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Namibia Reise in Corona-Zeiten. Erfahrungsbericht mit allen Infos zu Einreise, Masken, Test & Flügen

Lohnt es sich in Corona-Zeiten nach Namibia zu reisen? Wie sicher ist es? Was braucht es zur Einreise? Muss ich Maske tragen und welche Airline fliegt überhaupt nach Namibia? All diese Fragen möchte ich dir mit diesem Blogbeitrag beantworten! Dazu habe ich ein Interview mit Olli von Buschmann-Safaris in Namibia geführt. Er ist Local, Insider und Touristiker.

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Olli Carstens und ich, wir haben uns über unsere gemeinsame Leidenschaft für Afrika in der Facebookgruppe „BuschmannSafaris“ kennengelernt. Olli hat ein Reiseunternehmen in Namibia und teilt seit Beginn der Corona-Krise seine Erfahrungen. Interessierten gibt er so Einblicke in die aktuelle Lage im Land, aber auch zum Tourismus und den Folgen der weltweiten Reiserestriktionen gibt er Einblicke.

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Jetzt hab ich Olli gebeten, mir ein wenig über die Situation für Touristen in Coronazeiten zu berichten, um Reisende auf die örtlichen Gegebenheiten vorzubereiten. Seinen Erfahrungsschatz als lokaler Anbieter und mit Urlaubern aus der ganzen Welt möchte ich gerne mit dir teilen.

 

Hier unser Interview:

Hallo Olli, erzähl mir ein bisschen, wie ihr 2020 mit Corona in Namibia erlebt habt. Wie war die Situation für die Tourismusindustrie? Wie erging es den Hotels, den Restaurants, den Guides aber auch der lokalen Bevölkerung?

Wir waren für das Jahr 2020 sehr stark gebucht. Es gab nur noch wenige freie Plätze auf sog. Zubuchertouren, also Angeboten die wir mit fixierten Terminen auf www.buschmann-safaris.de bewerben. Zusätzlich hatten wir noch viele individuelle Buchungen, auch spezielle Touren mit Fotografen und zwei große Safaris nach Angola. Alle Termine konnten mit unseren Gästen einvernehmlich verschoben werden. Niemand wollte es wahr haben, daß Reisen langfristig durch Restriktionen und neue Bestimmungen so rigoros erschwert werden.

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Als sich dann im Laufe des Jahres 2020 zeigte, daß sich die Pandemie noch weit ins nächste Jahr hineinziehen würde, mußten wir uns darüber klar werden, wie wir diese Zeit ohne Umsatz, ohne Profit und Einkommen und bei bleibenden Fixkosten existenziell überleben können. Es war uns als relativ kleines Unternehmen von vorne herein klar, daß wir niemanden entlassen werden. Wir sind ein Familienunternehmen, und unsere Arbeitnehmer sind fester Teil unserer „Familie“.

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Besonders schlimm hat es die freischaffenden Reiseleiter in Namibia getroffen! Diese Guides leiden nun sehr darunter, daß sie keinerlei Einkommen haben und in der Vergangenheit meistens auch keine Rücklagen bilden konnten.

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Gab es Schließungen im Gastgewerbe, so dass es jetzt weniger Unterkünfte oder Restaurants gibt?

Hotels und Restaurants sind fast in der gleichen Lage wie wir. Wer Kredite bei der Bank hat, der muß weiterzahlen, ansonsten geht der Besitz verloren. Wer Rücklagen gebildet hatte und schuldenfrei ist, der kann eine Zeitlang mit „gerupften Federn“ überleben. Aber sehr lange darf diese Situation auch nicht mehr andauern. Viele Tourismusbetriebe gibt es schon nicht mehr, …sie mußten bereits schließen.

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Gab es überhaupt noch Reisende?

In der ersten Zeit des harten „Lock Downs“ gab es hier in Namibia keine Reisenden mehr. Wir hatten noch ein paar Gäste im Lande, die wir dann in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft hier in Windhuk mit den Repatriierungsflügen zurück nach Deutschland haben ausfliegen lassen.

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Wie ist die Lage aktuell? Ist Namibia wieder zu bereisen für Touristen?

Natürlich ist Namibia bereit für seine Touristen! Die Bundesrepublik Deutschland hat Namibia von der Liste der HOCHrisikoländer bereits vor Monaten gestrichen. Damit sind Reisen aus Deutschland nach Namibia gesetzlich erlaubt! Jedoch ist in Deutschland das Reisen nun gesellschaftlich allgemein geächtet. „Man reist jetzt nicht!“, so ist die allgemeine Auffassung dort.

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Damit bleiben effiziente Buchungszahlen aus. Wer jetzt wieder zaghaft kommt, der ist entweder Selbständiger, bezieht eine Rente oder hat einen verständnisvollen Arbeitgeber. Viele Arbeitgeber genehmigen in Deutschland derzeit keinen Urlaub, wenn man zur Rückkehr in Quarantäne muß. Aus diesem Grunde ist die Lage des Tourismus in Namibia sehr prekär: Wir haben Leerlauf!

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Wie hat sich die Situation auf die Preise ausgewirkt?

Viele Lodges, Hotels und Gästehäuser bieten nun „Specials“ an. Die Preise sind nicht mehr so hoch wie vor der Krise. Auch bei Mietfahrzeugen und Safarianbietern hat sich diesbezüglich etwas getan, jedoch haben Firmen mit großem technischem Risiko bei hohem mechanischem Einsatz, dazu rechne ich auch Safariunternehmen, nicht so viel Spielraum in der Kalkulation.

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Welche Airlines fliegen nach Namibia?

Die Fluglinie unserer Wahl ist z.Zt. Eurowings. Sie fliegt momentan als einzige Fluggesellschaft direkt von Frankfurt nach Windhuk und bietet zuverlässigen Service. Es sind aber noch weitere Fluglinien im Gespräch die in Zukunft Windhuk anfliegen wollen, z.B. Condor. Ansonsten bieten sich viele Flugverbindungen über Johannesburg an. Alle Grenzen und Verbindungen nach Südafrika sind offen. Beachtenswert ist, dass Air Namibia Insolvenz anmelden mußte und nun leider nicht mehr fliegt.

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Braucht man einen Corona-Test zur Einreise?

Das ist eine diffizile Frage! Neulich wurde Einreisenden einmal kein Nachweis abverlangt. Jedoch können sich die Einreisebestimmungen von einem Tag zum anderen ändern. Um auf der absolut sicheren Seite zu sein, rate ich meinen Gästen dazu auf jeden Fall 48 Stunden vor Einreise einen PCR-Test zu machen und das Ergebnis auf Papier gedruckt bei Einreise in Windhuk parat zu haben.

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Muss man in Quarantäne?

Nein! Es ist nicht nötig sich in Quarantäne zu begeben. Zudem fällt Social Distancing in Namibia ohnehin leicht, bei den riesigen Weiten.

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Dürfen Bürger aus Risikoländern einfliegen?

Ja! Es ist kein Problem, auch aus einem Risikoland wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz einzureisen.

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Braucht man am Flughafen länger für die Abfertigung?

Nein, man muss nicht extra Zeit einplanen. Es läuft alles reibungslos wie zuvor auch schon.

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Aus welchen Ländern der Welt kommen aktuell die meisten Touristen?

Im Januar hatte ich meine letzte Safari mit nur einem (-!-) Gast individuell durchgeführt. Dabei sind mir im Lande einige wenige Selbstfahrergruppen aufgefallen. Hierbei handelte es sich um Polen, Russen und Franzosen. Einzelfahrende Touristen hingegen kamen überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum. Geführte Reisegruppen mit namibischen Reiseunternehmen habe ich keine gesehen.

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Gibt es eingeschränkte Öffnungszeiten der Mietwagenfirmen?

Nein! Es ist alles wie gehabt. Man ist gerne für die Touristen da.

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Sind die Geschäfte/ Restaurants offen?

Ja! Auch das berühmte Joe´s Beerhouse und alle anderen Restaurants, Bars & Malls sind geöffnet. Überall freut man sich über Besucher und heißt sie sehr willkommen. Jeder Einkauf bzw. Restaurantbesuch sichert Existenzen. Er ermöglicht es Familien zu überleben und ihre Kinder zur Schule zu schicken. Das sollte man nie vergessen.

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Darf Alkohol gekauft/ konsumiert werden oder ist das eingeschränkt wie zum Teil in Südafrika?

Alkohol kann Montag bis Freitag sowie Samstag bis 12:00 h in lizensierten Läden und Supermärkten eingekauft werden. Das war schon immer so, auch vor der Krise.

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Kann man aktuell auf Safari gehen?

Ja! Unsere nächste Tour ist bereits angebucht. Wir suchen noch dringend Mitreisende für den Termin vom 28.03. – 12.04.2021 durch Namibia.
Siehe LINK. Auch andere Anbieter haben Safaris im Programm.

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Gibt es aktuell kulturelle Angebote?

In den Städten sind mir keine öffentlichen Veranstaltungen bekannt. In Fußballstadien und unserem einzigen Theater in Windhuk finden meiner Kenntnis nach keine Veranstaltungen statt. In das Kino kann man aber gehen. Aber ich denke, unsere reiche Wildnis tröstet ganz gut darüber hinweg. Einen Abend am Wasserloch bei der Tierbeobachtung, werden Reisenden ganz sicher nie vergessen.

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Sind Angebote wie Rafting, Paragliding, Horse riding oder auch das so beliebte Ballonfahren möglich?

In diesem Fall sollte sich jeder Interessent individuell an das entsprechende Unternehmen wenden. Zu gering sind die Zahlen der Touristen in Namibia um hier eine sichere Auskunft zu geben. Ich weiß z.B. aus erster Hand, daß Tommy´s Tours in Swakopmund die Fahrten in die Dünen auf der Suche nach den „Little Big 5“ durchführt, ebenso wie in Walvisbay Bootstouren von den Veranstaltern angeboten werden.

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Was sollte ich zur Vorsorge selbst mitbringen, wenn ich in Namibia reisen möchte?

Das ist eine sehr pauschale Frage. Auch hier muß jeder Reisende seine eigene Recherche durchführen und das an „Vorsorge“ durchführen und mitbringen was seiner Einstellung und individuellen Empfindlichkeit gemäß entspricht. Viele Reisende nehmen pauschal Malariaprophylaxe bei einer Reise durch Namibia ein. Ich rate dazu nur bei einer Fahrt in den Norden.

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Hier werden viele Ratschläge übertrieben. Ansonsten sollte man eine Auslandskrankenversicherung abschließen die eine Behandlung in Namibia deckt. Ich rate meinen Gästen dazu Namibia angstfrei zu bereisen. Man ist hier gesundheitlich nicht mehr gefährdet als in Deutschland! Die Krankenversorgung innerhalb Namibias steht für zahlende bzw. versicherte Patienten der Versorgung in Deutschland in nichts nach.

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Sind Masken verpflichtend? Wenn ja, wie wird kontrolliert / geahndet?

In den Städten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Masken vorgeschrieben. Es wird jedoch nicht so restriktiv verfolgt wie in Deutschland. Auch darf man sich hierzulande mit anderen auf eine Bank setzen. So etwas wie ein „Verweilverbot“ gibt es bei uns nicht! Wer ein Geschäft betritt, der wird am Eingang aufgefordert eine Maske zu tragen wenn er das nicht schon macht. Das ist vorgeschrieben. Jedoch ist das Tragen einer Maske in der Wildnis oder unterwegs im Busch unnütz und wird daher auch nicht verlangt. Ich habe aber auch schon Touristen beobachtet, die alleine im Mietwagen fahrend, im Kaokoland eine Maske trugen.

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Welche Maßnahmen zur Sicherheit von Reisenden gibt es im Tourismus?

