Beiträge

Kgalagadi Transfrontier Park – Infos & Fakten für deinen perfekten Trip!

Der Kgalagadi Transfrontier Park ist ein Wildreservat welches in der Kalahari Region Südafrikas und Botswanas liegt und mit seinen Ausmaßen zu den größten Naturschutzgebieten der Welt gehört.image-2015-10-23(7)Der Park bietet eine majestätische und schier unendliche Wüstenlandschaft mit wandernden Herden von Gnus, Eland & Oryx-Antilopen, Springböcken und einer Fülle von Raubtieren wie Löwen, Geparden und Leoparden. image-2015-10-23(9)Die Kalahari-Wüste mit ihren endlosen roten Dünen, mit einzigartiger Flora und einer Artenvielfalt von epischem Ausmaß ist Anziehungspunkt tausender Naturliebhaber, Fotografen und Naturwissenschaftler jedes Jahr. image-2015-10-23(14)Das Naturschutzgebiet welches Gebiete beider Länder einschließt wurde im Jahre 1999 aus dem Kalahari Gemsbok National Park in Südafrika und dem angrenzenden Gemsbok National Park von Botswana gegründet und offiziell am 12. Mai 2000 von den Präsidenten beider Länder eröffnet.image-2015-10-23(19)Er umfaßt eine Gesamtfläche von 37.256 km² und seine natürliche Grenze bildet der Nossub River. Ziel des Parks ist es das Wild ungehindert und ohne Grenzen auf seinen uralten Pfaden zu Wasserlöchen, Lebensräumen und Nahrung ziehen zu lassen, was für das Überleben in der Wüste elementar wichtig ist. Der Name Kalahari wurde aus dem Kgalagadi WortMakgadikgadi“ abgeleitet und bedeutet in Tswana „Das große durstiges Land“ oderSalzpfanne“. image-2015-10-23(11)Noch immer gibt es Urweinwohner im Park. Die Mier & Khomani San – oder auch Buschmänner genannten Urvölker dieser Gegend haben von der südafrikanischen Regierung einen Teil des Landes zugesprochen bekommen. Reiten Reitsafari Safari Landschaft KalahariDieser nennt sich Ae!Hai Kalahari Heritage Park und wurde auch dazu geschaffen eine „Dark Sky Protection“ Zone zu bilden und den für diesen Bereich einzigartigen schwarzen und von Lichtverschmutzung nicht betroffenen Bereich zu schützen.SALT Milky Way Milchstraße SterneDie Gegend des Kgalagadi Transfrontier Park wird durch das halbtrockene Klima geprägt. Die Niederschlagsmenge liegt bei 100 mm im Südwesten bis 350 mm im Nordosten des Parks. Mit Regenfällen ist in der Hauptsache zwischen November und April zu rechnen. image-2015-10-23(12)Dabei können diese mit Platzregen, dramatischen Gewittern, starken Windböhen und Staubstürmen einhergehen. In den Wintermonaten kommt es vor, dass die Bodentemperatur 25°C niedriger als die Temperatur der Luft ist. Auch Bodenfrost ist möglich. image-2015-10-23Die Landschaft von wird von alten, ausgetrockneten Flussbetten des Auob und des Nossob, sowie farbreichen