Südafrika – Sicherheit ist das A & O

So sehr ich Südafrika liebe, ich weiß dass das Land sehr große Probleme hat und man das neben all der Schönheit dieser Region nicht außer Acht lassen darf. Vergewaltigungen, bewaffnete Überfälle, Diebstähle & Einbrüche gehören zum Alltag der Südafrikaner. Siehe hierzu die Kriminalstatistik im LINK.

Auf meiner ersten Reise nach Kapstadt und in die Weinregion hatte ich mich in das Land verliebt und habe von alledem nichts mitbekommen. Wie viele Touristen reiste ich in einer Gruppe und war Dank der Fürsorge der Veranstalter rund um die Uhr gut behütet. Anders sieht es aus, wenn man selbst in Südafrika unterwegs ist. Sei es im Mietwagen, auf einem Road Trip oder als Backpacker mit dem Bus.image-2015-09-03(6)Jeder kennt die bewegte Geschichte des Landes und die Armut Afrikas. Dass sich für viele Menschen seit dem Ende der Apartheid nicht viel geändert hat, sieht man direkt, wenn man in Kapstadt am Flughafen landet. Townships gehören zum Stadtbild ebenso dazu, wie der Tafelberg und die luxuriöse Waterfront-Shoppingmeile. Die Stadt hat 4 Millionen Einwohner, davon leben 3 Millionen in den Elendsvierteln.

Geblendet vom noblen Clifton oder Camps Bay kann man diese Realität schnell ausblenden und vergessen welche eklatante Schneise es zwischen Arm und Reich in Südafrika gibt. Ich halte das für den größten Fehler sich blenden zu lassen, wenn man das Land sicher bereisen will und ich erkläre dir auch warum.Camps BayMir ging es ebenso, dass ich alles „total“ toll fand bis ich in dem Land gelebt habe und mit der harten Realität konfrontiert wurde. All zu gerne würde ich auch jetzt nur die schönen Seiten sehen, aber um dieses Land sicher zu bereisen, muss man sich wirklich an Regeln halten, sonst kann es in der Tat lebensgefährlich werden.

Leider ist für viele Südafrikaner blankes Überleben der Alltag und auch ein Menschenleben nicht viel wert, wenn es um die Beschaffung von Geld geht. Wir Europäer reisen mit unserem Goldschmuck, unserer Markenkleidung sowie teuren technischen Geräten und vergessen völlig, dass wir uns aber genau damit zum Ziel machen und uns in Gefahr bringen.

Das Durchschnittseinkommen in Südafrika liegt bei 580 Dollar im Monat, da leuchtet es schnell ein, dass ein 800 EUR teures Apfelhandy das Überleben für einen ganzes Monat sichert und damit ein lohnenswertes Ziel ist. Zumal das Durchschnittseinkommen an der Realität der Ärmsten vorbei schrammt und für sie das Einkommen des ganzen Jahres durch ein geklautes Handy abgedeckt wäre.

SlumDeshalb sollte die erste Regel bei Reisen in Südafrika sein:

Zeig deinen Wohlstand nicht! Trage keine teuren Marken zur Schau, lauf nicht mit Smartphone in der Hand durch die Gegend, halte deine Kamera bedeckt. Es ist naiv zu glauben, dass der Wohlstand nicht geneidet wird. Selbst auf der bei Touristen beliebten Flaniermeile „Long Street“ läuft man Gefahr, sein Handy abgenommen zu bekommen. Mit viel Glück vielleicht auch ohne Messer am Hals.

Zweite Regel:

Sei immer und überall wachsam. Etwas was ich so erst lernen musste und im Vergleich zu Europa schon fast einem Verfolgungswahn gleich kommt. Aber nur diese stetige Achtsamkeit hat mich davor beschützt zum Opfer zu werden. Hier wechselt man die Straßenseite, wenn einem hintendran Jemand zu nahe kommt oder an der nächsten Hausecke eine seltsame Person steht. Hier fährt man die nächste Polizeistation an, wenn man das Gefühl hat, dass man verfolgt wird. Hier vermeidet man es bei Dunkelheit rumzulaufen – auch wenn das Restaurant quasi ums Eck ist. Gerade im Nachtleben wenn auch noch Alkohol im Spiel ist, ist man ein leichtes Opfer. Kein Deutscher würde sich ein Taxi nehmen, um ans Ende der Straße in die Bar zu fahren. Hier ist es normal.image-2015-09-03(3)Dritte wichtige Regel:

Vermeide nächtliche Autofahrten/ Aktivitäten. (Taxifahrten zum Restaurant mal ausgenommen) Ja, es ist verlockend noch nach Sundowner am Meer zu sitzen, aber wenn du dafür nachts an Townships vorbei musst, kann der Spaß schnell zu Ende sein. Als Tourist bekommt man in der Regel nicht mit, was alles im Land passiert, wo die Brennpunkte sind und wo wirkliche Gefahren lauern. Ich weiß es, ich habe da gelebt. Und Geschichten von Straßenblockaden, gefakeden Unfällen und Steinewerfern sind bittere Realität. Also vertrau mir wenn ich sage, dass du nicht nachts unterwegs sein solltest.

Bei Unfällen/Pannen, die du beobachtest gilt Folgendes: In sicherem Abstand die Lage checken und die Polizei um Hilfe rufen. NIEMALS vorschnell aussteigen und helfen wollen! Ich würde nie aus dem Auto springen, wenn ich den Unfallhergang nicht selbst beobachtet hätte. So hart es klingt, aber viele Unfälle sind initiiert und Helfer werden nach Stoppen ihres Fahrzeuges zu den eigentlichen Opfern.

Wird dein Fahrzeug gerammt oder deine Reifen beschädigt halte nicht an! Fahr zur Not auf den Felgen zur nächsten Polizeistation oder Tankstelle. Felgen lassen sich ersetzen, dein Leben nicht. Ob du es glaubst oder nicht, selbst auf der hoch frequentiere Autobahn zwischen der Kapstädter Innenstadt und dem Flughafen sind solchen Überfälle keine Ausnahme. Nachts steigst du da nicht aus dem Fahrzeug sondern bringst dich erst in Sicherheit.

Viere Regel:

Bevor du aus dem Haus gehst überprüfe, ob du wirklich alles mitschleppen musst. Brauchst du die Kreditkarte beim Bar-Besuch, brauchst du das Handy am Strand, kann der Pass auch im Hotelsafe bleiben? Frag dich immer, ob all das nötig ist. Tut es vielleicht auch eine handvoll Scheine statt der dicke Geldbeutel? Ein guter Tipp ist auch, zwei Geldbeutel mitzuführen. Wird man überfallen gibt man den einen ab und hat noch einen zweiten für den Notfall.

Fünfte Regel:

Nichts ist so wertvoll wie dein Leben. Wirst du trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Opfer, dann gib alles Geforderte bereitwillig ab. Man kann alles ersetzen, nur dich nicht. Nur Täter die unter Druck geraten, werden zum Äußersten schreiten und dich verletzten oder gar töten. Deshalb bleib ruhig, besonnen und kooperativ.

Sechste Regel:

Sei selbstbewusst! Nichts macht dich mehr zum Opfer als deine Opferhaltung. Meine ersten Wochen in Südafrika bin ich umher geschritten wie ein eingeschüchtertes Mädchen, aber genau das macht einen zur leichten Angriffsfläche. Ich habe dann Selbstverteidigungstraining genommen und dort gelernt, dass ein selbstbewusstes Auftreten schon die meisten Täter abschreckt. Und genau das kann ich auch bestätigen.

Siebte Regel:

Wenn dich Einheimische warnen, dann halt dich dran! Das gilt wohl für alle Reiseländer dieser Welt. Die Locals wissen, was man darf und was leicht zur Gefahr wird, deshalb ist ihre Warnung absolut Ernst zu nehmen. Wenn sie dir sagen, dass man bestimmte Plätze zu meiden hat, dann halt dich dran. Informier dich also bei der Unterkunft, was erlaubt ist und was man besser lässt.

Achte Regel:

Hör auf dein Bauchgefühl. Nicht immer kann man sich vorab über die Lage informieren, kommt dir irgendwas komisch vor, dann hau ab! Wir sind Kopfmenschen und sehen alles rational, aber der Bauch fühlt eine Gefahr oft vor dem Kopf. Also hör auf deine innere Stimme und wann immer dir eine Situation nicht geheuer ist, verlasse sie!

