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Essen gegen Fernweh – Wie du dir Urlaubsfeeling erschlemmst!

Verbinden wir nicht alle Pizza mit Italien, den Café-to-go mit Amerika und Reis mit Asien? Warum sollten wir dann nicht auch kulinarische Ausflüge nutzen, um uns ein wenig Urlaubsfeeling in den Alltag zu holen?

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Reisen ist eine großartige Möglichkeit zu lernen und zu wachsen. Denn es bringt uns eine Menge Dinge über das Leben, die Kultur und die Menschen bei. Ich finde es spannend zu beobachten, wie Lebensmittel die Bräuche, Geschichte und auch die Werte einer Gesellschaft beeinflußt haben. Die Lebensweise der Menschen und auch ihr ethnischer Hintergrund haben die Küche eines Landes geprägt in deren Genuss wir während unserer Urlaube kommen. Genau diese Kulinarik gibt Reisen die Würze und mcht sie so noch spannender.

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Leider kann man keine 365 Tage im Jahr umher reisen und sich durch die Küchen dieser Welt schlemmen. Wenn mich die Sehnsucht nach exotischer Küche oder internationalen Gaumenfreuden packt, dann habe ich ein paar Strategien entwickelt, die mir helfen die Distanz zwischen Alltag und Urlaub zu meistern. Meine Tipps sich schlemmend gegen Fernweh zu stemmen, findest du hier und vielleicht auch gleich noch ein paar Ideen soziale Kontakte zu pflegen.

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Kick-Starter

Gute Laune durch Düfte und Verwöhnaroma – mit einem Besuch in der nächsten Kaffee- oder Teebar startest du frisch und motiviert in den Tag. Sei es beim hippen amerikanischen „Coffee-to-go“, beim Barista aus Ecuador oder in einem dieser asiatischen Teegenuss-Tempel. Du wirst feststellen, dass außergewöhnliche Gewürze, das Aroma feinster Bohnen und der sinnliche Duft von Fruchtmischungen, dich verführen und deine Gedanken schon am Morgen in die Welt hinaus tragen werden.

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Küche zur Welt

Der einfachste Weg wie du dir Urlaubsfeeling erschlemmen kannst, ist natürlich ins entsprechende Restaurant zu gehen! Eine Vielzahl von Apps machen es dir heute möglich, auf schnellstem Weg an die leckerste und exotischste Küche zu kommen. Einfach die Geschmacksrichtung eingeben, Umkreissuche starten und im nächsten Moment sitzt du schon vor einem leckeren Mangolassi, kubanischem Grillhuhn, hausgemachten, polnischen Piroggen oder einem südafrikanischem Bobotie.

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Ein Topf voller Glück

Warum immer das kochen, was man schon kennt? Warum nicht einfach mal das ausprobieren, was man im Urlaub so geliebt hat? Nur Mut! Das Netz ist voller Ideen und Rezepten die dir ganz entspannt beibrigen, wie man das Lieblingsgericht aus dem letzten Urlaub nachkochen kann. Und wenns mal schwieriger wird, dann schau doch einfach nach Anleitungen in YouTube Videos. Step by step und praxisnah bekommst du hier eine Anleitung, wie du aus deiner heimischen Küche eine internationale machst!

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Charmantes Umfeld

Du kannst gar nicht kochen? Auch kein Problem. Wie wäre es mal im Freundes oder Bekanntenkreis nachzufragen? Wir haben doch alle inzwischen ein multikulturelles Umfeld. Du wirst staunen, wie gut die Resonanz ist, wenn du dich auch für die Küche deiner Mitmenschen interessierst. Was denkst du, wie stolz dein italienischer Nachbar ist, mal für dich nach Muttis Rezept zu kochen? Oder wie sehr sich die polnische Studienkollegin freut, wenn du dich für ihre Kochqualitäten interessierst. Mit etwas Charme und einem netten Entgegenkommen wird ein gemeinsames Essen, auch gleich noch ein kulinarischer Exkurs in ferne Länder.

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Du kannst das

Was man selbst nicht kann, dass kann man ja auch immer noch lernen. Beleg doch einfach mal einen Kochkurs und lass dir dort bringen, wie man indisch, markokkanisch oder spanisch kocht. Schulen und VHS-Kurse dafür gibt es wie Sand am Meer, da solltest du schnell fündig werden und neue Kontakte zum gemeinsamen Schlemmen gibts gleich noch dazu!

