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Welche ist die richtige Fotoausrüstung auf Reisen? Hier meine Tipps für dich!

Immer wieder werde ich gefragt, welche Ausrüstung mich auf meinen Reisen begleitet. Gerne stelle ich hier mein Equipment vor und hoffe, es ist eine Hilfe das für dich richtige Equipment zu finden:

Kamera:

Ich besitze eine Canon EOS 60D und habe auch schon mit Nikon fotografiert. Beides sind Profisysteme und es ist eine Glaubens bzw Preisfrage, für welche Marke man sich entscheidet. Ich bin bei Canon gelandet und wenn man die Objektive mal hat, dann wechselt man auch das System nicht mehr so einfach.

image-2015-09-02(38)GoPro Hero4 Silver Edition:

Ja ich habe mir eine GoPro geleistet. Einfach weil ich Actiontouren mag und eine sperrige Spiegelreflex mit hochempfindlicher Technik keine Option ist. Ich brauchte eine Kamera die klein, leicht, Wasser- und Staubfest ist und das Erlebte auch als Video festhält und da hat sich eine GoPro wie keine Andere angeboten. Sie ist tausendfach bewährt und für meine Ansprüche genau der richtige Begleiter.image-2015-09-02(45)Mini-Knipse:

Ja, ich habe sie noch, eine kleine Knipse die man schnell in der Hosentasche verschwinden lassen kann und auf keiner Reise fehlen darf. Auf belebten Märkten, bei Festivals & Konzerten oder in Situationen in denen teures Equipment einfach nicht angebracht ist, nutze ich diese Kamera und bin damit immer sicher gereist, ohne das mir durch den Verzicht auf die Spiegelreflexkamera Motive verloren gegangen sind.image-2015-09-02(66)Objektiv:

Ich bin ein großer Fan von sogenannten Reiseobjektiven und schwöre daher bei meinen Touren auf mein Tamron 16-300mm. Einfach weil man schnell und flexibel auf sich wechselnde Motive eingestellt ist. Ich erinnere mich mit Schrecken an meine erste Safari zurück, wo ich mit „umschrauben“ nicht hinterher kam und die besten Motive verpasst habe. Natürlich ist mir bewusst, dass sie nicht so Lichtstark sind, wie Festbrennweiten und ich hier Abstriche machen muß. Natürlich kann ein Handy mit entsprechend guter Kamera hier auch die Minicam ersetzen.image-2015-09-02(39)Zweiter für mich wichtiger Fakt an bei Objektiven ist, dass bei einem Wechsel immer auch Schmutz und Staub auf einen Sensor kommen kann und es macht wahrlich keinen Spaß den später mühselig raus retuschieren zu müssen. Deshalb auch hier der Punkt fürs Reiseobjektiv.

Auch lasse ich mein Equipment nie unbewacht und führe es stets bei mir. Also spielt das Gewicht eine weitere wichtige Rolle. Ich war es irgendwann leid, den schweren Fotorucksack mit 3 verschiedenen Objektivarten mitzuschleppen. Ich reise in der Hauptsache – die Fotografie ist das Hobby nebenbei. Wenn ich eine professionelle Fotoreise mache, hab ich einen anderen Anspruch und würde mich darauf konzentrieren und entsprechend mehr Ausrüstung bei mir führen. So aber ist es mir in erster Linie wichtig das Reisen und das Erlebte festzuhalten. Diesem Anspruch geschuldet habe ich mich bewusst für ein Reiseobjektiv entschieden und dies bisher auch nicht bereut.image-2015-09-02(52)Gehe ich auf Safari sieht die Sache ganz anders aus. Hier ist in meinen Augen eine 300er Brennweite viel zu gering. In den meisten Parks ist es schlicht verboten, auszusteigen und sich an sein Motiv anzupirschen. Ein schlafender Löwe kann schnell zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. Hier muss ich also meinen „Nachteil“ über das passende Objektiv wegmachen. In dem Fall ist mindestens eine 500er Brennweite ein „Muß“, um nachher nicht von den Distanzfotos enttäuscht zu sein.image-2015-09-02(51)Stative & Halterungen:

