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Fotoparadiese – Around the World von Afrika bis Asien

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen dich zum Reisen, Erleben und Entdecken verführen! Auf die Idee dazu gebracht hat mich auch in diesem Halbjahr Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema Welche sind meine Fotohighlights aus dem zweiten Halbjahr 2017? hat er mich wiederholt angestiftet über meine Fotos und Reisen nachzudenken. Wie immer kein leichtes Unterfangen, zumal ein extrem spannendes Halbjahr hinter mir liegt, in dem für mich ein paar riesige Reiseträume wahr geworden sind. Auch in diesem Halbjahr hat Michael ein paar Kategorien vorgeschlagen, zu denen ich meine Reisegeschichten mit euch teilen möchte. Also auf geht`s von Asien bis nach Afrika!

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Landschaft – Königreich der Berge

Die für mich beeindruckendste Landschaft in diesem Jahr waren die Berge des Himalayas und das nicht etwa in Tibet oder Nepal! Weit gefehlt. Ich bin in der Region Sikkim in Nordosten Indiens unterwegs gewesen und dort auf eine einzigartige Kultur und faszinierende Landschaften gestoßen. Eingefaßt von Gebetsfahnen haben die schneebedeckten Berge für mich den perfekten Rahmen gefunden. Neben dem mit 8586 m dritthöchsten Berg der Erde, dem Kangchendzönga, beherbergt Sikkim auch Gletscher, türkisblaue Bergseen, tosende Wasserfälle und tausende Arten von Wildblumen. Eine phantastische Landschaft und ein riesen Abenteuerspielplatz für Outdoor-Enthusiasten.

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Licht – Symphonie der Magie

Wer schon mal unter der Sonne Afrikas unterwegs war, der weiß, dass dieses Licht zur Goldenen Stunde einfach eine unsagbare Magie verströmt, der man einfach erliegt. So ist es mir auf Lake Kariba in Simbabwe ergangen. Einst eine ganz normale Landschaft, dann wurde die Region geflutet und bildet jetzt einen der größten Stauseen der Welt. Als stumme Zeugen der Geschichte ragen abgestorbene Baumstümpfe aus dem Wasser und zaubern aus der Landschaft eine wahrhaft magische Kulisse.

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Schwarz-Weiß – Homage an das Alter

Ich liebe es, Menschen zu portraitieren und wenn sie Charakter haben besonders. Ich mag faltige Gesichter, die Geschichten erzählen, tausend mal lieber als ein glatt gebügeltes Modelface. Diese Dame habe ich auf einem Markt in Nhatrang entdeckt. Jeden Tag von 04:00 bis 18:00 Uhr bieten hier lokale Handwerker, Landwirte und Fischer eine große Auswahl an handgefertigten Kleidern, Schmuck, Meeresfrüchten und frischen Produkten aus der Region an. Wer geschäftige Märkte, regen Handel und tolle Motive sucht, wird hier ganz sicher fündig.

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Tiere – Im Reich des Löwen

Dem König der Löwen bin ich in im Mana Pools Nationalpark begegnet. Hier streckt er zuckersüß die Zunge raus, aber nur Sekunden später hat er seine Zähne gezeigt. Ganz so wie es sich für einen Herrscher des Tierreichs gehört. Mana Pools Nationalpark liegt im Norden Simbabwes. Der 1975 ins Leben gerufene Mana Pools Nationalpark ist bereits seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO und Lebensraum für Elefanten, Zebras, Wasserböcke, Kudus und Impalas. Wegen seiner spektakulären Landschaft mit Lagunen des Sambesi, seiner atemberaubenden Tierwelt und nahezu unberührter Wildnis gilt er als einer der schönsten Wildlifeparks ganz Afrikas.

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Natur – Der schönste Arbeitgeber der Welt

Ohne Frage Feldarbeit ist keine leichte Aufgabe, aber mit Sicherheit ist dieser Arbeitsplatz in den Reisfeldern des Himalaya-Gebirges einer der schönsten. Umgeben von majestätischen Bergen und im Blickfeld der Sonne ein wahrer Seelenschmeichler im Vergleich zu unseren tristen Büros. Die Region im Nordosten Indiens ist geprägt von Reis und Teefeldern, welche diese stimmungsvolle Idylle zaubern und somit ein perfektes Reiseziel für Naturliebhaber und Wanderfreunde sind.

