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Wimmelbilder – Heitere Geschichten rund um skurille Fotos!

Wimmel was? Dachte ich, als ich im Zug nach Frankfurt saß und das Kundenmagazin der Bahn durchblätterte. Vorgestellt wird darin der Fotograf Lars van den Brink und seine Fotos auf denen es nur so wimmelt – von Menschen zum Beispiel. Eine klasse Idee, dachte ich mir und so entstand der Gedanke das Thema hier im Blog aufzugreifen.

Wenn ich an „wimmeln“ denke, dann fällt mir sofort ein Ameisenhaufen ein, auf dem emsige Ameisen scheinbar unkontrolliert umher wuseln. Wenn ich diesen Gedanken weiterspinne und auf andere Bereiche und gerade das Reisen übertage, dann fallen mir noch viele tolle Bilder und Geschichten ein.

Es gibt Momente, da ist „wimmeln“ das Schönste, was Dir passieren kann, wenn es um das unverhoffte Auftauchen von Tieren geht zum Beispiel. Andererseits können Massen einem aber auch den letzten Nerv rauben, dann wenn zum Beispiel tausende Touristen mit ihren Selfisticks die Sicht vermasseln! Ein paar meiner Erlebnisse habe ich hier zusammengeschrieben und auch andere Blogger nach ihren Wimmelbildern und Geschichten gefragt. Hier also unsere Geschichten!

Auftauchen

August 2014 – Ich bin in Gansbai in Südafrika und habe eine Whalewatchingtour gebucht. Da die Walesaison eigentlich schon rum ist und es nur noch vereinzelte Sichtungen gibt, gehe ich mit keinen zu großen Erwartungen an Bord. Wir sind lange unterwegs, doch die erhofften Wale bleiben aus, als plötzlich die Crew hektisch umher rennt, Ferngläser tauscht und das Boot seine Richtung wechselt. Ich kann nichts Aufregendes erkennen, außer ein paar Seevögeln über dem Meer. Aber genau das ist der Trick, erfahre ich von der Meeresbiologin, die unsere Tour begleitet. Wo Vögel sind, sind auch Fische und meist sogar noch größere Meeressäuger. Und sie sollte Recht behalten. Als wir die ausgespähte Stelle im Meer erreichen, umkreisen uns nicht nur ein paar Seevögel. Um uns wimmelt es! Nicht zehn, nicht Hunderte, sondern tausende Delfine schwimmen hier im Wasser um unser Boot.

Pfeilschnell gleiten sie durchs Wasser, tauchen auf und verschwinden wieder in den Wogen des Meeres. Und als wäre dieses Spektakel nicht schon aufregend genug, tauchen in der Masse der Delfine auch immer noch Wale auf. Mir fehlen die Worte und ich weiß gar nicht, in welche Richtung ich zuerst schauen soll. Anscheinend befinden wir uns im sogenannten Sardine Run – einem Spektakel welches weit über die Grenzen Südafrikas bekannt ist. Sardinenjäger wie Delfine, Haie, Wale (Buckelwal, Brydewal, Orca, Minkwal und Glattwal), Raubfische, Pelzrobben und Seevögel sind dann auf der Jagd nach ganzen Schwärmen dieser schmackhaften Fische. Ihr Auftauchen sorgt bei mir für Glücksgefühle und das Bild dieses Spektakels wird für immer in meinem Kopf sein! Mein erstes Wimmelbild daher der Sardine Run in Südafrika!

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Energie

Januar 2016 – Für mich sollte sich heute ein Traum erfüllen. Wir sind in Peru und es geht hinauf in die sagenumwobene Inkastadt „Machu Picchu„. Leider ist der Besuch für mich eine ziemliche Ernüchterung, denn die heilige Stätte ist inzwischen mehr ein Tummelplatz für Selfijünger sowie Selbstdarsteller und somit für mich definitiv kein Platz mehr. Die Frage „Fühlst du die Energie?“ kann ich zwar noch bejahen, aber für mich ist damit eher der negative Vibe gemeint anstatt heiliger Spirit. Rund 2500 Menschen am Tag besuchen die Ruinen und diese müssen natürlich ihren Platz finden. So kann man nicht mehr überall frei rumlaufen, sondern muss festen Routen und Richtungen folgen. Wird abgedrängt oder zum Weitergehen aufgefordert. Innehalten fehl am Platz. Für mich war der Ausflug der Flop des Jahres! Ein teurer noch dazu, aber dafür bietet Machu Picchu die ideale Vorlage für Wimmelbilder.