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Er kann es

Okay, okay du hast vielleicht wie ich, kein Talent für die Küche, willst aber doch am liebsten daheim genießen? Dann gönn dir doch mal was und buch dir einen Koch! Ja auch das gibt es. Und warum soll man sich nicht auch mal selbst belohnen und sich verwöhnen lassen? Einen Anlass braucht es dafür nicht. Etwas Sehnsucht nach fremdländischer Küche reicht vollkommen aus und dein kochlöffelschwingender Küchenchef wird dir jeden Wunsch erfüllen.

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Basar der Köstlichkeiten

Hast du schon mal dran gedacht, dass auch ein Markt ein perfekter Ort sein kann, um sich um die Welt zu schlemmen? Basare sind seit Jahrhunderten der zentrale Treffpunkt und Umschlagsplatz für Lebensmittel aus der ganzen Welt. Hier findest du das Gewürz aus Indien, den Tee aus Bali und die Kakaofrucht aus Brasilien. Oder gleich den perfekten Stand, an dem dir dein Lieblingsgericht aus Thailand frisch zubereitet wird.

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Ums Eck

Hast du schon mal dran gedacht, dass auch der Getränkehändler ums Eck deinen Durst nach Fernweh stillen kann? Ein Cider aus Namibia, ein Wein aus Chile und das Bier aus Irland können schon eine jede Menge Weltenschmerz stillen. Dazu genießt du einfach eine Doku aus deinem Lieblingsreiseland und träumst dich zurück zu unbeschwerten Zeiten.

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Tricky

Kennst du schon den Hoteltrick? Mann muss nicht eingecheckt sein, um in einer Hotelbar leckere Cocktails mit heißen Brasilianerinnen, unterkühlten Asiaten oder lustigen Finnen zu trinken. Und so ein Mixgetränk hat gleich noch den Vorteil, dass es dich wieder an den Strand und damit zur letzten Beachparty zurück beamt!

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Branchentreff

Auch auf Messen kann man international Essen. Schon mal dran gedacht auf einer Reise- oder Foodmesse vorbei zu schauen und dort so richtig zu schlemmen? Nein? Dann solltest du das unbedingt mal ausprobieren, denn gerade hier lässt man sich nicht lumpen und bringt die besten Köche und Spezialitäten mit. Einfach im Netzt nach entsprechenden Fachmessen suchen und gleich noch Ideen für die nächste Reise mitnehmen!

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Ideenreich

Du hast noch mehr Ideen wie man sich schlemmend gegen das Fernweh stemmt? Dann her damit! Ich freue mich immer über Anregungen oder Feedback. Schreib mir einfach im Kommentarfeld und lass mich wissen welche Strategien dir helfen.

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Die besten Beach-Bars rund um den Globus – Teil 2

In meiner Blogparade „Die besten Beach-Bars rund um den Globus habe ich in die illustre Bloggerrunde gefragt, welche Beachbars fesseln Euch noch heute und warum? Hier sind die gesammelten Antworten und jede Menge Reise-Inspiration!image-2016-06-24(6)

Beach-Bars: Fruita Cabana Bar, El Chiringuito & Caye Caulker

Ines von Reisejungie-Magazin“ hat gleich 3 Liebslingsbars die sie uns vorstellen möchte.

Bar Nummer 1 nimmt uns mit nach La Digue auf den traumhaften Seychellen!

Ines liebt ihren Platz in der „Fruita Cabana“ Bar. Als ganz unschlagbar beschreibt sie hier das einmalige karibische Flair, die exotischen Früchte und den fangfrisch zubereiteten Fisch. Aber vor allem liebt sie die Aussicht auf das türkisblaue Meer. Schon beim Anblick ihrer Bilder bekomme ich stechendes Fernweh!

Bar Nummer 2 entführt uns nach Ibiza, Spanien!

Das „El Chiringuito“ mag Ines, weil es nicht so „hip“ ist, wie sonst die Bars auf Ibiza. Außerdem versprüht die Bar wieder viel karibisches Flair. Hier scheint die Zeit still zu stehen, alles ist lässig und zu coolem Reggae-Sound wippt man mit den Beinen, während der Gaumen mit köstlichen Salaten und Bocadillos verwöhnt wird.

Bar Nummer 3 entführt uns nach Caye Caulker in Belize!