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Nahaufnahme – Im entfernteren Sinne

Bei Nahaufnahme ist wahrscheinlich etwas Anderes gemeint, da ich damit gerade nicht dienen kann, lege ich es mal so aus: Nachdem ich eine Aufnahme der Kids in Simbabwe gemacht habe, sind sie mir ganz schön nah gekommen, um ihr Bild zu sehen:) Die Aufnahme entstand übrigens in einem kleinen abgelegenen Fischerdorf am Lake Kariba. An diesen Ort kommen nicht viele Touristen vorbei und so waren wir mit unseren Kameras die Hauptsehenswürdigkeit.

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Stadtbild – Gleich Sinnbild

Die Aufnahme habe ich in Bulawyo bei einer Townshiptour gemacht und irgendwie steht es für mich als Sinnbild, das Style nichts mit Reichtum zu tun hat. Der Hut gibt ihr Grazie und Anmut trotz der Armut, die sie umgibt und das ist bewundernswert. Über Townshiptouren gibt es strittige Meinungen und auch meine Erfahrungen waren oft keine Guten. Trotzdem sind sie (richtig durchgeführt) sehr wertvoll. Warum das so ist, kannst du im LINK nachlesen.

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Farbkontrast – Die Natur, der Meister der Perfektion

Oh wie liebe ich die Farben dieses außergewöhnlichen Vogels. Hier hat die Natur wieder eine Meisterleistung vollbracht und einen perfekten Farbkontrast geschaffen. Leider, leider gehöre ich (noch) nicht zu den Experten im Bird watching und kann euch sagen, welche Spezies hier gezeigt wird. Was ich aber verraten kann ist seine Heimat. Er teilt sich den Hwange Nationalpark mit 107 Tier- und über 420 Vogelarten als sein Zuhause. Der Nationalpark gilt damit übrigens als das artenreichste Schutzgebiet Simbabwes.

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Essen – Schräger Fisch

Ein etwas schräger Fisch ist mir in Vietnam begegnet. Ich mag ohnehin keinen Fisch, aber diesen hier hätte ich im Leben nicht angerührt. Den fand ich schon schaurig wie er so aufgestellt präsentiert wurde. Als würde er gleich vom Teller hüpfen und einem an die Kehle springen. Ziemlich gruselig die Vorstellung. Dafür hab ich mich in diesem Jahr an Mopane-Würmer getraut. Die sehen zwar auch nicht grad lecker aus, aber verursachen wenigstens keine Alpträume wie dieser Fisch hier.

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Aussicht – Mit Einsicht

Der Buddha Park of Ravangla war für mich die schönste Aussicht auf meiner Reise durch Sikkim. Das Himalaya Panorama im Hintergrund, die 40m hohe Buddha-Figur perfekt eingebettet in die üppig grüne Anlage. Der Park wurde 2006 anlässlich des 2550. Geburtstages von seiner Heiligkeit Gautama Buddha erbaut. Die Figur ist weithin sichtbar in alle Richtungen von Südwest Sikkim bis in manche Gegenden des westlichen Landesteiles.

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Lächeln – Die ehrlichste Sprache der Welt

So oft sehe ich Menschen, die ganz sicher nicht einem Schönheitsideal entsprechen und trotzdem auf ihre einzigartige Art wundervoll sind. Sie haben Falten, es fehlen Zähne oder Haare – na und? Der Blick, das Lächeln und die Gesten dieser Menschen machen sie anziehend und für mich tausendmal attraktiver als irgendein gehyptes Modesternchen. So ging es mir auch bei dieser Dame, deren hinreißendes Lächeln und strahlenden Blick ich aus dem vorbeifahrenden Auto entdeckt hatte. Durch das markante Zeichen auf ihrer Stirn könnt ihr euch sicherlich denken, dass das Foto in Indien entstanden ist.

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Schutzpatron – Und Herr über das brodelnde Feuer

Die Statur des Guru Rinpoche (Guru Padmasambhava) am Samdruptse Hügel im Süden Sikkims war für mich auch ein Highlight auf meinem Indien-Trip. Diese epische Anhöhe ist mit dieser riesigen Statue geschmückt. Sie zeigt den Schutzpatron von Sikkim, der seit mehr als 1200 Jahren seinen Segen von dort aus spendet. Die Statur ist 45 m hoch, vergoldet und den ganzen Ort überblickend. Es wird vermutet, dass der Hügel ein schlafender Vulkan ist und nur durch Gebete davon abgehalten werden wird auszubrechen, weshalb die Mönche ihm hier ihre Ehrerbietung und Hingabe erweisen.

