      Togo
·      Liberia
·      Südafrika
·      Ägypten
·      Lesotho

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Einstigshilfe

Wenn du noch ein Afrika-Einsteiger bist und nicht weißt, welches Reiseland für dich das Idealste ist, dann lies doch mal meine Artikel zu verschiedenen Ländern in Afrika oder sprich mich direkt an! Ich bin immer für Rückfragen zu erreichen. Via Mail oder auch via Skype.

Weiterführende Informationen findest du auch hier:

·      Auswärtiges Amt (Reise- und Sicherheitshinweise)
·      Robert-Koch-Institut (Informationen zu Impfungen und gesundheitlichen Gefahren)
·      Deutsche im Ausland e.V. (Kontaktdaten aller deutschen Botschaften in Afrika)
·      Bundeszentrale für politische Bildung (Hintergrundinformationen zu den Konflikten auf dem afrikanischen Kontinent)

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Fazit:

Ich hoffe ich konnte dir deine Bedenken nehmen und dich ermutigen Afrika mit anderen Augen zu sehen und endlich deine Traumreise dahin zu planen. Eine „Warnung“ möchte ich dann aber doch noch aussprechen und das ist die vor dem „Afrika-Virus“. Aber keine Sorge der ist völlig harmlos. Das Einzigste was er auslöst ist das brennende Gefühl immer wieder nach Afrika reisen zu müssen. Die meisten, wie auch ich, sind stolz ihn in sich zu tragen. Meint es doch nur, dass man die Liebe für diesen großartigen und faszinierenden Kontinent für sich entdeckt hat und die Sehnsucht nach Afrika immer wieder aufflammt. In diesem Sinne: „Hakuna Matata – Sichere Reise“

Ein persönliches Nachwort: Natürlich gibt es ganz viele Motive die für Afrika stehen – für das Grüne ebenso wie das Tropische. Ich habe mich in dem Artikel ausschließlich aus meinem Namibia-Bildarchiv bedient, weil ich mir eine einheitliche Bildsprache gewünscht habe. Außerdem habe ich bewußt auf Menschenbilder oder einfache Hütten verzichtet, weil ich nicht mit Vorurteilen spielen und einzig die landschaftliche Schönheit zeigen wollte.

Wildlife-Fotografie in Afrika. Tipps die dich zum Profi machen!

Wildlife Fotografie ist schon eine höhere Kunst, aber wenn man eine gute Ausrüstung hat, dann kann man auch als Amateur aufregende Aufnahmem machen. Wie du am Besten zu tollen Ergebnissen kommst und auch deine Aufnahmen begeistern zeige ich dir hier!IMG_0154
Der Schlüssel zu fesselnden Tieraufnahmen ist in erster Linie die richtige Ausrüstung, das Wissen um die besten Spots und natürlich das Glück des Moments. Denn Wildnis heißt auch, dass man sich nicht im Zoo befindet und die Motive platziert vor einem liegen. Wildnis heißt Geduld, Gespür und Fortuna auf deiner Seite. IMG_8038
Als Erstes möchte ich dir mit auf den Weg geben, dass auch du ein entscheidender Punkt bist. Denn auf Game Drive (so nennt man Safari´s eigentlich) kommt es auch auf deine Kleidung, dein Verhalten und deine Intuition an.
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Bunt angezogen fällst du auf und verschreckst die Tiere. Deshalb solltest du schon so gekleidet sein, dass du dich der Umgebung anpaßt und gedeckte Farben trägst. Das hilft dir später für die Tiere nicht als Gefahr wahrgenommen zu werden. Wenn sie sich nicht gestört fühlen, werden sie dich auch an ihrem Leben teilhaben lassen und diese Eindrücke allein sind unbezahlbar.
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Deine Unruhe und Geräusche übertragen sich auch auf deine Umwelt und entsprechend wird sich auch dein Motiv verhalten. Tiere haben einen hohen Instinkt. Spüren sie die Unruhe in der Umgebung werden sie schnell flüchten und dir entgeht die Chance. Deshalb verhalte dich immer ruhig und mit Bedacht.IMG_8191
Damit du in den Genuss von einzigartigen Tierbeobachtungen kommst, sind natürlich auch dein Ausgangsort, die Uhrzeit der Beobachtung und die Lichtverhältnisse entscheidend. Wer weiß, wo die Tiere sich wann aufhalten, hat gute Chancen ihnen auch zu begegnen. Die beste Zeit für Game Drives ist immer zum Sonnenauf- und -untergang. Auch kommt dir dann das warme Licht der „goldenen Stunde“ zugute, was deine Fotos besonders machen wird. Schieß das Foto mit der Sonne hinter dir, außer du möchtest einen speziellen Silhouetten-Effekt.IMG_8112
Als nächster Punkt zählt natürlich dein Equipment. Mit einem normalen Objektiv kommt man auf Game Drive schnell an seine Grenzen und wird enttäuscht sein vom Ergebnis. Eine Linse von mindestens 300 mm halte ich für angemessen. Richtig gut ausgestattet ist man allerdings erst mit einem 500er Objektiv. Gerne auch mit mehr. Denn nur so hat man die Möglichkeit auch nah genug an entfernte Motive zu gelangen.IMG_7997
Sei auf jeder Ausfahrt gut vorbereitet. Checke vor Abfahrt den Akkustand der Kamera, die Sauberkeit der Linse und stell sicher, dass auch die Speicherkarte noch ausreichend Platz hat. Führe Ersatzkarten und Batterien mit dir, sowie ein Mikrofasertuch. Auch unterwegs kann es staubig werden. Schütze deine Kamera während des Game Drives in dem du die Jacke, ein Tuch oder eine Decke darüber tust.
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Halte die Kamera von Anfang an parat, denn du weißt nie, wie schnell du den ersten Tieren begegnest. Wenn du erst noch in der Tasche kramerst oder womöglich noch das Objektiv umschrauben mußt, ist die Löwin längst wieder hinter einem Busch verschwunden. Du würdest es dir nie verzeihen! Zudem nutze jeden Augenblick mit deiner Kamera. Manche Momente sind für immer verloren, wenn du sie nicht direkt ablichtest.IMG_0035
Jedes Equipment ist nur so gut wie sein Nutzer – heißt es in der Regel. Auf manuelle Einstellungen und Feinheiten kann man bei der Schnelligkeit der Tiere oft nicht adäquat reagieren, deshalb ist es bei einem Game Drive auch völlig in Ordnung die Automatik der Kamera zu benutzen.IMG_4333
Wenn du aus dem fahrenden Jeep fotografierst und die Lichtverhältnisse nicht optimal sind, würde ich dir sogar den Sportmodus empfehlen. Er löst schneller aus als die normale Automatik. Entsprechend werden deine Bilder weniger verwackelt sein. Hier werden mir auch renomierte Wildlife Fotografen zustimmen, denn besser man hat einen Automatik-Schnappschuss als gar keinen.
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Wenn das Fahrzeug steht, dann nutze ruhig ein Einbeinstativ oder eine Art „Sitzsack“ zur Stabilisierung der Kamera. Das hilft dir, die oft schwere Linse lange und vor allem, ruhig zu halten. Schalte auch unbedingt den Bildstabilisator an deiner Linse ein, um gestochen scharfe Bilder zu erhalten. IMG_8126
Sei konzentriert und geduldig. Zur Erinnerung, du bist in keinem Zoo. Hier ist dein Instinkt und deine Beobachtungsgabe gefragt. Wer aufmerksam beobachtet, der wird auch immer irgendwas entdecken. Konzentriere dich nicht nur auf Großwild – es gibt auch genug kleine Motive mit dem Fotografen „groß“ wurden.IMG_4919
Nimm Rücksicht auf die Tiere. Es gibt Situationen in denen du dich ihnen gut nähern kannst, aber es gibt auch immer Zeiten, in denen Distanz anzuraten ist. So zum Beispiel wenn Jungtiere in der Herde sind. Hier ist unbedingt ein respektvoller Abstand zu wahren.IMG_7771

Absolut essentiell ist, dass du während du in der Wildnis oder in einem der Parks bist, niemals aus dem Fahrzeug aussteigst. Das kann lebensgefährlich sein. Noch dazu steht es in den meisten Reservaten unter Strafe. Dazu gehört auch das auf dem Fensterrahmen sitzen oder aus der Dachluke klettern. Die Tiere nehmen das Fahrzeug als Ganzes wahr und sind durch die Größe abgeschreckt. Wenn unwissende Touristen dann dennoch aus dem Auto steigen oder sich zu weit herauslehnen, werden sie als Beute erkannt. Oft mit tödlichen Folgen. Leider wird nach Angriffen auf Menschen immer auch das Tier getötet und das obwohl es nur seinem Instinkt gefolgt ist. Handle also bitte Bedacht, auch wenn es noch so verlockend ist.IMG_9767_ret
Ich hoffe der Artikel hilft dir einzigartige Tiermomente im Bild festzuhalten. Wenn du noch weitere Anregungen hast oder mir Feedback geben willst, dann freue ich mich über deinen Kommentar! Ansonsten schau dir doch mal diesen Artikel zu den Nationalparks in Südafrika an. Vielleicht ist dein nächstes Ziel für einen Game Dive und eine erfolgreiche Fotosafarie ja dort schon dabei? Viel Erfolg wünscht Marlene

In diesem Sinne: get up & go wild!