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Eingeflogen

Mein zweites wunderbares Naturerlebnis hatte ich 2013 auch völlig unerwartet in Südafrika. Ich war mit Freunden an der Westküste des Landes unterwegs. Eine beschauliche Bootstour sollte es werden, als wir den Anker lichten und in die Saldanha Bay starten. Eine Weile schipperten wir schon bei schönsten Sonnenschein an der Küste entlang, als sich der Himmel plötzlich verdunktelte und eine düstere Wolke auf uns zusteuerte. Wir stoppten den Motor und saßen regungslos auf dem Boot, als neben uns tausende von Kormoranen einflogen und wasserten. Ununterbrochen über 30 min. ging das so – Wildes geflatter um uns! Immer mehr und mehr Tiere flogen ein. Zum Schluss war die ganze Bucht gesäumt von schwarzem Gefieder. Ein wahnsinniges Schauspiel und mein Wimmelbild Nummer zwei aus Südafrika.Kormorane

Okkupiert

März 2016 wir sind auf unserem Südamerika-Trip in Bolivien angekommen und ich freue mich wie irre auf einen Ausflug in die Salar de Uyuni – dem weltweit größten Salzsee und einem für mich lange ersehnten Reiseziel. Bevor es aber in die Salar geht, führt uns die gebuchte Tour zum „Cementry of the trains“ – einem alten Zugfriedhof am Rande der Stadt. Ein wahnsinnig tolles Fotomotiv, denn die ausrangierten Züge sind vom hohen Salzgehalt in der Luft völlig verrostet. Doch zu meinem Entsetzen muss ich feststellen, dass sämtliche Touren hier starten. Auf gerade mal zwei kurzen Güterwagen tummeln sich rund 300 Touristen! Jede Nische ist belegt, jedes Dach okkupiert und in jeder Tür steht ein Tourist. Nach Tagen in der Einsamkeit der Chilenischen Wildnis, ist das hier mein persönlicher Albtraum! Ich war auf tolle Motive eingestellt und nicht ständig fremde Menschen in meinen Fotos. Nach wenigen Minuten packe ich meine Kamera weg und trotte kopfschüttelnd zurück zum Auto. Immerhin hat dieser kurze Besuch dieses schöne Wimmelbild hervor gebracht und ich war einfach nach Ablauf der Rush Hour noch mal da und habe meine Wunschmotive festgehalten.

Titelbild, Wimmelbild, Cementry of the trains, Zugfriedhof

Soweit meine Geschichten! Aber jetzt schauen wir mal, was die Reisenden und Blogger dieser Welt noch so ausfindig machen konnten!

Meilenstein

Markus von „Wanderdu“ schreibt über sein Wimmelbild:

Eine unüberschaubare Menge von Menschen sind hier zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs. Wer kennt diesen Ort nicht: Time Square? Hier bin ich mit Anna zusammen nach einem 80.000 km langen, 1,5 Jahre dauernden Road Trip angekommen, der von Neufundland nach Alaska und über Los Angeles und Key West nach New York City führte. Nach einer so langen Anreise wurde New York City zum absoluten Meilenstein für uns.

®MarkusFriese von Wanderdu

Farbtupfer

Johanna von „Work and Travel“ hat dieses tolle Wimmelbild beigesteuert:

So sieht es im Skigebiet Valdesqui in Spanien aus, wenn eine Gruppe von Skifahrern zum Mittagessen geht. Das Foto habe ich von der Sonnenterrasse des Restaurants aufgenommen, das sich mitten auf der Piste befindet, daher die tolle Vogelperspektive. Valdesqui ist ganz in der Nähe von Spaniens Hauptstadt Madrid und eignet sich im Winter super für einen Tagesausflug zum Skifahren oder Snowboarden. Während ich diesen Text schreibe, hat es hier in Madrid gerade 38°C und ich sehne mir den Winter mehr wieder her denn je, damit ich spontan mein Snowboard schnappen und am Wochenende einfach mal zum Snowboarden in die schneeweißen Berge von Madrid fahren kann.

Jana workntravel Wimmelbild

®Johanna von Work and Travel

Pulsierend

Carina & Christian von „Travelography“ haben mir ihr Lieblingsbild aus Asien mitgebracht!

Mitternacht und nichts mehr los? Weit gefehlt in Hongkongs Innenstadt. Egal, ob in Kowloon oder sonst wo – die Adern der Stadt sind am Pulsieren. In Nudelshops, auf Straßenmärkten oder im Verkehr, überall herrscht Hochbetrieb. Das Klima in Hongkongs Innenstadt ist jedoch drückend. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 30°C. Erst am Abend kühlt die Luft etwas ab. Vielleicht ist das der Grund, wieso das Leben der Stadt auch abends nicht zur Ruhe kommt? Wir wissen es nicht. Fest steht allerdings, dass uns Hongkong in sehr bunter und „wimmeliger“ Erinnerung geblieben ist. Die Stadt und ein Bild davon ist also ein ausgezeichneter Kandidat für eine Sammlung von Wimmelbildern.

Travelography

®Carina und Christian von Travelography

Abgetaucht

Ines vom „Reisejungkie-Magazin“ taucht mit uns ab:

Diesen Wimmel-Schnappschuss habe ich im Februar 2004 während meiner Weltreise auf der MS Astor geknipst. Die Astor lag auf Reede vor der Südseeinsel Moorea. Mit dem Tenderboot gings an Land. Ich stand auf dem Holzsteg, an dem das Boot angelegt hatte und war hin und weg von den kleinen bunten Fischen, die sich als Begrüßungskommittee eingefunden hatten. Das Wasser war so klar, dass die Kleinen zu schweben scheinen. Ein wunderschöner Moment als Auftakt für einen herrlichen Tag in Moorea.

