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Kgalagadi Transfrontier Park – Infos & Fakten für deinen perfekten Trip!

Der Kgalagadi Transfrontier Park ist ein Wildreservat welches in der Kalahari Region Südafrikas und Botswanas liegt und mit seinen Ausmaßen zu den größten Naturschutzgebieten der Welt gehört.image-2015-10-23(7)Der Park bietet eine majestätische und schier unendliche Wüstenlandschaft mit wandernden Herden von Gnus, Eland & Oryx-Antilopen, Springböcken und einer Fülle von Raubtieren wie Löwen, Geparden und Leoparden. image-2015-10-23(9)Die Kalahari-Wüste mit ihren endlosen roten Dünen, mit einzigartiger Flora und einer Artenvielfalt von epischem Ausmaß ist Anziehungspunkt tausender Naturliebhaber, Fotografen und Naturwissenschaftler jedes Jahr. image-2015-10-23(14)Das Naturschutzgebiet welches Gebiete beider Länder einschließt wurde im Jahre 1999 aus dem Kalahari Gemsbok National Park in Südafrika und dem angrenzenden Gemsbok National Park von Botswana gegründet und offiziell am 12. Mai 2000 von den Präsidenten beider Länder eröffnet.image-2015-10-23(19)Er umfaßt eine Gesamtfläche von 37.256 km² und seine natürliche Grenze bildet der Nossub River. Ziel des Parks ist es das Wild ungehindert und ohne Grenzen auf seinen uralten Pfaden zu Wasserlöchen, Lebensräumen und Nahrung ziehen zu lassen, was für das Überleben in der Wüste elementar wichtig ist. Der Name Kalahari wurde aus dem Kgalagadi WortMakgadikgadi“ abgeleitet und bedeutet in Tswana „Das große durstiges Land“ oderSalzpfanne“. image-2015-10-23(11)Noch immer gibt es Urweinwohner im Park. Die Mier & Khomani San – oder auch Buschmänner genannten Urvölker dieser Gegend haben von der südafrikanischen Regierung einen Teil des Landes zugesprochen bekommen. Reiten Reitsafari Safari Landschaft KalahariDieser nennt sich Ae!Hai Kalahari Heritage Park und wurde auch dazu geschaffen eine „Dark Sky Protection“ Zone zu bilden und den für diesen Bereich einzigartigen schwarzen und von Lichtverschmutzung nicht betroffenen Bereich zu schützen.SALT Milky Way Milchstraße SterneDie Gegend des Kgalagadi Transfrontier Park wird durch das halbtrockene Klima geprägt. Die Niederschlagsmenge liegt bei 100 mm im Südwesten bis 350 mm im Nordosten des Parks. Mit Regenfällen ist in der Hauptsache zwischen November und April zu rechnen. image-2015-10-23(12)Dabei können diese mit Platzregen, dramatischen Gewittern, starken Windböhen und Staubstürmen einhergehen. In den Wintermonaten kommt es vor, dass die Bodentemperatur 25°C niedriger als die Temperatur der Luft ist. Auch Bodenfrost ist möglich. image-2015-10-23Die Landschaft von wird von alten, ausgetrockneten Flussbetten des Auob und des Nossob, sowie farbreichen Sanddünen, Salzpfannen, offenen Ebenen und flachem Buschfeld bestimmt. image-2015-10-23(16)Die spärliche Vegetation besteht in der Hauptsache aus Büschen sowie Grasland, allerdings sind auch Akazien und Kameldorn-Bäume zu finden, die dankend als Schattenspender von zahlreichen Tieren angenommen werden. image-2015-10-23(18)Das Buschland wird dichter je mehr man sich dem Süden nähert. Die Kgalagadi Pfannen sowie deren Flüssläufe werden von hohen Dünen umgeben. Die Pfannen füllen sich mit Wasser während der Regenzeit und enthalten nährstoffreiche Böden und Salzeimage-2015-10-23(13)Trotz der harschen Lebensbedingungen ist die Kalahari ein wichtiger Lebensraum und sie ist bekannt für einzigartige an die Wüste angepassten Säugetiere, Vögel, Reptilien und Nagetiere. Allein 58 Säugetierarten finden im Kgalagadi eine Heimat. image-2015-10-23(10)Er ist Lebensraum für mehrere Antilopenarten wie Springbock und Oryxantilope (auch als Gemsbok bezeichnet), Kuhantilope (Hartebeest) und Elenantilope (Eland).image-2015-10-23(8)Berühmt geworden sind die Kalahari Löwen, deren Mähnen bei den erwachsenen Männchen schwarz gefärbt sind. Leider gibt es zum Bestand der einzelnen Tierarten im Park keine gesicherten Angaben. image-2015-10-23(2)Mit 245 Arten von Vögeln ist der Park weit über seine Grenzen bei Liebhabern bekannt, die extra zum „Birdwatching“ anreisen.image-2015-10-23(1)Im Park gibt es 3 große eingezäunte Camps dazu gehören, das Twee Rivieren, Nossob und Mata Mata. Außerdem hat man die Möglichkeit in einem der 6 Wildernesscamps zu übernachten.image-2015-10-23(4)Für die Anreise sind die Tor-Öffnungszeiten, sowie die Fahrtzeiten (bei 30km/h) zu den Camps zu beachten, da es strikt verboten ist bei Dunkelheit im Park zu fahren.image-2015-10-23(6)Ein Geländefahrzeug ist zwar bei Parkeintritt nicht vorgeschrieben, aber es empfiehlt sich ein Allradfahrzeug (4×4) zu führen, da für die Wildernesscamps „Bitterpann“ und „Gharagab“ ein solches Allradfahrzeug vorgeschrieben ist.image-2015-10-23(15)Es gibt 3 Tankstellen im Twee Rivieren, Nossob und im Mata Mata Camp. Das Mitführen eines Benzinkanisters ist wie überall in der Wildnis von Afrika dringend anzuraten.image-2015-10-23(17)Im Park ist das Aussteigen aus dem Fahrzeug strikt verboten. Nur in den Camps oder an speziellen Rastplätzen darf das Fahrzeug auf eigenes Risiko verlassen werden.image-2015-10-23(3)Besondere Ein- und Ausreiseformalitäten sind nicht nötig, wenn Ein- und Ausreiseland dasselbe sind.#infoWir waren im Februar 2015 im Kgalagadi Transfrontier Park. Dabei hatten wir wunderbare Tiermomente die ich in einem gesonderten Blogpost zusammengefaßt habe. Zum Artikel gelangst Du durch klicken auf LINK.

