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Pirschfahrt mal Anders – Reitsafari durch die Savanne Namibia´s

Auf den Pfaden wilder Tiere durch den afrikanischen Busch reiten und dabei die Ruhe & Stille genießen macht eine Reit-Safari zu einem ganz besonderen Erlebnis. Doch warum genau ist das so? Was macht es so speziell und wie gut muß man vorbereitet sein?image-2015-10-17(58)Der Morgen dämmert, die Sonne streckt sanft ihre Fühler aus und von der afrikanischen Hitze in der Kalahari ist noch nichts zu spüren. Gerade erst erwacht der Tag zu neuem Leben und genau wie ich, scheint auch mein Pferd noch müde zu sein. Sanft streichle ich ihm über die Stirn, suche den Augenkontakt mit dem Tier und versuche Vertrauen zu schaffen. image-2015-10-17(45)1Wohl auch, um mich selbst zu beruhigen, denn eigentlich habe ich großen Respekt vor Pferden und auch jedes Mal gehörig Angst beim Reiten. Doch die Aussicht, eine Safari mal ganz anders zu gestalten und die Neugier auf das neue Erlebnis sind stärker als meine Befürchtungen abgeworfen zu werden.image-2015-10-17(38)So steige ich also voller wildem Herzklopfen in den Sattel meines Pferdes und schon nach den ersten Schritten bereue ich meinen Übermut. Ich fühle mich nicht wohl und es fällt mir schwer die Kontrolle an das Tier abzugeben. Zwar bin ich schon 2x geritten, aber wie man ein Pferd richtig führt habe ich nicht gelernt. An diesem Morgen bin ich die einzige Teilnehmerin der Reit-Safari und mit dem Guide alleine unterwegs. image-2015-10-17(41)Da die Tour auch für Anfänger ausgeschrieben ist, verlasse ich mich darauf, diesmal eine Einweisung zu bekommen. Doch das Englisch meines Guides und seine schüchterne Kommunikation sind nicht gerade eine Hilfe um zu erfahren, wie man so ein Pferd richtigerweise reitet und lenkt. Ich beruhige mich damit, dass das Tier diese Touren kennt, schon weiß was es tut und wohin es traben soll. Aber wohl fühle ich mich nicht.image-2015-10-17(40)Schon gar nicht, als mein Guide das Tempo erhöht und auch mein Pferd nun schneller trabt. Ich hüpfe auf dem Sattel herum und bekomme Angst herunter zu fallen.Verkrampft klammere ich mich fest und versuche nicht aus dem Sattel zu fallen. „Slowly, slowly, please“ rufe ich nach vorne und ziehe die Zügel zu mir. Mein Pferd verlangsamt sofort sein Tempo und wir traben in gemächlichem Schritt weiter. Ich bin erleichtert, dass ich es geschafft habe, das Pferd abzubremsen. Mein Herzschlag beruhigt sich, meine Haltung entspannt sich und ich fasse Vertrauen zu dem Tier.image-2015-10-17(53)Und dann ist da auch der Moment in dem ich mich einfinde in der Umgebung und einen Blick dafür bekomme, welche Schönheit sich mir hier abseits der Pisten offenbart. Die Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht und lässt die roten Dünen erglühen, während das kniehohe gelbe Gras und die grünen Büsche den Kontrast dazu bilden und dieses so Kalahari typische Bild prägen, welches ich so liebe. Das ist das pure Afrika für mich. Keine Grenzen, keine Zeichen von Zivilisation, nur Weite so weit das Auge blicken kann und dazu alles perfekt gerahmt durch diese wunderbare und einzigartige Landschaft und ihre Stille.image-2015-10-17(55)Jetzt in diesem Moment in dem ich die Angst überwunden habe und die Landschaft genieße, weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war, eine Reit-Safari zu machen. Kein knatternder Motor eines Jeeps und keine schnatternden Touristen sondern nur das sanfte Schnaufen meines Pferdes begleiten mich. Genau das macht es so speziell auf dem Rücken eines Pferdes