Und klar mag Ines hier auch wieder den karibischen Charme, wenn sie von ihrem „Lazy Lizard schwämt. Die typische Deko, die Möglichkeit die Füße direkt ins Meer hängen zu können und einen geschichtsträchtigen Ort, machen diese Bar für sie so besonders. Und ganz ehrlich, wenn ich die Bilder sehe, dann möchte ich da auch hin! Jetzt sofort. Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK!

Fortaleza, Brasilien, Frau , hund Bikini

Beach-Bar: Maho Beach

Die Lieblingsbar von Sandra Potcfans.com“ liegt am „Maho Beach“ und liegt auf der wunderschönen, karibischen Insel „St. Maarten“. Das Besondere hier? Direkt an der Landebahn des Flughafens belegen, segeln die Flieger direkt über der Bar ein! Für mich als Flugzeugliebhaber ein Knaller und diese Bar kommt direkt auf meine to-do-liste. Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK! Fortaleza. Beachbar, Bar, Strand, Kokusnuss, Vegetarisch

Beach-Bar: 28Grad

Jan von Seemansleben“ nimmt uns mit in seine Lieblingsbar das „28Grad“ im Kreis Pinneberg, bei Hamburg. Man erlebt hier eine exquisite Mischung aus ars vivendi, Kinderbespaßung, guten Drinks und Strand – mit geerdeten Leuten und beachclubwürdiger Gechilltheit. Klingt irgendwie ganz nach mir! Ich bin auch direkt mit Jan und Stefanie zum Testen verabredet! Den ganzen Artikel gibts im LINK!

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Beach-Bar: Safari Bar

Katrin & Henry von Bulliverreisen“ haben einen wahren Geheimtipp für uns! Ihre „Safari Bar“ befindet sich in Kroatien und um ganz genau zu sein in Istrien am Kap Kamenjak und ganz versteckt in einem Labyrinth zwischen meterhohem Schilf. Es gibt jede Menge Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten für Groß und Klein und für besonders Waghalsige bietet sich ein Sprung von den Felsen ins kühle Nass an. Klingt spannend und als kleiner Abenteuer wäre das eine Bar nach meinem Geschmack. Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK!image-2016-06-24(4)

Beach-Bar: Fisherman’s Village – Bar

Daniel und Jessi von „Life to go“ haben ihre Lieblingsbeachbar in der Fisherman’s Village, auf Koh Samui gefunden. Meeresrauchen, gute Musik, tolle Getränke und am Abend (vor allem Freitags Abends) gibt es oft eine tolle Feuershow! Was ja wieder was für mich ist! Wer mehr wissen möchte, fragt die Beiden bitte ganz direkt!image-2016-06-24(3)

Beach-Bar: Strandoase Markgrafenheide

Manu von Reisefinder“ nimmt uns mit in die „Strandoase Markgrafenheide“ bei Rostock und Warnemünde direkt an der herrlichen Ostsee. Manu schwärmt von Karibik Feeling und hausgemachter Bowle – ein Träumchen in heimischen Gefilden also. Ein extra Plus für die Bar sind Livemusik über Konzertübertragungen auch nach Sonnenuntergang und das legendäre Oktoberfest. Ich würde mir, genau wie von Manu empfohlen gleich nen Strandkorb für den ganzen Tag mieten und einfach nur Sonne, Strand und meer genießen. Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK!image-2016-06-24(5)

Beach-Bar: Chez Biquet

Sonja von Littletravelsociety“ zieht es immer wieder nach Leucate in Frankreich. Ihre Lieblingsbar heißt „Chez Biquet“ und liegt an der Plage Leucate. Sie lockt mit Shabby Chic, viel witziger Dekoration aus bunten Schwimmreifen, Kinderpuppen oder rostige Zeitzeugen wie Uhren oder Lampen. Verwöhnt wird man mit regionalen und frisch selbstzubereiteten Produkten, dem coolen Servicepersonal oder der direkten Lage am Meer. Als besonders Familientauglich beschreibt Sonja die Mittagsmenüs für die Kinds, die weit ab sind von fettigen Pommes! Den ganzen Artikel mit Bildern gibts im LINK!
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Beach-Bars Aruba

Inge von Travel-Experience.ch hat nicht nur eine Beachbar die sie uns empfehlen kann. Sie empfiehlt gleich eine ganze Insel voller toller Locations, leckerer Cocktails und  in traumhafter Kulisse. Die Rede ist von Aruba einem Archipel in der Karibik, was neben den Traumurlaub auch noch mit Leckereien lockt. Barfuß geht es an den Strand und dann erwarten uns frischer Fisch, Meeresfrüchte und fruchtige Obstsalate. Dazu natürlich die leckersten Cocktails – und die kommen bekanntlich ja nun mal aus der Karibik. Wo also könnten sie besser schmecken als hier vor türkisblauem Meer, feinsandigem Strand und atemberaubenden Sonnenuntergängen? Wir testen sie alle oder was meint ihr? Alle Empfehlungen und lustmachenden Bilder gibts im LINK.