Road Signs die dich zum Schmunzeln bringen – Namibias einzigartige Straßenschilder

Auf unserem Road Trip durch Namibia sind uns so einige Straßenschilder begegnet die wir noch nie zuvor irgendwo gesehen hatten. Was wir so entdeckt haben und welche Geschichte sich dahinter verbirgt verrate ich hier:image-2015-10-21(7)Ganz klassisch hier das Hinweis-Schild auf einen Zebrastreifen. Oder verwechsel ich da was?image-2015-10-21(2)In jedem Fall finde ich, haben Zebras in Afrika Vorfahrt und es ist ein Genuss sie über die Straße schlendern zu sehen.image-2015-10-21(5)Natürlich gibt es in Afrika nicht nur Großwild was einem vor das Auto rennen kann. image-2015-10-21(6)Auch Eichhörnchen, Mangusten und Erdmännchen lieben es, noch schnell vorm Fahrzeug über die Straße zu rennen. Deshalb völlig zu Recht der Warnhinweis – wenn man quietschende Reifen oder plattgefahrene Nager vermeiden will.
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Wildpferde haben eine rund 100 jährige Tradition in Namibia, sie stehen unter besonderem Schutz und um sie ranken sich die wildesten Geschichten. image-2015-10-21(15)Die Tiere leben in der Hauptsache rund um Lüderitz und dort sollte man dann schon einen Gang runter schalten, um sich diese prachtvollen Tiere auch in Ruhe ansehen zu können, wenn sie entlang der Straße grasen.Camping Schild Strauß Road HouseDas Strauße ganz schön schnell rennen können ist vielen gar nicht klar und auch nicht, dass sie sich nicht immer an die Straßenverkehrsordung halten.Reiten Reitsafari Safari Landschaft Kalahari StraußMit 70 km/h kann so ein Straß locker auf Gravelroads mit dir mithalten. Auf der Motorhaube willst du ihn sicherlich trotzdem nicht haben, also Fuß vom Gas!
Road Sign StraßenschildJa und auch so ein Elefant taucht schon mal aus dem Nichts auf und rate wer stärker ist?image-2015-10-20(10)Und denk ja nicht, dass es Elefanten nur in Reservaten wie dem Etosha gibt. Weit gefehlt. Also Augen auf sonst räumt er dein Fahrzeug ganz schnell mal von der Straße.Schakal SchildIch vermute ja mit dem Schild sind Schakale oder Hyänen gemeint. Ganz sicher bin ich mir hier nicht. Im Zweifelsfall brems für Beide!image-2015-10-23(52)Der Schakal jagt gern im Schutz der Dunkelheit und er wird dir am ehesten Nachts oder zum Sonnenuntergang begegnen – also sei zu der Zeit auf der Hut.image-2015-10-20(11)Hyänen sind auch eher nachtaktiv und zudem sehr selten. Es wäre daher schade, wenn du sie durch Raserei noch mehr dezimierst.image-2015-10-21(8)Giraffe heißt das Tier auf dem Schild – vor dem hier gewarnt wird. Nur zur Info, falls das nicht klar ist.image-2015-10-26(51)Im Etosha hielt allen Ernstes ein Fahrzeug neben uns & wir wurden gefragt welches langhalsige Tier das denn sei. Wir waren von so viel Unwissenheit dermaßen geschockt, dass wir es jetzt lieber gleich vorab sagen;)
image-2015-10-21(12)Ja auch vor Sand muß man in Namibia warnen. Es soll schon Autos gegeben haben, die nach einem ausgewachsenen Sandsturm keinen Lack mehr hatten, weil er abgeschliffen war. Zumindest erzählen die Mietwagenfirmen diese Story gerne.image-2015-10-21(13)Und in der Tat hats ja auch viel Sand. Das Fenster sollte man dann sicherheitshalber auch schließen, wenn der Wind richtig bläst.image-2015-10-26(53) Bei dem Schild muss man achtsam sein, denn hier handelt es sich nicht etwa um die weitverbreiteten Oryx-Antilopen, sondern um Kudus. Der Unterschied liegt im Geweih. Achtet mal drauf – gedreht & nicht gedreht. image-2015-10-21(3)Wenn man sich dieses imposante Tier jetzt noch im Sprung vorstellt, dann kommt es hin. Auch die Warnung paßt.image-2015-10-26(55)Hier ist es jetzt ganz eindeutig eine Oryx-Antilope gemeint. Man achte auf die geraden Hörner.
image-2015-10-26(56)Oryxe werden auch Spießbock genannt. Wer ganz sicher nicht auf die Hörner genommen werden will, der sollte also ab dem Schild Achtsamkeit walten lassen.IMG_7736_retEs soll Leute gegeben haben die enttäuscht waren auf ihrer Reise, weil sie zig Warzenschwein-Warnschilder gesehen haben, aber nicht ein einziges Exemplar zu Gesicht bekamen.WarzenschweinDie Lösung ist ganz einfach! Richtiger Ort, falsche Jahreszeit! Die Tiere zieht es nur zur Trockenzeit in die Nähe der Straße, um dort nach Futter zu suchen. Und meist nehmen sie auch fix die Beine in die Hand wenn sich ein Auto nähert. Darauf ankommen lassen würde ich es aber trotzdem nicht. Das sind recht stattliche Keiler.image-2015-10-26(54)Für wen dieses Schild gilt hat sich mir nicht so Recht erschlossen ohne T-Kreuzung macht dieses Schild wenig Sinn. Da es aber schön aussah, durfte es mit in die Sammlung.image-2015-10-21(19)Genauso wie dieses Warnschild eines Spaßvogels! Und damit sind wir auch schon am Ende unseres heiteren Ausflugs auf den Straßen Namibias. Da aber am Rand auch Gefahren lauern hier noch eine Zugabe für dich!image-2015-10-21(20)In diesem Sinne #get up & stay safe!

 

Namibia-Straßenschilder

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Mietwagen in Afrika – Das ist besonders zu beachten!

Überall auf der Welt gibt es Dinge auf die man bei der Mietung eines Fahrzeuges achten muss. Doch gerade die Bedingungen in Afrika verlangen eine besondere Weitsicht bei der Buchung. Mit Afrika-Touren verbindet man neben dem Naturerlebnis ganz klar auch weite Strecken, ausgedehnte Fahrten und unbefestigte Straßen. Das setzt neben fahrerischen Kenntnissen auch technisch einwandfreie Fahrzeuge voraus.Landi Mietwagen Kgalagadi Transfrontier ParkWer auf seinem Afrika Road Trip mit einem Mietwagen unterwegs sein möchte, der sollte in erster Linie darüber nachdenken, was das Fahrzeug leisten soll. Ein Kleinwagen ist auf vielen Strecken einfach gänzlich ungeeignet. Bestimmte Gebiete dürfen sogar nur mit Allradfahrzeugen passiert werden.

Der zweite wichtige Aspekt ist die Zuverlässigkeit des Anbieters und seiner Fahrzeugflotte. Hier gilt es auf Qualität statt Geldbeutel zu setzen. Ein billiger Autovermieter investiert oft nicht genug in die Wartung seiner Fahrzeuge. Entsprechend drohen Defekte auf Grund von Verschleiß und der besonders starken Beanspruchung. Ein Liegenbleiben oder gar ein Unfall können dann nicht nur teuer sondern auch lebensgefährlich werden.

Es empfiehlt sich hier etwas Recherche in Bewertungsportalen und Foren, ob sich ein Anbieter als zuverlässig erwiesen hat. Oft sind es gerade kleine Unternehmen die auf Afrika spezialisiert sind und ihre Fahrzeuge besonders gut warten und mit der nötigen Sorgfalt pflegen. Negative Bewertungen sind für sie existenziell und so wird auf die Qualität geachtet. Deshalb sind diese Unternehmen auch unbedingt in die Betrachtung einzubeziehen.MietwagenWichtig bei der Anmietung von Fahrzeugen in Afrika ist auch die Erreichbarkeit der Leihwagenfirma. Gibt es eine Notfallnummer? Ist die Hotline auch nachts und am Wochenende erreichbar? Innerhalb welcher Zeitspanne wird geholfen? Auf Grund der riesigen Distanzen in Afrika muss auch auf diesen Service geachtet werden.

Anders als in Europa versichert man sich auch in Afrika gegen mehr Eventualitäten. Während ein Steinschlag in Deutschland eher selten vorkommt, ist er auf unbefestigten Straßen ein permanent drohendes Szenario. Selbst wenn man sich in Südafrika bewegt. Dort sind die großen Touristenrouten zwar sehr gut ausgebaut sind, dennoch wird man wahrscheinlich in die Verlegenheit kommen und die ein oder andere „Gravelroad“ benutzen müssen. Und sei es auf der Zufahrt zur Lodge oder dem Safaripark. Eine Steinschlagversicherung ist daher anzuraten.

Gleich so verhält es mit einem Unterbodenschutz und einer Reifenversicherung. Auf Grund des Straßenzustandes kann es leicht sein, dass man sich die Unterseite des Fahrzeugs aufreißt oder die Reifen schnell verschlissen sind und platzen.MietwagenNeben dem ohnehin im Auto befindlichen Ersatzreifen sollte mit dem Vermieter vorab geklärt werden ob das Mitführen eines weiteren Reifens sinnvoll ist. Sicherlich nicht notwendig, wenn man sich die Garden Route in Südafrika entlang bewegt. Wer aber in abgelegenen Gebieten auf zumeist unbefestigten Straßen unterwegs ist, dem ist ein zweiter Ersatzreifen bereits anzuraten. Dazu gehören auch Gebiete wie etwa der Kgalagadi Transfrontier Park, Landstriche in Botswana und ganz sicher auch alles nördlich davon.

So verhält es sich im Übrigen auch mit einem Ersatzkanister für das Fahrzeug. Wer lange Strecken plant der sollte sicher stellen, dass er auch genügend Benzin dabei hat. In Afrika kann es schon vorkommen, dass eine Tankstelle keinen Sprit mehr hat und die nächste in 300 km Entfernung ist. Ein Reservekanister ist ein dann ein absolutes Muss. Diese können oft beim Autoverleiher mitgebucht werden. Hier ist drauf zu achten, ob eventuell die Anschaffung eines eigenen Kanisters günstiger ist. Mindestens 10 Liter würde ich extra dabei haben.