Hier hat sich nichts verändert! Namibia ist weiterhin sicher zu bereisen! In den wenigen Städten unseres Landes muß man natürlich als Tourist weiterhin aufpassen. Vollgepackte Reisefahrzeuge parkt man nicht in der Stadt. Als Tourist läuft man nicht mit sichtbaren Wertgegenständen in unverschlossenen Taschen. Am Bargeldautomaten nimmt man keine Hilfe von Dritten an! Solche und andere Vorbeugungen und Sicherheitsmaßnahmen bleiben natürlich weiterhin gültig. Ein Anstieg der Kriminalität ist in keinem Fall zu verzeichnen.

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Mit welchen Einschränkungen muss man eventuell rechnen?

In Namibia gibt es bezgl. des Reisens z.Zt. keine gesetzlichen Einschränkungen! Im Gegenteil: Alle Unterkünfte und Reiseunternehmer suchen dringend Kundschaft. Daher kann man als Gast heutzutage, so wie es vor 25 Jahren der Fall war, spontan und ohne Buchung Namibia frei bereisen, …für Touristen eine tolle Situation!

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Sind die Grenzen in die Nachbarländer auf, so dass man z.B. Zu den Victoria Fällen oder ins Okavango Delta oder nach Kapstadt weiter reisen kann? Bzw. ist es umgekehrt möglich, nach Namibia zu reisen?

Momentan „betreue“ ich einen selbstfahrenden Gast mit eigenem Fahrzeug (deutsche Zulassung) auf seiner Reise durch das südliche Afrika. Die Aus- und Einreisen nach Sambia, Botswana und Südafrika hatten keine Probleme bereitet. Er mußte eben immer einen aktuellen PCR-Test vorweisen.

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Und DAS ist das Problem einer länderübergreifenden Reise heutzutage! Niemand kann garantieren, daß man in der Nähe der Grenze termingerecht (-!-) einen PCR-Test machen kann und das Ergebnis schnell genug zum Grenzübertritt in Händen hält. Aus diesem Grunde rate ich momentan noch von grenzüberschreitenden Safaris innerhalb des südlichen Afrika ab.

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In manchen Afrikanischen Ländern soll es seit der Krise unsicherer geworden sein, zu reisen. Wie ist hat sich in Namibia entwickelt?

Wir fühlen uns sehr sicher hier und es hat sich auch nichts verändert.

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Welche Vorteile hat man jetzt nach Namibia zu reisen?

Namibia ist leer! Es gibt eben momentan keinen großen Tourismus. Die Preise sind teilweise gefallen. Als Tourist könnte man praktisch spontan und ohne irgendeine Buchung nach Namibia einreisen und mit einer Rundreise beginnen. Nirgendwo gibt es Buchungs- oder Kapazitätsprobleme. Im speziellen Fall hatte ich einen Freund, der diese Situation beim Schopfe nahm und im Januar und Februar kreuz und quer durch Namibia reiste ohne auch nur eine Vorbuchung durchzuführen.

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Er hatte es sehr genossen, …auch weil ihm auffiel, daß unser Land „kommunikativer“ und zwischenmenschlich „noch wärmer“ geworden ist. Noch nie hatte er sich so viel und so ausführlich mit so vielen Leuten im Land unterhalten können. Überall wurde er aus tiefstem Herzen willkommen geheißen. Auch die staatlichen Nationalparks (z.B. Etoscha, Sesriem / Sossusvlei) kann man ohne Buchung anfahren. Man bekommt als Camper oder als Hotelgast jederzeit Unterkunft. Wie bereits erwähnt, das war seit über 25 Jahren nicht mehr möglich.

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Verlangen Lodge-Anbieter Tests oder reichen die, die man ohnehin hatte?

Nein! Innerhalb des Landes wird nicht nach Covid-Tests gefragt, weder bei den Lodges noch in den Parks.

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Was ist durch Corona bei Safaris anders geworden?

Die buchungstechnische Reisefreiheit ist wieder da! Man kann wieder spontan überall hinfahren ohne eine Buchung in Händen zu halten. Zudem ist das Land leer! An den Wasserstellen im Etoscha Nationalpark kann man nun wieder alleine verweilen und die Tiere ungestört genießen. Die Straßen sind wieder in einem sehr guten Zustand! Die von hartem und tiefem Wellblech geprägten Fernverkehrsstraßen wie z.B. von Solitaire nach Swakopmund oder von Uis nach Twyfelfontein, …sie sind alle in einem einwandfreien Zustand.

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Warum im Speziellen empfiehlst du nach Namibia zu reisen anstatt z.B. nach Südafrika oder Kenia?

Namibia ist für mich landschaftlich unschlagbar das schönste Land. Die verschiedenen Wüstenregionen der Namib, die Randstufe mit ihren dramatischen Faltungen, die Einsamkeiten und Weiten des menschenleeren Nordwestens und dann der subtropisch bewaldete und feuchte Caprivizipfel, das und noch vieles mehr sind Sehenswürdigkeiten die es so innerhalb eines Landes nirgendwo anders gibt. Hier kann man Eindrücke sammeln und eigene Empfindungen erfahren die sonst nirgendwo in Afrika möglich sind.

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Auch sind es die Menschen hierzulande in ihren vielen Kulturen, die freundlich und offen auf den Reisenden zugehen. Zudem fühle ich in meiner Kultur von Namibia besonders angetan. Die deutsche Kultur ist in der multikulturellen Gesellschaft Namibias ein anerkannter und selbständiger Teil. Ein typisch namibisches Gericht ist z.B. die Schwarzwälder Kirschtorte bei Café Anton in Swakopmund. Darüber sind sich viele Touristen aus Europa gar nicht bewußt! Ich könnte noch viele weitere Gründe für eine Reise nach Namibia nennen, jedoch würde das den Rahmen dieses Artikels sprengen.

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Was sind deine Highlights, wenn man sich für eine dreiwöchige Reise nach Namibia entscheidet?

Man sollte hier differenzieren ob man Namibia zum ersten Mal oder als „Wiederholungstäter“ bereist. Eine typische Route für Einsteiger sollte die Dünen im Sossusvlei, die Küste des Atlantischen Ozeans bei Swakopmund, die Felsgravuren bei Twyfelfontein, den Etoscha Nationalpark und evtl. noch den Waterberg enthalten.

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Wenn man zum wiederholten Male Namibia bereisen möchte, dann kann man sich in das Damaraland oder gar weiter in das Kaokoland orientieren. Dort existiert das unerschlossene, ursprüngliche Namibia. Dort gibt es die zaunlose Wildnis zu erleben mit hautnahen Sichtungen von Wüstenelefanten, Giraffen, Springböcken, Oryx etc. pp.

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Auch landschaftlich existieren dort die Weiten durch die man tagelang fahren kann ohne einer Menschenseele zu begegnen. Der Reisende muß sich hierfür jedoch Kenntnisse aneignen und einige Fähigkeiten beherrschen. Ansonsten gibt es natürlich immer die Möglichkeit sorgendrei eine geführte Safari in diese Gebiete zu buchen. Auch der Süden Namibias ist absolut sehenswert. Dafür muß man aber lange Etappen zurücklegen, möchte man Köcherbaumwald, Fischflußcanyon, Lüderitzbucht mit Kolmanskuppe und die Tirasberge erleben.

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Um in die Heimatländer zurück reisen zu können, sind zum Teil Tests verpflichtend – seitens der Airline aber auch der jeweiligen Länder.

Richtig! Hier ist vor allem die Fluggesellschaft entscheidend! Sie nimmt nur Fluggäste mit, die alle erforderlichen Papiere zur Einreise in das Zielland vorschriftsmäßig zur Hand haben. Hier ändern sich die gesetzlichen Bestimmungen quasi von Woche zu Woche. Ich rate allen meinen Gästen zu einem PCR-Test vor dem Rückflug nach Deutschland durchzuführen. Es gibt hierzu in Windhuk (aber auch in anderen Städten Namibias!) entsprechende Laboratorien, die dazu befugt sind. Sie sind mittlerweile in der Lage Testergebnisse termingerecht zum Abflug auszuhändigen. Dafür muß man vorab einen Testtermin vereinbaren, am besten gleich nach Ankunft. Ein Test kostet zwischen 60,- und 90,- Euro und kann im Labor in bar (N$) oder mit Karte bezahlt werden.

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Was möchtest du gerade den deutschsprachigen Reisenden noch mitgeben?

Ich erkenne in Deutschland eine gewisse Resignation was das Reisen angeht. Man ist in Deutschland den täglichen Meldungen über Corona, über Inzidenzwerte, über neue Verbote und unbestimmte Verlängerungen des Lock Downs ausgesetzt. Jedermann hat momentan sehr viel um die Ohren, ist natürlich betroffen und gestreßt. „Reisen? Puh, nein, …jetzt lieber nicht, später wieder!“, solche Reaktionen erhalten wir von unserer früher so reisefreudigen Kundschaft. Ich kann nur appellieren sich möglichst einen Abstand zu schaffen von diesen schlechten Gedanken. Auch wenn dies sehr schwer ist sich darum Gedanken zu machen, aber es ist möglich zu reisen! Die Blockade existiert im Kopf jedes einzelnen.

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Wer über diesen Tellerrand der aktuellen dunklen Zeit schauen kann, der erkennt die reellen Möglichkeiten im Rahmen des geltenden Gesetzes eine Reise durchzuführen. Natürlich gibt es andere Hürden wie Gehaltseinbußen, Quarantäne bei Rückreise oder Vorbehalte des Arbeitgebers. Nicht jeder hat damit tatsächlich die Möglichkeit zu reisen. Es gibt aber genügend Reisefreunde die sich des von mir angesprochenen Tellerrandes nicht bewußt sind und keine weiteren Hürden zu einer Reise nach Namibia zu überwinden haben. Diesen Personen kann ich nur raten sich einen Ruck zu geben und sich für eine befreiende Reise nach Namibia zu entscheiden, gerade jetzt! Namibia war noch nie so schön wie im Moment!

Vielen Dank für deine wertvollen Einblicke!

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Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen ermutigen sich für eine Reise nach Namibia zu begeistern. Wenn du Fragen hast, nimm mit mir oder Olli direkt Kontakt auf. Wir freuen uns auf deine Rückmeldungen. Wenn du dich für Touren interessierst, dann schaue gerne auf seine Website: www.buschmann-safaris.de

Warum ich jetzt empfehle zu reisen? Das kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen:
https://www.couchabenteurer.de/sind-reisen-zu-corona-zeiten-ethisch-und-sozial-vertretbar

Kenntlichmachung: Ich habe keinerlei finanziellen Zuwendungen oder anderen Dienstleistungen für diesen Blogbeitrag erhalten, sondern ich möchte meinen Olli und den Tourismus in Namibia in dieser schwierigen Zeit unterstützen.

 

Volunteering_Loewen_Millionen_Dollar_Business_Naivitaet_Freiwilligen

Volunteering mit Löwen & das Millionen Dollar Business mit der Naivität von Freiwilligen

Freiwilligenarbeit mit Löwen und anderen Tieren in Afrika klingt so romantisch und wertvoll, aber den meisten Volunteers ist gar nicht klar, welchen Schaden sie damit anrichten und welches BigBusiness sie durch ihr vermeintliches Engagment unterstützen.

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Ein flauschiges Löwenbaby im Arm halten, mit der Flasche aufziehen und ein Foto für die Nachwelt auf Instagram posten. Dieses Bild haben viele Volunteers aus der ganzen Welt im Kopf. In ihrem Drang Gutes zu tun und das auch zu zeigen, blenden sie die Schattenseiten absolut aus. Deshalb möchte ich meine Geschichte mit dir teilen und ein Bewußtsein dafür schaffen, was wirklich mit den Löwen passiert.

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Freiwilligenarbeit mit Löwen in Afrika – meine Erfahrung

Ich bin in Simbabwe unterwegs. Wir besuchen den „Antelope Park“ als Teil unseres gebuchten Pakets. Über dieses Ausflugsziel weiß ich nichts weiter, als das es ein Stopover am Rand der Strecke ist. Als wir dort ankommen parkt der Truck neben Löwenzwingern und wir erfahren, dass alle Tiere hier gerettet wurden. Das sie im Park eine neue Heimat gefunden und liebevoll aufgezogen werden. „Liebevoll?“ „Heimat?“ seht ihr etwas Anderes als ich?

