Viva Wyndham V Samana Las-Terrenas GNTM Germanys Next Topmodel

Viva Wyndham V Samaná – Resort in tropischer Oase, Modelstrand & place to be

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Spot für eine Auszeit mit deinem Liebsten, für romantische Ferien am Valentinstag oder sogar euren Honeymoon? Oder möchtest du einfach nur für dich einen wunderbar, entspannten Flecken zum Relaxen unter Palmen? Ich hab den perfekten Spot gefunden und erzähle dir, warum ich das Viva Wyndham V Samaná in der Karibik empfehle.

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Kennt ihr das, manchmal wünscht man sich einfach eine kleine Flucht für sich selbst oder mit seinem Liebsten. Sei es weil man, der Hektik des Büros entfliehen möchte, frisch verliebt ist und sich nach Romantik sehnt oder man endlich mal wieder Zweisamkeit in der Beziehung wünscht, weil der Alltag kaum Zeit dazu lässt. Meine Reise in die Dominikanische Republik hat mich einen Platz finden lassen, wo ich mir das genau so für dich vorstellen kann.

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Viva Wyndham V Samaná

Ich bin auf der Halbinsel Samaná unterwegs und habe mein Domizil im „Viva Wyndham V Samaná“ Las Terrenas, bezogen. Was ungefähr eine Stunde Fahrtzeit vom Flughafen in Samaná entfernt ist und durch seine exponierte Lage und hervorragende Erreichbarkeit, der perfekte Spot ist, um schnell mal eben die Karibik zu genießen und völlig abzuschalten.

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Die Lage

Die Halbinsel Samaná ist eine der attraktivsten Regionen des Landes, mit immer noch unberührten Landstrichen, glasklaren Wasserfällen, üppiger Natur und kilometerlangen, abgelegenen Traumstränden. Ganz so, wie wir sie uns in der Karibik vorstellen. Feinsandig, türkisblau schillerndes Meer und von Palmen gesäumt. Und genau in dieser malerischen Kulisse hat das Viva Wyndham V Samaná seinen Platz gefunden.

Die Anlage des Viva Wyndham V Samaná

Das Beachfrontresort passt perfekt in diesen karibischen Traum. Seine weitläufige Anlage und sein unaufdringliches Setting sind die Krone einer eigentlich schon perfekten Szenerie. Herzstück des Resorts ist sein Pool. Türkis schimmert sein blau, gerahmt wird er durch Palmen und Pavillions dessen Tuch vom karibischen Wind umworben wird. Schnell wird klar, hier weht der Hauch von Luxus, Eleganz und modernem Ambiente.

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Und so sind auch Lobby, Bars, Restaurants und die Räumlichkeiten selbst gestaltet. Die Rezeption ist eine offene Empfangshalle, mit natürlichen Materialien die sich perfekt der Umgebung anpassen und kein schnöder Empfangstresen.

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Was sie eher zu einer Eingangspforte ins Paradies macht, als zu einem Schalter, wo man den Schlüssel zu seiner Unterkunft bekommt. Ihr angeschlossen, finden sich im Hauptkomplex noch ein á-la-cart-Restaurant, der Buffetbereich, ein paar Shops mit Souvenirs und Zigarillos, Mietwagenschalter und der Club für Abendveranstaltungen.

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Die Zimmer des Viva Wyndham V Samaná

Die Zimmer selbst sind in zwei schlichten, unaufdringlich gestalteten Gebäudekomplexen seitlich der Empfangshalle angegliedert. Sie sind reduziert auf natürliche Materialen und das Wesentliche. Und genau das macht sie so angenehm. Schnörkelloser, geradliniger Stil der trotzdem Wertigkeit vermittelt und damit dem Konzept der Anlage gerecht wird.

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An Ausstattung fehlt es an nichts. Ein komfortables Boxspringbett, WiFi. In-Room-Entertainmment mit Flachbildschirm, Minibar, Schreibtisch, Schränke, Safe und Ablagen – alles so wie in Hotelzimmern dieser Klasse üblich. Das Bad ist übersichtlich groß, mit Waschtisch, WC und Dusche mit Glasfront. Auch hier wurde auf natürliche Materialien wie Stein und Holz gesetzt, um dem Stil des Apartments treu zu bleiben.

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Wer es noch etwas romantischer und exklusiver mag, der bucht sich die „Vibe Rooms“. Sie offerieren statt einem Balkon eine Terrasse mit Pärchenliege und eigenem Pool zum „Dippen“ nach dem Sonnen. Perfekt also, wenn man mit dem Liebsten reist und es doch etwas intimer mag. Auch gibt es eine Espresso-Maschine für den Café danach *zwinker*

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Das Konzept des Viva Wyndham V Samaná

Das Resort ist allein Erwachsenen vorenthalten. Ein Konzept, dass ich gerade sehr genieße. Als vollzeitarbeitende Freelancerin und straffem Alltag brauche ich in meiner Freizeit einfach einen Rückzugsraum mit Ruhe, Ausgeglichenheit und Stille. Ein Resort mit fröhlich planschenden Kindern, lustiger Animation und Partymusik hat sicherlich seine Berechtigung, aber es ist nicht das, was ich mir in den Ferien wünsche. Deshalb ist für mich auch die Wahl auf das V Samaná gefallen.

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Das Entertainmentprogramm

Selbstverständlich gibt es Entertainment, aber eben erwachsenengerechtes und auf die Bedürfnisse derer ausgelegt, die einen Ausgleich zum stressigen Alltag suchen. Statt bummender Partymucke sind es dann leise Töne, statt kreischender Animation der Privattrainer den man buchen kann oder Yoga-sessions am Strand, die angeboten werden. Einfach einzigartige, persönliche Erfahrungen statt Teil einer Masse zu sein und darauf lege ich wert.

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Festpreisgarantie des Viva Wyndham V Samaná

Vergesst auch alles, was ihr über All-Inclusive-Resorts so in den Köpfen habt. Hier heißt es nicht Schlacht ums Buffet, Liegen oder Handtücher. Hier heißt es einzigartige und vor allem persönliche Erfahrungen genießen, ohne ständig das Urlaubsbudget im Kopf haben zu müssen. Man kann einfach die á-la-carte-Restaurants und die Drinks an der Bar genießen, ohne dass die Kreditkartenabrechnung ins astronomische rauscht. Wer in dieses Resort kommt, der weiß einfach was er will und auch, was er dafür ausgeben möchte.

