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Alleinreisende Frau – Alles Wichtige zu deiner Sicherheit hier!

Sind wir mal ehrlich: Als Frau ist man anderen Gefahren ausgesetzt als ein Mann, gerade wenn man sich nicht in der angestammten Umgebung bewegt. Ob man das nun gerne hört oder nicht. Deshalb gilt es gerade als Alleinreisende ein paar wesentliche Dinge zu beachten. Von der Auswahl des Reiselandes, der Unterkunftsart bis hin zu persönlichen Kontakten – verrate ich dir hier alles, was mich sicher um die Welt gebracht hat.

Diaz LeniAuf meinen allerersten Solo-Reisen war ich auch blauäugig, naiv und leichtsinnig in punkto Sicherheit. Mehr als einmal hätte das übel enden können und nur einem Haufen Schutzengeln habe ich es wohl zu verdanken, dass ich immer unbeschadet blieb. Darauf bin ich ganz sicher nicht stolz und ärgere mich selbst heute noch über so viel Gedankenlosigkeit.

Inzwischen bin ich viel herum gekommen. In der Gruppe, mit Partner aber auch alleine. Ich habe viel gelernt über Sicherheit auf Reisen und wie wichtig diese ist. Sei es in finanziellen Dingen, in puncto Gesundheitsvorsorge oder wenn es um Leib und Leben geht. Dieses Wissen und meine Erfahrungen teile ich gerne, speziell mit Frauen die planen alleine zu reisen und unterwegs zu sein.

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Die richtige Wahl des Reiseziels

Eine sichere und unbeschwerte Reise fängt für mich schon mit der Wahl des Urlaubslandes an. Es gibt immer noch Länder in denen Frauen nichts wert sind, wo ihre Rechte mit Füßen getreten werden und Missbrauch an der Tagesordnung ist. Wenn ich mich also frei bewegen möchte, ist so ein Land wahrscheinlich keine gute Wahl für einen Solo-Trip. Hier würde ich, wenn überhaupt die Sicherheit einer Gruppe oder des Partners vorziehen.

Allerdings sollte man dabei auch ganz genau prüfen wo Gewalt gegen Frauen stattfindet – ist es häusliche Gewalt oder findet sie auf der Straße statt? Oder auch, inwieweit Einschränkungen für Frauen gelten. Entsprechend den Rechercheergebnissen würde ich mich dann in diesem Land frei bewegen und gegebenfalls nur in touristischen Hochburgen bleiben. Wußtest du zum Beispiel, dass es auch Länder gibt, in denen Frauen nicht Autofahren dürfen? Wenn du ein Road Trip – Fan bist, dann ist dieses Land vielleicht nicht das richtige für dich. Oder du musst dir einen zuverlässigen Fahrer organisieren. Dinge also, über die man sich unbedingt vor Reiseantritt Gedanken machen muss.

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Selbstbewusstes Auftreten

Wie oft beobachte ich Frauen, deren Körperhaltung schon von Angst, Eingeschüchtertheit und Unsicherheit spricht. Hier ist die Aussage ganz klar: „Ich kann dir nichts entgegensetzen, du wirst leichtes Spiel bei mir haben“ und das macht sie bei potentiellen Tätern zu leichten Opfern. Wer stolz und stark auftritt, an den wagt man sich nicht so einfach heran. Deshalb ist schon ein selbstbewusstes Auftreten ein wichtiger Punkt.

In meiner Anfangszeit in Südafrika (ich habe dort gelebt) habe ich diese Haltung selbst an mir beobachtet und mit einem Selbstverteidigungskurs darauf reagiert. Es war beachtlich was sich allein durch mein neues, selbstbewusstes Auftreten verändert hat. Deshalb möchte ich es anderen Frauen unbedingt ans Herz legen stark aufzutreten und gegebenenfalls vorher an ihrer Körpersprache zu arbeiten.