®Ines vom "Reisejungkie-Magazin"

®Ines vom Reisejungkie-Magazin

Unermüdlich

Christine & Ronny von „Cash’n’Travel“ haben ein mir ihr Pinguin-Wimmelbild geschickt:
Bei unserer ersten Reise nach Südafrika haben es uns die südafrikanischen Pinguine wirklich angetan. Nach Whalewatching in Hermanus machten wir uns auf den Weg in Richtung Kapstadt. Stefan, der Besitzer unserer Lodge, gab uns den Tipp nach Stony Point in Betty Bay anstatt zu Boulders Beach bei Kapstadt zu fahren. So machten wir Halt im Penguin Nature Reserve. Auf gut ausgebauten Holzstegen läuft man mitten durch die Kolonie, ist nah dran und stört die Tiere dennoch nicht bei der Aufzucht ihrer Jungen. Diese sind im Gegenteil sehr zutraulich und so mancher der putzigen Vögel kam auf den Holzsteg gehopst und zeigte sich ganz nah. Neben Pinguinen gibt es in dieser Kolonie auch viele Kormorane, die hier ihre Jungen großziehen und unermüdlich Futter und Baumaterial herbeischleppen. Sobald man sich an den aufdringlichen Fischgeruch gewöhnt hat, kann man hier einige Zeit das Treiben beobachten. Überall um uns herum gingen die Tiere ihrem Tagwerk nach oder sonnten sich träge auf den Steinen – findest du alle Pinguine auf dem Foto?

®Christine & Ronny Cash´n Travel

Kunterbunt

Liane von „Die Reise Eule“ hat mir ihren Blick auf den Hafen von Melbourn mitgebracht:

Bei meiner ersten Reise nach Australien landete ich am Heiligen Abend, von Tasmanien kommend in Melbourne. Mein Hotel lag etwas außerhalb in St. Kilda, einem aufstrebenden, multikulturellen Stadtteil direkt an der Port-Phillip-Bucht. Bis ich am Abend meine Unterkunft gefunden hatte, dämmerte es schon und ich verschob meine Erkundungstour auf den ersten Weihnachtsfeiertag. Am Morgen desselben schlenderte ich am St. Kilda Beach entlang, amüsierte mich über die Australier, die mit Nikolausmützen und Rentierhörnern in Badekleidung am Strand ausgelassen feierten. Doch das war mir zu wuselig, sodass ich beschloss, in Richtung der Pier zu gehen. Dort stand ich staunend, ob der vielen, kleinen, bunten Segelschiffe vor der Skyline Melbournes. Eine Gruppe Standup-Paddler bewegte sich zwischen den Booten, konzentriert darauf, dass Gleichgewicht zu halten. Mich selbst haben die intensiven Farben der Boote gegen das Azurblau des Meeres und der, auf die Entfernung grau erscheinenden Hochhausfassaden gefangen genommen.

®Liane von ReiseEule

Rund & gesund

Kerstin & Klaus von „Willkommenfernweh“ haben mir ihr Bild aus Amerika geschickt:

Eigentlich war es uns am Fisherman’s Wharf viel zu touristisch, es ist in unseren Augen nur eine weitere Strandpromenade mit viel Touri-Gedöns. Etwas hat uns aber doch nachhaltig beeindruckt: Dass sich ausgerechnet hier wilde Seelöwen in großer Zahl auf den Holzpontons von Pier 39 angesiedelt haben! Unzählig viele liegen dort dick und fett aneinander gekuschelt in der Sonne, schlafen und lassen sich dabei von mindestens ebenso vielen dicht gedrängt beinander stehenden Touristen fotografieren. Könnten Seelöwen fotografieren, könnten sie aus ihrer Perspektive ebenfalls ein schönes Wimmelbild machen.

®Kerstin & Klaus von Willkommenfernweh

®Kerstin & Klaus von Willkommenfernweh

Rauchschwaden

Michaela von „Vivamundo Reisen“ nimmt uns mit ins orientalische Marokko:

Bei „Wimmelbild“ kommt mir als erstes der Djema el Fna in Marokko in den Sinn. Wenn der Platz sich gegen Abend füllt, die Zahnzieher und Märchenerzähler den Essensständen mit ihren Rauchschwaden und Düften weichen, dann ‚wimmelt‘ es wirklich auf dem Platz. Ich liebe diese ganz besondere Atmosphäre und freue mich jedesmal wieder, dort zu sein.

®Michaela von Vivamundo Reisen

®Michaela von Vivamundo Reisen

Dufte

Sonja von „Sunniest Way“ nimmt uns mit auf meinen Lieblingskontinent!