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Berührt – Durch den Blick eines Kindes

Diesen beiden bin ich auch in Vietnam auf dem Markt begegnet und durfte sie auch fotografieren. Wenn man höflich fragt, sind die Vietnamesen sehr aufgeschlossen Fotos gegenüber. Es wird als Ehre empfunden und nicht als Belästigung, wie in manchen anderen Ländern. Ich mag diesen süßen kleinen Spatz einfach und kann mich gar nicht satt sehen an seinem perfekten, unschuldigen und hinreißenden Gesichtlein.

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Farbexplosion – Ein Traum aus lila Blüten

Wer im September nach Simbabwe reist, der kann sich auf eine wahre Farbexplosion entlang des Weges freuen. Denn dann stehen die Jacaranda Bäume hier in ihrer vollen violetten Blüte und säumen Straßen, Parks, Alleen oder wie in meinem Foto auch schon mal eine Teeplantage. Von den Hochebenen Argentiniens aus hat der Palisanderbaum, wie er auch genannt wird, die ganze Welt erobert. Seine bis zu 5 cm großen Glockenblüten verströmen einen honigähnlichen, zarten Duft der dann zum Innehalten und Genießen verführt.

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Hautpflege – Wie ein Riese in einem Meer versinkt

Lake Kariba ist einer der größten von Menschenhand angelegten Seen der Welt und markiert die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Mit seinen extremen Ausmaßen mit einer Länge von 280 km und einer durchschnittlichen Breite von 18 km hat er phasenweise die Anmutung eines Meeres. Zu meinem größten Erstaunen bin ich hier morgens neben badenden Elefanten aufgewacht, die sich anschließend zur Hautpflege noch ein ausgiebiges Schlammbad gegönnt haben.

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Arbeitssam – Die fleißigen Bienchen

Kaum zu glauben, dass in einem Land im südlichen Afrika Teeplantagen zu finden sind. In Simbabwe an der Grenze zu Mosambique zeichnen sie die Landschaft. Üppig grüne Terrassen voller duftenden Pflanzen erwarten den Besucher. Die Blätter werden geerntet und in Teefabriken weiter verarbeitet. Dort habe ich diese zwei fleißigen Bienchen entdeckt. Sind sie nicht eine Augenweide?

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Sambesi – Ins Wasser gefallen

Mein Ausflug zu den Victoria Fällen ist in doppelter Weise ins Wasser gefallen. Am Morgen bin ich beim Raften auf dem Sambesi fast ertrunken und am Nachmittag hab ich die Fotos vermasselt, weil ich mich auf zu viele Sachen gleichzeitig konzentriert habe. Die Landschaft bestaunen, dazu mit GoPro und Kamera filmen und ganz nebenbei noch Fotografieren war einfach zu viel. So ziemlich alle meine Fotos der tosenden Wassermassen des Sambesi sind unscharf geworden, weil die Kamera auf die Scheibe fokussiert war. Dumm gelaufen und nun muss ich halt noch mal dahin, dann aber vielleicht von Sambia aus und ohne Nyami Nyami zu begegnen.

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Lieblingsbild

Auch junge Mönche lieben es zu spielen und herum zu tollen. Ihn hier habe ich abseits des Enchy-Klosters in einem kleinen Wäldchen entdeckt, während er dort mit einem Kameraden herumtollte. Für eine Sekunde hielt er inne, als er mich entdeckte. Diese reichte mir, für mein Foto. Ich sehe darin Wärme, Natur und Spiritualität – Dinge die auch mir wichtig sind.

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Lust auf mehr Reiseinspiration & Fotos bekommen? Dann schau mal hier:

  • Alle Beiträge (inklusive seinem eigenen) findest du bei Michael auf Erkunde die Welt
  • John und Marc verstehen es einfach diesen einen Moment perfekt einzufangen 1thingtodo.de
  • Unfassbar schöne Tieraufnahmen aus der Antarktis haben Kristin & Kathrin von travelinspired.de
  • Phantastische Fotos lieferten auch wieder Lisa & Phillip von imprintmytravel.com
  • Suny hat einen bunten Mix aus China und Österreich mitgebracht Salty-toes.com
  • Barberas Aufnahmen sind für mich auch super gelungen barbaralicious.com
  • Sabrina hat einen fantastischen Blick für Motive. Schau mal smilesfromabroad.at
  • Jedes Bild perfekt und ein Hingucker sind die Fotos von moosearoundtheworld.de
  • Heimatliebe pur und mein Highlighfoto (Herz) findet ihr in der Sammlung von bergundflachland
  • Hammer, ausdrucksstarke Fotos aus Aufganistan findet ihr bei Priska & Andreas inextenso.at

Feedback willkommen

Wie immer freue ich mich über Rückmeldung, Kritik oder Anregungen. Was hälst du von meinen Fotos und Geschichten? Nutz gerne das Kommentarfeld und sag mir deine Meinung – dankeschön!