Namibia Ι Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzelt – Deine Planungshilfe zu Kosten, Anbietern & Besonderheiten

Du bist auf der Suche nach einem Fahrzeug mit Dachzelt in Namibia? Dich interessieren unsere Erfahrungen? Wir waren 15 Tage mit Allradfahrzeug, Campingausrüstung und Dachzelt in Namibia unterwegs. Für uns eine kostengünstige Möglichkeit das Land zu bereisen und die Freiheit zu haben überall da bleiben zu können wo es uns gefällt. Zudem ist das Land einfach zu bereisen und durch die klimatischen Bedingungen ideal für einen Camping-Trip.

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Alle Kosten & Informationen haben ich hier zusammengefaßt

Fahrzeug

Nissan Doppelkabiner 4×4 mit einem Dachzelt & abschließbaren Aufbau, Schaltgetriebe, Klimaanlage, Radio/CD Player, Servolenkung, max. 2 Personen

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Navigation

Die Fahrzeugmiete inkludierte kein Navigationsgerät. Kartenmaterial reicht für Namibia in der Regel aus und wird von Verleiher kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir haben zusätzlich mit Navigationssoftware auf dem Handy unsere Route gefunden.

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Ausstattung für 2 Personen:

1x Dachzelt (1,20 x 2,40) mit Moskitonetzen und Schaumstoffmatratze, Spannlaken und zwei Kopfkissen mit Bezügen, 1x Klapptisch, 2x Klappstühle, 1x Küchenkiste für zwei Personen, 1x Gasflasche mit Kochaufsatz, 12V & 220V Kühlschrank 39 Liter, Grillrost und Wasserkanister.