Auf meiner Reise durch Afrika durfte eine Safari im Ngornongoro Krater in Tansania natürlich nicht fehlen. Der Krater ist ein spektakulärer Pott voller Tiere. Wir fuhren mit dem Jeep durch den Krater und sahen von weitem schon einen großen Tümpel. Als wir näher kamen konnten wir sie sehen. Mindestens 50 Nilpferde tummelten sich im Tümpel und genossen ihr Schlammbad. Nach ein paar Minuten mussten wir allerdings den Aussichtsplatz verlassen, da der Gestank einfach unerträglich war. Nilpferde verlassen nämlich das Gewässer nicht wenn sie ihr Geschäft erledigen. Es wird einfach an Ort und Stelle verrichtet. Ihr könnt euch nicht vorstellen was das bei der Anzahl der Tiere für ein Gestank war. 🙂 Ein Erlebnis der besonderen Art.

®Sonja von Sunniest Way

Dreibeingemeinde

Miriam von „North Star Chronicles“ hat auch ein herrliches Wimmelbildbeispiel gefunden:

Island ist ja bekannt für seine Einsamkeit. An manchen Orten aber kann es vorkommen, dass man eben nicht alleine ist. Obwohl wir hier in Dyrholaey ganz im Süden Islands sind, was abseits des Golden Circle liegt den jeder Tourist einmal abfährt, war der Parkplatz bereits voller Autos und Busse als wir ankamen. Wir gingen also runter zum Strand, und ganze Busladungen Menschen kamen uns entgegen. Sie stiegen in ihre Busse und fuhren wieder davon. Perfekt, wir hatten den Ort für uns alleine. Nach einer halben Stunde hörten wir erneut Stimmen und eine Gruppe Menschen, die offensichtlich eine Fotoreise gebucht hatten, kamen zum Strand, reihten sich in einer Linie vor uns auf, platzierten ihre Stative und Kameras und los ging´s! Gott sei Dank konnten wir die Zeit an diesem tollen Ort in Ruhe alleine genießen und statt uns über die neuen Menschenansammlungen zu ärgern, fanden wir die Foto-Exkursionsgruppe eher lustig!

@Miriam von North Star Chronicles

@Miriam von North Star Chronicles

Kunterbunt

Wibke von „Sonnenstrahlenmomente“ liebt Wimmelbilder seit der Kindheit. Hier ihr Beitrag:

Bei all meinen Reisen nach Ghana ist ein Besuch des Städtchens Cape Coast ein Muss. Ich kann gar nicht wirklich erklären warum, aber eine Reise in das Land ohne Cape Coast geht einfach nicht. Jedes Mal, wenn ich dort bin, sehe ich ein fast identisches Bild. Vielleicht ist das der Grund, weshalb es mich immer wieder dorthin zieht. Die kunterbunten Fischerboote, mit denen die Fischer hinaus aufs Meer schippern, sind hier einfach immer zu sehen, egal wann man kommt. Mich faszinieren diese von den Fischern selbst gebauten und bemalten Boote mit ihren leuchtenden Farben, den Sprüchen darauf und den Fahnen und Fähnchen, die im Wind flackern. Da immer ein ganzer Haufen auf einem Fleck zu sehen ist und übrigens auch alle zur gleichen Zeit hinaus aufs Meer fahren, kam mir das Bild für die Wimmelbilder direkt in den Sinn.

®Wiebke von sonnenstrahlenmomente.blogspot

®Wiebke von sonnenstrahlenmomente.blogspot

Froschperspektive

Anna von „Die Gradwanderung nimmt uns mit ins wuselige New York, aber auf eine besondere Art:

New York ist ja schon so sehr beeindruckend und atemberaubend, besonders dann, wenn man durch die Hochhausschluchten streift und immer wieder in den Himmel schauen muss, weil die Höhe der Häuser einfach so surreal ist – was einen, nebenbei bemerkt, ganz eindeutig als Touristen kennzeichnet. Die Stadt und eben jene Häuserschluchten dann aber von oben zu sehen, war noch beeindruckender als das Ganze aus der Froschperspektive zu betrachten. Und dass das Gewimmel aus Stein, Belüftungen, Glas und Stahl so perfekt miteinander harmoniert, hätte ich von unten gar nicht gedacht.

®Anna von diegradwanderung

®Anna von diegradwanderung

Schnabulieren

 Stefanie von „Blauäugig“ hat einen Schwarm wimmliger Nemo-Fische entdeckt:

Während meines letzten Urlaubs auf den Malediven haben wir beim Schnorcheln viele schöne Fische, Muränen, Schildkröten, Seesterne u.v.m. gesehen. Doch besonders „wimmelig“ ging es an dieser Koralle zu. Hier war ein ganzer Schwarm Doktorfische (bekannt auch als Dorie aus „Findet Nemo“) und zudem noch ein paar Papageienfische am schnabulieren. Das war ein ganz wunderbares Taucherlebnis.