Ich habe zwei Stative und diverse Halterungen für die GoPro

1.) Ein Reisestativ für Städtetripps, Nachtaufnahmen oder für Fotos bei Veranstaltungen. Es hat ein relativ geringes Gewicht, aber die nötige Stabilität die ich zum Fotografieren benötige. Ich habe mich für einen Kugelkopf entschieden, weil ich den sehr praktisch finde. Seit ich auch kleine Filme drehe, fehlt mir allerdings ein Videogriff. image-2015-09-02(48)2.) Außerdem habe ich ein so genanntes Gorillapad. Das nutze ich gerne, wenn ich mit dem Rucksack reise und Gewicht sparen muss. Es wiegt wenig und durch seine Flexibilität ist es leicht im Rucksack verstaubar. Der größte Vorteil ist aber, dass es so gelenkig ist, dass es überall einsetzbar ist. Ob Balkongeländer, Autodach oder auch mal um einen Ast am Baum gewickelt – für mich der perfekte Helfer.image-2015-09-02(47)3.) Die GoPro hab ich mit einer Autohalterung ausgestattet, da wir als Road Tripper damit die Landschaft einfangen. Zum Tauchen verwende ich einen Teleskopstab ähnlich eines Selfiesticks. Damit kann ich mich Fischen oder Korallen besser nähern ohne sie zu verschrecken oder sie mit meinen Flossen zu zerstören. Beim Mountainbiken oder beim Fliegen greife ich auf eine Kopfhalterung zurück, da ich die Hände frei haben will.image-2015-09-02(49)Speicherkarten:

Ich habe auf Reisen immer mehrere Speicherkarten dabei. Aus Gründen der Datensicherheit und auch, weil ich ja mindesten 3 Kameras bei mir führe. Meine größte Karte hat 64 GB. Inzwischen weiß ich aber, dass es völliger Unsinn war, so eine große Karte zu kaufen. Ist nur knapp die Hälfte des Datenvolumens belegt, führt das Ablegen der Fotos zu Fehlern beim Fotografieren. Also lieber mehrere Karten mit weniger Volumen. Im Schnitt fotografieren ich 2 GB am Tag. Das macht in 2 Wochen Reisezeit also 28 GB. Eine 32iger Karte reicht mir also in völlig aus. Da Karten gerne mal kaputt gehen, splitte ich lieber in mehrere Karten (2x 16GB) und sichere meine Daten auch regelmäßig.image-2015-09-02(67)Fernauslöser:

Der Fernauslöser kommt in der Regel nicht mit auf Reisen, da ich gerne an Gewicht spare. Um ein Verwackeln im Urlaub zu vermeiden, nutze ich meistens den Zeitmechanismus. Auf 2 sec. eingestellt verhindert er genauso ein Verwackeln während des Auslösens bei z.B. Langzeitaufnahmen.image-2015-09-02(43)Akkus:

Mindestens 1 Wechselakku ist ein MUSS! Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich aber sagen, dass es nicht immer der Originalakku sein muss und man auch sehr gut mit den günstigen Alternaiven reist.image-2015-09-02(46)Ladegeräte:

Ein notweniges Übel sind Ladegeräte. Jede Kamera hat da ihr eigenes System. Wenn zumindest das Stromkabel am Gerät das Gleiche ist, geht nur eines mit auf Reisen. Vorteil ist, ich spare Gewicht, Nachteil, ich kann zB. Spiegelreflex & Minikamera nicht gleichzeitig laden. Aber einen Tod muss man ja sterben. Auf Roadtrips oder beim Camping empfiehlt sich der Einsatz von mobilen Ladegeräten, die sich über den Zigarettenanzünder des Autos laden lassen.image-2015-09-02(44)Reinigung:

Ein Mikrofastertuch auf Reisen ist das Mindeste, was man seiner Kamera an Gutem tuen sollte. Ein fasriges Tempotaschentuch vermasselt einem jede Aufnahme. Wer nicht auf das Gewicht des Gepäcks achten muß, der ist auch mit Pinsel und Blasebalg gut beraten.image-2015-09-02(68)Plastiktüte, Schwimmsack & Co.

