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Fotoparadiese – Reise mit mir zu besonderen Orten

Meine Fotoparadiese und Geschichten sollen dich zum Reisen inspirieren! Auf die Idee dazu gebracht hat mich Michael von Erkunde-die-welt.de. Mit seiner Fotoparade zum Thema „Was waren deine schönsten Bilder?“ macht er regelmäßig Lust zu schauen, was das letzte halbe Jahr so erlebnisreich gemacht hat. Michael hat wie immer ein paar Themen vorgegeben, zu denen es galt Fotos und Geschichten zu finden. Folgende Kategorien sind diesmal gefragt: ungewöhnlich / entspannt / fern / beleuchtet / alt / schönstes Foto. Weil aber diese Rubriken nicht alles abdecken, adde ich wie immer noch ein paar Schnappschüsse, die mir am Herzen liegen und dir Lust machen sollen, auch an diese wunderbaren Orte zu reisen! Also dann mal los:

Ungewöhnlich schön

Kaum waren im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen zu erblicken, zog es mich ans Meer. Und weil das Gute so nahe liegt, bin ich nach Den Haag an die holländische See gefahren. Im Stadtteil „Scheveningen“ findet man das Museum Beelden aan Zee mit ganz einzigartigen Skulpturen. Das „Frauengesicht“ von Igor Mitoraj, ist direkt in die Dünem am Meer eingebettet und ein echter Hingucker. Mehr Fotos und Impressionen findest du auf meiner Flickr-Seite.

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Entspannter Seelenort

Das Millinger Theetuin ist ein kleines Teehaus mit tropischem Garten, eine einzigartige Oase und einer meiner Seelenorte. Als Garten für Erholungssuchende angelegt, ist diese kleine Oase ein wahres Paradies und der wohl entspannteste Ort, den ich bisher in den Niederlanden gefunden habe. Eingebettet in die fast schon unscheinbare Landschaft des Naturschutzgebiet Millingerwaards, erwartet hier wohl niemand eine so außergewöhnliche Anlage. Erschaffen von einem Pärchen das gerne reiste, besticht diese Ort durch eine Sammlung von „Urlaubsmitbringseln“. Seien es die Pflanzen aus exotischen Gebieten, die Fliesen aus Marocko oder die Tees aus aller Welt. Wer hier nicht Ruhe, Entspannung und Ausgeglichenheit finden, dem ist wohl wirklich nicht mehr zu helfen. *zwinker* Probiers doch einfach mal aus! Mehr Fotos, die dir einen Eindruck dieser besonderen Location geben sollten, findest du auf meiner Flickr-Seite.

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Fern-betrachtet

Aus der Ferne betrachtet habe ich diesen März mein geliebtes Kapstadt. Für eine Woche bin ich nach Südafrika geflogen, habe meine alte Heimat besucht und all meine lieben Freunde dort. Für Sightseeing blieb eigentlich schon fast keine Zeit, weil ich im Schnitt drei Wiedersehensverabredungen am Tag hatte. Ein kleiner Ausflug in die Luft musste dann aber doch drin sein. Mit der Maschine eines Bekannten ging es über Blouberg, Robben Island bis über den Strand von Nordhook und zurück über Chapmans Peak Drive, Camps Bay und Sea Point. Ein Wahnsinnserlebnis! Sollte euer Weg mal nach Kapstadt führen, dann bucht euch in jedem Fall auch einen Rundflug, denn es lohnt sich so sehr. Neugierig geworden? Ganz viele Fotos und Videos findest du im LINK.