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Kontrolle behalten

Wer die Kontrolle über sich verliert, wie zum Beispiel durch Drogen oder Alkohol macht sich ebenso zu einem leichten Opfer. Wer in Bars oder Diskotheken völlig betrunken und unzurechnungsfähig rumhängt, ist ein leichtes Ziel für Täter, da mit keinerlei Gegenwehr zu rechnen ist. Deshalb sage ich ganz klar, dass man wenn man allein unterwegs ist, nie die Kontrolle über sich verlieren sollte. Sich mit Alkohol abschießen kann man, wenn man vertraute Personen dabei hat, die zur Not die Verantwortung übernehmen, wenn man es selbst nicht mehr kann.

Ich achte außerdem drauf, dass mir niemand Drogen ins Glas tut und habe Wertsachen immer am Körper. Deswegen habe ich aber nicht weniger Spaß. Im Gegenteil. Ich habe so sichergestellt, dass ich die nächsten Tage auch sorgenfrei und unbeschadet meinen Urlaub genießen kann.

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Pfefferspray & Co.

Ich bin kein Fan von Waffen und Co. Auch an Pfefferspray in der Tasche scheiden sich die Geister, da es oft auch gegen die Frau selbst eingesetzt wird. Ich hatte auf Reisen bisher noch keines dabei. In manchen Ländern ist es sogar verboten. Außerdem kann es schwierig werden, dieses im Flieger zu transportieren, da es im Handgepäck nicht erlaubt ist und es selbst im Koffer Probleme geben kann.

Hier möchte ich nicht in die ein oder andere Richtung einen Ratschlag geben. Wenn es das Sicherheitsgefühl stärkt und du dich damit wohl fühlt, dann ist es sicherlich völlig ok. Klär nur vorab in welchen Ländern es verboten ist, wie die Airline es transportiert und wo du es ggf. im Ausland kaufen kannst.

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Selbstverteidigungskurs

Mindestens einen Kurs zur Selbstverteidung sollte jede Frau mal belegt haben. Einfach weil sie wirklich nützlich sind und sei es, dass man sich über seine eigene Stärke bewußt wird. Es gibt viel Sicherheit, wenn man mit ein paar Handgriffen einen Täter abwehren kann.

Aber mir ist auch völlig klar das man, wenn man nicht im ständigen Training ist, das Gelernte wahrscheinlich nicht mehr reflexartig anwenden kann. Ich halte Selbstverteidigungskurse als Reisevorbereitung also in der Hauptsache für sinnvollm um das eigene Auftreten und die Selbstsicherheit zu stärken. Und dafür sind sie wirklich gut.

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Zwischen Flexibiliät und Planung

Ich liebe es selbstbestimmt und frei unterwegs zu sein. Trotzdem ist mir Sicherheit wichtig und ich versuche auch dem gerecht zu werden. So vermeide ich es zum Beispiel nachts irgendwo anzukommen. Lässt sich eine nächtliche Anreise nicht vermeiden, dann habe ich eine Unterkunft vor gebucht. Oft kann man nicht einschätzen wie sicher es auf dem Weg von der Haltestelle bis zum Quartier ist. Um dort auch wohlbehalten anzukommen nehme deren Shuttle in Anspruch oder ich rufe mir ein Taxi.

Das kostet gegebenenfalls etwas mehr, gibt mir aber die nötige Sicherheit. Das plane ich einfach schon bei der Unterkunftssuche mit ein. Buchungswebsiten machen es einem leicht nach Shuttle vom Flughafen und Entfernung zum Ankunftsort zu suchen. Macht man sich diese Tools zu nutze, kann man so die Kosten für den Transport minimieren. Gegebenenfalls reist man bei Tageslicht weiter zur Wunschunterkunft.

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Orientierung

Wisse wohin dein Weg dich führt und vor allem wie du wieder zurück findest. Ich lasse mich auch gerne treiben, tauche ein in eine neue Stadt und laufe ziellos herum. ABER ich weiß dann auch, welche Stadtvirtel ich besser zu meiden habe. Wo man sich nachts nicht bewegt und vor allem wie ich wieder nach Hause finde.