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Service

Teil des Konzepts ist auch ein unfaufdringlicher aber tadelloser Service. Es geht nicht darum, dem Gast noch teure Cocktails aufzuschwatzen, den nächsten Ausflug zu verkaufen oder Zusatzleistungen anzudrehen. Es geht darauf hier einen angenehmen und makellosen Aufenthalt zu bieten, der keine Wünsche offen lässt. Natürlich gehört zu Personal in der Karibik die typische gute Laune, die sich auch wunderbar auf den Gast überträgt. Alles in Allem eine enspannte Athmospähre auch hier.

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Das Spa des Viva Wyndham V Samaná

Für mich heißt das auch, dass ein Spa angeschlossen ist, was ich nutzen kann. Auch das bietet das V Samaná. Zwar nicht inklusive, aber zu durchaus angemessenen, fairen Preisen. Dafür erwartet einen hier auch eine kleine Oase, geschaffen die Welt drumherum zu vergessen. Egal ob Partnermassage oder Relaxingraum für Einzelgäste, das Wyndham ist auf Beides eingestellt. Also kommen Verliebte hier ebenso auf ihre Kosten, wie ich als Alleinreisende.

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Die Damen sind bestens ausgebildet, das Angebot ist umfangreich und das Ambiente passt sich perfekt dem entspannungsuchendem Gast an. Kleine, runde Cottages vermitteln eine ruhige Atmosphäre, die sanft umspielt wird von Meditationsmusik. Auch hier finden sich wieder natürliche Materialien und Stoffe, die erden sollen und der Erholung dienen.

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Die Damen sind vom Fach und meine gebuchte Ganzkörpermassage ist Genuss pur. Die perfekte Mischung aus Muskelbearbeitung und sanfter Massage – ganz so wie ich es mag. Nicht zu lasch an der Wirkung vorbei, sondern richtig dosiert im Sinne des Kunden.

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Fitnessstudio & Personal Trainer

Wer es sportlicher mag oder seine Freizeit auch nutzen möchte seinen Körper wieder in Schuss zu bringen, dem bietet das Viva Wyndham V Samaná zudem ein kleines, aber hervorragend ausgestattetes Fitnessstudio mit ausgebildeten Trainern an. Stepper, Spinner, Laufband, Gewichte oder Rückengeräte, nach fachmännischer Anleitung kann man sich hier sportlich verausgaben und an seiner Traumfigur arbeiten. Das die Trainer vom Fach sind, sieht man ihren gestählten und makellosen Körpern an.

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Outdoor – Sport

Wer gerne draußen sportelt und das Meer dazu nutzt, der kann auf das Equipment der Anlage zurück greifen. Bunte Kayaks fordern heraus mit den Wellen zu kämpfen oder wie wäre es mit Kite-Stunden oder einer Katamaranfahrt? Auch kein Problem, denn für alle Bedürfnisse gibt es die richtige Ausstattung und ggf. zubuchbare Trainingsstunden.

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Beachlife

Die meisten im Resort, das beobachte ich, wollen allerdings einfach nur mal wieder entspannt unter Palmen am Meer liegen und in Ruhe ein Buch lesen, dazu einen Cocktail schlürfen und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Auch dazu ist das Viva Wyndham der perfekte Spot. Eine saftig grüne Wiese zwischen den schattenspendenen Palmen, dazu hochwertige Liegen, Lounger oder Hängematten und vor einem der feinsandige Strand und das türkisblaue, karibische Meer. Davon träumen viele und hier findet man genau den Ort, wohin die Gedanken an geplagten Bürotagen flüchten.

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Perfekter Drehort für Germany´s next Topmodel

Aufgrund der spektakulären Kulisse ist das Viva Wyndham V Samaná der perfekte Drehort. Wer es noch nicht wusste: Die ersten drei Folgen der aktuellen Staffel von „Germanys next Topmodel“ mit Heidi Klum wurden dort gedreht! Im Fokus stehen hierbei die atemberaubende Strände Playa Cosón (Team Michael) und Playa Bonita (Team Thomas). Wer neugierig geworden ist, dem empfehle ich, sich die Folgen auf Pro7 bzw. in der Media-Thek noch mal anzuschauen, um auch einen umfangreichen visuellen Eindruck zu bekommen. Nach so viel Inspiration bekommst du vielleicht auch gleich noch Lust auf dein eigenes, karibisches Fotoshooting unter Palmen.

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Der perfekte Tag im Viva Wyndham

Natürlich möchte ich euch auch erzählen, wie mein perfekter Tag aussah. Das Resort gibt einem zwar jeden Raum lange auszuschlafen und spät zu frühstücken, ich aber bin im Urlaub immer eher der Frühaufsteher, um ja nichts zu verpassen und alles nutzen zu können, was mir geboten wird.

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Früh ist meinem dem Fall diesmal gegen 7 Uhr. Ich rolle mich in meinem perfekten Prinzessinenbett zwischen den Kissen hin und her, plausche mit Freunden am Telefon in Deutschland und scrolle durch meine Social Media Kanäle.

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Ich lese Reiseblogs und füttere meinen Instagram Account. Ich lieb es einfach, das alles morgens und in Ruhe vom Bett aus machen zu können. Genauso wie vor dem Frühstück noch eine Runde schwimmen zu gehen. Besonders in einem Pool der mein persönliches Highlight der ganzen Reise ist. Riesengroß und damit ausreichend Spielraum sich darin auszutoben bzw. seine Morgenrunden zu drehen. Dazu genieße ich den Blick auf die Palmen, das Meer und diese großartige Anlage.

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Gegen vor 10 Uhr schaffe ich es dann noch zum Frühstück. Ich genieße es, mal nicht selbst alles anrichten zu müssen und einfach zugreifen zu können, wonach mir der Sinn seht. Vergnüglich bestelle ich mir einen frischen Kaffée, Saft und das Frühstücksei, ganz so wie ich es mag.