die Landschaft zu entdecken.image-2015-10-17(43)Man bewegt sich abseits der Touristenpfade und auf den Fährten der Tiere. Es ist einfach ihren Spuren zu folgen und sich ihnen ganz ungestört zu nähern. Und genauso erlebe ich es auch. Direkt neben mir grasen Spingböcke. Ein kurzer prüfender Blick und sie knabbern weiter an den Grashalmen. Sie nehmen das Pferd und mich nicht als Bedrohung wahr und so lassen sich diese Tiere aus nächster Nähe betrachten. Ich stoppe also mein Pferd und schaue mir diese so wunderbar von der Natur gezeichneten Antilopen an. Erst als sie sich zu sehr beobachtet vorkommen, nehmen sie reiß aus.image-2015-10-17(50)In ruhigem Tempo traben wir weiter und wieder schweift mein Blick über die Weite der Savanne in der Hoffnung weitere Tiere zu erspähen. Doch noch bevor ich etwas entdecke, zeigt mir mein Guide ein großes Erdloch im Boden und erklärt mir, dass hier ein Ameisenbär wohnt, wie dieser lebt und jagt.image-2015-10-17(58) Wie ein Schwamm sauge ich dieses Wissen auf und bin wieder froh in keiner großen Gruppe gestartet zu sein. So habe ich die Möglichkeit in Ruhe Fragen zu stellen und mir alles ganz genau anzusehen. image-2015-10-17(47)Inzwischen fühle ich mich auch im Sattel wohl. Die meiste Zeit trabt das Pferd brav dem Guide nach und stoppt, wenn das andere Pferd zum Stehen kommt. Ich kann es ein Stück weit führen und wenn es mir zu schnell geht, ziehe ich die Zügel und verlangsame unser Vorankommen. Das gibt mir die Möglichkeit entspannt den Erklärungen des Guide zu lauschen, die Landschaft zu genießen und die Tiere beobachten.image-2015-10-17(42)In sicherem Abstand entdecke ich eine grasende Oryx-Antilope und bin stolz sie noch vor dem Guide entdeckt zu haben. Es ist nicht meine erste Safari und inzwischen habe ich einen sehr geübten Blick dafür die gut getarnten Tiere zu erspähen. Wieder stören wir nicht mit unserer Anwesenheit und ich habe fast das Gefühl ein Teil seines Lebensraumes zu sein. Genau das hatte ich mir gewünscht, als ich zur Reit-Safari aufgebrochen bin.image-2015-10-17(48)Über unzähligen roten Dünen führt unser Weg und folgen wir den Spuren im Sand. Die Sonne steht inzwischen hoch am Horizont, Hitze steigt empor und lässt die Umgebung flimmern. Ich bin froh, dass wir an einem erhöhten Punkt rasten und es eine kühlende Erfrischung gibt. Auch bleibt Zeit für ein paar Landschaftsschnappschüsse. image-2015-10-17(54)Ich genieße den Blick auf die Szenerie und streichle mein Pferd zum Dank. Als ich mich nach der Pause wieder im Sattel befinde ist da kein Unwohlfühlen mehr und ich erlaube auch ein gesteigertes Tempo. Zügig geht es jetzt die Dünen hinauf und wieder herunter während wir uns dem Camp nähern.image-2015-10-17(39)Bei unserem heutigen Ausritt begegneten uns zwar keinen Giraffen oder Zebras, aber das ist mir auch nicht so wichtig gewesen. Ich bin nicht im Zoo unterwegs, sondern in der Wildnis und weiß, dass die Natur nicht alle ihre Geheimnisse auf einmal Preis gibt.image-2015-10-17(51)Ich genieße jedes kleine Wunder was hier seinen Lebensraum gefunden hat. Ich lerne viel über die Bewohner der Savanne, ihr Zusammenspiel und ihren täglichen Überlebenskampf und ich genieße es als Reiterin Teil ihres Refugiums geworden zu sein.image-2015-10-17(57)Und ich bin froh, doch den Mut für diesen Ausritt gefunden zu haben und dankbar dafür, dass alles so gut und sicher funktioniert hat. Für mich war es ein besonderes Erlebnis und ich bin mir sehr sicher, dass ich zu gegebener Zeit wieder in den Sattel steigen werde um die Natur vom Pferd aus zu entdecken.