Je nach Reiseland & Einsatzgebiet empfiehlt es sich sein teures Equipment besser zu schützen. An Stränden oder in Afrika wo es garantiert staubig ist, muss die Kamera & das Objektiv unbedingt in eine Schutzhülle oder wenigstens in eine Plastiktüte eingewickelt werden. Nach dem Einsatz unbedingt mit einem Pinsel, Blasebalg oder Tuch gründlich von Sandkörnern befreien. Ein Korn reicht aus, das Objektv zu schrotten, eure Linse zu zerkratzen oder den Sensor zu belegen und die Fotos zu ruinieren. Ich hatte eine Miniknipse mal genau einen Tag in Gebrauch am Strand, dann hatte ich sie ruiniert! Auch Aufschrauben, auspusten und gründlich reinigen, haben sie nicht mehr gerettet. Das Objektiv fuhr nicht mehr aus und nur weil ich das mit dem Staub nicht bedacht hatte.image-2015-09-02(70)Kameratragegurt:

Diesen führe ich hier mal extra an, denn diesen Fehler sehe ich fast immer auf Reisen! Man ist bemüht nicht durch teure Sachen & Schmuck aufzufallen und hat dann aber einen Kameragurt der jedem Dieb auf hundert Metern ins Auge fällt! Wenn da EOS oder NIKON draufsteht, dann hat die mitgeführte Technik eben ihren Wert und den kennen auch Räuber. Ich habe mir einen robusten und vor allem unscheinbaren Tragegurt besorgt um mich nicht gleich zum Ziel zu machen, wenn die Kamera schon dabei sein muss. Wer ganz sicher gehen will, dass der Gurt nicht zerschnitten und die Kamera geraubt wird, der sollte sich nach einem Modell umschauen, welches nicht durch trennbar ist! Es gibt sie mit speziellen Metalldrähten darin, die noch jeder Schere standgehalten haben.image-2015-09-02(40)Kamerarucksack:

Meinen Kamerarucksack hatte ich mal regelmäßig in Gebrauch und nutze ihn inzwischen nur noch für reine Fotoausflüge. Auf Reisen macht man sich auch damit zum Ziel. So ein Rucksack ist in der Regel leicht für Diebe erkennbar. Eine schlichte Umhängetasche hingegen kann ein typisches Frauenutensil mit allerlei „Unsinn“ darin sein. Das mache ich mir zu Nutze und verstaue meine Kamera darin.

image-2015-09-02(50)Netbook

Zur Fotoausrüstung auf Reisen zähle ich auch mein Netbook. Es dient mir als Zwischenspeicher, zum Aussortieren und Editieren des Bildmaterials. Ich habe mich bewusst für ein Netbook entschieden, weil es klein, leicht, relativ unauffällig ist und doch alles leistet, was ich unterwegs brauche.image-2015-09-02(41)Stirnleuchte

Wenn ich Nachtaufnahmen plane, ist auch die Stirnleuchte mein Begleiter, damit ich im Dunkeln das Stativ sicher aufstellen kann und auch die Kamera sich leichter bedienen läßt.

image-2015-09-02(42)Und ja, die ganze Ausrüstung hat ein gewisses Gewicht, was man quasi ständig mit sich rumschleppt. Hier muß jeder für sich entscheiden, wieviel Schlepperei schöne Fotos wert sind. Ich spare dann lieber an Schmuck, Schuhen und Make up auf Reisen.