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Während ich den restlichen Vormittag entweder hinter meiner Kamera verschwinde oder mit netten Reisebekanntschaften an der Bar plausche, beobachte ich Andere beim Beachvolleyball oder auf dem Weg zum Spa. Nach gefühlten 200 Palmen-Sandstrandfotos ziehe ich mich auf einen der Lounger zurück, genieße eine Pina-Colada, surfe auf meinem Smartphone rum und lass mir die Sonne ins Geschicht scheinen. Zwischendrin hüpfe ich zur Abkühlung in die Wellen oder lausche meinem Hörbuch.

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Zum Mittagstisch geht es dann gegen 14 Uhr für eine leichte Auswahl an Salaten mit Putenstreifen und Käse. Ich kann einfach nicht so viel Essen in tropischer Wärme.Obwohl das Buffet natürlich wieder verlockend ist.

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Um 15 Uhr ist dann auch mein Spa-Termin und wie schon beschrieben, habe ich diese Stunde Verwöhnprogramm absolut genossen. Allerdings bin ich von soviel „nichtstun“ jetzt auch verdammt müde.

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Ich ziehe mich auf die Liege meiner Terasse zurück und dämmer weg. Bevor ich mich zur goldenen Stunde zu einem Spaziergang am Strand aufmache, gibt’s erstmal noch einen Kaffee. Ich kenne mich ja, ich könnte ja über Stunden am Meer entlang laufen, aber dazu muss ich erstmal aus meinem relaxten Dämmerschlaf erwachen.

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Der Spaziergang tut dann auch richtig gut. Wieder den Sand und das Wasser unter den Füßen spüren, den Wind und die salzige Luft auf der Haut spüren und das warme Licht der Sonne genießen. Gerade wenn man aus dem europäischen Winter kommt und über Monate nur Grau in Grau gesehen hat, ist das der perfekte Seelenschmeichler.

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Zum Sundowner finde ich mich wieder unter den Liegen am Meer ein, habe wieder einen leckeren Cocktail in der Hand und genieße es einfach nur hier zu sein. Am Abend lockt das á-la-cart-Restaurant mit allerlei Leckereien und ich finde es auch angenehm, hier einfach ohne Reservierung vorbei schauen zu können. In vielen Hotelanlagen geht das nur nach Terminvereinbarung. Aber Verbindlichkeiten sind das, was ich gerade am wenigsten brauche. Im Urlaub möchte ich mich treiben lassen ohne auf die Uhr schauen zu müssen.

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Nach dem Abendessen suche ich mir eine Platz im Foyer, lausche der Livemusik und schaue den Tänzern zu bevor es mich dann doch wieder hinter die Kamera lockt. Die nächtliche Kulisse der Anlage ist einfach zu verlockend für eine Fotografin und so sichere ich mir ein paar Nachtschnappschüsse. Nach getaner „Arbeit“ zieht es mich noch mal raus ans Meer zum Sternegucken und meinem krönenden Abschluss eines perfekten Tages.

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Mein Fazit nach 2 Tagen im Viva Wyndham

Für mich ist das Resort die perfekte Location für eine entspannte Auszeit – egal ob zu Zweit oder auch als Alleinreisende. Wer Erholung unter Palmen sucht, der wird hier sein Paradies finden. Es warten Ruhe, Entspannung und Genuss zum Festpreis sowie das ganze Jahr durchweg Sonnenschein. Ich habe meinen Aufenthalt sehr genossen und kann das Resort uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Info:

Ich würde vom Hotel für eine Nacht eingeladen, dies beeinflußt aber nicht meine objektive Beurteilung der Anlage. Wer gerne mehr sehen will, um einen noch besseren Eindruck zu bekommen, der schaut sich gerne dazu mein Flickr-Album an. Im LINK gehts zu hunderten weiteren Impressionen dieser großartigen Anlage.

Bist du bei Pinterst?

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Was macht mich zur perfekten Walflüsterin?

Ich habe die Abstimmung zur Walflüsterin 2018 gewonnen. Das war kein leichter Weg. Um die Jury zu überzeugen, warum genau ich die Richtige für den Job bin, mußte ich ein paar Fragen beantworten und ein Video drehen. Alles was das Tourism Board von mir wissen wollte und mein Motivations-Video findest du hier!

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Warum bist Du der perfekte Walflüsterer?

Für viele Menschen ist es ein absoluter Lebenstraum 1x in ihrem Leben Wale gesehen zu haben. Ich hatte dieses Glück schon und möchte jetzt dazu beitragen, dass auch zukünftige Generationen noch diesem einzigartigen Spektakel beiwohnen können.

Doch es steht nicht gut um unsere Meere & die Gesundheit seiner Bewohner und mich geht die Welt und ihre Lebewesen etwas an. Ich habe durch meine Reisen verstanden, dass wir irgendwo alle miteinander verbunden sind. Egal ob Pflanze, Tier oder Mensch – wir leben in Symbiose. Wir können nicht rücksichtslos den Planeten ausbeuten und denken, dass dies für uns keine Folgen hat.

Wir können nicht die Meere mit Plastik vermüllen und so tun als beträfe uns das nicht. Ich habe von Karibik bis Helgoland mitbekommen, wie sehr es die Tiere und damit auch uns betrifft. Es war abscheulich zu sehen, wie sehr die Meeresbewohner darunter leiden.

Ich hatte das große Glück, Walen in ihrem natürlichen Lebensraum schon begegnen zu dürfen und hoffe, dass auch Generationen nach mir, diese einzigartigen Tiere noch so erleben können, wie ich damals. Die Verschmutzung der Meere, die Schifffahrt aber auch der rücksichtsloser Tourismus drängen die Tiere immer mehr zurück. Ich würde gerne meinen Teil dazu beitragen, dass sich das ändert. Mein Motto ist schon länger dieses:

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Ich möchte Menschen begeistern, selbst in die Dominikanische Republik zu reisen, Wale zu erleben und dann genauso zu empfinden wie ich. Ich möchte für diese Tiere sensibilisieren, weil sie einzigartige, wunderbare Wesen sind, die unseren Schutz verdient haben. Ich möchte zeigen, dass ihr Lebensraum besonders ist und jeder allein schon mit seinen Einkäufen einen Beitrag zum Schutz der Meere leisten kann.