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Ich springe vom Truck und laufe das Gatter ab. Meine Hauskatzen haben in meiner Wohnung mehr Platz, als dieser Löwe hier im Zwinger. Das Gelände des Parks ist riesig, warum also, wird das Tier im Mini-Gatter gehalten und das in praller Sonne, ohne einen schattenspendenden Baum oder Unterstand? Mir fällt ein weiterer viel zu kleiner Löwenzwinger auf, hier sind zudem drei Tiere untergebracht. An ihren Trampelpfaden entlang des Zaunes und ihrem Verhalten kann auch der Leihe erahnen, dass die Löwen eine Verhaltensstörung aufweisen. Kommt nur mir das komisch vor, frage ich in die Runde?

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Löwe & Freiwilligenarbeit – die Gelddruckmaschinen

Eine Mitreisende weigert sich vehemend den Truck zu verlassen und klärt mich über Lion-Parks, wie diesen, auf. Die Tiere werden im Alter von 6 Tagen von ihren Müttern getrennt, um dann durch die Hände von zahlenden Volunteers mit Flasche aufgezogen zu werden. Den Jungen Mädchen wird gesagt, dass sie 6 Wochen alt wären! Nach nur wenigen Wochen sind die Löwenjungen so groß, dass sie mit wiederum zahlenden Touristen so genannte „Lion Walks“ machen müssen. Diese kosten so um die 90 Dollar. Werden sie auch für diese Spaziergänge zu groß und zu einer Gefahr für die Touristen, werden sie weiterverkauft. Und hier startet der nächste Alptraum.

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Trophäenjäger zahlen zwischen 50.000 und 150.000 Dollar für den Abschuss eines ausgewachsenen Löwen. Dazu werden die Tiere in Käfige gesteckt und aus sicherer Distanz vom „Jäger“ erschossen, der sich dann mit dem toten Tier in Heldenpose ablichten lässt. Es ist gelinde gesprochen eine Hinrichtung. Und nicht nur das, die Jäger sind so unerfahren, dass sie die Tiere nicht mit einem Schuss töten, sondern bis zu elf Mal auf das bereits verletzte Tier ballern, bis ein Schuss die Tiere erlöst. Mit echter Jagd hat dieses Canned Hunting (Gatterjagd) nichts zu tun.

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Das ist dann aber immer noch nicht das Ende der Geldmaschine „Löwe“. Eine weitere lukrative Einnahmequelle der Löwenzucht bietet der asiatische Markt, wo die Knochen der Löwen zur begehrten traditionellen Medizin verarbeitet werden. Die Kadaver werden also auch noch gewinnbringend ausgeschlachtet. Allein die Knochen und der Schädel bringen weitere 3.000 Dollar.

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„Der Tot ist ein riesen Geschäft, allerdings fängt dieses bei Löwen schon mit ihrer Geburt an.“

Dabei beschreiben Websitenbetreiber der Löwenparks ihre Angebote mit wohlklingenden Worten wie „Öko-Tourismus“, „Nachhaltigkeit“, „Erhalt von vom Aussterben bedrohter Arten“. Sie suggerieren dem Leser, dass er mit seinem Einsatz hier, tatsächlich etwas Gutes für die Tierwelt Afrikas tun könnte.

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Löwenbabys, Freiwilligenarbeit und die richtigen Fragen an die Betreiber

Ich bin geschockt von dem, was ich hier erfahre und will es nicht so recht glauben. Während eine Gruppe englischer Touristen gerade eine Führung bekommt, klinke ich mich in das Gespräch ein und stelle die richtigen Fragen mit dem Background den ich jetzt habe. Der Guide redet sich raus. Fotos sind übrigens ab dem Zeitpunkt nicht mehr erwünscht.

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Dafür berichtet er großmütig, die Babys seien verstoßen worden, man wollte sie retten und sie werden wieder ausgewildert. Ich hake erneut nach. Wieviele Tiere sind in den letzten 20ig Jahren wieder in die Freiheit entlassen worden, frage ich. Er druckst rum und gibt zu, dass noch kein einziger Löwe jemals wieder in die Wildnis zurück geführt wurde. Angeblich, weil sie so an die Menschen gewohnt waren und deshalb nicht ausgewildert werden konnten. Verständlich, wenn man sie mit der Flasche von Hand groß zieht, mit ihnen spazieren geht und sie wie ein Haustier behandelt.

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Löwenbabys in Massen verwaist?

Noch vor 100 Jahren gab es über 200.000 wild lebende Löwen in Afrika. Fachleute schätzen, dass es inzwischen nur noch 20.000 Tiere auf dem gesamten, riesigen, afrikanischem Kontinent gibt, was an sich schon eine dramatische Reduktion ist. Jetzt rechnet bitte noch mit ein, dass wir hier von über 30,2 Millionen km² von zum Teil unberührter Wildnis und Wüsten reden. Es sind immer nur seltene Einzelfälle, in denen Löwenmütter ihre Babys nicht annehmen und diese auch nicht von Mitgliedern des Rudels aufgezogen werden. Wie hoch schätzt ihr die Zahl der Löwenwaisen, die wiederum mutterseelenallein durch die Weiten Afrikas stolpern, zufällig gefunden und dann von emsigen Helfern auch noch zeitnah gerettet werden? Vermutlich eine absolute Ausnahme, so ein Tier rechtzeitig zu finden und in Obhut zu nehmen. Wie also kann es dann sein, dass in solchen Parks massig verwaiste Löwen mit der Hand aufgezogen werden müssen? Noch dazu nicht von Locals sondern zahlenden Touristinnen?

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Wenn man mal versucht hat, Löwen in freier Wildbahn zu finden und zu fotografieren, dann weiß man, dass dies gar nicht so einfach ist. Ich habe 10 Jahre lang überhaupt kein Löwenbaby gesehen und ich habe schon an die 70ig Safaris gemacht und war tagelang im Busch. Man kann sich also recht leicht ausmalen, dass ein verweister Nachwuchs nicht in den Stunden vor dem Verhungern/ Verdursten überhaupt gefunden wird. Würde man sie zudem dann nicht lokal in den einzelnen Ländern/Regionen aufziehen? Wie also kommt es zu der Masse an bedürftigen Löwenbabys die Freiwillige brauchen, die sie von Haund aufziehen und noch dazu in eher touristisch erschlossenen Gegenden?

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Ein Blick den ich nie vergessen werde

Ich stehe am Gitter, wo der Löwe seit nun mehr einer Stunde im Kreis läuft. Er stoppt vor mir und sieht mich direkt an. Sein Blick geht mir durch Mark und Bein. Als wolle er mir sagen: „Sieh genau hin, was sie hier mit mir machen.“ Im gleichen Moment schießen mir die Tränen in die Augen. Wie kann man ein so stolzes Tier nur so verachtungswürdig halten und sich dann noch als „Retter“ betiteln. Ich muss an meine Katerchen daheim denken, werde wütent, aufgebracht und will Antworten.

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Volunteers und der Preis der Freiwilligenarbeit

Hinter der zentralen Lodge finde ich einen Pool mit jungen Frauen, die herumplanschen, lesen und das schöne Wetter genießen. Ich spreche sie an, zeige mich interessiert an ihrem Engagment und erfahre so mehr über ihr Alter, ihre Herkunft und dem, was sie hier machen.

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Die Mädchen kommen aus Europa oder den Staaten, haben gerade die Schule oder das Studium beendet und „engagieren“ sich in Afrika für Löwen. Stolz erzählen sie, wie sie sich in Schichten, um so ein armes, kleines Löwenbaby kümmern. „Das klingt verlockend, so ein flauschiges Katzenbaby mit der Flasche aufzuziehen, es zu streicheln und zu knuddeln.“ gebe ich vor und frage im nächsten Atemzug nach, was das denn koste. Ich würde das ja auch zu gerne machen.

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Die Preisangaben gehen auseinander. Im Schnitt sprechen die Mädchen von 4.500 Dollar bis 6.000 Dollar für den Aufenthalt hier inkl. Flughafentransfer, eine basic Unterkunft und einfachstes Essen für zwei Wochen Volunteereinsatz. Gehen wir mal nur von zwei Mädchen aus, die für die Fürsorge eines Löwenbabys zuständig sind, dann sind das satte 120.000‬ Dollar in 6 Monaten (2x ca. 5.000 Dollar für 2 Wo). Ich sehe hier aber rund 15 Mädchen und nicht alle haben gerade frei und amüsieren sich im Pool.

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Rechnet man dann noch mal weiter, was der Junglöwe pro Lion Walk, für das Trophy Hunting (120.000 Dollar) und das Ausschlachten bringt, dann stehen wir hier vor einem Millionen Dollar Business. Allein in Südafrika geht man von 1.500 extra gezüchteten Tieren aus, was einem Gesamtwert von 375.000.000 Dollar entspricht, wenn man von „nur“ 250.000 Dollar je Tier ausgeht. Ich bin sprachlos.

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Keinen Cent fürs Morden der Löwen

Inzwischen kocht es in mir und ich will nur noch weg. Ich möchte nicht an einem Ort sein, der Profit aus diesen armen Geschöpfen schlägt und ich möchte, dass jeder junge Menschen sich bewußt wird, dass es hier nicht darum geht, etwas Gutes zu tun. Lion Parks wie dieser, sind für die Inhaber eine Gelddruckmaschine. Sie nutzen naive junge Menschen aus, betreiben skupellose Tierhaltung und geben die Löwen anschließend noch fürs kaltblütige Käfigabschlachten weiter. Was für ein krankes Business.

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Meine Bitte

Ich hoffe meine Geschichte war ein „Eye opener“ und das tragische Schicksal dieser Tiere kommt ins Bewußtsein aller Reisenden und Helfer. Bitte, bitte unterstützt solche Projekte nicht mit eurem Geld oder eurer Zeit. Nehmt nicht an Steichel- oder Spazierausflügen teil und verzwichtet zudem auf Selfies. Übernehmt Verantwortung zum Wohl der Tiere. Wenn wir ein Bewußtsein dafür schaffen und diese Projekte ächten, dann wird es sie in Zukunft nicht mehr geben.

Wenn du ein Engagment, als Freiwilliger im Bereich Tierschutz und Wildlife in Betracht ziehst, solltest du die Veranstalter und angebotenen Projekte immer genau prüfen, kritisch hinterfragen – und auf keinen Fall zu gutgläubig sein.

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Freiwilligenarbeit – So erkennst du sinnvolle und artgerechte Wildlife-Projekte:

  1. Engagiere dich nur in zertifizierten WildlifeProjekten! Sie tragen zum Artenschutz bei, indem sie den natürlichen Lebensraum der Tiere schützen und ihnen so ein Leben in freier Wildbahn ermöglichen, anstatt Löwen und andere Wildtiere in Gefangenschaft zu züchten. Zudem kannst du die Wildtiere in ihrem natürlichen Verhalten beobachten und eine Menge lernen.
  2. Wildtiere sind keine Haus- oder gar Streicheltiere. Der Kontakt mit Menschen ist nicht natürlich und in keinem Fall normal. Nur im Ausnahmefall sollten Wildtiere mit Menschen in Kontakt kommen. Also bei Krankheiten, Verletzungen oder den Folgen von Wilderei. Sei dir sicher, dass es bisher nicht ein Auswilderungsprogramm gibt, die in Gefangenschaft gezüchtete Löwen erfolgreich in die Wildnis entlassen haben. Schau dir zum Beispiel mal HARNAS an.
  3. Halte dich auch als Reisender von „Streichelzoo“-Projekten und Lions Walks fern. Ein Schnappschuss oder Spaziergang mit einem niedlichen Löwennachwuchs ist nicht gerechtfertigt! Die Tatsache, dass dieses Tier für dein Foto viel zu früh von seiner Mutter getrennt wird und in Gefangenschaft aufwachsen muss, sollte dir bewußt sein.
  4. Informiere dich sorgfältig über diese Thematik und schärfe dein Bewusstsein für sinnvolle Wildlifeprojekte. Vergiss nie, dass es bei einem Tierschutzprojekt nicht um Instagramaufnahmen, sondern rein um das Tierwohl geht.
  5. Bitte sieh dir dazu auch den vielbeachteten Film „Blood Lions“ an:

Durch meinen Blogbeitrag hier, ist der südafrikanische Filmemacher Gordon Greaves auf mich aufmerksam geworden. Er plant eine Doku über das Leid der Löwen im südlichen Afrika und hat mich gefragt, ob ich ihn unterstützen möchte. Dazu bin ich nach München gereist und habe ihn dort zum Interview getroffen. Vor der Kamera habe ich von meinen Erlebnissen in Simbabwe erzählt und ich hoffe, dass ich dait beitragen konnte, auf das Leid der Löwen aufmerksam zu machen. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und hoffen, dass die Regierungen diese Löwenhaltung, die Flaschenaufzucht und die Ausbeutung bald gesetzlich stoppen.