Ich hab die Adresse der Unterkunft dabei und speichere mir diese vorab im Navi ab. Daheim im Wlan funktioniert das besser als im Reiseland selbst.

Außerdem drucke ich mir eine Umgebungskarte aus. Diese kann man dann Bus- und Taxifahrern oder Locals zeigen und irgendwer hilft einem dann meistens, den Weg zur Unterkunft zu finden.

Gerade wenn ich die Sprache nicht beherrsche, dann kann ich auf der Karte zeigen, wohin ich will. Besonders dann, wenn das Smartphone mit Navi längsst keinen Akku mehr hat nach einem langen Tag.

Auch hilft es, wenn du vorab die Verbindungen checkst und die Rufnummer das Taxiunternehmen hast. Sei flüssig um dieses dann auch zahlen zu können.

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Unterkunft

Wer aufs Geld schauen muss, der entscheidet sich oft gegen Hotels. Hostels, Airbnb und Couchsurfing machen es einem heutzutage leicht, günstig zu reisen. Aber auch hier gibt es Gefahren, die man kennen sollte und für sich minimieren kann. Daher hier mein Rat:

Airbinb/ Couchsurfing – Such dir eine Frau als Host oder eine Gastfamilie. Schau dir deine Gastgeber vorab gut an. Vertraue auf verzifizierte Hosts. Tritt vorab in Kontakt via Mail oder Skype. Lies die Kommentare anderer Reisender und wäg dann ab ob du die Unterkunft bzw den Gastgeber wählst.

Hostel – Wenn du dich nachts im Zimmer mit freumden Menschen nicht wohl fühlst, dann buch ein Einzelzimmer. Hast du Bedenken mit Männern im Schlafsaal, dann ist ein reines Frauenzimmer die richtige Wahl für dich.

Wer ganz ängstlich ist, der sollte sich vielleicht spezielle Frauenhäuser oder Reiseanbieter suchen, die sich darauf spezialisiert haben. Hier gibt es eine Fülle an Angeboten.

Oder wie wäre es im Wohnmobil unterwegs zu sein? Auch hier gibt es taffe Frauen die so die Welt für sich entdecken.

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Taxifahrten

Viele Frauen wissen gar nicht, dass auch Taxis ein Risiko sind. Noch immer gibt es viele Länder wo diese nicht stattlich registriert und kontrolliert sind. Auch das sollte man sich bewusst machen und ggf. vorher in Erfahrung bringen. In Rio de Janeiro zum Beispiel wird jedem Reisenden ans Herz gelegt, nur stattlich zugelassene Taxis zu nehmen. Für Frauen gelten diese „Regeln“ doppelt!

Auch kann man direkt beim Taxiunternehmen nach einer Frau als Fahrer fragen, wenn man sich mit einem Mann unwohl fühlt. In jedem Fall sollte man immer auf sein Bauchgefühl hören, wenn man in ein Taxi steigt. Ist einem der Fahrer suspekt, dann lieber abwinken und das Nächste nehmen. Stell sicher, dass du immer genügend Geld dabei hast. Sollte der Fall eintreten, dass nachts mal keine Busse mehr fahren, dann muss das Geld noch fürs Taxi reichen.

Achtung wenn du bisher auf der Beifahrerseite eingestiegen bist. Auch das wird in manchen Ländern als „Aufforderung“ verstanden. Setzt dich lieber nach hinten.

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Angemessene Kleidung im Urlaub

Ja, wir sind Frauen und stolz darauf schön, sexy und kurvenreich zu sein. In Ländern wie Brasilien darf man das sicherlich auch gerne und reichlich zeigen. Ganz anders sieht es in muslimischen Ländern aus. Und auch in den meisten Gotteshäusern dieser Welt ist angemessene Kleidung ein Muß. Kein tiefer Ausschnitt, keine freien Schultern, keine kurzen Röcke und manchmal sind sogar ein Tuch oder Mantel vorgeschrieben.

