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Essen gegen Fernweh – Wie du dir Urlaubsfeeling erschlemmst!

Verbinden wir nicht alle Pizza mit Italien, den Café-to-go mit Amerika und Reis mit Asien? Warum sollten wir dann nicht auch kulinarische Ausflüge nutzen, um uns ein wenig Urlaubsfeeling in den Alltag zu holen?

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Reisen ist eine großartige Möglichkeit zu lernen und zu wachsen. Denn es bringt uns eine Menge Dinge über das Leben, die Kultur und die Menschen bei. Ich finde es spannend zu beobachten, wie Lebensmittel die Bräuche, Geschichte und auch die Werte einer Gesellschaft beeinflußt haben. Die Lebensweise der Menschen und auch ihr ethnischer Hintergrund haben die Küche eines Landes geprägt in deren Genuss wir während unserer Urlaube kommen. Genau diese Kulinarik gibt Reisen die Würze und mcht sie so noch spannender.

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Leider kann man keine 365 Tage im Jahr umher reisen und sich durch die Küchen dieser Welt schlemmen. Wenn mich die Sehnsucht nach exotischer Küche oder internationalen Gaumenfreuden packt, dann habe ich ein paar Strategien entwickelt, die mir helfen die Distanz zwischen Alltag und Urlaub zu meistern. Meine Tipps sich schlemmend gegen Fernweh zu stemmen, findest du hier und vielleicht auch gleich noch ein paar Ideen soziale Kontakte zu pflegen.

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Kick-Starter

Gute Laune durch Düfte und Verwöhnaroma – mit einem Besuch in der nächsten Kaffee- oder Teebar startest du frisch und motiviert in den Tag. Sei es beim hippen amerikanischen „Coffee-to-go“, beim Barista aus Ecuador oder in einem dieser asiatischen Teegenuss-Tempel. Du wirst feststellen, dass außergewöhnliche Gewürze, das Aroma feinster Bohnen und der sinnliche Duft von Fruchtmischungen, dich verführen und deine Gedanken schon am Morgen in die Welt hinaus tragen werden.

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Küche zur Welt

Der einfachste Weg wie du dir Urlaubsfeeling erschlemmen kannst, ist natürlich ins entsprechende Restaurant zu gehen! Eine Vielzahl von Apps machen es dir heute möglich, auf schnellstem Weg an die leckerste und exotischste Küche zu kommen. Einfach die Geschmacksrichtung eingeben, Umkreissuche starten und im nächsten Moment sitzt du schon vor einem leckeren Mangolassi, kubanischem Grillhuhn, hausgemachten, polnischen Piroggen oder einem südafrikanischem Bobotie.

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Ein Topf voller Glück

Warum immer das kochen, was man schon kennt? Warum nicht einfach mal das ausprobieren, was man im Urlaub so geliebt hat? Nur Mut! Das Netz ist voller Ideen und Rezepten die dir ganz entspannt beibrigen, wie man das Lieblingsgericht aus dem letzten Urlaub nachkochen kann. Und wenns mal schwieriger wird, dann schau doch einfach nach Anleitungen in YouTube Videos. Step by step und praxisnah bekommst du hier eine Anleitung, wie du aus deiner heimischen Küche eine internationale machst!

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Charmantes Umfeld

Du kannst gar nicht kochen? Auch kein Problem. Wie wäre es mal im Freundes oder Bekanntenkreis nachzufragen? Wir haben doch alle inzwischen ein multikulturelles Umfeld. Du wirst staunen, wie gut die Resonanz ist, wenn du dich auch für die Küche deiner Mitmenschen interessierst. Was denkst du, wie stolz dein italienischer Nachbar ist, mal für dich nach Muttis Rezept zu kochen? Oder wie sehr sich die polnische Studienkollegin freut, wenn du dich für ihre Kochqualitäten interessierst. Mit etwas Charme und einem netten Entgegenkommen wird ein gemeinsames Essen, auch gleich noch ein kulinarischer Exkurs in ferne Länder.