Hinweis zum Bildmaterial:

Die Fotos der Löwen sind aus meiner Sammlung von dieser und weiterer Reisen in Afrika. Nur die Bilder mit den Zäunen um die Tiere, sind tatsächlich aus dem Antelope Park, zu dem diese Geschichte gehört. Da ich aber aufzeigen möchte, was für wunderbare, schützenwerte Geschöpfe Löwen sind, habe ich auch meine anderen Fotos mit einfließen lassen. Entschuldigt, wenn die Bilder manchmal nicht kristallscharf sind. Da ich finde, dass ein Blick oft mehr als tausend Worte sagt, habe ich mich mich für die Bildaussage statt Schärfe entschieden und ich hoffe das richtig eingefangen und wiedergegeben zu haben.

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Ich würde mich von Herzen über ein Feedback im Kommentarfeld zu dem Artikel freuen. Einfach, weil es mir ein Anliegen war, darüber zu schreiben. Selbstverständlich bin ich immer auch für Fragen zu erreichen – via Formular, Social Media oder Skype. Dankeschön.

 

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Namibia Ι Road Trip → TAG 1 von Sao Paulo nach Windhoek

Ein Road Trip verbindet auf idealste Weise einen erholsamen Urlaub mit einer Entdeckungsreise. Für unsere Zeit in Namibia haben wir uns für eine solche Selbstfahrertour entschieden und ein wundervolles Land erlebt welches durch seine einmaligen Landschaften, atemberaubendes Wildlife und liebenswürdige Menschen besticht.

Begleite uns Tag für Tag auf einer aufregenden Reise durch das Land im südlichen Afrika und erlebe mit uns große und kleine Abenteuer! Und so startet unser Urlaub:image-2015-10-20(6)TAG 1: Wir starten vom Flughafen Caracas in Brasilien, fliegen mit SAA über Sao Paulo mit Zwischenstop in Johannesburg weiter nach Windoek. Wo wir letztlich am 29.09.2015 gegen Mittag landen. image-2015-10-20(7)Die Einreise nach Namibia ist einfach mit europäischem Paß. Ein extra VISA ist nicht nötig und es muss nur das übliche Einreiseformular ausgefüllt werden. Die Abfertigung geht schnell und auch das Geldabheben am Flughafen funktioniert einwandfrei. image-2015-10-20Der Hosea Kutako International Airport liegt ca 41 km vor der Stadt und so freuen wir uns über die Abholung durch unseren Autovermieter, Pegasus Car & Camping Hire direkt am Flughafen.image-2015-10-20(1)Auch kommen wir in den Genuss einer kleiner Stadtrundfahrt vorbei an dem im Osten der Stadt gelegenen Regierungssitz. Erbaut wurde dieser Präsidentenpalast für 125 Mio Euro von der nordkorianischen Regierung, die sich damit wohl Hoffnungen auf Investitionen im Land machen.CampingBeim Autovermieter angekommen erhalten wir eine auführliche Einweisung zur Bedienung unseres Allradfahrzeugs und der Handhabe der Campingausstattung. Es gibt viele nützliche Informationen rund um Namibia, Sicherheit und Straßenverkehr. CampingZugegeben ich bin kein großer Fan von Camping, aber für unsere Namibia-Reise habe ich mit einem 4×4 Toyota Kombi mit Dachzelt und Vollausstattung genau die richtige Wahl getroffen, um unseren Road Trip mit Zelt auch für mich angenehm zu gestalten. Das Fahrzeug ist voll ausgestattet mit allem was fürs Camping benötigt wird. Auf Wunsch haben wir noch eine Verbandskasten, eine extra Kühlbox und einen Potije kostenlos dazu bekommen.CampingAn diesem Tag gehen wir nur noch einkaufen, gemütlich Essen und früh ins Bett. Die erste Nacht verbringen wir zur Erholung nach der langen Anreise noch im Discovery Guest House. Die Übernachtung hat insgesamt 53 EUR mit Frühstück gekostet. Mit der Unterkunft waren wir sehr zufrieden.Discovery GuesthouseNoch kein wahnsinnig aufregender Tag, aber nach 2 Tagen Anreise ist erstmal Erholung nötig. Aufregend wirds dann am Tag 2 als wir uns nun endlich, endlich auf die Straße begeben. Klicke auf den LINK und folge uns!

#infoAlle Informationen zum Fahrzeug, der Campingausrüstung  und den Kosten habe ich im Blog „Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzeit – Infos, Kosten, Anbieter“ zusammengestellt. Zum Artikel gelangst du durch klicken auf LINK.

Camping in Namibia Ι Plätze, Kosten & Besonderheiten – Alle Infos für deine Planung!

Namibia ist ein hervorragendes Land für einen Urlaub im Zelt oder Caravan. Im südlichen Afrika ist man spezialisiert auf Campingreisen und das spiegelt sich auch sehr deutlich im Preisgefälle, der Sauberkeit und der Vielzahl der Plätze wieder.

image-2015-10-17(22)Hier ein paar Informationen zu Camping in Namibia:

Plätze zum Campen sind generell auch in den abgelegensten Gebieten des Landes zu finden. Sie sind gut beschildert und viele von ihnen sind auch in Landkarten verzeichnet oder via Navigationsgerät ansteuerbar. Auch bieten viele Lodges & Game Reservate Stellplätze an und in der Regel darf man als Camper die Räumlichkeiten wie Restaurants, Bars oder den Pool mitbenutzen.image-2015-10-17(28)Wildcampen ist nicht verboten und man findet Camper manchmal sogar direkt an der Hauptverkehrsstraße. image-2015-10-17(23)Es empielt sich hier umsichtig zu sein, den Platz mit Bedacht zu wählen und sich ggf. von Locals beraten zu lassen. Wichtig ist allerdings niemals in ausgetrockneten Flußbetten das Zeltlager aufzuschlagen da Springfluten drohen.image-2015-10-17(17)Campingplätze in Namibia sind sehr gepflegt und kosten im Schnitt zwischen 100 – 300 NAD was in etwa 6 – 20 EUR entspricht. Für Strom und Wasser muß nicht extra bezahlt werden. (Stromadapter ggf. beim Vermieter ausleihen.)image-2015-10-17(18)In der Regel hat man ein Rondell um einen schattenspendenden Baum für sich. Dort befindet sich dann auch der Stromanschluß, ein Licht und der Grillplatz. Der Rost fürs Grillgut ist bereits vorhanden. Feuerholz & Kohle müssen selbst mitgebracht werden.image-2015-10-17(29)Frischwasser bekommt man bei den Sanitärenanlagen, wo sich meist auch eine Spülküche finden läßt. Sehr häufig hat man auch direkt am Stellplatz fließendes Wasser zur Verfügung.image-2015-10-17(16)Nicht selten hat man eine Dusche und ein WC für sich ganz alleine. Diese sind direkt an die Parzelle angeschlossen und falls nicht, dann sind sie in nur wenigen Minuten erreichbar. Ich war nie mit mehr als einer Person (selbst auf voll belegten Plätzen) zusammen im Waschraum, weil es einfach überall ausreichend Sanitäranlagen gibt. image-2015-10-17(35)Wir hatten auf allen Plätzen ausnahmslos immer fließend Warmwasser zum Duschen und auch Toilettenpapier. Die Anlagen werden täglich gereinigt, waren stets hygienisch rein und gaben nie einen Grund zur Beanstandung gegeben.image-2015-10-17(27)Ob eine Anlage eingezäunt ist hängt davon ab wo der Campingplatz angesiedelt ist und ob es Raubtiere in der Umgebung gibt oder nicht. Ohne Zaun kann es schon mal sein, dass man neben grasenden Antilopen aufwacht oder nachts ein Schakal den Weg zur Toilette kreuzt.image-2015-10-17(19)ACHTUNG gilt wie überall beim Entsorgen der Speisereste. Diese können für wilde Tiere auch auf eingezäunten Plätzen sehr anziehend sein und zur Gefahr werden, deshalb sind diese immer gut verpackt in die entsprechenden Müllbehälter zu entsorgen.image-2015-10-17(30)Insgesamt war unsere Campingerfahrung in Namibia durchweg positiv und wir haben uns auch zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Im Gegenteil! Wir haben uns immer sehr schnell heimisch und sehr willkommen gefühlt.

Namibia Ι Allrad-Campingfahrzeug mit Dachzelt – Deine Planungshilfe zu Kosten, Anbietern & Besonderheiten

Du bist auf der Suche nach einem Fahrzeug mit Dachzelt in Namibia? Dich interessieren unsere Erfahrungen? Wir waren 15 Tage mit Allradfahrzeug, Campingausrüstung und Dachzelt in Namibia unterwegs. Für uns eine kostengünstige Möglichkeit das Land zu bereisen und die Freiheit zu haben überall da bleiben zu können wo es uns gefällt. Zudem ist das Land einfach zu bereisen und durch die klimatischen Bedingungen ideal für einen Camping-Trip.

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Alle Kosten & Informationen haben ich hier zusammengefaßt

Fahrzeug

Nissan Doppelkabiner 4×4 mit einem Dachzelt & abschließbaren Aufbau, Schaltgetriebe, Klimaanlage, Radio/CD Player, Servolenkung, max. 2 Personen

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Navigation

Die Fahrzeugmiete inkludierte kein Navigationsgerät. Kartenmaterial reicht für Namibia in der Regel aus und wird von Verleiher kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir haben zusätzlich mit Navigationssoftware auf dem Handy unsere Route gefunden.

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Ausstattung für 2 Personen:

1x Dachzelt (1,20 x 2,40) mit Moskitonetzen und Schaumstoffmatratze, Spannlaken und zwei Kopfkissen mit Bezügen, 1x Klapptisch, 2x Klappstühle, 1x Küchenkiste für zwei Personen, 1x Gasflasche mit Kochaufsatz, 12V & 220V Kühlschrank 39 Liter, Grillrost und Wasserkanister.

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Versicherung:

Eine Zusatzersicherung für Reifen & Glas halte ich beim Fahren auf Namibias Schotterpisten für sinnvoll. Auch sollte man eine Versicherungsvariante mit reduzierter Selbstbeteiligung wählen, weil Schäden an Fahrzeugen schon fast normal sind und viele Anbieter sich auch kleinste Kratzer durch Sträucher bezahlen lassen. Bei unserem Anbieter war man sich bewußt, dass kleine Kratzer zu so einer Reise dazu gehören und so wurde großzügig über kleinere Dinge hinweg gesehen. Wir haben uns für eine Versicherung mit reduzierter Selbstbeteiligung entschieden und sind damit den Mittelweg zwischen Topversichert und Basisversicherung gegangen.