#info
Wer weitere oder tiefergehende Fragen zur Ausrüstung hat der darf gerne mit mir in Kontakt treten.

Namibia: Tipps für Fotografen – Equipment, Pflege, Sicherheit & Timing

Namibia ist ohne Frage ein Traumland für Fotografen. Die großen Gegensätze machen eine Reise in das Land im südlichen Afrika zu einem unvergesslichen Highlight. Doch genau diese Gegensätze verlangen dem Equipment einiges ab und es gibt Grundsätzliches zu beachten, bei einer Foto-Safari durch dieses faszinierende Land.

Sossusvlei, Düne, SandAusrüstung

Ich bin ein großer Fan von sogenannten Reiseobjektiven und schwöre daher bei meinen Touren auf mein Tamron 16-300mm. Einfach weil man schnell und flexibel auf sich wechselnde Motive eingestellt ist. Speziell in der Etosha-Pfanne und zu Tierbeobachtungen reist aber ein 500 Festbrennweite Objektiv mit mir. Dieses halbe ich gerade für Safaris für unabdingbar, da man gezwungen ist, aus Sicherheitsgründen im Fahrzeug zu bleiben. Nur mit einer entsprechend großen Brennweite kann ich Tiere hier optimal im Bild festhalten.image-2016-06-18(5)

Für Nachtaufnahmen des Sternenhimmels ist ein Stativ unabdingbar, um Verwackelungen zu vermeiden. Da sich die Erde dreht und hier mit Langzeitbelichtung gearbeitet wird, erscheinen die Sterne später als Linien anstatt als Punkte. Ein Effekt den ich vermeiden möchte. Speziell in Afrika ist die so genannte Lichtverschmutzung sehr gering und man hat freie Sicht auf die Milchstraße und das sollte sich kein Fotograf entgehen lassen oder an mangelnder Ausrüstung scheitern. Meine komplette Ausrüstungsliste findest du im Link.

image-2016-06-07(9)Sicherheit

Die Kameraausrüstung sollte nie im Auto liegen gelassen werden, wegen der Überhitzungsgefahr und natürlich auch aus Sicherheitsgründen. Gute Freunde von mir waren im Land unterwegs hielten vor einer Düne um nur schnell einen Blick aufs Meer zu erhaschen. Nach 5 min. die sie dem Auto den Rücken gedreht hatten, war die Scheibe eingeschlagen und der Fotorucksack auf der Rückbank gestohlen. 4.000 EUR Verlust allein am Equipment ohne den Fahrzeugschaden und den Aufwand zur Verleihfirma zurück fahren zu müssen.

Dani, Safari, Wildlifephotography, Fotografie

DESHALB immer: Die Kamera gehört an den Körper, sei es im Fotorocksack oder der Umhängetasche. Für uns ist eine Spiegelreflexkamera schon ein hoher Wert, aber in Afrika kann er das Überleben einer ganzen Familie für eine sehr lange Zeit sichern. Man darf sich auch nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass man in der Abgeschiedenheit ist und seit Stunden niemanden gesehen. Auch Diebe kennen die beliebten Fotoplätze und warten nur auf unbedachte Opfer. Sollte es trotz Vorsichtsmaßnahme zu einem Diebstahl gekommen sein, melde es bitte bei der Polizei. Die Regierung sammelt diese Daten, wertet sie aus und setzt an speziellen Brennpunkten mehr Sicherheitspersonal ein.

image-2016-06-18(10)Staubschutz

In den meisten Ländern ist der Staubschutz der Kamera kein Thema. Hier in Namibia ist er essentiell wichtig. Daher gilt es, alles absolut pingelig gegen Staub und Sand zu schützen. Die handelsüblichen Kamerataschen und Rucksäcke sind nicht ausreichend, da sich der feine Sand in jede Ritze legt. Daher empfiehlt es sich, die Kamera in ein Leinentuch und eine Plastiktüte einzuwickeln. Wenn möglich sollte man sie auch beim Fotografieren darin belassen.Wildpferde, Namibia, Straßenschilder