@Stefanie von Blauäugig

@Stefanie von Blauäugig

Berauschend

Gundel von „Thoringi“ nimmt uns mit in schwindelerregende Höhen:

Es ist letzten August in Norwegen entstanden. Auf dem Bild sieht man den berühmten Preikestolen, der zu Deutsch Predigerstuhl heißt. Diese beeindruckende Felsformation ragt über das Norwegische Fjordland. Hier oben ist es unglaublich windig, mehrmals hatte ich Angst einfach wegzufliegen. Trotzdem tummeln sich die Touristen zu Scharen auf dem Felsen. Einige verrückte lassen sogar ihre Beine über dem 600 Meter tiefen Abgrund baumeln. Ok, ich gebe zu: Nach anfänglicher Scheu habe ich das auch getan. Es war ein berauschendes Gefühl. Überraschenderweise ist überigens noch nie ein Mensch hier herunter gefallen.

 

®Gundel von Thoringi

®Gundel von Thoringi

Leibwache

 Christine von „Die bunte Christine“ nimmt uns mit nach London!

Bei meinen London-Aufenthalten versuche ich immer, einige der tollen Museen abzuklappern. Ich bin kein Kunstexperte und mit vielen Exponaten kann ich ehrlicherweise auch nichts anfangen, doch die Museen in London, die ich bisher besucht habe, gefielen mir fast alle ausgesprochen gut. Im Oktober 2014 habe ich die National Gallery und das Tate of Modern Art an einem Tag angeschaut, das tollste Kunstobjekt entdeckte ich allerdings spät am Abend mitten auf dem Leicester Square. Ich verließ gerade – völlig müde von einem anstrengenden Tag voller neuer Eindrücke – den M&M’s Store, den ich eigentlich nur aufgesucht hatte, um einem kleinen Regenschauer zu entgehen. Da erblickte ich ihn: den roten Bus mit den vielen bunten Guards. Manchmal muss man eben nicht ins Museum, um tolle Kunst zu entdecken. Später erfuhr ich, dass noch 59 andere Skulpturen im Rahmen der Ausstellung Bus Art in ganz London zu entdecken waren. Ich habe nur dieses eine Objekt gesehen, aber ich bin mir sicher, dass es das schönste Ausstellungsstück von allen war.

® Christine von "Die bunte Christine"

® Christine von „Die bunte Christine“

Traditionell

Lu von „Lu-morgenstern“ hat mir ihr wimmeliges Bild aus dem Oman mitgebracht:

Mein Foto ist in Oman entstanden, genauer gesagt auf dem Ziegenmarkt in Nizwa. Dort haben wir ein einziges Gewusel aus Tieren und Menschen vorgefunden und es war eine gute Gelegenheit, so viele Männer in ihren traditionellen Gewändern (dishdasha genannt) gleichzeitig vor die Linse zu bekommen. Für uns eine schöne Episode aus Tausendundeiner Nacht und definitiv ein Highlight unserer Reise.

®Lu Morgenstern von www.lu-morgenstern.de

®Lu Morgenstern von www.lu-morgenstern.de

Lichtmomente

Stefanie von Comfortzoneless nimmt uns mit ins wimmlige NY, wenn dort mal alles still steht:

Und noch ein Bild von New York. Bereits das dritte in dieser Aktion. Das zeigt doch aber nur, dass es auf Manhattan’s Straßen nur so wimmelt vor Menschen. Mein Foto zeigt die Manhattanhenge. Geht die Sonne unter, strahlt das Licht geradlinig die Ost-West-Straßen entlang. Das ist ein Phänomen, das sich zweimal im Jahr hier ereignet und nicht nur Begeisterung auf sich zieht, sondern den Verkehr für eine Weile stilllegt. Schließlich hat man auf der Straßenmitte die beste Perspektive für ein gutes Foto.

®Stefanie von comfortzoneless

®Stefanie von comfortzoneless

Verbundenheit

Anna von „immer-unterwegs“ zeigt uns ihr Wimmelbild vom eigentlich ruhigen Teneriffa:

Mein Wimmelbild enstand auf Teneriffa, genauer gesagt in Puerto de la Cruz, am Playa Jardin. Die eigentliche Bedeutung dieser kleinen Steintürme oder Steinmännchen ist eine große Verbundenheit zu diesem Ort zu zeigen. Hunderte dieser Türmchen gibt es auf dem Steinfeld in Puerto de la Cruz. Ich kann die Menschen total verstehen, dort zu stehen – im Rücken diese wunderbare Stadt, im Gesicht eine frische Brise und das Meer zu den Füßen – ist ein Gefühl von Glück und Vollkommenheit. Solche kleinen Steintürmchen gibt es aber überall auf der Welt, sie haben oftmals einen praktischen oder religiösen Hintergrund. Sie dienten zum Beispiel als Wegweiser oder in Skandinavien zur Abschreckung von Trollen. Mehr zu den Steintürmchen gibt es hier zu lesen. Für mich sind Steine Zeitzeugen der Geschichte. Sie haben gute und schlechte Zeiten erlebt und sind mitunter von ihnen gezeichnet worden.