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Kosten

Unser Allradfahrzeug mit Dachzelt und kompletter Campingausrüstung hat für 15 Tage 18.000 NAD plus 2.100 NAD für die (zweitbeste) Versicherung gekostet. Insgesamt also 20.100 NAD was umgerechnet etwa 1.349 EUR entspricht also pro Person 675 EUR. Umgerechnet auf einzelne Tage ergibt sich ein Preis von 45 EUR/p.P. für das Fahrzeug mit Übernachtungsmöglichkeit. Im Mietpreis sind Wartung, Mehrwersteuer, unbegrenzte Kilometer und Versicherung eingeschlossen. Eine Zusatzgebühr für den Zweitfahrer wurde nicht erhoben. Die Preise gelten für die Annahme und Rückgabe in Windhoek und beziehen sich auf den Wechelkurs von Oktober 2015.

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Kaution

Für die Kaution wurden 17.000 NAD umgerechnet 1.140 EUR auf der Kreditkarte reserviert.

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Anbieter

Pegasus Car & Camper Hire (www.pegasuscar-namibia.com) Wir waren mit Service, Einweisung, Abwicklung & Kommunikation sehr zufrieden und können das Unternehmen mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Da das Betreiberpaar in den nächsten Jahren in Rente geht ist zu prüfen, ob es den Anbieter noch gibt.

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Infos zur Abwicklung

Die Buchung & Abwicklung erfolgte via Website und Mail. Meine Anfragen wurden immer zeitnah beantwortet und auf extra Wünsche wie Kühlkiste, Warnweste, Verbandskasten oder Potije wurde gerne eingegangen. Diese wurden auch nicht extra berechnet!

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Extras

Wir wurden direkt am Flughafen in Empfang genommen und auch nach der Tour wieder zum Flughafen gebracht. Der Flughafen liegt ca 41 km außerhalb Windhoeks und so haben wir uns die Transferkosten gespart.

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Einweisung

Wir erhielten eine gründliche Einweisung die in etwa 2-3h Zeit in Anspruch nahm. Hier wurde die Bedienung und Handhabe des Allradfahrzeug erklärt und der Auf- und Abbau des Camping-Equipments vorgeführt und geübt. Auch erhielten wir viele nützliche Tipps zum Straßenzustand, Campingplätzen, Sehenswürdigkeiten und zur Sicherheit auf Namibias Straßen. Der Anbieter war rund um die Uhr für uns telefonisch erreichbar.

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Überwachung

Manche Anbieter überwachen ihre Fahrzeuge via GPS und Onboardkamera 24h am Tag und geben eine Reisegeschwindigkeit von 70 km/h für Schotterpisten vor, was je nach Zustand völlig übertrieben ist. (80-100 km sind auf den Strecken vom Staat vorgeschrieben). Pegasus hat uns ausführlich über Straßenverhältnisse und Gefahren aufgeklärt, spart sich aber eine Totalüberwachung, was wir sehr begrüßt haben.

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Sicherheit

Wir haben uns während der kompletten Reise zu jeder Zeit sicher gefühlt. Weder im Verkehr, an Tankstellen oder eben nachts beim Campen. Wir waren nicht leichtsinnig, haben keine Wertsachen im Fahrzeug gelassen und uns an die Sicherheitshinweise des Vermieters gehalten und sind so sicher durch Namibia gereist.

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Komfort

Wir sind im Oktober durch Namibia gereist und hatten ideale Wetterbedingungen und keinen Regen. Idealerweise nimmt man sich für die frischen Morgenstunden lange Kleidung mit. ACHTUNG am Meer kann es auch zur Trockenzeit empfindlich kalt und extrem windig sein. In den Küstenorten haben wir deshalb auf Camping verzichtet und uns in einem B&B eingemietet.

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FAZIT

Für uns war es die absolute beste Variante Namibia zu breisen. wir hatten die Freiheit überall da zu bleiben, wo es uns gefiel und unser Zelt auch schon mal wild aufzuschlagen. Gleichzeitig haben wir uns aber auch hin und wieder den Luxus gegönnt und haben in einer Lodge übernachtet. Einfach einen perfekte Mischung aus Freiheit und Komfort.

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Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Gudrun von Reisebloggerin.at

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Gudrun von „Reisebloggerin.at“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Gudrun Krinzinger

Gudrun Krinzinger

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ich wollte auf jeden Fall nach Afrika und dort mit einem Jeep mit Dachzelt unterwegs sein. Da ist die Auswahl jetzt nicht so riesig und schnell fiel meine Wahl auf Namibia.

2.) Was hat Dich am Land am Meisten beeindruckt?

Auf jeden Fall die Tierbeobachtungen in den Nationalparks, die Fahrt mit dem Heißluftballon in Sossuvlei und ein Flug mit einem Kleinflugzeug über den Namib Naukluft Park.namibia-ballonfahrt

3.) War es für Dich einfach in dem Land zu reisen?

Ja, es war einfach. Es wird überall gut Englisch gesprochen und es war alles gut angeschrieben.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich fühlte mich überall sicher.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht hast Du ausprobiert und hats geschmeckt?

Wir haben gecampt und da stand der kulinarische Genuss nicht so im Vordergrund. Wir haben oft gegrillt. In Swakopmund habe ich die besten Austern meines Lebens gegessen.namibia-ballon

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

Wie schon oben erwähnt bin ich mit dem Ballon gefahren (teuer, aber jeden Cent wert) und mit einem Kleinflugzeug geflogen (teuer, aber jeden Cent wert). Empfehlen kann ich auf jeden Fall eine Living Desert Tour in Swakopmund und wer sich für Sternenbeobachtung interessiert, Stargazing mit Guide. Die Preise haben sich seit meinem Aufenthalt im Jahre 2012 sicher geändert.

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

Ich hatte Kontakt mit den Guides bei den Sehenswürdigkeiten im Land. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir da mein Aufenthalt im Damaraland beim Petrified Forest National Park. Die Guides haben im Anschluss an die Tour ein Lied aus ihrer Heimat gesungen.ballon-fahren-namibia

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Für mich waren es die Tierbeobachtungen im Etosha, und da besonders die Großkatzen. Einen Leopard in freier Wildbahn beobachten zu dürfen ist etwas ganz besonderes.

 9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Siehe Antwort Nummer 10.

10.) Welche Tipps & Erfahrungswerte würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Weniger ist mehr! Das Programm nicht zu eng stecken, lieber an einem besonders schönen Platz einen Tag mehr einplanen, als durchs Land zu rasen. Unbedingt auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen achten und keinen Unfall bauen! Wir waren einmal einen ganzen Tag unterwegs ohne anderen Autos zu begegnen. In Namibia wird es auf einen Schlag stockdunkel und das schon sehr früh. Da solltest Du Dein Ziel schon erreicht haben. In der Nacht herumzufahren ist keine gute Idee.

#dankeLiebe Gudrun, danke für die tollen Tipps und ich schau mal welche Art von Fliegen ich auf meinem Trip einbauen werden. Ballonfliegen ist nur leider viel, viel zu teuer – sonst aber echt ein Traum!

 

Namibia – Was „Blogger“ empfehlen. Mit Insiderin Sabine von Ferngeweht

Bevor ich auf Reisen gehe informiere ich mich gerne bei Locals, Freunden oder auch schon mal bei anderen Bloggern und frage sie nach ihren Erfahrungen. Deshalb habe ich mich bei Sabine von „Ferngeweht“ mal nach ihrem Namibia Erlebnis erkundigt. Hier ihre Antworten:

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

1.) Was hat Dich nach Namibia geführt?

Ein Bildband in einem Buchhandel. Ich wollte mich für meine nächste Reise inspirieren lassen und bin auf diesen Bildband Namibia mit wahnsinnig tollen Bildern gestoßen. Da wollte ich unbedingt hin!

2.) Was hat Dich am Land am meisten beeindruckt?

Am meisten beeindruckt hat mich die Weite: Man fährt oft stundenlang durch das Land, ohne einem anderem Menschen oder Auto zu begegnen. Und wenn man von einem Berg hinunterschaut, sieht man bis zum Horizont nichts als endlose Landschaft. Das beruhigt ungemein.

3.) War es für Dich einfach, in dem Land zu reisen?

Es gibt eine Reihe sehr gut ausgebauter Straßen, aber auch viele Sandpisten, auf denen das Fahren nicht so einfach ist. Da wir einen normalen Wagen und keinen Jeep hatten, haben wir uns vor allem auf den schwierigeren Pisten viel Zeit genommen. Allgemein ist ein einfach, in Namibia zu reisen. Die Straßen sind gut ausgeschildert, mit Deutsch oder Englisch kommt man bestens zurecht und die vielen schönen Unterkünfte sind ein Traum.

4.) Hast Du Dich sicher gefühlt?

Ich habe mich in Namibia absolut sicher gefühlt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich kaum in Städten unterwegs war. Und auf dem einsamen Land gibt es schlichtweg niemandem, der einem etwas Böses antun könnte … Vor Tieren habe ich mich auch nicht gefürchtet – wobei ich nicht im Zelt geschlafen habe. Da muss man sicherlich hinsichtlich Skorpionen oder Schlangen noch mal mehr aufpassen.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

5.) Welches typische namibische Leibgericht hast Du ausprobiert – und hat’s geschmeckt?

Der Namibier grillt für sein Leben gern. Und ich muss sagen: Das Fleisch, das man dort bekommt, ist unglaublich lecker – egal ob Springbock, Kudu, Oryx, Warzenschwein, Zebra oder Rind. Keine Spur von Massentierhaltung oder künstlichem Futter. Man merkt schon am Geschmack, dass die Tiere ihr ganzes Leben frei durch die Wildnis laufen und fressen, was die Natur ihnen bietet.

6.) Welchen Adventure-Thrill hast Du gemacht und hat es sich gelohnt?

In einem Land wie Namibia brauche ich keinen Adventure-Thrill – die Natur an sich ist schon spannend genug! Eine der spannendsten Ausflüge war die Little-Five-Tour in der Wüste, wo wir zusammen mit einem Wüstenexperten auf die Suche nach kleinen Tieren im Sand gegangen sind. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/little-five-wueste-namibia)

7.) Bist Du mit Einheimischen in Kontakt gekommen und was haben sie Dir mit auf die Reise gegeben?

In Namibia leben viele Deutschstämmige, deren Vorfahren vor mehreren Generationen ins Land gekommen sind. Von ihnen habe ich viele interessante Geschichten über ihr Leben in Afrika gehört. Was sie mir mitgegeben haben? Dass das Leben weitab von jeder Zivilisation zwar idyllisch, aber auch hart sein kann.

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht.de

Photo Credits by Sabine Olschner von Ferngeweht

8.) Welches war Dein schönstes Erlebnis und warum?

Es gab viele schöne Erlebnisse, aber eines meiner Highlights war der Sonnenuntergang am Köcherbaumwald. Nach einem etwas ruppigen Urlaubsbeginn hatte ich da das erste Mal das Gefühl, endlich in Namibia angekommen zu sein. (Mehr dazu auf Ferngweht: www.ferngeweht.de/koecherbaum-namibia)

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Das Fahren ist in Namibia prinzipiell kein Problem, wenn man zwei Regeln beherzigt: 1. Fahre niemals in der Dunkelheit! Denn dann sind die Tiere auf den Straßen unterwegs, und ein Zusammenstoß ist lebensgefährlich. 2. Fahre auf den unbefestigten Straßen niemals mehr als 80 km/h! Es gibt Bodenwellen, die Dich schnell aus der Bahn werfen können. Jedes Jahr gibt es viele tödliche Unfälle, weil Urlauber zu schnell unterwegs sind und sich überschlagen.

10.) Welche Tipps und Erfahrungen würdest Du mir mit auf die Reise geben?

Wenn Du nach Namibia willst, nimm Dir Zeit! Mein Tipp: An jedem Ziel mindestens zwei Übernachtungen einplanen, weil die Entferungen zwischen den Orten sehr groß sind. Nicht selten wirst Du sieben, acht Stunden am Tag im Auto sitzen. Wenn Du auch mal aussteigen und die Natur erleben willst, brauchst Du also Zeit zwischen den Fahrtagen.


Wer mehr über Sabine und ihre Namibia Reise erfahren möchte, der schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei www.ferngeweht.de/tag/namibia!

#dankeLiebe Sabine, danke für die tollen Tipps und sei Dir sicher, dass ich im Köcherwald an Dich denken werde!