Augenmerk sollte man auch auf die Versicherungspolice hinsichtlich des Diebstahl und Einbruchschutzes legen. Eine sachkundige Beratung ist hier unerlässlich. Überversichern braucht man sich nämlich auch nicht, wenn man in abgeschiedenen Gebieten unterwegs ist, in denen diese Art von Kriminalität keine Rolle spielt.Camping Danie Leni Road TripIn Afrika sind Beschädigungen der Fahrzeuge keine Seltenheit. Zu gerne werden diese Schäden dann vom Vermieter bei Übernahme unter den Tisch fallen gelassen. Wer bei Rückgabe nicht für Beschädigungen des Vormieters zahlen möchte, sollte schon vor Fahrtantritt das Auto gründlich prüfen. Hier empfiehlt es sich sein eigenes Übernahmeprotokoll* dabei zu haben und akribisch abzuarbeiten. Gerne werden Beschädigungen auf dem Dach (durch Äste) oder zerkratze Kofferraumöffnungen in Rechnung gestellt, da sie bei der Übernahme sehr leicht übersehen werden

Wer sich für ein Allradfahrzeug (4×4 genannt) entscheidet, der sollte sich vom Vermieter erklären lassen wie die Schaltung funktioniert und wie man Getriebeschäden vermeidet. Eine kurze Einführungsrunde halte ich hier durchaus für sinnvoll. Es ist nämlich nicht „nur“ einfaches schalten.

Wer sich generell mit Linksverkehr schwer tut sollte darüber nachdenken einen automatikgetriebenes Fahrzeug zu buchen. Das kostet zwar mehr, aber trägt zu Sicherheit im Verkehr und zur eigenen Ruhe bei.

Reisende die zu ihrem Fahrzeug auch, wie in Afrika üblich, ein Campingzelt auf dem Dach mitgebucht haben, sollten auch hier mit dem Vermieter zusammen die Funktionsweise durchspielen.image-2015-10-06(13)Beachtenswert sind auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Vermieter. Es gibt Leihfirmen die ihre Fahrzeuge rund um die Uhr tracken und eine ganz bestimmte Geschwindigkeit voraussetzen. Ob diese sinnvoll ist wird dabei nicht hinterfragt. So sind dann zum Beispiel auf namibianischen Gravelroads grundsätzlich 80 km/h vorgeschrieben. Oft sind diese aber in einem sehr guten Zustand, dass selbst die Behörden die Straße für 100 km/h Geschwindigkeit freigegeben haben. Wer dann schleichen muss verliert wertvolle Urlaubszeit.

Zu trockenen Straßen gehört in Afrika auch feinster Staub der sich überall im Fahrzeug absetzt. Oft ist es billiger das Fahrzeug vor Abgabe noch reinigen zu lassen, anstatt es teuer beim Autoverleiher bezahlen zu müssen. Auch hier ist vorab das Beratungsgespräch mit der Leihfirma zu suchen und abzuklären welche Verschmutzungen als „normal“ akzeptiert werden. Starke Verschmutzungen können (teuer) nachberechnet werden.

Wer diese grundlegenden Dinge beachtet, der wird sicherlich ein sorgloses Mietwagenerlebnis haben und im Schadensfall auch nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Ich wünsche eine sichere Fahrt und großartige Erlebnisse.

In diesem Sinne #get up & drive safely!

#info* Da ich sehr oft im Mietwagen unterwegs bin und auch schon teure Erfahrungen machen musste habe ich mir ein eigenes Übernahmeprotokoll erstellt. Dieses stelle ich gerne zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Durch Klicken auf LINK gelangt man zum Download.

 

Namibia Ι Road Trip → TAG 2 von Windhoek in den Etosha NP & ins Halali Camp

Mit Namibia verbinden wir Weite, Freiheit und einzigartige Natur. Diese zu Entdecken war das Ziel unseres Road Trips durch Namibia. Am Tag 2 geht die wilde Fahrt durch Namibia nun endlich richtig los! CampingTAG 2: Unser Road Trip startet in Windhoek und führt uns zunächst in den Norden Namibias. Auf gut ausgebauten, schier endlos geraden Straßen steuern wir in Richtung Etosha National Park. Zum Ende der Trockenzeit ist das Land merklich ausgedörrt, staubig und die meisten Flüsse sind versiegt. image-2015-10-20(5)Überall am Straßenrand stoßen wir auf Warzenschweine auf der Nahrungssuche, die wild flüchten, wenn wir uns ihnen nähern. Auch für sie sind die Zeiten durch die anhaltende Dürre härter geworden und sie suchen sich ihre Nahrung nun am Wegrand. Für uns sind sie der erste Kontakt zur Tierwelt des Landes von der wir uns neben landschaftlicher Schönheit die meisten Eindrücke erwarten. image-2015-10-20(4)Schon auf der Fahrt bin ich fasziniert davon, wie Facettenreich sich Trockenheit darstellen kann. Trotz extremer Hitzeperioden und Dürre sind die Landstriche abwechslungsreich und stellen sich immer wieder neu dar. Alle Stufen von Rot-, Orange- und Brauntönen fährt die Natur hier auf und in der warmen afrikanischen Sonne scheinen diese zu leuchten.CampingVon Windhoek fahren wir auf der B1 über Otiwarongo, Otavi und Tsumeb in Richtung Weststor des Etosha. Über das Namutoni Tor erreichen wir den Nationalpark gegen 16 Uhr. (Info zu Eintritt & Papieren am Ende des Artikels)image-2015-10-20(8)Weitere knapp 70 km Fahrt auf Sandpiste in Richtung Halali Camp liegen noch vor uns und damit begleiten uns die Bedenken nicht rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen. Mehrfach sind wir gewarnt worden, nicht nachts zu fahren, da die Staßenbeschaffenheit dazu nicht ideal ist und viele Tiere nachtaktiv sind und urplötzlich auf der Fahrbahn erscheinen. Im Park sind maximal 60 km/h erlaubt und damit ist an eine zügige Anfahrt nicht zu denken. Noch dazu wollen wir unser Zelt nicht erst bei Dunkelheit aufschlagen, denn uns fehlt noch die nötige Übung darin.CampingEtosha macht es einem aber nicht leicht, zielgesteuert voran zu kommen. Nach nur wenigen Kilometern steht direkt am Wegrand die erste „grasende“ Giraffe vor uns. Durch nichts – auch nicht durch unsere klickenden Kameras – lässt sie sich bei der Nahrungsaufnahme stören. Gemächlich und mit langer Zunge angelt sie sich ein trockenes Blatt nach dem Anderen. Griaffe Etosha Nach ein paar hastigen Schnappschüssen fahren wir weiter, doch weit rollen wir nicht, denn ein majestätischer Elefant betritt die Bühne des Etosha Parks und daran kommt man eben nicht so einfach vorbei. image-2015-10-20(10)Auch nicht an den 5 folgenden Elefanten, den unzähligen Springböcken, Giraffen und einer sehr seltenen Flecken-Hyäne. image-2015-10-20(11)Da jedes Tier beachtenswert ist und auch porträtiert werden muss kommen wir erst kurz vor Sonnenuntergang aber gerade noch rechtzeitig im Halali Camp an.image-2015-10-20(12)Das Zelt lässt sich einfach aufbauen und die Eindrücke des Tages verarbeiten wir bei unserem ersten Braai und einem gut gekühlten Cider unter dem sagenhaften namibianischen Sternenhimmel.Camping Car Halali EtoshaNachts werden wir dann plötzlich durch das lautstarke zu Boden donnern unserer Mülltonne geweckt. Aufgeschreckt betrachten wir das Treiben vor unserem Fahrzeug. Ein etwa 1 Meter langer Honigdachs macht sich über die Reste unseres Grillguts her, die wir doch eigentlich gut verpackt entsorgt hatten. Mit seiner feinen Nase hat er sie trotzdem aufgestöbert. Mit seinen Krallen zerfetzt er nun die Tüten auf der Suche nach Nahrung. Wir beaobachten sein Treiben gespannt und schlafen nach seinem Verschwinden wieder friedlich ein.

Weiter gehts zu Tag 3 mit Klicken auf den LINK.

#infoGate & Eintritt:

Am Parkeingang zum Etosha füllt man ein Formular aus und erhält ein Papier/ pro Forma Rechnung. Bezahlt wird nicht an diesem Punkt sondern in einem der Camps. ACHTUNG, wer das vor dem Verlassen vergißt, muß die gesamte Strecke zurück fahren um zu bezahlen. Ein unnötiger Umweg bei dem schnell 160 km auf den Tacho kommen können und für den wertvolle Stunden drauf gehen!

Camps & Übernachtung

Das Camp haben wir vorgebucht, da im September/ Oktober Hauptreisezeit für Namibia ist. Allerdings hatten wir mit der Buchung so unsere Sorgen, da es über die zentrale NRW-Buchungsseite überhaupt nicht funktioniert hat. Weshalb unser Wunschcamp nach 4 Wochen „Theater“ dann auch ausgebucht war. Wir sind dann nach Halali ausgewichen, was sich allerdings als Glücksfall bei der Tierbeobachtung für uns erwiesen hat. Daher empfehle ich den direkten E-Mail-Kontakt zur Buchung: Ct.bookings@nwr.com.na oder einen zuverlässigen Agenten.

Namibia Ι Road Trip → TAG 1 von Sao Paulo nach Windhoek

Ein Road Trip verbindet auf idealste Weise einen erholsamen Urlaub mit einer Entdeckungsreise. Für unsere Zeit in Namibia haben wir uns für eine solche Selbstfahrertour entschieden und ein wundervolles Land erlebt welches durch seine einmaligen Landschaften, atemberaubendes Wildlife und liebenswürdige Menschen besticht.