#infoAchtung hier im Beitrag befinden sich Beispielbilder. Die Originalaufnahmen der Locations findest Du im jeweiligen Blogbeitrag, den ich Dir verlinkt habe. Viel Spaß beim Stöbern!

 

 

 

Insider-Tipps für Samaipata in Bolivien

Alle Infos wie man nach Sameipata kommt, wo man Geldautomaten findet, welche Touranbieter sich lohnen und wo das Essen schmeckt findest du hier:

TRANSPORT NACH UND VON SAMAIPATA:

Von Santa Cruz im Sammeltaxi. Abfahrtsstelle an der Ausfallstrasse (calle Arumá, in Nähe des Monumento al Chiriguano) in Samaipata kommt man am Hauptplatz (22) an oder an der wichtigsten Kreuzung an der Hauptstrasse (23); von hier fahren jeweils die Sammeltaxis zurück nach Santa Cruz. Busse von Sucre kommen zwischen 3:00 und 6:00 Uhr morgens an der Kreuzung an der Hauptstrasse (23) in Samaipata an. Busse nach Sucre fahren ab 20:00 vom RESTAURANTE EL NUEVO TURISTA (24) ab. Tickets müssen Vormittags in diesem Restaurant, oder in einem Büro in der calle Campero (25) erstanden werden. Busse nach Cochabamba fahren vom Nachbarort Mairana (17 Km) jeden Nachmittag um 15:00 Uhr ab und kommen um 3:00 Uhr an (Bs 50,-). Die Fahrgäste dürfen bis 6:00 an Bord bleiben. Nach Mairana kommt man im Sammeltaxi, das von der Hauptkreuzung (23) abfährt (Bs 7,-).

Nach Vallegrande (Che Guevara Route) kommt man ebenfalls mit Sammeltaxis oder kleineren Bussen von der Hauptkreuzung aus. Von dort in Sammeltaxis oder Kleinbussen weiter nach Pucara und La Higuera. Es gibt einen Nachtbus, der über Vallegrande und Pucara, an La Higuera vorbei (10 Km) nach Sucre fährt (über Villa Serrano).

Die Fahrten nach Sucre sind ziemlich holperig, aber nicht aussergewöhnlich gefährlich.

Transport im Ort mit einigen wenigen Taxis oder mit den reichlich vorhandenen Motorradtaxis.

Unterkünfte:

Samaipata ist ein hervorragend auf Touristen eingestellter Ort und man findet eine Menge Unterkünfte, auch wenn diese meistens auf keiner der bekannten Buchungsseiten vertreten sind. Von Backpacker (Los Adventureos zB.) über B&B (La Pausada) bis Hotel findet hier jeder sein Plätzchen und man braucht auch nicht unbedingt im Voraus zu buchen. Der Ort ist beschaulich und man kommt immer irgendwo unter.

ATMs UND GELD TAUSCHEN:

In Samaipata gibt es eine ATM im BANCO UNION (2). Geld kann auch direkt mit Kreditkarte in der COOPERATIVA LA MERCED (3) abgehoben werden (5% Kommission). In beiden Institutionen kann auch Geld getauscht werden (USD) und im Fernseh Kanal Vallevision (calle Warnes) (4) werden auch Euros getauscht.