Und ganz persönlich möchte ich mehr über diese Tiere lernen und verstehen, um dann auch aktiv etwas für sie und ihren Lebensaum beitragen zu können.

Aber ich möchte auch die Dominikanische Republik für Reisende interessanter und in einem anderen Licht erscheinen lassen. Einfach, weil ich etwas zurück geben möchte. 2005 hat mich dieses Land auf eine einzigartige Weise geprägt und das habe ich nicht vergessen. Ich möchte der Community zeigen, wieviel Lebensfreude in den Menschen dort ist und warum sich eine Reise lohnt. Ganz besonders für die Leute, die sich diesen Lebenstraum erfüllen möchten, aber auch für die, die sich durch mich für die Dominikanische Republik interessieren.

Warum interessierst Du Dich für Wale? Welche Erfahrungen hast Du schon mit ihnen gemacht?

Wenn ich die Augen schließe und an meine ersten Begegnungen mit Walen in Südafrika zurück denke, dann bekomme ich Gänsehaut.

2010

Das allererste Mal und ganz aus der Ferne war das vom Bett unseres Gästehauses an der False Bay. Eigentlich hatte ich nur eine Nasenspitze und die Fontäne gesehen. Trotzdem war ich so fürchterlich aufgeregt, dass ich mich wirklich allen meinen Freunden mitteilen mußte und auch meine Reisebegleitung wurde vor lauter Aufregung aus dem Tiefschlaf gerissen. „Schau, da sind Wale!“ „Ich sehe nichts!“„Ja, guck doch richtig, da ganz hinten, dass müssen doch Wale sein.“ Mein Kumpel erkannte nichts, denn die Tiere waren echt weit draußen. Also zählt dieses Erlebnis nur so halb…

2012

So richtig gesehen und beobachtet habe ich sie dann vor Gansbaai auf einer Walewatchingtour die von Biologen begleitet wurde. Ganz aufgeregt waren sie, als die ersten Vögel über dem Meer ankündigten, dass sich da gerade etwas Großes abspielt. Und so war es dann auch. Wir fanden uns wieder in tausenden von Delfinen und mittendrin tauchten auch immer wieder majestätische Wale auf. Ein Spektakel was mich umgehauen hat….

Zu der Zeit lebte ich in Südafrika und bin Walen und Delfinen dann natürlich noch häufiger begegnet. Beim Kajaken, beim Joggen am Meer und einmal sogar beim Fliegen. Ein guter Freund hat ein Flugzeug und hatte mich mitgenommen. In der Bucht vor Kapstadt haben wir dann aus der Maschine heraus eine Walmutter mit Albino-Baby gesichtet. Auch so ein „Once in a lifetime“ Erlebnis von dem ich noch heute schwärme und um das mich sicherlich, der ein oder andere Meeresbiologe beneidet.

Hast Du schon einmal in einem Naturschutzprojekt mitgearbeitet? Wenn ja, in welchem?

Ich habe in noch keinem Naturschutzprojekt mitgearbeitet. Dafür habe ich mich bei Make-a-wish für Kinder engagiert (Siehe LINK) und schreibe auch auf meinem Blog über soziale Projekte oder ethik-konformes Reisen.

Warum interessierst Du Dich für die Dominikanische Republik? Warst Du schon mal dort?

Ja, ich war in der Tat schon einmal in der Dominikanischen Republik. Im Jahr 2005 war führte mich meine allererste Fernreise dahin und ich war damals noch eine sehr naive Urlauberin. Die keine Armenvirtel kannte und auch nicht wußte, wie man sich wo richtig verhält. Vieles hat sich geändert seit damals, aber dieses Land und seine Menschen waren auch der Auslöser für meine Veränderung. Dort zu erleben, dass Lebensfreude nichts mit Wohlstand zu tun hat, war eine wichtige Lektion für mich, für die ich bis heute dankbar bin. Sehr gerne würde ich auch an diese Orte zurückkehren und schauen, was sich seither verändert hat. Übrigens entstand auch mein allererster Blogartikel in der Dominikanischen Republik, aber ich weiß gar nicht genau, ob es so gut ist, wenn ihr den lest, weil er wirklich aus der Perspektive einer unerfahrenen, jungen Frau entstanden ist. (Siehe Link)

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Welche Erfahrungen hast Du schon mit Social-Media Reporting und Blogging gemacht (hier gerne Beispiele einfügen)?

Ich habe als Corporate-Bloggerin für South African Tourism angefangen zu schreiben, als ich von 2011-2013 in Südafrika lebte. Ein paar der Beiträge sind noch online zu finden (Siehe Link)

Inzwischen habe ich meine eigene Website aufgebaut und blogge unter dem Namen „Couchabenteurer“. Man findet mich auf allen wichtigen Social Media Plattformen von FB, Twitter, Pinterest bis YouTube. (www.couchabenteurer.de)

Außerdem habe ich im letzten Jahr meinen Abschluss als Social Media Managerin gemacht, kann 20ig Jahre Marketing und Grafikerfahrung nachweisen und bin eine passionierte Hobbyfotografin (siehe Instagram oder Flickr).

Ich denke ich kann von mir sagen, dass ich eine passionierte, sowie routinierte Social Media “Tante“, Bloggerin und neuerdings auch Vloggerin bin.

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Welche Sprachen sprichst Du? Kannst Du Englisch und Spanisch? Wenn ja, wie gut?

Durch meinen Auslandsaufenthalt in Südafrika spreche ich fließend Englisch.

Spanisch habe ich immer mal wieder gelernt, aber nie richtig. Ich bin 6 Wochen alleine durch Paraguay, Uruguay & Argentinien gereist und mit meinem Hörveständnis und ein paar einfachen Sätzen immer gut zurecht gekommen. Außerdem war ich noch weitere 8 Wochen in Chile, Peru und Bolivien mit meinem damaligen Partner unterwegs. Auch dort hat uns Spanisch begleitet.

Ich würde sagen, dass ich zumindest in Unterhaltungen mitbekomme, worum es geht. Nur beim Sprechen bin ich dann doch sehr gehemmt. ABER ich habe mich gerade letztens für einen Sprachkurs bei „Jicki“ angemeldet und möchte mein Wissen wieder auffrischen und ausbauen. Ich mag Spanisch einfach und liebe das lockere „¡hola!”