Das Letzte…

… Bild ist wie immer eines von mir und zur Abwechslung habe ich mal einen Fotografen gefunden, der die Kamera halten kann und weiß was er tut. Ihr kennt das ja vielleicht, dass wenn man alleine reist und Fremden die Kamera in die Hand drückt, oft nicht viel Gutes dabei rum kommt. Selbst wenn man einen vermeintlichen Fotografen darum bittet. Füße abgeschnitten, unscharf oder aus dem Kopf wachsen Laternenstrangen. Auf diesem Bild auf einem Yak am Lake Tsomgo mag ich mich und könnte den Fotografen jetzt noch knutschen für diese schöne Erinnerung.

Marlene beim Reiten auf einem Yak im Himalaya

Nachschlag gefällig?

Wenn du mehr Momentaufnahmen aus verschiedensten Regionen sehen willst, dann schau dir gerne meine Bilder auf meiner Flickr Seite an. Du bist sehr willkommen.

Bist du auf Pinterest?

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Fotoparadiese – Reise mit mir zu besonderen Orten

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen dich zum Reisen inspirieren! Auf die Idee dazu gebracht hat mich Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema „Was waren deine schönsten Bilder?“ macht er regelmäßig Lust zu schauen, was das letzte halbe Jahr so erlebnisreich gemacht hat. Michael hat wie immer ein paar Themen vorgegeben, zu denen es galt Fotos und Geschichten zu finden. Folgende Kategorien sind diesmal gefragt: ungewöhnlich / entspannt / fern / beleuchtet / alt / schönstes Foto. Weil aber diese Rubriken nicht alles abdecken, adde ich wie immer noch ein paar Schnappschüsse, die mir am Herzen liegen und dir Lust machen sollen, auch an diese wunderbaren Orte zu reisen! Also dann mal los:

Ungewöhnlich schön

Kaum waren im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen zu erblicken, zog es mich ans Meer. Und weil das Gute so nahe liegt, bin ich nach Den Haag an die holländische See gefahren. Im Stadtteil „Scheveningen“ findet man das Museum Beelden aan Zee mit ganz einzigartigen Skulpturen. Das „Frauengesicht“ von Igor Mitoraj, ist direkt in die Dünem am Meer eingebettet und ein echter Hingucker. Mehr Fotos und Impressionen findest du auf meiner Flickr-Seite.

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Entspannter Seelenort

Das Millinger Theetuin ist ein kleines Teehaus mit tropischem Garten, eine einzigartige Oase und einer meiner Seelenorte. Als Garten für Erholungssuchende angelegt, ist diese kleine Oase ein wahres Paradies und der wohl entspannteste Ort, den ich bisher in den Niederlanden gefunden habe. Eingebettet in die fast schon unscheinbare Landschaft des Naturschutzgebiet Millingerwaards, erwartet hier wohl niemand eine so außergewöhnliche Anlage. Erschaffen von einem Pärchen das gerne reiste, besticht diese Ort durch eine Sammlung von „Urlaubsmitbringseln“. Seien es die Pflanzen aus exotischen Gebieten, die Fliesen aus Marocko oder die Tees aus aller Welt. Wer hier nicht Ruhe, Entspannung und Ausgeglichenheit finden, dem ist wohl wirklich nicht mehr zu helfen. *zwinker* Probiers doch einfach mal aus! Mehr Fotos, die dir einen Eindruck dieser besonderen Location geben sollten, findest du auf meiner Flickr-Seite.