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Du kannst das

Was man selbst nicht kann, dass kann man ja auch immer noch lernen. Beleg doch einfach mal einen Kochkurs und lass dir dort bringen, wie man indisch, markokkanisch oder spanisch kocht. Schulen und VHS-Kurse dafür gibt es wie Sand am Meer, da solltest du schnell fündig werden und neue Kontakte zum gemeinsamen Schlemmen gibts gleich noch dazu!

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Er kann es

Okay, okay du hast vielleicht wie ich, kein Talent für die Küche, willst aber doch am liebsten daheim genießen? Dann gönn dir doch mal was und buch dir einen Koch! Ja auch das gibt es. Und warum soll man sich nicht auch mal selbst belohnen und sich verwöhnen lassen? Einen Anlass braucht es dafür nicht. Etwas Sehnsucht nach fremdländischer Küche reicht vollkommen aus und dein kochlöffelschwingender Küchenchef wird dir jeden Wunsch erfüllen.

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Basar der Köstlichkeiten

Hast du schon mal dran gedacht, dass auch ein Markt ein perfekter Ort sein kann, um sich um die Welt zu schlemmen? Basare sind seit Jahrhunderten der zentrale Treffpunkt und Umschlagsplatz für Lebensmittel aus der ganzen Welt. Hier findest du das Gewürz aus Indien, den Tee aus Bali und die Kakaofrucht aus Brasilien. Oder gleich den perfekten Stand, an dem dir dein Lieblingsgericht aus Thailand frisch zubereitet wird.

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Ums Eck

Hast du schon mal dran gedacht, dass auch der Getränkehändler ums Eck deinen Durst nach Fernweh stillen kann? Ein Cider aus Namibia, ein Wein aus Chile und das Bier aus Irland können schon eine jede Menge Weltenschmerz stillen. Dazu genießt du einfach eine Doku aus deinem Lieblingsreiseland und träumst dich zurück zu unbeschwerten Zeiten.

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Tricky

Kennst du schon den Hoteltrick? Mann muss nicht eingecheckt sein, um in einer Hotelbar leckere Cocktails mit heißen Brasilianerinnen, unterkühlten Asiaten oder lustigen Finnen zu trinken. Und so ein Mixgetränk hat gleich noch den Vorteil, dass es dich wieder an den Strand und damit zur letzten Beachparty zurück beamt!

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Branchentreff

Auch auf Messen kann man international Essen. Schon mal dran gedacht auf einer Reise- oder Foodmesse vorbei zu schauen und dort so richtig zu schlemmen? Nein? Dann solltest du das unbedingt mal ausprobieren, denn gerade hier lässt man sich nicht lumpen und bringt die besten Köche und Spezialitäten mit. Einfach im Netzt nach entsprechenden Fachmessen suchen und gleich noch Ideen für die nächste Reise mitnehmen!

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Ideenreich

Du hast noch mehr Ideen wie man sich schlemmend gegen das Fernweh stemmt? Dann her damit! Ich freue mich immer über Anregungen oder Feedback. Schreib mir einfach im Kommentarfeld und lass mich wissen welche Strategien dir helfen.

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Food-Insidertipp für Montevideo „La Fonda“ – Auch für Vegetarier