Kapstadt-Luftaufnahme

Beleuchtet, verkannt, benutzt

Diesen Schnappschuss habe ich auch aus Kapstadt mitgebracht. Er zeigt eine Skulptur, überdimensional großer Ray Ban Sonnengläser, die zu Ehren Nelson Mandelas an der Sea Point Promenade aufgestellt wurde. Was diesen herausragenden Menschen mit einer amerikanischen Sonnenbrillenmarke verbindet, ist und bleibt mir ein Rätsel. Aber Kunst muss man ja auch nicht verstehen. Und weil sie auch so richtig niemand als solches sieht, wird sie gerne als Kletterplatz und Fotomotiv genutzt. Das geht natürlich am Besten zum Sonnenuntergang, wenn das Licht in Kapstadt so richtig magisch wird und selbst diesem blechernden Ungetüm noch einen gewissen Charme abgewinnt. Wenn du noch mehr von Kapstadt und meinem City-Trip sehen möchstes, dann schau im Flickr-Album nach.

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Alt, Altertum, altertümlich

Meine Schlösserreise durch Sachsen führte mich auch zur Burg Mildenstein. Durch die fast 1000-jährige Geschichte gibt es hier richtig viel zu entdecken. Ich konnte Rittersäle, Schatzgewölbe, Dachstühle und Folterkammern erkunden und das sogar unter Führung dieser wunderbaren Dame, die extra für uns ins Mittelalterkostüm geschlüpft ist. Und weil sie darin so wunderbar authentisch aussieht, ist sie mein Foto unter dem Motto „alt“. Falls du es mir gleich tuen möchtest und in diese Epoche der Zeit abtauchen möchtest, im LINK findest du noch mehr Impressionen.

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Liebstes Foto

Ach, ich kann mich ja nie entscheiden, welches das schönste Foto ist. Aber diesen Schnappschuss von Scheveningen mag ich unheimlich gerne. Ich liebe diese alten Ferngläser und spiele gerne mit ihnen auf Fotos. Im Hintergrund dieses Bildes sieht man das alte Kurhaus des Seebades. Ein mondänes Gebäude, was einem schon enigermaßen Staunen abgewinnt, besonders wenn es so schön ausgeleuchtet ist, wie hier zum Sonnenuntergang. Viele weitere Motive gibts auch hier in meiner Bilder-Sammlung auf Flickr.

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Street Art

Die letzten Jahre entwickle ich einen immer größer werdenden Faible für Street Art. Damit sind nicht Schmierereien auf frisch renovierten Hauswänden gemeint, sondern Werke die häßliche, heruntergekommende Gebäude, Fassaden oder Brücken zieren und Geschichten erzählen. Bei diesem Bild von Gollum auf Malta fühlte ich mich erstmal nur von seinen Augen angezogen und es brauchte einen Moment bis ich die Aussage verstand. Gollum hat einen Euro in der Hand. Seinen Schatz, wie im Film. Bezieht man diese Szene auf das verlassene und heruntergekommene Hotelgebäude, ergibt sich folgende Sinnhaftigkeit für mich: Hier hat jemand schnell Geld verdienen wollen, aber ist mit der Immobilie auf lange Sicht nicht glücklich geworden. Jetzt ist der „Schatz“ nur mehr ein Schandfleck in der Landschaft, der einzig durch dieses Bild noch zum Hingucker wird. Meine noch recht übersichtliche Sammlung an Street Art Aufnahmen findest du im LINK.