Neunte Regel:

Meide unsichere Gegenden. Seien es Industriegebiete, dunkle Ecken oder scheinbar einsame Gegenden. Oft sind aber auch Townships noch ein Brennpunkt und „Weiße“ nicht gerne gesehen. Ein sicheres Zeichen, dass ein Township vor einem liegt, sind Fußgänger auf der Straße. Wenn möglich weiche auf Hauptstraßen oder andere Wege aus. Ich möchte Townships nicht verteufeln. Ich habe sie selbst besucht. ABER ich weiß auch, dass  man dort oft nicht gerne gesehen ist als Weißer oder als Tourist. Das man in Schießereien verwickelt werden kann und das selbst, wenn man „nur“ im Taxi sitzt. Freunden von mir ist genau das schon passiert und auch ich habe schon einen Stinkefinger bekommen, weil ich aus Versehen in fremdes „Revier“ abgebogen bin. Einfach so, weil ich Jemandem nicht passte. Es wird sich nicht jedes Armutsviertel umfahren lassen, aber so es möglich ist, vermeidet es. Anders sieht es bei organisierten Townshiptouren aus. Hier bringt man meist Geld ins Viertel und ist willkommen.

Eine 100%ige Sicherheit vor der Kriminalität sind sie dennoch nicht.

image-2015-09-03(5)Zehnte Regel:

Halte deine Sachen bei dir. Gerade Männer in Bars legen ihren Geldbeutel und das Handy gerne neben sich und Frauen hängen ihre Handtasche über die Rückenlehne. Ein unachtsamer Moment und die Wertsachen sind Geschichte. Es ist leider so, dass in Südafrika eine „Grab-it-Mentalität“ herrscht und wo eine Gelegenheit besteht, wird man dich auch bestehlen. Deshalb sind deine Sachen am Körper und eine Handtasche in der Bar zwischen den Füßen die sicherere Angelegenheit. Und genauso sieht es auch mit anderen Plätzen aus.

Elfte Regel:

Lass nichts sichtbar im Auto liegen und sei es nur das Ladegerät deines Handys. Was für uns ein Billigartikel sein mag, hat trotzdem einen Wert zumal auch solche Artikel in Südafrika zuweilen das Doppelte kosten. Lass also keinerlei Sachen im Innenraum des Fahrzeugs liegen. Eine eingeschlagene Scheibe wegen Unachtsamkeit kommt dich sonst teurer zu stehen als der Kleinkram der geraubt wurde.image-2015-09-03(4)

Zwölfte Regel:

Keine Bankbesuche in der Dunkelheit und erst Recht nicht an offenen Automaten an der Straße. Diese solltest du wenn möglich generell meiden. Sicherer bist du im kameraüberwachten Bereich einer Bank oder in einer Einkaufsmall.

Dreizehnte Regel:

Kein ungeschützer Sexualverkehr! Südafrika hat auch ein HIV Problem und das über alle sozialen Schichten. So aufregend es klingt mit einer dunklen Schönheit oder einen strammen Burchen aus Afrika Sex gehabt zu haben, denkt an Condome. Meine Freundin ist Ärztin in Kapstadt. Ich hab sie mal gefragt, wie es denn um HIV im Land steht. Sie sagte mir, dass jeder FÜNFTE in ihrer Praxis infiziert ist. Geh also mit Bedacht an die Sache und schütze dich! Die offizielle Statistik findest du im Link.
LoveSicherheit ist wichtig, trotzdem:

Das Lachen der Menschen, die Freundlichkeit und die schönen Plätze lenken sehr schnell davon ab, sich unsicher zu fühlen, aber es kann sich alles von einer auf die nächste Minute zum Alptraum wandeln, wenn man nicht achtsam ist.

Allen Statistiken & Warnungen zum Trotz sollte man trotzdem nach Südafrika reisen und dem Land eine Chance geben. Ich möchte dich in keinem Fall davon abhalten dieses Land zu bereisen, sondern dich einfach nur sensibilisieren sehr achtsam zu sein und dich ausnahmslos an die Regeln zu halten.