Mercado del Puerto ist allen als Food-Market in Montevideo bekannt. Wer abseits des beliebten Marktes, der häufig auch sehr überfüllt ist, eine Alternative sucht der wird wenige Meter weiter im „La Fonda“ fündig. Was dich dort erwartet, verrate ich dir hier:IMG_5356
Beliebter Treffpunkt in Montevideo der Hauptstadt von Uruguay ist dessen Markt am Hafen. Der so genannte Mercado del Puerto ist dann häufig auch das erste Ziel der hier anlanden Kreuzfahrtgäste. Heerschaaren von Menschen bevölkern dann die alten Hallen und halten das Personal auf Trapp.IMG_5366Wer dem entgehen möchte und auf der Suche nach einer kleinen familiären Oase ist, der sollte sich ein paar Meter weiter bewegen. Nur ein paar hundert Meter sind es vom beliebten Markt die Straße hinauf.IMG_5346Auf der Einkaufsmeile entlang kannst du das La Fonda gar nicht übersehen. Ich habe den Tipp von meinen Bekannten hier in Montevideo bekommen und folge ihrem Rat.IMG_5196
Man kann im La Fonda zum Mittagstisch gehen oder ab 20 Uhr gibts Dinner. Enweder man nimmt vor dem Restaurant auf der Straße platz oder sucht sich einen gemütlichen Tisch im Inneren. Alles ist mit Liebe zum Detail dekoriert und hat eine einladende Ausstrahlung.
IMG_5308Das kleine Lokal wird familiär geführt und schon bei der Begrüßung wirst du spüren, dass man sich hier mit seinem Lokal identifiziert. Diese Willkommenskultur war auch für mich der erste Pluspunkt. Der Chef nimmt sich Zeit für mich, erklärt mir das es keine Menükarte gibt sondern nur die Tagesgerichte auf der Kreidetafel. Keine riesige Auswahl also, aber für mich völlig passend.IMG_5309Da die Gerichte in Spanisch angeschrieben sind, übersetzt er mir auch gleich noch, was die Küche zu bieten hat. Das Angebot wechselt täglich und ist daher immer frisch. Ein weiterer Pluspunkt.IMG_5329Die Küche ist organisch und auch für Veganer gibt es eine Auswahl. Nicht üblich, wenn man weiß, dass in Uruguay der pro Kopf Verbrauch von Fleisch bei 120 kg liegt und somit im weltweiten Vergleich ganz weit vorne ist. Hier kommen auf jeden Bürger 3 Kühe und quasi jedes Essen dreht sich um Fleisch. Um so erfreulicher, dass es auch einen Trend in die andere Richtung gibt. Wieder ein Punkt auf der „I like“ Liste.IMG_5327
Das Essen wird im Beisein der Gäste in der offenen Küche zubereitet. Dem Kenner bleibt also nicht verborgen, wie gut hier gearbeitet wird und vor allem mit welcher Liebe. Besonders positiv ist mir dabei auch die gute Laune des Teams aufgefallen. Trotz Streß singt, tanzt oder unterhält man sich locker. Eine angenehme Atmosphäre die so auch der Gast spürt. IMG_5321Zum Essen wird Brot gereicht, was nicht extra in Rechnung gestellt wird, wie oft sonst sehr üblich in touristischen Gegenden. Dazu gibt es einen Brotaufstrich. Ich hab mir frische Limonade bestellt bzw. am Abend eine Art Secco. Beides sehr lecker und erfrischend. IMG_5143Da ich nicht zu den Vegetariern gehöre gibts für mich Couscous mit Hühnchen und Pesto oder Pasta mit Lamm und Soße des Hauses. Ein Traum und meine Geschmacksnerven tanzen! Ich bin wirklich kein Foodblogger und darauf spezialisiert Essen zu beurteilen. Da ich aber oft außer Haus esse vermag ich sehr wohl zu sagen, wann man gute Küche schmeckt. Und das ist im „La Fonda“ definitiv der Fall. Volle Punktzahl also auch hier.IMG_5332Und weil es mir hier so gut geschmeckt hat, gibt es beim zweiten Besuch auch noch ein Dessert. Eiscreme mit kandierten Früchten. Ich bin vollends begeistert, denn auch hier paßt die Kombi und die Soße.IMG_5182Und auch die Rechnung tut nicht weh. Für ein Essen auf Sterne-Niveau zahlt man im Schnitt 370 Peso (derzeit 12 EUR umgerechnet). Völlig fair und auch für das Budget von Langzeitreisenden geeignet.IMG_5136

Mein Fazit also:

Das „La Fonda“ liegt ideal im Casco Viejo dem Altstadtvirtel der Stadt. Man findet gesundes, leckeres Essen was frisch und in familiärer Atmosphäre zubereitet wird. Von Fleisch bis zu veganen Gerichten wird hier alles geboten und das für mich sogar auf Sterne-Niveau. Der Insidertipp meiner Freunde hat sich also bewährt. Anstatt sich also der Massenabfertigung im Hafen Markt anzuschließen sollte man die wenigen Meter bis ins La Fonda antreten. Es lohnt sich!