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Sommerjung

Eines meiner genialsten Erlebnisse in diesem ersten Halbjahr 2017 war der Besuch eines Ferienlagers für Erwachsene. Ganz in der Nähe von Bremen haben ein paar ambitionierte Leute einen Abenteuerspielplatz geschaffen, der mich nicht nur in die Kindheit zurück katapultiert hat, sondern mir auch gezeigt hat, wie wertvoll es ist sich kindliches zu erhalten. Sich wieder frei zu machen von Konventionen, von Social Media, Technik und all unseren beschränkenden Gedanken. Ich hatte danach Bauchmuskelkater vom Gröhlen, blaue Flecken vom Wasserseifenrutschen & Bogenschießen, Stimme weg vom Anfeuern, sandige Füße vom Barfußlaufen, schwere Beine vom Auf & Abhüpfen auf der Tanzfläche, Sand in der Kleidung vom Nacktbaden um 4 Uhr in der Früh, rote Augen von zu wenig Schlaf, Ruß am Oberarm vom Feuermachen während des Surviveltrainings, sonnengelbe Farbe auf der Schulter von der Teamchallange, Mückenstich am Fuß vom Milchstraße bestaunen, Sonnenbrand vom Chillen am Strand, Blase an der Zehe vom Rennen bei der Schatzsuche, zerstörte Frisur nach exzessivem Headbangen, Lachfalten im Gesicht von schmutzigen Songtexten bei der Talentshow, das Gleichgewicht eingebüßt beim Kung Fu, ´nen Krampf im Po vom Klettern auf die Badeinsel, Zeitgefühl verloren vom Leben ohne Uhr, Angstschreie im Ohr von der Nachtwanderung und war herzgebrochen von wunderbaren Menschen beim Abschied. Das Wochenende im Ferienlager war schmerzhaft, aber eines der genialsten überhaupt! Ein Video gibts auf YouTube!

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Filmkulisse

Geliebt und gehasst wird Popeye Village eine Kulissenstadt auf Malta. Der Ort befindet sich etwa zwei Kilometer westlich der Stadt Mellieħa, im Nordwesten der Insel am Ufer der Anchor Bay. Er wurde für extra für den Film Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag erbaut und ist nun ein Freizeitpark, von dem viele nicht begeistert sind. Trotzdem ist er ein wunderbares Fotomotiv, so eingebettet in seine Kulisse aus Felsen und türkisblauem Meer. Ich war jedenfalls fasziniert, aber ich war ja auch nicht drin *lach*. Inspiration für Malta gewünscht? Dann folge dem LINK.

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Luftikus

Auch dieses Jahr hat es mich wieder an die Nordsee gelockt zum Drachenfest. Zur Abwechslung aber nach Büsum. Leider war das Wetter hundsmiserabel an diesem Wochenende im Juni und es blieb nur ein kurzer Slot, um mit Sonne zu fotografieren. 20 min Schönwetter reichten dann zumindest für ein paar Schnappschüsse der vielen fröhlichen Drachen. Wer Freude an diesen windigen Figuren hat, der sollte eines der vielen Drachenfeste im Sommer an den deutschen Küsten besuchen. Hier mal der LINK zu den Bildern aus dem letzten Jahr in Sankt Peter Ording bei perfektem Sommerwetter.

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Mondän

Der Speisesaal auf Schloss Moritzburg in Sachsen ist noch so ein Ort, der mich auf meinen Reisen unglaublich fasziniert hat. Dieser Raum ist riesig und lichtdurchflutet und selbst wenn man keine Tiertrophäen mag wie ich, dann zieht einen dieser Saal doch in seinen Bann. Überhaupt ist Schloss Moritzburg eine phantastische Fotokulisse – innen wie außen! Fotos zur Schlösserlandsachsen-Reise sind auch auf Flickr zu finden.

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Das Letzte…

… Bild ist aus Innsbruck in Österreich und zur Abwechslung bin ich auch mal selbst zu sehen. Schön oder gelungen ist das Foto nicht, aber was soll man machen, wenn man immer alleine unterwegs und der Fotograf ist? Na vielleicht schaffe ich es ja in der zweiten Jahreshälfte, dass ich mal das Motiv bin, dass es würdevoll in diese Sammlung schafft. *lach*

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Fotoparadiese

Ich hoffe dich hat meine kleine Bilderreise inspiriert rauszugehen und die schönen Seiten der Welt zu erleben. Wenn du Fragen zu einzelnen Locations hast, melde dich bei mir. Ich helfe immer gerne weiter. Wer seine Meinung direkt hier lassen möchte, darf sich gerne in den Kommentaren austoben und mir eine Botschaft hinterlassen. Ich freue mich drauf. Danke für deine Aufmerksamkeit!

Und nun:

#get up & rock!

 

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