Ich habe 1.5 Jahre in Kapstadt gelebt und wurde nie Opfer, weil ich mir im Klaren darüber war und mich geschützt habe. Genau das wünsche ich mir auch für dich. Sei dir einfach bewusst, dass das Land ein Problem hat und du dich eben nicht so frei und unbeschwert bewegen kannst, wie du es vielleicht gewohnt bist. Wenn du Vorsorge triffst, dich an Locals hälst und dich an meine Hinweise erinnerst, dann wirst du ganz sicher eine traumhafte und unvergessene Zeit in Südafrika haben.

Wenn dir jetzt nach den schönen Seiten Südafrikas ist, dann klicke auf den Link.

Solltest du noch immer unsicher sein und Fragen zu speziellen Regionen haben, dann schreib mir. Ich habe da gelebt und habe noch viele gute Freunde in Südafrika.

3 Kommentare
  1. Annika says:

    Nach sieben Jahren in Kapstadt kann ich deinen Tips nur zustimmen, auch wenn man die meisten wirklich überall berücksichtigen sollte. Dem nachts nicht Autofahren kann ich nur bedingt zustimmen. Sicher gibt es auch im Auto einige Gegenden, die man meiden sollte, aber in und um Kapstadt herum habe ich mich auch nachts allein immer sicher gefühlt. Was da ein Größeres Problem ist als Kriminalität ist Alkohol am Steuer.

    Was ich finde, was erwähnt werden soll, ist das Townships nicht nur Elendsviertel sind. Es sind Gemeinden und Gemeinschaften, Nachbarschaften mit einem eigenen Gesicht und die sollte man auch entdecken. Sicher ist es nicht ratsam da nachts alleine rumzulaufen, aber inzwischen gibt es viele tolle Bars und Geschäfte sowie Festivals, die einen Trip wert sind. Bei Townshiptours gilt es wirklich darauf zu achten, dass man das Ganze nicht mit einem Zoo verwechselt sondern wirklich lokale Projekte unterstützt bzw einen Einblick in das Leben der Menschen bekommt. Das geht meistens besser, wenn man die Kamera einfach mal zur Seite legt.

    Und ja, HIV ist ein grosses Problem was ernst genommen werden sollte – egal wo und mit wem man Sex hat. Die Formulierung „So aufregend es klingt mit einer dunklen Schönheit oder einen strammen Burchen aus Afrika Sex gehabt zu haben“ klingt fuer mich schon fast rassistisch und trieft nach Vorurteilen. Auch Weisse haben HIV.

    Antworten
    • Marlene says:

      Hallo Annika,

      vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich zu antworten.

      Erstmal zum Thema Sicherheit: Jeder macht natürlich so seine Erfahrungen und du hast völlig Recht, dass das überall auf der Welt passieren kann. Ich bin gerade 1 Jahr in Südamerika unterwegs gewesen und kann sagen, dass ich mich dort wesentlich sicherer gefühlt habe und Südafrika schon ein anderes Gewaltpotential hat. Was leider, leider auch mit der Geschichte zu tun hat.
      Natürlich habe ich mich auch nachts in Kapstadt bewegt. Jeden Tag bin ich nach 22 Uhr von der Arbeit die 20 km nach BigBay rausgefahren und das mit dem Roller. Ich bin weit nach Sonnenuntergang noch von BluePeter heim geradelt oder mal vom Bus heim gelaufen.
      Trotzdem würde ich es Reisenden und Unerfahrenen Südafrika-Reisenden nicht empfehlen. Dafür habe ich einfach schon zu viel mitbekommen und du sicherlich auch. Freude von mir sind „nur“ von der Waterfront ins Westin gelaufen und hatten ein Messer am Hals. Für sie war das die letzte Südafrika-Reise. Sie haben nicht auf mich gehört und sind gelaufen, anstatt sich ein Taxi zu nehmen. ES kann immer alles gut gehen, aber es kann eben auch schnell anders sein. Für „Neulinge“ ist es schwer die Gefahrensituation richtig einzuschätzen. Deshalb lieber einmal mehr vorsichtig sein, das ist mein Rat aus dieser Erfahrung.

