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Unterkunftsreview Montevideo „Chez Mario et Solange“ B&B

Mein Unterkunfshighlight in Montevideo ist das „Chez Mario et Solange“ Bed & Breakfast. Neben angenehmen Räumlichkeiten hat das B&B so einiges zu bieten, was andere Unterkünfte in der Stadt nicht bieten. Wie ich das „Chez Mario et Solange“ gefunden habe, warum es mich überzeugt hat und ich es gerne hier vorstelle und empfehle liest du hier:

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Seit dem 31.12.2014 ist das „Chez Mario et Solange“ Bed & Breakfast von Solange and Julian geöffnet. Davor haben sie es in in 2 jähriger selbstständiger Bauphase zur Unterkunft ausgebaut. Entsprechend viel Liebe zum Detail steckt auch in den Räumlichkeiten. Das junge Paar hat mit viel Kreativität und Kraft einen Unterkunft geschaffen die es leicht macht zu verweilen.

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Lage

Die Unterkunft liegt Downtown und unweit des Casco Viejo der Altstadt Montevideos entfernt. Man kann die Strecke bis zum Hafen in schätzungsweise 20-30 Minuten zu Fuß erreichen. Busse fahren in den Hauptstraßen und nur wenige Gehminuten von der Unterkunft entfernt ab. Vom zentralen Busbahnhof sind es damit ungefähr 10 Minuten bis zum B&B.

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Sprache

Solange stammt aus Montevideo und spricht neben ihrer Muttersprache hervorragendes Englisch. Ihr Lebensgefährte Julian ist Franzose und spricht wiederum neben seiner Muttersprache noch ein gutes Spanisch sowie Englisch. Letzteres nicht ganz so flüssig wie seine Partnerin, aber zur Kommunikation völlig ausreichend. Die Beiden decken damit also Spanisch, Französisch und Englisch in ihrer Unterkunft ab, was es Gästen leicht macht bei Fragestellungen.

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Buchung

Gefunden habe ich „Chez Mario et Solange“ Bed & Breakfast über booking.com gefunden. Sie sind aber auch via airbnb, Tripadvisor oder direkt über ihre Website zu finden.

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Ausstattung

Das B&B liegt bietet 5 Räume  für 9  Gäste, 2 Bäder, Küche, Gemeinschaftsraum und eine Dachteressa mit Blick auf die Stadt. Die Zimmer sind alle anders eingerichtet. Alle jedoch mit Paletten-Betten und vielen interessanten Gesetaltungsideen.

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Frühstück

Wie in einem Bed & Breakfast üblich gibt es ein Frühstück. Dazu gehört bei den Beiden neben Baguettes und Croissants auch Café, Tee und frischer Saft, Brotaufstriche, Käse und das für Uruguay typische Dulche de leche.

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Selbstverpflegung

Wer kochen möchte hat dazu in der angeschlossenen Kücheneinheit die Möglichkeit. Ein Supermarkt ist in unmittelbarer Umgebung. Wer Canabis Brownies und Hanfbier probieren möchte, kann dieses in der Unterkunft kaufen.

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Sicherheit

Die Unterkunft liegt in einer bügerlichen Gegend. Ich war als Frau alleine auch nachts unterwegs und habe mich nicht unsicher gefühlt.

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Nachtruhe

Da die Wohnung in einer kleinen Seitenstraße liegt, bekommt man auch vom Verkehr der Hauptverkehrsadern nichts mit und findet nachts Ruhe.  Dem Palettenbett gegenüber war ich zunächst etwas skeptisch, da ich was guten Schlaf betrifft, doch sehr kritisch bin. Aber auch hier gabs absolut nichts zu bemängeln. Ich habe hervorragend geschlafen. Ein Ventilator hilft zudem im Sommer frischen Wind zu bekommen.

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Sauberkeit

Die Räumlichkeiten werden jeden Tag grundgereinigt. Da die Beiden quasi hier wohnen sorgen sie auch so immer für Ordnung und Sauberkeit. Es gab keinen Moment in dem es etwas zu beanstanden gab.

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Gäste

Ich habe in der Unterkunft keine „Party people“ oder absolute Youngsters erlebt. Was einen in der Regel ja vor unruhigen Nächten und Rücksichtslosigkeit bewahrt. Der Altersdurchschnitt liegt im Schnitt bei Reisenden bei 20-40 Jahren . Dadurch das im Haus so viele Sprachen gesprochen werden, sind auch die Gäste aus verschiedensten Kulturkreisen. Wer das mag, der wird sich hier sehr wohl fühlen.
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Mobiliät

Um in der Stadt mobil zu sein verleihen die Beiden ihre Räder auch schon mal an ihre Gäste, was ich als Radfahrliebhaber sehr zu schätzen wußte. Wer über den Flughafen der Stadt an- bzw abreist der kann den Shuttle-Service in Anspruch nehmen und spart sich das teure Taxi.