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil III mit Insider Glenn

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Glenn kenne ich auch aus meiner Zeit in Kapstadt. Er war mein Barkeeper in meiner Stammkneipe und ist inzwischen wieder zurück in seiner Heimat. Wir sind über Facebook in Kontakt geblieben. Wenns klappt, treffen wir uns in Windhoek wieder.Lion1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

You have everything in namibia, from relaxation to hard work to an awesome party everywhere.
Man hat alles in Namibia, von Entspannung zu harter Arbeit bis zu außergewöhnlichen Partys überall.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

My favorite place is cycling in the mountains and enjoying the open air.
Mein Lieblingsplatz ist in den Bergen beim Mountainbiken und Frischluft genießen.

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

English would be a first choice, but it would be better to learn oshivambo which is the main local language. German is only spoken by the few german decedents.
Englisch wäre meine erste Wahl, aber es wäre besser „Oshivambo“ zu lernen, weil das die am meisten gesprochene Sprache der Locals ist. Deutsch wird nur von ein paar Deutschstämmigen gesprochen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

I have not seen a scorpion in years, but if I did I would catch it and cook it on the fire. I would also sleep outside on a good night without fear of scorpions.
Ich habe seit Jahren keinen Skorpion gesehen, aber wenn ich hätte, dann hätte ich ihn gefangen und überm Feuer gekocht. Ich würde draußen schlafen in einer passenden Nacht und auch ganz ohne Ängste.Mopane Wurm

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

You should try mopany worms. They a squishy yet good.
Du  solltest die Mopane-Würmer versuchen. Sie sind weich sehr gut.

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen?

Not so much an adventure as just good fun: There is a dead sea at the coast a bit inland you can float and all that while standing up straight. It is near henties bay. but its just a big hole in the ground with water. Not really a sea. Also you should try hot air ballon over the Sousesvlei.
Nicht so sehr ein Abenteuer, aber ein großer Spaß: Es gibt ein totes Meer an der Küste ein wenig landeinwärts wo Du im Wasser schweben kannst und sogar ganz gerade stehen kannst. Es ist in der Nähe von Henties Bay. Aber es ist nur ein großes Loch im Boden mit Wasser. Nicht wirklich ein Meer. Auch solltest Du Heißluftballon über die Sousesvlei versuchen.7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?Namibians tend to be very sociable no matter where you meet them, I think the best place to meet them would be at joes beer house or at harriers running club, but you can greet them any time you want actually.
Namibier sind in der Regel sehr gesellig, egal wo man sie trifft. Ich denke, der beste Ort, um sie zu treffen ist bei „Joes Bierhaus“oder „Harries Running Club“ Aber Du kannst sie wirklich immer und überall kennenlernen.image-2015-09-10(10)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

I usually think of a kudu or a warthog as some main animals you see them everywhere and they are nothing new.
Normal denke ich da an Kudus oder Warzenschweine, aber Tiere siehst Du überall und sie sind nichts Neues.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Watch your speed limit as the cops are all over traping on the long road between towns. but most of all you should go experiance the sea with the dunes next to it.
Beachte die Geschwindigkeitsgrenze, die Polizei fängt Dich auch auf den langen Wegen zwischen den Städten. Vor allem aber solltes Du das Meer mit den Dünen daneben erleben.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Do not discuss anything to do with apartheid as that is in the past yet the scars are still here. Rather talk about where you are going for your next beer.
Diskuttiere am Besten nichts, was mit Apartheid zu tun hat, auch wenn es Vergangenheit liegt. Die Narben sind immer noch da. Sprich lieber darüber welcher Weg Dich zum nächsten Bier führt.

#danke
Hey Gordon, thank you so much for your input! I´m not sure if I want to eat Mopany worms, but we will see. I´m so much looking forward to discover your homeland and hopefully we met in Windhoek again. Maybe with you wife. I haven´t met her yet.


Kennst du schon die Namibia-Insider-Tipps von Andrea und Vanessa?

Der Countdown läuft!

Ihr wißt ja gar nicht, wie ich mich freue, nun endlich bald nach Namibia zu kommen! Die Aufregung steigt gerade ins Unermässliche. Am Liebsten würde ich direkt schon alles einpacken und an der Tür mit meinem Rucksäckchen auf das „GO“ warten. Aber leider, leider gibts noch andere Aufgaben im Leben.Fliegen AfrikaDa wir gerade noch in Brasilien sind, startet unsere Reise am 28.09.2015 von Sao Paulo nach Windhoek mit kurzem Zwischenstopp in Joburg, Südafrika.

Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren. Ich recherchiere im Netz, lese meinen Reiseführer, habe die GPS Karten runtergeladen und ich hole mir noch ganz viele nützliche Tipps bei meinen namibianischen Freunden. AndreaAb dem 29.09.2015 werdet ihr hier mit Infos, Bildern und Geschichten gefüttert. Ich hoffe Du bist dabei und folgst meinem #LiveBlog!

Alles was man zu Namibia wissen sollte, wie man sich am Besten vorbereitet und was „Locals“ sagen, findest du im Link.

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil II mit Insiderin Vanessa

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde, die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Vanessa habe ich auf einer Messe in München kennengelernt und seither sind wir befreundet. Ich verfolge immer mit großen Augen, wenn sie wieder in ihrer Heimat ist und tolle Abenteuer erlebt. Diesmal fliege ich in ihr Land und bin neugierig, was sie mir mir so ans Herz legt!image-2015-09-09(4)1.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia ist einfach toll, es fängt bei den freundlichen Leuten an, die tolle Landschaft – von Savanne zur Wüste zum Meer – und natürlich die Tiere in der Wildnis. Es ist ein tolles Erlebnis die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. UND was man nicht vergessen darf sind die tollen Sonnen Untergänge.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest Du ihn an Reisende verraten oder soll es Dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Es ist schwer zu sagen was mein Lieblingsplatz ist. Es gibt so viele schöne Plätze in Namibia. In Windhoek wo ich aufgewachsen bin, würde ich sagen ist mein Lieblingsplatz am Abend auf einen Berg mit Freunden, um den „Sundowner“ zu genießen. Noch ein toller Platz ist Langstrand (der Strand zwischen Swakop und Walvis Bay) Es ist immer wieder faszinierend am Meer zu stehen und einfach „paar“ Meter über die Straße zu laufen und dann direkt in der Namibwüste zu stehen.image-2015-09-09(8)3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Man sagt ja das die Namibianer ihre eigene Sprache haben – Namlish!. Dies ist ein Mix zwischen Englisch, Deutsch und Afrikaans. Als Tourist ist es am einfachsten ein Namibianer auf Englisch an zu sprechen.

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest Du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Ich persönlich habe schon oft Skorpione gesehen. Bei Freunden im Haus oder bei meiner Mutter im Schlafsack. Aber ich glaube es kommt immer drauf an wo man ist, um auf einen Scorpion zu treffen. Trotzdem würde ich unter freien Himmel Schlafen…evtl. nicht direkt auf einen freien Boden aber auf einer erhobenen Stelle oder hinten auf einen Pick up. Früher als Kinder haben wir oft bei uns im Garten unter freien Himmel geschlafen. Es ist ein tolles Erlebnis.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich Deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Schwierig zu sagen. Meistens wird ja ge-Braait (gegrillt) in Namibia. Was natürlich super ist, da das Fleisch drüben eine ganz andere Qualität hat. Worauf ich mich immer freue wenn ich zuhause bin ist ein Poitjie. Das ist sowas wie ein riesen Eintopf der auf dem Feuer gemacht wird. Jeder macht seinen Poitjie anders, es gibt kein Grund Rezept . . . einfach alle Zutaten (Rind, Wild oder Huhn und Gemüse) in den 3 Fuß Topf mit Wein, Brühe, Cola oder Bier abgießen und dann ca. 4 Stunden auf den Feuer kochen lassen. Aber was auf jeden Fall ein „muss“ ist, ist Biltong (getrocknetes Fleisch) und Trockenwurst. Ein richtiges Leibgericht der Einheimischen wäre sicher Millipap (ähnlich wie Polenta) mit Tomatensoße oder Chakalaka (sowas wie eine würzige Gemüse Soße).image-2015-09-09(5)

6.) Welchen Adventure-Thrill würdest Du mir empfehlen? 

Definitiv Skydiven! Am Besten in Swakopmund, es ist einfach der Hammer dort oben in der Luft zu sein und den Blick über die kleine Küstenstadt und der Wüste zu haben. Eine Löwenfütterung ist auch immer sehr sehenswert. (Kann man gut auf der Okapuka Lodge mit ein Gamedrive kombinieren).

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten? 

Die meisten Namibianer sind sehr kontaktfreudige, offene Menschen. Am besten Trift man sie am Abend in einer Bar auf ein Bierchen oder zwei (evtl. noch paar Jägermeister dazu ) …. Am aller Besten in Joes Beerhouse oder ähnliche Lokale. (Bush Bar, Eagles Beergarden)image-2015-09-09(7)8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit Deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Es gibt für die meisten sicher viele Tiere die man mit Afrika/Namibia verbindet. Spontan würde ich sagen ein Kudu oder Affe. Diese beiden Tiere sieht man wirklich fast neben jeder „Landstraße“. Die Affen sind wahrscheinlich das Erste das die meisten Touristen sehen, da diese morgens wenn man vom Flughafen nach Windhoek reinfährt wirklich oft im Busch am Straßenrand sitzen. Vor ein paar Jahren hat man ab und zu ein Kudu in verschiedenen Wohngebieten gesehen die am „Stadtrand“ endeten.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Wenn man durchs Land fährt ist es extrem wichtig das man nicht zu schnell fährt. Es sind oft Tiere wie die Kudus oder Warzenschweine welche die Straßen überqueren. Leider passieren dadurch oft Unfälle, da manche Leute einfach nicht drauf achten. Natürlich ist die Landschaft auch immer der Hammer. Man sieht immer wieder was neues, atemberaubendes in der Landschaft. Sei es auf’m Weg nach Swakopmund die Spitzkoppe die auf einmal erscheint, oder die riesen Termitenhügel (an denen in der Regenzeit übrigens tolle Omajovas wachsen – Riesen essbare Pilze) oder einfach die unendlich lange Steppe oder Wüste, in der auch oft Tiere zu sehen sind, mit den Bergen am Horizont. image-2015-09-09(6)10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Ein Fettnäpfchen wäre wahrscheinlich wirklich Rassismus oder die Kolonialzeit an zu sprechen oder einen Herero-Abstämmigen als Wambo-Abstämmigen „abzustempeln“ (oder umgekehrt), da die verschiedenen Stämme sich meistens gegenseitig nicht unbedingt leiden können. Noch ein Fettnäpfchen wäre sicher ein Drink von einem Namibianer zu verneinen. Die Namibianer sind ein sehr geselliges, trinkfreudiges/festes Volk

#dankeVanessa, das klingt toll und ich bin so gespannt auf dein Land! Danke, Danke, Danke – auch für die tollen Bilder!! Mal schauen, ob ich mich ans Skydiven traue. Für deinen nächsten Trip wünsche ich dir wunderbare Momente, einzigartie Begegnungen und ein herzliches Wiedersehen mit deinen Lieben in der Heimat.


Kennst du schon die Namibia-Tipps von Andrea? Folge dem Link für mehr Insiderwissen!

 

Namibia – Was „Locals“ empfehlen. Teil I mit Insiderin Andrea

Auf Reisen erkundige ich mich oft bei Locals über ihr Land. Das hilft mir in keine Fettnäpfchen zu treten, sicher zu reisen und die schönsten Plätze zu entdecken. Glücklicherweise habe ich liebe Freunde die aus Namibia stammen und mir auch vorab schon verraten haben, worauf es in ihrer Heimat ankommt!

Andrea kenne ich aus meiner Zeit in Südafrika. Sie ist noch oft im Nachbarland um ihre Familie zu besuchen und kennt sich daher bestens aus! Das hat sie mir verraten:

image-2015-09-091.) Warum rockt eine Reise nach Namibia?