ESSEN UND TRINKEN:

Obwohl Samaipata nur ca. 2000 Einwohner hat, verfügt es über einige gute Restaurants, Bars und Kaffees. Hier eine Auswahl:

  • LA LUNA VERDE (5), Restaurant und Bar des Hotels LA POSADA DEL SOL; interessantes Essen (Tex-Mex, Fusion Tex-Mex-Bolivianisch), gute Cocktails, happy hour von 17:00 bis 19:00; 100m von LA entfernt, obere Preisklasse (+)
  • DESCANSO EN LA ALTURA (9), Pizzeria, sehr gute Pizza argentinischer Tradition, gutes Schweinefilet, 150 m von LA entfernt (+)
  • MIA PASTA (6), italienische Speisen und auch Fleischgerichte, nicht zu grosse Portionen, feine Athmosphäre, nicht zu teuer (++)
  • ARTELIER (7) Kunstkaffee, guter Kaffee, feine Athmosphäre, obere Preisklasse (+)
  • CAFE LATINA (8), gediegenes älteres Restaurant, z.T. interessantes Essen (z.B. Rinderfilet an Cocablättern) (+)
  • 1900 (10), direkt an der Plaza, z.T. französische Küche, gute Crepes (+)
  • LA CHANKANA (11), kleines, immer besser werdendes Restaurant, gehört einem Holländer, der auch in Cuzco eine Lokal betreibt (+)
  • LA COCINA (12), qualitativ hochwertiges Fastfood, von einem Türken betrieben, spezielles Angebot (z.B. Hamburger mit Roquefort Käse), tolle Pommes (mit Schaale) (++)
  • TIERRA LIBRE (13), von Spaniern betriebenes Restaurant, gute Küche, nicht zu teuer (+)
  • LA BOHEME (14) EIN MUSS FÜR JEDEN REISENDEN, hier treffen sich Alle, die reisen oder in Samaipata leben, super Ambiente, gute Cocktails, 18 verschiedene Biersorten,Shishas, man kann sich Essen von LA COCINA bestellen, happy hour von 17:00 bis 19:00 Uhr (++)
  • El MEXICANO (15), sehr gutes mexikanisches Essen, kleiner Laden

Sameipata, Bolivien

SEHENSWÜRDIGKEITEN:
  • EL FUERTE, Samaipatas wichtigste Attraktion, 10 Km ausserhalb der Stadt, in der Höhe gelegen, riesiger behauener Felsen mit darum herum gelegener Siedlung, es ist nicht klar worum es sich handelt; interessante Theorien von von Däniken, d´Orbigny und T.Haenke; Eintrittsticket ist gültig für Besuch des Museums (16) im Ort; Fahrt nur mit Taxi (Bs 100,- one way, return Bs 150,-) LA bietet Sonderpreis an (Bs 50,- one way, return Bs 100,-); viele lassen sich hochfahren und gehen zurück; ganz harte Naturen gehen beide Strecken; Eintritt Bs 50,-
  • PARQUE AMBORO, einer von Boliviens grösseren Naturparks, nur mit Tour Veranstalter zu erkunden, Touren von 6 h bis 11 Tagen, sehr zu empfehlen: Tour in den Wald der Riesenfarne (6 h, 200,- – 300,- Bs/Mann, Preis abhängig von der Zahl der Teilnehmer)
TOUR VERANSTALTER:

Befinden sich alle in der calle Bolivar, zu empfehlen: JUCUMARI TOURS (bolivianisch-schweizerische Firma) (18), aber auch andere wie ROAD RUNNERS, AMBORO TOURS etc.; Preise und Angebot vergleichen!

  • ZOOLOGICO REFUGIO (19), von einer Gruppe Freiwilliger betreuter kleiner Zoo und Auffangstation für illegal in Gefangenschaft gehaltene Wildtiere, 2,5 Km von LA entfernt, bequem zu Fuss zu erreichen
  • CUEVA, 20 Km vor Samaipata in Richtung Santa Cruz gelegen, natürliche Pools mit Wasserfall, Fahrt im Taxi hin-und zurück Bs 100,-
Wäschewaschen:

Es gibt einen Waschsalon im Ort, der auch innerhalb eines Tages wäscht. Am LaBoheme die Straße hinauf für etwa 3 Blogs. 10 Bolivianos per Kilo

EINKAUFEN:

Tante-Emma-Laden genau neben dem Hostel (20), hat fast alles ausser Brot; Comercial Alba an der Plaza (21); Supermarkt La Estrellita an der Hauptkreuzung (23)

Notfallnummern:

Krankenhaus 26 Polizei 27

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+ = gut, ++ = empfehlenswert

Alle aufgeführten Plätze, Läden etc (x) sind in der Karte mit Nummern verzeichnet