Nehmt einen Pinsel, einen Blasebalg und ein Mikrofasertuch mit. Bedenke, dass nur ein Sandkorn nötig ist um deine Kamera funktionsunfähig zu machen und dir den kompletten Urlaub zu ruinierten. Daher ist Reinigung und Pflege nach jedem Einsatz ein Muss.

image-2016-06-18(3)Motive

Wie in fast jedem Land mögen es Sicherheitsbeamte am Zoll und an Grenzkontrollen nicht, wenn sie abgelichtet werden. Hier gilt Zurückhaltung. Verboten ist es sogar, das neue Statehouse zu fotografieren. Sonstige Gebäude, wie Flughäfen und Brücken sind hingegen kein Problem.image-2016-06-18(6)

Menschen sind wie überall auf der Welt respektvoll zu fotografieren und man bittet vorher um ihr Einverständnis. Eine kleine Geste des Danks kann nicht schaden. Ich gebe hier in der Regel kein Geld, sondern nehme kleine Souvenirs aus Deutschland mit. Damit vermittelt man nicht den Eindruck, dass man sich ein Lächeln erkaufen kann und außerdem sehe ich es als kulturellen Austausch. Auch wenn wir diese Souvenirs oft für kitschig halten, im Ausland wird dir so eine Geste ein hohes Ansehen bringen.

image-2016-06-18(2)Fotozeit

Die beste Fotozeit ist wegen der optimalen Lichtverhältnisse ganz klar der Sonnenauf- oder Untergang. Warme Farben, schöne Kontraste oder das Erwachen der Natur am Morgen sind der Lohn eines jeden Fotografen wenn er zum Sonnenaufgang schon auf den Beinen ist.image-2016-06-18(7)

Für Nachtaufnahmen des Sternenhimmels lohnt es sich, die Location bereits bei Tageslicht festzulegen. Eine Bergkuppe, eine Baumkrone oder ein altes Gebäude sind der perfekte Kontrast zu den leuchtenden Sternen. Der Stand des Mondes spielt natürlich auch eine wichtige Rolle. Bei Vollmond sieht man ganz einfach weniger Sterne, deshalb lohnt sich ein Blick in den Mondkalender bei der Planung. Nehmt eine Stirnleuchte mit, das erleichtert euch das Aufstellen des Stativs und die Menüauswahl.image-2016-06-18(9)

Beachtenswert

Im Normalfall wirst Du beim Fotografieren nicht von Wildtieren angefallen, denn diese gibt es fast nur noch in Reservaten und dort ist Aussteigen aus dem Fahrzeug strengstens verboten. In Acht nehmen solltest Du Dich bei Sternfotografie und Nachtaufnahmen, denn Skorpione gibt es fast überall im Land. Festes Schuhwerk ist deshalb Pflicht. Skorpione sind flureszierend, mit einer Neonleuchte kann man sie sichtbar machen, wenn man sich dann wohler fühlt.image-2016-06-18(8)

Kleidung

In Namibia kann es nachts empfindlich kalt werden und auch am Meer wirst Du wahrscheinlich von der eiskalten Brise überrascht sein. Wer gerade nachts Fotos machen möchte, sollte das unbedingt bedenken und warme Kleidung einpacken. Vielleicht sogar Handschuhe, ohne Fingerkuppen zum besseren Arbeiten. Wer tagsüber lange in der Sonne steht, dem sei auch ein Nackenschutz/ Safarihut empfohlen, die Einstrahlung hier kann gnadenlos sein. Eincremen ist dabei auch obligatorisch und dabei Lippen und Ohren nicht vergessen.