Namibia hat fast immer gutes Wetter und die Landschaft is so wunderschön und „diverse“.

2.) Welcher ist Dein Lieblingsplatz und würdest du ihn an Reisende verraten oder soll es dein Geheimnis bleiben, wo ganz genau der ist?

Oh, ich glaube ganz Namibia ist mein Lieblingsplatz! Aber generell liebe ich den Norden am Kavango. (20km auserhalb Rundu) Am liebsten verbringe ich meine Zeit auf dem Fluss, besonders zum Sonnenuntergang. Es ist einfach traumhaft.Namibia

3.) Wie spricht man Namibianer am Besten an: auf deutsch oder englisch?

Beides ist in Ordnung:)

4.) Wie oft trifft man auf Skorpione und würdest du es deshalb vermeiden unterm freien Sternenhimmel zu schlafen?

Unter dem Sternenhimmel zu schlafen ist eine der besten Sachen die man machen kann! Check aber einfach vorher den Schlafsack und deine Schuhe, denn Schlangen und Skorpione findet man häufig.

5.) Welches typische namibianische Leibgericht sollte ich deiner Meinung nach unbedingt ausprobieren?

Am Besten einfach generell Fleisch. Namibia hat immer sehr schmackhaftes Fleisch.Namibia6.) Welchen Adventure-Thrill würdest du mir empfehlen?

White Water Rafting am Orange River und Quadbiking in den Dünen in Swakop.

7.) Wie kontaktfreudig sind Namibianer und wo trifft man sie am Besten?

Die meisten Namibianer sind sehr freundlich. Im Beergarten sind sie am freundlichsten;)Namibia

8.) Gibt es ein Tier, was Du speziell mit deinem Land verbindest & wo finde ich es?

Ich glaube Namibia ist sehr bekannt für seine Skorpione, Schlangen und Wildschweine. Nach der Regenzeit sind immer viele Wildschweine am Straßenrand zu finden.

9.) Worauf sollte ich am meisten achten, wenn ich durchs Land fahre?

Sei sehr vorsichtig auf der Schotterstraße beim Fahren. Mann kann schnell ins Rollen geraten. Versuche auch nicht Nachts zu fahren, denn da ist viel Wild das rumläuft und mann sieht die Tiere schlecht in der Nacht. Beim Rumfahren, genieße einfach die wunderschöne Landschaft and don’t be afraid to take the back routes:) Für die mehr abgelegenen Routen braucht man längere Fahrzeit, aber die sind meist viel schöner.

10.) Welche sind die Fettnäpfchen, die man in Namibia vermeiden sollte?

Wenn du gerne eine heiße Diskussion anfangen möchtest dann spreche mit Farmern über „Jagdsport“.

#dankeBesten Dank für den tollen Input, liebe Andrea! Wir werden alles beherzigen und garantiert nicht mit Skorpion oder Schlange schlafen! Na und außerdem werde ich deine Heimat grüßen.

 


Kennst du schon die Namibia-Tipps von Vanessa? Folge dem Link für mehr Insiderwissen!

Empfehlung Namibia: Die richtige Wahl des Gepäckstücks

Reisetasche, Koffer oder Rücksack – diese Entscheidung mache ich in der Regel von der Art des Reisens abhängig.

Bin ich als Backpacker oder auf einer Treckingtour unterwegs und muss mein Gepäck über lange Strecken tragen, dann ist die erste Wahl natürlich der Rucksack. Hier ist wirklich auf Tragekomfort und Gewicht zu achten, da der ständige Begleiter schnell zur Tortour werden kann wenn er nicht zum Körper passt.image-2015-09-02(31)Mache ich eine Mietwagenreise, übernachte in schicken Hotels oder Lodges dann sind Koffer oder Reisetaschen eine gute Wahl. Zu der persönlichen Vorliebe kommen dann aber noch die Vorgaben der Veranstalter oder Fluglinien.

Hartschalenkoffer werden sehr ungern bei Tour-Operatern oder Mietwagenfirmen gesehen, da sie auf den Schotterstraßen die Innenverkleidung der Fahrzeuge beschädigen oder sogar kaputtschlagen können. Auch leiden an den Fahrzeugen die Schwellen an der Kofferraumklappe. Hier sollte man schon im eigenen Interesse Vorsicht walten lassen da auch diese Kratzer einen schnell die Mietwagenkaution kosten können.Gepäck, Koffer

Fotografen schwören auf Kamerarucksäcke zum Schutz ihrer teuren Ausrüstung. Das macht sicherlich auch Sinn. Allerdings wird macht man sich damit auch leicht zum Ziel. Ich nehme meinen Fotorucksack daher nur noch sehr selten mit. Wer nicht darauf verzichten möchte, dem sei ein Model empfohlen, was nicht nach typischer Kameratasche aussieht.FotorucksackWer eine Flugsafari plant, sollte sich vorher unbedingt informieren, denn die Gepäckvorgaben sind dem engen Raum geschuldet, sehr streng. Zumeist sind nur Reisetaschen mit wenig Gewicht erlaubt. In der Regel sind das 8-10 kg und noch mal 2 kg für die Kameraausrüstung. Wer hier mit einem Hartschalenkoffer aufs Rollfeld läuft muss damit rechnen abgewiesen zu werden.image-2015-09-02(21)Achtet beim Gepäck unbedigt auf die Vorgaben der Airline schon bei der Einreise ins Land. In der Regel sind das 20 kg. Jedes Kilo mehr lassen sich die Fluglinien vergolden. Mit durchschnittlich 30 EUR pro Kilo Übergepäck macht das bei 10 kg gleich mal 300 EUR. Bedenkt das auch beim Einkauf von Souvenirs. Eine Holzgiraffe hat nun mal ein ordentliches Gewicht, was es zu transportieren gilt.

Checken sollte man auch, ob Sportgepäck erlaubt ist. Häufig darf dieses kostenlos mitgeführt werden. 8kg extra können das schon sein. Allerdings prüfen die Airlines diese Gepäckstücke auch gesondert, wenn sich statt Laufschuhen jetzt High Heels in der Tasche befinden, muss man schon gute Argumente haben, nicht den vollen Preis zahlen zu müssen.

#tippBei manchen Airlines lohnt es sich, das Bonussystem genau zu betrachten. Manche Rabattkarten locken mit Extras wie 10 kg Freigepäck.

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Namibia – Die richtige Kleidung & Schutzausrüstung

Welche ist die richtige Kleidung für eine Namibia-Reise? Diese Frage stellt sich vielen vor Abflug. Ich bin kein Fan von Packlisten, da wir alle individuelle Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen sind. Was ich dir aber an die Hand geben kann, sind meine Erfahrungswerte. Gerade nach Afrika bin ich schon viele Male gereist, war auf unzähligen Road Trips, Game drives und Safaris. Deshalb hier meine wertvollen Tipps für deine Namibia-Planung!

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Grundsätzliches zur Kleidung

Wie im restlichen Afrika auch, empfiehlt sich: Leichte, bequeme und atmungsaktive Bekleidung. Baumwolle ist hier die bessere Wahl als Synthetik, allein weil dieser Stoff beim Schwitzen leicht zu unangenehmer Geruchsbildung neigt. Naturnahe Töne haben sich bewährt, weil man auf den sandigen Pisten ohnehin ständig Staub und Dreck ausgesetzt ist. Allzu bunte Farben erschrecken die Tiere und besonders auffällige, teure Kleidung lockt Neider und Diebe. Ich tendiere zu Wohlfühlkleidung in der man auch mal einen ganzen Tag im Auto verbringen kann, ohne dass es zwickt oder einschneidet. Zudem interessiert sich in der Wildnis auch rein garniemand für ein durchgestyltes Outfit und die dazu passenden Schuhe.

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Frieren im heißen Afrika?

Kaum vorstellbar für uns Europäer, dass es in Afrika empfindlich kalt sein kann. Aber gerade Namibia unterliegt starken Temperaturschwankungen und so ist es absolut angebracht auch wärmende Wind oder Fleecejacken und warme Socken mit einzupacken. Gerade, wenn man in der Wildnis camped und den Kälte der Nacht direkt ausgesetzt ist, sollte man an wärmende Kleidung denken.

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Auch im südlichen Afrika gibt es so etwas wie Jahreszeiten und Wintertemperaturen um die 0 Grand sind keine Seltenheit. Nun stelle man sich vor, dass es weder isolierte Häuser, noch Doppelverglasung oder gar eine Heizung im Haus gibt. Einzige Wärmequelle sind Kamine und die gibt es meist nur in den Gemeinschaftsräumen. Deshalb gehört warme Kleidung zu jeder Namibia Reise dazu. Für empfindliche Frostbeulen wie mich, haben sich Wärmflaschen bewährt. Die gibt es für wenig Geld in Südafrika oder Namibia in jedem Drogeriemarkt.

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Wer sich für die Campingvariante entscheidet, sollte vielleicht auch an einen etwas dickeren Schlafanzug und einen zusätzlichen Fleecepulli denken. Generell kann man wärmende Sachen auch überall in Namibia kaufen, wenn man doch in die Verlegenheit kommt, nicht die passende Kleidung dabei zu haben.

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Neben warmen Sachen sollte auch aber natürlich auch der Badeanzug mit ins Gepäck. Selbst wenn der, durch den Bengualstrom 12 Grad kalte Ozean, keine Option zum Schwimmen oder Planschen ist. Die meisten Unterkünfte haben herrliche Pools und es wäre zu schade diese ungenutzt zu lassen.

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Trittsicheres Schuhwerk

Für Wanderungen eignen sich am Besten knöchelhohe Schuhe. Ich schwöre hier auf meine Palladiums, da sie robust sind, die Füße atmen lassen und ein ordentliches Profil haben. Mit ihnen kann man auch super die Dünen erklimmen, muss vor Skorpionen keine Angst haben und der Sand bleibt auch draußen. Somit sind sie auch perfekt für Game Drives. Man hat einen sicheren Tritt und läuft nicht Gefahr sich beim Ein- und Außsteigen aus dem Safari-Fahrzeug zu verletzten. Außerdem sind Treckingsandalen ein idealer und vielseitiger Begleiter. Und natürlich dürfen Flip Flops mit in den Koffer für die Zeit am Pool. Da Namibia eher ein Outdoorland ist, sollte man abwägen, ob man seine Highheels im Koffer mitschleppen mag. Ein paar schicke Sandalen tuen es zum Dinner ganz genauso.

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Barfußlaufen in der Wüste und sei es nur vom Zelt zum Auto ist ein absolutes No-Go! Dornen, scharfkantige Steine und besonders im Sand vergrabene Skorpione sind eine Gefahr für die Füße, die Gesundheit – ja sogar für dein Leben! Also immer mindestens in die Sandalen schlüpfen.

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Der Hut – dein Schattenspender

Die afrikanische Sonne kann unbarmherzig sein und mancher hat schon einen Sonnenstich erlitten, daher ist auch ein Hut ein guter Begleiter. Ob es ein breitkrempiges Model mit Moskitonetz sein muss, entscheidet jeder für sich. Nach langer Suche, habe ich den für mich perfekten Hut gefunden. Die Krempe ist breit genug um Schatten zu spenden und einen Sonnenbrand im Nacken zu vermeiden. Zudem hat er innenliegend ein Feststellband ohne den mir der Hut sicherlich schon längst verloren gegangen wäre. Auf Game drives im Safari-Fahrzeug ist es oft extrem windig und ich hab schon öfter Mützen, Hüte und Sonnenschütze wegfliegen sehen. Ich binde meinen Hut dann ordentlich fest und er bleibt sicher auf dem Kopf. Testet es einfach mal aus.

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Safari-Kleidung ja oder nein

Manche Menschen finden „Safari-Kleidung“ extrem affig. Dem kann ich mich nicht anschließen, da sie sich einfach über die Jahrhunderte bewährt hat. Von den Farben, dem Komfort und der Luftdurchlässigkeit. Immer wieder sehe ich jetzt „Püppchen“ auf Game Drives, die komplett durchgestylt sind und in weiten, wehenden, weißen Kleidern auf Safari gehen. Löwen interessieren sich in der Regel nicht für die Hülle, sondern nur den Inhalt und die Damen machen sich selbst keinen Gefallen.