Amerika Road Trip – Unterwegs im Land der Vorurteile

Unseren Amerika Road Trip kann man gerne unter dem Motto führen: „Sie waren jung und wussten nicht was sie tun“. Aber genau deshalb war es auch der ultimative Trip durch ein Land, wie es nicht skuriller, außergewöhnlicher und abgedrehter nicht sein kann!image-2015-09-01(3)Ich hatte Flüge nach Orlando gewonnen, meinen besten Freund im Gepäck und wir waren nahezu ohne Vorbereitung nach Amerika gestartet. Kurz hatten wir uns mal zusammengesetzt und 3 Punkte festgelegt, die wir ansteuern wollten. Wir haben die Motelpreise an unserer ersten Station gecheckt und den Mietwagen gebucht. Klar war auch: keine Vergnügungsparks.image-2015-09-01(33)Und da standen wir nun im großen Amerika was wir Beide nur aus dem Fernsehen kannten. Keine Vorstellung hatten wir, was uns hier wirklich erwarten würde. Ich ging davon aus, dass die Läden 7 Tage in der Woche für 24 Stunden geöffnet haben, das Klamotten spottbillig sind, alle sexy Victoria Secret Unterwäsche trugen, es überall diese coolen American Diner im Stil der 50iger gibt und an jedem Stadtrand ein Open Air Kino. Die Realität war eine völlig Andere.image-2015-09-01(10)Schon am ersten Tag den wir spät ankamen scheiterten wir daran etwas zu Essen zu bekommen. Supermärkte geschlossen & American Diner ab 22 Uhr im Feierabend. Am nächsten Morgen dann sollten sich zumindest unsere Shoppingträume erfüllen. Wir fuhren die nächste Mall an. „Nicht mehr als 300 EUR, hörst Du?“ – ich bat Tom auf mich aufzupassen, falls ich dem Shoppingrausch total erliegen sollte. Erste Station der Victoria Secret Store, der für mich der Inbegriff von sexy Unterwäsche, Männerträumen und schöner Frauen war. image-2015-09-01(2)Voller Vorfreude stoppte ich am ersten Auslagetisch, griff nach einem „Höschen“ und dachte, ich muss im falschen Film sein. Statt winzigem Stringtanga hielt ich einen monströsen beigen Schlübba in der Hand, der die Dimensionen hatte, auf einen Elefantenhintern zu passen! Der Alptraum an geschmackloser Unterwäsche setzte sich fort. Völlig verstört verließ ich den Laden. Anscheinend ist die Verkaufsware eine auf die Amerikanerin angepasste und nicht die, die auf dem Laufsteg gezeigt wurde. Genau 18 Dollar hab ich nach einem Tag in der Mall ausgegeben, denn spottbillig wie gedacht, war es dort nicht. Tom gings ähnlich und damit war das Thema Shoppen & Victoria Secret in Amerika für uns gestorben.image-2015-09-01(31)Wir rollten raus aus der Stadt und unser Ziel war die Westküste. An jeder Ampel bestaunten wir den Verkehr, die riesigen Autos, typische Schulbusse und überdimensional große US-Flaggen. Ich kam mir vor wie in einem Road Movie! „Guck mal, die sitzen auf der Ladefläche des Pickups!“ Selbst so eine Kleinigkeit hatte einen „Wow-Effekt“. Wir kannten es ja nicht und hielten es für die große Freiheit.image-2015-09-02(1)Die Highways waren breit, die Lastwagen riesig, die Sonne schien, wir hatten die Musik laut aufgedreht und unsere Highlights waren nicht Museen, Schlösser oder Plätze, sondern der ganz normale amerikanische Alltag.image-2015-09-02(8)Wir liebten es durch die Supermärkte zu schlendern und all diese überdimensional, großen Verpackungen aus den Regalen zu ziehen. XXXXL Gatorade, XXXXL Baguette, XXXXL Chipstüte – alles schien hier größer zu sein als im Rest der Welt und wir hatten einen Heidenspaß daran, diese neue Welt für uns zu entdecken.image-2015-09-01(6)Unser erstes geplantes Etappenziel führte uns nach Caladesi Island, denn ich wollte im glasklaren und wunderbar warmen Wasser des Golf von Mexico paddeln gehen. Gesagt getan! Wieder große Augen beim Anblick der ersten Pelikane und zwei im Wasser turtelnden Rochen. War das schön hier! Ich hatte noch nicht viel gesehen außerhalb von Europa und war von allem schwer beeindruckt.image-2015-09-01(18)Am Ende eines wunderbaren Tages galt es ein Motel für die Nacht zu finden. Wir kannten die Preise von Orlando, nicht aber die von der Westküste und so wurde unsere Suche bald zum Spießrutenlauf. Zu teuer, zu laut, zu dreckig… Kakerlaken die quer über die Wand liefen. Darauf war ich auch nicht eingestellt. Nach Stunden beschlossen wir, uns stattdessen in einem Hotel einzubuchen und uns von dem Schreck erstmal zu erholen.image-2015-09-02