®Anna Franzen von www.immer-unterwegs.com

®Anna Franzen von www.immer-unterwegs.com

Öffentliches Badezimmer

Andreas von Travel Bloke (www.travelbloke.de) nimmt uns mit nach Indien

Beim Thema Wimmelbilder musste ich sofort an Indien denken. Im Fundus meiner Indien Fotos wimmelt es nur so von Wimmelbildern: Menschenmengen in bunter Kleidung, heilige Kühe auf der Autobahn, Marktszenen in den Dörfern, Straßenszenen in den Metropolen… Der indische Subkontinent ist im Grunde ein einziges, großes Wimmelbild. Für Deine Fotoaktion habe ich ein Bild aus Udaipur in Rajasthan herausgesucht. Während unserer Bootstour über den Pichola See fahren wir auch entlang der Ghats: Die Treppen, am Ufer des Sees sind der soziale Treffpunkt der Stadt und gleichzeitig öffentliches Badezimmer, Waschküche und Marktplatz. Wir hatten besonderes Glück, denn unsere Bootstour fand während des Mewar Festes statt, an welchem die Einwohner von Udaipur den Frühling begrüßen. Die Frauen kleiden sich dann besonders festlich in fröhlichen, bunten Farben und versammeln sich in der Abenddämmerung an den Ghats entlang des Pichola Sees. Ein unvergessliches Erlebnis.

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® Andreas von Travel Bloke (www.travelbloke.de)

#infoDu hast auch tolle Wimmelbilder und würdest gerne hier mitmachen? Dann los! Schick mir deine Zeilen und Wimmelbild (Original) an „info(at)couchabenteurer.de“ und ich nehme es gerne mit auf! Beiträge könnt ihr zeitlich unbegrenzt einreichen! Ich ergänze einfach immer wieder und halte den Text damit lebendig und die Bilder und Geschichten somit auch!

Fotoparadiese – Lass Dich von der Welt verführen!

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen Dich zum Reisen inspirieren! Auf die Idee dazu gebracht hat mich Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema „Welche sind meine Fotohighlights aus dem ersten Halbjahr 2016?“ hat er Lust gemacht, sich darüber mal länger Gedanken zu machen. Denn da dieses erste Halbjahr zu mehr als der Hälfte aus Reisen bestand, fällt mir die Auswahl allerdings reichlich schwer.IMG_2016Mein Jahr startete mit einer langen Silvesternacht in Buenos Aires und 4 Monaten on Tour. Meine Reise führte mich dann weiter nach Uruguay sowie Brasilien, Peru, Chile und Bolivien. Ein wirklich unglaublicher Trip! Ein Reisegewinn brachte mich danach noch zu meinen Freunden nach Südafrika. Zurück in Deutschland standen ein paar Städtetrips auf dem Programm. So besuchte ich zum Beispiel Breslau in Polen (die Kulturhauptstadt Europas), war Gast bei den „Alten Meistern“ in Dresden und entdeckte den Nikolaifriedhof“ in Görlitz für mich. Aber auch der sagenumwogenen Rakotzbrücke in Kromlau habe ich einen Besuch abgestattet. Rundum ein spannendes erstes Halbjahr mit vielen fotografischen Highlights, was die Auswahl so schwer für mich machte. Deshalb gibt es hier neben den Motto-Blogparaden-Bildern noch ein paar meiner Lieblingsbilder als Extra.

Fröhlich bunt ist meine Reiseerinnerung an Südafrika
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Ich starte mit dem klassischen Badehäuser-Bild, welches auf keiner Kapstadt Reise fehlen darf und so bezeichnend ist für Südafrika. Eigentlich schon total abgegriffen dieses Motiv, aber die Regenbogennation ist bunt und voller überschwänglicher Lebensfreude und das verkörpert dieser Schnappschuss für mich. Als ich in Kapstadt lebte, waren die Häuser recht ungepflegt und wenig ansehnlich. Jetzt sind sie frisch gestrichen und endlich auch zu einem Fotomotiv für mich geworden. Den Trip nach Südafrika haben wir zu meiner großen Freude gewonnen. Für mich war es ungeplant die Chance in meine alte Heimat zurückzureisen und meine vielen südafrikanischen Freude zu besuchen. Zu meiner großen Freude, hat genau am Tag unserer Landung, meine Freundin ihr Baby bekommen und ich konnte beide direkt in die Arme nehmen. Perfektes Timing. Weitere Motive aus dieser Serie findest Du in meinem Flickr-Album.

Schwarz-Weiß” die Nazcar-Linien in Peru

Nazca

Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca in Peru. Lange Jahre spekulierte man über ihre Herkunft. Erich von Däniken heizte mit seiner Theorie diese Linien seien von Außerirdischen geschaffen, die Geschichten um ihre Entstehung noch an. Inzwischen geht man davon aus, dass sie von Menschenhand aus religiösen Gründen geformt wurden. Wir sind extra nach Nazca gepilgert, um diese im Sand gezeichneten Linien, aus der Luft zu sehen. Leider hatte ich vergessen, dass diese „Objekte“ umkreist werden und so war mir während des gesamten Überflugs einfach nur brechübel. Aber sonst war das echt ein Highlight. Weitere Motive wie den Kolibri, den Affen usw. findest Du in meinem Flickr-Album.