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Der Einstieg in so ein Fahrzeug ist nicht ganz einfach, die Sitze sind nicht unbedingt sauber und durch die wilden Ausfahrten scheuert auch die Kleidung ab oder man bleibt schon mal leicht irgendwo hängen und reißt sich die Kleidung ein. Ich empfehle ganz klar, robuste Safari-Kleidung, auch in den jeweiligen Farben. Wenn die Gegend sehr sandig ist, dann beige, ist sie eher durch Büsche und Bäume geprägt, dann darf es auch gerne ein gedecktes Grün sein. Blau sollte in Gebieten vom Tse-Tse-Fliegen zum einen Schutz grundsätzlich vermieden werden. Die Farbe der Kleidung kann euch ja auch dabei helfen, euch selbst zu tarnen und damit bessere Aussichten zu haben, den Tieren ganz nah zu kommen.

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On Top

Eine Sonnenbrille und Sonnencreme fallen zwar nicht unter Bekleidung, sollte selbstverständlich aber immer getragen werden. Zu starke Licheinstrahlung kann zu Verbrennungen auf der Netzhaut führen. Eine äußerst schmerzhafte Erfahrung, die sich jeder Reisende erspraren sollte. Ein hoher Lichtschutzfaktor bei der Sonnencreme ist inzwischen keine Frage mehr, allerdings vergisst man gerne die Ohren und Lippen einzucremen. Wer schon mal einen Sonnenbrand auf dem Mund hatte, der verzichtet nie wieder auf Schutz auch an dieser Stelle. Blutige, aufgerissene und geschwollene Lippen verderben nämlich den Appetit auf jegliche Leckereien. Spezielle Sonneschutz-Sticks können auch in Namibia nachgekauft werden und sollten unbedingt ein ständiger Begleiter sein.

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Extra-Tipp

Beim Campen lasst eure Schuhe, besonders die aus Leder nicht draußen im Sand stehen. Erstens weil natürlich Kriechtiere darin Unterschlupf suchen und ihr keine Skorpion am Fuß haben wollt, aber auch, weil das Leder Raubtiere anzieht. Hört sich komisch an, aber Jäger riechen das Tier noch und tragen euch die Schuhe davon oder zerfetzen sie. Alles schon vorgekommen.

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Rückmeldung

Ich hoffe ich konnte eine Idee dazu geben, was in euren Koffer gehört und was ihr getrost daheim lassen könnt. Bei Fragen kommt gerne auf mich zu, kommentiert oder schreibt mich an – ich bin immer gerne für euch da!

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Namibia-Reisevorbereitung

Reiseplanung Namibia – Das sollte man bedenken!

Afrika ist quasi der Inbegriff von Freiheit, von Weite und Grenzenlosigkeit. Dieser Kontinent vermittelt das Gefühl eine riesige Spielwiese für Abenteurer und Entdecker zu sein. Regeln und Zeit spielen nur eine untergeordnete Rolle. Jeder weiß, dass die Uhren auf diesem Kontinent anders ticken, im Business mag das ein Problem sein, aber gerade Reisende empfinden dies als größtes Geschenk.

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Unser Leben ist streng durchgetaktet, unsere Arbeitsabläufe voll automatisiert und selbst in unserer Freizeit lassen wir uns nicht treiben, sondern verlieren uns in Terminen, Verabredungen und Verbindlichkeiten. Wer also eine Reise nach Afrika plant, sollte sich zuerst mal frei machen von starren Zeitplänen.

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Deshalb haben wir uns für unsere Reise nach Namibia ganz bewusst für die Road-Trip-Variante mit Campingausrüstung entschieden. Wir wollen genau diese Freiheit ganz intensiv erleben, uns treiben lassen und so lange an den schönsten Plätzen bleiben, so lange sie uns in ihrem Bann gefesselt halten. Für uns werden Sonnenauf- und Untergang die wichtigsten Faktoren zur Etappenplanung sein.

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Unser Flieger erreicht Windhoek am 29.09.2015 gegen Mittag, dann werden wir unser 4×4 Campingfahrzeug übernehmen, die Vorräte einkaufen und den Rest des Tages entspannt in den Urlaubsmodus hinüber gleiten. Die erste Nacht nach der langen Anreise haben wir uns zur Entspannung in einem Hotel eingebucht. Das halten wir für sinnvoll, weil wir am nächsten Morgen ganz früh und ausgeruht in unser großes Abenteuer starten wollen.

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Ende September/ Anfang Oktober ist eine sehr beliebte Reisezeit für das Land im südlichen Afrika. Das gilt es vor allem bei der Unterkunftsplanung für Bungalows im Etosha und den Campingplätzen im Sesriem zu beachten. Deshalb haben wir uns entschlossen zu allererstes die Etosha Pfanne zu besuchen und fix für 2 Nächte zu buchen. Danach möchten wir absolut flexibel sein.

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Tieraufnahmen im Etosha haben auf unserer Reise den höchsten Stellenwert, es wäre zu schade, hier keine passende Unterkunft zu bekommen und die besten Motive zu verpassen.Tagesetappen in Afrika/ Namibia werden anders geplant als im Rest der Welt. Hier bedeutet es in erster Linie eine Streckenplanung bei Tageslicht, abhängig von Kilometerzahl, der Beschaffenheit der Straßen und natürlich persönlichen Vorlieben sowie dem Angebot an Sehenswürdigkeiten.

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In Namibia gilt in allererster Linie: Der Weg ist das Ziel. Hier hakt man nicht ein Highlight nach dem Anderen ab, sondern begreift die Strecke und die Landschaft als die eigentliche Attraktion.Das sind wir als durchorganisierte Europäer so nicht gewöhnt und gerade Nachtfahrten gehören zu unserem Alltag. Hier aber bedeuten sie ein erhöhtes Risiko zu verunfallen. Viele Tiere sind nachtaktiv und stehen wie aus dem Nichts plötzlich auf der Straße. Immer wieder kommt es deshalb zu schweren Unfällen mit Touristen.

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Auch kann sich die Beschaffenheit der Straße wie aus dem Nichts ändern. Eine weitere Gefahr, die es nicht zu unterschätzen gilt.Namibia ist ein Rundreiseland, wer sich unsicher ist bei der Planung kann sich Hilfe beim Namibia Tourism Board, dem Reiseveranstalter oder auch der Mietwagenfirma holen. Fast alle Touren beginnen und enden in Windhoek und auch wir landen und starten hier.

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Auch dafür haben wir uns bewusst entschieden. Viele Reisende fahren von Südafrika los und geben ihr Fahrzeug in Windhoek wieder ab oder besuchen noch Botswana und haben den Rückflug von dort gebucht. Wir haben „nur“ 15 Tage zur Verfügung, deshalb bleiben wir im Land & haben den gleichen Start und Endpunkt. Splittet man die Flüge auf zwei Abflughäfen, dann sind diese meist teuerer, da einer der Flughäfen oft weniger hoch frequentiert ist und dadurch die Flüge teurer sind.

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Auch bedeuten Einwegmieten von Fahrzeugen höhere Kosten. Hier ist genau abzuwägen, wo man seine Priorität setzt und inwieweit einem das ein höherer finanzieller oder auch zeitlicher Aufwand wert ist. Wer zum Beispiel die Vicoria Fälle noch besuchen will, der sollte gut rechnen, in welchem Verhältnis Grenzübertritte, Spritkosten und die lange Rückfahrt nach Windhoek zu diesen Kosten stehen.

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Da wir Afrika lieben und wiederkommen werden, haben wir auf dieser Reise den Caprivistreifen, das Okovango-Delta und die Vic Falls ausgeklammert, um ohne Zeitdruck die Highlights des Landes entdecken zu können.Auch möchten wir bei der Wahl der Unterkunftsart flexibel sein. Wenn es uns wichtig ist, in der Natur und ganz nah am „Wildlife“ zu sein, dann werden wir im Campingfahrzeug übernachten.

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Wenn uns nach etwas mehr Luxus, einer heißen Dusche und Spaß am Pool ist werden wir Lodges und Gästefarmen anfahren. Denn gerade sie haben in Namibia den Ruf, ein Highlight für sich zu sein. Neben den wunderschönen Unterkünften, bekommt man nämlich noch Tipps aus erster Hand, frische Farmkost und den Austausch mit Einheimischen. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

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Namibia gilt generell als einfach zu bereisendes Land, da die Straßen gut ausgebaut und nummeriert sind, die mobile Navigation funktioniert und mit viel Glück wird man auch auf deutsch verstanden. Ansonsten kommt man gut mit englisch weiter. Auch hat es den Ruf, dass man sich leicht orientieren kann. Diese Faktoren machen Namibia zur ersten Adresse für Afrika Einsteiger.Wir haben uns für eine „Highlight-Route“ entschieden, die uns zunächst von Windhoek zum Etosha, dem Kaokoveld, der Skeleton Coast Park über Twyfelfontein nach Swakopmund führen wird. Ich möchten wir den Fish-River Canyon ansteuern und den Oranje River besuchen. Den Rest halten wir uns absolut offen.

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Soweit zu unseren Überlegungen. Was alles noch zu beachten ist von Bezahlung bis zu Campingfahrzeugmiete erfährst du durch klicken auf LINK.

 

Namibia-Reiseplanung

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Namibia – Deine Fotowelten, Kontraste & Motive

Fotografie ist meine und vielleicht auch deine große Leidenschaft und was passt da besser als eine Reise nach Afrika? Als Fotograf liebt man die Gegensätze, den Kontrast und das Spiel mit den Farben und genau das erhoffe ich mir, in Namibia zu finden und ist vielleicht auch für dich interessant!Beitragsbild, Leni, Namibia, FotoSandmassen und Wassermassen, Wüste und ein Überfluss an Vegetation, eintönige Sandfelder dazu die bunte Kleidung der Urvölker, Einsamkeit und Abgeschiedenheit und als konträr die quirlige afrikanische Kultur.GraffitiIch möchte die abgeschiedenen Gebirgspässe nutzen und dort festhalten, wie sich an dessen Kanten die Strahlen der aufgehenden Sonne brechen. Ich bin voller Erwartung auf Schiffswracks der Skelleton Coast dessen rostige braune Oberfläche mit dem blau des Ozeans zu konkurrieren scheint. image-2016-06-07(9)Ich möchte dabei sein, wenn träge Raubkatzen in der Etosha Pfanne auf der Jagd zu pfeilschnellen tödlichen Waffen werden.Salt, South African Large Teleskop, Südafrika, South Africa, Astronomie, Milky Way Milchstraße SterneIch erhoffe mir Aufnahmen von Millionen glitzernder Sterne in tiefdunkler Nacht in der Abgeschiedenheit der Namib-Wüste. Ich träume davon, in Swakopmund die rot glühende Sonne festzuhalten, während sie die Horizontlinie des Ozeans küsst. Sossusvlei, Düne, SandIch möchte die versteinerten Bäume in Sossusvlei vor einer sich immer verändernden Dünenlandschaft festhalten. Den alltäglichen Morgennebel möchte ich als stilistisches Element genauso einsetzen, wie das Flimmern der Hitze auf den endlosen und staubigen Straßen.image-2015-09-02(60)Ich will riesige Kumuluswolken so in Szene setzen, dass man die Spannung die sich in der Landschaft aufgebaut hat, auch beim Betrachten der Bilder spürt. Ich möchte das warme Licht der untergehenden Sonne nutzen, um das ganze Spektrum an Rottönen des Fish River Canyons zum Leuchten zu bringen.Baobab, Baum, NamibiaUnd ich möchte selbst zum Motiv werden neben den riesigen hohen Baobab-Bäumen.
image-2016-06-07(8)Wovon träumst Du, wenn Du an Namibia denkst? Ich freue mich über Deinen Kommentar.