Mir ist klar, dass viele Frauen sich dagegen streuben, weil es für sie nicht mehr ins heutige Weltbild paßt. Trotzdem: Wem das missfällt, der sollte sich von vorn herein ein Reiseland aussuchen in dem es lockerer gesehen wird. Anstatt zu provozieren und in diesen Ländern Gefahr zu laufen mit Strafen oder gar Gefängnis bedacht zu werden.

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Schmuck und teure Kleidung

Natürlich sieht man als Frau gerne adrett aus und schmückt sich auch gerne mal. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn man sich in sicherem Terrain wie etwa der Hotelanlage bewegt. Wer aber backpack die Welt erkundet, der sollte ich gut überlegen, wieviel er aufträgt. Jeder Wert den man mit sich herum trägt macht einem zum potentiellen Ziel für Diebe.

„Wer nichts hat, dem kann auch nichts genommen werden.“ so halte ich es. Einfache Kleidung, kein Bling Bling und erst Recht kein teurer Schmuck. Überdenk einfach vorab, wo und wie du dich bewegst und ob auf der Strecke Gefahren lauern. Vielleicht ist weniger Schmuck dann einfach mehr Sicherheit?

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Handtasche

In Deutschland oder auch in Europa sind wir es gewohnt unsere Handtasche über die Stuhllehne zu hängen oder auch offen mit uns herum zutragen. Das mache ich auf Reisen nicht. Meine Tasche hat immer Körperkontakt zu mir und ich sichere sogar den Reißverschluss ab. Bin ich in einer Bar, dann ist die Tasche zwischen meinen Beinen. Laufe ich herum ist sie geschlossen und und der Reißverschluss gesichert durch einen Karabinerhaken. Das macht es selbst gewieften Handtaschendieben schwer sich zu bedienen.

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Handy

Je nach Reiseland empfiehlt sich auch auch im Umgang mit dem Handy etwas mehr Umsicht. Handys sind wertvoll – gerade in armen Ländern können sie das Überleben einer ganzen Familie für lange Zeit sichern. Deshalb hält man sich besser bedeckt und zeigt seinen Wohlstand nicht. Ich laufe also nicht mit Smartphone in der Hand durch die Gegend. Muss ich etwas nachlesen, dann im Schutze der Handtasche. Will ich telefonieren, dann suche ich mir vermeidlich sichere Orte dazu. Manchmal verzichte ich auch ganz aufs teure Smartphone und bin mit einem Billighandy unterwegs. Daran hat Niemand ein Interesse und ich laufe nicht Gefahr Opfer eines Überfalls zu werden.

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Frau im Nachtleben

Für viele gehört auch nächtliches Ausgehen zum Urlaub dazu. Grundsätzlich zu sagen, dass man das in manchen Ländern gar nicht tun sollte halte ich für Quatsch. Natürlich passiert nachts mehr, es gibt dunkle Ecken und komsiche Gestalten auf der Straße. Das gibt es in Frankfurt genauso wie in Sao Paulo, Kapstadt oder New York, vielleicht sogar in der direkten Nachbarschaft. Wichtig ist einzig das ihr wißt, wie ihr euch richtig und vor allem sicher ins Nachtleben stürzt. Informiert euch einfach, welche Locations gut geeignet sind und wie ihr unbeschadet dahin und zurück kommt.

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Neue Kontakte

Als Alleinreisende kommt man auch viel mit Menschen in Kontakt. Das liebe ich besonders. Natürlich birgt das auch Gefahren, wenn man allzu leicht vertraut. So gern ich die Menschen gewonnen habe, ich treffe mich die ersten Male auf neutralem Boden mit ihnen und teste ein wenig aus, wie vertrauenswürdig sie sind und was mein Bauchgefühl dazu sagt. Erst dann lasse ich mich zu ihnen nach Hause einladen.