Ich bin davon überzeugt, dass ich sehr schnell wieder ein Gespür für die Sprache entwickle, wenn ich vor Ort bin. Einfach weil es mir Freude bereitet zu kommunizieren.

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Bei aller Motivation als Frage und Antwortbogen, ein persönliches Statement vermittelt einen viel besseren Eindruck. Deshalb gab es zu meiner schriftlichen Bewerbung auch noch ein Video:

So sah meine Bewerbung aus! Ich hoffe ich konnte dich gleich mit überzeugen. Bist du vielleicht neugierig geworden, wie der ganze Prozess aussieht, um Walflüsterer zu werden? Dann lies gerne mal hier weiter:

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Die naive Reise eines Couch Potato – Oder wie bei mir alles begann!

„Jeder fängt mal an.“ so kann man diesen Text hier hervorragend begründen. Aber er war der Grundstein zu meinem jetzigen Weg. Meine erste Fernreise, mein erster Langstreckenflug und das erste Mal auch alleine unterwegs. Meine Eindrücke habe ich damals als Reisebericht festgehalten. Wenn ich diesen Text heute lese, dann sitze ich kopfschüttelnd und lächelnd da.

Aber ich finde der Text zeigt sehr gut wie es ist, wenn man sich das erste Mal auf eine richtig große Reise begiebt. Wie es ist, wenn man das erste Mal auf Armut trifft, aus seiner heilen Welt ausbricht und ein Land ganz anders entdeckt, als mit der All Inclusive Brille. Denn obwohl ich in einem der damals üblichen Touristenbunker untergebracht war, ein richtiger Pauschalurlauber war ich wohl nie. Wer also Lust hat, eine heitere Zeitreise zu meinem ersten „Blogeintrag“ zu machen, der ist hier genau richtig. Auch wenn ich mich damit ziemlich „nackig“ mache und mir einige Passagen inzwischen richtig peinlich sind – im Archiv versauern sollte er nicht!image-2015-11-26(18)

Flashback ins Jahr 2005 und zu einer All-Inclusive Reise in die Dominikanische Republik

Letztes Jahr im Herbst als es anfing in Deutschland so richtig trist, regnerisch und ungemütlich zu werden, beschloß ich, dem Ganzen zu entfliehen und in der Sonne Urlaub zu machen. Nur ist als junger Mensch der Geldbeutel nicht gerade prall voll und ich suchte eine günstigste Möglichkeit, raus zu kommen. Und was ist im November/ Dezember so richtig passend? Wo scheint so richtig schön die Sonne bei mindestens 27°C? Und wo ist im besten Fall schon alles „All Inclusiv“?image-2015-11-26(12)

Ganz klar in der Dominikanischen Republik!