Begleite uns Tag für Tag auf einer aufregenden Reise durch das Land im südlichen Afrika und erlebe mit uns große und kleine Abenteuer! Und so startet unser Urlaub:image-2015-10-20(6)TAG 1: Wir starten vom Flughafen Caracas in Brasilien, fliegen mit SAA über Sao Paulo mit Zwischenstop in Johannesburg weiter nach Windoek. Wo wir letztlich am 29.09.2015 gegen Mittag landen. image-2015-10-20(7)Die Einreise nach Namibia ist einfach mit europäischem Paß. Ein extra VISA ist nicht nötig und es muss nur das übliche Einreiseformular ausgefüllt werden. Die Abfertigung geht schnell und auch das Geldabheben am Flughafen funktioniert einwandfrei. image-2015-10-20Der Hosea Kutako International Airport liegt ca 41 km vor der Stadt und so freuen wir uns über die Abholung durch unseren Autovermieter, Pegasus Car & Camping Hire direkt am Flughafen.image-2015-10-20(1)Auch kommen wir in den Genuss einer kleiner Stadtrundfahrt vorbei an dem im Osten der Stadt gelegenen Regierungssitz. Erbaut wurde dieser Präsidentenpalast für 125 Mio Euro von der nordkorianischen Regierung, die sich damit wohl Hoffnungen auf Investitionen im Land machen.CampingBeim Autovermieter angekommen erhalten wir eine auführliche Einweisung zur Bedienung unseres Allradfahrzeugs und der Handhabe der Campingausstattung. Es gibt viele nützliche Informationen rund um Namibia, Sicherheit und Straßenverkehr. CampingZugegeben ich bin kein großer Fan von Camping, aber für unsere Namibia-Reise habe ich mit einem 4×4 Toyota Kombi mit Dachzelt und Vollausstattung genau die richtige Wahl getroffen, um unseren Road Trip mit Zelt auch für mich angenehm zu gestalten. Das Fahrzeug ist voll ausgestattet mit allem was fürs Camping benötigt wird. Auf Wunsch haben wir noch eine Verbandskasten, eine extra Kühlbox und einen Potije kostenlos dazu bekommen.CampingAn diesem Tag gehen wir nur noch einkaufen, gemütlich Essen und früh ins Bett. Die erste Nacht verbringen wir zur Erholung nach der langen Anreise noch im Discovery Guest House. Die Übernachtung hat insgesamt 53 EUR mit Frühstück gekostet. Mit der Unterkunft waren wir sehr zufrieden.Discovery GuesthouseNoch kein wahnsinnig aufregender Tag, aber nach 2 Tagen Anreise ist erstmal Erholung nötig. Aufregend wirds dann am Tag 2 als wir uns nun endlich, endlich auf die Straße begeben. Klicke auf den LINK und folge uns!

#infoAlle Informationen zum Fahrzeug, der Campingausrüstung  und den Kosten habe ich im Blog „Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzeit – Infos, Kosten, Anbieter“ zusammengestellt. Zum Artikel gelangst du durch klicken auf LINK.

Namibia Ι Überlebenskampf in der Trockenheit – Das tierische Schauspiel am Wasserloch

Wasser ist Leben und gerade in Afrika wird einem dies sehr deutlich vor Augen geführt. Ausgetrocknete Flussläufe, magere Tiere, staubige Straßen und laublose Bäume sind Symbole von Trockenheit und Dürre. Ein feuchtigkeitsspendendes Wasserloch ist dann nicht nur eine Oase des Lebens, sondern wird auch zum Pilgerort & Stelldichein von wilden Tieren und somit ein Highlight für Beobachter und Fotografen.image-2015-10-18(6)Wir sind gegen Ende der Trockenzeit nach Namibia gereist und erleben ein Land, was unter Dürre leidet und auf erlösenden Regen hofft. Gleichzeitig bietet sich uns aber auch die Möglichkeit genau dadurch dem ganzen Spektrum des Artenreichtums des Landes zu begegnen. Nämlich genau da wo sich nun alles trifft: An den wenig verbliebenen Wasserlöchern hoffen wir auf wunderbare Tierbegegnungen und einzigartige Fotomotive.image-2015-10-18(2)Nicht immer sind diese Wasserlöcher natürlichen Ursprungs, oft hilft der Mensch nach und hat diese Quellen künstlich geschaffen, um etwa den Bewohnern eines Parks das Überleben zu sichern und Beobachtungspunkte für die zahlreichen Touristen zu schaffen. Wie etwa im Etosha National Park, der wie das gesamte Land nach Regen ächzt und auf erfrischende Abkühlung hofft.image-2015-10-18Doch keine Wolke lässt sich von uns am makellos blauen Himmel ausmachen und die Hitze lässt die Landschaft flimmern und die Tiere weiter leiden. Träge trotten sie durch die ausgedörrte Landschaft, durch die endlos scheinende Salzpfanne und durch die staubigen Überreste der Wasserläufe. image-2015-10-18(11)Kein Fluss führt hier mehr Wasser und auch was uns in der Ferne wie ein Ozean vorkommt, ist nur mehr eine optische Täuschung. Lebensspendende Feuchtigkeit gibt es nur noch an entlegenen, vereinzelten Plätzen und ihr Aufsuchen ist ein Risiko für die Tiere. Denn auch die Jäger der Savanne finden sich dort zum Trinken und Jagen ein.image-2015-10-18(8)In langsamem Schritttempo nähert sich unser Fahrzeug dem Wasserloch. Aussteigen ist strengstens verboten in Nationalparks und so reihen wir uns in die Schlange der Beobachter ein, die vom Fahrzeug aus mit Ferngläsern und Teleobjektiven auf die Sichtung von Großwild warten. image-2015-10-18(7)Aber warten muss hier eigentlich Niemand. Einem Pilgerort gleich ist der Aufmarsch der Tiere, die hier auf ihre Chance hoffen, ihren brennenden Durst zu stillen.

Ich greife zur Kamera und verfolge die Wanderung durch meine Linse. Zebras, Kudus, Elands, Gnus & Strauße durchschreiten meinen Blickwinkel. Angespannt ist dabei ihre Körperhaltung. Immer wieder drehen sich die Tiere um, spähen die Umgebung aus und selbst beim Trinken scheinen sie sich nicht zu entspannen.image-2015-10-18(1)Auch ich suche die Gegend nach Löwen, Leoparden und Hyänen ab, kann aber keine Bedrohung für die Tiere ausmachen. Das Stelldichein geht derweil munter weiter. Ein Tier nach dem Anderen findet sich an der Quelle ein, bückt sich, trinkt, horcht auf, beobachtet und trinkt erneut bevor es den Rückzug antritt. Alles geht sehr geordnet und ohne Rangeleien von Statten, fast so als gäbe es einen festen Trinkplan. Aber das ist nicht überall so.image-2015-10-18(9)Denn als wir am Abend das Wasserloch am Halali Camp aufsuchen werden wir Zeuge von einer wilden Auseinandersetzung von sonst so trägen Nashörnern. Tagsüber hatten wir sie noch friedlich schlummernd unterm schattenspendenden Baum erlebt und jetzt rennen diese Tiere wutschnaubend aufeinander zu und rammen sich ihre Hörner entgegen. image-2015-10-18(10)Die Sonne ist längst untergegangen und selbst jetzt wird noch erbittert weiter gekämpft. Gewinner ist das dritte Tier im Bunde, was abseits der Auseinandersetzung seine Chance nutzt und sich im Wasserloch Abkühlung verschafft. Was für ein Schauspiel! Streiten sich Zwei, freut sich der Dritte – das gilt wohl auch in der Natur, denn ein weiteres Nashorn ist durstig und nutzt seine Chance.

Und so erleben wir den täglichen Kampf ums Überleben aus ganz verschiedenen Sichtwinkeln und Perspektiven. Auch uns durstet es uns nun nach Abkühlung als wir am späten Abend die Quelle verlassen um uns ganz ohne Angst oder Revierkämpfe unser Wasser auf dem Zeltplatz zu genießen.image-2015-10-18(4)
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Pirschfahrt mal Anders – Reitsafari durch die Savanne Namibia´s