      Natürlich sind Townships in Südafrika normale Wohnsiedlungen – so wie in Rio die Favelas. Nur in unserem Kulturkreis ist das meist noch nicht ankommen. Gerade deswegen verkaufen sich Touren dahin ja so gut. Ich lehne sie inzwischen völlig ab, weil du schon richtig sagst, ist es wie im Zoo rumgeführt werden. Mein Arbeitskollege wurde im Township während einer Taxifahrt in eine Schießerei verwickelt und ich im Township hinter Table View wegen einer Straßenblockade, Feuer und aufgebrachten Demonstranten Angst hatte. Es ist einfach nicht ohne! Oder erinnerst du dich an die Übergriffe vor ziemlich genau einem Jahr? Als die Lage in Durban eskalierte? Ein Äthiopier verbrannte bei lebendigem Leibe – ich habe das Video gesehen und du vielleicht auch. Ich war wütend, entsetzt und fast schon verzweifelt, weil das Land was ich so sehr liebe, noch immer tief gezeichnet von seiner Geschichte ist. Ich wünsche mir so sehr, sie würden Mandela nicht nur anhimmeln, sondern in seinem Sinne leben. Es läßt sich nicht ausblenden, dass Südafrika eine der höchsten Kriminalitäts und Vergewaltigungsraten der Welt hat. Mir ist es lieber, man weiß um die Probleme und trifft Vorkehrungen um sicher zu reisen, als später aus Unwissenheit zum Opfer zu werden.

      HIV: Ja, ich habe es „aufschneiderisch“ beschrieben, aber auch das habe ich leider genau so erlebt. Meine Kollegen kamen zum Teil nur nach Kapstadt wegen der Frauen und ich wurde mehrfach (schon fast böswillig) gefragt, ob ich es schon mit einem strammen Burschen getrieben habe. Auch wenn ich und andere es oft nicht wahrhaben wollen, aber Sextouristmus ist Normalität und nicht die Ausnahme. Und das gilt weltweit von DomRep. über Rio bis Thailand. Google das Thema mal, dann wird dir schlecht. Du wirst auch sehen, dass es nicht nur alte Säcke sind die sich aufmachen, um sich auszutoben. Es betrifft Frauen die nach Kenia reisen genauso wie den Jungspund der noch nie eine Frau hatte. So schlimm es ist, aber manchmal muss man das Kind eben auch beim Namen nennen. Und natürlich ist damit HIV auch ein Thema für alle Schichten und Hautfarben. Vielleicht sollte ich den Text dahingehend noch mal ergänzen, wenn es als rassistisch gelesen wird, dann danke ich dir für den Hinweis. Manchmal kommt das was man schreibt und im Kopf hat beim Leser anders an, als es gemeint ist, den ich bin Menschenfreund.

      Schreib mir gerne, wenn noch Gesprächsbedarf ist oder irgendwas mißverständlich rüberkommt.

      Grüße Marlene

      Antworten
      • Annika says:

        Hallo Marlene, danke auch dir fuer deine aussfuehrliche Antwort. Sicher hast du auch recht, dass dort leben oder dort zu Besuch sein etwas anderes ist. Ich vor einem Jahr nicht mehr da, deshalb habe ich auch hier nichts von dem Vorfall in Durban mitgekriegt. Und ja, du hast recht, oft ist es in den Townships immer noch sehr gefährlich, aber leider fuer alle Beteiligten, nicht nur fuer weisse Besucher. Nichtsdestotrotz wuerde ich mir wünschen, dass dieses Bild von dem Leben dort langsam geaendert wird und es waere schön, wenn man als Schreibende irgendwie dazu beitragen kann.
        Zu dem HIV – ich glaube, es waere fuer mich besser ohne diese Formulierung angekommen. Das sowas dich jemand fragen könnte finde ich echt schockierend. Wenn jemand in ein anderes Land fährt nur um einen ’strammen afrikanischen Burschen‘ zu voegeln, hat er so eine Warnung gar nicht verdient finde ich. Wer Menschen so kategorisiert und aufs körperliche reduziert, hat dann eben Pech gehabt.

        Liebe Gruesse aus Hamburg

        annika

        Antworten

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