Und weil ich 3 Wochen Urlaub hatte und die dritte Woche gerade mal nen Hunni mehr kostete als 2 Wochen flog ich also für 3 Wochen der Sonne entgegen. Schicke Clubanlage, vier Sterne und All Inclusive zu einem traumhaften Preis! Da es mein erster großer Urlaub war und ich auch als kleine, hellhäutige, blonde Frau alleine unterwegs war, wollte ich wenigstens wissen, was auf mich zukommt. Dank Internet ist man heute ja schnell und umfassend informiert. DomRepDa waren die Aussichten dann nicht mehr ganz so rosig. Am Besten die Anlage nicht verlassen, Sicherheitsdienst mir Maschinengewehren, nur geführte Touren über die Reiseleitung buchen, für allein reisende Frauen nicht sicher…. und und und. Na Prima. Ich bin bestimmt kein Typ der 3 Wochen in einer Anlage hockt, sich bruzeln läßt und den Bauch vollschlägt.image-2015-11-26(24)Etwas eingeschüchtert kam ich dann in meiner Anlage an. Das mit dem bewaffneten Sicherheitsdienst am Ausgang der Anlage stimmte schon mal. Und was man so von deutschen Touris hörte, wäre es besser wenn ich nicht alleine „rausgehe“. Am ersten Tag war das dann auch ok, aber dann will man doch was sehen! Also war ich mutig und ließ die Heile-Welt-Anlage hinter mir und machte mich auf, meinen Urlaubsort „Sosua“ zu erkunden. Und gleichzeitig war ich auf der Suche nach einem Tourenveranstalter vor Ort (die sind preiswerter & es kommt den Locals zu Gute).image-2015-11-26(13)Adresse hatte ich, sollte also kein Problem sein. War es dann aber. Nach 2 h kannte ich fast jede Straße, die Sonne brannte erbarmungslos und die Füße schmerzten. Entnervt fragte ich bei einem dominikanischen Motogonzo-Fahrer nach dem Weg. Das sind quasi Taxifahrer auf Mopeds. Uns Touries riet man aus sicherheitstechnischen Gründen dringend davon ab bei „denen“ mitzufahren. Zwar billig, aber viel zu gefährlich!image-2015-11-26(15)Der Typ war jedenfalls sehr hilfsbereit, kannte den Tourenveranstalter und bot sich an mich zu fahren. Klapprig sah seine Mühle ja schon aus, aber ich war es Leid zu laufen und er versprach ganz, ganz vorsichtig zu fahren. Also ließ ich mich drauf ein! Er fuhr dann auch wirklich sicher und gut. Wir suchten und suchten, bis uns jmd. sagte, der Veranstalter sei in den Nachbarort „Cabarete“ umgezogen. Nun gut, im Urlaubsort rumzufahren, wo man jederzeit absteigen kann ist das Eine. Aber als kleine, hellhäutige, blonde Frau mit nem wilfremden Mann in einem gefährlichen Land auf einem rostigen Moped in der als Gegend rumzufahren, war dann doch was Anderes.image-2015-11-26(7)Mir schien er nett zu sein und so machten wir uns auf nach Cabarete! Es waren ein paar Kilometer über eine löchrige Landstaße auf der jeder fuhr, wie gerade Platz war. Mir standen förmlich die Haare zu Berge. Zu Hause auf der B3 regte ich mich schon auf, wenn ein Auto mich und meinen Roller bei durchgezogener Fahrbahnlinie überholte, aber was dort abging! Naja, Augen zu und durch.image-2015-11-26(8)In Caberete angekommen fanden wir natürlich keinen Tourenveranstalter, aber mein Fahrer bot sich an mir noch den Ort zu zeigen. Ein wirklich hipper Ort. In der Karibik bekannt als Surf und Kite Paradies. Knackige Jungs mit Boards unterm Arm, coole Strandbars und jede Menge Geschäfte zum Shoppen.Wir spazierten so ne Stunde rum. Mein Fahrer fragte, ob ich heim wolle oder ich Interesse hätte mir eine Lagune anzusehen.image-2015-11-26(5)Lagune? KLAR, will ich das sehen! Klingt nach Leonardo DiCaprio:) Es sollte dann auch gar nicht weit weg sein. Also wieder rauf aufs Moped und ab gings. Wieder auf die Hauptstraße, durch Schlaglöcher und dann von der Hauptstraße runter in einen kleinen Ort mit kleinen Hütten, armen Leuten und auf einen Sandweg direkt in den Mangrovenwald. Shit. So hatte ich mir das jetzt nicht vorgestellt. Ich dachte das wäre ein touristisches Ziel mit Straßen, Cafés und ein paar Menschen. Wo würde der Typ mich hinbringen? Wahrscheinlich würde er mich berauben, mich umbringen und dann im Wald verscharren.image-2015-11-26(42)Nie würde Jemand erfahren was mit mir passiert ist! Ich malte mir die schlimmsten Sachen aus, während unsere Fahrt immer weiter in unwegsames Gelände führte. Doch dann kamen wir an der Lagune an und tätsächlich gab es hier Menschen! Ich war so gut wie gerettet! Natürlich hatte ich völlig zu Unrecht Panik geschoben. Der Typ zeigte mir einen richtig schönen Flecken Erde und es war einfach genial dort! Und weils mir so gut gefallen hat, fragt er, ob ich noch mehr sehen wöllte.image-2015-11-26(16)KLAR, will ich! Wenn er mich hier nicht umgebracht hat, dann wird’s schon glatt gehen! Wir bogen ab und fuhren direkt durch das Armenvirtel. Eine Blechhütte an der Anderen. Da ich sowas noch nie gesehen hatte, versetzte mir das schon einen kleinen Schock. Wir fuhren weiter bis zu einen Fluß. Am Ende einer Brücke hielt er. Hier war ein Holzverschlag unter dem 3 Männer saßen, Bierchen tranken, Radio hörten und Domino spielten. Er drückte mir ein Bier in die Hand, wies mir einen Platz zu und ging! Er wollte kurz nach Hause, um sich umzuziehen.image-2015-11-26(17)Ich sollte warten und mit den Jungs Domino spielen! Äh HALLO! Die sprechen kein Englisch und ich kein Spanisch und außerdem kann man mich doch nicht einfach alleine lassen! Und das noch irgendwo in den „Slums“. Er tat es. Also stoßten die Jungs und ich an und wir spielten Domino, irgendwo in der Pampa der Dominikanischen Republik. Eine kleine, hellhäutige, blonde Touristin und 3 Dominikaner! 