Sanddünen, Salzpfannen, offenen Ebenen und flachem Buschfeld bestimmt. image-2015-10-23(16)Die spärliche Vegetation besteht in der Hauptsache aus Büschen sowie Grasland, allerdings sind auch Akazien und Kameldorn-Bäume zu finden, die dankend als Schattenspender von zahlreichen Tieren angenommen werden. image-2015-10-23(18)Das Buschland wird dichter je mehr man sich dem Süden nähert. Die Kgalagadi Pfannen sowie deren Flüssläufe werden von hohen Dünen umgeben. Die Pfannen füllen sich mit Wasser während der Regenzeit und enthalten nährstoffreiche Böden und Salzeimage-2015-10-23(13)Trotz der harschen Lebensbedingungen ist die Kalahari ein wichtiger Lebensraum und sie ist bekannt für einzigartige an die Wüste angepassten Säugetiere, Vögel, Reptilien und Nagetiere. Allein 58 Säugetierarten finden im Kgalagadi eine Heimat. image-2015-10-23(10)Er ist Lebensraum für mehrere Antilopenarten wie Springbock und Oryxantilope (auch als Gemsbok bezeichnet), Kuhantilope (Hartebeest) und Elenantilope (Eland).image-2015-10-23(8)Berühmt geworden sind die Kalahari Löwen, deren Mähnen bei den erwachsenen Männchen schwarz gefärbt sind. Leider gibt es zum Bestand der einzelnen Tierarten im Park keine gesicherten Angaben. image-2015-10-23(2)Mit 245 Arten von Vögeln ist der Park weit über seine Grenzen bei Liebhabern bekannt, die extra zum „Birdwatching“ anreisen.image-2015-10-23(1)Im Park gibt es 3 große eingezäunte Camps dazu gehören, das Twee Rivieren, Nossob und Mata Mata. Außerdem hat man die Möglichkeit in einem der 6 Wildernesscamps zu übernachten.image-2015-10-23(4)Für die Anreise sind die Tor-Öffnungszeiten, sowie die Fahrtzeiten (bei 30km/h) zu den Camps zu beachten, da es strikt verboten ist bei Dunkelheit im Park zu fahren.image-2015-10-23(6)Ein Geländefahrzeug ist zwar bei Parkeintritt nicht vorgeschrieben, aber es empfiehlt sich ein Allradfahrzeug (4×4) zu führen, da für die Wildernesscamps „Bitterpann“ und „Gharagab“ ein solches Allradfahrzeug vorgeschrieben ist.image-2015-10-23(15)Es gibt 3 Tankstellen im Twee Rivieren, Nossob und im Mata Mata Camp. Das Mitführen eines Benzinkanisters ist wie überall in der Wildnis von Afrika dringend anzuraten.image-2015-10-23(17)Im Park ist das Aussteigen aus dem Fahrzeug strikt verboten. Nur in den Camps oder an speziellen Rastplätzen darf das Fahrzeug auf eigenes Risiko verlassen werden.image-2015-10-23(3)Besondere Ein- und Ausreiseformalitäten sind nicht nötig, wenn Ein- und Ausreiseland dasselbe sind.#infoWir waren im Februar 2015 im Kgalagadi Transfrontier Park. Dabei hatten wir wunderbare Tiermomente die ich in einem gesonderten Blogpost zusammengefaßt habe. Zum Artikel gelangst Du durch klicken auf LINK.