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Versicherung:

Eine Zusatzersicherung für Reifen & Glas halte ich beim Fahren auf Namibias Schotterpisten für sinnvoll. Auch sollte man eine Versicherungsvariante mit reduzierter Selbstbeteiligung wählen, weil Schäden an Fahrzeugen schon fast normal sind und viele Anbieter sich auch kleinste Kratzer durch Sträucher bezahlen lassen. Bei unserem Anbieter war man sich bewußt, dass kleine Kratzer zu so einer Reise dazu gehören und so wurde großzügig über kleinere Dinge hinweg gesehen. Wir haben uns für eine Versicherung mit reduzierter Selbstbeteiligung entschieden und sind damit den Mittelweg zwischen Topversichert und Basisversicherung gegangen.

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Kosten

Unser Allradfahrzeug mit Dachzelt und kompletter Campingausrüstung hat für 15 Tage 18.000 NAD plus 2.100 NAD für die (zweitbeste) Versicherung gekostet. Insgesamt also 20.100 NAD was umgerechnet etwa 1.349 EUR entspricht also pro Person 675 EUR. Umgerechnet auf einzelne Tage ergibt sich ein Preis von 45 EUR/p.P. für das Fahrzeug mit Übernachtungsmöglichkeit. Im Mietpreis sind Wartung, Mehrwersteuer, unbegrenzte Kilometer und Versicherung eingeschlossen. Eine Zusatzgebühr für den Zweitfahrer wurde nicht erhoben. Die Preise gelten für die Annahme und Rückgabe in Windhoek und beziehen sich auf den Wechelkurs von Oktober 2015.

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Kaution

Für die Kaution wurden 17.000 NAD umgerechnet 1.140 EUR auf der Kreditkarte reserviert.

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Anbieter

Pegasus Car & Camper Hire (www.pegasuscar-namibia.com) Wir waren mit Service, Einweisung, Abwicklung & Kommunikation sehr zufrieden und können das Unternehmen mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Da das Betreiberpaar in den nächsten Jahren in Rente geht ist zu prüfen, ob es den Anbieter noch gibt.

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Infos zur Abwicklung

Die Buchung & Abwicklung erfolgte via Website und Mail. Meine Anfragen wurden immer zeitnah beantwortet und auf extra Wünsche wie Kühlkiste, Warnweste, Verbandskasten oder Potije wurde gerne eingegangen. Diese wurden auch nicht extra berechnet!

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Extras

Wir wurden direkt am Flughafen in Empfang genommen und auch nach der Tour wieder zum Flughafen gebracht. Der Flughafen liegt ca 41 km außerhalb Windhoeks und so haben wir uns die Transferkosten gespart.

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Einweisung

Wir erhielten eine gründliche Einweisung die in etwa 2-3h Zeit in Anspruch nahm. Hier wurde die Bedienung und Handhabe des Allradfahrzeug erklärt und der Auf- und Abbau des Camping-Equipments vorgeführt und geübt. Auch erhielten wir viele nützliche Tipps zum Straßenzustand, Campingplätzen, Sehenswürdigkeiten und zur Sicherheit auf Namibias Straßen. Der Anbieter war rund um die Uhr für uns telefonisch erreichbar.

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Überwachung

Manche Anbieter überwachen ihre Fahrzeuge via GPS und Onboardkamera 24h am Tag und geben eine Reisegeschwindigkeit von 70 km/h für Schotterpisten vor, was je nach Zustand völlig übertrieben ist. (80-100 km sind auf den Strecken vom Staat vorgeschrieben). Pegasus hat uns ausführlich über Straßenverhältnisse und Gefahren aufgeklärt, spart sich aber eine Totalüberwachung, was wir sehr begrüßt haben.

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Sicherheit

Wir haben uns während der kompletten Reise zu jeder Zeit sicher gefühlt. Weder im Verkehr, an Tankstellen oder eben nachts beim Campen. Wir waren nicht leichtsinnig, haben keine Wertsachen im Fahrzeug gelassen und uns an die Sicherheitshinweise des Vermieters gehalten und sind so sicher durch Namibia gereist.