11 Tage waren wir in Florida unterwegs und das Moteldilemma setzte sich fort. Jeden Tag waren wir über Stunden damit beschäftigt eine bezahlbare & saubere Unterkunft zu finden, die uns Beiden passte. Eigentlich verschenkte Urlaubszeit, aber irgendwie gehörte es zum Erlebnis „Amerika“ auch schon wieder dazu.image-2015-09-01(26)Wir fuhren die Westküste runter in Richtung Everglades, spielten Volleyball mit Einheimischen am Strand von Clearwater, aßen Riesenburger in Fort Myers und schlotzten das leckerste Eis „ever“ in Naples. Der Weg war das Ziel und Freiheit unser Begleiter, so rollten wir den Krokodilen entgegen, auf die ich schon sehnsüchtig wartete.image-2015-09-01(9)In den Everglades angekommen überredete man uns zu einer Sonnenuntergangstour, bei der man mit etwas Glück sogar Delfine springen sehen konnte. Ich war Feuer & Flamme. Nach 2 Stunden, die die Fahrt gedauert hatte, habe ich zwar einen tollen Sundowner gesehen, aber keinen Delfin und erst Recht kein einziges Krokodil! Ich ging davon aus, dass die Everglades das Mutterland dieser urzeitlichen Tiere sind. Das sie hier fast schon gestapelt an den Stränden zwischen den Mangroven rumlungern würden. Aber nichts! Nicht ein Krokodil zeigte sich.image-2015-09-01(19)Dafür Trilliarden von Mücken, als wir wieder unser Auto erreichen. Ich werde nie die schwarze Wolke an der Tankstellenleuchte vergessen und auch nicht die 10 Meter lange Theke voll von Insektiziden. „Nein, hier bleiben wir keine einzige Nacht!“ Nächstes Etappenziel waren die Key Islands. Doch noch stand uns eine lange Fahrt durch die Dunkelheit und auf schnurgerader Straße bevor.image-2015-09-01(32)An der Ostküste angekommen und eigentlich hundemüde fiel mir ein Casino auf. Das hatten wir bisher auch vermisst. Ein wenig quengeln und umziehen auf dem Parkplatz war schon nötig, um Tom zu einem Besuch zu überreden. ABER Amerika war auch das Land des Glücksspiels und das durfte ich mir natürlich in keinem Fall entgehen lassen. Wie toll muss das sein, in prunkvollen Sälen zu wandeln, all die reichen & schönen Menschen zu bewundern und dann gleich noch aus 50 Dollar die Wahnsinnsumme von 5.000 Dollar zu erspielen. Ja, ich war voller Erwartung als sich die Türen öffneten.image-2015-09-01(29)Doch noch im gleichen Moment überkam mich Ernüchterung. Stumm und mit großen Augen wandelten wir durch einen riesigen geschmacklosen Saal, vollgestopft mit Menschen und Maschinen. Ein Spielautomat neben dem Anderen. Davor lauter verkrachte Existenzen. Der Bauerbeiter in seiner Arbeitskleidung, die Oma in ihrem Kittelchen oder die Hausfrau gleich im Schlafanzug. Die Menschen hingen an den Automaten als seien sie ihre letzte und einzigste Hoffnung. „Bring mich hier raus“ flehte ich Tom an. Aus der großen Quengelbacke war ein eingeschüchteres Mädchen geworden, so enttäuscht war ich von diesem Anblick. Auch dieses Casinos war so fernab der Hollywoodromantik die ich seit Oceans Eleven damit verband.image-2015-09-01(24)Dafür waren die nächsten Tage um so schöner, denn es ging auf die Florida Keys. Umgeben von türkisblauem Meer hüpften wir von Insel zu Insel, bestaunten schicke Yachten, schnelle Motorboote und Jetskys.image-2015-09-02(2)In Key West angekommen fanden wir eine schöne Bleibe und freuten uns schon auf den Abend mit Dosenbier und Chill-Out-Mucke am Meer. Nachdem wir das hippe Key West für uns erkundet hatten und zurück in unserem Motel waren, dann allerdings die Ernüchterung. Es herrschte Ebbe, also saßen wir statt am rauschenden Meer nun am schlammigen Tümpel. image-2015-09-01(22)Aber es spielte keine Rolle, denn wir hatten uns. Und wir wären