Auf den Pfaden wilder Tiere durch den afrikanischen Busch reiten und dabei die Ruhe & Stille genießen macht eine Reit-Safari zu einem ganz besonderen Erlebnis. Doch warum genau ist das so? Was macht es so speziell und wie gut muß man vorbereitet sein?image-2015-10-17(58)Der Morgen dämmert, die Sonne streckt sanft ihre Fühler aus und von der afrikanischen Hitze in der Kalahari ist noch nichts zu spüren. Gerade erst erwacht der Tag zu neuem Leben und genau wie ich, scheint auch mein Pferd noch müde zu sein. Sanft streichle ich ihm über die Stirn, suche den Augenkontakt mit dem Tier und versuche Vertrauen zu schaffen. image-2015-10-17(45)1Wohl auch, um mich selbst zu beruhigen, denn eigentlich habe ich großen Respekt vor Pferden und auch jedes Mal gehörig Angst beim Reiten. Doch die Aussicht, eine Safari mal ganz anders zu gestalten und die Neugier auf das neue Erlebnis sind stärker als meine Befürchtungen abgeworfen zu werden.image-2015-10-17(38)So steige ich also voller wildem Herzklopfen in den Sattel meines Pferdes und schon nach den ersten Schritten bereue ich meinen Übermut. Ich fühle mich nicht wohl und es fällt mir schwer die Kontrolle an das Tier abzugeben. Zwar bin ich schon 2x geritten, aber wie man ein Pferd richtig führt habe ich nicht gelernt. An diesem Morgen bin ich die einzige Teilnehmerin der Reit-Safari und mit dem Guide alleine unterwegs. image-2015-10-17(41)Da die Tour auch für Anfänger ausgeschrieben ist, verlasse ich mich darauf, diesmal eine Einweisung zu bekommen. Doch das Englisch meines Guides und seine schüchterne Kommunikation sind nicht gerade eine Hilfe um zu erfahren, wie man so ein Pferd richtigerweise reitet und lenkt. Ich beruhige mich damit, dass das Tier diese Touren kennt, schon weiß was es tut und wohin es traben soll. Aber wohl fühle ich mich nicht.image-2015-10-17(40)Schon gar nicht, als mein Guide das Tempo erhöht und auch mein Pferd nun schneller trabt. Ich hüpfe auf dem Sattel herum und bekomme Angst herunter zu fallen.Verkrampft klammere ich mich fest und versuche nicht aus dem Sattel zu fallen. „Slowly, slowly, please“ rufe ich nach vorne und ziehe die Zügel zu mir. Mein Pferd verlangsamt sofort sein Tempo und wir traben in gemächlichem Schritt weiter. Ich bin erleichtert, dass ich es geschafft habe, das Pferd abzubremsen. Mein Herzschlag beruhigt sich, meine Haltung entspannt sich und ich fasse Vertrauen zu dem Tier.image-2015-10-17(53)Und dann ist da auch der Moment in dem ich mich einfinde in der Umgebung und einen Blick dafür bekomme, welche Schönheit sich mir hier abseits der Pisten offenbart. Die Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht und lässt die roten Dünen erglühen, während das kniehohe gelbe Gras und die grünen Büsche den Kontrast dazu bilden und dieses so Kalahari typische Bild prägen, welches ich so liebe. Das ist das pure Afrika für mich. Keine Grenzen, keine Zeichen von Zivilisation, nur Weite so weit das Auge blicken kann und dazu alles perfekt gerahmt durch diese wunderbare und einzigartige Landschaft und ihre Stille.image-2015-10-17(55)Jetzt in diesem Moment in dem ich die Angst überwunden habe und die Landschaft genieße, weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war, eine Reit-Safari zu machen. Kein knatternder Motor eines Jeeps und keine schnatternden Touristen sondern nur das sanfte Schnaufen meines Pferdes begleiten mich. Genau das macht es so speziell auf dem Rücken eines Pferdes die Landschaft zu entdecken.image-2015-10-17(43)Man bewegt sich abseits der Touristenpfade und auf den Fährten der Tiere. Es ist einfach ihren Spuren zu folgen und sich ihnen ganz ungestört zu nähern. Und genauso erlebe ich es auch. Direkt neben mir grasen Spingböcke. Ein kurzer prüfender Blick und sie knabbern weiter an den Grashalmen. Sie nehmen das Pferd und mich nicht als Bedrohung wahr und so lassen sich diese Tiere aus nächster Nähe betrachten. Ich stoppe also mein Pferd und schaue mir diese so wunderbar von der Natur gezeichneten Antilopen an. Erst als sie sich zu sehr beobachtet vorkommen, nehmen sie reiß aus.image-2015-10-17(50)In ruhigem Tempo traben wir weiter und wieder schweift mein Blick über die Weite der Savanne in der Hoffnung weitere Tiere zu erspähen. Doch noch bevor ich etwas entdecke, zeigt mir mein Guide ein großes Erdloch im Boden und erklärt mir, dass hier ein Ameisenbär wohnt, wie dieser lebt und jagt.image-2015-10-17(58) Wie ein Schwamm sauge ich dieses Wissen auf und bin wieder froh in keiner großen Gruppe gestartet zu sein. So habe ich die Möglichkeit in Ruhe Fragen zu stellen und mir alles ganz genau anzusehen. image-2015-10-17(47)Inzwischen fühle ich mich auch im Sattel wohl. Die meiste Zeit trabt das Pferd brav dem Guide nach und stoppt, wenn das andere Pferd zum Stehen kommt. Ich kann es ein Stück weit führen und wenn es mir zu schnell geht, ziehe ich die Zügel und verlangsame unser Vorankommen. Das gibt mir die Möglichkeit entspannt den Erklärungen des Guide zu lauschen, die Landschaft zu genießen und die Tiere beobachten.image-2015-10-17(42)In sicherem Abstand entdecke ich eine grasende Oryx-Antilope und bin stolz sie noch vor dem Guide entdeckt zu haben. Es ist nicht meine erste Safari und inzwischen habe ich einen sehr geübten Blick dafür die gut getarnten Tiere zu erspähen. Wieder stören wir nicht mit unserer Anwesenheit und ich habe fast das Gefühl ein Teil seines Lebensraumes zu sein. Genau das hatte ich mir gewünscht, als ich zur Reit-Safari aufgebrochen bin.image-2015-10-17(48)Über unzähligen roten Dünen führt unser Weg und folgen wir den Spuren im Sand. Die Sonne steht inzwischen hoch am Horizont, Hitze steigt empor und lässt die Umgebung flimmern. Ich bin froh, dass wir an einem erhöhten Punkt rasten und es eine kühlende Erfrischung gibt. Auch bleibt Zeit für ein paar Landschaftsschnappschüsse. image-2015-10-17(54)Ich genieße den Blick auf die Szenerie und streichle mein Pferd zum Dank. Als ich mich nach der Pause wieder im Sattel befinde ist da kein Unwohlfühlen mehr und ich erlaube auch ein gesteigertes Tempo. Zügig geht es jetzt die Dünen hinauf und wieder herunter während wir uns dem Camp nähern.image-2015-10-17(39)Bei unserem heutigen Ausritt begegneten uns zwar keinen Giraffen oder Zebras, aber das ist mir auch nicht so wichtig gewesen. Ich bin nicht im Zoo unterwegs, sondern in der Wildnis und weiß, dass die Natur nicht alle ihre Geheimnisse auf einmal Preis gibt.image-2015-10-17(51)Ich genieße jedes kleine Wunder was hier seinen Lebensraum gefunden hat. Ich lerne viel über die Bewohner der Savanne, ihr Zusammenspiel und ihren täglichen Überlebenskampf und ich genieße es als Reiterin Teil ihres Refugiums geworden zu sein.image-2015-10-17(57)Und ich bin froh, doch den Mut für diesen Ausritt gefunden zu haben und dankbar dafür, dass alles so gut und sicher funktioniert hat. Für mich war es ein besonderes Erlebnis und ich bin mir sehr sicher, dass ich zu gegebener Zeit wieder in den Sattel steigen werde um die Natur vom Pferd aus zu entdecken.

#infoIch habe meine Reitsafari auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch in der gemacht. Der Vorteil ist hier, dass man auch als Tagesausflügler teilnehmen kann. Bagatelle hat allerdings auch eine wunderbare Lage um dort in den Cottages zu wohnen oder auf dem Campingplatz zu rasten.

Bist du bei Pinterst?

Reitsafarie-Pirschfahrt-Afrika-Namibia

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Camping in Namibia Ι Plätze, Kosten & Besonderheiten – Alle Infos für deine Planung!

Namibia ist ein hervorragendes Land für einen Urlaub im Zelt oder Caravan. Im südlichen Afrika ist man spezialisiert auf Campingreisen und das spiegelt sich auch sehr deutlich im Preisgefälle, der Sauberkeit und der Vielzahl der Plätze wieder.

image-2015-10-17(22)Hier ein paar Informationen zu Camping in Namibia:

Plätze zum Campen sind generell auch in den abgelegensten Gebieten des Landes zu finden. Sie sind gut beschildert und viele von ihnen sind auch in Landkarten verzeichnet oder via Navigationsgerät ansteuerbar. Auch bieten viele Lodges & Game Reservate Stellplätze an und in der Regel darf man als Camper die Räumlichkeiten wie Restaurants, Bars oder den Pool mitbenutzen.image-2015-10-17(28)Wildcampen ist nicht verboten und man findet Camper manchmal sogar direkt an der Hauptverkehrsstraße. image-2015-10-17(23)Es empielt sich hier umsichtig zu sein, den Platz mit Bedacht zu wählen und sich ggf. von Locals beraten zu lassen. Wichtig ist allerdings niemals in ausgetrockneten Flußbetten das Zeltlager aufzuschlagen da Springfluten drohen.image-2015-10-17(17)Campingplätze in Namibia sind sehr gepflegt und kosten im Schnitt zwischen 100 – 300 NAD was in etwa 6 – 20 EUR entspricht. Für Strom und Wasser muß nicht extra bezahlt werden. (Stromadapter ggf. beim Vermieter ausleihen.)image-2015-10-17(18)In der Regel hat man ein Rondell um einen schattenspendenden Baum für sich. Dort befindet sich dann auch der Stromanschluß, ein Licht und der Grillplatz. Der Rost fürs Grillgut ist bereits vorhanden. Feuerholz & Kohle müssen selbst mitgebracht werden.image-2015-10-17(29)Frischwasser bekommt man bei den Sanitärenanlagen, wo sich meist auch eine Spülküche finden läßt. Sehr häufig hat man auch direkt am Stellplatz fließendes Wasser zur Verfügung.image-2015-10-17(16)Nicht selten hat man eine Dusche und ein WC für sich ganz alleine. Diese sind direkt an die Parzelle angeschlossen und falls nicht, dann sind sie in nur wenigen Minuten erreichbar. Ich war nie mit mehr als einer Person (selbst auf voll belegten Plätzen) zusammen im Waschraum, weil es einfach überall ausreichend Sanitäranlagen gibt. image-2015-10-17(35)Wir hatten auf allen Plätzen ausnahmslos immer fließend Warmwasser zum Duschen und auch Toilettenpapier. Die Anlagen werden täglich gereinigt, waren stets hygienisch rein und gaben nie einen Grund zur Beanstandung gegeben.image-2015-10-17(27)Ob eine Anlage eingezäunt ist hängt davon ab wo der Campingplatz angesiedelt ist und ob es Raubtiere in der Umgebung gibt oder nicht. Ohne Zaun kann es schon mal sein, dass man neben grasenden Antilopen aufwacht oder nachts ein Schakal den Weg zur Toilette kreuzt.image-2015-10-17(19)ACHTUNG gilt wie überall beim Entsorgen der Speisereste. Diese können für wilde Tiere auch auf eingezäunten Plätzen sehr anziehend sein und zur Gefahr werden, deshalb sind diese immer gut verpackt in die entsprechenden Müllbehälter zu entsorgen.image-2015-10-17(30)Insgesamt war unsere Campingerfahrung in Namibia durchweg positiv und wir haben uns auch zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Im Gegenteil! Wir haben uns immer sehr schnell heimisch und sehr willkommen gefühlt.

