Volunteering mit Löwen & das Millionen Dollar Business mit der Naivität von Freiwilligen

Freiwilligenarbeit mit Löwen und anderen Tieren in Afrika klingt so romantisch und wertvoll, aber den meisten Volunteers ist gar nicht klar, welchen Schaden sie damit anrichten und welches BigBusiness sie durch ihr vermeintliches Engagment unterstützen.

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Ein flauschiges Löwenbaby im Arm halten, mit der Flasche aufziehen und ein Foto für die Nachwelt auf Instagram posten. Dieses Bild haben viele Volunteers aus der ganzen Welt im Kopf. In ihrem Drang Gutes zu tun und das auch zu zeigen, blenden sie die Schattenseiten absolut aus. Deshalb möchte ich meine Geschichte mit dir teilen und ein Bewußtsein dafür schaffen, was wirklich mit den Löwen passiert.

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Freiwilligenarbeit mit Löwen in Afrika – meine Erfahrung

Ich bin in Simbabwe unterwegs. Wir besuchen den „Antelope Park“ als Teil unseres gebuchten Pakets. Über dieses Ausflugsziel weiß ich nichts weiter, als das es ein Stopover am Rand der Strecke ist. Als wir dort ankommen parkt der Truck neben Löwenzwingern und wir erfahren, dass alle Tiere hier gerettet wurden. Das sie im Park eine neue Heimat gefunden und liebevoll aufgezogen werden. „Liebevoll?“ „Heimat?“ seht ihr etwas Anderes als ich?

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Ich springe vom Truck und laufe das Gatter ab. Meine Hauskatzen haben in meiner Wohnung mehr Platz, als dieser Löwe hier im Zwinger. Das Gelände des Parks ist riesig, warum also, wird das Tier im Mini-Gatter gehalten und das in praller Sonne, ohne einen schattenspendenden Baum oder Unterstand? Mir fällt ein weiterer viel zu kleiner Löwenzwinger auf, hier sind zudem drei Tiere untergebracht. An ihren Trampelpfaden entlang des Zaunes und ihrem Verhalten kann auch der Leihe erahnen, dass die Löwen eine Verhaltensstörung aufweisen. Kommt nur mir das komisch vor, frage ich in die Runde?

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Löwe & Freiwilligenarbeit – die Gelddruckmaschinen

Eine Mitreisende weigert sich vehemend den Truck zu verlassen und klärt mich über Lion-Parks, wie diesen, auf. Die Tiere werden im Alter von 6 Tagen von ihren Müttern getrennt, um dann durch die Hände von zahlenden Volunteers mit Flasche aufgezogen zu werden. Den Jungen Mädchen wird gesagt, dass sie 6 Wochen alt wären! Nach nur wenigen Wochen sind die Löwenjungen so groß, dass sie mit wiederum zahlenden Touristen so genannte „Lion Walks“ machen müssen. Diese kosten so um die 90 Dollar. Werden sie auch für diese Spaziergänge zu groß und zu einer Gefahr für die Touristen, werden sie weiterverkauft. Und hier startet der nächste Alptraum.

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Trophäenjäger zahlen zwischen 50.000 und 150.000 Dollar für den Abschuss eines ausgewachsenen Löwen. Dazu werden die Tiere in Käfige gesteckt und aus sicherer Distanz vom „Jäger“ erschossen, der sich dann mit dem toten Tier in Heldenpose ablichten lässt. Es ist gelinde gesprochen eine Hinrichtung. Und nicht nur das, die Jäger sind so unerfahren, dass sie die Tiere nicht mit einem Schuss töten, sondern bis zu elf Mal auf das bereits verletzte Tier ballern, bis ein Schuss die Tiere erlöst. Mit echter Jagd hat dieses Canned Hunting (Gatterjagd) nichts zu tun.

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Das ist dann aber immer noch nicht das Ende der Geldmaschine „Löwe“. Eine weitere lukrative Einnahmequelle der Löwenzucht bietet der asiatische Markt, wo die Knochen der Löwen zur begehrten traditionellen Medizin verarbeitet werden. Die Kadaver werden also auch noch gewinnbringend ausgeschlachtet. Allein die Knochen und der Schädel bringen weitere 3.000 Dollar.