#infoIch habe meine Reitsafari auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch in der gemacht. Der Vorteil ist hier, dass man auch als Tagesausflügler teilnehmen kann. Bagatelle hat allerdings auch eine wunderbare Lage um dort in den Cottages zu wohnen oder auf dem Campingplatz zu rasten.

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Reitsafarie-Pirschfahrt-Afrika-Namibia

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Camping in Namibia Ι Plätze, Kosten & Besonderheiten – Alle Infos für deine Planung!

Namibia ist ein hervorragendes Land für einen Urlaub im Zelt oder Caravan. Im südlichen Afrika ist man spezialisiert auf Campingreisen und das spiegelt sich auch sehr deutlich im Preisgefälle, der Sauberkeit und der Vielzahl der Plätze wieder.

image-2015-10-17(22)Hier ein paar Informationen zu Camping in Namibia:

Plätze zum Campen sind generell auch in den abgelegensten Gebieten des Landes zu finden. Sie sind gut beschildert und viele von ihnen sind auch in Landkarten verzeichnet oder via Navigationsgerät ansteuerbar. Auch bieten viele Lodges & Game Reservate Stellplätze an und in der Regel darf man als Camper die Räumlichkeiten wie Restaurants, Bars oder den Pool mitbenutzen.image-2015-10-17(28)Wildcampen ist nicht verboten und man findet Camper manchmal sogar direkt an der Hauptverkehrsstraße. image-2015-10-17(23)Es empielt sich hier umsichtig zu sein, den Platz mit Bedacht zu wählen und sich ggf. von Locals beraten zu lassen. Wichtig ist allerdings niemals in ausgetrockneten Flußbetten das Zeltlager aufzuschlagen da Springfluten drohen.image-2015-10-17(17)Campingplätze in Namibia sind sehr gepflegt und kosten im Schnitt zwischen 100 – 300 NAD was in etwa 6 – 20 EUR entspricht. Für Strom und Wasser muß nicht extra bezahlt werden. (Stromadapter ggf. beim Vermieter ausleihen.)image-2015-10-17(18)In der Regel hat man ein Rondell um einen schattenspendenden Baum für sich. Dort befindet sich dann auch der Stromanschluß, ein Licht und der Grillplatz. Der Rost fürs Grillgut ist bereits vorhanden. Feuerholz & Kohle müssen selbst mitgebracht werden.image-2015-10-17(29)Frischwasser bekommt man bei den Sanitärenanlagen, wo sich meist auch eine Spülküche finden läßt. Sehr häufig hat man auch direkt am Stellplatz fließendes Wasser zur Verfügung.image-2015-10-17(16)Nicht selten hat man eine Dusche und ein WC für sich ganz alleine. Diese sind direkt an die Parzelle angeschlossen und falls nicht, dann sind sie in nur wenigen Minuten erreichbar. Ich war nie mit mehr als einer Person (selbst auf voll belegten Plätzen) zusammen im Waschraum, weil es einfach überall ausreichend Sanitäranlagen gibt. image-2015-10-17(35)Wir hatten auf allen Plätzen ausnahmslos immer fließend Warmwasser zum Duschen und auch Toilettenpapier. Die Anlagen werden täglich gereinigt, waren stets hygienisch rein und gaben nie einen Grund zur Beanstandung gegeben.image-2015-10-17(27)Ob eine Anlage eingezäunt ist hängt davon ab wo der Campingplatz angesiedelt ist und ob es Raubtiere in der Umgebung gibt oder nicht. Ohne Zaun kann es schon mal sein, dass man neben grasenden Antilopen aufwacht oder nachts ein Schakal den Weg zur Toilette kreuzt.image-2015-10-17(19)ACHTUNG gilt wie überall beim Entsorgen der Speisereste. Diese können für wilde Tiere auch auf eingezäunten Plätzen sehr anziehend sein und zur Gefahr werden, deshalb sind diese immer gut verpackt in die entsprechenden Müllbehälter zu entsorgen.image-2015-10-17(30)Insgesamt war unsere Campingerfahrung in Namibia durchweg positiv und wir haben uns auch zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Im Gegenteil! Wir haben uns immer sehr schnell heimisch und sehr willkommen gefühlt.