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Komfort

Wir sind im Oktober durch Namibia gereist und hatten ideale Wetterbedingungen und keinen Regen. Idealerweise nimmt man sich für die frischen Morgenstunden lange Kleidung mit. ACHTUNG am Meer kann es auch zur Trockenzeit empfindlich kalt und extrem windig sein. In den Küstenorten haben wir deshalb auf Camping verzichtet und uns in einem B&B eingemietet.

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FAZIT

Für uns war es die absolute beste Variante Namibia zu breisen. wir hatten die Freiheit überall da zu bleiben, wo es uns gefiel und unser Zelt auch schon mal wild aufzuschlagen. Gleichzeitig haben wir uns aber auch hin und wieder den Luxus gegönnt und haben in einer Lodge übernachtet. Einfach einen perfekte Mischung aus Freiheit und Komfort.

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Die Lösung für Road Tripper – Mit Allradantrieb & Dachzelt zur ultimativen Freiheit

Ein reiner Campingtrip ist nicht meine erste Wahl, wenn ich mich auf Reisen begebe, aber ein Road Trip der mir ermöglicht im Dachzelt zu nächtigen, schon. So geschehen auf unserer Namibia-Reise.image-2015-10-17Mühseliges Aufbauen, Heringe einschlagen und zwei Wochen auf einer bodennahen Matratze mit Insektenanschluss zu verbringen schreckt mich einfach vom Zelten ab. Allerdings mag ich es auch, absolut flexibel und frei auf Reisen zu sein und einfach da zu bleiben wo es einem gefällt, wo man nette Menschen gefunden hat oder es gerade herrlich abseits der Zivilisation ist.image-2015-10-17(10)Eigentlich wäre ich damit die ideale Kandidatin für ein komfortables Campingfahrzeug. Doch wenn es zur Navigation eines solchen Fahrzeuges kommt, dann hält sich meine Begeisterung ganz schnell in Grenzen. Enge Gassen, schmale Brücken oder beengte Parkbuchten sind mir ein Graus und damit scheidet ein Camper auf Grund seiner Dimension in der Regel für mich aus.image-2015-10-17(2)In Namibia habe ich jetzt die perfekte Lösung für mein Komfort-Freiheit-Mobilitätsproblem gefunden. Ein leistungsstarkes Allradfahrzeug (4×4) mit Dachzelt und ordentlich viel Stauraum im Heck.image-2015-10-17(11)Dachzelt? Ja, so etwas gibt es. Nicht gerade verbreitet in Europa aber in der afrikanischen Wildnis fast auf jedem dritten Fahrzeug zu finden. So ausgestattet kommt man an die entferntesten, schönsten und einsamsten Orte und kann gleich noch dort bleiben, weil man perfekt ausgerüstet ist.image-2015-10-17(4)Eingepackt macht das Zelt den Eindruck einer Dachbox, doch mit wenigen Handgriffen wird daraus eine himmlische Übernachtungsmöglichkeit. Himmlisch deshalb, weil das Zelt in der Tat auf dem Autodach installiert und nur über eine Leiter erreichbar ist – was die meisten Kriechtiere, Spinnen und Käfer davon abhält, mein Bett zu entern und mich somit panikfrei nächtigen lässt.image-2015-10-17(9)Das Zelt ist in eine wetterfeste Schutzhülle mit Reißverschluss verpackt. Diesen löst man und klappt die Hülle ganz einfach zur Seite. Danach zieht man die Leiter heraus und benutzt diese als „Hebel“ um die zweite Tragefläche des Zeltes auszuklappen. Nun steht das Domizil auch schon.image-2015-10-17(8)Nach Belieben können noch 4 Streben für den Sonnenschutz der Fenster befestigt werden. Die Spezialmatratze, die nicht aufgepumpt werden muss, befindet sich bereits im Zelt und somit ist nach weniger als 5 min Arbeit die wetter- & windfeste Unterkunft auch schon bezugsfertig. Und genauso einfach und zeitsparend ist auch der Zusammenbau.image-2015-10-17(13)Äußerst praktisch an der Höhe des Zeltes ist auch, dass man neben weniger Kriechtieren auch weniger bis keinen Schmutz im Zelt hat und somit das tägliche, lästige Ausfegen wegfällt. image-2015-10-17(15)Kopfkissen und Decken kann man beim Weiterreisen getrost auf der Matratze liegen lassen. Beim Zusammenbau gibt es genügend Spielraum, so dass das „Paket“ auch zusammengefaltet werden kann, wenn sich die Bettsachen noch darin befinden. Ideal also für Road Tripper wie mich, die ihre Zeit lieber auf der Straße verbringen, anstatt sich mit Zeltauf und -abbau zu beschäftigen.image-2015-10-17(1)Wir sind auf Schotterpisten unterwegs gewesen, haben unserem 4×4 das Klettern beigebracht und sind die Offroadpisten entlang gerockt und unser Fahrzeug hat uns nie im Stich gelassen. Wenn es uns irgendwo gefallen hat, dann haben wir uns die Freiheit genommen und wild unter atemberaubendem Sternenhimmel gecamped.image-2015-10-17(7)Nach 2 Wochen Praxiserfahrung als Camping-Road-Tripper gibt’s daher von mir die volle Punktzahl für das Allradfahrzeug und diese äußerst praktische & günstige Art der Übernachtung auf Reisen. image-2015-10-17(14)Außerdem gibt es von mir auch noch ein extra Punkt für den Romantikfaktor. Denn mit einem offenen Dachzelt kann man Nachts gemeinsam mit dem Partner in die Sterne gucken und dabei herrlich wegschlummern, ohne Sorge vor Kriechtieren haben zu müssen.
I like!#infoInfos speziell zur Fahrzeugmiete und Camping in Namibia inkl. aller Kosten haben ich in einem weiteren Blogpost extra zusammengefaßt. Diese Informationen findest du im Link.