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Fern-betrachtet

Aus der Ferne betrachtet habe ich diesen März mein geliebtes Kapstadt. Für eine Woche bin ich nach Südafrika geflogen, habe meine alte Heimat besucht und all meine lieben Freunde dort. Für Sightseeing blieb eigentlich schon fast keine Zeit, weil ich im Schnitt drei Wiedersehensverabredungen am Tag hatte. Ein kleiner Ausflug in die Luft musste dann aber doch drin sein. Mit der Maschine eines Bekannten ging es über Blouberg, Robben Island bis über den Strand von Nordhook und zurück über Chapmans Peak Drive, Camps Bay und Sea Point. Ein Wahnsinnserlebnis! Sollte euer Weg mal nach Kapstadt führen, dann bucht euch in jedem Fall auch einen Rundflug, denn es lohnt sich so sehr. Neugierig geworden? Ganz viele Fotos und Videos findest du im LINK.

Kapstadt-Luftaufnahme

Beleuchtet, verkannt, benutzt

Diesen Schnappschuss habe ich auch aus Kapstadt mitgebracht. Er zeigt eine Skulptur, überdimensional großer Ray Ban Sonnengläser, die zu Ehren Nelson Mandelas an der Sea Point Promenade aufgestellt wurde. Was diesen herausragenden Menschen mit einer amerikanischen Sonnenbrillenmarke verbindet, ist und bleibt mir ein Rätsel. Aber Kunst muss man ja auch nicht verstehen. Und weil sie auch so richtig niemand als solches sieht, wird sie gerne als Kletterplatz und Fotomotiv genutzt. Das geht natürlich am Besten zum Sonnenuntergang, wenn das Licht in Kapstadt so richtig magisch wird und selbst diesem blechernden Ungetüm noch einen gewissen Charme abgewinnt. Wenn du noch mehr von Kapstadt und meinem City-Trip sehen möchstes, dann schau im Flickr-Album nach.

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Alt, Altertum, altertümlich

Meine Schlösserreise durch Sachsen führte mich auch zur Burg Mildenstein. Durch die fast 1000-jährige Geschichte gibt es hier richtig viel zu entdecken. Ich konnte Rittersäle, Schatzgewölbe, Dachstühle und Folterkammern erkunden und das sogar unter Führung dieser wunderbaren Dame, die extra für uns ins Mittelalterkostüm geschlüpft ist. Und weil sie darin so wunderbar authentisch aussieht, ist sie mein Foto unter dem Motto „alt“. Falls du es mir gleich tuen möchtest und in diese Epoche der Zeit abtauchen möchtest, im LINK findest du noch mehr Impressionen.

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Liebstes Foto

Ach, ich kann mich ja nie entscheiden, welches das schönste Foto ist. Aber diesen Schnappschuss von Scheveningen mag ich unheimlich gerne. Ich liebe diese alten Ferngläser und spiele gerne mit ihnen auf Fotos. Im Hintergrund dieses Bildes sieht man das alte Kurhaus des Seebades. Ein mondänes Gebäude, was einem schon enigermaßen Staunen abgewinnt, besonders wenn es so schön ausgeleuchtet ist, wie hier zum Sonnenuntergang. Viele weitere Motive gibts auch hier in meiner Bilder-Sammlung auf Flickr.

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Street Art

Die letzten Jahre entwickle ich einen immer größer werdenden Faible für Street Art. Damit sind nicht Schmierereien auf frisch renovierten Hauswänden gemeint, sondern Werke die häßliche, heruntergekommende Gebäude, Fassaden oder Brücken zieren und Geschichten erzählen. Bei diesem Bild von Gollum auf Malta fühlte ich mich erstmal nur von seinen Augen angezogen und es brauchte einen Moment bis ich die Aussage verstand. Gollum hat einen Euro in der Hand. Seinen Schatz, wie im Film. Bezieht man diese Szene auf das verlassene und heruntergekommene Hotelgebäude, ergibt sich folgende Sinnhaftigkeit für mich: Hier hat jemand schnell Geld verdienen wollen, aber ist mit der Immobilie auf lange Sicht nicht glücklich geworden. Jetzt ist der „Schatz“ nur mehr ein Schandfleck in der Landschaft, der einzig durch dieses Bild noch zum Hingucker wird. Meine noch recht übersichtliche Sammlung an Street Art Aufnahmen findest du im LINK.