Namibia Ι Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzelt – Deine Planungshilfe zu Kosten, Anbietern & Besonderheiten

Du bist auf der Suche nach einem Fahrzeug mit Dachzelt in Namibia? Dich interessieren unsere Erfahrungen? Wir waren 15 Tage mit Allradfahrzeug, Campingausrüstung und Dachzelt in Namibia unterwegs. Für uns eine kostengünstige Möglichkeit das Land zu bereisen und die Freiheit zu haben überall da bleiben zu können wo es uns gefällt. Zudem ist das Land einfach zu bereisen und durch die klimatischen Bedingungen ideal für einen Camping-Trip.

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Alle Kosten & Informationen haben ich hier zusammengefaßt

Fahrzeug

Nissan Doppelkabiner 4×4 mit einem Dachzelt & abschließbaren Aufbau, Schaltgetriebe, Klimaanlage, Radio/CD Player, Servolenkung, max. 2 Personen

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Navigation

Die Fahrzeugmiete inkludierte kein Navigationsgerät. Kartenmaterial reicht für Namibia in der Regel aus und wird von Verleiher kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir haben zusätzlich mit Navigationssoftware auf dem Handy unsere Route gefunden.

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Ausstattung für 2 Personen:

1x Dachzelt (1,20 x 2,40) mit Moskitonetzen und Schaumstoffmatratze, Spannlaken und zwei Kopfkissen mit Bezügen, 1x Klapptisch, 2x Klappstühle, 1x Küchenkiste für zwei Personen, 1x Gasflasche mit Kochaufsatz, 12V & 220V Kühlschrank 39 Liter, Grillrost und Wasserkanister.

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Versicherung:

Eine Zusatzersicherung für Reifen & Glas halte ich beim Fahren auf Namibias Schotterpisten für sinnvoll. Auch sollte man eine Versicherungsvariante mit reduzierter Selbstbeteiligung wählen, weil Schäden an Fahrzeugen schon fast normal sind und viele Anbieter sich auch kleinste Kratzer durch Sträucher bezahlen lassen. Bei unserem Anbieter war man sich bewußt, dass kleine Kratzer zu so einer Reise dazu gehören und so wurde großzügig über kleinere Dinge hinweg gesehen. Wir haben uns für eine Versicherung mit reduzierter Selbstbeteiligung entschieden und sind damit den Mittelweg zwischen Topversichert und Basisversicherung gegangen.

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Kosten

Unser Allradfahrzeug mit Dachzelt und kompletter Campingausrüstung hat für 15 Tage 18.000 NAD plus 2.100 NAD für die (zweitbeste) Versicherung gekostet. Insgesamt also 20.100 NAD was umgerechnet etwa 1.349 EUR entspricht also pro Person 675 EUR. Umgerechnet auf einzelne Tage ergibt sich ein Preis von 45 EUR/p.P. für das Fahrzeug mit Übernachtungsmöglichkeit. Im Mietpreis sind Wartung, Mehrwersteuer, unbegrenzte Kilometer und Versicherung eingeschlossen. Eine Zusatzgebühr für den Zweitfahrer wurde nicht erhoben. Die Preise gelten für die Annahme und Rückgabe in Windhoek und beziehen sich auf den Wechelkurs von Oktober 2015.