Honduras I La Campa – Schönheit zwischen Porzellan, Gotteshäusern & Thrill

La Campa ist eine kleine Lenca Siedlung in den Bergen von Honduras. Durch ihre Tradition, ihre Handwerkskunst und dem neuen Action-Thrill, der Zipline, hat sie es zu Ruhm in ganz Zentralamerika gebracht.image-2015-09-25(70)Wer sich nach La Campa aufmacht, der findet schon auf dem Weg herrliche Landschaften sowie kleine verschlafene Ortschaften. Und allein dafür lohnt sich die holprige Anfahrt. La Campa liegt 16 km weit entfernt von Gracias und ist nur über eine Schotterstraße zu erreichen.image-2015-09-25(67)Fahrerische Kenntnis und auch ein 4×4 Fahrzeug halte ich für eine sichere Anreise für unabdingbar, da die Strecke im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein führt und in der Regensaison zur Gefahr für ungeübte Fahrer wird. Auch sind 16km nicht mit unserem Zeitmaßstab anzusetzen, da die Straße wirklich sehr schlecht ausgebaut ist und man phasenweise nur im Schritttempo vorankommt. image-2015-09-25(61)La Campa ist aber natürlich auch mit dem Bus von Gracias aus zu erreichen. Auch das in Honduras übliche Ladeklappe-Reisen habe ich beobachtet. Gut festhalten ist hier allerdings ein Muß!image-2015-09-25(64)Das traditionelle „La Campa“ ist wirklich ein winziges Nest, was von der Anziehungskraft seiner Kirche, dem Canopy Extremo und den Töpfereien lebt.image-2015-09-25(69)Genau für diese besondere Handwerkskunst war der Ort über alle Regionen hinweg bekannt und ist auch heute noch lohnendes Ziel für Kunstschatzliebhaber aus ganz Zentralamerika, die hier einkaufen oder die Töpfereien besuchen. Ebenso lockt der Ort Sammler und Kenner mit seinen außergewöhnlichen Lenca Textilien an. image-2015-09-25(62)Das zentrale Wahrzeichen des Ortes ist die Kirche St. Matías. Sie gilt als das schönste koloniale Gotteshaus in ganz Honduras und ist ein weiterer Magnet für Reisende. image-2015-09-25(65)Doch auch die zweite Kirche, etwas am Berghang gelegen ist ein sehenswertes Schmuckstück und sollte unbedingt besichtigt werden. Mir haben beide Kirchen sehr gut gefallen und ich würde schon allein deswegen wieder den Weg hinauf in diese malerische Ortschaft antreten.image-2015-09-25(61)La Campa punktet bei mir in erster Linie mit seiner Lage zu Fuße der hohen Berge und dramatischen Schluchten. Wer Natur und Einfachheit liebt, wird sich hier vollends wohl fühlen. Bei Wanderungen in den Schluchten oder zum Gipfel des Camapara kommen wiederum Outdoorliebhaber voll auf ihre Kosten.image-2015-09-25(63)Wer den ultimativen Thrill sucht & Action liebt, dem sei die Canopy Extremo – Zentralamerikas längste Zipline zum Überqueren des Canyon empfohlen. Sie ist gerade bei jungen Reisenden und Backpackern sehr beliebt und die neue Einnahmequelle für den Ort. image-2015-09-25(72)Wir haben La Campa nur als Durchreisende besucht, wer viel Zeit auf seiner Reise hat, sollte sich diese auch nehmen, die nähere Umgebung zu erkunden und die Landschaft zu genießen.image-2015-09-25(71)Infos zur Zipline findest du wie immer im Link.