Noch spezieller ist es, wenn der neue Kontakt ein Mann ist. Mädels seid hier wirklich doppelt vorsichtig und geht nicht zu leichtfertig irgendwo mit hin. Liebesgesäusel hin oder her. Wie viele Frauen wurden schon Opfer ihrer Leichtgläubigkeit und haben es bitter bereut. Teste ihn, googel ihn und komm mit seinem Umfeld in Kontakt bevor du dich auf irgendwas einlasst, was du später bereuen könntest. Öffentliche Plätze, Bars & Cafés bieten eine Sicherheit die seine Wohnung nicht hat. Erst wenn du dir absolut sicher bist, dass er es ernst meint und du dir auch mehr vorstellen kannst, dann lass dich drauf ein.

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Liebe, Sex und Leidenschaft

Verliebt sein im Urlaub und viel körperliche Nähe sind toll. Spontaner Sex für viele sicherlich auch. Ungeschützter Sex aber ganz sicher nicht. Auch wenn du dazu gedrängt wirst, lass es! Kennst du die HIV-Rate im Reiseland? Weißt du mit wie viel verschiedenen Partnern das Ziel deiner Begierde schon im Bett war? Welche Krankheiten sie vielleicht haben? Kennst du dich aus, was noch so alles übertragen werden kann? Willst du deinem Kind irgendwann mal erklären, dass du den Namen des Vaters nicht kennst, weil es flüchtig war? Gefühle und Lust sind das Eine. Verantwortung dir und deinem Körper gegenüber das Andere. Also Kopf an und Kondome in die Tasche – dann ist auch gegen Sex auf Reisen nichts zu sagen.

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Notfall

Ist doch etwas passiert – du wurdest überfallen, ausgeraubt oder mißbraucht – dann kenne die Anlaufstellen. Sei es die Rufnummer der Polizei, das nächste Krankenhaus oder die deutsche Botschaft die dir helfen kann. Speicher einen Notfall Kontakt in deinem Handy ab. Weltweit gilt der Standard ICE. Er bedeutet „In case of emergency„. Die entsprechenden Nummern auf dem Handy als „ICE“ gespeichert, erleichtert im Notfall die Verständigung von Angehörigen und die Identifikation von Verunfallten.
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Fazit

Mir ist natürlich völlig klar, dass man nie ausschließen kann, das etwas passiert. Aber ich sage ganz klar, dass wir mit Bedacht und richtigem Handeln das Risiko minimieren können.

Daher ist für mich die wichtigste Regel, sich stets besonnen zu verhalten. Sich den Punkt „Sicherheit“ auch unterwegs immer wieder vor Augen zu führen und danach zu handeln.

Sei es das Pfefferspray in der Tasche oder das Selbstbewusste auftreten. Auch sollte man wissen, welche Plätze man, zu meiden hat oder wo man im Notfall schnell Hilfe bekommt.

Entgegen aller Angstmache oder jeglicher Konventionen sollten wir Frauen uns durch nichts davon abbringen lassen die Welt für uns zu entdecken. Wir sollten nur sicher stellen, dass auch gefahrlos zu tun.

In diesem Sinne: #get up & stay safe!

#infoWer mehr über Sicherheit auf Reisen erfahren möchte, der klicke sich am Besten durch meine gesammelten Infos. Vom Umgang mit Geld und Papieren bis hin zur Sicherung deiner Urlaubsfotos findest du im Reiter #Mehrwert oder im LINK alles, was dir weiterhilft!

 

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7 essentielle Wege Reisedokumente richtig zu schützen

Reisedokumente sind unsere wichtigsten Unterlagen und gerade unterwegs sind wir absolut auf sie angewiesen. Mit ihrem Verlust droht uns erheblicher Ärger, Aufwand und Kosten. Doch mit ein paar Tricks die ich dir gerne verrate, minimierst du das Risiko und bewahrst dich vor unnützen Kosten.