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Kaution

Für die Kaution wurden 17.000 NAD umgerechnet 1.140 EUR auf der Kreditkarte reserviert.

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Anbieter

Pegasus Car & Camper Hire (www.pegasuscar-namibia.com) Wir waren mit Service, Einweisung, Abwicklung & Kommunikation sehr zufrieden und können das Unternehmen mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Da das Betreiberpaar in den nächsten Jahren in Rente geht ist zu prüfen, ob es den Anbieter noch gibt.

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Infos zur Abwicklung

Die Buchung & Abwicklung erfolgte via Website und Mail. Meine Anfragen wurden immer zeitnah beantwortet und auf extra Wünsche wie Kühlkiste, Warnweste, Verbandskasten oder Potije wurde gerne eingegangen. Diese wurden auch nicht extra berechnet!

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Extras

Wir wurden direkt am Flughafen in Empfang genommen und auch nach der Tour wieder zum Flughafen gebracht. Der Flughafen liegt ca 41 km außerhalb Windhoeks und so haben wir uns die Transferkosten gespart.

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Einweisung

Wir erhielten eine gründliche Einweisung die in etwa 2-3h Zeit in Anspruch nahm. Hier wurde die Bedienung und Handhabe des Allradfahrzeug erklärt und der Auf- und Abbau des Camping-Equipments vorgeführt und geübt. Auch erhielten wir viele nützliche Tipps zum Straßenzustand, Campingplätzen, Sehenswürdigkeiten und zur Sicherheit auf Namibias Straßen. Der Anbieter war rund um die Uhr für uns telefonisch erreichbar.

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Überwachung

Manche Anbieter überwachen ihre Fahrzeuge via GPS und Onboardkamera 24h am Tag und geben eine Reisegeschwindigkeit von 70 km/h für Schotterpisten vor, was je nach Zustand völlig übertrieben ist. (80-100 km sind auf den Strecken vom Staat vorgeschrieben). Pegasus hat uns ausführlich über Straßenverhältnisse und Gefahren aufgeklärt, spart sich aber eine Totalüberwachung, was wir sehr begrüßt haben.

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Sicherheit

Wir haben uns während der kompletten Reise zu jeder Zeit sicher gefühlt. Weder im Verkehr, an Tankstellen oder eben nachts beim Campen. Wir waren nicht leichtsinnig, haben keine Wertsachen im Fahrzeug gelassen und uns an die Sicherheitshinweise des Vermieters gehalten und sind so sicher durch Namibia gereist.

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Komfort

Wir sind im Oktober durch Namibia gereist und hatten ideale Wetterbedingungen und keinen Regen. Idealerweise nimmt man sich für die frischen Morgenstunden lange Kleidung mit. ACHTUNG am Meer kann es auch zur Trockenzeit empfindlich kalt und extrem windig sein. In den Küstenorten haben wir deshalb auf Camping verzichtet und uns in einem B&B eingemietet.

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FAZIT

Für uns war es die absolute beste Variante Namibia zu breisen. wir hatten die Freiheit überall da zu bleiben, wo es uns gefiel und unser Zelt auch schon mal wild aufzuschlagen. Gleichzeitig haben wir uns aber auch hin und wieder den Luxus gegönnt und haben in einer Lodge übernachtet. Einfach einen perfekte Mischung aus Freiheit und Komfort.