4 wildfremde Menschen. Wir spielten eine längere Zeit und es machte riesig Spaß. Ich stellte fest, dass man sich auch ohne Worte gut verstehen kann! Egal welcher Kulturkreis, welche Sprachbarriere oder was sonst noch dazwischen liegt.image-2015-11-26(22)Mein Fahrer tauchte auch wieder auf. Wir schnappten uns das Bier und gingen am Fluß spazieren. Wieder unwegsames Gelände und ich völlig unpassend gekleidet. Weiße Hose, weiße Schuhe und pampige Wege. Egal, inzwischen machte ich alles mit! Wir hockten uns auf einen alten Baumstamm am Fluß und quatschten so gut es ging. Wir waren auch nicht lange alleine. Ein paar Kinder aus dem Dorf kamen zum baden an den Fluß. Die zogen ihr Shirt aus, spangen in den Fluß und planschten wild umher. Und hey, wo gibt’s das in Deutschland noch, dass Kinder ohne Luftmatratze, Taucherbrille, Schnorchel oder sonsigen Kram so unbekümmert spielen? Und dann noch in nem Fluß? Ich fand es klasse! Sie hatten auch keinen Berührungsängste und wir haben uns gleich angefreundet.image-2015-11-26(35)Nach dem Erlebnis brachte mein Fahrer mich dann wieder wohlbehalten zu meinr Tourianlage zurück. Da wurde mir dann erst so richtig klar, wie arm man doch als Tourist ist. Man mag zwar in der Anlage allen Komfort haben, aber eine solche ehrliche und hinreißende Lebensfreude, wie an diesem Nachmittag hatte ich lange nicht gesehen!image-2015-11-26(20)Die Menschen in der DomRep sind vielleicht arm an Mitteln, aber reich an Leben!image-2015-11-26(37)Natürlich hielten mich alle in der Anlage für völlig übergeschnappt, als ich beim Essen von meinem Tag berichtet. Wieder etwas eingeschüchtert buchte ich also danach eine geführte Tour. Es sollte mit einem Jeep zu einem Fluß gehen, von wo aus man zu Fuß zu Wasserfällen laufen konnte. Bei den Wasserfällen bestand die Möglichkeit zu baden. Im Anschluß war Mittagessen bei „Einheimischen“ geplant. Dann sollte es noch zu ner Tabakfarm gehen und man wollte uns einen Hahnenkampf zeigen. Wasserfälle klang schon mal wildromantisch, also war ich dabei. Am Fluß angekommen, statte man uns mit Helm und Schwimmweste aus. Fürs Baden? Na gut, wenn sie meinen. Wir liefen eine halbe Stunde querfeld ein durch den Wald und durch zahlreiche steinige Bäche.image-2015-11-26(26)Dann kamen wir an den Wasserfällen an. Nun stellte sich heraus, dass das mehr eine Canyoningtour war, als beschauliches Planschen unter Wasserfällen. Supi. Ich hatte mir fest vorgenommen sowas nur in Österreich zu machen, wo sie Hubschrauber und gescheite Krankenhäuser hatten. Aber doch nicht hier? Dritteweltland, mitten im unwegsamen Wald und keine Hubschrauberlandemöglichkeit. Aber was solls. Bezahlt war die Tour, also nicht rumzicken Mädchen! Augen zu und durch.image-2015-11-26(25)Hab ich schon erwähnt, dass es vorher 4 Tage durchweg wie aus Kübeln geregnet hat? Sollte ich an dieser Stelle mal erwähnen. Es war also richtig viel Wasser unterwegs in diesem „Bachlauf“. Wir kletterten die sich aneinander reihenden Wasserfälle rauf. Nicht so mit Leitern. Nein, nein. Ein Strick an einem dürren Baum war die einzigste Hilfe, meterhohe Felswände zu erklimmen. Es war rutschig und es war verdammt viel eisig kaltes Wasser unterwegs. Das Wasserstrom war so stark, das selbst unser Guide Probleme hatte dagegen anzukämpfen. Man wurde mitgerissen, mit aller Wucht gegen Felswände geschleudert oder sogar unter Wasser gesogen. Witzig fand das von unserer Gruppe dann keiner mehr. Besonders nicht, als es die ersten Verletzungen gab. Nach 7 Wasserfällen brach unser Guide ab und wir kehrten um. Was nicht besonders viel mehr Spaß machte, denn wir mußten den gleichen Weg zurück.image-2015-11-26(38)Da ich nicht gerade ein Actionheld bin und auf Sicherheit wert lege, könnt ihr euch vorstellen wie´s mir gefallen hat! Ich bin fast ertrunken! Ohne rettende Schwimmweste wäre ich das bestimmt! Ohne Blessuren blieb auch für mich die Tour nicht. Ich hatte Felswandkontakt! Und ratet wer stärker war! Mein ganzer Körper schien geprellt, war blau und grün und mein Ellenbogen blutete. Genau das was man im Urlaub will. Die ganze Gruppe war ziemlich angenervt als wir wieder am Jeep ankamen. Für mich und meinen Ellenbogen gabs Rum. Das Wundermittel der Dominikaner. Erst einen kräfigen Schuß über die Wunde und vor lauter Schmerzen einen kräftigen Schluck für mich! Ich hatte genug von dem Tag, das kann ich euch sagen! Den Rest der Tour schenkte ich mir. Essen kann ich in der Anlage, rauchen tue ich eh nicht und Hahnenkämpfe sind scheiße.image-2015-11-26(23)Zurück in der Hotelanlage angkommen ließ ich mich dann von einem Bekannten zum Bananenbootfahren überreden. Ich hatte das noch nie gemacht und es sah immer so gemütlich, lustig und einfach aus. Das war natürlich nur Einbildung! Ich sags Euch, macht nie einen Banananbootfahrt nach einen Canyoningtour! Ich hatte keinerlei Kraft mehr im Körper. Das eiskalte Wasser, die anstrengende Kletterei hatten mir jedliche Power genommen. Allein auf das gelbe Ding drauf zu kommen ist Horror! Im tiefen Wasser kann man ja nicht eben mal draufhüpfen! Also zerrten man mich mehr oder weniger auf die Banane. Und ich dachte, hey, wenn ich nachher auf offenem Meer hier runter falle komme ich nie mehr drauf!image-2015-11-26(6)Zurück schwimmen ist auch nicht drin, ich habe ja keine Kraft mehr! Also hieß es festhalten und unter gar keinen Umständen loslassen! Ich klammerte mich also an das Seil der Banane und würde dieses erst wieder loslassen, wenn wir zurück sind. Was mir auch nicht so ganz bewußt war, ist die Tatsache, dass Bananenbootfahren um so schwieriger ist, wenn man rur zu zweit damit fährt. Im Gegenteil, ich ging davon aus, es wäre leichter. Pustekuchen. image-2015-11-26(43)Der Typ vorne dran in seinem Speedboot raste mit uns durch die Bucht von Sosua. Wir sprangen über riesige Wellen, es warf uns nach rechs und nach links. Unsere Beine hingen schon über unseren Köpfen und ich klammerte immer noch an dem Seil! Nein, abwerfen würde der mich nicht! Ich bin ein lausiger Schwimmer, ich habe keine Kraft und auf die Banane komme ich nicht noch ein Mal. Ich schrie ihm zu: Slowy! Go back! Please go back! Doch er wollte mich nicht hören und gab noch mal für extra Gas!image-2015-11-26(4)Leute, an dem Tag sah ich mein Leben das zweite Mal an mir vorbeirauschen! Ich schwörs! Endlich in Strandnähe angekommen, ließ ich mich von der Banane rutschen und von den Wellen an den Strand spülen. Dort blieb ich dann erstmal liegen. Völlig entkräftet, aber überglücklich den Bananenbootman besiegt zu haben und nicht abgeworfen worden zu sein! Den Rest des Tages verbrachte ich wie alle anderen Pauschaltouristen: Essend und schlafend am Strand!image-2015-11-26(11)Nach ein paar beschaulicheren Tagen mit Sonne, Meer, Strand und Cocktails machte ich mich abermals auf das