Ständiger Begleiter

Dokumente die uns auf Reisen begleiten, sind neben dem Reisepass, Hotelbuchungen, Mietwagenvoucher, Flugtickets auch Impfausweise und Krankenversicherungsbescheinigungen. All diese Papiere gilt es sicher aufzubewahren & sie in Kopie zur Verfügung zu haben, falls der Verlustfall eintritt.

Ein Muss

Vielen ist gar nicht bewußt, dass nicht nur der Pass ein Reisedokument ist, was man bei sich führen sollte. Zur Einreise in manche Länder muss der Nachweis über Impfungen oder eine Krankenversicherung erbracht werden. Genauso fordern Mietwagenfirmen einen ausgedruckten Voucher und geben sich nicht mit dem PDF auf dem Handy zufrieden.Papiere sicher schützen

Im Verlustfall deiner Dokumente bist du also gezwungen Kopien vorzulegen, die du dir vielleicht auch auf umständlichen Wegen zukommen lassen mußt. Teure Telefonate mit Daheim, besuche in Copyshops oder gar auf der nächsten Botschaft können die Folge sein.

Deshalb hier meine Tipps für dich, die dir helfen sollen deine Papiere sicher aufzubewahren und schnell ersetzen zu könnenn, wenn sie doch abhanden gekommen sind.

Papiere ausdrucken

Papiere sollten grundsätzlich ausgedruckt mitgeführt werden, da sie schlichtweg oft digital nicht akzeptiert werden oder der Handy-Akku mal wieder alle ist und man keinen Zugriff auf Flugtickets oder ähnliches hat. Von Pass, Führerschein und Impfausweis sollten Kopien erstellt und mitgenommen werden.

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Digitale Kopien

Stelle sicher, dass du digitale Kopien aller wichtigen Dokumente hast. Speicher diese in einer Cloud, auf deinem Handy oder USB-Stick. Optional kannst du sie dir auch per E-Mail schicken. Gehen die Originale verloren oder werden gestolen helfen sie dir auf Polizei und Behörden den Nachweis über deine Identität leichter erbringen zu können.

Dokumente im Handgepäck mitführen

Deine Papiere solltest du grundsätzlich immer bei dir führen, damit minimierst du das Risiko eines Abhandenkommens. Im Handgepäck sind sie daher sicherer als im Koffer, der vielleicht sein Ziel nicht erreicht. Wer ganz sicher gehen möchte führt Kopien in Handgepäck und Koffer mit sich. Und außerdem kann es sein, dass du sie brauchst um etwa im Einreise-Antrag die erste Adresse oder deine Passnummer einzutragen.

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Dokumente getrennt aufbewahren

Sinnvoll ist es Originale und Zweitschriften getrennt voneinander aufzubewahren. Wer Beispielsweise einen Brustbeutel bei sich führt, sollte da den Pass aufbewahren und die Kopien im Rucksack/ der Handtasche.

Originaldokumente gehören nicht ins Gepäckfach

Gerne wird im Zug oder im Flugzeug der Rucksack im Gepäckfach abgelegt, aber da sind deine Dokumente nicht sicher. Behalte die Originale immer in deiner Sichtweite oder am Körper.

Fliegen

Nutze den Hotelsafe zur Aufbewahrung

Bist du am Pool unterwegs oder auf Grund anderer Gegebenheiten gezwungen deinen Pass & andere wichtige Dokumente zurück zu lassen, dann stell sicher, dass niemand Zugriff auf sie hat. Schließ sie im Safe ein oder versteck sie sicher.

Notiere dir Notfallnummern

Notieren dir sich im Vorfeld die Adresse der Botschaft am Reiseziel sowie die Kontaktdaten der Behörden daheim. Auch die Telefonnumer der örtlichen Polizei zu kennen ist sinnvoll. An manchen Orten gibt es spezielle Polizeistationen für Touristen. In deinem eigenen Interesse, etwa weil du den Nachweis bei Versicherungen und Behörden erbringen mußt, solltest du jeden Diebstahl oder Übergriff melden.