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Die Lösung für Road Tripper – Mit Allradantrieb & Dachzelt zur ultimativen Freiheit

Ein reiner Campingtrip ist nicht meine erste Wahl, wenn ich mich auf Reisen begebe, aber ein Road Trip der mir ermöglicht im Dachzelt zu nächtigen, schon. So geschehen auf unserer Namibia-Reise.image-2015-10-17Mühseliges Aufbauen, Heringe einschlagen und zwei Wochen auf einer bodennahen Matratze mit Insektenanschluss zu verbringen schreckt mich einfach vom Zelten ab. Allerdings mag ich es auch, absolut flexibel und frei auf Reisen zu sein und einfach da zu bleiben wo es einem gefällt, wo man nette Menschen gefunden hat oder es gerade herrlich abseits der Zivilisation ist.image-2015-10-17(10)Eigentlich wäre ich damit die ideale Kandidatin für ein komfortables Campingfahrzeug. Doch wenn es zur Navigation eines solchen Fahrzeuges kommt, dann hält sich meine Begeisterung ganz schnell in Grenzen. Enge Gassen, schmale Brücken oder beengte Parkbuchten sind mir ein Graus und damit scheidet ein Camper auf Grund seiner Dimension in der Regel für mich aus.image-2015-10-17(2)In Namibia habe ich jetzt die perfekte Lösung für mein Komfort-Freiheit-Mobilitätsproblem gefunden. Ein leistungsstarkes Allradfahrzeug (4×4) mit Dachzelt und ordentlich viel Stauraum im Heck.image-2015-10-17(11)Dachzelt? Ja, so etwas gibt es. Nicht gerade verbreitet in Europa aber in der afrikanischen Wildnis fast auf jedem dritten Fahrzeug zu finden. So ausgestattet kommt man an die entferntesten, schönsten und einsamsten Orte und kann gleich noch dort bleiben, weil man perfekt ausgerüstet ist.image-2015-10-17(4)Eingepackt macht das Zelt den Eindruck einer Dachbox, doch mit wenigen Handgriffen wird daraus eine himmlische Übernachtungsmöglichkeit. Himmlisch deshalb, weil das Zelt in der Tat auf dem Autodach installiert und nur über eine Leiter erreichbar ist – was die meisten Kriechtiere, Spinnen und Käfer davon abhält, mein Bett zu entern und mich somit panikfrei nächtigen lässt.image-2015-10-17(9)Das Zelt ist in eine wetterfeste Schutzhülle mit Reißverschluss verpackt. Diesen löst man und klappt die Hülle ganz einfach zur Seite. Danach zieht man die Leiter heraus und benutzt diese als „Hebel“ um die zweite Tragefläche des Zeltes auszuklappen. Nun steht das Domizil auch schon.image-2015-10-17(8)Nach Belieben können noch 4 Streben für den Sonnenschutz der Fenster befestigt werden. Die Spezialmatratze, die nicht aufgepumpt werden muss, befindet sich bereits im Zelt und somit ist nach weniger als 5 min Arbeit die wetter- & windfeste Unterkunft auch schon bezugsfertig. Und genauso einfach und zeitsparend ist auch der Zusammenbau.image-2015-10-17(13)Äußerst praktisch an der Höhe des Zeltes ist auch, dass man neben weniger Kriechtieren auch weniger bis keinen Schmutz im Zelt hat und somit das tägliche, lästige Ausfegen wegfällt. image-2015-10-17(15)Kopfkissen und Decken kann man beim Weiterreisen getrost auf der Matratze liegen lassen. Beim Zusammenbau gibt es genügend Spielraum, so dass das „Paket“ auch zusammengefaltet werden kann, wenn sich die Bettsachen noch darin befinden. Ideal also für Road Tripper wie mich, die ihre Zeit lieber auf der Straße verbringen, anstatt sich mit Zeltauf und -abbau zu beschäftigen.image-2015-10-17(1)Wir sind auf Schotterpisten unterwegs gewesen, haben unserem 4×4 das Klettern beigebracht und sind die Offroadpisten entlang gerockt und unser Fahrzeug hat uns nie im Stich gelassen. Wenn es uns irgendwo gefallen hat, dann haben wir uns die Freiheit genommen und wild unter atemberaubendem Sternenhimmel gecamped.image-2015-10-17(7)Nach 2 Wochen Praxiserfahrung als Camping-Road-Tripper gibt’s daher von mir die volle Punktzahl für das Allradfahrzeug und diese äußerst praktische & günstige Art der Übernachtung auf Reisen. image-2015-10-17(14)Außerdem gibt es von mir auch noch ein extra Punkt für den Romantikfaktor. Denn mit einem offenen Dachzelt kann man Nachts gemeinsam mit dem Partner in die Sterne gucken und dabei herrlich wegschlummern, ohne Sorge vor Kriechtieren haben zu müssen.
I like!#infoInfos speziell zur Fahrzeugmiete und Camping in Namibia inkl. aller Kosten haben ich in einem weiteren Blogpost extra zusammengefaßt. Diese Informationen findest du im Link.