Namibia Ι Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzelt – Deine Planungshilfe zu Kosten, Anbietern & Besonderheiten

Du bist auf der Suche nach einem Fahrzeug mit Dachzelt in Namibia? Dich interessieren unsere Erfahrungen? Wir waren 15 Tage mit Allradfahrzeug, Campingausrüstung und Dachzelt in Namibia unterwegs. Für uns eine kostengünstige Möglichkeit das Land zu bereisen und die Freiheit zu haben überall da bleiben zu können wo es uns gefällt. Zudem ist das Land einfach zu bereisen und durch die klimatischen Bedingungen ideal für einen Camping-Trip.

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Alle Kosten & Informationen haben ich hier zusammengefaßt

Fahrzeug

Nissan Doppelkabiner 4×4 mit einem Dachzelt & abschließbaren Aufbau, Schaltgetriebe, Klimaanlage, Radio/CD Player, Servolenkung, max. 2 Personen

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Navigation

Die Fahrzeugmiete inkludierte kein Navigationsgerät. Kartenmaterial reicht für Namibia in der Regel aus und wird von Verleiher kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir haben zusätzlich mit Navigationssoftware auf dem Handy unsere Route gefunden.

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Ausstattung für 2 Personen:

1x Dachzelt (1,20 x 2,40) mit Moskitonetzen und Schaumstoffmatratze, Spannlaken und zwei Kopfkissen mit Bezügen, 1x Klapptisch, 2x Klappstühle, 1x Küchenkiste für zwei Personen, 1x Gasflasche mit Kochaufsatz, 12V & 220V Kühlschrank 39 Liter, Grillrost und Wasserkanister.

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Versicherung:

Eine Zusatzersicherung für Reifen & Glas halte ich beim Fahren auf Namibias Schotterpisten für sinnvoll. Auch sollte man eine Versicherungsvariante mit reduzierter Selbstbeteiligung wählen, weil Schäden an Fahrzeugen schon fast normal sind und viele Anbieter sich auch kleinste Kratzer durch Sträucher bezahlen lassen. Bei unserem Anbieter war man sich bewußt, dass kleine Kratzer zu so einer Reise dazu gehören und so wurde großzügig über kleinere Dinge hinweg gesehen. Wir haben uns für eine Versicherung mit reduzierter Selbstbeteiligung entschieden und sind damit den Mittelweg zwischen Topversichert und Basisversicherung gegangen.

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Kosten

Unser Allradfahrzeug mit Dachzelt und kompletter Campingausrüstung hat für 15 Tage 18.000 NAD plus 2.100 NAD für die (zweitbeste) Versicherung gekostet. Insgesamt also 20.100 NAD was umgerechnet etwa 1.349 EUR entspricht also pro Person 675 EUR. Umgerechnet auf einzelne Tage ergibt sich ein Preis von 45 EUR/p.P. für das Fahrzeug mit Übernachtungsmöglichkeit. Im Mietpreis sind Wartung, Mehrwersteuer, unbegrenzte Kilometer und Versicherung eingeschlossen. Eine Zusatzgebühr für den Zweitfahrer wurde nicht erhoben. Die Preise gelten für die Annahme und Rückgabe in Windhoek und beziehen sich auf den Wechelkurs von Oktober 2015.

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Kaution

Für die Kaution wurden 17.000 NAD umgerechnet 1.140 EUR auf der Kreditkarte reserviert.

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Anbieter

Pegasus Car & Camper Hire (www.pegasuscar-namibia.com) Wir waren mit Service, Einweisung, Abwicklung & Kommunikation sehr zufrieden und können das Unternehmen mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Da das Betreiberpaar in den nächsten Jahren in Rente geht ist zu prüfen, ob es den Anbieter noch gibt.

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Infos zur Abwicklung

Die Buchung & Abwicklung erfolgte via Website und Mail. Meine Anfragen wurden immer zeitnah beantwortet und auf extra Wünsche wie Kühlkiste, Warnweste, Verbandskasten oder Potije wurde gerne eingegangen. Diese wurden auch nicht extra berechnet!

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Extras

Wir wurden direkt am Flughafen in Empfang genommen und auch nach der Tour wieder zum Flughafen gebracht. Der Flughafen liegt ca 41 km außerhalb Windhoeks und so haben wir uns die Transferkosten gespart.

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Einweisung

Wir erhielten eine gründliche Einweisung die in etwa 2-3h Zeit in Anspruch nahm. Hier wurde die Bedienung und Handhabe des Allradfahrzeug erklärt und der Auf- und Abbau des Camping-Equipments vorgeführt und geübt. Auch erhielten wir viele nützliche Tipps zum Straßenzustand, Campingplätzen, Sehenswürdigkeiten und zur Sicherheit auf Namibias Straßen. Der Anbieter war rund um die Uhr für uns telefonisch erreichbar.

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Überwachung

Manche Anbieter überwachen ihre Fahrzeuge via GPS und Onboardkamera 24h am Tag und geben eine Reisegeschwindigkeit von 70 km/h für Schotterpisten vor, was je nach Zustand völlig übertrieben ist. (80-100 km sind auf den Strecken vom Staat vorgeschrieben). Pegasus hat uns ausführlich über Straßenverhältnisse und Gefahren aufgeklärt, spart sich aber eine Totalüberwachung, was wir sehr begrüßt haben.

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Sicherheit

Wir haben uns während der kompletten Reise zu jeder Zeit sicher gefühlt. Weder im Verkehr, an Tankstellen oder eben nachts beim Campen. Wir waren nicht leichtsinnig, haben keine Wertsachen im Fahrzeug gelassen und uns an die Sicherheitshinweise des Vermieters gehalten und sind so sicher durch Namibia gereist.

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Komfort

Wir sind im Oktober durch Namibia gereist und hatten ideale Wetterbedingungen und keinen Regen. Idealerweise nimmt man sich für die frischen Morgenstunden lange Kleidung mit. ACHTUNG am Meer kann es auch zur Trockenzeit empfindlich kalt und extrem windig sein. In den Küstenorten haben wir deshalb auf Camping verzichtet und uns in einem B&B eingemietet.

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FAZIT

Für uns war es die absolute beste Variante Namibia zu breisen. wir hatten die Freiheit überall da zu bleiben, wo es uns gefiel und unser Zelt auch schon mal wild aufzuschlagen. Gleichzeitig haben wir uns aber auch hin und wieder den Luxus gegönnt und haben in einer Lodge übernachtet. Einfach einen perfekte Mischung aus Freiheit und Komfort.

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Die Lösung für Road Tripper – Mit Allradantrieb & Dachzelt zur ultimativen Freiheit