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Besonderheit

Herausragend macht die Unterkunft neben der geschmackvollen Einrichtung besonders der persönliche Service der Beiden. Dieser geht weit über die normale Betreuung in einem Hostel oder B&B hinaus. Und hier möchte ich noch mal ausdrücklich betonen, dass ich weiß wovon ich spreche, da ich oft über lange Phasen reise und quasi mehr in verschiedenen Hotels, B&Bs  oder Hostels wohne als daheim.

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Solange hat sich sogar für mich bemüht einen Termin bei José Mujica zu bekommen und dafür einen halben Vormittag mit Parlamentariern und ihrem Sekretariat telefoniert. Wer hier Hilfe braucht oder spezielle Tipps von Tango bis Weiterreise dem werden die Beiden ganz sicher helfen.

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Fazit:

Ich mag das „Chez Mario et Solange“ auf Grund seiner Lage, der Inneneinrichtung und wegen den beiden Inhabern. Es war sauber, ruhig und mit angenehmen Gästen. Dazu in Altstadtnähe und gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Ich habe mich rundum wohl und gut aufgehoben gefühlt.#infoWeitere Bilder findest du im LINK.

Ich war „Chez Mario et Solange“ nur ganz normaler, zahlender Gast. Ich habe keine Vergünstigungen oder Preisnachlasse für diesen Beitrag erhalten. Ich empfehle diese Unterkunft, da sie mir gefallen hat.

Mietwagen in Afrika – Das ist besonders zu beachten!

Überall auf der Welt gibt es Dinge auf die man bei der Mietung eines Fahrzeuges achten muss. Doch gerade die Bedingungen in Afrika verlangen eine besondere Weitsicht bei der Buchung. Mit Afrika-Touren verbindet man neben dem Naturerlebnis ganz klar auch weite Strecken, ausgedehnte Fahrten und unbefestigte Straßen. Das setzt neben fahrerischen Kenntnissen auch technisch einwandfreie Fahrzeuge voraus.Landi Mietwagen Kgalagadi Transfrontier ParkWer auf seinem Afrika Road Trip mit einem Mietwagen unterwegs sein möchte, der sollte in erster Linie darüber nachdenken, was das Fahrzeug leisten soll. Ein Kleinwagen ist auf vielen Strecken einfach gänzlich ungeeignet. Bestimmte Gebiete dürfen sogar nur mit Allradfahrzeugen passiert werden.

Der zweite wichtige Aspekt ist die Zuverlässigkeit des Anbieters und seiner Fahrzeugflotte. Hier gilt es auf Qualität statt Geldbeutel zu setzen. Ein billiger Autovermieter investiert oft nicht genug in die Wartung seiner Fahrzeuge. Entsprechend drohen Defekte auf Grund von Verschleiß und der besonders starken Beanspruchung. Ein Liegenbleiben oder gar ein Unfall können dann nicht nur teuer sondern auch lebensgefährlich werden.

Es empfiehlt sich hier etwas Recherche in Bewertungsportalen und Foren, ob sich ein Anbieter als zuverlässig erwiesen hat. Oft sind es gerade kleine Unternehmen die auf Afrika spezialisiert sind und ihre Fahrzeuge besonders gut warten und mit der nötigen Sorgfalt pflegen. Negative Bewertungen sind für sie existenziell und so wird auf die Qualität geachtet. Deshalb sind diese Unternehmen auch unbedingt in die Betrachtung einzubeziehen.MietwagenWichtig bei der Anmietung von Fahrzeugen in Afrika ist auch die Erreichbarkeit der Leihwagenfirma. Gibt es eine Notfallnummer? Ist die Hotline auch nachts und am Wochenende erreichbar? Innerhalb welcher Zeitspanne wird geholfen? Auf Grund der riesigen Distanzen in Afrika muss auch auf diesen Service geachtet werden.

Anders als in Europa versichert man sich auch in Afrika gegen mehr Eventualitäten. Während ein Steinschlag in Deutschland eher selten vorkommt, ist er auf unbefestigten Straßen ein permanent drohendes Szenario. Selbst wenn man sich in Südafrika bewegt. Dort sind die großen Touristenrouten zwar sehr gut ausgebaut sind, dennoch wird man wahrscheinlich in die Verlegenheit kommen und die ein oder andere „Gravelroad“ benutzen müssen. Und sei es auf der Zufahrt zur Lodge oder dem Safaripark. Eine Steinschlagversicherung ist daher anzuraten.