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„Der Tot ist ein riesen Geschäft, allerdings fängt dieses bei Löwen schon mit ihrer Geburt an.“

Dabei beschreiben Websitenbetreiber der Löwenparks ihre Angebote mit wohlklingenden Worten wie „Öko-Tourismus“, „Nachhaltigkeit“, „Erhalt von vom Aussterben bedrohter Arten“. Sie suggerieren dem Leser, dass er mit seinem Einsatz hier, tatsächlich etwas Gutes für die Tierwelt Afrikas tun könnte.

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Löwenbabys, Freiwilligenarbeit und die richtigen Fragen an die Betreiber

Ich bin geschockt von dem, was ich hier erfahre und will es nicht so recht glauben. Während eine Gruppe englischer Touristen gerade eine Führung bekommt, klinke ich mich in das Gespräch ein und stelle die richtigen Fragen mit dem Background den ich jetzt habe. Der Guide redet sich raus. Fotos sind übrigens ab dem Zeitpunkt nicht mehr erwünscht.

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Dafür berichtet er großmütig, die Babys seien verstoßen worden, man wollte sie retten und sie werden wieder ausgewildert. Ich hake erneut nach. Wieviele Tiere sind in den letzten 20ig Jahren wieder in die Freiheit entlassen worden, frage ich. Er druckst rum und gibt zu, dass noch kein einziger Löwe jemals wieder in die Wildnis zurück geführt wurde. Angeblich, weil sie so an die Menschen gewohnt waren und deshalb nicht ausgewildert werden konnten. Verständlich, wenn man sie mit der Flasche von Hand groß zieht, mit ihnen spazieren geht und sie wie ein Haustier behandelt.

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Löwenbabys in Massen verwaist?

Noch vor 100 Jahren gab es über 200.000 wild lebende Löwen in Afrika. Fachleute schätzen, dass es inzwischen nur noch 20.000 Tiere auf dem gesamten, riesigen, afrikanischem Kontinent gibt, was an sich schon eine dramatische Reduktion ist. Jetzt rechnet bitte noch mit ein, dass wir hier von über 30,2 Millionen km² von zum Teil unberührter Wildnis und Wüsten reden. Es sind immer nur seltene Einzelfälle, in denen Löwenmütter ihre Babys nicht annehmen und diese auch nicht von Mitgliedern des Rudels aufgezogen werden. Wie hoch schätzt ihr die Zahl der Löwenwaisen, die wiederum mutterseelenallein durch die Weiten Afrikas stolpern, zufällig gefunden und dann von emsigen Helfern auch noch zeitnah gerettet werden? Vermutlich eine absolute Ausnahme, so ein Tier rechtzeitig zu finden und in Obhut zu nehmen. Wie also kann es dann sein, dass in solchen Parks massig verwaiste Löwen mit der Hand aufgezogen werden müssen? Noch dazu nicht von Locals sondern zahlenden Touristinnen?

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Wenn man mal versucht hat, Löwen in freier Wildbahn zu finden und zu fotografieren, dann weiß man, dass dies gar nicht so einfach ist. Ich habe 10 Jahre lang überhaupt kein Löwenbaby gesehen und ich habe schon an die 70ig Safaris gemacht und war tagelang im Busch. Man kann sich also recht leicht ausmalen, dass ein verweister Nachwuchs nicht in den Stunden vor dem Verhungern/ Verdursten überhaupt gefunden wird. Würde man sie zudem dann nicht lokal in den einzelnen Ländern/Regionen aufziehen? Wie also kommt es zu der Masse an bedürftigen Löwenbabys die Freiwillige brauchen, die sie von Haund aufziehen und noch dazu in eher touristisch erschlossenen Gegenden?