nicht wir gewesen, wenn nicht auch ein staubiger Randstein oder ein Platz an einer matschigen Pfütze nicht cool gewesen wären. Es war schlicht egal, was um uns war. Gute Freunde machen sich ihre Welt eben schön und so lachten wir über das fehlende Meer.image-2015-09-02Unsere Tour näherte sich dem Ende und unser Flieger sollte von Miami aus starten. Nachdem wir von Shopping & Großstädten schon am ersten Tag geheilt waren planten wir keine große Tour mehr durch die Stadt. Aber zunächst mal galt es, das angepeilte Motel finden.image-2015-09-02(4)Die Straße hatten wir sehr schnell gefunden, die Hausnummer war uns entfallen. „Wie lang kann eine Straße schon sein? Da findet man seine Unterkunft bestimmt ganz leicht.“ Weit gefehlt. Auch Straßen haben hier eine andere Dimension und so fanden wir uns in einem Stadtteil wieder, welchen man gut und gerne als „dodgy“ (schmuddelig) bezeichnen könnte. „Hier muss es doch sein.“ „Warte ich schau doch noch mal in den Unterlagen“ – also hielten wir.image-2015-09-02(3)Allerdings nur unter der Prämisse „Du gibtst Gas ohne zu fragen warum, wenn ich Dir das Signal dazu gebe!“ Mir war die Gegend absolut suspekt & ich wollte nicht in eine Schießerei verwickelt werden. Wie aus einem schlechten Hip Hop Video sah es hier aus. Aufgemotze Karren, runtergekommene Häuser, gepimte Tussis und Typen mit Goldkettchen.image-2015-09-02(6)Und während wir da so am Straßenrand standen tauchte plötzlich und unvermittelt eben so ein „Hip Hopper“ an meinem Fenster auf. Rabenschwarz, viel zu große Klamotten, über und über mit schweren Goldketten und Anhängern behängt und grinste mich an. Mit breit geöffnetem Mund in dem auch alles golden glänzte! Ich werde dieses Bild nie vergessen. „So Tom, jetzt gibt doch bitte Gas!“ Besagter Moment war gekommen und ich sah wieder ein Vorurteil als bestätigt an. Bis heute schmunzle ich über diese Szene und meine Dorfkinddenke.image-2015-09-02(5)Den Abend verbrachten wir im angesagten Art Deco Virtel und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nur lauter schöne & hippe Menschen. Frauen mit XXL Brüsten, fahrende Beatboxen, Party an jeder Bar und nur gut gelauntes Partyvolk. Miami erfüllte mein Klischee der Stadt und wurde zum krönenden Abschluss einer Reise die so nie geplant war. Die aber genau deshalb so wunderbar war.image-2015-09-01(7)Sich treiben lassen, in den Tag hinein leben, unterwegs sein und entdecken, erleben und bestaunen – so lässt es sich wohl am Besten beschreiben. Der wichtigste Faktor bei einem Road Trip und das habe ich gelernt, ist der Mensch mit dem man reist. Denn der Urlaub findet im Auto statt. Die Chemie muss also stimmen, der Way of life muss passen und am besten auch der Musikgeschmack.image-2015-09-02(7)Wir haben gelernt, dass Vorurteile oft überhaupt nichts mit der Realität zu tun haben und dann aber wieder auch zu 200% passen. Wir haben herausgefunden, das die Amerikaner unglaublich nette Menschen sind und wir haben uns verliebt in die Weite und Freiheit dieses Landes.

#danke

Ich möchte an dieser Stelle noch Tom danken für diesen wirklich außergewöhnlichen Trip, den ich sicherlich nie vergessen werde. Es war eine tolle Zeit und du hast sie so speziell gemacht! Danke auch für einen Teil des Bildmaterials!

image-2015-09-01(11)Und so sieht unser Trip auf der Karte aus!
#infoMit diesem Text nehme ich an der Blogparade von Oliver von Sinograph teil. Er fragt in die Runde: Vorurteilen: Was sind deine Aha-Momente?
Und auch andere Blogger haben sich Gedanken zu dem Thema gemacht. Schaut doch mal bei Ulrike vorbei und lest im LINK, welche Gedanken sie sich zu China macht.