Ein reiner Campingtrip ist nicht meine erste Wahl, wenn ich mich auf Reisen begebe, aber ein Road Trip der mir ermöglicht im Dachzelt zu nächtigen, schon. So geschehen auf unserer Namibia-Reise.image-2015-10-17Mühseliges Aufbauen, Heringe einschlagen und zwei Wochen auf einer bodennahen Matratze mit Insektenanschluss zu verbringen schreckt mich einfach vom Zelten ab. Allerdings mag ich es auch, absolut flexibel und frei auf Reisen zu sein und einfach da zu bleiben wo es einem gefällt, wo man nette Menschen gefunden hat oder es gerade herrlich abseits der Zivilisation ist.image-2015-10-17(10)Eigentlich wäre ich damit die ideale Kandidatin für ein komfortables Campingfahrzeug. Doch wenn es zur Navigation eines solchen Fahrzeuges kommt, dann hält sich meine Begeisterung ganz schnell in Grenzen. Enge Gassen, schmale Brücken oder beengte Parkbuchten sind mir ein Graus und damit scheidet ein Camper auf Grund seiner Dimension in der Regel für mich aus.image-2015-10-17(2)In Namibia habe ich jetzt die perfekte Lösung für mein Komfort-Freiheit-Mobilitätsproblem gefunden. Ein leistungsstarkes Allradfahrzeug (4×4) mit Dachzelt und ordentlich viel Stauraum im Heck.image-2015-10-17(11)Dachzelt? Ja, so etwas gibt es. Nicht gerade verbreitet in Europa aber in der afrikanischen Wildnis fast auf jedem dritten Fahrzeug zu finden. So ausgestattet kommt man an die entferntesten, schönsten und einsamsten Orte und kann gleich noch dort bleiben, weil man perfekt ausgerüstet ist.image-2015-10-17(4)Eingepackt macht das Zelt den Eindruck einer Dachbox, doch mit wenigen Handgriffen wird daraus eine himmlische Übernachtungsmöglichkeit. Himmlisch deshalb, weil das Zelt in der Tat auf dem Autodach installiert und nur über eine Leiter erreichbar ist – was die meisten Kriechtiere, Spinnen und Käfer davon abhält, mein Bett zu entern und mich somit panikfrei nächtigen lässt.image-2015-10-17(9)Das Zelt ist in eine wetterfeste Schutzhülle mit Reißverschluss verpackt. Diesen löst man und klappt die Hülle ganz einfach zur Seite. Danach zieht man die Leiter heraus und benutzt diese als „Hebel“ um die zweite Tragefläche des Zeltes auszuklappen. Nun steht das Domizil auch schon.image-2015-10-17(8)Nach Belieben können noch 4 Streben für den Sonnenschutz der Fenster befestigt werden. Die Spezialmatratze, die nicht aufgepumpt werden muss, befindet sich bereits im Zelt und somit ist nach weniger als 5 min Arbeit die wetter- & windfeste Unterkunft auch schon bezugsfertig. Und genauso einfach und zeitsparend ist auch der Zusammenbau.image-2015-10-17(13)Äußerst praktisch an der Höhe des Zeltes ist auch, dass man neben weniger Kriechtieren auch weniger bis keinen Schmutz im Zelt hat und somit das tägliche, lästige Ausfegen wegfällt. image-2015-10-17(15)Kopfkissen und Decken kann man beim Weiterreisen getrost auf der Matratze liegen lassen. Beim Zusammenbau gibt es genügend Spielraum, so dass das „Paket“ auch zusammengefaltet werden kann, wenn sich die Bettsachen noch darin befinden. Ideal also für Road Tripper wie mich, die ihre Zeit lieber auf der Straße verbringen, anstatt sich mit Zeltauf und -abbau zu beschäftigen.image-2015-10-17(1)Wir sind auf Schotterpisten unterwegs gewesen, haben unserem 4×4 das Klettern beigebracht und sind die Offroadpisten entlang gerockt und unser Fahrzeug hat uns nie im Stich gelassen. Wenn es uns irgendwo gefallen hat, dann haben wir uns die Freiheit genommen und wild unter atemberaubendem Sternenhimmel gecamped.image-2015-10-17(7)Nach 2 Wochen Praxiserfahrung als Camping-Road-Tripper gibt’s daher von mir die volle Punktzahl für das Allradfahrzeug und diese äußerst praktische & günstige Art der Übernachtung auf Reisen. image-2015-10-17(14)Außerdem gibt es von mir auch noch ein extra Punkt für den Romantikfaktor. Denn mit einem offenen Dachzelt kann man Nachts gemeinsam mit dem Partner in die Sterne gucken und dabei herrlich wegschlummern, ohne Sorge vor Kriechtieren haben zu müssen.
I like!#infoInfos speziell zur Fahrzeugmiete und Camping in Namibia inkl. aller Kosten haben ich in einem weiteren Blogpost extra zusammengefaßt. Diese Informationen findest du im Link.

Road Trip Namibia – Etosha, Spitzkoppe, Sossusvlei & Lüderitz

Unser Road Trip durch Namibia führt uns durch ein facettenreiches Land mit riesigen Canyons, orange leuchtenden Sandünen und vor Hitze flimmernden Salzpfannen. Unsere Fahrt geht vorbei an wilden Tieren, verlassenen Diamentengräberstätten ebenso wie am wild tosenden Atlantik. Folge mir hier auf den ersten Teil unserer Reise durch das Land im südlichen Afrika:image-2015-10-06(13)Von Windhoek aus starten wir mit 4×4 Fahrzeug, Zelt auf dem Dach und Campingausrüstung zu unserem Road Trip durch Namibia.image-2015-10-06(6)Unsere erstes Ziel ist der Etosha Nationalpark und was wir hier an Tierreichtum erleben ist einfach nur einfach sagenhaft!image-2015-10-06(5)Von Elefanten…image-2015-10-06(4)über Giraffen…image-2015-10-06(19)bis zu Nashörnern findet sich einfach jedes Tier hier! Sogar sehr seltene Hyänen.image-2015-10-06(7)Nach 3 erlebnisreichen Tagen im Park geht es auf staubigen Landstraßen weiter in Richtung Spitzkoppe. Ein toller Flecken Erde! Nach einem kurzen Fotostop steuern wir in Richtung Küste.image-2015-10-06(9)Doch da es am Meer in Swakopmund windet, tierisch kalt und ungemütlich ist, fahren wir direkt weiter der Sonne entgegen in Richtung Walvis Bay. Hier gibt es eine Lagune mit hunderten von rosafarbenen Flamingos, wie man sie eigentlich nur aus Florida kennt.image-2015-10-06(10)Nach einer erholsamen Nacht verlassen wir die frostige Küste wieder und steuern in Richtung Sossusvlei. Auf dem Weg finden wir immer wieder sagenhafte Landschaften und faszinierende Ausblicke.image-2015-10-06(11)Und auch am südlichen Wendekreis kommen wir vorbei. image-2015-10-06(12)Als wir am Nachmittag Solitär passieren beschließen wir kurzerhand, hier unser Nachtlager aufzuschlagen. Zu cool ist dieser Ort um ihn nur zu passieren.image-2015-10-06(14)Und er hat ein Highlight zu bieten, was man nicht überall findet! Game Dive mit Geparden und das muß man einfach erlebt haben.image-2015-10-06(3)Nicht nur wegen der Katzen, sondern auch wegen der wunderschönen Landschaft läßt es sich hier herrlich den Sonnenuntergang genießen.image-2015-10-06(2)Am nächsten Tag erreichen wir die Dünen von Sossusvlei und mich zieht es als zunächst in das Death Vlei zum Fotografieren. image-2015-10-06(1)Allerdings muß unser Fahrzeug erstmal aus dem Sand befreit werden, denn wir haben uns im tiefen Sand festgefahren.image-2015-10-06(15)Als ich Death Vlei erreiche weiß ich auch, warum dieser Ort genau so genannt wird. In der Gluthitze will ich einfach nur noch umfallen und regungslos liegen bleiben, so überhitzt, ausgedörrt und überanstrengt fühle ich mich nach 1km Power-Fußmarsch durch den Wüstensand. Doch für diese Motive hat sich die Quälerei allemal gelohnt!image-2015-10-06(16)Am nächsten Morgen dann die nächste Fotosession mit Auspowerfaktor. Zum Sonnenaufgang gehts hinauf auf die 450 m hohe Sanddüne.image-2015-10-06(1)Und auch hier hat sich der mühsame Aufsieg absolut gelohnt. Der Ausblick auf die orangeroten Dünen ist sagenhaft schön!image-2015-10-06Auf schier endlos scheinenden Straßen geht es weiter in Richtung Lüderitz.image-2015-10-06(17)Wo wir schon vor den Toren der Stadt von Wildpferden und Sandstürmen begrüßt werden.image-2015-10-06(18)Wie es ab hier weiter geht, erfährst Du im zweiten Teil… der zunächst erst noch erlebt werden muß! Den ausführlichen Bericht zu allen Stationen und Highlights gibts nach unserer Rückkehr.

Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Gudrun von Reisebloggerin.at

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Gudrun von „Reisebloggerin.at“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Gudrun Krinzinger

Gudrun Krinzinger

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ich wollte auf jeden Fall nach Afrika und dort mit einem Jeep mit Dachzelt unterwegs sein. Da ist die Auswahl jetzt nicht so riesig und schnell fiel meine Wahl auf Namibia.

2.) Was hat Dich am Land am Meisten beeindruckt?

Auf jeden Fall die Tierbeobachtungen in den Nationalparks, die Fahrt mit dem Heißluftballon in Sossuvlei und ein Flug mit einem Kleinflugzeug über den Namib Naukluft Park.namibia-ballonfahrt

3.) War es für Dich einfach in dem Land zu reisen?

Ja, es war einfach. Es wird überall gut Englisch gesprochen und es war alles gut angeschrieben.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich fühlte mich überall sicher.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht hast Du ausprobiert und hats geschmeckt?

Wir haben gecampt und da stand der kulinarische Genuss nicht so im Vordergrund. Wir haben oft gegrillt. In Swakopmund habe ich die besten Austern meines Lebens gegessen.namibia-ballon

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

Wie schon oben erwähnt bin ich mit dem Ballon gefahren (teuer, aber jeden Cent wert) und mit einem Kleinflugzeug geflogen (teuer, aber jeden Cent wert). Empfehlen kann ich auf jeden Fall eine Living Desert Tour in Swakopmund und wer sich für Sternenbeobachtung interessiert, Stargazing mit Guide. Die Preise haben sich seit meinem Aufenthalt im Jahre 2012 sicher geändert.

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

Ich hatte Kontakt mit den Guides bei den Sehenswürdigkeiten im Land. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir da mein Aufenthalt im Damaraland beim Petrified Forest National Park. Die Guides haben im Anschluss an die Tour ein Lied aus ihrer Heimat gesungen.ballon-fahren-namibia

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Für mich waren es die Tierbeobachtungen im Etosha, und da besonders die Großkatzen. Einen Leopard in freier Wildbahn beobachten zu dürfen ist etwas ganz besonderes.

 9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Siehe Antwort Nummer 10.

10.) Welche Tipps & Erfahrungswerte würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Weniger ist mehr! Das Programm nicht zu eng stecken, lieber an einem besonders schönen Platz einen Tag mehr einplanen, als durchs Land zu rasen. Unbedingt auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen achten und keinen Unfall bauen! Wir waren einmal einen ganzen Tag unterwegs ohne anderen Autos zu begegnen. In Namibia wird es auf einen Schlag stockdunkel und das schon sehr früh. Da solltest Du Dein Ziel schon erreicht haben. In der Nacht herumzufahren ist keine gute Idee.