Namibia-Reisevorbereitung

Reiseplanung Namibia – Das sollte man bedenken!

Afrika ist quasi der Inbegriff von Freiheit, von Weite und Grenzenlosigkeit. Dieser Kontinent vermittelt das Gefühl eine riesige Spielwiese für Abenteurer und Entdecker zu sein. Regeln und Zeit spielen nur eine untergeordnete Rolle. Jeder weiß, dass die Uhren auf diesem Kontinent anders ticken, im Business mag das ein Problem sein, aber gerade Reisende empfinden dies als größtes Geschenk.

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Unser Leben ist streng durchgetaktet, unsere Arbeitsabläufe voll automatisiert und selbst in unserer Freizeit lassen wir uns nicht treiben, sondern verlieren uns in Terminen, Verabredungen und Verbindlichkeiten. Wer also eine Reise nach Afrika plant, sollte sich zuerst mal frei machen von starren Zeitplänen.

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Deshalb haben wir uns für unsere Reise nach Namibia ganz bewusst für die Road-Trip-Variante mit Campingausrüstung entschieden. Wir wollen genau diese Freiheit ganz intensiv erleben, uns treiben lassen und so lange an den schönsten Plätzen bleiben, so lange sie uns in ihrem Bann gefesselt halten. Für uns werden Sonnenauf- und Untergang die wichtigsten Faktoren zur Etappenplanung sein.

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Unser Flieger erreicht Windhoek am 29.09.2015 gegen Mittag, dann werden wir unser 4×4 Campingfahrzeug übernehmen, die Vorräte einkaufen und den Rest des Tages entspannt in den Urlaubsmodus hinüber gleiten. Die erste Nacht nach der langen Anreise haben wir uns zur Entspannung in einem Hotel eingebucht. Das halten wir für sinnvoll, weil wir am nächsten Morgen ganz früh und ausgeruht in unser großes Abenteuer starten wollen.

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Ende September/ Anfang Oktober ist eine sehr beliebte Reisezeit für das Land im südlichen Afrika. Das gilt es vor allem bei der Unterkunftsplanung für Bungalows im Etosha und den Campingplätzen im Sesriem zu beachten. Deshalb haben wir uns entschlossen zu allererstes die Etosha Pfanne zu besuchen und fix für 2 Nächte zu buchen. Danach möchten wir absolut flexibel sein.

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Tieraufnahmen im Etosha haben auf unserer Reise den höchsten Stellenwert, es wäre zu schade, hier keine passende Unterkunft zu bekommen und die besten Motive zu verpassen.Tagesetappen in Afrika/ Namibia werden anders geplant als im Rest der Welt. Hier bedeutet es in erster Linie eine Streckenplanung bei Tageslicht, abhängig von Kilometerzahl, der Beschaffenheit der Straßen und natürlich persönlichen Vorlieben sowie dem Angebot an Sehenswürdigkeiten.