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Ein Blick den ich nie vergessen werde

Ich stehe am Gitter, wo der Löwe seit nun mehr einer Stunde im Kreis läuft. Er stoppt vor mir und sieht mich direkt an. Sein Blick geht mir durch Mark und Bein. Als wolle er mir sagen: „Sieh genau hin, was sie hier mit mir machen.“ Im gleichen Moment schießen mir die Tränen in die Augen. Wie kann man ein so stolzes Tier nur so verachtungswürdig halten und sich dann noch als „Retter“ betiteln. Ich muss an meine Katerchen daheim denken, werde wütent, aufgebracht und will Antworten.

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Volunteers und der Preis der Freiwilligenarbeit

Hinter der zentralen Lodge finde ich einen Pool mit jungen Frauen, die herumplanschen, lesen und das schöne Wetter genießen. Ich spreche sie an, zeige mich interessiert an ihrem Engagment und erfahre so mehr über ihr Alter, ihre Herkunft und dem, was sie hier machen.

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Die Mädchen kommen aus Europa oder den Staaten, haben gerade die Schule oder das Studium beendet und „engagieren“ sich in Afrika für Löwen. Stolz erzählen sie, wie sie sich in Schichten, um so ein armes, kleines Löwenbaby kümmern. „Das klingt verlockend, so ein flauschiges Katzenbaby mit der Flasche aufzuziehen, es zu streicheln und zu knuddeln.“ gebe ich vor und frage im nächsten Atemzug nach, was das denn koste. Ich würde das ja auch zu gerne machen.

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Die Preisangaben gehen auseinander. Im Schnitt sprechen die Mädchen von 4.500 Dollar bis 6.000 Dollar für den Aufenthalt hier inkl. Flughafentransfer, eine basic Unterkunft und einfachstes Essen für zwei Wochen Volunteereinsatz. Gehen wir mal nur von zwei Mädchen aus, die für die Fürsorge eines Löwenbabys zuständig sind, dann sind das satte 120.000‬ Dollar in 6 Monaten (2x ca. 5.000 Dollar für 2 Wo). Ich sehe hier aber rund 15 Mädchen und nicht alle haben gerade frei und amüsieren sich im Pool.

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Rechnet man dann noch mal weiter, was der Junglöwe pro Lion Walk, für das Trophy Hunting (120.000 Dollar) und das Ausschlachten bringt, dann stehen wir hier vor einem Millionen Dollar Business. Allein in Südafrika geht man von 1.500 extra gezüchteten Tieren aus, was einem Gesamtwert von 375.000.000 Dollar entspricht, wenn man von „nur“ 250.000 Dollar je Tier ausgeht. Ich bin sprachlos.

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Keinen Cent fürs Morden der Löwen

Inzwischen kocht es in mir und ich will nur noch weg. Ich möchte nicht an einem Ort sein, der Profit aus diesen armen Geschöpfen schlägt und ich möchte, dass jeder junge Menschen sich bewußt wird, dass es hier nicht darum geht, etwas Gutes zu tun. Lion Parks wie dieser, sind für die Inhaber eine Gelddruckmaschine. Sie nutzen naive junge Menschen aus, betreiben skupellose Tierhaltung und geben die Löwen anschließend noch fürs kaltblütige Käfigabschlachten weiter. Was für ein krankes Business.

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Meine Bitte

Ich hoffe meine Geschichte war ein „Eye opener“ und das tragische Schicksal dieser Tiere kommt ins Bewußtsein aller Reisenden und Helfer. Bitte, bitte unterstützt solche Projekte nicht mit eurem Geld oder eurer Zeit. Nehmt nicht an Steichel- oder Spazierausflügen teil und verzwichtet zudem auf Selfies. Übernehmt Verantwortung zum Wohl der Tiere. Wenn wir ein Bewußtsein dafür schaffen und diese Projekte ächten, dann wird es sie in Zukunft nicht mehr geben.

Wenn du ein Engagment, als Freiwilliger im Bereich Tierschutz und Wildlife in Betracht ziehst, solltest du die Veranstalter und angebotenen Projekte immer genau prüfen, kritisch hinterfragen – und auf keinen Fall zu gutgläubig sein.