Mein Licht-Moment in Montevideo, Uruguay

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Eigentlich soll man ja als Frau, in einer fremden Stadt, nachts nicht alleine unterwegs sein, aber in Montevideo habe ich mich sicher gefühlt. Deshalb bin ich dort auch in der Dunkelheit auf Motivsuche gegangen. Dabei raus gekommen ist dieses wunderbare Foto und eine herrliche Erinnerung. Außerdem verkörpert das Bild sehr gut den Kontrast dieser Stadt. Auf der einen Seite top gepflegte Bauwerke und auf der anderen Seite, Gebäude die dem Verfall überlassen werden. Vom Licht in die Dunkelheit – könnte man fast schon sagen. Bilder zu Montevideo sammle ich auf Flickr.

Tierisch lustig fand ich all die Lamas, Vicunas, Alpacas und Guanakos in den Anden

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Auf unserer Reise durch Chile, Peru und Bolivien sind uns eine Vielzahl von Lamas, Vicunas, Alpacas und Guanakos begegnet. Und ich schwöre mein Freund musste an jedem einzelnen Tier anhalten für ein Foto! Einmal waren wir sogar live bei der Geburt eines Baby-Alpacas dabei! Ich liebe es einfach, wie sie den Hals verdrehen und einen musternd anschauen. Zum Schreien. Meine riesige Kollektion dieser so typischen Andentiere findest Du in meinem Flickr-Album und zum Video kommst Du durch klicken auf LINK.

Mein spezieller Fahrzeug-Moment in Bolivien

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Dieses Bild entstand in Uyuni (Bolivien) und ich habe es „Affenzirkus“ genannt. Wir hatten eine Tagestour in die Salar de Uyuni (Salzsee) gebucht und der Besuch der „Cementry of the trains“ war der erste Programmpunkt auf diesem Ausflug. Allerdings waren wir damit nicht die Einzigsten, die eine solche Tagesplanung hatten. Rund 300 Personen hampelten auf zwei Zugresten rum und machten Fotos. Die alten Züge waren ausrangiert worden, nachdem sie für den Abtransport von Rohstoffen in dieser Region unbrauchbar geworden waren. Auf Grund des hohen Salzgehalts in der Luft, sind sie herrlich verrostet und ein echt schönes Fotomotiv – wenn einem nicht hunderte Selfie-Jünger im Weg herrumturnen und einem mit ihren Sticks die Augen ausstechen. Nach Tagen in der Einsamkeit im Norden Chiles fand ich diese Menschenmassen einfach unerträglich. Ich bin am nächsten Tag noch mal zum Fotografieren hin. Diesmal nicht um 11 Uhr, wenn alle Gruppen hier aufschlagen. Das Ergebnis kannst Du Dir in meinem Flickr-Album anschauen.

Natur pur in Chile

IMG_0332Die Region Arica y Parinacota im Norden Chiles hat bei mir  bleibenden Eindruck hinterlassen. Riesige Vulkankrater, zügellose Wetterkapriolen, heiße Quellen, dampfende Geysiere und das in wilder und nahezu menschenleerer Gegend. Ich habe es geliebt dort unterwegs zu sein. Allein, wenn ich dieses Bild sehe bin ich sprachlos und absolut überwältigt von dieser einmaligen Schönheit. Chile hat in diesem Jahr Südafrika vom Thron meiner liebsten Reiseländer katapultiert – Und wer mich kennt, der weiß, das will was heißen. Ich spare jetzt schon für den nächsten Trip, um so schnell wie möglich auch nach Patagonien im Süden Chiles reisen zu können. Mehr Impressionen gewünscht? Dann klicke auf LINK.

EXTRA Plus Bilder!

Heimat-Highlight nenne ich dieses Foto aus Kromlau in Deutschland

Rotzekbrücke

Von meinen Freunden werde ich ja immer getadelt, dass nicht nur das Ausland schön sei – und Recht haben sie. Die Rakotzbrücke habe ich auf Instagram entdeckt und bin neugierig geworden, wo dieses märchenhafte Bauwerk zu finden ist. Und siehe da! In unserer deutschen Heimat. Um ganz genau zu sein in Kromlau, Sachsen – kurz vor Bad Muskau, einer Grenzstadt zu Polen. Ich war mehr als erstaunt, dieses imposante Bauwerk hier zu finden und konnte mir, einen Ausflug dahin nicht entgehen lassen. Inzwischen war ich schon mehrfach dort und möchte fotografisch festhalten, wie die Brücke im Wandel der Jahreszeiten aussieht. Begleitet mich gerne via Flick dabei.