Honduras I Canopy Extremo – die dramatischste Zipline in Zentralamerika

Action und Abenteuertouren stehen auf meinen Reisen immer ganz hoch im Kurs. Kein Trip ohne ein wenig Thrill. Deshalb habe ich mir für Honduras die Canopy Extremo ausgesucht.   image-2015-09-25(56) Wir sind von Gracias aus in Richtung des 16km entfernten La Campa gestartet und haben uns über die Schotterstraßen hinauf in die malerische Gebirgsgegend gekämpft. image-2015-09-25(54)Die Region ist wenig besiedelt und entsprechend schlecht ist die Straße. Es empfiehlt sich fahrerische Kenntnis und am besten auch ein 4×4 zur Anreise. Gerade in der Regensaison wird vor Leichtsinn auf dieser Straße gewarnt.image-2015-09-25(53)Wir waren also vorbereitet, hatten das richtige Fahrzeug und haben die Strecke dennoch völlig falsch eingeschätzt. 16 km klingt nach 20min. Anreise. Über eine Stunde hat unser Kampf hinauf in die Berge dann allerdings schon gedauert. Doch all der Charme der Region entschädigte uns für allerlei Anstrengungen. image-2015-09-25(57)Canopy Extremo ist die neue Attraktion von La Campa was bisher für seine Töpfereien und bunten Lenca Textilien bekannt war. Als wir den Parkplatz erreichen, eröffnet sich uns der erste Blick auf die Schlucht und dieser ist wirklich sagenhaft. Majestätische Berge, schroffe Felsen und alles dramatisch in die Bergkette eingebettet. Zur Krönung dann noch der riesige Canyon in wunderschöner wilder Landschaft – ein Highlight an sich.image-2015-09-25(52)Ein paar Stufen hinab geht es dann schon bis zur Absprungrampe und auch hier das gleiche bemerkenswerte Panorama. Schroffe Felsen, die tiefe Schlucht und das all überspannende Seil der Zipline. 6 solcher Seilrutschen überspannen auf 350m Höhe den Canyon und unsere Vorfreude steigert sich von Minute zu Minute.image-2015-09-25(73)Doch das was hier fehlt ist das Personal & Equipment, um überhaupt Ziplinen gehen zu können. Keine Menschenseele finden wir in der Anlage. Auf den Schildern der Hinweis auf eine telefonische Kontaktaufnahme, doch leider läuft uns die Zeit davon jetzt noch auf Jemanden zu warten. Zu langsam sind wir auf dem Hinweg vorangekommen und eine weitere Stunde zurück muss auch noch eingeplant werden. image-2015-09-25(68)Wir streichen die Segel also unverrichteter Dinge und sind sichtlich enttäuscht über die verpasste Chance. Schnell fangen wir noch ein paar Erinnerungsschnappschüsse ein, die uns an diese spektakuläre Seilrutsche erinnern soll und treten dann den Rückzug an.image-2015-09-25(72)Wer sich diesem Abenteuer stellen will, der sollte sich vorher anmelden und auch Zeit für den Rückweg einplanen. Wer Lust auf ein unvergessliches Erlebnis hat, kann an der 3,5 km langen Exkursion teilnehmen und den Rückweg erwandern. Kosten für die Canopy-Tour: 500 Lempira (Touristenpreis); Kontakt: (504)9854 4351 oder (504)96962967


Ich empfehle in jedem Fall noch den Besuch von La Campa – dem malerischen Bergdorf, das eine der schönsten Kirchen & eine große Topfertradition in sich vereint. Weitere Infos im Link.

