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Südafrika Ι Woodstock – Entdecke die Street Art Gallerie Kapstadt´s

Südafrika gilt unter Reisenden immer noch als unsicher, doch das Land und seine Menschen wollen den Wandel und Kunst war schon immer ein perfekter Weg dahin. Johannesburg, hat es vorgemacht und auch in Kapstadt gibt es eine Sammlung von kreativen Hubs aus Künstlern, Designern und Musikern die sich vorgenommen haben aus ehemals schmuddligen Virteln wie Woodstock hippe Kultvirtel zu machen.

Schon lange haben Street Art aka Wandmalereien und Graffitti hier eine Heimat gefunden – ein Großteil der dieser Werke entstand im Jahr 2011 aus einer Initiative aus „word of art“ und Adidas Originals. Jetzt macht man Woodstock und seine Kunst salonfähig und bietet Citywalks an . Damit gibt man den Häusern nicht nur ein Bild, sondern auch eine Geschichte.

Inzwischen haben sich Künstler aus der ganzen Welt in Woodstock vereweigt. Wer auf Street Art steht und etwas zum Wandel beitragen möchte, der sollte sich ruhig die Zeit nehmen das Virtel, seinen Menschen und die Erzählungen hinter den Bildern zu entdecken – am Besten bei einer geführten Tour. Die Guides sind oft die Künstler selbst und das verleiht der Tour gleich noch einen ganz persönlichen Touch.

Zum Bilder vergrößern einfach in die Gallerie klicken!












Unterwegs in Südafrika mit South African Tourism

Während meiner Zeit in Kapstadt habe ich für South African Tourism in Deutschland über das Traumland am Kap berichtet. Meine schönsten Geschichten findet Ihr in den Links:Leni SA

Cape Argus Radrennen − die Herausforderung:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/herausforderung-cape-argus/

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Chapmans-Peak-Drive die Straße der Träume:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/strasse-der-traeume/

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Houte Bay Harbour Market:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/suedafrikanisches-markttreiben/

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Flower-Saison in Südafrika. Unterwegs im Westcoast Nationalpark:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/blumen-soweit-das-auge-reicht/

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Roadtrip entlang der Route 62 & Zwischenstop bei Ronnys Sexshop:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/roadtrip-zu-ronnies-sexshop/

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Paragliden in Kapstadt:

https://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/paragliding-in-kapstadt/

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Ziplinen im Blyde River Canyon:

http://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/big-swing-big-fun

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Wandern durch das Silvermine-Gebiet hinauf zum Elefantenauge:

http://www.dein-suedafrika.de/reiseberichte/stories/das-elefanten-auge

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Cederberge. Oase der Ruhe und Schönheit:

http://www.dein-suedafrika.de/inspiration/oase-der-ruhe-und-schoenheit/

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Sanipass, der höchste Pub von Afrika & Lesotho:

https://www.dein-suedafrika.de/inspiration/selbstgespraeche-am-sanipass/

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Nicht umsonst gescharrt. Soziales Engagment in Südafrika

Sandra hat für elf Wochen ihren Arbeitsplatz in einer Werbeagentur gegen eine Stelle als Projektmanagerin in einer sozialen Investmentfirma in Südafrika getauscht. Warum sich dieser Perspektivwechsel lohnt, hat sie für Couchabenteurer aufgeschrieben.Sandra Projekt“Sandra, keine Henne scharrt umsonst.“ Das war die Reaktion meines Großvaters, als ich ihm erzählte, dass ich für einige Wochen unbezahlten Urlaub nehme, um ehrenamtlich in Südafrika zu arbeiten. Mein Plan war für ihn vollkommen unverständlich. Seine Antwort darauf für mich ebenso. Ich wollte ein neues Abenteuer und Arbeitserfahrung außerhalb des bekannten Büroalltages sammeln. Und nicht zuletzt: Zeit in Südafrika verbringen. Das Land, in das ich mich verliebt hatte, als ich vor vier Jahren das erste Mal nach Kapstadt reiste. Für mich waren das ausreichend Gründe, um mit der Planung meines Social Sabbaticals zu starten.