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Freiwilligenarbeit – So erkennst du sinnvolle und artgerechte Wildlife-Projekte:

  1. Engagiere dich nur in zertifizierten WildlifeProjekten! Sie tragen zum Artenschutz bei, indem sie den natürlichen Lebensraum der Tiere schützen und ihnen so ein Leben in freier Wildbahn ermöglichen, anstatt Löwen und andere Wildtiere in Gefangenschaft zu züchten. Zudem kannst du die Wildtiere in ihrem natürlichen Verhalten beobachten und eine Menge lernen.
  2. Wildtiere sind keine Haus- oder gar Streicheltiere. Der Kontakt mit Menschen ist nicht natürlich und in keinem Fall normal. Nur im Ausnahmefall sollten Wildtiere mit Menschen in Kontakt kommen. Also bei Krankheiten, Verletzungen oder den Folgen von Wilderei. Sei dir sicher, dass es bisher nicht ein Auswilderungsprogramm gibt, die in Gefangenschaft gezüchtete Löwen erfolgreich in die Wildnis entlassen haben. Schau dir zum Beispiel mal HARNAS an.
  3. Halte dich auch als Reisender von „Streichelzoo“-Projekten und Lions Walks fern. Ein Schnappschuss oder Spaziergang mit einem niedlichen Löwennachwuchs ist nicht gerechtfertigt! Die Tatsache, dass dieses Tier für dein Foto viel zu früh von seiner Mutter getrennt wird und in Gefangenschaft aufwachsen muss, sollte dir bewußt sein.
  4. Informiere dich sorgfältig über diese Thematik und schärfe dein Bewusstsein für sinnvolle Wildlifeprojekte. Vergiss nie, dass es bei einem Tierschutzprojekt nicht um Instagramaufnahmen, sondern rein um das Tierwohl geht.
  5. Bitte sieh dir dazu auch den vielbeachteten Film „Blood Lions“ an:

Durch meinen Blogbeitrag hier, ist der südafrikanische Filmemacher Gordon Greaves auf mich aufmerksam geworden. Er plant eine Doku über das Leid der Löwen im südlichen Afrika und hat mich gefragt, ob ich ihn unterstützen möchte. Dazu bin ich nach München gereist und habe ihn dort zum Interview getroffen. Vor der Kamera habe ich von meinen Erlebnissen in Simbabwe erzählt und ich hoffe, dass ich dait beitragen konnte, auf das Leid der Löwen aufmerksam zu machen. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und hoffen, dass die Regierungen diese Löwenhaltung, die Flaschenaufzucht und die Ausbeutung bald gesetzlich stoppen.

Hinweis zum Bildmaterial:

Die Fotos der Löwen sind aus meiner Sammlung von dieser und weiterer Reisen in Afrika. Nur die Bilder mit den Zäunen um die Tiere, sind tatsächlich aus dem Antelope Park, zu dem diese Geschichte gehört. Da ich aber aufzeigen möchte, was für wunderbare, schützenwerte Geschöpfe Löwen sind, habe ich auch meine anderen Fotos mit einfließen lassen. Entschuldigt, wenn die Bilder manchmal nicht kristallscharf sind. Da ich finde, dass ein Blick oft mehr als tausend Worte sagt, habe ich mich mich für die Bildaussage statt Schärfe entschieden und ich hoffe das richtig eingefangen und wiedergegeben zu haben.

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Ich würde mich von Herzen über ein Feedback im Kommentarfeld zu dem Artikel freuen. Einfach, weil es mir ein Anliegen war, darüber zu schreiben. Selbstverständlich bin ich immer auch für Fragen zu erreichen – via Formular, Social Media oder Skype. Dankeschön.

9 Kommentare
  1. Philipp says:

    Danke für den verfassten Beitrag. Ich war im März bei Kevin Richardson und kann dieses Projekt nur jedem empfehlen. Er vertritt genau unsere Meinung und setzt sich für den Erhalt und die Erweiterung des Lebensraumes ein. Außerdem tut er viel für die Einheimischen und versucht Lösungen zu finden.
    Ich versuche das Thema auch so oft wie möglich anzusprechen in diversen Zoos hier in Deutschland und die Leute drauf aufmerksam zu machen, meistens mit großen Interesse.
    Einen schönen Tag noch.