Empfehlung Honduras: Parque Nacional Celaque – Der beeindruckendste Nationalpark & warum sich ein Besuch für dich lohnt!

Wer von Gracia spricht, spricht auch über den Parque Nacional Montana de Celaque, so heißt es. In der Einheimischensprache „Lenca“ bedeutet das so viel wie „Wasser Schachtel“ und der Name kommt nicht von irgendwo her. Dem Park entspringen außerdem mehrere Flüsse, es gibt einen majestätischen Wasserfall aber in der Hauptsache gilt er wegen seinem Nebelwald als Wasserspeicher.image-2015-09-25(30)Die gesamte Bergregion ist bedeckt von Bäumen und damit auch Heimat einer Vielzahl an Pflanzen und Tieren. Sein wohl bekanntester und gleichzeitig geheimnisvollster Einwohner ist der Quetzal. Schon der Name hinterlässt keinerlei Hinweis darauf um was für ein Tier es sich handelt. Dabei kommt der Vogel in fast jedem Reiseführer zur Sprache. image-2015-09-25(36)Hier im Park soll er seine Heimat haben und nur mit viel Glück von Wanderern zu entdecken sein. Aber er ist nicht der einzige Einwohner. Neben ihm findet sich eine bemerkenswerte Zahl an Wildtieren im Park: von bunten Schmetterlingen über Eichhörnchen Affen, Reptilien, Pumas oder Ozelote.image-2015-09-25(15)Im Park gibt es verschiedene Trails die bewandert werden können. Auch direkt auf die Spitze des 2849m hohen „El Cerro de las Minas“ – dem höchsten Berg von Honduras. Wer sich dieser Herausforderung stellen will, dem wird ein 2-Tages-Trip angeraten, sowie ein entsprechende physische Kondition.

Der Park liegt in etwa 7 km außerhalb der Stadt und ist gut beschildert. Wir hatten allerdings eine schweißtreibende und nervenaufreibende Anfahrt, selbst mit motorstarkem 4×4 Fahrzeug und fahrerischen Kenntnissen. Die neue Straße zum Eingang des Parks befindet sich derzeit in ihrer Entstehung und so mussten wir die Ausweichroute wählen.image-2015-09-25(17)Der Umweg führt über die vom Verkehr und Regenfluten zum Teil schwer zerschundene Schotterpiste hinauf zum Parkeingang. Riesige Regenrinnen und Felsbrocken haben die Anreise zusätzlich erschwert. Mit Kleinwagen rate ich dringend von einer eigenen Anfahrt ab, so lange die neue Straße nicht in Betrieb ist. Such dir lieber einen Taxifahrer oder buche gleich einen Guide, der dich hinauf bringt.image-2015-09-25(16)

Als wir nach 50 Minuten Anfahrt unser Ziel erreicht hatten, war der Parkeingang verschlossen und keine Menschenseele vor Ort. Auch keine Rufnummer zur Kontaktaufnahme. Ohne Karte, Guide oder Eintrittsticket endete unser Ausflug hier.


Bitte daher dringend vorab eine Tour organisieren oder sicherstellen, dass zum Anreisetag Jemand vor Ort ist, wenn du den Park besuchen möchtest. Wir sind unverrichteter Dinge wieder den Berg hinab gefahren und haben uns dafür für die Besichtigung von Gracias mehr Zeit genommen. Mehr dazu im Link.

Für mehr Informationen wird die Kontaktaufnahme mit Marco Aurelio Rodrigues, einem Guide empfohlen. Rufnummer: (504) 9870 8821 oder über Mapance in Gracias über die Telefonnummer: (504) 2656 04060/ E-Mail: turismo.calaque@gmail.com oder über die Touristeninformation in Gracias. Eintritt: 50 HNL