Tachila Nature Reserve – ein Lichtblick für Francistown

Francistown ist sicherlich kein lohnendes Reiseziel für Botswana-Urlauber, besonders im Vergleich mit dem Luxusreservaten rund um Maun. Dennoch führt es viele Reisende in die Stadt, denn sie liegt an einer der Hauptverkehrsstraßen im Land und ist Grenzstadt zu Simbabwe. Wenn man von den beliebten Urlaubszielen kommend nach Südafrika weiter reisen möchte und nicht durch die Kalahari fährt, dann führt einen der Weg unweigerlich durch diese Stadt. Francistown ist also hervorragend für einen Over-Night-Stop geeignet. Es gibt Tankstellen, Supermärkte mit gut gefüllten Regalen und natürlich auch ein paar empfehlenswerte Hotels. Die Stadt ist außerdem gut über einen eigenen Flughafen zu erreichen. Verbindungen nach gibt es nach Südafrika, Großbritannien, Kenia, Sambia, Simbabwe und innerhalb des Landes (Stand 08.2015) image-2015-09-12(5)Von Seiten der Stadt ist man bemüht, den Touristen mehr zu bieten. Aus diesem Grund wurde das Tachila NR gegründet. Hier arbeitet man am Aufbau einer touristischen Attraktion für die ganze Region. Ich habe Tachila zuletzt im Jahr 2012 besucht und hatte die Gelegenheit einen Buschwalk durch das Gelände zu machen. Nicht ganz ungefährlich, aber sehr spannend!image-2015-09-12(4)Ungefährlich, weil es noch keine Trampelpfade gab und wir uns durch das meterhohe Gras geschlagen haben. Bei über 100 verschiedenen und zu 90% hoch giftigen Tieren, ein echter Thrill. Denn das Gegengift, so erklärte man es mir seinerzeit, gäbe es nur in Krankenhäusern in Johannesburg. Ich bezweifle bis heute, dass man es nach einem Biss, noch so weit geschafft hätte. Aber das nur am Rande. Man kann ja die sichere Art der Safari wählen und eine Jeeptour buchen. Was mir natürlich viel zu unaufregend war.Bildschirmfoto 2015-08-12 um 21.48.18Ich war also zu Fuß unterwegs. Immer direkt hinter meinem Guide. Mit einem Stock bewaffnet lief er voran durchs meterhohe Gras. Vor jedem Schritt wurde das Grün abgeklopft, um mögliche Schlangen zu vertreiben. Stichwort schwarze & grüne Mamba! Manche Tiere können sich bis zu 3 m hoch aufrichten und sind auch durchaus angriffslustig. Wir wateten also mehr als vorsichtig durch das Gelände und durch ausgetrocknete Flussbetten. Mein Guide laß Fährten und wir folgten den Spuren der Tiere.Bildschirmfoto 2015-08-12 um 21.53.54Zu meiner Zeit gab es nur ein paar Springböcke & Zebras zu beobachten. Der Kauf von Giraffen war angedacht. Nur wenige internationale Touristen hatten sich bisher hierher verirrt. Trotzdem erfreut sich der Park schon an großer Beliebtheit bei Besuchern aus der Region. Ausflügler aus der Umgebung, Schulklassen und Incentives lockt er mit vielen Informationen über die heimische Flora und Fauna.Bildschirmfoto 2015-08-12 um 21.53.10Beinahe wäre ich in dieses imposante Spinnennetz gelaufen.Bildschirmfoto 2015-08-12 um 21.52.34Und diese Raupen „Mopane-Wurm“genannt, gelten in Botswana und Namibia als Delikatesse:Mopane-Raupe umgangssprachlich auch Mopane-WurmOder wie wäre es damit?Bildschirmfoto 2015-07-24 um 09.04.44Finanziert wird das Projekt durch großzügige Spenden der lokalen Wirtschaft und von Hoteliers. So wurde peu a peu das Land gekauft, Zäune gesetzt und das erste Großwild eingekauft. Ja, man kauft die Tiere, da sie in der Umgebung nicht mehr natürlich vorkommen. Das ist üblich in vielen Naturreservaten in Afrika. Bildschirmfoto 2015-08-12 um 21.54.38Es gibt ein gepflegtes Reptilium mit beeindruckenden Schlangen und Echsen.Bildschirmfoto 2015-08-12 um 21.54.54Außerdem sanitäre Anlagen, Spielplätze und Veranstaltungsräumlichkeiten.Bildschirmfoto 2015-08-12 um 21.50.43Wer in der Stadt stoppt, sollte dem Park eine Chance geben. Auch, weil man damit natürlich den heimischen Tourismus und damit auch die Bevölkerung unterstützt.Bildschirmfoto 2015-07-24 um 09.03.46Ich habe den „Thrill“ des Bushwalks sehr genossen, unheimlich viel über die Tiere und Pläne des Reservats erfahren und ich habe es geliebt direkt in der Wildnis unterwegs zu sein. Aus diesen Gründen kann ich Tachila NR mit guten Gewissens weiter empfehlen.

Bildschirmfoto 2015-08-12 um 21.48.44