    Antworten
    • Marlene says:

      Hallo Philipp,

      kannst du mir bitte ein paar Informationen zu Kevin Richardson geben? Wo findet man ihn? Was macht er anders? Was hast du in dem Projekt gemacht? Ich freue mich über dein Feedback.

      Grüße Marlene

      Antworten
  2. Greg Wayne says:

    Vielen Dank für ein sehr interessantes Thema. Schließlich fand ich die Antworten auf alle meine Fragen. Ich werde diese Informationen gerne mit meinen Freunden teilen. Alles Gute!

    Antworten
  3. Lynn says:

    Ein sehr wichtiger Artikel! Vielen lieben Dank dafür. Ich glaube vielen ist es nicht bewusst, was hinter solchen „Aufzuchtstationen“ steckt. Das es so eine unfassbare Geldmaschine ist, war mir aber auch nicht klar…

    Liebe Grüße,
    Lynn

    Antworten
    • Marlene says:

      Liebe Lynn,

      danke für deinen Kommentar zu meinem Beitrag. Du bist ja auch eine Vielreisende in Afrika bist, war dir das Thema ja nicht neu. Aber ja, vielen ist gar nicht bewußt, welches Big Business dahinter steht. Umso wichtiger ist es, dass Thema publik zu machen, wie ich finde. Danke, dass du dir schon mal Zeit dafür genommen hast.

      Liebe Grüße Marlene

      Antworten
  4. Kerstin Stephan says:

    Ich bin Dir so dankbar für diesen Artikel!!!! Es ist so wichtig viele Menschen darüber aufzuklären! Mein Partner und ich reden oft mit Leuten zu dem Thema. Ich teile den Artikel auf unseren 3 Seiten!

    Antworten
    • Marlene says:

      Liebe Kerstin,

      herzlichen Dank, dass du dir die Mühe gemacht und mir hier einen Kommentar dagelassen hast. Ganz toll und es freut mich, dass ich für Aufklärung beitragen konnte. Merci auch, dass du den Beitrag weiter verbreitest.

      Liebe Grüße Marlene

      Antworten
  5. Frank Seidel says:

    Sehr gut, dass du das Thema aufgreifst. Seit wir von wegweiser-freiwilligenarbeit.com und die Campaign Against Canned Hunting (CACH) 2015 angefangen haben, auf dieses Problem hinzuweisen, gibt es zum Glück kaum noch deutschsprachige Freiwilligenorganisationen, die Löwenkuschel-Projekte anbieten. http://www.wegweiser-freiwilligenarbeit.com/presse/pressemitteilungen/loewenjagd-freiwillige-afrika/ Aber international und vor allem vor Ort im südlichen Afrika ist Freiwilligenarbeit auf solchen Löwenfarmen „still a thing“.

    Und leider gilt dasselbe für andere Raubkatzen wie Leoparden, Geparden oder Tiger (die ebenfalls im südlichen Afrika häufig gehalten und gezüchtet werden).

    Und auch bei Elefanten gilt, wenn Interaktion möglich ist, ist das nicht im Interesse der Tiere, siehe https://www.guidisto-volontariat.fr/blog/ecovolontariat/volontariat-sanctuaire-elephant/

    Antworten
    • Marlene says:

      Hallo Frank,

      danke, dass ihr auch als Agentur dazu Stellung bezieht, auch wenn euch damit vielleicht Einkommen verloren geht. Wichtig ist natürlich auch der Hinweis auf andere betroffenen Tierarten. Auch hier meinen Dank für eure Rückmeldung. Ich hoffe das dieses Bewußtsein auch bald in anderen Ländern ankommt und das solche Farmen bald kein Thema mehr sind. Mögen dafür die Projekte unterstützt werden, die es wirklich auch verdient haben. Alles Gute für eure Arbeit. Beste Grüße Marlene

      Antworten

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