Land zu entdecken. Während des Urlaubs hatte ich schon einige Ausfüge in die Umgebung gemacht. Kannte die Geflogenheiten, wußte worauf ich zu achten hatte und war Profi im GuaGua fahren. GuaGuas sind die einheimsichen Busse. Kleine fahrende Rostlauben mit 4 Sitzreihen und Platz für ca. 12 Personen. Das nehmen die aber dort aber nicht so genau. Ich bin mal auf insgesamt 24 Mitfahrer gekommen. Wobei 4 Personen außen hingen.image-2015-11-26(9)Ich wollte nach Puerto Plata einer großen Stadt im Norden der DomRep. Von dort aus mit der Seilbahn auf den Hausberg „Isabell de Torres“. Natürlich hatte ich keinen Plan, wo die Talstation war. Ich kritzelte den Namen des Berges auf den Zettel. Der GuaGua-Fahrer kannte sich aus und bot sich an, mich für ein paar extra Dollar dort hin zu fahren. Aber gerne doch! Er verließ also seine normale Busroute und fuhr mit mich hin. Ich drückte ihm die Scheine entgegen und er war schneller verschwunden als mir es mir Recht war!
image-2015-11-26(29)An der Station der Seilbahn waren nur einheimische Männer. Und ihr wißt ja: Ich bin eine kleine, hellhäutige, blonde Frau mit zugegebenermaßen üppiger Oberweite. Für jeden Dominikaner also eine Augenweide! Ich fühlte ich also auf Anhieb wohl dort! (Urrrg nein! Ich hatte eine Scheißangst) Einer der etwas jüngeren Männer kam gleich auf mich zu und erklärte mir, dass die Seilbahn gerade repariert wird. Prima. Der GuaGua-Fahrer war natürlich schon weg und ich alleine weit auserhalb von PuertoPlata. image-2015-11-26(28)Man beäugte mich weiterhin sehr aufmerksam. Der junge Typ bot sich an, mir den Weg auf den Berg zu zeigen und schwärmte gleich für die tolle Sicht von da oben. Zumindest verstand ich das so, besonders viel Englisch konnte er nämlich nicht. Aber immerhin schien er mir Vertrauensvoll. Also willigte ich ein. Ohne zu Wissen, worauf ich mich da einließ. (DA rauf gings in Schläppchen!)image-2015-11-26(32)Der Weg war nämlich kein Weg! Mehr ein matschiger Trampfelpfad quer durch den Wald, über den Bach vorbei an 20cm langen, daumendicken schwarzen, ekligen Tausendfüßlern. Und das kerzengerade, steil den Berg hoch! Hab ich schon erwähnt, dass ich wieder mal völlig falsch gedressed war? Ich lief da im rosa Touri-Outfit, mit Birkenstock –Schläppchen und weißer Handtasche durch den „Dschungel“. Natürlich hatte ich auch die Fotoausrüstung dabei! Digitale Spiegelreflexkamera, Objektive und Zubehör im Wert von mind. 1000 EUR. Jetzt fragt Ihr euch sicher, warum ich das auf so´ne r Tour mitschleppe?image-2015-11-26(27)Ja, konnte ich das denn wissen? Ich dachte ich fahre gemütlich Seilbahn und mache auf dem Berg ein paar hübsche Fotos! Gut meine Freunde hätten behauptet, dass so ne Tour mal wieder zu mir paßt: Alleine mit einem unbekannten Mann durch den Wald und mal wieder hoffnungslos naiv! Gott weiß, Sie haben Recht. Zurück konnte ich jetzt trotzdem nicht mehr. Auf halber Bergstrecke mußte wir dann trotdem einsehen, dass man mit Sandalen keinen Berg rauf kommt.image-2015-11-26(30)Ha, ha. Runter nämlich auch nicht! Den gleich Weg konnte wir unmöglich zurück nehmen, ich hätte mir sämtliche Hacksen gebrochen. Also nen anderen Weg. Der führt dann aber wirlich über Stock und Stein! Ja sogar über einen Zaun mit Maschendraht mußte ich klettern! Mein „Guide“ lachte nur und sagte, das wäre die „dominikanische Art„! Aha. Aber nicht die Art wie ich zu wandern pflege. Wir rutschten also gemeinsam den Berg wieder runter. Inzwischen war ich bis zum Arsch mit Pampe befleckt, meine Sandalen waren als solche nicht mehr zu erkennen, aber ich war glücklich ohne Blessuren davon gekommen zu sein.image-2015-11-26(36)Mal abgesehen davon, dass ich mal wieder mit einem Wildfremden alleine im Wald war! Wir sind in den Slums von Puerto Plata rausgekommen. Er verabschiedete sich von mir und erklärte mir den Weg zurück in die Stadt. Sicherlich könnte ihr euch vorstellen, was das für ein herziges Bild war. image-2015-11-26(33)Kleine, hellhäutige, blonde Frau (ich wiederhole mich, weil es echt unüblich war) umringt von Einheimischen, für die ich wohl aussah wie E.T. Und von den materiellen Werten, ich mit mir rumschleppte, hätte sich dort einer ein schönes Leben machen können. Aber es gab trotzdem keinen Grund ängstlich zu sein. Die Leute waren nur neugierig!image-2015-11-26(34)Und ein Lächeln bricht so manches Eis, das könnt ihr mir glauben! Man lud mich ein, mir die Häuser anzusehen, zeigte mir die Kinder und ließ sich fotografieren. Darüber freuten die Menschen sich so sehr. Weil man sie als Menschen wahr nahm und sie es wert waren fotografiert zu werden. Es war ergreifend. Mehr noch! Eine bettelarme, alte Frau saß auf der Straße und aß aus einem Blechnapf ihren Reis mit Bohnen und bat mir, einen wohlgenährten Europäerin, von ihrem Essen an! Ich war tiefbewegt.image-2015-11-26(14)Ich kann nur jedem hier empfehlen, egal wie arm ein Land ist, seht euch auch diesen Teil an. Verschließt nicht die Augen, geht auf die Menschen zu! Ihr werdet so viel mehr mitmehem als es ein Durchschnittstouri dies tut.

#infoIch möchte noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Bericht aus dem Jahr 2005 ist. Zu einer Zeit, als die „DomRep“ noch ein Billigreiseland war und mit All Inclusive Angeboten lockte. Zu einer Zeit als ich noch nichts gesehen hatte von der Welt, ein ausgesprochenes Couch Potato und reichlich unerfahren war! Das betraf übrigens auch die Handhabe meiner ersten Spiegelreflexkamera, wie man recht anschaulich sieht. Verzeiht!

Wie die neue Dominikanische Republik sich darstellt, lest ihr im LINK.

Einen Lieben Dank an dieser Stelle auch an meine ehemalige Kollegin Steffi von Printus, der ich diesen Beitrag überhaupt zu verdanken habe. Sie war es die mir damals riet, meine Erlebnisse aufzuschreiben und festzuhalten. Heute bin ich sehr froh diese Erinnerung noch zu haben, denn die Erinnerung verblasst so langsam.

Jetzt meine Frage an euch!

Wohin ging eure erste Reise? Hat es vielleicht auch euer ganzes Leben beeinflußt? Ich freue mich immer über Feedback und Rückmeldung im Kommentarfeld!

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