#dankeLiebe Gudrun, danke für die tollen Tipps und ich schau mal welche Art von Fliegen ich auf meinem Trip einbauen werden. Ballonfliegen ist nur leider viel, viel zu teuer – sonst aber echt ein Traum!

 

Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Sabine von Ferngeweht

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Sabine von „Ferngeweht“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ein Bildband in einem Buchhandel. Ich wollte mich für meine nächste Reise inspirieren lassen und bin auf diesen Bildband Namibia mit wahnsinnig tollen Bildern gestoßen. Da wollte ich unbedingt hin!

2.) Was hat Dich am Land am meisten beeindruckt?

Am meisten beeindruckt hat mich die Weite: Man fährt oft stundenlang durch das Land, ohne einem anderem Menschen oder Auto zu begegnen. Und wenn man von einem Berg hinunterschaut, sieht man bis zum Horizont nichts als endlose Landschaft. Das beruhigt ungemein.

3.) War es für Dich einfach, in dem Land zu reisen?

Es gibt eine Reihe sehr gut ausgebauter Straßen, aber auch viele Sandpisten, auf denen das Fahren nicht so einfach ist. Da wir einen normalen Wagen und keinen Jeep hatten, haben wir uns vor allem auf den schwierigeren Pisten viel Zeit genommen. Allgemein ist ein einfach, in Namibia zu reisen. Die Straßen sind gut ausgeschildert, mit Deutsch oder Englisch kommt man bestens zurecht und die vielen schönen Unterkünfte sind ein Traum.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich habe mich in Namibia absolut sicher gefühlt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich kaum in Städten unterwegs war. Und auf dem einsamen Land gibt es schlichtweg niemandem, der einem etwas Böses antun könnte … Vor Tieren habe ich mich auch nicht gefürchtet – wobei ich nicht im Zelt geschlafen habe. Da muss man sicherlich hinsichtlich Skorpionen oder Schlangen noch mal mehr aufpassen.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

5.) Welches typische namibische Leibgericht hast Du ausprobiert – und hat’s geschmeckt?

Der Namibier grillt für sein Leben gern. Und ich muss sagen: Das Fleisch, das man dort bekommt, ist unglaublich lecker – egal ob Springbock, Kudu, Oryx, Warzenschwein, Zebra oder Rind. Keine Spur von Massentierhaltung oder künstlichem Futter. Man merkt schon am Geschmack, dass die Tiere ihr ganzes Leben frei durch die Wildnis laufen und fressen, was die Natur ihnen bietet.

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

In einem Land wie Namibia brauche ich keinen Adventure-Thrill – die Natur an sich ist schon spannend genug! Eine der spannendsten Ausflüge war die Little-Five-Tour in der Wüste, wo wir zusammen mit einem Wüstenexperten auf die Suche nach kleinen Tieren im Sand gegangen sind. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/little-five-wueste-namibia)

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

In Namibia leben viele Deutschstämmige, deren Vorfahren vor mehreren Generationen ins Land gekommen sind. Von ihnen habe ich viele interessante Geschichten über ihr Leben in Afrika gehört. Was sie mir mitgegeben haben? Dass das Leben weitab von jeder Zivilisation zwar idyllisch, aber auch hart sein kann.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht.de

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Es gab viele schöne Erlebnisse, aber eines meiner Highlights war der Sonnenuntergang am Köcherbaumwald. Nach einem etwas ruppigen Urlaubsbeginn hatte ich da das erste Mal das Gefühl, endlich in Namibia angekommen zu sein. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/koecherbaum-namibia)

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Das Fahren ist in Namibia prinzipiell kein Problem, wenn man zwei Regeln beherzigt: 1. Fahre niemals in der Dunkelheit! Denn dann sind die Tiere auf den Straßen unterwegs, und ein Zusammenstoß ist lebensgefährlich. 2. Fahre auf den unbefestigten Straßen niemals mehr als 80 km/h! Es gibt Bodenwellen, die Dich schnell aus der Bahn werfen können. Jedes Jahr gibt es viele tödliche Unfälle, weil Urlauber zu schnell unterwegs sind und sich überschlagen.

10.) Welche Tipps und Erfahrungen würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Wenn Du nach Namibia willst, nimm Dir Zeit! Mein Tipp: An jedem Ziel mindestens zwei Übernachtungen einplanen, weil die Entferungen zwischen den Orten sehr groß sind. Nicht selten wirst Du sieben, acht Stunden am Tag im Auto sitzen. Wenn Du auch mal aussteigen und die Natur erleben willst, brauchst Du also Zeit zwischen den Fahrtagen.


Wer mehr über Sabine und ihre Namibia Reise erfahren möchte, der schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei www.ferngeweht.de/tag/namibia!

#dankeLiebe Sabine, danke für die tollen Tipps und sei Dir sicher, dass ich im Köcherwald an Dich denken werde!

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil III mit Insider Glenn

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Glenn kenne ich auch aus meiner Zeit in Kapstadt. Er war mein Barkeeper in meiner Stammkneipe und ist inzwischen wieder zurück in seiner Heimat. Wir sind über Facebook in Kontakt geblieben. Wenns klappt, treffen wir uns in Windhoek wieder.Lion1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

You have everything in namibia, from relaxation to hard work to an awesome party everywhere.
Man hat alles in Namibia, von Entspannung zu harter Arbeit bis zu außergewöhnlichen Partys überall.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

My favorite place is cycling in the mountains and enjoying the open air.
Mein Lieblingsplatz ist in den Bergen beim Mountainbiken und Frischluft genießen.

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

English would be a first choice, but it would be better to learn oshivambo which is the main local language. German is only spoken by the few german decedents.
Englisch wäre meine erste Wahl, aber es wäre besser „Oshivambo“ zu lernen, weil das die am meisten gesprochene Sprache der Locals ist. Deutsch wird nur von ein paar Deutschstämmigen gesprochen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

I have not seen a scorpion in years, but if I did I would catch it and cook it on the fire. I would also sleep outside on a good night without fear of scorpions.
Ich habe seit Jahren keinen Skorpion gesehen, aber wenn ich hätte, dann hätte ich ihn gefangen und überm Feuer gekocht. Ich würde draußen schlafen in einer passenden Nacht und auch ganz ohne Ängste.Mopane Wurm

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

You should try mopany worms. They a squishy yet good.
Du  solltest die Mopane-Würmer versuchen. Sie sind weich sehr gut.

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen?

Not so much an adventure as just good fun: There is a dead sea at the coast a bit inland you can float and all that while standing up straight. It is near henties bay. but its just a big hole in the ground with water. Not really a sea. Also you should try hot air ballon over the Sousesvlei.
Nicht so sehr ein Abenteuer, aber ein großer Spaß: Es gibt ein totes Meer an der Küste ein wenig landeinwärts wo Du im Wasser schweben kannst und sogar ganz gerade stehen kannst. Es ist in der Nähe von Henties Bay. Aber es ist nur ein großes Loch im Boden mit Wasser. Nicht wirklich ein Meer. Auch solltest Du Heißluftballon über die Sousesvlei versuchen.7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?Namibians tend to be very sociable no matter where you meet them, I think the best place to meet them would be at joes beer house or at harriers running club, but you can greet them any time you want actually.
Namibier sind in der Regel sehr gesellig, egal wo man sie trifft. Ich denke, der beste Ort, um sie zu treffen ist bei „Joes Bierhaus“oder „Harries Running Club“ Aber Du kannst sie wirklich immer und überall kennenlernen.image-2015-09-10(10)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

I usually think of a kudu or a warthog as some main animals you see them everywhere and they are nothing new.
Normal denke ich da an Kudus oder Warzenschweine, aber Tiere siehst Du überall und sie sind nichts Neues.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Watch your speed limit as the cops are all over traping on the long road between towns. but most of all you should go experiance the sea with the dunes next to it.
Beachte die Geschwindigkeitsgrenze, die Polizei fängt Dich auch auf den langen Wegen zwischen den Städten. Vor allem aber solltes Du das Meer mit den Dünen daneben erleben.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Do not discuss anything to do with apartheid as that is in the past yet the scars are still here. Rather talk about where you are going for your next beer.
Diskuttiere am Besten nichts, was mit Apartheid zu tun hat, auch wenn es Vergangenheit liegt. Die Narben sind immer noch da. Sprich lieber darüber welcher Weg Dich zum nächsten Bier führt.

#danke
Hey Gordon, thank you so much for your input! I´m not sure if I want to eat Mopany worms, but we will see. I´m so much looking forward to discover your homeland and hopefully we met in Windhoek again. Maybe with you wife. I haven´t met her yet.


Kennst du schon die Namibia-Insider-Tipps von Andrea und Vanessa?

Der Countdown läuft!

Ihr wißt ja gar nicht, wie ich mich freue, nun endlich bald nach Namibia zu kommen! Die Aufregung steigt gerade ins Unermässliche. Am Liebsten würde ich direkt schon alles einpacken und an der Tür mit meinem Rucksäckchen auf das „GO“ warten. Aber leider, leider gibts noch andere Aufgaben im Leben.Fliegen AfrikaDa wir gerade noch in Brasilien sind, startet unsere Reise am 28.09.2015 von Sao Paulo nach Windhoek mit kurzem Zwischenstopp in Joburg, Südafrika.

Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren. Ich recherchiere im Netz, lese meinen Reiseführer, habe die GPS Karten runtergeladen und ich hole mir noch ganz viele nützliche Tipps bei meinen namibianischen Freunden. AndreaAb dem 29.09.2015 werdet ihr hier mit Infos, Bildern und Geschichten gefüttert. Ich hoffe Du bist dabei und folgst meinem #LiveBlog!

Alles was man zu Namibia wissen sollte, wie man sich am Besten vorbereitet und was „Locals“ sagen, findest du im Link.