Lebensfreude – festgehalten an der Wild Coast in Südafrika

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Dieses Foto ist sicherlich fotografisch nicht perfekt, aber dennoch ist es das für mich. Es verkörpert wie kaum ein anderes Bild auf meiner Reise durch Südafrika die Lebensfreude dieses Landes. Eigentlich sollte „Hole in the wall“ das Loch im Felsen dahinter das Motiv sein, doch spielende Kinder hatten mich umkreist und machte ihre Späße mit mir. Rausgekommen ist dieser herzerwärmende Schnappschuss und eine wunderbare Erinnerung an die Wild Coast. Auch hier gibt´s noch mehr Lebensfreude und Landschaftsschnappschüsse im Flickr-Album.

Tanz auf dem Vulkanfeld in Chile

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Im Norden der Chilenischen „Región de Antofagasta“, etwa 95 km nordöstlich von San Pedro de Atacama und nahe der Grenze zu Bolivien, befindet sich das größte und bekannteste Geothermalfeld der südlichen Hemisphäre. Und es ist sogar das drittgrößte weltweit. Der Besuch dort hieß für uns um 3 Uhr aufstehen, fürchterlich zu frieren und eine wirklich waghalsige Anreise zu meisten, um auch ja noch vor Sonnenaufgang dort zu sein. Denn es hieß, man sieht die Dämpfe der Geysiere am besten im Dunkeln, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen aufgeht. Ich für meinen Teil fand es zum Sonnenaufgang viel spektakulärer. Ihr Licht brachte diese faszinierende Landschaft erst so richtig zum Leuchten und setzte die Geysiere perfekt in Szene. Zudem war es auch sehr aufregend, so auf einem Lavafeld spazieren zu gehen! Noch nicht ganz vollständig ist mein Flick-Album, aber ich arbeite daran:)

Mein zweiter Licht-Moment im Addo Elephant Park in Südafrika

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Etwas außer der Reihe möchte ich diesen zweiten „Licht-Moment“ zur goldenen Stunde im Addo Elephant Park in Südafrika nicht unter den Tisch fallen lassen. Nach hunderten aufregender Elefanten-Sichtungen und eigentlich schon auf dem Rückweg, ist uns diese Herde von Kudus begegnet. Im Licht der untergehenden Sonne hatte dieses Aufeinandertreffen schon etwas Magisches. Schau mal im LINK da finden sich noch mehr Tiere!

Abenteuer pur das Reserva Nacional De Paracas, Peru

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Einer meiner absoluten Lieblingsschnappschüsse ist im Reserva Nacional De Paracas in Peru entstanden. Kein Bild in meiner Sammlung verkörpert mehr Lust auf Outdoor und Abenteuergeist als dieses Foto. Nur wünschte ich mir, ausnahmsweise mal nicht hinter sondern vor der Kamera zu sein und auf den Klippen dieses Felsens zu stehen. Die Arme auszubreiten, den Wind, die salzige Meeresluft und die Kraft der Natur zu spüren. Mehr atemberaubende Bilder auch hier in meinem Flickr-Album.

Hier bin ich Mensch – im Colca Canyon in Peru

IMG_9292Im Colca Canyon, im kleinen Ort Cabanaconde, war ich Gast auf einer kirchlichen Prozession. Es wurde eine Art „Ernte-Dank-Fest“ gefeiert. Auf dem Marktplatz traf man sich zum Tanzen, Singen und Trinken. Ein rauschendes Fest und ich war eingeladen. Als der Festzug sich wieder in Gang setzte, kam diese Dame nicht hinterher. Ich hakte mich kurzerhand bei ihr ein und half ihr nicht zu stolpern und Schritt zu halten – dafür schenkte sie mir dieses wunderbare Lächeln. Ist sie nicht eine wunderschöne ältere Dame? Ich verstehe gar nicht, warum man faltenlos altern will? Falten haben Würde, sie erzählen ganze Lebensgeschichten und geben Charakter. Seit der Begegnung mit ihr bin ich mir ganz sicher, nie Botox zu brauchen;) Mehr Bilder vom Colca Canyon und seinen hinreißenden Bewohnern findest Du in meinem Flickr-Album.

Der Himmel auf Erden in einem Tal bei Colchane, Chile

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Dieser Flecken Erde verkörpert für mich den Garten Eden. Schnatternde Enten im Wasser, süße Lama Babys auf der Wiese, grasende Schafe und Ziegen direkt neben dran. Als hätte Gott sie alle hierher gebracht um der Welt zu zeigen, dass es geht – das friedliche Miteinander! Noch dazu in dieser Landschaft. Eine Oase aus kleinen Weihern, saftigen Grünflächen, plätschernden Bächen, beeindruckenden Vulkanen und herrlicher Ruhe. Ja, genauso stelle ich mir das Paradies vor. Damit Du es Dir auch vorstellen kannst, schau doch mal im LINK!

Fotoparadiese gefunden?

Ich hoffe meine kleine Exkursion hat Dich inspiriert, Dein Fernweh geweckt und Dir Lust aufs Reisen gemacht. Ich freue mich über Dein Feedback zu meinen Fotos und Geschichten. Schreib mir gerne Deine Meinung – hier direkt im Kommentarfeld.

 

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