FAZIT:

Wer gut vorbereitet in die Ferien fliegt, den Haut auch der Verlust von Dokumenten nicht völlig aus der Bahn und es ruiniert auch nicht gleich den ganzen Urlaub. Also Vorsorgen und entspannt reisen ist das A&O.

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Panama, das ehrwürdige Viertel Casco Viejo & unser Pech mit dem Wetter

Bildschirmfoto 2015-07-27 um 11.40.12Auf der Heimreise von Honduras hatten wir einen kurzen 20-Stunden-Stop-Over in Panama. Nicht viel Zeit, eine Stadt zu entdecken. Deshalb hatte ich mich, als nächtliches Domizil, für das ehrwürdige Viertel Casco Viejo (spanisch für altes Viertel), auch bekannt als Casco Antiguo oder San Felipe, entschieden. Die Aussicht auf koloniale Architektur erschien mir doch am Reizvollsten.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 11.35.06Panama Stadt wurde im Jahr 1519 vom spanischen Gouverneur Pedro Arias de Ávila gegründet und entwickelte sich schnell zu einer prunktvollen, reichen Stadt und wichtigem Regierungszentrum.

Bildschirmfoto 2015-07-27 um 11.33.20Im Jahr 1671 wurde die Stadt vom walisischen Piraten Henry Morgen geplündert und komplett zerstört. Es blieben nur mehr Steinruinen von Panamá Viejo übrig. 1673 begann man mit der Wiederbesiedlung der Stadt und gründete „Casco Viejo“ (alter Schutzwall) mit prächtiger Architektur. Doch mit der Zeit breitete sich die Stadt immer weiter aus und die Gegend verkam zum städtischen Ghetto. Bildschirmfoto 2015-07-27 um 11.32.56Heute ist Casco Viejo halb verfallen und halb modernisiert. 2003 wurde der Stadtteil zum Kulturerbe der UNESCO ernannt. Die Restaurationen sind immer noch in vollem Gange und es ist wunderbar zu sehen, wie das alte Virtel seinen Glanz zurück erhält. Man bekommt einen Eindruck davon, wie es hier zu alten Zeiten ausgesehen haben muss und welcher Wohlstand hier herrschte.
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Das Viertel beherbergt heute luxuriöse Hotels, Mode und Kunstgalerien, aufwendig restaurierte Kirchen, malerische Plätzchen, hinreißende Cafés und einladende Restaurants. Es ist nur wenige Minuten Fahrtzeit, vom modernen Innenstadt entfernt und bietet gleichzeitig den besten Blick auf ihre Skyline.Wir hatten genau 1 Nacht und einen Vormittag Zeit, die Stadt zu erkunden. Den Abend haben wir bummelnd in den romantischen Gassen verbracht. Wir sind am Regierungspalast vorbei geschländert und haben uns das Abendessen auf einem der pittoresken Plätze schmecken lassen.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 11.57.06Das Highlight der Nacht war dann definitiv der Blick von unserer Dachterasse! Auf der einen Seite, die altehrwürdige Altstadt mit ihren Plätzen und Kirchen…
Bildschirmfoto 2015-07-27 um 12.04.26und auf der anderen Seite die Moderne, alles überstrahlende Skyline des neuen Panama.Bildschirmfoto 2015-07-27 um 11.55.29Der nächste Morgen fiel dann leider jäh ins Wasser, weil das Wetter dermaßen schlecht war, dass an bummeln & fotografieren leider gar nicht zu denken war. Eine kleine Runde sind wir noch im Schutz der Dächer umher gehuscht, haben es aber dann vorgezogen, die örtliche Gastronomie zu testen. Leckerer regionaler Café, dazu Müsli mit frischem Obst aus Panama, begleitet von regionaler Musik, netten Gesprächen mit den Barkeepern und so ging unser Morgen wie im Flug rum, bis wir uns wieder auf den Weg zum Airport machen mussten.  Aber ich werde wiederkommen und die Sonnenseite von Panama und Casco Viejo für mich entdecken!
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