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In Namibia gilt in allererster Linie: Der Weg ist das Ziel. Hier hakt man nicht ein Highlight nach dem Anderen ab, sondern begreift die Strecke und die Landschaft als die eigentliche Attraktion.Das sind wir als durchorganisierte Europäer so nicht gewöhnt und gerade Nachtfahrten gehören zu unserem Alltag. Hier aber bedeuten sie ein erhöhtes Risiko zu verunfallen. Viele Tiere sind nachtaktiv und stehen wie aus dem Nichts plötzlich auf der Straße. Immer wieder kommt es deshalb zu schweren Unfällen mit Touristen.

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Auch kann sich die Beschaffenheit der Straße wie aus dem Nichts ändern. Eine weitere Gefahr, die es nicht zu unterschätzen gilt.Namibia ist ein Rundreiseland, wer sich unsicher ist bei der Planung kann sich Hilfe beim Namibia Tourism Board, dem Reiseveranstalter oder auch der Mietwagenfirma holen. Fast alle Touren beginnen und enden in Windhoek und auch wir landen und starten hier.

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Auch dafür haben wir uns bewusst entschieden. Viele Reisende fahren von Südafrika los und geben ihr Fahrzeug in Windhoek wieder ab oder besuchen noch Botswana und haben den Rückflug von dort gebucht. Wir haben „nur“ 15 Tage zur Verfügung, deshalb bleiben wir im Land & haben den gleichen Start und Endpunkt. Splittet man die Flüge auf zwei Abflughäfen, dann sind diese meist teuerer, da einer der Flughäfen oft weniger hoch frequentiert ist und dadurch die Flüge teurer sind.

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Auch bedeuten Einwegmieten von Fahrzeugen höhere Kosten. Hier ist genau abzuwägen, wo man seine Priorität setzt und inwieweit einem das ein höherer finanzieller oder auch zeitlicher Aufwand wert ist. Wer zum Beispiel die Vicoria Fälle noch besuchen will, der sollte gut rechnen, in welchem Verhältnis Grenzübertritte, Spritkosten und die lange Rückfahrt nach Windhoek zu diesen Kosten stehen.

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Da wir Afrika lieben und wiederkommen werden, haben wir auf dieser Reise den Caprivistreifen, das Okovango-Delta und die Vic Falls ausgeklammert, um ohne Zeitdruck die Highlights des Landes entdecken zu können.Auch möchten wir bei der Wahl der Unterkunftsart flexibel sein. Wenn es uns wichtig ist, in der Natur und ganz nah am „Wildlife“ zu sein, dann werden wir im Campingfahrzeug übernachten.

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Wenn uns nach etwas mehr Luxus, einer heißen Dusche und Spaß am Pool ist werden wir Lodges und Gästefarmen anfahren. Denn gerade sie haben in Namibia den Ruf, ein Highlight für sich zu sein. Neben den wunderschönen Unterkünften, bekommt man nämlich noch Tipps aus erster Hand, frische Farmkost und den Austausch mit Einheimischen. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

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Namibia gilt generell als einfach zu bereisendes Land, da die Straßen gut ausgebaut und nummeriert sind, die mobile Navigation funktioniert und mit viel Glück wird man auch auf deutsch verstanden. Ansonsten kommt man gut mit englisch weiter. Auch hat es den Ruf, dass man sich leicht orientieren kann. Diese Faktoren machen Namibia zur ersten Adresse für Afrika Einsteiger.Wir haben uns für eine „Highlight-Route“ entschieden, die uns zunächst von Windhoek zum Etosha, dem Kaokoveld, der Skeleton Coast Park über Twyfelfontein nach Swakopmund führen wird. Ich möchten wir den Fish-River Canyon ansteuern und den Oranje River besuchen. Den Rest halten wir uns absolut offen.

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Soweit zu unseren Überlegungen. Was alles noch zu beachten ist von Bezahlung bis zu Campingfahrzeugmiete erfährst du durch klicken auf LINK.

 

Namibia-Reiseplanung

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