In diesem Sinne: #get up & eat lecker

#info

Weitere Infos findest du auf Facebook: https://www.facebook.com/lafondamori/

Mehr Impressionen zum Restaurant findest du im LINK.

Adresse: Perez Castellano 1442, Montevideo 11000, Uruguay
Telefon: +598 97 300 222
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Das Food-Paradies El Salvador – Gesund, lecker und was fürs Auge

Selten, ja wirklich ganz selten bin ich im Urlaub vom Essen begeistert. Meist gibt es für Touristen billiges Junk-food, was weder lecker noch sättigend ist. Und meist auch noch übel aufstößt.Bildschirmfoto 2015-08-12 um 13.20.30 Ich erinnere mich schmerzlich an die baltischen Staaten zurück. Da hatte ich einen Cesar Salad bestellt, der genau 1 Blatt Salat enthielt und dabei wollte ich doch gesundes Essen.Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.47.25Noch dazu wird man in vielen Ländern beim Essen ganz einach über den Tisch gezogen (Paris, London, Rom & Co). Oder man hat nur mit viel Glück danach keine 3 Tage quälende Bauchkrämpfe, weil unsere Mägen einfach nicht für alle Bakterien dieser Welt ausgelegt sind. So erklärte man es mir zumindest im Krankenhaus in Brasilien. Kein Wunder, wenn man schaut, wie Lebensmittel dort verarbeitet werden. Bildschirmfoto 2015-08-11 um 11.06.07Ganz anders mein „Food-Erlebnis“ in El Salvador. Von früh bis abends nur frisches, leckeres, gesundes und vor allem ansehnliches Essen. Ich bin sicherlich kein Food-Blogger – aber das gute Essen von El Salvador muss unbedingt mal erwähnt werden!


El Salvador Food EssenBestellung war ein simples Rührei! Ihr wißt selbst, was man anderswo bekommt nach so einer Order.
Bildschirmfoto 2015-07-27 um 09.32.19 Ei-Brötchen. Auch hier wieder liebevoll zubereitet und als Extra gibts frisches Obst dazu. Völlig selbstverständlich.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 09.16.01Nachos mit Avocado und geriebenem Käse. YummiBildschirmfoto 2015-07-27 um 08.13.52Street-Food. Und auch hier wird der Teig selbst hergestellt.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 08.12.18Ja, es gibt auch heißt und fettig. Aber eben nicht nur!Bildschirmfoto 2015-07-27 um 08.08.52So hab ich das geliebt! Ein reich gedeckter Tisch mit Leckerein.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 08.08.38Keine Pestizide, sondern frisch und gesund aus der Natur.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 08.08.26Und dann noch mit viel Liebe und von Hand zubereitet.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 08.08.09Frisches, saftiges Fleich? Wer möchte da nicht gleich zulangen? Ok, die Vegetarier nicht.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 08.07.41Ich liebe Chicken!Bildschirmfoto 2015-07-27 um 08.07.09Das war mein Highlight!
Ich hab eine einfache Ofenkartoffel bestellt und diesen hinreißenden Teller bekommen!
Verdammt lecker, super gesund und das Auge hat es geliebt!


El Salvador war definitiv mein Food-Paradies. Weil alles frisch aus der Natur kommt und Monsanto & Co hier noch nicht mit Pestiziden mitmischen und das schmeckt man auch! Ich hoffe sehr, das gute & gesunde Ernährung ein Teil von El Salvador bleiben.


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