image-2016-06-18(11)Nachtrag

Ich habe mir trotz sehr sorgsamem Umgang mit Kamera und Linse mein Tamron ruiniert. Das Objektiv ließ sich nicht mehr ausfahren und der Urlaub wäre für mich gelaufen gewesen, wenn mein Freund nicht noch ein Sigma für mich gehabt hätte. Nimm die Warnung mit dem Staubschutz also bitte auch Ernst. Du könntest sonst sehr, sehr enttäuscht sein, wenn Dein teures Equipment einen Schaden nimmt.Milchstraße, Sterne, Sternenhimmel

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Empfehlung Namibia: Die richtige Wahl des Gepäckstücks

Reisetasche, Koffer oder Rücksack – diese Entscheidung mache ich in der Regel von der Art des Reisens abhängig.

Bin ich als Backpacker oder auf einer Treckingtour unterwegs und muss mein Gepäck über lange Strecken tragen, dann ist die erste Wahl natürlich der Rucksack. Hier ist wirklich auf Tragekomfort und Gewicht zu achten, da der ständige Begleiter schnell zur Tortour werden kann wenn er nicht zum Körper passt.image-2015-09-02(31)Mache ich eine Mietwagenreise, übernachte in schicken Hotels oder Lodges dann sind Koffer oder Reisetaschen eine gute Wahl. Zu der persönlichen Vorliebe kommen dann aber noch die Vorgaben der Veranstalter oder Fluglinien.

Hartschalenkoffer werden sehr ungern bei Tour-Operatern oder Mietwagenfirmen gesehen, da sie auf den Schotterstraßen die Innenverkleidung der Fahrzeuge beschädigen oder sogar kaputtschlagen können. Auch leiden an den Fahrzeugen die Schwellen an der Kofferraumklappe. Hier sollte man schon im eigenen Interesse Vorsicht walten lassen da auch diese Kratzer einen schnell die Mietwagenkaution kosten können.Gepäck, Koffer

Fotografen schwören auf Kamerarucksäcke zum Schutz ihrer teuren Ausrüstung. Das macht sicherlich auch Sinn. Allerdings wird macht man sich damit auch leicht zum Ziel. Ich nehme meinen Fotorucksack daher nur noch sehr selten mit. Wer nicht darauf verzichten möchte, dem sei ein Model empfohlen, was nicht nach typischer Kameratasche aussieht.FotorucksackWer eine Flugsafari plant, sollte sich vorher unbedingt informieren, denn die Gepäckvorgaben sind dem engen Raum geschuldet, sehr streng. Zumeist sind nur Reisetaschen mit wenig Gewicht erlaubt. In der Regel sind das 8-10 kg und noch mal 2 kg für die Kameraausrüstung. Wer hier mit einem Hartschalenkoffer aufs Rollfeld läuft muss damit rechnen abgewiesen zu werden.image-2015-09-02(21)Achtet beim Gepäck unbedigt auf die Vorgaben der Airline schon bei der Einreise ins Land. In der Regel sind das 20 kg. Jedes Kilo mehr lassen sich die Fluglinien vergolden. Mit durchschnittlich 30 EUR pro Kilo Übergepäck macht das bei 10 kg gleich mal 300 EUR. Bedenkt das auch beim Einkauf von Souvenirs. Eine Holzgiraffe hat nun mal ein ordentliches Gewicht, was es zu transportieren gilt.

Checken sollte man auch, ob Sportgepäck erlaubt ist. Häufig darf dieses kostenlos mitgeführt werden. 8kg extra können das schon sein. Allerdings prüfen die Airlines diese Gepäckstücke auch gesondert, wenn sich statt Laufschuhen jetzt High Heels in der Tasche befinden, muss man schon gute Argumente haben, nicht den vollen Preis zahlen zu müssen.

#tippBei manchen Airlines lohnt es sich, das Bonussystem genau zu betrachten. Manche Rabattkarten locken mit Extras wie 10 kg Freigepäck.