Gesagt. Getan. Bei der Suche nach der passenden Tätigkeit half mir ein Beratungsunternehmen, welches mich auf eine Stelle als Projektmanagerin bei Heart Capital, einer sozialen Investmentfirma, aufmerksam machte. Nach einem Skype-Interview mit der Co-Gründerin war schnell klar: Heart Capital und ich passen gut zusammen. Die Investmentfirma finanziert und baut in den Townships rund um Kapstadt kleine Unternehmen auf. Das Portfolio ist vielfältig, drei Themen stehen aber immer im Vordergrund: Zugang zu gesunden Lebensmitteln, Umweltschutz und Förderung von Unternehmertum. Es geht nicht um Charity, sondern darum, profitable Unternehmen in den benachteiligten Communities nachhaltig zu etablieren. Das gefiel mir besonders gut.

image-2015-09-12(15)Der Tag der Abreise war schnell gekommen. Einige Kollegen hatten sich bereit erklärt, meine Projekte in der Agentur vertretungsweise zu übernehmen. Meine Wohnung in Berlin war untervermietet und ein kleines Apartment in Kapstadt gefunden. Das Abenteuer konnte beginnen.

Der erste Arbeitstag in Südafrika gleich die erste große Herausforderung: Die richtige Aussprache der Xhosa-Namen meiner neuen Kollegen. Klingt einfach, ist es aufgrund zahlreicher unterschiedlicher Klicklaute der Xhosa- Sprache aber nicht. Von Peter, dem Gründer von Heart Capital, erhielt ich eine ausführliche Einweisung in alle Projekte und fuhr am Ende des Tages mit einer langen To-Do-Liste für die nächsten Wochen nach Hause.

Peter hatte 15 Jahre lang an der Börse in Johannesburg als Investmentbanker gearbeitet, bevor er sich entschloss, Heart Capital in Kapstadt aufzubauen. Den Anzug hatte er abgelegt, das Arbeitstempo der Börse nicht. Daher hatte es Heart Capital auch geschafft, innerhalb kürzester Zeit im Township Philippi vier kleine Unternehmen zu gründen. Alle Unternehmen sind örtlich und organisatorisch an einem zentralen Ort, dem sogenannten “Social Innovation Hub“, gebündelt. Der Hub in Philippi ist so erfolgreich, dass Heart Capital zwei weitere Hubs in benachbarten Townships aufbauen konnte.image-2015-09-12(13)Meine Aufgabe war es, organisatorische Abläufe und Prozesse für die Unternehmen zu entwickeln, die auf alle Standorte übertragen werden können. Das Ziel von Heart Capital ist es, „Social Innovation Hubs“ in einem Franchise-System über ganz Südafrika verteilt aufzubauen.

Für den Standort in Philippi habe ich das operative Management übernommen, um zu überprüfen, ob die Prozesse sinnvoll und für alle im Team praktikabel sind. Zudem habe ich zusammen mit meinen Kollegen in Deutschland Marketingmaterialien für eines der Unternehmen entwickelt.

Ich habe in den elf Wochen bei Heart Capital viel über die Herausforderungen und Chancen von Social Entrepreneurship in Südafrika gelernt. Vor allem aber habe ich erlebt, dass der persönliche und berufliche Erfolg hauptsächlich von einem Faktor abhängt: der eigenen Motivation. Keiner meiner Kollegen im Township hatte einen Universitätsabschluss, einige von ihnen waren kaum länger als fünf Jahre zur Schule gegangen. Aber sie haben an ihr Unternehmen und an ihre eigene Fähigkeit, dieses erfolgreich zu führen, geglaubt. Motivation, Kreativität und Durchhaltevermögen versetzen Berge.Sandra ProjektIn den südafrikanischen Townships, genauso wie bei uns zu Hause in Deutschland. Das Wichtigste dabei ist, dass jeder von jedem lernen kann; egal ob jung oder alt, ob reich oder arm, ob schwarz oder weiß. Sicher habe ich mit meinen Projektmanagementkenntnissen die Organisation der Unternehmen verbessern können, aber ohne die Begeisterungsfähigkeit meiner Kollegen vor Ort hätten meine Excel-Listen niemals den Eingang in den Arbeitsalltag gefunden. Ein afrikanisches Sprichwort besagt “Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Aber wenn du weit gehen willst, geh mit anderen“. Diese Philosophie des Gemeinsinns, die man in Südafrika als “Ubuntu“ bezeichnet, steht sicher oft im Gegensatz zu unserer individualisierten Leistungsgesellschaft. Ich habe in meiner Zeit in Südafrika gelernt, dass der Erfolg eines Teams oft sehr viel nachhaltiger ist, als der eines Einzelkämpfers.

Habe ich also “umsonst gescharrt“, wie mein Opa sieben Monate zuvor am sonntäglichen Mittagstisch behauptete?

Nein! Ganz sicher nicht.

image-2015-09-12(14)Worum gehts genau bei Heart Capital und wie kann man sich engagieren?
Mehr Infos hat Sandra für Dich im Link zusammen gefaßt oder schreib ihr einfach Deine Frage.

Infos Heart Capital & Wonder Plant

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