Gleich so verhält es mit einem Unterbodenschutz und einer Reifenversicherung. Auf Grund des Straßenzustandes kann es leicht sein, dass man sich die Unterseite des Fahrzeugs aufreißt oder die Reifen schnell verschlissen sind und platzen.MietwagenNeben dem ohnehin im Auto befindlichen Ersatzreifen sollte mit dem Vermieter vorab geklärt werden ob das Mitführen eines weiteren Reifens sinnvoll ist. Sicherlich nicht notwendig, wenn man sich die Garden Route in Südafrika entlang bewegt. Wer aber in abgelegenen Gebieten auf zumeist unbefestigten Straßen unterwegs ist, dem ist ein zweiter Ersatzreifen bereits anzuraten. Dazu gehören auch Gebiete wie etwa der Kgalagadi Transfrontier Park, Landstriche in Botswana und ganz sicher auch alles nördlich davon.

So verhält es sich im Übrigen auch mit einem Ersatzkanister für das Fahrzeug. Wer lange Strecken plant der sollte sicher stellen, dass er auch genügend Benzin dabei hat. In Afrika kann es schon vorkommen, dass eine Tankstelle keinen Sprit mehr hat und die nächste in 300 km Entfernung ist. Ein Reservekanister ist ein dann ein absolutes Muss. Diese können oft beim Autoverleiher mitgebucht werden. Hier ist drauf zu achten, ob eventuell die Anschaffung eines eigenen Kanisters günstiger ist. Mindestens 10 Liter würde ich extra dabei haben.

Augenmerk sollte man auch auf die Versicherungspolice hinsichtlich des Diebstahl und Einbruchschutzes legen. Eine sachkundige Beratung ist hier unerlässlich. Überversichern braucht man sich nämlich auch nicht, wenn man in abgeschiedenen Gebieten unterwegs ist, in denen diese Art von Kriminalität keine Rolle spielt.Camping Danie Leni Road TripIn Afrika sind Beschädigungen der Fahrzeuge keine Seltenheit. Zu gerne werden diese Schäden dann vom Vermieter bei Übernahme unter den Tisch fallen gelassen. Wer bei Rückgabe nicht für Beschädigungen des Vormieters zahlen möchte, sollte schon vor Fahrtantritt das Auto gründlich prüfen. Hier empfiehlt es sich sein eigenes Übernahmeprotokoll* dabei zu haben und akribisch abzuarbeiten. Gerne werden Beschädigungen auf dem Dach (durch Äste) oder zerkratze Kofferraumöffnungen in Rechnung gestellt, da sie bei der Übernahme sehr leicht übersehen werden

Wer sich für ein Allradfahrzeug (4×4 genannt) entscheidet, der sollte sich vom Vermieter erklären lassen wie die Schaltung funktioniert und wie man Getriebeschäden vermeidet. Eine kurze Einführungsrunde halte ich hier durchaus für sinnvoll. Es ist nämlich nicht „nur“ einfaches schalten.

Wer sich generell mit Linksverkehr schwer tut sollte darüber nachdenken einen automatikgetriebenes Fahrzeug zu buchen. Das kostet zwar mehr, aber trägt zu Sicherheit im Verkehr und zur eigenen Ruhe bei.

Reisende die zu ihrem Fahrzeug auch, wie in Afrika üblich, ein Campingzelt auf dem Dach mitgebucht haben, sollten auch hier mit dem Vermieter zusammen die Funktionsweise durchspielen.image-2015-10-06(13)Beachtenswert sind auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Vermieter. Es gibt Leihfirmen die ihre Fahrzeuge rund um die Uhr tracken und eine ganz bestimmte Geschwindigkeit voraussetzen. Ob diese sinnvoll ist wird dabei nicht hinterfragt. So sind dann zum Beispiel auf namibianischen Gravelroads grundsätzlich 80 km/h vorgeschrieben. Oft sind diese aber in einem sehr guten Zustand, dass selbst die Behörden die Straße für 100 km/h Geschwindigkeit freigegeben haben. Wer dann schleichen muss verliert wertvolle Urlaubszeit.

Zu trockenen Straßen gehört in Afrika auch feinster Staub der sich überall im Fahrzeug absetzt. Oft ist es billiger das Fahrzeug vor Abgabe noch reinigen zu lassen, anstatt es teuer beim Autoverleiher bezahlen zu müssen. Auch hier ist vorab das Beratungsgespräch mit der Leihfirma zu suchen und abzuklären welche Verschmutzungen als „normal“ akzeptiert werden. Starke Verschmutzungen können (teuer) nachberechnet werden.

Wer diese grundlegenden Dinge beachtet, der wird sicherlich ein sorgloses Mietwagenerlebnis haben und im Schadensfall auch nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Ich wünsche eine sichere Fahrt und großartige Erlebnisse.

In diesem Sinne #get up & drive safely!

#info* Da ich sehr oft im Mietwagen unterwegs bin und auch schon teure Erfahrungen machen musste habe ich mir ein eigenes Übernahmeprotokoll erstellt. Dieses stelle ich gerne zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Durch Klicken auf LINK gelangt man zum Download.