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Sommerjung

Eines meiner genialsten Erlebnisse in diesem ersten Halbjahr 2017 war der Besuch eines Ferienlagers für Erwachsene. Ganz in der Nähe von Bremen haben ein paar ambitionierte Leute einen Abenteuerspielplatz geschaffen, der mich nicht nur in die Kindheit zurück katapultiert hat, sondern mir auch gezeigt hat, wie wertvoll es ist sich kindliches zu erhalten. Sich wieder frei zu machen von Konventionen, von Social Media, Technik und all unseren beschränkenden Gedanken. Ich hatte danach Bauchmuskelkater vom Gröhlen, blaue Flecken vom Wasserseifenrutschen & Bogenschießen, Stimme weg vom Anfeuern, sandige Füße vom Barfußlaufen, schwere Beine vom Auf & Abhüpfen auf der Tanzfläche, Sand in der Kleidung vom Nacktbaden um 4 Uhr in der Früh, rote Augen von zu wenig Schlaf, Ruß am Oberarm vom Feuermachen während des Surviveltrainings, sonnengelbe Farbe auf der Schulter von der Teamchallange, Mückenstich am Fuß vom Milchstraße bestaunen, Sonnenbrand vom Chillen am Strand, Blase an der Zehe vom Rennen bei der Schatzsuche, zerstörte Frisur nach exzessivem Headbangen, Lachfalten im Gesicht von schmutzigen Songtexten bei der Talentshow, das Gleichgewicht eingebüßt beim Kung Fu, ´nen Krampf im Po vom Klettern auf die Badeinsel, Zeitgefühl verloren vom Leben ohne Uhr, Angstschreie im Ohr von der Nachtwanderung und war herzgebrochen von wunderbaren Menschen beim Abschied. Das Wochenende im Ferienlager war schmerzhaft, aber eines der genialsten überhaupt! Ein Video gibts auf YouTube!

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Filmkulisse

Geliebt und gehasst wird Popeye Village eine Kulissenstadt auf Malta. Der Ort befindet sich etwa zwei Kilometer westlich der Stadt Mellieħa, im Nordwesten der Insel am Ufer der Anchor Bay. Er wurde für extra für den Film Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag erbaut und ist nun ein Freizeitpark, von dem viele nicht begeistert sind. Trotzdem ist er ein wunderbares Fotomotiv, so eingebettet in seine Kulisse aus Felsen und türkisblauem Meer. Ich war jedenfalls fasziniert, aber ich war ja auch nicht drin *lach*. Inspiration für Malta gewünscht? Dann folge dem LINK.

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Luftikus

Auch dieses Jahr hat es mich wieder an die Nordsee gelockt zum Drachenfest. Zur Abwechslung aber nach Büsum. Leider war das Wetter hundsmiserabel an diesem Wochenende im Juni und es blieb nur ein kurzer Slot, um mit Sonne zu fotografieren. 20 min Schönwetter reichten dann zumindest für ein paar Schnappschüsse der vielen fröhlichen Drachen. Wer Freude an diesen windigen Figuren hat, der sollte eines der vielen Drachenfeste im Sommer an den deutschen Küsten besuchen. Hier mal der LINK zu den Bildern aus dem letzten Jahr in Sankt Peter Ording bei perfektem Sommerwetter.

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Mondän

Der Speisesaal auf Schloss Moritzburg in Sachsen ist noch so ein Ort, der mich auf meinen Reisen unglaublich fasziniert hat. Dieser Raum ist riesig und lichtdurchflutet und selbst wenn man keine Tiertrophäen mag wie ich, dann zieht einen dieser Saal doch in seinen Bann. Überhaupt ist Schloss Moritzburg eine phantastische Fotokulisse – innen wie außen! Fotos zur Schlösserlandsachsen-Reise sind auch auf Flickr zu finden.

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Das Letzte…

… Bild ist aus Innsbruck in Österreich und zur Abwechslung bin ich auch mal selbst zu sehen. Schön oder gelungen ist das Foto nicht, aber was soll man machen, wenn man immer alleine unterwegs und der Fotograf ist? Na vielleicht schaffe ich es ja in der zweiten Jahreshälfte, dass ich mal das Motiv bin, dass es würdevoll in diese Sammlung schafft. *lach*

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Fotoparadiese

Ich hoffe dich hat meine kleine Bilderreise inspiriert rauszugehen und die schönen Seiten der Welt zu erleben. Wenn du Fragen zu einzelnen Locations hast, melde dich bei mir. Ich helfe immer gerne weiter. Wer seine Meinung direkt hier lassen möchte, darf sich gerne in den Kommentaren austoben und mir eine Botschaft hinterlassen. Ich freue mich drauf. Danke für deine Aufmerksamkeit!

Und nun:

#get up & rock!

 

Bist du bei Pinterst?

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